igorpamic
15012
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SGE_Sepp
Weiss nicht wo ichs reinpacken soll, aber weiss jemand ob ein Sonderzug ggn Augsburg durch Stadtallendorf oder Treysa fährt? Finde nirgends was. Könnte dann natürlich heissen das keiner fährt aber vllt weiss jemand mehr.
SGE_Sepp schrieb:
Weiss nicht wo ichs reinpacken soll, aber weiss jemand ob ein Sonderzug ggn Augsburg durch Stadtallendorf oder Treysa fährt? Finde nirgends was. Könnte dann natürlich heissen das keiner fährt aber vllt weiss jemand mehr.
Ein Sonderzug fährt nur zwischen Marburg und Frankfurt.
ARD Deutschlandtrend - September 2017 KW 37
Union: 37 (0)
SPD: 20 (-1)
Grüne: 7,5 (-0,5)
Linke: 9 (-1)
FDP: 9,5 (+0,5)
AFD: 12 (+1)
Sonstige: 5 (+1)
https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2017/september-ii/
Union: 37 (0)
SPD: 20 (-1)
Grüne: 7,5 (-0,5)
Linke: 9 (-1)
FDP: 9,5 (+0,5)
AFD: 12 (+1)
Sonstige: 5 (+1)
https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2017/september-ii/
igorpamic schrieb:
ARD Deutschlandtrend: 14.09.2017
Union: 37 (0)
SPD: 20 (-1)
Grüne: 7,5 (-0,5)
Linke: 9 (-1)
FDP: 9,5 (+0,5)
AFD: 12 (+1)
Sonstige 5 (+1)
Nichts ist in den letzten Wochen politisch passiert, was der AfD nutzen könnte. Mit einer Ausnahme.
Die mediale Aufmerksamkeit und das Einprügeln (ob mit recht oder unrecht ist völlig wurscht) auf exponierte Funktionsträger der Partei. Teils geschickt eingefädelt durch gezielte Provokationen (Gauland, Weidel).
Was passiert. Ein Solidarisierungseffekt der vermeindlich abgehängten und Frustierten nach dem Motto: So wie die Elitären in Politik und Medien mit mir als Normalo umgehen, so gehen sie auch mit der AfD um. Ob das logisch und begründbar ist spielt keine Rolle. Der Frust entscheidet und das besonders im Osten. Dort erwarte ich AfD-Ergebnisse an die 20%. Warum das dort so ausgeprägt ist, sollen uns die Soziologen und Politologen nach der Wahl, wenn der Rauch verzogen ist, erklären.
Diejenigen, die meinten den Provokationen der Populisten durch Beschimpfungen entgegnen zu müssen, haben ihren Teil dazu beigetragen. Nicht alles was gut gemeint ist, ist auch richtig. Zumindest nicht in der Politik.
igorpamic schrieb:hawischer schrieb:
Was passiert. Ein Solidarisierungseffekt der vermeindlich abgehängten und Frustierten
Und das ist der Kardinalfehler zu glauben , die AFD wählen nur Abgehängte und Frustrierte.
Stimmt, es gibt Wähler aus allen möglichen Berufsgruppen, mir ging es hier explizit um die Besonderheit der Empfänglichkeit und Solidarisierung aufgrund populistischen Aktionen von AfD-Vertreter. Und da ist der Professor oder Unternehmer, die auch AfD wählen werden, weniger die Adressaten.
Ich glaube das Umfragen, je näher sie an der Wahl statt finden, eher repräsentativ sind. Es gibt ja auch Briefwähler die bereits gewählt haben.
vonNachtmahr1982 schrieb:
Ich glaube das Umfragen, je näher sie an der Wahl statt finden, eher repräsentativ sind. Es gibt ja auch Briefwähler die bereits gewählt haben.
Und bei dieser Briefwahl wird es eine Rekordbeteiligung geben, wie man Medienberichten aus ganz Deutschland entnehmen kann.
igorpamic schrieb:Tafelberg schrieb:
sollte kurz vor der Wahl nicht irgendwann mal Schluss sein mit Meinungsumfragen?
Warum?
ich dachte es wäre so, dass eine Woche vor der Wahl keine Umfragen mehr präsentiert werden. Ggf. irre ich da auch. Umfragen können ggf. auch Ergebnisse beeinflussen
igorpamic schrieb:
ARD Deutschlandtrend: 14.09.2017
Union: 37 (0)
SPD: 20 (-1)
Grüne: 7,5 (-0,5)
Linke: 9 (-1)
FDP: 9,5 (+0,5)
AFD: 12 (+1)
Sonstige 5 (+1)
Nichts ist in den letzten Wochen politisch passiert, was der AfD nutzen könnte. Mit einer Ausnahme.
Die mediale Aufmerksamkeit und das Einprügeln (ob mit recht oder unrecht ist völlig wurscht) auf exponierte Funktionsträger der Partei. Teils geschickt eingefädelt durch gezielte Provokationen (Gauland, Weidel).
