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BRB
4639
eintrachtfrankfurt2005 schrieb:
Bei 75.000 Mitgliedern ist klar, dass der Druck auf die Kartensituation immer mehr zunehmen wird, weil die meisten wohl nur deshalb eine Mitgliedschaft abgeschlossen haben.
Deswegen wäre imho so ein Loyalty Point Programm ein faires Verfahren für die Privilegierung bei der Zuteilung.
Ist aber nur ein Gedankenanstoß - wie seht ihr das? Vorteile/Nachteile/Bedenken/Meinung?
Quasi ein Eintracht-DKP? Richtig interessant würde es ja werden, wenn man die "Treuepunkte" setzen kann, und die dann anschließend weg wären.
Bevor man mit sowas Kompliziertem anfängt, sollte man, meiner Meinung nach, erstmal Maßnahmen einführen, die schneller greifen und einfacher zu implementieren sind. Dazu zählen Dinge wie die Einführung einer leistungsfähigeren IT-Infrastruktur, einer Warteliste für frei werdende Dauerkarten oder auch die weitere Reduzierung der zusätzlichen Karten für Mitglieder.
Ich bin mit DK+Mitglied fein raus, aber ich kann zu 100% nachvollziehen, wenn langjährige Mitglieder draußen bleiben müssen und einen Hals haben, während andere noch Bruder, Opa oder Frau mitschleppen, die eigentlich mit der Eintracht nix am Hut haben.
Adler1959 schrieb:
.....und ich an unser Pokalspiel 1982 in Mannheim am Alsenweg. Da ging es - wie so oft - hoch her. Ich kann dieser "Freundschaft" auch überhaupt nichts abgewinnen.
Jo, war damals auch erste Runde und wir flogen nach 0:2 beim damaligen Zweitligisten raus (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt). Hatte dort ziemlich heftig geknallt u.a. mit teilweise Platzsturm aus unserem Block. War zu Hochzeiten der damals noch jungen AF.
Aber mein Gott, wenn deren Ultras mit unseren schon seit ewigen Jahren gut können, dann bitte. Ich werde mit denen jetzt auch nicht übertrieben warm, aber muss ich ja auch nicht. Wo ist das Problem?
Andy schrieb:
Aber mein Gott, wenn deren Ultras mit unseren schon seit ewigen Jahren gut können, dann bitte. Ich werde mit denen jetzt auch nicht übertrieben warm, aber muss ich ja auch nicht. Wo ist das Problem?
Es ist halt auch wieder die übliche Doppelmoral. Auf der einen Seite werden (auch hier im Forum) Leute massiv angegangen, weil sie Sympathien beim Darmstädter Aufstieg gezeigt haben, mit der Brgründung dass man sich mit dem Erzfeind aus den 70ern und 80ern doch nicht freuen darf, auf der anderen Seite wird das Mannheimer Pack mit zu den EL-Spielen geschleift. Auf der einen Seite wird massiv gegen Hopp und die Konstrukte gewettert, auf der anderen Seite feiert man einen Verein, der ein Konstrukt wie kein zweites gewesen ist (Chio) und seit 15 Jahren regelmässig von Onkel Dietmar vor der Insolvenz gerettet wird.
Aber gut, das selektive Vergessen hat ja quasi schon Tradition. Mein Opa hat auch nie verstehen können, wie man sich als Eintrachtler mit den Bornheimern freuen kann. Für den waren die noch schlimmer als die Oxxen.
BRB schrieb:
Es ist halt auch wieder die übliche Doppelmoral. Auf der einen Seite werden (auch hier im Forum) Leute massiv angegangen, weil sie Sympathien beim Darmstädter Aufstieg gezeigt haben, mit der Brgründung dass man sich mit dem Erzfeind aus den 70ern und 80ern doch nicht freuen darf, auf der anderen Seite wird das Mannheimer Pack mit zu den EL-Spielen geschleift.
Sind bestimmt exakt dieselben Leute, die die "mitschleifen" und sich über die beschweren. Wo bliebe denn sonst der Spaß?
BRB schrieb:
Es ist halt auch wieder die übliche Doppelmoral. Auf der einen Seite werden (auch hier im Forum) Leute massiv angegangen, weil sie Sympathien beim Darmstädter Aufstieg gezeigt haben, mit der Brgründung dass man sich mit dem Erzfeind aus den 70ern und 80ern doch nicht freuen darf, auf der anderen Seite wird das Mannheimer Pack mit zu den EL-Spielen geschleift.
Puh. Das Mannheimer "Pack" was heute mit zu den EL-Spielen geschleift wird war größtenteils in den 70er und 80er noch gar nicht geboren. Was Darmstadt angeht gebe ich dir allerdings recht, der künstlich hochgepushte Hass gegen die war völlig übertrieben. Das hab ich überhaupt nicht nachvollziehen können, wahrscheinlich ist es einfach der chronische Mangel an Derbys bei uns der dafür gesorgt hat das dieses Spiel kurzzeitig zum Hass-Duell wurde...
BRB schrieb:
Auf der einen Seite wird massiv gegen Hopp und die Konstrukte gewettert, auf der anderen Seite feiert man einen Verein, der ein Konstrukt wie kein zweites gewesen ist (Chio) und seit 15 Jahren regelmässig von Onkel Dietmar vor der Insolvenz gerettet wird.
Du willst jetzt nicht ernsthaft Waldhof mit Hopp und co vergleichen, oder?
Wenn du die Messlatte so ansetzt sind wir auch ein Konstrukt (ich sag nur Octagon damals), dann sind fast alle Vereine des deutschen Fussballs Konstrukte und Plastics... da sollte man doch ein wenig differenzieren finde ich...
Ich habe mich beim Darmstädter Aufstieg 2015 mehr gefreut als bei Waldhof in dieser Saison.
Hat vermutlich was damit zu tun, dass die Lilien mit begrenzten Mitteln arbeiten und das seit Jahren.
Ich kann Darmstadt sehr gut leiden. Hoffe sie steigen in diesem Jahr auf.
Sie bauen derzeit das Stadion um und so weit ich weiß wird es en Schmuckkästchen.
Worauf ich hinaus wollte : Ich werde mich jetzt nicht mit Waldhof freuen, wenn sie uns raus kegeln, nur weil unsere Ultras gut mit denen ist.
Hat vermutlich was damit zu tun, dass die Lilien mit begrenzten Mitteln arbeiten und das seit Jahren.
Ich kann Darmstadt sehr gut leiden. Hoffe sie steigen in diesem Jahr auf.
Sie bauen derzeit das Stadion um und so weit ich weiß wird es en Schmuckkästchen.
Worauf ich hinaus wollte : Ich werde mich jetzt nicht mit Waldhof freuen, wenn sie uns raus kegeln, nur weil unsere Ultras gut mit denen ist.
Diese Präsentation zeigt mir mal wieder, dass Emotionen in der heutigen Zeit eigentlich nichts mehr beim Fußball zu suchen haben.
Diese Phrase „ich habe schon als Kind im Trikot von xy geschlafen“ - blablabla...
Dieses Wappenküssen, also nee, vor wenigen Wochen war es noch der Adler...
Heutzutage kann man echt keinen Lieblingsspieler mehr haben, sind ja eh schneller weg, als man das Trikot mit dem Namen beflocken kann... ich weiß schon, warum ich noch nie ein Trikot eines Spielers gekauft habe, selbst für ein Kind nicht...
Klar sind wir Fan von Eintracht Frankfurt, aber dieses schnelllebige Fußballleben wo es nur noch um Profit geht, ist abschreckend und macht das ganze so abgestumpft.
Ach ich weiß auch nicht, ich gönne Luka nur das beste Indexes war schön, dass er hier war... aber irgendwie bin ich einfach zu emotional was mein persönliches Fansein betrifft. Irgendwie bin ich ein kleiner Fußballromantiker und wäre wohl zu früheren Zeitrn besser aufgehoben gewesen, als Spieler noch längerfristig geblieben sind...
Diese Phrase „ich habe schon als Kind im Trikot von xy geschlafen“ - blablabla...
