
Aceton-Adler
7853
propain schrieb:Aceton-Adler schrieb:
Mal eine blöde Frage, könnten die Mitglieder in der DFL nicht einfach ein paar neue Regeln schaffen (sofern es diese noch nicht gibt) und somit dieser offensichtlichen Wettbewerbsverzerrung ein Ende setzen?
So in etwa: Eine Zusammenarbeit im sportlichen Bereich zweier Vereine in den ersten drei Ligen ist nicht erlaubt.
Ich denke, die DFL sägt ja auch an ihrem eigenen Bein, wenn sie noch mehr von diesem Unsinn zulässt. Wie soll die Zukunft im Fußball in Deutschland denn aussehen? Nivea spielt gegen Pepsi und jeder Verein hat in der Liga sein Kooperationsteam. Wie wird dann der Spielplan gemacht? Und wer will sich das dann überhaupt noch anschauen?
Man darf nicht vergessen das DFB/DFL selbst daran mit arbeitet das es ungerecht zugeht. So hat DFB/DFL in einigen Fällen die gleichen Sponsoren wie manche Bundesligavereine. Schon das dürfte es nicht geben um jeglichen Verdacht der Parteilichkeit aus dem Weg zu gehen. Das z.B. könnte ein Grund sein warum man niemals gegen Hoppenheim vorging, Gründe dazu gab es genug.
Da ist in der Tat schon sehr viel auf der schiefen Bahn, der Anreiz ist klar, schnell mehr Kohle.
Aber ich bin davon überzeugt, dass es Grenzen geben wird, wirklich alles wird die Mehrheit nicht mitmachen, und wenn das kippt, dann wird das Interesse verloren gegangen sein.
Als super “kleines” kann man ua die deutsche Nationalmannschaft heranziehen. Der normale Fan hat auf den dort aufgeführten Quatsch einfach keine Lust mehr und bleibt lieber daheim (und schaut es auch nicht im TV).
Mal eine blöde Frage, könnten die Mitglieder in der DFL nicht einfach ein paar neue Regeln schaffen (sofern es diese noch nicht gibt) und somit dieser offensichtlichen Wettbewerbsverzerrung ein Ende setzen?
So in etwa: Eine Zusammenarbeit im sportlichen Bereich zweier Vereine in den ersten drei Ligen ist nicht erlaubt.
Ich denke, die DFL sägt ja auch an ihrem eigenen Bein, wenn sie noch mehr von diesem Unsinn zulässt. Wie soll die Zukunft im Fußball in Deutschland denn aussehen? Nivea spielt gegen Pepsi und jeder Verein hat in der Liga sein Kooperationsteam. Wie wird dann der Spielplan gemacht? Und wer will sich das dann überhaupt noch anschauen?
So in etwa: Eine Zusammenarbeit im sportlichen Bereich zweier Vereine in den ersten drei Ligen ist nicht erlaubt.
Ich denke, die DFL sägt ja auch an ihrem eigenen Bein, wenn sie noch mehr von diesem Unsinn zulässt. Wie soll die Zukunft im Fußball in Deutschland denn aussehen? Nivea spielt gegen Pepsi und jeder Verein hat in der Liga sein Kooperationsteam. Wie wird dann der Spielplan gemacht? Und wer will sich das dann überhaupt noch anschauen?
Aceton-Adler schrieb:
Mal eine blöde Frage, könnten die Mitglieder in der DFL nicht einfach ein paar neue Regeln schaffen (sofern es diese noch nicht gibt) und somit dieser offensichtlichen Wettbewerbsverzerrung ein Ende setzen?
So in etwa: Eine Zusammenarbeit im sportlichen Bereich zweier Vereine in den ersten drei Ligen ist nicht erlaubt.
Ich denke, die DFL sägt ja auch an ihrem eigenen Bein, wenn sie noch mehr von diesem Unsinn zulässt. Wie soll die Zukunft im Fußball in Deutschland denn aussehen? Nivea spielt gegen Pepsi und jeder Verein hat in der Liga sein Kooperationsteam. Wie wird dann der Spielplan gemacht? Und wer will sich das dann überhaupt noch anschauen?
Man darf nicht vergessen das DFB/DFL selbst daran mit arbeitet das es ungerecht zugeht. So hat DFB/DFL in einigen Fällen die gleichen Sponsoren wie manche Bundesligavereine. Schon das dürfte es nicht geben um jeglichen Verdacht der Parteilichkeit aus dem Weg zu gehen. Das z.B. könnte ein Grund sein warum man niemals gegen Hoppenheim vorging, Gründe dazu gab es genug.
Basaltkopp schrieb:
Immer wieder lustig. Um die 30 Mio für Grujic sind zu viel, während keiner unserer besseren Spieler weniger als 40 Mio bringen darf.
Findest du nicht, dass Jovic, Haller und Rebić eine ganz andere Qualität haben als Grujic? Ich schon.
Zur Ablöse: ich denke, wir sollten trotzdem weiterhin max 6-9 Mio für unsere Neuzugänge ausgeben. Evtl. 1 15 Mio und einen 25 Mio Mann, wenn wir da preiswerte Spieler finden. Daher verstehe ich es schon, wenn hier keiner 30 Mio für Grujic zahlen will. Ich persönlich halte extrem viel von ihn und würde 15-20 Mio hinlegen.
JohanCruyff schrieb:Basaltkopp schrieb:
Immer wieder lustig. Um die 30 Mio für Grujic sind zu viel, während keiner unserer besseren Spieler weniger als 40 Mio bringen darf.
Findest du nicht, dass Jovic, Haller und Rebić eine ganz andere Qualität haben als Grujic? Ich schon.
Zur Ablöse: ich denke, wir sollten trotzdem weiterhin max 6-9 Mio für unsere Neuzugänge ausgeben. Evtl. 1 15 Mio und einen 25 Mio Mann, wenn wir da preiswerte Spieler finden. Daher verstehe ich es schon, wenn hier keiner 30 Mio für Grujic zahlen will. Ich persönlich halte extrem viel von ihn und würde 15-20 Mio hinlegen.
Ich denke auch, dass unsere Jungs schon noch mal anderes Kaliber sind, sie konnten schon wesentlich mehr nachweisen. Ich denke aber auch, dass Grujic noch nicht das Ende seiner Fahnenstange erreicht hat. Ob 20 oder 25 zu viel sind? Schwer zu sagen, wenn Manga evtl mehr sieht, ist er evtl sogar bereits 30 Wert.
Auf jeden Fall ein interessanter Junge, mal sehen, was passiert und ob da überhaupt etwas dran ist.
Aber wir haben maximal einen 25er Schuss max 30.mer Schuss. Der muss sitzen. Ansonsten werden es wahrscheinlich wieder andere Schubladen sein.
Aceton-Adler schrieb:Die generelle Denkweise hat sich hin zum initiativen Handeln definitiv soweit geändert, als dass man dort wahrlich von u-turn sprechen kann. Dahingehend sind wir auf einer Wellenlänge.
