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FrankenAdler

21462

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KroateAusFfm schrieb:
Pedrogranata schrieb:
KroateAusFfm schrieb:
Genau. Und bald wird dann nicht mehr Weihnachten, sondern das winterliche Begegnungsfest gefeiert (ich weiß, viele würden das auch befürworten smile:. Halte das für Mumpitz.
Ist nunmal eine christliche Tradition, wenn man dies nicht anerkennt, kann man den Umzug, der zum Gedenken an Sankt Martin stattfindet, auch gleich sein lassen.


Ich habe ein jüdisches Patenkind, Butch, in Chicago. Das will natürlich, wie seine christlichen Freunde auch, einen Weihnachtsbaum und Geschenke. Die Eltern haben ihren (wunderschönen) Baum einfach "Chanukkah-Bush" genannt und schon war für Butch alles perfekt.

Warum soll man schöne Dinge nicht für alle Kinder öffnen..


Habe absolut kein Problem damit, wenn Menschen anderer Religionszugehörigkeit für sich Feste umdeuten um Teil zu haben, wie in Deinem Beispiel geschehen.

Die Frage ist doch vielmehr, ob die Freunde von Butch nicht aus Rücksicht auf einen Weihnachtsbaum verzichten oder diesen wenigstens neutral um"taufen" sollten?

Und da sage ich: Nein


Da bin ich ganz bei dir.
Ich hab übrigens drei Jahre lang den Bettler bei unserem hiesigen Martinsumzug gespielt.
Das hat großen Spaß gemacht. Ich durfte immer, nachdem mir der Hl. Martin ca 1/5 seines Mantels gegeben hatte, drei Runden hinter seinem Pferd herlaufen.
Ich fand das war ein gutes Darstellen der herrschenden Verhältnisse und der christlichen Almosen-Ethik.

Ich wurde dann immer von vielen Kindern eingeladen bei Ihnen zu wohnen, viele haben mir auch ihre Martinsbrezen angeboten.
Dafür hab ich das dann gerne gemacht!
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KroateAusFfm schrieb:
Genau. Und bald wird dann nicht mehr Weihnachten, sondern das winterliche Begegnungsfest gefeiert (ich weiß, viele würden das auch befürworten smile:. Halte das für Mumpitz.
Ist nunmal eine christliche Tradition, wenn man dies nicht anerkennt, kann man den Umzug, der zum Gedenken an Sankt Martin stattfindet, auch gleich sein lassen.


Was bei Gott (Spaß) kein Schaden wäre.
Ich finde es allerdings auch nicht wirklich wichtig. Man kann den Kindern ja ruhig sagen, wo dieses schöne Fest einst her kam.
Ich hab meinen Kindern die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, damit sie den kulturellen Background mitbekommen.

Ich seh das ein wenig so, wie irgendwelche Mittelaltermärkte, auf denen man sich ein Gefühl, eine Stimmung anschaut, die von etwas längst vergangenem herrührt.
Dafür muss man dieses Fest nicht umbenennen. Es reicht darauf hin zu wirken, dass es für alle zugänglich ist, ohne christlichen Ballast.

Im übrigen gibt es genügend Migranten mit anderen religiösen Hintergründen, die Weihnachten ganz natürlich mit ihren Kindern feiern und das auch ganz ähnlich halten, wie ich das hier beschrieben habe.

Es gibt auch viele Migranten, bzw. deren hier geborenen Nachfahren, aus moslimischen Ländern, die heute Zugang zu Atheismus und Humanismus gefunden haben.
Im Endeffekt entwickelt sich das da ähnlich positiv wie bei uns die wir der "christlich" geprägten westlichen Welt entstammen.

Es lässt endlich nach mit den Göttern!
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Kilm77 schrieb:

"Beim Blick auf ihren sozialen Hintergrund fällt auf: Der Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund aus der sozialen Herkunftsgruppe „niedrig“, also aus einkommensschwächeren, hochschulfernen Familien, ist mit 34% fast dreimal so hoch wie bei den Studierenden ohne Migrationshintergrund (13%)."

19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

bildung ist in deutschland fuer alle da. genannte quellen zeigen nur, dass sie nicht von allen gleich genutzt werden.


Genannte Quellen sind einfach nur fürn ***** weil unwissenschaftlich!
Ist doch ganz einfach.
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Kilm77 schrieb:
FrankenAdler schrieb:
Kilm77 schrieb:


zum thema sozialromantiker; belege mir doch mal bitte welche huerden es geben soll, in deutschland bildung zu "konsumieren"?




Du kannst dich natürlich darauf zurückziehen, dass rein theoretisch gleiche Chancen bestehen, weil der Gesetzgeber dies so vorsieht, sinnvollerweise könne wir auch eine Diskussion darüber führen, welche Gründe für mangelnde Bildung vorliegen und welche davon intrapersonal sind.




schön dass du das genau so siehst wie ich. in deutschland hat jeder freien zugang zu bildung.

nicht mehr und nicht weniger habe ich behauptet. meine meinung habe ich auch schon dazu kundgetan. ich halte die eltern fuer das hauptproblem.

den rest nennen manche wissenschaft. ich sage, geht weiter blockflöten schnitzen und euren namen tanzen.

get real...


