

FrankenAdler
21462
HeinzGründel schrieb:propain schrieb:Frankfurter-Bub schrieb:
endlich eine angemessene und abschreckende bestrafung. es gibt doch noch richter mit zivilcourage.
Was soll denn da abschrecken? Selbst als es die Todesstrafe gab schreckte es die Leute nicht ab.
Es geht nicht nur um Abschreckung. Es gibt auch die negative Spezialprävention. Sie zäilt auf den Täter ab. Damit möchte man die Allgemeinheit vor dem Täter schützen und den Täter durch Strafe davon abbringen, nochmals eine Tat zu begehen.
Darum gehts hier.
In den nächsten paar Jahren schlagen die niemand mehr zu Brei.
Zu Brei geschlagen haben sie ja erwiesenermaßen niemanden! Es war wohl eher so, dass des Helden Herz versagt hat.
Das Argument mit der Spezialprävention ist in der Theorie ein gutes, in der Praxis muss man leider sagen, dass die die erst mal eingesessen sind, in der Zukunft überproportional oft zu Wiederholungstätern werden.
Wie der Johnny Cash so schön gesungen hat:
Johnny schrieb:
San Quentin, what good do you think you do?
Do you think that I'll be different when you're through?
You bend my heart and mind and you warp my soul,
Your stone walls turn my blood a little cold.
Letztlich bleibt das ein Urteil, das der öffentlichen Meinung geschuldet ist und in der nächsten Instanz kassiert werden wird.
Hoffentlich.
Außerdem muss mir mal einer erklären, welcher Spielraum da noch bleibt, wenn einer einen vorsätzlichen Mord begeht.
Wenn so eine Sache zu 2 Monaten unter Höchststrafe führt, was passiert dann, wenn jemand sich eine Knarre besorgt und dann gezielt irgendwo hingeht um jemanden eiskalt ins Nirvana zu befördern?
marco-sge schrieb:yeboah1981 schrieb:
Vielleicht bin ich blöd, aber jetzt sagt doch mal, was euch so Angst macht!
http://www.youtube.com/watch?v=JCm3SQQAp3Q
http://www.kybeline.com/2010/02/19/11629/
und das ist nur ein kleiner teil
Dieser Typ von kybeline der meint da in seinem Impressum (das mit viel Polemik, aber ohne Namen oder Anschrift daher kommt und mit einem Impressum einen Sch... zu tun hat), dass er - nein, natürlich nicht- ja dass er kein Nazi wäre, kein Rechter. Das hört sich nur so an sozusagen.
Das ist in etwa so, als würde ich in den Südstaaten einen Typen der grad einen Schwarzen aus dem Bus geschmissen haben fragen, ob er ein Rassist ist und der würde dann sagen "nein natürlich nicht, ich mag nur keine Neger".
Nein nein, hört sich alles nur so an.
Auch beim dem Menschen der unseren Stammvater aller Verschwörungstheoretiker "Nostradamus" als Namensvetter hat.
Passt irgendwie gut, dieser Name, der war ja auch ein echter Schwarzseher.
Da schreibt er, er hätte vor nix Angst der Nostradamus, es geht ihm um den Sozialstaat. Ich zitiere:
Nostradamus schrieb:
..., dass der Staat wegen der betroffenen Migranten das soziale System auf Dauer nicht mehr aufrecht erhalten können wird. Ich denke, dass Angst der falsche Ausdruck war - entsetzt trifft es wohl eher.
Wegen der Ausländer also, kann der Sozialstaat nicht mehr existieren. Wenn die alle mal dahin gehen würden, wo sie hergekommen sind, dann hätten wir Vollbeschäftigung.
Fangen wir mal mit Kohls Lieblingsprojekt "Deutsche heim ins Reich" an.
Aber halt, geht ja nicht, sind ja Volksdeutsche. Hören sich zwar an wie Russen, reden wie Russen, schlagen zu wie Russen und saufen wie Russen, aber haben das richtige Blut!
Allein von 1990 bis 1995 sind über 1,5 Millionen Menschen als Spätaussiedler überwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen.
http://www.waldemar-vogelgesang.de/dekra.ppt
Das waren nicht überwiegend hochqualifizierten Leute, die hier mit anerkannten Abschlüssen Schlüsselpositionen besetzen konnten.