Insofern hat sich bereits alles schon um 180 Grad gedreht
Runggelreube schrieb:Aceton-Adler schrieb:Die generelle Denkweise hat sich hin zum initiativen Handeln definitiv soweit geändert, als dass man dort wahrlich von u-turn sprechen kann. Dahingehend sind wir auf einer Wellenlänge.
Insofern hat sich bereits alles schon um 180 Grad gedreht
Man muss ja nur mal darüber nachdenken, was die neue Geschäftsstelle kostet, bei deren Bau ja bereits an die U19/U17 mitgedacht wird. Oder die 30 Mio, die für die Digitalisierung ausgegeben werden sollen, der Weg zur Eigenvermarktung, mittlerweile wurden wir sogar öfters deutscher Social Media Meister (hier ging es auch schneller Erfolge zu sehen), die Eintracht möchte das Stadion selbst vermarkten und und und. Auch der Umgang mit den eigenen Fans ist mE komplett anders, der Wert wird gesehen, die Eigeninitiative wird wertgeschätzt, es gibt große Freiräume. Das hat alles mit der Eintracht vor der Bobic Ära so gar nichts mehr zu tun, ich finde einfach nur zu sagen, dass sich alles zu 180 Grad gewendet hat, fast schon untertrieben.
Da ziehen alle an einem Strang (Verein, AG, Aufsichtsrat, Vorstand), es wird nicht nur links und rechts geschaut sondern vielmehr 360 Grad/3D , mE wird hervorragende progressive Arbeit geleistet.
Hyundaii30 schrieb:Und trotzdem lastest du es ihm an. Vielleicht liest du das nächste Mal besser, bevor du mit dem Finger auf jemanden zeigst. Seine Absicht, die U23 wieder einzuführen, hat er nämlich im Gegensatz zu anderen in der Vereinsführung verdeutlicht.
Alleine kann er es natürlich nicht entscheiden.
Runggelreube schrieb:Hyundaii30 schrieb:Und trotzdem lastest du es ihm an. Vielleicht liest du das nächste Mal besser, bevor du mit dem Finger auf jemanden zeigst. Seine Absicht, die U23 wieder einzuführen, hat er nämlich im Gegensatz zu anderen in der Vereinsführung verdeutlicht.
Alleine kann er es natürlich nicht entscheiden.
Und da ich seine Expertise nicht unbedingt als „Unfug“ abtun möchte, würde ich erst mal abwarten, ob nicht am Ende doch wieder ein U23 installiert wird (kann ich auch gar nicht beurteilen). Scheinbar wird links und rechts geschaut und überlegt, was das beste für die Zukunft sein wird und das ist auch gut so.
Aceton-Adler schrieb:Nein, die SGE befindet sich mitten im Umbruch. Vieles wurde bereits und wird angestoßen, aber funktionieren muss das dadurch noch lange nicht. Zu denken, dass sich von heute auf morgen alles um 180° dreht, wäre mit Verlaub naiv. Auf dem richtigen Weg befindet man sich jedoch.
Diese Zeiten sind endlich Vergangenheit.
Runggelreube schrieb:Aceton-Adler schrieb:Nein, die SGE befindet sich mitten im Umbruch. Vieles wurde bereits und wird angestoßen, aber funktionieren muss das dadurch noch lange nicht. Zu denken, dass sich von heute auf morgen alles um 180° dreht, wäre mit Verlaub naiv. Auf dem richtigen Weg befindet man sich jedoch.
Diese Zeiten sind endlich Vergangenheit.
Selbstverständlich ist jeder Bereich für sich gesehen ein eigenes Projekt. Und jedes dieser Projekte nimmt mehr oder weniger Zeit in Anspruch, so dass Verbesserungen sichtbar werden können. Aber die Prozesse wurden endlich angestoßen, alles wurde auf den Kopf gestellt. In manchen Bereichen konnte man sehr viel schneller gute ertragreiche Verbesserungen herbeiführen, wie zum Beispiel im Scoutingbereich. Hellmann hat selbst schon oft genug betont, dass nun überall „progressiv“ gearbeitet wird.
Insofern hat sich bereits alles schon um 180 Grad gedreht, aber es sind eben Prozesse, da geht nicht alles von heute auf morgen bzw sind Verbesserungen nicht überall sofort sichtbar. Teilweise dauert es eben mehrere Jahre, bis es Erträge gibt. Und natürlich werden auch heute noch Fehlentscheidungen getroffen und es wird somit zu Rückschlägen kommen. Alles ganz normal und nein, so zu denken, ist nicht „naiv“. Aber die Verwaltungszeiten sind endlich vorbei. Nichts anderes habe ich vorhin geschrieben.
Aceton-Adler schrieb:Die generelle Denkweise hat sich hin zum initiativen Handeln definitiv soweit geändert, als dass man dort wahrlich von u-turn sprechen kann. Dahingehend sind wir auf einer Wellenlänge.
Insofern hat sich bereits alles schon um 180 Grad gedreht
Sorry wollte nicht übertreiben.
Uns allen ist doch klar das wir in Frankfurt bei vielem hinten dran sind. In den letzten 3 Jahren ganz besonders.
Und Bobic packt doch alles an... Was soll dann immer der scheiß Vergleich mit den Mainzern?
Und das bei jedem Thema? Wir haben den Pokal geholt und Europa gerockt. Wir haben 2 Saisons einen Großteil unter den top 4-6 gestanden und konnten es uns leisten gegen Ende abzukacken... Wir haben das Stadion voll und sogar viel zu klein.
Ja wir müssen und werden uns (hoffentlich) in allen Bereichen verbessern und dem Heute anpassen aber das gelaber bzw die Vergleiche mit dem angeblichen Vorzeigeverein geht mir seit Jahren auf den Sack.
Uns allen ist doch klar das wir in Frankfurt bei vielem hinten dran sind. In den letzten 3 Jahren ganz besonders.
Und Bobic packt doch alles an... Was soll dann immer der scheiß Vergleich mit den Mainzern?
Und das bei jedem Thema? Wir haben den Pokal geholt und Europa gerockt. Wir haben 2 Saisons einen Großteil unter den top 4-6 gestanden und konnten es uns leisten gegen Ende abzukacken... Wir haben das Stadion voll und sogar viel zu klein.
Ja wir müssen und werden uns (hoffentlich) in allen Bereichen verbessern und dem Heute anpassen aber das gelaber bzw die Vergleiche mit dem angeblichen Vorzeigeverein geht mir seit Jahren auf den Sack.
Cyrillar schrieb:
Sorry wollte nicht übertreiben.
Uns allen ist doch klar das wir in Frankfurt bei vielem hinten dran sind. In den letzten 3 Jahren ganz besonders.
Und Bobic packt doch alles an... Was soll dann immer der scheiß Vergleich mit den Mainzern?
Und das bei jedem Thema? Wir haben den Pokal geholt und Europa gerockt. Wir haben 2 Saisons einen Großteil unter den top 4-6 gestanden und konnten es uns leisten gegen Ende abzukacken... Wir haben das Stadion voll und sogar viel zu klein.
