

Knueller
40649
hawischer schrieb:Brady schrieb:
Und am Ende arbeiten die meisten 40 Std. weil es mehr Kohle bringt
Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Die Optionsmöglichkeit mehr als 35 Stunden zu arbeiten hatte seinerzeit bei uns zu heftigem Andrang in der Personalabteilung geführt.
Da kennt ihr die/meine Generation Y ff. aber schlecht. 😅
Knueller schrieb:hawischer schrieb:Brady schrieb:
Und am Ende arbeiten die meisten 40 Std. weil es mehr Kohle bringt
Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Die Optionsmöglichkeit mehr als 35 Stunden zu arbeiten hatte seinerzeit bei uns zu heftigem Andrang in der Personalabteilung geführt.
Da kennt ihr die/meine Generation Y ff. aber schlecht. 😅
Die Gen Z arbeitet vielleicht 5 Stunden mehr, wenn sie die als Work & Travel auf Bali ableisten dürfen.
Knueller schrieb:hawischer schrieb:Brady schrieb:
Und am Ende arbeiten die meisten 40 Std. weil es mehr Kohle bringt
Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Die Optionsmöglichkeit mehr als 35 Stunden zu arbeiten hatte seinerzeit bei uns zu heftigem Andrang in der Personalabteilung geführt.
Da kennt ihr die/meine Generation Y ff. aber schlecht. 😅
"Aufgewachsen in einer von zunehmender Komplexität und ständigem Wandel geprägten Zeit, sind sie permanent auf einer Sinnsuche. Auch das ständige Hinterfragen der Umstände spiegelt sich im Namen der Generation wieder. (why = Y").
Glaube nicht, dass die Beschreibung auf den durchschnittlichen Lokführer zutrifft. Aber wer weiß... 🕵️
Vielen Dank für den Link.
Stutzig hat mich ja folgender Absatz gemacht:
Die Zahlen sind sicherlich etwas unscharf, sprechen doch andere von „Millionen Nutzern“. Dennoch finde ich es hier auffällig, dass jeder zweite Konsument ein problematisches Konsumverhalten vorweist. Das deckt sich auch mit meiner subjektiven (Lebens-)Erfahrung. Ich kenne viele langjährige Kiffer seit Beginn ihrer Karriere. Auch nach 25 Jahren hat kaum einer einen verantwortungsvollen Konsum entwickelt. Viele Lebensläufe wurden massiv negativ beeinflusst, und einige anfällige Seelen hat es in Psychosen oder Drogen- auch Alkohol- Süchte gestürzt. Deckungsgleich sehe ich beruflich eine sowieso schon psychisch anfällige Generation von jungen Menschen mit einem problematischen Suchtverhalten von Computersucht bis Kokain.
Ich bewundere insofern Menschen, die einen, auch objektiv betrachteten (!), verantwortungsvollen Konsum hinbekommen. Ich denke aber nicht, dass es ein Großteil der Konsumenten ist und glaube auch nicht daran, dass durch die Legslisierung hier eine große Veränderung stattfindet.
Stutzig hat mich ja folgender Absatz gemacht:
Der Cannabiskonsum zu Genusszwecken ist aktuell noch nicht erlaubt. Dennoch haben 2 Prozent der Menschen in Deutschland im letzten Monat Cannabis konsumiert, und knapp 1 Prozent weist einen problematischen Konsum auf.
Die Zahlen sind sicherlich etwas unscharf, sprechen doch andere von „Millionen Nutzern“. Dennoch finde ich es hier auffällig, dass jeder zweite Konsument ein problematisches Konsumverhalten vorweist. Das deckt sich auch mit meiner subjektiven (Lebens-)Erfahrung. Ich kenne viele langjährige Kiffer seit Beginn ihrer Karriere. Auch nach 25 Jahren hat kaum einer einen verantwortungsvollen Konsum entwickelt. Viele Lebensläufe wurden massiv negativ beeinflusst, und einige anfällige Seelen hat es in Psychosen oder Drogen- auch Alkohol- Süchte gestürzt. Deckungsgleich sehe ich beruflich eine sowieso schon psychisch anfällige Generation von jungen Menschen mit einem problematischen Suchtverhalten von Computersucht bis Kokain.
Ich bewundere insofern Menschen, die einen, auch objektiv betrachteten (!), verantwortungsvollen Konsum hinbekommen. Ich denke aber nicht, dass es ein Großteil der Konsumenten ist und glaube auch nicht daran, dass durch die Legslisierung hier eine große Veränderung stattfindet.
Elektro Grillen /Wasserbad unten
Abgesehen von dieser Rhetorik, die ab und zu bei ihm durchbricht, finde ich ihn eigentlich ganz gut. Ich war schon oft erstaunt, wie gut er sich auch in Details auskennt und bspw. Zahlen und Statistiken aus dem Effeff anführen und damit Leute bestätigen oder widerlegen kann.
Er scheint eine sehr gute Redaktion zu haben und sich darüber hinaus sehr gut vorzubereiten. Sowas schätze ich eigentlich. Auch, dass er oft hartnäckig Advocatus diaboli spielt, ganz unabhängig von der politischen Ausrichtung seiner Gegenüber.
Als ausgewiesener Günter Gaus-Fanboy (alle Gespräche gibt es auf yt und die sind alle sehr empfehlenswert) ist mir sein Gezappel halt manchmal zu viel, wenngleich man sagen muss, dass es im Vergleich zu vor Corona - damals noch mit größeren Runden und Publikum - deutlich besser geworden ist. Davor war es für mich wirklich unanschaubar.
