Bruno_P
7200
U.Bein schrieb:
Da keinen FAZ+ Zugang habe, kann ich den Inhalt der Artikel nicht beurteilen und auch nicht, wer ggf. wem Informationen durchgestochen haben könnte. Mir fallen nur die Schlagzeilen auf:
- Der Kampf um den Platz an der Sonne bei der Eintracht
- Die Fassade bröckelt bei der Eintracht
- Frieden auf Zeit bei der Eintracht
und die klingen ziemlich reißerisch. Aus den frei zugänglichen Quellen zeichnet sich für mich dieses Bild nicht, wobei ich dazu sagen muss, dass ich weder die rote noch die grüne Bild lese. Die Berichterstattung im Kicker ist da z.B. deutlich ausgewogener.
Bruno_P schrieb:
Aber Mimosen wenn´s um die eigene Person geht.
Um mal klar auszudrücken, kritische Presse ist gut und wichtig.
Und wenn die Kommentar drauf kleben dürfen sie schreiben was immer sie wollen.
Bedenklich wird es wenn diese Meinung in Artikel fließt, die eben kein Kommentar sind, sondern Berichterstattung oder wenn Fragen zu Themen gestellt werden, die sie ja mit Recherche beantworten könnten.
Der Finanzartikel von Franzke vor einigen Monaten mag reißerisch aufgezogen gewesen sein, aber er hat halt Fragen gestellt und auch recherchiert.
Mir ist bewusst, dass die Medien ihr Geld verdienen müssen, ich finde ein gutes Beispiel sind oft Artikel von C. Michel und wenn man ihn dann aber in nem Podcast hört.
Im geschriebenen Wort schwingt da schon die anscheinend notwendige Ausdrucksweise mit, damit Algorithmen und Konsumenten anspringen.
Speziell vom HR als Teil des ÖR bin ich zumindest aktuell sehr stark überrascht, das ist ja schon sehr positionslastig in den Artikeln.
Und von dem jungen.... Typen, der jetzt Shorts im Rahmen von Fußball 2000 auf YT postet, fang ich lieber gar nicht an.
Respekt sich mit so wenig Ahnung und einer Stimme, die für diese Profession zumindest aktuell absolut ungeeignet ist, sich vor eine Handykamera zu klemmen und das auch noch hochzuladen.
Es scheint, dass Ahnung von Fußball wirklich absolut keine Voraussetzung mehr ist, sondern Qualität und Kommunikation die man früher nur nach 5 ausgegebenen Runden am Dorfstammtisch antraf der gewünschte Standard ist.
Kritik ist ja per se gut.
Und Grund für Kritik gibt es ja durchaus aktuell.
Aber die braucht doch auch Substanz und ein bisschen Tiefe, sonst können die alle das auch sein lassen und wir lesen halt einfach die Bild.
Alles, was Du hier gesagt hast, unterschreibe ich gerne und sehe es genauso (auch dort wo Du Personen nennst).
Was mich aber wirklich ärgert (und das geht Dir ja genauso) ist, dass Du immer häufiger auf Situationen triffst, wo Du überhaupt nicht mehr zwischen Kommentar, Artikel und Nachricht unterscheiden kannst. Da werden eigene Mutmaßungen, Ansichten, Befindlichkeiten als Fakten dargestellt und verkauft. Ich gehe sogar so weit zu sagen, da werden Personen (mit denen man vielleicht nicht so gut kann) ganz bewusst verunglimpft bzw "herunter" geschrieben und das vielleicht nur weil man mit Ihnen persönlich nicht so gut kann. Und das finde ich schlimm.
Und dieses Gefühl habe ich auch momentan sehr stark bei der Berichterstattung rund um die Eintracht. Sicher kann da auch einiges hinterfragt werden (das betrifft dann aber mit Sicherheit nicht nur eine Stelle bei der Eintracht sondern auch andere Verantwortlichkeiten) und es sind sicher auch Fehler gemacht worden. Es sind aber auch weiter Erfolge da (und alles in allem waren die letzten Jahre doch - gemessen an der Ausgangslage - durchaus erfolgreich). Aber für die Hetzkampagnen, die da in einigen Blättchen laufen, habe ich und doch auch viele Andere überhaupt kein Verständnis. Sie werden auch der Sache nicht gerecht und schaden nur der Eintracht. Ich wäre auch dafür, dass denjenigen, die hier Stimmungsmache statt seriöser Berichterstattung betreiben, die Türe bei der Eintracht zu gemacht wird. Ist vermutlich aber ein "frommer" Wunsch.
Was mich aber wirklich ärgert (und das geht Dir ja genauso) ist, dass Du immer häufiger auf Situationen triffst, wo Du überhaupt nicht mehr zwischen Kommentar, Artikel und Nachricht unterscheiden kannst. Da werden eigene Mutmaßungen, Ansichten, Befindlichkeiten als Fakten dargestellt und verkauft. Ich gehe sogar so weit zu sagen, da werden Personen (mit denen man vielleicht nicht so gut kann) ganz bewusst verunglimpft bzw "herunter" geschrieben und das vielleicht nur weil man mit Ihnen persönlich nicht so gut kann. Und das finde ich schlimm.
Und dieses Gefühl habe ich auch momentan sehr stark bei der Berichterstattung rund um die Eintracht. Sicher kann da auch einiges hinterfragt werden (das betrifft dann aber mit Sicherheit nicht nur eine Stelle bei der Eintracht sondern auch andere Verantwortlichkeiten) und es sind sicher auch Fehler gemacht worden. Es sind aber auch weiter Erfolge da (und alles in allem waren die letzten Jahre doch - gemessen an der Ausgangslage - durchaus erfolgreich). Aber für die Hetzkampagnen, die da in einigen Blättchen laufen, habe ich und doch auch viele Andere überhaupt kein Verständnis. Sie werden auch der Sache nicht gerecht und schaden nur der Eintracht. Ich wäre auch dafür, dass denjenigen, die hier Stimmungsmache statt seriöser Berichterstattung betreiben, die Türe bei der Eintracht zu gemacht wird. Ist vermutlich aber ein "frommer" Wunsch.
Das sehe ich ähnlich und daher muss die Führung von EF in Person des für die Außendarstellung Verantwortlichen Herrn Hellmann auch öfter ein Statement dagegen ablassen, Sachen richtig stellen. Den Sumpf trocken fallen lassen. Gerade in Bezug auf MK wird das aber bewußt laufen gelassen.
Ist wie bei den Schiries, wo man sich trotz offensichtlichster Benachteiligung in einem Spiel wegduckt, weil man persönliche Ambitionen beim DFB hat oder Fairplay GANZ groß geschrieben hat.
Ist wie bei den Schiries, wo man sich trotz offensichtlichster Benachteiligung in einem Spiel wegduckt, weil man persönliche Ambitionen beim DFB hat oder Fairplay GANZ groß geschrieben hat.
Bruno_P schrieb:
Da werden eigene Mutmaßungen, Ansichten, Befindlichkeiten als Fakten dargestellt und verkauft. Ich gehe sogar so weit zu sagen, da werden Personen (mit denen man vielleicht nicht so gut kann) ganz bewusst verunglimpft bzw "herunter" geschrieben und das vielleicht nur weil man mit Ihnen persönlich nicht so gut kann. Und das finde ich schlimm.
Und dieses Gefühl habe ich auch momentan sehr stark bei der Berichterstattung rund um die Eintracht.
Wir sind halt derzeit dankbare Opfer. Wenn es im Umfeld Diskussionen gibt, kann man schön Öl ins Feuer gießen und sich an den Klickzahlen ergötzen. Das ganze kann nur durch erfolgreichen Fußball durchbrochen werden.
DownUnder schrieb:
Um das Ganze mal auf den Punkt zu bringen: Am Ende musste Krösche einige Transfers abwickeln, bei denen es vor allem wichtig war, auf der Abnehmerseite etwas zu bewegen. Das hat er meiner Meinung nach ziemlich gut hinbekommen – und wenn die wohl recht sicheren Klauseln greifen, wird uns das im nächsten Jahr zusätzlich einiges an Geld einbringen.
Unterm Strich haben wir einen guten Kader, der – wie von Hütter gewünscht – kleiner geworden ist, mit einigen etablierten Spielern, aber eben auch vielen jungen Leuten mit Entwicklungspotenzial. Dazu kommt ab dem 01.11. noch Ilicevic, sodass man auch auf dieser Ebene personell nochmal nachlegt.
Dass es vorne und hinten vielleicht noch nicht ganz für die optimale Besetzung gereicht hat, wird auch daran gelegen haben, dass sich schlicht nichts Passendes ergeben hat oder die möglichen Lösungen zu teuer waren. Ich bin mir außerdem ziemlich sicher, dass es intern einen gewissen Konsens gab: Der Kader reicht in dieser Form erst einmal bis zur Winterpause, dann schaut man sich die Entwicklung an und verstärkt sich anschließend gezielt. Mit deutlich mehr Vorlaufzeit und einer besseren Einschätzung, wo tatsächlich noch Bedarf besteht.
Natürlich ist das ein gewisses Risiko, aber aus meiner Sicht ein durchaus vertretbares. Deshalb sind die Noten, die der HR jetzt verteilt hat, für mich wieder ein gutes Beispiel dafür, wie kurzfristig solche Transferphasen teilweise bewertet werden – und welche Ansprüche bei einigen Fans mittlerweile herrschen.
Absolut einverstanden.
Hier im Forum gibt es wenigstens noch genug, die geerdet geblieben sind bzw. in dieser Transferperiode, z.B. dank Maddux und Semper Fi, hinsichtlich Vereinsfinanzierung und deren Auswirkung auf das Kadermanagement dazugelernt haben, was eben die Bewertung des Erreichten beeinflusst.
Gottseidank Ich finde das Verhalten mancher Medien(vertreter) einfach schlimm. Ich kanns leider nicht anders sagen. Bei manchen dieser Genossen ist es doch schon seit Jahren ein roter Faden, der in fast allen Berichten zur Eintracht zu finden ist. Da geht`´s nur um persönliche Befindlichkeiten und nichts sonst. Da wird alles passend gemacht. Mit objektiver Berichterstattung und Fairness hat das doch überhaupt nichts mehr zu tun. Ins eigene Weltbild passende Gerüchte (wenn überhaupt) werden zu Nachrichten aufgeblasen. Aber Mimosen wenn´s um die eigene Person geht.
