
brockman
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crasher1985
crasher1985 schrieb:Irrtum. Die Herrschaften werden nicht die rechte Ecke gestellt, die stellen sich aus freien Stücken und ganz von selber da hinein.brockman schrieb:
Dir scheint aber nur Sorge zu machen, man könne irgendwen hier zu Unrecht als "rechts" abqualifizieren. Und "der rechte Rand" ist ein sehr geeigneter Begriff. Dieser Rand ist nur leider sehr viel breiter als wir alle dachten.
Ich finde es immer wieder interessant wie schnell manch einer den Ausgangspunkt einer Diskussion vergessen. Es geht doch immer wieder darum das "besorgte Bürger", "Asylkritiker" in die rechte Ecke gestellt werden. MIttlerweile gibt es ja den schönen Begriff "Rechter Rand" welcher im Endeffekt nichts anderes aussagt.
Auf meine Frage hast du leider noch nicht geantwortet:
http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/121822?page=155#4444488
http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/121822?page=155#4444488
brockman schrieb:Und verwechselst du meiner Ansicht anch Ursache und Wirkung!
Irrtum. Die Herrschaften werden nicht die rechte Ecke gestellt, die stellen sich aus freien Stücken und ganz von selber da hinein.
brockman schrieb:Und nichts was der Mensch tut tut er ohne Grund. Die Gründe können vielfältig sein , unverständlich oder auch einfach nur mangelnde Intelligenz aber es gibt immer gründe. Keiner ist von Grund auF rassistisch oder Gewaltätig. Es führt etwas dazu das man so wird. Und nichts anderes behaupte ich doch die ganze Zeit.
Und die Frage besteht weiterhin. Vor Gericht gehen solche Punkte als Motive in die Urteile ein. Nirgendwo steht hier, es gäbe keine Motive für Taten. Nichts, was der Mensch tut, tut er ohne bewusst oder unbewusste Motivation.
Und ja ich sage man sollte schauen was dazu geführt hat, dass Leute so werden und man sollte auch schauen wie man diese Leute zurückholen kann. Wenn du meinst das wäre nicht möglich trittst du jeglichen Sozialen Ereknnstnisse über z.b Resozialisierung von Straftätern, Therapien usw. mit Füssen.
Nicht zuletzt durfte ich selber desöfteren an Anti Aggressions Seminaren Teilnehmen weil ich einen Dozenten sehr gut kenne und ich bin jedes mal wieder erstaunt gewesen was sich teilweise für Menschen hinter der "Maske" verstecken.
crasher1985 schrieb:Schön, dann hätten wir diesen Allgemeinplatz dann auch abgehandelt. In dieser ganzen Debatte ist das nur leider völlig sekundär. Es steht die Tat und es stehen die Opfer weit vor irgendwelchen Beweggründen. Dir scheint aber nur Sorge zu machen, man könne irgendwen hier zu Unrecht als "rechts" abqualifizieren. Und "der rechte Rand" ist ein sehr geeigneter Begriff. Dieser Rand ist nur leider sehr viel breiter als wir alle dachten.brockman schrieb:
Und die Frage besteht weiterhin. Vor Gericht gehen solche Punkte als Motive in die Urteile ein. Nirgendwo steht hier, es gäbe keine Motive für Taten. Nichts, was der Mensch tut, tut er ohne bewusst oder unbewusste Motivation.
Und nichts was der Mensch tut tut er ohne Grund. Die Gründe können vielfältig sein , unverständlich oder auch einfach nur mangelnde Intelligenz aber es gibt immer gründe. Keiner ist von Grund auF rassistisch oder Gewaltätig. Es führt etwas dazu das man so wird. Und nichts anderes behaupte ich doch die ganze Zeit.
brockman schrieb:Ich finde es immer wieder interessant wie schnell manch einer den Ausgangspunkt einer Diskussion vergessen. Es geht doch immer wieder darum das "besorgte Bürger", "Asylkritiker" in die rechte Ecke gestellt werden. MIttlerweile gibt es ja den schönen Begriff "Rechter Rand" welcher im Endeffekt nichts anderes aussagt.
Dir scheint aber nur Sorge zu machen, man könne irgendwen hier zu Unrecht als "rechts" abqualifizieren. Und "der rechte Rand" ist ein sehr geeigneter Begriff. Dieser Rand ist nur leider sehr viel breiter als wir alle dachten.
brockman schrieb:Also ist doch jeder der Asylkritik äussert rechtsextrem? Du windest dich hier aber beweist eigentlich genau das was ich vorher geschrieben habe. Danke dafür.
Es ist eine Interpretation von Aussagen. So funktioniert Kommunikation. Und warum sollte ich denken, dass jemand, der sich in einem größeren Kontext rechtsextrem äußert, vielleicht "nicht-rechte" Beweggründe hat?
brockman schrieb:Also drehe ich das mal um und sage jede Demo dagegen bildet die Grundlage für die Antifa Deppen welche genauso bescheuert sind. Ist das dann besser? Mitgehangen, mitgefangen.
Und da setzt du ja noch einen drauf. Die Motive sind faschistische Einstellungen, Rassismus, Islamophobie. Nichts davon ist akzeptabel. Also über welche Motivlagen willst du hier diskutieren und vor allem mit welchem Ziel?
Du weisst aslo das jeder der dort mitläuft entweder Rassist ist, Islamophob oder Faschist? Das ist eine neue Erkenntniss.
brockman schrieb:
Schlussbemerkung: Leute, die bei Pegida mitlaufen, die in den entsprechenden "Nein zum Heim"-Gruppen aktiv sind oder AfD-Parolen zum Asylmissbrauch beklatschen, bieten genau den Nährboden, den andere dann für ihre Gewalttaten nutzen, allein schon durch die Sprache. Sprache geht Handlungen voraus. Es muss nicht für jede Tat einen unmittelbaren Zusammenhang mit der letzten Pegida-Demo geben, aber den "atmosphärischen Zusammenhang" gibt es. Und weil das so ist, kann man sich als Pegidiot auch nicht aus der Verantwortung stehlen. Mitgefangen, mitgehangen.
Und eine Frage habe ich noch an dich .. das ahst du schön Übersprungen. Warum gibt es in unserem Gesetz sowas wie ein Motiv?
crasher1985 schrieb:Wer sich "rechtsextrem" äußert, ist rechtsextrem, habe ich geschrieben. Muss ich jetzt echt entsprechende Zitate auflisten? Jemand der "Asylkritik" äußert, ist es vielleicht auch, aber in jedem Fall hat er charakterliche Defizite, denn Asyl ist ein Grundrecht. Es gibt ja auch niemanden, der "Meinungsfreiheitskritik" äußert.brockman schrieb:
Es ist eine Interpretation von Aussagen. So funktioniert Kommunikation. Und warum sollte ich denken, dass jemand, der sich in einem größeren Kontext rechtsextrem äußert, vielleicht "nicht-rechte" Beweggründe hat?
Also ist doch jeder der Asylkritik äussert rechtsextrem? Du windest dich hier aber beweist eigentlich genau das was ich vorher geschrieben habe. Danke dafür.
crasher1985 schrieb:Er ist es oder toleriert entsprechende Einstellungen. Welche dem widersprechenden Erkenntnisse hast du denn zur Weltanschauung der Pegida-Demonstranten?
Du weisst aslo das jeder der dort mitläuft entweder Rassist ist, Islamophob oder Faschist? Das ist eine neue Erkenntniss.
crasher1985 schrieb:Wieder falsch. Und wieder die "Aber die Linken"-Argumentation. Eine Pegida-Demo ist homogen. Ich gehe dahin, weil ich Pegida will. Gegendemos sind heterogen, oftmals von einer Vielzahl von Gruppen getragen, da ist es viel schwerer zu kontrollieren, wer sich anschließt. Der schwarze Block, den du wohl meinst, meldet keine Demos an. Wenn er es täte und ich würde hingehen und hätte Teil an eventuellen Ausschreitungen, dürfte ich mich in der Tat nicht beschweren.brockman schrieb:
Schlussbemerkung: Leute, die bei Pegida mitlaufen, die in den entsprechenden "Nein zum Heim"-Gruppen aktiv sind oder AfD-Parolen zum Asylmissbrauch beklatschen, bieten genau den Nährboden, den andere dann für ihre Gewalttaten nutzen, allein schon durch die Sprache. Sprache geht Handlungen voraus. Es muss nicht für jede Tat einen unmittelbaren Zusammenhang mit der letzten Pegida-Demo geben, aber den "atmosphärischen Zusammenhang" gibt es. Und weil das so ist, kann man sich als Pegidiot auch nicht aus der Verantwortung stehlen. Mitgefangen, mitgehangen.
