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hawischer

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hawischer schrieb:

Einen Aspekt will ich hier herausgreifen. Knapp 48% aller Tatverdächtigen in München waren 2017 keine Deutschen. Der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung liegt mit 28% deutlich darunter und ist übrigens nahezu identisch mit der Zahl in Frankfurt (29%). Die hohe Zahl der ausländischen Tatverdächtigen darf jetzt nicht zu ausländerfeindlichen Sprüchen mißbraucht werden, denn die Lebensumstände und Altersstruktur wäre unter Betrachtung rein deutschen Täter wohl auch nicht anders.
In Frankfurt werden bei gleichem Ausländeranteil doppelt so häufig straffällig. In Berlin leben mit 19% anteilig die wenigsten Ausländer im Städtevergleich, dort registiert die Polizei aber die meisten Straftaten pro 100.000 Einwohner. Mit dem Ausländeranteil sind die Unterschiede im Sicherheitsniveau der Großstädte nicht zu erklären.

Deine Zahlen stimmen aber nur bedingt. Denn Frankfurt hat einen Anteil von 50% mit Migrationswurzeln, München von noch nicht mal 40%. Je nach dem wie diese Kriminalstatistiken geführt werden, wer in welchem Topf mitgezählt wird, kann man das nicht gut vergleichen. Deshalb ist die Äusserung das die CSU die bessere Integrationspolitik macht einfach nur Quatsch.
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propain schrieb:

hawischer schrieb:

Einen Aspekt will ich hier herausgreifen. Knapp 48% aller Tatverdächtigen in München waren 2017 keine Deutschen. Der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung liegt mit 28% deutlich darunter und ist übrigens nahezu identisch mit der Zahl in Frankfurt (29%). Die hohe Zahl der ausländischen Tatverdächtigen darf jetzt nicht zu ausländerfeindlichen Sprüchen mißbraucht werden, denn die Lebensumstände und Altersstruktur wäre unter Betrachtung rein deutschen Täter wohl auch nicht anders.
In Frankfurt werden bei gleichem Ausländeranteil doppelt so häufig straffällig. In Berlin leben mit 19% anteilig die wenigsten Ausländer im Städtevergleich, dort registiert die Polizei aber die meisten Straftaten pro 100.000 Einwohner. Mit dem Ausländeranteil sind die Unterschiede im Sicherheitsniveau der Großstädte nicht zu erklären.

Deine Zahlen stimmen aber nur bedingt. Denn Frankfurt hat einen Anteil von 50% mit Migrationswurzeln, München von noch nicht mal 40%. Je nach dem wie diese Kriminalstatistiken geführt werden, wer in welchem Topf mitgezählt wird, kann man das nicht gut vergleichen. Deshalb ist die Äusserung das die CSU die bessere Integrationspolitik macht einfach nur Quatsch.

Ich sprach bewusst von Ausländern, also Mitbürger, die keinen deutschen Pass haben.
Vielleicht nimmst du erst einmal zur Kenntnis, dass Menschen mit "Migrationswurzeln" (komischer Ausdruck)
nicht zwangsläufig Ausländer sind. Also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Du bewegst Dich hart an der Grenze zu Gauland und Co. Für den ist Boateng auch kein Deutscher.
Im übrigen wende Dich an die SZ. Die Quelle hatte ich genannt.
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Fränki?
Nett!
Das haben wir gemeinsam, dass unsere Beiträge für sich sprechen.
Du ziehst den Nationalistenfanboy durch, Öhm sorry: meinte natürlich volksnahen Konservativen, ich versuch darüber nicht zu kotzen.
Der Unterschied zwischen uns ist, dass du den Rechtsruck zu begrüßen scheinst während ich sehr in Sorge um Demokratie und Menschlichkeit bin.
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FrankenAdler schrieb:

Fränki?
Nett!
Das haben wir gemeinsam, dass unsere Beiträge für sich sprechen.
Du ziehst den Nationalistenfanboy durch, Öhm sorry: meinte natürlich volksnahen Konservativen, ich versuch darüber nicht zu kotzen.
Der Unterschied zwischen uns ist, dass du den Rechtsruck zu begrüßen scheinst während ich sehr in Sorge um Demokratie und Menschlichkeit bin.


