
sonofanarchy
2117
reggaetyp schrieb:
btw Thomas Müller positiv getestet.
Mir unerklärlich, wie das passieren konnte.
Hätte er sich mal lieber impfen lassen...
Nach erstaunlich ruhigen Wochen des Lockdowns erwarte ich nun doch noch den Zusammenbruch der Zivilisation, nämlich für den Zeitpunkt, wenn die Friseure wieder aufmachen. Wer wird zuerst dran kommen? Über 80-Jährige? Heimbewohner? Ärzte und Pfleger? Die Bundeswehr? Timo Kuhnert?
Ich sags euch, das wird Mord und Totschlag geben. Wird Zeit, dass die Bundesregierung eine Frisurreihenfolge festlegt.
Ich persönlich habe es ja zum Anlass genommen, mein spärliches Resthaar endlich mal auf schnittige 4 mm zu trimmen und zwar eigenhändig. Was soll ich sagen? Ergebnis sieht besser aus als erwartet, erspart mir morgens viel Zeit vorm Spiegel und eine Rückkehr zur Vor-Corona-Frisur kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.
Ich muss mir keine Sorgen mehr um Friseurtermine, Abstand, Masken und Adressangaben machen, mit dem gesparten Geld füllt sich die Urlaubskasse und die Umwelt und Greta freut's auch noch.
Win-win-win. Naja gut, die Friseure haben nichts davon aber auf Einzelschicksale kann ich nun auch keine Rücksicht nehmen.
Ich sags euch, das wird Mord und Totschlag geben. Wird Zeit, dass die Bundesregierung eine Frisurreihenfolge festlegt.
Ich persönlich habe es ja zum Anlass genommen, mein spärliches Resthaar endlich mal auf schnittige 4 mm zu trimmen und zwar eigenhändig. Was soll ich sagen? Ergebnis sieht besser aus als erwartet, erspart mir morgens viel Zeit vorm Spiegel und eine Rückkehr zur Vor-Corona-Frisur kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.
Ich muss mir keine Sorgen mehr um Friseurtermine, Abstand, Masken und Adressangaben machen, mit dem gesparten Geld füllt sich die Urlaubskasse und die Umwelt und Greta freut's auch noch.
Win-win-win. Naja gut, die Friseure haben nichts davon aber auf Einzelschicksale kann ich nun auch keine Rücksicht nehmen.
Die 4mm-Corona-Friese hab ich mittlerweile auch. Die buchstäblichen Abgründe an lichtem Haar sind gewöhnungsbedürftig, aber die von dir erwähnten Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Es sieht ja auch sowieso niemand...
Wir könnten für die anstehenden Frisörbesuche dem Nordkoreanischen Vorbild folgen und einfach 8 Schnitte zur Auswahl stellen und somit die Schneidezeit extrem verkürzen. Selbstverständlich gelten diese dann auch für Frauen. Schließlich muss jeder von uns seine Opfer bringen.
Wir könnten für die anstehenden Frisörbesuche dem Nordkoreanischen Vorbild folgen und einfach 8 Schnitte zur Auswahl stellen und somit die Schneidezeit extrem verkürzen. Selbstverständlich gelten diese dann auch für Frauen. Schließlich muss jeder von uns seine Opfer bringen.
Hey, ich kann dir sagen: Mit vollem Haar ist es auch nicht besser. Ich muss mir die Matte inzwischen nach hinten geelen, damit ich nicht aussehe wie ein Penner. So würde ich des Frankenadlers schlimmste Klischees des bösartigen, kinderfressenden BWLers erfüllen
Es gibt eine Studie der TU Berlin dazu.
Derzufolge sind Friseure ganz unten beim Infektionsrisiko.
Ähnlich verhält es sich im Supermarkt.
Ganz weit oben sind Schulen und Großraumbüros.
Gastro mit 25% Belegung sind ein ziemlich geringes Risiko, ÖPNV ebenfalls.
Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass die Hygieneregeln eingehalten werden, wobei sich das von selbst versteht.
Hier der Artikel und die Zahlen: https://www.tagesspiegel.de/wissen/tu-studie-zu-ansteckungen-supermarkt-friseur-schule-so-hoch-ist-das-infektionsrisiko/26900620.html
Derzufolge sind Friseure ganz unten beim Infektionsrisiko.
Ähnlich verhält es sich im Supermarkt.
Ganz weit oben sind Schulen und Großraumbüros.
Gastro mit 25% Belegung sind ein ziemlich geringes Risiko, ÖPNV ebenfalls.
Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass die Hygieneregeln eingehalten werden, wobei sich das von selbst versteht.
Hier der Artikel und die Zahlen: https://www.tagesspiegel.de/wissen/tu-studie-zu-ansteckungen-supermarkt-friseur-schule-so-hoch-ist-das-infektionsrisiko/26900620.html
Sehr interessant! Danke dafür.
Nicht dafür.
Der Zeitfaktor scheint doch eine enorme Rolle zu spielen.
Ich muss nächste Woche wieder Präsenz zeigen, bin dann ca. fünf Stunden mehr oder weniger am Stück mit mindestens zwei bis drei Personen in einem Raum. Maskenpflicht, sobald man den Schreibtisch verlässt.
Dagegen ist ein halbstündiger Aufenthalt beim Friseur mit Maske durchgehend was anderes.
Das leuchtet ein, finde ich.
Der Zeitfaktor scheint doch eine enorme Rolle zu spielen.
Ich muss nächste Woche wieder Präsenz zeigen, bin dann ca. fünf Stunden mehr oder weniger am Stück mit mindestens zwei bis drei Personen in einem Raum. Maskenpflicht, sobald man den Schreibtisch verlässt.
Dagegen ist ein halbstündiger Aufenthalt beim Friseur mit Maske durchgehend was anderes.
Das leuchtet ein, finde ich.
