greg
8755
Danke für die sachliche Antwort. Aber es ging mir doch überhaupt nicht darum, ob der VAR nun sinnvoll, fehlerfrei oder der gleichen ist. Ich wollte lediglich cyberboys Argument in Zweifel ziehen, dass das Nichteingreifen des VAR automatisch für eine korrekte Entscheidung spricht. Wie du richtig sagst, er ist halt nicht fehlerlos, aber darum ging's primär gar nicht.
greg schrieb:Primär ging es dir um Polemik, hast du selber geschrieben, also hör auf zu Labern.
er ist halt nicht fehlerlos, aber darum ging's primär gar nicht.
Gelöschter Benutzer
greg schrieb:
Ich wollte lediglich cyberboys Argument in Zweifel ziehen, dass das Nichteingreifen des VAR automatisch für eine korrekte Entscheidung spricht
Ich habe aber nicht geschrieben, dass es eine "korrekte Entscheidung" war (auch wenn ich persönlich die Szene grundsätzlich eher nicht als Foulspiel bewerten würde). Ich habe lediglich deine Aussage in Zweifel gezogen, wonach ein "ziemlich klares Foulspiel" vorlag. Denn ein klares Foulspiel, bei dem der VAR eingreifen muss/darf, war es nun mal nicht.
Aber da ich die Sendung nicht gesehen habe, wenn die Herren Experten schon das angebliche Foulspiel diskutieren und zu dem Schluss kommen, dass es irregulär war, würde mich mal von denen, die die Sendung gesehen haben interessieren, wie ausführlich der fehlerhafte Eckballpfiff (der eindeutig falsch war) thematisiert wurde?
greg schrieb:
Danke für die sachliche Antwort. Aber es ging mir doch überhaupt nicht darum, ob der VAR nun sinnvoll, fehlerfrei oder der gleichen ist. Ich wollte lediglich cyberboys Argument in Zweifel ziehen, dass das Nichteingreifen des VAR automatisch für eine korrekte Entscheidung spricht. Wie du richtig sagst, er ist halt nicht fehlerlos, aber darum ging's primär gar nicht.
Da bin ich natürlich voll bei dir. Wir haben mehr als genügend Beispiele, wo sich jeder Zuschauer gefragt hat, wieso der VAR eben nicht eingegriffen hat bzw. wieso der VAR überhaupt eingegriffen hat.
greg schrieb:
Welcher "Mist" und welche "Scheiße" denn genau, bitte?
Na, den Mist und die Scheiße die du geschrieben hast. Du nennst es halt Polemik, aber es ist ja langsam gut, ich kann diese scheiß Polemik halt nicht mehr hören.
In mindestens 9 von 10 wirklich kritischen Fällen ist die Entscheidung des VAR richtig inn dem er eingreift und den Schiri korrigiert, aber immer wieder kommt einer mit seiner "Polemik" um die Ecke und dann auch noch wenn es um ein "eventuelles, vielleicht Kann-Foul" unserer Mannschaft geht, das uns einen Punkt gekostet hätte. Lass es doch einfach sein.
greg schrieb:
Herr Fröhlich, sind Sie es!?
Naja, dass der VAR niemals frei von Fehlern sein wird, liegt doch in der Natur der Sache. Der VAR ist eben trotz des viel zitierten "technischen Hilfsmittels" am Ende eben nichts primär technisches, sondern menschliches. Und solange es Menschen bewerten, wird es zu Fehlern kommen.
Dass ich selbst kein Fan des VARs bin, liegt übrigens nicht an der nicht vorhandenen Unfehlbarkeit, sondern daran, dass es viele Emotionen aus dem Spiel nimmt. Ich konnte am Samstagabend auch erst dann richtig jubeln, nachdem die Szene überprüft war, denn am Ende holt jemand die kalibrierte Linie raus und nachdem die Spieler, die Fans etc. den späten Ausgleich schon 1-2 Minuten gefeiert haben, kommt dann plötzlich ein "sorry, war aber nichts".
