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hawischer

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Ich mag den Löw einfach nicht. Obwohl er aus Freiburg kommt.
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Afrigaaner schrieb:

Ich mag den Löw einfach nicht. Obwohl er aus Freiburg kommt.

Geht meiner Frau auch so.
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Nie hat mich ein Tor der Nationalelf weniger bewegt
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Bsiko0303 schrieb:

Nie hat mich ein Tor der Nationalelf weniger bewegt

Geht mir genauso, meine Meinung zur Mannschaft bleibt, gegen Südkorea noch nicht gewonnen. Selbst wenn, wird es in der Ko-Runde ganz  schwer.
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Komisch, irgendwie ist mir es egal.
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Jetzt weiß ich auch warum der Uli dem Boateng die Freigabe erteilt hat.
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Zeit wird's!
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Höchste
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Schweden geht leider teilweise brutal zur Sache. An Müllers Stelle hätte ich den Ekdal auch mal gerempelt.
Beim Tritt gegen die Backe in der 1. HZ dachte ich, kann passieren.

Der Tritt gegen Rudy war schon übel und da dachte ich mir schon, dass die hoffentlich nicht "Gewinnen á la Ramos" versuchen werden.
Jetzt das sehr harte Einsteigen gegen Müller.
So nicht, Sverige.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Schweden geht leider teilweise brutal zur Sache. An Müllers Stelle hätte ich den Ekdal auch mal gerempelt.
Beim Tritt gegen die Backe in der 1. HZ dachte ich, kann passieren.

Der Tritt gegen Rudy war schon übel und da dachte ich mir schon, dass die hoffentlich nicht "Gewinnen á la Ramos" versuchen werden.
Jetzt das sehr harte Einsteigen gegen Müller.
So nicht, Sverige.

Na ja so schlimm ist es auch nicht, wenn ich da an unseren Ante denke....
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Nach den letzten Spielen der Bayern hätte man wissen können, dass bei denen die Luft raus ist. Spätestens  aber nach den Vorbereitungen.
Boateng bei 70% Kimmich bei 50% und Müller bei 60%.
Kroos in der Arbeit nach hinten eine Katastrophe.


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Jogi ist um 10 Jahre gealtert.
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Ich sehe keinen Grund, warum Du Dich angesprochen fühlen solltest. Jedenfalls nicht mehr als alle anderen auch.
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Haliaeetus schrieb:

Ich sehe keinen Grund, warum Du Dich angesprochen fühlen solltest. Jedenfalls nicht mehr als alle anderen auch.

Also gilt diese Mahnung auch für Dich. Hast ja auch Beiträge geschrieben. Ich mich nicht mehr als alle anderen angesprochen fühlen. Zu allen anderen zählst Du auch.

Trotzdem keine Antwort auf meine Frage, warum Du nicht konkret wirst und User A und B und C benennst. Warum nicht?
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Also Leute, die Regeln sind bekannt: wer glaubt hier mit provozierenden Schlagwörtern arbeiten zu müssen, riskiert eine Löschung seiner Beiträge bzw. einen Rauswurf. Es kann nicht sein, dass wir das beinahe täglich neu anmahnen müssen.
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Haliaeetus schrieb:

Also Leute, die Regeln sind bekannt: wer glaubt hier mit provozierenden Schlagwörtern arbeiten zu müssen, riskiert eine Löschung seiner Beiträge bzw. einen Rauswurf. Es kann nicht sein, dass wir das beinahe täglich neu anmahnen müssen.

