
BRB
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propain schrieb:
BRB schrieb:
Zudem irgendwann dann auch der Punkt kommt, an dem die Bayern oder der BVB sagen: "f**** euch, wir vermarkten unsere TV-Rechte ab jetzt selbst".
Das geht aber nur wenn alle das wollen. Von daher war diese Drohung der Bayern noch nie ernst zu nehmen.
Naja, seitens des Kartellamts wurde ja schon verlautbart, dass die Zentralvermarktung eigentlich nicht richtig zulässig ist, aber angesichts der Vorteile (u.a. Vereinfachung der Organisation, ermöglicht TV-Konferenzen, Vorteile für Verbraucher) dennoch akzeptiert werden kann.
Als die Bayern das Ganze das vor ein paar Jahren das letzte Mal haben prüfen lassen, gab es Interviews mit Kartellrechtlern, die im Grunde das Gleiche gesagt haben wie bei 50+1: solange sich alle daran halten geht es in Ordnung, klagt ein Verein dagegen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Ganze gekippt wird.
muso schrieb:
Genau. Berührungspunkte so gut wie keine mehr (leider?) vorhanden.
Mit der Wiedereinführung der U-23, wirds demnächst ja vllt. wieder aktuell. Der Weg von der Hessenliga in die RL Südwest ist ja nicht so weit. Ich geh mal davon aus, das werden sich einige nicht entgehen lassen, wenns da zu nem Aufeinandertreffen kommen sollte...
Am schlimmsten wären zusätzliche Playoff Spiele nach 34 Spieltagen. Dann wären eben jene wertlos.
Es ist doch völlig egal, was man da für Ideen hat, solange die Bayern soviel richtig machen und soviel mehr Geld haben, wird sich nichts ändern. Dann gewinnen sie eben die Finalspiele 3:1 und 4:1 gegen Dortmund. Im Zweifel können sie sogar die ganze Saison mit der B-Elf spielen, weil Platz 4 noch reicht, um Meister zu werden. Ich will, dass die Mannschaft Meister wird, die vorne ist, wenn jeder 2mal gegeneinander gespielt hat. Wer Playoffs will, denkt nur ans Geld in meinen Augen.
Es ist Zeit für Umverteilung. Generell. Weil es keine extreme Kunst ist, aus viel Geld immer mehr Geld zu machen. Die internationalen Gelder sollten die Ligen bekommen und gerechter Verteilen.
Es ist doch völlig egal, was man da für Ideen hat, solange die Bayern soviel richtig machen und soviel mehr Geld haben, wird sich nichts ändern. Dann gewinnen sie eben die Finalspiele 3:1 und 4:1 gegen Dortmund. Im Zweifel können sie sogar die ganze Saison mit der B-Elf spielen, weil Platz 4 noch reicht, um Meister zu werden. Ich will, dass die Mannschaft Meister wird, die vorne ist, wenn jeder 2mal gegeneinander gespielt hat. Wer Playoffs will, denkt nur ans Geld in meinen Augen.
Es ist Zeit für Umverteilung. Generell. Weil es keine extreme Kunst ist, aus viel Geld immer mehr Geld zu machen. Die internationalen Gelder sollten die Ligen bekommen und gerechter Verteilen.
Caramac schrieb:
Es ist Zeit für Umverteilung. Generell. Weil es keine extreme Kunst ist, aus viel Geld immer mehr Geld zu machen. Die internationalen Gelder sollten die Ligen bekommen und gerechter Verteilen.
Und genau das wird eben nie passieren.
Wenn die Hälfte der Vereine damit schlechter gestellt werden, und wenn sich die zusätzliche Leistung, die man z.B. im Europapokal erbringt, finanziell nicht rechnet, dann kann man sowas im Vorneherein knicken. Hier in Frankfurt wäre man auch begeistert gewesen, wenn man die 40+ Millionen an Prämien und Zusatzeinnahmen aus der EL 18/19, zu gleichen Teilen an Mainz, Köln, Paderborn oder Düsseldorf weiterverteilen hätte müssen.
Zudem irgendwann dann auch der Punkt kommt, an dem die Bayern oder der BVB sagen: "f**** euch, wir vermarkten unsere TV-Rechte ab jetzt selbst".
Man meckert im Grunde überall an der Überlegenheit der Bayern, die eigene finanzielle Überlegenheit gegenüber denen hinter einem will man aber auch nciht aufgeben...
BRB schrieb:Caramac schrieb:
Es ist Zeit für Umverteilung. Generell. Weil es keine extreme Kunst ist, aus viel Geld immer mehr Geld zu machen. Die internationalen Gelder sollten die Ligen bekommen und gerechter Verteilen.
Und genau das wird eben nie passieren.
Wenn die Hälfte der Vereine damit schlechter gestellt werden, und wenn sich die zusätzliche Leistung, die man z.B. im Europapokal erbringt, finanziell nicht rechnet, dann kann man sowas im Vorneherein knicken. Hier in Frankfurt wäre man auch begeistert gewesen, wenn man die 40+ Millionen an Prämien und Zusatzeinnahmen aus der EL 18/19, zu gleichen Teilen an Mainz, Köln, Paderborn oder Düsseldorf weiterverteilen hätte müssen.
Zudem irgendwann dann auch der Punkt kommt, an dem die Bayern oder der BVB sagen: "f**** euch, wir vermarkten unsere TV-Rechte ab jetzt selbst".
Man meckert im Grunde überall an der Überlegenheit der Bayern, die eigene finanzielle Überlegenheit gegenüber denen hinter einem will man aber auch nciht aufgeben...
Natürlich soll es sich rechnen das man sportlich erfolgreich ist und international nicht immer nur kläglich in der Gruppenphase scheitert.
Die ultimative finanzielle Gerechtigkeit ist eine Utopie. Sie ist auch nicht notwendig.
Schon 1963 bei Gründung der Bundesliga gab es unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen bei den Vereinen.
Aber der finanzielle Unterschied ist mittlerweile so massiv geworden das es eben ungesund ist.
Wenn es die Chance auf ein Reset geben würde und alle wieder bei Null beginnen müssten würde ich dem sofort zustimmen, auch mit der Gefahr das wir dadurch evtl. von anderen überholt werden und dann unter dem Strich schlechter dastehen.
Hättest Du die Klammer mit zitiert, hättest Du Dir den Rest schenken können.
Zum Glück machen die in vielen Jahren sehr viel falsch.
Zum Glück machen die in vielen Jahren sehr viel falsch.
Basaltkopp schrieb:
Hättest Du die Klammer mit zitiert, hättest Du Dir den Rest schenken können.
Zum Glück machen die in vielen Jahren sehr viel falsch.
Was das "falsch machen" angeht, hätte ich gern mal in einer Simulation gesehen, was Berlin mit den 400 Windhorst-Millionen hätte anstellen können, wenn da keine kompletten Stümper am Werk gewesen wären. Wie weit reicht eine massive Millionenspritze in der Bundesliga noch? Was hätten Hübner/Manga/Bobic z.B. 2018/19 mit so einer Finanzspritze in Frankfurt leisten können? So haben sie 300 Millionen (mal abzüglich der Kreditrückzahlungen) verbrannt und stehen im Grunde da wo sie vor Windhorst auch gestanden haben.
Was VW angeht ist seit Ende der Era ihres Förderers Winterkorn und dem Abgasskandal da ohnehin Sense. Die Gelder fliessen da auch nicht mehr wie noch vor 10-15 Jahren
BRB schrieb:
Was VW angeht ist seit Ende der Era ihres Förderers Winterkorn und dem Abgasskandal da ohnehin Sense. Die Gelder fliessen da auch nicht mehr wie noch vor 10-15 Jahren
Transferbilanz der letzten 5 Jahre laut Transfermarkt:
-36, -35, -23, -10, -60 = -164 Milionen Euro. Plus natürlich nix zahlen für ein neues Stadion, Nachwuchsleistungszentrum und weitere Infrakstruktur. Merkst selbst, gell?