Interessiert aber keine Sau, wie Morphium ja schon mehrfach ausgeführt hat, die stören nicht, weil sie uns kulturell, vermeintlich näher stehen.
Tun sie das wirklich?
Naja, in meiner beruflichen Praxis sind türkische, deutsche und ex Sowjet Jugendliche die drei größten Gruppen die ich in den Trainingskursen habe.
Die kulturelle Verbundenheit zum Herkunftsland erlebe ich bei den Russen am stärksten. Die Deutschen sind da meist eher beliebig, die Türken erlebe ich als stark zerissen.
Da ist eine riesige Kluft zwischen familiär gelernten und dem was sie im Alltag hier erleben und das geht teilweise schwer zusammen.
In der Türkei, wenn sie da dann mal im Urlaub sind, werden sie die Deutschen genannt, hier sind sie die Türken oder noch einfacher, die Moslems, das ist ja grad besonders in.
Es gibt keinen Platz für die Jungs. Das geht aber den Abkömmlingen aus altem deutschen Asso-Adel nicht anders.
Was man da dann beobachten kann, ist dass nur eines verbindlich ist und das ist die Ehre. Wenn einer die Ehre verletzt, dann gibts aufs Maul.
Und da gibts immer weniger Unterschiede, ob da einer Deutscher, Türke oder Russe ist.
Höchstens die Albaner gehen immer noch ein wenig krasser ab als alle anderen.
Und übrigens, ich treff die Jungs Tag für Tag und wie schon gesagt, die einzigen die sich wirklich erschreckend häufig nicht ausreichend auf Deutsch artikulieren können, obwohl sie seit Jahren und Jahrzehnten hier leben, sind meiner Erfahrung nach griechischer Herkunft, dann kommen aber auch schon die Russen.
Dann nochwas ganz allgemeines zu dem was ich mal "Menschenbild" nennen will.
Was bitte ist das für ein Film, Leuten und ihren Nachkommen, die hier seit mittlerweilen 40 Jahren und mehr leben und arbeiten, das Recht abzusprechen, staatliche Transferleistungen beziehen zu dürfen?
Das geht mir nicht in den Kopf. Dass hier in Deutschland keine Vollbeschäftigung mehr herrscht ist nicht die Schuld der Einwanderer, das liegt mal eindeutig an unserer Art zu wirtschaften.
Und dass Menschen, egal welcher Herkunft, wenn sie keine Chance mehr sehen, aufgeben, ist auch normal.
Und "Ausländer" haben hier einfach weniger Chancen!
So, genug echauffiert!
Gut Nacht
Ralf
Morphium schrieb:
Da man nichts anderes gefunden hat um gegen die "Ausländer" zu hetzen als die deutsche Sprache, würde ich gerne von den weltoffenen und ausdemLandderDichterundDenker-Stammenden Mitmenschen wissen, ob sie jemals mehr als eine Handvoll "Ausländer" kennenlernen dürften die kein Wort deutsch konnten?!?
Mir ist bisher nur ein anatolischer Opa begegnet, der seit 36 Jahren hier lebt/lebte und nur brüchig deutsch kann/konnte, aber ansonsten konnten die meisten "Ausländer" die ich begegnete gut deutsch, teilweise sogar besser als Achim aus Dumpflinghausen oder Kevin aus Berlin.
Aber man braucht ja etwas um sich aufzugeilen...
Ich muss sagen, dass ich das eigentlich nur bei den Leuten aus der griechischen Community hier in Nürnberg öfter so erlebe. Das liegt aber IMHO daran, dass die hier wirklich ein hervorragendes Netz an Bildungs- und Kultureinrichtungen haben.
Wobei ich schon zugeben muss, dass ich es immer ein wenig erschreckend finde, wenn ein hier geborener 18 jähriger der auf das griechische Lyzeum hier in Nürnberg geht nur gebrochen Deutsch spricht.
Auch sehr seltsam fand ich eine 18 jährige aus Russland stammende Frau, die seit über drei Jahren hier lebt, verheiratet ist und ein Kind hat, aber kein einziges Wort deutsch spricht. Sie lebt in Langwasser Süd, das ist so zu sagen eine West-Plattenbausiedlung die in den neunzigern zu einem "Russen-Ghetto" wurde, weil man dort die ganzen Spätaussiedler einquartiert hat.