Wenn 20 Minuten nach einem eigenen Beitrag ein solcher Hinweis der Moderation erscheint mit der allgemeinen Anrede "Also Leute..." fühle ich mich angesprochen. Einer "Schuld" bin ich mir aber nicht bewusst.
Warum nennt die Moderation nicht Ross und Reiter?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Xaver08 schrieb:

du hast da bei deinem rotweinübertrag einen kleinen denkfehler. diese studie sollte eine kausalität zwischen rotweingenuss und höherer lebenserwartung zeigen, der sich aber nicht ableiten liess. dafür brauchst du dann auch gründe, wie z.b. positiver einfluß auf arterienverkalkung oder was auch immer.

die studie des pew research centers ist lediglich beschreibend. es postuliert keiner die kausalität, daß menschen fremdenfeindlich sind, weil sie häufiger in die kirche gehen, sondern es wird lediglich festgestellt, daß es überschneidungen gibt. auch wenn die studie milieueffekte berücksichtigt bzw. herausrechnet, ist natürlich eine überschneidung im tradtionell konservativen milieu möglich bzw. eine potentielle erklärung.

ich empfehle dir wirklich zumindest mal ein querlesen in der studie, es lohnt sich.

Ja, du hast sicher recht, diese Rotweinstudie ist sicherlich dilettantisch, vermutlich gibt es sie gar nicht, sondern es ist eine erfundene Parabel auf die Schlussfolgerungen, die aus Studien von Laien gezogen werden.
Sie soll wohl zeigen, dass Studien auch in die Irre führen können. In diesem Fall könnte es in der Tat so sein, dass Gläubigkeit = erhöhte Fremdenfeindlichkeit eben damit zusammenhängt, dass der Anteil traditionell-konservativer Menschen, die mit Multi-Kulti etc. nicht viel anfangen können, bei den Gläubigen resp. praktizierenden Gläubigen höher ist als im sonstigen Durchschnitt. Der Schluss, den ein lesender Laie ziehen könnte, nämlich Gläubige = eher fremdenfeindlich als andere, wäre dann sicherlich verkehrt.

Ein ähnliches Phänomen haben wir ja auch bei den Asylsuchenden. Nimmt man die Kriminalstatistik, wird man unter Asylsuchenden einen nicht unerheblich hohen Prozentsatz an Gesetzesverstößen feststellen. Dies liegt aber wiederum daran, dass der Prozentsatz der zwischen 18 und 30-Jährigen bei den Asylsuchenden extrem hoch ist - das ist allgemein die Altersgruppe mit der höchsten Kriminalitätsrate.
Vergleicht man nun die beiden Altersgruppen direkt miteinander - hier die 18- bis 30-jährigen Asylsuchenden, dort ihre deutschen Altersgenossen - sieht das ganz anders aus. Dann ist nämlich die Kriminalitätsrate bei den Deutschen wesentlich höher.


ich verliere langsam den überblick, ob du jetzt die studie oder den lesenden laien kritisierst.



aber nur kurz noch, milieus, bildung etc. wurden in der studie berücksichtigt und herausgerechnet, und selbst dann zeigt sich ein unteschied zwischen den sog. praktizierenden christen und den konfessionslosen

Es gibt auch andere Faktoren als die religiöse Identität, die eng mit diesen Einstellungen verbunden sind. So gehen etwa eine höhere Bildung und die persönliche Bekanntschaft mit einem Muslim Hand in Hand mit einer größeren Offenheit gegenüber Einwanderung und religiösen Minderheiten. Und die Identifizierung mit der politischen Rechten ist stark mit ablehnenden Haltungen gegenüber Einwanderung verbunden. Trotzdem neigen Westeuropäer, die sich als Christen identifizieren, selbst nach der Anwendung statistischer Methoden zur Berücksichtigung dieser Faktoren – und einiger anderer Faktoren wie Alter und Geschlecht – eher als konfessionslose Westeuropäer dazu, negative Empfindungen gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten auszudrücken.


im epfehle dir dringend vor weiterer kritik wenigstens mal die zusammenfassung der studie zu lesen.

