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brockman

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Unabhängig vom Trainer hat die Mannschaft ein Mentalitätsproblem. Das sind alles nette Jungs, die auch fußballerisch was auf dem Kasten haben, aber denen fehlt zu großen Teilen die Gier, der Spirit. Man merkt das an der Körpersprache. Da kann man exemplarisch einen Oczipka nehmen, einen Reinartz, der in Leverkusen mehr Qualität neben sich hatte und jetzt scheinbar mit der Verantwortung nicht klar kommt, einen Chandler, Russ und Meier verstecken sich gerne mal, wenn's drauf ankommt und Aigner und Seferovic bringen's gerade ebenfalls nicht. Und nein, Mentalität kann man nicht trainieren, die muss von jedem selber kommen.
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Ich stimme ja sonst nicht in die Jammerorgien der Angstpatienten hier ein, aber das ist wirklich ganz ganz schlimm.
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MagEagle schrieb:

Was ich nicht verstehe ist, dass er sich nicht besser in den Mannschaftskreis integriert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er von den anderen geschnitten wird. Selbst mit sehr wenig Deutschkenntnissen und mit Händen und Füßen kann man mit seinen Kollegen kommunizieren. Es müsste doch reichen um mit seinen Kollegen in der Kabine was rumzualbern.

Jeder Mensch ist anders.
Kadlec scheint leider Probleme zu haben, wenn er in einem "fremden" Umfeld ist, wo nicht seine Landessprache gesprochen wird.
Wäre vieleicht anders wenn er hier Landsleute hätte.
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Mainhattener schrieb:  


MagEagle schrieb:
Was ich nicht verstehe ist, dass er sich nicht besser in den Mannschaftskreis integriert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er von den anderen geschnitten wird. Selbst mit sehr wenig Deutschkenntnissen und mit Händen und Füßen kann man mit seinen Kollegen kommunizieren. Es müsste doch reichen um mit seinen Kollegen in der Kabine was rumzualbern.


Jeder Mensch ist anders.
Kadlec scheint leider Probleme zu haben, wenn er in einem "fremden" Umfeld ist, wo nicht seine Landessprache gesprochen wird.
Wäre vieleicht anders wenn er hier Landsleute hätte.

Deutsch funktioniert doch mittlerweile ganz gut, er hat im Trainingslager doch sogar Interviews gegeben. Und selbst wenn er sich mal auf Tschechisch unterhalten will, hat er jetzt Lukas Hradecky im Kader, der mit seinem Slowakisch eine eng verwandte Sprache spricht und der übrigens (auch mit Grüßen an Herrn Inui) ein Paradebeispiel dafür ist, wie man sich mit dem entsprechenden Willen zur Kommunikation und der erforderlichen Offenheit in einem fremden Land integriert.
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Kann mir jemand hier erklären, was es mit der roten Flagge auf der ein gelb umrandetes schwarzes Kreuz abgebildet ist auf sich hat?
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bla_blub schrieb:

Kann mir jemand hier erklären, was es mit der roten Flagge auf der ein gelb umrandetes schwarzes Kreuz abgebildet ist auf sich hat?

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirmer-Flagge

@Miso: Ich glaube, das ist das Dilemma, was jede Zeitung hat. Einerseits will man recherchieren und berichten, andererseits will man auch verkaufen, ich denke, das ist mit "das Beste für die Region" gemeint. Dass ein dreiminütiger Beitrag nur verkürzt wiedergeben kann, ist klar. Da wirken manche Aussagen fragmentarisch. Ich denke aber, es zeigt (zusätzlich zu vielen anderen Berichten), in welcher Paralleldimension sich dieses ganze Pegida abspielt.
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Journalisten der Sächsischen Zeitung erzählen wie's so ist mit Pegida:

http://www.spiegel.de/video/gewalt-gegen-journalisten-auf-pegida-demonstrationen-video-1620239.html

Ich frag mich immer, wo die ganzen Leute vom Blablablubb sind, die da nur "ein Zeichen setzen."
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Blablablubb schrieb:

Richtig. Erzähl das unseren Verantwortlichen. Bei der nächsten Wahl kann jeder seine persönlichen Konsequenzen ziehen.