Also drehe ich das mal um und sage jede Demo dagegen bildet die Grundlage für die Antifa Deppen welche genauso bescheuert sind. Ist das dann besser? Mitgehangen, mitgefangen.
crasher1985 schrieb:Du überspringst hier meine Aussagen, wie es dir passt. Ich habe geschrieben:
Und eine Frage habe ich noch an dich .. das ahst du schön Übersprungen. Warum gibt es in unserem Gesetz sowas wie ein Motiv?
"Die Motive sind faschistische Einstellungen, Rassismus, Islamophobie. Nichts davon ist akzeptabel. Also über welche Motivlagen willst du hier diskutieren und vor allem mit welchem Ziel?"
Und die Frage besteht weiterhin. Vor Gericht gehen solche Punkte als Motive in die Urteile ein. Nirgendwo steht hier, es gäbe keine Motive für Taten. Nichts, was der Mensch tut, tut er ohne bewusst oder unbewusste Motivation. Also worüber genau willst du diskutieren, wenn Leute Flüchtlingsheime anzünden, weil sie keine Neger in ihrem sächsischen Kuhkaff haben wollen? Ob das ok ist? Ob man deswegen therapeutische Maßnahmen einleiten sollte? Oder wie?
brockman schrieb:Und nichts was der Mensch tut tut er ohne Grund. Die Gründe können vielfältig sein , unverständlich oder auch einfach nur mangelnde Intelligenz aber es gibt immer gründe. Keiner ist von Grund auF rassistisch oder Gewaltätig. Es führt etwas dazu das man so wird. Und nichts anderes behaupte ich doch die ganze Zeit.
Und die Frage besteht weiterhin. Vor Gericht gehen solche Punkte als Motive in die Urteile ein. Nirgendwo steht hier, es gäbe keine Motive für Taten. Nichts, was der Mensch tut, tut er ohne bewusst oder unbewusste Motivation.
Und ja ich sage man sollte schauen was dazu geführt hat, dass Leute so werden und man sollte auch schauen wie man diese Leute zurückholen kann. Wenn du meinst das wäre nicht möglich trittst du jeglichen Sozialen Ereknnstnisse über z.b Resozialisierung von Straftätern, Therapien usw. mit Füssen.
Nicht zuletzt durfte ich selber desöfteren an Anti Aggressions Seminaren Teilnehmen weil ich einen Dozenten sehr gut kenne und ich bin jedes mal wieder erstaunt gewesen was sich teilweise für Menschen hinter der "Maske" verstecken.
brockman schrieb:Wie passt denn sowas in deine Argumentation:
Wieder falsch. Und wieder die "Aber die Linken"-Argumentation. Eine Pegida-Demo ist homogen. Ich gehe dahin, weil ich Pegida will. Gegendemos sind heterogen, oftmals von einer Vielzahl von Gruppen getragen, da ist es viel schwerer zu kontrollieren, wer sich anschließt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlingskrise-das-dilemma-der-linken-a-1062306.html
Flüchtlingskrise: Das Dilemma der Linken
Gerade an der Basis wünschen sich viele einen strengeren Kurs gegenüber Flüchtlingen. Es sind auch traditionelle Linke-Wähler, die bei Pegida mitmar.schieren.
Bereits vor einigen Monaten hatte eine Forsa-Umfrage ergeben: 26 Prozent der Linken-Anhänger können sich vorstellen, bei Demonstrationen gegen die "Islamisierung" Deutschlands mitzumachen - doppelt so viel wie in der Gesamtbevölkerung. Gerade erst besagte der ARD-"Deutschlandtrend", dass 15 Prozent bei den Anhängern der Linken Sympathien für Pegida haben - mehr als zum Beispiel bei der Union. Besonders im Osten betonen einzelne Politiker immer wieder, dass es bei den islamfeindlichen Kundgebungen ja auch Bürger mit "echten Sorgen" gebe.
brockman schrieb:Da sind wir doch aber bei dem Hauptproblem. Nur selten werden die Beweggründe für bestimmte Aussagen überhaupt hitnerfragt. Im gegenteil man sucht in den gesprochenen Worten ganz bewusst nach irgendwelchen Formulieren oder ähnlichen an dennen man beweisen kann, dass derjenige eben doch rechts ist.
Das Fordern einer Obergrenze oder das Zurückschickenwollen der sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" definiert noch nicht den rechten Rand. Die Frage ist, mit welchen Beweggründen äußere ich mich zu diesen Themen? Und wenn wir den Bogen zurück zu Pegida und Konsorten schlagen, sind diese Beweggründe offensichtlich.
@Frankenadler: Für jemanden der von sich selbst sagt er arbeitet im Sozialen Dienst disqualifizierst du dich mit der Aussage für mich. EInfaches Beispiel welches gerade dir bekannt vorkommen müsste: Wenn 9 von 10 Personen aus einer Gruppe etwas tun, so macht es meistens der zehnte aus bestimmten Gründen mit. Die Gründe sind sehr vielfältig aber sie bewirken das jemand etwas gegen seine eigentliche Überzeugung tut. Und gerae in diesen Fällen sind Sozialarbeiter oder auch Präventionsmaßnahmen nhotwendig um genau diesen Leuten zu zeigen das es falsch ist und einen anderen Weg gibt. Aber wenn ich dir das erklären muss tut es mir leid.
Und zum Schluss noch allgemein an all diejenigen welche mir vorwerfen ich versuche die Taten zu relativieren: Wer ernsthaft denkt die auführenden Personen sind einfach , so ohne Grund, der trägt vielmehr zu radikalisierung bei als jemand der versucht die Hintergründe und Ursachen zu sehen und wenn möflich zu bekämpfen.
crasher1985 schrieb:Es ist eine Interpretation von Aussagen. So funktioniert Kommunikation. Und warum sollte ich denken, dass jemand, der sich in einem größeren Kontext rechtsextrem äußert, vielleicht "nicht-rechte" Beweggründe hat?brockman schrieb:
Das Fordern einer Obergrenze oder das Zurückschickenwollen der sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" definiert noch nicht den rechten Rand. Die Frage ist, mit welchen Beweggründen äußere ich mich zu diesen Themen? Und wenn wir den Bogen zurück zu Pegida und Konsorten schlagen, sind diese Beweggründe offensichtlich.
Da sind wir doch aber bei dem Hauptproblem. Nur selten werden die Beweggründe für bestimmte Aussagen überhaupt hitnerfragt. Im gegenteil man sucht in den gesprochenen Worten ganz bewusst nach irgendwelchen Formulieren oder ähnlichen an dennen man beweisen kann, dass derjenige eben doch rechts ist.
crasher1985 schrieb:Das ist doch gerade Relativierung. Wir haben entsprechende Taten und die nicht zu knapp. Und das sind keine Kavaliersdelikte, sondern hassgetriebene Gewalttaten gegen Gebäude oder gegen Menschen direkt. Und solche Dinge tut man nicht. Und wenn ich die entsprechenden Personen als die rassistischen Gewalttäter oder Helfer bei entsprechenden Taten identifiziere, die sie sind, interessieren mich individuelle Hintergründe weniger. Die Ursache ist Rassismus. Und wenn ich Rassisten als solche benenne, trägt das nicht zur Radikalisierung bei. Das ist zum wiederholten Male bei dir das Nichtanerkennen des Verursacherprinzips.
