Luzbert
20358
Bommer1974 schrieb:
Das werfe ich niemandem vor. In 3 Tagen kann kein Mensch irgendwelche Änderungen herbeiführen und plötzlich die Abläufe verbessern.
Das ist auch meine Sicht darauf.
Mir fällt aber eine gravierende Ausnahme ein: Kovac hat bei seinem Antritt die Mannschaft sofort sichtbar anders auftreten lassen. Das sah man nicht nur an der Körperhaltung, sondern vor allem auch an der taktischen Ausrichtung und der Positionierung auf dem Feld.
Egal wer jetzt Trainer wird: Er muss es schaffen, einfache Maßnahmen schnell wirksam aufs Feld zu bringen.
Luzbert schrieb:Bommer1974 schrieb:
Das werfe ich niemandem vor. In 3 Tagen kann kein Mensch irgendwelche Änderungen herbeiführen und plötzlich die Abläufe verbessern.
Das ist auch meine Sicht darauf.
Mir fällt aber eine gravierende Ausnahme ein: Kovac hat bei seinem Antritt die Mannschaft sofort sichtbar anders auftreten lassen. Das sah man nicht nur an der Körperhaltung, sondern vor allem auch an der taktischen Ausrichtung und der Positionierung auf dem Feld.
Egal wer jetzt Trainer wird: Er muss es schaffen, einfache Maßnahmen schnell wirksam aufs Feld zu bringen.
Also sofort hat man es weiß Gott nicht bei Kovacs gesehen. Er hatte in den ersten 5 Spielen 4 verloren. Natürlich waren da auch ein paar Kaliber dabei. Einen schnellen Anstieg der Formkurve erwarte ich nicht, aber eine Verbesserung sollte bzw muss mit dem neuen Trainer nach paar Spielen erkennbar sein.
Wenn man das heute gesehen hat, kommt man wohl am ehesten zu dem Schluss, dass es nicht an Toppmöller oder zu verkopftem Spiel gelegen hat sondern es dem Gros schlicht zwischen den Ohren fehlt.
Es mag traurig sein, aber wenn man gewinnen muss und gegen eine völlig verausgabte, fast tote Mannschaft, in Führung liegend so einen Konter fängt (zumal erneut ohne jede Not wegen gewohnt erbärmlich schlechter Rückwärtsbewegung) dann scheint da ganz grundsätzlich jegliches Spielverständnis abzugehen.
Ich wüsste gar nicht, wo ich ansetzen sollte. Viel Vergnügen an den neuen Trainer, wer auch immer es werden wird!
Es mag traurig sein, aber wenn man gewinnen muss und gegen eine völlig verausgabte, fast tote Mannschaft, in Führung liegend so einen Konter fängt (zumal erneut ohne jede Not wegen gewohnt erbärmlich schlechter Rückwärtsbewegung) dann scheint da ganz grundsätzlich jegliches Spielverständnis abzugehen.
Ich wüsste gar nicht, wo ich ansetzen sollte. Viel Vergnügen an den neuen Trainer, wer auch immer es werden wird!
Haliaeetus schrieb:
Wenn man das heute gesehen hat, kommt man wohl am ehesten zu dem Schluss, dass es nicht an Toppmöller oder zu verkopftem Spiel gelegen hat sondern es dem Gros schlicht zwischen den Ohren fehlt.
Es mag traurig sein, aber wenn man gewinnen muss und gegen eine völlig verausgabte, fast tote Mannschaft, in Führung liegend so einen Konter fängt (zumal erneut ohne jede Not wegen gewohnt erbärmlich schlechter Rückwärtsbewegung) dann scheint da ganz grundsätzlich jegliches Spielverständnis abzugehen.
Ich wüsste gar nicht, wo ich ansetzen sollte. Viel Vergnügen an den neuen Trainer, wer auch immer es werden wird!
Ein reines Kopfproblem, das sich mit dem Trainerwechsel löst, haben wir auf jeden Fall nicht.
Das Spielverständnis müssen die Spieler im Laufe ihrer Karriere grundsätzlich erlernt haben. Ich glaube nicht, dass sie es nicht können können. Wenn sie aber auf dem Platz nicht wissen, wie sie sich miteinander bewegen und orientieren und nicht wissen, wie sie in Abstimmung zueinander agieren sollen, dann kann das durchaus ein Versäumnis von Toppmöller sein, was noch einige Wochen nachhallen wird.
