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BRB
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BRB
Irgendwann macht mein Herz solche SPiele nicht mehr mit...
Gelöschter Benutzer
Brodowin schrieb:SGE_Werner schrieb:
Ich halte zwar nicht so viel von Religionen, aber ich finde solche Aussagen wie "durchgeknallte Baptisten" einfach anmaßend. Wenn hier jemand schreiben würde "durchgeknallte Moslems", wenn sich bei einem Ramadan-Fastenbrechen Leute anstecken, hätten wir vermutlich gleich 10 Beitragsmeldungen von Leuten, die sich jetzt nicht an diesen Aussagen gegen Baptisten stören.
Mag sein. Meiner persönlichen Meinung nach haben Menschen einen an der Murmel, wenn sie sich derzeit aus religiösen Gründen zusammenrotten. Egal welcher Religion sie angehören. Ich empfinde grundsätzlich eine große Skepsis, um nicht Ablehnung zu sagen, für Menschen, die aktiv eine Religion praktizieren. Ich kann das aber alles Akzeptieren. Wenn dadurch andere Menschen gefährdet sind oder anderen Menschen in sonst irgendeiner Art auf den Sack gegangen wird, setzt es bei mir aus. Egal ob das dann ein islamischer Terrorist oder ein Superspreader-Baptist aus Rödelheim ist.
Wenn wir uns wenigstens darauf einigen könnten, dass es völlig egal ist, aus welchem Grund sich Leute "zusammenrotten" und damit eine eigene oder fremde Ansteckung in Kauf nehmen.
Aus Gründen des Gesundheitsschutzes und zur Eindämmung der Pandemie würde ich mir wünschen, dass die Demonstranten, die ihre Freiheitsrechte in Gefahr sehen, die Kirchenbesucher und Ramadanfeiernde, die sich alle auf die Freiheit der Religionsausübung und des Demonstationsrecht berufen oder die, die sich massenhaft in Baumärkten tummeln, darauf verzichten.
Nur für eine begrenzte Zeit.
Niemand will die demokratischen Rechte schleifen. Auch wenn es die VTler es anders sehen. Dürfen sie, aber bitte jeder für sich.
60revax schrieb:
Aus Gründen des Gesundheitsschutzes und zur Eindämmung der Pandemie würde ich mir wünschen, dass die Demonstranten, die ihre Freiheitsrechte in Gefahr sehen, die Kirchenbesucher und Ramadanfeiernde, die sich alle auf die Freiheit der Religionsausübung und des Demonstationsrecht berufen oder die, die sich massenhaft in Baumärkten tummeln, darauf verzichten.
Nur für eine begrenzte Zeit.
Allerdings scheint (zumindest bei uns) genau das Gegenteil zu passieren. Wenn man sich die hiesige Kirche anschaut war die gestern und letzten Donnerstag so voll wie normal nur zur Kommunion oder Taufen. (Das kann man hier ganz gut an der Auslastung des benachbarten Rewe-Parkplatzes sehn, der gern von Kirchgängern benutzt wird.)
Danach wird dann ohne Maske in Kleingrüppchen herumgestanden und sich unterhalten - natürlich die meisten im geschätzten Alter von 75+.
Scheinbar scheint so ein eher kurzer Lockdown das Verlangen nach Tätigkeiten und Veranstaltungen zu wecken, die einem über Jahre hinweg völlig egal waren...bei mir im engen Freundskreis gibts da eine Pappnase, die gemeint hat dass ers kaum erwarten kann endlich wieder ins Fitnesstudio zu gehn - das letzte Mal ist er irgendwann im Frühjahr 2019 mitgekommen und war seitdem nicht mehr zu motivieren.
BRB schrieb:
Scheinbar scheint so ein eher kurzer Lockdown das Verlangen nach Tätigkeiten und Veranstaltungen zu wecken, die einem über Jahre hinweg völlig egal waren
Ist doch ein völlig menschliches Verhalten. Ist ja in Beziehungen auch oft so, dass nur eine gelegentliche Distanz den Wunsch nach Nähe erzeugt. Und dass Selbstverständliches nicht mehr wahrgenommen wird, bis es nicht mehr selbstverständlich ist.
Es ist alles möglich das stimmt. Nur hatten wir diese Situation in der Hinrunde auch und es kam genau ein Punkt heraus. Es ist halt eine Saison zum Abhaken. Nur absteigen dürfen wir auf keinen Fall! Das wäre katastrophal. Dann müssten meiner Meinung nach bei der Eintracht alle Verantwortlichen gehen.
Aber es muss ja wohl irgendwie möglich sein noch ein paar Punkte zusammen zu kratzen. Und nach der Saison hoffe ich, dass die Verantwortlichen endlich mal zu ihren Fehlern stehen und die Fehler nicht nochmal machen.
Aber es muss ja wohl irgendwie möglich sein noch ein paar Punkte zusammen zu kratzen. Und nach der Saison hoffe ich, dass die Verantwortlichen endlich mal zu ihren Fehlern stehen und die Fehler nicht nochmal machen.
chuky88 schrieb:
Es ist alles möglich das stimmt. Nur hatten wir diese Situation in der Hinrunde auch und es kam genau ein Punkt heraus. Es ist halt eine Saison zum Abhaken. Nur absteigen dürfen wir auf keinen Fall! Das wäre katastrophal. Dann müssten meiner Meinung nach bei der Eintracht alle Verantwortlichen gehen.
Aber es muss ja wohl irgendwie möglich sein noch ein paar Punkte zusammen zu kratzen. Und nach der Saison hoffe ich, dass die Verantwortlichen endlich mal zu ihren Fehlern stehen und die Fehler nicht nochmal machen.
2 Punkte! Nicht vergessen, gegen Bremen hatten wir auch einen geholt.
Mich macht es aber auch ein klein wenig zuversichtlich, dass Teams wie Düsseldorf oder Padernborn, noch mindestens 3x gegen die Top-4 kicken und wir das schon hinter uns haben. Wir müssen eben zusehen, dass aus den Schlusselspielen gegen Mainz, Bremen und Paderborn Punkte herumkommen.
Wenn bei den letzten 7 Teams die restlichen Spiele wie in der Hinrunde ausgehen, schiebt sich Düsseldorf am letzten Spieltag an uns vorbei, und wir landen mit 30 Punkten auf dem Relegationsplatz. Wenn man sich mal ansieht wer dieses Jahr dafür in Frage kommt und durch die Tatsache, dass die Spiele auch auf den Zeitraum nach dem 01.07. fallen könnten, gilt es das unbedingt zu vermeiden. Das wird schwerer wie in all den Jahren vorher.
