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Bruno_P

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Der Punkt ist, dass Personen schwer verletzt wurden, als die Eintracht Veranstalter war. Da geht es an die persönliche juristische Verantwortung der Vorstände. Darum werden sie hoffentlich endlich handeln. Das bisherige „Es ist ja noch nie etwas passiert“ greift nicht mehr. Und wer jetzt noch einen Cent für „Choreos“ spendet, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
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ist alles richtig, aber trotzdem ist diese bisherige offensichtliche Tatenlosigkeit nicht zu verstehen.
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In einem längeren FAZ Beitrag heute (nur print) wird von Drehkreuzen und Scannern zur NWK als angedachte Maßnahmen geschrieben
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wird auch Zeit!
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Die Kurve konnte in den letzten Jahren doch praktisch ohne Einschränkung z.B. Bengalos nutzen. Klar, eigentlich verboten, aber seien wir mal ehrlich: Die Eintracht hat bezahlt und man hat die Kurve als Event vermarktet (=> Werbung für die Bar „Zum Jürgen“) beide Seiten waren sich bewusst schlicht Teil eines Business zu sein.
Aber es reicht halt nicht - es braucht den nächsten Kick, die nächste Stufe. Früher primär auswärts, inzwischen auch zuhause. Jetzt halt Raketen und Verletzte mit Verbrennungen.
Die lange Leine hat, wenig überraschend, nicht funktioniert.
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Tafelberg schrieb:

Ich kann verstehen, wenn es Leute gibt die keine Lust mehr auf Stadionbesuche haben.

Ich vermag mir nicht vorstellen, wie sich die betroffenen Frauen fühlen müssen.  Das kann nicht sein, dass ein paar Dumpfbacken anderen Menschen so ein Leid zufügen. Da läuft gehörig was schief.

Ich sehe und höre das alles nur vom Sitzplatz neben der Kurve und finde die Eskalation der Pyromanen und auch das ganze Gehabe der Ultras schon länger unerträglich. Es widert mich an. Wo soll das noch hinführen?
Die Eintracht, AG und Ev hat einige Leute am Start inzwischen mit zumindest einer Vergangenheit als Ultrasmitglied. Ich denke, das war positiv gedacht. So als ausgleichend und kommunikationsfördend. Scheint nicht so wirklich zu funktionieren.
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Du siehst das vermutlich richtig. Und das ist schon erstaunlich, denn die übergroße Mehrheit der Stadionbesucher und auch sonst, sieht das sicher genauso. Warum die Verantwortlichen in Verein und AG da bisher scheinbar recht wenig dagegen unternommen haben bzw unternehmen, ist schwer zu verstehen. Der Eintracht jedenfalls schaden diese Assis extrem.
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Der HR meldet, dass nun die Staatsanwaltschaft nach der Pyro letztes Wochenende  wegen schwerer Körperverletzung in mindestens 3 Fällen ermittelt.

Ich durfte die „Show“ im 38er „bewundern“. Ich bin Asthmatiker und obwohl ich mir mit Schal und Pulli das Gesicht verdeckt hatte, konnte ich so gut wie nicht atmen. Das ging eine gefühlte Ewigkeit so. Ich wollte den Block verlassen, weil ich Schiss hatte zu ersticken aber man konnte absolut nichts sehen. War großer Mist und mindestens ein paar Nummern drüber!
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Das ist auch gut so.
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Hyundaii30 schrieb:

Aber ich bin realistisch.


Bist Du dir sicher, dass Du das wirklich sauber für Dich trennst?

Bei klar überprüfbaren Themen (z. B. Konkurrenzsituation) versuchst Du ja grundsätzlich nüchtern und faktenbasiert zu argumentieren. [Wobei man auch hier die Schnelllebigkeit des Geschäftes anerkennen sollte. Der VfB war vor drei Jahren noch in der Relegation. Es kann bei guten wie schlechten Entscheidungen schnell in beide Richtungen gehen. Auch für Stuttgart und für Freiburg.]

Sobald es aber um die Bewertung von Aussagen oder Motiven geht, ziehst Du oft recht schnell negative Schlüsse, ohne dass es dafür eine belastbare Grundlage gibt (Neigung zum Pessimismus).

Für mich ist genau das der Unterschied: Realismus heißt, bei dem zu bleiben, was man belegen kann; und bei allem anderen zumindest offen zu lassen, ob es auch anders gemeint sein könnte. Das Raunen von „Unehrlichkeit“ oder „Blenden“ passt definitiv nicht dazu und greift zu kurz.

