
Adlerdenis
11856
WuerzburgerAdler schrieb:
Da hast du recht. Ich finde den Artikel insgesamt ausgewogen und gerecht. Nicht schön finde ich wieder Behauptungen ohne Beleg (Peintinger und Reutershahn wurden nicht mehr ernst genommen) und eine selektive Darstellung der Geschehnisse (Younes, daCosta, große Unruhe schon vor dem Gladbachspiel und Hütters/Eberls Bekanntgabe). Insofern hält sich der Neuwert der "Informationen" in engen Grenzen.
Aber gut. Der Gesamtbetrachtung kann man sich unter dem Strich anschließen.
Naja, man muss halt auch sehen, dass ein Journalist bei solch sensiblen Themen nicht immer eine Quelle liefern kann, ohne diese Person in die Bredouille zu bringen. Und den Disput mit Younes muss es gegeben haben. Als Hütter direkt danach gefragt wurde, kam nur "Man muss nicht alles kommentieren" oder so ähnlich. Das kann man dann schon mit "ja" übersetzen, denn warum sonst ausweichen?
Adlerdenis schrieb:
Und den Disput mit Younes muss es gegeben haben.
Genau so erwähnt Peppi aber eben nicht, dass Younes verletzt war (Reise nach Belgien zu seinem Physio, das macht man speziell während Corona ja nicht zum Spass)
So bleibt beim Leser der Eindruck, dass hier nur und ausschließlich der Disput Schuld war an seiner geringeren Spielzeit. Und wir haben auch mit Younes gegen Schalke verloren.
Diese Interpretation mag stimmen, es vermittelt aber das Gefühl einer klaren Agenda hinter der Analyse.
Genau so könnte man ein Video aus Peppis, sagen wir mal, ungelenken Fragen und auch Klöpsen bei PKs zusammenstellen und den Eindruck aufbauen, dass er überfordert und inkompetent als Reporter ist.
Das wäre aber natürlich falsch.
Adlerdenis schrieb:
Naja, man muss halt auch sehen, dass ein Journalist bei solch sensiblen Themen nicht immer eine Quelle liefern kann, ohne diese Person in die Bredouille zu bringen. Und den Disput mit Younes muss es gegeben haben. Als Hütter direkt danach gefragt wurde, kam nur "Man muss nicht alles kommentieren" oder so ähnlich. Das kann man dann schon mit "ja" übersetzen, denn warum sonst ausweichen?
Es bestreitet doch auch niemand dass es diesen Disput gab, wobei bisher nix darüber bekannt wurde worum
es dabei konkret ging.
Hütter hat doch in einem Interview betont, dass es besonders Younes zu verdanken war,
das EF eine Serie von 11 Spielen ohne Niederlage gelang, ohne die ja die CL niemals ein Thema geworden wäre.
Und nur weil er mit ihm mal eine Meinungsverschiedenheit hatte lässt ein Trainer einen fitten Spieler, über den er sich so geäussert hat nicht spielen.
Wenn ich Hütter das unterstelle, dann kann ich auch behaupten, dass er kein Interesse daran hatte die Saison erfolgreich mit der Quali für die CL zu beenden.
Adlerdenis schrieb:Richard Kress schrieb:Adlerdenis schrieb:
Sein wir mal ehrlich: Wer die Interviews von Möller zu Spielerzeiten kennt, der weiß ja, dass der Mann nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Wenn deine Aussage richtig ist, wäre der Verdacht, vielleicht nicht der richtige Leiter des NLZ zu sein, nicht unbegründet oder?
Nein, wäre er nicht.
Erschwerend hinzu kommt, dass Möller keinerlei nennenswerte Erfahrungen und Referenzen im Jugendbereich vorzuweisen hat (und jetzt kommt mir bitte keiner mit Co-Trainer bei Ungarn...dann hätten wir den Loddar nehmen sollen, der war da zumindest mal Chef).
So jemandem dann die Leitung des NLZs zu übertragen, finde ich schon ein wenig seltsam.
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Falls Herr Krösche Herrn Broich nicht kennen sollte, könnte Andi Möller ihm den ja mal vorstellen. Vielleicht tritt der ja dann ganz gerne wieder etwas weniger kurz.
Richard Kress schrieb:Adlerdenis schrieb:Richard Kress schrieb:Adlerdenis schrieb:
Sein wir mal ehrlich: Wer die Interviews von Möller zu Spielerzeiten kennt, der weiß ja, dass der Mann nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Wenn deine Aussage richtig ist, wäre der Verdacht, vielleicht nicht der richtige Leiter des NLZ zu sein, nicht unbegründet oder?
Nein, wäre er nicht.
Erschwerend hinzu kommt, dass Möller keinerlei nennenswerte Erfahrungen und Referenzen im Jugendbereich vorzuweisen hat (und jetzt kommt mir bitte keiner mit Co-Trainer bei Ungarn...dann hätten wir den Loddar nehmen sollen, der war da zumindest mal Chef).
So jemandem dann die Leitung des NLZs zu übertragen, finde ich schon ein wenig seltsam.
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Falls Herr Krösche Herrn Broich nicht kennen sollte, könnte Andi Möller ihm den ja mal vorstellen. Vielleicht tritt der ja dann ganz gerne wieder etwas weniger kurz.
Den Broich würde ich auch nicht für den Posten nehmen, da er bislang ebenso wenig Erfahrung als Jugendtrainer hat. Dass der hier so gefeiert wird, liegt doch auch hauptsächlich an seinen ganz netten Analysen im Fernsehen.
Wenn jemand aus dem NLZ die Vita dafür hat, dann am ehesten A-Jugend-Trainer Jürgen Kramny.
Eintracht-Laie schrieb:
Für mich ist die Organisationsform des Heimbetreibers tatsächlich egal, mir fällt kein Grund ein wo es einen Unterschied macht. Ein Heim würde ich erstmal allein betrachten.
Immunschwäche ist tatsächlich ein Punkt, aber ich hätte da zwei Fragen:
Wie oft kommt es vor, und noch viel interessanter:
Wie haben die es gemacht vor Corona?
Ich versteh dich schon. Du siehst aber an dem Beitrag von SemperFi, dass es noch etliche Aspekte zu diesem Punkt gibt und ein "Singen nicht erlaubt = unnötige Schikane" der Sache allein nicht gerecht wird.
So kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass z. B. die Caritas oder die AWO in allen von ihr betriebenen Seniorenheimen nach einer Güterabwägung das Singen in geschlossenen Räumen untersagt, so lange Ungeimpfte Zugang zu ihren Heimen haben. Und dass sie lieber die BewohnerInnen bitten, zum Singen nach draußen zu gehen, als den Zugang ungeimpfter Personen wieder zu unterbinden.
Könnte doch sein.
Deshalb sage ich ja: vor dem Urteilen erst mal in die Lage der Entscheider versetzen.