Ja wir müssen und werden uns (hoffentlich) in allen Bereichen verbessern und dem Heute anpassen aber das gelaber bzw die Vergleiche mit dem angeblichen Vorzeigeverein geht mir seit Jahren auf den Sack.
Ich denke, da hast du vollkommen recht, wir haben gerade in den letzten Jahren aufgezeigt bekommen, wie schlecht in den Jahren zuvor bei uns in fast allen Bereichen gearbeitet worden ist. Was mich persönlich richtig nervt, ist genau diese Tatsache, wenn man dies dann mit Beispielen aus der näheren Region untermauern kann, gerne, warum denn bitte auch nicht. Ja das tut anscheinend einigen hier weh, nur so kann man dann die entsprechenden Reaktionen und teilweise dummen Kommentare interpretieren. Aber auch heute liest man dann teilweise immer noch, was angeblich hier alles nicht möglich sein soll (hohe Tranfereinnahmen, da man nicht CL spiele, gute Jugendarbeit, da zu teuer etc). Sorry, aber genau dann muss man eben immer und immer wieder zeigen, dass das nicht so sein muss und selbstverständlich kann das dann meistens mit Beispielen untermauert werden (stimmt, da fällt öfters Mainz).
Der alte „Verwaltungsgeist“ scheint da mehr oder weniger stark in dem einen oder anderen noch immer verankert zu sein. Da geht es dann gar nicht mehr um die Arbeit unseres derzeitigen Managements, die nun endlich größtenteils hervorragend ist, da sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Nein, da geht es mE um unterschiedliche Bewertungen zwischen einzelnen Leuten /Gruppen hier.
Und ich persönlich reagiere mittlerweile mehr oder weniger sensibe oder gereizt, wenn ich etwas in die Richtung lese, dass hier irgendetwas angeblich nicht gehen soll. Diese Zeiten sind endlich Vergangenheit.
Aceton-Adler schrieb:Nein, die SGE befindet sich mitten im Umbruch. Vieles wurde bereits und wird angestoßen, aber funktionieren muss das dadurch noch lange nicht. Zu denken, dass sich von heute auf morgen alles um 180° dreht, wäre mit Verlaub naiv. Auf dem richtigen Weg befindet man sich jedoch.
Diese Zeiten sind endlich Vergangenheit.
Noch ein Punkt, was man nun auch in Zukunft im Jugendbereich anders machen möchte, was man scheinbar vorher auch nicht gemacht hat, so hat man es zumindest Ende letzten Jahres bei einer Podiumsdiskussion gesagt. Nämlich dass man aufgrund des Konkurrenzdrucks (ich glaube dabei wurden die üblichen Verdächtigen genannt) auch Talente für die Jugendmannschaften im Ausland scouten möchte und hier auch schon welche im Auge habe.
Das zeigt mE auch, dass man sehr divers vorgehen möchte und dass sich definitiv etwas bewegt.
Das zeigt mE auch, dass man sehr divers vorgehen möchte und dass sich definitiv etwas bewegt.
Aceton-Adler schrieb:
Die jetzige Stellung haben sie sich durch langjährige sehr gute Arbeit erarbeitet.
Klar. Aber es will halt niemand mehr sehen!
Basaltkopp schrieb:Aceton-Adler schrieb:
Die jetzige Stellung haben sie sich durch langjährige sehr gute Arbeit erarbeitet.
Klar. Aber es will halt niemand mehr sehen!
Ich glaube das liegt auch daran, dass wir endlich wieder strahlen, dann geht da nämlich eigentlich gar nichts mehr. Nur wir haben denen halt viel zu lange den Gefallen getan, nicht zu arbeiten/ strahlen. Seit dem hier richtig gearbeitet wird, spielten wir im Grunde in jeder Saison um einen Titel mit.
Aceton-Adler schrieb:
Im Übrigen haben sie deshalb im Vergleich zu uns keine Fans, weil sie eigentlich immer ein Zweitligaverein waren,
Stimmt so auch nicht oder zumindest nur halb. Sicher haben sie weniger Zuschauer, schon alleine weil in die Klofass/Popel Arena etwa 18.000 Zuschauer weniger rein passen!
Aber während 2011/12 (in der ersten Saison dort) die Auslastung mit 32.910 Zuschauern bei 97% lag, waren in der vergangenen Saison im Schnitt gerade mal noch 26.246 Zuschauer bei den Spielen, was einer Auslastung von gerade mal noch 78% entspricht. Die hatten das Stadion mal voll:
12/13 immerhin noch 31.152/91%
13/14 30.984/91%
14/15 31.008/91%
15/16 31.053/91%
16/17 29.056/85%
17/18 28.766/84%
Nach der Premierensaison mit 97% Auslastung gab es noch 4 konstante Jahre mit 91% Auslastung und dann ging es bergab.
Egal, wie gut die M1er hier und da arbeiten möge, es will bald niemand mehr sehen und dem wirken sie entgegen, indem sie das Fassungsvermögen jetzt um 1.500 oder 2.000 Plätze gesenkt werden soll.
Denen laufen die Zuschauer weg. Während wir innerhalb von 20 Minuten 1.000 neue Dauerkarten verkaufen, haben die M1er letzte oder vorletzte Saison im Umkreis von ca. 100 km mit DK Werbung plakatiert und nicht einmal 50 Stück in einigen Wochen verkauft.
Dass immer mehr Zuschauer weglaufen und dass keine neuen mehr kommen, liegt also mitnichten daran, dass M1 ein ewiger Zweitligist ist. Inzwischen haben wir fast 5.000 mehr Zuschauer pro Spiel, wenn nur die DK Besitzer kommen!
[auf Wunsch korrigierend editiert - Matzel]
Basaltkopp schrieb:Aceton-Adler schrieb:
Im Übrigen haben sie deshalb im Vergleich zu uns keine Fans, weil sie eigentlich immer ein Zweitligaverein waren,
Stimmt so auch nicht oder zumindest nur halb. Sicher haben sie weniger Zuschauer, schon alleine weil in die Klofass/Popel Arena etwa 18.000 Zuschauer weniger rein passen!
Aber während 2011/12 (in der ersten Saison dort) die Auslastung mit 32.910 Zuschauern bei 97% lag, waren in der vergangenen Saison im Schnitt gerade mal noch 26.246 Zuschauer bei den Spielen, was einer Auslastung von gerade mal noch 78% entspricht. Die hatten das Stadion mal voll:
12/13 immerhin noch 31.152/91%
13/14 30.984/91%
14/15 31.008/91%
15/16 31.053/91%
16/17 29.056/85%
Nach der Premierensaison mit 97% Auslastung gab es noch 4 konstante Jahre mit 91% Auslastung und dann ging es bergab.
Egal, wie gut die M1er hier und da arbeiten möge, es will bald niemand mehr sehen und dem wirken sie entgegen, indem sie das Fassungsvermögen jetzt um 1.500 oder 2.000 Plätze gesenkt werden soll.