Was Krösche angeht: das gestrige Auftreten war für mich insgesamt durchaus professionell und selbstkritisch. Dabei empfand ich es wohltuend  selbstreflektiert gegenüber der Öffentlichkeit einzugestehen, dass er nicht bei seinen Prinzipien geblieben ist. Das ist genau die richtige Voraussetzung, um nun mit Klarheit und Überzeugung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darauf kommt es nämlich am Ende an: die Schlüsse und Entscheidungen im Sommer müssen sitzen.
Eine schwache Saison konnten wir uns erlauben. Bei einer zweiten schwachen Saison mit dem nun hohen Gehaltsgefüge sehe ich die große Gefahr, dass wir Gladbach 2.0 werden. Von daher stehen wir vor einer sehr entscheidenden Saison 2026/27.
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  Danke, auch Deine Analyse bezüglich der eventuellen Auswirkungen auf die kommende Saison ist sehr plausibel
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Ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass ich  die PK heute von Krösche ziemlich stark fand.

Er hat die volle Verantwortung für die Saison übernommen. Ohne dabei in Sack und Asche zu kriechen, aber er hat Fehler sehr offen und nachvollziehbar eingeräumt. Genau so hat er nachvollziehbar erklärt, warum er von einer anderen Entwicklung in vielen Bereichen ausgegangen ist. Er hat Fehlentwicklungen klar benannt, ohne dabei zu viele Interna preiszugeben oder jemanden öffentlich an den Senkel stellen. Auch hat er die volle Verantwortung dafür übernommen, dass Alber Riera hier am Ende keinen Erfolg hatte. Und er stellt sich der Verantwortung, in dem er die Fehler nun für die nächste Saison ausmerzen möchte.  

Natürlich steht Krösche nun massiv unter Druck und muss vor allem tatsächlich die richtigen Schlüsse aus den Fehlern ziehen und die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft stellen.

Aber die Aussagen heute auf der PK sprechen für mich für große Führungsstärke. Mich hat das tatsächlich etwas versöhnlich gestimmt und die Hoffnung geweckt, dass es besser wird und man sich mit diesem Verein irgendwann auch mal wieder identifizieren kann.

Link zur PK:

https://www.youtube.com/watch?v=ZGy2L-fonjo
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Brodo schrieb:

Ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass ich  die PK heute von Krösche ziemlich stark fand.

Er hat die volle Verantwortung für die Saison übernommen. Ohne dabei in Sack und Asche zu kriechen, aber er hat Fehler sehr offen und nachvollziehbar eingeräumt. Genau so hat er nachvollziehbar erklärt, warum er von einer anderen Entwicklung in vielen Bereichen ausgegangen ist. Er hat Fehlentwicklungen klar benannt, ohne dabei zu viele Interna preiszugeben oder jemanden öffentlich an den Senkel stellen. Auch hat er die volle Verantwortung dafür übernommen, dass Alber Riera hier am Ende keinen Erfolg hatte. Und er stellt sich der Verantwortung, in dem er die Fehler nun für die nächste Saison ausmerzen möchte.  

Natürlich steht Krösche nun massiv unter Druck und muss vor allem tatsächlich die richtigen Schlüsse aus den Fehlern ziehen und die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft stellen.

Aber die Aussagen heute auf der PK sprechen für mich für große Führungsstärke. Mich hat das tatsächlich etwas versöhnlich gestimmt und die Hoffnung geweckt, dass es besser wird und man sich mit diesem Verein irgendwann auch mal wieder identifizieren kann.

Link zur PK:

https://www.youtube.com/watch?v=ZGy2L-fonjo

starker und guter Beitrag
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Ich denke an Ihn voller Dankbarkeit. Er war über viele Jahre Teil einer großen Eintracht-Mannschaft und ein äußerst sympathischer Mensch.  
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Bruno_P schrieb:

Auch im heutigen Spiel konnte man insbesondere in der 1. Halbzeit gewisse Unterschiede im Auftreten zwischen den Teams erkennen. Die Stuttgarter gingen durch die Bank weg und von Anfang an aggressiver und konsequenter in die Zweikämpfe. Wir liefen tw wieder nebenher, die grätschten konsequent dazwischen. Auch körperlich waren sie uns gegenüber m.E. im Vorteil, wirkten alle recht athletisch.


Diesen Eindruck hatte ich auch in vielen Spielen dieser Saison. Wir wirken manchmal wie ne Schülertruppe die alles versucht irgendwie spielerisch zu lösen aber so bald ein Gegner körperlich dagegen hält sind wir nicht in der Lage Paroli zu bieten.
Amenda, Kristensen und mit Abstrichen Skhiri sind die einzigen die in Zweikämpfen von der Statur her mithalten können. Ebnoutalib ist auch so einer aber der hatte unter Riera offenbar verschissen.

Darauf sollte wirklich großer Wert gelegt werden in der Transferphase im Sommer.
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"Wir wirken manchmal wie ne Schülertruppe die alles versucht irgendwie spielerisch zu lösen aber so bald ein Gegner körperlich dagegen hält sind wir nicht in der Lage Paroli zu bieten."
Sehe ich genauso. Selbst in der Abwehr haben wir Spieler, die tw den Zweikämpfen aus dem Weg gehen und lieber den Begleitschutz geben.
" ... die einzigen die in Zweikämpfen von der Statur her mithalten können. "
Und es ist nicht nur die Statur, hatte den Eindruck, dass die Stuttgarter überwiegend athletischer, körperlich präsenter, wirkten.
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Das Spiel hat bestens in die allgemeine Stimmungslage gepasst.
Wieder lange Zeit keine Ideen, keinen Mut, kein Zusammenspiel als Mannschaft, keine Begeisterung, kein Funke, der auf die Ränge überspringen könnte. Dazu direkt wieder ne Verletzung, diesmal Bahoya
Dann eine viel zu schlechte Verteidigung bei einem Standard, der zum Rückstand führt. Und dann wieder kurz vor der Pause zu früh abgeschaltet und sich wie gegen Hamburg mit einem Heber in den 16er übertölpeln lassen.

