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Consigliere

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adlermanu88 schrieb:
bleiben werden:
köhler (leider - vertragsende juni 2014))
meier (vertragsende juni 2014)
(...)
tzavellas (vertragsende juni 2013 , verletzt)


Furchtbar; eine Liste des Grauens! Wer und aus welchem Grund hat Köhler und Meier diese Verträge gegeben? (Schwiegersohn-Bonus?) Haben Köhler und Meier eigentlich einen Beruf gelernt - ich meine, jenseits vom Schlappekicken?  
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Lasst die komplette U-23 spielen. Wird für die Jungs ein schönes Erlebnis, gegen den Meister 2011 zu spielen, und mit Sicherheit nur vorteilhaft für die SGE.

Mehr schreib´ich jetzt hier nicht zum aktuellen Kader. Will von denen - außer Kittel, Jung, Rode, Fährmann, Franz - niemanden mehr im Profi-Kader sehen. Niemanden sonst!

P.S. Und auch Hölzenbein hat ab dem Sommer 2011 keine Rolle mehr im Scouting zu spielen, Geh´endlich in Rente!
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realdeal schrieb:
Im sportlichen Bereich muss sich was tun egal was nächsten Samstag passiert (der Abstieg ist noch nicht perfekt).
HB, Hölzenbein und die Scoutingabteilung haben bei der Zusammenstellung des Kaders versagt, da beißt die Maus keinen Faden ab.


ich habe es mal fett gemacht!
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B-W-X schrieb:
geraeuschloser schrieb:
B-W-X schrieb:
geraeuschloser schrieb:
Köhler eignet sich aktuell als Sündenbock.Er dürfte gestern mit die meisten Ballkontakte gehabt haben und damit ist er in einer sehr unkomfortablen Situtaion , wie mein Nachbar im Stadion so treffend formulierte ->
"Wer den Ball hat ist die ärmste Sau!"

Köhler wir weiter bei uns bleiben,das ist gut so.Wer ihn gestern im TV-Interview gesehen hat dem sollte nicht entgangen sein wie gezeichnet er war.


Du solltest mich mal sehen.
So sieht jemand aus der gezeichnet ist, weil er seit Jahren Köhlers Fußballkünste bewundern musste und vermutlich auch noch weiterhin darf!



Dann machst Du irgendwas falsch.Ich sehe ihn mindestens genauso lange wie Du.Er war jederzeit loyal und stand im Dienst der Mannschaft.


Das spreche ich Köhler gar nicht ab.
Nur besteht Leistungsfußball hauptsächlich aus Leistung und nicht aus Loyalität oder Verdiensten der Vergangenheit.

Das ist doch das Dilemma der letzten Jahre.
Spieler bekommen in Frankfurt nicht mehr aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit ihren Vertrag verlängert, sondern weil sie Publikumslieblinge, Loyale, Verdienstete oder Pflegeleichte sind, die sich gerne dem Kollektiv unterordnen bzw. sich in diesem verstecken.

So eine Handlungsweise ehrt natürlich unsere Eintracht, aber der Profilfußball funktioniert nun mal nur nach dem Leistungsprinzip, will man erfolgreich sein!


Ja, zutreffend, sollten sich alle Verantwortlichen im Vorstand und AR ausdrucken, einrahmen und übers Bett tackern!
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Fährmann 2
Jung 3
Russ 4
Dudda 3
Köhler 6
Ochs 5
Schwegler 5
Heller 5
Caio 5
Gekas 5
Fenin 5

Amanatidis 6

Unsere Hoffnung sind die jungen Spieler:

- bester Eintracht-Spieler: Fährmann (er hat sich die Abprall-Kritik offenbar zu Herzen genommen).

- Jung und Dudda: es ist doch bezeichnend für diesen Eintracht-Kader, dass junge Spieler wie Jung und Dudda im Abstiegskampf so in den Fokus geraten (und auch der verletzte Kittel und der gesperrte Rode) - es ist ein Offenbarungseid für vermeintlich gesetzte Spieler wie Köhler, Meier, Altintop, Gekas, die ich allesamt in der neuen Saison nicht mehr im Kader sehen möchte!
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ElzerAdler schrieb:

(...)
Ich hatte gestern ständig das Gefühl, das jeder einzelne Spieler mental total überfordert war und keine konnte dem anderen helfen. Das man sich auf dem Platz nicht bewegt hat nichts mit den konditionellen Voraussetzungen zu tun, die Jungs hatten eine Riesenangst vor dem Ball und dem Druck, irgendetwas damit machen zu müssen. Ist eine grausame Feststellung, aber aus meiner Sicht die Wahrheit (rein subjektive Sichtweise meinerseits).