BRB schrieb:Basaltkopp schrieb:
Hättest Du die Klammer mit zitiert, hättest Du Dir den Rest schenken können.
Zum Glück machen die in vielen Jahren sehr viel falsch.
Was das "falsch machen" angeht, hätte ich gern mal in einer Simulation gesehen, was Berlin mit den 400 Windhorst-Millionen hätte anstellen können, wenn da keine kompletten Stümper am Werk gewesen wären. Wie weit reicht eine massive Millionenspritze in der Bundesliga noch? Was hätten Hübner/Manga/Bobic z.B. 2018/19 mit so einer Finanzspritze in Frankfurt leisten können? So haben sie 300 Millionen (mal abzüglich der Kreditrückzahlungen) verbrannt und stehen im Grunde da wo sie vor Windhorst auch gestanden haben.
Was VW angeht ist seit Ende der Era ihres Förderers Winterkorn und dem Abgasskandal da ohnehin Sense. Die Gelder fliessen da auch nicht mehr wie noch vor 10-15 Jahren
Die bekommen dieses Jahr 70 Mios fürs trikosponsoring. Falls die früher 200 Mios bekamen, dann isses wenig, aber so für sich gesehen…doch ne ganze Menge.
SemperFi schrieb:
Ganz ehrlich, führen wir ne Meisterabgabe ein, je öfter eine Mannschaft Meister wird, desto mehr muss sie in einen Topf einzahlen, dieser wird dann solidarisch ausgeschüttet (so wie früher im Motorsport mit extra gewichten).
Und beim 10 Meistertitel in Folge sind das dann halt mal 50 Millionen.
Dann würde am Ende jede dritte Saison der Titel an den letzten paar Spieltagen verschenkt, weil Meister werden sonst zu teuer wird, oder was?
In meinen Augen kann es aber nicht immer wieder nur darum, gehen, die Bayern auf irgendeinen Art schwächen zu wollen oder ihnen immer wieder nur die vermeintliche Geldgeilheit vorzuwerfen. Man müsste einfach die Verteilung der Gelder anders gestalten, aber das ist scheinbar eine heilige Kuh und sobald das jemand anfängt, kommen 50 Ratten aus den Löchern und schimpfen...
Einfach mal 5 Jahre lang komplett bedingungslos alle TV Einnahmen unter den 36 Erst- und Zweitligisten gleichmäßig verteilen und sehen, was passiert. Wer es dann nicht schafft, sich mit dem Geld ein funktionierendes System aufzubauen, hat eben versagt und fliegt raus...
Bommer1974 schrieb:
Einfach mal 5 Jahre lang komplett bedingungslos alle TV Einnahmen unter den 36 Erst- und Zweitligisten gleichmäßig verteilen und sehen, was passiert. Wer es dann nicht schafft, sich mit dem Geld ein funktionierendes System aufzubauen, hat eben versagt und fliegt raus...
Das würde wahrscheinlich nicht mehr bringen, als Vereine wie Fürth, Bochum, Bielefeld, Union usw... näher ans Mittelfeld zu bringen. Alles bis Platz 9 würde weniger bekommen als jetzt, für die Eintracht wären das im letzten Jahr knapp 13 Millionen weniger gewesen. Was die TV-Gelder angeht, liegt der BVB auch nur knapp 10 Millionen hinter den Bayern. Gerade die Bayernverfolger würden dadurch leiden.
Die Bayern hätten zwar auch weniger, würden das aber locker durch CL-Prämien, Sponsorengelder usw... wieder ausgleichen. Deren Antrittsgage alleine entspricht genau dem Personaletat von Greuther Fürth. Die kann man ihnen nicht "abnehmen" und da wird man als DFB/DFL auch nichts dran ändern können.
Tafelberg schrieb:
da sind wir wieder am Anfang der Diskussion
ich habe das auch nicht verstanden und BK hat gefühlte 5x immer wieder auf diesen Punkt hingewiesen.
nur weil ihr es für euch nicht nachvollziehen könnt, es immer wiederholt, und ihr (bzw. wir, da ich mich da mit einbeziehe) es uns nicht für die Bundesliga wünschen, bedeutet allerdings nicht, dass es sich nicht hervorragend vermarkten lassen würde, viele "neutrale" Zuschauer heranholt und künstliche Spannung erzeugt.
Um wieder auf die NFL zu kommen: richtige Zuschauerzahlen zieht die erst ab der Playoff-Phase an, hohes internationales Interesse frühestens ab dem Halbfinale. Von den Leuten, die sich das vor Allem im Ausland anschauen hat der mit Abstand größte Teil, kein einziges Spiel der normalen Saison gesehen und denen ist auch komplett egal, ob sich der spätere Sieger (wie im letzten Jahr) nur als 4. 5. oder 6. qualifiziert hat, oder ohne Niederlage durch die Vorrunde gegangen ist.
Genauso tangiert bei einer Fussball-WM kaum jemanden, ob der spätere Sieger ohne Niederlage durch seine hochkarätig besetzte Qualigruppe gegangen ist, oder sich in einer Gammelgruppe als Gruppenvierter über die Playoffs qualifiziert hat.
Ob was bei den paar alten Säcken im Eintracht-Forum gut ankommt, oder ob es erfolgreich wäre sind eben zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Bei mir im Fanclub habe ich einige die auch American Footballfans sind, aber keiner will Playoffs im Fußball. Äußerdem hatten wir doch schon so etwas wie Playoffs beim Fußball, damals war der Fußball aber noch anders aufgestellt und es hieß noch nicht Playoffs. Das wurde dann von der Bundesliga abgelöst, weil die größeren Vereine keine Lust mehr hatten dauernd über die Dörfer zu tingeln. Man kann natürlich wieder den damaligen Modus einführen, denn da wurde die Eintracht ja auch mal Meister und das ist es doch was einige hier wollen, eine Saison lang uninteressante Spiele um später im Playoff auf richtige Gegner zu treffen. Ach freue ich mich schon auf so Gegner wie Wehen, Haiger, Baunatal, Fulda und andere und das nur damit die Playoff-Fans zufrieden sind.
BRB schrieb:
Von den Leuten, die sich das vor Allem im Ausland anschauen hat der mit Abstand größte Teil, kein einziges Spiel der normalen Saison gesehen und denen ist auch komplett egal, ob sich der spätere Sieger (wie im letzten Jahr) nur als 4. 5. oder 6. qualifiziert hat, oder ohne Niederlage durch die Vorrunde gegangen ist.
Richtig, da diese Faktoren eben vollkommen scheißegal sind.
Und als Resultat kann man die Rechte für das Finale zu Mondpreisen verkaufen, während die Rechte der normalen Saison keine Sau außerhalb der USA interessieren.
Fussball wird fast überall im Ligamodus gespielt, es gibt nur dort Playoffs, wo es notwendig ist, da ansonsten nicht genug Spieltage zusammenkommen um eine Saison zu füllen.
In England gibt es keine Playoffs, in Italien gibt es keine Playoffs, in Spanien gibt es keine Playoffs, in Frankreich gibt es keine Playoffs und in allen Ligen gibt es mehr als einen Verein, der in den letzten 10 Jahren Meister wurde.
Wir wollen also das gesamte System umkrempeln, weil ein Verein so lange beschissen und ausgebeutet hat (und das dann nicht voller Dummheit das gegen die Wand gesetzt hat) und damit mit allen Traditionen und dem Weg aller anderen europäischen Topligen brechen?
Und das mit einem Modus, der eben diesen Verein definitiv zum finanziellen Gewinner im neuen System machen würde. Weil denen ist die drölfzigste Meisterschaft doch schnurz, aber für die CL hätte man ein paar Millionen mehr.