Und meinst du wenn wir den Busfahrer austauschen ändert sich was an der Route ? Selten so gelacht.
Wer beim Zirkus mitspielen will, muss die Regeln befolgen.
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adlerjunge23FFM schrieb:

Und meinst du wenn wir den Busfahrer austauschen ändert sich was an der Route ?

Was hat denn der Koreaner jetzt damit zu tun?
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Tenor des 11 Freunde-Interviews mit Rangnick: "Die anderen machen's ja auch" (Hopp, Wolfsburg), als hätte man nicht schon im Sandkasten gelernt, dass es das nicht besser macht. Farmteams sind voll super, macht man in England ja auch. Mitgliedereinfluss ist dafür pfui. Rausgewunden hat er sich dann auch noch aus der Frage zur Nachwuchsstrategie, womit nur deutlich wurde, dass es offizielle Vorgehensweise ist, 15- und 16-Jährige von anderen Proficlubs abzufischen. Passen auch (Zitat) "besser zur Marke", weil sich Jugendliche besser mit jungen Spielern identifizieren können. Generell ist eh nur der "gute Fußball" wichtig.
Größter Lacher: Mateschitz geht's nicht um die Kohle, er will nur "jungen, begabten Sportlern, die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln." Ein wahrer Wohltäter.

Danke DFB, Danke DFL! Freut euch!
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Heißt das dann, es gibt dann noch mehr Möchtegern-Manager und angebliche Jugendförderer, die aber immer einen reichen Onkel im Rücken brauchen, damit sie was geschissen kriegen?
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brockman schrieb:

DM-SGE und blablablubb haben ihn gesprengt.

Dummschwätzer. Seit wann sehe ich mich hier in einer Opferrolle? Vor allem wurde es mir auch noch nie vorgeworfen.

Aber ich bin mal gespannt, ab wann von eurer Seite (wieder) was zum Thema kommt. Genau da liegt nämlich der Fehler. Im Gegensatz zum Würzburger scheint es einigen von euch gar nicht um Flüchtlinge zu gehen.

Naja, wir konnten das Thema Pirincci beenden, es wird auch mit dem Thema Rassismus gelingen.

Und vor allem sollte endlich mal das Thema Pegida ausschließlich in dem anderen Thread behandelt werden, denn dafür ist er da.
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Blablablubb schrieb:

Dummschwätzer. Seit wann sehe ich mich hier in einer Opferrolle? Vor allem wurde es mir auch noch nie vorgeworfen.


Aber ich bin mal gespannt, ab wann von eurer Seite (wieder) was zum Thema kommt. Genau da liegt nämlich der Fehler. Im Gegensatz zum Würzburger scheint es einigen von euch gar nicht um Flüchtlinge zu gehen.

Unsere Seite? Interessante Formulierung. Wer befindet sich denn auf dieser Seite und, noch wichtiger, auf welcher Seite stehst dann du?

PS: Ich arbeite ehrenamtlich bei einem Flüchtlingshilfeverein mit. Du auch?
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Dirty-Harry schrieb:

Aber sorry. Dieses linksliberale Geschwurbel läßt wenig, wenig stimmt ned , es läßt gar keinen Raum was anderes zu sagen, ohne ein Rassist zu sein .

Was sagt der Opferrollen-Counter eigentlich mittlerweile? +9000?
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miraculix250 schrieb:

Was sagt der Opferrollen-Counter eigentlich mittlerweile? +9000?

DM-SGE und blablablubb haben ihn gesprengt.
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reggaetyp schrieb:

Dieses Nazipack ist seit Pegida im Aufwind.
Die Parolen von dort sind Wasser auf deren Mühlen.

