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BRB

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Schon erstaunlich, was der für ein Exportschlager ist.
Das mit Kanada hatte ich gar nicht gewusst, die waren beim Kauf von Militärgerät doch immer sehr auf den großen Nachbarn USA fixiert.
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Fantastisch schrieb:

Schon erstaunlich, was der für ein Exportschlager ist.
Das mit Kanada hatte ich gar nicht gewusst, die waren beim Kauf von Militärgerät doch immer sehr auf den großen Nachbarn USA fixiert.


Wobei der eigentliche Exportschlager der Leopard 1 war. Der Leo 2 war im Grunde ein Ladenhüter, wurde bis in die 90er nur von Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz genutzt und bestellt.

Dass das Ding sich so weit verbreitet hat, ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass die Bundeswehr und die niederländische Armee, ihren Bestand aus dem kalten Krieg, von zusammen fast 2800 Fahrzeugen, in den 90ern und früher 00ern mehr oder weniger verschenkt haben. Die Empfängerstaaten mussten da meist nur Kosten für Transfer und Modernisierung bezahlen.
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Bist du dir da 100% sicher? Eigentlich darf man durch die Kontrolle doch nur Getränke bis 0,25 Liter mitnehmen.
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alexwerner28 schrieb:

Bist du dir da 100% sicher? Eigentlich darf man durch die Kontrolle doch nur Getränke bis 0,25 Liter mitnehmen.


Ja, zu 100%. Das hab ich in den letzten Jahren eigentlich bei fast jedem Spiel so gemacht, zuletzt im letzten Herbst, und es hat noch nie jemand was gesagt. Bei uns ist das quasi zur "Standardprozedur" geworden, dass die letzte Bierflasche/Äbbelwoidose auf dem Weg vom Parkplatz/Bahnhof erst kurz vorm reingehn aufgemacht und in den Becher gefüllt wird.

Ich hab sogar noch alte Becher mit Henkel, und selbst damit ist es kein Problem, die gefüllt mit reinzunehmen.
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Hallo zusammen,
habe Zuhause noch ein paar pfandbecher von Stadionbesuchen. Kann man diese eigentlichit ins Stadion nehmen und zurückgeben oder kommt man damit nicht rein?
Habe in Goggle nichts darüber gefunden .

Danke im voraus
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Die darf man sogar voll mit reinnehmen. Du kannst die also vor der Kontrolle nochmal mit mitgebrachten Getränken auffüllen.
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fromgg schrieb:

Die wisse , dass die Deutschen nichts machen können. Sollen die Deutschen in dieser Lage gegen die Lieferung von Waffen an die Ukr klagen ?
Dann ist aber was angesagt. Das ist eine Ankündigung , um die Deutschen in Bewegung zu bringen. Sonst nichts.



Ich verstehe deinen Punkt, aber es geht nicht, dass man Verträge aufgrund bestimmter Drucksituationen meint brechen zu können, wie es einem beliebt. Und natürlich, wenn Polen einfach liefert, ohne Zustimmung von Deutschland, dann ist der Panzer zwar dort wo er sein sollte, aber das Problem zwischen Deutschland und Polen ist ja dann trotzdem Existent, selbst wenn man den Grundgedanken dahinter befürwortet und natürlich muss das auch gegenüber Polen Konsequenzen haben.

Wenn Kriegswaffen nur mit Zustimmung exportiert werden dürfen, dann kann da niemand einen Alleingang machen, weil es ihm gerade mal gut in den Kram passt. Da öffnen wir bei diesem sensiblen Thema die Büchse der Pandora.

Deswegen wird man da auch einlenken, aber den polnischen Standpunkt möchte ich hier schon kritisch betrachten
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skyeagle schrieb:

Wenn Kriegswaffen nur mit Zustimmung exportiert werden dürfen, dann kann da niemand einen Alleingang machen, weil es ihm gerade mal gut in den Kram passt. Da öffnen wir bei diesem sensiblen Thema die Büchse der Pandora.


Zumal in so einem Fall nicht nur ein Konflikt mit Deutschland, sondern auch mit den USA, Israel, der Schweiz oder Südkorea droht. Alle vier gehören zu den Hauptlieferanten an die polnischen Streitkräfte und alle vier sind sehr, sehr empfindlich was Exportrestriktionen angeht.

