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westEagle

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Mainhattener schrieb:

Dito.
Man hat ihn schon 2x verliehen, für ein 1/2 Jahr in der Rückrunde 15/16 nach Carpi und in der abgelaufenen Saison für diese an Chievo Verona.
Der Vertrag läuft aus und da ist es einfacher ihn einfach ablösefrei ziehen zu lassen, besser als ihn später noch abfinden zu müssen.

Wenn es so klappt eine super Sache für die Eintracht.



Weiß einer genaueres zu der Suspendierung bei Neapel die er vor dem Verleihen hatte?
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Es hat wohl was damit zu tun, dass Napoli De Guzman loswerden wollte, aber sich ein Wechsel in die Premier League zum FC Sunderland kurz vor Transferschluss zerschlagen hat, da De Guzman abgesagt hat.
http://www.sunderlandecho.com/sport/football/sunderland-afc/napoli-dismayed-by-ex-sunderland-and-bournemouth-transfer-target-jonathan-de-guzman-1-7448228

Hier wiederum steht nur, dass der der damalige neue Napoli Trainer Maurizio nicht mehr mit ihm plane.
http://www.dailymail.co.uk/sport/football/article-3209070/Jonathan-Guzman-join-Sunderland-loan-Napoli-flop-confirms-agent.html

Auch sonst ist über eine Suspendierung de Guzmans aus nicht nicht-sportlichen Gründen auf die schnelle im Netz nichts zu finden, so dass es wahrscheinlich rein sportliche Gründe hatte. Möglicherweise so ein "Trainingsgruppe 2" Ding, um ihn zum Wechsel zu bewegen.
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Ausgleich
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Sauber
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Ibrakeforanimals schrieb:

Hyundaii30 schrieb:

Das Theater um Hradecky ist ein Witz. das ist ein mittelmäßiger Torhüter der einen Haufen Geld fordert, das er
meiner Meinung nach überhaupt nicht wert ist.


Bevor die Vertragsverhandlungen losgingen, war Hradeky alles andere als ein mittelmäßiger Keeper...Die rote Karte und die Verhandlungen, haben dann irgendeinen Schalter bei ihm umgelegt und er wurde langsam wackeliger...Abstöße wirkten nicht mehr so sicher, bei Bedrängnis durch Gegenspieler verlor er auch deutlich an Souveränität und dazu kamen noch die ein oder andere sehr fragwürdige Aktion (siehe DFB-Pokal Finale)..


Das ist so. Ähnlich wie bei Pollersbeck hatte die Diskussion um seine Person sicher auch einen Einfluss auf die sportliche Leistung. So sehr ich bspwl. Lattenknaller in seiner Einschätzung zu den Vertragsverhandlungs-Aspekten zustimme, so sehe ich dennoch in sportlicher Hinsicht in Hradecky mehr als nur einen mittelmäßigen Torhüter. Ich kenne z.B kaum einen Torhüter, der bei Flachschüssen ins Eck schneller unten ist als Hradecky. Ich persönlich glaube sogar, dass er in dieser Hinsicht ligaweit der Beste ist.

Man darf nicht den Fehler machen, die sportliche Qualität mit nicht-sportlichen Dingen zu vermischen. Die sportlich Veranwtortlichen tun das auch nicht. Eine Verlängerung seines Vertrages wäre auch aus sportlicher Sicht weiterhin die beste Option für die SGE.
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Interessant ist, dass Barkok, neben dem verletzten Özcan, der einzige im gesamten U 19 Kader ist, der den Sprung in die Bundesliga bisher geschafft hat und bereits in der Liga eingesetzt wurde.

Alle anderen Spieler haben bisher nur A-Jugend oder Regionalligeerfahrungen Erfahrung bzw. ein Spieler einen Zweitligaeinsatz (Saglam) und ein anderer Drittligaerfahrung (Warschewski). http://www.kicker.de/news/fussball/junioren/startseite/700657/2/slideshow_kramers-auserwaehlte_goetze-einer-von-18-em-fahrern.html

Nur mal zur Einordnung, da man zuweilen das Gefühl hier hat, dass manchen die Entwicklung von Barkok nicht schnell genug voranschreite oder gar stagniere.
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Aymen Barkok jetzt übrigens live auf Eurosport.
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Spielt auf Linksaussen, wenn ich das System richtig interpretiere.
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Basaltkopp schrieb:

Die Aussage passt Dir ganz offensichtlich nicht so in Dein "LH Reinwaschen Konzept"?