17/18 28.766/84%
Denen laufen die Zuschauer weg. Während wir innerhalb von 20 Minuten 1.000 neue Dauerkarten verkaufen, haben die M1er letzte oder vorletzte Saison im Umkreis von ca. 100 km mit DK Werbung plakatiert und nicht einmal 50 Stück in einigen Wochen verkauft.
Dass immer mehr Zuschauer weglaufen und dass keine neuen mehr kommen, liegt also mitnichten daran, dass M1 ein ewiger Zweitligist ist. Inzwischen haben wir fast 5.000 mehr Zuschauer pro Spiel, wenn nur die DK Besitzer kommen!
Ja sie hatten ein paar Hype Jahre, durch Klopp, Tuchel etc. Das hat sie auch eine Zeit lang mehr als gepusht. Aber so wie es aussieht, war das ganze nicht nachhaltig genug. Zudem waren wir in der gleichen Region schon immer in ihrem Weg, um groß/ größer zu werden. Ok, Kaiserslautern auch, aber die haben sich ja selbst zerlegt... Historisch bleiben sie in Vergleich zu uns und aus der zweiten Liga kommend, ein kleiner Verein. Die jetzige Stellung haben sie sich durch langjährige sehr gute Arbeit erarbeitet.
Aceton-Adler schrieb:
Die jetzige Stellung haben sie sich durch langjährige sehr gute Arbeit erarbeitet.
Klar. Aber es will halt niemand mehr sehen!
Aceton-Adler schrieb:
Das hat man bei uns leider lange Zeit nicht gemacht, sondern sich lieber hinter Ausreden versteckt.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Vieles davon waren keine "Ausreden" sondern ein sehr engstirniges denken. Oder mum es mal grob zu sagen... man wusste es nicht besser und man wollte es auch nicht anders.
vonNachtmahr1982 schrieb:Aceton-Adler schrieb:
Das hat man bei uns leider lange Zeit nicht gemacht, sondern sich lieber hinter Ausreden versteckt.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Vieles davon waren keine "Ausreden" sondern ein sehr engstirniges denken. Oder mum es mal grob zu sagen... man wusste es nicht besser und man wollte es auch nicht anders.
Wer vorsätzlich nicht nach links und rechts schaut und es nicht besser wissen will, der versteckt sich hinter Ausreden, insbesondere dann, wenn er krude Theorien für sein eigenes Handeln heranzieht.
Langsam bin ich echt genervt.
Der Mainzer Vorzeigeverein
Wir sollten Sie komplett kopieren weil die anscheinend in allen Belangen besser arbeiten.
Wenn wir mit irgendwas 10 Euro verdienen verdient Mainz mindestens 30. Wenn wir Rasen verlegen pflanzt Mainz noch Rosen dazu.
Ich frage mich warum Mainz Probleme hat das Stadion voll zu bekommen.
Haben ja selbst hier mehr als genug "Bewunderer"
Der Mainzer Vorzeigeverein
Wir sollten Sie komplett kopieren weil die anscheinend in allen Belangen besser arbeiten.
Wenn wir mit irgendwas 10 Euro verdienen verdient Mainz mindestens 30. Wenn wir Rasen verlegen pflanzt Mainz noch Rosen dazu.
Ich frage mich warum Mainz Probleme hat das Stadion voll zu bekommen.
Haben ja selbst hier mehr als genug "Bewunderer"
Cyrillar schrieb:
Langsam bin ich echt genervt.
Der Mainzer Vorzeigeverein
Wir sollten Sie komplett kopieren weil die anscheinend in allen Belangen besser arbeiten.
Wenn wir mit irgendwas 10 Euro verdienen verdient Mainz mindestens 30. Wenn wir Rasen verlegen pflanzt Mainz noch Rosen dazu.
Ich frage mich warum Mainz Probleme hat das Stadion voll zu bekommen.
Haben ja selbst hier mehr als genug "Bewunderer"
Ich frage mich echt, was eigentlich dein Problem ist? Wer schreibt denn hier, dass man irgendetwas kopieren soll? Es wird doch lediglich darauf hingewiesen, dass bei uns etwas total falsch gelaufen ist.
Und was hat das überhaupt damit zu tun, dass die keine Fans haben. Im Übrigen haben sie deshalb im Vergleich zu uns keine Fans, weil sie eigentlich immer ein Zweitligaverein waren, gemäß Herry dürften die aber gar nicht da sein, wo sie mittlerweile sind. Blöderweise haben die sich nicht an die Zementtheorie gehalten, sondern einfach für ihre Möglichkeiten richtig gute Arbeit geleistet. Das hat man bei uns leider lange Zeit nicht gemacht, sondern sich lieber hinter Ausreden versteckt. Das ist jetzt zum Glück endlich anders, keine Ausreden mehr, endlich wird hart gearbeitet.
Ich weiß, das hört so manch einer nicht gerne und scheint richtig weh zu tun, die Realität ist bzw war aber nun mal so, wie sie ist bzw war.
Aceton-Adler schrieb:
Das hat man bei uns leider lange Zeit nicht gemacht, sondern sich lieber hinter Ausreden versteckt.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Vieles davon waren keine "Ausreden" sondern ein sehr engstirniges denken. Oder mum es mal grob zu sagen... man wusste es nicht besser und man wollte es auch nicht anders.
Aceton-Adler schrieb:
Im Übrigen haben sie deshalb im Vergleich zu uns keine Fans, weil sie eigentlich immer ein Zweitligaverein waren,
Stimmt so auch nicht oder zumindest nur halb. Sicher haben sie weniger Zuschauer, schon alleine weil in die Klofass/Popel Arena etwa 18.000 Zuschauer weniger rein passen!
Aber während 2011/12 (in der ersten Saison dort) die Auslastung mit 32.910 Zuschauern bei 97% lag, waren in der vergangenen Saison im Schnitt gerade mal noch 26.246 Zuschauer bei den Spielen, was einer Auslastung von gerade mal noch 78% entspricht. Die hatten das Stadion mal voll:
12/13 immerhin noch 31.152/91%
13/14 30.984/91%
14/15 31.008/91%
15/16 31.053/91%
16/17 29.056/85%
17/18 28.766/84%
Nach der Premierensaison mit 97% Auslastung gab es noch 4 konstante Jahre mit 91% Auslastung und dann ging es bergab.
Egal, wie gut die M1er hier und da arbeiten möge, es will bald niemand mehr sehen und dem wirken sie entgegen, indem sie das Fassungsvermögen jetzt um 1.500 oder 2.000 Plätze gesenkt werden soll.
Denen laufen die Zuschauer weg. Während wir innerhalb von 20 Minuten 1.000 neue Dauerkarten verkaufen, haben die M1er letzte oder vorletzte Saison im Umkreis von ca. 100 km mit DK Werbung plakatiert und nicht einmal 50 Stück in einigen Wochen verkauft.
Dass immer mehr Zuschauer weglaufen und dass keine neuen mehr kommen, liegt also mitnichten daran, dass M1 ein ewiger Zweitligist ist. Inzwischen haben wir fast 5.000 mehr Zuschauer pro Spiel, wenn nur die DK Besitzer kommen!