Das ist ganz unbestritten.
Als ich mir die Rede-Ausschnitte von diesem Höcke gestern beim Jauch angeschaut habe, haben sich bei mir ganz unvermittelt auch ganz fatale Assoziationen ergeben und mir ist Angst und Bange geworden.
Aber ähnlich erging es mir beim Justizminister Maas, der unwidersprochen sagen durfte:
"...auch wenn es sich um den Durchschnitt des Bürgertums handelt, dann ist mir das egal."
Man muß sich mal vor Augen führen, was das im Klartext bedeutet.

Daß rechtsradikales Tun und Denken seit Pegida leider sogar gewaltig im Aufwind ist, ist die eine Seite.
Die andere, und meiner Ansicht nach die entscheidende, ist aber, warum gibt es überhaupt Pegida?
In herausragender Position ganz allgemein von "Dunkeldeutschland" und "Pack" zu schwadronieren, wie es Maas gestern auch getan hat, und damit übelste Ausgrenzung zu betreiben, während man die Fremden SCHEINBAR goutiert, obwohl man davon ausgehen darf, ohne sich dabei irgendwie verdächtig zu machen, daß sich darunter auch eine bestimmte Prozentzahl von Pack befindet, dürfte meiner Ansicht nach nicht das geeignete Mittel sein, Spalte zu kitten und besorgniserregende Tendenzen zu stoppen.
Im Gegenteil, man gießt weiter Öl ins Feuer und ich befürchte, die Nazis sind nach einer Sendung wie gestern bei Jauch nicht weniger geworden.

Pegida ist ein Phänomen, das nicht aus dem Nichts kommt oder irgendwie genetisch bedingt ist.
Das Aufkommen der Nazis während der Weimarer Republik hatte auch tiefere Gründe.
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DM-SGE schrieb:

Das ist ganz unbestritten.
Als ich mir die Rede-Ausschnitte von diesem Höcke gestern beim Jauch angeschaut habe, haben sich bei mir ganz unvermittelt auch ganz fatale Assoziationen ergeben und mir ist Angst und Bange geworden.
Aber ähnlich erging es mir beim Justizminister Maas, der unwidersprochen sagen durfte:
"...auch wenn es sich um den Durchschnitt des Bürgertums handelt, dann ist mir das egal."
Man muß sich mal vor Augen führen, was das im Klartext bedeutet.


Daß rechtsradikales Tun und Denken seit Pegida leider sogar gewaltig im Aufwind ist, ist die eine Seite.
Die andere, und meiner Ansicht nach die entscheidende, ist aber, warum gibt es überhaupt Pegida?
In herausragender Position ganz allgemein von "Dunkeldeutschland" und "Pack" zu schwadronieren, wie es Maas gestern auch getan hat, und damit übelste Ausgrenzung zu betreiben, während man die Fremden SCHEINBAR goutiert, obwohl man davon ausgehen darf, ohne sich dabei irgendwie verdächtig zu machen, daß sich darunter auch eine bestimmte Prozentzahl von Pack befindet, dürfte meiner Ansicht nach nicht das geeignete Mittel sein, Spalte zu kitten und besorgniserregende Tendenzen zu stoppen.
Im Gegenteil, man gießt weiter Öl ins Feuer und ich befürchte, die Nazis sind nach einer Sendung wie gestern bei Jauch nicht weniger geworden.


Pegida ist ein Phänomen, das nicht aus dem Nichts kommt oder irgendwie genetisch bedingt ist.
Das Aufkommen der Nazis während der Weimarer Republik hatte auch tiefere Gründe.