WuerzburgerAdler schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
Für mich ist die Organisationsform des Heimbetreibers tatsächlich egal, mir fällt kein Grund ein wo es einen Unterschied macht. Ein Heim würde ich erstmal allein betrachten.
Immunschwäche ist tatsächlich ein Punkt, aber ich hätte da zwei Fragen:
Wie oft kommt es vor, und noch viel interessanter:
Wie haben die es gemacht vor Corona?
Ich versteh dich schon. Du siehst aber an dem Beitrag von SemperFi, dass es noch etliche Aspekte zu diesem Punkt gibt und ein "Singen nicht erlaubt = unnötige Schikane" der Sache allein nicht gerecht wird.
So kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass z. B. die Caritas oder die AWO in allen von ihr betriebenen Seniorenheimen nach einer Güterabwägung das Singen in geschlossenen Räumen untersagt, so lange Ungeimpfte Zugang zu ihren Heimen haben. Und dass sie lieber die BewohnerInnen bitten, zum Singen nach draußen zu gehen, als den Zugang ungeimpfter Personen wieder zu unterbinden.
Könnte doch sein.
Deshalb sage ich ja: vor dem Urteilen erst mal in die Lage der Entscheider versetzen.
Vor allem fände ich es wirklich auch mal interessant zu wissen, wie die Betroffenen denn dazu stehen, also ob sie das überhaupt derartig schlimm finden.
Wir diskutieren hier aufgrund eines Fernseh-Beitrags über systemrelevantes Singen, Aerosole, Impfungen des Putzpersonals und rechtliche Fragen der Heimleitung, wissen aber gar nicht, was die Heimbewohner selbst darüber denken.
Adlerdenis schrieb:
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Sein Referent, Ole Siegel, war ja bei Paderborn zumindest schon mal Projektleiter des Trainings- und Nachwuchszentrums.
greg schrieb:Adlerdenis schrieb:
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Sein Referent, Ole Siegel, war ja bei Paderborn zumindest schon mal Projektleiter des Trainings- und Nachwuchszentrums.
Was ich übrigens selbst gestern im Strukturen-Thread geschrieben habe.
Ich hab halt leider keinerlei Ahnnung, wie es denn so um die Paderborner Jugendarbeit bestellt ist.
Zu Herrn Siegel findet man auch nicht allzu viel Brauchbares. Ist halt out of the middle of nowhere.
Fing als PL des NLZ an, wurde dann Teammanager, war also wohl mit organisatorischen Themen betraut, ist letztes Jahr, wohl auch wegen der Geburt seines zweiten Kindes, zum SCP-Sponsor "Mediacom" gewechselt, jetzt zu uns. Joa, das wars dann im Grunde auch. Da bräuchte man jetzt einen Kenner des ostwestfälischen Fußballs, der uns da aufschlaut. Haben wir sowas hier? Motoguzzi und Misanthrop, seid ihr nicht Ostwestfalen? Jetzt könnt ihr mal beweisen, dass ihr zu was taugt.
Ach Denis. Angesprochen habe ich dich. Explizit dich, weil du dich halt nicht entblöden kannst den populistischen Dreck "deiner" Union abzufeiern.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand, egal ob links oder konservativ verortet, geschlechterneutrale Sprache nicht nutzt.
Ich habe aber ein Problem damit, wenn mal wieder jemand versucht in die Deutungshoheit für alle zu gehen.
Einerseits die sog. grüne Verbotspolitik genussvoll anprangern, andererseits so einen rauszuhauen - what the fuck?
Ich finde eher bedenklich, wie leicht es den (rechts)populisten derzeit fällt noch den letzten Shice als Thema zu setzen, während Zukunftsfragen als nerviges links-grünes Ideologisieren abgetan wird.
Und besonders erschreckend finde ich es, dass sich in der Mitte des demokratischen Konservatismus zunehmend Strukturen zeigen, die eine Drift weg von der demokratischen Mitte, hin zu Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments gegen Andersdenkende erkennen lassen.
Dich nehme ich eigentlich nicht so wahr, dass dir solche Tendenzen anhaften.
Mir bleibt da nur zu vermuten, dass du dir solche Unsäglichkeiten zu eigen machst um zu provozieren - oder dass 7ch dich schlicht falsch einschätze und du tief in deinem Herzen ein reaktionäres Arxxxloch bist.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand, egal ob links oder konservativ verortet, geschlechterneutrale Sprache nicht nutzt.
Ich habe aber ein Problem damit, wenn mal wieder jemand versucht in die Deutungshoheit für alle zu gehen.
Einerseits die sog. grüne Verbotspolitik genussvoll anprangern, andererseits so einen rauszuhauen - what the fuck?
Ich finde eher bedenklich, wie leicht es den (rechts)populisten derzeit fällt noch den letzten Shice als Thema zu setzen, während Zukunftsfragen als nerviges links-grünes Ideologisieren abgetan wird.
Und besonders erschreckend finde ich es, dass sich in der Mitte des demokratischen Konservatismus zunehmend Strukturen zeigen, die eine Drift weg von der demokratischen Mitte, hin zu Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments gegen Andersdenkende erkennen lassen.
Dich nehme ich eigentlich nicht so wahr, dass dir solche Tendenzen anhaften.
Mir bleibt da nur zu vermuten, dass du dir solche Unsäglichkeiten zu eigen machst um zu provozieren - oder dass 7ch dich schlicht falsch einschätze und du tief in deinem Herzen ein reaktionäres Arxxxloch bist.
FrankenAdler schrieb:
Ach Denis. Angesprochen habe ich dich. Explizit dich, weil du dich halt nicht entblöden kannst den populistischen Dreck "deiner" Union abzufeiern.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand, egal ob links oder konservativ verortet, geschlechterneutrale Sprache nicht nutzt.
Ich habe aber ein Problem damit, wenn mal wieder jemand versucht in die Deutungshoheit für alle zu gehen.
Einerseits die sog. grüne Verbotspolitik genussvoll anprangern, andererseits so einen rauszuhauen - what the fuck?
Ich finde eher bedenklich, wie leicht es den (rechts)populisten derzeit fällt noch den letzten Shice als Thema zu setzen, während Zukunftsfragen als nerviges links-grünes Ideologisieren abgetan wird.
Und besonders erschreckend finde ich es, dass sich in der Mitte des demokratischen Konservatismus zunehmend Strukturen zeigen, die eine Drift weg von der demokratischen Mitte, hin zu Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments gegen Andersdenkende erkennen lassen.
Dich nehme ich eigentlich nicht so wahr, dass dir solche Tendenzen anhaften.
Mir bleibt da nur zu vermuten, dass du dir solche Unsäglichkeiten zu eigen machst um zu provozieren - oder dass 7ch dich schlicht falsch einschätze und du tief in deinem Herzen ein reaktionäres Arxxxloch bist.
Ich habe mich doch von den Verbotsbestrebungen seitens dieses CDU-Mannes bereits distanziert.
