
FräuleinAdler
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FräuleinAdler
Heutzutage taugen selbst die Reeperbahn-Türsteher nicht mehr. Na ja, ahoi Kameraden, wir haben die Pest an Bord... Aber was solls, nicht mein Problem.
Pedrogranata schrieb:ghostinthemachine schrieb:Pedrogranata schrieb:
Wenn aber wichtige Leute über Bord sind, kommt es leicht zur Schieflage.
Ließe sich das nicht von jedem Mannschaftsteil sagen? Und ließe sich das nicht auch über geschätzte 12-15 andere Mannschaften auch sagen?
Wir haben (hoffentlich) Ambitionen nach oben. Aber noch sind wir eine Mannschaft aus dem "mittleren Segment". Das impliziert Unzulänglichkeiten.
Nunmehr aber die Abteilung Attacke zu verstärken, halte ich nach all den Jahren der Rückwärtsgewandheit oder bestenfalls Statussicherrung nicht für die schlechteste Idee (siehe aufgeführtes Zahlenwerk) - bei allen Unwägbarkeiten.
Nach vorne schauen ist die Devise - im wahrsten Wortsinn.
Bei 6 Stürmern für 1 bis höchstens 2 Arbeitsplätze und 6 Verteidigern für 4 Arbeitsplätze, halte ich die Gewichtung nach wie vor für verschoben.
Auch wenn ich mich über die Tore von Gekas riesig freue (auch über den geschundenen Elfer ,-) ), ich tanze auch weiterhin nicht um goldene Kälber.
Wenn die Verpflichtung von Lincoln vor einem Jahr geklappt hätte, würde das ganze vielleicht ein wenig anders aussehen.
Ganz davon abgesehen, muss ich feststellen, dass alle Wunschspieler von Skibbe (bis auf Clark) sich prima in der Mannschaft etabliert haben und maßgeblich zu der momentanen Tabellensituation beitragen.
Also ich habe angesichts der finanziellen Begrenzung, die unser Verein hat, nichts an den bisherigen Transfers auszusetzen. Sie waren unter Skibbe eindeutig verstärkend.
babbsack67 schrieb:
Leude,wir ham gewonne!
freut euch doch ma!!
ihr Deppen.
Ich freu mich. Ob Ellenbogen oder was weiß ich. Am Ende stands 1:3 und wie ich finde völlig zu recht. St. Pauli hat gemerkt, so einfach wirds nicht und hat dann halt mal versucht, auf die weniger vornehme Art den Vorsprung über die Runden zu bringen. Hat nicht ganz so geklappt, da wir eindeutig stärker waren. Am Ende gewinnt nun mal die bessere Mannschaft, kann ich auch nichts dafür.
Oka weiß mit sich umzugehen. Phänomenal. Seine Schüsse auf die Torwand waren genauso sparsam in der Bewegung wie seine Reaktionen auf einen Torschuß. Wenn Oka sich kaum bewegt, dann weiß frau/man sofort, der Ball geht am Tor vorbei. Heute beim Spiel schön zu sehen, er springt zwar bei einem Schuß eines Hamburgers mal vorsorglich hoch, läßt aber seine Arme schön unten. Na klar, nur keine Sorge, der Ball geht drüber.
Ich war ziemlich konsterniert, als ich von Breaking Bad mal kurz auf ZDF umgeschaltet habe. Wer saß da, Oka, ich konnte es kaum fassen. Es geschehen tatsächlich Zeichen und Wunder.
Ich war ziemlich konsterniert, als ich von Breaking Bad mal kurz auf ZDF umgeschaltet habe. Wer saß da, Oka, ich konnte es kaum fassen. Es geschehen tatsächlich Zeichen und Wunder.
Mobbing
Wedge schrieb:
Aus jeden Fall, dazu noch bei folgenden Torschützen:
Altintop: Sikidim (Tarkan)
Meier: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (Hans Albers)
Köhler: Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund (Nicole)
Ochs: Red hot love (Golden Earing)
Schwegler: Oh Chihuahua (DJ Bobo)
Caio/Chris: Samba di Janeiro (Bellini)
Jung: Erbarme die Hesse komme (Rodgaus)
Franz: Sing mei Sachse sing (Volkslied)
Oka: Es steht ein Baum im Odenwald (Volkslied)
Oka: Es steht ein Baum im Odenwald.
Das macht Stimmung, wirklich gute Idee.
Für Russ würde ich Moskau, Moskau von Dschinghis Khan vorschlagen. Und beim Ümit könnte man einen Wiener Walzer einspielen.
der Lange
Peterchens Mondfahrt
singender_hesse schrieb:
Altintop 4.5
wir ham 3:0 gewonnen. ein spiel wie so oft letzte saison, ackert unermuedlich, macht und tut, oft das falsche.
Das war sicher nicht Halils bestes Spiel heute, aber immerhin hat er durch seine Balleroberung und Weiterleitung an Jung das erste Tor eingeleitet. Oder habe ich das falsch gesehen?
concordia-eagle schrieb:yeboah1981 schrieb:womeninblack schrieb:Jetzt werden wir Meister!
