
owladler
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owladler
Ein Kapitän und Meister. Mehr als eine Säule, Teil des Fundaments. Ruhe in Frieden.
Hier wird immer die Konstellation SGE gegen DFB erörtert. Ich habe gerade über die Fälle Juventus Turin und Sion ( Zwangsabstieg, Lizenzentzug ) gelesen. Ist in unserem Fall denkbar, das die FIFA eingreift, weil nach deren Regelungen Mitgliedsverbänden, Offiziellen, Vereinen und Spielern der Gang vor ordentliche Gerichte verwehrt ist? Der Schweiz und meiner Erinnerung nach auch Italien wurde seitens der FIFA mit Ausschluss gedroht für den Fall, dass die Verbände dieses Szenario zulassen. Wer kennt sich aus?
Alternativ könntest du auch mit den Queens Park Rangers zum Auswärtsspiel nach Norwich fahren. Die fahren immer mit Bussen vor ihrem eigenen Stadion an der Loftus Road ab und sind gut organisiert. Sie verkaufen die Bustickets im Kontext mit den Auswärtstickets. Ich fuhr mit ihnen letzte Saison nach Manchester und es waren nette Leute, die ihr Team großartig unterstützt haben. Norwich ist auch nicht ganz so weit.
Tut mir leid, aber ich bin nicht rückholbar fanatisiert, habe seit 1978 schon über 100 Konzerte gesehen und eine ganz andere Wahrnehmung. Hier freue ich mich einfach, dass ich die Konzerte mit Fussball und insbesondere mit der Eintracht verbinden kann. Und ich mache die Tour generationenübergreifend mit meinem Sohn.
Bob Dylan am 06.07. in Bad Mergentheim und am 07.07. in Salzburg. Gibt mir die Möglichkeit zu einem Kurzurlaub in der Mozartstadt, RB Salzburg - RSC Anderlecht am 08.07. zu sehen, eventuell noch RB Salzburg - Viktoria Pilsen am 09.07. im Trainingszentrum der Salzburger und zum Abschluss am 10.07. die Eintracht gegen Blau Weiß Linz im Donauparkstadion.
"Gesammelte Fußballhörspiele" von Ror Wolf; erschienen seinerzeit bei Intermedium Records. Es sind 4 Cd´s, antiquarisch eventuell noch erhältlich. Dort hört man noch diese ausdrucksvollen Stimmen. Ich glaube, auch die von dem wunderbaren Jürgen-Dieter Rehahn, der noch die Kraft hatte, Worte zu Bildern werden zu lassen und dem man die Liebe zum Sport glauben konnte. Schön, dass hier noch einmal erinnert wurde.
Dann war dieser junge Mann hier, der im Eintrachtauswärtsstehblock in Karlsruhe mit grüngeschminktem Gesicht und grünen Rauch auf dem Zaun gesessen hat
http://www.op-online.de/sport/eintracht-frankfurt/vorfreude-bundesliga-getruebt-2353131.html
also ein Eintrachtfan, oder wird jedenfalls als solcher behandelt und es ist ein Versäumnis unserer Fanbetreuung, ihn nicht rechtzeitig erkannt und als Gefahrenpotential aus dem Block herauskomplimentiert zu haben? Oh weh, wie sollen die das denn schaffen? Ich finde, der DFB macht es sich sehr leicht, übergibt die Komplettverantwortung den Vereinen und straft dann ggf. ab. Vielleicht müssen Erstligavereine doch zu Auswärtsspielen eigene Ordner mit Eingriffsbefugnis mitbringen und dann am besten noch vor dem Einlass eine Gesinnungsprüfung durchführen.
Und dabei steht in den Statuten des DFB:
"Der DFB handelt in sozialer und gesellschaftspolitischer
Verantwortung und fühlt sich in hohem Maße dem Gedanken des Fair Play verbunden."
Nein, so ist es nicht. Der DFB stellt die Vereine seiner Mitgliederverbände vor unlösbare Aufgaben, achtet auf seine Außendarstellung und beteiligt sich nicht ernsthaft an der Lösung der Probleme. Fair play wäre es, in diesem Zusammenhang die Spielbedingungen so zu gestalten, dass die Vereine auch eine Erfolgschance haben und der DFB nicht in 100% der Fälle auf die Vereine zeigen würde und sagte: "Ihr habt es doch falsch gemacht!".
