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herzberg591

3704

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Eine ABC Analyse wird gewünscht?? Bitte sehr.

a)
Bei Investitionen mit Augenmaß und Verstand, aber durchaus auch etwas mutiger, werden wir nicht nur mit dem Abstieg nichts zutun haben, sondern zwischen Platz 8 und 12 ankommen. Grundvoraussetzung ist allerdings eine wesentliche Stabilisierung der Leistungen im Stadion.

b)
Reine Spekulation. Ich sage mal maximal Viertelfinale.


Grüße vom

herzberg

c)
Ich schließe mich den Usern an, die ebenfalls der Meinung sind, dass Löw und Flick das "Gerippe der Mannschaft" bereits im Kopf haben. Viel experimentiert wird hier sicherlich nicht mehr.
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@ Anthony

... Kirch pumpte zusätzlich enorme Geldmengen in die Fußball-Bundesliga, was dazu führte, dass dort selbst mittelmäßige Spieler Millionengehälter verdienen konnten. Im Jahr 2002 wurden erneute Zahlungsschwierigkeiten der Kirch-Gruppe bekannt. Im April 2002 stellte KirchMedia einen Insolvenzantrag, Leo Kirch zog sich aus dem Unternehmen zurück, behielt aber umfangreiche Beteiligungen an Firmen in der Schweiz, die nicht in die Insolvenzmasse fielen. Die Insolvenz der KirchMedia stellt die größte Insolvenz eines Unternehmens in der Deutschen Nachkriegsgeschichte dar....

Eigentlich betraf es alle Profi-Mannschaften, die damals hauptsächlich von diesen „Fleischtöpfen“ lebten. Mit dem Zusammenbruch der Kirchmedia waren die Töpfe leer. Wer nur, oder hauptsächlich daraus seinen Etat generierte, war dann plötzlich ziemlich „ziemlich arm dran“.

Sparsames Wirtschaften, finanzielle Konsolidierung und vorausschauende Planung waren damals für die Eintracht keine erstrebenswerten Ziele, es wurden nur Optionen bzw. Wechsel auf die Zukunft ausgestellt. Es wurde andauernd Geld ausgegeben, dass man noch gar nicht verdient hatte.

Alter kaufmännischer Grundsatz: Lieber Eigenkapital als (ausschließlich) Fremdkaptital. So bleibst Du der Herr im eigenen Haus!


Grüße vom

herzberg
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@ FEZI

Es ist doch relativ einfach, die erschöpfende Auskunft „Wer ist warum reich…….“ können Dir sicherlich die Herren Wolfgang Knispel, Rainer Leben und Bernd Thate, allesamt ehemalige Schatzmeister von Eintracht Frankfurt, gemeinsam mit den Herren Dr. Wolf, Matthias Ohms, Rolf Dohmen, Gernot Rohr, allesamt ehemalige Präsidenten oder andere Funktionsträger von Eintracht Frankfurt, erschöpfend geben. Sie haben unseren Verein mit traumwandlerischer Sicherheit finanziell derart an die Wand gefahren, dass wir noch auf Jahre hin relativ kleine Brötchen backen werden!! Dem absolut logischen Lizenzentzug, und wir hätten uns darüber weiß Gott nicht beklagen können, sind wir nachweislich nur durch das Engagement von Christoph Schickhardt gerade noch von der Schippe gesprungen.

Auch damals war es so, dass nach eher stagnativen Phasen von außen nach „qualitativen Verbesserungen“ und „Investitionen“ gerufen wurde, sodass aus purem Aktionismus, also ohne jeglichen Sinn und Verstand, so genannte „Kracher“ (Salou, Berntsen, Rada usw.) verpflichtet wurden. Spätestens wenn das Geld, in den meisten Fällen noch nicht mal unser eigenes, wieder einmal aufgebraucht war, sind die vorgenannten Herren zu nächsten Zahlstelle gewechselt. Ebenso sinnlos wurde jeder Trainer, der der diese vorgegebene Euphorie nicht mittragen wollte oder konnte, vorzeitig zum Teufel gejagt. Zeitweise haben wir Abfindungen an mehrere Trainer gleichzeitig gezahlt.

Ausschließlich diese finanziellen Gebaren, gepaart mit dem Bosman-Urteil und der Kirch-Pleite, war der Grund, dass ein Traditionsverein, der zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga gehörte, zur so genannten Fahrstuhlmannschaft degenerierte. Und daran knabbern wir noch heute (siehe Riederwald).