Macht dies das Spiel fairer? Ich denke schon. Macht es das Spiel dadurch besser? Ich denke nein.
greg schrieb:
Bei aller Liebe, der unfehlbare VAR!?
Hör doch auf mit dem Mist. Keiner redet vom "unfehlbaren" VAR. Warum muss man immer wieder so eine Scheiße lesen?
Adler_im_Exil schrieb:greg schrieb:
Bei aller Liebe, der unfehlbare VAR!?
Hör doch auf mit dem Mist. Keiner redet vom "unfehlbaren" VAR. Warum muss man immer wieder so eine Scheiße lesen?
Welcher "Mist" und welche "Scheiße" denn genau, bitte?
Das war lediglich etwas Polemik, um darauf hinzuweise, dass die Beweisführung: "VAR hat nicht eingegriffen = war kein Foul" nicht ganz haltbar ist, denn er lag ja (leider) oft genug daneben in der Vergangenheit. Man denke an den Tritt gegen Hasebes Oberschenkel im Spiel gegen Union. Demnach auch kein Foul?
Ich bin über das Unentschieden genauso happy wie jeder hier, aber das kann man doch mal offen und ehrlich diskutieren ohne ausfallend zu werden.
greg schrieb:
Welcher "Mist" und welche "Scheiße" denn genau, bitte?
Na, den Mist und die Scheiße die du geschrieben hast. Du nennst es halt Polemik, aber es ist ja langsam gut, ich kann diese scheiß Polemik halt nicht mehr hören.
In mindestens 9 von 10 wirklich kritischen Fällen ist die Entscheidung des VAR richtig inn dem er eingreift und den Schiri korrigiert, aber immer wieder kommt einer mit seiner "Polemik" um die Ecke und dann auch noch wenn es um ein "eventuelles, vielleicht Kann-Foul" unserer Mannschaft geht, das uns einen Punkt gekostet hätte. Lass es doch einfach sein.
Gelöschter Benutzer
greg schrieb:
Weil Hinteregger ziemlich klar Orban gefoult hat
"Ziemlich klar" war es wohl nicht, sonst hätte spätestens der VAR eingegriffen.
Ganz klar war hingegen, dass der Eckball vor dem 0:1 niemals hätte gegeben werden dürfen.
greg schrieb:
Bei aller Liebe, der unfehlbare VAR!?
Hör doch auf mit dem Mist. Keiner redet vom "unfehlbaren" VAR. Warum muss man immer wieder so eine Scheiße lesen?
Gelöschter Benutzer
Ich denke, der VAR hätte eingegriffen wenn es ein Foul gewesen wäre. Aber Orban ist Hinti einfach nur in den Weg gelaufen. Der hatte gar keine Chance auszuweichen.
Gelöschter Benutzer
Landroval schrieb:
2.) Unser Tor hätte nicht zählen dürfen.
Weil der Ball vom Gegner ins Aus gespielt wurde und somit kein Eckball hätte gepfiffen werden dürfen? Ah nein... das waren ja die anderen...
Gelöschter Benutzer
Man kann auch sagen, dass Orban einfach den Laufweg von Hinti gekreuzt hat. Kampf um den Ball war das in dem Moment nicht.
Gelöschter Benutzer
greg schrieb:
Weil Hinteregger ziemlich klar Orban gefoult hat
"Ziemlich klar" war es wohl nicht, sonst hätte spätestens der VAR eingegriffen.
Ganz klar war hingegen, dass der Eckball vor dem 0:1 niemals hätte gegeben werden dürfen.
Kostic ist der einzige wirklich starke Spieler, den wir haben, weil er meist die spielentscheidenden Tore macht, wie heute fast auch.
Das seine Gestik manchmal nicht passend ist, sehe ich ihm trotzdem nach, weil es zu ihm keine Alternative gibt.
Der Nachteil ist dabei, wenn sich unser Spiel auf ihn zentriert, sind wir leicht ausrechenbar und vorne entsprechend ungefährlich.
