
FräuleinAdler
15640
dawiede schrieb:duke63 schrieb:
Hoffen darf man schon, oder?
Selbst im dunklen Norwegen..
Natuerlich darf man hoffen. Der Beitrag war mir einfach ein bisschen zu euphorisch...
Man feiert auch in Deutschland keinen Wahlsieg vor Ende der Wahl, selbst wenn man hofft, dass man die Wahl gewinnt.
btw: Geographie 6, setzen
In Deutschland wurde schon ganz anderes gefeiert, z.B. der Fall der Mauer. Da haben sich die Menschen gefreut, obwohl zu diesem Zeipunkt niemand wußte, wie es weitergehen und das langfristige Ergebnis sein wird. Daß es im Großen und Ganzen gut ausgegangen ist, das wissen wir jetzt, damals wußte das niemand.
Aus meiner Sicht war es völlig angemessen, sich am 11.2.2011 mit dem ägyptischen Volk über ihren "Sieg" zu freuen. Daß diese Revolution Risiken und Gefahren beinhaltet und der Weg hin zu einem besseren Leben nicht leicht sein wird, sich vielleicht auch nicht erfüllen wird, steht außer Frage. Dennoch bleibt meine Bewunderung für die entschlossen demonstrierenden Menschen bestehen.
Etwas befremdlich finde ich allerdings, wie verhalten und skeptisch die hiesigen Reaktionen sind. Ägypten ist dann halt doch weit weg und wahrscheinlich nur für Liebhaber von Pyramiden, Nilkreuzfahrten und Tauchreisen interessant.
Gerade eben erst entdeckt und deswegen völlig verspätet wünsche ich dir, liebe Miso, alles Gute zu deinem Geburtstag.
Fr. Adler
Fr. Adler
Der Trainer befindet sich auf der instabilsten Position im ganzen System. Letztendlich trägt er die Verantwortung für die Erfolge oder die Mißerfolge der Mannschaft. Ihn anzugreifen und ihn in seiner Fachkompetenz in Frage zu stellen, heißt, ihn zu destabilisieren. Selbstverständlich ist es Amas gutes Recht, sich gegen Kritik zu wehren. Wenn er das aber in aller Öffentlichkeit tut, betreibt er einen Machtkampf, bei dem er sich ganz lässig zurücklehen kann. Skibbe kann das nicht so gelassen hinnehmen, denn sein Verantwortungsbereich ist ungleich höher als der von Ama.
Trotz aller Sympathien, die ich für Ama als Spieler habe, gefällt mir seine Handlungsweise im Moment gar nicht. Es tut nicht gut, sich über den Trainer zu erheben und es vermeintlich besser zu wissen, das ist alles andere als mannschaftsdienlich.
Und was Skibbe angeht, so muß fairerweise erwähnt werden, dass er nicht aus dem Vollen schöpfen kann, genausowenig wie sein Vorgänger Funkel.
Und es muß erwähnt werden, dass Spieler, die Skibbe schätzt, wie Teber oder Altintop, keine Sympathie bei der Fangemeinde finden und gnadenlos ausgepfiffen werden. Nur leider können es die Ersatzleute von der Bank nicht besser.
Kein Trainer, davon bin ich überzeugt, würde hier vor Ort mehr erreichen. Dazu ist das Pflaster in Frankfurt viel zu holprig.
Trotz aller Sympathien, die ich für Ama als Spieler habe, gefällt mir seine Handlungsweise im Moment gar nicht. Es tut nicht gut, sich über den Trainer zu erheben und es vermeintlich besser zu wissen, das ist alles andere als mannschaftsdienlich.
Und was Skibbe angeht, so muß fairerweise erwähnt werden, dass er nicht aus dem Vollen schöpfen kann, genausowenig wie sein Vorgänger Funkel.
Und es muß erwähnt werden, dass Spieler, die Skibbe schätzt, wie Teber oder Altintop, keine Sympathie bei der Fangemeinde finden und gnadenlos ausgepfiffen werden. Nur leider können es die Ersatzleute von der Bank nicht besser.