Im Übrigen, mit Einführung der Fußball Bundesliga war Eintracht Frankfurt schuldenfrei (siehe Ulrich Matheja: Schlappekicker und Himmelsstürmer, Die Geschichte von Eintracht Frankfurt).

Umso höher ist es zu bewerten, dass wir, dank eines soliden kaufmännischen Geschäftsgebarens von Bruchhagen und Dr. Pröckl, überhaupt wieder eigenes Geld in der Kasse haben und nicht von Optionen auf die Zukunft leben müssen.

Wenn wir die sinnlos verbrannten Millionen nur in das Leistungszentrum am Riederwald investiert hätten, würden wir auf Jahre zu den ersten Adressen in Deutschland zählen und bräuchten uns um den Kader für die nächste Saison keinerlei Gedanken machen.

Aus den dargelegten Punkten wünsche ich mir, dass mein Verein auch weiterhin mit Augenmaß und Verantwortung den eingeschlagenen Weg der finanziellen Konsolidierung weitergeht, und wenn es sein muss, mit kleinen Schritten. Dies schließt nicht aus, dass wir für die kommende Saison finanziell ruhig mal etwas selbstbewusster Auftreten können, es ist ja wieder „unser Geld“.

Nur Zeiten, wie die oben beschriebenen möchte ich bei uns nicht mehr erleben, dass machen meine Nerven nicht mehr mit.


Nachdenkliche Grüße vom

herzberg
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Warum, um alles in der Weit, soll Heribert denn derzeit lachen???

Er ist doch vielen

- zu geizig,
- hat eh keine Ahnung,
- zu stur,
- hält viel zu lange an den falschen Leuten fest
- ein westfälischer Dickschädel,
- ein Dummschwätzer,
- zu zögerlich,
- holt grundsätzlich die falschen Leute,
- sitzt auf dem Geld-
- ohne Visionen
- usw., usw., usw.

Und da soll der Mann auch noch lachen???

Grüße vom

herzberg
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Der beste Bäcker bei der Eintracht war der Schatzmeister Rainer Leben, an dessen "Brot und Brötchen" haben wir heute noch zu knabbern (siehe den maroden Riederwald).

Dessen "fortschrittliche" Politik hat uns fast die Lizenz gekostet und uns direkt zum Schiedsgericht geführt.

Manche lernen es eben nie...


Grüße vom

herzberg
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Es kimmt dann aber auch e bissi auf unser jeweilische tabellarische Position an. Gar net auszudenke, de Funkel macht alles rischdisch un mir kigge am End noch vorne mit (zumindest abunzu)...

...dann komme noch mehr gelaafe: Wo isn hier des Klo, was isn Play-Clever, warum setzt ihr Eusch net hie.....

Brauch mer die???


Grüße vom

herzebrg
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Ich habe es heute Vormittag bereits im Fred „Wo sind die Millionen? Wer wirtschaftet hier falsch?“ so formuliert:

... Ich erwarte nicht, dass wir um die internationalen Plätze mitspielen, ich will nur eine mutige, offensive, nach vorne spielende Eintracht sehen. Wenn ich die Bereitschaft, die Spiele gewinnen zu wollen, von der neuen Mannschaft sehe, habe ich auch mit Niederlagen kein Problem. Da muss sich aber auch das Trainerteam gewaltig umstellen, dass würde ich als Vorstandsvorsitzender, wie bei leitenden Angestellten in der freien Wirtschaft üblich, als Ziel 2008 vorgeben und dann auch abprüfen...

Für mich als eher Verfechter einer konservativeren Personalpolitik (Kontinuität, kein blinder Aktionismus) wird Funkel auf Dauer trotzdem nicht mehr zu halten sein, dafür ist er bereits zu beschädigt. Das wissen die beiden Hauptbeteiligten Bruchhagen und Funkel auch ganz genau. Natürlich hat es mir in den Heimspielen der abgelaufenen Saison, ob der jeweiligen taktischen Ausrichtung, der Aufstellung oder auch der Auswechslungen, oftmals den Magen umgedreht, trotzdem war das Festhalten an Funkel nach einem bestimmten Zeitpunkt (Heimniederlagen vs. Cottbus und Bochum) richtig. Welcher Feuerwehrmann hätte denn damals in der noch verbliebenen Zeit etwas sinnvoll ändern können? Bei unseren früheren präsidialen Schaumschlägern und Selbstdarstellern wäre ich mir da jedoch nicht so sicher gewesen, die Rekordanzahl an vorzeitigen Trainerentlassungen bei der Eintracht spricht im Übrigen eine mehr als deutliche Sprache.