Die Abhängigkeit von ihm ist zu groß, weil es auch kein adäquates Pendant auf der rechten Seite gibt...eine Baustelle seit Jahren..
Auch keinen paßsicheren Ballverteiler im Mittelfeld, der genügend Spielüberblick hat und ihn noch besser in Szene setzen könnte...sein ganzer Einsatz nutzt aber nichts, wenn er für seine Bälle keine Abnehmer findet, die davon profitieren...und deshalb winkt er auch mal ab...sollte er nicht, aber ist auch verständlich angesichts dessen, wie wenig aus seinen Zuspielen gemacht wird....
Das seine Gestik manchmal nicht passend ist, sehe ich ihm trotzdem nach, weil es zu ihm keine Alternative gibt.
Der Nachteil ist dabei, wenn sich unser Spiel auf ihn zentriert, sind wir leicht ausrechenbar und vorne entsprechend ungefährlich.
Die Abhängigkeit von ihm ist zu groß, weil es auch kein adäquates Pendant auf der rechten Seite gibt...eine Baustelle seit Jahren..
Auch keinen paßsicheren Ballverteiler im Mittelfeld, der genügend Spielüberblick hat und ihn noch besser in Szene setzen könnte...sein ganzer Einsatz nutzt aber nichts, wenn er für seine Bälle keine Abnehmer findet, die davon profitieren...und deshalb winkt er auch mal ab...sollte er nicht, aber ist auch verständlich angesichts dessen, wie wenig aus seinen Zuspielen gemacht wird....
cm47 schrieb:
Kostic ist der einzige wirklich starke Spieler, den wir haben, weil er meist die spielentscheidenden Tore macht, wie heute fast auch.
Richtig, vieles hängt von ihm ab. Aber sollte Kostic tatsächlich mit dem Team bzw. der Eintracht hadern und dementsprechend nicht alles in die Waagschale werfen, wäre er halt eher Schwächung als Stärkung. Mannschaften in unsere Gewichtsklasse leben halt essentiell von der Geschlossenheit
greg schrieb:cm47 schrieb:
Kostic ist der einzige wirklich starke Spieler, den wir haben, weil er meist die spielentscheidenden Tore macht, wie heute fast auch.
Richtig, vieles hängt von ihm ab. Aber sollte Kostic tatsächlich mit dem Team bzw. der Eintracht hadern und dementsprechend nicht alles in die Waagschale werfen, wäre er halt eher Schwächung als Stärkung. Mannschaften in unsere Gewichtsklasse leben halt essentiell von der Geschlossenheit
Ja da kann man sich wirklich Sorgen machen. Kostics Körpersprache ist katastrophal. Ich will nicht wissen,welches Unbehagen es bei seinen Mitspielern auslöst.
Kostic bleibt stehen und winkt ab,Sow winkt beim Trainer ab...der Jubel zum 1:1 ohne Kostic...
Da stimmt so einiges nicht mehr in der Truppe. Die ersten Zerfallerscheinungen treten auf. Ich hoffe OG bekommt da schnell Disziplin reingeimpft, ansonsten wird es das bald gewesen sein
Die müssen unbedingt einen Weg finden, die Galligkeit und Leidenschaft wieder von Anfang an auf den Platz zu kriegen. Und wer da nicht mitziehen will oder kann, muss auf die Tribüne. Egal wie prominent der Name auch ist. Es kann doch nicht sein dass ausgerechnet Bruder Leichtfuß Barkok, den ich sehr mag, allen vormacht, wie kämpfen geht….
Und das Interessiert-keinen-Menschen-Derby Hannover-Hoffenheim.
Stimmt. Irgendeine Gemeinsamkeit haben sogar solche Clubs.
nisol13 schrieb:
Tatsächlich habe ich darüber aufgrund des Transferfensters auch schon nachgedacht, dass ist nicht die Handschrift von Manga.