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Es wird auch nach der xten Wiederholung nicht klarer. Meinst Du nach Deinem Verständnis der Studie, dass die Religion, also das Christentum die Ursache für die festgestellte Ausländerfeindliichkeit der Gläubigen ist? Ist doch eine einfache Frage.
Die Beantwortung würde auch einiges verdeutlichen hinsichtlich der Frage, ob der Islam verantwortlich ist für Einstellung von Muslimen.
Solltest Du der Ansicht sein, die Religion per se sei nicht der Grund, dann muss man den Grund woanders suchen.
Ausschließlich nur festzustellen, gläubige Christen neigen zur Ausländerfeindlichkeit, ohne zu hinterfragen warum, ist m.E. auch nicht gerade sehr wissenschaftlich.
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eintracht ba schrieb:


Bitte korrigiere mich jetzt, aber verstehe ich dich richtig, dass du meinst, dass der  deutsch Stammbaum nichts mit Ausländer Feindlichkeit zu tun hat?

Ich kann aus Aussagen über den Stammbaum nicht schließen, ob Ausländerfeindlichkeit vorliegt oder nicht.
Ich kann es vermuten. Da könnte man dann ne Studie in Auftrag geben, die überprüft ob es einen Zusammenhang gibt.
Es einfach zu behaupten wäre das Ausdrücken eines Bauchgefühls, würde aber nichts darüber aussagen ob es tatsächlich stimmt.

eintracht ba schrieb:

Dann erkläre mir bitte eins. Warum wird der Artikel von jemanden eingestellt wird der diese These her nimmt und damit eine Diskussion über Ausländerfeindlichkeit im Christentum anregt.

Naja. Ich habe den Artikel aus der FR dazu bereits vor ein paar Tagen eingestellt.
Mir ging es darum, dass man keinen Automatismus Christ = Nächstenliebe gibt sondern im Gegenteil ein im Vergleich zu Ungläubigen recht auffällig großer Teil der praktizierenden Christen eher skeptisch gegenüber "Fremden" ist.

Und die Zahlen sind halt auffällig.
Und ja, ich kann mir vorstellen dass, siehe das Bier/Wein Beispiel, einzelne chrstliche Gruppierungen ganz anders ticken.
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FrankenAdler schrieb:

Naja. Ich habe den Artikel aus der FR dazu bereits vor ein paar Tagen eingestellt.
Mir ging es darum, dass man keinen Automatismus Christ = Nächstenliebe gibt sondern im Gegenteil ein im Vergleich zu Ungläubigen recht auffällig großer Teil der praktizierenden Christen eher skeptisch gegenüber "Fremden" ist.

So richtig verstehen kann ich es nicht.  "Ein auffällig großer Teil der praktizierenden Christen sind eher skeptisch gegenüber Fremden." Wenn das stimmt, dann hätten die beiden christlichen Kirchen in Deutschland aber ein Problem mit ihren Mitgliedern. Beide Kirchen, vorneweg Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strom sind in der Flüchtlingshilfe an der Spitze. Wenn ich an die Küchentage denke, wo sich Tausende in Veranstaltungen solidarisch gezeigt haben.
Ich bin eher beim Würzburger (bitte ihn um Verständnis) mit seinem Rotweinvergleich.
Wenn es keinen Automatismus gibt Christ = Nächstenliebe, dann gibt es auch keinen Automatismus Nichtchrist = Nächstenliebe. Wie wollte man den denn begründen.
Die Ursachen von Fremdenfeindlichkeit liegt m.E. nicht in der Religion begründet, sonst, ich habe es schon mal angesprochen, wäre ja auch der Islam oder das Judentum Mitursache von Fremdenfeindlichkeit. Vorhin unterscheiden sich die Betenden in Kirche oder Moschee?
Wer bitte möge mir das erklären?
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Bitte weiter diskutieren. Irgendwie erinnert mich das an das:

https://m.youtube.com/watch?v=pB8SrziIgfo
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Ich wäre dafür Rebic zu behalten. Einen vergleichbaren Spieler zu kaufen, wäre unter dem Gesichtspunkt des Florenz Anspruchs ein schlechtes Geschäft.
Wir verkaufen Rebic für 30 Mio, Florenz kriegt davon 12 ?  Mio und wir bezahlen für irgendeinen Südamerikaner dann 20 Mio. Oder so ähnlich.

