
a.saftsack
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a.saftsack
Putin verstärkt arabische Kontakte
*Nachdenken über Gaskartell*
"(...) Saudi-Arabien und Russland als die grössten Erdölexporteure der Welt seien keine Konkurrenten, sondern Partner, sagte Putin in Riad, wo er von Kronprinz Sultan empfangen wurde. Er wurde auf seiner dreitägigen Reise durch die Region von den Chefs grosser Konzerne wie Gazprom, Lukoil und der Russischen Eisenbahn begleitet.
Putin flog am Montag in das Emirat Katar weiter. Dort vereinbarte er mit dem Herrscher, Scheich Hamad bin Chalifa Al-Thani, eine engere Zusammenarbeit vor allem im Energiebereich. Der russische Staatschef bekräftigte, man müsse auch gemeinsam über den iranischen Vorschlag eines Gaskartells nachdenken.(...)"
*Nachdenken über Gaskartell*
"(...) Saudi-Arabien und Russland als die grössten Erdölexporteure der Welt seien keine Konkurrenten, sondern Partner, sagte Putin in Riad, wo er von Kronprinz Sultan empfangen wurde. Er wurde auf seiner dreitägigen Reise durch die Region von den Chefs grosser Konzerne wie Gazprom, Lukoil und der Russischen Eisenbahn begleitet.
Putin flog am Montag in das Emirat Katar weiter. Dort vereinbarte er mit dem Herrscher, Scheich Hamad bin Chalifa Al-Thani, eine engere Zusammenarbeit vor allem im Energiebereich. Der russische Staatschef bekräftigte, man müsse auch gemeinsam über den iranischen Vorschlag eines Gaskartells nachdenken.(...)"
Putins Kalte-Kriegs-Trommeln (Focus; 12.02.07)
"(...)Wer heute die vom Kreml kontrollierten russischen Fernsehsender ansieht – und andere gibt es kaum noch – fühlt sich ein wenig wie in einer Zeitmaschine: Zu Breschnews Zeiten klang vieles kaum anders – bis auf die Namen der Politiker. „Heute erfüllte sich der größte Traum des Präsidenten Venezuelas Hugo Chavez“, kommentierte etwa der Sender NTW, der Gerhard Schröders neuem Brötchengeber Gazprom gehört, im Juni 2006 Moskauer Waffenlieferungen an Washingtons Erzfeind: „Jetzt können seine Soldaten eine mögliche Aggression des amerikanischen Imperialismus abwenden, indem sie die zuverlässigste Waffe der Welt kräftig in die Hand nehmen – eine Kalaschnikow.“
An der Propaganda-Front wird fast täglich geschossen. Nach dem Tod von Slobodan Milosevic im März 2006 beim Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag brachten die kremltreuen Medien den Verdacht unters Volk, der Westen sei für den Tod des Ex-Präsidenten verantwortlich. Selbst Bagatellen werden zum Ernstfall: Als der norwegische Küstenschutz im Oktober 2005 einen Fischkutter aufbrachte, der illegal in einer Schutzzone seine Netze ausgeworfen hatte, beherrschte die angebliche Aggression von Seiten des Nato-Landes tagelang die Medien; der illegal fischende Kapitän wurde fast schon als Nationalheld gefeiert.
Im Juni 2006 sorgte das ukrainisch-amerikanische Manöver „Sea Breaze“ für politische Sturmböen. Über die Ankunft eines 200 Mann starken US-Vorkommandos auf der ukrainischen Krim berichteten die russischen Sender wie über eine Invasion im eigenen Land. Was der russische Fernsehzuschauer nicht erfuhr: Es handelte sich in Wirklichkeit um Übungen im Rahmen des Programms „Partnerschaft für den Frieden"– an dem auch Russland teilnimmt. Rechtspatriotische Politiker sind in den Medien allgegenwärtig – wie Alexander Dugin, der zum Heiligen Krieg gegen Washington aufruft: Gegen den „Antichristen USA“ und „seine Helfershelfer zu kämpfen“ ist laut Dugin “die religiöse Pflicht jedes Gläubigen“.