Ein neuer Trainer muss ganz grundsätzlich das Abwehrverhalten neu einstudieren. Das wird einige Wochen in Anspruch nehmen.
Ich muss zugeben, dass ich zwar nicht vollends überzeugt bin, denke aber, dass die Trennung von Dino letztendlich die richtige Entscheidung ist. Der Eindruck der letzten Spiele war einfach zu verheerend und die Aussicht auf baldige Besserung zu gering. Und wenn das der Fall ist, muss man einfach reagieren. In der Champions League kann man mit zwei Siegen immer noch wahrscheinlich, mit vier Punkten vielleicht sogar ebenfalls noch weiterkommen. Und in der Liga stehen die eminent wichtigen Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz an. Wenn auch gegen Hoffenheim und Leverkusen keine Siege gelingen, dann sind zumindest die sicheren Europapokalplätze schon ziemlich außer Reichweite – ganz abgesehen von dem möglicherweise andauernden Negativtrend.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Insofern erscheint es schon sinnvoll, genau jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Zumal Dino zuletzt auch inhaltlich kaum noch Antworten geben konnte. Auch insgesamt sehe ich die Entwicklung über die vergangenen zweieinhalb Jahre nicht uneingeschränkt positiv. Die Ergebnisse haben unter dem Strich gestimmt und Dino hat einige Spieler individuell verbessert, allen voran natürlich Marmoush als Paradebeispiel. Gleichzeitig war man aber immer wieder von individuellen Einzelleistungen abhängig, weil es mannschaftstaktisch nicht unbedingt gestimmt und in vielen Spielen auch an der Intensität gemangelt hat. Hinzu kamen teils fragwürdige Personalentscheidungen.
Dafür, dass Dino explizit verpflichtet wurde, um die spielerische Entwicklung voranzutreiben, hat sich während seiner Amtszeit einfach zu wenig bewegt. Erfolgreich waren wir stattdessen vor allem im Umschaltspiel, besonders nach Führungen setzte häufig eine unglaubliche Lethargie ein, statt das Spiel zu kontrollieren. Vor allen Dingen das Aufbauspiel war oft viel zu statisch und im letzten Drittel fehlten die spielerischen Lösungen und auch die Überzeugung. Ich kann gar nicht zählen, wie oft wir den Ball teilweise vom gegnerischen Strafraum bis zum eigenen Torwart zurückgespielt haben, statt mal ins Risiko zu gehen. Das steht auch vollkommen diametral zu dem öffentlichen Credo „Frankfurt makes trouble“, das Dino bei seiner Antrittspressekonferenz ausgegeben hatte.
Hinzu kommt aktuell die eklatante Defensivschwäche, die sich bereits durch die ganze Saison zieht. Das hat im Grunde genommen schon in der Vorbereitung gegen den FSV angefangen, auch Engers im Pokal durfte ein-, zweimal komplett frei auf unser Tor zulaufen. Gegen Union kassiert man nahezu dreimal das gleiche Gegentor. Bei Atletico und gegen Liverpool meinte man, dass man mit der kompletten Abwehrkette auf Höhe der Mittellinie verteidigen kann. Tiefpunkt war dabei das erste Gegentor gegen Liverpool, als man bei eigener Führung in einen Konter läuft, bei dem Ekitiké noch in der eigenen Hälfte startet und trotzdem vollkommen allein aufs Tor zulaufen darf. Die Raumdeckung bei den beiden Eckballtoren, als man Van Dijk und Konaté jeweils einen meterweiten freien Anlauf für den Kopfball gewährt, war genauso hanebüchen.
Wirklich überzeugende Spiele, bei der wir über die gesamte Spieldauer auf der Höhe waren, gab es diese Saison eher selten. Selbst beim überzeugenden Saisonstart hatte Bremen viele Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten, Hoffenheim kam in der Schlussphase wie später auch Gladbach und Köln trotz hohen Führungen fast noch ran und gegen Galatasaray hatte man Glück, dass man nicht bereits früh 2:0 hinten liegt. Einzig das Pokalspiel gegen Dortmund war richtig stark, defensiv kann man sicher auch das Spiel in Neapel dazuzählen. In Barcelona hat man es sich wieder selbst kaputt gemacht, indem man wie so oft zwei Gegentore innerhalb weniger Minuten kassiert hat, wobei zumindest eines davon wieder einmal leicht zu verteidigen gewesen wäre.