Und zum Schluss noch allgemein an all diejenigen welche mir vorwerfen ich versuche die Taten zu relativieren: Wer ernsthaft denkt die auführenden Personen sind einfach , so ohne Grund, der trägt vielmehr zu radikalisierung bei als jemand der versucht die Hintergründe und Ursachen zu sehen und wenn möflich zu bekämpfen.
crasher1985 schrieb:Und da setzt du ja noch einen drauf. Die Motive sind faschistische Einstellungen, Rassismus, Islamophobie. Nichts davon ist akzeptabel. Also über welche Motivlagen willst du hier diskutieren und vor allem mit welchem Ziel?
Es ging mir dabei weniger um die welche Heime anstecken als vielmehr um solche Leute die bei PEGIDA mitlaufen und der Logik dieses Threas nach gewaltätig werden oder eben den "Nährboden" für die Gewalt darstellen.
Und ja es gibt einen Grund für Gewalttaten. Warum sonst gibt es wohl in unserem Strafrecht ein Motiv welches sich auch auf das Urteil auswirkt bzw. auswirken kann?
Schlussbemerkung: Leute, die bei Pegida mitlaufen, die in den entsprechenden "Nein zum Heim"-Gruppen aktiv sind oder AfD-Parolen zum Asylmissbrauch beklatschen, bieten genau den Nährboden, den andere dann für ihre Gewalttaten nutzen, allein schon durch die Sprache. Sprache geht Handlungen voraus. Es muss nicht für jede Tat einen unmittelbaren Zusammenhang mit der letzten Pegida-Demo geben, aber den "atmosphärischen Zusammenhang" gibt es. Und weil das so ist, kann man sich als Pegidiot auch nicht aus der Verantwortung stehlen. Mitgefangen, mitgehangen.
brockman schrieb:Also ist doch jeder der Asylkritik äussert rechtsextrem? Du windest dich hier aber beweist eigentlich genau das was ich vorher geschrieben habe. Danke dafür.
Es ist eine Interpretation von Aussagen. So funktioniert Kommunikation. Und warum sollte ich denken, dass jemand, der sich in einem größeren Kontext rechtsextrem äußert, vielleicht "nicht-rechte" Beweggründe hat?
brockman schrieb:Also drehe ich das mal um und sage jede Demo dagegen bildet die Grundlage für die Antifa Deppen welche genauso bescheuert sind. Ist das dann besser? Mitgehangen, mitgefangen.
Und da setzt du ja noch einen drauf. Die Motive sind faschistische Einstellungen, Rassismus, Islamophobie. Nichts davon ist akzeptabel. Also über welche Motivlagen willst du hier diskutieren und vor allem mit welchem Ziel?
Du weisst aslo das jeder der dort mitläuft entweder Rassist ist, Islamophob oder Faschist? Das ist eine neue Erkenntniss.
brockman schrieb:
Schlussbemerkung: Leute, die bei Pegida mitlaufen, die in den entsprechenden "Nein zum Heim"-Gruppen aktiv sind oder AfD-Parolen zum Asylmissbrauch beklatschen, bieten genau den Nährboden, den andere dann für ihre Gewalttaten nutzen, allein schon durch die Sprache. Sprache geht Handlungen voraus. Es muss nicht für jede Tat einen unmittelbaren Zusammenhang mit der letzten Pegida-Demo geben, aber den "atmosphärischen Zusammenhang" gibt es. Und weil das so ist, kann man sich als Pegidiot auch nicht aus der Verantwortung stehlen. Mitgefangen, mitgehangen.
Und eine Frage habe ich noch an dich .. das ahst du schön Übersprungen. Warum gibt es in unserem Gesetz sowas wie ein Motiv?
brockman schrieb:Wann und wo habe ich irgendwelche Taten relativiert?
Es kotzt mich derbe an, wie immer und immer wieder die rechten Täter, die rechten Hetzer zu Opfern umgedeutet oder ihre Aktionen, im ersten Reflex!, relativiert werden. Und dieser Beitrag ist das nächste Beispiel dafür.
brockman schrieb:Und nun die Frage : Wie definierst du rechten Rand. Ich bin echt gespannt was für dich alles dazu zählt.
Es gibt Schulbildung, es gibt Normen, Traditionen, eine Zivilgesellschaft. Wenn man sich dem verweigert, ist das eines jeden Menschen freie Entscheidung. Da muss man nicht auf den Staat warten oder die Politik, damit man sich nicht dem rechten Rand anschließt. Wenn man auf diese Idee nicht von selber kommt, ist Hopfen und Malz eh schon verloren und für die Taten, die man begeht ist nur man selber verantwortlich.
Sind für dich dijenigen welche eine Obergrenze fordern bzw. Wirtschaftsflüchtlinge zurück schicken wollen schon der Rechte rand oder ab wann geht es los? Das ist eine ernstgemeinte Frage.
crasher1985 schrieb:Du hast hier u.a. folgendes geschrieben:brockman schrieb:
Es kotzt mich derbe an, wie immer und immer wieder die rechten Täter, die rechten Hetzer zu Opfern umgedeutet oder ihre Aktionen, im ersten Reflex!, relativiert werden. Und dieser Beitrag ist das nächste Beispiel dafür.
Wann und wo habe ich irgendwelche Taten relativiert?
"Es kann durchaus sein das es eine Rolle spielt aber ich denke eine sehr kleine. Ich hatte es schon desöfteren geschrieben und vertette auch nach wie vor die Meinung, dass unsere Politik mit ihren handeln und Weghören einer der Hauptschuldigen dafür ist, dass die rechten oberwasser haben."
"Ich glaube das läuft wieder auf ein Thema heraus was wir schonmal hatten. Durch das weghören der Politiker wurde eins erreicht .. die Radikalen Kräfte haben die gunst der Stunde genutzt um für sich stimmung zu machen. Sie haben die Ängste und Sorgen der Menschen dankbar aufgenommen und sich immer wieder darauf bezogen. Sie tun es zum großen Teil heute noch.
Die Entwicklung von "das wird man wohl noch sagen dürfen" zu "dann bin ich halt ein Nazi" ist eine Folge davon. Die klare distanzierung wie sie noch vor 1,5 bis 2 Jahren statgefunden hat fällt immer mehr weg. Und nach wie vor ist es so, dass speziell unsere Politiker nicht viel dazu tun diese wieder herzustellen. Da sist natürlich beunruhigend aber meiner Ansicht nach eben eine Folge der verfehlten Kommunikation unserer Politik sowie der Jahrelang anhaltenden Politikverdrossenheit."
Dass Menschen sich offen zu rechtem Gedankengut bekennen und damit die Hetze, die Übergriffe und die Anschläge mittragen, ist, wie bereits gesagt, nicht die Schuld der "Politik". Wenn du davon ausgehst, dass das doch so ist, ist das eine Umkehr des Verursacherprinzips und in meinen Augen eine Relativierung. Ich weiß nicht, wie ich das anders bezeichnen sollte.
crasher1985 schrieb:Das Fordern einer Obergrenze oder das Zurückschickenwollen der sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" definiert noch nicht den rechten Rand. Die Frage ist, mit welchen Beweggründen äußere ich mich zu diesen Themen? Und wenn wir den Bogen zurück zu Pegida und Konsorten schlagen, sind diese Beweggründe offensichtlich. Da geht's von den "jungen Männern" (das wird noch zum geflügelten Wort, so wie "besorgte Bürger", deren Wahrnehmung eindeutig rassistisch konnotiert ist ("Der Schwarze schnackselt halt gern", Gloria von Tuten und Blasen) über die Legende von der "Islamisierung des Abendlandes" bis hin zu den "Wirtschaftsflüchtlingen", die den höherwertigen Deutschen wahlweise die Arbeitsplätze wegnehmen, nur Sozialleistungen abgreifen wollen (wusste gar nicht, dass beides gleichzeitig möglich ist), Krankheiten einschleppen und kriminell sind.brockman schrieb:
Es gibt Schulbildung, es gibt Normen, Traditionen, eine Zivilgesellschaft. Wenn man sich dem verweigert, ist das eines jeden Menschen freie Entscheidung. Da muss man nicht auf den Staat warten oder die Politik, damit man sich nicht dem rechten Rand anschließt. Wenn man auf diese Idee nicht von selber kommt, ist Hopfen und Malz eh schon verloren und für die Taten, die man begeht ist nur man selber verantwortlich.