Die generelle Diskussion um Frisöre und (jetzt nicht explizit hier, sondern generell im www) andere Branchen wie Kosmetik, Fußpflege oder auch Tattoowierer ähnelt doch sehr stark den Diskussionen von vor einem Jahr. Mich erschreckt es ehrlich gesagt, dass man hier nicht weiter ist. Ich würde mir wünschen, Öffnungen in der aktuellen Lage aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zu ermöglichen und nicht um Schwarzarbeit zu verhindern. Salopp gesagt.
sonofanarchy schrieb:
Ich würde mir wünschen, Öffnungen in der aktuellen Lage aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zu ermöglichen und nicht um Schwarzarbeit zu verhindern. Salopp gesagt.
So wäre es im Optimalfall. Am Ende des Tages ist es halt so, dass trotzdem Frisöre schwarz arbeiten und mit noch weniger Kontrolle und vllt. noch weniger Schutzmaßnahmen agieren als im Salon selbst. Das ist die bittere Realität.
Wenn am Ende also die Kontakte nicht reduziert werden und alles im Verborgenen stattfindet, dann kann man es auch aufmachen und zwar unter Kontrolle und unter strikten Regeln.
Erinnert mich bisschen an die Prohibition. Da hat man den Laden dicht gemacht und am Ende haben die Leute illegal noch mieseren Fusel weggesoffen und sich keiner an die Regeln gehalten.
Gegen eine Öffnung bei den Frisören habe ich definitiv nichts. Ich bezweifle stark, dass dies das Infektionsgeschehen ernsthaft mehr beeinflusst als jetzt.
reggaetyp schrieb:
In Marburg hat heute die Produktion des Impfstoffes von BiontechPfizer begonnen.
Schon so was wie ein Meilenstein.
Und das sogar einen Monat früher als geplant. Ich bin zuversichtlich, dass tatsächlich alle hier noch in diesem Jahr ihr Impfangebot bekommen werden.
adlerkadabra schrieb:
Sieht doch sehr nach einem Ausreißer aus.
Wars auch, heute über 100 gesunken.
sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun.
Jein. Immerhin sind sie so vergleichbar. Abgesehen davon werden ja mehr Schnelltests mittlerweile gemacht statt PCR, zB in den Pflegeheimen, so dass auch deswegen die Testzahlen sinken.
Aber ja klar... Würde man mehr testen, würde man sicherlich noch ein paar tausend mehr rausfiltern. Die Frage ist, wen man testen will? Also anlasslos.
SGE_Werner schrieb:sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun.
Jein. Immerhin sind sie so vergleichbar. Abgesehen davon werden ja mehr Schnelltests mittlerweile gemacht statt PCR, zB in den Pflegeheimen, so dass auch deswegen die Testzahlen sinken.
Aber ja klar... Würde man mehr testen, würde man sicherlich noch ein paar tausend mehr rausfiltern. Die Frage ist, wen man testen will? Also anlasslos.
Danke, die Schnelltests sind da natürlich eine Erklärung, die hatte ich nicht auf dem Schirm.
Was mich dann aber zu der Frage bringt, warum man die vorhandenen Kapazitäten nicht nutzt. Wen man testen will? Zum Beispiel K1 Personen. Oder deren Haushaltsmitglieder. Ich denke, jede aufgedeckte Infektion, vor allem wenn sie symptomlos verläuft, verhindert die Ausbreitung und trägt einen Teil dazu bei alles unter Kontrolle zu bringen. Lieber zu viel als zu wenig testen. Es geht hier schließlich nicht um Schadensbegrenzung.
sonofanarchy schrieb:
Was mich dann aber zu der Frage bringt, warum man die vorhandenen Kapazitäten nicht nutzt. Wen man testen will? Zum Beispiel K1 Personen. Oder deren Haushaltsmitglieder. Ich denke, jede aufgedeckte Infektion, vor allem wenn sie symptomlos verläuft, verhindert die Ausbreitung und trägt einen Teil dazu bei alles unter Kontrolle zu bringen. Lieber zu viel als zu wenig testen. Es geht hier schließlich nicht um Schadensbegrenzung.
Das ist ne berechtigte Frage, aber wie gesagt, ich kann auch verstehen, dass man die Teststrategie gleich gelassen hat, um das Infektionsgeschehen einigermaßen beurteilen zu können. Machste jetzt 500.000 Tests mehr, wo aber nur ne Positivquote von 2 % ist, haste halt plötzlich trotzdem pro Woche 10.000 Infektionen mehr.
Richtig ist aber auch, dass diese 10.000 dann in Quarantäne sind und keine weiteren anstecken können.
Ich verstehe, dass Dein Einwand sicherlich der ist, der mehr Menschenleben schützen kann. Andersrum kann man dann die Zahlen in die Tonne kloppen und daraus keine Rückschlüsse mehr ziehen bzw. weniger.
sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun. Die wohl effektivste Waffe wird nicht mal zur Hälfte genutzt. Und dann wundern sich alle, wenn demnächst die Zahlen wieder exponenziell steigen. Es ist ein einziges Trauerspiel...
Möchtest Du die Aussage nicht noch extremer und dramatischer formulieren?
Aber da du ja solche Sachkenntnis hast, warum ist denn die Testanzahl so wie sie ist?
Wo wurden zu wenige Tests gemacht?
Wo vielleicht zu viele?
Was kann genau getan werden um das zu optimieren?
Und nein, Tests sind nicht die effektivste Waffe.
Mit dem Hintern zuhause bleiben und soziale Kontakte runterfahren ist immer noch die effektivste Waffe, weil dann muss man auch nicht raus einen Test machen lassen.
Kritik ist ja ok, aber so ein Wutbürger BS, den kann man sich mal gemütlich stecken.
Denn die Zahlen werden so oder so wahrscheinlich steigen und zwar aufgrund der Mutationen, da ändern die Tests auch nicht dran.
Ach ja, ganz wichtige Sache, Menschen müssen sich auch testen lassen wollen!
