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a.saftsack

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Gasprom lädt zum Pipeline-Bau

"(...) Das Vorhaben, das mit starker politischer Schützenhilfe des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder auf den Weg gebracht wurde, hatte heftige Kritik vor allem in Polen hervorgerufen. In Warschau befürchtet man Erpressung durch Russland, von dessen Energielieferungen Polen in noch größerem Maß abhängig ist als Deutschland.

Nach russischen Agenturberichten beabsichtigt Gasprom außerdem, einen Kredit über 10 Mrd. $ für Zukäufe aufzunehmen. Mit dem Geld wolle das Unternehmen den Einstieg beim riesigen Flüssiggasprojekt Sachalin 2 und die Übernahme von Öl- und Gasreserven des zusammengebrochenen Yukos-Konzerns finanzieren, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf Bankenkreise. Gespräche über das Darlehen seien bereits aufgenommen worden, hieß es. Gasprom wies den Bericht allerdings zurück. Ein Sprecher lehnte nähere Informationen ab. Gasprom hatte sich im Dezember mit dem britisch-niederländischen Ölkonzern Royal Dutch Shell sowie Mitsubishi und Mitsui darauf geeinigt, für 7,45 Mrd. $ einen Anteil von 50 Prozent an dem 22-Mrd.-$-Projekt vor der sibirischen Insel Sachalin zu erhalten. Zudem hatte das Unternehmen Interesse an Yukos-Reserven angemeldet. Mit der Versteigerung der Förderlizenzen soll in den kommenden Monaten begonnen werden. "
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Gasprom Neft und Rosneft sprechen über Expansion nach China

Einem Bericht der Ros Bussiness Consulting zufolge, werden die russischen Unternehmen Rosneft und Gasprom Neft eine Kooperation auf dem asiatischen Markt anstreben. Bisherige Verhandlungen hätten zu keinem Ergebnis geführt, vielmehr werde erst nach einer Aufteilung der übrigen Aktive der bankrotten Yukos ein Kompromiss möglich sein.

Originalquelle - paraphrasiert um Copyright-Verletzungen zu umgehen.
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Gasprom sucht neue deutsche Partner

"Der russische Energiekonzern Gasprom drängt auf den deutschen und europäischen Markt. "Wir wollen unsere Position in Deutschland ausbauen und damit alle Verbraucher beliefern, die unser Gas beziehen möchten", kündigte Alexander Medwedew, Vizechef des weltgrößten Gaskonzerns, vor Journalisten an.

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In Europa ist Deutschland mit einem Jahresimport von 36 Milliarden Kubikmeter Gas der wichtigste Kunde von Gasprom. Gerade erst haben die Russen ihren Liefervertrag mit Eon Ruhrgas bis 2020 verlängert, den mit Wintershall sogar bis 2030. Entsprechend deutlich setzt sich Medwedew gegen politische Vorhaben der EU-Kommission zur Wehr, die Langfristverträge infrage stellt und zudem erwägt, das Eigentum an Produktion und Netz zu trennen. "Wir werden hier mit der sehr bedrohlichen Tendenz konfrontiert, dass die Eigentümer der Infrastruktur ihr Eigentum verlieren könnten", sagte er. "Der Besitz von Infrastruktur ist eine Voraussetzung für zuverlässige Gaslieferungen." Medwedew verwies mehrfach auf die Versorgungssicherheit Europas und stellte zugleich umfangreiche Investitionen in Aussicht. "Mit Wintershall und der  BASF prüfen wir zwei große Pipelineprojekte in Deutschland", sagte er. Diese sollen künftig die neue Ostseepipeline mit dem europäischen System verbinden. Diese Projekte macht Gasprom aber direkt von Garantien für seine Langfristverträge und das Netzeigentum abhängig. "Die Zerstörung des Systems der langfristigen Lieferverträge kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Gasversorgungssicherheit in Europa führen", sagte Medwedew: "Es wäre ausgesprochen unvernünftig, die Meinung der Gasproduzenten nicht zur Kenntnis zu nehmen: Wer sonst wäre bereit, Milliarden und Abermilliarden in neue Infrastrukturprojekte zu stecken?" Branchenkenner sehen zwischen den europäischen Importeuren und Gasprom derzeit ein "Verhältnis gegenseitiger Abhängigkeit". Der Westen braucht das Gas, Gasprom braucht die Erlöse, denn die Europäer zahlen deutlich mehr als russische Abnehmer. Allein die Einnahmen aus Europa beziffert Gasprom auf jährlich 37 Mrd. $. Mit der Strategie, das gesamte Gasgeschäft von der Produktion über die Verteilung bis zur Vermarktung im Konzern zu bündeln, wird Gasprom seine Position gegenüber den Importeuren aber deutlich stärken. Die Partnerschaft mit dem Fußballverein Schalke 04, die am Wochenende in Gelsenkirchen gefeiert wurde, sieht Medwedew als "ideale Plattform, um die Marke Gasprom in Deutschland bekannt und populär zu machen". Für einen Einstieg ins Verbrauchergeschäft braucht der Konzern die öffentliche Präsenz.