Da helfen dann auch keine Gehälter im sechs- oder siebenstelligen Bereich, am Ende sind es doch fast alles auch nur Jungs die Fussball spielen wollen und dies auch traineren. Auf den psychologischen Aspekt ihres Berufs hat sie aber offensichtlich niemand vorbereitet... das sollte ein Trainer eigentlich tun (oder ggf. entsprechende externe Fachkräfte). Bei uns hat man das wohl versäumt  


Interessanter Beitrag. Für mich gestern, dies bestätigend, sehr erschreckend wie Ochs gestern gegen Köln (wie auch bereits gegen Mainz im Übrigen) mehrmals den Ball an einen auf gleicher Höhe mitlaufenden, nur ca, 3 oder 4 m entfernten Mannschaftskameraden quergepasst hat, obwohl dies nicht notwendig gewesen wäre; überhaupt kein Selbstbewusstsein in der Vorwärtsbewegung, den Ball - die Verantwortung nur schnell loswerden. War erschreckend, dies anzusehen.
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Vael schrieb:
()...)
Benni gehörte außerdem zu den ganz wenigen die es immer und immer und immer wieder versucht haben, egal auf welche Position er verbannt wurde.  


wie rührend; großartiger Profi-Sport.
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stoneflowers schrieb:
Wer in 90 Minuten gegen völlig harmose und lustlose Kölner nicht eine nennenswerte Torchance rausspielt, hat in der Bundesliga nix verloren.
Wer in 16 Spielen der Rückrunde 6 Treffer erzielt (darunter Tzavellas Tor + Elfer), der steigt völlig verdient ab.
Wer in 6 Spielen trotz viel Tam Tam und Psychogedöns nur 3 Punkte holt, ist ein Auslaufmodell.
Wer Spiele wie gegen Lautern, Pauli, Mainz, Köln... hinlegt, wird es auch in Liga 2 nicht leicht haben.



So ist es und nicht anders!
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Der altgediente Stinka bringt die Misere in der FNP (Link ganz unten) gut auf den Punkt:

"Danach brauchen alle, die Verantwortung tragen, auch einen gründlichen Waschgang. Die Eintracht muss sich mal richtig durchleuchten lassen, da läuft zu viel in die falsche Richtung und kaum jemand hat die Traute, das vernünftig, dafür aber deutlich anzusprechen."

"Der Verein gehe ihm zu sorglos mit seiner originären Aufgabe um, "nämlich die Stadt Frankfurt in der Bundesliga zu vertreten". Das Geschäft sei natürlich knallhart geworden, für alle Vereine der oberen Klassen. Nur die Zeichen müsse man auch erkennen, es liege doch nicht immer nur am Trainer, wenn eine Mannschaft versage."

"Die Truppe passt leider nicht zusammen, sie hält aber auch nicht zusammen. Das sieht man als ehemaliger Mannschaftsspieler sehr schnell. Die meisten spielen für sich alleine, vielleicht ist es manchem gar nicht bewusst.

Aber wenn man lediglich beschränkte spielerische Mittel auf den Platz bringt, was ja auch zum Teil verletzungsbedingt der Fall ist, muss der Wille zum Kampf zu sehen sein, um die Schwächen und Lücken zu beheben. Aber davon sehe ich viel zu wenig. Die Resignation läuft inzwischen auf dem Platz mit ein, und das ist wie schleichendes Gift."

Er suche oft vergeblich echte körperliche Gegenwehr als Rezept gegen spielerisch besser besetzte Mannschaften, so Stinka. "Die Körpersprache sagte doch in den letzten Begegnungen dem Zuschauer schnell, die Jungs haben zu wenig Biss." Von Spielern wie Köhler, Altintop, Meier oder Gekas erwartet Dieter Stinka "endlich zum Finale der Saison volle Konzentration und totale körperliche Bereitschaft für den Erfolg".

in:

http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/dieter-stinka-alle-brauchen-einen-gruendlichen-waschgang_rmn01.c.8889887.de.html
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Der altgediente Stinka bringt die Misere in der FNP (Link ganz unten) gut auf den Punkt:

"Danach brauchen alle, die Verantwortung tragen, auch einen gründlichen Waschgang. Die Eintracht muss sich mal richtig durchleuchten lassen, da läuft zu viel in die falsche Richtung und kaum jemand hat die Traute, das vernünftig, dafür aber deutlich anzusprechen."

