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Gran_Feudo

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Also solange unsere Gegner von den eigenen Fans ausgepfiffen werden, weil sie gegen uns nicht ankommen, ertrage ich doch diesen Forumszwist sehr gerne!

http://www.11freunde.de/newsticker/122456/alte_probleme_in_der_neuen_saison "die Ohren von Werder-Trainer Thomas Schaaf hingegen mussten nach 90 Minuten ein schrilles Pfeifkonzert ertragen, denn der Plan beim DFB-Pokalsieger, nach Rang zehn in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit in der neuen Saison in der Liga durchzustarten, missriet vor 33.000 enttäuschten Zuschauern schon beim Auftakt gründlich."

besser allemal, als Eintracht im Forum und Pfeifkonzert der Adlerfans im Stadion...

und weiter: "...`Wir waren zu passiv, haben die Zweikämpfe nicht angenommen.´ Genau dies aber taten die Hessen..."

Das tut so gut, so etwas lesen zu dürfen...

Aber jetzt gilt es, den Mund ab- und Nürnberg wegzuputzen! Wir brauchen schließlich jeden Punkt auf dem Weg zum neuen Saisonziel 100+  ,-)
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Stoppdenbus schrieb:
Sehr richtig. Er erzählt nicht in jedem zweiten Satz, dass er seit 50 Jahren Trainer ist, dass er das alles genau so erwartet hat, dass er das alles schon 100Mal erlebt hat usw., dabei noch demostrativ eine Kartoffelsuppe löffelnd, um cooler zu wirken. Dieser Unterschied ist fast noch frappanter als der auf dem Platz.

Künftig werde ich mir auch wieder Pressekonferenzen ansehen.



Was ist denn "frappand" ? eine Kombination aus frappierend und prägnant?  

Egal, Deiner Aussage stimme ich zu. Es sind sehr wohl ERHEBLICHE Unterschiede zwischen beiden Trainern festzustellen - und wenngleich ein neuer Trainer alleine aus einer Eintracht noch keinen Deutschen Meister macht, so reicht es offensichtlich doch allemal, die von tobago erwähnte "Schippe" draufzulegen, um beim Zuschauer nicht mehr Augenkrebs auszulösen, sondern einen Beitrag zu einem ansehnlichen und unterhaltsamen Spiel abzuliefern.

Im übrigen wäre es schon ein großer Erfolg, wenn der Tabellenplatz am Ende der Saison zwar noch nicht einstellig ist, aber Fußball-Deutschland wieder anerkennend über die Eintracht spricht, wenn nicht "nur" die seriöse Arbeit der Verantwortlichen gelobt wird, sondern wenn die Eintracht gelobt wird für unterhaltsamen Fussball und spannenende Spiele. Und nicht in einem Atemzug mit Cottbus oder Bielefeld, Abstiegskrampf und Größenwahn genannt wird.

Bremensieg hin oder her: Ich werde jedes Spiel feiern, dass die Eintracht endlich wieder Fussball spielt.
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"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"

Ich will den Sieg nicht überbewerten, aber es war erkennbar ein Wille da, der in der letzten Saison eben nicht da war.

Daher: ENDLICH !

Aber ich wäre nach der 1. Hz., vor allem auch nach der der Druckphase der Bremer in der 2. Hz. mit einem Unentschieden zufrieden gewesen.

Aber bezeichnend eben auch der Versuch, nach der überstandenen Offensive der Grünen auf Sieg zu spielen und sogar noch ein 4. hinterherzumachen (Fenin, Caio)

Auch wenn dieses erste Spiel noch zu wenig ist, um als Wegweiser für die ganze Saison zu taugen, bin ich überzeugt davon, dass es nicht das einzige gute Spiel der Eintracht bleiben wird und auch andere Siege dazukommen werden.
Und deshalb werden auch die Niederlagen, die zwangsläufig kommen werden, leicht zu verschmerzen sein.

Und einer kann es kaum glauben, dass auch ohne Funkel Fußball gespielt werden kann:
FAZ: "Auch Vorstandschef Heribert Bruchhagen war in höchstem Maße erstaunt über das, was die Eintracht-Profis ihren 1800 mitgereisten Fans in der Baustelle Weserstadion zu bieten hatten."

