Luzbert
19293
neutron schrieb:
Denn aus den Partien der Hinrunde hatten wir im MtM-Vergleich im Vorjahr 28 Punkte geholt, was wir um fünf Punkte übertroffen haben. In der Rückrunde waren es MtM im Vorjahr nur 19 Punkte. Und diese vielleicht um sieben bis acht Punkte zu übertreffen, erscheint auch ohne Marmoush nicht utopisch. Dann hätten wir 59-60 Punkte.
Naja. WIr haben halt nach vier Spielend er Rückrunde einen Rückstand von 2 Punkten im MtM.
Um hier also 8 Punkte zu übertreffen, braucht es aus den verbleibenden 13 Spielen 10 Punkte mehr als in der Vorsaison.
Ich halte das für utopisch.
Luzbert schrieb:neutron schrieb:
Denn aus den Partien der Hinrunde hatten wir im MtM-Vergleich im Vorjahr 28 Punkte geholt, was wir um fünf Punkte übertroffen haben. In der Rückrunde waren es MtM im Vorjahr nur 19 Punkte. Und diese vielleicht um sieben bis acht Punkte zu übertreffen, erscheint auch ohne Marmoush nicht utopisch. Dann hätten wir 59-60 Punkte.
Naja. WIr haben halt nach vier Spielend er Rückrunde einen Rückstand von 2 Punkten im MtM.
Um hier also 8 Punkte zu übertreffen, braucht es aus den verbleibenden 13 Spielen 10 Punkte mehr als in der Vorsaison.
Ich halte das für utopisch.
Wir haben letzte Saison MtM aus den verbleibenden 13 Spielen gerade einmal 13 Punkte geholt, also einen Punkteschnitt von genau eins gehabt. Das war sehr wenig. Wir bräuchten diese Saison noch 21 Punkte, um mit 60 Punkten einzulaufen, entspricht einem Punkteschnitt von 1,61. Das wäre imo gut aber nicht utopisch.
Diese Grafik ist in guten wie in schlechten Zeiten immer ein guter Indikator.
Wir lagen dieses Jahr einmal 7 und einmal 8 Punkte über den Punkten aus dem Vorjahr. Auch wenn wir in der Tabelle ständig gut da stehen, zeigt das, dass wir bei einem guten Verlauf nicht mit mehr als 55 Punkten rechnen sollten, was in der Rwgel einen sechsten Platz bedeutet.
Selbst dafür müssen wir bereits drei Punkte im MtM-Vergleich gut machen.
Wir lagen dieses Jahr einmal 7 und einmal 8 Punkte über den Punkten aus dem Vorjahr. Auch wenn wir in der Tabelle ständig gut da stehen, zeigt das, dass wir bei einem guten Verlauf nicht mit mehr als 55 Punkten rechnen sollten, was in der Rwgel einen sechsten Platz bedeutet.
Selbst dafür müssen wir bereits drei Punkte im MtM-Vergleich gut machen.
Luzbert schrieb:
Diese Grafik ist in guten wie in schlechten Zeiten immer ein guter Indikator.
Wir lagen dieses Jahr einmal 7 und einmal 8 Punkte über den Punkten aus dem Vorjahr. Auch wenn wir in der Tabelle ständig gut da stehen, zeigt das, dass wir bei einem guten Verlauf nicht mit mehr als 55 Punkten rechnen sollten, was in der Rwgel einen sechsten Platz bedeutet.
Selbst dafür müssen wir bereits drei Punkte im MtM-Vergleich gut machen.
Ja, aber bei den ausstehenden Spielen, die im Vergleich mit 4 Niederlagen, 7 Unentschieden und nur zwei Siegen in der Vorsaison ausgegangen sind, sollte eine Verbesserung um 3 Punkte locker drin sein
Wenn nicht mehr - trotz Rückrundentrauma 😎
Zurück zum SaW-Gebabbel.
Der Kicker lässt verlautbaren:
"Hellmann: Eintracht-Kapitalerhöhung fällt kleiner aus
Bis zu 80 Millionen Euro spült der Transfer von Omar Marmoush in die Kassen von Eintracht Frankfurt. Der Millionenverkauf wird auch Folgen für die geplante Kapitalerhöhung der Hessen haben."
Dazu gebe ich mal folgenden Senf dazu:
- Fix sind doch wohl "nur" 75 Mio. Und keiner außerhalb der AG weiß wie der Zahlungsplan aussieht.
- Aus diesem Transfererlös müssen die Optionen für Theate und Kristensen bezahlt werden
- Aus diesem Erlös müssen die Ablösen für Wahi und Batshuayi bezahlt werden
All diese Punkte, bzw. Teile davon, führen dazu, dass die angedachten Kapitalerhöhung von 66 Mio jedenfalls aus dem Marmoush-Deal schon rein rechnerisch nicht finanziert werden können.
Das Hellmann das vor der Mitgliederversammlung "anmeldet" finde ich gut.
Der Kicker lässt verlautbaren:
"Hellmann: Eintracht-Kapitalerhöhung fällt kleiner aus
Bis zu 80 Millionen Euro spült der Transfer von Omar Marmoush in die Kassen von Eintracht Frankfurt. Der Millionenverkauf wird auch Folgen für die geplante Kapitalerhöhung der Hessen haben."
Dazu gebe ich mal folgenden Senf dazu:
- Fix sind doch wohl "nur" 75 Mio. Und keiner außerhalb der AG weiß wie der Zahlungsplan aussieht.
- Aus diesem Transfererlös müssen die Optionen für Theate und Kristensen bezahlt werden
- Aus diesem Erlös müssen die Ablösen für Wahi und Batshuayi bezahlt werden
All diese Punkte, bzw. Teile davon, führen dazu, dass die angedachten Kapitalerhöhung von 66 Mio jedenfalls aus dem Marmoush-Deal schon rein rechnerisch nicht finanziert werden können.
Das Hellmann das vor der Mitgliederversammlung "anmeldet" finde ich gut.
Hellmann sagt ja auch nur, dass die Kapitalerhöhung kleiner ausfällt.
Ob das dann 10 Mio€ weniger sind oder 40 Mio€ ergibt sich daraus nicht.
Ich glaube auch nicht, dass die Käufe für Theate und Kristensen rein aus dem Marmousherlös finanziert werden. Die beiden hätten wir auch anderweitig finanziert.
