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krissy78

899

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Mainhattan00 schrieb:
NicheHo schrieb:
Hübner laut HR-online: "Spätestens in drei Jahren wollen wir in der Bundesliga vorne mitmischen."

     


Der Junge ist mir irgendwie noch einen Tick zu extrovertiert. Da gefällt mir Bruchhagens Art sehr viel besser..


Diesen Satz hätte BH sich (und uns) besser erspart. Derartiges hohles Geschwätz qualifiziert ihn höchstens für die Kategorie Dummbabbler.
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Streit ? Der Name ist Programm  
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Kann mir nicht vorstellen, daß TH gezwungen ist, zu einem Zweitligisten zu gehen. Man sollte die Kirche im Dorf lassen.
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Könnte man akzeptieren. Kommt er für Schwegler, würde aber gerade dieser "Tausch" augenfällig machen, was so ein Abstieg personell bewirken kann. Anstelle eines jungen, entwicklungsfähigen Nationalspielers kommt ein älterer, maximal durchschnittlicher Bundesligakicker. Man muß bei der Zusammenstellung des neuen Kaders unbedingt darauf achten, nicht nur das kurzfristige Ziel Wiederaufstieg im Auge zu haben, sondern auch eine gewisse Basis für die Zeit danach zu legen. Sonst ist der Dauerbetrieb des Fahrstuhls "1.Liga/2.Liga" vorprogrammiert.  
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Fakt ist, dass da einer geht - und auch noch ablösefrei - den man gern gehalten hätte. Und je öfter das passiert, desto schwieriger wird die Mission sofortiger Wiederaufstieg. Insofern sehe ich diese Personalie erst mal eher negativ. Allerdings scheint sie mir - im Gegensatz zu möglichen anderen - noch am ehesten reparierbar (wenn auch evtl. nicht ablösefrei, was auch nicht gerade positiv wäre, denn unerschöpflich sind die Mittel trotz Top-Etat nun auch wieder nicht). Mal schau'n, wie Hübner,Veh und last but least HB das lösen.  
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1,5 Mios. für Maierhofer ?      
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Die Kombination AV und BH ist zweifellos auf den ersten Blick überraschend, auf den zweiten aber nachvollziehbar. Ich meine, es hätte durchaus schlimmer kommen können. Die angemahnte Fußballkompetenz sollte man jetzt installiert haben. Ob man mit dem größten Zweitliga-Personaletat der Geschichte aufsteigt, ist trotzdem nicht sicher. Je mehr Wunschspieler man halten kann bzw. bekommt und je mehr Aussortierte man los wird, desto größer sind die Chancen. Falls es nicht klappt, dürfen es andere versuchen. Dann aber unter wesentlich schwierigeren Bedingungen.
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So verrückt kann man eigentlich nicht sein, den ollen Floppmöller auszugraben.
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Funkel ? Das wäre wie Sex mit der Ex. Außerdem würde er sich das sicher auch nicht antun. Er hat in Bochum gute Aufbauarbeit geleistet und spielt nächste Saison mit dem VFL  ernsthaft um den Aufstieg mit.
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Tja, also so langsam wundere ich mich schon etwas, nicht zuletzt auch über HB (obwohl ich ja eigentlich pro HB bin). Zu seiner Rechtfertigung könnte allenfalls seine mittlerweile doch wohl deutlich eingeschränkte Machtbefugnis bei wichtigen Entscheidungen dienen.    
Wie auch immer, die Personalien SD und Trainer ziehen sich wie Kaugummi und damit auch die Kaderzusammenstellung. Und was mir überhaupt nicht gefällt, sind die blutigen Nasen, die man sich bei den ins Auge gefaßten Personen holt und der Umstand, daß es sich eigentlich nicht gehört, in dieser Form zu versuchen, bei anderen Vereinen zu wildern. Möglicherweise wird das dann auch für den Trainer gelten.
Zusammen mit den Fanproblemen, die wohl erstmals trotz des bisherigen Langmuts von DFB/DFL zu einer nennenswerten Bestrafung führen, ergibt sich in der Öffentlichkeit ein deutlich negativeres Bild, was das Standing des Vereins angeht. Man ist möglicherweise drauf und dran, in kurzer Zeit vieles von dem zu verspielen, was man in all den mehr oder weniger doch recht erfolgreichen Jahren aufgebaut hat.    
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Von Frontzeck halte ich generell nicht übermäßig viel. Ich finde auch, daß er nicht zur Eintracht passen würde. Und Wollitz wird für mich überschätzt. Mit Cottbus hätte schon etwas mehr rauskommen dürfen, wenn man den doch recht hohen Etat bedenkt. Okay, da ist noch der Pokal, aber das reißt es auch nicht raus. Er kommt natürlich fast überall gut an - bei den Medien, vielen Fußballfans und demzufolge auch in der Branche, weil er als "Fußballverrückter" gilt, der für Einsatz, Leidenschaft und was weiß ich sonst noch alles steht. Aber da ist doch eine Menge bla-bla dabei (auch wenn die zweifellos fussballverstandfreie Kastrop bei Interviews mit ihm scheinbar jedesmal drauf und dran ist, ihm einen zu l....... ) . Für mich ist er eher ein leicht Bekloppter, der an der Seitenlinie Veitstänze aufführt, sich gern mit dem Schiri-Gespann anlegt und auch sonst - auch wenn ich mit dieser Auffassung sicher nicht mehrheitsfähig bin - nicht gerade durch detailliertes, analytisches Denken, sondern eher mit den branchentypischen Worthülsen auffällt. Wenn mir als Profi so einer erzählen wollte, wie Fußball geht, würde ich ihn nicht ernst nehmen.
Er ist mit Osnabrück ab- und mit Cottbus nicht aufgestiegen. Ähnliches würde er wohl auch mit der Eintracht "schaffen". Also Finger weg von diesem Blender !  
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Ich gehe - Stand heute - einfach davon aus, daß in der Konstellation HB + neuer Trainer + neuer SD glücklichere personelle Entscheidungen als zuletzt getroffen werden. Klar, Geld schießt keine Tore, aber generell halte ich auch den Abstand zwischen der Eintracht und dem Rest der 2. Liga im Gesamtpotential für gravierend. Die Grundvoraussetzungen nach früheren Abstiegen waren m.E. nach, objektiv betrachtet, nicht unwesentlich schwieriger. Ein Verein wie Bochum hatte nicht diese Möglichkeiten und doch ist man trotz kapitalem Fehlstart immerhin noch Dritter geworden.
Außerdem, obwohl ich kein Freund von Entschuldigungen bin: Es gab durchaus überproportional viele Widrigkeiten hinsichtlich Verletzungen und wohl auch Schiri-Entscheidungen. Das muß sich nicht unbedingt wiederholen. Auch aus der äußerst bescheidenen Chancenauswertung kann man im Umkehrschluß durchaus positive Aspekte ableiten, denn Chancen müssen erstmal erspielt werden, was in der 2. Liga fraglos leichter fällt. Und daß man die Dinger von heute auf morgen durchaus auch wieder reinmachen kann, ist auch nichts Neues.    
Natürlich darf man die 2. Liga nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber es wäre ebensowenig hilfreich, die Konkurrenz hochzujubeln. Man muß jetzt auf allen Ebenen "nur" aus der fraglos riesigen Enttäuschung möglichst schnell herauskommen und die neue Herausforderung konsequent annehmen.  
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Falls CD bleibt, spreche ich den hierfür Verantwortlichen die Kompetenz für derart weitreichende Personalentscheidungen ab. Es wird aber nicht passieren.
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Hier kann noch soviel hin- und herdiskutiert werden. Er wird bleiben, bekommt einen neuen SD zur Seite und bestimmt gemeinsam mit diesem den neuen Trainer, CD wird gehen bzw. gegangen werden.