Bruno_P schrieb:
Aber Mimosen wenn´s um die eigene Person geht.
Um mal klar auszudrücken, kritische Presse ist gut und wichtig.
Und wenn die Kommentar drauf kleben dürfen sie schreiben was immer sie wollen.
Bedenklich wird es wenn diese Meinung in Artikel fließt, die eben kein Kommentar sind, sondern Berichterstattung oder wenn Fragen zu Themen gestellt werden, die sie ja mit Recherche beantworten könnten.
Der Finanzartikel von Franzke vor einigen Monaten mag reißerisch aufgezogen gewesen sein, aber er hat halt Fragen gestellt und auch recherchiert.
Mir ist bewusst, dass die Medien ihr Geld verdienen müssen, ich finde ein gutes Beispiel sind oft Artikel von C. Michel und wenn man ihn dann aber in nem Podcast hört.
Im geschriebenen Wort schwingt da schon die anscheinend notwendige Ausdrucksweise mit, damit Algorithmen und Konsumenten anspringen.
Speziell vom HR als Teil des ÖR bin ich zumindest aktuell sehr stark überrascht, das ist ja schon sehr positionslastig in den Artikeln.
Und von dem jungen.... Typen, der jetzt Shorts im Rahmen von Fußball 2000 auf YT postet, fang ich lieber gar nicht an.
Respekt sich mit so wenig Ahnung und einer Stimme, die für diese Profession zumindest aktuell absolut ungeeignet ist, sich vor eine Handykamera zu klemmen und das auch noch hochzuladen.
Es scheint, dass Ahnung von Fußball wirklich absolut keine Voraussetzung mehr ist, sondern Qualität und Kommunikation die man früher nur nach 5 ausgegebenen Runden am Dorfstammtisch antraf der gewünschte Standard ist.
Kritik ist ja per se gut.
Und Grund für Kritik gibt es ja durchaus aktuell.
Aber die braucht doch auch Substanz und ein bisschen Tiefe, sonst können die alle das auch sein lassen und wir lesen halt einfach die Bild.
Ich kann verstehen, dass man bei dem ein oder anderen Spieler noch ein Fragezeichen sieht. Was aber teilweise in bestimmten Medien geschrieben wird, ist aus meiner Sicht vollkommen übertrieben. Wenn nicht in einer solchen Saison wie dieser sollen denn dann Spieler auch aus der eigenen Jugend eine echte Chance erhalten können? Und was genau haben uns in der letzten Saison eigentlich die ganzen gestandenen Spieler gebracht? Ist nicht viel wichtiger, dass es einen guten Plan gibt und eine hungrige Mannschaft auf dem Platz steht?
Am Ende geht es um Qualität. Und ob Kosugi, Baum, Maluze oder Otavio diese haben, werden wir sehen. Und so ganz alleine sind sie ja auch nicht, es gibt ja auch noch Brassier, Koch und Collins und endlich wieder einen guten Torwart im Tor und einen guten 6er vor der Abwehr. Wer jetzt schon Prognosen abgeben kann, scheint eine Glaskugel zu haben. Interessanterweise sind diese Prognosen eher negativ.
Unsere Offensive ist mit, Uzun, Burkardt, Ebnoutalib, Jupp und Doan ganz gewiss nicht von schlechten Eltern. Klar wäre ein weiterer Stürmer gut gewesen, aber eine Katastrophe ist ein ausgebliebener Transfer nicht. Natürlich kann sich ein Stürmer verletzen. Es kann aber auch einfach mal gut gehen. Letzte Saison hatten wir dahingehend genug Pech, reicht auch mal.
So besteht nun die Möglichkeit, dass sich Baum, Ebnoutalib, Maluze, Uzun und Co durch viel Spielzeit gut und schnell (weiter)entwickeln können.
Mein Glas ist auf jeden Fall halb voll, und wenn alles schiefgehen sollte, bleibt mir immernoch genug Zeit, mich aufregen zu dürfen.
Am Ende geht es um Qualität. Und ob Kosugi, Baum, Maluze oder Otavio diese haben, werden wir sehen. Und so ganz alleine sind sie ja auch nicht, es gibt ja auch noch Brassier, Koch und Collins und endlich wieder einen guten Torwart im Tor und einen guten 6er vor der Abwehr. Wer jetzt schon Prognosen abgeben kann, scheint eine Glaskugel zu haben. Interessanterweise sind diese Prognosen eher negativ.
Unsere Offensive ist mit, Uzun, Burkardt, Ebnoutalib, Jupp und Doan ganz gewiss nicht von schlechten Eltern. Klar wäre ein weiterer Stürmer gut gewesen, aber eine Katastrophe ist ein ausgebliebener Transfer nicht. Natürlich kann sich ein Stürmer verletzen. Es kann aber auch einfach mal gut gehen. Letzte Saison hatten wir dahingehend genug Pech, reicht auch mal.
So besteht nun die Möglichkeit, dass sich Baum, Ebnoutalib, Maluze, Uzun und Co durch viel Spielzeit gut und schnell (weiter)entwickeln können.
Mein Glas ist auf jeden Fall halb voll, und wenn alles schiefgehen sollte, bleibt mir immernoch genug Zeit, mich aufregen zu dürfen.
Jetzt sind wir gerade Spieler wie Dahoud oder Batshuay los geworden, die hier gut dotierte Verträge teilweise abgesessen haben, ohne eine sportliche Rolle gespielt zu haben. Wir haben gerade irgendwie den Kader bereinigt und das Gehaltsgefüge auf Normalmaß getrimmt. Und dann fordern einige, dass man vertragslose Alt-Profis holt, die vermutlich auch nicht für knapp über Mindestlohn kommen?
Ernsthaft? ? ?
Ernsthaft? ? ?
Ein Teil dieser Kostenexpansion hat auch damit zu tun, dass die Eintracht ganz erheblich an Mitarbeitern aufgestockt hat (ob sinnvoll, lasse ich mal im Raum stehen). In 2026 hat die Eintracht AG insgesamt 600-650 Mitarbeiter (!) [Quelle: Google], im Jahr 2021 waren es "nur" 520 Mitarbeiter [Quelle: Bundesanzeiger].
100 zusätzliche Mitarbeiter machen inklusive Lohnnebenkosten gut und gerne 10 Millionen Euro im Jahr aus.
100 zusätzliche Mitarbeiter machen inklusive Lohnnebenkosten gut und gerne 10 Millionen Euro im Jahr aus.
Alphakeks schrieb:
Ein Teil dieser Kostenexpansion hat auch damit zu tun, dass die Eintracht ganz erheblich an Mitarbeitern aufgestockt hat (ob sinnvoll, lasse ich mal im Raum stehen). In 2026 hat die Eintracht AG insgesamt 600-650 Mitarbeiter (!) [Quelle: Google], im Jahr 2021 waren es "nur" 520 Mitarbeiter [Quelle: Bundesanzeiger].
100 zusätzliche Mitarbeiter machen inklusive Lohnnebenkosten gut und gerne 10 Millionen Euro im Jahr aus.
Sehe das genauso. Und es sind ja nicht nur die zusätzlichen Mitarbeiter. Daneben hatten wir andere (z.B. bauliche) Investitionen, Geschäftsausweitungen und vielleicht ist auch vom beim Fußball verdienten Geld einiges in andere Abteilungen der Eintracht geflossen.
Wie heisst es so schön. "Im Erfolg werden oft die größten Fehler begangen". Und erfolgreich war die Eintracht AG doch die letzten Jahre. Jedenfalls wurde da viel Geld in die Kassen gespült. Die Frage ist also, was passierte damit. Wenn die Einnahmen im Fußball zukunftsfähig angelegt wurde, ist das auch in Ordnung (z.B. Stadion, Trainingsgelände, usw). Das wird sicherlich auch geprüft?
Bruno_P schrieb:
... und vielleicht ist auch vom beim Fußball verdienten Geld einiges in andere Abteilungen der Eintracht geflossen. …
STOP!
Lass den Verein da außen vor!
Die Zahlungen von AG an eV sind klar und auch in der Höhe exakt geregelt, da kann der Präsident nicht mal eben sagen „Ich brauch 5 Mio. für die Turner, überweist morgen mal“
Wir müssen schon den inzwischen weit verzweigten Konzern Eintracht = die AG (genauer) betrachten.
Keine Ahnung wer hier mit wem gegen wen intrigiert usw. aber die Transferleistungen der letzten Tage stimmen doch positiv. Wenn jetzt vllt Doan bliebe, Nils N./Chaibi/Larsson gingen (nur wg der Knete, nicht aus Abneigung) und Kalimuendo noch käme, wären doch alle Baustellen geschlossen. MK steht für mich gar nicht zur Debatte.
Die Diskussion ist halt sinnlos. Wirklich jeder weiß, dass Krösche selber mit einem Wechsel liebäugelt, das Thema herrscht seit 2 Jahren. Spätestens mit dem Milanflirt sollte das wirklich langsam jeder verstanden haben.
Es ist also völlig egal, iob man intern mittlerweile auch kritischer zu Krösche wäre, denn er würde von sich aus sehr wahrscheinlich im Winter seine AK aktivieren lassen von einem Club und im Sommer gehen. Hier wird teils so aggressiv und emotional argumentiert. Als würde Krösche nur darauf warten hier 10 Jahre zu verlängern. Nein tut er nicht und hat er auch nicht als man ihm intern riesige Macht und Freiheiten gegeben hat. Man wollte lange händeringend mit ihm verlängern, aber er hat abgewunken.
Wir haben so viele Probleme im Verein, vor allem die wirtschaftliche Situation und die Frage was zur Hölle bitte abgeht bei uns in Sachen Ausgaben, die Krösche Thematik ist da im Vergleich quasi irrelevant.
Es ist also völlig egal, iob man intern mittlerweile auch kritischer zu Krösche wäre, denn er würde von sich aus sehr wahrscheinlich im Winter seine AK aktivieren lassen von einem Club und im Sommer gehen. Hier wird teils so aggressiv und emotional argumentiert. Als würde Krösche nur darauf warten hier 10 Jahre zu verlängern. Nein tut er nicht und hat er auch nicht als man ihm intern riesige Macht und Freiheiten gegeben hat. Man wollte lange händeringend mit ihm verlängern, aber er hat abgewunken.