Pegida ist entstanden, weil es in Ostdeutschland und besonders in Sachsen ein strukturelles Demokratiedefizit gibt, d.h. es gibt keine Bereitschaft zu zivilgesellschaftlichem Engagement, es gibt kein Vertrauen in Institutionen, parallel dazu gibt es einen aus DDR-Zeiten stammenden Homogenitätsdrang, ein nicht anders als völkisch zu nennendes Bestreben, alles was als "nichtdeutsch" identifiziert wird, auszugrenzen. In einem derart einfachen Weltbild ist man natürlich anfällig für Verschwörungstheorien, bildet sich ein, eine Mehrheitsmeinung zu vertreten, legitimiert damit Gewalt und Hetze, weil man sich ja in einem Abwehrkampf befindet, in dem Notwehr gestattet ist. Man hat kein Verständnis für Bürgerrechte, versteht demokratische Funktionsweisen nicht, ist seit 1989 nicht nur nicht in der Globalisierung, sondern auch nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung angekommen, obwohl man die materiellen Seiten natürlich zu schätzen weiß.
Das sind nicht die Bürgerrechtler von vor 25 Jahren, sondern Leute, die nie in der Demokratie angekommen sind. Die eigentlichen Integrationsverweigerer. Offenheit, Angebote hat es genug gegeben. Und noch meine persönliche Meinung: Es gibt nichts mehr zu kitten. Diese Leute sind raus. Die gehören nicht zu meinem Volk, nicht zu meinem Deutschland. Ich verachte jeden einzelnen von denen, kann nur den Kopf schütteln über Teile der Gesellschaft, die denen noch den Steigbügel halten, habe keinerlei Bedürfnis, mit denen in einen Dialog einzutreten, ohnehin unmöglich, angesichts der Unbildung, der nichtbestehenden Diskussionskultur, der Gewaltbereitschaft, der Realitätsverweigerung. Ja, Dunkeldeutschland, ja Pack. Das und nichts anderes.
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Hä?
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adlerjunge23FFM schrieb:

Und was bleibt von dir ? Wenn man sich deine Beiträge mal so durchliest nicht wirklich viel.


Und bestes Beispiel war wieder DM. Hat er wieder irgendwas gehört über Busfahrer, das da jetzt generell die Lenkzeiten von Busfahrern, die Flüchtlinge transportieren, aufgehoben wurden. Und was kam am Ende wieder raus ? Nix als heiße Luft. Typisch für, wie DM sagen würde, "eine gewisse Gruppe" hier.

Von mir bleibt demnächst ein Häufchen Asche.

Bis dahin möge man mich davor bewahren irgendetwas zu schreiben was Dir oder einer "gewissen Gruppe" gefällt.
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Al Dente schrieb:

Von mir bleibt demnächst ein Häufchen Asche.


Bis dahin möge man mich davor bewahren irgendetwas zu schreiben was Dir oder einer "gewissen Gruppe" gefällt.

Jo, dann viel Spaß bei der anstehenden Selbstentzündung. Steck nach Möglichkeit die Bude nicht mit an.
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adlerjunge23FFM schrieb:

Du bist übrigens ganz groß darin ... ungeprüfte Meldungen als Fakten rauszuhauen

Aha, du haust das jetzt mal ungeprüft raus und belegst das dann genau womit?
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DM-SGE schrieb:

Aha, du haust das jetzt mal ungeprüft raus und belegst das dann genau womit?

Wenn du hier nix belegen musst, müssen die anderen Kinder das auch nicht. Ist doch eigentlich ganz einfach.
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crasher1985 schrieb:

Es zeigt mir aber wie tolerant Menschen sind die ständig von Toleranz reden.

Du verstehst das nicht.
Es gibt gewisse Typen und Typinnen, die reden von Toleranz, meinen aber tatsächlich Intoleranz.
Eine besondere Form der Dialektik, die in den letzten 40-50 Jahren entwickelt wurde und die nur Leute eines bestimmten ideologischen Spektrums beherrschen, dafür aber perfekt.
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DM-SGE schrieb:

Du verstehst das nicht.
Es gibt gewisse Typen und Typinnen, die reden von Toleranz, meinen aber tatsächlich Intoleranz.
Eine besondere Form der Dialektik, die in den letzten 40-50 Jahren entwickelt wurde und die nur Leute eines bestimmten ideologischen Spektrums beherrschen, dafür aber perfekt.

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
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Aragorn schrieb:

Das ist doch auf den Nordseeinseln auch so. Du magst da zwar schon Jahrzehnte lang wohnen, ein Insulaner wirst du trotzdem nie. Ähnlich wird es das auch in ländlichen Regionen geben. Finde ich jetzt nicht sonderlich außergewöhnlich.