Was mach ich mir eigentlich die Mühe dich ernst zu nehmen?  
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dawiede schrieb:


Von de alte Fraue Handtasche entreisse...

P.S. Jetzt bin ich mal gespannt welcher User nun von seiner reichhaltigen Erfahrung von Migranten, die alten Frauen die Handtaschen rauben, erzaehlt


Äh, also das war so ...

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Kilm77 schrieb:


zum thema sozialromantiker; belege mir doch mal bitte welche huerden es geben soll, in deutschland bildung zu "konsumieren"?


http://soziale-marktwirtschaft-erneuern.de/Fakten/Armut%20-%20Bildung.htm

Ein pdf-Link

Wenn du mehr Material dazu möchtest hab ich das Ordnerweise für dich rumliegen. Ich recherchiere dir auch gerne Onlinequellen.

Du kannst dich natürlich darauf zurückziehen, dass rein theoretisch gleiche Chancen bestehen, weil der Gesetzgeber dies so vorsieht, sinnvollerweise könne wir auch eine Diskussion darüber führen, welche Gründe für mangelnde Bildung vorliegen und welche davon intrapersonal sind.

Wir kommen aber, ohne gezielte Realitätsleugnung, nicht umhin, festzustellen: Es gibt Unterschiede beim Zugang zur Bildung.
Und das wird eigentlich außer von ein paar unverbesserlichen "Frei"demokraten auch von niemanden mehr angezweifelt.
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EFCB schrieb:
Beverungen schrieb:
.....
und wer nicht aufpasst, wird im handumdrehen zum handlanger gemacht. von leuten, die man eigentlich mit dem ***** nicht anguggt.  


Das, werter Beve, ist eben leider häufig ein Dilemma, wenn man sich für Menschenrechte und Demokratie ins Zeug legt. Daß man nämlich ungeachtet seiner eigenen Intuition von anderen zu vereinnahmen versucht wird.

Wenn ich mich bei einer Anti-Fascho Demo beteilige kann das genauso passieren als wenn ich das Regime in Nordkorea, Zimbabwe, Birma, Iran und sonstwo anprangere.

Das passiert mir mitunter, wenn ich religiös begründete Steinigungen ablehne genauso als wenn ich ein grundsätzlicher Gegner der Todesstrafe bin.

Es kann also durchaus sein, daß Du mitunter Beifall von der falschen Seite bekommst. Also vomn Leuten, die Du persönlich, deren Ideologien oder deren religöse Wahnvorstellungen ablehnst und wirklich nichts mit am Hut hast und haben willst.

Genauso wirst Du von Leuten öffentlich angepisst und als Extremist hingestellt, weil Du in manchen Fällen nicht mit deren persönlichen Ansichten zu 100% einig gehst. Obwohl Du eigentlich sonst viele Ansichten von ihnen teilst.

Wie verhält man sich da am besten? Kopf in den Sand stecken? Offensichtliche Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen totschweigen weil es auch andere auf der Welt gibt? Eine Aufrechnung vornehmen, was letztendlich schwerer wiegt? Aus wirtrschaftlichen Erwägungen das Maul halten oder völlig resignieren, weil da gerade eine öffentliche Diskussion über eigentlich ganz andere Dinge stattfindet? Wirklich alles abnicken mit der Stempel drauf "ist halt so"?

Nee, das mache ich nicht, auch wenn ich letztendlich in den Augen anderer als unkorrekt, undankbar und von mir aus je nach Sichtweise in die faschistoide, neoliberale oder linke Schublade gesteckt werde. Muß man mit leben.

Würden tatsächlich alle Mitmenschen schön ihr Maul halten dann hätten die Hitlers, Stalins, Pol Pots, Duvaliers, Mobutus und wie sie alle heißen und hießen einen Freibrief für ihre Scheußlichkeiten.

Niemand verlangt von irgendeinem von Euch, daß er sich an Aktionen gegen Menschrechtsverletzungen beteiligt. Weder in diesem Fall hier noch bei anderen Dingen. Steinigungen mal exemplarisch dafür ( hier engagiere ich mich schon seit über 8 Jahren dagegen, also nicht erst jetzt).

Aber warum ist es auch in diesem Fred wieder einmal so, daß immer wieder versucht wird andere Leute total zu diskreditieren? Eigentlich treten sie doch für etwas ein, was Ihr selbst nicht mögt.


Ganz so einfach sollte man es sich dann doch nicht machen.