Und nun die Frage : Wie definierst du rechten Rand. Ich bin echt gespannt was für dich alles dazu zählt.
Sind für dich dijenigen welche eine Obergrenze fordern bzw. Wirtschaftsflüchtlinge zurück schicken wollen schon der Rechte rand oder ab wann geht es los? Das ist eine ernstgemeinte Frage.
Auf den Punkt gebracht: Wenn ich eine Obergrenze fordere, bin ich vielleicht ein Populist, der verschweigt, dass dies nicht dazu führen wird, dass die Flüchtlinge plötzlich nicht mehr kommen werden. Vielleicht denke ich auch, dass das alles zu teuer wird und wir uns das nicht leisten können, ohne dabei zu bedenken, was für Summen dieses Land in diversen Bankenkrisen, für Flughäfen, Elbphilharmonien oder Rüstungsprojekte zu investieren imstande war.
Vielleicht gehöre ich aber auch zu Pegida und mag einfach keine Ausländer.
brockman schrieb:Da sind wir doch aber bei dem Hauptproblem. Nur selten werden die Beweggründe für bestimmte Aussagen überhaupt hitnerfragt. Im gegenteil man sucht in den gesprochenen Worten ganz bewusst nach irgendwelchen Formulieren oder ähnlichen an dennen man beweisen kann, dass derjenige eben doch rechts ist.
Das Fordern einer Obergrenze oder das Zurückschickenwollen der sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge" definiert noch nicht den rechten Rand. Die Frage ist, mit welchen Beweggründen äußere ich mich zu diesen Themen? Und wenn wir den Bogen zurück zu Pegida und Konsorten schlagen, sind diese Beweggründe offensichtlich.
@Frankenadler: Für jemanden der von sich selbst sagt er arbeitet im Sozialen Dienst disqualifizierst du dich mit der Aussage für mich. EInfaches Beispiel welches gerade dir bekannt vorkommen müsste: Wenn 9 von 10 Personen aus einer Gruppe etwas tun, so macht es meistens der zehnte aus bestimmten Gründen mit. Die Gründe sind sehr vielfältig aber sie bewirken das jemand etwas gegen seine eigentliche Überzeugung tut. Und gerae in diesen Fällen sind Sozialarbeiter oder auch Präventionsmaßnahmen nhotwendig um genau diesen Leuten zu zeigen das es falsch ist und einen anderen Weg gibt. Aber wenn ich dir das erklären muss tut es mir leid.
Und zum Schluss noch allgemein an all diejenigen welche mir vorwerfen ich versuche die Taten zu relativieren: Wer ernsthaft denkt die auführenden Personen sind einfach , so ohne Grund, der trägt vielmehr zu radikalisierung bei als jemand der versucht die Hintergründe und Ursachen zu sehen und wenn möflich zu bekämpfen.
Tafelberg schrieb:Ich glaube das läuft wieder auf ein Thema heraus was wir schonmal hatten. Durch das weghören der Politiker wurde eins erreicht .. die Radikalen Kräfte haben die gunst der Stunde genutzt um für sich stimmung zu machen. Sie haben die Ängste und Sorgen der Menschen dankbar aufgenommen und sich immer wieder darauf bezogen. Sie tun es zum großen Teil heute noch.
ich verstehe Deinen Ansatz! Aber der Sprung von "nicht ernstgenommen werden" zu rechtsradikalen Gedankengut ist doch sehr weit, von Gewalttaten mal abgesehen.
Es ist die Haltung der Menschen, die dahinter steckt: Sündenböcke für ihre eigene Unzulänglichkeiten zu suchen und zu finden, in dem Falle die Ausländer.
Die Entwicklung von "das wird man wohl noch sagen dürfen" zu "dann bin ich halt ein Nazi" ist eine Folge davon. Die klare distanzierung wie sie noch vor 1,5 bis 2 Jahren statgefunden hat fällt immer mehr weg. Und nach wie vor ist es so, dass speziell unsere Politiker nicht viel dazu tun diese wieder herzustellen. Da sist natürlich beunruhigend aber meiner Ansicht nach eben eine Folge der verfehlten Kommunikation unserer Politik sowie der Jahrelang anhaltenden Politikverdrossenheit.
Zudem sehe ich noch einen Punkt als Entscheidend an: Es gibt bei uns keine politisch Rechte Partei wie eigentlich in allen anderen Ländern um uns herum. Die CDU fischt zwar gerne mal am rechten Rand verscuht sich aber gleichzeitig davon zu distanzieren. Die AfD wird mehr oder weniger seit der Gründung diffarmiert und über die NPD braucht man glaube ich kein Wort verlieren.
Ich glaube die Gründe sind insgesamt sehr vielfältig und nicht in den letzten Jahr zu suchen sondern ehr in den letzten jahrzent.
crasher1985 schrieb:Neben deinem abenteuerlichen Glauben, das paranoide Gewalt- und Angstklima, das gerade in Sachsen von einer Mischpoke aus Pegida, AfD, dem rechten Flügel eines ohnehin rechten CDU-Landesverbands und den klassischen Nazis geschaffen wird,* habe mit Anschlägen und Übergriffen nichts zu tun, eine völlig abenteuerliche Behauptung, ist obiges Zitat ein zusätzlicher Tiefpunkt.Tafelberg schrieb:
ich verstehe Deinen Ansatz! Aber der Sprung von "nicht ernstgenommen werden" zu rechtsradikalen Gedankengut ist doch sehr weit, von Gewalttaten mal abgesehen.
Es ist die Haltung der Menschen, die dahinter steckt: Sündenböcke für ihre eigene Unzulänglichkeiten zu suchen und zu finden, in dem Falle die Ausländer.
Ich glaube das läuft wieder auf ein Thema heraus was wir schonmal hatten. Durch das weghören der Politiker wurde eins erreicht .. die Radikalen Kräfte haben die gunst der Stunde genutzt um für sich stimmung zu machen. Sie haben die Ängste und Sorgen der Menschen dankbar aufgenommen und sich immer wieder darauf bezogen. Sie tun es zum großen Teil heute noch.
Die Entwicklung von "das wird man wohl noch sagen dürfen" zu "dann bin ich halt ein Nazi" ist eine Folge davon. Die klare distanzierung wie sie noch vor 1,5 bis 2 Jahren statgefunden hat fällt immer mehr weg. Und nach wie vor ist es so, dass speziell unsere Politiker nicht viel dazu tun diese wieder herzustellen. Da sist natürlich beunruhigend aber meiner Ansicht nach eben eine Folge der verfehlten Kommunikation unserer Politik sowie der Jahrelang anhaltenden Politikverdrossenheit.
Zudem sehe ich noch einen Punkt als Entscheidend an: Es gibt bei uns keine politisch Rechte Partei wie eigentlich in allen anderen Ländern um uns herum. Die CDU fischt zwar gerne mal am rechten Rand verscuht sich aber gleichzeitig davon zu distanzieren. Die AfD wird mehr oder weniger seit der Gründung diffarmiert und über die NPD braucht man glaube ich kein Wort verlieren.
Ich glaube die Gründe sind insgesamt sehr vielfältig und nicht in den letzten Jahr zu suchen sondern ehr in den letzten jahrzent.