Da wurden in der Vergangenheit schon Exportgenehmigungen wieder einkassiert, weil das Empfängerland gegen Exportrestriktionen eines Drittstaats verstoßen hatte, und da ging es "nur" um Dual-Use-Waren und Komponenten und keine Kampfpanzer. Da ist dann auch erstmal zweitrangig wer der Empfänger ist, und ob es, wie im Fall der Ukraine, einem "guten Zweck" dient.

Es hat schon seinen Grund, warum mit einem sehr hohen Aufwand aktuell die Munitionsproduktion für den Gepard in Deutschland aufgebaut wird. Hätte man die Munition aus der Schweiz, wie damals von vielen ja lauthals gefordert, ohne Genehmigung geliefert, wäre Deutschland verbrannt gewesen.
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Schmucker Märzen
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Frankreich will kleinen Staaten Leclerc als Ersatz für Leo2 schicken.

Auf NTV wird davon gesprochen, dass ukrainische Verteidigungsministerium habe bestätigt, dass etwa 100 Soldaten seit Sommer bereits ein Ausbildungsprogramm für Leo2 absolviert hätten. Wo dies stattfand, wird nicht genannt.

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Ukraine-Wagner-Soeldner-sind-nur-bei-Tiktok-erfolgreich-article23841675.html

Ich denke, am 20.1. wird das in Ramstein auf den Weg gebracht…
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HessiP schrieb:

Frankreich will kleinen Staaten Leclerc als Ersatz für Leo2 schicken.


Ich bin wirklich gespannt wer da die Hand hebt. Die meisten kleineren Nutzer (Slowakei, Dänemark, Tsch. Rep., Ungarn, Rumänien usw...) haben eben erst Leopard 2 bekommen und wollen ihre Flotte vergrößern, oder haben ihren Bestand erst kürzlich für viel Geld modernisiert.

Der Leclerc wird nicht mehr hergestellt, bekommt keine Modernisierungen mehr (die letzte vor 15 Jahren) und es gibt in vielen Fällen keine Ersatzteile beim Hersteller.

Daher frag ich mich wirklich, wer seine Leos für einen Panzer abgeben will, den er nicht mehr nachkaufen kann, der älter ist als das was man hat, es Probleme bei der Wartung gibt, und für den man seine komplette Instandhaltungsinfrastruktur neu aufbauen und Personal umschulen müsste.
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Kann eigentlich nur weiß sein.
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eSGEhtgutab schrieb:

Kann eigentlich nur weiß sein.


Jep.

https://i.imgur.com/nqCnPYo.jpg
(alle Angaben ohne Gewähr)
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Bei der Frontlänge ist eine Kompanie nichts, zumal die Leos nur richtig effektiv sind, wenn sie im Verbund (zumindest in Zugstärke) eingesetzt werden. Anders als z.B. der Gepard, der auch einzeln an strategischen Punkten (Einflugschneisen) sehr effektiv sein kann.
Reichlich viel Symbolpolitik, das alles.
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Da wird sich relativ schnell Ernüchterung einstellen, wenn man sieht, dass der Leopard wahrscheinlich nicht der "Gamechanger", wie Panzerhaubitze, HIMARS & Co. sein wird, den scheinbar einige erwarten.

So wie die Ukraine ihre Panzer bis jetzt einzusetzen scheint (wenige Fahrzeuge im Verbund, Gefechte auf kurze bis sehr kurze Distanz usw...) werden die Dinger schneller weg sein, als man bis 3 zählen kann. Da sind am Ende die alten T-72 durch Reaktivpanzerung und niedrigeres Profil noch überlebensfähiger.

Und dass man ein Dutzend Leopard 2 an einem Tag verlieren kann, haben die Türken in Syrien ja bereits vorgeführt.
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Im Tagesschaulink von oben steht ja schon was dazu.

„Deutschland spielt in der Debatte eine Schlüsselrolle, weil die "Leopard 2"-Panzer in Deutschland entwickelt wurden und nicht ohne deutsche Genehmigung an die Ukraine abgegeben werden dürfen.