Außerdem habe ich mich gerade an ihn gewöhnt. Basta!
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Xaver08 schrieb:

hawischer schrieb:

Ich habe gelernt, dass der Durchschnittschrist fremdenfeindlicher als der Durchschnittsmensch ohne Religionsbindung ist. Zu anderen Religionen gibt es keinen Vergleich.


bemerkenswert wie ich finde, in anbetracht der tatsache, welche glaubensgrundsätze dem christentum zu grunde liegen.


Auf den ersten Blick schon.
Vielleicht ist diese Studie aber auch dem "Rotwein-Effekt" erlegen.

Demnach leben Menschen, die jeden Abend 1 Glas Rotwein trinken, länger als jene, die das nicht tun. Die Schlussfolgerung "Rotwein ist gesund" ist jedoch falsch, hat diese Studie doch lediglich etwas anderes herausgefunden: Menschen, die jeden Abend 1 Glas Rotwein trinken, gehören zu der Gruppe der "Gemäßigten". Das heißt, sie machen nichts im Exzess, sondern alles in gesunden Maßen. Und deshalb leben sie länger, nicht wegen des Rotweins.

Könnte hier doch so sein, dass "Gläubige", resp. "praktizierende Christen" eher in der traditionell konservativeren Gesellschaftsgruppe zu finden sind, sodass sie diese bei der Umfrage überrepräsentierten.
Ihr versteht, was ich meine?
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So sehe ich es auch.

Ergänzend zu pew Research will ich sagen, dass das Institut nicht unumstritten ist. So musste es sich letztes Jahr den Vorwurf der "demografischen Panikmache" einhandeln mit einer Studie über die Entwicklung der Zahl  der Muslime in Deutschland
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/muslime-in-deutschland-106.html

Aber welches Institut ist schon unumstritten. Gebe ich einen gleichlautenden Forschungsauftrag zum Mindestlohn an die Hans Böckler Stiftung und an das Institut der deutschen Wirtschaft bekomme ich mit absoluter Sicherheit unterschiedliche Ergebnisse.

Seit meiner Kindheit , eine Studie hat gezeigt Spinat ist ein unglaublich gesundes Gemüse, habe ich so meine Probleme mit Studien, selbst wenn deren Ergebnisse mein eigenes Weltbild unterstützen.


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Also ich habe mich jetzt durch die Beiträge der letzten Stunden gelesen und sorry, ich wollte nur wissen, ob es einen Beleg gibt, dass Christen, gläubig oder nicht, fremdenfeindlicher sind als Menschen anderer Religionszugehörigkeit.
Ich habe gelernt, dass der Durchschnittschrist fremdenfeindlicher als der Durchschnittsmensch ohne Religionsbindung ist. Zu anderen Religionen gibt es keinen Vergleich.

Wenn es denn nur an der Religion liegt dann kann ich ja auch behaupten, dass es für die Durchschnittsgläubigen anderer Religionen auch gilt.
Welche Erkenntnisse habe ich dann?
Jetzt komme mir keiner mit dem von Lenin verfälschten Zitat vom alten Marx.
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Xaver08 schrieb:


hawischer schrieb:


Alles klar, wie ich vermutete.
Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass eine Diskussion, die zwischen Würzi und mir heute Nachmittag ganz vernünftig lief ab ca. 17 Uhr von Usern mit den hier üblichen Instrumenten der Rhetorik kaputt gemacht werden soll.
Möglich, dass jetzt einer mit "Mimimi  und  "heule weiter" antwortet.        




es gibt eine studie des pew research centers (being christian in western europe), die thematisiert, das sich der ablehnungsgrad des islam und z.b. die einstellung zu nationalismus von konfessionslosen, nicht praktizierenden und praktizierenden christen unterscheiden.