Ob das dann 10 Mio€ weniger sind oder 40 Mio€ ergibt sich daraus nicht.
Ich glaube auch nicht, dass die Käufe für Theate und Kristensen rein aus dem Marmousherlös finanziert werden. Die beiden hätten wir auch anderweitig finanziert.
Cyrillar schrieb:Zeuge80 schrieb:
die haben den Vertrag anscheinend aufgelöst - so kann er vertragslos verplichtet werden und man ist dann auch nicht an die 20 Uhr Meldefrist gebunden
schreibt jemand In diesem Transfermark Chat:
https://www.transfermarkt.de/michy-batshuayi-zu-eintracht-frankfurt-/thread/forum/154/thread_id/1078906/page/6
wenn das so stimmt, cleverer Schachzug muss man schon sagen! Das war schon wieder so eine Vorgehenweise wie bei Dahoud
Glaube das geht nicht.
Auch Vertragslose dürfen jetzt nicht mehr verpflichtet werden.
Wer jetzt keinen Vertrag hat bleibt bis Sommer Vereinslos bzw kann nicht mehr für den Spielbetrieb gemeldet werden .
glaube ich auch: so ein bauerntrick wird nicht gehen, sonst würde sowas ja dauernd gemacht.
Henk schrieb:
Glaube das geht nicht.
Auch Vertragslose dürfen jetzt nicht mehr verpflichtet werden.
Wer jetzt keinen Vertrag hat bleibt bis Sommer Vereinslos bzw kann nicht mehr für den Spielbetrieb gemeldet werden .
glaube ich auch: so ein bauerntrick wird nicht gehen, sonst würde sowas ja dauernd gemacht.
Sobald er vertragslos ist, kann er machen was er will.
Insofern muss da schon einiges zwischen den Vereinen und dem Spieler geklärt sein, damit es dazu kommt. Da gehen im Zweifel alle ein hohes Risiko ein.
Stimmt es, dass sich die Möglichkeit zur Verpflichtung ergeben hat, weil man ihn in Istanbul loswerden wollte? Vielleicht haben Gehalt und Leistung nicht mehr gepasst...
Gelöschter Benutzer
Nach Ende des Wintertransferfensters kann man keinen Spieler mehr verpflichten.
steffm1 schrieb:Ralfe schrieb:
Und jetzt schreibt die Blöd dass er kommt de Batshuai oder so ähnlich
https://x.com/BILD_Eintracht/status/1886503639780356342
Bei Twitter wird es auch bestätigt!
Sorry X 😜
Als Unterzeichner des Briefes widerspreche ich da. Das ist ein Thread in einem Forum. Natürlich regt der Brief auch zur Diskussion an. Da gibt es unterschiedliche Meinungen, emotionale Bindungen an Forum und Verein, Strukturen, die sich ändern und den Standpunkt der Eintracht, um dessen Erläuterung mit dem offenen Brief gebeten wurde.
Frankfurter-Bob schrieb:
Als Unterzeichner des Briefes widerspreche ich da. Das ist ein Thread in einem Forum. Natürlich regt der Brief auch zur Diskussion an. Da gibt es unterschiedliche Meinungen, emotionale Bindungen an Forum und Verein, Strukturen, die sich ändern und den Standpunkt der Eintracht, um dessen Erläuterung mit dem offenen Brief gebeten wurde.
Natürlich sollt ihr den Brief weiter diskutieren dürfen.
Skyeagle hat dies in seinem ersten Modbeitrag auch explizit erwähnt:
"Leute,
es geht hier um den Offenen Brief an die Eintracht aber nicht um etwaige Diskussionen über Demokratie etc. Das wurde schon an anderer Stelle diskutiert. Nutzt den Thread doch bitte nur, wenn es konkret um den Brief gehen soll."
Sprich: Das Kneipengebabbel passt hier nicht rein, Inhalte zum offenen Brief natürlich schon.
Eigentlich hat Omar ganze 7 Jahre Anlaufzeit gebraucht. Ein typischer Spätzünder.
2017 nach Deutschland gekommen und erst bei uns den Durchbruch 23/24 geschafft.
Fast 26 Jahre alt und nur 108 Buli-Spiele und 35 Tore. 27 Tore davon bei uns in den letzten 1,5 Jahren.
Wahi ist vor 14 Tagen erst 22 Jahre alt geworden und hat schon 125 Erstligaspiele und 44 Tore geschossen.
Er hat sämtliche U-Nationalmannschaften Frankreichs durchlaufen. Das ist rein vom Talent her dann noch mal ein anderes Kaliber als Omar. Wenn er sich in den nächsten 2 Saisons ähnlich entwickelt wie Omar, dann soll ihm auch die Rückrunde ruhig als Anlaufzeit dienen
2017 nach Deutschland gekommen und erst bei uns den Durchbruch 23/24 geschafft.
Fast 26 Jahre alt und nur 108 Buli-Spiele und 35 Tore. 27 Tore davon bei uns in den letzten 1,5 Jahren.
Wahi ist vor 14 Tagen erst 22 Jahre alt geworden und hat schon 125 Erstligaspiele und 44 Tore geschossen.
Er hat sämtliche U-Nationalmannschaften Frankreichs durchlaufen. Das ist rein vom Talent her dann noch mal ein anderes Kaliber als Omar. Wenn er sich in den nächsten 2 Saisons ähnlich entwickelt wie Omar, dann soll ihm auch die Rückrunde ruhig als Anlaufzeit dienen
PhillySGE schrieb:
Eigentlich hat Omar ganze 7 Jahre Anlaufzeit gebraucht. Ein typischer Spätzünder.
2017 nach Deutschland gekommen und erst bei uns den Durchbruch 23/24 geschafft.
Fast 26 Jahre alt und nur 108 Buli-Spiele und 35 Tore. 27 Tore davon bei uns in den letzten 1,5 Jahren.
Das lässt sich noch weiter zuspitzen: 15 seiner 35 Tore hat er in den letzten 5 Monaten geschossen!
Gelöschter Benutzer
Juno267 schrieb:
Vielleicht könnte man ja mal damit anfangen hier im Forum keine Links zu X mehr zu posten.
Solange das nicht gegen die Netiquette verstößt kann das doch wohl jeder User für sich selbst entscheiden?