Wir haben so viele Probleme im Verein, vor allem die wirtschaftliche Situation und die Frage was zur Hölle bitte abgeht bei uns in Sachen Ausgaben, die Krösche Thematik ist da im Vergleich quasi irrelevant.
" ... Wir haben so viele Probleme im Verein, vor allem die wirtschaftliche Situation und die Frage was zur Hölle bitte abgeht bei uns in Sachen Ausgaben, die Krösche Thematik ist da im Vergleich quasi irrelevant. .."
Das ist genau die Frage, die mich auch stark beschäftigt. Die Frage ist doch: Wieso müssen wir im Fußball noch immer so viel einspielen, obwohl wir hier doch die letzten Jahre finanziell recht gut agierten und eigentlich auch Rücklagen hätten erwirtschaften müssen. Wo geht das ganze Geld im Eintracht-Geflecht hin?
Das ist genau die Frage, die mich auch stark beschäftigt. Die Frage ist doch: Wieso müssen wir im Fußball noch immer so viel einspielen, obwohl wir hier doch die letzten Jahre finanziell recht gut agierten und eigentlich auch Rücklagen hätten erwirtschaften müssen. Wo geht das ganze Geld im Eintracht-Geflecht hin?
franchise schrieb:
Wie frech ist der
Geht bei uns im Umfeld nur noch um Clickbait.
Den Sport interessiert (beruflich) doch keinen mehr.
Keine gescheite Frage zum Spiel...
Die 90 Minuten sind nur noch Medium um Drama zu machen.
Was für ne Überschrift hab ich heute gesehen...
Transfer Ticker: Hammer um Kane!
Story: "Wahrscheinlich verlängert er...."
oder "Transferknaller beim BvB!" jo, irgendein Ersatz- vom Ersatzkicker geht zu Fürth....
Es nervt mich so unheimlich, weil wir da qausi mit vorne bei sind mit unserem medialen Umfeld.
SemperFi schrieb:franchise schrieb:
Wie frech ist der
Geht bei uns im Umfeld nur noch um Clickbait.
Den Sport interessiert (beruflich) doch keinen mehr.
Keine gescheite Frage zum Spiel...
Die 90 Minuten sind nur noch Medium um Drama zu machen.
Was für ne Überschrift hab ich heute gesehen...
Transfer Ticker: Hammer um Kane!
Story: "Wahrscheinlich verlängert er...."
oder "Transferknaller beim BvB!" jo, irgendein Ersatz- vom Ersatzkicker geht zu Fürth....
Es nervt mich so unheimlich, weil wir da qausi mit vorne bei sind mit unserem medialen Umfeld.
Hab´s ja schon an anderen Stellen mehrfach gesagt. Auch ich finde das Verhalten mancher "Blätter" usw einfach widerlich. Deswegen beziehe und lese ich die auch schon lange nicht mehr. Das hat alles doch überhaupt nichts mehr mit seriöser Informationsvermittlung zu tun. Wer diese roten, grünen, ... Blättchen noch liest, unterstützt das doch und weiss hoffentlich warum er das tut
Adlersupporter schrieb:
Keine Ahnung, aber scheinbar rumort es ja intern bei der Eintracht. Ich weiß nicht, ob die Medien das alles nur erfinden. Etwas wird da schon dran sein…
Jedenfalls sollten sich da mal alle Verantwortlichen an einen Tisch setzen und die Differenzen intern ausräumen! Ist es Krösche, der seiner Arbeit nicht mehr richtig hinterhergeht.? Kann ich mir eigentlich nicht so richtig vorstellen. Besteht kein Vertrauen mehr in MK.? Da werden ja jetzt auch Zusammenhänge mit seiner "Liebelei“ mit Milan gezogen… Oder aber ist es der Aufsichtsrat, der erst ziemlich spät (wohl nach der Brentford-Niederlage vor knapp 2 Wochen) Budget für weitere Neuzugänge bereitgestellt hat.? Es gab die Kaderbaustellen ja schon vor dem Brentford-Spiel und es hätte eigentlich schon früher klar sein müssen, das gerade im Abwehrbereich /Sturm noch was getan werden muss…
Wie dem auch sei: Die Transferphase ist bislang ziemlich bescheiden gelaufen. Ich hoffe die Eintracht bekommt intern (Krösche/ Beck und Co.) noch die Kurve. Es geht nur gemeinsam!
Nur weil Durstewitz sich mal wieder was zusammenreint, muss es nicht gleich stimmen. Sicher gab es schon entspanntere Transferphasen, aber alles ist ja nun auch nicht schlecht. Wenn einer vor 2 Monaten gesagt hätte, dass wir Atubolu für 13 Mio. bekommen und Onydika für 10, hätte man Krösche gefeiert.
Vielleicht sollte man bis zum Ende abwarten, bevor man dem Untergangsprophen Durstewitz folgt.
"... Nur weil Durstewitz sich mal wieder was zusammenreint, muss es nicht gleich stimmen. Sicher gab es schon entspanntere Transferphasen, aber alles ist ja nun auch nicht schlecht. Wenn einer vor 2 Monaten gesagt hätte, dass wir Atubolu für 13 Mio. bekommen und Onydika für 10, hätte man Krösche gefeiert.
Vielleicht sollte man bis zum Ende abwarten, bevor man dem Untergangsprophen Durstewitz folgt."
Sehe ich alles ganz genauso. Gerade auch die Anmerkungen zum FR-Kollegen. War zusammen mit seinem damaligen Mitschreiber-Kollegen einer der Gründe warum ich die FR seinerzeit gecancelt hatte. Diese Schreiberei ging mir einfach auf die Nerven, bei denen sich die Schreiberlinge wichtiger nehmen als das worüber sie berichten (sollen).
Vielleicht sollte man bis zum Ende abwarten, bevor man dem Untergangsprophen Durstewitz folgt."
Sehe ich alles ganz genauso. Gerade auch die Anmerkungen zum FR-Kollegen. War zusammen mit seinem damaligen Mitschreiber-Kollegen einer der Gründe warum ich die FR seinerzeit gecancelt hatte. Diese Schreiberei ging mir einfach auf die Nerven, bei denen sich die Schreiberlinge wichtiger nehmen als das worüber sie berichten (sollen).
Ich kann diese Diskussion nicht nachvollziehen.
Wollen wir jetzt jede Unzulänglichkeit im sportlich operativen Geschäft als Argument nehmen? Für was eigentlich, dass Hellmanns Gehalt gekürzt werden soll? Welches denn eigentlich, das fixe oder die Prämien? Und wieso eigentlich?
Eintracht Frankfurt wurde komplett umgebaut.
Die Fußball AG verzeichnete vor 10 Jahren noch einen Jahresumsatz von 109 Mio Euro.
Wir sind jetzt stabil bei knapp 400 Mio Euro angelangt, mit einer Corona-Delle, die andere ungepamperte Vereine nicht so gut wegstecken konnten. In dieser Zeit haben wir mehrmals international gespielt, haben zwei wichtige Titel gewonnen, wir haben eine neue Zentrale und Profi Camp errichtet, wir haben eine erfolgreiche Frauenmannschaft, wir haben das NLZ komplett neu aufgestellt (die Erfolge zeichnen sich mehr und mehr ab), und und und..
Die letzten 10 Jahre zeugen von einem insgesamt großartigem Management und das wird Euch jetzt echt versauert, weil die Kaderplanung schleppend vorankommt, weil Skhiri zu wenig geleistet hat für sein Gehalt, weil es "besser" wäre, dass Hellmann nur 2 anstatt 2,5 Mio Euro verdient, damit wir dann schon wieder die Hälfte für die 1 Mio Verbandsstrafen zusammen hätten?
Ich bin durchaus für eine kritische Betrachtung und Kontrolle, aber ich verstehe hier momentan nicht die Argumentation, die es rechtfertigt, sich über fragwürdige Zahlen aufzuregen.
Wollen wir jetzt jede Unzulänglichkeit im sportlich operativen Geschäft als Argument nehmen? Für was eigentlich, dass Hellmanns Gehalt gekürzt werden soll? Welches denn eigentlich, das fixe oder die Prämien? Und wieso eigentlich?
Eintracht Frankfurt wurde komplett umgebaut.
Die Fußball AG verzeichnete vor 10 Jahren noch einen Jahresumsatz von 109 Mio Euro.
Wir sind jetzt stabil bei knapp 400 Mio Euro angelangt, mit einer Corona-Delle, die andere ungepamperte Vereine nicht so gut wegstecken konnten. In dieser Zeit haben wir mehrmals international gespielt, haben zwei wichtige Titel gewonnen, wir haben eine neue Zentrale und Profi Camp errichtet, wir haben eine erfolgreiche Frauenmannschaft, wir haben das NLZ komplett neu aufgestellt (die Erfolge zeichnen sich mehr und mehr ab), und und und..
Die letzten 10 Jahre zeugen von einem insgesamt großartigem Management und das wird Euch jetzt echt versauert, weil die Kaderplanung schleppend vorankommt, weil Skhiri zu wenig geleistet hat für sein Gehalt, weil es "besser" wäre, dass Hellmann nur 2 anstatt 2,5 Mio Euro verdient, damit wir dann schon wieder die Hälfte für die 1 Mio Verbandsstrafen zusammen hätten?
Ich bin durchaus für eine kritische Betrachtung und Kontrolle, aber ich verstehe hier momentan nicht die Argumentation, die es rechtfertigt, sich über fragwürdige Zahlen aufzuregen.
Was auch die ganze Zeit meine Vermutung war.
Natürlich trifft auch Krösche mit seiner Fehleinschätzung einiger Spiele eine Mitschuld. Aber unser Aufsichtsrat scheint unser Festgeldkonto härter zu verteidigen als Dagobert seinen Geldspeicher. Was dann dazu führt, dass wir diverse sehr gute Gelegenheiten verpassen und am Ende des Transferfenster, wie früher auf dem Bolzplatz, das dicke Kind nehmen müssen.