Dann rafft sich die Mannschaft  zu etwas Gegenwehr auf … oder profitiert davon, dass der VfB angesichts der Tendenzen auf den anderen Plätzen etwas schludriger wird. Immerhin kann unser Jonny Elfmeter, sodass es mehr glücklich als verdient am Ende zu einem Unentschieden reicht.
Wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehe, warum Jonny den zweiten Elfmeter nicht Timmy schenkt. Das wäre dann am Ende vielleicht doch noch mal ein emotionales Highlight geworden - wie einst der letzte Treffer von AMFG gegen den HSV. Klar, so ist es auch ok, aber wenn der Kanzler bei seinem einzigen Saisoneinsatz nen Treffer markiert hätte, wären nochmal romantische Eintrachtgefühle aufgekommen. Aber gut, auch das sollte in dieser Saison nicht so sein.

Ich kann alle verstehen, die seit Toppmöllers sukzessive Umstellung auf Ballbesitz eine zunehmende Entemotionalisierung des Eintrachtfussballs beklagen. Mir ist das auch zu wenig mitreißend. Ich glaub, es liegt aber auch an den Spielertypen, bis auf Kristensen und Knauff neigen nicht viele zu offener Euphorie auf dem Rasen. Da fehlen so Typen wie Kostic, dem man seine Emotionen immer angesehen hat. Oder Marmoush mit seinem unglaublichen Lächeln. Das was Koch, Skhiri oder Götze und so einige andere so an Emotion abstrahlen, wäre mit dem Begriff „mitreißend“ doch eher falsch beschrieben. Und so kann der Funke halt auch nicht überspringen.

Apropos Funke. Der springt halt auch nicht von der Kurve auf die Mannschaft über, wenn man möglichst viele davon auf der Tribüne versprüht. Heute war das mal wieder ein Deppentheater allerletzter Güte. Dass man seine Finger nicht vom Zündeln lassen kann, nachdem es bereits zwei Verletzte auf dem eigenen Rang gegeben hat, lässt doch das Schlimmste an geistiger und moralischer Verarmung erahnen. Schlimm. Und peinlich für die Täter.
Und wie immer lassen solche Aktionen wie Böller und Feuerwerk in die eigenen Angriffe hinein vieles von dem Guten verblassen, das unter der Saison aus der Kurve kommt. Da wird quasi mit den Ärschen eingerissen, was vorneherum an Unterstützung inszeniert wird. Schade.

Wir werden in den nächsten Tagen noch ausführlich Zeit haben, die Saison und ihre vielen Fehler von allen Seiten zu beleuchten. Aber heute bleibt wie auch schon zuletzt eher so ein Gefühl von Leere und Gleichgegültigkeit, weil auch dieses letzte Spiel es nicht geschafft hat, irgendwie positive Emotionen loszutreten.
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Sehe vieles ähnlich. Aber zu einem Punkt muss noch etwas gesagt werden

"... Apropos Funke. Der springt halt auch nicht von der Kurve auf die Mannschaft über, wenn man möglichst viele davon auf der Tribüne versprüht. Heute war das mal wieder ein Deppentheater allerletzter Güte. Dass man seine Finger nicht vom Zündeln lassen kann, nachdem es bereits zwei Verletzte auf dem eigenen Rang gegeben hat, lässt doch das Schlimmste an geistiger und moralischer Verarmung erahnen. Schlimm. Und peinlich für die Täter.
Und wie immer lassen solche Aktionen wie Böller und Feuerwerk in die eigenen Angriffe hinein vieles von dem Guten verblassen, das unter der Saison aus der Kurve kommt. Da wird quasi mit den Ärschen eingerissen, was vorneherum an Unterstützung inszeniert wird. Schade."
mit Deppentheater hast Du es fast noch zu harmlos beschrieben. Ist doch das allerletzte, zu einem Fußballspiel aus der anonymen Masse heraus, Böller abzuschießen, dabei die Gesundheit Anderer und auch der Spieler billigend in Kauf zu nehmen und allen die Freude am Spiel zu nehmen. Einfach erbärmlich! und feige außerdem. Ärgert mich maßlos, dass hierzu die Eintracht nicht noch entschiedener auftritt und diese Schwachmaten wirkungsvoller an den Pranger stellt. Dieses Verhalten dieser Typen ist unwürdig, hat mit Sportsgeist überhaupt nix zu tun und schadet der Eintracht massiv. Es ist Zeit massiv gegen diese Typen vorzugehen. Es muss denen weh tun. Anders gehts nicht. Müsste eigentlich der Letzte verstanden haben.