Es wäre in der Tat heuchlerisch, einerseits über kritisch Cancle-Culture und grüne Eingriffe zu diskutieren, und dann sowas gutzuheißen. Mein Einstiegspunkt in die Diskussion war ja ein ganz anderer.
Ich weiß auch nicht, was genau sich der CDU-Mensch davon verspricht. Ich bezweifle, dass das in Hamburg viele Stimmen zieht, aber vielleicht täusche ich mich da auch.
Adlerdenis schrieb:
So war das auch nicht gemeint, aber die Leute werden ja trotzdem Besucher empfangen, halt nach dem Singen.
Ich verstehe es so, dass man sich eher ansteckt wenn man singt, was ich nicht bestreite.
Wenn nach dem Singen Besucher kommen...wieso sind die dann gefährdet?
Eintracht-Laie schrieb:Adlerdenis schrieb:
So war das auch nicht gemeint, aber die Leute werden ja trotzdem Besucher empfangen, halt nach dem Singen.
Ich verstehe es so, dass man sich eher ansteckt wenn man singt, was ich nicht bestreite.
Wenn nach dem Singen Besucher kommen...wieso sind die dann gefährdet?
Ich meinte: Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich Geimpfte untereinander anstecken und das dann an Dritte weitergeben. Singender Rentner A steckt singenden Rentner B an, der gibt den Virus dann an Besucher C weiter.
SemperFi schrieb:propain schrieb:
Und du weißt sicherlich das es schon durchgeimpfte Altenheime gab und dort trotzdem dutzende Coronafälle auftraten, natürlich in milderer Form. Woher weißt du eigentlich das dort jeder geimpft ist, auch das gesamte Personal, auf die muss man auch Rücksicht nehmen.
Ach was, gibt ja auch bestimmt kein Altenheim mit Personen, die aufgrund von Immunschwäche gar nicht geimpft werden können.
Das ist wunderbare BILD-Taktik, man pickt sich einen Punkt raus, sucht ein Szenario um das man dann Empörung konstruiert.
Nur nicht nachdenken, überfordert dich nur wieder.
So lange noch nicht jeder die Möglichkeit hatte sich impfen zu lassen muss auch ein Durchgeimpfter noch Rücksicht nehmen. Ich weiß, mit Rücksichtnahme haben es hier einige nicht so.
propain schrieb:
Nur nicht nachdenken, überfordert dich nur wieder.
Irgendwas sagt mir, du hast den zitierten Beitrag nicht so ganz verstanden, wenn das deine Reaktion ist.
Ich finde nicht, dass man in "Aktionismus" verfällt, wenn man zulässt das Bewohner eines vollständig geimpften Altenheimes unter sich singen. Wir reden hier nicht von einem Sängerfest mit 50 Leuten von draußen.
Weshalb der Einwand man würde nicht-geimpfte Besucher gefährden für mich nicht sticht.
Und nein, ich habe in keiner Weise gesagt die Leute z.B. in der Heimleitung machen es sich leicht, ganz im Gegenteil. Die erleben es hautnah was es heißt jemanden zu sagen "Sie dürfen hier mit den anderen 5 Bewohnern nicht singen, nur draußen. Mit Abstand und Maske".
Weshalb der Einwand man würde nicht-geimpfte Besucher gefährden für mich nicht sticht.
Und nein, ich habe in keiner Weise gesagt die Leute z.B. in der Heimleitung machen es sich leicht, ganz im Gegenteil. Die erleben es hautnah was es heißt jemanden zu sagen "Sie dürfen hier mit den anderen 5 Bewohnern nicht singen, nur draußen. Mit Abstand und Maske".
Eintracht-Laie schrieb:
Wir reden hier nicht von einem Sängerfest mit 50 Leuten von draußen.
Weshalb der Einwand man würde nicht-geimpfte Besucher gefährden für mich nicht sticht.
So war das auch nicht gemeint, aber die Leute werden ja trotzdem Besucher empfangen, halt nach dem Singen.
Adlerdenis schrieb:
So war das auch nicht gemeint, aber die Leute werden ja trotzdem Besucher empfangen, halt nach dem Singen.
Ich verstehe es so, dass man sich eher ansteckt wenn man singt, was ich nicht bestreite.
Wenn nach dem Singen Besucher kommen...wieso sind die dann gefährdet?
Ja das stimmt, den Betreuer von Aue gabs sogar mal als Karte bei Fifa Solche Vorgaben sind immer theoretische Modelle, die Schwächen haben, die die Vereine dann auch ausnutzen. Ich denke aber, dass die damit angestrebten Ziele wichtig sind und die von mir beschriebene Richtung zumindest im Grundsatz erreicht wird. Wenn das die Ligen und Verbände nicht so sehen würden, wäre es ja jederzeit möglich die Regelungen anzupassen bzw. zu verschärfen.
Auch für die Identifikation der Fans mit dem Verein ist es förderlich, wenn bei der SGE mal der Elias aus Weilburg, der Luca aus Dillenburg oder der Sonny aus Gießen spielt.
Auch für die Identifikation der Fans mit dem Verein ist es förderlich, wenn bei der SGE mal der Elias aus Weilburg, der Luca aus Dillenburg oder der Sonny aus Gießen spielt.
serious_sam schrieb:
Auch für die Identifikation der Fans mit dem Verein ist es förderlich, wenn bei der SGE mal der Elias aus Weilburg, der Luca aus Dillenburg oder der Sonny aus Gießen spielt.
Wenn die dann wirklich hier ihre Karriere verbringen, ja. Wenn der Elias aus Weilburg dann aber später zu den Bayern geht, dann kann er von mir aus stattdessen auch genauso der Fabio aus Almeria sein.
Adlerdenis schrieb:
Sein wir mal ehrlich: Wer die Interviews von Möller zu Spielerzeiten kennt, der weiß ja, dass der Mann nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Wenn deine Aussage richtig ist, wäre der Verdacht, vielleicht nicht der richtige Leiter des NLZ zu sein, nicht unbegründet oder?
Richard Kress schrieb:Adlerdenis schrieb:
Sein wir mal ehrlich: Wer die Interviews von Möller zu Spielerzeiten kennt, der weiß ja, dass der Mann nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Wenn deine Aussage richtig ist, wäre der Verdacht, vielleicht nicht der richtige Leiter des NLZ zu sein, nicht unbegründet oder?
Nein, wäre er nicht.
Erschwerend hinzu kommt, dass Möller keinerlei nennenswerte Erfahrungen und Referenzen im Jugendbereich vorzuweisen hat (und jetzt kommt mir bitte keiner mit Co-Trainer bei Ungarn...dann hätten wir den Loddar nehmen sollen, der war da zumindest mal Chef).
So jemandem dann die Leitung des NLZs zu übertragen, finde ich schon ein wenig seltsam.