Natürlich trifft auch Krösche mit seiner Fehleinschätzung einiger Spiele eine Mitschuld. Aber unser Aufsichtsrat scheint unser Festgeldkonto härter zu verteidigen als Dagobert seinen Geldspeicher. Was dann dazu führt, dass wir diverse sehr gute Gelegenheiten verpassen und am Ende des Transferfenster, wie früher auf dem Bolzplatz, das dicke Kind nehmen müssen.
kann man nicht lustiger sagen Ist natürlich auch eher eine Milchmädchenrechnung.
Du hast es ja schon gesagt. Statt recht schnell passende und entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten (die auch im Rahmen unserer Möglichkeiten kaum ein Risiko dargestellt hätten) müssen wir dann - wenn die Serie schon gestartet ist - nehmen was halt noch da ist (kann natürlich auch passen, aber sportlich allemal ein Risiko).
Du hast es ja schon gesagt. Statt recht schnell passende und entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten (die auch im Rahmen unserer Möglichkeiten kaum ein Risiko dargestellt hätten) müssen wir dann - wenn die Serie schon gestartet ist - nehmen was halt noch da ist (kann natürlich auch passen, aber sportlich allemal ein Risiko).
Ich erlaube mir mal, einen neuen Thread für die laufende Saison zu eröffnen. Ist ja gut möglich, dass es dieses Jahr sportlich wieder erfolgreicher läuft und die U19 dementsprechend auch etwas mehr Aufmerksamkeit erhält.
Die U19 wurde für die diesjährige Vorrunde der U19-DFB-Nachwuchsliga mit den altbekannten Gegnern Nürnberg und Fürth aus Franken, den Ostklubs Erfurt, Dresden und Aue sowie Leipzig in eine Gruppe eingeteilt. Gegen Erfurt hatte man tatsächlich schon mal 2000 im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren gespielt. Leipzig hat man vorletzte Saison im Achtelfinale der Meisterschaftsrunde und letzte Saison im Achtelfinale des Pokals jeweils geschlagen.
Der Saisonstart lief mit einem 4:2 in Nürnberg und einem 2:0 gegen Erfurt (bei dem man keinen Torschuss des Gegners zuließ und mit einer besseren Chancenverwertung auch gut und gerne 6-8 Tore hätte erzielen können) ausgesprochen gut. Leipzig ist sicherlich der Favorit in der Gruppe, hat jedoch überraschend in Erfurt verloren und sich auch gegen Dresden lange schwergetan. Dahinter würde ich Nürnberg als unseren schärfsten Konkurrenten ansehen.
Insofern war vor allem der Sieg im ersten Saisonspiel sehr wertvoll. Insgesamt ist das aber sicherlich eine Gruppe in der man gerade nach diesem Saisonstart Liga A für die Hauptrunde erreichen sollte. Hierfür qualifizieren sich wie üblich die Gruppensieger, Zweiten sowie die sechs besten Drittplatzierten der neun regionalen Vorrundengruppen.
Den Spielplan und die aktuelle Tabelle findet man auf der Webseite der Eintracht:
https://nachwuchs.eintracht.de/u19/dfb-nachwuchsliga/spielplan/
Den Kader hätte ich vor der Saison ehrlich gesagt als kleine Wundertüte bezeichnet. Mit Benjamin Dzanovic ist der mit Abstand beste Scorer der Mannschaft weg. Ebu und Staffi spielen als vermeintlich größte Talente des Jahrgangs ja ohnehin schon länger nicht mehr in der U19. Zudem wurden mit Emil Möhler (Tor), Niklas Scheller (Abwehr), Christian Prenaj (Mittelfeld) und Keziah Oteng-Mensah (Sturm) in jedem Mannschaftsteil der vielleicht individuell stärkste Spieler vorzeitig in die zweite Mannschaft hochgezogen bzw. im Fall von Oteng-Mensah verkauft. Hinzu kommt, dass wohl auch Niko Ilicevic mit seinem 16. Geburtstag am 30. Oktober sofort in den Herrenbereich wechselt.
Auch die Übersicht des Kaders gibt es über die Webseite:
https://nachwuchs.eintracht.de/u19/kader/
An dieser Stelle würde ich gerne noch mal eine ausführliche individuelle Einschätzung des Kaders abgeben.
Tor
Etwas überraschend hat sich wohl Laurin Müller im Duell der Torhüter durchgesetzt und geht als Stammtorwart in die Saison. Zumindest stand er in den ersten beiden Saisonspielen über die volle Spielzeit im Tor. Ich hatte eigentlich mit Meris Gradascevic im Tor gerechnet, der vergangene Saison bereits vorzeitig aus der U17 hochgezogen wurde und in der U19 hinter Möhler einiges als Spielzeit erhalten hat.
Gut möglich, dass es über die Saison gesehen aber noch zu einer eher ausgewogenen Aufteilung der Spielzeit kommen wird. Grundsätzlich würde ich Gradascevic nämlich sogar als aktuell größtes Talent auf der Position des Torwarts im Leistungsbereich des NLZ bezeichnen. Müller, der sich vergangene Saison die Spielzeit mit Hannes Georg in der U17 nahezu in einem 50/50 Split geteilt hat, kann man aber auf jeden Fall auch etwas zutrauen. Der jahrgangsältere Marlon Franzen ist dahinter wie schon in der vergangenen Saison die klare Nummer 3 und profitiert vom vorzeitigen Aufstieg Möhlers in die zweite Mannschaft, der ihm wohl den Kaderplatz gesichert hat.
Abwehr
In der Abwehr ist man meiner Meinung nach ziemlich dünn besetzt. Im Grunde ist für jede Position der Viererkette nur ein gelernter Spieler verfügbar. Besonders in der Innenverteidigung könnte es im Laufe der Saison kritisch werden. Nicolas Peter und Igor Dola sind mit jeweils 1,90 Meter zwei körperlich imposante Abwehrspieler, die im Verbund aber Tempodefizite aufweisen könnten. Das hat man schon vergangene Saison sehen können, als Peter gleich vier rote Karten gesammelt hat.
Mit Allen Adjej steht zwar noch ein weiterer Spieler im Kader, der als Innenverteidiger spielen kann, den ich persönlich im defensiven Mittelfeld mit seiner Beweglichkeit, Ballbehandlung und Passspiel aber deutlich stärker einschätze. In den ersten beiden Saisonspielen hat man sich damit beholfen, dass in Person von Luca Gebhardt und Luka Radic zwei Mittelfeldspieler in der Innenverteidigung ausgeholfen haben. Peter stand nämlich aus mir unbekannten Gründen beide Male nicht mal im Kader.
Als Linksverteidiger hat man mit Maximilian Arlinghaus einen guten Allrounder mit Potenzial für mehr im Kader. Hinter ihm ist man allerdings quasi blank. Als Rechtsverteidiger steht der leider sehr verletzungsanfällige Paul Bahoya zur Verfügung. Auf der Seite ist man zumindest insofern gut aufgestellt, dass mit Sahin Balta und zuletzt bisweilen auch Flavio Sportelli zwei Stürmer zum Außenverteidiger umfunktioniert wurden. Balta ist auf dieser Position auch erst mal gesetzt, wechselt im Laufe des Spiels aber auch hin und wieder in die Offensive. Hinzu kommt noch die Allzweckwaffe Johannes Vött, der bis auf IV und MS schon alles gespielt hat, vorzugsweise die Sechs oder als Außenverteidiger.
Mittelfeld
In diesem Mannschaftsteil ist man definitiv am besten aufgestellt. Für die Sechs hat man mit Gebhardt eine vor allem defensiv starke, mit Adjej eine eher dynamische Option, auch wenn beide aufgrund ihres Aufbauspiels wohl auch weiterhin als Springer in der Innenverteidigung aushelfen müssen. Hinzu kommen die ebenfalls bereits erwähnten Radic, der im Zentrum alles spielen kann, und Vött.
Für die spielerischen Akzente sind vor allem Philip Buchta, Leonidas Tsiokos und Niko Ilicevic zuständig, die zusammen mit Radic auch die Standardspezialisten der Mannschaft bilden. Buchta ist zuletzt vom klassischen Zehner eher in die Position des tieferen Spielmachers gerückt. Tsiokos muss wohl aktuell ausfallen, er stand bisher jedenfalls nicht mal im Kader. Ilicevic hat seine Qualität in den ersten beiden Partien bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er war wirklich sehr spielfreudig und auch deutlich dominanter als in der vergangenen Saison unterwegs. Da ist er phasenweise öfter abgetaucht. Man darf aber nicht vergessen, dass Gigi auch in der U19 schon mit Spielern auf dem Platz steht, die bis zu vier oder fünf Jahre älter sind. Da war der körperliche Unterschied teilweise noch enorm.
Die weiteren Individualisten im Kader sind Bilal Daaou und Tarik Boujataoui, die zwischen einer zentralen Rolle und der Flügelposition pendeln. Daaou wurde vergangenes Jahr in der Rückrunde schon vorzeitig in die U19 hochgezogen und scheint diese Saison gesetzt zu sein. Boujataoui hat vergangenes Jahr in der U17 eine riesige Entwicklung genommen und war mit Abstand der beste Scorer der Mannschaft, könnte nun aber körperlich noch etwas brauchen.
Darüber gibt es noch Marcel Zaremba und Lukas Voepel, die aber bereits vergangene Saison in der U17 wenig Spielzeit erhalten haben und hinter den anderen Jungs klar als Ersatzspieler eingeplant sind. In beiden Fällen etwas schade, weil ich durchaus Potenzial für mehr sehe, aber die Konkurrenz ist eben echt stark. Voepel, der oft auf der Außenbahn spielt, könnte im Laufe der Saison aber vielleicht noch als Linksverteidiger eine Alternative sein.
Sturm
Ein echtes Toptalent hat man nach den Wechseln von Keziah Oteng-Mensah und Josef Haßfeld im Sturm zwar nicht mehr im Kader, dennoch ist man im Angriff meiner Meinung durchaus ordentlich besetzt, zumal Daaou, Boujataoui und Tsiokos ebenfalls in vorderster Front spielen können. Über die Flügel hat Junior Nhampule zuletzt einen großen Schritt gemacht und ist mit seinem Tempo und seiner Körperlichkeit eine echte Waffe. Da sehe ich auch noch jede Menge Potenzial, nachdem er in den vergangenen Jahren oft von Verletzungen zurückgeworfen wurde.
