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EFCB

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Der hatte ja auch in Frankfurt studiert und kannte sich daher wohl in Fächern wie Randale und Bambule bestens aus *g*
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Wahlen sind doch sinnentleert und langweilig. Und dann noch diese drögen Wahlkämpfe - wo doch gar nicht wirklich gekämpft wird.

Künftig sollte zählen wer die meisten gegnerischen Wahlveranstaltungen durch allerlei Störungen zum Abbruch zwingt, den meisten Wahlhelfern der politischen Konkurrenz aufs Maul haut und die meisten Autos mit gegnerischen Parteiaufklebern abfackelt. Zusatzabgeordnete erhalten Parteien, deren Spitzenkandidaten selbst Backpfeifen verteilen oder es zumindest versuchen.

http://www.youtube.com/watch?v=8ZazG0nxexU

Zwar sind die Grüne Jugend und die Jusos mittlerweile bei den ersten Punkten recht aktiv (Göttingen, Seligenstadt u.a.) aber zum Sieg wird es nur reichen wenn Trittin und Steinbrück selbst entsprechende Schlagzeilen (im wahrsten Sinne des Wortes ) machen.

Aber so wie ich das einschätze wird Steinbrück eher selbst eins aufs Dach bekommen (der hat aber auch Pech mit seinen Fettnäpfen) und Trittin verfolgt das Ganze aus weiter Entfernung mit klammheimlicher Freude.
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reggaetyp schrieb:
Um noch mal auf den von der Deppenzeitung initiierten "Skandal" zurück zu kommen:
Das schlimmste, was hätte evtl. vielleicht passieren könne, wäre doch: Man kommt in die Kantine und denkt: "Oh, heute, kein Schnitzel. Ess ich halt Nudeln, Salat, Grünkernbratlinge, gebratene Zucchini, Ravioli, Risotto oder weiß der Henker."
Schlimm?


Genauso schlimm wenn man Dir an einem Dunkel-Tag kein Helles mehr einschenkt sondern nur noch Braun- oder Schwarzbier. Trinkste das dann ohne zu murren?
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Xaver08 schrieb:
EFCB schrieb:
Wehe ich erwische einen der Veggietagbefürworter an einem Europacup-Donnerstagabend am Würstchenstand    


bekommen die fleischesser auch zores, wenn du sie erwischst, wie sie vergorene pflanzliche getränke zu sich nehmen?



Uffbasse ! Ich werde erbarmungslos sein sollten sich da noch Nuancen von tierischen Lebewesen in den jeweiligen Getränken nachweisen lassen (Würmer, Amöben etc.).

P.S. Broder würde in solchen Fällen Claudia Roth auf diese Delinquenten loslassen  

P.P.S. Man darf kein Erbarmen zeigen sonst freut sich diese Bagage womöglich noch über ins Glas gekrabbelte Abeemicke und Wespen.
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Oder Du kommst eine Curry-Lupinenstange zur Straßenbahn zum Tofu-Walter  
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Wehe ich erwische einen der Veggietagbefürworter an einem Europacup-Donnerstagabend am Würstchenstand  
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So, K+S gleich wieder vertickert und ein ausschweifender Lebenswandel am WE ist gesichert  
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Dann ists zu spät, die sind sie schon wieder durch die Decke. Antizyklik heißt die Devise.

Aber ich knabber gerade an meinem heutigen Verlust bei den Cat Oil Aktien. Über 10% - heftig !
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Ich bin eine Art Aktien-Fakir und liebe fallende Messer  

P.S. Ich hab se noch nicht, mein Preislimit ist noch nicht erreicht
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Chevallaz schrieb:
Und wer setzt sich für die Veganer ein?


Na wer wohl, das gibts dann verpflichtend Mittwochs  
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zappzerrapp schrieb:
Lustig, wie alle Medien einer Bild-Schlagzeile ("Die Grünen wollen uns
das Fleisch verbieten!") hinterherlaufen und auch das ach so kritische Eintracht-Forum das alles einfach..hmm..weiterkaut  



Du bist nicht auf dem Laufenden und liest anscheinend nur die Bild-Zeitung *zwinker*

Das Ganze steht seit geraumer Zeit im Parteiprogramm der Grünen und ist jetzt nur durch das Interview in besagtem Schmierblatt hochgekocht. E

Der Donnerstag soll*s übrgens sein schlägt die Grünen-Parteivorsitzende vor.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/veggie-day-gruene-wollen-fleischlosen-tag-in-kantinen-12397473.html
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FFMBasser schrieb:


Verbietet dir jemand deine Frikadelle mit auf die Arbeit zu bringen oder zum Imbiss nebenan zu gehen.