Zudem würde mich eine Zitterelegation hinten raus wieder 2-3 Jahre Lebenszeit kosten....
BRB schrieb:
schiebt sich Düsseldorf am letzten Spieltag an uns vorbei, und wir landen mit 30 Punkten auf dem Relegationsplatz.
Mainz spielt bei deiner Rechnung keine Rolle ?
Das komplette Wochenende war einfach nur surreal. Am Anfang hat es sich noch 1:1 wie eine Kopie des Vorjahres angefühlt. Die Anfahrt am Vortag, wieder hervorragendes Wetter, Einchecken im selben Hotel und wir sind auch in der selben Kneipe wie im Vorjahr versackt. Dazu noch in etwa der gleiche Block und auch durch Zufall noch die gleichen Nasen wie 2017 neben uns. Was die Erinnerungen von vor dem Spiel angeht verschmelzen die Jahre 2017 und 2018 bei mir sehr stark.
Das Spiel selbst war einfach nur der Wahnsinn. Nach dem 1:1 der Bayern kam bei mir dann das Gefühl auf, dass es doch, wie im Jahr zuvor, wahrscheinlich nicht sein soll....dann kam das 2:1 von Rebic und in den nächsten 8-10 Minuten bin ich um 10 weitere Jahre gealtert. Im Nachinein kommt mir vor als wären Stunden zwischen dem 2:1 und dem Schlußpfiff vergangen. Das beste waren aber die Gesichter nach dem 3:1-Lauf im Block. So viel ehrliche, tiefsitzende Freude bei so vielen Menschen hab ich noch nie vorher bei einem Fussballspiel gesehen, auch danach im Europapokal nicht. Das war dann doch noch was ganz anderes und man hats an den Emotionen ablesen können.
Das Ende war dann aber recht unerwartet. Ich hätte eigentlich erwartet, dass wir nach dem Sieg noch irgendwo richtig die Sau rauslassen, in nen Club einfallen o.Ä., aber danach waren wir alle eigentlich nur noch platt und leer und gefühlt hat man das auch vielen anderen Eintrachtfans in der U-Bahn und danach in der Kneipe angesehn. Die Blicke gingen ins Leere und der Satz der Stunde war "ich glaubs einfach net". Das Ganze war einfach nur surreal und hat sich wirklich wie n Traum angefühlt. Nach 1-2 Bier bin ich dann auch wieder ins Hotel, hab aber fast den Rest der Nacht wachgelegen.
Am Folgetag hab ich dann - wieder bei bestem Wetter - den Großteil des Korsos und den Empfang von der heimischen Hängematte aus verfolgt.
Das Spiel selbst war einfach nur der Wahnsinn. Nach dem 1:1 der Bayern kam bei mir dann das Gefühl auf, dass es doch, wie im Jahr zuvor, wahrscheinlich nicht sein soll....dann kam das 2:1 von Rebic und in den nächsten 8-10 Minuten bin ich um 10 weitere Jahre gealtert. Im Nachinein kommt mir vor als wären Stunden zwischen dem 2:1 und dem Schlußpfiff vergangen. Das beste waren aber die Gesichter nach dem 3:1-Lauf im Block. So viel ehrliche, tiefsitzende Freude bei so vielen Menschen hab ich noch nie vorher bei einem Fussballspiel gesehen, auch danach im Europapokal nicht. Das war dann doch noch was ganz anderes und man hats an den Emotionen ablesen können.
Das Ende war dann aber recht unerwartet. Ich hätte eigentlich erwartet, dass wir nach dem Sieg noch irgendwo richtig die Sau rauslassen, in nen Club einfallen o.Ä., aber danach waren wir alle eigentlich nur noch platt und leer und gefühlt hat man das auch vielen anderen Eintrachtfans in der U-Bahn und danach in der Kneipe angesehn. Die Blicke gingen ins Leere und der Satz der Stunde war "ich glaubs einfach net". Das Ganze war einfach nur surreal und hat sich wirklich wie n Traum angefühlt. Nach 1-2 Bier bin ich dann auch wieder ins Hotel, hab aber fast den Rest der Nacht wachgelegen.
Am Folgetag hab ich dann - wieder bei bestem Wetter - den Großteil des Korsos und den Empfang von der heimischen Hängematte aus verfolgt.
BRB schrieb:
Das komplette Wochenende war einfach nur surreal. Am Anfang hat es sich noch 1:1 wie eine Kopie des Vorjahres angefühlt. Die Anfahrt am Vortag, wieder hervorragendes Wetter, Einchecken im selben Hotel und wir sind auch in der selben Kneipe wie im Vorjahr versackt. Dazu noch in etwa der gleiche Block und auch durch Zufall noch die gleichen Nasen wie 2017 neben uns. Was die Erinnerungen von vor dem Spiel angeht verschmelzen die Jahre 2017 und 2018 bei mir sehr stark.
Das Spiel selbst war einfach nur der Wahnsinn. Nach dem 1:1 der Bayern kam bei mir dann das Gefühl auf, dass es doch, wie im Jahr zuvor, wahrscheinlich nicht sein soll....dann kam das 2:1 von Rebic und in den nächsten 8-10 Minuten bin ich um 10 weitere Jahre gealtert. Im Nachinein kommt mir vor als wären Stunden zwischen dem 2:1 und dem Schlußpfiff vergangen. Das beste waren aber die Gesichter nach dem 3:1-Lauf im Block. So viel ehrliche, tiefsitzende Freude bei so vielen Menschen hab ich noch nie vorher bei einem Fussballspiel gesehen, auch danach im Europapokal nicht. Das war dann doch noch was ganz anderes und man hats an den Emotionen ablesen können.
Das Ende war dann aber recht unerwartet. Ich hätte eigentlich erwartet, dass wir nach dem Sieg noch irgendwo richtig die Sau rauslassen, in nen Club einfallen o.Ä., aber danach waren wir alle eigentlich nur noch platt und leer und gefühlt hat man das auch vielen anderen Eintrachtfans in der U-Bahn und danach in der Kneipe angesehn. Die Blicke gingen ins Leere und der Satz der Stunde war "ich glaubs einfach net". Das Ganze war einfach nur surreal und hat sich wirklich wie n Traum angefühlt. Nach 1-2 Bier bin ich dann auch wieder ins Hotel, hab aber fast den Rest der Nacht wachgelegen.