Ja Fränki, wenn Du mit Rechtsruck die AfD meinst, dann bedauern wir das beide. Kotzen gehört zwar eher nicht zu meinen Ausdrucksmitteln, aber Dir sei es unbenommen.
Politisch in Deinem Heimatland (oder hätte ich das böse Wort jetzt nicht sagen sollen?) immer auf der Loserseite zu stehen, ist ja auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Da kann der Magen schon mal rebellieren.
Die Demokratie und Menschlichkeit sehe ich nicht in Gefahr. Millionen Menschen wollen nach Deutschland und wer hier ist, will kaum wieder weg. Deine Sorge in Ehren, aber geteilt wird sie nur von einer kleinen Minderheit. (nicht in diesem Forum selbstverständlich, ist doch auch schon mal was, gell?)
Was die CSU angeht, wie schon werner richtig ausführte, die CSU zeigt seit Jahrzehnten in die gleiche Richtung. Und sie ist damit unglaublich erfolgreich. Einen Rechtsruck kann ich da nicht erkennen. Beispielsweise in der Flüchtlingspoitik, seit Herbst 2015 immer die gleiche Position.
Ein Rechtsruck oder besser gesagt, die Akzeptanz der Realitäten ist da eher bei der SPD und teilweise bei den Grünen zu finden.
Die SPD zerlegt sich leider zu meinem Bedauern. Die Schlappe im linken Landesverband in Schleswig-Holstein bei den Kommunalwahlen ist schon heftig und dann die unfassbaren 13% Umfragewert in Bayern, 17% im Bund. Das hat die Partei nicht verdient, aber die Tendenz der Sozialdemokratie geht in Europa generell in die Richtung Bedeutungslosigkeit. Was ihr fehlt ist eine charismatische Führungspersönlichkeit wie Brandt, Schmidt oder auch Schröder. Frau Nahles ist es sicher nicht. Olaf Scholz, Heiko Maas auch nicht. Wen gibt es noch?    
Wirst Du zur Wahl gehen? Solltest Du auf alle Fälle tun. Ist wichtig für die Demokratie.
 
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hawischer schrieb:

Schau Würzburger, mein Anliegen war nur, darauf hinzuweisen, dass zwischen nicht gelungener Integration und Kriminalität einen Zusammenhang geben kann. Und am Beispiel München zu zeigen, dass eine gleichmäßige Verteilung auf alle Stadtteile die Integration fördert.

Um das aber auch noch zu beantworten: was die Staatsregierung sagt und die unteren Chargen der CSU tun, ist ein großer Unterschied. Ich weise darauf immer wieder hin. Wenn es irgendwo eine gelungene Integration gibt, ist das mit Sicherheit nicht auf dem Mist der Staatsregierung gewachsen. Glaub mir, ich sehe das fast jeden Tag hier vor Ort.

Im Übrigen: in deinem Musterbeispiel regiert Dieter Reiter von der SPD.
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Wenn dir negative Zahlen und Vergleiche aus Würzburg vorliegen bitte lass mich es wissen.
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Danke Würzi und Fränki, Eure Beiträge sprechen für sich.
Falls ihr noch einen Kommentar zu meinem Beitrag abliefern wollt, bin gespannt.
Feinstaub und Tempolimit sind wohl keine wesentliche Wahlkampfthemen in Bayern.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Keine Ahnung, warum du in einem Landtagswahlthread als erstes mal das Thema Sicherheit aufmachst. Insbesondere angesichts der heute veröffentlichten Kriminalitätszahlen (so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr).
Die Politik und Leute wie du wollen partout, dass die "Sicherheit" unsere Hauptsorge ist.
Soll ich raten, warum?