Wir sollten uns wieder von dem "Lagerdenken" verabschieden. Hat schon bei Caio wenig zur Versachlichung beigetragen.

Vielleicht kann man über Forderungen, Angebote und Vertragsmodalitäten spekulieren und diskutieren, ohne gleich als Hradecky-Basher oder -Fanboy bezeichnet zu werden.

Versuchen wirs mal.
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Sorry, war natürlich auf dieses Zitat gemünzt.
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Basaltkopp schrieb:

Dann sag das doch mal denjenigen, die die wichtigen Aussagen ignorieren.

Ich sag das allen, einschl. mir selbst.
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Sollte man auf jeden Fall, nur warst du es, der gestern noch von einer "Anti-Hradecky Kampagne" sprach, was natürlich Unsinn ist. Wenn überhaupt, dann wäre es eine Pro-Eintracht Kampagne. Die Intention der Leute, die gegen Hradecky agrumentieren ist nicht, Hradecky zu schaden, sondern Schaden von der Eintracht abzuwenden. Umgekehrt werfe ich dir oder anderen ja auch nicht eine Anti-Eintracht Kampagne vor, was genauso hirnrissig wäre. Aber schön, wenn du das mittlerweile eingesehen hast. Schöner wäre, wenn man sich hier auch generell darauf einigen kann, die unsachliche Ebene außen vor zu lassen - gilt für beide Seiten.

Nun zum Topic:
Bzgl. der Gehaltsvorstellungen, weil hier bislang nur die FR zitiert wird, schrieb auch der Kicker in der Printaussage folgendes: Hradeckys Vater "fordere ein exorbitantes Gehalt für seinen Filius. Dem Vernehmen nach wären nur absolute Topklubs dazu in der Lage, die finanziellen Forderungen zu erfüllen.“
Der Artikel ist anscheinend nicht online, aber eine Seite zitiert zumindest die Stelle mit Hinweis auf den Kicker http://www.fussballtransfers.com/nachricht/hradecky-fordert-wahnsinnsgehalt_77758

Nun, wer sind in der Liga die absoluten Topclubs: für mich sind das nur Bayern, Dortmund und aus finanzieller Hinsicht Red Bull, Schalke, VW und Hopp, die zumindest in der Lage sind sich in ähnlichen Gehaltssphären zu bewegen, wie die erst genannten. Clubs wie Köln oder Hertha zahlen mittlerweile für ihre absoluten Leistungsträger Modeste, Hector oder Ibisevic einen Betrag, der etwa an der 3 Mio € Grenze kratzt, ähnlich wie wir damals mit Zambrano.

Wenn man diesen Betrag als Grundlage nimmt und die obige Aussage, dass "nur absolute Topclubs in der Lage wären" das geforderte Gehalt zu stemmen, dann liegt die von der FR genannte Zahl in etwa in dem Bereich. Ob sie jetzt auf den Heller genau stimmt oder es am Ende nur 4 Mio sind, darüber kann man endlos streiten.

Aber das die Gehaltsforderungen exorbitant sind im Verhältnis zu dem, was wir oder andere Clubs aus dem vorderen Mittelfeld in der Lage sind zu zahlen, ist für mich offensichtlich. Ansonsten hätte man sich vermutlich schon längst geeinigt.  
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Na, dann warts doch einfach mal ab, ob es nicht doch eine Lösung gibt. Die ganze Anti-Hradi-Kampagne entspringt doch nur der allgemeinen Ungeduld ("es nervt... will endlich Klarheit..." etc.). Wenn alles entschieden ist, können wir uns in aller Ruhe über die Bewertung der Entscheidung und den Status von Lukas unterhalten.
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Vielleicht gibt es diese Lösung noch, aber das wird nicht geschehen, solange nicht eine Seite der Anderen entgegenkommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das vorrangig die Eintracht sein wird, denn das könnte ja nur heißen, dass sie ihr Angebot an Hradecky nochmal aufbessert, was man aber laut Bobic nicht mehr tun wird. Also ist Hradecky jetzt am Zug. Ich glaube auch, das die Verantwortlichen ihm genug Geduld entgegengebracht haben.
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westEagle schrieb:

Warum beschränkst du es nur auf die paar Monate? Nur zu Info, der Mann hat hier für 4 Jahre verkängert, er hätte also nach Adam Riese auch im 2. oder 3. Jahr wechseln können. Und das hälst du nicht für wahrscheinlich, nachdem er mittlerweile bei Jogi angekommen ist? Du übersiehst dabei immer noch, dass die Verlängerung für Eintracht ein Glücksfall war. Und ich frage zum 3. Mal, welches Indiz hast du, dass Trapp ein überproportionales Handgeld kassiert hat, als bei Vertragsverlängerungen üblich? (Ein viertes Mal werde ich nicht fragen)

Ich schrieb: "Verlängert hat Trapp - vermutlich mit einem hübschen Handgeld plus wesentlich verbesserter Bezüge - im Februar." Von überproportional redest immerzu nur du.
Ich schätzte Trapp als TW sehr und tue das immer noch. Dass seine Vertragsverlängerung eine karikative Maßnahme zugunsten der Eintracht war, halte ich halt für eine Legende. Die sich aber immer hartnäckiger hier festsetzt.
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Gut, wir haben also geklärt, dass Trapp mehr Geld für seine Vertragsverlängerung erhalten hat.. Ich wusste nicht, dass du nur das Offensichtliche nochmal betonen wolltest, sondern nahm an, dass du davon ausgehst, dass er über den üblichen Bonus hinaus für eine Vertragsverlängerung kassiert hat.

Von karikativ hat aber auch kein Mensch gesprochen, sondern nur, dass er eine Lösung angestrebt hat -und letztendes auch erzielt hat- in der nicht nur eine Seite profitiert, sondern beide Seiten. An so einer Lösung scheint Hradecky bislang nicht interessiert zu sein. Dieser Unterschied ist jedenfalls keine Legende.
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Die Indizien sprechen eher dafür, dass Trapp längerfristig mit der Eintracht plante. Warum sonst hätte er die Verlängerung mit der Wiederwahl Fischers verknüpft? Weil er nach ein paar Monaten eh gehen wollte?
Also, erzähl hier nix vom Pferd.
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Warum beschränkst du es nur auf die paar Monate? Nur zu Info, der Mann hat hier für 4 Jahre verkängert, er hätte also nach Adam Riese auch im 2. oder 3. Jahr wechseln können. Und das hälst du nicht für wahrscheinlich, nachdem er mittlerweile bei Jogi angekommen ist? Du übersiehst dabei immer noch, dass die Verlängerung für Eintracht ein Glücksfall war. Und ich frage zum 3. Mal, welches Indiz hast du, dass Trapp ein überproportionales Handgeld kassiert hat, als bei Vertragsverlängerungen üblich? (Ein viertes Mal werde ich nicht fragen)
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Jetzt ist es schon ein "Clan". Die Terminologie spricht Bände.
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Wenn das der einzige Punkt ist, der dir  zu meinem Beitrag einfällt, dann kann ich damit leben-
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Mich fragst du nach einem Beleg fürs Handgeld, selbst behauptest du aber frech, dass Trapp bei seiner Verlängerung schon wusste, dass er sowieso geht.
Also, ganz ehrlich...
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Nein ich habe es angenommen, weil es dafür genug Indizien gibt. Hauptindiz ist wohl, dass es doch sehr wahrscheinlich war, dass die Eintracht mit der Entwicklung Trapps in der Zukunft nicht Schritt halten würde, weder sportlich nocht finanziell. Was war noch mal deine Indizien, dass er ein überproportionales Handgeld kassierte als bei Vertragsverlängerungen üblich?
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westEagle schrieb:

Das steht auch nicht im Widerspruch zu seinem Wechsel nach Paris, denn in der selben Situaton wie Hradecky, hätte auch er eine unrealistische Gehaltsforderung stellen können, hat aber stattdessen mit dem Verein eine Lösung gefunden mit der beide Seiten am Ende sehr gut leben konnten und hat eben nicht den Verein ablösefrei verlassen. Ich glaube, dass das für ihn auch nie eine Option war. Wenn er wechseln würde, was er dann ja auch tat -und ich glaube für die Meißten war der Schritt nach Paris auch nachvollziehbar- dann sollte der Verein auch ablösetechnisch profitieren.

Verlängert hat Trapp - vermutlich mit einem hübschen Handgeld plus wesentlich verbesserter Bezüge - im Februar. Und du behauptest, er hätte das gemacht, weil er da schon wusste, dass er nach Paris geht und der Eintracht noch was Gutes tun wollte?