Doch die Bundesregierung bleibt beim Nein. Regierungssprecher Steffen Hebestreit dämpfte Erwartungen, dass die Bundesregierung ihre ablehnende Haltung zur Lieferung von "Leopard"-Kampfpanzern an die Ukraine in den kommenden Tagen ändern wird. "Das hielte ich derzeit nicht für sehr wahrscheinlich", sagte er auf die Frage, ob die Bundesregierung ihre Position mit Blick auf das sogenannte Ramstein-Format am 20. Januar ändern werde. Dann werden die westlichen Alliierten erneut beraten, wie sie die Ukraine militärisch unterstützen können.“
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Wenn man sich die BPK ansieht, war die Frage da allerdings eher darauf gemünzt, ob sich mit dem anstehenden Ramstein-Treffen irgendetwas an der Haltung der Bundesregierung ändern würde selbst Panzer zu liefern.

Bezüglich der Exportgenehmigungen an andere Staaten hiess es nur: "Es ist mir nicht bekannt, dass es solche Anfragen schon gäbe."
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Über wieviele Geräte reden wir bei einer „Kompanie“?

Die Kommunikation zwischen den Partnern der Nato und in Europa ist echt erstaunlich. Macron, GB, Duda… Alleingänge und/oder taktische Spielchen wohin man schaut. Und am Ende scheint immer der Kanzler der Depp zu sein. Das läuft alles dermaßen unglücklich, aber wenigstens konstruktiv für die UKR, wenn am Ende Panzer hinten raus kommen.
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HessiP schrieb:

Über wieviele Geräte reden wir bei einer „Kompanie“?

Die Kommunikation zwischen den Partnern der Nato und in Europa ist echt erstaunlich. Macron, GB, Duda… Alleingänge und/oder taktische Spielchen wohin man schaut. Und am Ende scheint immer der Kanzler der Depp zu sein. Das läuft alles dermaßen unglücklich, aber wenigstens konstruktiv für die UKR, wenn am Ende Panzer hinten raus kommen.


Je nachdem wie die Polen ihre Kompanien organisiert haben, irgendwo zwischen 12-14 Fahrzeuge.

Im Nachhinein kann es für die Ukraine nur gut sein, wenn Polen jetzt den ersten Schritt macht. Die haben über die nächsten Jahre hinweg, das größte Potential noch weitere Leopard abzugeben, da die die Dinger eh ersetzen wollen.

Zum anderen haben wir dann nicht nochmal das Trauerspiel, wie bei Dingos, PzH2000, Gepard, MARS & Co., dass die Polen (oder vielmehr die PIS) die Instandhaltung in Polen verweigern. Das würde kürzere Wege bedeuten und der Aufbau einer neuen Instandhaltungsinfrastruktur, wie jetzt in der Slowakei oder Litauen, wäre nicht nötig.

Aber insgesamt ist es wirklich ein Trauerspiel. Die Polen lassen keine Möglichkeit aus, die Bundesregierung möglichst gehässig vorzuführen, und Fettnäpfchen auszulegen, die Scholz und Lambrecht dann auch konsequent alle mitnehmen....
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Die Doku war zumindest für mich der Knaller!

Unbedingt anschauen!

Gibt es auch auf dem DAZN Kanal auf You Tube. Kann jeder unangemeldet sehen, dann ist aber doch etwas Werbung dabei.

3 Blickwinkel - Königsklasse im Herzen von Europa | DAZN
https://www.youtube.com/watch?v=BbU405m4G-M
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Ich hab sie mir auch endlich angesehn und fand sie ganz gut, auch da dann doch recht viel neues Bildmaterial dabei war. Gerade der Teil mit Hellmann war ganz interessant. Danke für den Link!

Das Problem das solche Dokus allerdings haben: man vergleicht sie halt schnell mit den bereits bekannten Dokus aus den letzten Jahren, die z.T. richtig gut waren und mehr Emotion hatten (Rückkehr des Pokals, Pokalwunder vom HR) oder aufgrund des Formats sich dann doch viel, viel mehr Zeit nehmen konnten. Das 15-teilige, 7,5-Stunden-Monster von RTL/Nitro von vor 4 Jahren war dann schon einzigartig.
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Rückrunde ist ja immer noch Bauphase. Also im Sommer soll es erst komplett fertig sein.