Fein, fein.
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BlackDeath2k5 schrieb:
Ich find die Kritik an Meier und die Benotung nicht in Ordnung. Ich find er hat gut gespielt, das Pressing umgesetzt und ein Tor gemacht. War gefährlicher als Ama.

Caio hat teilwesie gezeigt was er kann, ich habe aber auch eine Fehlpässe und Ballverluste gesehen (im Gegensatz zum Spiegel), deren Bericht völlig übertrieben ist.


Wer außer Franz hat denn heute fehlerfrei gespielt?
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corny schrieb:
... Ich möchte hier nurmal anmerken, dass die letzten Jahre ein Meier immer verteidigt wurde weil er auch das ganze Spiel abtauchte und dann im entscheidenden Moment 1 Paß gespielt hat oder ein Tor abstaubte....


das sehe ich auch so. Man sollte die Kirche langsam wieder ins Dorf zurückstellen und es gut sein lassen.

Wenn der Bub 90 min Vollgas spielen würde und eine Torchance nach der anderen herausarbeiten würde, dann wäre er und nicht Ronaldo nun bei Madrid.

Caio ist eine Bereicherung für die Eintracht Offensive und er hat immer ein Auge für seine Mitspieler. Und wenn er endlich mal regelmäßig spielt, kann er auch an seinen Schwächen arbeiten.

Ach, nochwas: Wird Zeit, dass Köhler auf die Bank gesetzt wird und die linke Seite endlich mit jemandem besetzt wird, der dort das Spiel nach vorne schnell machen kann und sich nicht vorm Tor in die Hose macht.

Ümit, wo bist du?
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Pedrogranata schrieb:
seventh_son schrieb:
arti schrieb:

ich stelle mir gerade vor, wie HB als vorstandsvorsitzender/manager von bielefeld, cottbus oder bochum argumentieren würde.


Bei diesen Vereinen wäre ein Minus von 5 Mio gar nicht aufgetreten, da diese sowieso einen kleineren Etat haben. Allein der Einfluss der Logen dürfte dort viel geringer sein.

Desweiteren wird in Bielefeld, Cottbus oder Bochum allgemein akzeptiert dass man eine graue Maus ist, keine großen Sprünge machen kann und eben jedes Jahr gegen den Abstieg spielt. Da bräuchte HB also überhaupt nicht argumentieren, er würde gar nicht erst ständig gefragt warum kein Geld da ist. So lässt es sich auch mit einem kleineren Etat entspannt arbeiten. Das ist eben in einem traditionsreichen Umfeld mit leichtem Hang zum Größenwahn, noch dazu in einer Bankenstadt wo die Millionen nur so umher flattern, nicht möglich.



Das interessante daran ist, daß es sich bei den meisten Eintracht-Fans gar nicht um Einwohner Frankfurts handelt, diese vielmehr in ihrer großen Mehrheit aus der dörflichen Provinz, zum guten Teil weit von Frankfurt entfernt stammen.

Das führt aber gerade zur Schieflage in den Sichtweisen, da diese Fans, die von Frankfurt vielleicht nur das Stadion kennen (wenn überhaupt...), das Image der Stadt verklären und mit ihrer von Luftbildern von der Skyline beeindruckten Vorstellung von Frankfurt, welches gerade mal 650.000 Einwohner mit einem hohen Anteil von Sozialhilfeempfängern, Arbeitslosen, armen Rentnern und Tagelöhnern hat, die Stadt zur Weltstadt der Reichen und Schönen erklären und sie in einer Reihe mit Metropolen wie Madrid oder London sehen.

Das prägt dann ihre naiven Erwartungen an die Eintracht, die also ihre Vorstellungen und Wünsche von der großen weiten Fußballwelt zu befriedigen hat.



Du hast wie immer völlig Recht, allwissender Pedro, einzig echter "Fan" der Eintracht.

Ich danke dir vielmals, dass du mich immer wieder auf den rechten Gedankenweg zurückbringst.