Schau Würzburger, mein Anliegen war nur, darauf hinzuweisen, dass zwischen nicht gelungener Integration und Kriminalität einen Zusammenhang geben kann. Und am Beispiel München zu zeigen, dass eine gleichmäßige Verteilung auf alle Stadtteile die Integration fördert. Um das nicht nur zu behaupten, habe ich auf Zahlen und Zitate aus der SZ zurückgegriffen.
Andere Beispiele  findest Du in Duisburg Marxloh oder im Essener Norden.
Die Bayern haben durch eine gute Förderung der Staatsregierung , z.B. durch das kommunale Wohnraumförderungsprogramm oder der Wohnungspakt Bayern und durch kluge Stadtentwicklung in den Kommunen schon einiges auf den Weg gebracht. Klar, alles geht immer noch besser, aber der Weg ist richtig.

Welche Hauptsorgen der Wähler hat? Wahrscheinlich Bildung, Wohnungsbau in den Ballungsräumen, Flüchtlinge und Integration und Sicherheit wird auch ein Thema bleiben. Parteien, die ein Thema vernachlässigen, kriegen am Wahltag die Quittung.
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Zum nicht wieder missverstanden zu werden, mit den anderen Beispielen meine ich negative.
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Keine Ahnung, warum du in einem Landtagswahlthread als erstes mal das Thema Sicherheit aufmachst. Insbesondere angesichts der heute veröffentlichten Kriminalitätszahlen (so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr).
Die Politik und Leute wie du wollen partout, dass die "Sicherheit" unsere Hauptsorge ist.
Soll ich raten, warum?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Keine Ahnung, warum du in einem Landtagswahlthread als erstes mal das Thema Sicherheit aufmachst. Insbesondere angesichts der heute veröffentlichten Kriminalitätszahlen (so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr).
Die Politik und Leute wie du wollen partout, dass die "Sicherheit" unsere Hauptsorge ist.
Soll ich raten, warum?

Schau Würzburger, mein Anliegen war nur, darauf hinzuweisen, dass zwischen nicht gelungener Integration und Kriminalität einen Zusammenhang geben kann. Und am Beispiel München zu zeigen, dass eine gleichmäßige Verteilung auf alle Stadtteile die Integration fördert. Um das nicht nur zu behaupten, habe ich auf Zahlen und Zitate aus der SZ zurückgegriffen.
Andere Beispiele  findest Du in Duisburg Marxloh oder im Essener Norden.
Die Bayern haben durch eine gute Förderung der Staatsregierung , z.B. durch das kommunale Wohnraumförderungsprogramm oder der Wohnungspakt Bayern und durch kluge Stadtentwicklung in den Kommunen schon einiges auf den Weg gebracht. Klar, alles geht immer noch besser, aber der Weg ist richtig.

Welche Hauptsorgen der Wähler hat? Wahrscheinlich Bildung, Wohnungsbau in den Ballungsräumen, Flüchtlinge und Integration und Sicherheit wird auch ein Thema bleiben. Parteien, die ein Thema vernachlässigen, kriegen am Wahltag die Quittung.
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Solange es die Wahlen betrifft, bitte.

Dazu war allerdings nichts ersichtlich. Ich habe nur keine Lust, wenn Du einfach den letzten Beitrag im D&D aufgreifst, irgendwen anpampst und dann etwas x-Beliebiges absonderst ständig abzuwägen, wo das denn un hin passen würde.

