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brockman

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Ich habe den Beitrag den Mods gemeldet. Die Masche, im Schafspelz des "ich weiß ja nicht, aber ich habe irgendwo gehört" volksverhetzende Inhalte zu verbreiten, muss ein Ende haben.
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stefank schrieb:

Ich habe den Beitrag den Mods gemeldet. Die Masche, im Schafspelz des "ich weiß ja nicht, aber ich habe irgendwo gehört" volksverhetzende Inhalte zu verbreiten, muss ein Ende haben.

Ich muss bei diesen Stories immer irgendwie an Jonathan Frakes denken.
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Basaltkopp schrieb:

Richtig. Weder hat Veh in der HZ gefordert das Spiel irgendwie über die Zeit zu schaukeln, noch waren die Spieler platt (siehe Hessenschau.de, wo explizit geschrieben wird, dass die Spieler sich nicht kaputt gefühlt haben). Hier sind wir wieder bei meiner These, dass unsere Spieler zu schnell zu zufrieden sind und dann eben den berühmten Schritt weniger machen und gedanklich halt den genauso berühmten Tick langsamer sind. Und auch hier noch einmal die Anmerkung, dass Seferovic uns schmerzlich fehlt. Nicht nur, dass er die Bälle vorne festmacht, sondern auch, dass er über 90 Minuten voll Pulle geht und vielleicht wenigstens noch den einen oder anderen mitgerissen hätte.


Ein sinnlos verschenkter Sieg. Solange die Einstellung nicht stimmt und man sich selbst viel zu schnell viel zu toll findet, ist der Blick nach oben einfach nur sinnlos.

Leider hat man den Eindruck dass das schon seit Jahren so ist und immer wieder wiederholt das Szenario. Kann die Mannschaft aus diesen Erfahrungen nicht lernen oder ist das schon sowas wie ein Tick geworden den sie einfach nicht mehr loswerden können?
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Chaos-Adler schrieb:

Leider hat man den Eindruck dass das schon seit Jahren so ist und immer wieder wiederholt das Szenario. Kann die Mannschaft aus diesen Erfahrungen nicht lernen oder ist das schon sowas wie ein Tick geworden den sie einfach nicht mehr loswerden können?

Möglichkeit 3 (halte ich für die wahrscheinlichste Variante): die Mannschaft ist nicht besser. Wir haben ein Mittelklasse-Team, das sich gegen manche Gegner sehr gut aus der Affäre ziehen kann, aber dann halt auch manchmal nicht in der Lage ist, den Sack zu zu machen. Die größte Qualität ist Konstanz und die haben wir nicht, weil die ganz schön teuer ist. Wir haben sie auch nicht theoretisch, weil sich Qualität einzig und allein in der empirisch wahrnehmbaren Praxis zeigt. Die Debatte, ob der Trainer Fehler gemacht hat, mag bei der Bewertung von einzelnen Spielen vielleicht mal Sinn machen, auf die lange Sicht ist die Mannschaft so gut wie sie halt ist.
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Interessant finde ich ja, dass ein Stadion, das jetzt offiziell "zu klein" (P. Mayer) ist, trotzdem über 9 Millionen Euro Miete im Jahr kostet. Die Entscheidungsträger wohnen vermutlich alle in 20 m²-Wohnungen, für die sie einen Tausender im Monat abdrücken. Ist ja dann auch angemessen.
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Eine Sache ist mir immer noch nicht ganz klar: Wo sitzen eigentlich die ganzen Leute, die behaupten, wir könnten eine unbegrenzte Zahl an Flüchtlingen problemlos unterbringen und integrieren, Zahlen würden keine Rolle spielen, ebenso wenig wie Konflikte, Raum- oder Personalmangel oder Sicherheitsfragen oder politische Meinungsverschiedenheiten? Die müssen diese Haltung ja ganz offensiv vertreten und da eine Meinungsführerschaft innehaben. Will sagen, da muss es doch haufenweise Artikel in der SZ, im Spiegel oder in der Zeit beziehungsweise Fernsehberichte geben? Weil, wenn das nicht so wäre, würden die Kritiker, die sich so mutig mit Zahlen, Daten und Fakten gegen den Meinungsmainstream stemmen, ja am Ende eigentlich Legendenbildung betreiben, oder?
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Stellt sich die Frage, wie die ausländische Presse das Flüchtlingsproblem lösen würde. Kritisieren kann jeder.
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Raggamuffin schrieb:

Stellt sich die Frage, wie die ausländische Presse das Flüchtlingsproblem lösen würde. Kritisieren kann jeder.