Denn niemand außer dir allein kann die Situation bei der Eintracht wirklich beurteilen. Und niemand außer dir kennt Frankfurt, du einziger und alleiniger Ureinwohner, umgeben von dummen, naiven Möchtegernfans aus dem Speckgürtel und den fernen Ecken des Hessenlands. Schließlich bist du der einzige, der damals schon dem ollen Adickes schon die Hand geschüttelt hat.

UND: du bringst hier in dieses oft streibare Forum eine außergwewöhnlich komische Note ein, sozusagen als Forumsnarr, zur Belustigung der anderen, viel zu ernsten user.

Dank dir kann ich zwischendurch mal herzhaft lachen und für einen Moment die ernstgemeinten Beiträge der anderen vergessen.

Weiter so! Denn was wäre die Forumswelt ohne dich?
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ich hab da auch so eine Theorie zu den vielen Verletzten.

Nach dieser Theorie sind weder der Doc noch der Trainer dran schuld, ich meine gar, dass das Training viel zu lasch war.

Nein, ich denke, dass die technische Limitierung der Spieler das Problem ist. Denn wer (überspitzt) nicht richtig kicken kann (auf dem hohen Niveau der Bundesliga), versucht seine spielerischen, taktischen und technischen Mängel durch Einsatz wettzumachen. Und belastet dann seine Schwachstellen im Körper eben über Gebühr.

Chris z.B., der geht teilweise rein, als gäbe es kein Morgen...dass das nicht immer gut geht, verwundert mich wenig. Hat er sich nicht auch mit einem harten Einsatz im Mittelfeld die Schulter verletzt?
Stellungsspiel, Antizipation, Schnelligkeit machen solche Einsätz entbehrlich. Oder wie oft verspielt gerade Chris völlig unbedrängt den Ball, den er sich gerade zuvor erst hart erkämpft hat - um dann gleich wieder den Ball zurückzuerobern.

Oder Amanatidis: "Stoppt weiter als ich schießen kann" hat wohl der ein oder andere von euch auch schonmal gehört in diesem Zusammenhang. Gerade bei ihm sind technische Mängel unübersehbar. Die Folge: Überlastung des Körpers um mithalten zu können. Wie oft hat er sich schon ohne fremde Einwirkung verletzt, gerade im Kampf im Mittelfeld oder an der Außenlinie.

Auch Meier ist so einer, der der Bundesliga nicht gewachsen ist, wie viele andere auch, die ständig an ihrem Limit spielen müssen, um mitzuhalten.

Und ja, ich meine, dass die Eintracht überproportional viele Spieler hat, die sich sehr strecken müssen - auch auf Kosten der Gesundheit, um den Anschluß nicht zu verlieren.

Also meiner Meinung nach liegt's mal wieder am Geld, dass bessere Spieler nicht geholt werden können. Deshalb müssen wir uns, dank Sparpolitik wohl damit abfinden, dass wir insgesamt einen minderwertigen Kader haben und, um diesen Mangel auszugleichen, einen hohen Einsatz  abverlangen müssen - der widerum zu höherer Verletzungsanfälligkeit führt.

Jones übrigens würde ich ebenfalls als Beispiel für meine Theorie benutzen: In einem schwachen Umfeld, musste ein technisch unzweifelhaft limitierter Spieler wie Jones einen sehr hohen Aufwand betreiben, um so gute Leistung zu bringen wie er es bei der Eintracht getan hat. In Schalke aber, in einem Umfeld mit deutlich höherer Qualität kann er seinen Aufwand deutlich reduzieren bzw, seine Kraft anders einsetzen als für den reinen Kampf. Und schon ist er erheblich weniger verletzungsanfällig.
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Max_Merkel schrieb:
Oder wie erklärt Ihr Euch, dass der Trainer erst nach dem Wochenende vorgestellt werden soll ? Am Wochenende ist DFB-Pokalfinale - und danach kommt ...


...Thomas Schaaf zu uns !

Der verlässt auf seine alten Tage nochmal die Hansestadt, weil er weiß, dass er ohne Diego sowieso nichts mehr reißen wird.

Und Bruchhagen steht doch auf Trainer, die nicht so wechselhaft sind und langfristig etwas entwicklen können.