Die Heimspiele gegen Mainz, Wolfsburg und Augsburg waren spielerische Armutszeugnisse, in denen man von zwei Einzelaktionen Doans und einer glücklichen Schiedsrichterentscheidung profitiert hat. Obwohl das genau die Spiele sein sollten, in denen man nach zweieinhalb Jahren Amtszeit die Handschrift des Trainers und die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft sehen sollte. Die Klatsche in Leipzig war bodenlos und auch in den letzten drei Spielen sind neun Gegentore absolut inakzeptabel, wenn man weiß wo die Probleme liegen, die Muster sich aber immer wiederholen. Nach jedem langen Ball ist der gegnerische Stürmer frei vor dem Tor und da konnte man noch glücklich sein, dass Undav oder Njinmah verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen sind.
Dino mag das ja dann im Nachgang gut analysieren können, aber wenn die Mannschaft das nicht versteht oder nicht umsetzen kann, hat er als Trainer einfach ein Problem. Der Tenor nach dem Spiel in Bremen lautete ja, dass wir mit den Außenverteidiger hoch ins Pressing gehen wollten – aber eben nicht in der Situation vor dem ersten und auch nicht in der Positionierung wie vor dem dritten Gegentor. Wenn ich zu viele explizite Ausnahmen für einen Pressingauslöser habe, verlieren die Spieler vielleicht einfach leicht den Überblick. Dann fehlen die Abstimmung und die Automatismen, die in solch einem System zwingend greifen müssen. Es gab ja schon während der ersten Saison die Stimmen, dass Dino die Spieler taktisch überfrachtet und viele den Anweisungen nicht ganz folgen können. Dann ist es eben Aufgabe des Trainers, ein System und eine Taktik zu spielen, welche die Fähigkeiten der Spieler hergeben.
Zuletzt musste man ja sogar den Eindruck gewinnen, dass der Glaube innerhalb der Kabine an das grundlegende Konzept teilweise verloren wurde beziehungsweise es innerhalb der Mannschaft nicht mehr richtig gestimmt hat. Krösche hat in der Pressekonferenz mit seinen Aussagen ja auch so etwas in der Art angedeutet. Während den Spielen gab es innerhalb der Mannschaft kaum noch Zuspruch und einen gegenseitigen Push, sondern vielmehr nur noch Meckern, Abwinken, Kopfschütteln. Die negative Körpersprache war teilweise wirklich erschreckend. Da stand einfach keine kompakte Einheit mehr auf dem Platz. Weder vom System noch von der Einstellung her.
Nicht zuletzt war Dino nun auch einfach öffentlich zu stark angezählt, um das Ruder glaubwürdig und dauerhaft wieder herumzureißen. Bei dem nächsten Rückfall wäre die Diskussion um seine Person umso heftiger weitergegangen, zumal die Bilanz mit nun einem Sieg aus den letzten neun Spielen sowie fünf Siegen aus den letzten 21 Spielen schlichtweg nicht gut genug ist. Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Überzeugung für eine Trendwende in dieser Konstellation gefehlt hat. Schade, denn die Ausgangslage mit einem Trainer, der sich mit Eintracht Frankfurt identifiziert, langfristig etwas aufzubauen, war durchaus gegeben.
Luzbert schrieb:
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat.
Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert.
Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen.
Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt.
2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
SemperFi schrieb:
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen.
[...]
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Da bin ich komplett bei Dir und es ist keine Schande, wenn wir uns nach zehn Jahren das erste Mal innerhalb einer Saison von einem Trainer trennen. Mir wird Dino definitiv als ein Guter in Erinnerung bleiben.
SemperFi schrieb:
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat.
Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ich fürchte, wir haben hier mehr, als Formkrisen. Das Abwehrverhalten ist im Kern nicht gut. Selbst wenn die Spieler in topform wären, würden das systematisch falsche Verhalten zu vielen Gegentoren führen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Topmöller das richtige Verhalten eintrichtert und sie es beim Gang aufs Feld vergessen. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Toppmöller ihnen so grundlegend das Falsche vermittelt, dass sie keine Chance haben, es besser zu machen.