Das „Kalte-Kriegs-Trommeln“ in den Medien fruchtet. Um Patriotismus zu beweisen, dreschen hochrangige Beamte, Militärs und Politiker fast schon gebetsmühlenhaft antiwestliche Parolen. Anders der Präsident: In einer Art Arbeitsteilung lächelte Putin selbst auf dem internationalen Parkett geschmeidig gen Westen. Schläge verteilte er bislang nur mit dem Samthandschuh, aus sicherer Deckung. Etwa nach dem Geiseldrama in Beslan 2004, als er andeutete, dass der eigentliche Feind woanders sitze: „Es gibt Kräfte, die ein dickes Stück von Russland abbeißen wollen. Andere Kräfte helfen ihnen.“ Für Zuhörer mit Sowjet-Erfahrung war klar, wo der gemeinte Feind sitzt: jenseits des großen Teichs.
Wenn der Kreml-Chef jetzt auf solche Zweideutigkeit verzichtet und im Klartext auf den politischen Putz haut, dürfte das zwei Gründe haben: Dank des neuen Reichtums durch die gigantischen Öl-Einnahmen fühlt sich Moskau wieder als Weltmacht – und hält es nicht mehr für nötig, daraus einen Hehl zu machen. Zum anderen ist 2007 ein Wahljahr: Im Dezember wird das Parlament neu gewählt, im März 2008 der Präsident. Vieles spricht dafür, dass der Kreml mit äußeren Feindbildern und der Beschwörung einer Bedrohung von inneren Problemen ablenken will – und auch davon, dass die Menschen bei den Wahlen wohl keine echte Wahl haben werden. Nachdem im Inland die antiwestliche Stimmung über die Jahre angeheizt wurde, kann der Präsident jetzt mit klaren Worten die Ernte einfahren.
Dabei entstammen die aggressiven Töne neben Taktik wohl auch Überzeugung. Im Jahr sieben unter dem Ex-KGB-Offizier Putin stammen nach Angaben von Experten knapp 80 Prozent der Moskauer Politik-Elite aus den Sicherheitsdiensten. Beim KGB wurde ihnen demnach ein sehr spezifisches Weltbild eingetrichtert: Geprägt von Krisen, Kampf und Krieg – die quasi ihre Existenzberechtigung sind. KGB-Offiziere fühlen sich tendenziell von Feinden umzingelt, wittern gerne Intrigen und Verschwörungen, fassen Kritik als Propaganda und Provokation auf und neigen dazu, alle Mittel der Gegenwehr für erlaubt zu halten. Die Mehrzahl von ihnen sieht in der Niederlage im Kalten Krieg eine Schmach und sehnt sich nach Revanche.
(...)"
"(...)Wer heute die vom Kreml kontrollierten russischen Fernsehsender ansieht – und andere gibt es kaum noch – fühlt sich ein wenig wie in einer Zeitmaschine: Zu Breschnews Zeiten klang vieles kaum anders – bis auf die Namen der Politiker. „Heute erfüllte sich der größte Traum des Präsidenten Venezuelas Hugo Chavez“, kommentierte etwa der Sender NTW, der Gerhard Schröders neuem Brötchengeber Gazprom gehört, im Juni 2006 Moskauer Waffenlieferungen an Washingtons Erzfeind: „Jetzt können seine Soldaten eine mögliche Aggression des amerikanischen Imperialismus abwenden, indem sie die zuverlässigste Waffe der Welt kräftig in die Hand nehmen – eine Kalaschnikow.“
An der Propaganda-Front wird fast täglich geschossen. Nach dem Tod von Slobodan Milosevic im März 2006 beim Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag brachten die kremltreuen Medien den Verdacht unters Volk, der Westen sei für den Tod des Ex-Präsidenten verantwortlich. Selbst Bagatellen werden zum Ernstfall: Als der norwegische Küstenschutz im Oktober 2005 einen Fischkutter aufbrachte, der illegal in einer Schutzzone seine Netze ausgeworfen hatte, beherrschte die angebliche Aggression von Seiten des Nato-Landes tagelang die Medien; der illegal fischende Kapitän wurde fast schon als Nationalheld gefeiert.
Im Juni 2006 sorgte das ukrainisch-amerikanische Manöver „Sea Breaze“ für politische Sturmböen. Über die Ankunft eines 200 Mann starken US-Vorkommandos auf der ukrainischen Krim berichteten die russischen Sender wie über eine Invasion im eigenen Land. Was der russische Fernsehzuschauer nicht erfuhr: Es handelte sich in Wirklichkeit um Übungen im Rahmen des Programms „Partnerschaft für den Frieden"– an dem auch Russland teilnimmt. Rechtspatriotische Politiker sind in den Medien allgegenwärtig – wie Alexander Dugin, der zum Heiligen Krieg gegen Washington aufruft: Gegen den „Antichristen USA“ und „seine Helfershelfer zu kämpfen“ ist laut Dugin “die religiöse Pflicht jedes Gläubigen“.