Ende der 80iger haben die Republikaner vor einer Bundestagswahl breit angelegt gegen Atomkraft plakatiert.
Trotzdem wäre niemand uf die Idee gekommen, in einer Diskussion Bezug auf Schönhubers Argumente zu nehmen.
Will sage: Es ist schon in eigener Verantwortung sich seine Quellen sorgfältig raus zu suchen wenn man eine Diskussion anzettelt. Sonst werde ich klar Widerspruch ernten und das völlig zu Recht.
Und natürlich muss auch immer die Kehrseite der Medaille betrachtet werden, hier eben, welche Interessen hinter den Beiträgen einzelner Protagonisten stehen.
Denn natürlich kann eine Wertegemeinschaft nicht aufheulen wenn es um den Iran geht und im nächsten Moment das nächste Handelsabkommen mit China schließen, ohne dass das ein leises (oder auch lauteres) Grauen auslöst.

Was aber IMHO nicht geht, ist Threaderöffner in die entsprechende Ecke stellen, auch wenn sie "schlecht" recherchiert haben.

Grüßle
Ralf
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goyschak schrieb:
HeinzGründel schrieb:
@goyschack

Nur zu Info

http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/17/11146243,43037/goto/

http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/17/11146243,43082/goto/


Danke für den Hinweis.

Mir brennt halt die Sicherung durch, wenn ich lese, zu welch Wir-Sind-Besser-Als-Die-Anderen-Propaganda dieser Thread mißbraucht wird.

Da ich davon überzeugt bin, daß du hättest wissen können, wohin die in meinen provokante Threaderöffnung führen wird, ging eben auch ein Pfeil in Deine Richtung.


Dieser Thread wird in erster Linie dazu missbraucht, einzelne Forumsteilnehmer in irgendwelche Ecken zu stellen und dies in gebetsmühlenartiger Form mit Todschlagargumenten zu begründen.
Hier geht es drum eine Argumentationskette aufzubauen um das eigene Thema in den Mittelpunkt zu rücken und das ist bei Gott nicht neu.
Ich sehe hier die letzten Seiten wirklich keine irgendwie geartete Propaganda pro Nato/westlicher Imperialismus, ich lese hier nur noch Beschwichtigungsversuche, um dem Pedro in irgendeiner Form nahe zu bringen, dass es viel gibt zwischen Schwarz und Weiß.
Vergeblich.
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goyschak schrieb:
Hauptsache die Weltgemeinschaft schaut u.a. hier ( http://www.salon.com/news/feature/2010/03/09/waterboarding_for_dummies ) nicht so genau hin, damit wir uns weiter über "die" Islamisten und "die" Moslems echauffieren können, ohne zu merken, daß unser humanistisch geprägtes Bild der Menschenrechte, das wir, die wir in der freien westlichen Welt leben, ja so gerne vor uns hertragen, schon seit geraumer Zeit von unseren "Mullahs" westlichen Führern von innen ausgehöhlt wurde und nun morsch und verfault ist.

Ein paar Zitate gefällig?
 schrieb:

Finally, to keep detainees alive even if they inhaled their own vomit during a session – a not-uncommon side effect of waterboarding – the prisoners were kept on a liquid diet. The agency recommended Ensure Plus.

Gefangene wurden also flüssig ernährt, damit sie unter der Folter nicht an ihrer eigenen Kotze so leicht ersticken können.
 schrieb:
The CIA's waterboarding regimen was so excruciating, the memos show, that agency officials found themselves grappling with an unexpected development: detainees simply gave up and tried to let themselves drown. "In our limited experience, extensive sustained use of the waterboard can introduce new risks," the CIA's Office of Medical Services wrote in its 2003 memo. "Most seriously, for reasons of physical fatigue or psychological resignation, the subject may simply give up, allowing excessive filling of the airways and loss of consciousness."


Im Iran scheint es ja wenigstens noch pro forma Gerichte, Richter, Anwälte, Staatsanwält und Gerichtsverfahren zu geben. In Giuantanamo sitzen nun bald 10 (!) Jahre auf der anderen Seite des Erdballs weggefangene Menschen ohne Anklage oder gar Gerichtsverfahren in Gefängnislöchern und werden gefoltert.

Und ein Kasper verspricht vor seiner Wahl das Ding zu schließen, bekommt den Friedensnobelpreis und macht dann was? Genau gar nichts. Alles läuft so weiter.

Aber Hauptsache wir können uns über eine Steinigung aufregen, mit dem Finger auf die "Schurkenstaaten" zeigen und unser Gewissen mit einer Unterschrift unter einer Onlinepetition erleichtern.

Das ist so bigott (sic!), daß ich eigentlich nur noch kotzen möchte.

Für Heinz: Johannes 8,7
Für alle anderen Zeigefingermenschen: Jeder kehre erst vor seiner eigenen Tür.  


Also gut. Ich konstatiere: Solange in den westlich geprägten Ländern Unrecht besteht, dürfen Bürger dieser Länder nur noch dieses anprangern, alles andere ist auszublenden.
Ich konstatiere weiter, Pedro will seinen "Diskussionsstil" durchziehen und keinen Blick links und rechts seines Betonfundaments riskieren.
Ich konstatiere weiter: Scheinbar sitze ich wieder in meiner alten AntiFa Gruppe und erlebe wie mir rethorisch Hochwertig erklärt wird, wie meine Meinung exakt zu sein hat, warum was eine Abweichung davon ist und weshalb das mal gar nicht geht.