"Der Verein gehe ihm zu sorglos mit seiner originären Aufgabe um, "nämlich die Stadt Frankfurt in der Bundesliga zu vertreten". Das Geschäft sei natürlich knallhart geworden, für alle Vereine der oberen Klassen. Nur die Zeichen müsse man auch erkennen, es liege doch nicht immer nur am Trainer, wenn eine Mannschaft versage."

"Die Truppe passt leider nicht zusammen, sie hält aber auch nicht zusammen. Das sieht man als ehemaliger Mannschaftsspieler sehr schnell. Die meisten spielen für sich alleine, vielleicht ist es manchem gar nicht bewusst.

Aber wenn man lediglich beschränkte spielerische Mittel auf den Platz bringt, was ja auch zum Teil verletzungsbedingt der Fall ist, muss der Wille zum Kampf zu sehen sein, um die Schwächen und Lücken zu beheben. Aber davon sehe ich viel zu wenig. Die Resignation läuft inzwischen auf dem Platz mit ein, und das ist wie schleichendes Gift."

Er suche oft vergeblich echte körperliche Gegenwehr als Rezept gegen spielerisch besser besetzte Mannschaften, so Stinka. "Die Körpersprache sagte doch in den letzten Begegnungen dem Zuschauer schnell, die Jungs haben zu wenig Biss." Von Spielern wie Köhler, Altintop, Meier oder Gekas erwartet Dieter Stinka "endlich zum Finale der Saison volle Konzentration und totale körperliche Bereitschaft für den Erfolg".

http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/dieter-stinka-alle-brauchen-einen-gruendlichen-waschgang_rmn01.c.8889887.de.html
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War bislang hier noch nicht im SAW.

Gutes Interview mit SGE-Legende Stinka:

http://www.fnp.de/fnp/sport/special-eintracht/dieter-stinka-alle-brauchen-einen-gruendlichen-waschgang_rmn01.c.8889887.de.html

"Er suche oft vergeblich echte körperliche Gegenwehr als Rezept gegen spielerisch besser besetzte Mannschaften, so Stinka. ´Die Körpersprache sagte doch in den letzten Begegnungen dem Zuschauer schnell, die Jungs haben zu wenig Biss.´"
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reggaetyp schrieb:
Sehr interessant. Ein Kameramann, der offenbar Fan der Bonbonwerfer ist, berichtet von seinen Erfahrungen am Samstag abend im Waldstadion.

Gefunden im Forum der Meenzer.

poilu schrieb:
Ich will hier auch mal meinen Senf kurz dazu geben.

Wie ja einige vielleicht über den Facebook Kanal von mir mitbekommen haben, arbeite ich ja auch als Kameramann für einige Sportsender. So bekam ich also letzte Woche einen aufgeregten Anruf, ich solle sofort nach Frankfurt zur Kommerz-Arena fahren und dort die "Krawallmacher" filmen.

Das ist für mich natürlich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite bin ich selbst Fan, habe durch den Fankanal auch einen engen Kontakt zur Mainzer Fanszene. Auf der anderen Seite muss ich natürlich auch meinen Job ordentlich machen. Daher will ich einmal kurz meine Erlebnisse des letzten Spieltags beschreiben.

Als ich in Frankfurt am Wald angekommen bin, hatten sich schon einige kleine Gruppen rund ums Stadion versammelt. 4-6 Grüppchen à ca. 15-20 Leuten. Die Polizei war schon mit mind. 50 Kräften vertreten. Alle in voller Kampfmontur, mit Hunden und ein Hubschrauber kreiste überm Stadion.
Grundsätzlich muss ich da schon mal feststellen, die eingesetzten Beamten strahlten für mich schon mehr Aggressionspotential aus, als die versprengten Grüppchen der Fans. Trotzdem war aber auch klar, dass bei den Frankfurtern ein paar Leute dabei sind, die wirklich Bock auf Stress hatten.

Der Mannschaftsbus der Frankfurter kam eigentlich ziemlich unbehelligt zum Stadion. Er wurde schnell durch die Polizeiabsperrung gelotst und konnte dann aufs Gelände fahren. War wirklich alles halb so wild.