[auf Wunsch korrigierend editiert - Matzel]
Mainhattener schrieb:
Innerhalb Frankfurts ist kaum Platz für mehr Platz. Auf dem Gelände des Waldstadions kann es mit 3-6 (U15-U19, U21/23 und Profis) Teams auch schnell eng werden.
Gibt beim Riederwald zwei Möglichkeiten, etwa man vertreibt alle anderen Sportarten und macht es zur reinen Fussball Academy, was den ganzen anderen Abteilungen unwürdig wäre und denen ein großes Problem gibt. Oder man gibt den Fussball dort fast komplett auf, macht es für andere Sportarten frei und zieht mit dem Fussball ab mind. der U15 nach ausserhalb Frankfurts.
Mainz, Oxxenbach oder Darmstadt dürfen keine Konkurrenz im Rhein/Main Gebiet sein, wenn es um die Jugend geht.
Es gibt Regional nur wenig echte Konkurrenz wenn man es richtig angeht. Der nächste wirklich ernsthafte Konkurrent steht meiner Meinung nach in Hoffenheim. Insofern muss man schauen, dass man in vernünftige Trainer und Infrastruktur investiert. Wenn man den Anspruch hat Regional die Nummer eins zu sein, dann muss man überlegen ob man vielleicht auch außerhalb von Frankfurt eine Jugendakademie aufbaut. Ab der U19 sollte das am Stadion zusammen mit den Profis sein, um einfach dort schon eine Verknüpfung zu haben. Alles davor könnte auch gebündelt irgendwo in der Region im nahen Umfeld von Frankfurt sein. U17 und U19 könnten trotzdem am Riederwald spielen, da hätte man dann auch eine Verknüpfung. Der Riederwald könnte Heimat des Vereins bleiben und die anderen Abteilungen hätten mehr Platz für Ihre Angebote. Mir gefällt diese Idee. Würde aber nur funktionieren wenn man bereit ist in die Infrastruktur und in sehr gute Trainer zu investieren. Dazu braucht man ein einheitliches Ausbildungskonzept, eine Spielphilosophie. Keine Ahnung ob es das heute gibt. Will man diesen Weg nicht gehen, sondern setzt eher auf gut ausgebildete Talente aus dem Ausland, ist das auch in Ordnung. Vielleicht ist das sogar der "günstigere" Weg?
sgevolker schrieb:Mainhattener schrieb:
Innerhalb Frankfurts ist kaum Platz für mehr Platz. Auf dem Gelände des Waldstadions kann es mit 3-6 (U15-U19, U21/23 und Profis) Teams auch schnell eng werden.
Gibt beim Riederwald zwei Möglichkeiten, etwa man vertreibt alle anderen Sportarten und macht es zur reinen Fussball Academy, was den ganzen anderen Abteilungen unwürdig wäre und denen ein großes Problem gibt. Oder man gibt den Fussball dort fast komplett auf, macht es für andere Sportarten frei und zieht mit dem Fussball ab mind. der U15 nach ausserhalb Frankfurts.
Mainz, Oxxenbach oder Darmstadt dürfen keine Konkurrenz im Rhein/Main Gebiet sein, wenn es um die Jugend geht.
Es gibt Regional nur wenig echte Konkurrenz wenn man es richtig angeht. Der nächste wirklich ernsthafte Konkurrent steht meiner Meinung nach in Hoffenheim. Insofern muss man schauen, dass man in vernünftige Trainer und Infrastruktur investiert. Wenn man den Anspruch hat Regional die Nummer eins zu sein, dann muss man überlegen ob man vielleicht auch außerhalb von Frankfurt eine Jugendakademie aufbaut. Ab der U19 sollte das am Stadion zusammen mit den Profis sein, um einfach dort schon eine Verknüpfung zu haben. Alles davor könnte auch gebündelt irgendwo in der Region im nahen Umfeld von Frankfurt sein. U17 und U19 könnten trotzdem am Riederwald spielen, da hätte man dann auch eine Verknüpfung. Der Riederwald könnte Heimat des Vereins bleiben und die anderen Abteilungen hätten mehr Platz für Ihre Angebote. Mir gefällt diese Idee. Würde aber nur funktionieren wenn man bereit ist in die Infrastruktur und in sehr gute Trainer zu investieren. Dazu braucht man ein einheitliches Ausbildungskonzept, eine Spielphilosophie. Keine Ahnung ob es das heute gibt. Will man diesen Weg nicht gehen, sondern setzt eher auf gut ausgebildete Talente aus dem Ausland, ist das auch in Ordnung. Vielleicht ist das sogar der "günstigere" Weg?
Beides bietet doch großes Potential, also sollte/ muss man beides machen. Machen andere doch auch, Mainz, Bremen, Hertha etc. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir es uns erlauben können darauf zu verzichten, wenn wir konkurrenzfähig sein möchten bzw weiter nach vorne kommen wollen.
Man kann die Situation in den U-Mannschaften mit keinem anderen Profiverein vergleichen, da wir meines Wissens nach der einzige Profiklub sind, der Jugend und Profimannschaft unter unterschiedlichen Dächern betreibt.
Ursprünglich war der damals drohende Lizenzentzug der Grund dafür, dass U-Mannschaften, inklusive der U23 beim Verein blieben. Man wollte im Fall eines wirklich stattfinden Lizenzentzugs oder einer Insolvenz der AG wenigsten mit der U 23 des e.V. 4. klassisch bleiben.
Das war der historische Grund, so ich mich richtig erinnere. Dass dann tatsächlich die Trennung nicht nur formal sondern auch inhaltlich extrem gelebt wurde lag an dem Verhältnis zwischen AG und e.V. Das war nämlich nicht nur kein Verhältnis sondern echte Abneigung. Bis Hellmann in den Vorstand der AG wechselte, wurden sich gegenseitig nur Knüppel zwischen die Beine geworfen. Wenn man die Persönlichkeiten von Bruchhagen und Fischer nebeneinander stellt, verwundert das auch eher weniger.
Mit Hellmann, der mit beiden Seiten konnte, weil er eben auch für beide Seiten gearbeitet hatte wurde es besser aber nicht gut. Dem Vernehmen nach wird jetzt, seit der Vorstand neu besetzt ist, endlich ein Konzept erarbeitet, wonach es zwar bei der formalen Trennung bleibt, (es war auch diskutiert worden wenigstens U 17 und U 19 der AG anzugliedern) aber inhaltlich zumindest die älteren Jahrgänge, vielleicht auch alle wie man aus dem Interview von Pezza folgern könnte, konzeptionell zu vereinen und an den Ideen der Profimannschaften auszurichten.
Schlechte Trainingsbedingungen hin oder her, m.E. lagen die fehlenden Erfolge der Jugend an der Gegnerschaft zwischen e.V. und AG. Da der e.V. chronisch klamm war und sich Herry weigerte (vielleicht zu recht) auch nur einen Cent mehr zu zahlen als für die U-Mannschaften vertraglich vereinbart war, fehlte es eben hinten und vorne an allem.