Kein Trainer, davon bin ich überzeugt, würde hier vor Ort mehr erreichen. Dazu ist das Pflaster in Frankfurt viel zu holprig.
Ich hatte in den letzten Wochen den Eindruck, dass die ÄgypterInnen durchaus wissen was sie wollen: Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit, bessere Lebensbedingungen. Sie wollen die Aufhebung des Ausnahmezustands, sie wollen freie Wahlen, sie wollen die Abschaffung der Polizeiwillkür und der Folter, sie wollen ein unabhängiges Rechtssystem, Meinungs- und Pressefreiheit, sie wollen arbeiten, Geld verdienen, sie wollen ihre Kinder ernähren und ihnen eine menschenwürdige Zukunft ermöglichen. Und dafür sind sie mit großer Entschlossenheit, solidarischer Geschlossenheit, Mut, Kraft und Zielstrebigkeit auf die Straße gegangen. Sie waren zornig, aber friedlich.
Wie sich das weiterentwickeln wird, weiß niemand. Es wußte aber auch niemand vor noch 4 Wochen, dass so etwas überhaupt in Ägypten möglich ist.
Mich stimmt die bisherige Entwicklung zuversichtlich.
Heute freue ich mich mit den Menschen in Ägypten, die mich erstaunt haben. Meine bisherigen Ansichten über die arabische Welt haben sie zerstört, darüber bin ich nicht unglücklich. Im Gegenteil: ich bin voller Hoffnung.
Wie sich das weiterentwickeln wird, weiß niemand. Es wußte aber auch niemand vor noch 4 Wochen, dass so etwas überhaupt in Ägypten möglich ist.
Mich stimmt die bisherige Entwicklung zuversichtlich.
Heute freue ich mich mit den Menschen in Ägypten, die mich erstaunt haben. Meine bisherigen Ansichten über die arabische Welt haben sie zerstört, darüber bin ich nicht unglücklich. Im Gegenteil: ich bin voller Hoffnung.
Mich würde mal interessieren, wieviele der hiesigen Diskutanten, die sich hier so sehr über ein Stückchen Stoff auf dem Haupte einer Frau echauffieren und sogar soweit gehen, das als ein religiöses Symbol vergleichbar mit dem Zölibat bei katholischen Priestern betrachten, überhaupt schon mal Kontakt zu muslimischen Frauen hatten?
Ich begegne jeden Tag Frauen muslimischen Glaubens, Frauen mit und Frauen ohne "Kopftuch" - Frauen mit Burka sind mir dagegen noch nie begegnet. Frauen in Tschador dagegen sehr wohl.
Meine Erfahrung ist, dass ein "Kopftuch" keinerlei Maßstab für Relgiösität und vor allem auch nicht für das Ausmaß von Selbst- oder Fremdbestimmung der Frau darstellt. Ich habe sehr viele außerordentlich selbstbewußte Frauen mit Schleier und äußerst unsichere, ausschließlich an den Erwartungen ihrer Familie, ihrem Umfeld orientierten muslimische Frauen ohne Schleier kennengelernt. Und da gibt es kaum einen Unterschied zu Frauen, die mit dem Islam gar nichts zu tun haben, damit möchte ich sagen, Frauen, die aus christlich geprägten Kulturen bzw. Familien kommen, z.B. aus Italien, Brasilien, Polen oder Deutschland.
Die Diskussion um das Kopftuch ist uralt. Aus meiner Sicht ist das Kopftuch kein Symbol für die Unterdrückung der muslimischen Frau. Es wird dazu gemacht. Das gesamte Unbehagen in der westlichen Welt gegenüber dem Islam wird auf dieses Kopftuch projiziert. Es muß für alles herhalten. Schauen wir doch lieber mal, wie es um die Frauen in Deutschland allgemein steht. Nicht ganz so hervorragend, wie die Diskussion um die Frauenquote zeigt.