Auch ne hübsche Legende. Als weiter so.
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Das soll ja vorkommen, dass sich die Bezüge für den Spieler erhöhen, wenn er den Vertrag verlängert. Hast du denn irgendeinen Indiz oder gar eine Quelle dafür, dass Trapp ein überproportionales Hangeld dafür kassiert hat, als das was üblicherweise sonst gezahlt bei uns oder bei anderen Vereinen, die die Verträge ihrer werthaltigen Spieler verlängert haben?

Es geht auch nicht darum, ob er wusste, dass er nach Paris wechselt, wohl aber, dass er den Verein während seiner Vertragslaufzeit verlassen wird. Jedenfalls war seine Verlängerung eine gute Entscheidung für den Club. Er hätte den Vertrag auch auslaufen lassen können. Oder bist du tatsächlich der Meinung, Trapp hätte außer nach Paris nirgendwo anders hin wechseln können?
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westEagle schrieb:

Mein Problem, dass ich in dieser Causa habe, ist das selbe Problem, dass auch die Vereinsverantwortlichen umtreibt: und das ist ganz sicher nicht "verletzte Eitelkeit" -es wäre schön, wenn es nur das wäre- sondern ganz einfach das Wohl des Vereins, dem ein ablösefreier Wechsel schadet. Denn wenn man bedenkt, welche Summen die unmittelbare Konkurrenz durch Ablösesummen generiert und durch ihre Spielerstruktur auch weiterhin erzielen kann, dann sind ablösefreie Wechsel von werthaltigen Spielern eine existentielle Gefahr für den Verein.

Bobic hat es angedeutet: wenn man zukünftig nicht mehr Gelder generiert, führt der Weg zwangsläufig in die 2. Liga, Das zu verhindern, ist die einzige Intention der Verantwortlichen während den Verhandlungen mit Hradecky.
"Verletzte Eitelkeit" oder "verschmähte Liebe" sind eher fanspezifische Problematiken.


um dazu noch eines zu ergänzen:

und weil es um das wohl des vereins und damit ums geschäft und gerade nicht um irgendwelche verletzten eitelkeiten geht, hat bobic höchstselbst angedeutet, dass wenn lh nicht verlängere, er wisse, was passieren wird, was von der presse - hier mal exemplarisch die fr - unisono so gedeutet wurde:

Deshalb versucht der Klub, dem Torwart die Pistole auf die Brust zu setzen: Er möge entweder den 2018 auslaufenden und mit vergleichsweise geringen 800 000 Euro dotierten Vertrag sofort verlängern oder er wechsele den Verein - gegen eine entsprechend hohe Ablösesumme, rund sieben, acht Millionen Euro. Falls sich Hradecky dazu nicht durchringen könne und er seinen Vertrag zu erfüllen gedenke, werde er für den Bundesligisten kein Spiel mehr bestreiten. Sein Stammplatz wäre künftig die Tribüne. Da wolle der Klub ein Exempel statuieren.
http://www.fr.de/sport/eintracht/lukas-hradecky-vertragspoker-mit-hradecky-haelt-an-a-1291833

das ist also keine forderung, die auf irgendwelche enttäuschten fans zurückgeht, vielmehr hat sie bezug zu aussagen eines unserer direkt fürs transfergeschäft zuständigen verantwortlichen.
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So ist es, und ich hätte eine solche Vorgehensweise ebenfalls befürwortet, sofern man denn eine gute, jüngere Nr. 1 an der Angel gehabt hätte. Idealerweise einen Hradecky 2.0 aus einer schwächeren Liga mit Steigerungspotential, den wir ja auch vergleichsweise günstig aus Bröndby holten. Ich wüsste nicht, warum das nicht noch einmal möglich
sein sollte. Es muss bei Hradecky ja auch nicht gleich die Tribüne sein, mit der man ihm hätte drohen müssen. Die Aussicht auf eine Degradierung zur Nummer 2 hätte es auch getan, mit der Erklärung, dass man perspektivisch dann eben auf eine neue Nummer 1 setzen würde.