Da gibt es schlicht keinen Anlass deutsch zu lernen.
Von den Türken muss ich sagen, dass die meisten die ich kennen lerne besser deutsch als Türkisch sprechen. Sind ja auch in der 3. Generation hier.
Die meisten bezeichnen sich als wenig religiös, haben aber schon ein deutlich anderes Rollenverständnis, meist an einem traditionellem Patriarchat orientiert.
Man darf ja auch nicht vergessen, dass kaum noch Leute aus der Türkei nach Deutschland ziehen.
Selbst eine Eheschließung bedeutet für den aus der Türkei stammenden Ehepartner mittlerweile einen erheblichen Aufwand um hier nach Deutschland einreisen zu dürfen. Auch dann, wenn der hier lebende Ehepartner deutscher Staatsbürger ist.
Aber egal, das ist nicht halb so prickelnd wie dieses geile Gefühl von Angst, das einem das vermeintlich Fremde und Abgewandte dieser Leute einjagt.
Sarrazin sei Dank können sich da dann ja jetzt einige wieder genüsslich gruseln.
Ich für meine Teil bin da eher beim fremdschämen ...
peter schrieb:seppel177 schrieb:
Man muss es mal anders sehen und sich fragen was die Türkischen Mitbürger gutes für unser Land tuen.
Viel mehr als der Döner fällt mir nicht ein.
Schlechte eigenschaften hingegen gibt es wie Sand am Meer.
Da ich aber eine verbannung aus diesem Forum vermeiden möchte verzichte ich darauf diese aufzuzählen.
und was haben die italiener ausser pizza zustande gebracht und die chinesen ausser gebratenem pudel?
ich nehme hier gerne eine gelb/rote karte in kauf, aber solche vollposten wie du sind mir unangenehmer als jeder türke den ich kennengelernt habe.
du kannst ja auch gerne mal aufzählen was du für dieses land schon geleistet hast. ich bin gespannt, blödmann.
Du hast fast recht, Peter. Vollpfosten habe ich unabhängig von Nationalität, Hautfarbe und Religion kennen gelernt. Da hier aber hauptsächlich Deutsche deutscher Herkunft leben, kenne auch ich mehr deutsche als andere Vollpfosten!
seppel177 schrieb:
Man muss es mal anders sehen und sich fragen was die Türkischen Mitbürger gutes für unser Land tuen.
Viel mehr als der Döner fällt mir nicht ein.
Schlechte eigenschaften hingegen gibt es wie Sand am Meer.
Da ich aber eine verbannung aus diesem Forum vermeiden möchte verzichte ich darauf diese aufzuzählen.
Sie geben Leuten wie dir das Gefühl, ein wenig besser zu sein als andere. Ist das nix?
So einer wie du braucht sowas doch bestimmt oder?
Ach ja übrigens, ich kenne einige türkischstämmige Mitbürger, die eine wesentlich bessere deutsche Rechtschreibung hinbekommen als du.
Was sagt dir das?
Sind das dann schon die Auswirkungen der Überfremdung?
Tiefer Friede
Der Fred ist mittlerweilen bei "Hirnfick" angekommen.
Letztlich schauts doch so aus, dass Grenzen, Länder oder auch kulturelle Eigenarten zeitlich begrenzte Phänomene sind. Von dem was die verschiedenen Regionen in Duetschland ausgemacht hat, ist doch kaum mehr was übrig. Was bleibt ist dann "deutsche Kultur", was immer das sein mag.
Hier in Franken sind die Leutchen unterwegs, die sichgerne von Bayern abgrenzen wollen, damit die "fränkische Lebensart" unverfälscht erhalten bleibt.
Was für eine fränkische Eigenart? Die fränkischen Trachten sind am aussterben. Sah man hier vor 20 Jahren noch etliche alte Weibchen mit ihren farbenfrohen Trachten rumlaufen, gibt es das nur noch auf Umzügen oder bei traditionellen Festen. Da tun dann ein paar Brauchtumspfleger so, als gäbe es das noch.