Ich begegne jeden Tag Frauen muslimischen Glaubens, Frauen mit und Frauen ohne "Kopftuch" - Frauen mit Burka sind mir dagegen noch nie begegnet. Frauen in Tschador dagegen sehr wohl.
Meine Erfahrung ist, dass ein "Kopftuch" keinerlei Maßstab für Relgiösität und vor allem auch nicht für das Ausmaß von Selbst- oder Fremdbestimmung der Frau darstellt. Ich habe sehr viele außerordentlich selbstbewußte Frauen mit Schleier und äußerst unsichere, ausschließlich an den Erwartungen ihrer Familie, ihrem Umfeld orientierten muslimische Frauen ohne Schleier kennengelernt. Und da gibt es kaum einen Unterschied zu Frauen, die mit dem Islam gar nichts zu tun haben, damit möchte ich sagen, Frauen, die aus christlich geprägten Kulturen bzw. Familien kommen, z.B. aus Italien, Brasilien, Polen oder Deutschland.
Die Diskussion um das Kopftuch ist uralt. Aus meiner Sicht ist das Kopftuch kein Symbol für die Unterdrückung der muslimischen Frau. Es wird dazu gemacht. Das gesamte Unbehagen in der westlichen Welt gegenüber dem Islam wird auf dieses Kopftuch projiziert. Es muß für alles herhalten. Schauen wir doch lieber mal, wie es um die Frauen in Deutschland allgemein steht. Nicht ganz so hervorragend, wie die Diskussion um die Frauenquote zeigt.
Dirty-Harry schrieb:womeninblack schrieb:Dirty-Harry schrieb:
Wegen mir darf sie ehrlich ihre Burkatätigkeit ausüben.
Wirklich kein Problem,im Gegenteil . Dies wäre für mich Gerechtigkeit.(Und sei es dabei auch ein kl. Stück weit,daß die arme Frau mal von daheim rauskommt)
Ich habe diese Diskussion hier nicht verfolgt....
Das einzige, was ich beitragen will ist: Diese Frau vom Bürgeramt kenne ich.
Vor 6 Jahren war ich beruflich täglich dort und hatte mir ihr zu tun.
Es war eine ganz normale, akzentrfrei deutsch sprechende Frau mit einem ausländischen (marrokanishen) Nachnamen. Mit "normaler" wstlicher Kleidung.
Dann eines Tages stand ein anderes Namensschild vor ihr und sie trug ein Kopftuch.
So eins, wo keine Haare rausgucken.
Ich habe mir lange überlegt, ob ich sie fragen soll, was sie sich davon verspricht und habe es (natürlich) nicht getan.
Nun, kommt sei also mit Burka, oder will mit Burka kommen.
Von "auch mal raus kommen", kann zumindest bei ihr keine Rede sein..
Und: danke Pedro für Deine wunderbare Erklärung des Zusammenhangs von Imperialismus und Kapitalismus.
Wirklich sehr gut geschrieben und erhellend (und leider auch hoffnungslos).
Danke WIB
ergänzend zu Deiner persönl. Berührung mir der Frau kann ich ausführen, daß die FR heute von einer 15 jährigen Tätigkeit !! berichtet hat.
Die FR zeigt dabei auch auf, daß man den Wunsch nach Abfindung schon vermuten kann.
-15 Jahre diese Tätigkeit normal bekleidet bei perfekten Sprachkenntnissen ausgeübt
- wie WB berichtet; anderen Namen und plötzlich Kopftuch
- das vermutl. mit dem Zeitpunkt der Ehe(in etwa) erworbene Koppftuch reicht exakt zu einem speziellen Zeitpunkt nicht mehr aus. und soll durch die Burka ersetzt werden
Da kann man sehr wohl von einer Spekulation auf eine Abfindung für 15 Jahre Tätigkeit evtl. ausgehen.