Ich geh mich dann mal anstellen zum Hirn ab geben!

Wenn ich mit Leuten wie euch eine Revolution machen muss, dann weiß ich mich mit dem Start-Schuss in den Weg zum Faschismus!

Meinungs-Führerschaft über Rethorik erzielen wollen, andere an die Wand argumentieren ist IMHO ein Stilmittel der Unterdrückung und per se faschistisch geprägt!

Weitermachen Genossen!
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Pedrogranata schrieb:

Es geht im vorliegenden Fall nicht um den Schutz von Minderheiten, wie den Roma.

Worum es hier geht, ist der sogenannte "humanitäre Imperialismus", d.h. die Ausnutzung humanitärer Mißstände, wie die Todesstrafe, die aber der vollen Souveränität der jeweiligen Rechtsprechung und Rechtsfindung der einzelnen Staaten unterliegt, aber gerne zur Legitimierung imperialistischer Interventionen genutzt wird, indem man die jeweiligen Bevölkerungen im Westen aufbringt.

Die USA, Deutschland und viele andere westliche Staaten haben stets humanitäre Mißstände in einer Art Selbstbedienung angeprangert, um damit ihre imperialistischen Interventionen zu rechtfertigen. Dabei hat der Westen stets seine eigenen Menschenrechtsverletzungen riesigen Ausmaßes ignoriert.

Schnell wird man, schließt man sich vorbehaltslos der Kritik an solchen humanitären Mißständen an, in der Tat zum nützlichen Idioten des Imperialismus.

Der humanitäre Imperialismus "zum Schutze der Menschenrechte" kollidiert völkerrechtlich mit der Souveränität, welche allen Staaten zusteht.

Im Iran ist es keineswegs so, daß die Iraner komplett hinter den Steinigungen oder Todesurteilen stehen. Es gibt im Iran zahlreiche oppositionelle Organisationen, die
sich nicht nur gegen die Mullahs, sondern auch gegen diese Praktiken richten, aber sich zugleich gegen jegliche Einmischung ausländischer Mächte oder die ihrer "nützlichen" Gutmenschen verwahren und die unter der Bevölkerung im Iran auch viel Unterstützung finden.

Auf der anderen Seite gibt es die von den USA und dem Westen unterstützten Gruppen, wie die entmachteter Schah-Profiteure, gerne aus dem Ausland den Boden für eine dem Westen genehme McDonalds-"Demokratie" bereiten würden und weltweit mit viel Geld seitens der Imperialisten gesponsort ihre Kampagnien für "Menschenrechte" und "gegen Steinigungen" fahren. Andere derartige Intervenienten finden sich selbstverständlich unter der Israel-Lobby, unter der sich auch die von HG verlinkte Jurga-Seite befindet.


Lieber Pedro,
der Rio hat mal gesungen: "Wenn du mich jetzt verstehn willst, dann verstehst du mich"
Naja, da du ja augenscheinlich ein schlaues Kerlchen bist, muss ich entweder davon ausgehen, dass du stur bist wie ein Maulesel, oder derartig unflexibel, dass du einen in einer Diskussion einmal eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen kannst.
Letztlich sollte das Beispiel, ganz davon abgesehen, dass es gerade bei Übergriffen die teilweise staatlich toleriert, bzw. subventioniert werden, meist tatsächlich um Minderheiten geht (z.B. die Minderheit "Ehebrecher" im Iran), auf deinen letzten Post bezogen einfach nur bedeuten, dass nicht jeder Interventionsansatz immer negative Absichten verfolgen muss, nur weil er auch von Leuten verfolgt wird, die dies nachweislich mit ihren Interventionen beabsichtigen.

Genau so wenig ist es zulässig, jeden der eine Quelle zitiert, die dir, zweifelsfrei aufgrund deines vielfältigen und tiefgehenden Wissens, suspekt ist, unlautere Absichten zu unterstellen.

Schwach ist es dann, und da komme ich zum Ausgang meines Postes zurück, wenn du dann augenscheinlich nicht verstehen willst, worum es lang schon geht.

Schade hingegen ist es, wenn ich mitbekomme, dass jemand der größtenteils Ansichten vertritt, die ich so teile, sich durch seine unflexible und harte Haltung selbst diskreditiert und damit der Sache eher schadet als nutzt, weil es nicht mehr möglich ist, zwischen persönlicher Diffamierung und sachlichen Argumenten zu unterscheiden.

sorry Pedro,
just my2cents
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Kilm77 schrieb:

aber das ist bullshit. schuld sind die eltern, migranten oder eingeborene. in deutschland kann jeder was aus sich machen. wenn jemand z.b. studieren will steht ihm hier alles de facto kostenlos zur verfügung.


Das ist ja goldig!
Wer hätte das gedacht: Der Kilm entpuppt sich als Sozialromanitker

       
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Pedro schrieb schrieb:
Und jeder, der an der, den wahren Interessen der Juden in der ganzen Welt schadenden, faschistischen Politik Israels, ...