Gibts aber nicht mehr, weil keine Frau mehr Lust hat, ein Kopftuch aufzusetzen wenn sie das Haus verlässt (das hat man hier so getan bei uns in der Region - wie gesagt 20 Jahre), weil keine Frau mehr Lust drauf hat drei Unterröcke plus Wollstrumpfhose und Schürze zu tragen, geschweige denn ein handbesticktes Hakenmieder.
Unser Dialekt verflacht zu einem "typischen Klangbild", der typische Baustil wird den Energiesparverordnungen geopfert.
Und? Naja, so ist das halt. DAS ist Deutschland. DAS ist Europa. DAS ist Globalisierung.
Und wenn dann hier ein paar Türken, Russen, Italiener oder Griechen rumspringen und ihre Kultur versuchen zu behalten, dann wird das auch nicht anders enden.
Klar kann es sein, dass sich hier eine islamische Glaubensgemeinschaft etablieren wird, ist ja auch keine große Sache. Das hat aber nix damit zu tun, dass sich Deutschland abschafft, das wird einfach ein anderes Deutschland sein.
Und mal ehrlich: Wann in der Geschichte gab es keine Wanderbewegung, wann verließen keine Menschen eine Region und versuchten in einer anderen Fuß zu fassen?
Wie kam das Christentum hier her, wie kam es nach Südamerika?
Kultur ist immer etwas dynamisches, fließendes, nie etwas festgelegtes. Festgelegt sind eigentlich immer nur (Ab)Bilder von irgendwas. Schnappschüsse eines Ist-Zustands. Und der ist direkt nach dem Schnappschuss Geschichte.
So wird es auch mit diesem Land in ein paar Jahren sein.
Schaut euch Diskussionen aus den achtziger Jahren an!
Es dürfte laut der damaligen Prognosen kein Baum mehr stehen.
Ich persönlich war grad im Wald!
Man kann also natürlich diskutieren, ob das alles, so wie es grad läuft, richtig ist. Aber ich denke, man sollte den Ball auch mal flach halten.
Angst ist definitiv nicht angesagt!
Grüßle aus dem kulturell entarteten Franken
Ralf
Letztlich schauts doch so aus, dass Grenzen, Länder oder auch kulturelle Eigenarten zeitlich begrenzte Phänomene sind. Von dem was die verschiedenen Regionen in Duetschland ausgemacht hat, ist doch kaum mehr was übrig. Was bleibt ist dann "deutsche Kultur", was immer das sein mag.
Hier in Franken sind die Leutchen unterwegs, die sichgerne von Bayern abgrenzen wollen, damit die "fränkische Lebensart" unverfälscht erhalten bleibt.
Was für eine fränkische Eigenart? Die fränkischen Trachten sind am aussterben. Sah man hier vor 20 Jahren noch etliche alte Weibchen mit ihren farbenfrohen Trachten rumlaufen, gibt es das nur noch auf Umzügen oder bei traditionellen Festen. Da tun dann ein paar Brauchtumspfleger so, als gäbe es das noch.
Gibts aber nicht mehr, weil keine Frau mehr Lust hat, ein Kopftuch aufzusetzen wenn sie das Haus verlässt (das hat man hier so getan bei uns in der Region - wie gesagt 20 Jahre), weil keine Frau mehr Lust drauf hat drei Unterröcke plus Wollstrumpfhose und Schürze zu tragen, geschweige denn ein handbesticktes Hakenmieder.
Unser Dialekt verflacht zu einem "typischen Klangbild", der typische Baustil wird den Energiesparverordnungen geopfert.
Und? Naja, so ist das halt. DAS ist Deutschland. DAS ist Europa. DAS ist Globalisierung.
Und wenn dann hier ein paar Türken, Russen, Italiener oder Griechen rumspringen und ihre Kultur versuchen zu behalten, dann wird das auch nicht anders enden.
Klar kann es sein, dass sich hier eine islamische Glaubensgemeinschaft etablieren wird, ist ja auch keine große Sache. Das hat aber nix damit zu tun, dass sich Deutschland abschafft, das wird einfach ein anderes Deutschland sein.