Über ihre religiöse und persönliche Situation haben wir nun einige Angaben(gehört zum Burkathema in diesem Fall irgendwo dazu):
-ohne religiöse Symbole
-Kopftuch ab Ehe,
- was zumindest nach der Mutterschutzfrist in Burka übergeht.
Bis heute hab ich mir keine wirkliche Meinung dahingehend erlaubt , ob ich der Frau sehr wohl eine ordentliche Abfindung für 15 Jahre berufl. Einsatz gegönnt hätte (hab deutl. mehr zu ja tendiert)
Jetzt allerdings denke ich insoweit: Paßt schon wie es gelaufen ist.
Solange also die Frau als Opfer wahrgenommen wird - "und sei es dabei ein kl. Stück weit, damit die arme Frau einmal von daheim rauskommt", wird ihr eine Abfindung tendenziell gegönnt.
Sobald sie jedoch als eine Person erscheint, die eigene Entscheidungen trifft und ihr Handeln selbst bestimmt, ist es mit der Gönnerhaltung schnell vorbei. Interessant.
Meine Meinung: Burka, d.h. für mich absolute Vermummung, und Arbeit beim Bürgeramt geht nicht. Da interessieren mich auch juristische Überlegungen bezüglich religiöser Freiheit kein bißchen. Gesehen zu werden ohne zu sehen würde aus meiner Sicht ein Machtgefälle herstellen, dem ich mich nicht aussetzen möchte, außer ich würde selbst zur Vermummung greifen.
Ansonsten ist es mir allerdings ziemlich egal, ob jemand sich voll verschleiert oder nicht, solange ich nicht eigene Anliegen in Face-to-Face-Kommunikation vertreten muß.
womeninblack schrieb:
Klar, kann ich´s nicht ändern, auch wenn ich noch so rumheule….
Denk an Drafi Deutscher. Ich mein den mit Marmor, Stein und Eisen bricht.....Denn wir sind uns treu.
Benny hat verlängert, Paddy ist noch da, Vasi trainiert wieder mit.
Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können.
Hauptsache: Auswärtssieg.
AigleGenevois schrieb:schusch schrieb:
Schon jemand auf der Karte geguckt, wo Gaziantep liegt? Warum er unbedingt da hin will. Das wird dort anders als FFM sein. Kayseri ist wenigstens eine aufstrebende Stadt, aber Gaziantep...
Na gut.
Hey, in Gaziantep fahren Frankfurter Straßenbahnen. Da fühlt sich der Cenk schnell zuhause.
Alles Gute, Junge.
Gaziantep ist mit 1,3 Millionen Einwohnern immerhin die sechst-größte Stadt in der Türkei und hat in den letzten Jahren einen außerordentlichen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren.
Frankfurt ist im Vergleich dazu ein gemütliches, verschlafenes Städtchen.
Cenk hatte wohl Lust auf etwas mehr Dynamik, was er ja gestern gleich mal unter Beweis gestellt hat.
So sehr ich mich für ihn freue , so schade finde ich es, dass wir davon nichts mehr haben.
Aus meiner Sicht ist eine Frau, die eine Burka trägt, genauso frei, wie eine Frau, die sich im Playboy nackt fotografieren läßt. Die eine versucht, sich durch Vollverschleierung den Blicken der Männer zu entziehen, die andere stellt sich durch Vollentblößung den Blicken der Männer zur Schau.
Ganz davon abgesehen finde ich eine burkatragende Angestellte im Bürgeramt reichlich schräg. Ich glaube, ich würde mich köstlich amüsieren, wenn ich einer vermummten Gestalt gegenüber sitzen würde. Es wäre doch mal ein Versuch wert, das auszuprobieren und dann die Reaktion der BürgerInnen zu testen.
Meine Vermutung: die muslimischen BürgerInnen fände das gar nicht witzig und wären wahrscheinlich die ersten, die dagegen protestieren würden.