Danke für den hervorragenden Artikel
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Pedrogranata schrieb:

So gut mußt dumich schon kennen, daß ich keiner bin, der irgend etwas stecken lässt.

Du hast dich selbst einen "Kulturimperialisten" des Ehebruchs genannt, wenn du - zugestanden: unbewußt, sonst würde ich mit dir nicht mehr reden - beliebst, der antimuslimischen Hetze dienstbar zu sein, die nicht zuletzt den Boden für den mit deutschen U-Booten vorzutragenden Israelischen Atomschlag gegen den Iran im Auftrag der westlichen "Kultur"-Imperialisten ideologisch vorbereitet.

Dein Ehebruch-Kultur-Imperialismus steht allerdings abendländisch-juristisch auf wackeligen Füssen. Darum ging es mir in Beitrag 132.

Und jeder, der an der, den wahren Interessen der Juden in der ganzen Welt schadenden, faschistischen Politik Israels, wenn auch "nur" durch Verbreitung islamfeindlicher Propaganda, teilnimmt, ist für mich in Wahrheit ein Antisemit. Mag er selbst Jude sein, sich Judenfreund nennen, oder sonst was. Und wenn er diese Position unbewußt einnimmt, dann macht er sich eben "nützlich"..

Was deine Empfindlichkeiten bzgl der von mir mit dem Antisemitismus verglichenen (und diesen Vergleich in dem langen Beitrag auch begründeten) Islamfeindlichkeit betrifft: was ist dir eigentlich lieber, islam- oder judenfeindlich zu sein ?  


Wenn ich jetzt hier im Forum beklage, dass es unter traditionell lebenden Roma üblich ist Mädchen ab dem 14 Lebensjahr nicht mehr zur Schule zu schicken und sie mit einsetzen der Menstruation, mit bereits 11, 12 Jahren nach Roma-Sitten zu verheiraten und entsprechend auch den sexuellen Verkehr zu vollziehen, bin ich dann Rassist?
Mache ich mich dann zum Handlanger der faschistischen Regierungspolitik der Ungarn die in ihrem Land die Roma massiv verfolgen?
Schade ich dann Ungarische Exilanten überall auf der Welt, weil ich zusammen mit dem ungarischen Faschisten die gleichen Leute kritisiere?
Und überhaupt, ist es denn von meiner westlichen Werte Warte aus möglich so etwas zu kritisieren, oder sollte ich nicht die "fremde Kultur" achten und respektieren?

Das Aufrechnen von Missständen wird nicht dazu führen, auch nur einen davon zu beseitigen.
Die Meinungsvielfalt in diesem Forum schätze ich sehr. Ich ziehe Anregungen aus den verschiedenen Positionen der Leute im Dies und Das. Das geht aber nur so lange, wie ganz grundsätzlich ein gewisses Maß an Respekt vor dem anderen gewahrt bleibt.

Hier haben bislang nur wenige User so richtig heftig daneben gelegen (ich denke an den unsäglichen schranz   ), da ging es dann aber um offensiv vorgetragene faschistische Grundhaltungen.
Ansonsten sehe ich hier Leute aus dem bürgerlichen Lager bis hin zum linken Rand und erlebe sehr vielseitige Diskussionen.

Das konstruieren von Verschwörungstheorien ist dann immer der Schritt der zu weit geht. Abhilfe hier!
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Morphium schrieb:
@pelo:

Das ist jetzt zwar sowas von OT, aber was solls, lass uns über die Trinität diskutieren.



Der Vater ist Gott, der heilige Geist ist Gott und der Sohn ist Gott, aber es sind nicht alle 3 gleichzeitig Gott, sondern nur einer ist Gott.

Also der Vater ist allmächtig, der heilige Geist ist allmächtig und der Sohn ist allmächtig, aber nicht alle 3 sind allmächtig, sondern nur einer.

Nochmal, laut dem Katechismus ist der Vater eine Person, der heilige Geist ist eine Person und der Sohn ist eine Person, aber es sind nicht 3 Personen sondern nur eine Person.


Die Trinitäts-Anhänger sagen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes - Ein Mensch mit Verstand denkt hier sofort an 3 verschiedene Persönlichkeiten, nicht an eine Person. Richtig oder nicht?


Die meisten sog. Christen verstehen die Bibel nicht, denn nach ihrer Interpretatiosnweise müsste Gott eigentlich viele Söhne haben und nicht nur Einen.


Da sahen die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschen...(...)...denn da die Kinder Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus Gewaltige in der Welt und berühmte Männer. - 1.Mose 6:2-4


Und du sollst zu ihm sagen: So sagt der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn; und ich gebiete dir, daß du meinen Sohn ziehen lassest, daß er mir diene. - 2.Mose 4:22


Sie werden weinend kommen und betend, so will ich sie leiten; ich will sie leiten an den Wasserbächen auf schlichtem Wege, daß sie sich nicht stoßen; denn ich bin Israels Vater, so ist Ephraim mein erstgeborenen Sohn. - Jeremia 31:9


Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. - Römer 8:14


Hat er noch mehr Kinder? Oder missversteht man da etwas? Sind vielleicht nur die Gläubigen mit Sohn, Kinder etc. gemeint? Und wenn du mich fragst, mein lieber pelo, dann sind die Gläubigen damit gemeint, und auch Jesus war nur ein gläubiger.