Und Erfahrung und Erfolge hat er auch vozuweisen, ganz abgesehen von seinem Händchen für bankdrückende Brasilianer.
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FräuleinAdler schrieb:

Einen Arbeitsvertrag aufzulösen ist meistens eine sehr  emotionale Angelegenheit ähnlich wie die Auflösung einer  Liebesbeziehung. Und dieser "Arbeitsvertragsauflösung"  sind äußerst  emotionale Reaktionen vorausgegangen und waren sogar  mitentscheidend. Ich habe in dieser Saison keinen Fan rufen hören: "Wir bitten um die Entlassung von Herrn Funkel, da uns seine Weiterbeschäftigung nicht mehr sachgerecht erscheint."


Naja, einen Arbeitsvertrag mit einer Liebesbeziehung zu vergleichen halte ich für ein wenig ... daneben.
Arbeit ist in erster Linie dazu da, das Einkommen für den Lebensunterhalt zu sichern. Da Herr Funkel im Gegensatz zu vielen anderen, die derzeit ihre Arbeit verlieren, alles andere als demnächst in Existenzschwierigkeiten kommt, hält sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen.

Ich denke sowieso, dass es in diesem Geschäft (Folklore hin oder Tradition her) eher um 7-stellige Summen geht, als um Emotionen.

Die Emotionen haben wir Fans, die möglicherweise tatsächlich soetwas wie "Liebe" zur Eintracht empfinden. Abstrakt genug, angesichts der Tatsache, dass die handelnden Akteure, denen unsere "Zuneigung" gilt, nur deshalb den Adler tragen, weil sie einen Riesenhaufen Geld dafür bekommen.
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DeWalli schrieb:
Wer sitzt eigentlich gegen Hamburg auf der Bank? HB? Menger? Charly? Caio?


Caio sitzt doch immer auf der Bank. Der wird doch ganz nervös, wenn sich das jetzt plötzlich ändert. Nur nicht durcheinanderbringen den Jungen, kurz vor dem Abflug ins Churrasco-Land.
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Shlomo schrieb:
..falls sonst noch niemand auf die grandiose Idee gekommen ist

So denkt das FC-Brett über unsere Situation



Huch...selbst bei den Scheissböcken gibt es unterschiedliche Meinungen zum Thema F.:

Zitat: "Funkel ist in meinen Augen ein sehr, sehr seriöser Trainer, der sich aber irgendwann abnutzt. Er ist kein Rehagel, Schaaf oder Schäfer, die bei ihren Vereinen sehr lange angestellt waren.

Frankfurt hat eine sehr gute Mannschaft und einiges investiert. Wenn man damit dann fast bis Saisonende gegen den Abstieg kämpft, ruft man halt Gegner auf den Plan. Und genau das geschieht gerade in Frankfurt.
"

Soviel zum Märchen "Die anderen schütteln nur mit dem Kopf"...
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Tube schrieb:
Also sollte die Entscheidung denn tatsächlich so getroffen worden sein, finde ich die Entlassung als solches, zumal in der jetzigen Situatin zwar richtig, kann mich aber aufgrund der (Begleit-)Umstände und den Zeitpunkt der Entlassung irgendwie nicht so richtig darüber freuen.

Wenn's denn so ist: Danke Friedhelm für die geleistete Arbeit. Schade, dass man den Zeitpunkt, zu dem eine für alle Seiten angenehmere Trennung noch möglich gewesen wäre, ungenutzt verstreichen lies.

Danke Friedhelm und wirklich, ganz ernst gemeint: alles Gute im weiteren (Fußball-)Leben. Du hast hier in den vergangenen Jahren viel geleistet.

Wäre schön, wenn man sich nach so einer langen Zeit, nach all dem, was in dieser Zeit passiert ist, zum Abschied nun noch mal in die Augen schauen und sich mit einem Handschlag verabschieden könnte.

Mach's gut Friedhelm.


Dem schließe ich mich an.

Wie auch immer das Spiel gegen den HSV verlaufen sollte, wünsche ich mir "standing ovations" Richtung Funkel und einen donnernden Applaus - nicht als Ausdruck der Begeisterung über den Rausschmiss sondern als Zeichen der Anerkennung für das Geleistete !
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Schon mal daran gedacht, dass irgendwann, egal wie erfolgreich oder -los, Bruchhagen mal gehen muss? Und dann? Muss Bruchhagen in vielen Jahren auch noch vom Krankenbett weiterregieren, weil kein würdiger Nachfolger in Sicht ist?