Hatte den die Transferperiode 2019/2020 mit Ilsanker, Dost, Kohr und Sow und die Transferperiode 20/21 mit Zuber, Silva und Younes die Handschrift von Manga? Wohl kaum....
vonNachtmahr1982 schrieb:nisol13 schrieb:
Tatsächlich habe ich darüber aufgrund des Transferfensters auch schon nachgedacht, dass ist nicht die Handschrift von Manga.
Hatte den die Transferperiode 2019/2020 mit Ilsanker, Dost, Kohr und Sow und die Transferperiode 20/21 mit Zuber, Silva und Younes die Handschrift von Manga? Wohl kaum....
Insbesondere Ilsanker, Kohr, Sow und Zuber würde ich mehr oder weniger direkt auf Hütter zurückführen (erfahrene bzw. bekannte Spieler). Ich glaube damit war Manga auch nicht glücklich und Hütter wiederum damit nicht, weshalb seine Reaktion auf die Beförderung Mangas ja auch äußerst schmallippig daherkam.
Sehe ich auch so. So selten wie Manga medial in Erscheinung getreten ist, seit er bei der Eintracht ist, wird er sicherlich einige Interviewanfragen abgelehnt haben. Ganz einfach, weil er halt keine Zeit hat und/oder auch keinen großen Wert darauf legt. ODER: es knirscht halt schon seit Anfang an...
greg schrieb:Anthrax schrieb:
Warum ist die Verteidigungskette nicht eingespielt? War die Verteidigung nicht eine von Glasners Stärken?
Können die Spieler seine Vorgaben nicht umsetzen? Warum gings denn unter Hütter besser (auch wenns ausbaufähig war)?
Ich denke das liegt vor allem am häufen Wechsel zwischen 4er und 3er/5er Kette. Wird in dem Beitrag auch ja erwähnt: "Didaktisch-methodische Reihen zum Erarbeiten der Viererkette sind normalerweise auf ca. zehn 90min-Trainingseinheiten ausgelegt, die sollten in den vier Monaten seit Glasners Einstand wohl einzubauen gewesen sein."Anthrax schrieb:
Warum wurde das frühe attackieren eingestellt? Warum kommen wir gar nicht in die Zweikämpfe oder suchen diese erst gar nicht?
Auch das wird im Beitrag begründet und zwar mit Umstellung auf 5er-Kette und deshalb einem Offensivspieler weniger.
Ja.
Aber warum hat man das gemacht?
Die Frage könnte mal ein Journalist dem Glasner stellen.
Sorry, dass ich immer wieder nur den Blog-Beitrag zitiere...
"[...] Man kann nur hoffen, dass dafür nicht die absurde Kampagne einiger Frankfurter Journalisten verantwortlich war, die vollkommen unbegründet Hasebe als Libero und Kostic als linken Schienenspieler forderten und dem im Köln-, Bayern- und Antwerpen-Spiel langsam immer stärker werdenden Lindström die Bundesligatauglichkeit absprachen. Sollte Glasner sich von derartigen Laien-Einschätzungen beeindruckt haben lassen, wäre er als Trainer kaum mehr tragbar."
Also, verantwortlich für die Abkehr von 4er-Kette und Pressing. Ich hoffe mal Glasner hat sich mehr Stabilität erhofft durch die Umstellung. Wobei man ja sagen muss, von Dortmund abgesehen, war das hinten ganz ok. Klar, selten zu Null, aber viele Gegentore haben wir nicht bekommen. Die Statistik mit/ohne Hasebe ist halt recht bezeichnend. Nichts gegen den Hasebe selbst, aber wenn er spielt, dann in den letzten Spielen halt als Verteidiger und dann halt mit 3er/5er-Kette.