Am Folgetag hab ich dann - wieder bei bestem Wetter - den Großteil des Korsos und den Empfang von der heimischen Hängematte aus verfolgt.
Klasse Beitrag!
Du beschreibst da haargenau meine Gefühle und der Jungs, mit denen ich in Berlin war!
Wir sind nach der Siegerehrung zum Auto, haben uns an der Tanke für die Mitfahrer ein paar Schoppen besorgt und sind dann zurück nach FFM!
War tatsächlich sehr surreal auch während der Rückfahrt, ab und zu hat einer von uns losgelacht, gebrüllt, "Deutscher Pokalsieger, Deutscher Pokalsieger, Deutsche Pokalsieger, SGE" intonierend, an jedem Rasthof, an dem wir gehalten haben, so halbwegs realisiert habe ich das eigentlich erst an der Glotze (wir sind so gegen 5 Uhr morgen in FFM eingetroffen, ich dann noch, "Im Herzen von Europa" & Deutscher Pokalsieger..." singend die Straße rauf und runter defiliert!
Und echt, die Magie reicht bis heute, und wie ich hier schon geschrieben, ich habe alle Pokalsiege, inkl. UEFA-Cup, live mit erlebt!
Nein, das hat für mich bisher den allerhöchsten Stellenwert aller Spiele der Eintracht (seit 70/71 live dabei) in meinem bisherigen Leben!
Adler_Steigflug schrieb:
Ich probiere zur Zeit das neue Aldi Craft Bier. Das vorangegangene Experiment mit der Eichbaum Brauerei hat jetzt nur ein paar Monate gedauert und Aldi hat die Reißleine gezogen. Das spricht jetzt nicht besonders für die Qualität dieser Brauerei.
Nun hat der Feinkostladen mit dem großen A auf die Hamburger Brauerei Reepbana gewechselt. Das India Pale Ale ist im Steinkrug. Fazit: Es wird milde besser.
ich kann diesen Craft-Hype nicht verstehen. Ein Kollege will mich immer zu einem IPA verführen - ich finde einfach es schmeckt nach Essig. Kann man nicht einfach beim Pils bleiben?
FredSchaub schrieb:Adler_Steigflug schrieb:
Ich probiere zur Zeit das neue Aldi Craft Bier. Das vorangegangene Experiment mit der Eichbaum Brauerei hat jetzt nur ein paar Monate gedauert und Aldi hat die Reißleine gezogen. Das spricht jetzt nicht besonders für die Qualität dieser Brauerei.
Nun hat der Feinkostladen mit dem großen A auf die Hamburger Brauerei Reepbana gewechselt. Das India Pale Ale ist im Steinkrug. Fazit: Es wird milde besser.
ich kann diesen Craft-Hype nicht verstehen. Ein Kollege will mich immer zu einem IPA verführen - ich finde einfach es schmeckt nach Essig. Kann man nicht einfach beim Pils bleiben?
Wobei Craftbier ja nicht unbedingt irgendein IPA, Schokoladen-Whiskey-Superbock sein, muss, sondern schlicht und einfach auch Pils oder Hell sein kann. Das was in den meisten Ratskellern, Brauhäusern, Brauereigaststätten usw.. gebraut wird ist letztlich auch nichts anderes als Craftbier und in den meisten Fällen kein IPA.
Nimmt man die US-Definition würden fast alle unserer kleineren und mittlere Brauereien auch noch unter "craft brewery" fallen....
BRB schrieb:FredSchaub schrieb:Adler_Steigflug schrieb:
Ich probiere zur Zeit das neue Aldi Craft Bier. Das vorangegangene Experiment mit der Eichbaum Brauerei hat jetzt nur ein paar Monate gedauert und Aldi hat die Reißleine gezogen. Das spricht jetzt nicht besonders für die Qualität dieser Brauerei.
Nun hat der Feinkostladen mit dem großen A auf die Hamburger Brauerei Reepbana gewechselt. Das India Pale Ale ist im Steinkrug. Fazit: Es wird milde besser.
ich kann diesen Craft-Hype nicht verstehen. Ein Kollege will mich immer zu einem IPA verführen - ich finde einfach es schmeckt nach Essig. Kann man nicht einfach beim Pils bleiben?
Wobei Craftbier ja nicht unbedingt irgendein IPA, Schokoladen-Whiskey-Superbock sein, muss, sondern schlicht und einfach auch Pils oder Hell sein kann. Das was in den meisten Ratskellern, Brauhäusern, Brauereigaststätten usw.. gebraut wird ist letztlich auch nichts anderes als Craftbier und in den meisten Fällen kein IPA.
Nimmt man die US-Definition würden fast alle unserer kleineren und mittlere Brauereien auch noch unter "craft brewery" fallen....
so gesehen, ja. Ich verstand es jetzt aber eher als diese Hippstermixtur und nicht als ein lokalgebrautes Helles im bayerischen Biergarten.
Tafelberg schrieb:
wobei ich mir die Umsetzung auch im Oktober schwer vorstellen kann.
Wie wird das geregelt? wer darf rein? Sanitäre Anlagen, Einlass (kontrollen), An- und Abfahrt etc.
Wie igorpamic schon geschrieben hat erfordert es natürlich einen massiven organisatorischen Aufwand.
Es ist mehr Security und Ordnungspersonal notwendig an den Eingängen, der Einlaß erfolgt z.b. nur mit vorheriger Desinfizierung der Hände. Die sanitären Anlagen und die Gastronomie muß anders geregelt werden als bisher, vielleicht gibt es am Anfang erstmal keinen Essen-und Getränkeverkauf oder nur eingeschränkt mit dem nötigsten.
Bei der An-und Abfahrt kann man den Leuten empfehlen vorerst mit dem Auto zu kommen oder zeitlich versetzt mit einen höheren Angebot an S-Bahnen.
Bei 10.000 Zuschauern für den Anfang wäre das durchaus organisierbar. Die Kartenverteilung erfolgt dann erstmal wie bei einem Auswärtsspiel priorisiert.
