
Pezking
6026
#
Pezking
RIP
Maxfanatic schrieb:
Der Protest soll ja genau das zeigen - wenn wir nicht mehr da sind, seid ihr darauf angewiesen, dass das Publikum was ihr wollt die Stimmung macht. Und das wird es nicht tun, da bin ich mir ziemlich sicher. Und wenn ich mich irre - dann funktioniert es mal für 12 Minuten. Das wäre natürlich ne billige Nummer, weil man sich danach wieder in den Sessel lehnt und den Rest der Zeit die auf den billigen Plätzen ja schon fürs Amüsement sorgen, aber ganz sicher klappt sowas eben nicht auf Dauer - wenn es allerdings erst dann begriffen wird, ist es wohl zu spät.
Ich fürchte leider nur, dass "Stimmung" generell kein wirksames Druckmittel ist.
Diejenigen, die heute schweigen, sind auch diejenigen, denen die Stimmung am wichtigsten ist.
Das klingt jetzt etwas zynisch, aber letztendlich ist Geld das einzige Druckmittel, das man als Fan gegenüber dem Fußballgeschäft hat.
Wenn Gängelungen Überhand nehmen und die Fans das unerträglich finden, müssten die Stadien eben leer bleiben. Wenn man sich nicht willkommen fühlt, sollte man auch keinen Eintritt bezahlen.
Aber die Stadien sind trotzdem voll. Siehe England.
Für mich sind Premier-League-Verhältnisse auch eine Horrorvision. Aber man muss wohl auch anerkennen, dass sich die überwältigende Mehrheit der Zuschauer auch heute noch pudelwohl in den Stadien fühlt und von Repressionen rein gar nichts mitbekommt. Dieser Zustand lässt sich leider nicht wegdiskutieren. Auch das ist Teil der Fankultur.
Übrigens finde ich es nicht gerade clever, zwischen "Uns" und dem "Wunschpublikum" der DFL zu unterscheiden. Und diesen Unterschied auch noch derart in den Fokus zu rücken. Nach dem Motto: "Lasst die mal die Stimmung machen, das wird eh nix ohne uns!" Da stellt man doch wieder 3/4 des Stadions als unreflektiertes Weichspülpublikum dar.
Ob man ausgerechnet so Sympathien gewinnen und weitere Claims im Stadion für sich abstecken kann...ich weiß ja nicht.
Ich wünsche mir trotzdem aufrichtig, dass ich falsch liege und der heutige Protest im Nachhinein als Erfolg im Kampf gegen höchst bedenkliche Entwicklungen rund um die Bundesliga gewertet werden kann.
Leider ist es inzwischen tatsächlich so, dass sich die Hardliner in den Kurven und auf Funktionärs-/Politikerebene gegenseitig bekriegen, und die große Masse an Fans zwischen den Fronten steht und die ganze Kacke ausbaden muss.
Mir schmeckt das Konzeptpapier auch nicht, und wie der Pyrodialog letzte Saison plötzlich abgebrochen wurde, war auch äußerst unglücklich und spielte letztendlich nur den kompromissloseren Kräften in der Kurve in die Karten. So torpediert man die Findung eines vernünftigen Kompromisses und trägt nur zu weiteren Polarisierung bei. Das war selten dämlich gelöst seitens der DFL.
Aber: Mir geht die einseitige Argumentation aus Richtung der Fans mittlerweile kaum noch weniger auf die Nüsse!
Ich muss mir nur mal den Aufruf auf der Startseite von http://www.12doppelpunkt12.de/ anschauen:
Soweit ich das sehe, will die DFL nur ein friedliches Publikum ohne Pyro und Gewalt. Wir alle wissen, dass die Zustände in den Stadion derzeit öffentlich hoffnungslos dramatisiert werden, 99% der Zuschauer eines Bundesligaspiels fallen schon heute in die von der DFL gewünschte Kategorie. Aber muss man da gleich alle Fans, die mit Pyro & Co. nichts am Hut haben wollen, als zahlungswillige Duckmäuser darstellen? Wem nützt dieses Schubladendenken und diese Frontenverhärtung?
Wie gesagt: Ich halte das DFL-Konzeptpapier auch für höchst bedenklich und unterstütze gerne jeden Widerstand dagegen, der die Situation nicht weiter eskalieren lässt. Doch leider fehlt genau hier beiden Seiten seit einiger Zeit das nötige Fingerspitzengefühl. Da gehen mir demonstrative Pyro-Muskelspielereien echt nicht weniger gegen den Strich, als absurde Forderungen der Polizeigewerkschaft oder ähnliches.