Das jetzt aufzuarbeiten wird sicherlich eine stattliche Anzahl von Jahren brauchen, da uns die Anderen locker 10-15 Jahre voraus sind.
Ursprünglich war der damals drohende Lizenzentzug der Grund dafür, dass U-Mannschaften, inklusive der U23 beim Verein blieben. Man wollte im Fall eines wirklich stattfinden Lizenzentzugs oder einer Insolvenz der AG wenigsten mit der U 23 des e.V. 4. klassisch bleiben.
Das war der historische Grund, so ich mich richtig erinnere. Dass dann tatsächlich die Trennung nicht nur formal sondern auch inhaltlich extrem gelebt wurde lag an dem Verhältnis zwischen AG und e.V. Das war nämlich nicht nur kein Verhältnis sondern echte Abneigung. Bis Hellmann in den Vorstand der AG wechselte, wurden sich gegenseitig nur Knüppel zwischen die Beine geworfen. Wenn man die Persönlichkeiten von Bruchhagen und Fischer nebeneinander stellt, verwundert das auch eher weniger.
Mit Hellmann, der mit beiden Seiten konnte, weil er eben auch für beide Seiten gearbeitet hatte wurde es besser aber nicht gut. Dem Vernehmen nach wird jetzt, seit der Vorstand neu besetzt ist, endlich ein Konzept erarbeitet, wonach es zwar bei der formalen Trennung bleibt, (es war auch diskutiert worden wenigstens U 17 und U 19 der AG anzugliedern) aber inhaltlich zumindest die älteren Jahrgänge, vielleicht auch alle wie man aus dem Interview von Pezza folgern könnte, konzeptionell zu vereinen und an den Ideen der Profimannschaften auszurichten.
Schlechte Trainingsbedingungen hin oder her, m.E. lagen die fehlenden Erfolge der Jugend an der Gegnerschaft zwischen e.V. und AG. Da der e.V. chronisch klamm war und sich Herry weigerte (vielleicht zu recht) auch nur einen Cent mehr zu zahlen als für die U-Mannschaften vertraglich vereinbart war, fehlte es eben hinten und vorne an allem.
Das jetzt aufzuarbeiten wird sicherlich eine stattliche Anzahl von Jahren brauchen, da uns die Anderen locker 10-15 Jahre voraus sind.
Ja klar, mach das und vielen Dank für deine Infos und Einschätzungen von vor Ort.
Meine Hoffnung ist, dass es ua mit der neuen Geschäftsstelle wesentlich besser wird, da dort ja auch regelmäßig Platz für die U19 sein soll. Hier hat man bei der Planung auf jeden Fall an die U19 gedacht. Und ich meine gelesen zu haben, dass auch im Internat mehr Plätze geschaffen werden sollen.
Ich glaube da tut sich im Hintergrund sehr viel, nur dauert es einfach, bis es besser wird. Das hatte Bobic bereits betont (war es bei seinem Antritt?), dass es 3 bis 5 Jahre dauern wird. Die U17 hat ja bereits wesentlich besser angeschnitten. Und sollten noch weitere Stellschrauben gedreht werden müssen, wird dies auch passieren.
Ich glaube da tut sich im Hintergrund sehr viel, nur dauert es einfach, bis es besser wird. Das hatte Bobic bereits betont (war es bei seinem Antritt?), dass es 3 bis 5 Jahre dauern wird. Die U17 hat ja bereits wesentlich besser angeschnitten. Und sollten noch weitere Stellschrauben gedreht werden müssen, wird dies auch passieren.
Um das noch abzuschließen: Müller, Baku, Serdar haben allesamt nach der U19 fast eine ganze Saison in der Mainzer U23 gekickt, bis sie hochgezogen wurden!
Und einen weiteren Kunstrasenplatz sowie eine Professionalisierung des Jugendbereichs gibt es nicht kostenlos, aber wenn man damit in 3 Jahren €20 Mio. mehr erlösen kann, wird es das wert sein...wenn die Spieler dann auch nominiert werden.
Kovac war alle 2 Wochen bei Heimspielen am Riederwald, Hütter habe ich die ganze Saison nicht gesehen.
Und einen weiteren Kunstrasenplatz sowie eine Professionalisierung des Jugendbereichs gibt es nicht kostenlos, aber wenn man damit in 3 Jahren €20 Mio. mehr erlösen kann, wird es das wert sein...wenn die Spieler dann auch nominiert werden.
Kovac war alle 2 Wochen bei Heimspielen am Riederwald, Hütter habe ich die ganze Saison nicht gesehen.
penrith_party schrieb:
Um das noch abzuschließen: Müller, Baku, Serdar haben allesamt nach der U19 fast eine ganze Saison in der Mainzer U23 gekickt, bis sie hochgezogen wurden!
Und einen weiteren Kunstrasenplatz sowie eine Professionalisierung des Jugendbereichs gibt es nicht kostenlos, aber wenn man damit in 3 Jahren €20 Mio. mehr erlösen kann, wird es das wert sein...wenn die Spieler dann auch nominiert werden.
Kovac war alle 2 Wochen bei Heimspielen am Riederwald, Hütter habe ich die ganze Saison nicht gesehen.
Danke auch noch mal für die Infos zu Mainz, die hier ebenfalls als Beispiel dafür herangezogen worden sind, dass das alles “nichts bringt. Ich hatte die, was dieses Thema angeht, gar nicht wirklich auf dem Schirm (hatte nur immer mitbekommen, dass sie schon lange verdammt gut scouten und verkaufen, aber das haben wir ja so langsam auch ziemlich gut im Griff).
Scheint wohl eher das Gegenteil der Fall zu sein, scheint bei denen sehr wohl “etwas zu bringen”. Die schöpfen scheinbar schon lange einiges vom Potential aus dieser Region ab. Und wer jetzt hier behauptet, dass Mainz strukturell einfach mehr Kohle als die Eintracht hätte, um sich eine gute Jugendarbeit leisten zu können, hat mE wirklich den Schuss nicht mehr gehört.
Ebenfalls danke für den Bericht, sehr ernüchternd. Auf jeden Fall braucht man sich halt auch nicht zu wundern, wenn über die letzten Jahre kaum was nach oben kam.
Aber man denkt ja offensichtlich bei der Eintracht mittlerweile anders, es sollen ja Veränderungen her und es wurden ja auch bereits Änderungen eingeleitet. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll ja auch die neue Geschäftsstelle einen Bereich für den Nachwuchsbereich enthalten.
Wie dem auch sei, in der Rhein Main Region schlummert ein riesen Potential, das darf nicht länger liegen gelassen werden. ME ein wichtiges Standbein, um unsere Eintracht weiter noch vorne zu bringen.
Aber man denkt ja offensichtlich bei der Eintracht mittlerweile anders, es sollen ja Veränderungen her und es wurden ja auch bereits Änderungen eingeleitet. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll ja auch die neue Geschäftsstelle einen Bereich für den Nachwuchsbereich enthalten.