Und mal ehrlich: Wann in der Geschichte gab es keine Wanderbewegung, wann verließen keine Menschen eine Region und versuchten in einer anderen Fuß zu fassen?
Wie kam das Christentum hier her, wie kam es nach Südamerika?
Kultur ist immer etwas dynamisches, fließendes, nie etwas festgelegtes. Festgelegt sind eigentlich immer nur (Ab)Bilder von irgendwas. Schnappschüsse eines Ist-Zustands. Und der ist direkt nach dem Schnappschuss Geschichte.
So wird es auch mit diesem Land in ein paar Jahren sein.
Schaut euch Diskussionen aus den achtziger Jahren an!
Es dürfte laut der damaligen Prognosen kein Baum mehr stehen.
Ich persönlich war grad im Wald!
Man kann also natürlich diskutieren, ob das alles, so wie es grad läuft, richtig ist. Aber ich denke, man sollte den Ball auch mal flach halten.
Angst ist definitiv nicht angesagt!
Grüßle aus dem kulturell entarteten Franken
Ralf
Tja, vielleicht hat der Sarrazin doch Recht und das mit der Vererbung eines Gens das für Intelligenzminderung bei Arabern zuständig ist tatsächlich so.
Ich habe da grad ein Argument dafür gefunden.
http://www.onomastik.com/forum/about9355.html&highlight=sarrazin
Scheint Jahrhunderte der Arisierung schadlos zu überstehen das Gen!
Ich habe da grad ein Argument dafür gefunden.
http://www.onomastik.com/forum/about9355.html&highlight=sarrazin
Scheint Jahrhunderte der Arisierung schadlos zu überstehen das Gen!
stefank schrieb:pelo schrieb:reggaetyp schrieb:pelo schrieb:reggaetyp schrieb:
Im Gegensatz zu vielen anderen kennt Murat Topal die Migranten ziemlich sehr gut.
genau u. deshalb schickt er seine Kinder ganz schnell auf eine andere Schule
Man kann seine doch recht differenzierten Aussagen natürlich auch darauf herunterbrechen - zumal er das selbst ambivalent sieht.
Warst du nicht derjenige, der hier einen flammenden Appell für eine seriöse Debattenkultur hielt?
Entschuldigung,dass ich mir auch mal erlaubt habe leicht ironisch zu antworten.
Das dürft eigentlich natürlich nur ihr.
Immerhin habe ich niemand herabgewürdigt,keinen beleidigt u.ebenso niemand für doof erklärt.
Das unterscheidet uns linksradikale Chaoten von euch. Ich z.B. bin jederzeit bereit, Idioten, die auf Sarrazin hereinfallen, herabzuwürdigen, zu beleidigen und für doof zu erklären.
Nostradamus schrieb:
Dieses Forum ist mit seiner Meinung eben exklusiv. Ich finde dies okay, wenn gleich sich die Diskussion teilweise auf einem Niveau linksradikaler Chaoten befindet.
Es ist sehr schön, dass du deine eigene Meinung mit Parolen verzierst, das macht dich sehr überzeugend. Wo hast du gelernt das Linke=Chaoten zu verinnerlichen? In der Bild oder im Focus?
Nostradamus schrieb:
Wir haben definitiv ein Migrantenproblem. Ich sehe diese Probleme nicht nur durch den mangelnden Willen großer Teile von Integrationsfeindlichen ausländischen Mitbürgern sondern nicht minder auch durch die fehlende Migrationspolitik aller bisherigen Bundesregierungen.
Nein haben wir nicht! Wir haben ein Problem mit dem Umgang mit Migration. Ich weigere mich 1. Menschen die aus welchem Grund auch immer, in dieses Land kommen pauschal als "Problem" zu definieren und 2. bestehende Probleme, die unzweifelhaft vorhanden sind, immer auf die einfachste Art und Weise zu beschreiben um dann die Lösung auf andere zu schieben. Sprich: "Keine Migranten keine Probleme"
Nostradamus schrieb:
Sarrazin hat im Grunde Recht - wie er es sagt, halte ich aber manchmal für sehr unglücklich.
Dass du dich da in der Mehrheitsposition befindest macht es nicht unbedingt besser!