Ich habe an einigen Stellen ja bereits meine Erfahrungen berichtet, wiederhole sie aber gerne.
In der Kita meines Sohnes wurde ein Erzieher positiv getestet. Mit der Konsequenz, dass alle Kontaktpersonen angeschrieben und für eine Woche in Quarantäne gesteckt wurden. Keinerlei Aufforderung zum Test. Auch auf Nachfrage wurde klar gemacht, dass in diesem Fall nicht vorgesehen ist einen Test zu machen. Ein paar Tage später meldeten sich dann eine Handvoll Kontaktpersonen mit Symptomen, welche sich als positiv herausstellten. Konsequenz: Verlängerung der Quarantäne um eine Woche und immernoch keine Aufforderung zu testen, Quarantäne reicht aus.
Erwähnenswert ist hierbei, dass Geschwisterkinder und Eltern, die natürlich engen Kontakt haben, weiterhin fröhlich in die Schule und zur Arbeit gehen, zum Einkaufen gehen und was eben sonst keinen Beschränkungen unterliegt machen konnten. Das war im Dezember.
Aus dieser subjektiven Erfahrung und den sehr niedrigen Testzahlen schließe ich, dass zum einen gar kein Interesse daran herrscht das Infektionsgeschehen vorbeugend zu kontrollieren und zum anderen, dass Die Zahlen hier niedrig gehalten werden. Ich bin mir der Tragweite dieser Aussage bewusst, aber ich komme zu keinem anderen Schluss. Hieß es nicht mal wir müssen testen, testen, testen?
Mit dem ***** zu Hause zu bleiben kann nur eine temporäre Maßnahme sein, vor allem mit Kindern. Die laufen mir hier schon die Wände hoch nach knapp 3 Monaten in Isolation. Und würden die Tests nahe der 100% ausgereizt, auch unter Schülern und Kindergartenkindern, vielleicht hätte man ja endlich mal belastbare Ergebnisse über die Ausbreitungen dort. Aber man weiß es ja nicht und deswegen gehen so ziemlich alle Eltern und Kinder, die gerade mit ihrem Hintern zu Hause bleiben auf dem Zahnfleisch.
Ich bin absolut kein Wutbürger, trage die Entscheidungen mit und wir tun alles um hier mit gutem Gewissen durchzukommen. Jedoch ärgert mich dieser Sachverhalt dermaßen, weil viele Entscheidungen auf Daten basieren, die nicht mit bestem Wissen und Gewissen erhoben wurden. Wir haben letztes Jahr viel von der Dunkelziffer gesprochen, hört man aktuell aber so gar nicht mehr. Vor allem vor dem Hintergrund der Mutationen ist es doch umso wichtiger ein möglichst genaues Bild der Lage zu erhalten. Vielleicht sind wir ja gar nicht so gut unterwegs wie es die Inzidenz derzeit ausdrückt?
Ich habe einfach den Eindruck von halbherziger Pandemiebekämpfung unter deren Folgen wir alle (vor allem die, die sich seit Anbeginn über Gebühr einschränken) mehr zu leiden haben als nötig.
Und noch eins: Wenn die Zahlen so oder so steigen, wofür machen wir den Mist hier eigentlich?
In der Kita meines Sohnes wurde ein Erzieher positiv getestet. Mit der Konsequenz, dass alle Kontaktpersonen angeschrieben und für eine Woche in Quarantäne gesteckt wurden. Keinerlei Aufforderung zum Test. Auch auf Nachfrage wurde klar gemacht, dass in diesem Fall nicht vorgesehen ist einen Test zu machen. Ein paar Tage später meldeten sich dann eine Handvoll Kontaktpersonen mit Symptomen, welche sich als positiv herausstellten. Konsequenz: Verlängerung der Quarantäne um eine Woche und immernoch keine Aufforderung zu testen, Quarantäne reicht aus.
Erwähnenswert ist hierbei, dass Geschwisterkinder und Eltern, die natürlich engen Kontakt haben, weiterhin fröhlich in die Schule und zur Arbeit gehen, zum Einkaufen gehen und was eben sonst keinen Beschränkungen unterliegt machen konnten. Das war im Dezember.
Aus dieser subjektiven Erfahrung und den sehr niedrigen Testzahlen schließe ich, dass zum einen gar kein Interesse daran herrscht das Infektionsgeschehen vorbeugend zu kontrollieren und zum anderen, dass Die Zahlen hier niedrig gehalten werden. Ich bin mir der Tragweite dieser Aussage bewusst, aber ich komme zu keinem anderen Schluss. Hieß es nicht mal wir müssen testen, testen, testen?
Mit dem ***** zu Hause zu bleiben kann nur eine temporäre Maßnahme sein, vor allem mit Kindern. Die laufen mir hier schon die Wände hoch nach knapp 3 Monaten in Isolation. Und würden die Tests nahe der 100% ausgereizt, auch unter Schülern und Kindergartenkindern, vielleicht hätte man ja endlich mal belastbare Ergebnisse über die Ausbreitungen dort. Aber man weiß es ja nicht und deswegen gehen so ziemlich alle Eltern und Kinder, die gerade mit ihrem Hintern zu Hause bleiben auf dem Zahnfleisch.
Ich bin absolut kein Wutbürger, trage die Entscheidungen mit und wir tun alles um hier mit gutem Gewissen durchzukommen. Jedoch ärgert mich dieser Sachverhalt dermaßen, weil viele Entscheidungen auf Daten basieren, die nicht mit bestem Wissen und Gewissen erhoben wurden. Wir haben letztes Jahr viel von der Dunkelziffer gesprochen, hört man aktuell aber so gar nicht mehr. Vor allem vor dem Hintergrund der Mutationen ist es doch umso wichtiger ein möglichst genaues Bild der Lage zu erhalten. Vielleicht sind wir ja gar nicht so gut unterwegs wie es die Inzidenz derzeit ausdrückt?