Unter normalen Umständen wird man dann ähnlich wie Hertha die zweite Liga dominieren - ganz einfach deshalb, weil man mit Abstand den höchsten Etat haben wird, was nicht zuletzt HB zuzuschreiben ist (selten so einen gesunden Abstieg gesehen).  
Steigt Gladbach ebenfalls ab - was ich fast ausschließe - werden eben diese beiden Vereine 2011/2012 die zweite Liga beherrschen. Der Rest kabbelt sich um den Relegationsplatz.
Trifft man wider Erwarten andere Entscheidungen, wird es problematisch werden. Aber nur dann.
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Teixeira hat sicher nicht das Potential von beispielsweise Rode. Spielt in O. übrigens nur links hinten, weil die es seit Jahren nicht packen, einen richtigen LV zu verpflichten. Ich sehe ihn perspektivisch auf der "Sechs", kurzfristig rechts hinten. Aber wie gesagt: Laßt ihn mal ruhig zum FSV oder so gehen, er hilft der Eintracht nicht wirklich weiter, es sei denn, man will sich in der 2. Liga einrichten.  Ich habe ihn öfters gesehen und meine, das beurteilen zu können.
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Interessant, daß hier so viele pro CD sind. Die Zeit der Zampanos ist vorbei, auch wenn im Einzelfall so etwas mal funktionieren mag. Es gibt zuviel, was im Abstiegsfall gegen ihn spricht: der Mißerfolg, seine Kehrtwende mit der 2. Liga, wohl auch der finanzielle Aspekt und wenn ich ferner dieses lächerliche, fast peinliche Motivationstheater sehe, was sein Anhängsel Koch produziert: Nee, danke. Meines Erachtens sind andere Lösungen gefragt. Leute, die die 2. Liga kennen und genug Format für einen Verein wie die SGE besitzen oder eine kreative Lösung mit einem Tuchel-Verschnitt. Danach würde ich jedenfalls suchen. Ich gehe davon aus, daß im Abstiegsfall HB und der neue Sportdirektor schlau genau sind, entsprechend vorzugehen. Ansonsten hätten sie m.E. schon den ersten Fehler gemacht.  
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Wie ich schon gestern an anderer Stelle geschrieben habe - es gibt nach Lage der Dinge keine andere Möglichkeit, als mehr sportliche Kompetenz in den Verein zu holen und die one man show zu beenden. Es bleibt zu wünschen, daß man bei dem Neuen
nicht danebenlangt und sich ein gedeihliches Miteinander mit HB, mit dem man sich auf jeden Fall zusammenraufen sollte, entwickelt. Jede andere Lösung birgt m.E. noch mehr Risiken.
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MeaCulpa schrieb:




Wenn es letztendlich dann die 2. Liga sein sollte brauchen wir keinen der sich da unten "auskennt" sondern einen, der die Eintracht schnell wieder raus führt.  


Wenn sich ein Trainer (plus komplettes Umfeld) da unten nicht auskennt, kann - muß nicht - das schnell dazu führen,
daß es auch deshalb nichts wird mit "schnell wieder raus" und so. Aber das sind alles noch ungelegte Eier.
Nach der high risk-Entscheidung CD für den Abstiegskampf wäre seine Weiterbeschäftigung nach einem Abstieg schon aufgrund dieser Tatsache äußerst fragwürdig. Ich würde mir als Realist schon jetzt Gedanken über seinen Nachfolger machen.  
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Nach den Regeln des Geschäfts sind zukünftig weder Daum noch Skibbe darstellbar. Wenn der Normalfall, sprich Abstieg, eintreten sollte, braucht es einen mit der 2. Liga vertrauten Fachmann, wie es Funkel war (oder eben einen Glücksfall wie Herthas Babbel). Gleichzeitig müßte er mit dem für Zweitligaverhältnisse schwierigen/anspruchsvollen Umfeld einigermaßen souverän umgehen können sowie auch noch frei sein.
Diese eierlegende Wollmilchsau sehe ich momentan nicht unbedingt. Wobei einer wie Koller durchaus "passen" könnte.
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HB hat über Jahre hinweg ausgezeichnete Arbeit geleistet, vor allem auf dem wirtschaftlichen Sektor. Dies versetzt den Verein nun in die Lage, zumindest theoretisch eine Saison wie Hertha BSC hinzulegen, was nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Aber als man begann, Geld in die Hand zu nehmen, um den "nächsten Schritt" zu machen, zeigten sich recht schnell die Grenzen seiner bzw. der im Verein insgesamt vorhandenen sportlichen Kompetenz. Die 26 Punkte zum Ende der Vorrunde taten ein Übriges, um den Blick auf die Realtäten zu verstellen. Trotzdem mache ich ihm aus der desaströsen Rückrunde keinen ernsthaften Vorwurf; zu unvorhersehbar war die Entwicklung. Außerdem ist es eine nicht wegzudiskutierende Tatsache, daß die Verletzungsquote entscheidend zur heutigen Situation beigetragen hat.
Da man die Tabelle nun einmal aber nicht ignorieren kann, ist ein Weitermachen von HB wohl nur mit der zusätzlichen Installation eines Sportchefs, oder wie man den auch immer nennen will, darstellbar. Die Frage ist, wie sähe die Kompetenzverteilung aus und macht HB das mit ? Für den Verein wäre es das Beste, man fände einen geeigneten Mann und die Zusammenarbeit würde funktionieren. Aber ich bin skeptisch, ob das gelingen wird. Das latent vorhandene Konfliktpotenzial einer solchen an sich vernünftigen Lösung
wäre nicht gerade gering.
Unabhängig davon sollte man sich schleunigst mit einer dringend notwendigen Qualitätsanhebung im Scoutingbereich befassen. Die dort bestehenden Defizite haben schließlich ihren Teil zum wohl unmittelbar bevorstehenden Abstieg beigetragen.