Vielleicht, wenn der DFB es jetzt schon geschafft hat, einen vierten Offiziellen zur Überwachung der Ersatzbänke, etc. abzustellen, gibt es bald einen Fünften und Sechsten Offiziellen, der vor den Kurven steht, mit den Fanbetreuern zusammen agiert und dann in den Verfahren ggf. präziser berichten kann.
http://www.op-online.de/sport/eintracht-frankfurt/vorfreude-bundesliga-getruebt-2353131.html
also ein Eintrachtfan, oder wird jedenfalls als solcher behandelt und es ist ein Versäumnis unserer Fanbetreuung, ihn nicht rechtzeitig erkannt und als Gefahrenpotential aus dem Block herauskomplimentiert zu haben? Oh weh, wie sollen die das denn schaffen? Ich finde, der DFB macht es sich sehr leicht, übergibt die Komplettverantwortung den Vereinen und straft dann ggf. ab. Vielleicht müssen Erstligavereine doch zu Auswärtsspielen eigene Ordner mit Eingriffsbefugnis mitbringen und dann am besten noch vor dem Einlass eine Gesinnungsprüfung durchführen.
Und dabei steht in den Statuten des DFB:
"Der DFB handelt in sozialer und gesellschaftspolitischer
Verantwortung und fühlt sich in hohem Maße dem Gedanken des Fair Play verbunden."
Nein, so ist es nicht. Der DFB stellt die Vereine seiner Mitgliederverbände vor unlösbare Aufgaben, achtet auf seine Außendarstellung und beteiligt sich nicht ernsthaft an der Lösung der Probleme. Fair play wäre es, in diesem Zusammenhang die Spielbedingungen so zu gestalten, dass die Vereine auch eine Erfolgschance haben und der DFB nicht in 100% der Fälle auf die Vereine zeigen würde und sagte: "Ihr habt es doch falsch gemacht!".
Vielleicht, wenn der DFB es jetzt schon geschafft hat, einen vierten Offiziellen zur Überwachung der Ersatzbänke, etc. abzustellen, gibt es bald einen Fünften und Sechsten Offiziellen, der vor den Kurven steht, mit den Fanbetreuern zusammen agiert und dann in den Verfahren ggf. präziser berichten kann.
Dann eventuell hier noch einmal aus dem Gebabbel meine Frage:
Wie stellt man denn positiv fest, wer Anhänger und Zuschauer welchen Vereins ist? Wenn ich im Auswärtsblock stehe, bin ich Anhänger oder Zuschauer des Auswärtsvereins und dieser ist für mich verantwortlich, indem er die Strafen für mein Fehlverhalten ertragen muss? Da war ich aber schon Anhänger und Zuschauer von vielen Vereinen. Und wie soll dieser Auswärtsverein seine Verantwortung wahrnehmen? Eigene Ordnungskräfte mitbringen? Durch die Kontrolle des Auswärtskartenverkaufs alleine wird es ihm nicht gelingen, da gibt es zuviele Möglichkeiten. In welchem anderen Rechtszusammenhang wird jemand in einer Situation in Haftung genommen, in der ihm eine durchgreifende Einflussmöglichkeit genommen ist? Ich verstehe dies nach wie vor nicht.
Wie stellt man denn positiv fest, wer Anhänger und Zuschauer welchen Vereins ist? Wenn ich im Auswärtsblock stehe, bin ich Anhänger oder Zuschauer des Auswärtsvereins und dieser ist für mich verantwortlich, indem er die Strafen für mein Fehlverhalten ertragen muss? Da war ich aber schon Anhänger und Zuschauer von vielen Vereinen. Und wie soll dieser Auswärtsverein seine Verantwortung wahrnehmen? Eigene Ordnungskräfte mitbringen? Durch die Kontrolle des Auswärtskartenverkaufs alleine wird es ihm nicht gelingen, da gibt es zuviele Möglichkeiten. In welchem anderen Rechtszusammenhang wird jemand in einer Situation in Haftung genommen, in der ihm eine durchgreifende Einflussmöglichkeit genommen ist? Ich verstehe dies nach wie vor nicht.