Warum der Verein das hätte tun sollen?
1.) weil man das voraussichtlich im nächsten Jahr ohnehin tun muss
2.) und um der Gegenseite ein für allemal klarzumachen, dass man nicht auf sie angewiesen ist.
Denn ich habe das Gefühl das Punkt 2.) die Hauptgrundlage für die überzogenen Gehaltsvorstellungen seitens des Hradecky-Clans ist: Man ist der Überzeugung unverzichtbar zu sein. Und genau diesen Glauben muss man ihnen nehmen, denn er ist ein Trugschluss. Vielleicht wird man ja dann geerderter, sodass sich eine realistische Wahrnehmung des eigenen Wertes einstellt und man sich gehaltstechnisch annähert. Das war wohl die Intention Bobics. Und sie wäre absolut legitim.

Und wenn es am Ende nicht klappt und der Spieler trotzdem den Verein ablösefrei verlässt, dann hat man
immerhin alles versucht - was immer noch besser wäre als achselzuckend werthaltige Spieler reihenweise ablösefrei ziehen zu lassen oder in ähnlich verlustreicher Manier gegen eine Mini-Ablöse. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit musste hier einfach ein Paradigmenwechsel bzgl. der Verhandlungsführung mit Spielern stattfinden.

Der ein oder andere, der noch die Bruchhagische Devise der Zurückhaltung und die Comfort-Zone SGE gewohnt ist, wird sich wohl erst noch umgewöhnen müssen auf die von Bobic angekündigte neue "Aggressivität auf dem Markt", die man beherzigen will. Die Generierung von Ablösesummen gehört da genauso dazu, denn: "Wir haben in den vergangenen zehn Jahren immer negative Transferbilanzen erzielt und mehr ausgegeben als eingenommen. Das müssen wir verändern." (O. Fankenbach in der FAZ 30.06.)
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westEagle schrieb:

Und die eigentliche Enttäuschung von einigen Fans und u.a. auch Steubing besteht doch darin, dass man Hradecky aufgrund seiner sympathischen Art auf ein ähnlich hohes Podest gestellt hat in der Tradition anderer SGE-Spieler, die eine besondere Verbundenheit zum Verein entwickelten (Meier, Trapp, Schur,  etc.)

Meier und Schur OK, aber Trapp hat bei uns auch "nur" 3 Saisons gespielt, genauso wie wohl auch LH. Wenn der KT "eine besondere Verbundenheit zum Verein" entwickelt hätte, wäre er auch länger geblieben.
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Ich gebe dir zum Teil Recht, Oka hätte in diese Aufzählung besser gepasst und der Grad der Verbundenheit mag nach nur 3 Jahren bei Trapp noch nicht auf der Stufe der Oben genannten Spieler gewesen sein.

Aber Trapp hat bsplw. damals seine Vertragsverlängerung von der Wiederwahl Fischers abhängig gemacht Gut, über seine Kandidatenwahl läßt sich streiten, aber das zeigt auch, dass Trapp sich über seine persönlichen Interessen hinaus für die Zukunft des Vereins einsetzte, denn Fischer hatte keinerlei operative Funktion und Trapp somit auch keinen persönlichen Vorteil von  einer Wiederwahl Fischers im e.V. Das macht ein Spieler nicht, wenn der Verein ihm nicht irgendwie doch am Herzen liegt.

Das steht auch nicht im Widerspruch zu seinem Wechsel nach Paris, denn in der selben Situaton wie Hradecky, hätte auch er eine unrealistische Gehaltsforderung stellen können, hat aber stattdessen mit dem Verein eine Lösung gefunden mit der beide Seiten am Ende sehr gut leben konnten und hat eben nicht den Verein ablösefrei verlassen. Ich glaube, dass das für ihn auch nie eine Option war. Wenn er wechseln würde, was er dann ja auch tat -und ich glaube für die Meißten war der Schritt nach Paris auch nachvollziehbar- dann sollte der Verein auch ablösetechnisch profitieren.

Das ist der Unterschied zu Hradecky, es interessiert ihn nicht, dass die Eintracht essentiell auf Ablösesummen angewiesen ist, um auch künftig im Verdrängungswettbewerb Bundesliga bestehen zu können. Das ist natürlich sein Recht. Schlecht finden kann man das trotzdem.
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Ich habe ihn noch gut in Erinnerung, als er in Swansea ein entscheidender Faktor im zentralen Mittelfeld war und überhaupt der gesamte Club auch über England hinaus von sich reden machte, durch eine für englische Verhätnisse ungewöhnilch kombinationslastige, attraktive Spielweise. Ich meine sogar, es wurden damals Parallelen zum Barca System gezogen (in diesem Zusammenhang wurde neben Swansea oft auch Gladbach erwähnt). Nach seinem Wechsel zu Napoli vor 3 Jahren habe ich aber nicht mehr viel von ihm gehört, scheint aber zumindest in der ersten Saison noch zum Stamm gehört zu haben (allerdings nie im ZM, sondern auf Offensiv Positionen) wobei er in der Saison darauf anscheinend suspendiert wurde und in den letzten 2 Jahren komplett aus dem Fokous geriet.