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Adlerdenis schrieb:
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Sein Referent, Ole Siegel, war ja bei Paderborn zumindest schon mal Projektleiter des Trainings- und Nachwuchszentrums.
Adlerdenis schrieb:Richard Kress schrieb:Adlerdenis schrieb:
Sein wir mal ehrlich: Wer die Interviews von Möller zu Spielerzeiten kennt, der weiß ja, dass der Mann nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Wenn deine Aussage richtig ist, wäre der Verdacht, vielleicht nicht der richtige Leiter des NLZ zu sein, nicht unbegründet oder?
Nein, wäre er nicht.
Erschwerend hinzu kommt, dass Möller keinerlei nennenswerte Erfahrungen und Referenzen im Jugendbereich vorzuweisen hat (und jetzt kommt mir bitte keiner mit Co-Trainer bei Ungarn...dann hätten wir den Loddar nehmen sollen, der war da zumindest mal Chef).
So jemandem dann die Leitung des NLZs zu übertragen, finde ich schon ein wenig seltsam.
Falls Krösche einen erfahrenen Jugendtrainer kennt, der für den Job passt, würde ich Andi Möller - ganz emotionslos und ungeachtet seiner Verfehlungen als Spieler - ersetzen.
Falls Herr Krösche Herrn Broich nicht kennen sollte, könnte Andi Möller ihm den ja mal vorstellen. Vielleicht tritt der ja dann ganz gerne wieder etwas weniger kurz.
FrankenAdler schrieb:
Das überrascht jetzt auch nicht, dass Minderheiten vernachlässigbar sind für den/die gute/n Konservative/n!
Noch mal: Die Ablehnung der Gendersprache und das Interesse daran war in der Infratest-Umfrage bei den Linken-Wählern höher als bei der CDU-Wählerschaft. Das zeigt m.E. ja, dass das Thema nicht durchweg in das Muster passt.
Übrigens habe ich hier bei den Diskussionen bzgl. Gendersprache das meiste Kopfschütteln nicht bei den Männern vernommen, es waren meistens Frauen, die das für sinnfrei hielten. Ich bleib dabei, das hier ist nicht so einfach in die typischen Muster zu quetschen.
Dass sich rechts der Mitte um Minderheiten weniger gekümmert wird als links der Mitte, das würde ich aber unterschreiben. Das bestätigt die Lebenserfahrung.
SGE_Werner schrieb:FrankenAdler schrieb:
Das überrascht jetzt auch nicht, dass Minderheiten vernachlässigbar sind für den/die gute/n Konservative/n!
Noch mal: Die Ablehnung der Gendersprache und das Interesse daran war in der Infratest-Umfrage bei den Linken-Wählern höher als bei der CDU-Wählerschaft. Das zeigt m.E. ja, dass das Thema nicht durchweg in das Muster passt.
Übrigens habe ich hier bei den Diskussionen bzgl. Gendersprache das meiste Kopfschütteln nicht bei den Männern vernommen, es waren meistens Frauen, die das für sinnfrei hielten. Ich bleib dabei, das hier ist nicht so einfach in die typischen Muster zu quetschen.
Dass sich rechts der Mitte um Minderheiten weniger gekümmert wird als links der Mitte, das würde ich aber unterschreiben. Das bestätigt die Lebenserfahrung.
Sag doch sowas nicht. Das passt unserm Kollegen aus Franken nicht in sein einfaches Klassenkampf-Weltbild mit den edlen Linken und den pöhsen, pöhsen, Konservativen. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch ein paar Boote zurück ins Mittelmeer schubsen.
Ach Denis. Angesprochen habe ich dich. Explizit dich, weil du dich halt nicht entblöden kannst den populistischen Dreck "deiner" Union abzufeiern.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand, egal ob links oder konservativ verortet, geschlechterneutrale Sprache nicht nutzt.
Ich habe aber ein Problem damit, wenn mal wieder jemand versucht in die Deutungshoheit für alle zu gehen.
Einerseits die sog. grüne Verbotspolitik genussvoll anprangern, andererseits so einen rauszuhauen - what the fuck?
Ich finde eher bedenklich, wie leicht es den (rechts)populisten derzeit fällt noch den letzten Shice als Thema zu setzen, während Zukunftsfragen als nerviges links-grünes Ideologisieren abgetan wird.
Und besonders erschreckend finde ich es, dass sich in der Mitte des demokratischen Konservatismus zunehmend Strukturen zeigen, die eine Drift weg von der demokratischen Mitte, hin zu Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments gegen Andersdenkende erkennen lassen.
Dich nehme ich eigentlich nicht so wahr, dass dir solche Tendenzen anhaften.
Mir bleibt da nur zu vermuten, dass du dir solche Unsäglichkeiten zu eigen machst um zu provozieren - oder dass 7ch dich schlicht falsch einschätze und du tief in deinem Herzen ein reaktionäres Arxxxloch bist.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand, egal ob links oder konservativ verortet, geschlechterneutrale Sprache nicht nutzt.
Ich habe aber ein Problem damit, wenn mal wieder jemand versucht in die Deutungshoheit für alle zu gehen.
Einerseits die sog. grüne Verbotspolitik genussvoll anprangern, andererseits so einen rauszuhauen - what the fuck?
Ich finde eher bedenklich, wie leicht es den (rechts)populisten derzeit fällt noch den letzten Shice als Thema zu setzen, während Zukunftsfragen als nerviges links-grünes Ideologisieren abgetan wird.
Und besonders erschreckend finde ich es, dass sich in der Mitte des demokratischen Konservatismus zunehmend Strukturen zeigen, die eine Drift weg von der demokratischen Mitte, hin zu Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments gegen Andersdenkende erkennen lassen.
Dich nehme ich eigentlich nicht so wahr, dass dir solche Tendenzen anhaften.
Mir bleibt da nur zu vermuten, dass du dir solche Unsäglichkeiten zu eigen machst um zu provozieren - oder dass 7ch dich schlicht falsch einschätze und du tief in deinem Herzen ein reaktionäres Arxxxloch bist.
Naja, reggaetyp....auf was willst Du "noch" warten? Ernsthaft? Auf was?
Draußen singen, klar. Bei dem Wetter natürlich ne super Alternative.
Und sorry, Adlerdenis - ich kann es nicht mehr hören, diese Hinweise auf Schwurbler und Querdenker etc. Damit kann man natürlich alles abwürgen, klar.
Und nein, ich halte es nicht für eine Lappalie - ist aber natürlich eine persönliche Einschätzung.
Mir fehlt halt oftmals Maß und Mitte in solchen Sachen.
Draußen singen, klar. Bei dem Wetter natürlich ne super Alternative.
Und sorry, Adlerdenis - ich kann es nicht mehr hören, diese Hinweise auf Schwurbler und Querdenker etc. Damit kann man natürlich alles abwürgen, klar.
Und nein, ich halte es nicht für eine Lappalie - ist aber natürlich eine persönliche Einschätzung.