Riera hat keine Wende gebracht, aber die gravierenden Fehler sind doch vorher gemacht worden. Ihn sollte man jetzt also nicht alleine im Regen stehen lassen. Es gilt nun aus dem Verlauf der Saison zu lernen und die gravierenden Fehler abzustellen, wozu m.E. gehören könnten: Kaderzusammenstellung, Fitness, medizinische Betreuung und Eliminierung der undichten Stellen nach aussen.

Auch im heutigen Spiel konnte man insbesondere in der 1. Halbzeit gewisse Unterschiede im Auftreten zwischen den Teams erkennen. Die Stuttgarter gingen durch die Bank weg und von Anfang an aggressiver und konsequenter in die Zweikämpfe. Wir liefen tw wieder nebenher, die grätschten konsequent dazwischen. Auch körperlich waren sie uns gegenüber m.E. im Vorteil, wirkten alle recht athletisch.

Hoffe, es werden jetzt die richtigen Lehren aus dem Verlauf dieser Saison gezogen.
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J_Boettcher schrieb:

Immerhin 15 Saisontore trotz zwei Verletzungen. Das ist ganz schön gut. Für die WM reichts wohl nicht mehr, schade führ ihn, aber dann kann er sich wenigstens auskurieren und neu motivieren.

Nächste Saison ggfls. auch auf die Kapitänsposition, klare Worte auch an Selbstkritik nach dem Schlusspfiff-










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SGE_Werner schrieb:

Nur handelt es sich um Menschen und eben auch ICH-AGs aufm Platz, die man zusammen bringen muss.

Ich denke im Grunde auch nachvollziehbar sind alle Profis eine ICH- AG egal in welchem Verein sie spielen. Es ist eine Frage der Führung wie stark das sich das auswirkt. Götze hat dazu glaube ich gesagt "Jeder will spielen" Letzte Woche habe ich geschrieben das es keine Hierarchie im Kader gibt. Das sagt eigentlich alles. AR wechselt munter durch. Das geht so nicht.
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ich glaube auch, dass das ein wichtiger Punkt ist. Zu statische Aufstellungen bringen auf Sicht auch Probleme. Aber wenn Du von Spiel zu Spiel fast alles komplett umdrehst (sowohl was das Personal als auch die Positionen betrifft) und alles auf den Kopf stellst, kann eigentlich keine Sicherheit herrschen und Frust kommt fast zwangsläufig auf. Ein Gerüst sollte schnell stehen und drumherum kann man schon etwas wechseln, das hält dann viele dabei und hat auch positive Auswirkungen auf den Ehrgeiz.
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Herrschaften, Axel Hellmann ist Aufsichtsratmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG.
Seine Zuständigkeiten liegen im Bereich Medien und Kommunikation, Sales und Marketing, Internationales und Personal.
Des Weiteren zusätndig für die Tochtergesellschaften EintrachtTech GmbH, Eintracht Frankfurt Stadion GmbH und Eintracht Frankfurt Event GmbH.
Gleichzeitig ist er Vorstandssprecher.

Vor diesem Hintergrund bitte einmal konkretisieren was genau von ihm erwartet wird und was er in dieser Situation tun soll, dass zur Besserung beiträgt.
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Wieder einmal krass. Gut angefangen und auch in der Offensive in der 1. Hz eigentlich gut gestanden. Vor allem Uzun, Doan, Kali , Dahoud (!!) und eigentlich auch Chaibi gut gespielt. Das war ok. Der Ball lief da m.E. oft gut. Gab da für mich eigentlich wenig auszusetzen. Und wäre das Zuspiel von Chaibi ...

Aber wieder unsere Defensive (Zetterer war bisher gut, auch Amenda ok). Was ein Unterschied zu den letzten Jahren. Wie stellten wir da schon einige Male fest, wenn`´'s brennt, darf auch ruhig mal rein gegrätscht werden!! Und immer wieder, wenn's brennt, nur neben her laufen!!

Das wurde doch nun genug thematisiert. Wieviele Tore haben wir dadurch in dieser Saison schon kassiert? Dazu noch unser fragiles Hin und Herspiel in der Abwehr, bei dem einige Male nicht viel fehlte und ein Dortmunder wäre dazwischen gewesen. Das kann alles mal passieren, aber ist doch kein Dauerzustand. Darf es nicht sein. Was ich vor der Saison nicht gedacht hätte, aber unsere Defensive ist die Schwachstelle.
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Ich glaube, man muss bei der ganzen Diskussion mehrere Ebenen voneinander trennen.

Sportlich ist für mich inzwischen klar: Das Experiment Riera ist gescheitert. Nicht, weil der Mann keine Ahnung von Fußball hätte, sondern weil es in dieser Konstellation einfach nicht passt. Die Mannschaft wirkt verunsichert, offensiv gehemmt, ohne klare Abläufe und ohne echte Überzeugung in dem, was sie tut. Das ist am Ende entscheidend.