Was passiert. Ein Solidarisierungseffekt der vermeindlich abgehängten und Frustierten nach dem Motto: So wie die Elitären in Politik und Medien mit mir als Normalo umgehen, so gehen sie auch mit der AfD um. Ob das logisch und begründbar ist spielt keine Rolle. Der Frust entscheidet und das besonders im Osten. Dort erwarte ich AfD-Ergebnisse an die 20%. Warum das dort so ausgeprägt ist, sollen uns die Soziologen und Politologen nach der Wahl, wenn der Rauch verzogen ist, erklären.
Diejenigen, die meinten den Provokationen der Populisten durch Beschimpfungen entgegnen zu müssen, haben ihren Teil dazu beigetragen. Nicht alles was gut gemeint ist, ist auch richtig. Zumindest nicht in der Politik.
igorpamic schrieb:
ARD Deutschlandtrend: 14.09.2017
Union: 37 (0)
SPD: 20 (-1)
Grüne: 7,5 (-0,5)
Linke: 9 (-1)
FDP: 9,5 (+0,5)
AFD: 12 (+1)
Sonstige 5 (+1)
Kann man, angesichts der Umfragewerte der SPD, eigentlich überhaupt noch von "GroKo" sprechen?
Ist ja schon bitter. Ich überlege mir langsam sie aus reinem Mitleid zu wählen...
41500 war ja eh ne Meldung von letzter Woche. Denke 46000 bis 48000 werden es werden und das ist schon ok.
Denke außer die Heimspiele Leverkusen, Freiburg und Hannover werden es ansonsten immer mindestens ca. 50.000 werden diese Saison.
Denke außer die Heimspiele Leverkusen, Freiburg und Hannover werden es ansonsten immer mindestens ca. 50.000 werden diese Saison.
d.h. jetzt sind lt. Aussage gestern 44.000 verkaufte Tickets + 3600 die noch zu erhalten sind.
Sind für mich 47.600.
die restlichen 3900 Differenz sind dann Gästekarten?
Sind für mich 47.600.
die restlichen 3900 Differenz sind dann Gästekarten?
viernull schrieb:
am Samstag schafft da keiner.
Nur die Softwareabteilung macht derzeit Überstunden.
OK - die Rechtsabteilung vielleicht auch...
Nicht zu vergessen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit... Stichwort Schadensbegrenzung...
Jetzt nur noch 3803
Tafelberg schrieb:
ja, dann ist es halt so. Offensichtlich gibt es ein Potential im knapp zweistelligen Bereich, die diese Partei wählen wollen, aus welchen Motiven auch immer.
Dieses Potenzial ist deutlich höher wie 10 Prozent ,wie ja schon Umfragen letztes Jahr gezeigt haben und Landtagswahlen hatten das bestätigt, auch im Westen (RP,BW).
Nur wenn es darum geht, im Bund eine Wahlentscheidung zu treffen, wird ein gewisser Anteil der potentiellen AFD Wähler aus taktischen Gründen FDP oder auch die Union wählen, um wenigstens Rot Rot Grün unmöglich zu machen.
hier das abgebrochenen interview mit der [edit: beleidigung] von letzter woche. hat sich schonmal fürs fernsehn fit gemacht...
http://www.op-marburg.de/Lokales/Bundestagswahl-2017/Die-Wahl-lokal/AfD-Spitzenkandidatin-Alice-Weidel-im-Interview
http://www.op-marburg.de/Lokales/Bundestagswahl-2017/Die-Wahl-lokal/AfD-Spitzenkandidatin-Alice-Weidel-im-Interview
brockman schrieb:
Punkt 2: Ein Blick in die Geschichte sollte uns lehren. Im Kampf Demokraten gegen Antidemokraten ist es immer schief gegangen, wenn man den Antidemokraten die Hand gereicht hat. Wenn man sie einbinden wollte. Sie amm Ende zu "entzaubern" plante. Wer in Wort oder Tat Gewalt propagiert, wer Grundrechte außer Kraft setzen will, ist kein Teil des Diskurses mehr. Und wer die Hyänen füttert, wird am Ende von ihnen gefressen.
Beispiele bitte.
Ich könnte zum Beispiel sagen, dass die Republikaner 1992 und 93 in den Umfragen bei 5 Prozent waren. Dann hat die Regierung das Asylrecht verschärft und die schärfste Forderung der Reps erfüllt. Natürlich ohne sie einzubinden.
Ergebnis: die Reps stürzten ab, zerlegten sich selbst.
Die ÖVP hat mit der Nominierung von Kurz einen Schwenk hin zur FPÖ Programmatik gemacht. Die FPÖ verlor von einem Tag auf den anderen 10 Prozent, die ÖVP gewann sie dazu.
Rutten hat in Holland vor der Wahl die Forderungen bzgl der Türkei von Wilders übernommen. Der verlor dann in wenigen Tagen vier Prozent, die Rutten hinzu gewonnen hat.