Das „Kalte-Kriegs-Trommeln“ in den Medien fruchtet. Um Patriotismus zu beweisen, dreschen hochrangige Beamte, Militärs und Politiker fast schon gebetsmühlenhaft antiwestliche Parolen. Anders der Präsident: In einer Art Arbeitsteilung lächelte Putin selbst auf dem internationalen Parkett geschmeidig gen Westen. Schläge verteilte er bislang nur mit dem Samthandschuh, aus sicherer Deckung. Etwa nach dem Geiseldrama in Beslan 2004, als er andeutete, dass der eigentliche Feind woanders sitze: „Es gibt Kräfte, die ein dickes Stück von Russland abbeißen wollen. Andere Kräfte helfen ihnen.“ Für Zuhörer mit Sowjet-Erfahrung war klar, wo der gemeinte Feind sitzt: jenseits des großen Teichs.
Wenn der Kreml-Chef jetzt auf solche Zweideutigkeit verzichtet und im Klartext auf den politischen Putz haut, dürfte das zwei Gründe haben: Dank des neuen Reichtums durch die gigantischen Öl-Einnahmen fühlt sich Moskau wieder als Weltmacht – und hält es nicht mehr für nötig, daraus einen Hehl zu machen. Zum anderen ist 2007 ein Wahljahr: Im Dezember wird das Parlament neu gewählt, im März 2008 der Präsident. Vieles spricht dafür, dass der Kreml mit äußeren Feindbildern und der Beschwörung einer Bedrohung von inneren Problemen ablenken will – und auch davon, dass die Menschen bei den Wahlen wohl keine echte Wahl haben werden. Nachdem im Inland die antiwestliche Stimmung über die Jahre angeheizt wurde, kann der Präsident jetzt mit klaren Worten die Ernte einfahren.
Dabei entstammen die aggressiven Töne neben Taktik wohl auch Überzeugung. Im Jahr sieben unter dem Ex-KGB-Offizier Putin stammen nach Angaben von Experten knapp 80 Prozent der Moskauer Politik-Elite aus den Sicherheitsdiensten. Beim KGB wurde ihnen demnach ein sehr spezifisches Weltbild eingetrichtert: Geprägt von Krisen, Kampf und Krieg – die quasi ihre Existenzberechtigung sind. KGB-Offiziere fühlen sich tendenziell von Feinden umzingelt, wittern gerne Intrigen und Verschwörungen, fassen Kritik als Propaganda und Provokation auf und neigen dazu, alle Mittel der Gegenwehr für erlaubt zu halten. Die Mehrzahl von ihnen sieht in der Niederlage im Kalten Krieg eine Schmach und sehnt sich nach Revanche.
(...)"
a.saftsack schrieb:a.saftsack schrieb:F-60594 schrieb:Nordhessen3 schrieb:
wo ist eigentlich Serge Branco hin?
De Kollesch Branco kickt jetzt irgendwo in Russland.....
Samara? Da gibt es auch ordentlich Kohle zu verdienen. Deren Vorsitzender ist Vizepräsident einer Tochtergesellschaft von RusAl (einer der weltweit größten Rohaluminiumhersteller). Würde mich nicht wundern, wenn er dort mehr verdient, als in seiner Zeit bei der Eintracht.
Einigermaßen passend dazu:
Roman Abramowitsch ist nicht länger der reichste Mann Russlands. An der Spitze der Rangliste steht nun Aluminiumbaron Oleg Deripaska.(...)
Oleg Deripaska ist mit einem Vermögen von 21,2 Milliarden Dollar (rund 16,3 Milliarden Euro) der reichte Russe. Dies berichtet das russische Wirtschaftsmagazin "Finans" am Montag. Deripaska ist Chef des Aluminiumkonzerns Rusal, den er vor kurzem mit dem russischen Konkurrenten Sual zum weltweiten Branchenführer verschmolz. (manager-magazin 12.02.2007)
Noch ein Nachtrag aus der gleichen Quelle:
Oleg Deripaska ist in vielen verschiedenen Bereichen tätig: Aluminium, Bau, Luftfahrt und Auto. Er gilt als einer der treuesten Gefährten des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das lohnt sich offensichtlich. Deripaska ist laut "Finans"-Ranking mit 16,3 Milliarden Euro der reichste Russe.
a.saftsack schrieb:F-60594 schrieb:Nordhessen3 schrieb:
wo ist eigentlich Serge Branco hin?