Gelöschter Benutzer schrieb:Juno267 schrieb:
Vielleicht könnte man ja mal damit anfangen hier im Forum keine Links zu X mehr zu posten.
Solange das nicht gegen die Netiquette verstößt kann das doch wohl jeder User für sich selbst entscheiden?
Das ist richtig. Aber dennoch kann es im Sinne eines Selbstreinigungsprozessen durchaus hilfreich sein, wenn die Menge an Links drastisch reduziert wird.
Das hindert niemanden daran, entsprechende Links zu setzen, es ist aber eben auch nicht verboten keine Links zu setzen.
Gelöschter Benutzer
Mir liegt nichts an X, ich brauche die Plattform nicht. Mir geht es nur gewaltig auf den Sack, wenn mir jemand vorschreiben will, was ich posten darf und was nicht. Freie Meinungsäußerung gilt für manche Leute scheinbar nur für die Meinung, die ihnen passt.
Luzbert schrieb:
Aber dennoch kann es im Sinne eines Selbstreinigungsprozessen durchaus hilfreich sein, wenn die Menge an Links drastisch reduziert wird.
Also wenn wir das schaffen, und wenn es nur 50% weniger X Links werden (das hat ja wirklich Überhand genommen), dann wird sich Musk aber umschauen! Millionen, ach was, MILLIARDEN an Werbeeinnahmen, die da verloren gehen werden. Die Bild haben wir ja auch schon halb in den Ruin getrieben.
Nur diesen Romano müssten wir uns dann klemmen. Aber im HR-Ticker sind die ja auch ganz flott.
Bezüglich der Vorwürfe hatte ich die Tage etwas auf Bluesky geschrieben.
Was da auf Wikipedia bezüglich Kontroversen steht ist Quatsch und bezieht sich größtenteils auf Molina, der für seine Behauptungen nie Quellen und Beweise geliefert hatte.
Dafür gibt es aber offizielle Dokumente und Schuldeingeständnisse darüber was wirklich passiert ist. Als er 14 war hatte er über einen längeren Zeitraum Streit mit einer Mitschülerin. Die soll ihn gemobbt und mehrmals rassistisch beleidigt haben. Was allerdings nur unter der Hand weitererzählt und nie von Wahi's Familie in irgendeiner Weise als Rechtfertigung genommen wurde.
Diese Mitschülerin hatte er dann gezwungen, sich vor Mitschüler*innen bis auf die Unterwäsche auszuziehen.
Auch eine richtig miese Aktion. Aber doch ganz anders als, wie von Molina behauptet, Mitschüler unter Androhung von Gewalt zur Masturbation zu zwingen.
Wegen der Sache vor der Bar gab es Ermittlungen der Polizei. Die wurden allerdings ohne Ergebnis eingestellt, da Zeugenaussagen widersprüchlich und die Verletzungen nicht glaubhaft waren.
Unabhängige Zeugen hatten davon berichtet, dass es eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Frau und Wahi bzw. dessen Gruppe gegeben haben soll. Die Frau soll dann auf jemanden aus Wahi's Gruppe losgegangen sein und wurde zu Boden gestoßen. Also kein Schlag und es war nichtmal Wahi selbst, der eine körperliche Auseinandersetzung mit der Frau hatte.
Zwar wurden vor Ort von den Sanitätern Verletzungen, welche von einem Sturz herrührend könnten, festgestellt. Allerdings wurde da keine Gesichtsverletzung festgestellt. Die wurde erst Tage später von einem anderen Arzt dokumentiert. Ohne Beurteilung davon, ob die Verletzung von einem Schlag kommt und in dieser Nacht entstanden ist.
Das sind die Fakten zu den Vorwürfen.
Die erste Geschichte ist natürlich übel. Trotz der gerüchteten Vorgeschichte und seinem damaligen Alter. Und ich könnte es verstehen, würde ihn jemand deshalb nicht bei uns sehen wollen.
Ich persönlich kann ihm diese Geschichte, eben wegen seinem damaligen Alter und der glaubhaft wirkenden Reue. Und vielen Usern hier dürfte meine Verachtung gegenüber Frauenschlägern wie zB. Greenwood bekannt sein.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung zu dem Thema und ich kritisiere niemanden, der bezüglich der Geschichte evtl deutlich größere Bauchschmerzen hat.
Was da auf Wikipedia bezüglich Kontroversen steht ist Quatsch und bezieht sich größtenteils auf Molina, der für seine Behauptungen nie Quellen und Beweise geliefert hatte.
Dafür gibt es aber offizielle Dokumente und Schuldeingeständnisse darüber was wirklich passiert ist. Als er 14 war hatte er über einen längeren Zeitraum Streit mit einer Mitschülerin. Die soll ihn gemobbt und mehrmals rassistisch beleidigt haben. Was allerdings nur unter der Hand weitererzählt und nie von Wahi's Familie in irgendeiner Weise als Rechtfertigung genommen wurde.
Diese Mitschülerin hatte er dann gezwungen, sich vor Mitschüler*innen bis auf die Unterwäsche auszuziehen.
Auch eine richtig miese Aktion. Aber doch ganz anders als, wie von Molina behauptet, Mitschüler unter Androhung von Gewalt zur Masturbation zu zwingen.
Wegen der Sache vor der Bar gab es Ermittlungen der Polizei. Die wurden allerdings ohne Ergebnis eingestellt, da Zeugenaussagen widersprüchlich und die Verletzungen nicht glaubhaft waren.
Unabhängige Zeugen hatten davon berichtet, dass es eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Frau und Wahi bzw. dessen Gruppe gegeben haben soll. Die Frau soll dann auf jemanden aus Wahi's Gruppe losgegangen sein und wurde zu Boden gestoßen. Also kein Schlag und es war nichtmal Wahi selbst, der eine körperliche Auseinandersetzung mit der Frau hatte.
Zwar wurden vor Ort von den Sanitätern Verletzungen, welche von einem Sturz herrührend könnten, festgestellt. Allerdings wurde da keine Gesichtsverletzung festgestellt. Die wurde erst Tage später von einem anderen Arzt dokumentiert. Ohne Beurteilung davon, ob die Verletzung von einem Schlag kommt und in dieser Nacht entstanden ist.