Guck doch einfach mal, worum es gerade geht und äußere Dich dazu ... wenn irgend möglich ohne abschätzige Kommentare zum letzen User. Das geht, wenn man denn will!
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Ach so, darum geht es Dir.
Tut mir leid Xaver. Dir ein Feindbild "CSU" zu unterstellen war nicht in Ordnung. Bitte um Entschuldigung.
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Können wir hier dann über die Wahlen diskutieren? Für alles Weitere gibts doch schon den Bayern-Thread und wenn es explizit um München gehen soll und ihr glaubt, genügend Stoff zu haben, dürft ihr auch da einen Thread ins Leben rufen.
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Haliaeetus schrieb:

Können wir hier dann über die Wahlen diskutieren? Für alles Weitere gibts doch schon den Bayern-Thread und wenn es explizit um München gehen soll und ihr glaubt, genügend Stoff zu haben, dürft ihr auch da einen Thread ins Leben rufen.

Meinst du nicht, dass dein Vorschlag nach einem Bayernthread und einem zu den Landtagswahlen noch einen zu München aufzumachen nicht ein bisschen zu viel ist?
Zumal München in Bayern liegt. Stand heute.

Wenn man hier im Wahlthread nicht mehr zu Fragen der Wohnungspolitik, der Ausländerfrage, der Kriminalität diskutieren soll, worüber dann?
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in bayern sieht man im übrigen nachwievor, daß es noch nicht mal in prozenten erfolgreich ist, die afd zu imitieren, die strategie rechtsaussenpolitik in den mainstream zu holen um der afd die wählerstimmen abzugraben ist gescheitert.

leider ist der schaden angerichtet, unter nicht unmaßgeblicher unterstützung der csu erlebt deutschland einen rechtsruck, wie es ihn schon lange nicht gab. fremden- und religionsfeindliches ist wieder salonfähig.

die gesichter solcher politik sind u.a. dobrindt, söder und seehofer. immer wenn man denkt, es geht nicht  noch tiefer, haut wieder jemand was neues raus, mögen es kreuze sein, oder ein neuer dobrint, es ist immer noch möglich, die niveaulatte nochmal zu reissen.
an den folgen dieses stimmungswechsels werden wir noch lange zu knabbern haben, auch wenn man sich wünscht, daß der spuk schnell wieder vorbei sein mag.
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Feindbilder zu pflegen mag für die Wahrung der eigenen politischen Überzeugung hilfreich sein, wer kann sich davon freisprechen. Ab und an sich mit den realen Gegebenheiten zu beschäftigen kann trotzdem nicht schaden.

Die Süddeutsche Zeitung hat in Ihrer Wochenendausgabe letzte Woche versucht die Frage zu beantworten, "warum München so sicher ist". Ausgangspunkt war die Statistik der Straftaten in den Großstadtregionen. Da schneidet Stadt und Kreis München am besten ab. Interessant ist, dass ein Mitarbeiter der Landespolizei in der Region München auf 265 Bürger kommt. In Köln sind das 215, in Frankfurt 195, in Hamburg 174 und in Berlin nur 160.
Also München hat statistisch die wenigsten Polizisten. Erstaunlich wenn man bedenkt, dass in München pro 100.000 Einwohner 6201 Straftaten begangen werden in den anderen Städten sind es etwa doppelt so viele.

Einen Aspekt will ich hier herausgreifen. Knapp 48% aller Tatverdächtigen in München waren 2017 keine Deutschen. Der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung liegt mit 28% deutlich darunter und ist übrigens nahezu identisch mit der Zahl in Frankfurt (29%). Die hohe Zahl der ausländischen Tatverdächtigen darf jetzt nicht zu ausländerfeindlichen Sprüchen mißbraucht werden, denn die Lebensumstände und Altersstruktur wäre unter Betrachtung rein deutschen Täter wohl auch nicht anders.
In Frankfurt werden bei gleichem Ausländeranteil doppelt so häufig straffällig. In Berlin leben mit 19% anteilig die wenigsten Ausländer im Städtevergleich, dort registiert die Polizei aber die meisten Straftaten pro 100.000 Einwohner. Mit dem Ausländeranteil sind die Unterschiede im Sicherheitsniveau der Großstädte nicht zu erklären.