Wie stellt man denn positiv fest, wer Anhänger und Zuschauer welchen Vereins ist? Wenn ich im Auswärtsblock stehe, bin ich Anhänger oder Zuschauer des Auswärtsvereins und dieser ist für mich verantwortlich, indem er die Strafen für mein Fehlverhalten ertragen muss? Da war ich aber schon Anhänger und Zuschauer von vielen Vereinen. Und wie soll dieser Auswärtsverein seine Verantwortung wahrnehmen? Eigene Ordnungskräfte mitbringen? Durch die Kontrolle des Auswärtskartenverkaufs alleine wird es ihm nicht gelingen, da gibt es zuviele Möglichkeiten. In welchem anderen Rechtszusammenhang wird jemand in Haftung genommen, wo ihm eine durchgreifende Einflussmöglichkeit genommen ist? Ich verstehe dies nach wie vor nicht.
Verhängt werden die Strafen des DFB meines Wissens nach auf der Basis der Feststellung von Verstößen gegen die Durchführungsbestimmungen der Spielordnung. Dort heißt es unter anderem:
"...3. Organisation der Veranstaltung
§ 20
Verantwortlichkeit
Der Platzverein bzw. der vom DFB bestimmte Veranstalter oder Ausrichter ist für eine einwandfreie Abwicklung des Spiels auch auf nicht vereinseigenen Plätzen verantwortlich.
Alle Vereine sind verpflichtet, für ein sportliches Verhalten ihrer Mitglieder und Anhänger vor, während und nach den Spielen Sorge zu tragen.
Die Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen sind verbindlich und zu beachten....".
Das Eintracht Frankfurt verpflichtet ist, für ein sportliches Verhalten der Mitglieder und Anhänger zu sorgen, kann ich ja noch nachvollziehen, wie aber verhält es sich mit der Person, die heute in der "Offenbach-Post" mit einem grün-weißen geschminktem Gesicht und grünem Rauch beim KSC-Spiel in unserem Auswärststehblock abgebildet ist? Das war ein Alien. Wie kann Eintracht Frankfurt für solche Ereignisse verantwortlich gemacht werden, respektive welche Möglichkeiten hat Eintracht Frankfurt, solche Ereignisse zu unterbinden? Eigene Ordnungskräfte mit Eingriffsgewalt in Karlsruhe platzieren? Und weshalb kann Eintracht Frankfurt dann für solche Fremdereignisse bestraft werden?
Vielleicht kann es mir jemand erklären.
Das Ende des Relegationsspiels Düsseldorf - Hertha übrigens war schlichtweg illegal; siehe hier:
"§ 21
Platzordnung
1. Der Platzverein ist für den Schutz und die Sicherheit der Spieler, des Schiedsrichters und der Schiedsrichter-Assistenten verantwortlich; erforderlichenfalls sind mit der Polizei die nötigen Absprachen zu treffen. Er hat für einen ausreichenden Ordnungsdienst zu sorgen. Einzelheiten der persönlichen Voraussetzungen, materiellen Ausstattung und wahrzunehmenden Aufgaben ergeben sich aus § 26 der Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen. Die Verantwortung des Platzvereins umfasst
auch die Verpflichtung, die Zuschauer zu einem sportlichen Verhalten anzuhalten.
2. Während des Spiels darf sich niemand am Spielfeldrand aufhalten. Auch der Aufenthalt hinter den Toren ist verboten.
3. Die Platzordner haben einen angemessenen Abstand zum Spielfeldrand, in der Regel mindestens fünf Meter, zu halten. Der Aufenthalt hinter den Toren ist auch den Platzordnern nicht gestattet.
Diese Sportgerichtsveranstaltungen sind meiner Meinung nach ein einziges rechtliches Gemauschel.
"...3. Organisation der Veranstaltung
§ 20
Verantwortlichkeit
Der Platzverein bzw. der vom DFB bestimmte Veranstalter oder Ausrichter ist für eine einwandfreie Abwicklung des Spiels auch auf nicht vereinseigenen Plätzen verantwortlich.