Das sind die Fakten zu den Vorwürfen.
Die erste Geschichte ist natürlich übel. Trotz der gerüchteten Vorgeschichte und seinem damaligen Alter. Und ich könnte es verstehen, würde ihn jemand deshalb nicht bei uns sehen wollen.
Ich persönlich kann ihm diese Geschichte, eben wegen seinem damaligen Alter und der glaubhaft wirkenden Reue. Und vielen Usern hier dürfte meine Verachtung gegenüber Frauenschlägern wie zB. Greenwood bekannt sein.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung zu dem Thema und ich kritisiere niemanden, der bezüglich der Geschichte evtl deutlich größere Bauchschmerzen hat.
Von Omar können echt alle Spieler, die Abwanderungsgedanken hegen, was lernen. Und ihre Berater erst recht. Was ein Unterschied zu RKM und ähnlichen Fällen. Kein Geheuchel, keine Lügen, keine falschen Treueschwüre. Omar ist entweder sehr gut beraten oder ein sehr guter Charakter (oder beides).
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/omar-marmoush-von-eintracht-frankfurt-hat-keine-wechselabsichten-im-winter-v1,marmoush-172.html
Aha. Wie schnell man doch vergisst.
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/omar-marmoush-von-eintracht-frankfurt-hat-keine-wechselabsichten-im-winter-v1,marmoush-172.html
Aha. Wie schnell man doch vergisst.
NikoOkolov schrieb:
Aha. Wie schnell man doch vergisst.
Das ist spannend.
Ich hatte die Tage darüber nachgedacht, was den Abgang bei ihm so positiv erscheinen lässt.
Mir fällt mir nur ein, dass er nichts negatives gesagt und sich bin zum Ende voll eingesetzt hat.
Etwas bewusst Positives oder überhaupt irgendetwas zu den Wechselabsichten hat er im Januar nicht gesagt. Vielleicht ist genau das das Erfolgsrezept für einen sauberen Abgang.
Ich tippe aber darauf, dass ihm, hätte er gegen St. Pauli und Freiburg schwache Spiele abgeliefert, nachgesagt worden wäre mit dem Kopf schon woanders zu sein.
philadlerist schrieb:
Kristensen war heute bockstark, nicht nur wegen seiner Torvorbereitung.
Grade jetzt, wo Omar fehlen wird, wird hoffentlich Rasmus diese positive Energie noch stärker in die Mannschaft bringen.
Der Typ ist einfach krass. Von der ersten Minute an Puls. Eine breite Brust wie Herkules.
Er muß das Wort "Mentalität" erfunden haben.
Ich hol den mit der Schubkarre ab, von überall....
philadlerist schrieb:
Den dritten Junior, den ich gerne hervorheben will, ist Oscar Hojlund. Schade, dass er so lange verletzt war. In den kurzen Einsätzen in den letzten Spielen kann man sehen, was für ein herausragender Fighter er ist. Aber, und das ist noch wichtiger, er ist ein kluger Fighter, so vom Typ her wie Rode. Nicht blind grätschend, sondern dann, wenn man sofort einen Vorteil aus der Bewegung ziehen kann. So ein Typ, der halt gerne nochmal den Fuß reinhält, wenn der Gegner glaubt, den Zweikampf schon gewonnen zu haben. So hat er auch sein Tor selber eingeleitet.
Besonders schön war natürlich der Knock-out Treffer in der Nachspielzeit. Besser gehts nicht. Toll dass die anderen beiden Jungs neben ihn hergelaufen sind, aber wie unbeeindruckt und klar Oscar den Ball versenkt hat, das sagt mMn einiges über sein Selbstverständnis aus. Guter Mann, wird hoffentlich immer mehr Spielzeit bekommen.
Die nächste Granate. Hojlund kann quasi alles.
Lass den nochmal ein halbes Jahr reifen....
Der ist spätestens nächste Saison unser absoluter Fixpunkt auf der 6 oder 8
Ich habe fertig. Könnte ewig weiter machen mit Lobeshymnen. Irgendeinen Spieler würde ich vergessen, wäre unfair.
Diegito schrieb:Kristensen war heute bockstark
Der Typ ist einfach krass. Von der ersten Minute an Puls. Eine breite Brust wie Herkules.
Er muß das Wort "Mentalität" erfunden haben.
Ich hol den mit der Schubkarre ab, von überall....
Allein seine Stutzen, die nur halb so hoch gehen wie bei anderen, lösen direkt positive Aggression aus.
Dazu die vorgebeugt Körperhaltung und der absolute Wille im Blick.
Der kann auch direkt in eine Rüstung steigen und mit Schwert aufs Schlachtfeld schreiten. Die Rüstung lässt er im Zweifel weg.
Luzbert schrieb:Diegito schrieb:Kristensen war heute bockstark
Der Typ ist einfach krass. Von der ersten Minute an Puls. Eine breite Brust wie Herkules.
Er muß das Wort "Mentalität" erfunden haben.
Ich hol den mit der Schubkarre ab, von überall....
Allein seine Stutzen, die nur halb so hoch gehen wie bei anderen, lösen direkt positive Aggression aus.
Dazu die vorgebeugt Körperhaltung und der absolute Wille im Blick.
Der kann auch direkt in eine Rüstung steigen und mit Schwert aufs Schlachtfeld schreiten. Die Rüstung lässt er im Zweifel weg.
Der Ritter ohne Rüstung. 🤣
Das ist schon wirklich sehr krass, was dieser wunderbare Mentalitätsspieler für eine Bereicherung für unser Team ist. Tatsächlich steht er auch gefühlt 10 Mal pro Spiel frei in des Gegners 16er, könnte - würde er angespielt werden - einige Tore auf seinem Konto haben. Für das Tornetz ist das bestimmt ein grosses Glück ...
Spielbericht zum Spiel bei Pauli, aus dem -schwarz-auf-weiss die Stelle zu den Botschaften:
Aber kommen wir an der Stelle mal zum offenbar größten Thema des Tages - den Spruchbändern in unserer Kurve. Seither ist die Empörung ja wieder mal groß. Grundsätzlich muss man ja mal festhalten: Wir waren noch nie eine „einheitlich linke Kurve“ und haben schon immer auf Provokationen gesetzt - mal in die eine, mal in die andere Richtung, je nachdem, wie das Gegenüber halt tickt —, die nicht unbedingt stets politisch korrekt sind.