Als klassischer Mittelstürmer ist Marcello Bouvier klar gesetzt, der auch vergangene Saison bereits vorzeitig in die U19 hochgezogen wurde. Mit über 1,90 Meter ist er vor allem ein körperlich starker Spieler, für seine Größe aber auch recht schnell. In der Ballverarbeitung und im Zusammenspiel könnte er noch sauberer werden, vor allem bei Direktabnahmen im Strafraum hat er im Abschluss aber auch einige technische Raffinessen drauf. Da waren schon ein paar schöne Tore durch einen guten Kontakt mit der Hacke oder dem Außenrist dabei.
Hinzu kommen Balta und Sportelli, die als Rechtsaußen oder auch zentral agieren können, aber wie vorhin bereits erwähnt teils auch als Außenverteidiger eingeplant sind. Besonders Balta fällt mir dabei immer wieder mit guten Hereingaben auf, während Sportelli vor allem als Joker überragt. Er hat seit Beginn der vergangenen Saison in knapp 700 Minuten ganze 11 Scorer produziert und sich eigentlich mehr Spielzeit verdient. Komplettiert wird der Angriff von Pusat Ay, der ebenfalls sowohl zentral als auch auf dem Flügel, dann zumeist über links, agieren kann. Auch er hat gemessen an seiner Spielzeit eigentlich eine gute Torquote, ist aber meistens eher Ersatz.
Die U19 wurde für die diesjährige Vorrunde der U19-DFB-Nachwuchsliga mit den altbekannten Gegnern Nürnberg und Fürth aus Franken, den Ostklubs Erfurt, Dresden und Aue sowie Leipzig in eine Gruppe eingeteilt. Gegen Erfurt hatte man tatsächlich schon mal 2000 im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren gespielt. Leipzig hat man vorletzte Saison im Achtelfinale der Meisterschaftsrunde und letzte Saison im Achtelfinale des Pokals jeweils geschlagen.
Der Saisonstart lief mit einem 4:2 in Nürnberg und einem 2:0 gegen Erfurt (bei dem man keinen Torschuss des Gegners zuließ und mit einer besseren Chancenverwertung auch gut und gerne 6-8 Tore hätte erzielen können) ausgesprochen gut. Leipzig ist sicherlich der Favorit in der Gruppe, hat jedoch überraschend in Erfurt verloren und sich auch gegen Dresden lange schwergetan. Dahinter würde ich Nürnberg als unseren schärfsten Konkurrenten ansehen.
Insofern war vor allem der Sieg im ersten Saisonspiel sehr wertvoll. Insgesamt ist das aber sicherlich eine Gruppe in der man gerade nach diesem Saisonstart Liga A für die Hauptrunde erreichen sollte. Hierfür qualifizieren sich wie üblich die Gruppensieger, Zweiten sowie die sechs besten Drittplatzierten der neun regionalen Vorrundengruppen.
Den Spielplan und die aktuelle Tabelle findet man auf der Webseite der Eintracht:
https://nachwuchs.eintracht.de/u19/dfb-nachwuchsliga/spielplan/
Den Kader hätte ich vor der Saison ehrlich gesagt als kleine Wundertüte bezeichnet. Mit Benjamin Dzanovic ist der mit Abstand beste Scorer der Mannschaft weg. Ebu und Staffi spielen als vermeintlich größte Talente des Jahrgangs ja ohnehin schon länger nicht mehr in der U19. Zudem wurden mit Emil Möhler (Tor), Niklas Scheller (Abwehr), Christian Prenaj (Mittelfeld) und Keziah Oteng-Mensah (Sturm) in jedem Mannschaftsteil der vielleicht individuell stärkste Spieler vorzeitig in die zweite Mannschaft hochgezogen bzw. im Fall von Oteng-Mensah verkauft. Hinzu kommt, dass wohl auch Niko Ilicevic mit seinem 16. Geburtstag am 30. Oktober sofort in den Herrenbereich wechselt.
Auch die Übersicht des Kaders gibt es über die Webseite:
https://nachwuchs.eintracht.de/u19/kader/
An dieser Stelle würde ich gerne noch mal eine ausführliche individuelle Einschätzung des Kaders abgeben.
Tor
Etwas überraschend hat sich wohl Laurin Müller im Duell der Torhüter durchgesetzt und geht als Stammtorwart in die Saison. Zumindest stand er in den ersten beiden Saisonspielen über die volle Spielzeit im Tor. Ich hatte eigentlich mit Meris Gradascevic im Tor gerechnet, der vergangene Saison bereits vorzeitig aus der U17 hochgezogen wurde und in der U19 hinter Möhler einiges als Spielzeit erhalten hat.
Gut möglich, dass es über die Saison gesehen aber noch zu einer eher ausgewogenen Aufteilung der Spielzeit kommen wird. Grundsätzlich würde ich Gradascevic nämlich sogar als aktuell größtes Talent auf der Position des Torwarts im Leistungsbereich des NLZ bezeichnen. Müller, der sich vergangene Saison die Spielzeit mit Hannes Georg in der U17 nahezu in einem 50/50 Split geteilt hat, kann man aber auf jeden Fall auch etwas zutrauen. Der jahrgangsältere Marlon Franzen ist dahinter wie schon in der vergangenen Saison die klare Nummer 3 und profitiert vom vorzeitigen Aufstieg Möhlers in die zweite Mannschaft, der ihm wohl den Kaderplatz gesichert hat.
Abwehr
In der Abwehr ist man meiner Meinung nach ziemlich dünn besetzt. Im Grunde ist für jede Position der Viererkette nur ein gelernter Spieler verfügbar. Besonders in der Innenverteidigung könnte es im Laufe der Saison kritisch werden. Nicolas Peter und Igor Dola sind mit jeweils 1,90 Meter zwei körperlich imposante Abwehrspieler, die im Verbund aber Tempodefizite aufweisen könnten. Das hat man schon vergangene Saison sehen können, als Peter gleich vier rote Karten gesammelt hat.
Mit Allen Adjej steht zwar noch ein weiterer Spieler im Kader, der als Innenverteidiger spielen kann, den ich persönlich im defensiven Mittelfeld mit seiner Beweglichkeit, Ballbehandlung und Passspiel aber deutlich stärker einschätze. In den ersten beiden Saisonspielen hat man sich damit beholfen, dass in Person von Luca Gebhardt und Luka Radic zwei Mittelfeldspieler in der Innenverteidigung ausgeholfen haben. Peter stand nämlich aus mir unbekannten Gründen beide Male nicht mal im Kader.
Als Linksverteidiger hat man mit Maximilian Arlinghaus einen guten Allrounder mit Potenzial für mehr im Kader. Hinter ihm ist man allerdings quasi blank. Als Rechtsverteidiger steht der leider sehr verletzungsanfällige Paul Bahoya zur Verfügung. Auf der Seite ist man zumindest insofern gut aufgestellt, dass mit Sahin Balta und zuletzt bisweilen auch Flavio Sportelli zwei Stürmer zum Außenverteidiger umfunktioniert wurden. Balta ist auf dieser Position auch erst mal gesetzt, wechselt im Laufe des Spiels aber auch hin und wieder in die Offensive. Hinzu kommt noch die Allzweckwaffe Johannes Vött, der bis auf IV und MS schon alles gespielt hat, vorzugsweise die Sechs oder als Außenverteidiger.
Mittelfeld
In diesem Mannschaftsteil ist man definitiv am besten aufgestellt. Für die Sechs hat man mit Gebhardt eine vor allem defensiv starke, mit Adjej eine eher dynamische Option, auch wenn beide aufgrund ihres Aufbauspiels wohl auch weiterhin als Springer in der Innenverteidigung aushelfen müssen. Hinzu kommen die ebenfalls bereits erwähnten Radic, der im Zentrum alles spielen kann, und Vött.
Für die spielerischen Akzente sind vor allem Philip Buchta, Leonidas Tsiokos und Niko Ilicevic zuständig, die zusammen mit Radic auch die Standardspezialisten der Mannschaft bilden. Buchta ist zuletzt vom klassischen Zehner eher in die Position des tieferen Spielmachers gerückt. Tsiokos muss wohl aktuell ausfallen, er stand bisher jedenfalls nicht mal im Kader. Ilicevic hat seine Qualität in den ersten beiden Partien bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er war wirklich sehr spielfreudig und auch deutlich dominanter als in der vergangenen Saison unterwegs. Da ist er phasenweise öfter abgetaucht. Man darf aber nicht vergessen, dass Gigi auch in der U19 schon mit Spielern auf dem Platz steht, die bis zu vier oder fünf Jahre älter sind. Da war der körperliche Unterschied teilweise noch enorm.
Die weiteren Individualisten im Kader sind Bilal Daaou und Tarik Boujataoui, die zwischen einer zentralen Rolle und der Flügelposition pendeln. Daaou wurde vergangenes Jahr in der Rückrunde schon vorzeitig in die U19 hochgezogen und scheint diese Saison gesetzt zu sein. Boujataoui hat vergangenes Jahr in der U17 eine riesige Entwicklung genommen und war mit Abstand der beste Scorer der Mannschaft, könnte nun aber körperlich noch etwas brauchen.
Darüber gibt es noch Marcel Zaremba und Lukas Voepel, die aber bereits vergangene Saison in der U17 wenig Spielzeit erhalten haben und hinter den anderen Jungs klar als Ersatzspieler eingeplant sind. In beiden Fällen etwas schade, weil ich durchaus Potenzial für mehr sehe, aber die Konkurrenz ist eben echt stark. Voepel, der oft auf der Außenbahn spielt, könnte im Laufe der Saison aber vielleicht noch als Linksverteidiger eine Alternative sein.
Sturm
Ein echtes Toptalent hat man nach den Wechseln von Keziah Oteng-Mensah und Josef Haßfeld im Sturm zwar nicht mehr im Kader, dennoch ist man im Angriff meiner Meinung durchaus ordentlich besetzt, zumal Daaou, Boujataoui und Tsiokos ebenfalls in vorderster Front spielen können. Über die Flügel hat Junior Nhampule zuletzt einen großen Schritt gemacht und ist mit seinem Tempo und seiner Körperlichkeit eine echte Waffe. Da sehe ich auch noch jede Menge Potenzial, nachdem er in den vergangenen Jahren oft von Verletzungen zurückgeworfen wurde.