mit steigender gläubigkeit steigt die ablehnung gegenüber z.b. dem islam

Tatsächlich geht die christliche Identität in Westeuropa mit einem höheren Grad von negativen Gefühlen gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten einher.


auch nationalismus geht mit gläubigkeit einher, praktizierende christen neigen eher dazu, die überlegenheit der eigenen kultur zu postulieren

Allerdings lässt sich ein deutliches und einheitliches Muster erkennen: In Westeuropa äußern sowohl praktizierende als auch nicht praktizierende Christen eher als konfessionslose Erwachsene ablehnende Einstellungen gegenüber Einwanderern und Minderheiten sowie nationalistische Ansichten.


hier die studie
http://www.pewforum.org/2018/05/29/christ-sein-in-westeuropa/

ein artikel über diese studie wurde in den letzten 1-2 tagen hier bereits verlinkt, ich meine in einem artikel aus der fr

Vielen Dank, hatte ich gelesen. Leider ist Dein Beitrag keine Antwort auf meine Fragen an propain, eine Antwort die er mir verweigert hat. Meine Frage bezog sich nicht auf die  Frage der Studie, sondern darauf, wie sich die Gläubigen der großen Religionen in der Frage der Fremdenfeindlichkeit unterscheiden.
Reagieren Christen, Moslems, Juden, Buddisten usw unterschiedlich auf Fremde aufgrund ihrer spezifischen Religion? Oder meint propain dies sei ein spezielles christliches Problem?
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Nachtrag: Meine Fragen an propain findest Du in meinem Beitrag von heute, 18:37 Uhr.
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hawischer schrieb:


Alles klar, wie ich vermutete.
Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass eine Diskussion, die zwischen Würzi und mir heute Nachmittag ganz vernünftig lief ab ca. 17 Uhr von Usern mit den hier üblichen Instrumenten der Rhetorik kaputt gemacht werden soll.
Möglich, dass jetzt einer mit "Mimimi  und  "heule weiter" antwortet.        




es gibt eine studie des pew research centers (being christian in western europe), die thematisiert, das sich der ablehnungsgrad des islam und z.b. die einstellung zu nationalismus von konfessionslosen, nicht praktizierenden und praktizierenden christen unterscheiden.

mit steigender gläubigkeit steigt die ablehnung gegenüber z.b. dem islam

Tatsächlich geht die christliche Identität in Westeuropa mit einem höheren Grad von negativen Gefühlen gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten einher.


auch nationalismus geht mit gläubigkeit einher, praktizierende christen neigen eher dazu, die überlegenheit der eigenen kultur zu postulieren

Allerdings lässt sich ein deutliches und einheitliches Muster erkennen: In Westeuropa äußern sowohl praktizierende als auch nicht praktizierende Christen eher als konfessionslose Erwachsene ablehnende Einstellungen gegenüber Einwanderern und Minderheiten sowie nationalistische Ansichten.


hier die studie
http://www.pewforum.org/2018/05/29/christ-sein-in-westeuropa/

ein artikel über diese studie wurde in den letzten 1-2 tagen hier bereits verlinkt, ich meine in einem artikel aus der fr
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Xaver08 schrieb:


hawischer schrieb:


Alles klar, wie ich vermutete.
Irgendwie kommt mir der Gedanke, dass eine Diskussion, die zwischen Würzi und mir heute Nachmittag ganz vernünftig lief ab ca. 17 Uhr von Usern mit den hier üblichen Instrumenten der Rhetorik kaputt gemacht werden soll.
Möglich, dass jetzt einer mit "Mimimi  und  "heule weiter" antwortet.        




es gibt eine studie des pew research centers (being christian in western europe), die thematisiert, das sich der ablehnungsgrad des islam und z.b. die einstellung zu nationalismus von konfessionslosen, nicht praktizierenden und praktizierenden christen unterscheiden.

