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Bruno_P

6985

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Heute feiert der UEFA-Cup- und DFB-Pokalsieger Willi Neuberger seinen 80. Geburtstag. Unvergessen seine Läufe, begleitet von Williiiiiiii-Rufen. Außerdem war er der erste Bundesliga-Spieler der die magische Marke von 500 Bundesliga-Spielen erreichte.
Alles Gute zum 80. Geburtstag, Willi Neuberger, weiterhin viel Gesundheit und Glück.
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auch von mir alles Gute!
Für mich unvergessen als Spieler aber auch als Persönlichkeit. Er prägte mit eine äußerst erfolgreiche Eintrachtzeit in einer tollen Mannschaft. Danke
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Bruno_P schrieb:
M.E. hat der Wolfburger Verteidiger auf der anderen Seite das vermeintliche Abseits aufgehoben. Für mich stand er etwa einen halben Meter näher zum Wolfburger Tor
Es gab zwei Spieler die auf ähnlicher Höhe waren, aber einen halben Meter habe ich da nicht gesehen.
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Juno267 schrieb:

Bruno_P schrieb:
M.E. hat der Wolfburger Verteidiger auf der anderen Seite das vermeintliche Abseits aufgehoben. Für mich stand er etwa einen halben Meter näher zum Wolfburger Tor
Es gab zwei Spieler die auf ähnlicher Höhe waren, aber einen halben Meter habe ich da nicht gesehen.

kann sein, aber gerade weil es auf keinen Fall ein klares Abseits und auf jeden Fall knapp war, hätte man die Szene nochmal zeigen müssen. Ging mir auch alles viel zu schnell.  Glaube immer noch, dass es kein Abseits war. Aber wir werden es ja sicher heute noch sehen.
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Ich hab heute eigentlich auch nix zu meckern. Also außer dass ich das "Abseits-Tor" von Jupp gegeben hätte.
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sehe ich auch so. M.E. hat der Wolfburger Verteidiger auf der anderen Seite das vermeintliche Abseits aufgehoben. Für mich stand er etwa einen halben Meter näher zum Wolfburger Tor,
Die Szene konnte man aber nur kurz sehen. Hätte da gerne eine Wiederholung gesehen. Hat mich gewundert, dass das nicht geschehen ist.
Aber unabhängig hiervon hat das Schiri-Team eine gute Leistung gezeigt.
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Es fällt schwer zu glauben, daß Riera für den m.E. ziemlich krassen Einbruch in der 2. Hälfte verantwortlich sein kann. Er hat die Mannschaft in der ersten 45 Minuten ja gut eingestellt. Und mit einem Hauch Glück steht es dann schon 4:0 oder meinetwegen 4:1.
Die Mannschaft hat plötzlich keinen Zweikampf mehr gewonnen, keiner stand am Mann, alle haben zugeschaut. Das waren dieselben Spieler, aber nicht dieselbe Mannschaft, wie in der ersten Hälfte.
Und, auch wenn viele das anders sehen: ich mag Uzun total. Er ist ein absolut besonderer Spieler und wir sollten alles dafür tun, daß er a) bleibt und b) sich so wohlfühlt, daß er wieder zu top Leistungen findet.
Mit wem ich mich die ganze Saison über schwer tue, ist Larsson.
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1. Hz war für mich insgesamt sehr ok, gerade im Spiel nach vorne und weitere Chancen hatten wir genug. Abwehrleistung für mich insgesamt nicht ok, viele individuelle Fehler und Unsicherheiten. Der stabilste und überzeugendste war hier Amenda. Er nimmt eine gute Entwicklung. Einige hier mit nicht wenigen Unsicherheiten (unnötige Ballverluste, Stellungsspiel), was gegen einen stärkeren Gegner vermutlich bestraft worden wäre.
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Ergänzung (hatte ich vergessen): Höjlund hat mir sehr gut gefallen, m.E. ein richtig gutes Spiel (Laufleistung, Einsatz, Zweikampfverhalten und auch sein Spiel). Hat mich für Ihn richtig gefreut. Er ist ein Kämpfer.
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1. Hz war für mich insgesamt sehr ok, gerade im Spiel nach vorne und weitere Chancen hatten wir genug. Abwehrleistung für mich insgesamt nicht ok, viele individuelle Fehler und Unsicherheiten. Der stabilste und überzeugendste war hier Amenda. Er nimmt eine gute Entwicklung. Einige hier mit nicht wenigen Unsicherheiten (unnötige Ballverluste, Stellungsspiel), was gegen einen stärkeren Gegner vermutlich bestraft worden wäre.
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Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen?
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!

Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch  die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar.  Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.

Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.

Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.

Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.

Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir.  Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle.  Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.

Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.

Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.  
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
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philadlerist schrieb:

Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen?
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!

Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch  die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar.  Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.

Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.

Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.

Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.

Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir.  Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle.  Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.

Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.

Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.  
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.


ein toller, sachlicher und unsere Situation sehr gut beschreibender Beitrag
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SemperFi schrieb:

Adlersupporter schrieb:

Wie kann es sein, das man in einer Saison mit CL, kompletter Stadionauslastung, Sponsoring etc pp. am Ende des Geschäftsjahtes evtl. einen Verlust von 15 - 20 Millionen Euro einfährt.?!


Weil man im Winter Transfers getätigt und später den Trainer gewechselt hat.

Die Info ist aber zu Beginn der Diskussion bekannt gewesen.

Man hat grob 0 geplant, dann kamen Kali und Younes und Dino musste gehen.

Unabhängig von jeder Diskussion, sollte man zumindest die einfach verfügbaren Infos zumindest auf dem Schirm haben.


Lieber SemperFi:
Ich habe sehr wohl die Kosten aus der Winterpause (Dino-Entlassung, Einkäufe/Leihegebühr bei Younes und Kalimuendo) auf dem Schirm. Mag sein, das die Verluste auch damit zusammenhängen. Das will ich gar nicht in Abrede stellen. Die kolportierten Verlustzahlen, die nach Ende des Geschäftsjahres 25/26 stehen werden (15 - 20 Millionen Euro) kommen mir trotzdem  (in einer Saison mit CL-Einnahmen etc. pp) zu hoch vor. Ich würde ja gerne mal ne detaillierte Analyse von Julien Zamberk hören. Welcher Posten bei uns gerade nicht im Gleichgewicht ist und ob im nächsten Geschäftsjahr wieder mit einem kleinen Gewinn gerechnet werden kann…
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" ... Ich habe sehr wohl die Kosten aus der Winterpause (Dino-Entlassung, Einkäufe/Leihegebühr bei Younes und Kalimuendo) auf dem Schirm. Mag sein, das die Verluste auch damit zusammenhängen. Das will ich gar nicht in Abrede stellen. Die kolportierten Verlustzahlen, die nach Ende des Geschäftsjahres 25/26 stehen werden (15 - 20 Millionen Euro) kommen mir trotzdem  (in einer Saison mit CL-Einnahmen etc. pp) zu hoch vor. Ich würde ja gerne mal ne detaillierte Analyse von Julien Zamberk hören. Welcher Posten bei uns gerade nicht im Gleichgewicht ist und ob im nächsten Geschäftsjahr wieder mit einem kleinen Gewinn gerechnet werden kann…"

Das wäre wirklich interessant und erst danach können Außenstehende doch vielleicht beurteilen, wo wir tatsächlich stehen. War auch überrascht von den letzten Endes doch eher negativen Rückmeldungen auch Verantwortlicher zur derzeitigen finanziellen Lage der Eintracht. Könnte mir aber auch vorstellen, dass hier bei den Darstellungen vielleicht auch eher steuerliche und andere Gründe eine Rolle spielten. Wäre aber sehr schön, wenn hier Klarheit geschaffen werden könnte.
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Tafelberg schrieb:

FR bzw konsequent Durstewitz nicht lesen, mit dieser Methode komme ich seit Jahren gut klar

Tafelberg, auch ich lerne noch von Dir! Ich werde es jetzt auch so machen.
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Da bin ich schon lange dabei.
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Die FR bekommt keinen Artikel mehr hin ohne gegen Riera zu hetzen. Selbst Freundschaftsspiele auf der Insel dienen ihr jetzt als Hass- und Hetzvorlage. Selten habe ich mich fuer eine Zeitung so fremdgeschaemt wie fuer die FR in diesen Tagen.
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Das ist aber nix neues. Das ist doch schon so, seit den Zeiten des sich selbst viel zu wichtig nehmenden Vorgängers vom jetzigen "Sport-Fachmann". Da hilft doch nur eines ... Nicht mehr lesen
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Abseitsfäller schrieb:

Brodo schrieb:

Aber was derzeit vor allem medial passiert, ist - und dabei bleibe ich - eine Kampagne.