"[...] Man kann nur hoffen, dass dafür nicht die absurde Kampagne einiger Frankfurter Journalisten verantwortlich war, die vollkommen unbegründet Hasebe als Libero und Kostic als linken Schienenspieler forderten und dem im Köln-, Bayern- und Antwerpen-Spiel langsam immer stärker werdenden Lindström die Bundesligatauglichkeit absprachen. Sollte Glasner sich von derartigen Laien-Einschätzungen beeindruckt haben lassen, wäre er als Trainer kaum mehr tragbar."
Also, verantwortlich für die Abkehr von 4er-Kette und Pressing. Ich hoffe mal Glasner hat sich mehr Stabilität erhofft durch die Umstellung. Wobei man ja sagen muss, von Dortmund abgesehen, war das hinten ganz ok. Klar, selten zu Null, aber viele Gegentore haben wir nicht bekommen. Die Statistik mit/ohne Hasebe ist halt recht bezeichnend. Nichts gegen den Hasebe selbst, aber wenn er spielt, dann in den letzten Spielen halt als Verteidiger und dann halt mit 3er/5er-Kette.
neutron schrieb:
https://sgefussballanalyse.wordpress.com/2021/10/27/vfl-bochum-sge/
Danke für den Link.
Stellt sich die Frage nach dem warum.
Warum ist die Verteidigungskette nicht eingespielt? War die Verteidigung nicht eine von Glasners Stärken?
Können die Spieler seine Vorgaben nicht umsetzen? Warum gings denn unter Hütter besser (auch wenns ausbaufähig war)?
Warum wurde das frühe attackieren eingestellt? Warum kommen wir gar nicht in die Zweikämpfe oder suchen diese erst gar nicht?
Was liegt denn da im Argen?
Anthrax schrieb:
Warum ist die Verteidigungskette nicht eingespielt? War die Verteidigung nicht eine von Glasners Stärken?
Können die Spieler seine Vorgaben nicht umsetzen? Warum gings denn unter Hütter besser (auch wenns ausbaufähig war)?
Ich denke das liegt vor allem am häufen Wechsel zwischen 4er und 3er/5er Kette. Wird in dem Beitrag auch ja erwähnt: "Didaktisch-methodische Reihen zum Erarbeiten der Viererkette sind normalerweise auf ca. zehn 90min-Trainingseinheiten ausgelegt, die sollten in den vier Monaten seit Glasners Einstand wohl einzubauen gewesen sein."
Anthrax schrieb:
Warum wurde das frühe attackieren eingestellt? Warum kommen wir gar nicht in die Zweikämpfe oder suchen diese erst gar nicht?
Auch das wird im Beitrag begründet und zwar mit Umstellung auf 5er-Kette und deshalb einem Offensivspieler weniger.
greg schrieb:Anthrax schrieb:
Warum ist die Verteidigungskette nicht eingespielt? War die Verteidigung nicht eine von Glasners Stärken?
Können die Spieler seine Vorgaben nicht umsetzen? Warum gings denn unter Hütter besser (auch wenns ausbaufähig war)?
Ich denke das liegt vor allem am häufen Wechsel zwischen 4er und 3er/5er Kette. Wird in dem Beitrag auch ja erwähnt: "Didaktisch-methodische Reihen zum Erarbeiten der Viererkette sind normalerweise auf ca. zehn 90min-Trainingseinheiten ausgelegt, die sollten in den vier Monaten seit Glasners Einstand wohl einzubauen gewesen sein."Anthrax schrieb:
Warum wurde das frühe attackieren eingestellt? Warum kommen wir gar nicht in die Zweikämpfe oder suchen diese erst gar nicht?
Auch das wird im Beitrag begründet und zwar mit Umstellung auf 5er-Kette und deshalb einem Offensivspieler weniger.
Ja.
Aber warum hat man das gemacht?
Die Frage könnte mal ein Journalist dem Glasner stellen.
greg schrieb:DelmeSGE schrieb:
Daraus nun eine grundsätzliche Unzufriedenheit abzuleiten ist aber schon sehr spekulativ.
Natürlich ist es das, aber wir spekulieren hier ja schließlich alle übe die Gründe für die gezeigte Leistung.