Dieses Wappenküssen, also nee, vor wenigen Wochen war es noch der Adler...
Heutzutage kann man echt keinen Lieblingsspieler mehr haben, sind ja eh schneller weg, als man das Trikot mit dem Namen beflocken kann... ich weiß schon, warum ich noch nie ein Trikot eines Spielers gekauft habe, selbst für ein Kind nicht...
Klar sind wir Fan von Eintracht Frankfurt, aber dieses schnelllebige Fußballleben wo es nur noch um Profit geht, ist abschreckend und macht das ganze so abgestumpft.
Ach ich weiß auch nicht, ich gönne Luka nur das beste Indexes war schön, dass er hier war... aber irgendwie bin ich einfach zu emotional was mein persönliches Fansein betrifft. Irgendwie bin ich ein kleiner Fußballromantiker und wäre wohl zu früheren Zeitrn besser aufgehoben gewesen, als Spieler noch längerfristig geblieben sind...
Danie280 schrieb:
Ach ich weiß auch nicht, ich gönne Luka nur das beste Indexes war schön, dass er hier war... aber irgendwie bin ich einfach zu emotional was mein persönliches Fansein betrifft. Irgendwie bin ich ein kleiner Fußballromantiker und wäre wohl zu früheren Zeitrn besser aufgehoben gewesen, als Spieler noch längerfristig geblieben sind...
Naja, da muss man aber schon weit zurückgehen, im Grunde bis zu der Zeit als die Spieler noch nebenbei gearbeitet haben und daher ihr Umfeld nicht einfach verlassen konnten. Klar geht das Ganze für die Spieler meist emotionsloser als früher, aber auch damals hatte man Spieler, die sich nach einer guten Saison direkt wieder verabschiedet haben.
Dazu kommt, zumindest bei mir, dass ich die Zeit, die Spieler bei uns verbracht haben, rückwirkend komplett falsch einschätze. Wenn ich mir überlege, dass Spieler wie Otsche oder aktuell Hasebe 5 Jahre bei uns sind/waren und sich damit im Umfeld von Größen wie Lorant, Pezzey, Bein, Cha & Co. befinden...letztere waren für mich gefühlt 100 Jahre im Verein, erste kamen gefühlt erst irgendwann vorletzte Saison.
Selten so einen feinen Pass gesehen wie bei Wehens 2:1...
Wehen heute um Welten besser als am Freitag. Ingolstadt kriegt nicht mal sein Stadion voll bei so einem Spiel. Völlig egal, wer da aufsteigt... bringen beide kaum Zuschauer ins Stadion.
Wehen heute um Welten besser als am Freitag. Ingolstadt kriegt nicht mal sein Stadion voll bei so einem Spiel. Völlig egal, wer da aufsteigt... bringen beide kaum Zuschauer ins Stadion.
SGE_Werner schrieb:
Selten so einen feinen Pass gesehen wie bei Wehens 2:1...
Wehen heute um Welten besser als am Freitag. Ingolstadt kriegt nicht mal sein Stadion voll bei so einem Spiel. Völlig egal, wer da aufsteigt... bringen beide kaum Zuschauer ins Stadion.
Der eigentliche Witz an der Sache ist: in Wiesbaden kommen im Schnitt ~3000 Leute ins Stadion. Ein Stadion, dass eine Kapazität von ca. 12.000 hat....und jetzt auf 15.000 aufgestockt wird, um die Zweitliga-Kriterien zu erfüllen.
BRB schrieb:SGE_Werner schrieb:
Selten so einen feinen Pass gesehen wie bei Wehens 2:1...
Wehen heute um Welten besser als am Freitag. Ingolstadt kriegt nicht mal sein Stadion voll bei so einem Spiel. Völlig egal, wer da aufsteigt... bringen beide kaum Zuschauer ins Stadion.
Der eigentliche Witz an der Sache ist: in Wiesbaden kommen im Schnitt ~3000 Leute ins Stadion. Ein Stadion, dass eine Kapazität von ca. 12.000 hat....und jetzt auf 15.000 aufgestockt wird, um die Zweitliga-Kriterien zu erfüllen.
Kommt auch immer auf die Gegner an und in Liga 2 warten nächste Saison so einige Kaliber.
Das was orakelt wurde scheint jetzt einzutreten. Der erste Anti-Littig, Pro-Becca/Pro-Bader-Investor scheint nichts mehr geben zu wollen, d.h. man steht jetzt wieder mit einer Finanzierungslücke da und hat 2 Wochen weniger Zeit das Geld aufzutreiben....
https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/wende-beim-fck-kreditgeber-lehnt-investoren-ab-16189913.html
https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/wende-beim-fck-kreditgeber-lehnt-investoren-ab-16189913.html
Langsam, knapp 24 Stunden nachdem die beiden europäischen Finanzhauptstädte nur zwei hessische Elfmeter von einem epischen, alles übertreffenden Jubelsturm entfernt waren, langsam aber sicher weicht die Leere dem Stolz. Die essiggetränkten Fish & Chips vom Borough Market haben die Katerstimmung vergessen lassen. Sonne tanken an der Themse mit Blick auf die eindrucksvolle Tower Bridge hat am frühen Nachmittag das erste Lächeln hervor gelockt. Und im Flieger wären bei den Fotos unserer österreichischen Einmann-Armee in den tröstenden Armen der Kurve fast doch noch die Tränen geflossen, die nach dem Spiel dem Schock und dem ausgeschütteten Adrenalin in der aufgeheizten Stimmung vor dem Stadion weichen mussten.
Analog zu Hinti, der "von einem unbekannten Fan, der sich heute auf dem potentiellen Sportfoto des Jahres wiederfindet, zurück ins Leben umarmt wird", haben mich Artikel wie der eben zitierte von Stephan Reich von 11 Freunde zurück ins Leben umarmt. Solche wundervolle Worte wie "Wenn die Auftritte der Eintracht in dieser Europa-League-Saison eines gezeigt haben, dann dass sie tatsächlich existieren kann, die Symbiose zwischen Mannschaft und Fans, eine Einheit, die mehr ist als das abstrakte Verhältnis zwischen jenen, die zeitweise ein Trikot mit einem bestimmten Wappen überstreifen, und jenen, die ihre Zeit, ihr Geld, ihre Leidenschaft für dieses Wappen opfern." - sie haben mich tausende Meter über der Nordsee fast zum Flennen und mein Herz wieder zum Glühen gebracht.
Über Umwege bin ich dann auf den seit Wochen im Handy-Browser geöffneten Artikel von Sven Thissen im Stern gestolpert. Im Titel stellt er die tiefgründigste, prägnanteste Fan-Frage dieser Saison: "Warum mich als Fan der plötzliche Erfolg der Eintracht überfordert". Der Pokalsieg hat das Selbstverständnis (m)einer ganzen Generation durcheinander gewirbelt. "Mit dem Führerschein wurde ich zum aktiven Fan. Fuhr nach Unterhaching, Cottbus oder Bochum, um mir die sportlichen Katastrophen live anzuschauen. Ich wollte es so. Wie ein Masochist, der auf Schmerzen steht. Andere machen Yoga, um den Kopf freizubekommen. Ich schaue Eintracht Frankfurt. Das ist etwas, was vermutlich nur Fußballfans verstehen."
Plötzlich schlagen wir CL-Teams, träumen von Flutlichtspielen im Camp Nou und verlieren von zwei Pflichtspielen gegen Chelsea - über 210 Minuten gesehen - keines. Hatten bereits Reisewege mit georgischen Nachtzügen und azerbaidjanischen Landgrenzen im Kopf. Wurden von halb Europa angefeuert.
Die Gedanken führen mich zwangläufig zum wertvollsten Artikel der letzten 12 Monate, wahrscheinlich sogar dem wichtigsten meines gesamten Fan-Daseins; über 20 Jahre sind es inzwischen, seit mich mein Vater Anfang 1996 als Knirps gegen den KFC Uerdingen im L-Block auf eine dieser Haltestangen gestellt und das gesamte Spiel über an den Schuhen festgehalten hat.