Liegt es eventuell daran dass in München die Ausländer besser integriert sind als in anderen Großstädten?
Dafür spricht, dass die in München lebenden Ausländer weitgehend homogen auf das gesamte Stadtgebiet verteilt sind (in allen Vierteln zwischen 20-30%), anstatt sich zu isolieren. Ein nachbarschaftliches Verhältnis wirkt sich positiv auf die Integration und die Sicherheit aus, meint die SZ. In anderen Großstädten herrschen gravierende Unterschiede. Z.B in Hamburg liegt der Ausländeranteil in Billbrook bei 77% in Blankenese bei 8, In Berlin im Ortsteil Gesundbrunnen bei nahezu 99% in Treptow-Köpenick bei knapp 12%.
"Je größer die Kluft, desto eher können Parallelgesellschaften entstehen, aus denen mitunter Spannungen erwachsen."
Offenbar macht die CSU-geführte bayrische Staatsregierung in Verbindung mit den kommunalen Stellen eine bessere Integrationspolitk, als dies in anderen Bundesländern der Fall ist. Passt nicht ins Feindbild, oder?
(Quelle der Zahlen: SZ vom 28/29.04,2018)    
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Ja, Brodowin, dem kann ich folgen.

Ich denke auch weiterhin, dass alle Aussagen und Handlungen (lebenslange Mitgliedschaft etc.) nicht nur gut, sondern auch ernst gemeint waren. Leider hat sich gezeigt, dass die Schwelle zur Korrumpierbarkeit bei NK genau so tief liegt wie bei den meisten anderen Akteuren in diesem Geschäft auch. Nämlich genau reziprok zu der Chance, Macht, Ruhm und Geld zu erlangen. Und dann fliegt halt alles über Bord und man bittet um Verständnis, weil es ist ja der FC Bayern, Manchester United, Real Madrid. Und diese Namen hebeln alle Moralität und alle guten Vorsätze aus.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ja, Brodowin, dem kann ich folgen.

Ich denke auch weiterhin, dass alle Aussagen und Handlungen (lebenslange Mitgliedschaft etc.) nicht nur gut, sondern auch ernst gemeint waren. Leider hat sich gezeigt, dass die Schwelle zur Korrumpierbarkeit bei NK genau so tief liegt wie bei den meisten anderen Akteuren in diesem Geschäft auch. Nämlich genau reziprok zu der Chance, Macht, Ruhm und Geld zu erlangen. Und dann fliegt halt alles über Bord und man bittet um Verständnis, weil es ist ja der FC Bayern, Manchester United, Real Madrid. Und diese Namen hebeln alle Moralität und alle guten Vorsätze aus.

.... die Schwelle zur Korrumpierbarkeit....
Wenn das stimmt, was Du da schreibst, dann steht jeder (oder "die meisten") , der seinen Arbeitgeber wechselt, weil er woanders mehr verdient oder mehr Verantwortung hat, oder mehr Erfolg haben kann, an der "Schwelle zur Korrumpierbarkeit".
Na dann, herzlich willkommen neuer Trainer. Hoffentlich gehörst du nicht zu den meisten.
Ich glaube der WA überzieht ein wenig.
propain schrieb:

Wedge schrieb:

Haliaeetus schrieb:

Vielleicht müssen wir das Ganze bald umbenennen in "Versuche die Regieung zu retten" aber was der Dobrindt da vom Stapel lässt ist schon mal genial ... da kann man sich jedenfalls schwerlich darüber beschweren, dass die AfD es nicht so genau nimmt mit der Rechtsstaatlichkeit:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/empoerung-ueber-alexander-dobrindts-anti-abschiebe-industrie-15577956.html

Bedenklich finde ich übrigens, dass der Innenminister ihm auch noch zur Seite springt ... und das ist für mich auch vor dem Hintergrund, dass die CSU sich für den Landtagswahlkampf positionieren will, in keiner Weise akzeptabel.


Der eigentliche Skandal ist hier der "Industrie" Begriff.