Es wird niemand rechts, weil sich "die Politik" nicht um irgendwelche Ängste kümmert. Man braucht ein erhebliches Demokratiedefizit, ein nicht-existentes Wertesystem und eine massive Faktenverweigerung, um sich mit diesen Kräften einzulassen. Das ist eine Grundvoraussetzung. Man steht auf dem Boden der FDGO (insb. Art. 1 - 19 GG) oder man tut es nicht. Das ist völlig unabhängig von der Wirtschaftslage, der persönlichen Situation, dem Wohnort, ob es da Asylbewerberunterkünfte gibt oder nicht oder ob die Sonne scheint. Die Politik und die Institutionen haben nicht die Aufgabe, jeden Verwirrten als den verlorenen Sohn in die Herde zurückzuholen. Es gibt Schulbildung, es gibt Normen, Traditionen, eine Zivilgesellschaft. Wenn man sich dem verweigert, ist das eines jeden Menschen freie Entscheidung. Da muss man nicht auf den Staat warten oder die Politik, damit man sich nicht dem rechten Rand anschließt. Wenn man auf diese Idee nicht von selber kommt, ist Hopfen und Malz eh schon verloren und für die Taten, die man begeht ist nur man selber verantwortlich.
Es kotzt mich derbe an, wie immer und immer wieder die rechten Täter, die rechten Hetzer zu Opfern umgedeutet oder ihre Aktionen, im ersten Reflex!, relativiert werden. Und dieser Beitrag ist das nächste Beispiel dafür.
*http://www.tagesspiegel.de/politik/pegida-afd-und-npd-in-sachsen-die-cdu-bei-uns-ist-antidemokratisch-eingestellt/12262174.html
Gelöschter Benutzer
Sauber
brockman schrieb:... vielen dank für diese Zusammenfassung. Ich habe mir mal erlaubt etwas hervorzuheben!
Da muss man nicht auf den Staat warten oder die Politik, damit man sich nicht dem rechten Rand anschließt.
brockman schrieb:
Es wird niemand rechts, weil sich "die Politik" nicht um irgendwelche Ängste kümmert. Man braucht ein erhebliches Demokratiedefizit,
brockman schrieb:vielen Dank Brockman für Deinen tollen Beitrag. Es entspricht meinen Gedankengängen, die ich leider nicht so in Worte fassen kann wie Du es gemacht hast.....
Es kotzt mich derbe an, wie immer und immer wieder die rechten Täter, die rechten Hetzer zu Opfern umgedeutet oder ihre Aktionen, im ersten Reflex!, relativiert werden. Und dieser Beitrag ist das nächste Beispiel dafür.
Es ist in der Tat eine Schande, dass immer wieder -bedauerlicherweise in diesem Forum in Einzelfällen- krmapfhaft versucht wird rechte Gewalt zu relativieren bzw. zu erklären. Dass es Ungerechtigkeiten auch in Deutschland gibt, ist unbestritten, dass daraus Frust entsteht, verstehe ich, für rechtradikale Haltung kann es keine Erklärung geben.
brockman schrieb:Wann und wo habe ich irgendwelche Taten relativiert?
Es kotzt mich derbe an, wie immer und immer wieder die rechten Täter, die rechten Hetzer zu Opfern umgedeutet oder ihre Aktionen, im ersten Reflex!, relativiert werden. Und dieser Beitrag ist das nächste Beispiel dafür.
brockman schrieb:Und nun die Frage : Wie definierst du rechten Rand. Ich bin echt gespannt was für dich alles dazu zählt.
Es gibt Schulbildung, es gibt Normen, Traditionen, eine Zivilgesellschaft. Wenn man sich dem verweigert, ist das eines jeden Menschen freie Entscheidung. Da muss man nicht auf den Staat warten oder die Politik, damit man sich nicht dem rechten Rand anschließt. Wenn man auf diese Idee nicht von selber kommt, ist Hopfen und Malz eh schon verloren und für die Taten, die man begeht ist nur man selber verantwortlich.
Sind für dich dijenigen welche eine Obergrenze fordern bzw. Wirtschaftsflüchtlinge zurück schicken wollen schon der Rechte rand oder ab wann geht es los? Das ist eine ernstgemeinte Frage.
brockman schrieb:Ein Beispiel: http://www.faz.net/aktuell/kriminalitaet-zehn-prozent-der-fluechtlinge-werden-straffaellig-13901561.html
Bring einmal eine Quelle für deine Behauptungen, das kann so schwer nicht sein. Was für eine Studie erscheint? Von wem erstellt? Wo wurde "überall" von steigender Kriminalität gesprochen? Und seit wann hat "Herr Wendt" mit irgendwas recht?
Wobei es gestern auch durch alle Medien ging. Am schlimmsten finde ich die Rechtfertigungsversuche. Natürlich sind es keine vernünftigen Zustände in den Erstaufnahmeheimen aber wer zur Gewalt greift geht zu weit ungeachtet der "Rahmenbedingungen".
Und hier eines der Interviews mit Herr Wendt auf welches ich anspiele:
https://www.bayernkurier.de/inland/6448-wendt-politiker-verschleiern-probleme
Das deckt sich übrigens auch mit den "Berichten" von Polizisten aus meinen Bekanntenkreis. Und nein auch hier habe ich keine Gespräche aufgezeichnet oder ähnliches. Wer es nciht glauben will soll es lassen.
brockman schrieb:Ich meinte mit Studie diesen Bericht. Ich nehme an das dieser Bericht eine Studie zur Grundlage hat bzw. Zahlen erfasst wurden.
Gut, wir können über die 10 Prozent sprechen. Aber mich würde noch diese ominöse Studie interessieren. Mit Link, wenn möglich.
Das ganze vermischen von völlig unterschiedlichen Themen ist doch Blödsinn. Es gibt nach wie vor Punkte welche kritisch gesehen werden. Einer davon ist das Ziel alle zu integrieren und wenn möglich einen großteil in Arbeit zu bringen. Angesichts dessen das wir es nichtmal schaffen alle Deutschen zum Arbeiten zu bewegen wage ich es zu bezweifeln das es bei Flüchtlingen anders wird.
Die "Ängste" und "Sorgen" sind doch nciht grundlos und völlig egal wie man sie herunterspielt sie bleiben bestehen.
Um mal eine weiter "Angst" zu nennen: Steigende Kriminalität. Wie kann es sein das bis vor ein paar Tagen überall davon gesprochen wurde das dies Lügen wären, Propaganda der Pegida und der Rechten etc. und nun eine Studie erscheint, dass etwa 10% aller Flüchtlinge straffällig werden? Das passt doch alles nicht zusammen und zeigt für mich persönlich das Herr Wendt mit der Aussage es werde viel unter den Tisch gekehrt absolut recht hat. Ebenso würde es mich nciht wundern wenn das Thema "Maulkorb" für Polizisten bald wieder in den Schlagzeilen ist.
Die "Ängste" und "Sorgen" sind doch nciht grundlos und völlig egal wie man sie herunterspielt sie bleiben bestehen.
Um mal eine weiter "Angst" zu nennen: Steigende Kriminalität. Wie kann es sein das bis vor ein paar Tagen überall davon gesprochen wurde das dies Lügen wären, Propaganda der Pegida und der Rechten etc. und nun eine Studie erscheint, dass etwa 10% aller Flüchtlinge straffällig werden? Das passt doch alles nicht zusammen und zeigt für mich persönlich das Herr Wendt mit der Aussage es werde viel unter den Tisch gekehrt absolut recht hat. Ebenso würde es mich nciht wundern wenn das Thema "Maulkorb" für Polizisten bald wieder in den Schlagzeilen ist.
crasher1985 schrieb:Bring einmal eine Quelle für deine Behauptungen, das kann so schwer nicht sein. Was für eine Studie erscheint? Von wem erstellt? Wo wurde "überall" von steigender Kriminalität gesprochen? Und seit wann hat "Herr Wendt" mit irgendwas recht?
Das ganze vermischen von völlig unterschiedlichen Themen ist doch Blödsinn. Es gibt nach wie vor Punkte welche kritisch gesehen werden. Einer davon ist das Ziel alle zu integrieren und wenn möglich einen großteil in Arbeit zu bringen. Angesichts dessen das wir es nichtmal schaffen alle Deutschen zum Arbeiten zu bewegen wage ich es zu bezweifeln das es bei Flüchtlingen anders wird.
Die "Ängste" und "Sorgen" sind doch nciht grundlos und völlig egal wie man sie herunterspielt sie bleiben bestehen.