Meines Erachtens geht es hier nur noch um einen soften Ausstieg von Funkel. Wenn man sich nun entschlossen hat, die neue Saison mit ihm zu beginnen, kann man die oben vorgeschlagene Zielsetzung ja auch in Einzelziele unterteilen (Beurteilung der Zielerfüllung nach ca. 8 Spielen und nach Abschluss der Vorrunde). Wenn es nicht mehr passt, muss spätestens dann die Reißleine gezogen werden.

Herabwürdigungen der Person Funkel oder das Absprechen seiner fachlichen Qualifikation sind für mich nicht trotzdem hinnehmbar, dafür hat er für die Eintracht zu viel geleistet.

Alle für Eintracht.


Grüße vom

herzberg
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@ GoodButcher

Bitte lass unter uns Gleichgesinnten dass "Herr" vor dem Herzberg weg. Ich schätze Deine Posts bzw. Beiträge hier im Forum ungemein, sie heben sich wohltuend von so manchem "Vielschreiber" ab.

Grüße vom

herzberg
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Priorität Nr. 1 muss das neue Jugendleistungszentrum am Riederwald haben, diesen Invest in die Zukunft werden entweder in Form von anspruchsvollen eigenem Nachwuchs oder in den jeweiligen Ablösesummen zurückerhalten. Mich graust es noch heute, dass wir durch das jahrelange finanzielle Mißmanagement (Geldvernichtungsmaschine, fast Lizenzentzug, Fahrstuhlmannschaft usw.) hier Jahre, wenn nicht Jahrzehnte liegengelassen haben. Umso höher ist die finanzielle Konsolidierung unter Bruchhagen und Pröckl zu bewerten, nur die verlorene Zeit unter den finanziellen Hasadeuren holen die beiden auch nicht mehr zurück.

Priorität 2 muss ein sinnvoller, aber auch mutiger Invest in den Kader für die kommende Saison sein. Dabei lieber einen Spieler weniger, aber charakterlich gefestigte und zu uns passende Spieler verpflichten. Ich erwarte nicht, dass wir um die internationalen Plätze mitspielen, ich will nur eine mutige, offensive, nach vorne spielende Eintracht sehen. Wenn ich die Bereitschaft, die Spiele gewinnen zu wollen, von der neuen Mannschaft sehe, habe ich auch mit Niederlagen kein Problem. Da muss sich aber auch das Trainerteam gewaltig umstellen, dass würde ich als Vorstandsvorsitzender, wie bei leitenden Angestellten in der freien Wirtschaft üblich, als Ziel 2008 vorgeben und dann auch abprüfen.

Alle für Eintracht.


Grüße vom

herzberg
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Die ersten Spieler sind doch sicherlich schon lange tot, Fußball entstand in seiner heutigen Form etwa Mitte des 19. Jahrhunderts in England.

So lange lebt doch kein Mensch....

Unbegreiflich, was hier derzeit vor sich geht.

Grüße vom

herzberg
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@Timmi

Reihe 5 kann ich mir noch vorstellen, aber wo zum Teufel ist  der Block F??

Grüße vom

herzberg

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Ich zahle meine Worscht und mein Bier immer selbst, das macht unabhängig.

Grüße vom

herzberg
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Sowohl als auch.

Positiv ist der erneute vorzeitige Klassenerhalt auch im zweiten, meist schwierigeren Bundesligajahr. Dies bedeutet eine weitere Konsolidierung des Vereins durch eine vernünftige, aber hoffentlich auch mutige und zukunftsorientierte Planung für die kommende Saison. Ich bin dankbar dafür, dass nach Jahren wirtschaftlicher Ahnungslosigkeit bis hin zum gerade noch abgewendeten Tod des Vereins (ich werde Christoph Schickhardt ewig dankbar sein   ) in Frankfurt wieder unaufgeregt und solide gewirtschaftet wird.  Ich habe in den letzten 33 Jahren genügen Selbstdarsteller und Schaumschläger in unserem Verein erlebt, mein Bedarf ist hier hinreichend gedeckt. Positiv waren auch die Spiele auf europäischer Bühne, diese zeigten, dass wir uns bei weiterer kontinuierlicher Aufbauarbeit und mutigen Investitionen in einen neuen Kader sowohl in der Bundesliga als auch international ganz sicher mithalten können.