Die Polizei zeigte dann im Verlauf des Abends allerdings, dass sie scheinbar mit der Situation insgesamt überfordert war. Da es sich ja um versprengte Grüppchen von Fans handelte, gab es für die Einsatzleitung kein eindeutiges Ziel.
Das Resultat war folgendes: Sobald sich eine Gruppe Richtung Stadion bewegte, sprangen alle Beamte, es waren mittlerweile vielleicht 100-150 zusammengezogen worden, in ihre Fahrzeuge und rasten zu dieser Gruppe. Die anderen Gruppen waren also ohne "Aufsicht". Wurde diese Gruppe dann gestoppt, und eine andere setzte sich in Bewegung, ging das ganze Spiel von vorne los. Alle Beamten in die Autos und ab zur nächsten Gruppe.
Da ich aus Sicherheitsgründen immer versucht habe, in der Nähe der Polizei zu bleiben, habe ich ziemlich schnell gemerkt, das die Stimmung in der Einsatztruppe immer aggressiver wurde. Ich konnte keinerlei assoziales oder gewaltbereites Verhalten bei den "Fans" beobachten. Nur die Polizei wurde immer gereizter. Die "Fans" wollten einfach nur Richtung Eingang und ein wenig Dampf ablassen.
Da das Gebiet um die Arena ja ziemlich weitläufig ist, hatte ich mich auf einmal dummerweise verspekuliert. Ich folgte einer Gruppe Polizisten zu Fuß, die eine Gruppe von "Fans" zum Haupteingang begleiteten. Ich filmte so diese Ansammlung, als ich plötzlich angesprochen wurde.

"Ey, was filmst Du denn da? Muss das sein?"
Der Typ sah nicht nach normalo Fan aus. Sein Shirt machte eher klar "Achtung, aufpassen".
Ich erklärte ihm, dass er sich keine Sorgen machen müsse, ich respektiere die Fanszen und ich achte, schon aus rechtlichen Gründen darauf, dass man keine Einzelperson erkennen kann. Er sah das ein, meinte dann aber doch ziemlich eindringlich, dass nicht alle aus seiner Gruppe soviel Verständnis wie er hätten, und es wäre jetzt wohl besser, die Kamera auszumachen.
Da während dieses Gesprächs alle Polizisten in meiner Nähe mal wieder gesammelt und aufgeregt an einen anderen Einsatzort gespurtet waren, hab ich die Kamera mal lieber ausgemacht. Ich hab mich dann für den Tipp bedankt und bin wieder Richtung Polizei.

Wie gesagt, alles friedlich und ohne Krawall.

