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FräuleinAdler

15640

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ghostinthemachine schrieb:
kody79 schrieb:
primitiv finde ich das was viele deutsche über türken so los lassen.


In der Tat.

Und was sagst du hierzu? http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,478091,00.html

´

Oh, das finde ich jetzt sehr weit hergeholt. Wollen wir jetzt vielleicht noch über Sarrazin diskutieren? Ich glaube nicht.

Das war ein Fußballspiel. Erst wurde Özil ausgepfiffen und dann wurde geklatscht. Zwei Herzen in einer Brust, so was scheint es auch zu geben
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Was war das heute eigentlich? Das war ein EM-Qualifikationsspiel. Deutschland hat gegen die Türkei gespielt und verdient 3:0 gewonnen ( auch wenn ich nach wie vor mit Halil hadere, dass er das Ding nicht rein gemacht hat). Und in diesem Spiel hat ein Spieler, der bis vor 3 Jahren Staatsbürger beider Länder, die heute gegeneinander gespielt haben, ein entscheidendes Tor gemacht und super gespielt. Und obwohl es ein Heimspiel war, klang es am Anfang wie ein Auswärtsspiel.

Wer erinnert sich eigentlich noch an Turgay, den Panther von Berlin. http://de.wikipedia.org/wiki/Turgay_%C5%9Eeren

1952 sicherte dieser überragende Torwart durch seine Glanzparaden ein 2:1 für die Türkei.

Den hätte sich Volkan mal als Vorbild nehmen sollen.

Zeiten ändern sich. Nichts mehr ist eindeutig. Wer spielt gegen wen?
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tutzt schrieb:
FräuleinAdler schrieb:
tutzt schrieb:
ghostinthemachine schrieb:
tutzt schrieb:
Und ich finde es noch viel peinlicher, einen jungen Fußballer auszupfeifen, nur, weil er es gewagt hat für sein und das Heimatland seiner Eltern zu spielen.


1. Thema verfehlt.
2. Das können wir in Frankfurt sogar noch besser...



Themen, die dir nicht passen, sind also "verfehlt"? Aha. Interessante Diskussions"kultur".

Echt? Beispiele?


Poldi hat auch nicht gejubelt, als er in der WM-Vorrunde,  beim Sommermärchen 2006, ein Tor gegen Polen geschossen hat. Das wurde allgemein als sehr respektvolle Geste betrachtet. Warum sollte Özil sich nicht ebenso respektvoll gegenüber dem Land seiner Großeltern verhalten. Und ich kann mir gut vorstellen, wie Opa Özil in der Türkei vor dem Fernseher stolz auf sein deutsches Enkelchen geschaut hat.  



Ließt du eigentlich mal, um was es gerade geht, bevor du irgendwas zusammenschreibst?  Offensichtlich leider nicht. :neutral-face



Bin halt ein Fräulein, des Lesens kaum kundig.  
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tutzt schrieb:
ghostinthemachine schrieb:
tutzt schrieb:
Und ich finde es noch viel peinlicher, einen jungen Fußballer auszupfeifen, nur, weil er es gewagt hat für sein und das Heimatland seiner Eltern zu spielen.


1. Thema verfehlt.
2. Das können wir in Frankfurt sogar noch besser...



Themen, die dir nicht passen, sind also "verfehlt"? Aha. Interessante Diskussions"kultur".

Echt? Beispiele?


Poldi hat auch nicht gejubelt, als er in der WM-Vorrunde,  beim Sommermärchen 2006, ein Tor gegen Polen geschossen hat. Das wurde allgemein als sehr respektvolle Geste betrachtet. Warum sollte Özil sich nicht ebenso respektvoll gegenüber dem Land seiner Großeltern verhalten. Und ich kann mir gut vorstellen, wie Opa Özil in der Türkei vor dem Fernseher stolz auf sein deutsches Enkelchen geschaut hat.  
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FräuleinAdler schrieb:
Frankfurter_Bubb. schrieb:
FräuleinAdler schrieb:
Das wäre noch mal richtig spannend geworden.    


Brauchte heute kein Mensch!


Bin ich etwas kein Mensch?  