Äußerst schattig dagegen ist die Tatsache, dass die Mannschaft im zweiten Bundesligajahr bis auf wenige Ausnahmen stagnierte. Meiner Meinung nach ist es auch nicht akzeptabel, dass bis zum 32. Spieltag kein eingespieltes mannschaftliches Gerüst erkennbar war. Ein Leader ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Dies ist auch nicht mit den jeweiligen Sperren oder Verletzungen begründbar. Hier gilt es für die kommende Saison den Hebel anzusetzen, die sportliche Leitung muss hier gravierend umdenken. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das zahlende Publikum nochmals eine derartig schwache Leistung im heimischen Waldstadion akzeptiert. Dies hat auch nichts mit einer überzogenen Erwartungshaltung zu tun, hier sind die hochbezahlten Akteure auf dem Rasen in einer eindeutigen Bringschuld. Um es nochmals deutlich zu sagen, selbstverständlich kann man auch Heimspiele verlieren. Es kommt nur darauf an, dass der Wille, mutig nach vorne zu spielen und das Spiel gewinnen zu wollen, für alle Zuschauer deutlich erkennbar ist.

Fazit: Eine Saison mit viel Sonne aber auch reichlich Schatten.

Vorwärts Richtung Mittelfeld.

Grüße vom

Herzberg
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Mein Tipp:

Sommerfußball, es wird mehr um´s feiern gehen.......

Eintracht vs. Hertha BSC

2 : 1
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@geoffrey_5

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag und alles Gute, vor allem ein ruhiges und stressfreies Eintrachtjahr.


Beste Grüße aus der Straßheimer Straße im Industriegebiet Süd von

herzberg591
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Hallo Afrigaaner,

vielen Dank für die lobenden Worte. Es war übrigens mein Sohn, der mich motivierte, künftig hier zum einen oder anderen Thema Stellung zu nehmen.

Aber Ihr kennt Euch ja bereits.  

P.S. meine Tochter bewegt sich selbstverständlich auch in diesem schwarz-weiß-roten Umfeld.

Beste Grüße nach Südafrika vom

herzberg
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herzberg591 schrieb:
Das erste Heimspiel gegen Hannover Wolfsburg habe ich urlaubstechnisch nicht sehen können


Sorry
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Meine persönliche Sicht der Dinge ist genauso widersprüchlich, wie eigentlich die gesamte Bundesligasaison unserer Eintracht gelaufen ist. UEFA CUP und Pokalrunde lasse ich hier mal bewusst außen vor und konzentriere mich auf das Kernthema Bundesliga. Außerdem fühle ich mich keiner der beiden Fraktionen „Pro Funkel“ oder „Contra Funkel“ zugehörig.

Die grundsolide Arbeit im administrativen und sportlichen Bereich der ersten Saison nach dem Bundesligaaufstieg mit dem Klassenerhalt am vorletzten Spieltag in Dortmund hat mich eigentlich positiv nach vorne schauen lassen. Hierzu gehörten auch die meiner Meinung nach sinnvollen Verstärkungen in der Abwehr durch Soto Kyrgiakos, im defensiven Mittelfeld durch Michael Fink, im offensiven Mittelfeld durch Albert Streit und im Angriff durch Naohiro Takahara. Michael Thurk lasse ich hier mal Außen vor, diese Verpflichtung habe ich bis heute nicht nachvollziehen können. Trotzdem stand, meiner Meinung nach, einer erfolgreichen Saison nichts im Wege, meine persönliche Erwartung war es, am 30. Spieltag nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben zu müssen.