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"Der Marktwert von Gasprom ist in den letzten Jahren um mehr als das 25-Fache gestiegen", teilte Konzernchef Alexej Miller schriftlich mit. Seine Teilnahme an den Feierlichkeiten in Schalke musste er wegen des Treffens des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel absagen. "Der Wettbewerb um den Zugang zu den Energiequellen wird sich zwischen Europa, Asien und Nordamerika weiter verschärfen", sagte Miller voraus: "Für Gasprom ist das eine gute Nachricht."
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Gasprom warnt Europa vor einer Enteignung

"(...) Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Aleksandr Iwanowitsch Medwedew warnte die Europäische Kommission und die Bundesregierung davor, die langfristige Versorgungssicherheit durch politische Schnellschüsse zu untergraben.
Das Verbot langfristiger Lieferverträge wie auch die Pläne zur Enteignung der Erdgasnetze gefährdeten die Geschäftspolitik der Gasprom. Das könnte wiederum zu erheblichen Beeinträchtigungen der Versorgung in der Europäischen Union führen, erklärte Medwedew.

Ohne langfristig gesicherte Verbindung mit den Abnehmern und ohne die Sicherheit bei den erforderlichen Investitionen in die Verteilernetze in den Kundenländern sei es der Gasprom unmöglich, weitere Reserven zu erschließen. „Ich glaube auch nicht, dass die EU wirklich will, dass demnächst auf ihrem Gasmarkt spekulativ operierende Unternehmen wie einst Enron tätig werden“, sagte Medwedew.
„Wir sind bereit, unsere Reserven weiter zu entwickeln, aber nur mit langfristig festgeschriebenen Verträgen. Ich halte es für außerordentlich unvernünftig, wenn man bei geplanten Änderungen der Spielregeln die Meinung der Produzenten nicht einholt“, kritisierte der Gasprom-Vize.

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Für Medwedew sind diese Pläne zur Neuordnung der Verantwortung über die Strom- und Gasnetze so unsinnig wie eine Anordnung an die Automobilindustrie, nur noch Autos ohne Räder in den Verkauf zu bringen. Denn dann müsse der Produzent jegliche Haftung für sein Produkt ablehnen. „Darum hoffe ich, dass die Vernunft Oberhand gewinnen wird“, erklärte er.
Medwedew betonte das große Interesse der Gasprom an einem stärkeren Engagement im europäischen Endkundengeschäft.
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Da man sich mit Gas auskenne, wolle Gasprom nicht nur in Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Belgien, wo das Unternehmen im Endkundenvertrieb bereits tätig sei, sondern auch in anderen Staaten die Verbraucher selbst beliefern, erklärte der Manager, der im Konzern mit den größten Erdgasreserven der Welt die Exportgesellschaft leitet.(...)"



Aha...
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Kreml will nur Rosneft und Gasprom an die Schelf-Vorkommen lassen

"In einer Beratung beim russischen Präsidenten Wladimir Putin ist dieser Tage der Vorschlag gebilligt worden, alle Vorkommen auf dem Festlandsockel des Landes den vom Staat kontrollierten Großunternehmen Gasprom und Rosneft zur Verfügung zu stellen. In erster Linie ist man daran interessiert, um größere ausländische Beteiligungen an diesen Vorkommen zu verhindern, schreibt die Tageszeitung „Wedomosti“ am Montag.

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Valeri Nesterow, Analyst des Unternehmens Troika Dialog, hält diese Entscheidung für keine Überraschung. Schon als den Konzernen Exxon und Shevron Rechte auf das Sachalin-3-Projekt aberkannt wurden, wurde deutlich, dass der Staat das Schelf streng kontrollieren wird, betonte er.

Nach Ansicht eines Regierungsbeamten lässt sich die Kreml-Entscheidung mit den Gesetzesänderungen über „die Bodenschätze“ und „den Schelf“ realisieren.

Indem der Staat auf die einheimischen Unternehmen setzt, verdrängt er die potentiellen Konkurrenten und verliert dabei an der Qualität der Ausbeutung, meint Michail Subbotin, Direktor der Consultingfirma SRP-Expertisa. Es gebe keine Transparenz bei der Bereitstellung von Bodenschätzen und Haushaltspräferenzen, stimmt der Regierungsbeamte zu. Nach seinen Schätzungen hätte der Staat an Versteigerungen größerer Schelfvorkommen mindestens sieben bis acht Milliarden Dollar verdienen können, während das Ausschreiben höchstens 3,5 bis vier Milliarden Dollar bringen würde. Dadurch wurden nicht nur Ausländer, sondern auch russische Unternehmen beeinträchtigt wie beispielsweise die Gesellschaft Lukoil, die über entsprechende Erfahrungen im Baltikum und am Nordschelf verfügt. "
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PsychoAdler schrieb:
FrankfurterJunge² schrieb:
ich suche einen Onlineshop oder auch Geschäft im Raum Frankfurt, wo es Druckluft Fanhorne zu kaufen gibt.