Zur Aktion "Ohne Stimme keine Stimmung": Diese Form von friedlichem Protest finde ich super, aber in meinen Augen zielt sie unter diesem Namen ein wenig am Kern des Problems vorbei: Die DFL will die Fans nicht mundtot machen! Mit dieser permanenten kausalen Verknüpfung zwischen Pyro und Stimmung, gepaart mit übertriebener Eitelkeit, stehen sich die Fans leider zu oft selbst im Weg.
Hier geht leider der Blick für's Wesentliche verloren, und so arbeiten gerade alle Seiten munter daran, dass ein kleiner Nebenkriegsschauplatz das große Ganze, das eigentlich beide Seiten gleichermaßen schätzen, in Gefahr gerät.
Mir schmeckt das Konzeptpapier auch nicht, und wie der Pyrodialog letzte Saison plötzlich abgebrochen wurde, war auch äußerst unglücklich und spielte letztendlich nur den kompromissloseren Kräften in der Kurve in die Karten. So torpediert man die Findung eines vernünftigen Kompromisses und trägt nur zu weiteren Polarisierung bei. Das war selten dämlich gelöst seitens der DFL.
Aber: Mir geht die einseitige Argumentation aus Richtung der Fans mittlerweile kaum noch weniger auf die Nüsse!
Ich muss mir nur mal den Aufruf auf der Startseite von http://www.12doppelpunkt12.de/ anschauen:
12doppelpunkt12.de schrieb:
Dabei wird deutlich, dass sich die Theoretiker in Frankfurt ein unkritisches und vor allem zahlungskräftiges Publikum wünschen frei nach dem Motto: „Hinsetzen, Klappe halten und bezahlen!“
Soweit ich das sehe, will die DFL nur ein friedliches Publikum ohne Pyro und Gewalt. Wir alle wissen, dass die Zustände in den Stadion derzeit öffentlich hoffnungslos dramatisiert werden, 99% der Zuschauer eines Bundesligaspiels fallen schon heute in die von der DFL gewünschte Kategorie. Aber muss man da gleich alle Fans, die mit Pyro & Co. nichts am Hut haben wollen, als zahlungswillige Duckmäuser darstellen? Wem nützt dieses Schubladendenken und diese Frontenverhärtung?
Wie gesagt: Ich halte das DFL-Konzeptpapier auch für höchst bedenklich und unterstütze gerne jeden Widerstand dagegen, der die Situation nicht weiter eskalieren lässt. Doch leider fehlt genau hier beiden Seiten seit einiger Zeit das nötige Fingerspitzengefühl. Da gehen mir demonstrative Pyro-Muskelspielereien echt nicht weniger gegen den Strich, als absurde Forderungen der Polizeigewerkschaft oder ähnliches.
Zur Aktion "Ohne Stimme keine Stimmung": Diese Form von friedlichem Protest finde ich super, aber in meinen Augen zielt sie unter diesem Namen ein wenig am Kern des Problems vorbei: Die DFL will die Fans nicht mundtot machen! Mit dieser permanenten kausalen Verknüpfung zwischen Pyro und Stimmung, gepaart mit übertriebener Eitelkeit, stehen sich die Fans leider zu oft selbst im Weg.
Hier geht leider der Blick für's Wesentliche verloren, und so arbeiten gerade alle Seiten munter daran, dass ein kleiner Nebenkriegsschauplatz das große Ganze, das eigentlich beide Seiten gleichermaßen schätzen, in Gefahr gerät.
P.B-89 schrieb:
http://keinzwanni-mainz.de/
"Ticketpreisen in FFM oder “Wer im Glashaus sitzt…”
Die “Kein Zwanni” AG Mainz dokumentiert den Kommentar der “Meenzer Metzger 1999″ zu den Reaktionen auf den offenen Brief an die “Eintracht Frankfurt Fussball AG”.
Die Tage wurde ein offener Brief der “Kein Zwanni” -AG Mainz zu den überteuerten Eintrittspreisen bei unserem Gastspiel in Frankfurt veröffentlich. Wer sich dazu die Kommentare im Eintracht-Forum durchlest, kann eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich schreiben da, wie in allen öffentlichen Foren auch sehr viele Idioten. Trotzdem sind die Argumente schon hanebüchen.