Grüßle
Ralf
tutzt schrieb:nordic_eagle schrieb:tutzt schrieb:
Das diese faktisch gegebene hauptsächliche Vererbung nicht allein für den Lebenserfolg verantwortlich ist, ist klar.
Zum einen ist diese "faktische Vererbung" in der Wissenschaft umstritten,
Inwiefern? Von wem? Mit ähnlich empirisch basierten Daten wie die zahlreichen Verfechter dieser Theorie?
Nach allem, was man dazu im Netz finden kann, gibt es heutzutage kaum noch ernsthafte Stimmen, die diesen Zusammenhang bestreiten. "Umstritten" ist da imo was anderes. Eher ist sie weitreichender Konsens. Allenfalls der genaue Anteil und eben die Auswirkungen/Folgen sind doch strittig.
Ich finde es wirklich irrwitzig wie viele versuchen verzweifelt Sarrazin hier einen Fehler unterstellen zu wollen, obwohl er nun mal absolut Recht hat, anstatt das mal schlicht zu akzeptieren und über das viel wichtigere Thema: "Was folgt daraus?" zu reden, bei dem Sarrazins Thesen ja alles andere als sattelfest sind.
Und das Fass macht er auf weil sich -zunächst- ja ganz plausibel anhört, was er aus den nun mal gegebenen Fakten schlussfolgert. Bis man halt mal nachbohrt und feststellt, dass das nur Blendwerk ist. Und weil er damit gut verkauft. Wie man sieht.
Ich möchte nur zu bedenken geben, dass:
1. die Zuschreibung einer genetischen Disposition bezüglich des Intelligenzniveaus als Kennzeichen für eine komplette Volksgruppe hier oder anderswo mit Sicherheit keinerlei wissenschaftlichen Bezug hat, es ist kaum anzunehmen, dass irgendwer, der sich ernsthaft mit Vererbungslehre auseinandersetzt hier aus dem Kopfschütteln rauskommt
2. die Bildungsferne türkischer Einwanderer nicht zwingend auf mangelnder Intelligenz beruht, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit häufig auf die gesellschaftlichen Umstände des Herkunftslandes zurück zu führen ist und
3. auch die Manifestation dieser Bildungsferne hier in Deutschland nicht wenig mit dem gesellschaftlichen Umgang mit Migration zu tun haben dürfte. Deutschland ist nicht eben dafür bekannt, ein besonders integrationsfreundliches Klima zu haben. Kinder die wegen sprachlicher Probleme nicht mitkommen, schickt man da dann gerne mal in die Förderschulen, wie man die Sonderschulen heute zu nennen pflegt. Das ist billiger als Sprachunterricht. Vorerst!
4. halte ich Ansätze einer biologischen Fundierung eines Staatengebildes für nicht annehmbar. Ich komme da nicht umhin von Rassismus zu sprechen. Vor allem dann, wenn damit Abgrenzungsbedürfnisse begründet werden.
Grüßle aus Franken
Ralf
Pedrogranata schrieb:peter schrieb:
und ob friedmans israelpolitik und sein blick auf deutschland deckungsgleich sind wissen wir beide nicht, vermute ich mal.
Doch, weiß ich.
Blick auf Deutschland:
"Ich bin Deutscher Staatsbürger."
"Ich stelle mir immer öfter die Frage, ob es richtig war und ist, in diesem Land zu leben."
"Ich darf das – ich bin Jude"
Israelpolitik:
"Ich vergesse die Sache mit dem Holocaust - und Sie verzeihen uns."
Quellen? Zitate?
Entweder Butter bei die Fische, oder einfach mal die Schwarz/Weiß Schubladen zu lassen.
Was du hier ablieferst entspricht vom Niveau 1:1 dem was ein Sarrazin mit seiner zugegebenermaßen anederen Weltsicht von sich gibt.
Kine_EFC_Frieda schrieb:
Huhu,
ich fand's in unserem Sommerurlaub in Franken hier sehr nett. Ansonsten in den Dom und den Bamberger Reiter anschauen. Viel Spaß, Franken ist toll!
Da sagst du ein wahres Wort!!!
Ich bin in Bamberg in die FOS gegangen und zwar in die alte Domschule, direkt unter der alten Dommauer.