Der suggeriert nicht nur das man es mit etwas großem, gut organisierten und wirtschaftlich orientiertem zu tun hätte, es ist auch die direkte Adaption des Nazisprech von AFD und Pegida, die von Flüchtlings- oder Asyl"Industrie" sprechen

Ein neuer Tiefpunkt vom Wadenbeisser Dobrindt, der in seiner Zeit als Bundesminister als einzigen Erfolg den Schutz der Autoindustrie vor betrogenen Bürgern vorweisen kann.

In den letzten Jahren hört man aus den Kreisen der CSU immer wieder so einen Scheißdreck, man glaubt manchmal die kennen nur noch das eine Thema.

Unfassbar wirklich, wenn man dann zur Kenntnis nimmt, wer alles mit diesen CSU-Typen nach der Landtagswahl bereit zu einer Regierungsbildung ist. Sogar die selbsternannten Hüter des politischen Anstandes, die Grünen, haben ungefragt ihre Bereitschaft bekundet. Nur der Söder will garnicht. Wie schreibt die Süddeutsche heute treffend:
"Sie [die Grünen] gleichen deshalb einer Braut, die ihre Hochzeit schon bis ins letzte Detail plant, ohne überhaupt einen Verlobten zu haben."
Peinlich das Ganze, da nach den aktuellen Hochrechnungen die CSU im Zweifelsfall einen Koaltionspartner aussuchen kann. Die AfD scheidet aus, die Linke auch (mangels Wähler), alle anderen stehen wahrscheinlich bei Fuss. Vielleicht braucht es aber auch niemand.
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AM hat gesagt, er will noch weiter Fußballspielen, am liebsten bei der Eintracht. Ob er sich einen Gefallen tut oder nicht ist ganz allein seine Sache.
Ihn vom Hof jagen, indem man ihm keine Vertragsverlängerung anbietet, fände ich schofel.
Wird es dann mit dem Spielen nicht so klappen, es war dann seine Entscheidung. Aber ihn quasi schützen zu wollen, weil er eventuell den richtigen Zeitpunkt zum Karriereende verpasst, ist allein die Sache seiner Berater. Nicht die des Vereins. Bei jedem anderen, aber nicht bei ihm.
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hawischer schrieb:

Wenn AM Jetzt nach einen Jahresvertrag möchte, dann bitte soll der Verein es machen. Gehört sich so, meine Meinung.      

Egal zu welchen Konditionen?
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Basaltkopp schrieb:

hawischer schrieb:

Wenn AM Jetzt nach einen Jahresvertrag möchte, dann bitte soll der Verein es machen. Gehört sich so, meine Meinung.      

Egal zu welchen Konditionen?

Habe bisher nicht gehört, AM wäre ein Geldgeier. Daran wird es wohl nicht scheitern.
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AM hat über viele Jahre einen tollen Job für die Eintracht gemacht und war und ist DIE Identifikationfigur für die Fans. Wer gestern erlebt was allein sein Warmlaufen schon für eine Euphorie ausgelöst hat, unvergesslich.
Wenn AM Jetzt nach einen Jahresvertrag möchte, dann bitte soll der Verein es machen. Gehört sich so, meine Meinung.
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Gewöhnen wir uns daran, dass es auch mit dem Videobeweis keine klare Entscheidung geben wird. Was hilft denn die beste Linienzieherei im Fernsehen, wenn man nicht zeitgleich (!) beurteilen kann, wann der Ball den Fuß des Passgebers verlassen hat.
Wir werden uns auch in Zukunft aufregen können und das ist gut so.
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Stand Jetzt gibt`s kein Triple!
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Marina schrieb:

Stand Jetzt gibt`s kein Triple!

Nächstes Jahr gibt es ja wieder eine Chance. Neuer Trainer....
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Jaaaaaaaa
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Noch 10 Minuten bis zum Bayerndusel?
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Lewandowski fällt und fällt und fällt, irgendwann wird sich der Schiri an die Worte vom Rummenigge erinnern.
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Och was war das denn?