Alle Vereine sind verpflichtet, für ein sportliches Verhalten ihrer Mitglieder und Anhänger vor, während und nach den Spielen Sorge zu tragen.
Die Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen sind verbindlich und zu beachten....".
Das Eintracht Frankfurt verpflichtet ist, für ein sportliches Verhalten der Mitglieder und Anhänger zu sorgen, kann ich ja noch nachvollziehen, wie aber verhält es sich mit der Person, die heute in der "Offenbach-Post" mit einem grün-weißen geschminktem Gesicht und grünem Rauch beim KSC-Spiel in unserem Auswärststehblock abgebildet ist? Das war ein Alien. Wie kann Eintracht Frankfurt für solche Ereignisse verantwortlich gemacht werden, respektive welche Möglichkeiten hat Eintracht Frankfurt, solche Ereignisse zu unterbinden? Eigene Ordnungskräfte mit Eingriffsgewalt in Karlsruhe platzieren? Und weshalb kann Eintracht Frankfurt dann für solche Fremdereignisse bestraft werden?
Vielleicht kann es mir jemand erklären.
Das Ende des Relegationsspiels Düsseldorf - Hertha übrigens war schlichtweg illegal; siehe hier:
"§ 21
Platzordnung
1. Der Platzverein ist für den Schutz und die Sicherheit der Spieler, des Schiedsrichters und der Schiedsrichter-Assistenten verantwortlich; erforderlichenfalls sind mit der Polizei die nötigen Absprachen zu treffen. Er hat für einen ausreichenden Ordnungsdienst zu sorgen. Einzelheiten der persönlichen Voraussetzungen, materiellen Ausstattung und wahrzunehmenden Aufgaben ergeben sich aus § 26 der Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesspielen. Die Verantwortung des Platzvereins umfasst
auch die Verpflichtung, die Zuschauer zu einem sportlichen Verhalten anzuhalten.
2. Während des Spiels darf sich niemand am Spielfeldrand aufhalten. Auch der Aufenthalt hinter den Toren ist verboten.
3. Die Platzordner haben einen angemessenen Abstand zum Spielfeldrand, in der Regel mindestens fünf Meter, zu halten. Der Aufenthalt hinter den Toren ist auch den Platzordnern nicht gestattet.
Diese Sportgerichtsveranstaltungen sind meiner Meinung nach ein einziges rechtliches Gemauschel.
Ich sehe den SCP jetzt seit einer Reihe von Jahren pro Saison 5 - 8 Mal pro Jahr, auch schon zu Regionalligazeiten und auch im alten Hermann-Löns-Stadion. Der SCP hat schon den Vorwärtsgang eingelegt und steht sportlich immer besser da, vergrößert seine Fanbasis, hat jetzt ja auch ein konkurrenzfähiges Stadion und nach vielen Jahren endlich den übergroß erscheinenden lokalen Konkurrenten Arminia Bielefeld überholt. Auch eine Reihe von Bundesligaakteuren ist hier schon durchgelaufen, Keeper Starke, Brouwers, Owomoyela, die Augsburger Ndjeng; Brinkmann, Kapllani, Trainer Luhukay und Assistent Gellhaus, etc., auch St. Pauli-Trainer Schubert traue ich zu, bald in der ersten Liga zu landen. Der SCP hat aber auch noch erhebliche Schulden abzuarbeiten und hängt sehr am Tropf des Präsidenten-Möbelhauskettenbesitzers. Jetzt fangen sie gerade hier in der Region die erste Generation von Kids, die dann vielleicht jahrelang als Fans hinter dem Verein stehen; insgesamt haben sie schon noch einige Jahre Wachstum nötig um so ein Abenteuer zu starten, wie jetzt die Fürther.