Soll ich noch mehr Beispiele bringen?
Es geht nicht um das Einbinden rechter Parteien. Man soll ihnen die Themen weg nehmen.
Wenn jemand wie der Herrmann von der CSU z.b. Kanzler wäre, würde die AfD keine 3 Prozent bekommen.
Wenn Du auf die Nazis anspielst... Denen hat man die Themen nicht weg genommen, denen hat man die Posten gegeben, die nötig waren, um die Demokratie zu zerstören.
Wenn die AfD den Kanzler stellen würde, wäre die Demokratie, wie wir sie kennen, am Ende. Gott bewahre.
Bzw als Fazit. Entweder man kommt den Rändern politisch entgegen oder man muss akzeptieren, dass an beiden Rändern Parteien mit 10-20 Prozent entstehen, die dauerhaft aufgrund dann permanenter GroKo immer weiter wachsen wie die FPÖ in Österreich.
Man darf sich dann halt nicht wundern, wenn Trump, Le Pen, Orban usw gewinnen. Da es Deutschland gut geht und wir eine gewisse Historie haben, hängen wir diesen Entwicklungen noch 10 bis 20 Jahre hinterher.
Bleibt die CDU da, wo sie jetzt ist, wird die AfD sich etablieren und konstant im zweistelligen Bereich sein.
Das ist die logische Folge, wenn 60 Prozent der Bevölkerung in gewissen Fragen nur noch von einer Partei unterstützt werden.
Also entweder ändert sich die Meinung des Volkes oder das Volk ändert seine Wahl.
Man darf sich dann halt nicht wundern, wenn Trump, Le Pen, Orban usw gewinnen. Da es Deutschland gut geht und wir eine gewisse Historie haben, hängen wir diesen Entwicklungen noch 10 bis 20 Jahre hinterher.
Bleibt die CDU da, wo sie jetzt ist, wird die AfD sich etablieren und konstant im zweistelligen Bereich sein.
Das ist die logische Folge, wenn 60 Prozent der Bevölkerung in gewissen Fragen nur noch von einer Partei unterstützt werden.
Also entweder ändert sich die Meinung des Volkes oder das Volk ändert seine Wahl.
SGE_Werner schrieb:
Bzw als Fazit. Entweder man kommt den Rändern politisch entgegen oder man muss akzeptieren, dass an beiden Rändern Parteien mit 10-20 Prozent entstehen, die dauerhaft aufgrund dann permanenter GroKo immer weiter wachsen wie die FPÖ in Österreich.
Österreich ist ein gutes Stichwort.
Nach deutschen Maßstäben wäre der jetzige SPÖ Kanzler nämlich von seiner Aura wie ein CSU- Ministerpräsident, der wohl zukünftige Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ein Rechtsradikaler und der FPÖ Strache die Wiedergeburt Hitlers
igorpamic schrieb:
Für die Union wäre Schwarz/Gelb die absolute Wunschkonstellation.
Für die SPD wohl auch.
igorpamic schrieb:
Aber warum regt sich dann niemand darüber auf, dass doch die so angeblich tote und neoliberale Einpersonen Partei FDP mit einem konservativen Parteichef auf einmal an den 10 Prozent kratzt.
Also ich bezeichne die mal als AFD light.
Mit einem Üblen Raubtierkapitalismuswahlprogramm... japp.. finde ich ebenso gruselig.
Bzw als Fazit. Entweder man kommt den Rändern politisch entgegen oder man muss akzeptieren, dass an beiden Rändern Parteien mit 10-20 Prozent entstehen, die dauerhaft aufgrund dann permanenter GroKo immer weiter wachsen wie die FPÖ in Österreich.
Man darf sich dann halt nicht wundern, wenn Trump, Le Pen, Orban usw gewinnen. Da es Deutschland gut geht und wir eine gewisse Historie haben, hängen wir diesen Entwicklungen noch 10 bis 20 Jahre hinterher.
Bleibt die CDU da, wo sie jetzt ist, wird die AfD sich etablieren und konstant im zweistelligen Bereich sein.
Das ist die logische Folge, wenn 60 Prozent der Bevölkerung in gewissen Fragen nur noch von einer Partei unterstützt werden.
Also entweder ändert sich die Meinung des Volkes oder das Volk ändert seine Wahl.
Man darf sich dann halt nicht wundern, wenn Trump, Le Pen, Orban usw gewinnen. Da es Deutschland gut geht und wir eine gewisse Historie haben, hängen wir diesen Entwicklungen noch 10 bis 20 Jahre hinterher.
Bleibt die CDU da, wo sie jetzt ist, wird die AfD sich etablieren und konstant im zweistelligen Bereich sein.
Das ist die logische Folge, wenn 60 Prozent der Bevölkerung in gewissen Fragen nur noch von einer Partei unterstützt werden.
Also entweder ändert sich die Meinung des Volkes oder das Volk ändert seine Wahl.