Das war für mein Empfinden aber früher auch schon mal „schlimmer“ und stumpfer, wenn ich da an die (für mich) unsägliche Spruchbandsaga gegen Bremen denke. Nun haben sich aber auch zwei Dinge geändert: Man muss überhaupt nicht in Abrede stellen, dass eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung auch in einer Kurve wie der von Eintracht Frankfurt nicht ohne Folgen bleibt. Wir sind halt ein Verein mit einem großen Einzugsgebiet und einer vielschichtigen Anhängerschaft, eben nicht so wie St. Pauli. Und in der Vergangenheit gab es hier auch Aktionen, die nicht mit dem trotzdem immer noch vorhandenen gemeinsamen Selbstverständnis und Wertegerüst vereinbar sind.
Die daraus resultierenden internen Debatten bekommt man natürlich nicht zwingend mit, aber das liegt in der Natur der Art und Weise, wie wir hier schon immer agieren — und die werden wir auch nicht der öffentlichen Empörungsmaschinerie opfern.
Da sind wir dann nämlich beim zweiten Punkt, der sich geändert hat:
Mittlerweile liegt ein Brennglas auf allem, was wir tun und auch generell hat die Gesellschaft sich in eine Richtung entwickelt, in der kurzzeitige Empörung über Social Media an der Tagesordnung ist. Früher haben ein Spruchband die Menschen gesehen, die im Stadion waren, sich eventuell mit dem Sitznachbarn oder in der Kneipe aufgeregt,
vielleicht gab es mal ein Foto und wenn's ganz wild lief, hat eine Zeitung einen Artikel über eine „Entgleisung“ geschrieben.
Heute ist nach zwei Sekunden ein Foto auf Elon Musks Hassplattform und in jeder Whatsapp-Gruppe, ein jeder hat natürlich eine Meinung dazu und regt sich ganz förschderlisch uff. Da muss man an der Stelle natürlich auch ehrlich sein: Mit diesen geänderten Rahmenbedingungen müssen wir uns befassen, auch wenn der eigentliche Impuls halt nach wie vor ist: Wir machen trotzdem weiter das, worauf wir Bock haben, weil das ist einfach nicht unsere Welt.
Aber zurück zum Spieltag. In der Natur der Sache liegt bei Spruchbändern selbstredend, dass sie weder eine wissenschaftliche Ausarbeitung sind, noch eine allumfassende Betrachtungsweise anbieten können. Ausführliche Spruchbanderklärungen, wie andere Kurven sie machen, sind auch irgendwie lame und man kann es natürlich halten wie bei Witzen: Wenn man sie erklären muss, waren sie gegebenenfalls nicht ganz so gelungen. Aber Spruchbänder haben eben auch in der Regel bestimmte Adressaten und verstehen und treffen müssen sie in erster Linie die, an die sie gerichtet sind. Nicht Omma Gerda auf der Couch und vielleicht auch nicht jeder aus der Kurve. Genauso findet sie oftmals nicht jeder aus der Kurve oder auch aus unserer Gruppe gut.
Aber dann gehen wir doch an der Stelle mal auf Hintergründe zu den vieldiskutierten Tapeten ein: „Eure Toleranz endet an der Spitze der Impfnadel" war da zum Beispiel zu lesen. Nun wird es niemanden verwundern, dass es auch in unserer Kurve und in unserer Gruppe Menschen gab, die sich dereinst nicht haben impfen lassen. Vielleicht sogar etwas mehr als in der Gesamtgesellschaft, denn wer lange zum Fußball fährt, hatte auch das ein oder andere Erlebnis, weiches das Vertrauen in den Staat erheblich auf die Probe stellt. Nicht so offenbar bei (Ultrà) Sankt Pauli:
Da hat man die staatlichen Regeln nicht nur unhinterfragt übernommen, sondern teilweise gar noch ausgedehnt. In dem Verein und der Kurve, in der also vorgeblich jeder willkommen ist, unabhängig von Religion, Hauffarbe, sexueller Orientierung, etc. (super Sache!), gab es für eine Gruppe jedoch keine Solidarität:
Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keinen Bock auf die Covid-Impfung haben. Für uns als Gruppe war diese Zeit eine ziemliche Zerreißprobe, an deren Ende wir aber durchaus erhobenen Hauptes sagen können, dass wir keine Freundschaften oder gar noch mehr für staatliche Restriktionen geopfert haben, sondern den Leuten ihre persönliche Entscheidung überlassen und das Gruppenleben so gut es ging aufrecht erhalten haben — ohne die Risiken völlig außer acht zu lassen.
Und an der Stelle werden wir ganz sicher auch keine Corona-Aufarbeitung machen, aber zumindest eines lässt sich ja doch festhalten: Nicht alles, was damals an Maßnahmen unternommen wurde, war sinnvoll und hilfreich und nicht alles, was erzählt wurde, war im Nachhinein richtig. Wer das ignoriert, möchte vielleicht auch einfach nicht über seine eigenen Einschätzungen zu jener Zeit nachdenken. Das Spruchband ist dementsprechend ein Seitenhieb an die gegenüberliegende Kurve zu diesem Thema — und wer das einfach als „Querdenkertum“ oder
Verschwörungstheorie" labelt, macht vielleicht einen kleinen Fehler, der auch gesamtgesellschaftlich viel zu häufig unternommen wird. Denn um das an der Stelle auch mal zu sagen: Die Personen aus unserem Kosmos, die sich nicht haben impfen lassen, waren keinesfalls alles „Rechte“, sondern es war erstaunlich „divers“. Und eine Fangemeinschaft, in der z.B. auch ein ehemaliger Präsident damals in der Tonalität umstrittene Aussagen getroffen hat, muss eventuell auch aushalten, wenn sich jene Leute dann mal in Richtung einer anderen Gruppe äußern, die zumindest aus unserer Sicht in jener Zeit ein paar Prinzipien der Ultrakultur tendenziell in vorauseilendem Staatsgehorsam über Bord geworfen hat - vor allem, wenn diese sich ansonsten betont „anders" und „staatskritisch“ gibt.