Mir fehlt halt oftmals Maß und Mitte in solchen Sachen.
Eintracht-Laie schrieb:
Und sorry, Adlerdenis - ich kann es nicht mehr hören, diese Hinweise auf Schwurbler und Querdenker etc. Damit kann man natürlich alles abwürgen, klar.
Ich wollte dich nicht in die Nähe dieser Kreise rücken, ich reagiere nur inzwischen recht empfindlich auf derart emotionales Übersteigern vergleichsweise harmloser Sachverhalten zu "Grausamkeiten". Wie Reggae schon sagt, die Leute da haben fast wieder Normalität, aber anstatt, dass man sich darüber freut, wird das Sing-Verbot als unzumutbare Gemeinheit dargestellt. Ja, meinst du, die Leute machen sich diese Entscheidungen leicht?
Und zum "auf welche Sicherheit wollen wir denn noch warten". Wir kommen mit den Impfungen inzwischen echt sehr ordentlich voran, drücken die Zahlen, können möglicherweise dieses Jahr noch eine Herdenimmunität durch Impfung erreichen. Also was genau spricht denn jetzt dagegen, einfach noch ein bißchen zu warten, anstatt jetzt in Aktionismus zu verfallen?
Dass die Leute den Virus möglicherweise trotz Impfung an ihrer nicht-geimpften Besucher weitergeben könnten, ist dir vermutlich auch bekannt.
Adlerdenis schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
Und sorry, Adlerdenis - ich kann es nicht mehr hören, diese Hinweise auf Schwurbler und Querdenker etc. Damit kann man natürlich alles abwürgen, klar.
Ich wollte dich nicht in die Nähe dieser Kreise rücken, ich reagiere nur inzwischen recht empfindlich auf derart emotionales Übersteigern vergleichsweise harmloser Sachverhalten zu "Grausamkeiten". Wie Reggae schon sagt, die Leute da haben fast wieder Normalität, aber anstatt, dass man sich darüber freut, wird das Sing-Verbot als unzumutbare Gemeinheit dargestellt. Ja, meinst du, die Leute machen sich diese Entscheidungen leicht?
Und zum "auf welche Sicherheit wollen wir denn noch warten". Wir kommen mit den Impfungen inzwischen echt sehr ordentlich voran, drücken die Zahlen, können möglicherweise dieses Jahr noch eine Herdenimmunität durch Impfung erreichen. Also was genau spricht denn jetzt dagegen, einfach noch ein bißchen zu warten, anstatt jetzt in Aktionismus zu verfallen?
Dass die Leute den Virus möglicherweise trotz Impfung an ihrer nicht-geimpften Besucher weitergeben könnten, ist dir vermutlich auch bekannt.
Wenn man alle Vorsicht fallen lässt , gehts wieder nach oben. Das kann schnell geschehen. Sehr viele Leute denken , das sei alles fast vorüber . Das ist es nicht. Persönliche Meinung : Ende Juli , wenn die Impfungen gut weiterlaufen , sin Öffnungen drin. Und im grossen Stil Mitte / Ende September ( Indoor , Clubs usw ). Allerdings noch mit leichten Vorsichtsmassnahmen.
Ich finde nicht, dass man in "Aktionismus" verfällt, wenn man zulässt das Bewohner eines vollständig geimpften Altenheimes unter sich singen. Wir reden hier nicht von einem Sängerfest mit 50 Leuten von draußen.
Weshalb der Einwand man würde nicht-geimpfte Besucher gefährden für mich nicht sticht.
Und nein, ich habe in keiner Weise gesagt die Leute z.B. in der Heimleitung machen es sich leicht, ganz im Gegenteil. Die erleben es hautnah was es heißt jemanden zu sagen "Sie dürfen hier mit den anderen 5 Bewohnern nicht singen, nur draußen. Mit Abstand und Maske".
Weshalb der Einwand man würde nicht-geimpfte Besucher gefährden für mich nicht sticht.
Und nein, ich habe in keiner Weise gesagt die Leute z.B. in der Heimleitung machen es sich leicht, ganz im Gegenteil. Die erleben es hautnah was es heißt jemanden zu sagen "Sie dürfen hier mit den anderen 5 Bewohnern nicht singen, nur draußen. Mit Abstand und Maske".
Adlerdenis schrieb:SemperFi schrieb:Adlerdenis schrieb:
Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Dir ist schon klar, dass es aktuell bei der Diskussion um gendergerechter Sprache hauptsächlich um Männlein und Weiblein geht?
Ist das so? Und wenn ja: Worüber reden wir dann hier bitte? Das generische Maskulinum ist doch eh schon am Aussterben. Und wozu brauchen wir dann Sternchen oder sonst was? Wenn es in erster Linie um Frauen geht, ist das Problem mit gängigen Formen wie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bereits längst gelöst.
Du erstaunst mich. Dafür, dass Du nicht weißt worum es geht, bringst Du echt viel Input in die Debatte ein
Die gängigen Formen wie "Studentinnen und Studenten" sind offenkundig nicht gängig genug und es wird in vielen Fällen eben das generische Maskulinum verwendet wird. Um Texte nicht unnötig in die Länge zu ziehen, bietet sich Student:innen an oder eben halt "Studierende".
Luzbert schrieb:Adlerdenis schrieb:SemperFi schrieb:Adlerdenis schrieb:
Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Dir ist schon klar, dass es aktuell bei der Diskussion um gendergerechter Sprache hauptsächlich um Männlein und Weiblein geht?
Ist das so? Und wenn ja: Worüber reden wir dann hier bitte? Das generische Maskulinum ist doch eh schon am Aussterben. Und wozu brauchen wir dann Sternchen oder sonst was? Wenn es in erster Linie um Frauen geht, ist das Problem mit gängigen Formen wie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bereits längst gelöst.
Du erstaunst mich. Dafür, dass Du nicht weißt worum es geht, bringst Du echt viel Input in die Debatte ein
Die gängigen Formen wie "Studentinnen und Studenten" sind offenkundig nicht gängig genug und es wird in vielen Fällen eben das generische Maskulinum verwendet wird. Um Texte nicht unnötig in die Länge zu ziehen, bietet sich Student:innen an oder eben halt "Studierende".
Das "offenkundig" müsstest du mir dann aber noch mal erklären. Mir gehts da nämlich so wie zappzerrapp, nur mit dem Unterschied, dass ich tatsächlich genau eine Frau kenne, die sich wirklich mit sowas befasst.
Ich habe bei diesen Debatten zunehmend das Gefühl, dass diejenigen, die sich über sowas Gedanken machen, von der Lebensrealität der allermeisten Frauen sehr weit weg sind.
Adlerdenis schrieb:
Das "offenkundig" müsstest du mir dann aber noch mal erklären.
Würde die Formulierung "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" seit Jahrzehnten konsequent verwendet, gäbe es die Debatte nicht.