Ganz davon abgesehen finde ich eine burkatragende Angestellte im Bürgeramt reichlich schräg. Ich glaube, ich würde mich köstlich amüsieren, wenn ich einer vermummten Gestalt gegenüber sitzen würde. Es wäre doch mal ein Versuch wert, das auszuprobieren und dann die Reaktion der BürgerInnen zu testen.
Meine Vermutung: die muslimischen BürgerInnen fände das gar nicht witzig und wären wahrscheinlich die ersten, die dagegen protestieren würden.
EFCB schrieb:
Irgendwie kommen bei der ganzen Diskussion kaum Frauen aus dem Wirtschaftsleben zu Wort sondern überwiegend Politikerinnen und Sozialwissenschaftlerinnen. Drängen sie sich nicht so in der Vordergrund wie die geübten redegewandten Damen? Ich vermisse in der Diskussion wirklich die Meinung z.B. einer Frau Suckale (früher im Bahnvorstand, künftig im BASF-Vorstand) oder einer Frau Leibinger-Kammüller (Geschäftsführung Trumpf) zu dieser Thematik.
Frau Margarete Haase, Vorstand Motorenbauer Deutz, sagt:
"Ich bin optimistisch, dass der Widerstand gegen die Quote abnimmt. Die Erkenntnis wächst, dass sie den Firmen hilft, ihre interne Kultur zu verändern."
Gertrud Traud, Chefsvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen sagt:
"Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass strukturelle Verkrustungen in den Führungsetagen eine Role spielen könnten. Diese gilt es aufzubrechen."
Petra Ledendecker, Präsidentin Verband deutscher Unternehmerinnen sagt:
"Unternehmen brauchen Frauen. Und Männer brauchen Druck. Den müssen wir jetzt aufbauen, sonst wird sich nichts ändern, bis wir greis im Rollstuhl sitzen."
Das sind ein paar Stimmen von Frauen, die keine Sozialwissenschaftlerinnen oder Politikerinnen sind, sondern mitten im Geschehen stecken.
Nachzulesen im Spiegel von dieser Woche.
Mainhattan00 schrieb:
Ganz großer Respekt an die Ägypter, die sich endlich von der Diktatur befreien möchten:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742809,00.html
Und natürlich auch an die anderen Menschen in Nordafrika!! Ich kann nur hoffen, dass die Diktatoren in anderen Teilen der Welt davon lernen und endlich aufhören, die Menschen zu unterdrücken!!
Auch ich möchte meinen Respekt vor dem ägyptischen Volk aussprechen. Wer hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass so etwas möglich ist, dass Millionen von Menschen in Ägypten auf die Straße gehen, um sich von einer Diktatur zu befreien.
Ich muß zugeben, dass ich bisher wenig über Tunesien oder Ägypten wußte und mir kaum Gedanken darüber gemacht habe, wie es den Menschen dort ergeht.
Um so größer ist mein Erstaunen.
Ich hoffe für die gerade demonstrierenden ÄgypterInnen, dass sie ihre Ziele erreichen und zukünftig ein besseres und freieres Leben haben werden.
KroateAusFfm schrieb:
Bitte nicht falsch verstehen, höhere Geburtenrate und gleiche Löhne für Frauen sind beides erstrebenswerte Ziele, sie lassen sich meines Erachtens nur nicht so gut unter einen Hut bringen.
Na gut, dann müssen wir uns halt mit einer sinkenden Geburtenrate abfinden. Denn wir wollen uns ja sicher nicht gegen das Grundgesetz oder die Eu-Menschensrechtskonvention stellen und Frauen weiterhin geringer entlohnen, nur damit sie gebärfreudig bleiben.
Oder habe ich was falsch verstanden?
JaNik schrieb:
Zwei Tickets für Jugenstilbad. www.jugendstilbad.de
Japanische Rosensauna und arabisches Rhassoul-Bad.
Klingt vielversprechend.
Nicht schlecht als Geschenk.
Schade, dass Caio unsere Mannschaft verläßt. Ich wünsche ihm in Moskau viel Erfolg und alles Gute.