Es geht doch nicht um die Flüchtlinge. Es geht um die Angst vor der deutschen Hegemonie, die zieht selbst im Jahr 70 n. A. (nach Adolf) noch.
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brockman schrieb:

weil manche Regierungen die xenophoben Tendenzen in ihren Bevölkerungen bedienen müssen.

Die heute noch in der tschechischen Verfassung verankerten Benes-Dekrete müssten doch aber ganz in deinem Sinne sein.
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DM-SGE schrieb:

Die heute noch in der tschechischen Verfassung verankerten Benes-Dekrete müssten doch aber ganz in deinem Sinne sein.

???
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brockman schrieb:

Stimmt, die Alternative wäre gewesen, eine europäische Lösung bis zum St. Nimmerleinstag zu verschieben, weil manche Regierungen die xenophoben Tendenzen in ihren Bevölkerungen bedienen müssen. Unterdessen werden die Flüchtlinge natürlich von selber verschwinden.


PS: Entschuldige bitte, dass ich dir widerspreche, obwohl du so eine "bedeutende Forumspersönlichkeit" bist.

Die Alternative wäre vielleicht einfach gewesen sich vertragstreu zu verhalten?

Ich weiß, ist unheimlich langweilig und oldschool aber der Grundsatz pacta sunt servanda hat etwas, wenn man vernünftig miteinander umgehen möchte.
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concordia-eagle schrieb:

Die Alternative wäre vielleicht einfach gewesen sich vertragstreu zu verhalten?


Ich weiß, ist unheimlich langweilig und oldschool aber der Grundsatz pacta sunt servanda hat etwas, wenn man vernünftig miteinander umgehen möchte.

Im Normalfall orientieren sich Vertragswerke an der Realität, nicht umgekehrt. Ich bin auch alles andere als glücklich, wie es gelaufen ist, aber es führt an einer europäischen Regelung aus meiner Sicht kein Weg vorbei. Und da können einige Länder gerne die Finger in die Ohren stecken und so tun, als würde sie das alles nichts angehen, irgendwann sind Deutschland und Schweden voll und dann klopfen die Flüchtlinge auch in Tschechien an.
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Eine weitere diplomatische Meisterleistung. Mit der Vergewaltigung von Tschechen und Slowaken kennt man sich in Deutschland ja aus.
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HeinzGründel schrieb:

Eine weitere diplomatische Meisterleistung. Mit der Vergewaltigung von Tschechen und Slowaken kennt man sich in Deutschland ja aus.

Stimmt, die Alternative wäre gewesen, eine europäische Lösung bis zum St. Nimmerleinstag zu verschieben, weil manche Regierungen die xenophoben Tendenzen in ihren Bevölkerungen bedienen müssen. Unterdessen werden die Flüchtlinge natürlich von selber verschwinden.

PS: Entschuldige bitte, dass ich dir widerspreche, obwohl du so eine "bedeutende Forumspersönlichkeit" bist.
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Und wie ich "You´ll never walk alone" in Mainz hasse
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eSGEhtgutab schrieb:

Und wie ich "You´ll never walk alone" in Mainz hasse

Was fällt dir ein? Wo sie diesen Song doch erfunden haben.
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Ganz großartiges Statement von Christian Streich. Punkt.
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Sich mit dieser Scheißhaushetzpostille, die sowohl über Fans als auch schon über Spieler von Eintracht Frankfurt dreckige Lügen verbreitet hat, abgesehen von Jahrzehnten fremdenfeindlicher Berichterstattung, in dieser Frage gemein zu machen, ist eine Schande. Shame on you, Vorstand.
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Es ist Zeit, den Thread mal wieder aus der Versenkung zu holen. Thema heute: Carlos Zambrano.

Denn:

Es ist ein schmaler Grat, auf dem Carlos Zambrano wandelt, ganz schuldlos an der Situation ist der eisenharte Stopper allerdings auch nicht.

Der eisenharte Stopper Carlos Zambrano ist zwar ein exzellenter Verteidiger, hat der Mannschaft aber auch schon oft geschadet.

Am anderen Ende der Leitung war Carlos Zambrano, der eisenharter Stopper, der nach der Copa America noch ein paar Tage Sonderurlaub in Südamerika genießt.

Nein, der Coach der Eintracht konnte auf Carlos Zambrano, den eisenharten Stopper, zurückgreifen.