De Kollesch Branco kickt jetzt irgendwo in Russland.....
Samara? Da gibt es auch ordentlich Kohle zu verdienen. Deren Vorsitzender ist Vizepräsident einer Tochtergesellschaft von RusAl (einer der weltweit größten Rohaluminiumhersteller). Würde mich nicht wundern, wenn er dort mehr verdient, als in seiner Zeit bei der Eintracht.
Einigermaßen passend dazu:
Roman Abramowitsch ist nicht länger der reichste Mann Russlands. An der Spitze der Rangliste steht nun Aluminiumbaron Oleg Deripaska.(...)
Oleg Deripaska ist mit einem Vermögen von 21,2 Milliarden Dollar (rund 16,3 Milliarden Euro) der reichte Russe. Dies berichtet das russische Wirtschaftsmagazin "Finans" am Montag. Deripaska ist Chef des Aluminiumkonzerns Rusal, den er vor kurzem mit dem russischen Konkurrenten Sual zum weltweiten Branchenführer verschmolz. (manager-magazin 12.02.2007)
BluePearl1904 schrieb:
Was, und wie es dort in Russland passiert, ist Sache der russischen Politik/Regierung etc., und interessiert mich nicht.
"Europa muss politischen Druck auf Russland ausüben", fordert Abumuslimow*. Nur so könne Präsident Putin zum Einlenken im Konflikt bewegt werden. An die Adresse Europas richtet Abumuslimow gleichzeitig schwere Vorwürfe: "Europa trägt eine wesentliche Mitschuld am zweiten Tschetschenien-Krieg." So habe die OSZE ihr Versprechen, Russland auf die Erfüllung des Friedensvertrags von 1996 zu verpflichten, nicht eingelöst. Indem Staatschefs wie Bundeskanzler Gerhard Schröder Verständnis für die russische Position signalisierten, unterstützten sie "offen den Genozid in Tschetschenien". Schröder hatte anlässlich eines Putin-Besuchs gesagt, nach den Terroranschlägen in den USA müsse auch die russische Tschetschenien-Politik "differenzierter" bewertet werden.Dies kommt der russischen Lesart des Konflikts entgegen, die Russlands Verteidigungsminister Sergej Iwanow vor wenigen Tagen in München erneut vortrug: Er verteidigte die Militärintervention in Tschetschenien als "Kampf gegen den Terrorismus". Der russische Menschenrechtler Sergej Kowaljow bezeichnete die Vorgänge als "Genozid". 50000 Menschen sind nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen seit Beginn des zweiten Tschetschenien-Kriegs im September 1999 ums Leben gekommen, Hunderttausende auf der Flucht."Fast jeden Tag werden Menschen festgenommen, verschwinden spurlos", sagt Abumuslimow. Die Welt 10.02.02
Der Spiegel (Printausgabe 28.10.02):
Abumuslimow: Wir sind seit langem empört über die Position der westlichen Regierungen, vor allem der USA, Englands und Deutschlands. Sie helfen mit ihren Weggucken, ein ganzes Volk auszulöschen. Nur weil es angeblich um Russland territoriale Integrität geht. Das ist doch verlogen.
Die Quellen sind zwar schon ein bisschen älter, die Lage jedoch unverändert schlimm, so dass die Bewertung deiner Haltung auch weiterhin absolut negativ ausfällt.
*Said Hassan Abumuslimow war nach Russlands erstem Tschetschenien-Krieg Vizepremier der Kaukasus-Republik und hält sich gegenwärtig (=Okt. 02) in der Türkei, in Aserbaidschan und Deutschland auf (zitiert nach "Der Spiegel Nr.44/02; 28.10.2002)
Nicos schrieb:
Fussball ist Fussball und Politik ist Politik.
Frankfurt ist Fankfurt, egal ob rechts oder links, ob Ausländer oder Deutscher. Wenn dir so wichtig ist, das nur bestimmte Leute zum Fussball fahren, dann fahr doch nach St. Pauli. Oder such dir nen Klub in Thüringen.