Jetzt wird es noch paradoxer:

Im sog. Christentum ist es eine Blasphemie, wenn man die Reihenfolge Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes nicht einhält, denn der Vater muss immer an erster Stelle sein, weil er Gott ist. Und Jesus? Der ist doch auch Gott? Wieso ist er dann nur die 2.Person der Trinität?

Also nochmal, wenn jemand sagt, Jesus ist der Vater und er diese Reihenfolge nicht einhält, ist es eine Lästerung.



Nun ja, weiter gehts.


Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. - Matthäus 23:9 <--- Der im Himmel. Aber wieso im Himmel, wenn er doch auf der Erde ist als Jesus?


Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebot vor allen? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: "Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; - Markus 12:24 <---- Ein einiger Gott.


Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach an den Ort. Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Und er riß sich von ihnen einen Steinwurf weit und kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! - Lukas 22:39-45  <--- Wieso betet er zu sich selber, wo er doch eigentlich Gott ist?


Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete. - Matthäus 26:39 <--- Nochmal, wieso muss Gott zu sich beten?


Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. - Markus 13:32 <--- Wann der Tag des jüngsten Gerichts sein wird, weiß nur Gott. Wieso wusste es Jesus dann nicht?


Ich kann nichts von mir selber tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist recht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern des Vaters Willen, der mich gesandt hat. - Johannes 5:30 <--- Er kann nichts von sich aus tun, soll aber trotzdem Gott sein? Oder ist er vielleicht doch nur ein Mensch?  ,-)



Und wie kann ein Mensch gerecht vor Gott sein? und wie kann rein sein eines Weibes Kind? - Hiob 25:4-6 <---Jeder, der von einem Weib geboren wurde, also alle, können nicht rein sein. Heißt: Sie können nicht mit Gott verglichen werden, da Gott rein ist. Wurde nicht Jesus von einem Weib namens Maria zur Welt gebracht?



Und die Kirchen wundern sich dass die Menschen in Scharen dort austreten. Wer soll denn da den Überblick behalten? Da wird zuviel reininterpretiert. Anstatt zu sagen: Jesus war ein Gesandter Gottes der nur seine Botschaften verkündete.

Stattdessen wird ein Zirkus veranstaltet und irgendwelche Lehren aus dem 3. und 4.Jhd., also NACH Jesus, werden verkündet.

Schau pelo, ich will dich weder kränken noch irgendwas dergleichen, im Gegenteil.

Im Übrigen sind dass da oben nur ein paar Widersrpüche aus der Bibel, die Liste würde sehr viel länger werden, wenn ich alles auflisten würde. Zum Beispiel was die Erbsünde angeht oder die Erlösung. Auf Wunsch kann ich das machen, kein Problem.

Ach ja nochwas:

Wie mögt ihr doch sagen: "Wir wissen, was recht ist, und haben die heilige Schrift vor uns"? Ist's doch eitel Lüge, was die Schriftgelehrten setzen. - Jeremia 8:8 <--- Damit hat er nicht Unrecht.



Kurz und knapp: Das wahre Christentum wird nicht mehr praktiziert. Jesus war nur ein Mensch wie du und ich, er war nur ein Gesandter, weder Vater, Sohn oder der heilige Geist (der übrigens der Erzengel Gabriel ist).





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HeinzGründel schrieb:

Mal eine Frage Morphium.

Was hälst Du von so einer Aussage.

"Die Hinrichtung ist im Islam vorgesehen fuer bestimmte Taten. So ist es nun mal."


Tja so ist es nunmal, nicht wahr..





Ich weiß nicht was du für ein Problem hast. Als ich diese Aussage getätigt habe, beschrieb ich wie es im Islam sei. Und da gibt es eben für bestimmte Dinge die Todesstrafe. Man muss es nicht gut finden, aber es ist ein Fakt dass diese Vorgaben im Islam existieren. Kurz und knapp.

Ach ja, eine kurze Frage habe ich noch an dich, du Weltverbesserer:

Vor kurzem wurde in Somalia ein Mann wegen Ehebruchs gesteinigt.

Was ich nun von dir wissen will: Wo warst du? Wieso hast du damals keinen Thread aufgemacht? Wieso tust du es jetzt? Weil es zufälligerweise den Iran betrifft?

Ich kann da nur PedroGranata zustimmen. Hier wird gegen den Iran gehetzt. Da ist einem alles Recht. Die sind böse, bauen Atomwaffen und haben zufälligerweise viel Öl. Und da spielt es auch keine Rolle, dass die Dame wegen Mordes angeklagt wurde, aber hauptsache man kann sich empören und mit dem Finger auf den bösen Iran zeigen. Doppelmoral Allez!

Sei doch ehrlich, GründelHeinz, diese Dame interessiert dich doch gar nicht, es geht nur um den Islam und den Iran. Komm, zeig Cochones und sei ehrlich, sowas respektiere ich.