An sich kann ich mich dem Post voll anschließen.

Aber, eine Kampagne hat etwas organisiertes, wo welche ihre Kräfte bündeln, sich absprechen, um ein Ziel zu erreichen. Welches soll das sein? Wollen Sie Ihren Dino zurück?

Phil Hofmeister hat  in "Fussball 2000" gestern relativ offen davon gesprochen, dass die versammelten Journalisten die Aussagen von Riera in der PK vor dem Mainz-Spiel als "Belehrung" empfunden haben.

Dementsprechend folgt jetzt nach einer "Allerwelts-Niederlage" gegen Mainz  natürlich die mediale  Retourkutsche, die zum einen jeder sachlichen Grundlage entbehrt und zum anderen in die persönliche Abwertung abdriftet ("der sonderbare Fußballlehrer Albert Riera der in seiner eigenen Welt lebt").

Warum "Allerwelts-Niederlage"  in Mainz? Weil sie, wie schon erwähnt, in den letzten 20 Jahren unter den unterschiedlichsten Trainern gefühlt 19 Mal passiert ist. Ob man es nun als "Miracle" bezeichnen muss, wenn man in Mainz gewonnen hätte? Es wäre (fußballgeschichtlich) zumindest etwas absolut außergewöhnliches gewesen.

Insgesamt trifft Riera vermutlich vom 1. Tag an bestimmte (Alman-) Triggerpunkte bei den Lokaljournalisten. Das geht damit los, dass er Englisch spricht. Das geht mit seiner blumigen. bildhaften Sprache weiter. Mit Sicherheit spielt es auch eine Rolle, dass er ungerne Auskunft zu einzelnen Spielern gibt. Und er pudert den Pressevertretern halt nicht den Bobbes, sondern sagt, was er denkt.

Und nicht zuletzt - und da sind wir dann wirklich bei den Alman-Triggerpunkten - verwirrt er mit solchen Maßnahmen, wie 8 Tage Heimtraining in der Länderspielpause.

Zu letzterem empfehle ich (zum Verständnis)  die Lektüre der Kurzgeschichte "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" von Heinrich Böll
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"... Insgesamt trifft Riera vermutlich vom 1. Tag an bestimmte (Alman-) Triggerpunkte bei den Lokaljournalisten. Das geht damit los, dass er Englisch spricht. Das geht mit seiner blumigen. bildhaften Sprache weiter. Mit Sicherheit spielt es auch eine Rolle, dass er ungerne Auskunft zu einzelnen Spielern gibt. Und er pudert den Pressevertretern halt nicht den Bobbes, sondern sagt, was er denkt. ..."

Da liegst Du mit Sicherheit richtig. War so doch auch früher schon so. Statt sachlicher Berichterstattung, sportlicher Journalistenkompetenz wird sich auf totalen Nebenkriegsschauplätzen aufgeblasen und das nicht besonders fair, aber selber schnell beleidigt sein und sofort über dem sich hierbei kaum wehren könnendem alles auskippen, was geht. Wundere mich nur über die Geduld mancher Verleger. Kann mir nicht vorstellen, dass so die Auflagenzahlen gehalten werden können. Den Effekt sehe ich doch direkt in meinem Umfeld. Da werden Abonnements gekündigt, obwohl der Leser vieles andere im "Blatt" vielleicht schätzt.
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Hyundaii30 schrieb:

anpii schrieb:

Genau der Meinung bin ich auch. Es ist immer interessant hier zu lesen, wenn es mal nicht läuft, dass immer gleich ein Weltuntergangsszenario heraufbeschworen wird. Da wird dann in jedem handeln und tun etwas herausgelesen, was nicht da ist.
Bleibt doch alle mal locker. Ja, dass Spiel gestern war in allen Belangen sowas von nix. Aber da gleich alles wieder in Frage zu stellen, halte ich für absurd. Die Saison können wir an sich auf jeden Fall als erledigt betrachten. Zumindest wenn wir noch über Europa sprechen. Für mich kann der Trainer nichts für das zusammengestellte Team. Man kann Ihn erst richtig einschätzen, wenn die nächste Winterpause ansteht. Oder kurz davor. Alles davor macht in meinen Augen 0,0 Sinn. Emotionen hin oder her.        