Mijats 70-Meter-Gedächtnislauf im die kollektive "Ekstase auf Hessisch" wurde vielfach beschrieben. Es gibt Videos auf Youtube, die mich die Erlebnisse aus dem Olympiastadion fast noch einmal 1:1 nacherleben lassen. Inklusive Kniefall, weinendem Alt-Hool im Arm und allen 10 Fingernägeln beim pausenlos brüllenden Kumpel in der Schulter. Aber niemand hat es ohne Fotos und Videos so schön zu Papier (zu Tastatur?) gebracht wie Christian Spiller für Zeit Online.
"Gaćinović also lief und lief wie die hessische Variante des Forrest Gump. Mats Hummels und David Alaba hechelten ihm hinterher. Sie schienen aber, obwohl ohne Ball, nicht näher zu kommen. Mit jedem Schritt wurde der antizipierende Jubel der Frankfurter Fans lauter. Er lief auf ihre Kurve zu, dem Pokal entgegen." Und weiter: "Am Spielfeldrand sprangen die Ersatzspieler und Betreuer der Frankfurter Bank auf und liefen mit, wie es sonst nur Footballer machen, die einem Touchdown entgegenfiebern. Gaćinović war ihr Running Back."
Und während ich nur noch ein paar U-Bahn-Stationen von daheim entfernt bin, frage ich mich, welche Schätze noch in den Weiten des WWW und den zahllosen, liebevoll gepflegten SaW hier im Forum schlummern.
Also lasst mal lesen, was die Artikel sind, die euch an Tagen wie heute Kraft geben. Nächstes Jahr schauen wir dann hier rein, wenn wir in der Gruppenphase am Camp Nou knapp und unverdient verloren haben. Lassen uns von den Artikeln ins Leben zurück umarmen wie Hinti gestern an der Stamford Bridge. Und ziehen daraus die Zuversicht, die Gruppenphase doch noch als 3. zu überstehen. Oder in die KO-Runde einzuziehen. Als Fan von Eintracht Frankfurt darf man seit 12 Monaten wieder träumen (oder erstmalig, je nachdem, wann das persönliche Uerdingen-Spiel stattfand).
Hier noch die zitierten Artikel, viel Spaß beim Lesen. Ich freue mich auf eure Perlen!
11 Freunde: Trotzdem Sieger
http://m.11freunde.de/artikel/warum-die-europacup-saion-der-eintracht-so-grossartig-war?kompletter-artikel
Stern: Im Frankfurter Rausch: Warum mich als Fan der plötzliche Erfolg der Eintracht überfordert
https://mobil.stern.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-im-rausch--gedanken-eines-fans-vor-dem-spiel-gegen-inter-8606732.html
Zeit Online: Das perfekte Tor
https://www.zeit.de/sport/2018-05/mijat-gacinovic-eintracht-frankfurt-dfb-pokal-tor-3-1
Analog zu Hinti, der "von einem unbekannten Fan, der sich heute auf dem potentiellen Sportfoto des Jahres wiederfindet, zurück ins Leben umarmt wird", haben mich Artikel wie der eben zitierte von Stephan Reich von 11 Freunde zurück ins Leben umarmt. Solche wundervolle Worte wie "Wenn die Auftritte der Eintracht in dieser Europa-League-Saison eines gezeigt haben, dann dass sie tatsächlich existieren kann, die Symbiose zwischen Mannschaft und Fans, eine Einheit, die mehr ist als das abstrakte Verhältnis zwischen jenen, die zeitweise ein Trikot mit einem bestimmten Wappen überstreifen, und jenen, die ihre Zeit, ihr Geld, ihre Leidenschaft für dieses Wappen opfern." - sie haben mich tausende Meter über der Nordsee fast zum Flennen und mein Herz wieder zum Glühen gebracht.
Über Umwege bin ich dann auf den seit Wochen im Handy-Browser geöffneten Artikel von Sven Thissen im Stern gestolpert. Im Titel stellt er die tiefgründigste, prägnanteste Fan-Frage dieser Saison: "Warum mich als Fan der plötzliche Erfolg der Eintracht überfordert". Der Pokalsieg hat das Selbstverständnis (m)einer ganzen Generation durcheinander gewirbelt. "Mit dem Führerschein wurde ich zum aktiven Fan. Fuhr nach Unterhaching, Cottbus oder Bochum, um mir die sportlichen Katastrophen live anzuschauen. Ich wollte es so. Wie ein Masochist, der auf Schmerzen steht. Andere machen Yoga, um den Kopf freizubekommen. Ich schaue Eintracht Frankfurt. Das ist etwas, was vermutlich nur Fußballfans verstehen."
Plötzlich schlagen wir CL-Teams, träumen von Flutlichtspielen im Camp Nou und verlieren von zwei Pflichtspielen gegen Chelsea - über 210 Minuten gesehen - keines. Hatten bereits Reisewege mit georgischen Nachtzügen und azerbaidjanischen Landgrenzen im Kopf. Wurden von halb Europa angefeuert.
Die Gedanken führen mich zwangläufig zum wertvollsten Artikel der letzten 12 Monate, wahrscheinlich sogar dem wichtigsten meines gesamten Fan-Daseins; über 20 Jahre sind es inzwischen, seit mich mein Vater Anfang 1996 als Knirps gegen den KFC Uerdingen im L-Block auf eine dieser Haltestangen gestellt und das gesamte Spiel über an den Schuhen festgehalten hat.
Mijats 70-Meter-Gedächtnislauf im die kollektive "Ekstase auf Hessisch" wurde vielfach beschrieben. Es gibt Videos auf Youtube, die mich die Erlebnisse aus dem Olympiastadion fast noch einmal 1:1 nacherleben lassen. Inklusive Kniefall, weinendem Alt-Hool im Arm und allen 10 Fingernägeln beim pausenlos brüllenden Kumpel in der Schulter. Aber niemand hat es ohne Fotos und Videos so schön zu Papier (zu Tastatur?) gebracht wie Christian Spiller für Zeit Online.
"Gaćinović also lief und lief wie die hessische Variante des Forrest Gump. Mats Hummels und David Alaba hechelten ihm hinterher. Sie schienen aber, obwohl ohne Ball, nicht näher zu kommen. Mit jedem Schritt wurde der antizipierende Jubel der Frankfurter Fans lauter. Er lief auf ihre Kurve zu, dem Pokal entgegen." Und weiter: "Am Spielfeldrand sprangen die Ersatzspieler und Betreuer der Frankfurter Bank auf und liefen mit, wie es sonst nur Footballer machen, die einem Touchdown entgegenfiebern. Gaćinović war ihr Running Back."
Und während ich nur noch ein paar U-Bahn-Stationen von daheim entfernt bin, frage ich mich, welche Schätze noch in den Weiten des WWW und den zahllosen, liebevoll gepflegten SaW hier im Forum schlummern.
Also lasst mal lesen, was die Artikel sind, die euch an Tagen wie heute Kraft geben. Nächstes Jahr schauen wir dann hier rein, wenn wir in der Gruppenphase am Camp Nou knapp und unverdient verloren haben. Lassen uns von den Artikeln ins Leben zurück umarmen wie Hinti gestern an der Stamford Bridge. Und ziehen daraus die Zuversicht, die Gruppenphase doch noch als 3. zu überstehen. Oder in die KO-Runde einzuziehen. Als Fan von Eintracht Frankfurt darf man seit 12 Monaten wieder träumen (oder erstmalig, je nachdem, wann das persönliche Uerdingen-Spiel stattfand).
Hier noch die zitierten Artikel, viel Spaß beim Lesen. Ich freue mich auf eure Perlen!
11 Freunde: Trotzdem Sieger
http://m.11freunde.de/artikel/warum-die-europacup-saion-der-eintracht-so-grossartig-war?kompletter-artikel
Stern: Im Frankfurter Rausch: Warum mich als Fan der plötzliche Erfolg der Eintracht überfordert
https://mobil.stern.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-im-rausch--gedanken-eines-fans-vor-dem-spiel-gegen-inter-8606732.html
Zeit Online: Das perfekte Tor
https://www.zeit.de/sport/2018-05/mijat-gacinovic-eintracht-frankfurt-dfb-pokal-tor-3-1
Meine Favoriten waren die beiden Artikel zum Pokalfinale bei 11 Freunde.