Der Innenverteidiger gilt, im besten Falle, als Raubein und eisenharter Stopper.

Vor einiger Zeit standen ein paar Frankfurter Reporter im Trainingslager der Eintracht im Ötztal auf einer Brücke über einem reißenden Gletscherfluss und plauderten ganz entspannt mit dem eisenharten Stopper Carlos Zambrano...

Aber auch:

Zambrano, der Eisenharte, musste unters Messer, ein paar Tage später wurde er in Heidelberg operiert.

Deshalb musste der eisenharte Verteidiger eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt werden.
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Ich versuch's mal ganz sachlich. Wir können begründet davon ausgehen, dass es "Ängste" gibt. Interessanterweise folgt auf diese Aussage oft leider keine weitere Information, wer genau von diesen Ängsten geplagt wird und, noch wichtiger, worin genau diese Ängste bestehen. Ich würde einfach mal dafür plädieren, diese Ängste hier aufzulisten und dann können wir ganz rational versuchen, darüber zu diskutieren und zielorientiert Fakten zu sammeln, um diesen Ängsten entweder die Grundlage zu nehmen oder über eventuelle Lösungen zu sprechen.
Ich bin dieses Vage, diese Andeutungen, Gerüchte, Behauptungen nämlich langsam leid. Was wir im Moment erleben ist ein politischer, gesellschaftlicher, kultureller und ökonomischer Prozess und wir sollten in der Lage sein, da mit entsprechender Ratio dranzugehen. Angst kann aber einfach nicht die Diskussionsgrundlage und vor allem keine Handlungsperspektive sein.

Flucht ist Fakt. Die Flüchtlinge sind hier. Es werden mehr kommen. Wir müssen lernen, hier, in unserem Alltag, damit umzugehen.

Und jetzt kommt ihr.  
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brockman schrieb:

Jeder, der einmal ins Asylverfahrensgesetz geschaut hat, weiß, dass es allein schon rechtlich nicht so einfach ist, Flüchtlinge bei sich zu "beherbergen".

Da würden mich tatsächlich mal Details interessieren.
Weißt du da Näheres?

brockman schrieb:

Und wie der Ffm60ziger schon richtig angemerkt hat, verpflichtet laut dem Grundgesetz Eigentum dazu, es gegebenenfalls zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen. Und ja, da gehören Flüchtlinge auch dazu.

Das weiß ich und das ist auch absolut in meinem Sinn, nicht nur bei dieser Frage.
Ich würde mir schon sehr wünschen, wenn man sich mal ganz rigoros darauf berufen würde.
Würde Einigen einiges erleichtern. Aber hierzulande kommt Eigentum eben immer noch vor Menschlichkeit.
Hallo, Systemfrage, wo bist du??
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DM-SGE schrieb:  


brockman schrieb:
Jeder, der einmal ins Asylverfahrensgesetz geschaut hat, weiß, dass es allein schon rechtlich nicht so einfach ist, Flüchtlinge bei sich zu "beherbergen".


Da würden mich tatsächlich mal Details interessieren.
Weißt du da Näheres?

Flüchtlinge, die am Anfang des Asylverfahrens stehen, werden für gewöhnlich (verpflichtend) in den Erstaufnahmeeinrichtungen und dann in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Danach ist es unter Umständen möglich, dass sie in den privaten Wohnraum wechseln, aber das hängt von den zuständigen Behörden, Ländern und Kommunen und vom jeweiligen rechtlichen Status und vom Stand des Verfahrens ab. Es gibt Dinge wie Residenzpflicht oder gegebenenfalls die mangelnde Bereitschaft von behördlicher Seite, Mietzahlungen zu übernehmen. Näheres siehe hier:

http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2014/Infopapier-Fluechtlinge_privat_aufnehmen-PROASYL-Nov-2014.pdf
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peter schrieb:

mal ganz blöd gefragt: was sind ein paar schäden an einem gebäude (falls die überhaupt entstehen) im vergleich zu menschlichem verhalten gegenüber verfolgten menschen? wie sieht da deine werteskala aus?

Mal ganz blöd gefragt, wie viele Flüchtlinge beherbergst du eigentlich in deinem Refugium?
Deiner hier offenbarten Werteskala nach müssten das ja schon einige sein.
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DM-SGE schrieb:

Mal ganz blöd gefragt, wie viele Flüchtlinge beherbergst du eigentlich in deinem Refugium?
Deiner hier offenbarten Werteskala nach müssten das ja schon einige sein.