Noch nicht, aber wenn der Veggie-Day schamlos von der Mehrheit der Bürger durch mitgebrachte Wurstbrote oder Gang zur Wurstbude unterlaufen wird sollte man sich ruhig einmal ernsthafte Gedanken über flankierende Maßnahmen machen. Dazu gehört dann ganz sicher an vorderster Stelle eine Ausweitung eines Bundesnahrungsverabreichungsgesetzes (oder wie das Ganze sich dann nennt) mit den fleischeinschränkenden und temporär -verbietenden Passi auf Gastronomie und Handel.
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Jugger schrieb:
Ah! Es ist mal wieder soweit...

 


Ich glaube das ist ein verzweifelter Versuch der Grünen ein Thema zu besetzen welches ihnen Angela & Co. in Kürze garantiert nicht wieder wegplagiert  
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Also ich hab gerade eine K+S Kauforder abgesetzt. Ich sehe das Ganze längerfristig bis zum möglichen Squeeze Out.
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@ Xaver: Der Artikel in der Süddeutschen postuliert ja fast schon einen Vegan-Zwang.

Da nach entsprechenden Umfragen inzwischen die Mehrzahl der Journalisten den Grünen nahesteht verwundern mich solche Artikel nicht.

Auch die Autorin hat eigentlich nicht wirklich verstanden weswegen es die Aufregung gibt. Es geht den meisten mitnichten um das reflexhafte tägliche Fleischessen sondern um mögliche staatliche Bevormundung.
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reggaetyp schrieb:


Autos, Fleisch, Hunde - da versteht der deutsche Michel keinen Spaß.
Argumenten weitgehend unzugänglich.
Seis drum, wie vernünftig man argumentiert....


Mna kann durchaus die Argumente für fleischlose Kost nachvollziehen, für gut befinden und sie sogar befolgen. Aber ob und an welchem Tag ich fleischlos essen möchte darüber sollte doch bitteschön kein Dritter entscheiden und mich damit entmündigen.

Ich esse wahrlich nicht jeden Tag Fleisch oder Wurst und freue mich drüber daß man inzwischen auch in vielen "Normal"-Supermärkten eine gute Angebotspalette für viele Essgelegeheiten findet. Aber auch hier möchte ich darüber selbst entscheiden wann, warum und wozu ich etwas kaufe.
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Ach ja eines noch: Überlegt Euch vieleicht eine nicht so verbreitete Farbe. Vor Läden stehen manchmal zig Kinderwägen in gleicher Farbe und ähnlichem Aussehen das kann zu Verwechslungen bzw. längere Suche führen.

Wir hatten einen Gesslein in bordeauxrot, das war immer ein Unikat unter den vielen geparken blauen, orangenen oder olivfgrünen Karossen. Und den konnten wir später auch sehr gut weiterverkaufen. Und falls Ihr plant weiteren Nachwuchs zuzulegen wäre so eine Farbe auch absolut  geschlechtsneutral.

Eine Ablagefläche für Einkäufe unterhalb des Kinderwagens haben glaube ich inzwischen fast alle Modelle und ist sehr sinnvoll. Wo Ihr später das Notfallpaket (Ersatzwindeln, Reinigungstücher u.a.) verstaut müßt Ihr sehen. Einige Anbieter haben so etwas im Komplettangebot, man kann es aber auch in einer Rücksack oder eine eine andere stabile am Kinderwagen leicht befestigbare Tasche stecken.
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Der Frederöffner sollte sich bis zum Tag X folgende Dinge überlegen, welche für den Typus des Kinderwagen auswahlentscheidend sind:

1) Wohin möchte ich den Kinderwagen mitnehmen? Wenn Ihr gerne spazieren geht und auch Wald- bzw. Schotterwege nutzt sind Plastikräder sowieso außen vor.