Der erste Artikel hat mir aus der Seele gesprochen. Das Gefühl und die Emotionen beim 3:1, nach dem Abpfiff, als es dann endlich mal doch für den letzten Schritt gereicht hat. Nach dem ganzen Mist den man seit 30+ Jahren mitgemacht und durchstanden hat, endlich mal wieder was Zählbares und Bleibendes in der Hand zu haben.
https://www.11freunde.de/artikel/best-2018-warum-der-eintracht-sieg-so-schoen-ist
Der zweite Artikel weil er die damalige Mannschaft gut charakterisiert. Die Qualitätsunterschiede durch Leidenschaft, Kampf, und immer wieder Aufstehen wettmacht. Moral pur.
https://www.11freunde.de/artikel/wie-die-eintracht-ueber-sich-hinauswuchs/page/1
Der erste Artikel hat mir aus der Seele gesprochen. Das Gefühl und die Emotionen beim 3:1, nach dem Abpfiff, als es dann endlich mal doch für den letzten Schritt gereicht hat. Nach dem ganzen Mist den man seit 30+ Jahren mitgemacht und durchstanden hat, endlich mal wieder was Zählbares und Bleibendes in der Hand zu haben.
"Weil es sich lohnt, weil alles gut wird, weil man doch irgendwann mal auf der Seite der Sieger steht, auch wenn es 30 Jahre dauert und man schon gar nicht mehr daran geglaubt hat."
https://www.11freunde.de/artikel/best-2018-warum-der-eintracht-sieg-so-schoen-ist
Der zweite Artikel weil er die damalige Mannschaft gut charakterisiert. Die Qualitätsunterschiede durch Leidenschaft, Kampf, und immer wieder Aufstehen wettmacht. Moral pur.
"Eine, der nicht jeder ohne Zögern seinen Wohnungsschlüssel fürs Wochenende überlassen würde. Aber eine, die jeder bei Kneipenschlägereien liebend gerne um sich hätte."
https://www.11freunde.de/artikel/wie-die-eintracht-ueber-sich-hinauswuchs/page/1
Mainhattener schrieb:Mainhattener schrieb:
SWR
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/3,fck-finanzen-showdown-100.html
Machtkampf entschieden - Sensationelle Wende beim 1. FC Kaiserslautern
Der Machtkampf beim 1. FC Kaiserslautern hat am Montagabend eine fast schon sensationelle Wende genommen. Beiratsmitglied Michael Littig, der vom möglichen Luxemburger Investor Flavio Becca ultimativ zum Rücktritt aufgefordert worden war, hat in der Sitzung selbst neue Investoren präsentiert.
So wendet sich die Geschichte, 10% der Anteile gehen an eine Regionale Gruppe die 3Mio€ dafür in den Verein geben.
Weitere Investitionen werden in Abhängigkeit eines Bewertungsverfahrens in Aussicht gestellt, das "laut Angebot in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann", wie es in einer Mitteilung des FCK heißt.
Kann mir das jemand mit etwas mehr Hintergrundwissen vielleicht erklären:
Die bekommen jetzt 3 Mio für 10 Prozent der AG und dann bis zu 190 Mio im Fall des Aufstiegs in Liga 2?
Klingt spontan sehr realistisch und seriös.
Wer außer Mateschitz pumpt denn derart viel Asche in einen Zweitligisten?
Misanthrop schrieb:Mainhattener schrieb:Mainhattener schrieb:
SWR
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/3,fck-finanzen-showdown-100.html
Machtkampf entschieden - Sensationelle Wende beim 1. FC Kaiserslautern
Der Machtkampf beim 1. FC Kaiserslautern hat am Montagabend eine fast schon sensationelle Wende genommen. Beiratsmitglied Michael Littig, der vom möglichen Luxemburger Investor Flavio Becca ultimativ zum Rücktritt aufgefordert worden war, hat in der Sitzung selbst neue Investoren präsentiert.
So wendet sich die Geschichte, 10% der Anteile gehen an eine Regionale Gruppe die 3Mio€ dafür in den Verein geben.
Weitere Investitionen werden in Abhängigkeit eines Bewertungsverfahrens in Aussicht gestellt, das "laut Angebot in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann", wie es in einer Mitteilung des FCK heißt.
Kann mir das jemand mit etwas mehr Hintergrundwissen vielleicht erklären:
Die bekommen jetzt 3 Mio für 10 Prozent der AG und dann bis zu 190 Mio im Fall des Aufstiegs in Liga 2?
Klingt spontan sehr realistisch und seriös.
Wer außer Mateschitz pumpt denn derart viel Asche in einen Zweitligisten?
Momentan bekommen die 3 Mio für 10% der Anteile, da der Wert des Vereins momentan mit 30 Millionen taxiert wird. Sollte Lautern in Liga 2 aufsteigen, könnte der Wert des Vereins auf 130-190 Millionen steigen, und die Unternehmergruppe würde dann nochmal X% nachkaufen (also z.B. 13-19 Millionen für weitere 10%), so dass man dann in etwa auf den Gesamtinvestitionswert kommt, den auch Becca (5 Millionen/Jahr über 5 Jahre hinweg) in Aussicht gestellt hatte.
Wie Cyrillar aber richtig geschrieben hat, wirds da noch Nachwehen geben. Die Rückzahlung der Fananleihe steht noch an, und der möglich Kauf und Betrieb des Stadions durch Becca ist damit vom Tisch.
Besten Dank.
Die Passage "in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann" finde ich dann aber doch jetzt erst recht überaus schwer verständlich.
Die Passage "in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann" finde ich dann aber doch jetzt erst recht überaus schwer verständlich.
Die ganze Situation in Kaiserslautern wirkt auf mich immer wieder erschreckend, und mach mich so sehr dankbar dafür, dass wir an dem Schicksal vorbeigeschlittert sind und im letzten Jahrzehnt, trotz zwischenzeitlicher Rückschläge, bei der Eintracht genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute am Ruder gesessen haben.
Wären nur einige wenige Dinge anders gelaufen, die abgewendete Pleite/Lizenzentzug 2002, den nicht-Einstieg von Fotex-Gabor und Stadivarios, die damit den Weg für Heribert geebnet haben, der Wiederaufstieg unter Funkel...hätte man damals genau wie Lautern jetzt, unterklassig, in einem viel zu teuren, halb-leeren, nicht bezahlbaren Stadion gespielt, und - am Tropf eines Investors, der sich null für den Verein interessiert - den anderen Traditionsteams von ganz unten zusehen müssen
Wären nur einige wenige Dinge anders gelaufen, die abgewendete Pleite/Lizenzentzug 2002, den nicht-Einstieg von Fotex-Gabor und Stadivarios, die damit den Weg für Heribert geebnet haben, der Wiederaufstieg unter Funkel...hätte man damals genau wie Lautern jetzt, unterklassig, in einem viel zu teuren, halb-leeren, nicht bezahlbaren Stadion gespielt, und - am Tropf eines Investors, der sich null für den Verein interessiert - den anderen Traditionsteams von ganz unten zusehen müssen
BRB schrieb:
Die ganze Situation in Kaiserslautern wirkt auf mich immer wieder erschreckend, und mach mich so sehr dankbar dafür, dass wir an dem Schicksal vorbeigeschlittert sind und im letzten Jahrzehnt, trotz zwischenzeitlicher Rückschläge, bei der Eintracht genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute am Ruder gesessen haben.
Wären nur einige wenige Dinge anders gelaufen, die abgewendete Pleite/Lizenzentzug 2002, den nicht-Einstieg von Fotex-Gabor und Stadivarios, die damit den Weg für Heribert geebnet haben, der Wiederaufstieg unter Funkel...hätte man damals genau wie Lautern jetzt, unterklassig, in einem viel zu teuren, halb-leeren, nicht bezahlbaren Stadion gespielt, und - am Tropf eines Investors, der sich null für den Verein interessiert - den anderen Traditionsteams von ganz unten zusehen müssen
In der Tat, das hätte passieren können.