Als ich dann "meine Polizisten" wiedergefunden hatte, passierte das unvermeidliche. Ein Gruppe von vielleicht 5 Leuten wurde ohne ersichtlichen Grund, außer man erachtet das leicht pöbelnde Singen als Straftat, unsanft festgesetzt. Also hielt ich auf dieses Geschehen meine Kamera.
Ca. 20 Leute kamen dann in Richtung ihrer festgesetzen Kumpels marschiert. Ruhig, ohne Geschrei und ohne Gesinge. Auf einmal öffnet sich das Tor neben mir und ca. 50 Polizisten kommen aus dem Arena Gelände gestürmt. In vollen Tempo, mit gezückten Schlagstöcken und flankiert von bellenden Hunden.
Die "Fans" traten den Rückzug an und rannten vor den Beamten weg. Hätt ich auch gemacht, denn die Beamten sahen nicht aus, als wollten sie jemanden auf ne Runde Kaffee einladen. Einer der Flüchtenden stürtzte, was aber genau geschah, kann ich nicht sagen, denn auf einmal wurde ich angerempelt.
Als ich meine Kamera runtergenommen hatte, erkannte ich, dass es sich um ein Mitglied des priv. Sicherheitsdienst handelte.
Der Kerl packte mich ziemlich rabiat am Arm und brüllte mich an "Was filmst Du da? Gib die Kamera her." Ich dachte wirklich, gleich knallt der mir eine. Ich habe mich dann ziemlich bestimmt von ihm losgerissen und fragte ihn, wie er darauf kommen, dass ich ihm meine Kam geben würde. "Ich bin von Sicherheitsdienst, ich bestimme hier, was los ist.", brüllte er mir ins Gesicht. Mittlerweile kamen noch zwei seiner Kollegen und ich wurde nun von den drei Typen eingekeilt. Ich sagt ihm, dass er hier draußen nix zu melden habe, dies ist eine öffentliche Straße und die liegt außerhalb des Entracht Geländes, wo er vielleicht sein Hausrecht ausüben könne. "Darfst Du überhaupt hier drehen? Du bist doch bestimmt einer von denen. Zeig mal Deinen Presseausweis. SOFORT!"
Ich zückte meinen Presseausweis aus dem Portemonnaie, aber so, das er nur das Wort "Presseausweis des DJV" lesen konnte. Er wollte mir das Portmonnaie aus der Hand reissen, mit den Worten "Gib den hier, ich will deinen Namen und deine Anschrift, damit ich dir bei Bedarf die Tage ein paar Kollegen vorbeischicken kann, wenn ich meine Fresse morgen im TV sehe."
Der Typ hat mir eben unverholen gedroht. Seine Jungs und er bedrängten mich heftiger als zuvor. Mittlerweile waren dann zwei Beamte der Polizei hinzugekommen und fragten, was denn hier los sei. Ich erklärte die Situation und stellte fest, das mich hier Privatpersonen ohne Grund in der Ausübung meines Berufs einschränken wollen und das Gebot der Pressefreiheit missachten. Der Polizist fuhr mich dann relativ scharf an, dass man hier nicht einfach alles filmen darf; es bedürfe seiner Zustimmung. Klar. Natürlich. Soweit kommts noch.
Der Polizist forderte mich auf, meine Kamera und meinen Presseausweis zu übergeben, er würde das jetzt alles als Beweißmittel sichern. Ich verweigerte die Herausgabe und bot ihm an, die eben aufgenommen Szenen vorzuführen, aber die Kamera nicht herzugeben. "Wenn sie sich ordentlich verhalten haben, weiß ich nicht, warum sie sich so zieren, gefilmt zu werden." zischte ich schroff. "Von ihren Kollegen kann man sowieso niemanden erkennen. Die haben alle Helm und Mundschutz auf, teilweise sogar ne Sturmhaube drunter"
"Wer hier was filmt, das bestimmer immer noch ich", war die Antwort. Nach einiger Diskussion übergab ich meinen Ausweis, und zeigte die aufgenommen Szenen. Der Polizist befand, das tatsächlich nichts schlimmes zu sehen war und schickte mich weg.
Als ich nicht gehen wollte, sondern ihn nach seinem Namen und Dienstnummer fragte, schaute er mich verdutzt an. Was ich denn damit wolle?
"Naja," erwiderete ich, "wenn die Tage ein paar Durchgeknallte vom Sicherheitsdienst bei mir vorbeikommen, will ich ja wissen, wen ich anzeigen muß, weil er unerlaubt meine Daten weitergegeben hat. "Du spinnst wohl, mach dich vom Acker", war die freundliche Antwort.
Mittlerweile kam noch ein weiterer Polizist hinzu, der, nach der Anzahl der Sterne auf seinen Schultern zu urteilen, was zu melden hatte. Nachdem die Situation kurz erklärt wurde, entschuldigte er sich für das Verhalten seiner Kollegen, zerriss den Zettel mit meinen Daten und wünschte mir noch einen schönen Tag.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich will hier kein Plädoyer für die braven Fans und gegen die bösen Bullen halten. Aber ich muss gestehen, und das nicht zum ersten mal in meinem Job, ich persönlich habe bei solchen Situationen mehr Schiss vor der Staatsmacht, als vor den "Fans".

Unterm Strich bleibt von diesem Samstag nämlich stehen:
-Die "Fans" haben mich am "freundlichsten" davon überzeugt, nicht zu filmen.
-die Jungs von der priv. Sicherheitsfirma, sind sich keinerlei Gesetzen und Verordnungen bewußt. Die glauben, sie hätten einen Freifahrtsschein für alles.
-einige Polizeibeamte geben einen Scheiß auf Pressefreiheit und wissen scheinbar nicht, wie hier die die rechtliche Lage ist.

Der Ansatz, den man immer wieder liest und hört, der auch in diesem Forum immer wieder durchdringt "Ach, die werden schon was gemacht haben, wenn die Polizei ihnen Stress macht" ist nicht immer ganz so einfach zu beantworten.
Wenn "Fans" über die Stränge schlagen, will ich das keinesfalls gutheißen. Da muss sich die Szene hinterfagen. Aber wenn Staatsbeamte, die Rechtsordnung mit Füßen treten, und sich über diese hinwegsetzen, ist das einfach untragbar. Das priv. Sicherheitsdienste und ihre Verfahrensweisen geduldet werden, ohne denen mal auf die Finger zu klopfen, ist eigentlich ein Skandal.