Ist es auch nicht es war nur in Bezug aug miraculix's Beitrag.Ich finde das auch weder außergewöhnlich noch inzestiös oder sonstiges. Es zeigt mir aber wie tolerant Menschen sind die ständig von Toleranz reden.
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crasher1985 schrieb:

Es zeigt mir aber wie tolerant Menschen sind die ständig von Toleranz reden.

Ich habe mir was ausgedacht: ich mache hier jetzt einen Opferrolle-Counter. Und du darfst anfangen.

Opferrolle-Counter: 1.
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Aragorn schrieb:

Das hat doch überhaupt niemand behauptet. Im übrigen halte ich die Antifa für genauso totalitär und radikal wie die Rechtsextremen, eben nur aus der "anderen Richtung". Bedrohungen und Denunziation ist dieser Gruppe jedenfalls nicht fremd.

nichts liegt mir ferner als die antifa zu verteidigen. gegen hausanzünder und reaktionäre volldeppen zu sein bedeutet ja noch lange nicht, dass man die antifa gut finden muss. es ist nur seltsam, dass manchen sofort die antifa einfällt wenn jemand gegen rassitische verbrecher eintritt.

ich habe keine lust hier ständig grüne, antifa, linke oder sonst wen in schutz zu nehmen ohne denen nahe zu stehen, lediglich weil manche damit gerne mal davon ablenken, dass zur zeit gerade eine welle rechtsextremer gewalt durch das land schwappt. das sollte jeden beunruhigen der gewalt für keine lösung hält. es ist völlig fuck*ng egal ob andere auch probleme machen. muss ich jedesmal dazu schreiben, dass ich krawalle am ersten mai auch schice finde?

wenn dann jemand die antifa und die inländerverfolgung für das größere problem hält, dann ist das halt so. aber das, was gerade passiert, damit relativieren zu wollen, dass es auch noch andere gibt die sich falsch verhalten ist perfide.
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peter schrieb:  


Aragorn schrieb:
Das hat doch überhaupt niemand behauptet. Im übrigen halte ich die Antifa für genauso totalitär und radikal wie die Rechtsextremen, eben nur aus der "anderen Richtung". Bedrohungen und Denunziation ist dieser Gruppe jedenfalls nicht fremd.


nichts liegt mir ferner als die antifa zu verteidigen. gegen hausanzünder und reaktionäre volldeppen zu sein bedeutet ja noch lange nicht, dass man die antifa gut finden muss. es ist nur seltsam, dass manchen sofort die antifa einfällt wenn jemand gegen rassitische verbrecher eintritt.


ich habe keine lust hier ständig grüne, antifa, linke oder sonst wen in schutz zu nehmen ohne denen nahe zu stehen, lediglich weil manche damit gerne mal davon ablenken, dass zur zeit gerade eine welle rechtsextremer gewalt durch das land schwappt. das sollte jeden beunruhigen der gewalt für keine lösung hält. es ist völlig fuck*ng egal ob andere auch probleme machen. muss ich jedesmal dazu schreiben, dass ich krawalle am ersten mai auch schice finde?


wenn dann jemand die antifa und die inländerverfolgung für das größere problem hält, dann ist das halt so. aber das, was gerade passiert, damit relativieren zu wollen, dass es auch noch andere gibt die sich falsch verhalten ist perfide.

Danke. Ich kann nicht in Worte fassen, wie nervig das ist, dass bei jeder rechten Gewalttat sofort einer mit "Aber die Linken..." angeschissen kommt und man plötzlich über die diskutieren soll. Wie ein Reflex. Was genau bringt es, diese Verbindung herzustellen? Es macht nur den Eindruck, man wolle relativieren, Dinge weniger schlimm darstellen als sie sind. Warum man das so unbedingt möchte, darüber kann ich nur spekulieren.
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Dirty-Harry schrieb:

Was meinst du genau  damit, wenn du ausführst vorgelebte "Angst vor Fremden "befördert entsprechende  Straftaten ?