Gleichzeitig sollte man aber aufpassen, wie über Riera gesprochen wird. Kritik an seiner Arbeit, seiner Kommunikation oder seiner Außenwirkung ist völlig legitim. Aber diese persönlichen Zuschreibungen und Vergleiche, die zuletzt teilweise gefallen sind, gehen mir deutlich zu weit. Man kann einen Trainer fachlich hart kritisieren, ohne ihn öffentlich zur Karikatur zu machen.

Was die Offensive betrifft: Natürlich ist Qualität vorhanden. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass dieser Kader vorne grundsätzlich nichts kann. Das Problem ist eher, dass diese Qualität aktuell nicht in ein funktionierendes Kollektiv übersetzt wird. Unter Dino hatten wir viele Tore, aber auch wilde Spielverläufe und eine Defensive, bei der man fast immer mit Gegentoren rechnen musste. Unter Riera wurde versucht, Stabilität reinzubringen, aber dabei ist die Offensive nahezu komplett eingebrochen. Die Balance wurde nie gefunden.

Genau das ist für mich der Kern der ganzen Misere: Wir haben weder die frühere offensive Wucht behalten, noch eine wirklich tragfähige neue Struktur entwickelt. Und wenn eine Mannschaft nach wenigen Wochen so wirkt, als glaube sie selbst nicht mehr an den Ansatz, dann ist das kaum noch zu reparieren.

Deshalb sehe ich auch keinen großen Sinn darin, jetzt für ein oder zwei Spiele irgendeine Notlösung auf die Bank zu setzen. Wenn intern längst klar ist, dass es mit Riera nicht weitergeht, dann soll man das sauber und respektvoll lösen. Aber die Mannschaft ist jetzt genauso in der Pflicht. Die Spieler können sich nicht dauerhaft hinter Trainer, System oder Presse verstecken.

Der größere Punkt geht für mich aber über Riera hinaus. Die Eintracht muss sich grundsätzlich fragen, ob die sportliche Entwicklung noch zu den eigenen Ansprüchen passt. Beim Kader ist man in den letzten Jahren gewachsen, bei der Trainerwahl wirkt es aber oft weiterhin nach kreativer Wette. Das kann funktionieren, siehe Kovac oder Hütter. Es kann aber eben auch schiefgehen.

Nach dieser Saison muss wirklich alles auf den Tisch: Trainerprofil, Kaderstruktur, Führungsqualität, Mittelfeld, Mentalität, sportliche Leitung. Nicht aus Aktionismus, sondern weil diese Saison gezeigt hat, dass einiges nicht mehr stimmig ist.

Für mich heißt „back to the roots“ nicht, dass man nostalgisch zurückblicken soll. Es heißt: klare Struktur, klare Mentalität, klare Identität. Eine Eintracht, die wieder weiß, wofür sie steht. Genau das fehlt aktuell am meisten.
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sehr sachlicher und auch toller Beitrag. Du hast die derzeitige Situation sehr gut und auch fair aufgearbeitet. Danke. Hoffe, das läuft so.
Dein Beitrag hebt sich auch sehr deutlich und positiv von den teilweise persönlich denunzierenden und unsachlichen Geschreibseln mancher Schreiberlinge ab, die auch den Anstand gegenüber anderen Menschen vermissen lassen. Auch dafür Danke.
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Durstewitz dreht vollständig frei; wochen- und monatelang tritt er bis auf sein räudiges Klassenbuch die meiste Berichtsarbeit an den Staff aus der zweiten Reihe ab, wahrscheinlich echt primär aus persönlicher Befindlichkeit, aber jetzt isser da: Drei Artikel aufn Montag, Rieira nennen sie den Trump, haben ihm seine Grabesquellen zugeflüstert. Und direkt mit Hütter (lieber Gott 🙄) noch nen persönlichen Wunschkandidaten auf die Bank schmieren. Der Mann is so dermaßen lost.

Rieira ist die falsche Besetzung für uns, zumindest ist er zum falschen Zeitpunkt bei uns aufgeschlagen und inzwischen nur noch belastend.
Über ihn persönlich will ich nicht den Stab brechen (über Ingo schon), aber seine Personalpolitik empfinde ich als konfus und seine Kommunikation (ungeachtet der Sprachbarriere) als unkonstruktiv.

Er ist/war ein Gamble, der nicht aufgegangen ist aber in seinem Scheitern halt auch sinnbildlich für die Machtlosigkeit eines Trainers bei einer charakterschwachen Mannschaft und einer zunehmend irrlichternden Vereinsführung.
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ich wundere mich da schon lange über den Langmut der Verlage und Zeitungen, wenn man sieht, wie negativ sich dort die Nachfrage nach den Blättern entwickelt hat, was sicherlich auch mit diesem Geschmiere in den Sportteilen zu tun hatte.
Sachliche Kritik im entsprechenden Rahmen ist natürlich OK, aber dieses endlose, ehrabschneidende und persönlich verunglimpfende Geschreibsel in der Endlosschleife an Personen, die sich kaum wehren können, ist doch das letzte und das von Leuten, die wenn es um ihre eigene Person geht, extrem empfindlich sind.
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Ja, für mich wäre der Arbeitsauftrag der Presse u. a. wahrheitsgemäß über Geschehnisse zu berichten.
Einer Zeitung glaube ich noch nicht einmal das aufgedruckte Datum.