Troll oder weshalb gleich ein solch überflüssiger Post zum Einstieg?
Er hat was davon geschrieben, dass er keine Nazis im Stadion haben will - schön, die will ich auch nicht im Stadion haben. Und das sollte allgemeiner Konsens unter den Adlern sein. Wie du wg. seiner ablehnenden Haltung gegenüber diesem Geschmeiß zu diesem Beitrag gelangst, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Aber sprich dich ruhig aus...
Wir liegen ja wirklich nicht weit auseinander - und natürlich beginnt der Kommerz bereits bei ganz kleinen Dingen, derer man sich oftmals gar nicht vollauf bewusst ist.
Der Verkauf der Namensrechte für das Stadion ist allerdings ein ganz anderes Kaliber, da dieser einen ganz erheblichen Anknüpfungspunkt für die Identifikation mit dem Verein angreift. Während man z.B. Werbebanden weitestgehend ignorieren/per antrainierter selektiver Wahrnehmung ausblenden kann* und es für die Tradition/Identifikation kein wirklich maßgeblicher Faktor ist, ob da ein paar Werbebanden um das Spielfeld herum stehen ist dies beim Namensrechteverkauf schon ganz anders gelagert. Zu Hause oder im engeren Umfeld fällt mir zwar auch da das Nichtwahrnehmen des Marketingnamens recht leicht - wenn ich vom Waldstadion rede sage ich "Waldstadion" ohne auch nur ansatzweise darüber nachzudenken, dass es da noch dieses C-Übel gibt. Umso größer ist für mich jedesmal der Schock, wenn Leute (und das auch noch aus den eigenen Reihen) völlig unvermittelt dieses Unwort in die Runde werfen. Hier im Forum häufen sich diese Erscheinungen leider mittlerweile...
* Es fiele mir wirklich schwer, die derzeitigen Sponsoren auf den Werbebanden im Waldstadion aufzuzählen. Erinnern kann ich mich allenfalls an unangenehme Beispiele, so etwa die HR3-Banden in der OK, die die Anzahl der Bannerplätze für Gästefans erheblich einschränken oder die misslungenen Farbkombinationen von "Jack Wolfskin" (gelb-schwarz - passt einfach überhaupt nicht zu uns) und Frankfurter Sparkasse ("ein bisschen weiß, ein bisschen rot - und du siehst aus wie ein Idiot"). Ansonsten gibt es noch die eintracht.de-Bande(n?) und wohl auch irgendwo noch Fraport-Banden, wobei ich diese jetzt nicht genauer lokalisieren könnte.
Der Verkauf der Namensrechte für das Stadion ist allerdings ein ganz anderes Kaliber, da dieser einen ganz erheblichen Anknüpfungspunkt für die Identifikation mit dem Verein angreift. Während man z.B. Werbebanden weitestgehend ignorieren/per antrainierter selektiver Wahrnehmung ausblenden kann* und es für die Tradition/Identifikation kein wirklich maßgeblicher Faktor ist, ob da ein paar Werbebanden um das Spielfeld herum stehen ist dies beim Namensrechteverkauf schon ganz anders gelagert. Zu Hause oder im engeren Umfeld fällt mir zwar auch da das Nichtwahrnehmen des Marketingnamens recht leicht - wenn ich vom Waldstadion rede sage ich "Waldstadion" ohne auch nur ansatzweise darüber nachzudenken, dass es da noch dieses C-Übel gibt. Umso größer ist für mich jedesmal der Schock, wenn Leute (und das auch noch aus den eigenen Reihen) völlig unvermittelt dieses Unwort in die Runde werfen. Hier im Forum häufen sich diese Erscheinungen leider mittlerweile...
* Es fiele mir wirklich schwer, die derzeitigen Sponsoren auf den Werbebanden im Waldstadion aufzuzählen. Erinnern kann ich mich allenfalls an unangenehme Beispiele, so etwa die HR3-Banden in der OK, die die Anzahl der Bannerplätze für Gästefans erheblich einschränken oder die misslungenen Farbkombinationen von "Jack Wolfskin" (gelb-schwarz - passt einfach überhaupt nicht zu uns) und Frankfurter Sparkasse ("ein bisschen weiß, ein bisschen rot - und du siehst aus wie ein Idiot"). Ansonsten gibt es noch die eintracht.de-Bande(n?) und wohl auch irgendwo noch Fraport-Banden, wobei ich diese jetzt nicht genauer lokalisieren könnte.