Sehr spannend ist es. Was ist zB wenn sagen wir 2000 Oberrang Sitzer weiterhin sitzen wollen? Dann wandern die auf andere Tribünen und damit werden ja haufen Steher frei.
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Derrick1986 schrieb:

Sehr spannend ist es. Was ist zB wenn sagen wir 2000 Oberrang Sitzer weiterhin sitzen wollen? Dann wandern die auf andere Tribünen und damit werden ja haufen Steher frei.        


In dem Fall werden einige richtig kotzen, und mir fehlt komplett die Phantasie, wie man das dann halbwegs zufriedenstellend bewerkstelligen will.

Wir hatten vor einigen Jahren mal überlegt vom Steh- in den Sitzplatzbereich zu wechseln, aber im Tool gab es kaum noch halbwegs attraktive und bezahlbare Sitzplatzkarten, wenn man mit 4 Mann nebeneinander sitzen wollte. Wir habens u.a. deshalb dann auch gelassen. Entweder beschissene Sicht, irgendwo Richtung Ost, oder Kategorie 4 aufwärts. Letztlich fallen mit dem Umbau ja auch schätzungsweise >50% der Kat 1&2 Sitzplätze weg....
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SemperFi schrieb:

Für mich heißt es einfach, dass jedwede politische Positionierung der letzten Jahre jederzeit geopfert wird, wenn es passt.

Dadurch sind für mich die gesellschaftlichen Aussagen der Verantwortlichen ab sofort irrelevant und wir sind eben einfach nur eine weitere Fussball AG


Ich finde so eine Position ziemlich erbärmlich und absolut kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Diskurs.

Es gibt Konzerne, die dreistes Greenwashing betreiben, weil sie enorm viel Unheil anrichten und dann mit kleinen Dingen ihre Außendarstellung aufpolieren. Bei uns ist es eher andersum. Und das sollte dann auch ausreichend differenziert werden. Wenn ein Younes den Opfern von Hanau in unserer Kurve gedenkt, wenn Fischer sich gegen die AFD und Querdenker positioniert und wir in unserem Museum einen Raum zur kritischen Auseinandersetzung mit der WM bereit stellen, sind das Sachen, mit denen wir Gesellschaft gestalten.

Dass du diese Möglichkeit nun versuchst kategorisch abzusprechen, weil wir in Dubai ein Trainingslager beziehen (da sollte die Kirche auch mal im Dorf bleiben), regt mich ziemlich auf. Kritik und Auseinandersetzung gerne. Aber was ist das bitte für eine verquerte Logik? Zumal der Verein größer ist, als die Mannschaft und den Menschen, die an der Dubai Entscheidung beteiligt sind. Aber: Alle in einen Topf. Alle sind ab jetzt schwarz.

Widersprüche sind gesellschaftliche Realität. Ziemlich schwer auszuhalten. Aber die trägt jeder Einzelne von uns in sich. Diesen puristischen Anspruch wirst du nirgends erfüllt sehen. Vielleicht es liegt auch einfach daran, dass einige hier ein zu rosarotes Bild von unserem Verein haben. Aber das hat halt nix mit der Realität zu tun.

Das tragische ist: Diese Selbstzerfleischung schadet letztendlich nur der Sache ansich. Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren. Das ist nicht konstruktiv oder hilfreich sondern einfach kurzsichtig. Da geht es rein um die Empörung und nicht darum, irgendwelche Werte zu verteidigen.
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Korn schrieb:


Das tragische ist: Diese Selbstzerfleischung schadet letztendlich nur der Sache ansich. Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren. Das ist nicht konstruktiv oder hilfreich sondern einfach kurzsichtig. Da geht es rein um die Empörung und nicht darum, irgendwelche Werte zu verteidigen.        


Das soll die Eintracht ruhig weiterhin machen, und ich gehe davon aus, dass sie es auch weiter wird. Allerdings wird das bei Weitem nicht mehr mit dem Gewicht, und der Glaubwürdigkeit passieren, wie es vorher der Fall war. Sobald man sich in den nächsten Jahren gesellschaftlich äußert, wird einem Dubai um die Ohren fliegen.

Das wäre dann in etwa so, wie wenn Verantwortliche der Hertha sich gegen Investoren im Fussball positionieren würden, oder ein Politiker, der sich gegen den Klimawandel stemmt, 8x im Jahr mit dem Privatjet nach Malle fliegt. Wäre alles in der Sache noch wichtig, und lobenswert, nur eben nicht mehr wirklich glaubwürdig.