Adlerdenis schrieb:
Mir gehts da nämlich so wie zappzerrapp, nur mit dem Unterschied, dass ich tatsächlich genau eine Frau kenne, die sich wirklich mit sowas befasst.
Ich kenne niemanden, der sich mit "so etwas" aktiv befasst, bin aber ganz beim Würzburger. Sprache erzeugt, zumeist unbewusst, eine Wirkung und verfestigt Muster.
Für mich ist die Gleichberücksichtigung von Männlein und Weiblein sowie weiterer Ausprägungen einfach eine Frage des Respekts und des Anstands. Die Debatte der letzten Jahre hat mir geholfen, die Notwendigkeit zu erkennen. Das Gendersternchen nehme ich dankend an, weil es mir eine Möglichkeit gibt, mich weniger diskriminierend zu äußern.
Dass ich dabei noch blutiger Anfänger bin und mich stilistisch häufig schwer tue, gebe ich gerne zu.
HessiP schrieb:
Für mich ist das gendern übrigens seit in den 00er Jahren an der Uni normal. Seitdem hat sich nie jemand daran gestört und ich merke es nicht mal mehr...
Da sieht man aber, dass es sich hierbei - wie auch bei vielen anderen Fällen auch - um ein "Eliten-Thema" handelt, das an der Lebensrealität eines großen Teils der Bevölkerung vorbeigeht. Die Frauen, denen ich in meinem bisherigen Leben begegnet bin und die sich vom generischen Maskulinum ausgeschlossen fühlen, dürften an einer oder zwei Händen abzählbar sein. Aktiv fallen mir hierzu nur zwei weibliche Studierende aus dem wunderbaren Soziologie-Seminar "Genus und Gemeinheit" (wunderbare Themenauswahl: ich musste über "Leuchttürme - Phallussymbole an unseren Küsten" referieren ) und eine Ausbilderin am Studienseminar ein, die meiner Ehefreundin auch eine bessere Note für den Unterrichtsbesuch gab, da sie eine Jeans getragen hat und sich somit (O-Ton) "aktiv gegen Geschlechterklischees" gestellt habe...
In meiner Examensarbeit an der Uni durfte ich damals übrigens noch einfach von "Touristen" schreiben und es in einer Fußnote auf Seite 1 erklären. Die zweite Examensarbeit im Studienseminar erforderte dann dauerhaft "Schülerinnen und Schüler", wodurch ich über die maximale Seitenanzahl kam und einen Abzug kassierte.
Adlerdenis schrieb:
Wenn es in erster Linie um Frauen geht, ist das Problem mit gängigen Formen wie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bereits längst gelöst.
Ich glaube mit der Version haben auch die wenigsten ein Problem. Die verwende ich auch in meinen schulischen Mails so (worauf dann von den Müttern - es antworten eigentlich immer nur Mütter - stets die "Schüler"-Variante zurückkommt...). Variants of concern sind dann für viele wohl Sternchen, Unterstrich und Co.
zappzerrapp schrieb:
[Da sieht man aber, dass es sich hierbei - wie auch bei vielen anderen Fällen auch - um ein "Eliten-Thema" handelt, das an der Lebensrealität eines großen Teils der Bevölkerung vorbeigeht. Die Frauen, denen ich in meinem bisherigen Leben begegnet bin und die sich vom generischen Maskulinum ausgeschlossen fühlen, dürften an einer oder zwei Händen abzählbar sein. Aktiv fallen mir hierzu nur zwei weibliche Studierende aus dem wunderbaren Soziologie-Seminar "Genus und Gemeinheit" (wunderbare Themenauswahl: ich musste über "Leuchttürme - Phallussymbole an unseren Küsten" referieren ) und eine Ausbilderin am Studienseminar ein, die meiner Ehefreundin auch eine bessere Note für den Unterrichtsbesuch gab, da sie eine Jeans getragen hat und sich somit (O-Ton) "aktiv gegen Geschlechterklischees" gestellt habe...
Ach du liebe Scheiße....ich dachte sowas sind nur rechte Fake-News, aber anscheinend ist die Lage bereits schlimmer, als angenommen.
Ich kann mich noch nicht entscheiden, was ich geiler finde: Das man in einem akademischen Rahmen über Leuchttürme als sinnbildliche Pimmel referiert, oder das mit der Jeans. Weil es ja auch so ungewöhnlich und fortschrittlich ist, das Frauen Jeans tragen - im Jahr 1960.
Da bleibt nur noch eine Frage: Was zur Hölle hattest du da zu suchen?
Basaltkopp schrieb:
Aber der Ansatz, dass Kinder allein durch das Lesen des Krombacher Schriftzugs mit dem Saufen anfangen ist dann auch etwas weit hergeholt.
Das nicht, aber im Idealfall kaufen die sich das Trikot, gehen damit zur Schule, die Marke brennt sich ins Gedächtnis ein (ist ja Sinn und Zweck der Werbung) usw.
Daher finde ich Krombacher nicht die beste Option.
Hit-Man schrieb:Basaltkopp schrieb:
Aber der Ansatz, dass Kinder allein durch das Lesen des Krombacher Schriftzugs mit dem Saufen anfangen ist dann auch etwas weit hergeholt.
Das nicht, aber im Idealfall kaufen die sich das Trikot, gehen damit zur Schule, die Marke brennt sich ins Gedächtnis ein (ist ja Sinn und Zweck der Werbung) usw.
Daher finde ich Krombacher nicht die beste Option.
Jetzt mal im Ernst, Hit-Man: Das ist ja so, wie du es schreibst, nachvollziehbar.
Aber wir leben in Deutschland, dem Land des Bieres. Du kommst hier EH mit Bier in Berührung, Eintracht hin oder her...was glaubst du, ist einer der größten Treiber von jugendlichem Säufertum? Das ist nicht die Eintracht, das sind die Amateursportvereine, die Jugendfeuerwehren etc. Die Leute werden quasi in eine Säuferkultur reingeboren, die das komplette Leben im Ort inklusive aller Vereine und Festivitäten prägt.
Ich bezweifle also wirklich, dass auch nur ein einziger Mensch mit dem Biertrinken anfängt, der es nicht eh getan hätte, weil die SGE Krombacher aufm Trikot hat.
Du hast das falsch verstanden. Hit-Man würde vielleicht etwas anders bevorzugen. Z.B Augustiner, Tegernseer, Unertl, Störtebeker oder wasauchimmer.
Ich gebe auf, ihr habt gewonnen...Prost 🍻
Aber im Ernst: Natürlich werden Kinder nicht zu Säufern, nur weil wir mit Krombacher Werbung rumlaufen. Ich denke nur, dass es diesbezüglich "bessere" Sponsoren gibt, da ich weiß, wie viel Wirkkraft unsere Eintracht auch auf Kinder hat.
Werbung kann auch unterschwellig wirken.
Aber im Endeffekt ist es nur eine Meinung und ich gönne jedem von euch möglichst bald sein/ihr Stadionbier. Egal mit welchem Sponsor wir rumlaufen...