Als klassischer Mittelstürmer ist Marcello Bouvier klar gesetzt, der auch vergangene Saison bereits vorzeitig in die U19 hochgezogen wurde. Mit über 1,90 Meter ist er vor allem ein körperlich starker Spieler, für seine Größe aber auch recht schnell. In der Ballverarbeitung und im Zusammenspiel könnte er noch sauberer werden, vor allem bei Direktabnahmen im Strafraum hat er im Abschluss aber auch einige technische Raffinessen drauf. Da waren schon ein paar schöne Tore durch einen guten Kontakt mit der Hacke oder dem Außenrist dabei.
Hinzu kommen Balta und Sportelli, die als Rechtsaußen oder auch zentral agieren können, aber wie vorhin bereits erwähnt teils auch als Außenverteidiger eingeplant sind. Besonders Balta fällt mir dabei immer wieder mit guten Hereingaben auf, während Sportelli vor allem als Joker überragt. Er hat seit Beginn der vergangenen Saison in knapp 700 Minuten ganze 11 Scorer produziert und sich eigentlich mehr Spielzeit verdient. Komplettiert wird der Angriff von Pusat Ay, der ebenfalls sowohl zentral als auch auf dem Flügel, dann zumeist über links, agieren kann. Auch er hat gemessen an seiner Spielzeit eigentlich eine gute Torquote, ist aber meistens eher Ersatz.
Vergesst mal nicht, dass die Eintracht für Leute wie Smolcic, Onguene, Ebimbe, Ngankam. Wahi, Hauge, Nkounkou, Skhiri, Alidou usw. mit Sicherheit weiterhin Gehaltsbeteiligungen bezahlen wird oder den Spielern eine Verlustprämie zahlen muss. Gleiches gilt für diese ganzen Notleihen wie bei Ngankam. Natürlich hat die Effag hier auch ein Teil des fürstlichen Gehalts übernommen, als der in der zweiten Liga rumstümperte. Die haben hier alle den Vertrag ihres Lebens unterschrieben. Das wird man wie einen riesigen Wasserkopf vor sich her schieben und macht handlungsunfähig.
Diese ganze finanzielle Misere wird viel zu wenig betrachtet. Wie kann es denn sein, dass man auf derartige Transferüberschüsse angewiesen ist? 55 Millionen für Brown sind kein Taschengeld und trotzdem geht fast nix. Man darf nicht vergessen, dass auf der Einnahmenseite auch die CL Millionen stehen und alle sonstigen Einmahmequellen wie eine Zitrone ausgequetscht werden. Hier läuft nicht nur auf sportlicher Ebene einiges schief!
Diese ganze finanzielle Misere wird viel zu wenig betrachtet. Wie kann es denn sein, dass man auf derartige Transferüberschüsse angewiesen ist? 55 Millionen für Brown sind kein Taschengeld und trotzdem geht fast nix. Man darf nicht vergessen, dass auf der Einnahmenseite auch die CL Millionen stehen und alle sonstigen Einmahmequellen wie eine Zitrone ausgequetscht werden. Hier läuft nicht nur auf sportlicher Ebene einiges schief!
"Diese ganze finanzielle Misere wird viel zu wenig betrachtet. Wie kann es denn sein, dass man auf derartige Transferüberschüsse angewiesen ist? 55 Millionen für Brown sind kein Taschengeld und trotzdem geht fast nix. Man darf nicht vergessen, dass auf der Einnahmenseite auch die CL Millionen stehen und alle sonstigen Einmahmequellen wie eine Zitrone ausgequetscht werden. Hier läuft nicht nur auf sportlicher Ebene einiges schief!"
Dieser Punkt beschäftigt mich auch schon länger, ohne dass ich aber für mich eine Erklärung dafür habe. Die letzten Jahre war unser Fußball - so hatte es den Anschein - finanziell doch erfolgreich (erfolgreiche Transferbilanz mit lukrativen Verkäufen, hohe und regelmäßige Einnahmen, auch durch das internationale Geschäft usw). Trotzdem hat man den Eindruck, dass es finanziell knapp ist und keine Spielräume bzw Reserven da sind. Vielleicht täuscht dies jedoch und es wurden doch Rücklagen geschaffen. Es passt irgendwie nicht.
Dazu kommt, dass die Eintracht ihre Aktivitäten auf anderen Gebieten doch sehr erfolgreich ausweitet z.B. auch mit neuen Sportarten. Weiterhin ist die Eintracht heute bundesweit bekannt und erfolgreich mit vielen anderen Sportarten wie ua mit der Leichtathletik, usw. Die Eintracht ist heute doch bei vielen Sportarten erfolgreich und präsent. Dies alles ist nicht leicht zu stemmen und erfordert ein gutes Controlling.
Dieser Punkt beschäftigt mich auch schon länger, ohne dass ich aber für mich eine Erklärung dafür habe. Die letzten Jahre war unser Fußball - so hatte es den Anschein - finanziell doch erfolgreich (erfolgreiche Transferbilanz mit lukrativen Verkäufen, hohe und regelmäßige Einnahmen, auch durch das internationale Geschäft usw). Trotzdem hat man den Eindruck, dass es finanziell knapp ist und keine Spielräume bzw Reserven da sind. Vielleicht täuscht dies jedoch und es wurden doch Rücklagen geschaffen. Es passt irgendwie nicht.
Dazu kommt, dass die Eintracht ihre Aktivitäten auf anderen Gebieten doch sehr erfolgreich ausweitet z.B. auch mit neuen Sportarten. Weiterhin ist die Eintracht heute bundesweit bekannt und erfolgreich mit vielen anderen Sportarten wie ua mit der Leichtathletik, usw. Die Eintracht ist heute doch bei vielen Sportarten erfolgreich und präsent. Dies alles ist nicht leicht zu stemmen und erfordert ein gutes Controlling.
Ich nehme mal an dass die Megatransfers über die Jahre als Rate fließen, wie es finanziell nötig ist und nicht direkt in einer Summe, wenn der Transfer durch ist.
Somit kann man besser planen und das Budget wird nicht wie bei der Finanzspritze für Herrha damals auf einmal auf den Kopf gekloppt (Steuern muss man auch noch sehen)
Damit hat man bei bspw 100 Mio über 4 Jahre eben festes Budget von 25 Mio für den Etat. Das man das ggf. auch bei anderen Transfers macht wie zB Brown jetzt liegt mMn auf der Hand
Die Planungssicherheit durch Transfers in Raten ist wichtig damit man eben nicht das zweite Schalke wird und über seinen Verhältnissen rutscht
Somit kann man besser planen und das Budget wird nicht wie bei der Finanzspritze für Herrha damals auf einmal auf den Kopf gekloppt (Steuern muss man auch noch sehen)
Damit hat man bei bspw 100 Mio über 4 Jahre eben festes Budget von 25 Mio für den Etat. Das man das ggf. auch bei anderen Transfers macht wie zB Brown jetzt liegt mMn auf der Hand
Die Planungssicherheit durch Transfers in Raten ist wichtig damit man eben nicht das zweite Schalke wird und über seinen Verhältnissen rutscht
Das ist auch etwas was mir in der Diskussion um Kaua etwas untergeht.
Rein grundsätzlich sind seine Fehler sowie deren Anzahl nicht in höchstem Maße problematisch. Fehler macht jeder und ganz besonders in jungen Jahren, weil man schlichtweg noch nicht so viele unterschiedliche Situationen erlebt hat wie ein seasoned veteran und daher nicht für jede Situation eine Lösung parat hat.
Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben.
Bei Kaua scheint es auch deshalb nicht zu reichen und er verunsichert dadurch die Abwehr. Man könnte da jetzt eine Henne-Ei-Diskussion darüber anstoßen, ob Kaua auch wegen der ständig patzenden Abwehr verunsichert ist. Aber was ist den der Kernarbeitsauftrag eines jeden Torhüters? Bereit zu sein wenn die Vordermänner, mal wieder, patzen. Wenn man aber nur mit einer fehlerlos performenden Abwehr mental klarkommt, dann ist Torhüter evtl der falsche Beruf.
Kaua ist jetzt kein Thekenkicker, ein (potentieller) Top-6 Verein aber anscheinend doch ein oder zwei Nummern zu groß für ihn.
Rein grundsätzlich sind seine Fehler sowie deren Anzahl nicht in höchstem Maße problematisch. Fehler macht jeder und ganz besonders in jungen Jahren, weil man schlichtweg noch nicht so viele unterschiedliche Situationen erlebt hat wie ein seasoned veteran und daher nicht für jede Situation eine Lösung parat hat.
Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben.
Bei Kaua scheint es auch deshalb nicht zu reichen und er verunsichert dadurch die Abwehr. Man könnte da jetzt eine Henne-Ei-Diskussion darüber anstoßen, ob Kaua auch wegen der ständig patzenden Abwehr verunsichert ist. Aber was ist den der Kernarbeitsauftrag eines jeden Torhüters? Bereit zu sein wenn die Vordermänner, mal wieder, patzen. Wenn man aber nur mit einer fehlerlos performenden Abwehr mental klarkommt, dann ist Torhüter evtl der falsche Beruf.
Kaua ist jetzt kein Thekenkicker, ein (potentieller) Top-6 Verein aber anscheinend doch ein oder zwei Nummern zu groß für ihn.
"Kaua ist jetzt kein Thekenkicker, ein (potentieller) Top-6 Verein aber anscheinend doch ein oder zwei Nummern zu groß für ihn."
weiss ich nicht. das von Dir genannte Problem, ist m.E. eigentlich ein Punkt, der in einem soliden, stabilen Umfeld und mit entsprechender fachlicher Unterstützung noch dazu in diesem Zeitraum hätte gelöst werden müssen. Und das hat m.E. weniger mit dem jungen Torwart selbst (sicherlich auch) als mit dem hier für Ihn zuständigen Umfeld zu tun.
"Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben."