Meine Meinung dazu:
Ich hatte im Vorfeld des Auswärtsspiels in Paderborn mit dem Stadionsprecher des SCP Kontakt aufgenommen, wir wohnen beide in demselben Dorf und sind beide auch in dem kleinen Kreisligaverein engagiert gewesen, er als Geschäftsführer, ich als Trainer U 19, U 17. Mit Stadionsprecher meine ich übrigens nicht die Person, die im Vorfeld des Spieles auf dem Rasen anmoderierte; bei dem SCP teilen sich zwei Personen die Aufgaben, einer auf dem Rasen und einer als DJ und Ansager in der Sprecherkabine. Diesen zweiten habe ich dann überzeugt, vor dem Spiel „ Im Herzen von Europa“ für uns abzuspielen, weil ich von dem Marsch zum Paderborner Rathaus wusste und mir dachte, dass es sich ganz gut anfühlt, wenn man im gegnerischen Stadion willkommen geheißen wird. Also gab ich ihm meine CD mit und sprach mit ihm auch die Ansage ab, wobei er aber noch einige Bedenken hatte, ob sich nicht die eigenen Paderborner Fans ärgern werden und ob er überhaupt in eigener Zuständigkeit so in die Abläufe des Vorprogramms eingreifen kann. Ich habe ihn dann aber überzeugt, auch unter Hinweis auf die große Zahl von Eintrachtanhängern und den Aspekt der Deeskalation, da herrschten nämlich schon in Paderborn einige Bedenken. Ich habe mich dann jedenfalls sehr gefreut, als ich im Stadion hören konnte, dass er seine Bedenken überwunden hatte. Im Nachhinein habe ich dann Stimmen gesammelt, einen Leserbrief geschrieben, Blogs gelesen und ihm die ganz überwiegende positive Resonanz zugeleitet. Bis auf eine ablehnende Stimme in einem Paderborner Fanforum wurde die Aktion überall gutgeheißen, es gab sogar zwei Presseerwähnungen, in der die Gastfreundlichkeit des SCP hervorgehoben wurde.
Alles in allem für uns beide eine gelungene kleine Nebenaktion; für den Spielverlauf können wir natürlich nichts.
Als „fair play“- Aktion finde ich es nach wie vor gut; ein Gegner ist ein Gegner und kein Feind und gegenseitiger Respekt ist bei einem ersten Aufeinandertreffen immer angezeigt.
Ich hatte im Vorfeld des Auswärtsspiels in Paderborn mit dem Stadionsprecher des SCP Kontakt aufgenommen, wir wohnen beide in demselben Dorf und sind beide auch in dem kleinen Kreisligaverein engagiert gewesen, er als Geschäftsführer, ich als Trainer U 19, U 17. Mit Stadionsprecher meine ich übrigens nicht die Person, die im Vorfeld des Spieles auf dem Rasen anmoderierte; bei dem SCP teilen sich zwei Personen die Aufgaben, einer auf dem Rasen und einer als DJ und Ansager in der Sprecherkabine. Diesen zweiten habe ich dann überzeugt, vor dem Spiel „ Im Herzen von Europa“ für uns abzuspielen, weil ich von dem Marsch zum Paderborner Rathaus wusste und mir dachte, dass es sich ganz gut anfühlt, wenn man im gegnerischen Stadion willkommen geheißen wird. Also gab ich ihm meine CD mit und sprach mit ihm auch die Ansage ab, wobei er aber noch einige Bedenken hatte, ob sich nicht die eigenen Paderborner Fans ärgern werden und ob er überhaupt in eigener Zuständigkeit so in die Abläufe des Vorprogramms eingreifen kann. Ich habe ihn dann aber überzeugt, auch unter Hinweis auf die große Zahl von Eintrachtanhängern und den Aspekt der Deeskalation, da herrschten nämlich schon in Paderborn einige Bedenken. Ich habe mich dann jedenfalls sehr gefreut, als ich im Stadion hören konnte, dass er seine Bedenken überwunden hatte. Im Nachhinein habe ich dann Stimmen gesammelt, einen Leserbrief geschrieben, Blogs gelesen und ihm die ganz überwiegende positive Resonanz zugeleitet. Bis auf eine ablehnende Stimme in einem Paderborner Fanforum wurde die Aktion überall gutgeheißen, es gab sogar zwei Presseerwähnungen, in der die Gastfreundlichkeit des SCP hervorgehoben wurde.
Alles in allem für uns beide eine gelungene kleine Nebenaktion; für den Spielverlauf können wir natürlich nichts.
Als „fair play“- Aktion finde ich es nach wie vor gut; ein Gegner ist ein Gegner und kein Feind und gegenseitiger Respekt ist bei einem ersten Aufeinandertreffen immer angezeigt.