Er scheint eine sehr gute Redaktion zu haben und sich darüber hinaus sehr gut vorzubereiten. Sowas schätze ich eigentlich. Auch, dass er oft hartnäckig Advocatus diaboli spielt, ganz unabhängig von der politischen Ausrichtung seiner Gegenüber.
Als ausgewiesener Günter Gaus-Fanboy (alle Gespräche gibt es auf yt und die sind alle sehr empfehlenswert) ist mir sein Gezappel halt manchmal zu viel, wenngleich man sagen muss, dass es im Vergleich zu vor Corona - damals noch mit größeren Runden und Publikum - deutlich besser geworden ist. Davor war es für mich wirklich unanschaubar.
Sehr, sehr geil.
Lanz, ich guck das ja selten, grillt grad zusammen mit ner TAZ Journalistin den unsäglich überforderten Dürr von der FDP in einer derart genüßlichen Weise, dass ich nur breit grinsend zugucken kann.
Lanz, ich guck das ja selten, grillt grad zusammen mit ner TAZ Journalistin den unsäglich überforderten Dürr von der FDP in einer derart genüßlichen Weise, dass ich nur breit grinsend zugucken kann.
Ich hab es nicht gesehen, werd es aber bestimmt nachholen.
Grillen kann der Lanz ja. Oft ist das leider gleichbedeutend mit einem Kreuzverhör und einem Fragenhagel, den der Gast nicht beantworten darf, weil man ihm oder ihr ständig ins Wort fällt.
Ob man das dann feiert oder nicht hängt dann davon ab, ob man mit der gegrillten Person sympathisiert oder nicht. Anstrengend ist es so oder so, weil die Leute nur noch "Herr Lanz, wenn ich bitte… Herr Lanz, wenn Sie mich einmal…" einwerfen können.
Grillen kann der Lanz ja. Oft ist das leider gleichbedeutend mit einem Kreuzverhör und einem Fragenhagel, den der Gast nicht beantworten darf, weil man ihm oder ihr ständig ins Wort fällt.
Ob man das dann feiert oder nicht hängt dann davon ab, ob man mit der gegrillten Person sympathisiert oder nicht. Anstrengend ist es so oder so, weil die Leute nur noch "Herr Lanz, wenn ich bitte… Herr Lanz, wenn Sie mich einmal…" einwerfen können.
Knueller schrieb:
Grillen kann der Lanz ja. Oft ist das leider gleichbedeutend mit einem Kreuzverhör und einem Fragenhagel, den der Gast nicht beantworten darf, weil man ihm oder ihr ständig ins Wort fällt.
Hab es eher so wahrgenommen, dass Lanz gnadenlos den Fokus gehalten und alle Versuche von Dürr das Thema zu wechseln sofort unterbunden und die gestellte Frage wiederholt hat. Einmal, als Dürr es zu sehr versucht hat, sich billig rauszuwinden hat er ihm whataboutism vorgeworfen.
Das würde ich mir schon öfter wünschen, dass man den populistischen Dreck abscheidet und das Kernthemen im Mittelpunkt hält.
Knueller schrieb:
Ich hab es nicht gesehen, werd es aber bestimmt nachholen.
Grillen kann der Lanz ja. Oft ist das leider gleichbedeutend mit einem Kreuzverhör und einem Fragenhagel, den der Gast nicht beantworten darf, weil man ihm oder ihr ständig ins Wort fällt.
Ob man das dann feiert oder nicht hängt dann davon ab, ob man mit der gegrillten Person sympathisiert oder nicht. Anstrengend ist es so oder so, weil die Leute nur noch "Herr Lanz, wenn ich bitte… Herr Lanz, wenn Sie mich einmal…" einwerfen können.
Der Lanz könnte mit mir verwandt sein, 😎
Knueller schrieb:
...Fragenhagel, den der Gast nicht beantworten darf, weil man ihm oder ihr ständig ins Wort fällt.
Ob man das dann feiert oder nicht hängt dann davon ab, ob man mit der gegrillten Person sympathisiert oder nicht. Anstrengend ist es so oder so, weil die Leute nur noch "Herr Lanz, wenn ich bitte… Herr Lanz, wenn Sie mich einmal…" einwerfen können.
Écactement: Hab es mir gerade auch angeschaut. Geht Lanz an keiner Stelle um die Beantwortung von Fragen seitens des "Gegrillten" sondern nur um dessen Diskreditierung. Die TAZ Redakteurin darf ihm dabei nach Belieben unter die Arme greifen (und unter Anderem vorrechnen, dass der durchschnittliche Verwaltungsaufwand in deutschen Unternehmen bei 1,5% liegt und somit dem Thema Entbürokratisierung eine unangemessene Bedeutung zukommt...)
Zeitgenössische Diskussionskultur in ihrer reinsten Form.
Knueller schrieb:
Ob man das dann feiert oder nicht hängt dann davon ab, ob man mit der gegrillten Person sympathisiert oder nicht. Anstrengend ist es so oder so, weil die Leute nur noch "Herr Lanz, wenn ich bitte… Herr Lanz, wenn Sie mich einmal…" einwerfen können.
Ja, leider - gute Beschreibung der Problematik von Dir.
Das Tagwerk in einem Finale furioso ins Ziel gebracht. 10 Tage Urlaub vor der Brust, die Barkeeperin begrüßt dich mit einem Lächeln, dem Daumen hoch und insb. einem Griff zum Jefer-Zapfhahn.
Manchmal ist das Leben eben doch eine Wolke. 💞