In Erinnerung wird mir ein netter junger Mann bleiben, der ein paar geniale Tore geschossen hat, über eine besondere Balltechnik verfügte und gespannte Erwartungen weckte, die sich nie erfüllten.
Insgesamt blieb er blass, unauffällig, sehr ruhig, wenig fordernd, wenig kämpferisch. Irgendwie schien er nie so richtig angekommen zu sein. Wenn er auf dem Feld war, kam es mir vor, als ob er zwar versucht mitzuspielen, aber irgendwie nicht so recht weiß, wie das geht. Irgendwann muß doch mal der Knoten platzen, dachte ich jedes Mal, wenn ich ihn sah. Nur glaube ich inzwischen, da gab oder gibt es gar keinen Knoten, der platzen könnte.
Caio ist so, wie er ist, ein hochbegabter, aber wenig ehrgeiziger Spieler, dem es meiner Meinung nach an der richtigen Einstellung und Motivation mangelte. Das kann kein Trainer der Welt ändern, nur Caio selbst.
In Erinnerung wird mir ein netter junger Mann bleiben, der ein paar geniale Tore geschossen hat, über eine besondere Balltechnik verfügte und gespannte Erwartungen weckte, die sich nie erfüllten.
Insgesamt blieb er blass, unauffällig, sehr ruhig, wenig fordernd, wenig kämpferisch. Irgendwie schien er nie so richtig angekommen zu sein. Wenn er auf dem Feld war, kam es mir vor, als ob er zwar versucht mitzuspielen, aber irgendwie nicht so recht weiß, wie das geht. Irgendwann muß doch mal der Knoten platzen, dachte ich jedes Mal, wenn ich ihn sah. Nur glaube ich inzwischen, da gab oder gibt es gar keinen Knoten, der platzen könnte.
Caio ist so, wie er ist, ein hochbegabter, aber wenig ehrgeiziger Spieler, dem es meiner Meinung nach an der richtigen Einstellung und Motivation mangelte. Das kann kein Trainer der Welt ändern, nur Caio selbst.
womeninblack schrieb:
Besonderheiten: Benni flankte toll auf Caio der verwandelte. ER tat das ein weiteres Mal per Hammer-Distanzschuss, Cenk wandelte auf den Spuren von Holz indem er ein Sitzkopfablltor allerdings mit dem Fuß erzielte, außerdem zirkelte er eins toll in den Winkel, nachdem er einen Zweikampf mit Clark gewonnen hatte. Dieser wiederum zeigte eine tolle Pirouette und legte auf Patti weiter, der verwandelte.
Da gings ja richtig ab.
Wie kam das mit dem Fuß erzielte Sitzkopfballtor denn physikalisch zustande?. Hat der sitzende Cenk den Ball mit dem Kopf auf den Fuß vorgelegt oder mit dem Fuß auf den Kopf oder wie?
Afrigaaner schrieb:mickmuck schrieb:francisco_copado schrieb:So-Wie-Einst-Real-Madrid schrieb:
Nikolov : 5
Jung : 4
Clark : 2+
Rode : 2
Petkovic : 2-3
Köhler : 6
Meier : -
Altintop : 6
Ochs : 3
Fenin : 3
Gekas : 2-3
Caio : 4
Heller : 2-3
Kittel : 3
ALTINTOP REGT NUR NOCH AUF
und nein, ich habe ihn nicht augespiffen
Ich kommentiere nie andere Bewertungen, aber diese hier ist ja grauenhaft Unfassbar..
zwei noten sind offensichtlich bashing. ich würde mir wünschen, dass auch in einem subjektiven notenthread, so ein mist gesperrt wird.
Das Problem du hast zwei Moeglichkeiten hier aufzufallen.
a) durch gute Beitraege
b) durch Scheisse.
Jetzt rat mal wie ich die Benotung des von dir angesprochenen Users sehe?
Darf ich auch mitmachen?
Ich gehe mal volles Risiko, verzichte auf Publikums- oder 50/50-Joker. Mein Bauchgefühl sagt mir: b).