Schwierig einzuschätzen, ob er uns weiterhelfen würde. Nimmt man als Maßstab seine Zeit bei Swansea, kann man das nur mit einem klaren Ja beantworten. Ein kompletter Fussballer, der viele Stärken (schnell, extrem passsicher, enge Ballführung + Dribbling) auf sich vereint, weswegen er auch felxibel einsetzbar ist. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass er in den letzten 2 Jahren an Explosivität eingebüsst hat und man seine Entwicklung als rückläufig einschätzen muss. Also die Parallelen zu Huzti (im weitesten Sinne auch zum Mexikaner Guardado) sind auf jedenfall unübersehbar, vor allem die Tatsache, dass er uns auf der Aussenbahn wohl nicht mehr weiterhelfen würde, wohl aber unter Umständen auf der 8. Seine ballspezifischen Fähigkeiten, die für mich über dem Niveau unseres Kaders liegen, hat er mit 29 sicher nicht verlernt. Für alle anderen Positionen halte ich ihn nicht für geeignet.
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Zumindest lässt das Rückschlüsse zu, wie es um seine Verbundenheit zum Verein bestellt ist. Die scheint nicht sonderlich ausgeprägt zu sein. Und die eigentliche Enttäuschung von einigen Fans und u.a. auch Steubing besteht doch darin, dass man Hradecky aufgrund seiner sympathischen Art auf ein ähnlich hohes Podest gestellt hat in der Tradition anderer SGE-Spieler, die eine besondere Verbundenheit zum Verein entwickelten (Meier, Trapp, Schur,  etc.), weswegen deren Vertragsverhandlungen dementsprechend auch Sebstläufer waren, aber viele nun im Fall Hradecky realisieren, dass er diesem Status gar nicht gerecht wird.

Ähnliches spielte sich schon im Fall Rode ab. Auch da glaubten anfangs nicht wenige, dass könnte der nächste Schur werden in Sachen Identifikation. Da müssen sich diese Fans aber auch selber an die Nase packen. Man muss nicht jeden, der sympathisch rüberkommt -oder einfach nur seinen Job macht- künstlich überhöhen und ihn zur nächsten Eintracht-Ikone stilisieren, auch wenn die Sehnsucht danach groß ist. Ich persönlich habe daher auch weniger Probleme mit Hradeckys Verhalten, weil er für mich nie mehr war als ein sehr fähiger, gutgelaunter Torwart.

Mein Problem, dass ich in dieser Causa habe, ist das selbe Problem, dass auch die Vereinsverantwortlichen umtreibt: und das ist ganz sicher nicht "verletzte Eitelkeit" -es wäre schön, wenn es nur das wäre- sondern ganz einfach das Wohl des Vereins, dem ein ablösefreier Wechsel schadet. Denn wenn man bedenkt, welche Summen die unmittelbare Konkurrenz durch Ablösesummen generiert und durch ihre Spielerstruktur auch weiterhin erzielen kann, dann sind ablösefreie Wechsel von werthaltigen Spielern eine existentielle Gefahr für den Verein.

Bobic hat es angedeutet: wenn man zukünftig nicht mehr Gelder generiert, führt der Weg zwangsläufig in die 2. Liga, Das zu verhindern, ist die einzige Intention der Verantwortlichen während den Verhandlungen mit Hradecky.
"Verletzte Eitelkeit" oder "verschmähte Liebe" sind eher fanspezifische Problematiken.
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Fabian kommt spät, Verletzungsrisiko demnach geringer, schießt ne super Bude und Deutschland gewinnt hoch. Hätte besser kaum laufen können
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So gesehen
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Fabian hat auch unabhängig vom Tor sehr gut gespielt nach seiner Einwechslung, aber der mex. Trainer hatte kein gutes Händchen mit der Anfangsaufstellung. Bei den Deutschen hat mir E. Can gar nicht gefallen, so sieht er zumindest im MF keinen Stich gegen Goretzka