Wie war das damals nochmal mit dem Irak? Wollt ihr denselben Fehler wieder begehen? "Schandfleck meiner Karriere".


Als erklärter und fast schon militanter Atheist muss ich nicht unbedingt die Grundsätze einer Religionsgemeinschaft missverstehen!
Zum einen ist absolut zu kritisieren, dass du hier bei einer Kritik am Konstrukt des "Dreieinigen Gottes" Zitate aus dem alten Testament heranziehst. Hier bedienst du dich IMHO der falschen Quelle.
Die "Fleischwerdung Christi" ist nicht als Aufteilung des göttlichen Wesens zu verstehen, ebenso wenig das Erscheinen des "Heiligen Geistes", der übrigens Maria als reine Jungfrau auswählte um den Samen Gottes in sie zu legen. Rein war sie, weil sie als Jungfrau unberührt war und gottgefällig gelebt hat.

In der Bezeichnung "Dreieiniger Gott" liegt im Prinzip die Antwort auf deine Frage begründet, wie es möglich sein kann, dass drei Personen gleichzeitig Gott sein können.
Gott Vater wird oft gleichgesetzt mit dem Gott des Alten Testaments. Jesus spielt für viele Christen, bei oberflächlicher Betrachtung, die Nachfolgerrolle, angenehmer Weise auch noch als ein sehr personifizierter Gott. Der heilige Geist hingegen tut immer ein wenig abgefahrene Dinge, er beseelt. Hört sich wie die spirituelle Gestalt an.
Letztlich ist aber der Geist Gottes nichts anderes als der Wille Gottes der in den Menschen wirkt.
Jesus, der als "Sohn Gottes" "Menschensohn" oder einfach als der "Gesalbte" also Christus bezeichnet wird, ist der Mensch gewordene Wille Gottes. Er kam um mit seinem Tod ein Symbol zu hinterlassen und klar zu machen, dass in seiner Nachfolge der Weg zu Gott führt.
Als Person ist Jesus nach seinem Tod nicht mehr wirklich zu sehen, da er eine Ausprägung des Einen Gottes war, die geschaffen wurde um den Menschen ein Zeichen zu geben.
Das ist der radikale Bruch, den das Christentum darstellt.
Während das Judentum vermeidet sich "ein Bild zu machen" setzt Jesus sozusagen ein Sinnbild in die Welt, wie es mächtiger nicht sein könnte.
Die Gestalt die Jesus als er auf Erden wandelte annahm war die eines Menschen unter Menschen. Diese Hülle war schwach und voll aller Fehler die alle Menschen miteinander teilen.
Und er hatte Angst vor dem Tod und hat seinem Erschaffer, den allmächtigen Gott deshalb angefleht diesen Kelch an ihm vorüber gehen zu lassen.
Vergeblich.

Btw.: ich glaube kein Wort von dem Mist,    aber ich wurde halt sehr katholisch erzogen, deine Widersprüche scheinen mir deshalb wenig stichhaltig!
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Pedrogranata schrieb:
Für die Todesstrafe kann kein aufgeklärter Mensch sein.

Ich weigere mich allerdings angesichts der skrupellosen Individual- und Massenvernichtungspraxis des Westens in dessen Krokodilstränen einzustimmen.

Frau Ashtiani ist allerdings nicht nur wegen Ehebruchs, sondern wegen einem damit verbundenen Mord verurteilt worden.

Sie soll im Anschluss an den Ehebruch daran teilgenommen haben, ihren Gatten zu ermorden.

Das Geständnis hierzu soll westlichen Quellen zufolge angeblich durch Folter erpresst worden sein. Das ist bisher eine reine Behauptung. Beweise für eine Erpressung des Geständnisses stehen allerdings aus.

Ich frage mich, ob die "freie Welt" von diesem Todesurteil auch erfahren hätte, wenn sich der Iran politisch den Interessen des Westens gebeugt, seine Politik den Wünschen der USA angepasst und auch Israel in seiner zionistischen Form anerkannt hätte. Ich bezweifel das.

Die Nachrichtenlage aus den verschiedenen, meist dem Westen nahestehenden Quellen sind teils ziemlich widersprüchlich und lassen Informationen zu wichtigen Einzelheiten vermissen.

Zum Tode Verurteilte sterben in Iran in der Regel am Galgen.  Das iranische Justizministerium hat bekanntlich die Richter angewiesen, von Steinigungsurteilen abzusehen. Vor allem in der Provinz halten sich die Kadis jedoch nicht immer daran.

In Anbetracht der bisherigen Haltung des Irans gegen jedwede Einmischung aus dem Westen glaube ich allerdings auch nicht wirklich daran, daß die Steinigung Ashtianis tatsächlich wegen der westlichen Proteste in eine Exekution durch den Strang umgewandelt wurde.
Auch der Einfluss der Kräfte der Iranischen Opposition sind nicht zu unterschätzen.