Allerdings muss man auch zugeben, hier
würde aus den Fehlern intensiv gelernt.
Man würde mega bescheiden und versuchte den Wiederaufbau langfristig.
BRB schrieb:
Wären nur einige wenige Dinge anders gelaufen, die abgewendete Pleite/Lizenzentzug 2002, den nicht-Einstieg von Fotex-Gabor und Stadivarios, die damit den Weg für Heribert geebnet haben, der Wiederaufstieg unter Funkel...hätte man damals genau wie Lautern jetzt, unterklassig, in einem viel zu teuren, halb-leeren, nicht bezahlbaren Stadion gespielt, und - am Tropf eines Investors, der sich null für den Verein interessiert - den anderen Traditionsteams von ganz unten zusehen müssen
Ich schrieb es hier schon oft. Der direkte Wiederaufstieg mit Funkel hat hier vielleicht mehr gerettet, als viele Denken und uns vor einem ganz anderen Schicksal bewahrt. Wir stiegen hinter 1860 damals ab. 1860 war damals tatsächlich in der Bundesliga, mit 10 Jahren am Stück etablierter als wir. Wir haben uns gegen 1860 im Aufstiegsrennen durchgesetzt. Wir konnten dann mit neuem Stadion in der Bundesliga starten und haben den Bundeliga Boom rund um die neuen Stadien und die WM 2006 in der Bundesliga miterlebt. Wir kamen dazu auch noch ins Pokalfinale und nach Europa.
Über alles weitere in der Ära Funkel/HB kann man von mir aus streiten. Aber diese Zeit hat uns den ***** gerettet. Man gucke sich dann im Vergleich die damals weiteren 1860 an. Obwohl man dank Stadion zwar mit riesigen Abstand in der nächsten Saison den höchsten Zuschauerschnitt der 2. Liga hatte, war es dennoch nur halb voll und fortan nur noch Belastung. Hätten Sie hingegen zu dem Zeitpunkt Bundesliga gespielt und die Hütte regelmäßig voll gehabt, könnte 1860 heute einen ganz anderen Stellenwert in der Bundesliga haben.
Nach dem 34. Spieltag könnte die Tabelle in etwa so aussehen:
1. Bayern 2. Dortmund 3. Dosen 4. Bayerwerk 5. Eintracht 6. SAP 7. Volkswagen. Dank DFB vierfach Plastik auf den ersten sieben Plätzen.
Die unmittelbaren Folgen für die laufende Saison: Bremen und Gladbach gucken dank ewig sprudelnder Firmengelder in Sachen Europapokal zu. Die Eintracht hätte eine bessere Chance auf die CL. Nürnberg oder Stuttgart würden wohl nicht absteigen.
Mittlerweile spielen diese Konstrukte, die nicht wirklich wirtschaften müssen und bei Bedarf stets nicht verdiente Gelder nachgeschossen bekommen insgesamt 76 Spielzeiten in der Bundesliga. Abstiege insgesamt: Null, nada!!!
Das bedeutet, das mittlerweile mindestens 76x Vereine abgestiegen sind, die es ohne diese Marketingprodukte nicht erwischt hätte. Die verpassten Teilnahmen von Traditionsvereinen im Eurocup, bzw. in der CL kann man jenseits von 100 ansiedeln.
Es darf mit Sicherheit angenommen werden, daß die große Mehrzahl an Clubs wie Eintracht Frankfurt, HSV, Köln oder Hertha BSC nicht abgestiegen wären. Auch Vereine wie der FCK oder 1860 stünden definitiv besser da.
Die gesamten Verluste der Vereine, die ihre Ausgaben selbst erwirtschaften müssen, dürfte die Milliardengrenze im Laufe der Zeit längst überschritten haben.
Der DFB hat diesen Firmenkickern nicht nur Lizenzen erteilt. Er verpflichtet die Geldgeber nicht einmal dazu, die Zuwendungen zu veröffentlichen. So dürfte alleine Hoffenheim im Laufe der Zeit über 50 Millionen in die Jugendförderung gesteckt haben. Fremdkapital, das erneut die anderen Clubs benachteiligt, weil sie mit ihren Angeboten an talentierte Nachwuchsspieler oftmals nicht mithalten können.
Dieses skandalöse Verhalten des DFB ist in den großen Ligen Europas einmalig. Während in England (Chelsea, MC, MU, Arsenal, Tottenham), Spanien (Real, Barca, Valencia, Sevilla) oder Italien (Juve, Milan, Napoli, Roma, Inter) die Spitze bilden, kicken bei uns dank des laissez faire unseres Verbandes diese Konstrukte an der Spitze und schwächen ein weiteres Mal sowohl national, als auch international die Basis der Liga.
Es wäre an der Zeit, daß sich die Vereine intensiver mit diesem Sachverhalt befassen. Die Fans sollten sich überlegen, wie Sie in der kommenden Saison durch Initiativen oder auch Choreos Woche für Woche und Spiel für Spiel auf diesen unerträglichen Zustand hinweisen. Ein erster Schritt wäre die Umverteilung der Fernsehgelder nach Einschaltquoten. Aber nicht einmal das wurde bisher unter dem Dach dieses unsäglichen, kapitalvernichten Fussballverbandes und der DFL erreicht. Absurd.
1. Bayern 2. Dortmund 3. Dosen 4. Bayerwerk 5. Eintracht 6. SAP 7. Volkswagen. Dank DFB vierfach Plastik auf den ersten sieben Plätzen.
Die unmittelbaren Folgen für die laufende Saison: Bremen und Gladbach gucken dank ewig sprudelnder Firmengelder in Sachen Europapokal zu. Die Eintracht hätte eine bessere Chance auf die CL. Nürnberg oder Stuttgart würden wohl nicht absteigen.
Mittlerweile spielen diese Konstrukte, die nicht wirklich wirtschaften müssen und bei Bedarf stets nicht verdiente Gelder nachgeschossen bekommen insgesamt 76 Spielzeiten in der Bundesliga. Abstiege insgesamt: Null, nada!!!
Das bedeutet, das mittlerweile mindestens 76x Vereine abgestiegen sind, die es ohne diese Marketingprodukte nicht erwischt hätte. Die verpassten Teilnahmen von Traditionsvereinen im Eurocup, bzw. in der CL kann man jenseits von 100 ansiedeln.
Es darf mit Sicherheit angenommen werden, daß die große Mehrzahl an Clubs wie Eintracht Frankfurt, HSV, Köln oder Hertha BSC nicht abgestiegen wären. Auch Vereine wie der FCK oder 1860 stünden definitiv besser da.
Die gesamten Verluste der Vereine, die ihre Ausgaben selbst erwirtschaften müssen, dürfte die Milliardengrenze im Laufe der Zeit längst überschritten haben.
Der DFB hat diesen Firmenkickern nicht nur Lizenzen erteilt. Er verpflichtet die Geldgeber nicht einmal dazu, die Zuwendungen zu veröffentlichen. So dürfte alleine Hoffenheim im Laufe der Zeit über 50 Millionen in die Jugendförderung gesteckt haben. Fremdkapital, das erneut die anderen Clubs benachteiligt, weil sie mit ihren Angeboten an talentierte Nachwuchsspieler oftmals nicht mithalten können.
Dieses skandalöse Verhalten des DFB ist in den großen Ligen Europas einmalig. Während in England (Chelsea, MC, MU, Arsenal, Tottenham), Spanien (Real, Barca, Valencia, Sevilla) oder Italien (Juve, Milan, Napoli, Roma, Inter) die Spitze bilden, kicken bei uns dank des laissez faire unseres Verbandes diese Konstrukte an der Spitze und schwächen ein weiteres Mal sowohl national, als auch international die Basis der Liga.