Viel Erfolg dabei.


PA


Darf man das als Hinweis auf §5 Punkt h) der Stadionordnung interpretieren?
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kicker 25.1.07 schrieb:
„ Sehr zufrieden.“ Das Fazit von Mike Büskens, Trainer der Schalker Reserve, über den Stand und den Verlauf der Vorbereitung ist kurz. „Ich will nicht ständig jammern. Auch wenn uns mit Andy Stein­mann, Timo Kunert und Markus Heppke drei Spieler noch einige Wochen fehlen werden und Alexan­der Baumjohann gar nicht mehr zur Verfügung steht, so habe ich immer noch 16 Spieler im Training und kann vernünftig arbeiten“, erklärt Büskens.
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Für die Rückrunde haben sich die „kleinen Knappen“ einiges vor­genommen. „Unser Ziel ist es, beste Rückrundenmannschaft zu werden. Dann wollen wir mal sehen, was am Ende dabei herauskommt“, ist der Trainer optimistisch. Die Lücke, die Baumjohanns Wechsel zu Borus­sia Mönchengladbach hinterlassen hat, soll intern geschlossen wer­den. „Wir werden niemanden mehr holen. Alle unsere Spieler haben den Anspruch an sich, Regionalliga oder höher zu spielen. Nun sollen sie sich beweisen“, hat Büskens schon einige Planspiele im Kopf. „Jakob Dalledove kann auf der Posi­tion spielen. Eventuell stellen wir das System auch komplett um.“

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Noch etwas: Das mit dem Hinweisschild hat leider nicht funktioniert, da etwa ein Dutzend Gas-Kiddies ständig "Bannerklau in klein" spielen wollte...
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Irgendwie hat das heute ja noch nicht so ganz geklappt... - das schreit nach einer Wiederholung kommende Woche.
Wir haben mit unseren 6 Leutchen dementsprechend auch noch keine Entscheidungen etc. getroffen, da wir so ja noch nicht wirklich repräsentativ vertreten waren...
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Sache hat sich erledigt - Kumpel sucht keine Karte mehr...
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Achso: Vor dem Stadion wäre als Übergabeort ideal.
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Da unser avisierter Kartenlieferant kurzfristig noch abgesprungen ist, bräuchten wir für 'nen Kumpel noch eine Karte für morgen. Wo ist ziemlich egal; Preis MAXIMAL 35 Euro.
PN an mich und/oder adlerfreak89.
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Bei Yahoo sind wir immerhin noch auf Rang 2... - besser als nix... :neutral-face
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Skandal!!!

Die haben Google geschmiert! Der Timo-Thread ist verschwunden!  
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Michel1973 schrieb:
Ich kann mich der Allgmeinheit nur anschließen. Auf dieses Stadion muss man stolz sein. Sogar ein eingefleischter Schalke-Fan hat neulich zugegeben, dass die SGE eine fantatistisches Stadion hat. Ihm hat´s in der **-***** sogar besser gefallen, als auf Schalke. Und das will doch was heißen!  


Der sollte einmal ins Waldstadion kommen... -

1. Buchstaben runterreißen
2. Gelbe Bleche abmontieren
3. Aramark entfernen
4. Größere Stehplatzkapazität
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Dionysos schrieb:
Da sind die Bäume nicht so in den Himmel gewachsen wie beispielsweise seinerzeit in Eschborn. In diesem Punkt kann man sie mit der SGE vergleichen- wirtschaftlich überschaubar bleiben und nicht den dritten schritt vor dem ersten machen.


Einspruch - mag zwar sein, dass die nicht gerade dabei sind, den Karren vor die Wand zu fahren - aber sie haben die erfolgreichste Damenmannschaft des vorangegangenen Jahrzehnts vor die Hunde gehen lassen, nur um endlich ihre erste Herren-Mannschaft in die RL zu wuppen - und auch wenn das diesmal wohl klappt, ist die Rückkehr in Liga 4 (schlimmstenfalls gar 5) vorprogrammiert (wg. Ligenreform).
Zudem sind da noch einige andere unschöne Dinge abgelaufen - also vergleiche bitte nicht diese Pseudo-"Macher" Görner und Reisig mit HB's Führungsstil.
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http://www.eintracht.de/aktuelles/termine/

http://web.eintracht.de/fans/forum/1/11114791/


Sorry, aber dieses C-Wort macht echt Augenkrebs - und wenn, trainiert die Eintracht am Waldstadion oder, in Ausnahmefällen, am Riederwald. Aber nicht an diesem C-Wort-Ort.
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WALDSTADION!!!