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Luzbert schrieb:
Ich hoffe, dass ein neues Trainergespann den Spielern ein taktisches Grundkorsett vermittelt bekommt, mit denen sie defensive Stabilität gewinnen und dabei einen guten Teil ihrer Offensivstärke behalten.
Der Knackpunkt dafür liegt im Mittelfeld, in dem zuletzt zu wenig (sinnvolle) Bewegung war, um offensiv gut umzuschalten, das aber auch defensiv zu tun.
derexperte schrieb:
...ihn noch besser bzw. könnten aufgrund ihrer exorbirtanten individuellen Fähigkeiten die Aufträge zu 100% umsetzen
Das bedeutet, dass die Devensiven der Eintracht einfach zu blöd oder zu schlecht sind.
Der neue Coach wird den Gegenbeweis hoffentlich antreten.
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT nicht.
Also ist er (noch) kein Meistertrainer. Wurden Stuttgart oder Wolfsburg wegen oder trotz ihrer Coaches Erster?
Abseitsfäller schrieb:
Ein Weltklassecoach muss am Spielermaterial ausgerichtete Anweisungen geben und Abläufe mit ihnen einstudieren können. Konnte DT
Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe. Hat Toppmöller nicht zu Beginn seiner Zeit bei uns als erstes die Defensive stabilisiert?
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Luzbert schrieb:
Wenn ja, frage ich mich, warum das il weiteren Verlauf vollständig abhanden gekommen ist.
Ich glaube, dass eben nie die notwendige Selbstsicherheit in dieser Saison sich entwickelt hat.
Formkrisen, Leichte Gegentore, Klatschen in der CL, dann versuchen Spieler zu überkompensieren, machen dadurch mehr Fehler, dadurch will Dino mehr schrauben usw. usf.
Ist schon größeren Namen passiert.
Ein Roger Schmidt ist auch mit Leverkusen abgeschmiert, ein Heynckes kam bei uns nicht klar, Slot letzte Saison Meister, diese Saison wackelts, Klopp am Ende beim BvB unten drin, Rose in Leipzig am Ende....
Dino kann in meinen Augen hoch erhobenen Hauptes durch die Tür gehen, die Mannschaft hat bis zum Schluss zumindest versucht für ihn zu spielen.
Aber manchmal entwickelt sich etwas so falsch, dass als einzige Lösung die Trennung bleibt.
2,5 Jahre ist jetzt auch kein Zeitraum, der In dem Geschäft überraschend kurz wäre.
Müssen wir halt auch anerkennen, dass uns das nach 10 Jahren auch mal wieder passiert ist.
Letztlich haben letzte Saison alle gemeckert, weil der ergebnisorientierte Ansatz nicht Eintracht Like war.
Er war aber erfolgreich.
Vielleicht hat Dino sich auch irgendwie selber verloren mit Verändeung SEINER Spielidee, indem nicht zuletzt von Hellmann mehr Spektakel gefordert wurde und er das eben nicht gelöst bekam , defensiv trotzdem gut zu stehen.
Er war aber erfolgreich.
Vielleicht hat Dino sich auch irgendwie selber verloren mit Verändeung SEINER Spielidee, indem nicht zuletzt von Hellmann mehr Spektakel gefordert wurde und er das eben nicht gelöst bekam , defensiv trotzdem gut zu stehen.
Wenn man das Umfeld nicht mehr hinter sich hat, ist es sowieso immer die richtige Entscheidung. Und ich bin froh, dass sich das jetzt nicht ewig hingezogen hat. Alles in allem bin ich aber trotzdem ganz zufrieden mit DTs Arbeit und glaube er kann noch viele Erfolge als Trainer feiern, gerne eines Tages mit mehr Erfahrung wieder bei der Eintracht.
Ich finde eigentlich hat ganz gut zu uns gepasst, allerdings war der Fußball nicht immer emotional und dreckig genug für die Eintracht. Und dass jetzt die Abwehr gar nicht mehr funktioniert hat, war halt auch größtenteils seine Verantwortung und er hat keine Antworten darauf gefunden. Logische Konsequenz also.