Argument 1: Die Heimfans zahlen doch auch den Aufschlag.
Das stimmt, aber im Gegensatz zu den Auswärtsfans hätten sich die Heimfans, wenn sie so glühende Anhänger sind, auch mit Dauerkarten ausstatten können. Dadurch werden vor allem die Rosinenpicker unter den Heimfans bestraft. Allerdings trifft der Aufpreis exakt 100 % aller Gästefans. Es gibt, außer der Option daheim zu bleiben, keine Möglichkeit dem zu entgehen.
Argument 2: Der Fahrpreis ist inklusive.
Das stimmt. Allerdings nur, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist und mindestens im Umkreis wohne. Eine alternative Anreise ist dabei ausgeschlossen.
Übrigens: Die Behauptung, mit der Mainzer Eintrittskarte könnte man nicht mit den ÖPNV reisen stimmt übrigens auch nicht. Das betrifft nur die Karten, die zu Hause ausgedruckt werden können.
Argument 3: Der Mainzer Supportbereich kostet ja auch um die 18-20 Euro.
Stimmt. Allerdings ist der Supportbereich nicht die billigste Kategorie im Stadion am Europakreisel. Dabei handelt es sich eigentlich um Sitzplätze, die vom Verein zu günstigen Konditionen abgegeben werden, um mehr Fans weiterhin einen Stadionbesuch im Stehen zu ermöglichen. “Echte” Stehplätze kosten bei uns 12,50 Euro. Ohne Dauerkarte fällt eine Gebühr von einem Euro an.
Argument 4: Es würden ja auch sonst nicht mehr mitkommen.
Möglich. Aber reine Spekulation. Wer den Brief allerdings nur als Entschuldigung für einen möglicherweise leeren Block verstehen will, hat von der Wichtigkeit des Themas keine Ahnung.
Argument 5: Die Karten kosten ja eigentlich nur 18 Euro plus einen Euro Vorverkaufsgebühr.
Das stimmt. Teuer genug ist es trotzdem. Wer jetzt allerdings meint, den Euro für den Vorverkauf könnte man sich ja auch sparen: Pech gehabt. Für Eintrittskarten an der Tageskasse fallen sogar 2 Euro Gebühr an.
Argument 6: Die Mainzer machen es ja bestimmt auch so.
Wäre schlimm genug, stimmt aber auch nicht. Mainz 05 ist einer der wenigen (wenn nicht sogar der einzige) Vereine, der komplett auf Topspielzuschläge verzichtet. Unter anderem ein Verdienst der Kommunikation zwischen Fans und Verein.
Liebe Frankfurter, ihr werft uns Mainzer ja gerne vor, auch im Verlauf eurer Forumsdiskussion zu diesem Thema, keine Fankultur zu haben.
Wer aber selbst offensichtlich so wenig Interesse und Verständnis für Faninteressen – und sei es nur vom ungeliebten Nachbarn – aufbringen kann, dass er im sprichwörtlichen Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Bad_Hunter schrieb:maz2305 schrieb:
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder gezwungen gefuehlt den Kommentar abzuschalten... Was war denn das fuer ein Kasper bei SKY?
wahrnehmungsstörung? es war mal endlich nicht TUT und der war garnicht schlecht heute
Nee, der war total scheiße! Komischer Amateur, hab' den noch nie gehört.
Und lass' mir den Fritz in Ruhe, der ist geil!
Wenn die Rückkehr für uns in einem finanziell vernünftigen Rahmen bleibt (sprich: Kein Cent mehr als vor seinem Wechsel!), hätte ich damit nicht das geringste Problem.
Sportlich könnten wir ihn als weitere Alternative in der IV gut gebrauchen, und den ganzen Rest sehe ich ziemlich unsentimental. Er hat's in der Fremde versucht, er ist gescheitert und wünscht sich nun eine Rückkehr in die Heimat. Das ist nix verwerfliches. Wenn Hübner und Veh ihn als Verstärkung betrachten, werde ich einen Teufel tun uns das in Frage stellen.
Sportlich könnten wir ihn als weitere Alternative in der IV gut gebrauchen, und den ganzen Rest sehe ich ziemlich unsentimental. Er hat's in der Fremde versucht, er ist gescheitert und wünscht sich nun eine Rückkehr in die Heimat. Das ist nix verwerfliches. Wenn Hübner und Veh ihn als Verstärkung betrachten, werde ich einen Teufel tun uns das in Frage stellen.