Und natürlich landet ein Großteil der Mehreinnahmen bei den Bayern, denn natürlich werden nur die Playoffteams signifikant von Playoffgeldern profitieren.
jede andere Annahme ignoriert doch die Vorgehensweise, mit der sie in die jetzige Position gekommen sind.
Kannste dir echt nicht ausdenken.
Ganz ehrlich, führen wir ne Meisterabgabe ein, je öfter eine Mannschaft Meister wird, desto mehr muss sie in einen Topf einzahlen, dieser wird dann solidarisch ausgeschüttet (so wie früher im Motorsport mit extra gewichten).
Und beim 10 Meistertitel in Folge sind das dann halt mal 50 Millionen.
Wird nicht kommen, aber das wäre ein System um Dominanz zu verhindern.
Janzer schrieb:
Ich denke Playoffs könnten der Liga sehr helfen, wieder an Spannung zu gewinnen. Man darf auch nicht unterschätzen, welch positiven Effekt ein derartiges System auf die internationale Vermarktung hätte. Hier mal mein Vorschlag, um zum einen den Ligabetrieb relevant zu halten und um andererseits die Spannung zu erhöhen.
- Nach Ende des Ligabetriebes werden 2 Playoffgruppen gebildet
- Gruppe 1: 1-3.: Kampf um die Meisterschaft
- Gruppe 2: 4-6.: Kampf um UECL
- Jede Mannschaft hat jeweils nur 2 Spiele, bei denen das Team mit der höheren Platzierung im Ligabetrieb Heimrecht genießt (1 Spieltag Pause für jedes Team)
- Bei Punktgleichstand entscheidet die Platzierung im Ligabetrieb, welche Position in der Endtabelle eingenommen wird
- D.h. Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Samstag: UECL-Spiel, Sonntag: Meisterschaftsspiel
- Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Wegen Terminproblemen müsste wahrscheinlich der Bundesliga eine englische Woche hinzugefügt werden, um keine Probleme mit DFB/CL-Finale zu haben
Mehr Spiele führen NICHT zu einer spannenderen Liga! Die führen nur zu noch mehr Geld, welches an die satten Teams verteilt wird und erreichen genau das Gegenteil.
Die einzige Chance auf eine spannendere Liga sind gerechte Verteilung der TV-Gelder zu je 1/18, Deckelung von Gehältern (evtl.Gehaltspool) und Deckelung von Sponsorengeldern. Halbwegs gleiche Voraussetzungen schaffen, DAS würde helfen.
Wird aber nicht passieren, weil die Schwergewichte dann nicht mehr international konkurrenzfähig wären und rumjammern würden.
sonofanarchy schrieb:
Die einzige Chance auf eine spannendere Liga sind gerechte Verteilung der TV-Gelder zu je 1/18, Deckelung von Gehältern (evtl.Gehaltspool) und Deckelung von Sponsorengeldern. Halbwegs gleiche Voraussetzungen schaffen, DAS würde helfen.
Wird aber nicht passieren, weil die Schwergewichte dann nicht mehr international konkurrenzfähig wären und rumjammern würden.
Das fasst es halt gut zusammen. Das Bedürfnis der Bayern (und mit Einschränkungen Dortmund) international eine tragende Rolle zu spielen, prallt eben auf das nach fairem Wettbewerb. Erstere können die fehlenden Investorengelder aus anderen Ligen ein stückweit dadurch ausgleichen, dass der Meistertitel und die CL-Teilnahme (als Meister in CL-Topf 1) gebucht ist, und man ab Ostern mit der B-Elf antreten und sich beliebig bei der Konkurrenz mit Spielern/Trainern/NLZ-Talenten eindecken kann.
Würde man die Liga spannend und ausgeglichener gestalten wollen, könnte man deinen Vorschlag auch noch weiterführen. Die DFL gegen alle Widewrstände aus den normalen Ligastrukturen herausnehmen, die Vereine mit den höchsten Zuschauerpotential und gleichmäßiger Verteilung auf die Bundesländer (bei Beibehaltung einiger Derbies) herauslösen und eine eigene, auf 14 oder 16 Teams verkleinerte Liga ohne Abstieg gründen, bei der alles zentral vermarktet und gleichmäßig verteilt wird: Trikot- und Bandenwerbung, Einnahmen durch Dritte, Fernsehgelder, internationale Prämien usw... Ggf. noch mit einer "DFL2" als Unterbau.
Das war im Grunde eine ähnliche Lösung die das Eishockey in Deutschland in den 90ern gegangen ist, als sich abgezeichnet hatte, dass die DEG alle abgehängen wird. Dort wurde aus einem bestehenden Ligensystem, wie im Fussball die DEL ausgegründet. Im Gegensatz zur Bundesliga, haben die Vereine damals versucht durch extreme Verschuldung wieder aufzuholen. Auswirkungen davon hat man ja auch in Frankfurt zu spüren bekommen.
Ob das Ganze erstrebenswert und realistisch ist, ist natürlich eine andere Frage. Das deutsche Eishockey ist für mich damals gestorben.
NX01K schrieb:
Bundesliga Playoffs sorgen einzig dafür, dass sich das Vermarktungsgeld zu einem ordentlichen Teil in Richtung der Playoff-Teilnehmer verschieben wird, denn in diesen Spielen liegt ja das größte Vermarktungspotenzial, die höchsten Einschaltquoten usw.
Muß es das denn zwingend? Man könnte auch sagen die TV-Gelder aus den Playoffs gehen in ein Solidartopf.
NX01K schrieb:
Aber hey, wenn dann von 10 Jahren einmal Raspo Leipzig Meister wird, statt den Bayern, dann haben wir endlich wieder eine spannende Liga!
Und alle 20 Jahre vielleicht Eintracht Frankfurt?
Wenn der jetzige Zustand beibehalten wird passiert das aber niemals wieder. Wir werden es nicht erleben, unsere Kinder nicht, deren Kinder auch nicht. Vielleicht irgendwann mal die Außerirdischen wenn sie die Erde betreten...
NX01K schrieb:
Dass man auf der einen Seite über Katar schimpft und andere Ideen dann abfeiert, wie die DFL das Premiumprodukt weiter ausquetschen will, muss ich nicht verstehen
Es geht darum einen toten Wettbewerb wieder einigermaßen zu beleben. Playoffs sind keine ultimativ geile Lösung aber es ist zumindest mal ein Ansatz.
Ich lese hier ständig nur abschätzige Kommentare habe aber noch keinen konkreten Alternativ-Vorschlag vernommen wie man den Wettbewerb wiederbeleben möchte. Ein Vorschlag der realistisch ist wohlgemerkt.
Die großen Clubs und deren Geldgeber sind im Grunde ja nicht an einer Änderung des Status Quo in den nationalen Ligen interessiert. Konkurrenz gerne, aber nur bis dahin, dass die regelmäßige Teilnahme an der CL nicht gefährdet ist. Eine Liga in der 8 verschiedene Vereine Meister werden und um die CL-Plätze kämpfen können will keiner von denen. In der PL schlackern den 1B Teams (Tottenham, Arsenal usw...) momentan ja deswegen ein wenig die Ohren, da es sein kann, dass Newcastle oben einen von ihnen dauerhaft ersetzen wird.
Maßnahmen zur Umverteilung und für besseren Wettbewerb sind daher doch eher ungewollt und werden, wie das FFP an den mittlerweile extrem einflussreichen superreichen Teams scheitern.
Im Grunde genommen kann man daher doch nur darauf hoffen, dass sich die großen Clubs wirklich in eine geschlossene Super League verpissen, die nationalen Ligen verlassen und damit auch das gesamte Kapital, die Fernseh- und Werbegelder mitnehmen.