Um mal eine weiter "Angst" zu nennen: Steigende Kriminalität. Wie kann es sein das bis vor ein paar Tagen überall davon gesprochen wurde das dies Lügen wären, Propaganda der Pegida und der Rechten etc. und nun eine Studie erscheint, dass etwa 10% aller Flüchtlinge straffällig werden? Das passt doch alles nicht zusammen und zeigt für mich persönlich das Herr Wendt mit der Aussage es werde viel unter den Tisch gekehrt absolut recht hat. Ebenso würde es mich nciht wundern wenn das Thema "Maulkorb" für Polizisten bald wieder in den Schlagzeilen ist.
brockman schrieb:Ein Beispiel: http://www.faz.net/aktuell/kriminalitaet-zehn-prozent-der-fluechtlinge-werden-straffaellig-13901561.html
Bring einmal eine Quelle für deine Behauptungen, das kann so schwer nicht sein. Was für eine Studie erscheint? Von wem erstellt? Wo wurde "überall" von steigender Kriminalität gesprochen? Und seit wann hat "Herr Wendt" mit irgendwas recht?
Wobei es gestern auch durch alle Medien ging. Am schlimmsten finde ich die Rechtfertigungsversuche. Natürlich sind es keine vernünftigen Zustände in den Erstaufnahmeheimen aber wer zur Gewalt greift geht zu weit ungeachtet der "Rahmenbedingungen".
Und hier eines der Interviews mit Herr Wendt auf welches ich anspiele:
https://www.bayernkurier.de/inland/6448-wendt-politiker-verschleiern-probleme
Das deckt sich übrigens auch mit den "Berichten" von Polizisten aus meinen Bekanntenkreis. Und nein auch hier habe ich keine Gespräche aufgezeichnet oder ähnliches. Wer es nciht glauben will soll es lassen.
brockman schrieb:Äh, was wolltest du mir jetzt nochmal sagen?DM-SGE schrieb:brockman schrieb:
...den Willen zur Etablierung eines Volkswillens (um nicht zu sagen, eines "völkischen Willens" als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System und Nationalisierungstendenzen...
Stichwort "Volkswille"
"Der Volkswille war eine sozialdemokratische Tageszeitung in Hannover, die erstmals - nach einem Werbeexemplar am 13. September 1890 - unmittelbar nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes am 1. Oktober 1890 erschien. Sie war vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg das Sprachrohr der einen gemäßigt-legalistischen Kurs verfolgenden SPD-Führung.
Nachfolgerin des Volkswillens war ab der Lizenzerteilung am 18. Juli 1946 die Hannoversche Presse."
Quelle: Wikipedia
Was sind eigentlich Volksabstimmungen?
Der Wille des Volkes (um nicht zu sagen völkischer Wille) als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System?
Oh Gott, tatsächlich!
Scheiß Basisdemokratie.
Netter Versuch der Provokation. Und Wikipedia kannst du bedienen, Glückwunsch. Pegida hat von Basisdemokratie nicht den leisesten Schimmer. Woran Pegida implizit anknüpft (historisches Wissen liegt ja bei der Anhängerschaft weniger vor) sind Volksgemeinschaftsvorstellungen der 1910er und 1920er Jahre, d.h. die Vorstellung des Volkes als ein homogenes, antiindividualistisches, sich nur über die Gemeinschaft und über Ausschlussvorstellungen definierendes Gebilde, das den demokratischen Institutionen, (etwa wie das Parlament, das damals als "Schwatzbude" und "Reichsaffenhaus" diffamiert wurde), die ja ohnehin korrupt und unterwandert sind, die Legitimation absprechen kann und soll. Das hat mit Basisdemokratie im Schweizer Sinne nicht das Geringste zu tun. Ich kann nur jedem raten, sich die völkischen Bewegungen der 1920er Jahre anzuschauen, ihre Rhetorik, ihre Argumentationsstrategien, da sieht man, wo Pegida herkommt. Das führt dann aber schon in die historische Forschung, da ist Wikipedia-Fan DM-SGE dann wohl leider raus.
Isch vasteh disch nit.
Okay, du mich ja auch net. Passt.
DM-SGE schrieb:Oh, ich verstehe dich durchaus. Ich habe auf das "Völkischsein" von Pegida und dessen historische Wurzeln verwiesen, während du mir mir Volksabstimmungen im Pegidasinne als Basisdemokratie verkaufen wolltest. Natürlich nicht in einem klaren Satz, sondern verschwurbelt, so wie immer. Dann hast du eine Begrifflichkeit, die ich verwendet habe, bei Wikipedia eingegeben, hast eine sozialdemokratische Zeitung gefunden, die zufällig den gleichen Namen hat, dachtest, du könntest die Linke damit irgendwie auch noch mit reinziehen (implizite Unterstellung: weil ich ja links sei und überhaupt sind die ja genauso schlimm...), ignorierst völlig, dass das Gleiche (in dem Fall der Begriff) nicht zwangsläufig dasselbe ist und tust jetzt so, als hätten wir irgendwie aneinander vorbei geredet. Aber macht nichts: irren ist menschlich.
Äh, was wolltest du mir jetzt nochmal sagen?
Isch vasteh disch nit.
Okay, du mich ja auch net. Passt.
Gelöschter Benutzer
brockman schrieb:...schön erklärt! Danke für deine "Mühe"
mit reinziehen
was ist eigentlich Löw und Köpke in Frankfurt Schlimmes widerfahren?
Haliaeetus schrieb:Hey, neben den Spielern, die man nominieren muss, weil sie bei Bayern spielen, müssen doch noch andere Interessen des DFB bedient werden. So etwa Mercedes (Stuttgart) und SAP/Hopp (Hoffenheim). Dann ist ein Platz im Kader für Lukas Podolski reserviert, außerdem ist wichtig, wer welche Niveaprodukte benutzt und ob sie Bitburger mögen. Und dann kann man mal gucken, ob man dann und wann noch mal das Leistungsprinzip anwendet. Sporadisch.
was ist eigentlich Löw und Köpke in Frankfurt Schlimmes widerfahren?
Ich hab den Beitrag nicht gesehen,
Aber zu deinen gelesenen Schätzungen :
Von welchen Flüchtlingszahlen geht man für dieses Jahr (was ja eigentlich noch nicht vorbei ist) bei diesen angeblichen 10 Milliarden aus ?
Wurde der Nachzug für die nächsten Jahre für die Zukunft berücksichtigt ?
Die ab 2016 geltende Schuldenbremse,die sogennante schwarze Null,?
Sorry. Ich bin halt ein besorgter Bürger
Aber zu deinen gelesenen Schätzungen :
Von welchen Flüchtlingszahlen geht man für dieses Jahr (was ja eigentlich noch nicht vorbei ist) bei diesen angeblichen 10 Milliarden aus ?
Wurde der Nachzug für die nächsten Jahre für die Zukunft berücksichtigt ?
Die ab 2016 geltende Schuldenbremse,die sogennante schwarze Null,?
Sorry. Ich bin halt ein besorgter Bürger
Dirty-Harry schrieb:10 Milliarden sind eine Schätzung aus dem August für dieses Jahr: http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/fluechtlinge-unterbringung-kosten-laender-bund-verteilung-ueberschuesse-steuerausgleich/komplettansicht
Ich hab den Beitrag nicht gesehen,
Aber zu deinen gelesenen Schätzungen :
Von welchen Flüchtlingszahlen geht man für dieses Jahr (was ja eigentlich noch nicht vorbei ist) bei diesen angeblichen 10 Milliarden aus ?
Wurde der Nachzug für die nächsten Jahre für die Zukunft berücksichtigt ?
Die ab 2016 geltende Schuldenbremse,die sogennante schwarze Null,?
Sorry. Ich bin halt ein besorgter Bürger
Da Bund, Länder, Landkreise und Kommunen in der Rechnung berücksichtigt werden müssen, kann es da noch gar keine endgültige Zahl geben, ebenso kann bislang keiner wissen, wie die Sache nächstes Jahr aussieht. Aber um sich die Relationen klar zu machen, kann man das ja einfach mal in Bankenkrisen umrechnen.