Ich finde eigentlich hat ganz gut zu uns gepasst, allerdings war der Fußball nicht immer emotional und dreckig genug für die Eintracht. Und dass jetzt die Abwehr gar nicht mehr funktioniert hat, war halt auch größtenteils seine Verantwortung und er hat keine Antworten darauf gefunden. Logische Konsequenz also.
yeboah1981 schrieb:
Wenn man das Umfeld nicht mehr hinter sich hat, ist es sowieso immer die richtige Entscheidung. Und ich bin froh, dass sich das jetzt nicht ewig hingezogen hat. Alles in allem bin ich aber trotzdem ganz zufrieden mit DTs Arbeit und glaube er kann noch viele Erfolge als Trainer feiern, gerne eines Tages mit mehr Erfahrung wieder bei der Eintracht.
Ich finde eigentlich hat ganz gut zu uns gepasst, allerdings war der Fußball nicht immer emotional und dreckig genug für die Eintracht. Und dass jetzt die Abwehr gar nicht mehr funktioniert hat, war halt auch größtenteils seine Verantwortung und er hat keine Antworten darauf gefunden. Logische Konsequenz also.
So sachlich und unemotional sich das liest, beschreibt es dennoch sehr gut meine Sichtweise.
Ich mag Dino wirklich sehr und ich hätte gerne noch mehr Erfolg mit ihm gehabt, als ohnehin schon.
Ich erinnere mich, dass es zu Beginn seiner Zeit bei uns so schien, als ob er die Abwehr stabilisieren würde, die unter Glasner schon derbe Mängel hatte.
Im Laufe der Zeit wurden wir vorne stärker und stärker, haben die Defensive aber völlig verloren. Zu Beginn dieser Saison haben wir losgelegt wie die Feuerwehr und es schien, als könnten wir richtig durchstarten. Als es 6:0 in Gladbach stand, dachte ich noch: "Scheiße man - das wird etwas ganz Großes!".
Danach brach eine Lawine des Niedergangs los. Es ist nur konsequent, dass versucht wird, diesen zu stoppen.
Diegito schrieb:
Er hatte hier nie den Kredit wie es andere Trainer hatten, aus unerfindlichen Gründen.
Alles in allem hat er aber gute Arbeit abgeliefert.
Wir haben es leider nie geschafft in dieser Saison in einen Lauf zu kommen.
Das 3:3 gegen den BvB war bezeichnend. Da ein 3:2 nach Hause bringen wo man das Spiel gedreht hat....
Ich bin immer noch fest überzeugt, dass wenn wir gegen Gladbach den Elfer bekommen und es steht dann 7:0 gibt es keine Aufholjagd und diese Grundlage an Selbstverständlichkeit geht nicht flöten.
Für mich war Bremen relevant, weil es eben nicht ein Spitzenverein war (dass Bremen den BvB 45 Minuten hergespielt hat, nur ohne das Tor zu treffen, klammere ich mal aus, weil am Ende nicht relevant genug)
Was Dino verlangt ist definitiv nicht zu kompliziert, das ist Käse, das sind stinknormale Abläufe, die Fußballer, die auf europäischem Level spielen wollen und Nationalspieler sind hinbekommen müssen.
Ich erkenne auch nicht, dass die Spieler gegen den Trainer spielen. Persönlich wäre mir das inzwischen sogar lieber.
Fakt ist, wir haben Nationalspieler, die, wie korrekt von Krösche angemerkt, Fehler machen, die selbst im Jugendbereich nicht passieren dürfen.
Keine Ahnung, ob die Spieler übersteuern, es zu gut machen wollen, ihre eigenen Fähigkeiten zu oft überschätzen...
Am Ende bleibt halt nur eine Konsequenz, wenn grundlegende Fehler passieren.
Dino erkennt es ja, analysiert es ja korrekt und sagt ja ganz genau, wie es laufen müsste.
Bringt am Ende nur leider nichts, wenn die Spieler es Spiel für Spiel für Spiel nicht auf die Kette bekommen.
Persönlich kotzt es mich an, weil es eben für mich mehr Versagen der Spieler ist und dadurch auch ein Trainerwechsel ein absoluter Schuß ins Blaue wird...
Am Ende trägt der Trainer aber die Verantwortung und wir hatten gestern ein Spiel gegen eine Mittelklassemannschaft, wo wir ohne Torwartfehler teilweise hergespielt wurden und erfahrene Spieler zum xten Mal den selben Mist fabrizieren.