Auch gefallen hat mir unser Trainer
Da ging es doch nur um die Optik.
UliSteinoder schrieb:
hier geht es um punkte
um die zu holen wird gedichtet
das gedicht macht die füsse des gegners schwerer
das gedicht erfüllt seinen zweck
geheiligt seien die mittel
wer millarde falsch schreibt will nichts als drei punkte
drei punkte kann ich schreiben
das ist einfach
das gedicht hat seinen zweck erfüllt
ich finde dichten oder ähnliche angenehme aktivitäten für 3 punkte gut
womeninblack schrieb:
Hübe den Artikel mit Cenk und Gala gefunden....
Also bitte übersetzen, danke.
http://www.fotomac.com.tr/Galatasaray/2010/10/16/cenk_aslan_olacak
Zusammengefaßt steht da, dass Cenk Tosun in der 2. Mannschaft von Eintracht Frankfurt hervorragend spiele, in 7 Spielen 6 Tore geschossen habe. Gegenüber der deutschen Presse habe Tosun erklärt, dass Galatasaray ihn gewollt, sein Klub ihn aber nicht frei gegeben habe. Inzwischen würde er aber gerne zu den Gelb-Roten wechseln.
singender_adler schrieb:
Abgesehen davon ist Multikulturalismus alles andere als gescheitert - wie man in Frankfurt jeden Tag erleben kann. Es gibt ein paar verbesserungsbedürftige Problembereiche, aber ein pauschales und vernichtendes "Multikulti ist tot!" ist niemals richtig.
Diese Aussage von Merkel ist völliger Blödsinn.
Bei dem Konzept des Multikulturellen (was in Kanada entwickelt wurde) geht es immer um Integration, um multiethnische Identitäten, nie um Segregation, womt die so genannten "Parallelgesellschaften" gemeint sind und womit Multi-Kulti fälschlicherweise gleichgesetzt wird.
Zu sagen, Multi-Kulti ist gescheitert und wir wollen das nicht mehr, heißt dann letztendlich, wir wollen keine Integration.
Wenn überhaupt etwas gescheitert ist, dann die Assimilation, und da kann ich nur sagen, zum Glück
oezdem schrieb:
hier erstmal zwei artikel aus der taz von gestern, die ich gerne jedem zur lektüre ans herz legen möchte:
Ärger mit der Identität
Die Sehnsucht nach Homogenität
Diese beiden Artikel sind wirklich äußerst lesenswert.
"Warum entbrennt der derzeitige Streit um die Zugehörigkeit des Islams gerade jetzt? Einen äußeren aktuellen Anlass gab es nicht. Keine Gewalttat. Keine Forderung nach der Einführung islamischen Rechts von muslimischer Seite. Er ist vielmehr Symptom für die akute Krise des nationalen Selbstverständnisses." war im ersten Artikel "Ärger mit der Identität" zu lesen.
Diese Frage, warum gerade jetzt, stelle ich mir auch die ganze Zeit.
Und warum Merkel ausgerechnet gestern Multikulti für "gescheitert, absolut gescheitert" erklärt, versteht wahrscheinlich auch kein Mensch. Wurde denn irgendwann einmal ein nationales Projekt "Deutschland auf Multi-Kulti-Kurs - Ankunft Oktober 2010" gestartet, das nun völlig daneben gegangen ist? Mir ist nichts dergleichen bekannt.
Merkels Worte klingen zumindest entschlossen und tatkräftig, das ist doch auch was, oder nicht?
Meine Empfehlung ist das Exil im Nordend, ein paar Schritte entfernt vom Hessendenkmal. Sehr feines Essen, eine Mischung aus deutscher, französischer und mediterraner Küche.
http://exil-frankfurt.de/restaurant/#Speisen
http://exil-frankfurt.de/restaurant/#Speisen
womeninblack schrieb:
So, jetzt freuen wir uns alle auf Lautern und schreien laut: AUSWÄRTSSIEG.
Jawohl, werde ich tun.
Danke schön für den Trainingsbericht.
rotundschwarz schrieb:
Achtung! Achtung!
Hier handelt es sich um einen vollkommen gewalt- und schweinefreien Text. Nicht mal Wurst kommt vor.
Schön wärs, leider nur dann, wenn frau nicht diesen Link anklickt
rotundschwarz schrieb:
K-Town,
und gleich im ersten Absatz lesen muß, was die Spezialitäten von K-Town sind: Saumagen und warme Blutwurst. Pfui Teufel.
Ansonsten habe ich nichts einzuwenden. Ganz prima Vorbericht.
Dirty-Harry schrieb:
.....Der Islam ist als Bestandteil noch nicht in unserer westl. Welt angekommen
Mir ist nicht so ganz klar, was du damit meinst. Ich glaube, dass das eine Frage der jeweiligen Perspektive und Definition ist, auch der Definition von westlicher Welt.