Ich habe einfach den Eindruck von halbherziger Pandemiebekämpfung unter deren Folgen wir alle (vor allem die, die sich seit Anbeginn über Gebühr einschränken) mehr zu leiden haben als nötig.
Und noch eins: Wenn die Zahlen so oder so steigen, wofür machen wir den Mist hier eigentlich?
sonofanarchy schrieb:
Ich habe an einigen Stellen ja bereits meine Erfahrungen berichtet, wiederhole sie aber gerne.
In der Kita meines Sohnes wurde ein Erzieher positiv getestet. Mit der Konsequenz, dass alle Kontaktpersonen angeschrieben und für eine Woche in Quarantäne gesteckt wurden. Keinerlei Aufforderung zum Test. Auch auf Nachfrage wurde klar gemacht, dass in diesem Fall nicht vorgesehen ist einen Test zu machen. Ein paar Tage später meldeten sich dann eine Handvoll Kontaktpersonen mit Symptomen, welche sich als positiv herausstellten. Konsequenz: Verlängerung der Quarantäne um eine Woche und immernoch keine Aufforderung zu testen, Quarantäne reicht aus.
Erwähnenswert ist hierbei, dass Geschwisterkinder und Eltern, die natürlich engen Kontakt haben, weiterhin fröhlich in die Schule und zur Arbeit gehen, zum Einkaufen gehen und was eben sonst keinen Beschränkungen unterliegt machen konnten. Das war im Dezember.
Aus dieser subjektiven Erfahrung und den sehr niedrigen Testzahlen schließe ich, dass zum einen gar kein Interesse daran herrscht das Infektionsgeschehen vorbeugend zu kontrollieren und zum anderen, dass Die Zahlen hier niedrig gehalten werden. Ich bin mir der Tragweite dieser Aussage bewusst, aber ich komme zu keinem anderen Schluss. Hieß es nicht mal wir müssen testen, testen, testen?
Mit dem ***** zu Hause zu bleiben kann nur eine temporäre Maßnahme sein, vor allem mit Kindern. Die laufen mir hier schon die Wände hoch nach knapp 3 Monaten in Isolation. Und würden die Tests nahe der 100% ausgereizt, auch unter Schülern und Kindergartenkindern, vielleicht hätte man ja endlich mal belastbare Ergebnisse über die Ausbreitungen dort. Aber man weiß es ja nicht und deswegen gehen so ziemlich alle Eltern und Kinder, die gerade mit ihrem Hintern zu Hause bleiben auf dem Zahnfleisch.
Ich bin absolut kein Wutbürger, trage die Entscheidungen mit und wir tun alles um hier mit gutem Gewissen durchzukommen. Jedoch ärgert mich dieser Sachverhalt dermaßen, weil viele Entscheidungen auf Daten basieren, die nicht mit bestem Wissen und Gewissen erhoben wurden. Wir haben letztes Jahr viel von der Dunkelziffer gesprochen, hört man aktuell aber so gar nicht mehr. Vor allem vor dem Hintergrund der Mutationen ist es doch umso wichtiger ein möglichst genaues Bild der Lage zu erhalten. Vielleicht sind wir ja gar nicht so gut unterwegs wie es die Inzidenz derzeit ausdrückt?
Ich habe einfach den Eindruck von halbherziger Pandemiebekämpfung unter deren Folgen wir alle (vor allem die, die sich seit Anbeginn über Gebühr einschränken) mehr zu leiden haben als nötig.
Und noch eins: Wenn die Zahlen so oder so steigen, wofür machen wir den Mist hier eigentlich?
https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?tab=map&zoomToSelection=true&time=2021-02-08&country=GBR~IRL~DEU®ion=Europe&testsMetric=true&interval=smoothed&perCapita=true&smoothing=7&pickerMetric=total_cases&pickerSort=desc
Hier mal die Übersicht der Tests pro 1000 Menschen in Europa.
Aber liegt es an den Tests bzw deren Ergebnis das bzw ob die betroffenen Kontaktpersonen, (nach Information und Verhängung der Quarantäne!!!,) einkaufen, arbeiten und weiter in die Schule gehen?
Da passt etwas nicht.
Und das wäre ein Beispiel das Eigenverantwortung Null vorhanden ist.
Wenn ich Kontaktperson (1 Grad) bin und mein Chef Stress macht wird mich jeder Arzt testen und da muss ich nicht auf das Gesundheitsamt warten.
Und so lange ich keine Symptome zeige und mit dem ***** zu Hause bleibe (Quarantäneanweisung) brauch ich auch keinen test.
Weil prio 1 ist das ich keine weiteren Menschen anstecke und nicht das ich eine Teststatistik erweitere. Ich komme als Person die vom GA in Quarantäne gesteckt wurde schon in die Statistik die hilft eine gewisse Dunkekziffer zu erheben.
Da passt etwas nicht.
Und das wäre ein Beispiel das Eigenverantwortung Null vorhanden ist.
Wenn ich Kontaktperson (1 Grad) bin und mein Chef Stress macht wird mich jeder Arzt testen und da muss ich nicht auf das Gesundheitsamt warten.
Und so lange ich keine Symptome zeige und mit dem ***** zu Hause bleibe (Quarantäneanweisung) brauch ich auch keinen test.
Weil prio 1 ist das ich keine weiteren Menschen anstecke und nicht das ich eine Teststatistik erweitere. Ich komme als Person die vom GA in Quarantäne gesteckt wurde schon in die Statistik die hilft eine gewisse Dunkekziffer zu erheben.
sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun. Die wohl effektivste Waffe wird nicht mal zur Hälfte genutzt. Und dann wundern sich alle, wenn demnächst die Zahlen wieder exponenziell steigen. Es ist ein einziges Trauerspiel...
Du meinst, dass deutlich mehr getestet werden müsste?