Es wäre an der Zeit, daß sich die Vereine intensiver mit diesem Sachverhalt befassen. Die Fans sollten sich überlegen, wie Sie in der kommenden Saison durch Initiativen oder auch Choreos Woche für Woche und Spiel für Spiel auf diesen unerträglichen Zustand hinweisen. Ein erster Schritt wäre die Umverteilung der Fernsehgelder nach Einschaltquoten. Aber nicht einmal das wurde bisher unter dem Dach dieses unsäglichen, kapitalvernichten Fussballverbandes und der DFL erreicht. Absurd.
LeuchteEnkheim schrieb:
Es wäre an der Zeit, daß sich die Vereine intensiver mit diesem Sachverhalt befassen. Die Fans sollten sich überlegen, wie Sie in der kommenden Saison durch Initiativen oder auch Choreos Woche für Woche und Spiel für Spiel auf diesen unerträglichen Zustand hinweisen. Ein erster Schritt wäre die Umverteilung der Fernsehgelder nach Einschaltquoten. Aber nicht einmal das wurde bisher unter dem Dach dieses unsäglichen, kapitalvernichten Fussballverbandes und der DFL erreicht. Absurd.
Da wäre ich mir nicht so sicher, dass das was bringen würde. Schau dir mal die Einschaltquoten der letzten Jahre an, da steht die Eintracht irgendwo im (hinteren) Mittelfeld, nur ganz knapp vor den 3 Plastikclubs, aber um Einiges hinter Leipzig, weit entfernt von dem 7. Platz den wir (stand jetzt) in der aktuellen Fernsehgeldertabelle inne haben. Bayern und Dortmund würden zudem beide einen erheblich größeren Anteil aus dem Topf bekommen.
BRB schrieb:LeuchteEnkheim schrieb:
Es wäre an der Zeit, daß sich die Vereine intensiver mit diesem Sachverhalt befassen. Die Fans sollten sich überlegen, wie Sie in der kommenden Saison durch Initiativen oder auch Choreos Woche für Woche und Spiel für Spiel auf diesen unerträglichen Zustand hinweisen. Ein erster Schritt wäre die Umverteilung der Fernsehgelder nach Einschaltquoten. Aber nicht einmal das wurde bisher unter dem Dach dieses unsäglichen, kapitalvernichten Fussballverbandes und der DFL erreicht. Absurd.
Da wäre ich mir nicht so sicher, dass das was bringen würde. Schau dir mal die Einschaltquoten der letzten Jahre an, da steht die Eintracht irgendwo im (hinteren) Mittelfeld, nur ganz knapp vor den 3 Plastikclubs, aber um Einiges hinter Leipzig, weit entfernt von dem 7. Platz den wir (stand jetzt) in der aktuellen Fernsehgeldertabelle inne haben. Bayern und Dortmund würden zudem beide einen erheblich größeren Anteil aus dem Topf bekommen.
Zumindest in diesem Jahr liegen wir aktuell auf Rang 6 - so zumindest laut statista.
Generell kann ich den Unmut verstehen. Ich selbst bin auch kein Freund der Konstrukte. Allerdings ist das Thema nun nicht wirklich neu und ohne grundlegende Veränderungen in der Verbands- und vor allem DFL-Struktur eine nicht rückgängig zu machende Situation. Umso schöner ist zu sehen, dass wir dies aktuell mit viel Grips im Hintergrund und großer Power auf dem Spielfeld aufbrechen können.
Djabatta schrieb:
Genau mit solchen Antworten habe ich eigentlich schon gerechnet und bei dem Niveau macht es um ehrlich zu sein auch keinen Sinn überhaupt darauf einzugehen. Ich respektiere andere Meinungen und die wurden hier auch von anderen auf vernünftige Art und Weise kommuniziert, aber das hier sind die typischen Antworten, warum man fast schon keinen Bock mehr hat überhaupt aktiv an der Kommunikation teilzunehmen und am besten nur noch die Links aus dem SAW anzuklicken und den Rest besser zu ignorieren.
Sorry,frage mich was an dieser Antwort unvernünftig sein soll und vor allem eine typische Antwort.
Ich stelle mir die Frage wo ich unsachlich-unvernünftig geantwortet habe?
Was ich schrieb ist -Fakt-und auch nicht wegzuleugnen.
Ist meine Meinung,dass ein Jung und auch Schwegler nicht mehr in die Mannschaft passen,noch dazu wo unser Kader eh so aufgebläht ist.
Auch wenn beide ablösefrei sind müssen die Spieler auch bezahlt werden und da ist mir ein junger unverbrauchter Spieler lieber als ein Spieler,der es nicht eilig genug hatte unsere Eintracht zu verlassen, um den nächsten Schritt zu gehen(Karriere-Geld) und sich damit alle Chancen selbst genommen hat.
Übrigens müßte ich ja eigendlich für den Sebi sein,da ich wie er auch aus Königstein stamme und trotzdem sage ich zu beiden Spielern ganz klar-Nein!!!nur meine unvernünftige und unsachliche Meinung!!!
Du hattest gefragt und das ist mein unsachliches Statment!!!
Container-Willi schrieb:
Was ich schrieb ist -Fakt-und auch nicht wegzuleugnen.
Das ist es eben nicht. Es ist deine persönliche Meinung und Einschätzung, die genauso legitim ist wie die derjenigen, die behaupten dass Schwegler und Jung es nochmal bei uns packen und uns weiterhelfen könnten, und zwar so lange, bis beide hierher wechseln und es nochmal beweisen (oder auch nicht)
Man muss sich einfach nur mal den "(Überlegung) Sebastian Rode"-Thread aus dem letzten Sommer durchlesen. Da sind Posts dabei, die sich quasi 1:1 mit deinem ersten Post decken, nur mit Rode statt Schwegler/Jung als Ziel. "Stand jetzt" würde wahrscheinlich keiner mehr behaupten, dass Rode nicht mehr ins Team passt oder seine Leistung nicht mehr ausreicht.
Meiner Meinung nach, wäre es bei Schwegler wahrscheinlich wirklich so, dass er uns nicht mehr weiterhelfen kann. In Hoffenheim und Hannover hat er trotz regelmäßiger Einsätze nicht wirklich überzeugt und mit 32 wird da auch kein zweiter Frühling mehr kommen. Jung dagegen ist eine Wunderttüte. Vom Alter her würde es noch passen, die Anlagen hatte er früher auch gehabt, allerdings glaube ich nicht, dass er sich - nach 5 Jahren Bank und Verletzungspausen - mit einer Backup-Funktion zufriedenstellen würde.
SGE_Werner schrieb:
haben die Fans eine Wahl, wer da unten in 38 steht? Oder wer vorne in einem Gästeblock steht? Wer die Megafone haben darf?
Ach, Werner, sowas war und ist im Stadion, und in anderen Bereichen von, nennen wir es Subkulturen völlig normal.
Im G-Block standen früher oben Sossenheim, Black % White und andere.
Seemann auf dem Wellenbrecher war Vorsänger, da konnte man als Bub auch nicht einfach hin.
Vor dem Kiosk im Block H (oder war es J?) standen die Skins.
Auch dort konnte man nicht einfach so daneben stehen.
Und auf Konzerten war es ähnlich. Wer sich bei Punkgigs in die dritte Reihe stellte, der musste halt mit Pogo leben oder sich an den Rand verziehen.
Man muss es echt nicht übertreiben, eine Kurve im Stadion funktioniert nach anderen Regeln als der Hessische Landtag.
nur hatten die von dir genannten Gruppen auch keine Forderungen gegenüber anderen Stadionbesuchern. Man wurde im Block K nicht vom G-Block aus durchbeleidigt wenn man mal nicht mitgesungen oder bekam seinen Fotoapparat nicht zerstört wenn man ein Bild von der Anzeigetafel gemacht hat. Es wurden auch keine anderen DK-Inhaber, unter Androhung von Gewalt von ihren angestammten Plätzen vertrieben, während man gleichzeitig die Hand aufhält, um Spenden bittet, einfordert dass jeder bei den Choreos oder Wechselgesängen mitmacht und Einhaltung der "10 Gebote" erzwingen will.