Sorry, ein s zuviel  
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Frankfurter_Bubb. schrieb:
FräuleinAdler schrieb:
Das wäre noch mal richtig spannend geworden.    


Brauchte heute kein Mensch!


Bin ich etwas kein Mensch?  
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Sehr bedauerlich, dass Halil diese Riesenchance vergeben hat, sowohl für Halil, dem ich das so sehr gegönnt hätte, als auch für das Spiel. Das wäre noch mal richtig spannend geworden.  
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adlerkadabra schrieb:
Rimas schrieb:
adlerkadabra schrieb:
Außerdem werden die Schiribeschimpfungen von Spielern, die nicht Deutsch können, eher selten geahndet.

dann ist ja unser schorsch was ganz besonderes!


Der Mann ist einfach ein viel zu guter Pantomime.



Der beherrscht das ausdrucksstarke und kommunikative Kaugummikauen wie kein anderer.  
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adlerkadabra schrieb:
Außerdem werden die Schiribeschimpfungen von Spielern, die nicht Deutsch können, eher selten geahndet. Man muss die praktischen Aspekte im Auge behalten.


Ja, das  Argument finde ich sehr, sehr wichtig. Das werde ich mir merken:  man muss die praktischen Aspekte im Auge behalten.  
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Bigbamboo schrieb:
FräuleinAdler schrieb:
Das hat doch mit dem Gehalt nichts zu tun, ob er Deutsch lernt oder nicht. Das Gehalt kriegt er so oder so.
Ich glaube, Takahara hatte es auch nicht so mit der deutschen Sprache, trotzdem hat er seine Tore geschossen.
Manche tun sich halt mit dem Erlernen einer Fremdsprache schwer. Das scheinen eher die Introvertierten, die Öffentlichkeitsscheuen zu sein, die  zurückhaltend sind und wenig babbeln. Die haben andere Begabungen, darauf kommt es doch viel mehr an.    


Caios Biss auf dem Platz, der unbändige Wille sich durchzusetzen? Waren das die Begabungen auf die Du hinaus wolltest?  


Nein, Biss auf dem Platz: diese Begabung besitzt er leider nicht. Aber einen Freistoß aus 30 Metern auf einer physikalisch-nicht erklärbaren Zick-Zack-Linie im Tor zu versenken,  das kann er.  
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adlerkadabra schrieb:
@adler67 und @xaver08: interessante Aspekte und Infos!

adler67 schrieb:

Seilschaften gibt es in diesem Geflecht zu genüge!


Dazu auch mein obenstehender Beitrag #787. Der dort angegebene Link auf einen Beitrag in der Stuttgarter Zeitung vom 3. Okt. (Titelseite) funktioniert auf einmal nicht mehr (merkwürdig). Ich habe allerdings Auszüge daraus kopiert und früher im Thread schon mal gepostet - gern nochmal, et voilà:

"Die Mafia, dies offenbart nicht nur der Mord an Luigi Ferrara, ist kein aus der Zeit gefallener Folkloreclub, sondern eine ultramoderne Verbrecherorganisation, die längst auch in Baden-Württemberg operiert. Vor allem im Ballungsraum am Neckar, wo 60.000 Italiener leben, hat sie Fuß gefasst und versucht über wirtschaftlichen Einfluss ihre politische Macht zu stärken. (...)

‚Stuttgart ist seit Jahrzehnten eine Hochburg der Mafia in Deutschland, speziell zweier Clans der kalabrischen ’Ndrangheta, die auch die umliegenden Orte wie Waiblingen, Ludwigsburg, Esslingen, Fellbach als ihr ureigenstes Terrain betrachten’, sagt sie. ‚Die Mafia kam im Gefolge der Gastarbeiter und ist bis in höchste Gesellschaftsspitzen vorgedrungen. Heute macht sie in Stuttgart ihre Geschäfte in der Bauindustrie, im Immobilienhandel (...).