Ob jetzt oder später: JEDER ist austauschbar, selbst die, ohne die man sich momentan nicht vorstellen kann, wie's weitergehen könnte.

Die Eintracht ist schließlich keine Ich-AG, wo nur ein einziger schaltet und waltet.

Klar, wäre es besser, wenn Bruchhagen bleiben würde, aber so zu tun, als wäre in dem Falle einer Trennung die einzige Alternative Schulden, Ohms, Rotlicht und Lizenzentzug ist ...entschuldigung...Blödsinn.

Es gibt auch im Falle des Vorstands nicht nur Schwarz oder Weiß...auch wenn das viele Eintracht Fans mit dem Schal vor den Augen natürlich anders sehen.

Ohne Bruchhagen könnte es besser laufen oder schlechter ... oder ganz stinklangweilig: ganz ähnlich. Weiß halt niemand. Und wer meint es zu wissen, kennt wahrscheinlich auch die Lottozahlen vom nächsten Samstag.
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Was mich bei der Presseschau ein wenig wundert ist - neben der Tatsache, dass wenigstens Amanatidis Eier in der Hose an und Klartext redet - dass Funkel sich so aufregt über die Reaktionen der Öffentlichkeit.

Wird denn nicht ständig betont, welch unglaublich große Erfahrung dieser Trainer hat? Dann sollte doch Herr Funkel besser als viele andere wissen, wie der Hase läuft - oder muss auch ihm Herr Bruchhagen erst die Bundesliga erklären?

Unter welchen Umständen hat Herr Funkel denn bisher seine Trainerämter in Uerdingen, Duisburg, Rostock und Köln verloren? Weil er Meister geworden ist und er nach getaner Arbeit eine andere Herausforderung gesucht hat?

Mit seiner Erfahrung jedenfalls sollte er nicht so dünnhäutig und gereizt auftreten, das ist alles andere als professionell und auch seiner nicht würdig. Abgesehen davon bekommt er ein Schweinegeld, dafür, dass er seinen Kopf für den (zur Zeit eher mäßigen) sportlichen Erfolg hinhalten muss.

Also sollte er mal wieder runterkommen und nicht die Schuld bei anderen suchen, sondern sich selbst eingestehen, dass er, wenn schon nicht gescheitert ist, doch einer Weiterentwicklung, im Wege steht. Und wenn er nur das Bauernopfer sein sollte (was ich nicht so recht glaube) - er will Profi sein und deshalb statt lächerlichen Durchhalteparolen entweder die Klappe halten und andere reden lassen (war eh noch nie seine Stärke) oder die Konsequenzen ziehen und zurücktreten - und nicht so tun, als wäre er der erste und einzige Trainer in der Bundesliga, dem ein solches "Schicksal" droht.

Die allermeisten Fans fordern wohl seine Entlassung oder seinen Rücktritt - aber sie würdigen dennoch seine Verdienste um die Eintracht und werden ihn ganz sicher als einen der "Guten" in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Es ist noch nicht zu spät für einen Schnitt in "beiderseitigem Einverständnis" !
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Der FAZ Artikel  spricht mir aus der Seele.

Schön mal was anderes als das unsägliche fr Geschreibsel zu lesen.
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Sagt mal, hab ich das geträumt?

Das war doch wohl das längste Interview von einem Spieler direkt nach dem Spiel, was es je gab - jedenfalls hatte ich den Eindruck.

Bzw. Interview? Das war ja nur ein Monolog von unserem Kapitän.

Ehrlich, schonungslos - und das totale Gegenteil davon, was die Vereinsführung so von sich gibt dieser Tage.

Ich hätte gerne den genauen Wortlaut nochmal abgedruckt gelesen !

Und dann noch Fenin, der wiederholt versichert, dass nächste Saison alles ganz anders (oder so ähnlich) wird. Hat nicht Amanatidis sich ähnlich geäußert?

Wissen die schon etwas?

Denn was soll schon anders werden, wenn alles bleibt wie's ist - außer, dass weniger Geld in der Kasse ist?