Wenn man sich als K/J-Block-Steher nicht in den G-Block o.Ä. begeben hat, oder auch später im 42/36er nicht in den 40er, hat man sich verhalten können wie man will. Jeder blieb für sich. Mittlerweile weitet sich die Diktatur einiger weniger immer mehr über die ganze NWK aus.
Wenn man sich als K/J-Block-Steher nicht in den G-Block o.Ä. begeben hat, oder auch später im 42/36er nicht in den 40er, hat man sich verhalten können wie man will. Jeder blieb für sich. Mittlerweile weitet sich die Diktatur einiger weniger immer mehr über die ganze NWK aus.
BRB schrieb:
Einhaltung der "10 Gebote" erzwingen will.
Das nervt in der Tat. Groß die Regeln für die Kurve bestimmen wollen, aber selbst keine Regeln einhalten.
Diktatur ist ein großes Wort, nebenbei bemerkt.
Die Sache mit der Fotografierei ist aber mit großer Sicherheit dem Internet bzw den sozialen Medien bzw. der Smartphonenutzerei geschadet.
Früher hast du halt kein Foto in 10 Sekunden in die Weltöffentlichkeit gejagt, und es haben auch viel weniger Leute fotografiert. Heute kann das halt jeder, sowohl Fotos machen als sie auch sofort ins Internet zu stellen.
Ich hab meine DK auf der Gegentribüne, kann also nicht viel zu den Heimspielen im Steher sagen.
Auswärts hingegen (und ich bin viel unterwegs), sind mir ähnliche Szenen ab und zu, aber äußerst selten passiert.
Ansonsten ist es immer schwierig über die Leute zu debattieren anstatt mit ihnen.
Es gibt Möglichkeiten, mit ihnen zu reden, ohne gleich Schläge angedroht zu bekommen.
Die Sache mit der Fotografierei ist aber mit großer Sicherheit dem Internet bzw den sozialen Medien bzw. der Smartphonenutzerei geschadet.
Früher hast du halt kein Foto in 10 Sekunden in die Weltöffentlichkeit gejagt, und es haben auch viel weniger Leute fotografiert. Heute kann das halt jeder, sowohl Fotos machen als sie auch sofort ins Internet zu stellen.
Ich hab meine DK auf der Gegentribüne, kann also nicht viel zu den Heimspielen im Steher sagen.
Auswärts hingegen (und ich bin viel unterwegs), sind mir ähnliche Szenen ab und zu, aber äußerst selten passiert.
Ansonsten ist es immer schwierig über die Leute zu debattieren anstatt mit ihnen.
Es gibt Möglichkeiten, mit ihnen zu reden, ohne gleich Schläge angedroht zu bekommen.
msgbk83 schrieb:
Dein Beispiel faellt aber in dem Moment zusammen wo eine Gruppe der Autofahrer Menschen gefaehrdet hat und eine Gruppe die diese Autofahrer kennt die Taeter schuetzt statt sie den Behoerden zu melden. Also wird versucht der Druck auf die Gruppe mit dem Fahrverbot zu erhoehen, so dass die Taeter preisgegeben werden, weil man ja gerne wieder Auto fahren wuerde.
Besser kann man nicht aufzeigen, dass ein Zuschauerausschluss nicht rechtskonform ist.
Luzbert schrieb:msgbk83 schrieb:
Dein Beispiel faellt aber in dem Moment zusammen wo eine Gruppe der Autofahrer Menschen gefaehrdet hat und eine Gruppe die diese Autofahrer kennt die Taeter schuetzt statt sie den Behoerden zu melden. Also wird versucht der Druck auf die Gruppe mit dem Fahrverbot zu erhoehen, so dass die Taeter preisgegeben werden, weil man ja gerne wieder Auto fahren wuerde.
Besser kann man nicht aufzeigen, dass ein Zuschauerausschluss nicht rechtskonform ist.
Eher: einen unzutreffenderen Vergleich hätte man nicht ziehen können. Das oben genannte Beispiel betrifft Straf-, bzw. Verkehrsrecht ist in der Tat nicht rechtskonform und wird deswegen auch nicht angewandt. Der Zuschauerausschluss ist eine rein privatrechtliche Angelegenheit. Die UEFA ist bei den EL-Spielen Veranstalter und kann demnach einladen, aussperren und hereinlassen wen sie möchte, genauso wie du das bei deiner Geburtstagsfeier auch darfst.
Ob diejenigen die draußen warten das als fair oder nicht betrachten, hat nichts mit Rechtskonformität zu tun.
luckyfan schrieb:
habe ich nicht den Eindruck, dass da auch nur einer dabei ist, der wirklich was im Kopf hat und nachdenkt. Zumindest kein Verantwortlicher und einige Mitglieder ja sowieso nicht.
Das wiederum stimmt so überhaupt nicht...
Die Jungs sind durch die Bank weg ziemlich clever teilweise sehr intelligent!
viele haben haben akademische Grade und viele sind dabei diese zu erreichen.
Das alles gepaart halt mit der eigenen Weltanschauung bringt eben die verschiedensten Sachen and Tageslicht von Support über Choreo über verschieben von Grenzen über Pyro usw usw
Aber das die Jungs nix im Kopf hätten kann ich so nixht stehen lassen !
adleraner schrieb:luckyfan schrieb:
habe ich nicht den Eindruck, dass da auch nur einer dabei ist, der wirklich was im Kopf hat und nachdenkt. Zumindest kein Verantwortlicher und einige Mitglieder ja sowieso nicht.
Das wiederum stimmt so überhaupt nicht...
Die Jungs sind durch die Bank weg ziemlich clever teilweise sehr intelligent!
viele haben haben akademische Grade und viele sind dabei diese zu erreichen.
Das alles gepaart halt mit der eigenen Weltanschauung bringt eben die verschiedensten Sachen and Tageslicht von Support über Choreo über verschieben von Grenzen über Pyro usw usw
Aber das die Jungs nix im Kopf hätten kann ich so nixht stehen lassen !
Dann muss man halt eben davon sprechen, dass viele dort unter erheblichen, psychologischen Störungen zu leiden haben. Egal ob Diktatoren, Schwerverbracher, Politiker oder Unternehmensvorstände, alle waren sie hochintelligent, hatten akademische Grade und Titel, waren und sind jedoch extrem narzistisch veranlagt.
Das kann man auch ganz klar bei Äußerungen aus der Führungsriege der Ultras immer wieder erkennen. Viel Unterschied beim verhalten der Ultras und den von ihnen oftmals kritisierten Politikern, wie Beuth, Jäger und Co. sehe ich da nicht mehr.
Selbstidealisierung, Verachtung gegenüber anderen, die eigene Fehlbarkeit wird ausgeschlossen, null Selbstreflektion usw.... die gehören schlicht und einfach in Behandlung.
BRB schrieb:
Selbstidealisierung, Verachtung gegenüber anderen, die eigene Fehlbarkeit wird ausgeschlossen, null Selbstreflektion usw....
Menschen sind eben sehr einfach gestrickte Wesen. Maßstäbe die für andere gelten, gelten für einen selber eben nicht ... Ganz einfache Sachlage, die in allen Lebenslagen zu sehen ist.
Wie siehts bei den personalisierten Karten eigentlich mit der Weitergabe/Rückgabe aus? Kann ich die, sollte ich eine zugeteilt bekommen und z.B. mein Urlaub wider erwarten nicht genehmigt werden, auf andere Personen im Freundeskreis umschrieben lassen, bzw. wieder offziell zur Verfügung stellen?
BRB schrieb:
Wie siehts bei den personalisierten Karten eigentlich mit der Weitergabe/Rückgabe aus? Kann ich die, sollte ich eine zugeteilt bekommen und z.B. mein Urlaub wider erwarten nicht genehmigt werden, auf andere Personen im Freundeskreis umschrieben lassen, bzw. wieder offziell zur Verfügung stellen?
Die Karten sind weder übertragbar noch können sie zurückgegeben werden.