Allerdings soll zudem nach den Worten des Iranischen Außenministers Mottaki das Urteil noch gar nicht endgültig feststehen. Eine Begnadigung soll darüber hinaus auch noch möglich sein.

Ich sitze nicht gerne derartigen durchsichtigen Kampagnen des Westens auf. Und ich werde mich von eben diesen Interessenträgern zur Einmischung in die Angelegenheiten eines diesen Interessen sich widersetzenden Staates nicht aufhetzen lassen.



Wenn ich auch oft mit Freude deine detaillierten Beiträge lese, komme ich diesmal nicht umhin hier ein gewisses Gruseln zu empfinden.
Es macht mir dich ein wenig verdächtig, mit welcher Kaltschnäuzigkeit du hier zu instrumentalisieren weißt.

Mein humanistisches Verständnis geht nicht dahin, dass ich versuche nach meinem ideologischen Unterbau zu werten. Auch ein Aufrechnen von Verstößen gegen die Menschenwürde, Leib und Leben unter verschiedenen Regimen oder ideologischen Wertegemeinschaften, erspart mir unter keinen Umständen jedes einzelne Vergehen gegen Menschen entsetzlich zu finden.

Wird dieses einzelne Vergehen instrumentalisiert dann sind wir im Bereich der Ideologie und kann dann nicht mehr gerade heraus gesagt, werden: "es ist Scheiße wenn ein Mensch umgebracht wird, egal was er getan haben mag", dann sind wir nicht mehr im Bereich der Menschlichkeit sondern im Bereich der Demagogie.

Ansonsten kann ich nur dem concordia eagle für seine schöne Darstellung danken, da muss nicht mehr viel dazu gesagt werden!
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ghostinthemachine schrieb:
Moin... ,-)


Laufwerk angeklickt, Zugang erhalten (war zwischendrin nicht möglich). Spannung unerträglich. Ordner angeklickt - alles wieder da. Besser als Sex!  




Dann herzlichen Glückwunsch jetzt erst mal, das ist ja dann nochmal gut gegangen.
Aber mit Verlaub: Geiler als Sex?  

Du weißt schon, es gibt nur ein was das geiler als Sex ist oder?
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Also zunächst mal: Defragmentieren an einer Festplatte auf der Probleme auftreten halte ich grundsätzlich für eine Sch... Idee.
Für mich hört sich das so an, als wäre dein Dateisystem gecrasht. Die Ursache dafür könnte z.B. ausschalten ohne sicher entfernen sein, also Stecker/USB-Kabel ziehen oder Stromausfall, das kann schon reichen für einen Crash des Filesystems, oder die Platte ist defekt.
Da du ja meinst, bis Buchstabe D ist alles ok, könnte ich mir vorstellen, dass ab da ein mechanischer Fehler vorliegt.
Wie der Filesystemcheck bei Windows abläuft kann ich nicht sagen, ich kann da nur LINUX Lösungen empfehlen:
Am sichersten ist es wohl, den Fehler erst mal einzugrenzen, vorher aber alles worauf du Zugriff hast zu sichern.
Also schmeiß eine 2. Platte an und zieh erstmal alles was noch sichtbar ist rüber. Dann würde ich dir empfehlen dir  ein Image von Linux-Mint zu ziehen, das auf CD zu brennen und als Live-System zu starten.
Hier würdest du unter Zubehör das Programm "Festplattenbelegung analysieren" finden, damit kannst du auch checken, ob die Platte noch in Ordnung ist.
Normalerweise meldet dir Mint das bereits beim hochfahren, wenn du die Platte an hast.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass du unter Linux die Dateien trotz gecrashtem Dateisystem angezeigt bekommst.

Poste doch dann mal, was da vor geht. Oder zieh einfach dein checkdisk durch. Aber mach das nur, wenn du auch weißt was du tun musst, falls Fehlermeldungen auftauchen.

Viel Glück

Ralf
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Zu Motherboard und CPU kann ich nix sagen, weil ich von je her Intel CPU`s nutze und auch für Bekannte nix anderes verbaue. AMD mache ich schlicht nicht. Der Preis scheint mir aber schon ziemlich ok für das Teil zu sein. Ausreichend für deine Bedürfnisse ist er mit Sicherheit. Die GraKa is auch völlig ok (ich mach hier mit einer 4600er rum und kann nicht klagen).

Fragen wollte ich eigentlich nur wegen der Festplatte: Wie alt ist das Teil denn? Sata oder IDE?
Willst du dein neues System jetzt wirklich auf eine alte Festplatte pinnen? Ich mein, wir reden hier von 40€ für ne neue und das wäre mir der Spaß schon wert.
Ich wechsele meine Festplatten alle drei bis vier Jahre, weil es total nervig ist wenn die Systempartition abraucht. Und ich bin Linux Nutzer und hab dann kein Geschisse mit der Lizenz.
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FRANKEN
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HeinzGründel schrieb:
Der niederländische Schriftsteller Harry Mulisch ist tot.

Die Entdeckung des Himmels ist wirklich ein großartiges Buch.


Da geht ein Großer. Die Entdeckung des Himmels ist wirklich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!