Bin ich weiter?
FräuleinAdler schrieb:Brady schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Meine im Konjunktiv formulierten Überlegungen haben sich übrigens darauf bezogen, dass bei einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis in börsennotierten Unternehmen der wirtschaftliche Erfolg steigt, d.h. es werden in diesen Unternehmen 10 % mehr Gewinn erzielt als bei Unternehmen mit einer ausschließlich männlich besetzten Unternehmensführung.
Ich habe mir deshalb überlegt, womit kann das zu tun haben.
Haste dafür auch mal eine seriöse Quelle?
Die Emma zählt nicht...
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=89&newsId=742&furtherNews=yes
Zitat:
"Gleichzeitig geht aus mehreren Studien hervor, dass sich ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis auszahlt und eine positive Korrelation zwischen dem Anteil von Frauen in den Führungspositionen eines Unternehmens und der Unternehmensleistung besteht. So kam beispielsweise eine in Finnland erstellte Studie zu dem Ergebnis, dass Unternehmen mit einer geschlechtermäßig ausgewogenen Unternehmensführung im Schnitt 10% mehr Gewinn erzielen als Unternehmen mit einer ausschließlich männlichen Unternehmensführung. "
Konnte leider keinen direkten Link zu den Studien finden. Gehe aber mal davon aus, dass der EU-Bericht sich auf Studien bezieht, die wissenschaftlichen Kriterien standhalten.
Als Ergänzung zur Diskussion: Quotenregelung sollte eigentlich nicht heißen, dass Stellen allein aufgrund der geschlechtlichen Zugehörigkeit besetzt werden, sondern dass bei gleicher Qualifikation die Frau vorgezogen wird ..... Es wird gemunkelt, dass sie häufig sogar die bessere Qualifikation hat, aber nicht die entsprechende Seilschaft - sorry: dazu fehlt mir im Augenblick ein beweisendführender Link.
Noch eine Nachbemerkung: Ich kenne niemand, weder Frau noch Mann, die oder der sich schlecht gefühlt hätte, weil sie oder er die Stelle wegen einer Quote nicht bekommen hätte.
Dagegen habe ich mich einmal vor ungefähr 20 Jahren so richtig schlecht gefühlt, weil ich eine Stelle wegen einer internen Männerquote nicht bekommen habe. Der Mann, den sie nach mehrfacher Stellenausschreibung schließlich gefunden haben, sitzt auf dieser Stelle heute noch. Ihm geht es pudelwohl. Mir mittlerweile genauso, zumindest was meine berufliche Situation betrifft.
Und eine weitere Nachbemerkung:
Mein Engagement für die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen bezieht sich auf Frauen jeglicher Couleur.
Und noch eine Nachbemerkung: Es gibt Licht am Horizont auch hier in Deutschland
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/frauen-fuehrungsposition-unternehmen
wenn da nicht das Brüderle wäre
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/bruederle-frauenquote
Schwesterliche Grüße
Frl. Adler
Kleine allerletzte Nachbemerkung: Das "nicht" bei "bekommen hätte" war eindeutig so nicht vorgesehen.
Brady schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Meine im Konjunktiv formulierten Überlegungen haben sich übrigens darauf bezogen, dass bei einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis in börsennotierten Unternehmen der wirtschaftliche Erfolg steigt, d.h. es werden in diesen Unternehmen 10 % mehr Gewinn erzielt als bei Unternehmen mit einer ausschließlich männlich besetzten Unternehmensführung.
Ich habe mir deshalb überlegt, womit kann das zu tun haben.
Haste dafür auch mal eine seriöse Quelle?
Die Emma zählt nicht...