Jaroos schrieb:

                         Ich bin gegen eine Zusammenarbeit mit Dubai o.ä.. Aber ich finde die Diskussion extrem. Wir machen ein Trainingslager und lassen uns nicht sponsorn o.ä.. Und ich habe die Sorge, dass das am Ende nur unsere Spieler belasten wird, wenn wir das unnötig aufpushen.


Die Trainingslager dort unten sind idR. Sponsoring und Sportwashing pur. Dubai zahlt normalerweise die Zeche, kann sich mit dem Europaleague-Sieger schmücken und noch 1-2 Testspiele vermarkten. So lief das in der Vergangenheit zumindest bei anderen Vereinen.
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Adler_Steigflug schrieb:

Isaakson


Das erinnert mich an April 2016, da schrieb er:

M05 wird, da es nächste Saison mindestens EL spielen wird und die Eintracht absteigt, auf Jahre die Nr. 1 in Rhein-Main sein. Die Situation wird auf hessischer Seite dann genauso sein wie in RLP: Der große Traditionsverein wird in der 2. Liga versauern, der kleine Kultnachbar wird für Furore in der 1. Liga sorgen (Mainz/Darmstadt vs Lautern/SGE)
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SGE_Werner schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

Isaakson


Das erinnert mich an April 2016, da schrieb er:

M05 wird, da es nächste Saison mindestens EL spielen wird und die Eintracht absteigt, auf Jahre die Nr. 1 in Rhein-Main sein. Die Situation wird auf hessischer Seite dann genauso sein wie in RLP: Der große Traditionsverein wird in der 2. Liga versauern, der kleine Kultnachbar wird für Furore in der 1. Liga sorgen (Mainz/Darmstadt vs Lautern/SGE)


Wobei man da halt auch wieder sieht, an was für einem Scheideweg wir damals standen. 4 Spieltage vor Schluss, 6 Punkte Rückstand auf nen Nicht-Abstiegsplatz und das Theater rund um Veh. Fällt das 2:1 nicht noch kurz vor Schluss, wäre es mit Sicherheit runtergegangen. Kein Pokalsieg, kein Europapokal und uns wäre Corona noch massiver auf die Füsse gefallen.

Dass es gerade Mainz und Darmstadt dann verbockt haben, die Eintracht runterzuschicken, macht den aktuellen Erfolg noch ein wenig süßer.
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Die knöpfen einem nicht ernsthaft 90E für nen Adventskalender ab?!
Oder übersehe ich grad was?
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Knueller schrieb:

Die knöpfen einem nicht ernsthaft 90E für nen Adventskalender ab?!
Oder übersehe ich grad was?


Und wenn man sich die Liste mal ansieht, sind da wirklich nur die ganzen Ladenhüter drin. Geht man mal mit Wayback-Machine auf die Store-Seiten vom letzten Jahr, findet man 90% davon im "Sale"-Bereich für nen "Klicker und nen Kopf".

Also der Müll, den keiner auch nur für 1-2€ haben wollte, wurde jetzt wahllos in den Adventskalender gepackt.

Ist zwar nachhaltig, wenn man derartige Resteverwertung betreibt, aber 90€ dafür zu verlangen und dann was vom "Warenwert von 150€" zu schrieben ist schon wirklich mies.
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Verweigerung des Militärdienstes aus Gewissensgründen
Resolution 20/2 des UN-Menschenrechtsrats vom 5. Juli 2012


Vael schrieb:

Es ist Gottverdammt noch mal Krieg in einem Land was seine Männer und Frauen zur Verteidigung im Land braucht und nicht auf der Flucht!
     

Jetzt habe ich von meinem Grundrecht den Kriegsdienst zu verweigern gebrauch gemacht. Meine Haltung würde sich auch nicht ändern, wenn Deutschland sich an einem Krieg aktiv beteiligt. Du würdest mir dann mein Grundrecht absprechen diesen Kriegsdienst zu verweigern, weil dann ja Krieg ist?
Was ist denn dann der Sinn einer KRIEGsdienstverweigerung Kerle?
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FrankenAdler schrieb:

Verweigerung des Militärdienstes aus Gewissensgründen
Resolution 20/2 des UN-Menschenrechtsrats vom 5. Juli 2012


Vael schrieb:

Es ist Gottverdammt noch mal Krieg in einem Land was seine Männer und Frauen zur Verteidigung im Land braucht und nicht auf der Flucht!
     