Aber im Ernst: Natürlich werden Kinder nicht zu Säufern, nur weil wir mit Krombacher Werbung rumlaufen. Ich denke nur, dass es diesbezüglich "bessere" Sponsoren gibt, da ich weiß, wie viel Wirkkraft unsere Eintracht auch auf Kinder hat.
Werbung kann auch unterschwellig wirken.
Aber im Endeffekt ist es nur eine Meinung und ich gönne jedem von euch möglichst bald sein/ihr Stadionbier. Egal mit welchem Sponsor wir rumlaufen...
Rotwild frisst halluzinogene Pilze, Delfine turnen sich mit Kugelfisch-Gift an, weniger gewitzte Tiere berauschen sich an vergorenem Obst, Cannabis, die älteste Nutz- und Heilpflanze der Welt macht den Menschen seit Jahrtausenden high... Da sehe ich generell wenig verwerfliches daran, ein Rauschmittel als Trikotsponsor zu haben.
Persönlich wäre mir ja der LSD.store in Berlin am sympathischsten. Könnte aber noch ein paar Tage dauern, bis der den nötigen Umsatz macht.
Es gab mal einen Grund, weshalb ich Krombacher allerdings mit aller Entschiedenheit abgelehnt hatte: Ihre Zusammenarbeit mit Nestle, einem der menschenverachtendsten und rassistischsten Unternehmen dieses Planeten (weshalb ich auch das angebliche Engagement der Eintracht gegen "rechts" als Heuchelei ansah). Diese Kooperation wurde mittlerweile aber erfreulicherweise beendet.
Wenn wir aber einmal beim Thema sind: Ohne den Zusatz "Jobs finden" würde unser Sponsorenaufdruck 8000x hochwertiger aussehen. So lange Nike nicht imstande ist, Langarmversionen der Trikots anzubieten, und statt dessen 170 Mark für ein Stück weggeworfenes Plastik in T-Shirt-Form aufruft, kauf ich mir den Scheiß zwar eh nicht mehr, würde mich trotzdem freuen, wenn in Zukunft einfach nur noch indeed vorne drauf stehen würde.
Persönlich wäre mir ja der LSD.store in Berlin am sympathischsten. Könnte aber noch ein paar Tage dauern, bis der den nötigen Umsatz macht.
Es gab mal einen Grund, weshalb ich Krombacher allerdings mit aller Entschiedenheit abgelehnt hatte: Ihre Zusammenarbeit mit Nestle, einem der menschenverachtendsten und rassistischsten Unternehmen dieses Planeten (weshalb ich auch das angebliche Engagement der Eintracht gegen "rechts" als Heuchelei ansah). Diese Kooperation wurde mittlerweile aber erfreulicherweise beendet.
Wenn wir aber einmal beim Thema sind: Ohne den Zusatz "Jobs finden" würde unser Sponsorenaufdruck 8000x hochwertiger aussehen. So lange Nike nicht imstande ist, Langarmversionen der Trikots anzubieten, und statt dessen 170 Mark für ein Stück weggeworfenes Plastik in T-Shirt-Form aufruft, kauf ich mir den Scheiß zwar eh nicht mehr, würde mich trotzdem freuen, wenn in Zukunft einfach nur noch indeed vorne drauf stehen würde.
Adlerdenis schrieb:
Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Also weil es kaum ein drittes Geschlecht gibt, ist es nicht relevant das häufigste biologische Geschlecht in der Sprache gleichberechtigt zu behandeln?
Dir ist schon klar, dass es aktuell bei der Diskussion um gendergerechter Sprache hauptsächlich um Männlein und Weiblein geht?
SemperFi schrieb:Adlerdenis schrieb:
Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Also weil es kaum ein drittes Geschlecht gibt, ist es nicht relevant das häufigste biologische Geschlecht in der Sprache gleichberechtigt zu behandeln?
Dir ist schon klar, dass es aktuell bei der Diskussion um gendergerechter Sprache hauptsächlich um Männlein und Weiblein geht?
Ist das so? Und wenn ja: Worüber reden wir dann hier bitte? Das generische Maskulinum ist doch eh schon am Aussterben. Und wozu brauchen wir dann Sternchen oder sonst was? Wenn es in erster Linie um Frauen geht, ist das Problem mit gängigen Formen wie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bereits längst gelöst.
Adlerdenis schrieb:SemperFi schrieb:Adlerdenis schrieb:
Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Dir ist schon klar, dass es aktuell bei der Diskussion um gendergerechter Sprache hauptsächlich um Männlein und Weiblein geht?
Ist das so? Und wenn ja: Worüber reden wir dann hier bitte? Das generische Maskulinum ist doch eh schon am Aussterben. Und wozu brauchen wir dann Sternchen oder sonst was? Wenn es in erster Linie um Frauen geht, ist das Problem mit gängigen Formen wie "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bereits längst gelöst.
Du erstaunst mich. Dafür, dass Du nicht weißt worum es geht, bringst Du echt viel Input in die Debatte ein
Die gängigen Formen wie "Studentinnen und Studenten" sind offenkundig nicht gängig genug und es wird in vielen Fällen eben das generische Maskulinum verwendet wird. Um Texte nicht unnötig in die Länge zu ziehen, bietet sich Student:innen an oder eben halt "Studierende".
Darin, dass so ermöglicht wird, dass junge deutsche Nachwuchsspieler in ihrer Heimat und ohne kulturelle oder sprachliche Barrieren die Möglichkeit bekommen sich im Profifußball zu etablieren. Auch bei den gestandenen Profis gibt es einige, die nicht im Ausland spielen wollen, sondern auf hohem Niveau in Deutschland spielen wollen (Danny dC soweit ich weiß bspw.). Durch diese Regelung wird ja lediglich ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, inländische Spieler zu beschäftigen. Außerdem entsteht ein großer Anreiz gute Jugendspieler zu entwickeln, die ihren Weg in die Mannschaft finden und auf Topniveau spielen können. Das ist schließlich auch die Basis unserer Nationalmannschaft.
Auch hier gab es in den letzten Wochen ja schon einige kritische Stimmen warum wir ausländische Spieler (Minderjährige / Kinder?) in unser NLZ holen und nicht noch stärker auf einheimische Talente setzen.
Durch die Quote, die ich auch in der Höhe für angemessen halte, wird sichergestellt, dass ein Gleichgewicht zwischen einem gesicherten guten hohen Niveau und den oben angeführten Faktoren entsteht. Ich bin ein absoluter Fan dieser Regelung.
Auch hier gab es in den letzten Wochen ja schon einige kritische Stimmen warum wir ausländische Spieler (Minderjährige / Kinder?) in unser NLZ holen und nicht noch stärker auf einheimische Talente setzen.