Jeder, der einmal ins Asylverfahrensgesetz geschaut hat, weiß, dass es allein schon rechtlich nicht so einfach ist, Flüchtlinge bei sich zu "beherbergen". Und wie der Ffm60ziger schon richtig angemerkt hat, verpflichtet laut dem Grundgesetz Eigentum dazu, es gegebenenfalls zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen. Und ja, da gehören Flüchtlinge auch dazu.
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Ich fänd's übrigens alles andere als verkehrt, wenn sich die Eintracht dem Beispiel von Sankt Pauli anschließen würde.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635207/artikel_st-pauli-verweigert-bild-logo-auf-trikotaermel.html

Flüchtlingshilfe heißt nicht, sich mit den Brandstiftern, die jetzt auf Feuerwehrmann machen, in ein Boot zu setzen.
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Auch wir sind ein Ex-Verein vom Popeljogi. Da ist nichts mit pushen!
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Basaltkopp schrieb:

Auch wir sind ein Ex-Verein vom Popeljogi. Da ist nichts mit pushen!

Das eine Jahr scheint bei ihm nicht hängen geblieben zu sein.
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Grundsätzlich ist es doch müßig. Löw kann gerade im Offensivbereich auf Vertreter einer sehr guten Spielergeneration bauen, auf Leute, die jeder Bundestrainer nominieren muss und die dann auch die Ergebnisse liefern. Der Rest ist reine Willkür, Gefälligkeitspolitik für die DFB-Buddys (Hopp), Pushen der Ex-Vereine (VfB, Freiburg), Außerkraftsetzen des Leistungsprinzips (Podolski), Nichtzulassen des Leistungsprinzips (Torwartposition), Ignorieren von Spielern, die über Jahre ihre Leistung gebracht haben (Kießling), Berufen von Spielern, die mal eine halbe Saison gut waren (Hector, Durm). Einerseits ist es durchaus so, dass Spieler von uns nicht zwangsläufig in die Nationalmannschaft gehören, andererseits habe ich durchaus auch nichts dagegen, dass unsere Spieler ihre Knochen nicht für die Fußballmafia und ihr adidas-gepowertes, Nivea-shampooniertes, Bitburger-saufendes, Mercedes-fahrendes Werbevehikel hinhalten müssen. Hat man ja bei Trapp gesehen, was das Ergebnis ist.
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Tafelberg schrieb:  


Popel Jogi ist halt Trainer-Weltmeister geworden. Das macht ihn unsterblich und auch unantastbar. Seine Abneigung gegenüber der Eintracht bzw. deren Spieler ist ja bekannt. Ich würde drauf wetten, dass er auch nicht unschuldig an Sebastian Jungs Wechsel zu VW ist. Ein Frankfurter wird bei dem keine Chance haben und da spielt eher das nächste Mal dann Ginczek, der ist beim VFBäh ganz nah dran am Herzen unseres Bundestrainers.


ich kann auch nicht alle Entscheidungen von Löw nachvollziehen, dass er eine Abneigung gegen die Eintracht hat, ist für mich rein spekulativ. Jung hätte er sicher früher bringen müssen...liest man in anderen Foren, da stellt man auch fest, dass sich Fans von anderen vereinen bestimmte Spieler fordern

Ich habe sehr gut ein Fernsehinterview mit Löw aus diesem Jahr in Erinnerung, bei dem er spontan erstmal laut losgelacht hat, als er nach Alex Meier in der Nationalmannschaft gefragt wurde. Er hat die Frage als Witz aufgefasst. Das war einfach nur unverschämt und respektlos und zeigte in meinen Augen sehr deutlich, dass er ein grundsätzliches Problem mit Eintracht Spielern hat.
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Pipi_Langstrumpf schrieb:

Ich habe sehr gut ein Fernsehinterview mit Löw aus diesem Jahr in Erinnerung, bei dem er spontan erstmal laut losgelacht hat, als er nach Alex Meier in der Nationalmannschaft gefragt wurde. Er hat die Frage als Witz aufgefasst. Das war einfach nur unverschämt und respektlos und zeigte in meinen Augen sehr deutlich, dass er ein grundsätzliches Problem mit Eintracht Spielern hat.

Gut, die Leistungsfähigkeit von Weltklasse-Linksverteidiger Hector haben wir ja am Samstag bestaunen dürfen.
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Erstes CL-Spiel nach sechs Jahren. Da müsste die Hütte doch voll sein...

...überall, aber nicht in Wolfsburg