2) Wenn Ihr häufig mit dem Auto unterwegs seid (Großeltern besuchen) dann die Kofferraumabmessungen mit dem Umfang des zusammengeklappten Kinderwagens abstimmen. Solltet Ihr sehr oft zu einem der Großeltern fahren dann wäre zu überlegen für dort ein gebrauchten Kinderwagen zu kaufen (Ebay) und dort zu deponieren. Haben wir auch gemacht, das war uns der Zwanni wert.

3) Ein aufsteckbares Sonnenschirmchen hat seine Vorteile wenn Ihr später längere Spaziergänge in praller Sonne macht.

4) Sinnvoll ist es wenn der Kinderwagen umstellbar ist und auch größere Kleinkinder (schönes Wortspiel) ihn sitzend als Buggy nutzen können. Wenn Ihr gerne spazieren geht (oder bei Hunden müßt) ist das sinnvoll, da die lieben Kleinen irgendwann nicht mehr laufen wollen oder können.

Jedweden Schnickschnack braucht man sicher nicht. Wir hatten übrigens zusätzlich zum Kinderwagen einen kleinen zusammenklappbaren Buggy zum mitnehmen. Dann ist man flexibler als mit so einem großen Ding.
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Filzlaus schrieb:
die ham doch en fisch im *****



Aber nur freitags. Und am Veggie-Tag darf es auch ein Rettich oder eine Karotte sein - je nach Genußfaktor  
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Oh, man braucht keine Bildzeitung zu lesen. Ein verpflichtender V-Tag soll nämlich möglichst an allen staatlichen Kantinen eingeführt werden. Diese Absichten ersieht man in grünen Publikationen. Denn dort kann ein Sradt-, Landes- oder Bundesparlament sehr wohl vorgaben machen. Künast beruft sich ja z.B. auf eine Regelung in Bremen.

Warum sich alles aufregt? Wegen der Bild-Zeitung? Nee, Otto Normalbürger traut eben diese Verbotsregelung den Grünen einfach zu. Und wenn das Ganze auch von Frau Künast, die ja nicht gerade irgendwer ist, auch noch medial aufs Tablett gelegt wird erst recht.

Im Übrigen zu Xaver: Dein Plädoyer für vegatarische Kost in allen Ehren. Ich begrüße das auch und wenn ich mal in Kantinen esse und da was Gutes entdecke nehme ich es sehr häufig. Man kann nämlich auch in Kantinen sehr wohl in großen Mengen schmackhafte vegetarische Kost anbieten. Nicht nur Salat und Nudeln. Aber nichts desto trotz sollte man den Leuten nichts vorschreiben was sie essen bzw. nicht essen sollen. Es liegt am Kantinenbetreiber das fleischlose Angebot zu verbessern und ggfs. mittels Preisgestaltung und Überzeugungsarbeit dafür zu werben daß die Kantinenesser mal aufs Schnitzel verzichten.  Und wenn fleischlse Sachen stärker nachgefragt werden wird auch das Angebot erhöht.

Aber solche Vorgaben? Ich störe mich schon an dem Halal-Wahn einiger Einrichtungen (schau mal in Frankreich, das kommt auch noch auf uns zu)  bzw, dem früher teilweise verbreiteten fleischlosen Freitag der katholischen Kirche (weil es da so oft Kochfisch gab).

Um jetzt die Kurve wieder zum Ausgangsthema hinzubekommen: Bei allen Fehlern und Fettnäpfchen, ´welche die Regierungen in Bund und Land machen, betrachtet sich der Wahlbürger eben auch die Oppositionsparteien. Bei der SPD benehmen sich die Parteioberen oft wie die Elefanten in Porzellanläden und Steinbrück hat immer noch sein "Raffke-Malus" bei vielen Leuten.

Bei den Grünen ist erstaunliches festzustellen. Schwammen sie nach Fukushima und den Wahlen in BaWü ganz oben auf der Sympathiewelle  sieht das nun ein bischen anders aus. Die Steuererhöhungspläne und vor allem das in der Bevölkerung weit verbreitete neue Image als Bevormundungspartei werden sie mehr Wählerprozente kosten als das politische Ableben der Piraten wieder zurückfließen läßt.

Interessanterweise profitiert die FDP davon. Sie kraxelt seit Monaten kontinuierlich Nachkommastelle um Nachkommastelle nach oben und wird vermutlich sicher wieder im Bundestag sitzen. Das könnte dann auch reichen, es sei denn es kommt noch irgendein größerer Skandal ans Tageslicht.