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=89&newsId=742&furtherNews=yes
Zitat:
"Gleichzeitig geht aus mehreren Studien hervor, dass sich ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis auszahlt und eine positive Korrelation zwischen dem Anteil von Frauen in den Führungspositionen eines Unternehmens und der Unternehmensleistung besteht. So kam beispielsweise eine in Finnland erstellte Studie zu dem Ergebnis, dass Unternehmen mit einer geschlechtermäßig ausgewogenen Unternehmensführung im Schnitt 10% mehr Gewinn erzielen als Unternehmen mit einer ausschließlich männlichen Unternehmensführung. "
Konnte leider keinen direkten Link zu den Studien finden. Gehe aber mal davon aus, dass der EU-Bericht sich auf Studien bezieht, die wissenschaftlichen Kriterien standhalten.
Als Ergänzung zur Diskussion: Quotenregelung sollte eigentlich nicht heißen, dass Stellen allein aufgrund der geschlechtlichen Zugehörigkeit besetzt werden, sondern dass bei gleicher Qualifikation die Frau vorgezogen wird ..... Es wird gemunkelt, dass sie häufig sogar die bessere Qualifikation hat, aber nicht die entsprechende Seilschaft - sorry: dazu fehlt mir im Augenblick ein beweisendführender Link.
Noch eine Nachbemerkung: Ich kenne niemand, weder Frau noch Mann, die oder der sich schlecht gefühlt hätte, weil sie oder er die Stelle wegen einer Quote nicht bekommen hätte.
Dagegen habe ich mich einmal vor ungefähr 20 Jahren so richtig schlecht gefühlt, weil ich eine Stelle wegen einer internen Männerquote nicht bekommen habe. Der Mann, den sie nach mehrfacher Stellenausschreibung schließlich gefunden haben, sitzt auf dieser Stelle heute noch. Ihm geht es pudelwohl. Mir mittlerweile genauso, zumindest was meine berufliche Situation betrifft.
Und eine weitere Nachbemerkung:
Mein Engagement für die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen bezieht sich auf Frauen jeglicher Couleur.
Und noch eine Nachbemerkung: Es gibt Licht am Horizont auch hier in Deutschland
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/frauen-fuehrungsposition-unternehmen
wenn da nicht das Brüderle wäre
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/bruederle-frauenquote
Schwesterliche Grüße
Frl. Adler
Mein Fazit:
Es gibt genügend, die der Ansicht sind, so kann man mit eigenen Spielern umgehen. Die Eintrittskarte liefert anscheinend die Berechtigung, seine Frustrationen an einem einzelnen Spieler, den die Masse zum Sündenbock auserkoren hat, abzureagieren. Und damit man ja recht behält und seine Meinung bestätigt bekommt, sorgt man prophylaktisch mit Beschimpfungen und Pfiffen bei jedem Ballkontakt dafür, dass sich die Fehlerquote häuft und man weitere Angriffsflächen für seine Frustrationsbekundungen hat.
Diejenigen, die nicht pfeifen, die hört man nicht. Die hört auch der Spieler nicht. Das ist das Traurige daran.
Es gibt genügend, die der Ansicht sind, so kann man mit eigenen Spielern umgehen. Die Eintrittskarte liefert anscheinend die Berechtigung, seine Frustrationen an einem einzelnen Spieler, den die Masse zum Sündenbock auserkoren hat, abzureagieren. Und damit man ja recht behält und seine Meinung bestätigt bekommt, sorgt man prophylaktisch mit Beschimpfungen und Pfiffen bei jedem Ballkontakt dafür, dass sich die Fehlerquote häuft und man weitere Angriffsflächen für seine Frustrationsbekundungen hat.
Diejenigen, die nicht pfeifen, die hört man nicht. Die hört auch der Spieler nicht. Das ist das Traurige daran.
Finde ich keine gute Idee.
Die EU würde ihre eigenen Werte und Grundsätze verraten und sich damit eher schaden, wenn sie versuchen würde, sich gegen Flüchtlinge abzuschotten, zumal es praktisch kaum möglich ist, im Meer oder an der gesamten italienischen Küste Zäune hochzuziehen.
Und außerdem gefällt mir die Gleichung Flüchtlinge bzw. Asylsuchende = Problem nicht.