Du spekulierst aber nicht,sondern schreibt,daß es darauf hindeutet...das ist dann schon etwas anderes.
Ich sehe nicht,daß Kostic und Kamada unzufrieden sind mit ihrer persönlichen Situation,höchstens mit der Gesamtsituation,dazu gab es aber ansich nach dem Piräusspiel und bis zur zweiten Minute keinen Anlass.
Wie gesagt,Kamada hatte schon immer eine Körpersprache,die gerne auch mal als Lustlosigkeit oder wie auch immer gedeutet werden kann.Es wird wohl nie ein Spieler werden,der durch Körpersprache eine Mannschaft mitreissen kann.
Auch Kostic hatte schon mal häufiger Gesten drin,die halt negativ ausgelegt werden ,aber auch ein Zeichen von Ehrgeiz sein können.
Für das Pushen der Mannschaft sind andere in der Truppe zuständig,die aber bisweilen erstmal zu sehr mit sich und ihrer eigenen Leistung beschäftigt sind.
greg schrieb:prinzhessin schrieb:
Diese Unzufriedenheit auf dem Platz gegen Bochum rührt m.E. eher daher, dass die Mannschaft sich eine ganze Menge gegen Bochum versprochen hat. Sie hatten sich vorgenommen das Spiel zu gewinnen und dann kassiert man direkt in den ersten Minuten ein Tor und muss wieder einem Rückstand hinterher laufen.
Das würde alles passen, wenn die beiden genannten Szenen (genervte Reaktion von Kostic und Kamada) nach dem Tor passiert wären. Sind sie aber nicht, sondern in Minute 1:17 und 2:00. Natürlich ist das kein Beweis, aber es deutet halt schon auf eine gewisse Grundunzufriedenheit hin.
Das ist aber schon ein wenig abenteuerlich.
Kamada war noch nie ein Meister der Körpersprache,auch nicht in der vergangenen Saison.
Man kann auch Reaktionen von Spielern so deuten,daß sie um die Bedeutung der Partie wissen und sich halt ärgern,wenn etwas einfaches misslingt.Das verarbeitet halt jeder Charakter anders.
Daraus nun eine grundsätzliche Unzufriedenheit abzuleiten ist aber schon sehr spekulativ.
greg schrieb:DelmeSGE schrieb:
Daraus nun eine grundsätzliche Unzufriedenheit abzuleiten ist aber schon sehr spekulativ.
Natürlich ist es das, aber wir spekulieren hier ja schließlich alle übe die Gründe für die gezeigte Leistung.
Du spekulierst aber nicht,sondern schreibt,daß es darauf hindeutet...das ist dann schon etwas anderes.
Ich sehe nicht,daß Kostic und Kamada unzufrieden sind mit ihrer persönlichen Situation,höchstens mit der Gesamtsituation,dazu gab es aber ansich nach dem Piräusspiel und bis zur zweiten Minute keinen Anlass.
Wie gesagt,Kamada hatte schon immer eine Körpersprache,die gerne auch mal als Lustlosigkeit oder wie auch immer gedeutet werden kann.Es wird wohl nie ein Spieler werden,der durch Körpersprache eine Mannschaft mitreissen kann.
Auch Kostic hatte schon mal häufiger Gesten drin,die halt negativ ausgelegt werden ,aber auch ein Zeichen von Ehrgeiz sein können.
Für das Pushen der Mannschaft sind andere in der Truppe zuständig,die aber bisweilen erstmal zu sehr mit sich und ihrer eigenen Leistung beschäftigt sind.
J.J. schrieb:
Es sind vor allem Kamada und Kostic.
Seien wir ehrlich, beide wollten die Eintracht verlassen und haben nun das Gefühl hier hängengeblieben zu sein bzw. halten sich für viel zu gut um mit diesen "Stümpern" weiter ihre Fußballkunst zu zelebrieren, übrigens das nahezu gleiche Verhalten wie Rebic vor 2 Jahren.