Stehplätze gibt es erstmal keine und die Fans werden über das ganze Stadion verteilt. Was aber dennoch nicht verhindern wird das sich Fans zusammenrotten im Block, z.b. die UF die ja gerne zusammengerottet steht/sitzt... das ganze würde also nur funktionieren wenn es die Abstandsregeln nicht mehr gibt. Das ist natürlich die absolute Grundvoraussetzung für alles weitere...
Wenn das ganze reibungslos funktioniert kann man auf 20.000 erweitern usw usw...
Ich könnte mir auch vorstellen dass man zuerst die Logen wieder eröffnet. Da liegt mehr Geld und dort ist es relativ einfach die Anreise, Nutzung der sanitären Einrichtungen, Catering usw...unter Einhaltung der Abstandsregeln zu koordinieren. Da geht man dann ein verhältnismäßig geringes Risiko ein und man kann am Ende die Maßnahmen aus der Gastronomie fast 1:1 übernehmen.
Aber immerhin reden wir jetzt darüber, dass es realistisch ist, dass zumindest einige wenige Zuschauer Anfang der nächsten Saison die Spiele im Stadion sehen könnten. Vor 4-6 Wochen war das noch so weit weg....
Aber immerhin reden wir jetzt darüber, dass es realistisch ist, dass zumindest einige wenige Zuschauer Anfang der nächsten Saison die Spiele im Stadion sehen könnten. Vor 4-6 Wochen war das noch so weit weg....
Basaltkopp schrieb:PeterT. schrieb:
Und die Voraussetzungen dort: englisches Essen, englisches Wetter, englische Frauen...!
Und was genau ist schuld an seinem Kreuzbandriss?
Meinen eigenen Erfahrungen nach die anatomischen Besonderheiten der englischen Frauen!
Nein, das hätte hier natürlich auch passieren können!
Aber Willems hatte unter Hütter keine reele Chance mehr!
PeterT. schrieb:
Aber Willems hatte unter Hütter keine reele Chance mehr!
Das war auch eine Sache des Systems. Willems sieht sich halt als klassischer LV und wollte das auch in Hinsicht auf seine möglichen EM-Chancen spielen. Im Sommer und der vorherigen Saison gabs seine Position allerdings bei uns nicht, wodurch er immer wieder ins DM gerutscht ist und weswegen er ja dann auch selbst einen Wechsel gesucht hat.
Wenn man sich mal seine Leistungen in Newcastle ansieht, hätte er nach der Umstellung nach der Winterpause, als Adi auf die 4er-Kette umgestellt hat, mit Sicherheit Spielzeit bekommen und uns auch richtig weiterhelfen können. Das war nämlich alles andere als schlecht.
BRB schrieb:PeterT. schrieb:
Aber Willems hatte unter Hütter keine reele Chance mehr!
Das war auch eine Sache des Systems. Willems sieht sich halt als klassischer LV und wollte das auch in Hinsicht auf seine möglichen EM-Chancen spielen. Im Sommer und der vorherigen Saison gabs seine Position allerdings bei uns nicht, wodurch er immer wieder ins DM gerutscht ist und weswegen er ja dann auch selbst einen Wechsel gesucht hat.
Wenn man sich mal seine Leistungen in Newcastle ansieht, hätte er nach der Umstellung nach der Winterpause, als Adi auf die 4er-Kette umgestellt hat, mit Sicherheit Spielzeit bekommen und uns auch richtig weiterhelfen können. Das war nämlich alles andere als schlecht.
Haargenau das meine ich, Willems als LV hinter Kostic!
reggaetyp schrieb:
Mal ne Frage an die, die geguckt haben:
Wie hat es euch denn gefallen?
Ich fand es den Umständen entsprechend in Ordnung. Nachmittags in der Konferenz hab ich die fehlende Stimmung weniger bemerkt, wie abends beim richtigen Spiel. Man merkt aber, dass die Kommentatoren auch unter normalen Umständen, in der kurzen Situation in der man auf das jeweilige Spiel geschaltet ist, dann doch irgendwie alles an Hintergrundstimmung übertönen, bzw. weggebügeln. Da gibt es keine "Ruhephasen" der Kommentatoren wie bei den normalen Spielen. Bei unserem Spiel hat mir die Stimmung weitaus mehr gefehlt, da hat man es dann auch bei den Spielern auf beiden Seiten gemerkt, dass da was fehlt. Das hatte dann doch schon Saisonvorbereitungs-, bzw. DFB-Länderspielcharakter.
Als ganz kleine weitere Sache: man hat dann doch recht oft die Kommandos von der Trainerbank, bzw. vom Rasen mitbekommen und verstehen, was ungewohnt und z.T. ganz interessant war. Von dem was man an den Leistungen gesehen hat, gabs bis auf Berlin eigentlich kaum Überraschungen. Das war in etwa die gleiche Kost, die ich vor der Pause erwartet hätte.
SGE_Werner schrieb:
Sky kann man nicht vergleichen. Ich denke, dass es sich etwas ausgleicht. Lass mal 10 Prozent aus Protest wegfallen Plus paar neue dazu (auch sonst Stadiongänger) und am Ende ist es ein Nullsummenspiel.
Was interessant sein könnte, wäre der Blick auf die internationalen Einschaltquoten. Das Bundesliga, und das Eintrachtspiel im Besonderen, war in dem Moment im Grunde die einzige hochklassige Profisportveranstaltung, die weltweit zu sehen war.
Was mir immer noch ein wenig Sorge macht, sind die Zahlen die man in Brasilien sieht.
Die haben ja mittlerweile fast 170.000 Fälle bei grade mal knapp 300.000 Tests und in den letzten Wochen immer höhere Tageszahlen. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie hoch dort die reellen Zahlen sein könnten. Enge, riesige Städte, Bevölkerung mit hoher Armutsrate und z.T. katastrophaler medizinischer Versorgung und Hygienebedingungen, dazu mit Bolsonaro noch einen ähnlichen Hohlschädel wie Trump an der Macht.
Das wir die Sache bei uns, in Italien, Schweden, Spanien oder auch den USA (trotz Trump) in den Griff bekommen (werden), da hab ich eigentlich immer noch keinen Zweifel dran. Wie das dort unten passieren soll, wenn es da jetzt richtig explodieren sollte ist mir ein Rätsel...