Das zweite Spruchband, welches für Aufregung sorgt, war „CBD statt CSD*. Das klingt in dieser Knappheit natürlich erstmal zugegeben ultra-stumpf. Es ist zum einen aber eine Antwort auf ein jahrelanges Spruchbandbattle mit St. Pauli der jeweiligen Kiffer aus den Gruppen und das beim letzten Aufeinandertreffen von USP gezeigte:
„St.Pauli: THC - FFM: CBD" (oder so ähnlich, ich hab jetzt keinen Bock, das nochmal
rauszusuchen). Zum anderen müssen wir uns an der Stelle jetzt auch nicht über die Entwicklung des CSD von einem Anti-Bullen-Riot und dem Kampf für die eigenen Rechte zu einer großen Parade, die von Parteien und Unternehmen zu Werbezwecken genutzt wird, auslassen. Aber das Fußballgeschäft und auch einige Kurven befassen sich mittlerweile in übertriebener und aufgesetzter Weise mit identitätspolitischen Fragen und man kann den Eindruck gewinnen, dass der Regenbogen und das „vor-sich-her-tragen" der eigenen moralischen Überlegenheit mancherorts wichtiger zu sein scheint, als die eigenen Farben und der Verein. Das kann man durchaus auch mal mit einem Augenzwinkern thematisieren. Die recht unmittelbare Reaktion von USP zeigt ja auch, dass das dort eventuell nicht ganz so bierernst genommen wurde wie von manch einem berufsempörten Twitterer. Und das Spruchband hat natürlich nichts damit zu tun, dass es auch in unserer Kurve und sicherlich auch unserer Gruppe Menschen mit einer anderen sexuellen Identität und Ausrichtung gibt, die selbstverständlich hier willkommen sind.
Auf einer ganz anderen Ebene steht da die Frage, ob man denn Sankt Pauli überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmen muss, ansonsten agieren wir ja in Sachen Spruchbändern mittlerweile eher sparsam.
Aber kommen wir an der Stelle mal zum offenbar größten Thema des Tages - den Spruchbändern in unserer Kurve. Seither ist die Empörung ja wieder mal groß. Grundsätzlich muss man ja mal festhalten: Wir waren noch nie eine „einheitlich linke Kurve“ und haben schon immer auf Provokationen gesetzt - mal in die eine, mal in die andere Richtung, je nachdem, wie das Gegenüber halt tickt —, die nicht unbedingt stets politisch korrekt sind.
Das war für mein Empfinden aber früher auch schon mal „schlimmer“ und stumpfer, wenn ich da an die (für mich) unsägliche Spruchbandsaga gegen Bremen denke. Nun haben sich aber auch zwei Dinge geändert: Man muss überhaupt nicht in Abrede stellen, dass eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung auch in einer Kurve wie der von Eintracht Frankfurt nicht ohne Folgen bleibt. Wir sind halt ein Verein mit einem großen Einzugsgebiet und einer vielschichtigen Anhängerschaft, eben nicht so wie St. Pauli. Und in der Vergangenheit gab es hier auch Aktionen, die nicht mit dem trotzdem immer noch vorhandenen gemeinsamen Selbstverständnis und Wertegerüst vereinbar sind.
Die daraus resultierenden internen Debatten bekommt man natürlich nicht zwingend mit, aber das liegt in der Natur der Art und Weise, wie wir hier schon immer agieren — und die werden wir auch nicht der öffentlichen Empörungsmaschinerie opfern.
Da sind wir dann nämlich beim zweiten Punkt, der sich geändert hat:
Mittlerweile liegt ein Brennglas auf allem, was wir tun und auch generell hat die Gesellschaft sich in eine Richtung entwickelt, in der kurzzeitige Empörung über Social Media an der Tagesordnung ist. Früher haben ein Spruchband die Menschen gesehen, die im Stadion waren, sich eventuell mit dem Sitznachbarn oder in der Kneipe aufgeregt,
vielleicht gab es mal ein Foto und wenn's ganz wild lief, hat eine Zeitung einen Artikel über eine „Entgleisung“ geschrieben.
Heute ist nach zwei Sekunden ein Foto auf Elon Musks Hassplattform und in jeder Whatsapp-Gruppe, ein jeder hat natürlich eine Meinung dazu und regt sich ganz förschderlisch uff. Da muss man an der Stelle natürlich auch ehrlich sein: Mit diesen geänderten Rahmenbedingungen müssen wir uns befassen, auch wenn der eigentliche Impuls halt nach wie vor ist: Wir machen trotzdem weiter das, worauf wir Bock haben, weil das ist einfach nicht unsere Welt.
Aber zurück zum Spieltag. In der Natur der Sache liegt bei Spruchbändern selbstredend, dass sie weder eine wissenschaftliche Ausarbeitung sind, noch eine allumfassende Betrachtungsweise anbieten können. Ausführliche Spruchbanderklärungen, wie andere Kurven sie machen, sind auch irgendwie lame und man kann es natürlich halten wie bei Witzen: Wenn man sie erklären muss, waren sie gegebenenfalls nicht ganz so gelungen. Aber Spruchbänder haben eben auch in der Regel bestimmte Adressaten und verstehen und treffen müssen sie in erster Linie die, an die sie gerichtet sind. Nicht Omma Gerda auf der Couch und vielleicht auch nicht jeder aus der Kurve. Genauso findet sie oftmals nicht jeder aus der Kurve oder auch aus unserer Gruppe gut.
Aber dann gehen wir doch an der Stelle mal auf Hintergründe zu den vieldiskutierten Tapeten ein: „Eure Toleranz endet an der Spitze der Impfnadel" war da zum Beispiel zu lesen. Nun wird es niemanden verwundern, dass es auch in unserer Kurve und in unserer Gruppe Menschen gab, die sich dereinst nicht haben impfen lassen. Vielleicht sogar etwas mehr als in der Gesamtgesellschaft, denn wer lange zum Fußball fährt, hatte auch das ein oder andere Erlebnis, weiches das Vertrauen in den Staat erheblich auf die Probe stellt. Nicht so offenbar bei (Ultrà) Sankt Pauli:
Da hat man die staatlichen Regeln nicht nur unhinterfragt übernommen, sondern teilweise gar noch ausgedehnt. In dem Verein und der Kurve, in der also vorgeblich jeder willkommen ist, unabhängig von Religion, Hauffarbe, sexueller Orientierung, etc. (super Sache!), gab es für eine Gruppe jedoch keine Solidarität:
Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keinen Bock auf die Covid-Impfung haben. Für uns als Gruppe war diese Zeit eine ziemliche Zerreißprobe, an deren Ende wir aber durchaus erhobenen Hauptes sagen können, dass wir keine Freundschaften oder gar noch mehr für staatliche Restriktionen geopfert haben, sondern den Leuten ihre persönliche Entscheidung überlassen und das Gruppenleben so gut es ging aufrecht erhalten haben — ohne die Risiken völlig außer acht zu lassen.