Dann wären die Bundesliga und die CL eben nur noch "zweite" Ligen, man wäre aber wieder in der Situation, in der ungleich verteilte, monströse TV-Gelder, Staatsfonds und extreme CL-Prämien kaum noch Einfluss hätten, da sie sich in der Super League sammeln.
Maßnahmen zur Umverteilung und für besseren Wettbewerb sind daher doch eher ungewollt und werden, wie das FFP an den mittlerweile extrem einflussreichen superreichen Teams scheitern.
Im Grunde genommen kann man daher doch nur darauf hoffen, dass sich die großen Clubs wirklich in eine geschlossene Super League verpissen, die nationalen Ligen verlassen und damit auch das gesamte Kapital, die Fernseh- und Werbegelder mitnehmen.
Dann wären die Bundesliga und die CL eben nur noch "zweite" Ligen, man wäre aber wieder in der Situation, in der ungleich verteilte, monströse TV-Gelder, Staatsfonds und extreme CL-Prämien kaum noch Einfluss hätten, da sie sich in der Super League sammeln.
BRB schrieb:
Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.
Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.
Basaltkopp schrieb:BRB schrieb:
Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.
Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.
Sorry, aber das ist grober Unfug. Es bedeutet zunächst nur einmal, dass man seinen Mitarbeitern nicht direkt im ersten Interview irgendwelche Denkverbote vorsetzt. Das wäre fatal. Im Bezug auf das Beispiel mit dem Supercup, welcher hierzulande in etwa den Status des Finance-Cups besitzt, kann das eben bedeuten, dass ein Mini-Turnier in Saudi Arabien wahrscheinlich direkt vom Tisch wäre, ein Endspiel in den USA oder Japan eben nicht.
Sie scheint im Interview ja auch generell eher traditionell veranlagt zu sein, siehe Aussagen bzgl. der Nationalmannschaft oder 50+1:
"Bayern München ist trotz 50+1 eine der besten Mannschaften in Europa. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass 50+1 nicht der Erfolgsblocker ist. Möglicherweise wäre ohne Beschränkung einiges einfacher. Aber wäre das noch unsere Bundesliga? Ich glaube nicht, dass eine Abschaffung der Investorenregel zur Kultur des Fußballs in Deutschland passt."
Ich würde sie erstmal machen lassen und dann urteilen, statt direkt von Anfang an, auf Grundlage einer aus dem Zusammenhang gerissenen dpa-Zusammenfassung eines Draxler-Interviews, direkt stumpf draufzuknüppeln.
Ich verstehe sehr gut, was du meinst. Würde ich normaler Weise zu 100% unterstützen.
Und gleichzeitig ist es schon eine besondere Kunst die Austragung deutscher Wettbewerbe in Saudi Arabien nicht auszuschließen und gleichzeitig die Belange der Fans an "erste Stelle zu setzen". Wer da nicht stutzig wird, dem kann ich nicht helfen.
Gebe daher Basaltkopp 100% recht.
Es ist auch sicherlich kein Zufall, dass Frau Hopfen erst Accenture Beraterin, dann bei Springer unter anderem Chefin von Bild digital und zuletzt bei BCG war. Die Frau weiß genau was sie sagt und wie sie Sch**ße zu verkaufen hat, damit ernsthaft noch Leute ihr zur Seite springen und sagen, dass sie das gar nicht gesagt und ggf. ja auch gar nicht so gemeint hat.
Und gleichzeitig ist es schon eine besondere Kunst die Austragung deutscher Wettbewerbe in Saudi Arabien nicht auszuschließen und gleichzeitig die Belange der Fans an "erste Stelle zu setzen". Wer da nicht stutzig wird, dem kann ich nicht helfen.
Gebe daher Basaltkopp 100% recht.
Es ist auch sicherlich kein Zufall, dass Frau Hopfen erst Accenture Beraterin, dann bei Springer unter anderem Chefin von Bild digital und zuletzt bei BCG war. Die Frau weiß genau was sie sagt und wie sie Sch**ße zu verkaufen hat, damit ernsthaft noch Leute ihr zur Seite springen und sagen, dass sie das gar nicht gesagt und ggf. ja auch gar nicht so gemeint hat.
Der Kicker fasst dass Interview der neuen DFL Chefin so zusammen, dass sie auch einen Super Cup in Saudi Arabien nicht ausschließen will, wenn es darum geht mehr Geld für die Liga zu akquirieren.
Gleichzeitig ist es aber natürlich die wichtigste Aufgabe den Fan wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken...
https://www.kicker.de/play-offs-und-supercup-in-saudi-arabien-dfl-chefin-hopfen-will-nichts-ausschliessen-889008/artikel
Gleichzeitig ist es aber natürlich die wichtigste Aufgabe den Fan wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken...
https://www.kicker.de/play-offs-und-supercup-in-saudi-arabien-dfl-chefin-hopfen-will-nichts-ausschliessen-889008/artikel
In dem Fall kann man denke ich auch auf die B***-Link verweisen, und sich das Interview durchlesen. Die "Ideen" mit dem Supercup bei den Saudis, Playoffs usw... wurden alle vom B***-Fragesteller eingebracht. Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.
"Es muss uns auf Basis unserer Werte und Traditionen gelingen, Kapital in die Liga zu bringen."
Die dpa-Zusammenfassung, die momentan alle Presseportale abschreiben, verzerrt das Interview doch ein wenig.
"Es muss uns auf Basis unserer Werte und Traditionen gelingen, Kapital in die Liga zu bringen."
Die dpa-Zusammenfassung, die momentan alle Presseportale abschreiben, verzerrt das Interview doch ein wenig.
BRB schrieb:
Sie schließt eben nichts aus, betont aber auch immer wieder, dass alle Lösungen zur Bundesliga passen müssen.
Nichts ausschließen bedeutet zumindest, dass man drüber nachdenkt, wenn nicht sogar schon alles beschlossen hat und nur noch nicht weiß, wie man es dem Fan verkaufen soll.
BRB schrieb:
In dem Fall kann man denke ich auch auf die B***-Link verweisen, und sich das Interview durchlesen. Die "Ideen" mit dem Supercup bei den Saudis, Playoffs usw... wurden alle vom B***-Fragesteller eingebracht.
In dem Fall bitte ich zu bedenken, dass die Fragen mit ziemlicher Sicherheit vorher abgestimmt und abgesegnet waren.
Das wars dann auch bei mir mit DAZN: 30€ sind mir die Handvoll Spiele im Monat nicht wert. Für 10€ mit EuroLeague und (damals noch) NHL wars für mich vertretbar, jetzt nicht mehr. Sky hat zwar auch an Attraktivität verloren, aber mit den 20€ für SkyTicket ist es mit F1 und (jetzt) NHL, und ohne den Kündigungs-Hickhack nach 2 Jahren ist es mir es dann doch noch wert.
Mal sehn, evtl. kommt ja auch noch irgendwas Taugliches aus der Eintracht-Kooperation mit Sky herum.
Mal sehn, evtl. kommt ja auch noch irgendwas Taugliches aus der Eintracht-Kooperation mit Sky herum.
Knueller schrieb:
Eigentlich alles billiger Nepp, der für ein Haufen Geld verhökert wird.
Das habe ich auch schon fest gestellt, billiger Plunder teuer verkauft. Schade das die Eintracht so etwas nötig hat. Auf Qualität könnte die Eintracht schon etwas achten. Ist halt Qualitätsware "Made in China".
Das Meiste ist auch austauschbarer 08/15-Merch, ohne wirklichen Bezug zur Eintracht. Wir haben auf der Arbeit Kataloge evon Werbeagenturen, aus der wir z.B. für Messen, Kundengeschenke usw.... rotzbillige Artikel mit unserem Firmenlogo und Branding bestellen können, und davon findet sich gefühlt auch sehr viel im Eintrachtshop wieder.