Du sagst es ja selbst. Das sind doch genau die Punkte. Man sieht doch m.E. dass er wirklich alles hat, was ein sehr guter Torwart braucht (Reaktion, Sprungkraft, Spielverständnis, fußballerische Fähigkeit, Körperlichkeit, ...). Nur ist Ihm hier seine Psyche abhanden gekommen. Und da war das Umfeld hier und seine Umgebung nicht unschuldig daran. Aber daran lässt sich doch arbeiten. Auch an der Arbeit hat man doch solches erlebt. In diesen Fällen, hiess es, den Kandidaten aus der Schusslinie nehmen, Ihm Ruhe geben, aufbauen und in einem ruhigeren Umfeld zu seiner möglichen Leistung bringen.
M.E. Ist er noch immer ein von der Veranlagung her sehr guter Torwart, der zwar sicher auch noch an einigen fussballerischen Punkten arbeiten muss, der aber vor allem erst einmal mental wieder auf Höhe gebracht werden muss. Und dann liefert er auch.
weiss ich nicht. das von Dir genannte Problem, ist m.E. eigentlich ein Punkt, der in einem soliden, stabilen Umfeld und mit entsprechender fachlicher Unterstützung noch dazu in diesem Zeitraum hätte gelöst werden müssen. Und das hat m.E. weniger mit dem jungen Torwart selbst (sicherlich auch) als mit dem hier für Ihn zuständigen Umfeld zu tun.
"Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben."
Du sagst es ja selbst. Das sind doch genau die Punkte. Man sieht doch m.E. dass er wirklich alles hat, was ein sehr guter Torwart braucht (Reaktion, Sprungkraft, Spielverständnis, fußballerische Fähigkeit, Körperlichkeit, ...). Nur ist Ihm hier seine Psyche abhanden gekommen. Und da war das Umfeld hier und seine Umgebung nicht unschuldig daran. Aber daran lässt sich doch arbeiten. Auch an der Arbeit hat man doch solches erlebt. In diesen Fällen, hiess es, den Kandidaten aus der Schusslinie nehmen, Ihm Ruhe geben, aufbauen und in einem ruhigeren Umfeld zu seiner möglichen Leistung bringen.
M.E. Ist er noch immer ein von der Veranlagung her sehr guter Torwart, der zwar sicher auch noch an einigen fussballerischen Punkten arbeiten muss, der aber vor allem erst einmal mental wieder auf Höhe gebracht werden muss. Und dann liefert er auch.
Das ist auch etwas was mir in der Diskussion um Kaua etwas untergeht.
Rein grundsätzlich sind seine Fehler sowie deren Anzahl nicht in höchstem Maße problematisch. Fehler macht jeder und ganz besonders in jungen Jahren, weil man schlichtweg noch nicht so viele unterschiedliche Situationen erlebt hat wie ein seasoned veteran und daher nicht für jede Situation eine Lösung parat hat.
Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben.
Bei Kaua scheint es auch deshalb nicht zu reichen und er verunsichert dadurch die Abwehr. Man könnte da jetzt eine Henne-Ei-Diskussion darüber anstoßen, ob Kaua auch wegen der ständig patzenden Abwehr verunsichert ist. Aber was ist den der Kernarbeitsauftrag eines jeden Torhüters? Bereit zu sein wenn die Vordermänner, mal wieder, patzen. Wenn man aber nur mit einer fehlerlos performenden Abwehr mental klarkommt, dann ist Torhüter evtl der falsche Beruf.
Kaua ist jetzt kein Thekenkicker, ein (potentieller) Top-6 Verein aber anscheinend doch ein oder zwei Nummern zu groß für ihn.
Rein grundsätzlich sind seine Fehler sowie deren Anzahl nicht in höchstem Maße problematisch. Fehler macht jeder und ganz besonders in jungen Jahren, weil man schlichtweg noch nicht so viele unterschiedliche Situationen erlebt hat wie ein seasoned veteran und daher nicht für jede Situation eine Lösung parat hat.
Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben.
Bei Kaua scheint es auch deshalb nicht zu reichen und er verunsichert dadurch die Abwehr. Man könnte da jetzt eine Henne-Ei-Diskussion darüber anstoßen, ob Kaua auch wegen der ständig patzenden Abwehr verunsichert ist. Aber was ist den der Kernarbeitsauftrag eines jeden Torhüters? Bereit zu sein wenn die Vordermänner, mal wieder, patzen. Wenn man aber nur mit einer fehlerlos performenden Abwehr mental klarkommt, dann ist Torhüter evtl der falsche Beruf.
Kaua ist jetzt kein Thekenkicker, ein (potentieller) Top-6 Verein aber anscheinend doch ein oder zwei Nummern zu groß für ihn.
"Kaua ist jetzt kein Thekenkicker, ein (potentieller) Top-6 Verein aber anscheinend doch ein oder zwei Nummern zu groß für ihn."
weiss ich nicht. das von Dir genannte Problem, ist m.E. eigentlich ein Punkt, der in einem soliden, stabilen Umfeld und mit entsprechender fachlicher Unterstützung noch dazu in diesem Zeitraum hätte gelöst werden müssen. Und das hat m.E. weniger mit dem jungen Torwart selbst (sicherlich auch) als mit dem hier für Ihn zuständigen Umfeld zu tun.
"Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben."
Du sagst es ja selbst. Das sind doch genau die Punkte. Man sieht doch m.E. dass er wirklich alles hat, was ein sehr guter Torwart braucht (Reaktion, Sprungkraft, Spielverständnis, fußballerische Fähigkeit, Körperlichkeit, ...). Nur ist Ihm hier seine Psyche abhanden gekommen. Und da war das Umfeld hier und seine Umgebung nicht unschuldig daran. Aber daran lässt sich doch arbeiten. Auch an der Arbeit hat man doch solches erlebt. In diesen Fällen, hiess es, den Kandidaten aus der Schusslinie nehmen, Ihm Ruhe geben, aufbauen und in einem ruhigeren Umfeld zu seiner möglichen Leistung bringen.
M.E. Ist er noch immer ein von der Veranlagung her sehr guter Torwart, der zwar sicher auch noch an einigen fussballerischen Punkten arbeiten muss, der aber vor allem erst einmal mental wieder auf Höhe gebracht werden muss. Und dann liefert er auch.
weiss ich nicht. das von Dir genannte Problem, ist m.E. eigentlich ein Punkt, der in einem soliden, stabilen Umfeld und mit entsprechender fachlicher Unterstützung noch dazu in diesem Zeitraum hätte gelöst werden müssen. Und das hat m.E. weniger mit dem jungen Torwart selbst (sicherlich auch) als mit dem hier für Ihn zuständigen Umfeld zu tun.
"Aber was wirklich alarmierend ist, dass sind die Verunsicherung und Unentschlossenheit, welche er so oft ausstrahlt. Um auf Topniveau performen zu können, braucht es ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Glauben an das eigene Leistungsvermögen.
Auch wenn man sich mal überschätzt und dadurch Fehler macht. Aber du selbst musst daran glauben dass du der Baba bist. Und wenn man diese Selbstsicherheit nicht hat, dann reicht es eben nicht für ganz oben."
Du sagst es ja selbst. Das sind doch genau die Punkte. Man sieht doch m.E. dass er wirklich alles hat, was ein sehr guter Torwart braucht (Reaktion, Sprungkraft, Spielverständnis, fußballerische Fähigkeit, Körperlichkeit, ...). Nur ist Ihm hier seine Psyche abhanden gekommen. Und da war das Umfeld hier und seine Umgebung nicht unschuldig daran. Aber daran lässt sich doch arbeiten. Auch an der Arbeit hat man doch solches erlebt. In diesen Fällen, hiess es, den Kandidaten aus der Schusslinie nehmen, Ihm Ruhe geben, aufbauen und in einem ruhigeren Umfeld zu seiner möglichen Leistung bringen.
M.E. Ist er noch immer ein von der Veranlagung her sehr guter Torwart, der zwar sicher auch noch an einigen fussballerischen Punkten arbeiten muss, der aber vor allem erst einmal mental wieder auf Höhe gebracht werden muss. Und dann liefert er auch.
insgesamt ein sehr schöner text.
nicht nur dass: die damalige truppe mutete vor allem insgesamt quasi wie geschaffen für hütters fußball an. lauter kernige jungs, die ackern konnten und auch wollten und die "behauptungswille" nicht erst googlen mussten, sondern noch in der dna hatten. kovac hatte ja mal ordentlich flak für seinen "balkan gen" spruch bekommen, aber nichts anderes war damit gemeint...
wir zwei lesen uns ja sonst hauptsächlich im wuko, weil ich mich ja bekanntermaßen für den transferzirkus sehr interessiere und dort mehr poste als sonstwo.
wenn du mir, kurz, nachdem hütters verpflichtung bekanntegegeben wurde, dort im wuko aufgrund krasser insiderinfos plus spiritistischer begabung den heutigen status quo der mannschaft bzw. der getätigten transfers und insbesondere der zugeführten verstärkungen im nachhinein sachlich völlig richtig vorhergesagt hättest - ich hätte es nicht glauben wollen und hätte dich schlicht als böswillig bezeichnet, einfach, weil ich es mir nicht hätte vorstellen können.
denn wie du schon meintest, es ist doch klar, was hütter tendenziell für leute braucht und nach der relativ ordentlichen vorlaufszeit (intern war die verpflichtung sicher weit vorher klar) hätte ich mir sowas wie den jetzigen status quo nicht ausmalen können...
hotbitch97 schrieb:
Wisst ihr noch, was für eine Mannschaft Adi damals bei uns übernahm? Eine radikale, wilde, ungezügelte Truppe von bis in die Haarspitzen motivierten Jungs, die gerade gesehen hatte, dass sie, wenn sie alles gibt, zu Dingen in der Lage ist, die jahr(zehnt)elang undenkbar schienen. Der Kovac-Spirit war bei allen unseren Spielern im Blut.
nicht nur dass: die damalige truppe mutete vor allem insgesamt quasi wie geschaffen für hütters fußball an. lauter kernige jungs, die ackern konnten und auch wollten und die "behauptungswille" nicht erst googlen mussten, sondern noch in der dna hatten. kovac hatte ja mal ordentlich flak für seinen "balkan gen" spruch bekommen, aber nichts anderes war damit gemeint...
hotbitch97 schrieb:
Und es ist ja auch noch nicht einmal nur der Charakter der Einzelspieler - auch die Zusammenstellung derselbigen lässt mich zweifeln.