Die haben ja mittlerweile fast 170.000 Fälle bei grade mal knapp 300.000 Tests und in den letzten Wochen immer höhere Tageszahlen. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie hoch dort die reellen Zahlen sein könnten. Enge, riesige Städte, Bevölkerung mit hoher Armutsrate und z.T. katastrophaler medizinischer Versorgung und Hygienebedingungen, dazu mit Bolsonaro noch einen ähnlichen Hohlschädel wie Trump an der Macht.
Das wir die Sache bei uns, in Italien, Schweden, Spanien oder auch den USA (trotz Trump) in den Griff bekommen (werden), da hab ich eigentlich immer noch keinen Zweifel dran. Wie das dort unten passieren soll, wenn es da jetzt richtig explodieren sollte ist mir ein Rätsel...
drlove29 schrieb:
Nur ein paar wenige:
Weltweit ist nach wie vor nur eine Minderheit der Bevölkerung bei Krankheit, beim Verlust der Arbeit und im Alter genügen abgesichert. Vier Milliarden Menschen haben sogar überhaupt kein Auffangnetz, heisst es in einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).
http://barfi.ch/Gesundheit/Haelfte-der-Landbevoelkerung-hat-keine-Krankenversicherung
Die Leute haben aber auch ohne Lockdown keine Krankenversicherung. Das ist das Problem an Deiner Argumentation. Ein Problem, was gar nichts mit Corona zu tun hat, sondern mit miesen Zuständen in erheblichen Teilen der Welt, an denen unser Wirtschaftssystem und unsere Außenpolitik mitschuld sind, willst Du nicht weiter verschärfen, indem Du so schnell wie möglich die Kräfte wieder freischalten willst, die für diese Zustände mitverantwortlich sind.
Ja, ein Lockdown verschlimmert die Situation noch. Aber die Situation war schon vorher schlimm. Und daran sind vor allem die Menschen schuld, die gerne immer auf ihre Freiheit auf Kosten der anderen pochen.
SGE_Werner schrieb:drlove29 schrieb:
Nur ein paar wenige:
Weltweit ist nach wie vor nur eine Minderheit der Bevölkerung bei Krankheit, beim Verlust der Arbeit und im Alter genügen abgesichert. Vier Milliarden Menschen haben sogar überhaupt kein Auffangnetz, heisst es in einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).
http://barfi.ch/Gesundheit/Haelfte-der-Landbevoelkerung-hat-keine-Krankenversicherung
Die Leute haben aber auch ohne Lockdown keine Krankenversicherung. Das ist das Problem an Deiner Argumentation. Ein Problem, was gar nichts mit Corona zu tun hat, sondern mit miesen Zuständen in erheblichen Teilen der Welt, an denen unser Wirtschaftssystem und unsere Außenpolitik mitschuld sind, willst Du nicht weiter verschärfen, indem Du so schnell wie möglich die Kräfte wieder freischalten willst, die für diese Zustände mitverantwortlich sind.
Ja, ein Lockdown verschlimmert die Situation noch. Aber die Situation war schon vorher schlimm. Und daran sind vor allem die Menschen schuld, die gerne immer auf ihre Freiheit auf Kosten der anderen pochen.
Jein. Das trifft hierzulande evtl. zu, da die meisten Leute zumindest über die Kassen versichert sind, und der Versicherungsschutz im Falle der Arbeitslosigkeit 1:1 durch den Staat weitergeführt wird. In den USA z.B. sind die meisten Menschen durch den Arbeitgeber privat versichert oder die Unternehmen fungieren selbst als Krankenversicherung (grade bei Großunternehmen oft der Fall). Wird man entlassen endet dann in dem Moment häufig der Versicherungsschutz, da man den Arbeitgeberanteil ab da mit übernehmen muss, was die Menschen in der Situation idR. nicht stemmen können. Die öffentlichen Systeme sind nicht für jeden zugänglich, und momentan bei der Neuaufnahme heillos überlastet.
https://thehill.com/policy/healthcare/491914-coronavirus-double-whammy-unemployed-and-uninsured
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/mar/27/coronavirus-pandemic-americans-health-insurance
Ein Freund von mir (war Mitte der 90er Wiesbaden stationiert), der in den USA lebt, hat Anfang April seinen Job verloren und sich aufgrund der Überlastung weder arbeitslos melden, noch sich bei einer neuen Krankenversicherung anmelden können, und das obwohl er nicht über das öffentliche System, sondern über V.A. gehen kann.
In solchen Momenten bin ich dann doch sehr, sehr dankbar für unser Gesundheits- und Sozialsystem.
reggaetyp schrieb:
Altersfeststellungen bei Flüchtlingen
Ich finde es schon legitim, dass man Angaben überprüft.
reggaetyp schrieb:
DNA bei allen Menschen bundesweit festellen
Wenn es bei der Strafverfolgung hilft, hätte ich kein Problem damit. Wir alle machen uns freiwillig im Netz mehr oder weniger gläsern, wie dann nicht aus das? Ich sehe keinen Grund, wieso nicht auch diese Daten erfasst werden sollen!
Aber ein gewisser Personenkreis hat ja so seine Problem mit wirklich allem, was zur Ermittlung, Überführung und Verurteilung von Straftätern führt.
Basaltkopp schrieb:reggaetyp schrieb:
Altersfeststellungen bei Flüchtlingen
Ich finde es schon legitim, dass man Angaben überprüft.reggaetyp schrieb:
DNA bei allen Menschen bundesweit festellen
Wenn es bei der Strafverfolgung hilft, hätte ich kein Problem damit. Wir alle machen uns freiwillig im Netz mehr oder weniger gläsern, wie dann nicht aus das? Ich sehe keinen Grund, wieso nicht auch diese Daten erfasst werden sollen!
Aber ein gewisser Personenkreis hat ja so seine Problem mit wirklich allem, was zur Ermittlung, Überführung und Verurteilung von Straftätern führt.
Das erscheint mir reichlich naiv, da keiner gewährleisten kann, dass die Daten ausschließlich zur Strafverfolgung genutzt werden. In Zeiten in denen Einwohnermeldeämter Adressdaten an Werbefirmen verschachern, hab ich da 0,0% Vertrauen, dass das DNA-Profil (selbst wenn es nur die Daten sind, die zur Identifikation und Geschlechtsbestimmung taugen), nicht irgendwann ebenfalls die Runde machen.
BRB schrieb:
Das erscheint mir reichlich naiv, da keiner gewährleisten kann, dass die Daten ausschließlich zur Strafverfolgung genutzt werden
Klar kann mit Daten immer Missbrauch betrieben werden. Aber ich halte den Nutzen für wichtiger.