Ist es das, was gefühlte 99% der Eintrachtfans schon lange fordern, damit es auch anders werden kann?

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Weinbacher schrieb:
Gran_Feudo schrieb:
Ferdi Willers schrieb:
...Tauschen sie den Trainer, der nicht verlieren will, gegen einen Trainer aus, der gewinnen will. Das ist wirklich der Unterschied.


sonst ist der Leserbrief nicht der Reißer, aber damit trifft's den Nagel auf den Kopf!


Vieleicht ständen wir bei Gladbach,Cottbus usw... und müssten wirklich noch zittern!!!



Hab ich was verpasst? Stehen wir etwa im Mittelfeld und haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun?
Oder stehen wir doch nur 6 Punkte vor Cottbus (17.) oder 3 Punkte vor Gladbach (14.) und müssen tatsächlich noch - wenn auch nur ein wenig - zittern?

Es bleibt dabei: Hätten wir einen Trainer, der gewinnen will, der seine Mannschaft so ein- und aufstellt und motiviert, dass sie jedes Spiel zeigt, dass nur der Sieg zählt und dafür bis zum Schluss kämpft - dann hätten wir hier in Frankfurt keine Diskussion, unabhängig den Ergebnissen und unabhängig vom Tabellenplatz.
Mehr erwarten die Fans überhaupt nicht.

Im übrigen heißt "gewinnen wollen" nicht zwangsläufig planlos nach vorne zu stürmen und Caio eine Stammplatzgarantie zu geben.

Aber "gewinnen wollen" hat eben auch nichts mit den typischen Handbewegungen bei einem 0:0 oder 1:1 in der 70. Minute zu tun.

Symptomatisch für Funkel ist sein Loblied auf die Mannschaft nach dem 0:1 gg Schalke.
Das ist genau das Gegenteil von "gewinnen wollen" - nämlich "nicht zu hoch verlieren wollen"

Und das will (nicht nur) hier niemand sehen und deshalb "kocht" sie Fanseele!

Auf einen Sieg in Bochum - auch wenn der wahrscheinlich dafür sorgen würde, dass uns Funkel noch ein Jahr zur Weißglut treiben darf.
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Ferdi Willers schrieb:
...Tauschen sie den Trainer, der nicht verlieren will, gegen einen Trainer aus, der gewinnen will. Das ist wirklich der Unterschied.


sonst ist der Leserbrief nicht der Reißer, aber damit trifft's den Nagel auf den Kopf!
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FR schrieb:
Funkel, dabei bleibt es, macht einen guten Job. Er verwaltet den Mangel. Es ist die Mannschaft, die gehobenen Bundesligaansprüchen nicht genügt.


Die Mannschaft, die nach 5 Jahren überhaupt nichts mit Funkel zu tun hat

Die Mannschaft, die zu großen Teilen Funkel zusammengestellt hat. Man erinnere nur an die Aussagen Funkels zu Mahdavikia.

Die Mannschaft, die von Funkel unter der Woche eingestellt und am Wochenende aufgestellt wird.

Außer in Bremen hat wohl kein anderer Bundesligatrainer (die alle, überall innerhalb irgendwelcher Vorgaben arbeiten müssen) so viel und vor allem so lange Einfluss auf seine Mannschaft ausüben und seinen Stempel (wie auch immer) aufdrücken können.

Mit dem Ergebnis, dass immer noch nur um den Abstieg gespielt wird.

Nein, Funkel, dabei bleibt es, macht einen guten Job. Er hat damit, wie die Mannschaft spielt, nichts zu tun.

Und deshalb ist es auch gar nicht schlimm, jetzt mal den Trainer, dessen geniale Fähigkeiten sowieso bei dieser Rumpeltruppe nicht fruchten, auszutauschen.


Und jetzt im Ernst: Mich erzürnt, dass hier (mal wieder) so getan wird als müsste man Funkel nur mal ein paar Milliönchen ausgeben lassen dürfen und schon wäre die Champions-League sicher.

Und natürlich sind die unzähligen Fans, die das genau andersrum sehen, nämlich dass aus der Mannschaft mehr (aber gewiss nichts oberes Drittel)  herausgeholt werden könnte, mit einem anderen Trainer, nur verwirrte Stimmungen und lästige Störungen.