Damit war ich keine 2 Minuten vom Schlenkerla weg. Da hab ich als Einheimischer der alle Bamberger Biersorten wohl zu schätzen weiß, so manche Pause übel überzogen und anschließend so manche Unterrichtsstunde verschlafen.
Bamberg ist tatsächlich ein Kleinod.
Übrigens. In den Landkreisen Bamberg und Forchheim (da komm ich her) hat es die höchste Brauereidichte der Welt! Wir haben hier in jedem 2. Kaff eine Brauerei mit unglaublich geilem Bier.
Das ist auch der Grund, warum soviele Franken klein und dick sind (ICH bin natürlich nicht klein ... )
Grüßle aus Franken
Ralf
CR1104 schrieb:ghostinthemachine schrieb:
Ich empfehle Kasein. Duftet angenehm und ist völlig unproblematisch in der Handhabung.
Völlig unbedenklich für die Gesundheit, Schimmel hat keine Chance. Abtönbar und deckt gut bei 2 Anstrichen.
http://www.oeko-baumarkt.com/shop/product_info.php?products_id=193
Das Zeug wird eine Haltbarkeit von einer offenen Milchtüte an der Luft haben, gehe ich mal davon aus? Das könnte mir noch so Öko sein, würde ich nie nehmen.
Die Befürchtung habe ich auch. Und bei meinen spontanen "ich muss jetzt sofort einen Kaffee trinken" Attacken, hätte ich da arge Bedenken!
THX
ghostinthemachine schrieb:
Ich empfehle Kasein. Duftet angenehm und ist völlig unproblematisch in der Handhabung.
Völlig unbedenklich für die Gesundheit, Schimmel hat keine Chance. Abtönbar und deckt gut bei 2 Anstrichen.
http://www.oeko-baumarkt.com/shop/product_info.php?products_id=193
Da musst du ja anrühren oder? Wie lange ist das Zeug denn verarbeitbar nachdem du die Plörre an gemischt hast? Und bekommt man das immer gleich gut hin, mit dem anmischen?
Schobberobber72 schrieb:
Wo hier grade so viele Experten versammelt sind, Farbe in einem Neubau direkt auf Putz, dürfte doch kein Problem sein, oder? Vermutlich muss vorher eine Grundierung drauf und der Putz muss vernünftig gemacht sein, aber ansonsten? Irgendwas, das man noch dringend beachten sollte?
Man sollte halt den Putz gut austrocknen lassen. Da gehen normalerweise einige Wochen ins Land. Ansonsten muss da nicht unbedingt eine Grundierung drunter. Kommt immer auf die Farbe an, die du verwenden willst und auf das Material des Putzes den du verwendet hast. Wie schon gesagt, einfach die Technischen Merkblätter der Farbe durchlesen, da kriegt man die notwendige Information.
Grüßle aus dem unzerbombten Franken
Ralf
dawiede schrieb:FrankenAdler schrieb:
Also ich habe einen Altbau (1940) renoviert und dabei die alten Tapeten komplett abgemacht. Die Wand bestand aus Ziegelmauer mit Kalkputz und einer dünnen Schicht Gipsputz zum Glätten.
Diesem Aufbau bin ich gefolgt und habe die Gipsschicht komplett wieder hergestellt. Ist schön glatt und eben. Ich mag Tapeten eh nicht so gerne.
Ich bin dann ohne Grundierung direkt mit der Farbe auf Putz gegangen und hatte absolut keine Probleme. Wie gesagt, glatt ist es auf jeden Fall. Und eine dünne Schicht Gipsputz ist schnell aufgezogen. Jedenfalls finde ich dass sich der Aufwand gerade im Schlafzimmer lohnt. Da hält man sich halt doch recht viel auf, da will man wirklich keinen Schimmel haben!
Und mit Silikatfarbe solltest du eh keine Probleme haben.
Auch hier:
http://www.auro.de/produktsuche/produkt.php?cat=27
die haben 1940 noch Haeuser gebaut? wie bescheuert...
Na bei uns in der Fränkischen, da konnte man bauen, da haben sie nicht alles in Grund und Erdboden gebombt, wir sind eben ein friedliches Völkchen.
seventh_son schrieb:FrankenAdler schrieb:
Also ich habe einen Altbau (1940) renoviert und dabei die alten Tapeten komplett abgemacht. Die Wand bestand aus Ziegelmauer mit Kalkputz und einer dünnen Schicht Gipsputz zum Glätten.