Den Kader können wir nicht wechseln...
Sehr schade, dass wir nie erfahren werden, wie eine Saison mit einem fitten Jonny gelaufen wäre, mit einem durchgehend fitten Uzun (der gestern auch nur ein Schatten seiner selbst war) und mit dem einen oder anderen Quentchen Glück mehr.
Ich denke aber, dass wenn jetzt kein Wunder passiert, die Tage von Dino gezählt sind.
Nicht wegen der Punkte oder dem Tabellenplatz, sondern schlicht und einfach 20 Spielen, wo Nationalspieler wieder und wieder und wieder absolut horrende Böcke geschossen haben und trotz Identifikation der Fehler diese nicht abgestellt bekommen haben.
Und das ist am Ende des Tages eben Trainerverantwortung.
Mir wäre nur wohler, wenn ich mir sicher sein könnte, dass ein Trainerwechsel diese Böcke auch abstellt.
Nicht dass wir am Ende einen Wechsel wie beim BvB von Tersic zu Sahin vollziehen, wo ein großteil der Fans jubiliert und ein goldenes Zeitalter ausruft und der ganze Käse am Ende noch mehr gegen die Wand fährt.
Und eine weitere Erkenntnis muss sein, dass unsere "Leader" auf dem Feld ebenfalls in dieser Rolle absolut versagt haben und wir prüfen müssen, ob eben ein Theate, ein Koch oder auch ein Götze eine Zukunft bei uns haben.
Irgendwie surreal, dass die Abwesenheit von Jonny am Ende wohl zu 2 Trainerwechseln führen wird und 2 Vereine im Defensivkonstrukt komplett zusammengefallen sind, nachdem er nicht mehr auf dem Platz stand.
SemperFi schrieb:
Ich bin immer noch fest überzeugt, dass wenn wir gegen Gladbach den Elfer bekommen und es steht dann 7:0 gibt es keine Aufholjagd und diese Grundlage an Selbstverständlichkeit geht nicht flöten.
Wenn eine 6:0 Führung nicht verhindert, dass eine Mannschaft nachhaltig völlig in sich zusammenfällt, dann ist der Wurm im Apfel einfach zu groß.
Luzbert schrieb:SemperFi schrieb:
Ich bin immer noch fest überzeugt, dass wenn wir gegen Gladbach den Elfer bekommen und es steht dann 7:0 gibt es keine Aufholjagd und diese Grundlage an Selbstverständlichkeit geht nicht flöten.
Wenn eine 6:0 Führung nicht verhindert, dass eine Mannschaft nachhaltig völlig in sich zusammenfällt, dann ist der Wurm im Apfel einfach zu groß.
schöne Metapher, a steckt zweifellos eine Menge Wahrheit drin....
cm47 schrieb:
Zimbo hat bestätigt, das Santos die Nr. 1 bleibt und fertig ist der Lack.....Thema durch...
Ja, das muss man dann halt so akzeptieren. Ob man es gut findet, steht auf einem anderen Blatt. Ich persönlich hoffe einfach nur, dass diese Entscheidung der Eintracht nicht noch so richtig auf die Füße fällt.
Matzel schrieb:cm47 schrieb:
Zimbo hat bestätigt, das Santos die Nr. 1 bleibt und fertig ist der Lack.....Thema durch...
Ja, das muss man dann halt so akzeptieren. Ob man es gut findet, steht auf einem anderen Blatt. Ich persönlich hoffe einfach nur, dass diese Entscheidung der Eintracht nicht noch so richtig auf die Füße fällt.
Santos jetzt erneut auf die Bank zu setzen, ist definitiv auch eine Entscheidung, die uns auf die Füße fällt. Insofern besteht jetzt wenigstens noch Hoffnung, dass es besser wird.
otto3000 schrieb:
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet.
Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Aber die haben wahrscheinlich auch keinen 6er...
SemperFi schrieb:otto3000 schrieb:
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet.
Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
Luzbert schrieb:SemperFi schrieb:otto3000 schrieb:
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet.
Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
völlig richtig. das ist ein real bestehendes problem, was es aufzuarbeiten gilt. denn die zweitmeisten gegentore hinter einem abstiegskandidaten wie heidenheim zu haben ist schon arg bedenklich, insbesondere, wenn man unsere ansprüche sowie den finanziellen einsatz bedenkt. zumal wir eben nicht nur von dortmund 3 bekommen haben, sondern von leipzig 6, von union 4, von gladbach 3 etc. und leverkusen hat am ende des tages immer noch ne um 10 buden bessere tordiff...
Luzbert schrieb:SemperFi schrieb:otto3000 schrieb:
der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr
Dann wird Leverkusen wohl heute abend abgemeldet.
Weil wenn die Abwehr gestern bei uns nicht erstligatauglich war, dann ist das in Relation wohl nicht mal Bambini-Niveau.
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren. Wir haben die zweitschwächste Defwnsive der Liga und haben am Freitag erneut drei Tore kassiert. Es muss doch möglich sein darüber zu reden, ohne dass dies mit höhnischem Whataboutism verlächerlicht wird.
100% Zustimmung. Die Abwehr, die fehlende Konterabsicherung, die Anfälligkeit....das ist die eigentliche "Negativüberraschung" dieser Saison. Und natürlich muss man darüber reden! Ich persönlich habe keine Ahnung, ob unsere Spieler nach 1-2 guten Saisons einfach überschätzt wurden, oder ob es sich um ein taktisches Problem handelt, welches dann Dino zu vertreten hätte. Aber 33 Gegentore nach 16 Spieltagen hätte der kühnste Pessimist nicht vorausgesagt.
Luzbert schrieb:
Das ist doch nicht hilfreich so zu argumentieren.
Wenn man argumentieren kann ohne die Entstehung der Tore gestern auch nur im Ansatz zu berücksichtigen, dann sehe das als sehr hilfreich an so zu argumentieren.
Ich bin es leid gegen Leute zu argumentieren, die einfach einen undifferenzierten Brei hinklatschen.
Und danke, dass Du meine differenzierten Äußerungen vorher unkommentiert gelassen hast, hier aber anspringst und damit direkt beantwortest, warum es anscheinend sein muss.
Also wer heute unzufrieden ins Bett geht sollte dringend mal zum Psychiater.
Geiles Spiel von uns. Endlich mal giftig, aggressiv, bissig...dem Gegner (für mich der stärkste BVB der letzten Jahre) einen tollen Fight geliefert.
Ja es gibt weiterhin defensive Schwächen, ja Brown hatte große Probleme seine Seite heute dicht zu machen, ja wir sind bei Standards sehr anfällig.
Aber das interessiert mich heute nur sekundär.
Wichtig ist das wir vorne zwei neue Waffen haben. Mit diesen werden wir noch sehr viele Spiele gewinnen. Beide haben nahtlos funktioniert. Das ist ein Quantensprung im Vergleich zur Hinrunde.
Ich freue mich jetzt richtig auf die Rückrunde!
Geiles Spiel von uns. Endlich mal giftig, aggressiv, bissig...dem Gegner (für mich der stärkste BVB der letzten Jahre) einen tollen Fight geliefert.
Ja es gibt weiterhin defensive Schwächen, ja Brown hatte große Probleme seine Seite heute dicht zu machen, ja wir sind bei Standards sehr anfällig.
Aber das interessiert mich heute nur sekundär.
Wichtig ist das wir vorne zwei neue Waffen haben. Mit diesen werden wir noch sehr viele Spiele gewinnen. Beide haben nahtlos funktioniert. Das ist ein Quantensprung im Vergleich zur Hinrunde.
Ich freue mich jetzt richtig auf die Rückrunde!
Diegito schrieb:
Geiles Spiel von uns. Endlich mal giftig, aggressiv, bissig...
[...]
Wichtig ist das wir vorne zwei neue Waffen haben. Mit diesen werden wir noch sehr viele Spiele gewinnen. Beide haben nahtlos funktioniert. Das ist ein Quantensprung im Vergleich zur Hinrunde.
Ich freue mich jetzt richtig auf die Rückrunde!
Ich wollte zuerst Brodo zitieren - "Maaaannn - Scheiße" - aber das hier trifft es doch besser.
Da vorne haben wir jetzt richtig Alarm. Kalimuendo und der Nordi-Bomber - Das könnte ich Traumpasr werden. Das sah vorne wahnsinnig stark aus!