Und an der Stelle werden wir ganz sicher auch keine Corona-Aufarbeitung machen, aber zumindest eines lässt sich ja doch festhalten: Nicht alles, was damals an Maßnahmen unternommen wurde, war sinnvoll und hilfreich und nicht alles, was erzählt wurde, war im Nachhinein richtig. Wer das ignoriert, möchte vielleicht auch einfach nicht über seine eigenen Einschätzungen zu jener Zeit nachdenken. Das Spruchband ist dementsprechend ein Seitenhieb an die gegenüberliegende Kurve zu diesem Thema — und wer das einfach als „Querdenkertum“ oder
Verschwörungstheorie" labelt, macht vielleicht einen kleinen Fehler, der auch gesamtgesellschaftlich viel zu häufig unternommen wird. Denn um das an der Stelle auch mal zu sagen: Die Personen aus unserem Kosmos, die sich nicht haben impfen lassen, waren keinesfalls alles „Rechte“, sondern es war erstaunlich „divers“. Und eine Fangemeinschaft, in der z.B. auch ein ehemaliger Präsident damals in der Tonalität umstrittene Aussagen getroffen hat, muss eventuell auch aushalten, wenn sich jene Leute dann mal in Richtung einer anderen Gruppe äußern, die zumindest aus unserer Sicht in jener Zeit ein paar Prinzipien der Ultrakultur tendenziell in vorauseilendem Staatsgehorsam über Bord geworfen hat - vor allem, wenn diese sich ansonsten betont „anders" und „staatskritisch“ gibt.
Das zweite Spruchband, welches für Aufregung sorgt, war „CBD statt CSD*. Das klingt in dieser Knappheit natürlich erstmal zugegeben ultra-stumpf. Es ist zum einen aber eine Antwort auf ein jahrelanges Spruchbandbattle mit St. Pauli der jeweiligen Kiffer aus den Gruppen und das beim letzten Aufeinandertreffen von USP gezeigte:
„St.Pauli: THC - FFM: CBD" (oder so ähnlich, ich hab jetzt keinen Bock, das nochmal
rauszusuchen). Zum anderen müssen wir uns an der Stelle jetzt auch nicht über die Entwicklung des CSD von einem Anti-Bullen-Riot und dem Kampf für die eigenen Rechte zu einer großen Parade, die von Parteien und Unternehmen zu Werbezwecken genutzt wird, auslassen. Aber das Fußballgeschäft und auch einige Kurven befassen sich mittlerweile in übertriebener und aufgesetzter Weise mit identitätspolitischen Fragen und man kann den Eindruck gewinnen, dass der Regenbogen und das „vor-sich-her-tragen" der eigenen moralischen Überlegenheit mancherorts wichtiger zu sein scheint, als die eigenen Farben und der Verein. Das kann man durchaus auch mal mit einem Augenzwinkern thematisieren. Die recht unmittelbare Reaktion von USP zeigt ja auch, dass das dort eventuell nicht ganz so bierernst genommen wurde wie von manch einem berufsempörten Twitterer. Und das Spruchband hat natürlich nichts damit zu tun, dass es auch in unserer Kurve und sicherlich auch unserer Gruppe Menschen mit einer anderen sexuellen Identität und Ausrichtung gibt, die selbstverständlich hier willkommen sind.
Auf einer ganz anderen Ebene steht da die Frage, ob man denn Sankt Pauli überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmen muss, ansonsten agieren wir ja in Sachen Spruchbändern mittlerweile eher sparsam.
Danke für die Zusammenfassung!
Gemessen daran, wie Ultragruppierungen in der Rwgel auftreten, finde ich das bemerkenswert selbstkritisch und reflektiert.
Es geht weit über das übliche "geht euch nichts an, kommt halt zum Container" hinaus.
Ich finde das wirklich ein gutes Statement, weil es eben auch aufzeigt, wie schwierig es für diese heterogene Gruppe ist, den Zusammenhalt zu wahren und dass sie dabei von allen Seiten einiges an Kompromissberwitschaft an den Tag legen.
Würde diese Kompetenz stärker nach außen getragen werden, wäre das ein Gewinn für alle 😉
Gemessen daran, wie Ultragruppierungen in der Rwgel auftreten, finde ich das bemerkenswert selbstkritisch und reflektiert.
Es geht weit über das übliche "geht euch nichts an, kommt halt zum Container" hinaus.
Ich finde das wirklich ein gutes Statement, weil es eben auch aufzeigt, wie schwierig es für diese heterogene Gruppe ist, den Zusammenhalt zu wahren und dass sie dabei von allen Seiten einiges an Kompromissberwitschaft an den Tag legen.
Würde diese Kompetenz stärker nach außen getragen werden, wäre das ein Gewinn für alle 😉
Gelöschter Benutzer
Selbstkritik? Sehe ich da keine. Das Internet ist schuld, St. Pauli ist schuld, der CSD ist auch schuld, nur die Ultras nicht.
Kein Wort des Bedauerns, keine Entschuldigung bei den Betroffenen.
Die ehrlichste Aussage in diesem Text:
Wir machen auch weiterhin was wir wollen.
Kein Wort des Bedauerns, keine Entschuldigung bei den Betroffenen.
Die ehrlichste Aussage in diesem Text:
Wir machen auch weiterhin was wir wollen.
Selbstkritik lese ich da nicht raus ... bzw. wenn dann zwischen den Zeilen aber reflektiert isses schon und immerhin eine Stellungnahme, die über Floskeln hinausgeht.
Ich würde mir dennoch wünschen, dass man den durchaus üblichen von mir auch ausdrücklich gutgeheißenen Diss anderer Fangruppen frei hält von Rassismus und Homophobie und das auch so erklärt ... ich sage bewusst nicht von Minderheitenbashing, denn SAP, Raba oder VW sucht man sich selbst aus, mag man auch noch so Minderheit damit sein.