Jetzt habe ich von meinem Grundrecht den Kriegsdienst zu verweigern gebrauch gemacht. Meine Haltung würde sich auch nicht ändern, wenn Deutschland sich an einem Krieg aktiv beteiligt. Du würdest mir dann mein Grundrecht absprechen diesen Kriegsdienst zu verweigern, weil dann ja Krieg ist?
Was ist denn dann der Sinn einer KRIEGsdienstverweigerung Kerle?


Davon ist aber nichts bindend. Das ist streng genommen eine Liste mit Zielen deren Umsetzung man anstreben sollte. Bindend wären in dem Fall Abkommen wie die Europäische Menschenrechtskonvention, aber selbst da gibt es einen Artikel, der im Notstands- oder Kriegsfall nahezu alle anderen Rechte außer Kraft setzt.

Dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz oder in einer Verfassung verankert ist, haben wir weltweit in Deutschland nahezu exklusiv. Das gleiche gilt für die Befehlsverweigerung aus Gewissensgründen.
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Alberner populistischer Beitrag. Das wird nicht passieren und das weißt du auch.
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Arya schrieb:

Alberner populistischer Beitrag. Das wird nicht passieren und das weißt du auch.


Naja, gegen Straßburg ist ne "Abordnung" der Brigade in der Halbzeit im Oberrang aufgetaucht und hat versucht in den Gästebereich einzudringen. Bis auf ein paar Ordner und 1-2 Zivilbullen gabs damals da auch keinerlei Trennung oder Sicherheitsvorkehrungen.

Mal hoffen, dass man wenigstens daraus gelernt hat....
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Die Abneigung ist schon sehr alt. Ich bin als junger Bub 81 oder 82 mal in Darmstadt zwischen die Fronten geraten. Damals hatte es regelmäßig ziemlich geknallt, vor, während und nach den Spielen.

Da gab es das also schon und wahrscheinlich schon viel, viel länger vorher.

Und das zieht sich bis in die heutige Zeit, das ist keine aufgesetzte Fussballvolklore. Das ist grundehrliche und uralte Abneigung. Wer beim letzten Spiel in Darmstadt dabei war konnte das live miterleben.

Gruß
tobago
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Durch die Regional- und Oberliga hat man sich ja auch nicht ganz aus den Augen verloren. Da gibts in DA auch Publikum, dass durch die Duelle in den 00ern erst richtige Abneigung gegen die Eintracht entwickelt haben. Die Spiele waren damals auch ganz gut besucht, wenn ich mich richtig erinnere.

tobago schrieb:

Damals hatte es regelmäßig ziemlich geknallt, vor, während und nach den Spielen.


Das war gegen Mannheim damals ja auch so. Aber da scheint in einigen Teilen der Anhängerschaft ja ein selektives Vergessen eingesetzt zu haben...
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Ich hab die Sendung erst eben gesehn, und kann mich da dem Schlußwort von Frau Hilpmann nur anschließen. "Das war ne richtig, richtig schöne Runde".

Wirklich gut vorbereitet (mal von Qatar abgesehn) und Fritsch war auch ein richtig guter Gast. Ich würde ihn irgendwann gerne mal mit Hellmann zusammen sehn, die beiden scheinen sich vom Typ her recht ähnlich zu sein.
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. Dagegen wird Eintracht Frankfurt als Vorreiter der Fußballbundesliga hinsichtlich Digitalisierung und Innovation die Urawa Red Diamonds unterstützen, neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln.


Wissen die was da auf sie zukommt? Irgendwie hab ich das Bedürfnis dort anzurufen und die vorzuwarnen...das ist wie wenn man weiss, dass beim Nachbarn eingebrochen werden soll, und man sagt nichts.

Aber gut. Wenn man auf Zugangskontrollen zu sprechen kommt, und man auf Eintrachtseite mit "ausgedruckter QR-Code und Bändchen" ankommt, wird man dort den Braten schon riechen.