Hätten wir eh nicht gebrauchen können (Interview Westline mit Jürgen Röber):
Es gibt große Namen beim BVB – Metzelder, Wörns, Kehl – aber es sind zurzeit eben nur Namen, die groß sind. Alle drei flüchten sich in Ausreden oder glauben wie Metzelder, dass für sie nur vier, fünf Topklubs in Europa in Frage kommen...
Das ist richtig.
Sie selbst haben Metzelder immer als Kopf des Teams bezeichnet. Ein Fehler?
Ich habe ihn anfangs anders eingeschätzt. Heute will ich es mal so ausdrücken: Im Training laufe ich immer vorne weg, ab und an stößt der Kringe dazu. Metzelder lässt sich lieber ans Ende zurückfallen.
Das heißt, Sie sprechen ihm und anderen die Vorbildfunktion im Training ab.
In der letzten Woche konnten Metzelder und Kehl zumeist nicht trainieren. In der Freitags-Einheit habe ich dann Zehn gegen Acht spielen lassen. Aber die beiden wollten nach einer Woche ohne Kugel am Fuß lieber ein bisschen laufen. Stellen Sie sich das vor. Ich musste sie umstimmen.
Quelle
Es gibt große Namen beim BVB – Metzelder, Wörns, Kehl – aber es sind zurzeit eben nur Namen, die groß sind. Alle drei flüchten sich in Ausreden oder glauben wie Metzelder, dass für sie nur vier, fünf Topklubs in Europa in Frage kommen...
Das ist richtig.
Sie selbst haben Metzelder immer als Kopf des Teams bezeichnet. Ein Fehler?
Ich habe ihn anfangs anders eingeschätzt. Heute will ich es mal so ausdrücken: Im Training laufe ich immer vorne weg, ab und an stößt der Kringe dazu. Metzelder lässt sich lieber ans Ende zurückfallen.
Das heißt, Sie sprechen ihm und anderen die Vorbildfunktion im Training ab.
In der letzten Woche konnten Metzelder und Kehl zumeist nicht trainieren. In der Freitags-Einheit habe ich dann Zehn gegen Acht spielen lassen. Aber die beiden wollten nach einer Woche ohne Kugel am Fuß lieber ein bisschen laufen. Stellen Sie sich das vor. Ich musste sie umstimmen.
Quelle
HessenAdler82 schrieb:
Lol... jetz wirds albern!
Als albern kann man höchstens (mit sehr viel gutem Willen) das bezeichnen, was nach diesem Satz in deinem Beitrag folgt.
Ja, Geburtstage merken (bzw. eher bemerken) ist nicht so ganz meine Stärke...
Im nächsten Jahr sollten wir hier einen Countdown einrichten um die Tage runterzuzählen - damit merkt man sich's einfacher und es wäre Timo nur angemessen...
Im nächsten Jahr sollten wir hier einen Countdown einrichten um die Tage runterzuzählen - damit merkt man sich's einfacher und es wäre Timo nur angemessen...
Von Lattek lernen heißt siegen lernen (Kommentar von RUND)
Au weh - da fiebert man schon seit Wochen auf diesen Tag hin - und dann verschwitzt man es fast...
Also: An dieser Stelle auch vom gesamten EFC TK ein herzlichen Glückwunsch an Timo!
Also: An dieser Stelle auch vom gesamten EFC TK ein herzlichen Glückwunsch an Timo!
adlerhorsti1968 schrieb:
Denkt denn keiner an den heissen Flirt mit Moskau.Die damals hochgekochte
SMS Affäre.Ich kann mich noch sehr gut erinnern.
Kommt hier schon wieder einer mit dem Helleckes-Lügenmärchen - ich wusste es...
mama-majon schrieb:
werd ich ausrichten. ich seh ihn morgen. da freut er sich bestimmt. frauen satt und für sich ganz alleine!!! ,-)
Hey, so schlecht, dass er in unser Damen-Team integriert werden muss, ist er ja hoffentlich nicht? ,-)
Langhaarige haben wir auch - aber Vorsicht, darunter gibt es gar greuliche Gestalten die ohne mit der Wimper zu zucken das Tornetz zerfetzen - und gerüchteweise hin und wieder auch den ein oder anderen Gegenspieler...