Das witzige ist, dass seitens der Schwurbler der erste Satz genauso geäußert werden könnte. Allerdings mit exakt umgekehrter Deutung.
Neu auf dem Tablett ist z.B. die Aussage, dass man nur erkrankte zählen dürfe. Nicht aber diejenigen, die symptomfrei positiv getestet wurden.
Luzbert schrieb:sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun. Die wohl effektivste Waffe wird nicht mal zur Hälfte genutzt. Und dann wundern sich alle, wenn demnächst die Zahlen wieder exponenziell steigen. Es ist ein einziges Trauerspiel...
Du meinst, dass deutlich mehr getestet werden müsste?
Das witzige ist, dass seitens der Schwurbler der erste Satz genauso geäußert werden könnte. Allerdings mit exakt umgekehrter Deutung.
Neu auf dem Tablett ist z.B. die Aussage, dass man nur erkrankte zählen dürfe. Nicht aber diejenigen, die symptomfrei positiv getestet wurden.
Da bin ja froh, gegensätzlich zu den Schwurblern zu denken
Korrigiert mich, wenn ich irre. Aber es müsste doch voll am Anschlag getestet werden um ein möglichst genaues Bild der Verbreitung zu erhalten. Vor allem vor dem Hintergrund der symptomfreien Verbreitung..
Und wenn ich mir die aktuelle Teststrategie des Bundesgesundheitsministeriums durchlese stolpere ich über die folgende Aussage:
In Deutschland werden die folgenden Personengruppen auf Kosten der GKV getestet:
- Bei Personen ohne Symptome, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten.
Zumindest aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieas nicht der Realität entspricht. Wäre schön, wenn es so wäre. Aber ich denke die Testzahlen sprechen Bände.
anno-nym schrieb:anno-nym schrieb:
KW01: 1.062.585 Tests (13,68% Positivrate)
KW02: 1.056.969 Tests (10,78% Positivrate)
KW03: 993.304 Tests (10,04% Positivrate)
Hier die Zahlen für KW04
981.404 Tests (8,9% Positivrate)
Die Auslastung des Testkapazitäten liegt bei 51%.
https://www.alm-ev.de/wp-content/uploads/2021/02/210202-ALM-PK-Corona-Diagnostik-Update-KW04.pdf
KW05: 946.069 Tests (Positivrate: 7,93 %)
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun. Die wohl effektivste Waffe wird nicht mal zur Hälfte genutzt. Und dann wundern sich alle, wenn demnächst die Zahlen wieder exponenziell steigen. Es ist ein einziges Trauerspiel...
sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun. Die wohl effektivste Waffe wird nicht mal zur Hälfte genutzt. Und dann wundern sich alle, wenn demnächst die Zahlen wieder exponenziell steigen. Es ist ein einziges Trauerspiel...
Du meinst, dass deutlich mehr getestet werden müsste?
Das witzige ist, dass seitens der Schwurbler der erste Satz genauso geäußert werden könnte. Allerdings mit exakt umgekehrter Deutung.
Neu auf dem Tablett ist z.B. die Aussage, dass man nur erkrankte zählen dürfe. Nicht aber diejenigen, die symptomfrei positiv getestet wurden.
sonofanarchy schrieb:
Diese Testzahlen sind eine absolute Frechheit und haben mit Pandemiebekämpfung so gar nichts mehr zu tun. Die wohl effektivste Waffe wird nicht mal zur Hälfte genutzt. Und dann wundern sich alle, wenn demnächst die Zahlen wieder exponenziell steigen. Es ist ein einziges Trauerspiel...
Möchtest Du die Aussage nicht noch extremer und dramatischer formulieren?
Aber da du ja solche Sachkenntnis hast, warum ist denn die Testanzahl so wie sie ist?
Wo wurden zu wenige Tests gemacht?
Wo vielleicht zu viele?
Was kann genau getan werden um das zu optimieren?
Und nein, Tests sind nicht die effektivste Waffe.
Mit dem Hintern zuhause bleiben und soziale Kontakte runterfahren ist immer noch die effektivste Waffe, weil dann muss man auch nicht raus einen Test machen lassen.
Kritik ist ja ok, aber so ein Wutbürger BS, den kann man sich mal gemütlich stecken.
Denn die Zahlen werden so oder so wahrscheinlich steigen und zwar aufgrund der Mutationen, da ändern die Tests auch nicht dran.
Ach ja, ganz wichtige Sache, Menschen müssen sich auch testen lassen wollen!
Es soll ja wohl ein Europäischer Impfausweis kommen. Das könnte ich mir dann so vorstellen, wie eine Bankkarte, den man auch im Handy speichern kann, und dann einfach vorzeigt, oder die Daten gescannt werden können. (Wers bspw. von Apple Wallet kennt).
Das gleiche gibts in China meine ich auch schon.
Das gleiche gibts in China meine ich auch schon.
In China gibts noch ganz andere Sachen, die ganz bestimmt niemand hier will.
In dem Falle wäre nach dem Lockdown wohl vor dem Lockdown.
Raggamuffin schrieb:
In dem Falle wäre nach dem Lockdown wohl vor dem Lockdown.
Als kleine Ergänzung dann noch diese Aussage:
11:05 Uhr
Spahn: Preis für No-Covid-Strategie "zu hoch"
Der Preis für eine absolute No-Covid-Strategie sei "zu hoch", sagt Gesundheitsminister Spahn. Es müsse darum gehen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.
Ich habe die PK nicht gesehen, sondern nur einen Ticker dazu verfolgt. Aber diese Aussage muss ich mir nochmal im Kontext anschauen.