Welche Ängste darf und soll man jetzt nicht benennen ?

Die sogenannte Angst, dass Asylbewerber uns Frauen, Arbeit und Sozialhilfe wegnehmen, dass sie die "christlich-abendländischen" Werte zerstören, dass das lauter Terroristen kommen, Deutschland ausstirbt usw. usf.
Stichwort pegida.
Nur ein kleines Beispiel.
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reggaetyp schrieb:

Die sogenannte Angst, dass Asylbewerber uns Frauen, Arbeit und Sozialhilfe wegnehmen, dass sie die "christlich-abendländischen" Werte zerstören, dass das lauter Terroristen kommen, Deutschland ausstirbt usw. usf.
Stichwort pegida.
Nur ein kleines Beispiel.

Als Nachtrag: die Sprache von Pegida: http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Herbst-in-Dresden-Pegida-im-Spiegel-ihrer-Sprache

Sind aber natürlich nicht alle so. Gehen hin und stellen sich vor die Bühne und hören sich das an und applaudieren und tragen die Aussagen weiter und sind dabei nicht alle so. Muss man erstmal hinkriegen, diesen Balanceakt.
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crasher1985 schrieb:

Sorry dazu bin ich dann anscheinend zu blöd. Warum soll ich mir da was ausrechnen. Es wird doch wohl möglich sein Zahlen auf den Tisch zu legen (nicht von jemanden im Forum sondern von der Politik).


Das wären dann Fakten welche man mal betrachten könnte bisher fischen mehr oder weniger alle im trüben.
UM die Fragen mal zu konkretisieren:


Wieviele Flüchtlinge wurden bisher im jahr 2015 tatsächlich aufgenommen?
Wieviele davon haben einen Asyantrag gestellt?
Was passiert mit jenen die keinen Asylantrag gestellt haben?
Wieviele Flüchtlinge kommen tatsächlich aus unsicheren Herkunftsländern?
Wieviele Asyanträge werden im Schnitt bewilligt? (Ich ahbe da keine Vorstellung sind es 10%, 50% oder sogar 80%?)
Wieviele Abschiebungen wurden angeordnet?
Wieviele Abschiebungen wurden durchgeführt?
Was passiert mit dennen die zur Abschiebung verschwunden sind?


Und zu guter letzt nochmal die Frage:
Wie stellt man fest woher ein Flüchtling ohne Papiere kommt?


Das sind für mich erstmal wesentliche Fragen welche es zu klären gilt. Erst danach macht eine Diskussion über Integration überhaupt Sinn meiner Meinung nach. Erst sollte man mal wissen um wieviele Menschen es dabei geht.


Und noch eine Frage die mir gestern beim durchlesen des "Asylpaketes" gekommen ist. Warum und wielange bekommen Flüchtlinge weiter Mittel anchdem ein Asylantrag abgelehnt wurde?


UNd um irgendwlechen Missverständnissen vorzubeugen. Die Fragen sind nicht polemisch, provokativ oder änhliches gemeint sondern Interessieren mich wirklich.

Also ehrlich...

Die Zahlen liegen auf dem Tisch.

Und zwar hier: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201509-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

Das ist die Asylgeschäftsstatistik für den September 2015. Viel genauer wirst du's nicht mehr kriegen. Aber lesen musst du's halt schon selber.
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Und noch als Nachtrag: die Abschiebungen werden von den Bundesländern durchgeführt. Die entsprechenden Zahlen kann man recherchieren.
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brockman schrieb:

Grundsätzlich ist ein Asylverfahren an den Einzelfall gebunden. Man kann aber davon ausgehen, dass den Flüchtlingen aus Syrien die Flüchtlingseigenschaft im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention zuerkannt wird, was der Bewilligung des Asylantrags quasi gleichgestellt ist. Ebenso sind die Aussichten für Asylbewerber vom Balkan schlecht und liegen im einstelligen Prozentbereich. Die Zahlen vom BAMF liegen vor, da kannst du's dir ausrechnen.