Das finde ich jetzt aber auch etwas unfair.
Es ist schön, das Du eine Niederlage gegen Mainz sooo entspannt siehst.
Aber es geht hier nicht um ein oder zwei Spiele, die das Team vermurkst hat, sondern es geht um fast die ganze Saison
in der das Team eine Unfähigkeit bzw. Leistungsverweigerung nach der anderen zeigt.
Ich dachte echt Riera ist der richtige Trainer für das Team und er hilft der Mannschaft, auch in dem er sie beschützt und sie danken es zumindestens mit Spielen, wo sie Ihr bestes geben und alles versuchen zu gewinnen.
Riera hat auch ganz klar gesagt, wie sie spielen sollen, auf dem Feld sieht man davon aber gaaarr nichts.
Und einen Ball nach vorne zu passen,statt zurück oder zur Seite ist jetzt nicht so schwer zu verstehen.
Deswegen spreche ich hier auch ganz klar Leistungsverweigerung aus und bin so sauer.
Zumal es nicht das erste Spiel unter Riera war und es keine Übermachtigen Gegner waren, wo man sich so präsentierte.
Und Du sagst das, das soll man nicht kritisieren und redest von Weltuntergangsstimmung?

Du bist wohl noch nicht lange Eintrachfan ? Früher wären bei manchen Spielen dieser Art die Fans auf die Zäune oder sogar darüber geklettert. Es hätte wilde Beschimpfungen usw. gegeben.
Nicht falsch verstehen, ich wünsche mir das jetzt nicht, aber man darf das ruhig alles kritischer sehen
und durchaus mal sagen, das es so nicht okay ist, auch weil mir unser neuer Trainer leid tut, der von diesen Spielern,
die er beschützt, sowas vom im Stich gelassen wird, da fehlen mir die Worte.

Genauso wie ein Chaibi, der nach einer guten Einwechselleistung, einen Stammplatz fordert, ihn bekommt und dann
solche Leistungen bietet.

Ganz ehrlich, ein paar ehrliche Worte haben noch niemandem geschadet und ich habe hier keine Weltuntergangsstimmung ausgemacht. Das ein echter Eintrachtfan sauer nach so einer Niederlage gegen Mainz ist,
sollte mehr als verständlich sein. Ich kann akzeptieren, wenn es Dich nicht berührt, aber echte Fans ärgert sowas
schon und die werfen anderen nicht noch den Weltuntergang vor.



Also mal langsam – ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen, gerade nach so einem Spiel gegen 1. FSV Mainz 05. Das war schlichtweg zu wenig, da brauchen wir nicht drum herumreden.

Aber ich bleibe dabei: Nur weil die Leistungen über weite Strecken der Saison nicht passen, heißt das nicht automatisch „Leistungsverweigerung“. Das ist mir ehrlich gesagt zu einfach gedacht. Zwischen „kann nicht“ und „will nicht“ liegt ein gewaltiger Unterschied – und den sollte man schon sauber trennen.

Ja, es fehlt an Struktur, ja, vieles wirkt ideenlos – gerade nach vorne. Aber genau deshalb sehe ich den Punkt eher beim Gesamtgefüge der Mannschaft als bei fehlendem Einsatz.

Und bei aller Kritik sollte man auch nicht vergessen: Albert Riera ist erst seit kurzer Zeit da und muss die Liga, die Gegner und auch die eigenen Spieler erstmal richtig kennenlernen. Nach ein paar Wochen zu erwarten, dass alles sofort funktioniert, halte ich für unrealistisch. Das braucht Zeit – ob es am Ende passt, wird man sehen, aber so früh ein Urteil zu fällen bringt uns auch nicht weiter.

Von „nicht kritisieren“ habe ich übrigens nie gesprochen. Kritik gehört dazu – gerade bei Eintracht Frankfurt. Aber wenn man sich hier viele Beiträge im Gesamtbild anschaut, dann ist das für mich schon sehr nah an Weltuntergangsstimmung. Du kannst das natürlich anders sehen und auch so äußern – die Frage ist nur, was es am Ende bringt. Ich selbst habe da einfach ein anderes Anspruchsdenken, aber da ist ja zum Glück jeder anders.

Und dieses „Du bist wohl noch nicht lange Eintracht-Fan?“ – sorry, aber was soll diese Frage eigentlich? In meinen Augen kommt das immer ziemlich von oben herab. Um es trotzdem zu beantworten: Ich bin seit meinem 5. Lebensjahr Fan von Eintracht Frankfurt, also seit 1985 – und das mit Leib und Seele. Reicht das dann aus, um als „vollwertiger“ Fan zu gelten? Finde solche Aussagen ehrlich gesagt völlig daneben.