Dass sich ein anderer Journalist aus den Öffentlich Rechtlichen Medien dazu verstiegen hat Riera mit dem Verhalten von Trump zu vergleichen, na ja..., für mich ist das schon suboptimal.
Widerlich fand ich dann wie sich der Journalist aus dem Vorwurf herauswinden wollte, ihn verniedlicht hat ohne darauf einzugehen, dass er da selber weit über das Ziel hinausgeschossen hat.

Ich will diesen Journalisten nicht persönlich damit treffen sondern denke einfach ganz allgemein, dass diese sehr dossiert vorgenommenen Vorwürfe oder Vergleiche eine große Wucht haben.
Das Zündeln mit irgendwelchen Vergleichen kommt gelegentlich von denen, die gegen das Mobbing im Internet sehr dezidiert auftreten.

Mein Eindruck, dass der Trainer weggeschrieben werden könnte (!!!!) (oder jetzt sogar weggewählt werden könnte, glaubt man der Zeitung mit den 4 Buchstaben), der wird für mich immer offensichtlicher.

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guter Beitrag
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Ich finde es erstaunlich, wie viele hier auf Krösche eindreschen, und wie schnell sich im Fußball dann doch der Wind drehen kann. Ich versuche mal eine faire Bewertung von Krösches Bilanz, aufgeteilt in zwei Phasen (2021-2024, 2024-2026). Zu den Haupt-Erfolgskriterien eines Sport-Vorstands zähle ich 1) sportlichen Erfolg, 2) wirtschaftlichen Erfolg durch Transfergeschäfte und 3) Optimierung der sportlichen Rahmenbedigungen (Trainerteam, Trainingsgelände, Staff, Medizin und Ernährung, Scouting, ...). Die Transfers bewerte ich nach "Wie viel hat man für die Transfer-Ausgabe an Leistung bekommen?"

2021-2024:
- Sportlicher Erfolg: 21/22 Europa League Sieg, 22/23 Pokal-Finale, 23/24 Platz 6 = Quali zur Europa Leauge
- Transferbilanz: Deutlich mehr Tops (Lindström, Borré, Kolo Muani, Pacho, Larsson, Ekitiké, Marmoush, Brown, ...) als Flops (Lammers, Hauge, Alario, van de Beek, Kalajdzic, Ngankam)
- Trainer & Co.: Glasner (wohl schon vor Krösche verpflichtet), Toppmöller

--> Zumindest im Sommer 2024 galt Krösche als einer der heißesten Fußball-Manager auf dem Markt weltweit. Alle Bundesligisten beneideten die Eintracht um den Erfolg und den Architekten dahinter.

2024-2026:
- Sportlicher Erfolg: 24/25 Platz 3 und Quali zur Champions League, 24/25 wahrscheinlich Platz 8 und nix
- Transferbilanz: Bisherige Tops (Uzun, Kristensen, Theate, Kalimuendo, Amaimouni) und Flops (Wahi, Lisztes, Batshuayi, Dahoud, Doan) halten sich die Waage
- Trainer & Co.: Toppmöller, Schmidt+AMFG (interim), Riera

--> In den letzten zwei Jahren hat der gute Ruf von Krösche ein paar Kratzer abbekommen. Aber man muss trotzdem sehen, dass der sportliche Erfolg mit Platz 3 und Platz 8 sehr gut bzw. okay ist, und auch die Transfers zumindest über den ganzen Kader betrachtet okay sind. Einzig mit seinen Trainer-Wahlen hat sich Krösche mehrmals vergriffen: Zu lange an Toppmöller festgehalten, dann sind Schmidt+AMFG als Interimslösung leider total gefloppt, und Riera ist bislang jetzt auch noch kein voller Erfolg gewesen.

Dennoch finde ich es vermessen, jetzt offen über einen Rauswurf von Krösche zu diskutieren. Vier der fünf Jahre mit Krösche waren sehr erfolgreich, nur die aktuelle Saison fällt leider ab. Man würde Krösche wünschen, im Sommer mit einer neuen Trainer-Lösung ein besseres Händchen zu beweisen - denn mit einem guten Trainer, der aus den Spielern wirklich alles herausholt, kann dieser Kader sicher um Platz 4-6 mitspielen.
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QuitoTodo schrieb:

Diese Mannschaft hat schon in der Hinrunde gezeigt, wo das Problem liegt. Fast ein 6:0 gegen Gladbach aus der Hand gegeben, danach ein ähnlich peinlicher Sieg in Köln, dazu mehrere richtige Klatschen – das war kein Zufall, sondern ein klares Muster.