Tafelberg schrieb:
aber so war es aus Deinem Text nicht ersichtlich
Das bezog sich auch auf die Quelle von Xaver. Da nimmt man auch an die Maßnahmen erstmal beizubehalten. Da muss man kein Prophet sein das es bis Ostern kaum Veränderungen gibt. Habe aber mit dem Impftempo einfach die Sorge das man viel zu langsam ist.
planscher08 schrieb:Tafelberg schrieb:
aber so war es aus Deinem Text nicht ersichtlich
Das bezog sich auch auf die Quelle von Xaver. Da nimmt man auch an die Maßnahmen erstmal beizubehalten. Da muss man kein Prophet sein das es bis Ostern kaum Veränderungen gibt. Habe aber mit dem Impftempo einfach die Sorge das man viel zu langsam ist.
Aus der heutigen PK:
10:06 Uhr
Spahn erinnert an den schwierigen Alltag der Familien und Kinder. Wenn man bald öffne und Lockerungen anpeile, müssten diese zuerst berücksichtig werden.
Ich lasse das mal so stehen.
yeahboah schrieb:
Viel Genörgel, keine Argumente.
Kommt noch jemand mit was Konkretem oder gar Wissenschaftlichem?
Der aktuelle Zeitpunkt ist völlig unpassend um über Fussballspiele mit Zuschauern nachzudenken.
Und das sage ausgerechnet ich, der immer ein Befürworter von Teilzulassungen war, soweit es die Situation erlaubt.
Momentan erlaubt es die Situation selbstverständlich nicht.
Wir können den Thread gerne im Laufe des März nochmal hochholen, dann wenn klar ist wie niedrig die Inzidenzen sind und man bezüglich der Mutationen etwas schlauer ist. Ich bin ziemlich überzeugt davon das wir gegen Ende der Saison nochmal Zuschauer in den Stadien haben werden, im April und Mai haben wir hoffentlich eine entspanntere Lage die sowas dann auch ermöglichen wird.
Ich würde sogar soweit gehen und die Rückrunde abhaken. Dann ist im Sommer eine sinnlose EM während der man das allgemeine Infektionsgeschehen beobachten kann. Und nicht zuletzt sehen wir mal im Juni/Juli wo wir mit den Impfungen stehen. Dann kann man (vielleicht) relativ locker die Hinrunde der neuen Saison ins Auge fassen.
sonofanarchy schrieb:planscher08 schrieb:
Wie ich vermutet habe wird es noch bis Ostern dauern mit den Lockdown.
Quelle?
Quelle nicht aber das wird so kommen. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen von Merkel und Co.
planscher08 schrieb:sonofanarchy schrieb:planscher08 schrieb:
Wie ich vermutet habe wird es noch bis Ostern dauern mit den Lockdown.
Quelle?
Quelle nicht aber das wird so kommen. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen von Merkel und Co.
Dann schreib aber bitte nicht "Wie ich vermutet habe..." sondern "Ich vermute...".
Ich hab schon nach der entsprechenden Meldung gesucht...
Wie ich vermutet habe wird es noch bis Ostern dauern mit den Lockdown. Bin aber immer noch sehr skeptisch was das Impftempo betrifft. Richtig frustrierend wie lahm es voran geht. USA rechnen damit das Mitte Juni jeder impfen lassen kann. Da wird in Deutschland wohl erst im Herbst jeder die Möglichkeit haben. Hoffentlich nicht zu spät...
planscher08 schrieb:
Wie ich vermutet habe wird es noch bis Ostern dauern mit den Lockdown.
Quelle?
sonofanarchy schrieb:planscher08 schrieb:
Wie ich vermutet habe wird es noch bis Ostern dauern mit den Lockdown.
Quelle?
Quelle nicht aber das wird so kommen. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen von Merkel und Co.
Gelöschter Benutzer
planscher08 schrieb:
Das ganze wäre doch auch nur eine bestimmte Zeit so. Oder glaubst du das man den Impfpass noch Jahre vorzeigen wird?
Vielleicht nicht den Impfpass direkt, aber warum sollten die Sicherheitsfanatiker eine lückenlose Personalisierung, irgendwelche Vorrichtungen am Einlass (es muss ja auch überprüft werden, ob die Person, die reingeht, auch die aus dem Impfpass ist - und ich denke, dass der alte gelbe Impfpass da wohl ausgedient hat, es gibt z.B. in Dänemark ja bald einen digitalen) oder möglicherweise verpflichtende Apps, die hier in FFM ja auch schon zur Abstandswahrung getestet wurden, wieder abschaffen? Damit lassen sich dann ja auch andere Probleme vielleicht in den Griff kriegen? Die Erfahrung zeigt ja, dass Dinge, die einmal eingeführt wurden, schwerer wieder abzuschaffen sind.
Ist mir auch klar, dass das viele Leute nicht interessieren wird - ich tippe aber, dass das dann die Fanszene massiv verändern wird. Auch das finden einige ja vielleicht gut und warten nur auf genau die Möglichkeit. Daher meine Skepsis in dem Punkt.
Maxfanatic schrieb:planscher08 schrieb:
Das ganze wäre doch auch nur eine bestimmte Zeit so. Oder glaubst du das man den Impfpass noch Jahre vorzeigen wird?
Vielleicht nicht den Impfpass direkt, aber warum sollten die Sicherheitsfanatiker eine lückenlose Personalisierung, irgendwelche Vorrichtungen am Einlass (es muss ja auch überprüft werden, ob die Person, die reingeht, auch die aus dem Impfpass ist - und ich denke, dass der alte gelbe Impfpass da wohl ausgedient hat, es gibt z.B. in Dänemark ja bald einen digitalen) oder möglicherweise verpflichtende Apps, die hier in FFM ja auch schon zur Abstandswahrung getestet wurden, wieder abschaffen? Damit lassen sich dann ja auch andere Probleme vielleicht in den Griff kriegen? Die Erfahrung zeigt ja, dass Dinge, die einmal eingeführt wurden, schwerer wieder abzuschaffen sind.
Ist mir auch klar, dass das viele Leute nicht interessieren wird - ich tippe aber, dass das dann die Fanszene massiv verändern wird. Auch das finden einige ja vielleicht gut und warten nur auf genau die Möglichkeit. Daher meine Skepsis in dem Punkt.