Genauso dieses Gerede von „echten Fans“. Wer nimmt sich bitte das Recht raus, anderen abzusprechen, wie sie Fan zu sein haben? Jeder geht anders mit Niederlagen um – der eine emotional, der andere nüchterner. Aber sich hinzustellen und indirekt zu behaupten, nur die eigene Reaktion sei die „richtige“, geht für mich gar nicht.

Und noch ein Punkt: Ich habe dich zu keinem Zeitpunkt direkt angesprochen, was „Weltuntergangsstimmung“ angeht. Wenn du dich davon angesprochen fühlst, dann ist das deine Interpretation – nicht meine Aussage. Ich stelle mich hier auch nicht über irgendwen, sondern bringe einfach meine Sicht ein, so wie du deine.

Und was das „früher war alles wilder“ angeht: Mag sein. Aber nur weil früher Leute über Zäune geklettert sind, heißt das nicht, dass das der Maßstab sein sollte. Emotionen gehören dazu, keine Frage – aber sie ersetzen keine sachliche Einordnung.

Kritik? Absolut berechtigt.
Enttäuschung? Verständlich.
Aber jetzt schon komplett den Teufel an die Wand malen? Sehe ich weiterhin nicht.

Am Ende wollen wir doch alle dasselbe: Dass die Mannschaft wieder vernünftig auftritt. Und da bringt es mehr, genau hinzuschauen, wo die Probleme wirklich liegen, statt alles pauschal als fehlenden Willen abzutun.
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guter, sachlicher Beitrag
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Ich hoffe, dass man mit Staff einen langfristigen Plan verfolgt und diesen mit ihm und seinem Umfeld  klar abgesprochen hat und die die Perspektiven erörtert. Also Vertragsverlängerung und dann vermutlich über eine Leihe o.ä.

Wenn er einfach so geht, wäre das schade. Also zumindest aus fußball-romantischer Sicht.
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Brodo schrieb:

Ich hoffe, dass man mit Staff einen langfristigen Plan verfolgt und diesen mit ihm und seinem Umfeld  klar abgesprochen hat und die die Perspektiven erörtert. Also Vertragsverlängerung und dann vermutlich über eine Leihe o.ä.

Wenn er einfach so geht, wäre das schade. Also zumindest aus fußball-romantischer Sicht.


zu Absatz 1: von aussen kann man doch die momentane Situation überhaupt nicht einschätzen. Da passt einfach vieles nicht zusammen. Auf der einen Seite seine sehr positive bisherige Entwicklung in der Jugend bei der Eintracht und in der Jugend Nationalmannschaft (zumindest bis 2025) auf der anderen Seite schon die für Ihn sicher enttäuschende Situation unter Topmüller und auch derzeit. Da kann vieles dahinter stecken und als Außenstehender kann man da nur Fragen stellen, aber natürlich keine Aussagen zu machen. Ich hoffe da einfach mal, dass da nichts auf Dauer Grundsätzliches dahinter steht (Gesundheit, Umfeld, persönliche Entwicklung, Berater, usw), was seiner Entwicklung (bei der Eintracht) im Wege steht.
Ich hoffe auch, dass die Eintracht an dieser Schnittstelle zwischen Jugend, Amateuren und den Profis gut aufgestellt ist und die Zuständigen das genauso gut im Griff haben wie die Schnittstellen nach aussen zu den potentiellen Talentzugängen (persönliche Nähe und vertrauensvolle Betreuung dieser nach oben drängenden Talente, Verzahnung mit den sportlich Verantwortlichen im Profibereich).

zu Absatz 2: sehe ich auch so. Hoffe auf ein gutes Ende für Ihn bei der Eintracht. Das hängt natürlich von Ihm, seinem hoffentlich vernünftigem und seriösem Umfeld und natürlich auch von den zuständigen Eintracht-Schnittstellen ab.
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Abseitsfäller schrieb:

Wir haben heute immer noch keinen Riera-Fußball gesehen. Hier wird gern so getan, als hätte unsere Mannschaft nur die Vorgaben umgesetzt und dabei kam dieser Angsthasenfussball raus.
Nein, das ist denen nach 2,5 Jahren wie in die DNA-geschrieben.
Wie oft ich geplärrt habe: "Larsson, du mußt einfach mal 5m weiter vorn stehen!" oder "Koch, wenn kein Gegner kommt, dann geh halt selbst." Generell war Larsson schon sehr bemüht, braucht aber sooo lang, den Ball zu kontrollieren und dann doch wieder nach hinten oder quer zu spielen. Das ist aber unsere entscheidende Position. Wie soll da Tempo aufkommen?
Chaibi hat auch noch den Götze gegeben und premanent die Seitenauslinie in Höhe der Mittellinie geprüft, ob sie auch schön gerade ist.