Die Behauptung, dass diese Truppe am Ende Richtung Champions League marschiert wäre, ist schlicht Unsinn. Letzte Saison hattest du mit Omar Marmoush und Hugo Ekitike zwei absolute Unterschiedsspieler auf Topniveau. Der Rest? Größtenteils Mitläufer – und genau das sieht man jetzt umso deutlicher.

Dieser Mannschaft fehlt es an Qualität, aber auch an Charakter und Einstellung. Und das war schon früh in der Saison erkennbar.

Jetzt sitzt der dritte Trainer auf der Bank – und es läuft zum dritten Mal schlecht. Irgendwann muss man sich ehrlich machen: Das ist kein Trainerproblem. Die Fakten sprechen eine klare Sprache.

Wir reden hier über teils völlig überbezahlte und von ihren Beratern überhypte Spieler, die den Ansprüchen nicht gerecht werden. Der einzige sinnvolle Schritt ist ein großer Umbruch.

Klar, es ist einfacher, den Trainer zu wechseln. Das geht schnell. Eine Mannschaft umzubauen ist deutlich schwieriger. Aber genau da liegt das eigentliche Problem: nicht auf der Bank, sondern auf dem Platz.

Und die Presse? Die begleitet das Ganze seit Monaten mit erstaunlicher Beliebigkeit. Statt die strukturellen Probleme klar zu benennen, wird von Woche zu Woche der nächste Trainer zum Hauptschuldigen erklärt – garniert mit Nebenschauplätzen, persönlichen Fehden und durchschaubaren Agenden. So lenkt man vom eigentlichen Kern nur ab.


Bis jetzt der beste Beitrag heute!

Finde ich auch.
Es gab keine Reaktion der Mannschaft. Also für den Trainer hat sie sicher nicht gespielt. Zu sehen waren sie vielleicht die letzte 15 Minuten.

Durch die Bank ein Totalausfall. Selbst Kali heute ohne Bindung und erfolgreiche Aktion. Einzig Uzun fand ich bis die Kräfte schwanden engagiert und umtriebig. So lange es nach vorne ging, zeigte zumindest noch Knauff irgendeinen Willen. Kommt halt meist nix dabei raus bzw. Goal getter JB macht den Scherenschnitt statt einzulochen. Nach hinten arbeitet Ansgar eh nur einmal pro Spiel. Ihm verdanken wir die Flanke zum 1:2. Das war doch nicht Koch's Fehler. Mann was sehen einige hier. Gut, dafür verweigert Koch mal wieder den Logikpass in die freie Mitte (29 min) und Amenda macht es ihm außen dauernd nach, obwohl gerade er das viel besser kann.
Erinnerungen werden wach, wo viele immer wieder gerne der Zetti gefordert haben und Santos unbedingt in die Wüste geschickt werden sollte. Kann der auch mal einen halten, wenn es die Mannschaft braucht?

Zurück zum Thema. Der Trainer hat die erwartbare Formation auf den Rasen geschickt. Diese fand schon die ersten 5 Minuten überhaupt nicht statt. So überfrachten kann der Trainer sie nicht haben, daß sie nicht wissen, was los ist und was sie machen sollen. Es ging für den Verein um vieles.
Das spricht leider dafür , daß der Trainer die Mannschaft nicht erreicht oder das es eben keine Mannschaft gibt. Genauso wie du es geschrieben hast.
Haben sie vielleicht doch Druck gespürt, den der Trainer ihnen zu nehmen trachtet? Zu sehen, daß es kein Abklatschen bei Auswechselrunde 1 gab, ist mir auch negativ aufgefallen. Wie sauer muß AR da gewesen sein und die Spieler hatten auch keine Lust, auf ihn zuzugehen.

Die Reaktionen mit AR raus und MK raus sind hier klar in der Mehrzahl und auch nach den Äußerungen der letzten Zeit erwartbar. Hier wurde gute Arbeit geleistet, daß der Buhmann auf der Bank sitzt. Ist ja auch so schön einfach.  Ich kann mir schwer vorstellen, daß das so kommt und beide gehen. Es sei denn, die Herren quitieren selbst den Dienst.
Wenn die Mannschaft in so einem Spiel keine 80% vom Leistungsniveau abrufen kann, will sie nicht oder kann nicht. Hellmann und MK werden das schleunigst beantworten müssen. Ich würde mich nicht wundern, wenn MK dafür eben nicht den Trainer und seine Art verantwortlich macht, imdem er ankündigt an AR festzuhalten und die Spieler damit klarkommen müssen oder sich bei ihm mit einer Wunsch-Destination melden sollen. Ich schätze ihn nicht so ein, daß er AR nur opfert, um selbst zu überleben.
Entweder steht er zu diesen Fehlleistungen und den Umständen, die zu ihnen führten, weil er dafür die Ursache anders als die meisten hier anders einschätzt und geht dann agressiv an deren Beseitigung, oder er geht von allein.
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ich fand das heute auch erschreckend. Von den vielen anderen Dingen abgesehen, regte mich vor allem die häufige Passivität und das Zweikampfverhalten mächtig auf. Es war schlimm, wie wir häufig auftraten, als müssten wir den gegnerischen Spielern Begleitschutz geben. Bloß ja nicht eingreifen oder mal richtig in den Zweikampf gehen. Wahnsinn. So tw auch bei den zwei Toren. Und das war ja nicht nur im heutigen Spiel so. Erschreckend wie etliche unserer Spieler den Zweikämpfen aus dem Weg gingen und den gegnerischen Spieler gerne an den Nächsten weiter gaben. So kann man auch keine Spiele gewinnen.
Und dieser Punkt hat - so denke ich - weniger mit diesem Trainer zu tun. Das liegt an den Spielern. Da mangelt es bei Einigen an der richtigen Einstellung.
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sgevolker schrieb:

Auf sportliche Fragestellungen erfolgt so gut wie nie eine passende Antwort. Im Grunde kann man sich die ganze PK sparen.

Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass AR die Sportreporter gleich am Anfang seiner Zeit bei uns darauf hingewiesen hat, dass es drei Dinge gibt, über die er auf einer Spieltags-PK nicht sprechen möchte: mit welcher Aufstellung er spielen wird, mit welcher Taktik er ins Spiel geht und gezielte Fragen zu einzelnen Spielern. Begründung: Er will dem Gegner nichts verraten (verständlich) und er will nicht über einzelne Spieler sprechen, weil ihm das Kollektiv (also die Mannschaft als Ganzes) wichtiger ist.

Als Sportreporter habe ich dann zwei Möglichkeiten:
1) Ich stelle Fragen zur Aufstellung, zur Taktik und zu einzelnen Spielern, um dann jedes Mal eine Abfuhr zu kassieren, eingeschnappt zu sein und dann über die "Dünnhäutigkeit" des Trainers zu schreiben, der ja immer allen Fragen ausweichen würde, die Presse auflaufen lässt und sich nicht kooperativ verhält.
2) Ich lasse mir einfach Fragen einfallen, die anders sind und bei denen AR auch was erzählen könnte.

Leider beschränken sich die Kollegen vor Ort in den PKs zumeist auf Punkt 1. Dabei gäbe es viele Fragen, die uns sicherlich alle interessieren und die ich auch direkt stellen würde (wenn ich noch als Sportreporter arbeiten würde). Hier mal nur ein paar Beispiele (von denen sich die hier mitlesenden Ex-Kollegen auch gerne inspirieren lassen dürfen):

1) Sie sagen oft, jedes Spiel verlange andere Lösungen. Woran erkennen Sie in den ersten 15 oder 20 Minuten, ob Sie und Ihre Mannschaft die richtige Lösung für dieses Spiel gefunden haben?

2) Was ist Ihnen aktuell wichtiger: dass Ihre Mannschaft in der Offensive mutiger wird oder dass sie in der Defensive stabiler steht?

3) Wenn Sie auf die vergangenen Wochen schauen: In welchem Bereich hat sich die Mannschaft sportlich am sichtbarsten entwickelt, auch wenn man es vielleicht nicht direkt an den Ergebnissen ablesen kann?

4) Sie sprechen von drei Endspielen. Wie verhindern Sie, dass aus dieser großen Bedeutung für den ganzen Klub eine Verkrampfung bei den Spielern entsteht?

5) Was muss Ihre Mannschaft grundsätzlich auf dem Platz zeigen, damit Sie nach dem Spiel sagen: Das war unabhängig vom Ergebnis ein Schritt in die richtige Richtung?

6) Wie messen Sie intern die Fortschritte in der Mannschaft, wenn die Tabelle oder die Ergebnisse vielleicht gerade nicht die ganze Wahrheit erzählen?

7) Gibt es aktuell eine Eigenschaft Ihrer Mannschaft, die Sie stärker sehen als vielleicht viele Beobachter von außen?

8) Was ist für Sie in dieser finalen Saisonphase am schwierigsten zu trainieren? Und worauf legen Sie aktuell den größten Fokus?

9) Wenn Sie den Fußball, für den Albert Riera steht, in nur drei Worten beschreiben müssten: Welche wären das — und worauf dürfen sich die Fans von Eintracht Frankfurt unter Ihrer Leitung in Zukunft sportlich am meisten freuen?

10) Wie zufrieden sind Sie mit der Punkteausbeute der Mannschaft, seitdem Sie hier Trainer sind?

Ich habe selbst damals viele PKs als Reporter besucht und hatte verschiedenste Trainer vor mir sitzen, die entweder gesprächig, plaudernd, reserviert, mürrisch, kurz angebunden, ausschweifend, einsilbig oder sarkastisch waren. Und als Reporter stellt man sich dann darauf ein und bereitet sich entsprechend vor. Oder halt auch nicht. Aber ganz ehrlich: Dann darf man sich nicht wundern, wenn der Trainer einem die eigenen Fragen (die er von vornherein schon ausgeschlossen hat) nicht so beantwortet, wie man das gerne hätte.
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