Wenn eine Mannschaft in 10 Spielen 20 Punkte holt, hat sich sich verdammt nochmal ein gewisses Maß an Kredit erspielt.
In den tristesten Graue-Maus-Zeiten unter Funkel wäre dem Publikum nicht im Traum eingefallen, bei einem Unentschieden zu pfeifen.
Gestern war das Stadion für ein Freitag-Abend-Spiel verdammt voll. Vor allem gegen so einen Gegner. Da waren viele dabei, die die "neue" Eintracht hip finden und für ihr Eintrittsgeld gefälligst Spektakel sehen wollen. Sonst gibt's eben Saures, sprich: Pfiffe. Vereinzelt auch schon mal VOR dem Ausgleich.
Ich kann mich noch an unser Auswärtsspiel vor anderthalb Jahren in Hoffenheim erinnern. Damals stand es zur Halbzeit 0:0, gellendes Pfeifkonzert zum Halbzeitpfiff, und der Stadionsprecher meinte nur: "Naja, das war wohl nichts!".
Ich habe damals gehofft, in Frankfurt nie so eine respektlose Stimmung erleben zu müssen. Ich hoffe inständig, das entwickelt sich nicht zu einem Trend.
In den tristesten Graue-Maus-Zeiten unter Funkel wäre dem Publikum nicht im Traum eingefallen, bei einem Unentschieden zu pfeifen.
Gestern war das Stadion für ein Freitag-Abend-Spiel verdammt voll. Vor allem gegen so einen Gegner. Da waren viele dabei, die die "neue" Eintracht hip finden und für ihr Eintrittsgeld gefälligst Spektakel sehen wollen. Sonst gibt's eben Saures, sprich: Pfiffe. Vereinzelt auch schon mal VOR dem Ausgleich.
Ich kann mich noch an unser Auswärtsspiel vor anderthalb Jahren in Hoffenheim erinnern. Damals stand es zur Halbzeit 0:0, gellendes Pfeifkonzert zum Halbzeitpfiff, und der Stadionsprecher meinte nur: "Naja, das war wohl nichts!".
Ich habe damals gehofft, in Frankfurt nie so eine respektlose Stimmung erleben zu müssen. Ich hoffe inständig, das entwickelt sich nicht zu einem Trend.
Das Spiel heute war scheiße.
Geärgert habe ich mich jedoch nur über die Stimmung im Stadion.
Ich saß heute ausnahmsweise mal in der Ecke zwischen Haupt und Ost, und diese Lust am Lamentieren dort war echt nicht mehr feierlich. Ich hasse es normalerweise, Fans in irgendwelche Schubladen zu stecken oder dämliche "Besserfan"-Debatten anzustoßen. Ich habe auch mal Tage, an denen ich mehr Lust auf konzentriertes Zuschauen und weniger auf aktiven Support habe.
Aber wenn Freitag Abend gegen Fürth über 47.000 Leute kommen, ist das schon etwas ungewöhnlich. Und Pfiffe bei einem Unentschieden waren bislang in Frankfurt auch genau das: Ungewöhnlich!
Das gab es selbst in den tristesten, grauen Funkel-Zeiten nicht. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht...
Die Leute wurden heute echt schon unruhig, als wir in der ersten Halbzeit nach 20 Minuten immer noch "nur" mit 1:0 führten.
Meine Güte...wir haben jetzt als Aufsteiger nach 10 Spielen 20 Punkte geholt! Da sollte man meinen, dass die Mannschaft bei den Fans etwas Kredit hat und bedingungslose Unterstützung bekommt, wenn's mal kacke läuft. Statt dessen haben leider weite Teile des Publikums zur um sich greifenden Verunsicherung auf dem Platz beigetragen.
Gerade deswegen ein dickes Lob an alle in der Westkurve, die sich davon nicht anstecken ließen. Als ich Euch nach dem Spiel beim Verlassen des Stadions zwischen all den zeternden Haupttribünlern noch singen und anfeuern hörte...das war wie Balsam!
An den ganzen Rest: Reißt Euch mal zusammen! Wir sind hier nicht in Hoffenheim!
Geärgert habe ich mich jedoch nur über die Stimmung im Stadion.