Einer der genannten Namen ist den Beamten zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität bestens bekannt. Es handelt sich um einen früheren Promiwirt aus Stuttgart-Weilimdorf, der 1993 deutschlandweit in die Schlagzeilen geriet, weil man ihn der Geldwäsche im großen Stil bezichtigte. Der Fall bekam dadurch besondere Brisanz, dass der süditalienische Kneipier häufiger einen Gast hatte, den er gern als ‚meinen Minister’ bezeichnet hat. Gemeint ist der damalige CDU-Fraktionschef im Landtag und heutige EU-Kommissar Günther Oettinger, der gerne und oft seinen Feierabend im Weilimdorfer Restaurant ausklingen ließ. (...)

Am 30. Dezember 2009 zeigte ihn die ‚Bild’-Zeitung groß auf einem Foto neben dem Ministerpräsidenten Günther Oettinger, der vor seinem Wechsel nach Brüssel stand. ‚Stammkunde Oettinger sagt Ade’, titelte das Blatt in dicken Lettern und zitierte den Wirt namentlich mit den Worten: ‚Schade, ein Freund geht.’"

Ein Schuft, wer ...



Mafia im Schwobaländle.

Mich wundert gar nix mehr.  
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hinter dem Horizont gehts weiter  
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Droid schrieb:
FAZ schrieb:
Nehmen Sie noch Deutsch-Unterricht?

Nein, nicht mehr. Ich lerne jetzt eher nach Gehör. Es war sehr anstrengend, nach dem Training auch noch Unterricht zu haben. Aber ich lerne Schritt für Schritt ein bisschen Deutsch.


Wenn er das so wirklich gesagt und gemeint hat, dann kann ich nur sagen mein Beileid. Mit der Einstellung wird das nix. Ich hab auch nicht immer Bock was zu machen, wenn ich nach Hause komme. Aber sorry, bei dem Gehalt kann man doch wohl erwarten...argh  


Das hat doch mit dem Gehalt nichts zu tun, ob er Deutsch lernt oder nicht. Das Gehalt kriegt er so oder so.
Ich glaube, Takahara hatte es auch nicht so mit der deutschen Sprache, trotzdem hat er seine Tore geschossen.
Manche tun sich halt mit dem Erlernen einer Fremdsprache schwer. Das scheinen eher die Introvertierten, die Öffentlichkeitsscheuen zu sein, die  zurückhaltend sind und wenig babbeln. Die haben andere Begabungen, darauf kommt es doch viel mehr an.  
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B-W-X schrieb:
Bigbamboo schrieb:
peter schrieb:
@Bigbamboo

seit raf-zeiten ist es eine sehr beliebte strategie, bei allen umstrittenen personen politischer seits, morddrohungen ins spiel zu bringen, sobald die ein bisschen dampf gemacht bekommen. part of the game.


Ach, da wird schon der ein oder andere Droh-Brief eingegangen sein und an Grubes Stelle würde ich, auch vorher schon, wert auf Polizeischutz legen.

Und das diese Drohungen nun instrumentalisiert werden: Wie Du sagst - part of the game.

Damit zurück in's untere Tabellendrittel.    


So ein Penner bekommt sofort Polizeischutz, natürlich auf Steuerzahlerkosten.

Wirste als "Normalo" mit dem Tod bedroht, bekommste erst Polizeischutz, wenn die Tat verübt wurde.



Sorry, aber das klingt mir jetzt doch etwas zu stammtischgeschwätzig oder liegen da etwa konkrete Beispiele vor, wie du oder andere dir bekannte Personen als "Normalo" vom Tode bedroht wurden und erst Polizeischutz erhielten, als die Tat schon verübt wurde?
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sgevolker schrieb:
Man muss neidlos anerkennen, dass die einen guten Ball spielen und das im Augenblick kein Zufallsprodukt ist.


Tut mir leid, aber eine neidlose Anerkennung will mir nicht gelingen.
Da kann ich noch so sehr versuchen, neutral zu sein und mich an das Motto zu halten: "der Bessere möge gewinnen", aber am Ende bleibt: ich kann die partout nicht leiden und ein Blick auf die Tabelle ist für mich momentan eine  wahre Qual.  
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na, na na, wer wird denn gleich ...

Ihr sollt nach oben, nicht nach unten schauen.  
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hammertime  
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Mama mia  
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Männer weinen heimlich
Männer sind ja so verletzlich
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außer Hochdeutsch