Schnell stellte es sich jedoch heraus, dass wir diesmal die Probleme bei den Heimspielen im Waldstadion haben würden. Das erste Heimspiel gegen Hannover habe ich urlaubstechnisch nicht sehen können, aber zu keiner Zeit, die 2. Halbzeit gegen Leverkusen mal ausgenommen, konnten wir als Heimmannschaft dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Eine Entwicklung nach vorne war selten zu erkennen, die Mannschaft stagnierte in ihrer Leistung. Wir haben grundsätzlich eher reagiert als selbst agiert. Die Verunsicherung innerhalb der jeweiligen Mannschaft, eine eingespielte Grundformation haben wir ja aus den vielfältigsten Gründen nie erreicht, war für jeden objektiven Besucher deutlich spürbar. Glücklicherweise konnten viele der liegen gelassenen Punkte durch durchaus couragiertes, aber auch ab und zu glückliches Auftreten in der Fremde (Stuttgart, Cottbus, Aachen) kompensiert werden. 20 Punkte zum Ende der Halbserie waren nicht gerade berauschend, aber soweit schien alles planmäßig zu laufen.

Im Nachhinein lässt es sich nun trefflich diskutieren, ob und wenn ja, mit wem man sich in der Winterpause hätte verstärken sollen. Die sportliche Führung einschließlich des Vorstandsvorsitzenden sahen diese Erfordernisse nicht und dabei sollten wir es nun belassen, allerdings stellte sich diese Entscheidung im Nachhinein als der berühmte Ritt auf der Rasierklinge heraus.

Die Heimspiele der Rückrunde waren für mich ein Spiegelbild der Vorrunde. Weiterhin keinerlei Entwicklung nach vorne, bestenfalls Stagnation, eher schon eine Rückentwicklung waren zu bemerken. Aufkeimende Hoffnung wie nach den Spielen gegen Hannover oder Bayern wurden mit schöner Regelmäßigkeit verspielt. Spätestens nach den Niederlagen gegen Cottbus und Bochum, die berühmten Gegner auf Augenhöhe, machte sich ein fast nicht mehr gekanntes Gefühl im weiten Rund bemerkbar, die nackte Angst ging um…… Dann kam das vorentscheidende Spiel gegen Aachen und ich wollte meinen Augen nicht trauen. Statt Lethargie sah ich Engagement, statt Zögerlichkeit sah ich Entschlossenheit und endlich den absoluten Willen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Ballstafetten wie in den besten Eintracht Jahren, warum haben wir eigentlich nicht die ganze Saison so gespielt?    

Nachdem der Super-Gau nun durch das hervorragende Ergebnis in Bremen endgültig abgewendet wurde, möchte ich für die kommende Saison doch einige Wünsche äußern:

1. weitere finanzielle Konsolidierung des Vereins durch den Vorstandsvorsitzenden und sein Team,

2. weitere dauerhafte Verbesserung der Außendarstellung, wir können den Kopf hochnehmen, die Zeiten der Skandalnudel Eintracht sind vorbei,

3. sinnvolle, aber auch durchaus mutige Investitionen zur qualitativen Verbesserung des Kaders, ohne die bestehenden mannschaftlichen Strukturen zu zerstören,

4. Bildung eines eingespielten Mannschaftsgefüges, das aus taktischen Gründen gerne auch an der einen oder anderen Position mal verändert werden darf, aber der Stamm muss stehen,

5. mutiges und konsequentes „nach vorne spielen“, die Eintracht ist stark und danach hat sich der Gegner zu richten,

6. für unseren Nachwuchs, Weiterentwicklung des Jugendkonzepts durch die Fußballschule, das Fußballinternat und Neuentwicklung des Riederwalds,

7. ein Forum, in dem es Spaß macht zu diskutieren. Gerne akzeptiere ich andere Meinungen, Beleidigungen und Respektlosigkeiten haben für mich hier keinen Platz,

8. Zieldefinition für die kommende Saison: Vorwärts in Richtung Mittelfeld, ich möchte nicht mehr zittern müssen, mit 52 Jahren schaffe ich das nicht mehr.

Sorry, dass es so lang geworden ist, aber es musste jetzt mal raus.

Grüße von Einem aus dem 31N, der auch die Zeiten von Wolf, Ohms, Heller, Leben, Thate, Patella, Fanz, Dohmen und Rohr unbeschadet überlebt hat.

Alle für Eintracht.

Herzberg591
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Ich pfeife nicht, diese Aufmerksamkeit hat er nicht mehr verdient!

Und tschüss....

Grüße vom Herzberg
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mein Tipp:

Ich denke, wir werden zwei Tore schiessen, ob das dann reicht, wird an Oka liegen...

Eintracht vs. Werder

2 : 2