Ich saß heute ausnahmsweise mal in der Ecke zwischen Haupt und Ost, und diese Lust am Lamentieren dort war echt nicht mehr feierlich. Ich hasse es normalerweise, Fans in irgendwelche Schubladen zu stecken oder dämliche "Besserfan"-Debatten anzustoßen. Ich habe auch mal Tage, an denen ich mehr Lust auf konzentriertes Zuschauen und weniger auf aktiven Support habe.
Aber wenn Freitag Abend gegen Fürth über 47.000 Leute kommen, ist das schon etwas ungewöhnlich. Und Pfiffe bei einem Unentschieden waren bislang in Frankfurt auch genau das: Ungewöhnlich!
Das gab es selbst in den tristesten, grauen Funkel-Zeiten nicht. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht...
Die Leute wurden heute echt schon unruhig, als wir in der ersten Halbzeit nach 20 Minuten immer noch "nur" mit 1:0 führten.
Meine Güte...wir haben jetzt als Aufsteiger nach 10 Spielen 20 Punkte geholt! Da sollte man meinen, dass die Mannschaft bei den Fans etwas Kredit hat und bedingungslose Unterstützung bekommt, wenn's mal kacke läuft. Statt dessen haben leider weite Teile des Publikums zur um sich greifenden Verunsicherung auf dem Platz beigetragen.
Gerade deswegen ein dickes Lob an alle in der Westkurve, die sich davon nicht anstecken ließen. Als ich Euch nach dem Spiel beim Verlassen des Stadions zwischen all den zeternden Haupttribünlern noch singen und anfeuern hörte...das war wie Balsam!
An den ganzen Rest: Reißt Euch mal zusammen! Wir sind hier nicht in Hoffenheim!
Wir sollten vorerst weiterhin so "rotzfrech" auftreten. Die Innenverteidigung wird sich im Laufe der Zeit immer besser einspielen wird nicht jede Woche zur Hälfte unter Jetlag leiden.
Wir sollten jedoch von Hoffenheim 2008 und Mainz 2010 lernen, und im Winter viel Wert auf taktische Variabilität legen! Beide Teams spielten jeweils eine erheblich schlechtere Rückrunde - weil die Gegner sich inzwischen viel besser auf ihre Spielweise einstellen konnten.
Daher: Jetzt weiterhin mit Vollgas so viele Punkte wie möglich sorgen und die akute Euphoriewelle nicht selbst ausbremsen. Und im Winter dann bitte das ganze auf ein stabileres Fundament stellen und an einer "neuen Unberechenbarkeit" arbeiten.
Wir sollten jedoch von Hoffenheim 2008 und Mainz 2010 lernen, und im Winter viel Wert auf taktische Variabilität legen! Beide Teams spielten jeweils eine erheblich schlechtere Rückrunde - weil die Gegner sich inzwischen viel besser auf ihre Spielweise einstellen konnten.
Daher: Jetzt weiterhin mit Vollgas so viele Punkte wie möglich sorgen und die akute Euphoriewelle nicht selbst ausbremsen. Und im Winter dann bitte das ganze auf ein stabileres Fundament stellen und an einer "neuen Unberechenbarkeit" arbeiten.
Zicomania schrieb:
Also ich hatte auch den Eindruck, als ob er zuerst gelb zeigen wollte, denn das Foul ansich war niemals rot. Man stelle sich nur mal vor, was gewesen wäre, wenn einer unsrer Jungs für so ein Foul die Rote bekommen hätte ,-)
Wer mit der flachen Sohle auf den Knöchel geht, riskiert immer Rot. Selbst wenn er den Gegner nicht trifft - allein schon wegen Dummheit! Da würde ich auch nicht rumheulen, wenn einer von uns dafür fliegt.
Praeriehund82 schrieb:
Auch wenn der Satz von Rode wohl eher jugendlicher Leichtsinn ist, ich fands trotzdem gut.
Och, nicht vergessen: Er spielt direkt neben Schwegler. Der hat eine ähnliche Einstellung, war in Leverkusen nur Bankdrücker, ging mit uns sogar in Liga 2 - und ist IMO ein sehr bodenständiger Realist mit einer gesunden Berufsauffassung. Und Kapitän. Würde mich nicht wundern, wenn der auf unsere Talente ein wenig abfärbt, insbesondere auf seinen Doppel-Sechs-Partner.
Und es konnten zuletzt ja alle beobachten, wie ehemalige Größen wie Ochs und Russ zwar woanders reich wurden, jedoch auf Kosten ihres sportlichen Stellenwertes.