mit steigender gläubigkeit steigt die ablehnung gegenüber z.b. dem islam

Tatsächlich geht die christliche Identität in Westeuropa mit einem höheren Grad von negativen Gefühlen gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten einher.


auch nationalismus geht mit gläubigkeit einher, praktizierende christen neigen eher dazu, die überlegenheit der eigenen kultur zu postulieren

Allerdings lässt sich ein deutliches und einheitliches Muster erkennen: In Westeuropa äußern sowohl praktizierende als auch nicht praktizierende Christen eher als konfessionslose Erwachsene ablehnende Einstellungen gegenüber Einwanderern und Minderheiten sowie nationalistische Ansichten.


hier die studie
http://www.pewforum.org/2018/05/29/christ-sein-in-westeuropa/

ein artikel über diese studie wurde in den letzten 1-2 tagen hier bereits verlinkt, ich meine in einem artikel aus der fr

Vielen Dank, hatte ich gelesen. Leider ist Dein Beitrag keine Antwort auf meine Fragen an propain, eine Antwort die er mir verweigert hat. Meine Frage bezog sich nicht auf die  Frage der Studie, sondern darauf, wie sich die Gläubigen der großen Religionen in der Frage der Fremdenfeindlichkeit unterscheiden.
Reagieren Christen, Moslems, Juden, Buddisten usw unterschiedlich auf Fremde aufgrund ihrer spezifischen Religion? Oder meint propain dies sei ein spezielles christliches Problem?
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Ich weiß nicht... aber irgendwie geht es mir bei dem ganzen hier zu wenig darum wie man die aktuell bestehende Situation am besten bewältigt und immer noch zu viel darum was man hätte anders machen sollen und wer dran Schuld ist das es so ist wie es ist. Das Fehler gemacht wurden ist inzwischen wohl unstrittig aber es nützt doch nichts jetzt als weiter an den Fehlern herum zu knottern. Man braucht jetzt Ansätze und Lösungen um Probleme zu lösen die jetzt Vorherrschen. Und nicht Ansätze die vor 3 Jahren irgendetwas (oder auch nicht) verhindert hätten.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Man braucht jetzt Ansätze und Lösungen um Probleme zu lösen die jetzt Vorherrschen.

Bin ich bei Dir. Ein Hauptproblem Afrikas ist die Bevölkerungsexplosion. Soviel Krankenhäuser, Schulen, Arbeitsplätze können die Staaten dort nicht bauen oder schaffen. Richtig wäre so eine Art 1Kind Politik wie in China. Schränkt die Selbstbestimmung ein, aber immer noch besser als die Folgen der Bevölkerungexplosion.
2015 waren in Afrika 15.6% der Bevölkerung bis 4 Jahre alt in Europa 5.4%. Knapp 70% in Afrika sind unter 30.
In vielen, besonders ländlichen Gebieten ist Reichtum gleich Kinderreichtum. Kinder zum Arbeiten und als Altersversorgung für die Eltern.
Entwicklungshilfe muss Beiträge leisten um diesen Automatismus zu unterbrechen. Würzi hat  völlig recht, wenn er das Pillenverbot des Vatikan anprangert. Die Frauen und besonders die Männer (die bestimmen in vielen Kulturen über die Familie) müssen durch finanzielle Anreize "gesponsert" werden. Also eine Art negatives Kindergeld.

Damit geben wir für die aktuelle Migration keine Antwort. Aber vielleicht in 20 oder 30 Jahren. Bis dahin kann ich mir auch nur eine Begrenzung durch eine geregelte, solidarische Einwanderung in alle EU-Länder vorstellen. Die Ansätze zur Beendigung von Handelsbeschränkungen und Waffenexporten hat Würzi bereits ausgeführt.
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Je müder die Helden werden, um so mehr nehmen die Fouls zu.
Wenn Ante nicht raus genommen wird zur Pause, muss er sehr aufpassen.