Dazu scheint man sich im letzten Jahr ein wenig in der Farbe vergriffen zu haben. Was die Kinderklamotten angeht, könnte das auch direkt aus dem FCK-Fanshop kommen, so strahlt einem das boreauxrot entgegen. Fehlt nur noch die Latschenkiefer-Flasche.
Aber gut, wenn sichs verkauft, und wenn andere daran Freude haben können solls mir recht sein...
Dazu scheint man sich im letzten Jahr ein wenig in der Farbe vergriffen zu haben. Was die Kinderklamotten angeht, könnte das auch direkt aus dem FCK-Fanshop kommen, so strahlt einem das boreauxrot entgegen. Fehlt nur noch die Latschenkiefer-Flasche.
Aber gut, wenn sichs verkauft, und wenn andere daran Freude haben können solls mir recht sein...
Woher haben die denn bitte 16 Mio. plus Nachzahlungen für einen Youngster, der sich in Europa erst noch beweisen muss???
https://www.kicker.de/rekordtransfer-perfekt-augsburg-holt-sturmjuwel-pepi-884776/artikel
https://www.kicker.de/rekordtransfer-perfekt-augsburg-holt-sturmjuwel-pepi-884776/artikel
Kastanie30 schrieb:
Woher haben die denn bitte 16 Mio. plus Nachzahlungen für einen Youngster, der sich in Europa erst noch beweisen muss???
https://www.kicker.de/rekordtransfer-perfekt-augsburg-holt-sturmjuwel-pepi-884776/artikel
Da muss man sich nur mal die Eigentümerstruktur anschauen. Im Grunde ist das ganze FCA-Konstrukt schon seit Jahren ein "Hoffenheim-Light". Grade was den Stadionneubau und den Bau des NLZ angeht, wurde da ordentlich Geld reingebuttert. Ohne die Zuwendungen würde man noch irgendwo im alten Rosenaustadion spielen und zusammen mit Schweinfurt & Co. in der RL Bayern herumeiern.
Jetzt hat man sich mit dem US-Investor David Blitzer (u.a. Miteigentümer Crystal Palace, NHL- und MLB-Teams) noch ein zusätliches Schwergewicht mit an Bord geholt. Ich geh mal davon aus, dass das der erste Schuss des neuen Investors war.
in der heutigen FAZ print (kann sie daher noch nicht verlinken) wird Reuter zitiert, dass Blitzer operativ nichts mit dem Transfer zu tun hat. Pepi ist aus eigenen Mitteln finanziert (Verkäufe von Richter und Lens von mehr als 12 Mio € und das EK wurde nicht angelastet).
Ich lasse das mal so stehen, da ich es auch nicht beurteilen kann.
Die Ablöse von Pepi (18 Jahre alt) ist allerdings schon irre.
Ich lasse das mal so stehen, da ich es auch nicht beurteilen kann.
Die Ablöse von Pepi (18 Jahre alt) ist allerdings schon irre.
BRB schrieb:Kastanie30 schrieb:
Woher haben die denn bitte 16 Mio. plus Nachzahlungen für einen Youngster, der sich in Europa erst noch beweisen muss???
https://www.kicker.de/rekordtransfer-perfekt-augsburg-holt-sturmjuwel-pepi-884776/artikel
Da muss man sich nur mal die Eigentümerstruktur anschauen. Im Grunde ist das ganze FCA-Konstrukt schon seit Jahren ein "Hoffenheim-Light". Grade was den Stadionneubau und den Bau des NLZ angeht, wurde da ordentlich Geld reingebuttert. Ohne die Zuwendungen würde man noch irgendwo im alten Rosenaustadion spielen und zusammen mit Schweinfurt & Co. in der RL Bayern herumeiern.
Jetzt hat man sich mit dem US-Investor David Blitzer (u.a. Miteigentümer Crystal Palace, NHL- und MLB-Teams) noch ein zusätliches Schwergewicht mit an Bord geholt. Ich geh mal davon aus, dass das der erste Schuss des neuen Investors war.
Soweit ich das verstanden habe, sind hier doch nur Anteile von Besitzer A zum neuen Besitzer B für Summe X übertragen worden. Wieso sollte da der Verein Augsburg auch nur einen Cent von sehen?
Beim Großteil der Spieler aus deiner Auflistung wurde aber genauso verfahren, wie die Eintracht es mit Blanco machen wollte. Die hatten mit zwar 17 ihr erstes Bundesligaspiel, meistens ist es aber bei maximal 2-3 Kurzeinsätzen in der Premierensaison geblieben. Parallel dazu haben die meisten noch 1-2 Jahre lang ganz normal in der U-19 und/oder der RL-Mannschaft mitgespielt und mittrainiert.
Blanco hätte ja ab nächste Saison mittrainieren dürfen und hätte, wie die Spieler aus deiner Auflistung, auch seine Handvoll "Schnuppereinsätze" bekommen.
Blanco hätte ja ab nächste Saison mittrainieren dürfen und hätte, wie die Spieler aus deiner Auflistung, auch seine Handvoll "Schnuppereinsätze" bekommen.
propain schrieb:
Wer als 17jähriger glaubt er käme in eine große Liga und bekäme gleich Einsätze hat eh ein Ei am Wandern.
Stimmt nur leider für die Bundesliga überhaupt nicht (mehr).
Youssoufa Moukoko war 16 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Dortmund.
Zidan Sertdemir war 16 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Leverkusen.
Iker Bravo war 16 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Leverkusen.
Yann Aurel Bisseck war 16 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Köln.
Jadon Sancho war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Dortmund.
Christian Pulisic war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Dortmund.
Alexander Isak war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Dortmund.
Florian Wirtz war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Leverkusen.
Giovanni Reyna war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Dortmund.
Jude Bellingham war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Dortmund.
Jamal Musiala war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Bayern.
Kai Havertz war 16 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Leverkusen.
Antonis Aidonis war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Stuttgart.
Josha Vagnoman war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Hamburg.
Simon Asta war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Augsburg.
Maximilian Beier war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Hoffenheim.
Mohamed Sankoh war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Stuttgart.
Jan Thielmann war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Köln.
Luca Netz war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Hertha.
Linus Gechter war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Hertha.
Paul Nebel war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Mainz.
Nick Woltemade war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Bremen.
Silas Zehnder war 17 Jahre alt bei seinem Bundesligadebüt für Darmstadt.
...
Das sind jetzt nicht alle Spieler aus den letzten 6 Jahren Bundesliga, sondern nur ein Teil.
Anders ausgedrückt: Wir sind da nicht die Regel, sondern gehen eher in Richtung Ausnahme. Wenn man auf die Spielzeiten von Spielern 18 Jahre und jünger schaut in den letzten 6 Jahren, dann sieht es außer bei N'Dicka nach Spielminuten bei uns sehr dünn aus. Das zeigt, wie schlecht die Durchlässigkeit/Jugendarbeit bei Eintracht Frankfurt seit vielen Jahren ist. So gut die Transferpolitik, die Finanzen etc. bei uns sind, die Jugend bleibt ein großes Problemfeld.
Ich denke genau deshalb denkt man auch so, wie du es beschrieben hast:
"Wer als 17jähriger glaubt er käme in eine große Liga und bekäme gleich Einsätze hat eh ein Ei am Wandern."
Ich bin mal so frei und korrigiere:
"Wer als 17jähriger glaubt er käme zu Eintracht Frankfurt und bekäme gleich Einsätze hat eh ein Ei am Wandern."
Und genau da ist das Problem. Je länger dieser Zustand bei uns anhält, desto schwerer wird es junge Spieler (egal ob national oder international) von unserer Jugendarbeit zu überzeugen.
Ich hatte große Hoffnung, dass Blanco der Anfang einer besseren Integration von ganz jungen Spielern wird.