Durch die Quote, die ich auch in der Höhe für angemessen halte, wird sichergestellt, dass ein Gleichgewicht zwischen einem gesicherten guten hohen Niveau und den oben angeführten Faktoren entsteht. Ich bin ein absoluter Fan dieser Regelung.
Klingt in der Theorie alles nachvollziehbar, aber in der Praxis sieht es doch so aus, dass dann Vereine wie z. B. die Eintracht halt paar Bubis nen Profivertrag geben, die dann nach nem Jahr zu Vorwärts Hintermwald in die Regionalliga wechseln und durch andere Auffüller ersetzt werden.
Aue hat doch sogar mal einen Trainer oder Betreuer mit nem Spielerpass ausgestattet, der da in der Jugend gekickt hatte. Und wie gesagt: Der Kroate Borna Sosa zählt da jetzt z. B. auch rein.
Ich sehe also nicht, inwiefern ein System, dass nur an der Staatsbürgerschaft festgemacht wird, da die Talententwicklung fördert.
Aue hat doch sogar mal einen Trainer oder Betreuer mit nem Spielerpass ausgestattet, der da in der Jugend gekickt hatte. Und wie gesagt: Der Kroate Borna Sosa zählt da jetzt z. B. auch rein.
Ich sehe also nicht, inwiefern ein System, dass nur an der Staatsbürgerschaft festgemacht wird, da die Talententwicklung fördert.
Ja das stimmt, den Betreuer von Aue gabs sogar mal als Karte bei Fifa Solche Vorgaben sind immer theoretische Modelle, die Schwächen haben, die die Vereine dann auch ausnutzen. Ich denke aber, dass die damit angestrebten Ziele wichtig sind und die von mir beschriebene Richtung zumindest im Grundsatz erreicht wird. Wenn das die Ligen und Verbände nicht so sehen würden, wäre es ja jederzeit möglich die Regelungen anzupassen bzw. zu verschärfen.
Auch für die Identifikation der Fans mit dem Verein ist es förderlich, wenn bei der SGE mal der Elias aus Weilburg, der Luca aus Dillenburg oder der Sonny aus Gießen spielt.
Auch für die Identifikation der Fans mit dem Verein ist es förderlich, wenn bei der SGE mal der Elias aus Weilburg, der Luca aus Dillenburg oder der Sonny aus Gießen spielt.
brodo schrieb:
Man wird in diesem Land ja wohl noch "gendern" verbieten dürfen!!!!
Wir leben schließlich nicht in einer grünen Meinungsdiktatur!!!!!11elf!!!
Das gesetzlich verbieten zu wollen, finde ich übrigens auch albern. Da muss man sich wirklich fragen, ob der Chef der Hamburger CDU keine dringenderen Probleme in seiner Stadt hat.
Adlerdenis schrieb:
Das gesetzlich verbieten zu wollen, finde ich übrigens auch albern.
Ist es auch. Halt Wahlkampfgetöse am rechten Rand von der CDU.
Gender wird trotzdem ein Thema bleiben, zB bei den Lehrplänen etc., da geht es dann aber eher nicht darum, ob man was verbietet, sondern ob man etwas gar nicht erst reinnimmt. Verbot ist gar nicht nötig, wenn man es gar nicht erst einführt.
Ja, brodo - so witzige Typen wie Dich braucht es, toll.
(Ich verkneife mir etwas anderes zu schreiben)
Grausam ist die Situation tatsächlich, aber sowas wirst Du vermutlich schlicht nicht verstehen. Sorry für den Einschub meinerseits, wieder zurück zu Zahlen und Gebabbel.
(Ich verkneife mir etwas anderes zu schreiben)
Grausam ist die Situation tatsächlich, aber sowas wirst Du vermutlich schlicht nicht verstehen. Sorry für den Einschub meinerseits, wieder zurück zu Zahlen und Gebabbel.
Eintracht-Laie schrieb:
Ja, brodo - so witzige Typen wie Dich braucht es, toll.
(Ich verkneife mir etwas anderes zu schreiben)
Grausam ist die Situation tatsächlich, aber sowas wirst Du vermutlich schlicht nicht verstehen. Sorry für den Einschub meinerseits, wieder zurück zu Zahlen und Gebabbel.
Liebe Zeit...es ist nunmal so, dass Singen sich prächtig zum Verbreiten von Aerosolen eignet. Jetzt kann man sicherlich drüber diskutieren, ob das im Falle vollständiger Impfung noch Not tut, und ob man den alten Menschen dort nicht ihren Rest von Freude am Leben lassen sollte. Ich würde das vermutlich gründlich überdenken, und wahrscheinlich wäre ich am Ende sogar bei dir, und würde das Singen aus Gründen der Menschlichkeit gestatten.
Aber hier wegen so einer, Verzeihung, Lappalie derart auf die Tränendrüse zu drücken - sorry, aber das erinnert ja schon fast an das pathethische Rumgeheule der Schwurbler über die "verloren gegangene Menschlichkeit" und Bullshit.
Und ich für meinen Teil bin echt froh, dass es Leute wie Brodo gibt, die uns die schwere Zeit zumindest mit ein paar dummen Witzen erhellen. Ich fand es durchaus lustig.
Werner, mir geht's nicht um Verbieten oder Vorschreiben. Mir geht es darum, dass man sich ganz einfach der Diskussion enthalten sollte, wenn man gar nicht weiß, worum es überhaupt geht.
Die meisten Menschen in diesem Land denken doch, dass es sich hier um eine Spinnerei von ein paar Wenigen handelt, die die Interessen ein paar weiterer Weniger bedient und folglich irrelevant für die Gesellschaft als Ganzes ist. Die Tolerantesten unter ihnen sagen dann "Wer's will, soll's halt machen!", die Eiferer schreien "Verbieten!". Wissen, worum es eigentlich geht, tut keiner von ihnen.
Die meisten Menschen in diesem Land denken doch, dass es sich hier um eine Spinnerei von ein paar Wenigen handelt, die die Interessen ein paar weiterer Weniger bedient und folglich irrelevant für die Gesellschaft als Ganzes ist. Die Tolerantesten unter ihnen sagen dann "Wer's will, soll's halt machen!", die Eiferer schreien "Verbieten!". Wissen, worum es eigentlich geht, tut keiner von ihnen.
Es haben übrigens seit es diese Möglichkeit gibt, bis September letzten Jahres ganze 394 Menschen in Deutschland ein drittes Geschlecht eintragen lassen, und bei ,sage und schreibe, 19 Neugeborenen wurde das getan. Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Adlerdenis schrieb:
Soviel zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von "gendergerechter Sprache".
Also weil es kaum ein drittes Geschlecht gibt, ist es nicht relevant das häufigste biologische Geschlecht in der Sprache gleichberechtigt zu behandeln?
Dir ist schon klar, dass es aktuell bei der Diskussion um gendergerechter Sprache hauptsächlich um Männlein und Weiblein geht?
Aber gut. Der Gesamtbetrachtung kann man sich unter dem Strich anschließen.