Sorry dazu bin ich dann anscheinend zu blöd. Warum soll ich mir da was ausrechnen. Es wird doch wohl möglich sein Zahlen auf den Tisch zu legen (nicht von jemanden im Forum sondern von der Politik).

Das wären dann Fakten welche man mal betrachten könnte bisher fischen mehr oder weniger alle im trüben.
UM die Fragen mal zu konkretisieren:

Wieviele Flüchtlinge wurden bisher im jahr 2015 tatsächlich aufgenommen?
Wieviele davon haben einen Asyantrag gestellt?
Was passiert mit jenen die keinen Asylantrag gestellt haben?
Wieviele Flüchtlinge kommen tatsächlich aus unsicheren Herkunftsländern?
Wieviele Asyanträge werden im Schnitt bewilligt? (Ich ahbe da keine Vorstellung sind es 10%, 50% oder sogar 80%?)
Wieviele Abschiebungen wurden angeordnet?
Wieviele Abschiebungen wurden durchgeführt?
Was passiert mit dennen die zur Abschiebung verschwunden sind?

Und zu guter letzt nochmal die Frage:
Wie stellt man fest woher ein Flüchtling ohne Papiere kommt?

Das sind für mich erstmal wesentliche Fragen welche es zu klären gilt. Erst danach macht eine Diskussion über Integration überhaupt Sinn meiner Meinung nach. Erst sollte man mal wissen um wieviele Menschen es dabei geht.

Und noch eine Frage die mir gestern beim durchlesen des "Asylpaketes" gekommen ist. Warum und wielange bekommen Flüchtlinge weiter Mittel anchdem ein Asylantrag abgelehnt wurde?

UNd um irgendwlechen Missverständnissen vorzubeugen. Die Fragen sind nicht polemisch, provokativ oder änhliches gemeint sondern Interessieren mich wirklich.
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crasher1985 schrieb:

Sorry dazu bin ich dann anscheinend zu blöd. Warum soll ich mir da was ausrechnen. Es wird doch wohl möglich sein Zahlen auf den Tisch zu legen (nicht von jemanden im Forum sondern von der Politik).


Das wären dann Fakten welche man mal betrachten könnte bisher fischen mehr oder weniger alle im trüben.
UM die Fragen mal zu konkretisieren:


Wieviele Flüchtlinge wurden bisher im jahr 2015 tatsächlich aufgenommen?
Wieviele davon haben einen Asyantrag gestellt?
Was passiert mit jenen die keinen Asylantrag gestellt haben?
Wieviele Flüchtlinge kommen tatsächlich aus unsicheren Herkunftsländern?
Wieviele Asyanträge werden im Schnitt bewilligt? (Ich ahbe da keine Vorstellung sind es 10%, 50% oder sogar 80%?)
Wieviele Abschiebungen wurden angeordnet?
Wieviele Abschiebungen wurden durchgeführt?
Was passiert mit dennen die zur Abschiebung verschwunden sind?


Und zu guter letzt nochmal die Frage:
Wie stellt man fest woher ein Flüchtling ohne Papiere kommt?


Das sind für mich erstmal wesentliche Fragen welche es zu klären gilt. Erst danach macht eine Diskussion über Integration überhaupt Sinn meiner Meinung nach. Erst sollte man mal wissen um wieviele Menschen es dabei geht.


Und noch eine Frage die mir gestern beim durchlesen des "Asylpaketes" gekommen ist. Warum und wielange bekommen Flüchtlinge weiter Mittel anchdem ein Asylantrag abgelehnt wurde?


UNd um irgendwlechen Missverständnissen vorzubeugen. Die Fragen sind nicht polemisch, provokativ oder änhliches gemeint sondern Interessieren mich wirklich.

Also ehrlich...

Die Zahlen liegen auf dem Tisch.

Und zwar hier: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/201509-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht.pdf?__blob=publicationFile

Das ist die Asylgeschäftsstatistik für den September 2015. Viel genauer wirst du's nicht mehr kriegen. Aber lesen musst du's halt schon selber.