Letztendlich hat sich die Polizei damit selbst massiv ins Knie geschossen. Wenn man sich die Beiträge und Kommentare in den Medien ansieht, scheint das Ansehen der Frankfurter Polizei damit gelitten zu haben, Überall ist von Maßlosigkeit, Willkür und fehlendem Fingerspitzengefühl die Rede.
Der finale Witz an der Sache ist aber: durch die Aktion der Polizei hat der Text auf dem Banner erst Bekanntheit erlangt. Im TV wäre der Text wahrscheinlich nicht gezeigt oder nur am Rande erkennbar gewesen, die meisten Stadionbesucher hätten es wohl zur Kenntnis genommen, nach dem Spiel und dem Ergebnis aber wieder vergessen gehabt.
Jetzt gist der Slogan bzw. die Existenz der Banners Thema in allen großen Medien.
Der finale Witz an der Sache ist aber: durch die Aktion der Polizei hat der Text auf dem Banner erst Bekanntheit erlangt. Im TV wäre der Text wahrscheinlich nicht gezeigt oder nur am Rande erkennbar gewesen, die meisten Stadionbesucher hätten es wohl zur Kenntnis genommen, nach dem Spiel und dem Ergebnis aber wieder vergessen gehabt.
Jetzt gist der Slogan bzw. die Existenz der Banners Thema in allen großen Medien.
Falls Jemand mal von euch "ziemlich beste Freunde" gesehen hat - ist ja nach einer wahren begebenheit - da hat der Mann im Rollstuhl auch ein Bild von seinem Betreuer für unheimlich viel Geld verkloppt.
Ist wie so oft, es gibt jeden Tag jemanden (dummen) der sowas kauft. Ist nicht böse gemeint.
Hab übrigens mir die Folge komplett angeschaut. Das von De Guzman kam auch schon auf Eintracht TV!
Ist wie so oft, es gibt jeden Tag jemanden (dummen) der sowas kauft. Ist nicht böse gemeint.
Hab übrigens mir die Folge komplett angeschaut. Das von De Guzman kam auch schon auf Eintracht TV!
Jojo1994 schrieb:
Hab übrigens mir die Folge komplett angeschaut. Das von De Guzman kam auch schon auf Eintracht TV!
Die Austellung und der Bericht über das Trainingslager ebenfalls. Auch der Teil über die Spielvorbereitung war im Gegensatz zu den anderen 6 Teilen sehr kurz und der Abschnitt in dem Mitarbeiter begleitet werden hat gefehlt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man schnell eine Folge gebraucht und einfach Eintracht-TV-Archivmaterial aneinandergeklatscht hat.
Mal ganz was anderes. Ich konnte das Spiel nur m TV verfolgen. Dort hat man mehrfach lauten Jubel gehört, obwohl kein Tor gefallen ist. Sind da womöglich die Toren der Leverkusener bejubelt worden? Konnte bisher nichts zu dem Thema finden!
Basaltkopp schrieb:
Mal ganz was anderes. Ich konnte das Spiel nur m TV verfolgen. Dort hat man mehrfach lauten Jubel gehört, obwohl kein Tor gefallen ist. Sind da womöglich die Toren der Leverkusener bejubelt worden? Konnte bisher nichts zu dem Thema finden!
ja, waren wirklich viele, die die Tore bejubelt hatten, gefühlt auch Recht viele in der NWK. Maddin hatte dann irgendwann - völlig zur Recht - nochmal ne Ansage gemacht, wie es denn sein kann, dass man hier K******-Freunde bejubelt.
Gelöschter Benutzer
BRB schrieb:
Maddin hatte dann irgendwann - völlig zur Recht - nochmal ne Ansage gemacht, wie es denn sein kann, dass man hier K******-Freunde bejubelt.
Gut so! Danke Maddin!
mikulle schrieb:
Wenn ich mich nicht irre, sind es nach Knothes Weggang noch 12 deutsche Spieler im Kader.
(Trapp, Zimmermann, Stirl, Russ, Da Costa, Chandler, Cetin, M. Stendera, N. Stendera, Rode, Häuser, Kabuya)
Alles Gute, Noel, viel Erfolg und bleib gesund!
Von denen allerdings die Hälfte nicht für die EL gemeldet ist. Momentan sind aus dem ursprünglichen 25er EL-Kader 5 Spieler weggebrochen, davon 3 "Local Players" (Beyreuther, Knothe, Müller, Geraldes, Torro (Verletzung)). Wenn man wieder auf die 8 "Locals" kommen will, wird man wahrscheinlich Chandler, Rode und N.Stendera/Cetin nachnominieren. Da darf dann verletzungstechnisch nicht viel passieren....
In der Hinrunde hatten wir faktisch auch nur einen 23er Kader.
Herzlichen Glückwunsch. Du machst Dich über den User lustig, obwohl Du nicht einmal gemerkt hast, dass er die Diskussion gar nicht begonnen hat, sondern direkt darauf hingewiesen hat, dass der Spieler im Gesamtpaket zu teuer wäre. Und dann hast Du, trotz ausführlicher Erklärung noch nicht verstanden, dass mit den 30 Mio nicht alleine die Ablösesumme gemeint war. Bissi peinlich, oder?
Kann sein, dass das noch andere Vereine ebenfalls haben. Wenn man im freien Verkauf bei Chelsea Karten haben möchte, dann erfolgt die Zuteilung weder über Warteschlange noch First Come-first Served bei DK/Member, sondern zusätzlich wird berücksichtigt, wer wie aktiv im Verein ist. Hier werden vermutlich nur Anzahl der Kartenkäufe gemessen.
Aber man könnte für alles mögliche, wo man sich im Vereinsgeschehen beteiligt, diese Loyalty Points vergeben und wer mehr Punkte gesammelt hat, kommt z.B. in privilegiertere Verkaufsphasen. Z.B. wer 80-100 Punkte hat, kann ab dem 23.6 kaufen, wer 70-79 hat ab dem 24.06. usw.
Also sukzessive Freischaltung nach gesammelten Punkten. Technisch sollte das einfach zu lösen sein.
Loyalty Points kann man dann z.B. so sammeln:
- 3 Punkte für jedes besuchte Heimspiel. Dabei zählt, ob die Karte verwendet wurde, also auch, wenn man sie über die Ticketbörse ins System zurückgestellt hat und jemand anderes den Platz besetzte. Das schafft einen großen Anreiz, nicht-verwendete DKs auch wirklich in die Tauschbörse zu stellen. Nicht wenige lassen auch bei besseren Spielen diese aus Bequemlichkeit wenn sie mal nicht können verfallen. Eine verfallene Karte hieße aber im Punktesystem zurückzufallen.
- 2 Punkte für besuchte Freundschaftsspiele.
- 2 Punkte für Besuch von Randveranstaltungen wie Saisoneröffnungsfeier, 120 Jahres Feier, evtl. Sponsorenveranstaltung usw.
- 5 Punkte für Besuch von FuFa-Jahresveranstaltung
- 5 Punkte für Besuch von Eintracht e.V. Mitgliederversammlung
Bisher sind dort ja nicht mal 1% der Mitglieder anwesend - und das Jahr für Jahr. So würde die Vereinsaktivität stark angekurbelt werden.
Usw. usw. - man könnte für alles mögliche Punkte vergeben. Auswärtsfahrten, Mitgliedschaft im Fanclub, ...
Wichtig ist, dass nur für Engagement und Präsenz Punkte vergeben werden, nicht für Dinge, bei denen man quasi Punkte direkt erkaufen kann. Also nicht 3 Punkte für den Kauf des aktuellen Trikots usw.
Bei 75.000 Mitgliedern ist klar, dass der Druck auf die Kartensituation immer mehr zunehmen wird, weil die meisten wohl nur deshalb eine Mitgliedschaft abgeschlossen haben.
Deswegen wäre imho so ein Loyalty Point Programm ein faires Verfahren für die Privilegierung bei der Zuteilung.
Ist aber nur ein Gedankenanstoß - wie seht ihr das? Vorteile/Nachteile/Bedenken/Meinung?