Unfassbar
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Ehrlich gesagt, verstehe ich die ganze Aufregung nicht.

Ich hatte meine Dauerkarte jemand anderem gegeben, denn ich war fest davon überzeugt, dass wir, mal wieder, wie schon viel zu oft in dieser Saison, gegen eine "Großen" eine Heimpleite kassieren.

0:2 hab ich getippt - 3 Gegentore mehr sind's geworden - so what?

Bis zum dämlicher Elfer, verursacht durch Ochs, der sich wohl nie mehr in den Griff bekommt, was das Kartensammeln betrifft (auch wenn's seine erste Rote war) wies nichts, aber auch gar nichts auf ein solches Ergebnis hin.

Dann: Elfer, Rot, nur noch zu zehnt. Verunsicherung, Verwirrung. Funkel reagiert nicht schnell genug oder die Mannschaft setzt es nicht schnell genug um und zack: 0:2. Das nach zwei so schnellen Toren, nach einem völlig anderen Spielverlauf bis dahin, ein Einbruch kommt ist nun wirklich nicht überraschend. Dann noch 0:3 und das Ding ist durch und am Ende ist's doch egal, ob 0:2 oder 0:5.

Wegen dem schlechteren Torverhältnis werden wir schon nicht absteigen.

Aber mir geht's um was anderes. In dieser Saison sind die Ergebnisse fast planbar, daran ändert auch das Spiel bis zum 0:1 nichts, denn echte Torgefahr war auch gestern Mangelware. Klar gab es 1-2 schöne Chancen, aber Werder ist nun wirklich kein Gegner, der sich durch ein Gegentor aus dem Konzept bringen lässt und selbst immer für Treffer gut.

Also wer die Saison beobachtet hat, verschiebt Hoffnungen à la "auch mal gegen einen Großen punkten" in den Ordner "Träumereien"

Damit ist auch das Ergebnis am 34. Spieltag gegen den HSV vorgezeichnet: Vielleicht kein Schützenfest wie gestern, aber einen Sieg wird's sicher nicht geben. Weil es für uns um nichts mehr gehen wird (Bielefeld verliert in DO und damit war's das) und weil die Serie der Schlappen gegen die Großen viel zu beständig ist.

Bleibt die Hoffnung auf  Bochum. Hier gehe ich maximal von einem Unentschieden aus, denn nach einer solchen Pleite, nur wenige Tage vorher, ist das Selbstbewußtsein im *****.

Nichtsdestotrotz gehe ich fest davon aus, dass die Eintracht erstklassig bleibt, dank (auch das eine Konstante dieser Saison) der noch schlechteren Konkurrenz.

Abgesehen davon war der gestrige Abend nur ein weiteres Mosaiksteinchen im großen Bild, dass die Eintracht seit März 2008 zeigt.

Diese "Entwicklung" macht nicht wirklich Lust auf die nächste Saison, vor allem dann nicht, sollte alles beim Alten bleiben. Denn dann wäre ein weiteres Jahr Abstiegskrampf vorprogrammiert.

Und in Anbetracht der angespannten Atmosphäre wird es mit jeder Niederlage von vorne losgehen, in immer kürzeren Abständen. Wie soll da irgendwas gelingen? Wenn sich die Führung jetzt (nach dem 34. Sptg.) nicht von Funkel trennt, könnte es richtig krachen nächste Saison.

Ich bin aber auch eher pessimistisch und glaube, dass sich die Herren irgendwie in die Sommerpause retten wollen, Gras über die Sache wachsen lassen, derweil sich die Fans mal wieder einreden, dass in der kommenden Saison alles besser wird, weil ja die Verletzten endlich wieder dabei sind und die Vorbereitung mitmachen können. Vielleicht wird ja sogar irgendein vielversprechender Name aus dem Hut gezaubert, der den Fans Hoffnung macht?

Es ist alles irgendwie so vorhersehbar geworden - und deshalb MUSS JETZT ENDLICH ein Zeichen gesetzt werden, eine Veränderung muss her.

Dafür ist ein Trainerwechsel geeignet.