Beim Großteil der Spieler aus deiner Auflistung wurde aber genauso verfahren, wie die Eintracht es mit Blanco machen wollte. Die hatten mit zwar 17 ihr erstes Bundesligaspiel, meistens ist es aber bei maximal 2-3 Kurzeinsätzen in der Premierensaison geblieben. Parallel dazu haben die meisten noch 1-2 Jahre lang ganz normal in der U-19 und/oder der RL-Mannschaft mitgespielt und mittrainiert.
Blanco hätte ja ab nächste Saison mittrainieren dürfen und hätte, wie die Spieler aus deiner Auflistung, auch seine Handvoll "Schnuppereinsätze" bekommen.
Blanco hätte ja ab nächste Saison mittrainieren dürfen und hätte, wie die Spieler aus deiner Auflistung, auch seine Handvoll "Schnuppereinsätze" bekommen.
BRB schrieb:
Beim Großteil der Spieler aus deiner Auflistung wurde aber genauso verfahren, wie die Eintracht es mit Blanco machen wollte. Die hatten mit zwar 17 ihr erstes Bundesligaspiel, meistens ist es aber bei maximal 2-3 Kurzeinsätzen in der Premierensaison geblieben. Parallel dazu haben die meisten noch 1-2 Jahre lang ganz normal in der U-19 und/oder der RL-Mannschaft mitgespielt und mittrainiert.
Blanco hätte ja ab nächste Saison mittrainieren dürfen und hätte, wie die Spieler aus deiner Auflistung, auch seine Handvoll "Schnuppereinsätze" bekommen.
Blanco ist aber nun mal im Sommer verpflichtet worden und das nicht für die U19. Wieso denn erst ab nächster Saison mittrainieren? In Valencia hätte er bereits in der dritten Liga mit der zweiten Mannschaft im Herrenfussball spielen gekonnt. Das war ihm aber zu unterklassig. Barca & Real konnten mit 2. Mannschaften in der zweiten spanischen Liga locken. Und wir haben dann ein eigentlich ein sehr cleveres Angebot gemacht. Leider ist dann nach dem Angebot wohl einiges mehr als nur suboptimal gelaufen.
Das Problem ist eben, dass du keine internationalen Talente bekommst, denen andere Vereine Profitraining und Herrenfussball versprechen, um sie dann erst mal in die U19 zu stecken, wo sie dann "langsam aufgebaut" werden sollen.
Aber nochmal. Mir geht es dabei überhaupt nicht um Blanco selbst, sondern eher darum, dass die Durchlässigkeit bei uns seit vielen Jahren von der U19 zu den Profis sehr mau ist. Der Letzte war Barkok und davor gehen wir schon in Richtung Kittel und Stendera. Das ist leider keine gute Ausbeute.
Von daher steht der Fall Blanco für mich eher als Symptom eines tiefer liegenden Problems.
Und der Fall ist nun mal über die Medien sehr öffentlich ausgetragen. Das kann nicht gut für uns sein, wenn da am Ende eine Trennung im Winter nach nur einem halben Jahr steht. Was wird sich denn die Familie/Berater des nächsten Talentes in dieser Altersklasse, das wir international verpflichten wollen, so denken, wenn dort die gleichen Chancen für den Profifussball in Aussicht gestellt werden?
nisol13 schrieb:
Wenn man nach einem halben Jahr schon kein Bock mehr hat sich durchzusetzen, dann ist eine Trennung die einzige Möglichkeit. Man muss hier zwar die Umstände des Transfers betrachten (vor der Verpflichtung von Trainer und Sportdirektor), aber ich denke man darf hier auch die einwandfreie Einstellung des Jungen ruhig in Frage stellen.
Da scheint der Bub wohl ein bisschen zu bequem zu sein sich hier durchzubeißen. Und die Familie samt Berater scheinen massiv Einfluß auf ihn zu haben. Wenn dann noch der große FC Barcelona anklopft, nun gut... da ist das Heimweh und der Reiz am Ende doch zu groß, größer als die Alternative noch ein paar Monate im kalten Deutschland vor 200 Zuschauern am Riederwald zu kicken...
nisol13 schrieb:
Man kann es natürlich so sehen, aber diese Personalie wirft weitere Fragen auf, auch was die Personalie Manga angeht..
Nachtigall ick hör dir trapsen.
Ja, Ben Manga wird nicht begeistert sein. Bin gespannt in welche Richtung das jetzt geht.
Das Interesse an Alidou hängt vielleicht direkt mit einem etwaigen Abgang von Blanco zusammen.
Vielleicht passt der Spielertyp Alidou einfach besser in die taktischen Vorgaben von Glasner als Blanco, bei dem man wohl nicht so recht weiß wo man ihn auf dem Platz hinstecken soll...
Diegito schrieb:
Da scheint der Bub wohl ein bisschen zu bequem zu sein sich hier durchzubeißen. Und die Familie samt Berater scheinen massiv Einfluß auf ihn zu haben. Wenn dann noch der große FC Barcelona anklopft, nun gut... da ist das Heimweh und der Reiz am Ende doch zu groß, größer als die Alternative noch ein paar Monate im kalten Deutschland vor 200 Zuschauern am Riederwald zu kicken...
Wobei die Option zu Barca zu gehen ja schon im Sommer bestanden hat. Er hat sich damals ja u.A. dagegen entschieden, da er erstmal nur für die zweite Mannschaft vorgesehen war, also genau da wo er jetzt landet. Ich bin mal gespannt was er macht, wenn er sich dort auch nicht sofort durchsetzen sollte, da man auf seiner Position eigentlich auch ganz gut besetzt ist.
Naja, das mit der Statistik lässt sich recht leicht relativieren.
Borre 1330 Spielminuten, 4 Tore, 333 Minuten/Tor
Ache 104 Spielminuten, 0 Tore
Lindström 896 Spielminuten, 4 Tore, 224 Minuten/Tor
Paciencia 118 Spielminuten, 2 Tore 59 Minuten/Tor
Lammers 360 Minuten, 1 Tor, 360 Minuten/Tor
Kolo Muani 1508 Spielminuten, 7 Tore, 215 Minuten/Tor
Hinzu kommt das Lindström, Borre und Lammers aus einer andern Liga kommen und sich an die Bundesliga erstmal gewöhnen müssen. Zudem haben wir einen neuen Trainer, der eine andere Idee mitbringt. Heißt das gewöhnen an die Bundesliga dauert nochmals länger als normal, da die komplette Mannschaft sich an das neur System gewöhnen muss (Siehe 1. Häfte Hinrunde vs. 2.). Zudem kommt, das einige von unseren Spielern noch ein paar wehwehchen hatten.
Interessant auch die Statistik von Muani letzte Saison: 3042 Spielminuten, 9 Tore, 338 Minuten/Tor.
Ließt sich dann auch wieder ganz anders. Zudem sprechen wir über die reine Tor Statistik, nehmen wir die Assists noch mit dazu....aber lassen wir das.
Im Endeffekt vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen, da die Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein können.
Borre 1330 Spielminuten, 4 Tore, 333 Minuten/Tor
Ache 104 Spielminuten, 0 Tore
Lindström 896 Spielminuten, 4 Tore, 224 Minuten/Tor
Paciencia 118 Spielminuten, 2 Tore 59 Minuten/Tor
Lammers 360 Minuten, 1 Tor, 360 Minuten/Tor
Kolo Muani 1508 Spielminuten, 7 Tore, 215 Minuten/Tor
Hinzu kommt das Lindström, Borre und Lammers aus einer andern Liga kommen und sich an die Bundesliga erstmal gewöhnen müssen. Zudem haben wir einen neuen Trainer, der eine andere Idee mitbringt. Heißt das gewöhnen an die Bundesliga dauert nochmals länger als normal, da die komplette Mannschaft sich an das neur System gewöhnen muss (Siehe 1. Häfte Hinrunde vs. 2.). Zudem kommt, das einige von unseren Spielern noch ein paar wehwehchen hatten.