Da hilft kein noch so gut gemeintes und auch gemachtes Teambuilding.
Also bitte, das halte ich mal für kompletten Schwachsinn. Sorry, wenn ich das so direkt schreiben muss, aber da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kostic hat sich direkt im ersten Spiel nach dem ganzen Theater richtig reingehauen und auch in allen weiteren Spielen danach. Kamada kannst du den Willen auch nicht absprechen. Ich finde ihn sogar gerade auch in den Zweikämpfen deutlich verbessert im Vergleich zu letzter Saison.
Nun waren beide gegen Bochum schwach wie auch der Rest der Truppe. Ich würde aber nicht so weit gehen zu behaupten, dass es nicht in der Mannschaft stimmt oder dass diese beiden Spieler das Mannschaftsgefüge stören. Diese Unzufriedenheit auf dem Platz gegen Bochum rührt m.E. eher daher, dass die Mannschaft sich eine ganze Menge gegen Bochum versprochen hat. Sie hatten sich vorgenommen das Spiel zu gewinnen und dann kassiert man direkt in den ersten Minuten ein Tor und muss wieder einem Rückstand hinterher laufen. Selbst spielt man immer mehr Fehlpässe und der Matchplan ging nicht auf. Ganz natürlich, dass man unzufrieden ist, mit sich selbst und dem Rest der Welt. Ich frage mich, ob Glasner die Jungs richtig auf das Spiel eingestellt hat, denn mir schien es fast so als wären sie von Bochums hohem Pressing überrascht. Ich weiß nicht, wieviel Kilometer sie gelaufen sind, aber mir fehlte bei allen auch der Willen sich freizulaufen und anzubieten. Müdigkeit wegen dem Euroleague Spiel in der Woche vielleicht?
Ich hatte gehofft, dass Glasner schon in der 1. HZ eingreift, denn tatsächlich hätte ich Touré frühzeitig ausgewechselt. Das war eine katastrophale Vorstellung und ich hatte echt das Gefühl, dass er jeden Anderen mit runtergezogen hat.
prinzhessin schrieb:
Diese Unzufriedenheit auf dem Platz gegen Bochum rührt m.E. eher daher, dass die Mannschaft sich eine ganze Menge gegen Bochum versprochen hat. Sie hatten sich vorgenommen das Spiel zu gewinnen und dann kassiert man direkt in den ersten Minuten ein Tor und muss wieder einem Rückstand hinterher laufen.
Das würde alles passen, wenn die beiden genannten Szenen (genervte Reaktion von Kostic und Kamada) nach dem Tor passiert wären. Sind sie aber nicht, sondern in Minute 1:17 und 2:00. Natürlich ist das kein Beweis, aber es deutet halt schon auf eine gewisse Grundunzufriedenheit hin.
greg schrieb:prinzhessin schrieb:
Diese Unzufriedenheit auf dem Platz gegen Bochum rührt m.E. eher daher, dass die Mannschaft sich eine ganze Menge gegen Bochum versprochen hat. Sie hatten sich vorgenommen das Spiel zu gewinnen und dann kassiert man direkt in den ersten Minuten ein Tor und muss wieder einem Rückstand hinterher laufen.
Das würde alles passen, wenn die beiden genannten Szenen (genervte Reaktion von Kostic und Kamada) nach dem Tor passiert wären. Sind sie aber nicht, sondern in Minute 1:17 und 2:00. Natürlich ist das kein Beweis, aber es deutet halt schon auf eine gewisse Grundunzufriedenheit hin.
Das ist aber schon ein wenig abenteuerlich.
Kamada war noch nie ein Meister der Körpersprache,auch nicht in der vergangenen Saison.
Man kann auch Reaktionen von Spielern so deuten,daß sie um die Bedeutung der Partie wissen und sich halt ärgern,wenn etwas einfaches misslingt.Das verarbeitet halt jeder Charakter anders.