Wenn ein Vergewaltiger dadurch direkt nach der ersten Tat ermittelt wird und nicht erst zufällig nach der zehnten, dann ist das für mich ein großer Erfolg.
Maabootsche schrieb:Tuess schrieb:
Hat hier jemand eine Quelle gefunden, in der die Covid-19-Sterblichkeit mit der Grippe verglichen wird?
Hier mal etwas aufbereitet mit Prozentzahlen:
https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-was-ist-gefaehrlicher-corona-oder-grippe,RtUiWta
Die FAZ hatte auch eine Info vor 3 Tagen, ist aber hinter der Paywall, daher kann ich zum Inhalt nicht viel sagen.
Aber vielleicht kommt ja jemand anderes dran und kann zusammen fassen.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/europaeische-statistik-corona-ist-toedlicher-als-die-grippe-16740477.html
Soweit ich weis sind verlässliche Zahlen vor allem zu COVID-19 schwierig, weil die Dunkelziffer sowohl bei Erkrankten als auch Verstorbenen sehr hoch liegen könnte.
In den meisten Ländern ist es immer noch so, dass die Toten nur gezählt werden, wenn sie im Krankenhaus versterben. Inzwischen wohl auch in den Altenheimen, was am Anfang nicht so war.
Wieviele es zuhause erwischt hat wird fast nirgends nachvollzogen.
Es gibt aber Indizien, dass wir eben nicht alles sehen.
In Italien gab es da Beispiele, in UK auch, bei denen die Anzahl der Verstorbenen in einer Stadt/Region deutlich höher war als üblich, auch wenn man die offiziell gezählten COVID Toten abgezogen hat.
Quelle: War meiner Meinung nach in der ZEIT, Anfang Mitte April
Ansonsten gibt es noch die Diskussion "gestorben an" oder "gestorben mit".
"An", wenn man eindeutig am COVID stirbt, "Mit" wenn es nicht eindeutig ist.
Sofern man eindeutig an etwas anderem stirbt, z.B. Infarkt, wird man nicht als COVID Toter gezählt, auch wenn man positiv ist.
Das ist dann wieder eine Unschärfe.
Quelle: RKI
Dann muß man wissen, dass die Zahl der Grippetoten geschätzt und nicht gezählt wird.
Das liegt daran, dass wir schon ewig mit der Grippe leben und sie durch Impfung und Medikation eigentlich ganz gut im Griff haben.
Ein Basiswert für diese Schätzung sind die Arztbesuche wegen Grippe.
Da kann man dann vielleicht etwas interpretieren.
Die Arztbesuche bei der harten Grippewelle 2017 waren über 9 Mio bei rund 25.000 Verstorbenen.
Quelle: RKI
https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2019/10_2019.html
Insgesamt ist dei Frage aber nicht richtig zu beantworten.
Bei Grippetoten gibt es nämlich auch "an" und "mit".
Statistik veröffentlicht z.B. das Bundegesunheitsministerium.
Die meisten Grippetoten sterben an Grippe in Verbindung mit Pneumonie, also der Lungenentzündung.
Wenn Du die alle rausrechnest (weil eben "mit") bleibt fast nichts mehr übrig.
http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=11467299&nummer=670&p_sprache=D&p_indsp=99999999&p_aid=21234780
Von daher bin ich mir nicht sicher, ob man die Frage überhaupt so auflösen kann.
Wedge schrieb:
Die FAZ hatte auch eine Info vor 3 Tagen, ist aber hinter der Paywall, daher kann ich zum Inhalt nicht viel sagen.
Aber vielleicht kommt ja jemand anderes dran und kann zusammen fassen.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/europaeische-statistik-corona-ist-toedlicher-als-die-grippe-16740477.html
Soweit ich weis sind verlässliche Zahlen vor allem zu COVID-19 schwierig, weil die Dunkelziffer sowohl bei Erkrankten als auch Verstorbenen sehr hoch liegen könnte.
Der Artikel bezieht sich auf die Zahlen aus dem "European Mortality Monitoring Project", einer Mortalitätsdatenbank.
https://www.euromomo.eu/
aus deutscher Sicht nicht ganz sooo interessant, da nur Hessen und Berlin Zahlen abliefern, aber es sind ansonsten eine Menge anderer (Nord/West/Süd-) europäischer Länder vertreten. Die Zahlen die im Artikel genannt werden an sich kann man direkt auf der verlinkten Seite ganz gut sehen, auch wenn es diese wohl nur auf englisch gibt.
Ganz kurz zusammengefasst: Übersterblichkeit, trotz Restriktionen, wesentlich höher als bei Rekordgrippewelle 2017/18, auch im Bereich 15-64 Jahre. Die bisher angenommenen, geringeren Zahlen kamen durch Meldeverzug zustande.
Insgesamt kann ich FAZ+, für die 4€ die es momentan kostet, nur empfehlen.
BRB schrieb:Wedge schrieb:
Die FAZ hatte auch eine Info vor 3 Tagen, ist aber hinter der Paywall, daher kann ich zum Inhalt nicht viel sagen.
Aber vielleicht kommt ja jemand anderes dran und kann zusammen fassen.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/europaeische-statistik-corona-ist-toedlicher-als-die-grippe-16740477.html
Soweit ich weis sind verlässliche Zahlen vor allem zu COVID-19 schwierig, weil die Dunkelziffer sowohl bei Erkrankten als auch Verstorbenen sehr hoch liegen könnte.
Der Artikel bezieht sich auf die Zahlen aus dem "European Mortality Monitoring Project", einer Mortalitätsdatenbank.
https://www.euromomo.eu/
aus deutscher Sicht nicht ganz sooo interessant, da nur Hessen und Berlin Zahlen abliefern, aber es sind ansonsten eine Menge anderer (Nord/West/Süd-) europäischer Länder vertreten. Die Zahlen die im Artikel genannt werden an sich kann man direkt auf der verlinkten Seite ganz gut sehen, auch wenn es diese wohl nur auf englisch gibt.
Ganz kurz zusammengefasst: Übersterblichkeit, trotz Restriktionen, wesentlich höher als bei Rekordgrippewelle 2017/18, auch im Bereich 15-64 Jahre. Die bisher angenommenen, geringeren Zahlen kamen durch Meldeverzug zustande.