Und das betrifft jeden Fan. Man kann immer unverschuldet in eine Situation hereingeraten, in der es brenzlig wird. Aber die Gafahr, von einem anderen Fan eine verpasst zu bekommen, ist viel geringer, als das man unberechtigt in die Fänge der Polizei kommt. Darüber sollten sich auch mal wir "Normalos" Gedanken machen.


Aufschlussreich. Danke!
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Basaltkopp schrieb:
Consigliere schrieb:
ThePossmann schrieb:
SeltenerGast schrieb:
leere worte.


Vollkommen richtig. Alles quatsch, am Samstag haben sie ab der 1. Minute wieder die Hosen voll. Ich habe nicht aufgegeben, sondern realistisch betrachtet, spielen wir momentan against all odds.


ist zu befürchten.....  


Und ich wette dagegen, ihr Jammerlappen. M1 war ein Ausrutscher, die anderen Spiele unter Daum waren klar besser.

So Spiele wie in M1 passieren halt, dumm war natürlich, dass so ein Spiel zur Unzeit kam. Und abgesehen davon kann ein Spieltag nicht noch einmal komplett gegen uns laufen.

Nachdem sich mein Frust vom Wochenende gelegt hat, bin ich überzeugt, dass wir die Gayböcke abschießen werden und morgen den Relegationsplatz sicher haben.

Wenn CD morgen wirklich Fenin und Gekas von Beginn an spielen lässt, trifft Gekas auch wieder. Alleine gegen beide IV tut er sich natürlich schwer und Fenin wird vorne Lücken reißen, wie am letzten Hinrundenspieltag gegen Doofmund.


Nichts wäre mir lieber, als dass Du Recht hättest!

In 24 Stunden wissen wir mehr!
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Berserker-Ulf schrieb:
Ich würde Caio gerne jede Woche von Anfang an sehen, da ich ihn für einen begnadeten Fußballer mit unglaublichen Fähigkeiten halte.

Dass er jedoch unter 3 verschiedenen Trainern bei erbärmlicher Leistung des Mittelfeldes keine Einsatzzeiten bekommt, sagt mir dass er einfach kein Profifußballer ist, der in einer europäischen Liga spielen kann.

Leider.


ja, genau.

Mit Caio ist es wie gestern auf Arte, als Monty Pythons "Das Leben des Brian" gezeigt wurde:

der Messias! der Messias! Dabei war es nur Brian!
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Wenn Altintop und Meier tatsächlich mal in der Startelf fehlen sollten, wäre das ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für die SGE!
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ThePossmann schrieb:
SeltenerGast schrieb:
leere worte.


Vollkommen richtig. Alles quatsch, am Samstag haben sie ab der 1. Minute wieder die Hosen voll. Ich habe nicht aufgegeben, sondern realistisch betrachtet, spielen wir momentan against all odds.


ist zu befürchten.....
#
reggaetyp schrieb:
(...)
Magath ist bekannt dafür, im Dutzend Spieler zu kaufen. Da sind dann (zumal, wer Geld wie Heu ausgeben kann) auch immer mal gute dabei.
Aber auch zu hauf Krampen.
Will sagen: Magath ist nicht bekannt dafür, wenige, dafür aber sorgfältige Transfers zu tätigen.


ja, und faule Äpfel sortiert Magath auch schnell wieder aus; wir dürfen gespannt sein - jedenfalls muss Ochs unter Magath richtig ran, da wird er sich nach der kuscheligen Atmosphäre im Hessischen noch mal zurücksehnen.
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Willensausdauer schrieb:
(...)
Du möchtest nicht verstehen, worum es mir geht. Es geht mir um die Vorverurteilung von Spielern, denen man den Willen abspricht ohne es zu wissen. (...)

Es geht mir um die Unterscheidung von Einstellung und Leistung. Über die Einstellung wissen wir nichts.  (...)


Sophistische Haarspalterei, entschuldige bitte.

Profi-Fußballer werden, wie jeder andere Arbeitnehmer, nicht für ihren Willen/ihre Einstellung bezahlt, sondern für ihre Leistung.

Tut mir Leid, ich finde es müßig, hier weitere Haare zu spalten.

Die Leistung der Rückrunde war schlecht; und das müde Getrabe, die Fehlpässe etc. bei Spielen wie gegen Lautern oder Mainz haben gezeigt, dass es eben wohl auch an der Einstellung/am Willen mangelt.