Daß Zetterer die Defensive positiver prägt, naja, ich habe da wenig Straufraumbeherrschung gesehen.

Dieses Spiel ist Ergebnis mangelhafter Umsetzung der Vorgabe.
Kritisieren möchte ich den Trainer dennoch, wenn dem wirklich so ist, darf er auch gern mal früher reagieren. In der HZ-Pause kam wohl ein Ansage, dann wurde es zeitweise etwas besser.

Dem schließe ich mich weitgehend an. Und was Larsson da treibt, weiß ich auch nicht. Oft "versteckt" er sich hinter seinem Gegenspieler, und wenn er sich dann mal löst und den Ball bekommt, nimmt er das Tempo heraus. Chaibi - da wiederhole ich mich - ist einfach kein Spielmacher, sondern ein Umschaltspieler - keine Ahnung, was Riera da in ihm sieht.

Aber es gibt auch eine Personalie, die für mich der Inbegriff der neuen Defensiv-Stabilität ist: Amenda. Kopfballstark, gutes Stellungsspiel und nicht dieses elende Gefuddel.
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Matzel schrieb:

Abseitsfäller schrieb:

Wir haben heute immer noch keinen Riera-Fußball gesehen. Hier wird gern so getan, als hätte unsere Mannschaft nur die Vorgaben umgesetzt und dabei kam dieser Angsthasenfussball raus.
Nein, das ist denen nach 2,5 Jahren wie in die DNA-geschrieben.
Wie oft ich geplärrt habe: "Larsson, du mußt einfach mal 5m weiter vorn stehen!" oder "Koch, wenn kein Gegner kommt, dann geh halt selbst." Generell war Larsson schon sehr bemüht, braucht aber sooo lang, den Ball zu kontrollieren und dann doch wieder nach hinten oder quer zu spielen. Das ist aber unsere entscheidende Position. Wie soll da Tempo aufkommen?
Chaibi hat auch noch den Götze gegeben und premanent die Seitenauslinie in Höhe der Mittellinie geprüft, ob sie auch schön gerade ist.

Daß Zetterer die Defensive positiver prägt, naja, ich habe da wenig Straufraumbeherrschung gesehen.

Dieses Spiel ist Ergebnis mangelhafter Umsetzung der Vorgabe.
Kritisieren möchte ich den Trainer dennoch, wenn dem wirklich so ist, darf er auch gern mal früher reagieren. In der HZ-Pause kam wohl ein Ansage, dann wurde es zeitweise etwas besser.

Dem schließe ich mich weitgehend an. Und was Larsson da treibt, weiß ich auch nicht. Oft "versteckt" er sich hinter seinem Gegenspieler, und wenn er sich dann mal löst und den Ball bekommt, nimmt er das Tempo heraus. Chaibi - da wiederhole ich mich - ist einfach kein Spielmacher, sondern ein Umschaltspieler - keine Ahnung, was Riera da in ihm sieht.

Aber es gibt auch eine Personalie, die für mich der Inbegriff der neuen Defensiv-Stabilität ist: Amenda. Kopfballstark, gutes Stellungsspiel und nicht dieses elende Gefuddel.


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vor langer, langer Zeit hatte ich die FR abonniert. Da war das eine seriöse und gut informierende und kommentierende Zeitung. Als es mir dann zu wild wurde, bin ich ausgestiegen.
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ich fühle mich erneut bestätigt die FR Artikel nicht zu lesen
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Tafelberg schrieb:

ich fühle mich erneut bestätigt die FR Artikel nicht zu lesen

 Da bin ich zu 100% bei Dir.
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Wir waren im Sommer 2017 bei einem Testspiel der Eintracht gegen eine Regionalauswahl. Kovac nahm sich nach dem Spiel viel Zeit um Autogramme oder einfach Gespräche mit Fans zu führen. Irgendwann kam die Frage, ob er sich und dem Team zutraut, wieder ins DFB-Pokalfinale einzuziehen. Seine Antwort war "Ja und wenn wir es wieder schaffen, holen wir auch den Pokal".

Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.

Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt.
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Frankfurter-Bob schrieb:

"... Am Ende hat er Recht behalten, seinen Abgang habe ich ihm lange verziehen. Immer ein willkommener Gast in Frankfurt. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen und Emotionen an ihn, die Spieler und wie sie spielten. Das war an der Grenze der Legalität, immer voller Einsatz. Nicht immer schön, keinesfalls perfekt, aber es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen und man hat es auch im Stadion gemerkt, dass es die Zuschauer mitgenommen hat.

Zudem immer offen Missstände angesprochen, mit Rückendeckung von Bobic, so dass jeder wusste, wo und was es etwas zu verbessern galt."

Das sehe ich genauso. Kovac hat der Eintracht damals enorm gut getan. Die Eintracht hat Ihm viel zu verdanken. Und als Typ ist er mir sowieso sympathisch.
Bin mir sicher ohne Kovac und auch Bobic damals, wäre die Eintracht heute nicht da, wo sie jetzt steht. Das waren zu diesem Zeitpunkt genau die Richtigen.
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Hyundaii30 schrieb:

franchise schrieb:




frage mich halt auch, wie er sich da sportlich Verbessern möchte.
Finanziell ja, eine Veränderung würde ich auch verstehen können, aber eine sportliche Verbesserung klingt
sehr weit her geholt.


Collins ist 22. Das menschliche Gehirn befindet sich bis zu einem Alter von ca. 25 Jahren in einer Wachstumsphase, es kann neue Informationen noch wesentlich leichter physisch in die Struktur einbauen als in späteren Lebensphasen. (die Neuroplastizität).

Also hat er noch drei Jahre Zeit, sich deutlich zu verbessern. Die Premier League stellt neue Anforderungen, das Niveau ist höher, die Leistungsdichte, das physische Spiel, die besten Trainer etc.

Er hat eine tolle Entwicklung gemacht, ist immerhin Nationalspieler. Jetzt ist er aber ins Stocken geraten.
Vielleicht will er nach seinem schrecklichen Länderspieldebüt  etwas Neues versuchen, um wieder in die Gänge zu kommen.  Am Sonntag habe ich ihn in der ersten Halbzeit aus der Nähe beobachten können. Typische Szene, mehrfach:  Bahoya steht frei, winkt, Collins spielt einen Rückpass (Bahoya winkt ab).
Ich meine, ein Wechsel ist sinnvoll. Ihm könnte es helfen. Für seinen Marktwert (15 Mio.) bekommen wir einen adäquaten Ersatz.  
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für Menschen wie mich, die über etwas weniger Informationen verfügen, aber doch die tw gravierenden Leistungsschwankungen mitbekommen haben, eine überzeugende Einschätzung seiner Situation. Danke.

Bin auch der Ansicht, dass - gerade nach den scheinbar schon von seiner Seite angestoßenen, öffentlichen  Veränderungswünschen - eine Trennung zum Saisonende mit für die Eintracht in der Höhe sinnvoller Ablösesumme für alle Seiten das beste ist. Das bietet dann auch wieder Raum für andere sich zu entwickeln. Sollten wir verschmerzen können.
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Freue mich einfach sehr gutes Spiel, die Abwehr stand gut und fast alle unsere Spieler haben gezeigt was sie können. Insbesondere für Amenda hat es mich gefreut. Er hatte wirklich bisher keine einfache Zeit.

Sehr schön, wie heute die Rädchen ineinander griffen. Für mich ist über die letzten Spiele bisher eindeutig eine Aufwärtsentwicklung zu erkennen. Man sieht einfach, wie auch jeder wieder an die Mannschaft glaubt und auch für den anderen rennt. Die Mannschaft hat heute auch als Team Freude bereitet und es war das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr guten Gegner. Möchte weiter keinen herausheben. Santos wünsche ich alles Gute und hoffe, dass er die Verletzung bald hinter sich lassen kann. Zetterer hatte es mit der Einwechslung nicht einfach, aber er hat das richtig gut gemacht.
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🙏
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Drücke Ihm die Daumen und wünsche Ihm gute Genesung.