Wie dem auch sei, in der Rhein Main Region schlummert ein riesen Potential, das darf nicht länger liegen gelassen werden. ME ein wichtiges Standbein, um unsere Eintracht weiter noch vorne zu bringen.
Aceton-Adler schrieb:
Das Rhein-Main Gebiet hat im Grunde die Population eines kleineren Staates, logischerweise würde es allein statistisch regelmäßig große Talente herausbringen, wenn hier richtig gearbeitet werden würde. Und Eintracht Frankfurt ist das mit Abstand größte Aushängeschild in dieser Region, das ist wohl unbestritten. Heraus springt dabei aber leider im Grunde gar nichts.
Und um auch mal ein Beispiel in Deutschland zu bringen, dass Jugendarbeit auch bei einem Verein der nicht RB oder SAP heißt funktioniert, Hertha hat in ihrem derzeitigen Kader mehrere Spieler aus der eigenen Jugend, mit Werten zw. 10 und 20 Mio. Scheinbar wird da anders gearbeitet.
In der Theorie alles richtig aber woher sollten wir denn das Geld nehmen?
Nach unseren Abstiegen wurde auch was von jungen deutschen Spielern gebabbelt... Mittlerweile sind wir da auch ein klitzekleines bisschen von weg
Wir hatten vor 3 Jahren nicht mal Geld für die Profimannschaft und selbst Darmstadt hat mehr Kohle für Spieler ausgegeben als wir.
2019 ist quasi Jahr 1 einer Eintracht mit Geld. Und dann kommst du mit so Sprüchen und ohne Zahlen was ein Jugendspieler in Berlin verdient. Wie schon geschrieben : vor ein paar Jahren hat ein Schalker Bubi einen über 100000 Euro Sportwagen geschrottet und sich völlig unbeeindruckt gezeigt.
Und Stuttgart hat vor über 10 Jahren schon viele Millionen in die Jugendarbeit gesteckt. Und zwischendrin sehr wenig Ertrag gehabt (wobei auch "fette" Jahre dabei waren)
Cyrillar schrieb:Aceton-Adler schrieb:
Das Rhein-Main Gebiet hat im Grunde die Population eines kleineren Staates, logischerweise würde es allein statistisch regelmäßig große Talente herausbringen, wenn hier richtig gearbeitet werden würde. Und Eintracht Frankfurt ist das mit Abstand größte Aushängeschild in dieser Region, das ist wohl unbestritten. Heraus springt dabei aber leider im Grunde gar nichts.
Und um auch mal ein Beispiel in Deutschland zu bringen, dass Jugendarbeit auch bei einem Verein der nicht RB oder SAP heißt funktioniert, Hertha hat in ihrem derzeitigen Kader mehrere Spieler aus der eigenen Jugend, mit Werten zw. 10 und 20 Mio. Scheinbar wird da anders gearbeitet.
In der Theorie alles richtig aber woher sollten wir denn das Geld nehmen?
Nach unseren Abstiegen wurde auch was von jungen deutschen Spielern gebabbelt... Mittlerweile sind wir da auch ein klitzekleines bisschen von weg
Wir hatten vor 3 Jahren nicht mal Geld für die Profimannschaft und selbst Darmstadt hat mehr Kohle für Spieler ausgegeben als wir.
2019 ist quasi Jahr 1 einer Eintracht mit Geld. Und dann kommst du mit so Sprüchen und ohne Zahlen was ein Jugendspieler in Berlin verdient. Wie schon geschrieben : vor ein paar Jahren hat ein Schalker Bubi einen über 100000 Euro Sportwagen geschrottet und sich völlig unbeeindruckt gezeigt.
Und Stuttgart hat vor über 10 Jahren schon viele Millionen in die Jugendarbeit gesteckt. Und zwischendrin sehr wenig Ertrag gehabt (wobei auch "fette" Jahre dabei waren)
Ja genau, dann kommt so einer wie ich daher
Warum glaubst du eigentlich, warum die Eintracht auf einmal Geld in Jahr 1 hat? Evtl weil sie seit ein paar Jahren entscheidende Dinge anders macht? Sie hat angefangen in wichtige Bereiche zu investieren.
Und woher glaubst du, nimmt die Eintracht das Geld für das Scouting, die Digitalisierung oder die Eigenvermarktung her? Richtig, sie nimmt es einfach und investiert in ihre Infrastrukturen. Im Übrigen Investiert sie gerade auch im Jugendbereich.
Deiner Argumentation folgend hätte man nichts geändert bzw investiert, da es ja eh nichts bringt. Blöderweise hätte man dann aber auch nicht das Geld, das jetzt da ist.
Und ich wüsste auch nicht, dass Hertha mehr Geld als wir hat oder weniger zu leiden hatte als wir in den letzten 10 Jahren.
Schalke hat die Millionen für Sané bestimmt an den jungen Mann mit der kaputten Kache gespendet.
Was ist eigentlich deine Lösung, Jugendbereich abschaffen, weil bringt nichts? Das wäre wenigstens konsequent, da halbe Sachen wohl das dümmste wären.
Das Rhein-Main Gebiet hat im Grunde die Population eines kleineren Staates, logischerweise würde es allein statistisch regelmäßig große Talente herausbringen, wenn hier richtig gearbeitet werden würde. Und Eintracht Frankfurt ist das mit Abstand größte Aushängeschild in dieser Region, das ist wohl unbestritten. Heraus springt dabei aber leider im Grunde gar nichts.
Und um auch mal ein Beispiel in Deutschland zu bringen, dass Jugendarbeit auch bei einem Verein der nicht RB oder SAP heißt funktioniert, Hertha hat in ihrem derzeitigen Kader mehrere Spieler aus der eigenen Jugend, mit Werten zw. 10 und 20 Mio. Scheinbar wird da anders gearbeitet.
Und um auch mal ein Beispiel in Deutschland zu bringen, dass Jugendarbeit auch bei einem Verein der nicht RB oder SAP heißt funktioniert, Hertha hat in ihrem derzeitigen Kader mehrere Spieler aus der eigenen Jugend, mit Werten zw. 10 und 20 Mio. Scheinbar wird da anders gearbeitet.
Aceton-Adler schrieb:
Das Rhein-Main Gebiet hat im Grunde die Population eines kleineren Staates, logischerweise würde es allein statistisch regelmäßig große Talente herausbringen, wenn hier richtig gearbeitet werden würde. Und Eintracht Frankfurt ist das mit Abstand größte Aushängeschild in dieser Region, das ist wohl unbestritten. Heraus springt dabei aber leider im Grunde gar nichts.
Und um auch mal ein Beispiel in Deutschland zu bringen, dass Jugendarbeit auch bei einem Verein der nicht RB oder SAP heißt funktioniert, Hertha hat in ihrem derzeitigen Kader mehrere Spieler aus der eigenen Jugend, mit Werten zw. 10 und 20 Mio. Scheinbar wird da anders gearbeitet.
In der Theorie alles richtig aber woher sollten wir denn das Geld nehmen?