Gelöschter Benutzer
Eine Überschlagsrechnung der Versorgungskosten ist einfach:
1,0 Mio Flüchtlinge x 1.000 EURO/mon/Flüchtling
= 12 Milliarden/Jahr
Bei 1,5 Mio Flüchtlingen = 18 Milliarden/Jahr
Die Relationen kann man sich auch so klar machen:
Ein ankommender Bus mit 50 bei uns bleibenden Flüchtlingen kostet demnach ca. 600.000 EURO/Jahr.
Das entspricht der kompletten Lohnsteuer von ca. 100 Normalverdienern.
Noch einfacher: 2 Normalverdiener versorgen mit ihrer Lohnsteuer 1 Flüchtling.
1,0 Mio Flüchtlinge x 1.000 EURO/mon/Flüchtling
= 12 Milliarden/Jahr
Bei 1,5 Mio Flüchtlingen = 18 Milliarden/Jahr
Die Relationen kann man sich auch so klar machen:
Ein ankommender Bus mit 50 bei uns bleibenden Flüchtlingen kostet demnach ca. 600.000 EURO/Jahr.
Das entspricht der kompletten Lohnsteuer von ca. 100 Normalverdienern.
Noch einfacher: 2 Normalverdiener versorgen mit ihrer Lohnsteuer 1 Flüchtling.
brockman schrieb:Stichwort "Volkswille"
...den Willen zur Etablierung eines Volkswillens (um nicht zu sagen, eines "völkischen Willens" als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System und Nationalisierungstendenzen...
"Der Volkswille war eine sozialdemokratische Tageszeitung in Hannover, die erstmals - nach einem Werbeexemplar am 13. September 1890 - unmittelbar nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes am 1. Oktober 1890 erschien. Sie war vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg das Sprachrohr der einen gemäßigt-legalistischen Kurs verfolgenden SPD-Führung.
Nachfolgerin des Volkswillens war ab der Lizenzerteilung am 18. Juli 1946 die Hannoversche Presse."
Quelle: Wikipedia
Was sind eigentlich Volksabstimmungen?
Der Wille des Volkes (um nicht zu sagen völkischer Wille) als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System?
Oh Gott, tatsächlich!
Scheiß Basisdemokratie.
DM-SGE schrieb:Netter Versuch der Provokation. Und Wikipedia kannst du bedienen, Glückwunsch. Pegida hat von Basisdemokratie nicht den leisesten Schimmer. Woran Pegida implizit anknüpft (historisches Wissen liegt ja bei der Anhängerschaft weniger vor) sind Volksgemeinschaftsvorstellungen der 1910er und 1920er Jahre, d.h. die Vorstellung des Volkes als ein homogenes, antiindividualistisches, sich nur über die Gemeinschaft und über Ausschlussvorstellungen definierendes Gebilde, das den demokratischen Institutionen, (etwa wie das Parlament, das damals als "Schwatzbude" und "Reichsaffenhaus" diffamiert wurde), die ja ohnehin korrupt und unterwandert sind, die Legitimation absprechen kann und soll. Das hat mit Basisdemokratie im Schweizer Sinne nicht das Geringste zu tun. Ich kann nur jedem raten, sich die völkischen Bewegungen der 1920er Jahre anzuschauen, ihre Rhetorik, ihre Argumentationsstrategien, da sieht man, wo Pegida herkommt. Das führt dann aber schon in die historische Forschung, da ist Wikipedia-Fan DM-SGE dann wohl leider raus.brockman schrieb:
...den Willen zur Etablierung eines Volkswillens (um nicht zu sagen, eines "völkischen Willens" als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System und Nationalisierungstendenzen...
Stichwort "Volkswille"
"Der Volkswille war eine sozialdemokratische Tageszeitung in Hannover, die erstmals - nach einem Werbeexemplar am 13. September 1890 - unmittelbar nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes am 1. Oktober 1890 erschien. Sie war vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg das Sprachrohr der einen gemäßigt-legalistischen Kurs verfolgenden SPD-Führung.
Nachfolgerin des Volkswillens war ab der Lizenzerteilung am 18. Juli 1946 die Hannoversche Presse."
Quelle: Wikipedia
Was sind eigentlich Volksabstimmungen?
Der Wille des Volkes (um nicht zu sagen völkischer Wille) als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System?
Oh Gott, tatsächlich!
Scheiß Basisdemokratie.
brockman schrieb:Äh, was wolltest du mir jetzt nochmal sagen?DM-SGE schrieb:brockman schrieb:
...den Willen zur Etablierung eines Volkswillens (um nicht zu sagen, eines "völkischen Willens" als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System und Nationalisierungstendenzen...
Stichwort "Volkswille"
"Der Volkswille war eine sozialdemokratische Tageszeitung in Hannover, die erstmals - nach einem Werbeexemplar am 13. September 1890 - unmittelbar nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes am 1. Oktober 1890 erschien. Sie war vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg das Sprachrohr der einen gemäßigt-legalistischen Kurs verfolgenden SPD-Führung.
Nachfolgerin des Volkswillens war ab der Lizenzerteilung am 18. Juli 1946 die Hannoversche Presse."
Quelle: Wikipedia
Was sind eigentlich Volksabstimmungen?
Der Wille des Volkes (um nicht zu sagen völkischer Wille) als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System?
Oh Gott, tatsächlich!
Scheiß Basisdemokratie.
Netter Versuch der Provokation. Und Wikipedia kannst du bedienen, Glückwunsch. Pegida hat von Basisdemokratie nicht den leisesten Schimmer. Woran Pegida implizit anknüpft (historisches Wissen liegt ja bei der Anhängerschaft weniger vor) sind Volksgemeinschaftsvorstellungen der 1910er und 1920er Jahre, d.h. die Vorstellung des Volkes als ein homogenes, antiindividualistisches, sich nur über die Gemeinschaft und über Ausschlussvorstellungen definierendes Gebilde, das den demokratischen Institutionen, (etwa wie das Parlament, das damals als "Schwatzbude" und "Reichsaffenhaus" diffamiert wurde), die ja ohnehin korrupt und unterwandert sind, die Legitimation absprechen kann und soll. Das hat mit Basisdemokratie im Schweizer Sinne nicht das Geringste zu tun. Ich kann nur jedem raten, sich die völkischen Bewegungen der 1920er Jahre anzuschauen, ihre Rhetorik, ihre Argumentationsstrategien, da sieht man, wo Pegida herkommt. Das führt dann aber schon in die historische Forschung, da ist Wikipedia-Fan DM-SGE dann wohl leider raus.
Isch vasteh disch nit.
Okay, du mich ja auch net. Passt.
reggaetyp schrieb:Dann sollte man das was es kostet und bedarf einfach mal klar aussprechen und auch dazu sagen woher das Geld kommt oder kommen soll.
Disclaimer: Nein, es wird nicht einfach, es wird nicht billig, man muss was dafür tun.
(Muss man ja hier immer dazu schreiben).
Es ist nach wie vor eine der größten Verfehlungen unserer Politik das man nicht mal klar Stellung bezieht und Fakten auf den Tisch legt.
crasher1985 schrieb:Der Monitorbeitrag nannte unter anderem Zahlen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für Integrationsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt und 1,4 Milliarden ins Bildungssystem. Ich habe Schätzungen gelesen, dass das Thema Flüchtlinge in diesem Jahr bis zu 10 Milliarden Euro kosten wird. Am Geld scheitert das Thema Flüchtlinge hierzulande in keinem Fall.reggaetyp schrieb:
Disclaimer: Nein, es wird nicht einfach, es wird nicht billig, man muss was dafür tun.
(Muss man ja hier immer dazu schreiben).
Dann sollte man das was es kostet und bedarf einfach mal klar aussprechen und auch dazu sagen woher das Geld kommt oder kommen soll.
Es ist nach wie vor eine der größten Verfehlungen unserer Politik das man nicht mal klar Stellung bezieht und Fakten auf den Tisch legt.