mama-majon schrieb:
[font=Comic Sans MS] ich schmeiß mich schon seit wochen weg wenn ich her komm zum lesen. is arg lustisch hier. "unser" timo scheint euch ja regelrecht zu fesseln .... hahahaha rofl. besonders klasse find ich das auch schon ein bild von mir mit timo hier gelandet ist. danke leute!!! fast jedesmal wenn ich timo seh reden wir über diese seite. er findet sie im übrigen auch recht witzig. ,-)
achja, er will die tage zum friseur. ihr dürft gespannt sein. beste grüße majon.[/font]
Der soll sich hier mal melden - er kann ja seine Pics dann selbst einstellen, so dass wir keine "Marions Kochbuch"-Probleme mehr bekommen... - und sag ihm, dass wir im DM neuerdings 'ne Planstelle frei haben...
Tja, kaum ist TK wg. seiner Verletzung nicht dabei, reißt die Siegesserie der kleinen 06er ab - 0:1 gg. Bielefeld II...
Allerdings ist mir ein bedeutender Malus-Punkt bzgl. einer TK-Verpflichtung aufgefallen: Er wäre der erster Ruhrpottkicker* seit Thorsten Legat im Adler-Trikot... - genau jener Thorsten Legat, der mittels seiner fußballerischen Unfähigkeit im Training dem Uhrenumsteller damals die Möglichkeit gab, zum Enthauptungsschlag gegen unser Team anzusetzen...
*Olaf Janßen kommt zwar wohl auch daher, ist aber bereits im Alter von 18 Jahren zu Köln gewechselt, so dass er im Profibereich nie für einen Pott-Klub unterwegs war.
Allerdings ist mir ein bedeutender Malus-Punkt bzgl. einer TK-Verpflichtung aufgefallen: Er wäre der erster Ruhrpottkicker* seit Thorsten Legat im Adler-Trikot... - genau jener Thorsten Legat, der mittels seiner fußballerischen Unfähigkeit im Training dem Uhrenumsteller damals die Möglichkeit gab, zum Enthauptungsschlag gegen unser Team anzusetzen...
*Olaf Janßen kommt zwar wohl auch daher, ist aber bereits im Alter von 18 Jahren zu Köln gewechselt, so dass er im Profibereich nie für einen Pott-Klub unterwegs war.
Zu dem oben erwähnten selbst ernannten Umwelt-Statistiker Lomborg noch mal zwei Artikel:
Wenn alles immer besser wird (Ausgabe 32/2002)
Der kalkulierende Provokateur (NZZ Folio 01/06)
Ich halte es da ja eher mit dem Motto: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Lieber tut man etwas gegen eine (wenn auch evtl. nur vermutete) negative Entwicklung und sorgt dafür, dass die prognostizierte Katastrophe nicht/in geringerem Maße eintritt, als dass man sich zurücklehnt und sagt "wird schon alles nicht so schlimm werden" - um dann u.U. mit der vollen Breitseite der Folgewirkungen dieses Verhaltens getroffen zu werden.
Wir haben nur eine Erde - Experimente sollten sich da von selbst verbieten.
Wenn alles immer besser wird (Ausgabe 32/2002)
Der kalkulierende Provokateur (NZZ Folio 01/06)
Ich halte es da ja eher mit dem Motto: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Lieber tut man etwas gegen eine (wenn auch evtl. nur vermutete) negative Entwicklung und sorgt dafür, dass die prognostizierte Katastrophe nicht/in geringerem Maße eintritt, als dass man sich zurücklehnt und sagt "wird schon alles nicht so schlimm werden" - um dann u.U. mit der vollen Breitseite der Folgewirkungen dieses Verhaltens getroffen zu werden.
Wir haben nur eine Erde - Experimente sollten sich da von selbst verbieten.
Sportfrei2006 schrieb:
großkapital, massenentlassungen.... bisschen übertrieben deine begründung, gegen jemand der das wort "commerzbank-arena" in den mund nimmt oder? der gute mann sitzt ja nicht im vorstand der bank, er sagt nur das böse wort...
Jep, sicherlich nicht die beste Ausdrucksweise - aber wie gesagt, ich war müde und hatte u.a. deshalb nicht allzuviel Lust zum hundersten Mal darzulegen wieso/weshalb/warum.
Sportfrei2006 schrieb:
und du läufst dann wahrscheinlich mit einem original-eintracht-trikot rum, auf dem fraport steht , oder??