EintrachTech arbeitet bestimmt schon, passend zur heutigen Meldung, an einer Integration des Impfpasses in die wallet über die app 😄
sonofanarchy schrieb:
Und spätestens an diesem Punkt wird es ungerecht, da Personen mit völlig gleichen Voraussetzungen zu weit auseinander liegenden Terminen ihre Impfung bekommen. Da darf man dann zurecht laut werden und fragen warum Person A seine Grundrechte (voll-)umfänglich nutzen darf und Person B noch Monate in seinen Rechten beschnitten wird.
Das Leben ist eben schon mal ungerecht. Du bist gesund, ich sitze im Rollstuhl und weiß nicht, wie lange ich meine restlichen Körperfunktionen noch haben werden. Das ist einfach auch ungerecht, dass es mich erwischt hat.
Und genauso wird es eben auch mit dem Impfen sein. Der eine hat Glück und ist früher dran, der andere halt später. Aber irgendwann kann sich halt jeder geimpft haben lassen. Und dann darfst Du auch alles wieder machen, sofern es tatsächlich erlaubt ist.
Zudem ist es ja nicht so, dass Du als nicht geimpfte Person gar nichts machen darfst und die geimpften Menschen alles. Ins Restaurant wirst Du beispielsweise auch wieder gehen können, sobald das wieder erlaubt ist. Das geben die Hygienemaßnahmen durchaus her. Ähnlich dürfte es mit Urlaub sein.
Richtig, das Leben ist ungerecht. Meine Kinder dürfen leben und bei sehr guten Freunden stirbt die kleine Tochter.
Anders als in diesen beiden Beispielen jedoch lässt sich im aktuellen Thema eine gesetzliche Regelung finden.
Auch habe ich nur darauf hingewiesen, meine persönliche Meinung dazu ist etwas differenzierter. Vor allem vor dem Hintergrund der vielen Existenzen, die gerne wieder ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten.
Und ja, die Diskussion darüber beginnt früh und es kann noch viel passieren.
Aber mal ehrlich, es ist doch gut, dass man sich frühzeitig Gedanken darüber macht und evtl. auch eine Regelung findet. Schlimmer wäre es, wir stehen an Tag X wiedermal ohne Konzept da.
Und einig sind wir uns hoffentlich alle, dass dies alles kein neuer Dauerzustand werden darf, sondern nur ein temporäres Vorgehen.
Anders als in diesen beiden Beispielen jedoch lässt sich im aktuellen Thema eine gesetzliche Regelung finden.
Auch habe ich nur darauf hingewiesen, meine persönliche Meinung dazu ist etwas differenzierter. Vor allem vor dem Hintergrund der vielen Existenzen, die gerne wieder ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten.
Und ja, die Diskussion darüber beginnt früh und es kann noch viel passieren.
Aber mal ehrlich, es ist doch gut, dass man sich frühzeitig Gedanken darüber macht und evtl. auch eine Regelung findet. Schlimmer wäre es, wir stehen an Tag X wiedermal ohne Konzept da.
Und einig sind wir uns hoffentlich alle, dass dies alles kein neuer Dauerzustand werden darf, sondern nur ein temporäres Vorgehen.
Wedge schrieb:
Aber warum sollen meine Eltern nicht schon früher wieder ins Theater oder Kino dürfen?
Weil du damit die viel beschworene Solidarität der Gesellschaft bei der ersten Gelegenheit aufkündigst. Das werden sich die negativ Betroffenen merken und eventuell bei einer ähnlichen Lage in der Zukunft anders handeln.
Wedge schrieb:
Aber warum sollen meine Eltern nicht schon früher wieder ins Theater oder Kino dürfen?
Die große Masse kommt ja erst in der letzten Impfgruppe. Ich hoffe ja wirklich, dass die Strukturen es bis dahin erlauben so ziemlich überall impfen zu können. Impfzentren, Hausarzt, Betriebsarzt usw.
Sollte das nicht der Fall sein wird sich das Impfen in dieser Gruppe wahrscheinlich über Monate hinziehen.
Und spätestens an diesem Punkt wird es ungerecht, da Personen mit völlig gleichen Voraussetzungen zu weit auseinander liegenden Terminen ihre Impfung bekommen. Da darf man dann zurecht laut werden und fragen warum Person A seine Grundrechte (voll-)umfänglich nutzen darf und Person B noch Monate in seinen Rechten beschnitten wird. Das ist in meinen Augen auch kein mimimi, der darf und ich will auch. Sondern das wäre eine große Ungerechtigkeit.
Ich kann aber deinen Ansatz verstehen. Ich versuche das alles nur objektiv zu betrachten.
sonofanarchy schrieb:
Und spätestens an diesem Punkt wird es ungerecht, da Personen mit völlig gleichen Voraussetzungen zu weit auseinander liegenden Terminen ihre Impfung bekommen. Da darf man dann zurecht laut werden und fragen warum Person A seine Grundrechte (voll-)umfänglich nutzen darf und Person B noch Monate in seinen Rechten beschnitten wird.
Das Leben ist eben schon mal ungerecht. Du bist gesund, ich sitze im Rollstuhl und weiß nicht, wie lange ich meine restlichen Körperfunktionen noch haben werden. Das ist einfach auch ungerecht, dass es mich erwischt hat.
Und genauso wird es eben auch mit dem Impfen sein. Der eine hat Glück und ist früher dran, der andere halt später. Aber irgendwann kann sich halt jeder geimpft haben lassen. Und dann darfst Du auch alles wieder machen, sofern es tatsächlich erlaubt ist.
Zudem ist es ja nicht so, dass Du als nicht geimpfte Person gar nichts machen darfst und die geimpften Menschen alles. Ins Restaurant wirst Du beispielsweise auch wieder gehen können, sobald das wieder erlaubt ist. Das geben die Hygienemaßnahmen durchaus her. Ähnlich dürfte es mit Urlaub sein.