Diesem Aufbau bin ich gefolgt und habe die Gipsschicht komplett wieder hergestellt. Ist schön glatt und eben. Ich mag Tapeten eh nicht so gerne.
Ich bin dann ohne Grundierung direkt mit der Farbe auf Putz gegangen und hatte absolut keine Probleme. Wie gesagt, glatt ist es auf jeden Fall. Und eine dünne Schicht Gipsputz ist schnell aufgezogen. Jedenfalls finde ich dass sich der Aufwand gerade im Schlafzimmer lohnt. Da hält man sich halt doch recht viel auf, da will man wirklich keinen Schimmel haben!
Und mit Silikatfarbe solltest du eh keine Probleme haben.
Tja, Silikat- oder Kalkfarbe, das ist die Frage. Ich möchte eigentlich keine weitere Putzschicht aufbringen.
Vor-/Nachteile?
Wie sieht es denn mit der Überstreichbarkeit aus? Ich will mir schon offen halten, evtl. mal ganz andere Farbgebungen drüber zu machen.
Lässt sich Kalkfarbe mit Kalkfarbe überstreichen? Mit Dispersionsfarbe wird's ja vermutlich schwierig (und macht ja auch wenig Sinn).
Und zu Silikatfarbe habe ich relativ wenig Informationen gefunden.
Also ich würde zur Kalkfarbe tendieren. Die Silikatfarbe ist teurer und kommt bspw. auf Gips nicht wirklich klar. Überstreichbar ist sie auf jeden Fall, ich denke auch mit Dispersionsfarbe. Die kannst du ja auch auf Kalkputz knallen.
Mineralische Altanstriche wie Silikat- und Kalkfarbe lassen sich laut Technischen Merkblättern problemlos wieder mit selbigen überstreichen. Schau dir doch mal die Merkblätter an, die sind recht aussagekräftig.
Neu verputzen in deinem Haus musst du ja wohl kaum, das Teil ist ja fast neu. Schau halt mal was für ein Putz aufgetragen ist, dann kannst du das ja mit den Angaben aus dem technischen Merkblättern abgleichen.
Also ich habe einen Altbau (1940) renoviert und dabei die alten Tapeten komplett abgemacht. Die Wand bestand aus Ziegelmauer mit Kalkputz und einer dünnen Schicht Gipsputz zum Glätten.
Diesem Aufbau bin ich gefolgt und habe die Gipsschicht komplett wieder hergestellt. Ist schön glatt und eben. Ich mag Tapeten eh nicht so gerne.
Ich bin dann ohne Grundierung direkt mit der Farbe auf Putz gegangen und hatte absolut keine Probleme. Wie gesagt, glatt ist es auf jeden Fall. Und eine dünne Schicht Gipsputz ist schnell aufgezogen. Jedenfalls finde ich dass sich der Aufwand gerade im Schlafzimmer lohnt. Da hält man sich halt doch recht viel auf, da will man wirklich keinen Schimmel haben!
Und mit Silikatfarbe solltest du eh keine Probleme haben.
Auch hier:
http://www.auro.de/produktsuche/produkt.php?cat=27
Diesem Aufbau bin ich gefolgt und habe die Gipsschicht komplett wieder hergestellt. Ist schön glatt und eben. Ich mag Tapeten eh nicht so gerne.
Ich bin dann ohne Grundierung direkt mit der Farbe auf Putz gegangen und hatte absolut keine Probleme. Wie gesagt, glatt ist es auf jeden Fall. Und eine dünne Schicht Gipsputz ist schnell aufgezogen. Jedenfalls finde ich dass sich der Aufwand gerade im Schlafzimmer lohnt. Da hält man sich halt doch recht viel auf, da will man wirklich keinen Schimmel haben!
Und mit Silikatfarbe solltest du eh keine Probleme haben.
Auch hier:
http://www.auro.de/produktsuche/produkt.php?cat=27
Bitte schön:
www.bmj.de/media/archive/443.pdf
Seite 8