Nach unseren Abstiegen wurde auch was von jungen deutschen Spielern gebabbelt... Mittlerweile sind wir da auch ein klitzekleines bisschen von weg
Wir hatten vor 3 Jahren nicht mal Geld für die Profimannschaft und selbst Darmstadt hat mehr Kohle für Spieler ausgegeben als wir.
2019 ist quasi Jahr 1 einer Eintracht mit Geld. Und dann kommst du mit so Sprüchen und ohne Zahlen was ein Jugendspieler in Berlin verdient. Wie schon geschrieben : vor ein paar Jahren hat ein Schalker Bubi einen über 100000 Euro Sportwagen geschrottet und sich völlig unbeeindruckt gezeigt.
Und Stuttgart hat vor über 10 Jahren schon viele Millionen in die Jugendarbeit gesteckt. Und zwischendrin sehr wenig Ertrag gehabt (wobei auch "fette" Jahre dabei waren)
Ich fand die Abschaffung der U23 nie gut. Nicht aus dem Gedanken, dass dort die Spieler für die Bundesliga fit gemacht werden, sondern weil ich es für die Entwicklung der Jugendspieler besser finde, wenn es ein „Auffangbecken“ gibt.
Wäre ich ein 15-16 jähriger junger Spieler, der keine Ahnung hat, ob er den Durchbruch im Profifußball schafft und daher natürlich eine Berufsausbildung oder Abitur mache, würde ich immer einen Verein bevorzugen, der eine U23 hat. Denn da wüsste ich, dass ich erstens mehr Zeit habe mich für den Verein zu empfehlen und zweitens an meinem Standort den Einstieg in den gehobeneren Amateurbereich erhalte.
Nun ist das System, Du schaffst es bis Du 18/19 bist zum Profi, oder Du kannst Dich verpissen.
Ob das so gut für die U19 ist, dass alle Spieler sich Gedanken machen müssen, wie es danach für Sie weitergeht und Sie schon wissen, dass sie alle nicht mehr zusammen spielen, weiß ich auch nicht.
Es hat hier einer die letzten 5 Jahre der U23 zusammengetragen als Beleg, dass es mehr direkt über die U19 geschafft haben, als über die U23. Seit die U23 angeschafft wurde, kommt jedoch gefühlt bei uns gar keiner mehr wirklich hoch, außer für nen 1-2 jährigem Vertrag als Quotendeutscher. Also dass sich unsere Jugend seitdem positiv entwickelt hat, sehe ich jedenfalls nicht.
Wäre ich ein 15-16 jähriger junger Spieler, der keine Ahnung hat, ob er den Durchbruch im Profifußball schafft und daher natürlich eine Berufsausbildung oder Abitur mache, würde ich immer einen Verein bevorzugen, der eine U23 hat. Denn da wüsste ich, dass ich erstens mehr Zeit habe mich für den Verein zu empfehlen und zweitens an meinem Standort den Einstieg in den gehobeneren Amateurbereich erhalte.
Nun ist das System, Du schaffst es bis Du 18/19 bist zum Profi, oder Du kannst Dich verpissen.
Ob das so gut für die U19 ist, dass alle Spieler sich Gedanken machen müssen, wie es danach für Sie weitergeht und Sie schon wissen, dass sie alle nicht mehr zusammen spielen, weiß ich auch nicht.
Es hat hier einer die letzten 5 Jahre der U23 zusammengetragen als Beleg, dass es mehr direkt über die U19 geschafft haben, als über die U23. Seit die U23 angeschafft wurde, kommt jedoch gefühlt bei uns gar keiner mehr wirklich hoch, außer für nen 1-2 jährigem Vertrag als Quotendeutscher. Also dass sich unsere Jugend seitdem positiv entwickelt hat, sehe ich jedenfalls nicht.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Ich fand die Abschaffung der U23 nie gut. Nicht aus dem Gedanken, dass dort die Spieler für die Bundesliga fit gemacht werden, sondern weil ich es für die Entwicklung der Jugendspieler besser finde, wenn es ein „Auffangbecken“ gibt.
Wäre ich ein 15-16 jähriger junger Spieler, der keine Ahnung hat, ob er den Durchbruch im Profifußball schafft und daher natürlich eine Berufsausbildung oder Abitur mache, würde ich immer einen Verein bevorzugen, der eine U23 hat. Denn da wüsste ich, dass ich erstens mehr Zeit habe mich für den Verein zu empfehlen und zweitens an meinem Standort den Einstieg in den gehobeneren Amateurbereich erhalte.
Nun ist das System, Du schaffst es bis Du 18/19 bist zum Profi, oder Du kannst Dich verpissen.
Ob das so gut für die U19 ist, dass alle Spieler sich Gedanken machen müssen, wie es danach für Sie weitergeht und Sie schon wissen, dass sie alle nicht mehr zusammen spielen, weiß ich auch nicht.
Es hat hier einer die letzten 5 Jahre der U23 zusammengetragen als Beleg, dass es mehr direkt über die U19 geschafft haben, als über die U23. Seit die U23 angeschafft wurde, kommt jedoch gefühlt bei uns gar keiner mehr wirklich hoch, außer für nen 1-2 jährigem Vertrag als Quotendeutscher. Also dass sich unsere Jugend seitdem positiv entwickelt hat, sehe ich jedenfalls nicht.
Ich habe nicht das fachliche Know How, um eine vernünftige Aussage darüber treffen zu können, ob man für einen professionellen und ertragreichen Jugendbereich ein U23 benötigt, kann deine Gedanken aber gut nachvollziehen.
Wovon ich aber überzeugt bin, ist, dass es sich Eintracht Frankfurt nicht leisten kann große Potentiale in diesem Bereich einfach liegen zu lassen (genauso wenig wie in anderen Bereichen). Sollte die Abschaffung der U23 ein Fehler gewesen sein, sollte man den Fehler schnellstmöglich beheben.
Im Übrigen weiß ich auch nicht, ob die Vergangenheit der Eintracht was die Jugendarbeit betrifft taugt, um zu beweisen, dass das alles kein Sinn macht. Hätte man in anderen Bereichen genauso gedacht, wären wir auch in diesen Bereichen noch in der “Steinzeit”.
Aceton-Adler schrieb:
Im Übrigen weiß ich auch nicht, ob die Vergangenheit der Eintracht was die Jugendarbeit betrifft taugt, um zu beweisen, dass das alles kein Sinn macht. Hätte man in anderen Bereichen genauso gedacht, wären wir auch in diesen Bereichen noch in der “Steinzeit”.
Es kommt immer darauf an, welche Vergangenheit man bemüht
Man darf nicht vergessen das DFB/DFL selbst daran mit arbeitet das es ungerecht zugeht. So hat DFB/DFL in einigen Fällen die gleichen Sponsoren wie manche Bundesligavereine. Schon das dürfte es nicht geben um jeglichen Verdacht der Parteilichkeit aus dem Weg zu gehen. Das z.B. könnte ein Grund sein warum man niemals gegen Hoppenheim vorging, Gründe dazu gab es genug.