Insgesamt kann ich FAZ+, für die 4€ die es momentan kostet, nur empfehlen.
Und nochmal Danke....
FellnerFFM schrieb:
Das Problem in Schweden sind die Ballungsräume. Dass sich im Norden und auf dem Land das Virus langsam verbreitet, auch ohne Lockdown, ist logisch.
Rhein-Main ist aber auch ein Ballungsraum - und ist bislang relativ glimpflich davon gekommen. Bergamo oder Heinsberg sind bei weitem keine Ballungsräume - und da hat das Virus bislang sehr deutliche Spuren hinterlassen.
amananana schrieb:FellnerFFM schrieb:
Das Problem in Schweden sind die Ballungsräume. Dass sich im Norden und auf dem Land das Virus langsam verbreitet, auch ohne Lockdown, ist logisch.
Rhein-Main ist aber auch ein Ballungsraum - und ist bislang relativ glimpflich davon gekommen. Bergamo oder Heinsberg sind bei weitem keine Ballungsräume - und da hat das Virus bislang sehr deutliche Spuren hinterlassen.
Da kann man 3 Kreuze machen, dass das Spiel gegen Basel dann doch so kurzfristig ohne Zuschauer ausgetragen und der anstehende BL-Spieltag abgesagt wurde. Wenn man bedenkt, dass in Bergamo und Liverpool die CL-Spiele dem Ausbruch ordentlich Vorschub gegeben haben sollen, will ich mir gar nicht ausmalen, wie es hätte sein können, wenn nochmal 2 ausverkaufte Heimspiele stattgefunden hätten.
LDKler_ schrieb:
Ich habe 10 normale FFP3, 3 7000er mit insgesamt 10 Filtereinsätzen und ein 50er Päckchen OP-Masken bestellt. Für 3 Personen. Die normalen FFP3 waren inzwischen alle in Benutzung und ich glaube auch kaum, dass mein bescheidenes Equipment dem Klinikum Wetzlar irgendetwas gebracht hätten.
Nö, aber 1000 von deiner Sorte, verteilt über ganz Mittelhessen schon...
BRB schrieb:LDKler_ schrieb:
Ich habe 10 normale FFP3, 3 7000er mit insgesamt 10 Filtereinsätzen und ein 50er Päckchen OP-Masken bestellt. Für 3 Personen. Die normalen FFP3 waren inzwischen alle in Benutzung und ich glaube auch kaum, dass mein bescheidenes Equipment dem Klinikum Wetzlar irgendetwas gebracht hätten.
Nö, aber 1000 von deiner Sorte, verteilt über ganz Mittelhessen schon...
Wenn ich 10 Packungen Toilettenpapier und 15 Kilo Nudeln kaufe liegt das doch net da dran das andere nichts mehr bekommen.
Tafelberg schrieb:
ich wäre im Traum weder im Januar noch jetzt auf die Idee gekommen derartige Masken zu besorgen, da ich sie für andere geeigneter ansehe.
Ich bin da halt (ausnahmsweise) anderer Meinung wie WA, kein Problem!
und selbst dann wäre das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert worden. Für jede Maske, die du früher gekauft hättest, hätte halt irgendjemand anderes keine mehr gehabt. Also hast du letztendlich alles richtig gemacht und die Gesellschaft an anderen Stellen entlastet.
Man siehts ja jetzt auch an LDK. Durch Leute wie ihn, und seinen Overkill, sprich sich mit Masken einzudecken, die einfach komplett überdimensioniert sind, für das was sie leisten sollen, haben halt Leute, die Masken mit den Filterwerten und die Kartuschen für ihren Beruf brauchen, schlicht und einfach das Nachsehen.
Das gleiche gilt für Leute, die jetzt der Meinung sind, noch mit der ganzen Familie einkaufen zu gehen. Es reicht, wenn eine Person, mit einer Maske die Einkäufe tätigt und nicht noch 2-3 Kids und die Omma - jeweiles mit einer Einwegmaske ausgestattet - mitschleppt.
Raggamuffin schrieb:
Wir haben einfach verdammtes "Glück", dass wir in den letzten Jahren etwas beiseite legen konnten und wie lange das ausreicht weiß auch noch keiner. Es ist ja nicht so, als würden alle anderen Vereine das Geld zum Fenster rauswerfen, sondern es ist einfach ein verdammt teurer Spaß sich eine Profimannschaft zu halten und die Lizenzvorgaben zu erfüllen.
Würden die Vereine mehr sparen, würden sie sich früher oder später in den Regionalligen oder tiefer wiederfinden.
Unter Herri wurde schon radikal gespart. Trotzdem wären wir einer der erste gewesen, der Pleite geht, wenn Corona damals schon passiert wäre.
Es wird soviel Geld ausgegeben, weil das Business so teuer ist. Nicht aus Jux und Dollerei.
Naja, da sind schon einige BL-Vereine dabei den der A.. bereits jetzt schon auf Grundeis geht, sollte nicht bald mit der Ligafortsetzung begonnen werden. Nur mit "Glück" alleine kann man das auf Seiten der Eintracht nicht abtun. Die Eintracht hat sich das erarbeitet. Und wir haben halt, so wie es sich eigentlich gehört, gut gewirtschaftet und was zur Seite gelegt. Das erwarte ich einfach von einem gut geführten Verein. Und nicht so wie bei Schalke, Bremen und Co...
Adlersupporter schrieb:Raggamuffin schrieb:
Wir haben einfach verdammtes "Glück", dass wir in den letzten Jahren etwas beiseite legen konnten und wie lange das ausreicht weiß auch noch keiner. Es ist ja nicht so, als würden alle anderen Vereine das Geld zum Fenster rauswerfen, sondern es ist einfach ein verdammt teurer Spaß sich eine Profimannschaft zu halten und die Lizenzvorgaben zu erfüllen.
Würden die Vereine mehr sparen, würden sie sich früher oder später in den Regionalligen oder tiefer wiederfinden.
Unter Herri wurde schon radikal gespart. Trotzdem wären wir einer der erste gewesen, der Pleite geht, wenn Corona damals schon passiert wäre.
Es wird soviel Geld ausgegeben, weil das Business so teuer ist. Nicht aus Jux und Dollerei.