Ich würde mir dennoch wünschen, dass man den durchaus üblichen von mir auch ausdrücklich gutgeheißenen Diss anderer Fangruppen frei hält von Rassismus und Homophobie und das auch so erklärt ... ich sage bewusst nicht von Minderheitenbashing, denn SAP, Raba oder VW sucht man sich selbst aus, mag man auch noch so Minderheit damit sein.
Luzbert schrieb:
Danke für die Zusammenfassung!
Gemessen daran, wie Ultragruppierungen in der Rwgel auftreten, finde ich das bemerkenswert selbstkritisch und reflektiert.
Es geht weit über das übliche "geht euch nichts an, kommt halt zum Container" hinaus.
Ich finde das wirklich ein gutes Statement, weil es eben auch aufzeigt, wie schwierig es für diese heterogene Gruppe ist, den Zusammenhalt zu wahren und dass sie dabei von allen Seiten einiges an Kompromissberwitschaft an den Tag legen.
Würde diese Kompetenz stärker nach außen getragen werden, wäre das ein Gewinn für alle 😉
Ja, das ist auch meine Auffassung.
Die Stellungnahme ist ausführlich, inhaltlich gut und ich bin dankbar, dass man sich die Mühe gemacht hat das eine oder andere Wort öffentlich zu machen.
Das man es natürlich nicht allen recht machen kann - man liest es ja - ist dann halt so!
Wir könnten im Fall eines Winterabgangs von Marmoush natürlich PSG anbieten,
dass wir ihnen Kolo Muani bis zum Sommer auf lau wieder reparieren 😝
Jaja, ich weiß, Ihr wollt den hier nicht mehr sehen 🙄
dass wir ihnen Kolo Muani bis zum Sommer auf lau wieder reparieren 😝
Jaja, ich weiß, Ihr wollt den hier nicht mehr sehen 🙄
Luzbert schrieb:philadlerist schrieb:
Wir könnten im Fall eines Winterabgangs von Marmoush natürlich PSG anbieten,
dass wir ihnen Kolo Muani bis zum Sommer auf lau wieder reparieren 😝
Die Formulierung gefällt mir so gut, dass ich den Deal machen würde.
Ja, so geht es mir auch! Noch dazu fände ich es sehr großzügig von uns, für die Reparatur kein Geld zu verlangen.
Gelöschter Benutzer schrieb:
Langsam wird es politisch. Ist es aber eigentlich schon die ganze Zeit.
Sport und Politik kann man nicht trennen. Nicht in diesen Zeiten. Hellmann und Steubings Händeschütteln in Abu Dhabi waren früher politisch und auch eine Marketingreise in potentiell imperialistische Trump-USA werden es zukünftig sein. Genauso hat Scheichkohle für Kolo und Omar eine politische Komponente. Die reine Präsenz einer Institution jedwelcher Art auf X ist ein ungewolltes politisches Statement.
Die hier vorgenommene Trennung von „Sport“und „Politik“ mit gleichzeitiger Erlaubnis von „Sportpolitik“ ist theoretischer Natur und letztlich heiße Luft ohne Substanz und Strategie. Zeigt ja auch das Schweigen der Mods.
HessiP schrieb:
Die hier vorgenommene Trennung von „Sport“und „Politik“ mit gleichzeitiger Erlaubnis von „Sportpolitik“ ist theoretischer Natur und letztlich heiße Luft ohne Substanz und Strategie.
Das Verhalten der Eintracht, Wünsche und Forderungen an die Eintracht sowie Enttäuschungen und Unverständnis gegenüber der Eintracht hat hier im Forum natürlich Platz.
Auch wenn die sich gerade radikal ändernden sogenannten Sozialen Medien das Ganze deutlich befeuern, lassen sich grundsätzliche Diskussionen zu Musk, Ex-Twitter, der AfD und Tesla doch von Diskussionen zur Eintracht trennen.
Luzbert schrieb:
Auch wenn die sich gerade radikal ändernden sogenannten Sozialen Medien das Ganze deutlich befeuern, lassen sich grundsätzliche Diskussionen zu Musk, Ex-Twitter, der AfD und Tesla doch von Diskussionen zur Eintracht trennen.
EF ist auf X. X ist eine Plattform, auf der unsägliche Lügen und Hetzereien verbreitet werden, ohne jegliche Moderation. Die würde auch nichts nützen, da der X-CEO Musk über alle Möglichkeiten der Manipulation verfügt und diese auch nutzt.
Daher lässt sich hier eben genau nicht trennen. V.a. wenn man vom traditionellen Wertekanon von EF ausgeht, der zu den auf X verbreiteten Dingen diametral entgegen steht.
Ist es noch nie vorgekommen, dass ein Thread, der ursprünglich mal zu etwas diente, eine andere Wendung bekam und dann woanders besser aufgehoben war und deswegen verschoben wurde? Ich meine mich zu erinnern, dass das schon vorgekommen ist. Und was meinst du mit dennoch? Willst du uns keine Begründung nennen? Ein „Wir machen das trotzdem.“ klingt für mich zumindest unbefriedigend.
Mit dieser Intention hatte ich ihn eröffnet, richtig. Aber schon ab Beitrag 2 ging es doch fast nur noch um die SGE. Schließlich geht es ja um die Frage, die sich die Eintracht auch stellen muss und die hier diskutiert wird. Ggf. braucht es dann an prominenterer Stelle im UE einen neuen Thread. Ginge halt auf kurzem, eurem, Dienstweg schneller.
Ich würde absolut zustimmen, dass plus 8 im MtM-Verglich und damit 55 Punkte ein absolut erreichbares Minimalziel darstellen. Ich halte es aber für nicht unrealistisch, dass es mehr werden. Denn aus den Partien der Hinrunde hatten wir im MtM-Vergleich im Vorjahr 28 Punkte geholt, was wir um fünf Punkte übertroffen haben. In der Rückrunde waren es MtM im Vorjahr nur 19 Punkte. Und diese vielleicht um sieben bis acht Punkte zu übertreffen, erscheint auch ohne Marmoush nicht utopisch. Dann hätten wir 59-60 Punkte.