Daraus nun eine grundsätzliche Unzufriedenheit abzuleiten ist aber schon sehr spekulativ.
sgeadlerwalldor schrieb:
da ist was dran...das Abwinken von Kostic gegen Kamada vor dem 1:0 ist mir auch schon aufgefallen (hoppla..dies am Anfang eines Spieles wo man wirklich noch nicht genervt sein sollte).
Ich hoffe dass er sich in der Situation über sich selbst geärgert hat, denn Kamada konnte hier nichts dafür, dass Kostic so schlecht abgespielt hat.
Kostic ist im Laufe des Spiels wieder in seinen alten Fehler verfallen, 5mal innerhalb von 10 Minuten den selben Fehler zu machen. Etwas mehr Selbstreflexion würde ihm guttun.
greg schrieb:
An Kostic könnte leider echt viel hängen. Wenn der keinen Bock haben sollte, aber weiterhin als Heilsbringer herhalten muss (sinngemäßes Zitat Glasner), dann wäre das für die Leistung auf dem Platz aber auch das Binnenklima fatal.
Das ist doch Quatsch. Lass den halt mal frustriert sein und auch mal Abwinken. Deshalb muss der doch nicht gleich zum Querulanten gemacht werden. Der war genervt ob seiner Leistung und der teils gruseligen Abspiele die in seine Richtung gehen sollten.
Ebenso wird den meisten Spielern der Wille abgesprochen, weil man meint, gegen Bochum müsse das (bei dem Kader) schon gehen.
Gegen miese Gegner spielt man halt gerne auch mal mies. Hat man gefühlt nichts zu verlieren, wächst man halt auch mal über sich raus.
Die Unsicherheit und das fehlende Selbstvertrauen ist halt trotz einzelner Highlights nicht da. Das sieht man ja, dass selbst ein Hase teils mit Zitterfuß spielt.
Um zu Kostic zurückzukommen. Wen soll der denn auch anspielen? Lammers? Eher nicht. Paciencia? Wenn nichts besseres da ist. Borre? Mit Flanken kann der nichts anfangen - der spekuliert nicht einmal in typischen 9er Situationen.
Heute im heimspiel! um 23.15 Uhr:
Eintracht im Abstiegskampf
Spieleboykott der Eintracht-Ultras
Gäste:
Marc Schmidt (Bild-Sportredakteur)
Sebastian Braun (Eintracht-Fan)
Michael Gabriel (Fan-Experte)
Freu mich drauf. Gesprächstherapie kann nichts schaden nach dem gestrigen Trauma.
Eintracht im Abstiegskampf
Spieleboykott der Eintracht-Ultras
Gäste:
Marc Schmidt (Bild-Sportredakteur)
Sebastian Braun (Eintracht-Fan)
Michael Gabriel (Fan-Experte)
Freu mich drauf. Gesprächstherapie kann nichts schaden nach dem gestrigen Trauma.
greg schrieb:
Ohje, ein "Ultra Topic" und ein Springer-Typ, das kann was werden...
Klar, er wird in alter Bild-Manier über die Ultras herziehen...
Naja, dass der VAR niemals frei von Fehlern sein wird, liegt doch in der Natur der Sache. Der VAR ist eben trotz des viel zitierten "technischen Hilfsmittels" am Ende eben nichts primär technisches, sondern menschliches. Und solange es Menschen bewerten, wird es zu Fehlern kommen.
Dass ich selbst kein Fan des VARs bin, liegt übrigens nicht an der nicht vorhandenen Unfehlbarkeit, sondern daran, dass es viele Emotionen aus dem Spiel nimmt. Ich konnte am Samstagabend auch erst dann richtig jubeln, nachdem die Szene überprüft war, denn am Ende holt jemand die kalibrierte Linie raus und nachdem die Spieler, die Fans etc. den späten Ausgleich schon 1-2 Minuten gefeiert haben, kommt dann plötzlich ein "sorry, war aber nichts".
Macht dies das Spiel fairer? Ich denke schon. Macht es das Spiel dadurch besser? Ich denke nein.