Naja, da sind schon einige BL-Vereine dabei den der A.. bereits jetzt schon auf Grundeis geht, sollte nicht bald mit der Ligafortsetzung begonnen werden. Nur mit "Glück" alleine kann man das auf Seiten der Eintracht nicht abtun. Die Eintracht hat sich das erarbeitet. Und wir haben halt, so wie es sich eigentlich gehört, gut gewirtschaftet und was zur Seite gelegt. Das erwarte ich einfach von einem gut geführten Verein. Und nicht so wie bei Schalke, Bremen und Co...
Dass die Eintracht wirtschaftlich top dasteht ist mit Sicherheit kein Glück, der Zeitpunkt an dem die Pandemie uns getroffen hat, aber mit Sicherheit "glücklicher" (auch wenn das Wort "Glück" unangebracht erscheint) als bei anderen Vereinen oder zu einem anderen Zeitpunkt. Wäre es bei SARS 2003, oder der ersten MERS-Welle 2012 zu einem ähnlichen Ausbruch gekommen wie jetzt, stände die Eintracht mit Sicherheit ähnlich vor einer Pleite wie jetzt 2/3 der 2. Liga.
Man siehts ja an Clubs wie Paderborn: wenn man vor 2 Jahren nur wegen der Dummheit von 1860 haarscharf an der Insolvenz und dem Lizenzentzug vorbeigeschrammt ist, kann da in der kurzen Zeit noch nicht viel wieder aufgebaut worden sein. Mit 3-4 Jahren mehr Zeit seit der Insolvenz, ggf. 1-2 Transferkrachern und anständigem Wirtschaften wäre da wahrscheinlich auch mehr Luft.
Tafelberg schrieb:
8 Vereine, namentlich: Mannheim, Halle, Magdeburg, Jena, Chemnitz, Münster, Zwickau und Großaspach fordern den Abbruch der Liga.
Ihr Vorschlag: Die ersten 3 steigen auf (dass Mannheim das möchte ist klar) und keiner steigt ab (dafür kommen die Tabellenführer der RL hoch)
bei den anderen kann mans auch nachvollziehen (aktuelle Tabelle 3. Liga, "Protestler" rot eingefärbt). Ich denk mal Paderborn und Bremen hätten in Liga 1 auch nix dagegen.
MSV Duisburg
SV Waldhof Mannheim
SpVgg Unterhaching
SV Meppen
FC Ingolstadt
TSV 1860 München
FC Bayern München II
FC Hansa Rostock
Eintracht Braunschweig
Würzburger Kickers
KFC Uerdingen 05
FC Viktoria Köln
Chemnitzer FC
1.FC Kaiserslautern
1.FC Magdeburg
Hallescher FC
FSV Zwickau
Preußen Münster
SG Sonnenhof Großaspach
FC Carl Zeiss Jena
BRB schrieb:
bei den anderen kann mans auch nachvollziehen
Jetzt ist nur die Frage, warum der FCK kein Schreiben aufgesetzt hat. Vermutlich hat das Geld fürs Porto nicht mehr gereicht.
HessiP schrieb:
Wochen- und seitenlang war der Ausstausch hier informativ, respektvoll und kontrovers.
So war auch mein Eindruck, aber mittlerweile ist es nur noch ein allgemeines Scharmützel um Egoismen. Jeder glaubt hier das (Fach)Wissen kübelweise gefuttert zu haben und beschuldigt den Anderen Blödsinn zu schreiben.
"Du bist doof" …. "Nein du" ... "Gib mir mein Schäufelchen wieder" …. "Du hast keine Argumente" … etc etc. …. so geht das nun schon tagelang.
Viele Mitschreiber haben sich zurückgezogen oder fangen erst gar nicht an. Der ganze Fred ist nur noch persönliches Geplänkel. Schade.
Tom66 schrieb:HessiP schrieb:
Wochen- und seitenlang war der Ausstausch hier informativ, respektvoll und kontrovers.
So war auch mein Eindruck, aber mittlerweile ist es nur noch ein allgemeines Scharmützel um Egoismen. Jeder glaubt hier das (Fach)Wissen kübelweise gefuttert zu haben und beschuldigt den Anderen Blödsinn zu schreiben.
"Du bist doof" …. "Nein du" ... "Gib mir mein Schäufelchen wieder" …. "Du hast keine Argumente" … etc etc. …. so geht das nun schon tagelang.
Viele Mitschreiber haben sich zurückgezogen oder fangen erst gar nicht an. Der ganze Fred ist nur noch persönliches Geplänkel. Schade.
Das macht in den letzten 3-4 Jahren aber so gut wie jeder halbwegs aktuelle Thread mit, egal in welchem Unterforum. Es sind dabei auch immer wieder die gleichen 10-12 Namen, die es schaffen durch ihre persönlichen Reibereien und Kleinkriege Threads derart zu zerstören. Was wirklich schade ist, zwischenzeitlich schien es so als ob der Thread wirklich informativ ist und bleibt.
Es ist halt wie es ist. Das Eintrachtforum hat sich eben der Toxizität des restlichen Internets angenähert....
Das stimmt.
Allerdings sehe ich den Vergleich zwischen Schuhgeschäft/Friseur auf der einen und Diskotheken bzw. Großveranstaltungen auf der anderen Seite als zu extrem an.
Es gibt nämlich eine Institution, über deren Wiederaufnahme bzw. Zeitpunkt der Wiederaufnahme am meisten diskutiert werden dürfte: Die Schule (eigentlich schon vom Kindergarten bis hin zur Uni).
Allerdings sehe ich den Vergleich zwischen Schuhgeschäft/Friseur auf der einen und Diskotheken bzw. Großveranstaltungen auf der anderen Seite als zu extrem an.
Es gibt nämlich eine Institution, über deren Wiederaufnahme bzw. Zeitpunkt der Wiederaufnahme am meisten diskutiert werden dürfte: Die Schule (eigentlich schon vom Kindergarten bis hin zur Uni).
amananana schrieb:
Es gibt nämlich eine Institution, über deren Wiederaufnahme bzw. Zeitpunkt der Wiederaufnahme am meisten diskutiert werden dürfte: Die Schule (eigentlich schon vom Kindergarten bis hin zur Uni).
Die hessischen Unis haben das wohl recht einheitlich geregelt. Sommersemester ab 20.04 erstmal ausschließlich digital, Präsenzveranstaltungen frühestens ab 01.06., und da wohl auch erstmal beschränkt auf die notwendigsten (Labore o.Ä.).