Luzbert schrieb:
Da vorne haben wir jetzt richtig Alarm. Kalimuendo und der Nordi-Bomber - Das könnte ich Traumpasr werden. Das sah vorne wahnsinnig stark aus!
In Stuttgart werden wir dann 4:2 gewinnen am Dienstag.
Hut ab vor den Moderatoren, bei dieser Spieltagseröffnung die letzten Heimspiele gegen den BVB so zurückhaltend zu erwähnen. Ich erinnere mich an einen nicht gegebenen Elfmeter durch das Foul eines A. gegen unseren Jasper. incl. roter Karte (gibts Doppelbestrafung eigentlich noch/wieder?), wodurch wir voraussichtlich nicht verloren hätten. Nicht gesehenes Abseits und nicht gegebene Karte im Pokal etc. Incl. des üblichen Geschwafels von verdienten Siegen von deren Verantwortlichen. Beachtlich, dass gerade bei Dortmund das Karma fast immer ziemlich genau hinguckt (verkackte Meisterschaft kurz nach unserem Spiel mit Jasperfoul, Aufregung um Foul im Spiel gegen Bayern im Strafraum - ich glaube gegen Kayne).
Ich möchte heute Abend nicht, dass wir wieder früh in Rückstand geraten und keine Chance haben. Ich möchte Dramatik und ein gutes Ende für uns. Und wir brauchen Riesenstimmung gegen die Auswärtsdullis.
Ich möchte heute Abend nicht, dass wir wieder früh in Rückstand geraten und keine Chance haben. Ich möchte Dramatik und ein gutes Ende für uns. Und wir brauchen Riesenstimmung gegen die Auswärtsdullis.
N-tony Sabini schrieb:
Ich möchte heute Abend nicht, dass wir wieder früh in Rückstand geraten und keine Chance haben. Ich möchte Dramatik und ein gutes Ende für uns. Und wir brauchen Riesenstimmung gegen die Auswärtsdullis.
Da sage ich zu allem "Ja".
Letzteres ist bei dem Wetter und dem Ekelgegner nicht immer einfach.
Es ist immer noch schade, wie wir im Pokal gegen die rausgeflogen sind. Das hätte mal richtig gut getan, die zu versenken.
Matzel schrieb:
Sieht wirklich noch gut aus. Aber wir haben von Spieltag 16-34 theoretisch noch 13 (!) Siege zu verteidigen.
Ich könnte das "gut aussehen" besser einordnen, wenn es auch auf dem Platz gut aussehen würde.
Mir fehlt aber die Fantasie, wie wir auch nur 10 der 13 "ausstehenden" Siege einfahren sollen, um MtM halbwegs zu halten.
Luzbert schrieb:Matzel schrieb:
Sieht wirklich noch gut aus. Aber wir haben von Spieltag 16-34 theoretisch noch 13 (!) Siege zu verteidigen.
Ich könnte das "gut aussehen" besser einordnen, wenn es auch auf dem Platz gut aussehen würde.
Mir fehlt aber die Fantasie, wie wir auch nur 10 der 13 "ausstehenden" Siege einfahren sollen, um MtM halbwegs zu halten.
Deswegen "noch".
Die Jungs an der Linie machen das gut und versuchen alles. Es ist aber offenbar nicht möglich, hier einfach mit Plattituden "Geschlossenheit", "Bock umstoßen", "wir sind Eintracht Frankfurt" irgendetwas zu zünden, wenn die Spielanlage und die grunsätzliche Attitude zum Spiel nicht geändert werden kann.
Das werfe ich niemandem vor. In 3 Tagen kann kein Mensch irgendwelche Änderungen herbeiführen und plötzlich die Abläufe verbessern. Insofern war es logischerweise (anders als ich im Kopf gehofft habe) offenbar und irgendwie ein "weiter so"-light... Denn die Mannschaft musste ja irgendwas tun und kann aktuell eben nur das, was die letzen 2 Jahre geübt wurde.
Ich denke, wenn es am Samstag gegen Hoffenheim tatsächlich zu einem Sieg reichen sollte, dann mit oder trotz der alten Dino-Ansätze, denn bis dahin irgendwas besserres zu machen, wäre wiederum naiv... Oft waren die Ansätze ja auch gut und erfolgreich, zumindest nach vorne
Die Hoffnung stirbt zuletzt...