Die Frage ist doch will ein Veranstalter verhindern, dass das Coronavirus seine Veranstaltung betritt (legitimer Grund) oder will er einfach nur Leute die das Label "ungeimpft" haben nicht reinlassen (illegitim, da ungeimpfte auch negativ sein können). Das ist für mich auch übrigens das Fanatische: es geht nicht mehr nur um die Sache (das Virus) sondern um das Label von Personen, das uU nichts mit der Sache zutun hat.
Der angemessene Ansatz wäre dann jeden auf akute Infektion mit Covid zu testen, sollte sich rausstellen dass geimpfte nicht infektiös sind kann man sich die Gruppe sparen, aber auch nur dann.
Denn nur so verfolgt man das Ziel die Ausbreitung des Virus zu verhindern, im anderen Fall diskriminiert man Menschen die das Label ungeimpft haben.
Der angemessene Ansatz wäre dann jeden auf akute Infektion mit Covid zu testen, sollte sich rausstellen dass geimpfte nicht infektiös sind kann man sich die Gruppe sparen, aber auch nur dann.
Denn nur so verfolgt man das Ziel die Ausbreitung des Virus zu verhindern, im anderen Fall diskriminiert man Menschen die das Label ungeimpft haben.
hugi98 schrieb:
Die Frage ist doch will ein Veranstalter verhindern, dass das Coronavirus seine Veranstaltung betritt (legitimer Grund) oder will er einfach nur Leute die das Label "ungeimpft" haben nicht reinlassen (illegitim, da ungeimpfte auch negativ sein können). Das ist für mich auch übrigens das Fanatische: es geht nicht mehr nur um die Sache (das Virus) sondern um das Label von Personen, das uU nichts mit der Sache zutun hat.
Der angemessene Ansatz wäre dann jeden auf akute Infektion mit Covid zu testen, sollte sich rausstellen dass geimpfte nicht infektiös sind kann man sich die Gruppe sparen, aber auch nur dann.
Denn nur so verfolgt man das Ziel die Ausbreitung des Virus zu verhindern, im anderen Fall diskriminiert man Menschen die das Label ungeimpft haben.
Ein Veranstalter will veranstalten, also Umsatz machen. Genauso wie eine Airline Flüge besetzen und ein Theater vor Publikum spielen will.
Da das alles in der Pandemiebekämpfung nicht nur schwierig, sondern größtenteils verboten ist wird überlegt unter welchen Bedingungen es wieder möglich ist. Unternehmerisch völlig nachvollziehbar.
sonofanarchy schrieb:
Ein Veranstalter will veranstalten, also Umsatz machen. Genauso wie eine Airline Flüge besetzen und ein Theater vor Publikum spielen will.
Da das alles in der Pandemiebekämpfung nicht nur schwierig, sondern größtenteils verboten ist wird überlegt unter welchen Bedingungen es wieder möglich ist. Unternehmerisch völlig nachvollziehbar.
Vor allem will der Veranstalter das nicht nur einmal machen, sondern regelmäßig. Sollte gerade ein Konzert in einer Halle, insbesondere auf Stehplätzen, wo nicht nur kein Abstand gehalten werden kann, sondern man ggf. noch miteinander "tanzt" (mal egal ob Pogo oder nur Arm in Arm Feuerzeug oder Wunderkerze hoch hält), ist das Risiko eines neuerlichen Hotspots ja möglicherweise sehr groß. Und wenn nur geimpfte Personen zugelassen sind, ist das Risiko womöglich geringer. Letztlich ist es ohnehin Hausrecht des Veranstalters wen er zu seiner Veranstaltung zulässt und wen nicht.
sonofanarchy schrieb:planscher08 schrieb:sonofanarchy schrieb:planscher08 schrieb:
Die Diskussion was mit den Leuten ist die sich nicht impfen lassen können ist doch irgendwie nur vorgeschoben. Das sind zum Großteil einfach Einzelfälle. Und selbst dann kann man sich das attestieren lassen und macht dann halt ein Schnelltest. Mir gefällt das nicht das man immer auf ein paar wenige verweist und nicht auf die große Masse die sich impfen lassen kann.
Aktuell alle unter 16 bzw. 18 Jahren. Das ist weder vorgeschoben noch sind es Einzelfälle. Das ist eine große Masse.
Genau das meine ich. Warum werden Kinder verschoben? Die dürfen erstmal nicht. Stehen auch nicht zur Diskussion.
Du sagtest die Diskussion um Leute, die sich nicht impfen lassen können sei vorgeschoben, weil Einzelfälle. Und das ist eben nicht so.
Kleine Kinder sind weniger infektiös als in der Oberstufe sprich 8. Klasse und rechne mal als welches Alter das ist. Es geht auch nicht um Kinder sondern immer im die Argumente mit den Erwachsene Leuten die sich nicht impfen lassen können. Wird im den sozialen Medien ständig vorgeschoben. Wenn die große Masse sich impft dann ist das für die Einzelfälle vom Vorteil.
planscher08 schrieb:
Kleine Kinder sind weniger infektiös als in der Oberstufe sprich 8. Klasse und rechne mal als welches Alter das ist. Es geht auch nicht um Kinder sondern immer im die Argumente mit den Erwachsene Leuten die sich nicht impfen lassen können. Wird im den sozialen Medien ständig vorgeschoben. Wenn die große Masse sich impft dann ist das für die Einzelfälle vom Vorteil.
Also das die Oberstufe in der 8. Klasse beginnt wäre mir neu. Hat aber mit dem Thema auch überhaupt nichts zu tun. Es geht hier darum, dass "Vorteile" oder "Sonderrechte" für Geimpfte eingefordert werden, es aber eben nicht nur Einzelfälle gibt, die sich nach dem aktuellen Stand der Dinge gar nicht impfen lassen können. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Mir unerklärlich, wie das passieren konnte.