Für Adis Fußball brauchst du schnelle, robuste, im Kopf topfitte Verteidiger - von denen haben wir drei Tage(!) vor Saisonbeginn 0(!). In Worten: Null.
wir zwei lesen uns ja sonst hauptsächlich im wuko, weil ich mich ja bekanntermaßen für den transferzirkus sehr interessiere und dort mehr poste als sonstwo.
wenn du mir, kurz, nachdem hütters verpflichtung bekanntegegeben wurde, dort im wuko aufgrund krasser insiderinfos plus spiritistischer begabung den heutigen status quo der mannschaft bzw. der getätigten transfers und insbesondere der zugeführten verstärkungen im nachhinein sachlich völlig richtig vorhergesagt hättest - ich hätte es nicht glauben wollen und hätte dich schlicht als böswillig bezeichnet, einfach, weil ich es mir nicht hätte vorstellen können.
denn wie du schon meintest, es ist doch klar, was hütter tendenziell für leute braucht und nach der relativ ordentlichen vorlaufszeit (intern war die verpflichtung sicher weit vorher klar) hätte ich mir sowas wie den jetzigen status quo nicht ausmalen können...
Insgesamt gute und lesenswerte Analyse unserer Situation zum jetzigen Zeitpunkt (lassen wir mal die eine gewollt "lustige" Zeile beiseite, diese überzubetonen wäre tatsächlich auch kindliches Niveau). Lässt sich vieles tatsächlich gut nachvollziehen. Hoffe jedoch, dass einige Spieler aus den Trümmern der letzten Saison gelernt haben, Charakter zeigen und "auferstehen" (z.B. Burkhardt). Es geht hier vor allem um den Charakter, die Mentalität. Über den Kampf zum Spiel.
Habe mir die Zusammenfassung des Spiels mal angeschaut.
Ja, das ist echt ernüchternd. Das Spiel hätte auch aus letzter Saison sein können: die Abwehr ist zum einen unorganisiert, da Brentford aber immer wieder hinter unsere Kette spielen konnte. Und dafür, dass wir weit aufrücken, sind wir wohl in der Rückwärtsbewegung zu langsam.
Das 1:0 dürfte so nie fallen. Hinten wird das Abseits aufgehoben. So weit, wie die Abwehrkette aufgerückt ist: Haben wir hier die altertümliche Abseitsfalle probiert? Koch rennt dann noch hinterher... ist dann aber vergebens, wenn man zuvor 5 Meter zu weit vorne steht.
Das 2:0 ist ein Sonntagsschuss. Und eigentlich direkt auf den Mann. Klarer Torwartfehler.
Beim 3:0 kriegt man schon wieder graue Haare. Santos spielt zu Koch. Ich fand das Abspiel von Santos nicht unsauber, und Koch war eigentlich auch nicht bedrängt, lässt den Ball aber bei Annahme zu weit nach vorne prallen (als Profi-Fußballer!) , so dass der Brentforder lossprintet und den Ball vom (gedanklich und physisch) zu langsamen Koch wegspitzelt. Ist grenzwertig, ob Foul oder nicht, aber zu der Situation hätte es nie kommen sollen. Genauso ein Bock von Koch wie das 2:0 auf Santos Kappe geht.
Das 4:0 auch grausam. Da läuft ein Bredforder einfach mal unbedrängt 20 bis 30 Meter durch und in die Box rein !?! Theate ist hierbei nur passiver Zuschauer.
Das 5:0 dann ein Konter gegen die (wie schon erwähnt) zu weit aufgerückte und zu langsame Abwehr. Eigentlich sieht dann aber die 1 gegen 2 Situation gelöst aus, da Bredford den Konter nicht sauber ausspielt. Trotzdem kommt der Bredforder zum Schuss, da, obwohl 3 Eintrachtler um ihn herum sind (Onyedika , Højlund, Maluze), keiner von denen den Schuss verhindert.
6:0: Hinter die Abwehr gespielt, Rückwärtsbewegung zu langsam, keiner geht an den Brentforder ran. Aus dem spitzen Winkel kann man den Schuss aber auch mal halten.
7:0 Wieder hinter die Abwehr gespielt. Da kann dann aber auch Kaua nix machen. Theate geht aber hier im Vorfeld nur halbherzig in den Zweikampf, verliert dem Ball und trabt dann ebenfalls nur halbherzig nach hinten. Grausam!
Ja, das ist echt ernüchternd. Das Spiel hätte auch aus letzter Saison sein können: die Abwehr ist zum einen unorganisiert, da Brentford aber immer wieder hinter unsere Kette spielen konnte. Und dafür, dass wir weit aufrücken, sind wir wohl in der Rückwärtsbewegung zu langsam.
Das 1:0 dürfte so nie fallen. Hinten wird das Abseits aufgehoben. So weit, wie die Abwehrkette aufgerückt ist: Haben wir hier die altertümliche Abseitsfalle probiert? Koch rennt dann noch hinterher... ist dann aber vergebens, wenn man zuvor 5 Meter zu weit vorne steht.
Das 2:0 ist ein Sonntagsschuss. Und eigentlich direkt auf den Mann. Klarer Torwartfehler.
Beim 3:0 kriegt man schon wieder graue Haare. Santos spielt zu Koch. Ich fand das Abspiel von Santos nicht unsauber, und Koch war eigentlich auch nicht bedrängt, lässt den Ball aber bei Annahme zu weit nach vorne prallen (als Profi-Fußballer!) , so dass der Brentforder lossprintet und den Ball vom (gedanklich und physisch) zu langsamen Koch wegspitzelt. Ist grenzwertig, ob Foul oder nicht, aber zu der Situation hätte es nie kommen sollen. Genauso ein Bock von Koch wie das 2:0 auf Santos Kappe geht.
Das 4:0 auch grausam. Da läuft ein Bredforder einfach mal unbedrängt 20 bis 30 Meter durch und in die Box rein !?! Theate ist hierbei nur passiver Zuschauer.
Das 5:0 dann ein Konter gegen die (wie schon erwähnt) zu weit aufgerückte und zu langsame Abwehr. Eigentlich sieht dann aber die 1 gegen 2 Situation gelöst aus, da Bredford den Konter nicht sauber ausspielt. Trotzdem kommt der Bredforder zum Schuss, da, obwohl 3 Eintrachtler um ihn herum sind (Onyedika , Højlund, Maluze), keiner von denen den Schuss verhindert.
6:0: Hinter die Abwehr gespielt, Rückwärtsbewegung zu langsam, keiner geht an den Brentforder ran. Aus dem spitzen Winkel kann man den Schuss aber auch mal halten.
7:0 Wieder hinter die Abwehr gespielt. Da kann dann aber auch Kaua nix machen. Theate geht aber hier im Vorfeld nur halbherzig in den Zweikampf, verliert dem Ball und trabt dann ebenfalls nur halbherzig nach hinten. Grausam!
Vorausgeschickt, dass ich eine Torwartrotation für unabdingbar halte, möchte ich dann doch die Causa Santos etwas genauer beleuchten. Die Ausgangssituation war ja die, dass man, um ihn als Nummer 1 zu installieren, den jahrelangen Platzhirsch mehr oder weniger degradiert hat. Dieser Move hatte allerdings bis heute zur Folge, dass man damit auch einen enormen Druck auf Santos aufgebaut hat. Sprich, der Bub konnte sich von Anfang an nicht in Ruhe entwickeln.
Hinzu kommt, dass ihm sicher bewusst war, dass man mit seiner Installation zur Nr. 1 auch seine Marktwertsteigerung im Sinn hatte. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass er sich genau zu dem Zeitpunkt, als er in der Pole Position war, sehr schwer verletzt hat. Zu guter Letzt fand er dann bei seiner Rückkehr eine Abwehr vor, die dem Namen nicht wirklich gerecht wurde.
All diese Faktoren führen schlussendlich dazu, dass der Bub mental völlig überfordert scheint und dem Druck einfach nicht mehr standhalten kann. Aus diesem Grund darf man ihn einfach nicht weiter derart belasten und sollte ihm einen Vereinswechsel nahelegen, was man ja offenbar auch tut. Am besten zu einem Verein, bei dem er in Ruhe reifen kann und nicht täglich zu Höchstleistungen (sowohl physisch als auch psychisch) gedrillt wird.
Ich denke, dann wird auch aus ihm noch ein sehr guter Torwart. Nur bei uns sind diese Umstände für einen konstruktiven Reifeprozess derzeit leider nicht gegeben.
Hinzu kommt, dass ihm sicher bewusst war, dass man mit seiner Installation zur Nr. 1 auch seine Marktwertsteigerung im Sinn hatte. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass er sich genau zu dem Zeitpunkt, als er in der Pole Position war, sehr schwer verletzt hat. Zu guter Letzt fand er dann bei seiner Rückkehr eine Abwehr vor, die dem Namen nicht wirklich gerecht wurde.
All diese Faktoren führen schlussendlich dazu, dass der Bub mental völlig überfordert scheint und dem Druck einfach nicht mehr standhalten kann. Aus diesem Grund darf man ihn einfach nicht weiter derart belasten und sollte ihm einen Vereinswechsel nahelegen, was man ja offenbar auch tut. Am besten zu einem Verein, bei dem er in Ruhe reifen kann und nicht täglich zu Höchstleistungen (sowohl physisch als auch psychisch) gedrillt wird.
Ich denke, dann wird auch aus ihm noch ein sehr guter Torwart. Nur bei uns sind diese Umstände für einen konstruktiven Reifeprozess derzeit leider nicht gegeben.
- Der Kampf um den Platz an der Sonne bei der Eintracht
- Die Fassade bröckelt bei der Eintracht
- Frieden auf Zeit bei der Eintracht
und die klingen ziemlich reißerisch. Aus den frei zugänglichen Quellen zeichnet sich für mich dieses Bild nicht, wobei ich dazu sagen muss, dass ich weder die rote noch die grüne Bild lese. Die Berichterstattung im Kicker ist da z.B. deutlich ausgewogener.