Ich hab den Beitrag nicht gesehen,
Aber zu deinen gelesenen Schätzungen :
Von welchen Flüchtlingszahlen geht man für dieses Jahr (was ja eigentlich noch nicht vorbei ist) bei diesen angeblichen 10 Milliarden aus ?
Wurde der Nachzug für die nächsten Jahre für die Zukunft berücksichtigt ?
Die ab 2016 geltende Schuldenbremse,die sogennante schwarze Null,?
Sorry. Ich bin halt ein besorgter Bürger
Aber zu deinen gelesenen Schätzungen :
Von welchen Flüchtlingszahlen geht man für dieses Jahr (was ja eigentlich noch nicht vorbei ist) bei diesen angeblichen 10 Milliarden aus ?
Wurde der Nachzug für die nächsten Jahre für die Zukunft berücksichtigt ?
Die ab 2016 geltende Schuldenbremse,die sogennante schwarze Null,?
Sorry. Ich bin halt ein besorgter Bürger
Tafelberg schrieb:Diese gemäßigt klingenden Thesen sind ein Deckmäntelchen, das das rechte Weltbild der Verfasser, die Faktenferne, die Offenheit für Verschwörungstheorien, die Islamophobie, den Willen zur Etablierung eines Volkswillens (um nicht zu sagen, eines "völkischen Willens" als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System und Nationalisierungstendenzen dennoch nicht verbergen kann. Gibt keinen Grund dafür den Daumen zu heben.DougH schrieb:
Käme es von Anderen würden bestimmt viele den hier machen:
Dresdner Thesen
da mögen vernünftige und selbstverständliche Forderungen drin stehen, den Rattenfänger von Dresden werde ich aber dennoch nicht hinterher laufen.
brockman schrieb:Stichwort "Volkswille"
...den Willen zur Etablierung eines Volkswillens (um nicht zu sagen, eines "völkischen Willens" als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System und Nationalisierungstendenzen...
"Der Volkswille war eine sozialdemokratische Tageszeitung in Hannover, die erstmals - nach einem Werbeexemplar am 13. September 1890 - unmittelbar nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes am 1. Oktober 1890 erschien. Sie war vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg das Sprachrohr der einen gemäßigt-legalistischen Kurs verfolgenden SPD-Führung.
Nachfolgerin des Volkswillens war ab der Lizenzerteilung am 18. Juli 1946 die Hannoversche Presse."
Quelle: Wikipedia
Was sind eigentlich Volksabstimmungen?
Der Wille des Volkes (um nicht zu sagen völkischer Wille) als Gegenentwurf zu den demokratischen Institutionen und zum repräsentativen demokratischen System?
Oh Gott, tatsächlich!
Scheiß Basisdemokratie.
Gelöschter Benutzer
Erstaunlich, dass es offensichtlich einen User gibt, der hier eigentümlich frei verlinkt, sich an anderer Stelle aber wundert, dass er in die "Rechte Ecke gedrängt" wird.
Brodowin schrieb:Ich find's eigentlich ganz spannend. Man gibt sich solche Mühe um sein wahres Weltbild hinter einer Mauer aus Geschwurbel zu verbergen, kann aber dann doch nicht verbergen, auf was für Seiten man sich so rumtreibt. Gab ja hier von anderen Herrschaften auch schon Links zu entsprechenden Youtube-Videos (--> Islamisierung), den "Deutschen Wirtschafts-Nachrichten" und ähnlichen Qualitätsmedien.
Erstaunlich, dass es offensichtlich einen User gibt, der hier eigentümlich frei verlinkt, sich an anderer Stelle aber wundert, dass er in die "Rechte Ecke gedrängt" wird.
Aragorn schrieb:So was wirres hab ich ja noch nie gehört oder gelesen.
Ich stelle mal eine Frage in den Raum, die man natürlich als theoretische Spinnerei abtun kann. Aber was ist, wenn das alles so von Merkel gewollt ist, wenn sie durch ihre "Maßnahmen" eine bestimmte Strategie verfolgt, um so mehr Druck auf die anderen europäischen Staaten auszuüben? Ihr langfristiges Ziel könnte die Auflösung der europäischen Nationalstaaten sein um so DAS Europa zu schaffen, wie sie es sich vorstellt. Nach dem Motto "Zuerst muss Chaos herrschen, bevor etwas Neues entstehen kann". Das klingt zwar alles ziemlich nach einer Verschwörungstheorie...aber ich habe einfach mal dieses ganze Szenario weitergesponnen.
Meinst du das ernst?
reggaetyp schrieb:Ein Bekannter von mir vertritt die Auffassung, die ganze Flüchtlingsbewegung sei von den (Zitat) "Industriearistokraten" gesteuert, um damit einen Sozialabbau hierzulande voranzutreiben, Abschaffung des Mindestlohns u.ä. Auf einer vergleichbaren Welle surfen wohl so einige im Moment. Die Welt ist aber auch unangenehm komplex, da muss man das verstehen.Aragorn schrieb:
Ich stelle mal eine Frage in den Raum, die man natürlich als theoretische Spinnerei abtun kann. Aber was ist, wenn das alles so von Merkel gewollt ist, wenn sie durch ihre "Maßnahmen" eine bestimmte Strategie verfolgt, um so mehr Druck auf die anderen europäischen Staaten auszuüben? Ihr langfristiges Ziel könnte die Auflösung der europäischen Nationalstaaten sein um so DAS Europa zu schaffen, wie sie es sich vorstellt. Nach dem Motto "Zuerst muss Chaos herrschen, bevor etwas Neues entstehen kann". Das klingt zwar alles ziemlich nach einer Verschwörungstheorie...aber ich habe einfach mal dieses ganze Szenario weitergesponnen.
So was wirres hab ich ja noch nie gehört oder gelesen.
Meinst du das ernst?
clakir schrieb:Guck in den Flüchtlingsdrama-Thread und du weißt es.Al Dente schrieb:
Fussball zum abgewöhnen.
Bayern im Querpassrausch gegen Eintracht-Beton.
Was bist denn Du für einer?
Zum Spiel: Super Leistung, völlig legitime Taktik, Einsatz, Leidenschaft. Mehr kann man nicht verlangen.
brockman schrieb:Naja bis auf Reinartz waren die oben genannten Spieler letzte Saison auch schon bei uns zugange und haben am Ende Platz 9 erreicht, trotz zeitweiser harter Ausfälle.
Unabhängig vom Trainer hat die Mannschaft ein Mentalitätsproblem. Das sind alles nette Jungs, die auch fußballerisch was auf dem Kasten haben, aber denen fehlt zu großen Teilen die Gier, der Spirit. Man merkt das an der Körpersprache. Da kann man exemplarisch einen Oczipka nehmen, einen Reinartz, der in Leverkusen mehr Qualität neben sich hatte und jetzt scheinbar mit der Verantwortung nicht klar kommt, einen Chandler, Russ und Meier verstecken sich gerne mal, wenn's drauf ankommt und Aigner und Seferovic bringen's gerade ebenfalls nicht. Und nein, Mentalität kann man nicht trainieren, die muss von jedem selber kommen.
Ibanez schrieb:Genau diese Ausfälle meine ich. Das reihenweise Abschenken von Spielen nach eigener Führung war damals schon ein Symptom.brockman schrieb:
Unabhängig vom Trainer hat die Mannschaft ein Mentalitätsproblem. Das sind alles nette Jungs, die auch fußballerisch was auf dem Kasten haben, aber denen fehlt zu großen Teilen die Gier, der Spirit. Man merkt das an der Körpersprache. Da kann man exemplarisch einen Oczipka nehmen, einen Reinartz, der in Leverkusen mehr Qualität neben sich hatte und jetzt scheinbar mit der Verantwortung nicht klar kommt, einen Chandler, Russ und Meier verstecken sich gerne mal, wenn's drauf ankommt und Aigner und Seferovic bringen's gerade ebenfalls nicht. Und nein, Mentalität kann man nicht trainieren, die muss von jedem selber kommen.
Naja bis auf Reinartz waren die oben genannten Spieler letzte Saison auch schon bei uns zugange und haben am Ende Platz 9 erreicht, trotz zeitweiser harter Ausfälle.