Interessant auch die Statistik von Muani letzte Saison: 3042 Spielminuten, 9 Tore, 338 Minuten/Tor.
Ließt sich dann auch wieder ganz anders. Zudem sprechen wir über die reine Tor Statistik, nehmen wir die Assists noch mit dazu....aber lassen wir das.
Im Endeffekt vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen, da die Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein können.
Mr. Tea schrieb:
Interessant auch die Statistik von Muani letzte Saison: 3042 Spielminuten, 9 Tore, 338 Minuten/Tor.
Ließt sich dann auch wieder ganz anders. Zudem sprechen wir über die reine Tor Statistik, nehmen wir die Assists noch mit dazu....aber lassen wir das.
Dann musst du aber mit einbeziehen, dass Muani letztes Jahr in einer Mannschaft gespielt hat, die sich mit Ach und Krach in der Liga gehalten hat, und vor Allem offensiv mit Ausnahme von Muani und Blas nur sehr überschaubares Niveau hatte. Da hättest du auch nen Silva, Meier oder Haller vorne reinstellen können, und die hätten ebenfalls nicht viel mehr als 10 Tore gemacht.
Wenn Muani jetzt schon machbar ist, nur her damit. Zum einen denke ich, dass wir aktuell nicht zwingend einen Wandspieler brauchen. Borré gefällt mir im Rahmen seiner Möglichkeiten auch da zunehmend besser. Zum anderen denke ich, dass wir in der Hinrunde den großen Vorteil hatten, dass Eckpfeiler der Mannschaft, wenn überhaupt, nicht lange ausgefallen sind. Und dazu zähle ich offensiv inzwischen neben Kamada auch einen Borré und einen Lindström. Die Alternativen haben mich hier bisher nicht überzeugt, Paciencia für mich überraschend vielleicht auch mangels hinreichender Einsatzzeiten.
Spannend in dem Zusammenhang auch die Frage, ob Glasner bei dem System bleibt oder sich doch mal wieder Richtung Viererkette bewegt. Dann stellt sich nämlich auch die Frage, ob mit einer oder zwei Spitzen, Raute im MF mit offensiverem Zehner oder es bei Jakic/Sow zentral bleibt. Entscheidendes Puzzle-Teil bleibt in jedem Fall für mich und nach wie vor die rechte Seite, die defensive und offensive Stärken haben muss. Da kommt auch aktuell einfach zu wenig.
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Spannend in dem Zusammenhang auch die Frage, ob Glasner bei dem System bleibt oder sich doch mal wieder Richtung Viererkette bewegt. Dann stellt sich nämlich auch die Frage, ob mit einer oder zwei Spitzen, Raute im MF mit offensiverem Zehner oder es bei Jakic/Sow zentral bleibt. Entscheidendes Puzzle-Teil bleibt in jedem Fall für mich und nach wie vor die rechte Seite, die defensive und offensive Stärken haben muss. Da kommt auch aktuell einfach zu wenig.
Insgesamt finde ich die Sendung aber wesentlich besser als die beiden Vorgängerformate. Immerhin werden jetzt Personen eingeladen, die in die komplette Sendung eingebunden werden, und die sich zumindest im Dunstkreis der Eintracht bewegen oder die zum Thema der Sendung irgendwas beitragen können.
Früher hatte man da Personen wie den Bruder von Didi Hamman, den 5. Cousin von Uli Hoeneß oder irgendwelche lokale C-Prominenz vor Ort, die sich mit Sport nicht beschäftigen, und was zur Entlassung von Ehrmanntraut oder der Vereinsauflösung von Hessen Kassel sagen sollten, während der Vertreter des HTTV 40 Minuten mit den Händen im Säckel dastand, bis es dann von 23:12 - 23:15 nochmal kurz um Tischtennis ging.
Bei den "Medienprofis" unter den Gästen merkt man, dass sie es gewohnt sind zu sprechen, was im Gegensatz zu früher Leben in die Sendung bringt. Ob man die Jungs von Fussball 2000, Odenthal oder den Kerl von der **** gut oder schlecht findet ist letztlich Geschmackssache. Ich mag Fussball 2000, daher finde ich es positiv wenn einer von denen vor Ort ist, beim ****-Schergen schalte ich aber auch nicht mehr ein.
Der Nachteil an den lokalen "Medienprofis" ist, dass wenn man sich ohnehin stark mit der Eintracht beschäftigt, die Blogs liest, Podcasts hört, im Forum liest usw... man die meisten Meinungen schon kennt. Da bringen mir die externen Gäste (e.g. Hellmann, Frohms, Ama + der Orthopäde als es ums Thema Gesundheit ging, der Prof der zum Thema Abos zugeschaltet war, der Kerl vom Fener Fanclub, Michael Gabriel usw...), die von außerhalb der Eintracht-Presse-Blase berichten einen Mehrwert.
Dass man sich thematisch auf die Eintracht fixiert finde ich zwar Schade aber verständlich. Die "Anstosszeit" ist auch ärgerlich, aber durch Youtube/Mediathek verkraftbar. Ich glaub beim Sportkalender gings ja noch darum, dass die Zusammenfassung der Spielszenen erst am Sonntag nach 22:00 gesendet werden durften.
Ansonsten finde ich es wirklich top, dass man sich im Forum Anregungen holt, und sich auch der Kritik stellt. Da wurde früher eher im Stil einer Landesbehörde, der Schuh durchgezogen. Mein Wunsch für nächstes Jahr wären nochmal das Thema "Nachwuchs/NLZ" aufzugreifen, sofern man einen Vertreter der Eintracht bekommt (z.B. Möller, Holger Müller), und dann im Sommer Siegfried Dietrich mit einem Rückblick auf 2 Jahre FFC/SGE.
Früher hatte man da Personen wie den Bruder von Didi Hamman, den 5. Cousin von Uli Hoeneß oder irgendwelche lokale C-Prominenz vor Ort, die sich mit Sport nicht beschäftigen, und was zur Entlassung von Ehrmanntraut oder der Vereinsauflösung von Hessen Kassel sagen sollten, während der Vertreter des HTTV 40 Minuten mit den Händen im Säckel dastand, bis es dann von 23:12 - 23:15 nochmal kurz um Tischtennis ging.
Bei den "Medienprofis" unter den Gästen merkt man, dass sie es gewohnt sind zu sprechen, was im Gegensatz zu früher Leben in die Sendung bringt. Ob man die Jungs von Fussball 2000, Odenthal oder den Kerl von der **** gut oder schlecht findet ist letztlich Geschmackssache. Ich mag Fussball 2000, daher finde ich es positiv wenn einer von denen vor Ort ist, beim ****-Schergen schalte ich aber auch nicht mehr ein.
Der Nachteil an den lokalen "Medienprofis" ist, dass wenn man sich ohnehin stark mit der Eintracht beschäftigt, die Blogs liest, Podcasts hört, im Forum liest usw... man die meisten Meinungen schon kennt. Da bringen mir die externen Gäste (e.g. Hellmann, Frohms, Ama + der Orthopäde als es ums Thema Gesundheit ging, der Prof der zum Thema Abos zugeschaltet war, der Kerl vom Fener Fanclub, Michael Gabriel usw...), die von außerhalb der Eintracht-Presse-Blase berichten einen Mehrwert.
Dass man sich thematisch auf die Eintracht fixiert finde ich zwar Schade aber verständlich. Die "Anstosszeit" ist auch ärgerlich, aber durch Youtube/Mediathek verkraftbar. Ich glaub beim Sportkalender gings ja noch darum, dass die Zusammenfassung der Spielszenen erst am Sonntag nach 22:00 gesendet werden durften.