Ich laufe nicht mit Fanartikeln mit Werbeaufdruck herum.
Sportfrei2006 schrieb:
im kern verstehe ich dich ja auch. ich find´s auch scheisse, wenn die stadien heute nach irgendwelchen konzernen benannt sind, aber eins steht fest: bevor ich wie früher 80m vom spielfeld weg im regen stehe und die stimmung -trotz eintracht-support- nie rüber kommt, pilgere ich lieber in eine "sonstwas-arena", statt ins waldstadion.
Ich pilgere ins neue Waldstadion - noch besser, oder?
Sportfrei2006 schrieb:
hast du denn das waldstadion noch erlebt? weißt du wovon du sprichst? und damit meine ich nicht nur das alte stadion, sondern die kurve mit l-g block. denn nach dem abstieg 1996 dürften wir ja auf die gegentribüne, dieser luxus wäre uns heute in der ersten liga nicht mehr vergönnt....
Nicht im Fanblock, ich bin schon froh gewesen, wenn ich überhaupt einmal ins Stadion durfte (meine erste DK-Saison war 00/01). Mit einer Ausnahme, als ich 98/99 mal in Block H stand.
Dennoch frage ich mich, was das alte Waldstadion mit dem neuen Waldstadion hier in diesem Zusammenhang zu tun hat. Beide Stadien heißen/hießen Waldstadion und lagen/liegen an genau der gleichen Stelle wie seit über 80 Jahren - im Frankfurter Stadtwald. Der einzige Unterschied ist nur, dass dem neuen Waldstadion zur Refinanzierung noch ein Marketingname verpasst wurde. Als Eintracht-Fan sollte man aber eigentlich wissen, wie der richtige Stadionname lautet.
Sportfrei2006 schrieb:
wenn du es erlebt hast, dann beantworte mir folgendes: lieber dort stehen, wo wir vor 1996 standen und das im waldstadion? oder lieber dort stehen, wo wir heute stehen in irgendeiner arena? und jetzt bitte keine antwort a la "dort wo wir heute stehen, aber es soll waldstadion heißen", weil das schwachsinn ist! die arena wäre ohne namensrecht nicht zu bezahlen, also musst du dich entscheiden ob alt und waldstadion oder neu und "firmenname"-arena.
Natürlich ist die Akustik ebenso wie die Sichtverhältnisse auf das Spielfeld deutlich verbessert worden. Wenn früher auf der Gegenseite ein Tor fiel, konnte man oftmals nur erahnen, was vor sich gegangen ist. Der Support verpuffte zu großen Teilen in der Landschaft, während man heute in der OK einem akustischen Orkan ausgeliefert ist, wenn die WK richtig loslegt (insofern denn die WK voll mitzieht, was in letzter Zeit leider nur noch in abnehmendem Maße der Fall ist).
Die Antwort lautet daher folgendermaßen: "dort wo wir heute stehen
Und wenn wir hypothetisch einmal annehmen, dass es wirklich nur die Wahl zwischen einer "XYZ-Arena" und dem alten Waldstadion gäbe - dann lieber das alte Waldstadion.
Man kann die Sache ja noch weiterspinnen: Nehmen wir an, ein großer
Lieber Fahrstuhlmannschaft (aber auf Namen, Logo und Wappen bestehend) oder Werbebotschafter mit CL-Ambitionen (für das notwendige Geld aber jegliche Traditionen über Bord werfend)?**
*bevor Missverständnisse aufkommen: Du bist hier an dieser Stelle nicht gemeint!
**Diese Frage ist eher rhetorischer Natur, ich erwarte daher nicht unbedingt eine Antwort auf diese Frage.
In der Grundtendenz gebe ich dir recht, man kann bzgl. der sportlichen Beurteilung Beckhams nicht oft genug auf die treffende Analyse von George Best, einem wirklichen Künstler am Ball, verweisen ("He cannot kick with his left foot, he cannot head a ball, he cannot tackle and he doesn't score many goals. Apart from that he's all right.") Und 4 Jahre bei Real zu kicken, ohne auch nur einen Titel gewonnen zu haben (auch wenn sie in der Meisterschaft noch Chancen haben) - das schafft auch nicht jeder.
Aber das hier, das geht gar nicht:
Aber das hier, das geht gar nicht:
Karsten schrieb:
Maradonna oder Fritz Walther