Aus meiner Sicht ist der Islam schon lange hier mitten unter uns und als Religion und Bestandteil dieser Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.
Dirty-Harry schrieb:
Nicht die bestehende Gesellschaft, sondern die zugewanderte Religion wird sich anpassen müßen, sonst läuft sie nebenher.
.....
Das sehe ich ganz ähnlich. Eine Anpassung islamischer Grundsätze und Regeln an diese Gesellschaft muß von den Muslimen selbst kommen. Das heißt aber auch, dass die bestehende Gesellschaft den Muslimen nicht vorschreiben kann, welche Teile des Islams akzeptabel sind und welche nicht. Das können nur die Muslime selbst festlegen. Nur sie können einen Islam mit westlichem Charakter entwickeln.
Als Gegenzug würde die Bereitschaft, Muslime als Teil dieser Gesellschaft zu sehen und in Diskussion mit ihnen zu treten, sehr wahrscheinlich diese Entwicklung vorantreiben.
Ab nächstem Jahr werden an deutschen Hochschulen muslimische Theologen und hoffentlich auch Theologinnen ausgebildet. Ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichbehandlung von Religionen hier in Deutschland.
Was ist eigentlich ein Kulturkampf? Wenn die Dönerbude dem Currywurststand die Kunden abspenstig macht? Oder wenn das Minarett höher ist als der Kirchturm? Oder wenn schweinefleischfreie Zonen in Deutschland eingerichtet werden?
Ich weiß zwar nicht, wie es andere handhaben, aber ich habe nicht vor, als Vertreterin einer Kultur gegen Vertreter einer anderen Kultur zu kämpfen, zumal ich gar nicht wüßte, für welche Kultur ich da kämpfe. Auf jeden Fall nicht für die Kultur des Schweinefleischessens, die habe ich schon in meiner Kindheit mit sehr viel Entschiedenheit abgelegt und zu meiner Freude gibt es mittlerweile viele Gleichgesinnte in meinem Umfeld
Ich habe die Zuwanderung nach Deutschland immer als Bereicherung und einen Gewinn für dieses Land wahrgenommen. Vielleicht liegt es daran, dass ich in einer schwäbischen Provinzstadt groß geworden bin, in der nicht viel passierte, eine gewisse Enge herrschte und alles, was fremd erschien, hochinteressant war, für mich die große weite Welt.
Und ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich es schätze, in einer so weltoffenen Stadt wie Frankfurt zu leben. In der Beziehung bin ich konservativ, das möchte ich unter allen Umständen bewahren.
Ich weiß zwar nicht, wie es andere handhaben, aber ich habe nicht vor, als Vertreterin einer Kultur gegen Vertreter einer anderen Kultur zu kämpfen, zumal ich gar nicht wüßte, für welche Kultur ich da kämpfe. Auf jeden Fall nicht für die Kultur des Schweinefleischessens, die habe ich schon in meiner Kindheit mit sehr viel Entschiedenheit abgelegt und zu meiner Freude gibt es mittlerweile viele Gleichgesinnte in meinem Umfeld
Ich habe die Zuwanderung nach Deutschland immer als Bereicherung und einen Gewinn für dieses Land wahrgenommen. Vielleicht liegt es daran, dass ich in einer schwäbischen Provinzstadt groß geworden bin, in der nicht viel passierte, eine gewisse Enge herrschte und alles, was fremd erschien, hochinteressant war, für mich die große weite Welt.
Und ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich es schätze, in einer so weltoffenen Stadt wie Frankfurt zu leben. In der Beziehung bin ich konservativ, das möchte ich unter allen Umständen bewahren.
JoeSkeleton schrieb:kody79 schrieb:ghostinthemachine schrieb:kody79 schrieb:
primitiv finde ich das was viele deutsche über türken so los lassen.
In der Tat.
Und was sagst du hierzu? http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,478091,00.html
oh mein gott!!! na dann als los auf die schweine.
was hat das mit unserer problematik in deutschland zu tun? und damit was die leute über die türken in deutschland so los lassen? ah ja ich weiss. wenn die in die türkei fahren um urlaub zu machen verprügeln sie in wahrheit christen.
ich würd da aus Prinzip keinen Urlaub machen.Es mag "liberale" Türken geben,meine Lebenserfahrung spricht aber ne eindeutige Sprache.Und die ist mittlerweile nicht wirklich multikulti.
Aus welchem Prinzip würdest du dort keine Urlaub machen, wenn ich fragen darf?
Gehört zwar nicht zum Thema, aber ich kenne Leute, die auch aus Prinzip in bestimmten Regionen Deutschlands keinen Urlaub machen würden. Deren Prinzip heißt Selbstfürsorge. Denn dort wird zuweilen eine eindeutige Sprache gesprochen, die für manche, die sich rein äußerlich von den Eingeborenen abheben, gesundheitlich nicht bekömmlich ist.