Ansonsten finde ich es wirklich top, dass man sich im Forum Anregungen holt, und sich auch der Kritik stellt. Da wurde früher eher im Stil einer Landesbehörde, der Schuh durchgezogen. Mein Wunsch für nächstes Jahr wären nochmal das Thema "Nachwuchs/NLZ" aufzugreifen, sofern man einen Vertreter der Eintracht bekommt (z.B. Möller, Holger Müller), und dann im Sommer Siegfried Dietrich mit einem Rückblick auf 2 Jahre FFC/SGE.
Im Gegensatz zu der kurzen "Krisenzeit" in Frankfurt hat er halt weder die komplette Rückendeckung, noch das Vertrauen des Vereins, und ist wohl in der Mannschaft auch nicht unumstritten. Hier hat man voll und ganz hinter ihm gestanden.
In Gladbach gibts Diskussionen um seine Person, er ist im Vorstand umstritten, er ist mehrfach bei Spielern angeeckt, aus der Kabine werden interne Gespräche an die Sport B*** weitergeleitet, Leistungsträger stehen vor dem absprung im Winter, usw...
Man muss einfach nur mal die letzten 2-3 PKs ansehen und mit denen vergleichen, die er während der erfolglosen Serie in Frankfurt gegeben hat. Adi wirkt extrem dünnhäutig, aggressiv und angefressen. Hier waren die Interviews, trotz der Niederlagen immer noch verhältnismäßig entspannt und ruhig.
Jetzt kommen in Gladbach hintereinander Hoffenheim, Bayern und Leverkusen. Mal sehn ob er danach immer noch im Amt ist...
In Gladbach gibts Diskussionen um seine Person, er ist im Vorstand umstritten, er ist mehrfach bei Spielern angeeckt, aus der Kabine werden interne Gespräche an die Sport B*** weitergeleitet, Leistungsträger stehen vor dem absprung im Winter, usw...
Man muss einfach nur mal die letzten 2-3 PKs ansehen und mit denen vergleichen, die er während der erfolglosen Serie in Frankfurt gegeben hat. Adi wirkt extrem dünnhäutig, aggressiv und angefressen. Hier waren die Interviews, trotz der Niederlagen immer noch verhältnismäßig entspannt und ruhig.
Jetzt kommen in Gladbach hintereinander Hoffenheim, Bayern und Leverkusen. Mal sehn ob er danach immer noch im Amt ist...
BRB schrieb:
Im Gegensatz zu der kurzen "Krisenzeit" in Frankfurt hat er halt weder die komplette Rückendeckung, noch das Vertrauen des Vereins, und ist wohl in der Mannschaft auch nicht unumstritten. Hier hat man voll und ganz hinter ihm gestanden.
In Gladbach gibts Diskussionen um seine Person, er ist im Vorstand umstritten, er ist mehrfach bei Spielern angeeckt, aus der Kabine werden interne Gespräche an die Sport B*** weitergeleitet, Leistungsträger stehen vor dem absprung im Winter, usw...
Man muss einfach nur mal die letzten 2-3 PKs ansehen und mit denen vergleichen, die er während der erfolglosen Serie in Frankfurt gegeben hat. Adi wirkt extrem dünnhäutig, aggressiv und angefressen. Hier waren die Interviews, trotz der Niederlagen immer noch verhältnismäßig entspannt und ruhig.
Jetzt kommen in Gladbach hintereinander Hoffenheim, Bayern und Leverkusen. Mal sehn ob er danach immer noch im Amt ist...
Ich sage zwar, das Hütter hier erfolgreiche gearbeitet habe, aber ich gebe zu, das ich es still genieße, das er genau das jetzt dort durchmachen muss. Das ist die gerechte Strafe für seine unglücklichen Interviews und PKs.
In Gladbach war ja bei seinem Wechsel alles Goldener wie bei uns.
Vor lauter Geld und Euphorie hat er die kleinen Dingen, die er hier sicher hatte vergessen.
Rückendeckung ohne Ende, es gab mehrere Phasen in dem Ihndie meisten Fasn gefeuert hätten in Krisenzeiten.
Doch er erlebte absolute Stabilität von der Führung.
Siehe auch Glasner, der den Verein hier lobt, wie viele andere Trainer vorher auch schon egal ob Bobic, Krösche oder Bruchhagen im Vorstand waren, im Teamplay waren wir großartig.
Ich bin mir sicher, hätte Gladbach keine 7,5 Millionen Ablöse gezahlt (plus wahrscheinlich ein gutes Gehalt)
wäre Hütter schon Geschichte.
Das Hütter nicht unumstritten ist, hängt auch mit der hohen Ablösesumme zusammen.
Denn dann wird auch mehr erwartet und es gibt schneller Unruhe.
Wenn wir einen Stürmer für 2 Millionen kaufen erwartet keiner Wunderdinge von Ihm,
kaufst Du aber einen Stürmer für 40 Millionen und der trifft nicht, gibt es schnell Unruhe.
Und so ist es bei teuren Trainern auch.
Ich frage mich heute noch, warum Gladbach es sich leistete ohne Europacup 7,5 Millionen und damit die 2 Höchste Trainerablöse in der Bundesliga zu bezahlen.
Das sie dafür erstmal bestraft wurde, finde ich gut.
Ich mag Hütter sehr und bin Ihm für seine Zeit in Frankfurt dankbar, aber das was er jetzt mit Gladbach durchmacht, überrascht mich nicht so sehr. Solche ähnlichen Situationen mit großen Trainern gab es schon öfters.
Das war wirklich eine gute Sendung. Grade auch die Auswahl von Phil Hofmeister als zweitem Gast war wirklich top.
Ansonsten recht viel Interessantes dabei, allein nochmal vor Augen geführt zu bekommen, wieviel Geld die Eintracht durch Corona verbrannt hat, wie weit es den Verein letztlich zurückgeworfen hat, und dass noch nicht alles überstanden ist, macht immer noch ein wenig Angst.
Beim Thema Hütter hat man wirklich gemerkt wie angefressen er immer noch ist, da wurde er gegen Mitte/Ende doch sehr einsilbig. Das Wegbleiben der Fans (nicht nur der Ultras) scheint auch Spuren hinterlassen zu haben.
Ansonsten recht viel Interessantes dabei, allein nochmal vor Augen geführt zu bekommen, wieviel Geld die Eintracht durch Corona verbrannt hat, wie weit es den Verein letztlich zurückgeworfen hat, und dass noch nicht alles überstanden ist, macht immer noch ein wenig Angst.
Beim Thema Hütter hat man wirklich gemerkt wie angefressen er immer noch ist, da wurde er gegen Mitte/Ende doch sehr einsilbig. Das Wegbleiben der Fans (nicht nur der Ultras) scheint auch Spuren hinterlassen zu haben.
Als Ergänzung (auch wenn es jetzt keinen 100%-igen Eintrachtbezug hat): so ähnlich wie man es mit Hellmann gemacht hat, indem man einen Vertreter des Vereins zu einem sehr lockeren Gespräch eingeladen hat, könnte man es auch von Zeit zu Zeit mit Vertretern anderer hessischer Vereine, bzw. auch anderer Bereiche der Eintracht handhaben.
Ggf. im Sommer mal Siegfried Dietrich einladen, zum Fazit nach einem Jahr des Zusammenschlusses mit dem FFC, Vertreter der hessischen Vereine in der RL Südwest, usw....
Ggf. im Sommer mal Siegfried Dietrich einladen, zum Fazit nach einem Jahr des Zusammenschlusses mit dem FFC, Vertreter der hessischen Vereine in der RL Südwest, usw....
Das geht aber nur wenn alle das wollen. Von daher war diese Drohung der Bayern noch nie ernst zu nehmen.