Janzer
2108
Ibanez schrieb:
Broich und Glasner in der Analyse ist sehr amüsant.
Am Ende bleibt ein wahnsinnig guter und souveräner Auftritt. Dann kommt noch Qualität von der Bank.
Ich freue mich auf die Saison. Ollis Handschrift wird sichtbar.
Ja, das war auch mal fachlich eine etwas anspruchsvollere und interessantere Analyse.
OG ist einfach super, wie er im Erfolg so viel kritisiert, sich aber bei Niederlagen auch vor die Mannschaft stellt.
So garantiert man eine Fortlaufende Entwicklung.
Sport 1
https://www.sport1.de/news/transfermarkt/2022/07/eintracht-frankfurt-lockt-filip-kostic-mit-mega-angebot
Mega-Angebot für Filip Kostic
Zuletzt berichtete SPORT1 von einer möglichen Wende im Poker um Filip Kostic, nun steht Eintracht Frankfurt offenbar vorm großen Durchbruch. Der Superstar denkt an eine Vertragsverlängerung.
von Christopher Michel, Patrick Berger
https://www.sport1.de/news/transfermarkt/2022/07/eintracht-frankfurt-lockt-filip-kostic-mit-mega-angebot
Mega-Angebot für Filip Kostic
Zuletzt berichtete SPORT1 von einer möglichen Wende im Poker um Filip Kostic, nun steht Eintracht Frankfurt offenbar vorm großen Durchbruch. Der Superstar denkt an eine Vertragsverlängerung.
von Christopher Michel, Patrick Berger
In einer Hinsicht muss ich dennoch eine kleine Lanze für Hinti brechen. Ich kann verstehen, dass er nicht sonderlich gut auf den Journalisten zu sprechen ist, auch wenn er ihm direkt keine rechte Gesinnung unterstellt, ist die Überschrift seines Artikels mit "Die rechten Verbindungen des Martin Hintereggers" und vor allem sein letzter Satz mit "Hinteregger selbst sagt zum Hinti-Cup auf der Werbeseite: “Ich bringe einfach zusammen, was in mir schon immer zusammengehört.”" sehr provokant.
Genauso gut hätte er den Artikel auch "Die Geschäftsbeteiligungen des Heinrich Sickl" nennen können. Also dass er da ein Stück weit auf Reichweite setzt und in Kauf nimmt, Hinteregger in ein rechtes Licht zu rücken, ist schon klar.
Genauso gut hätte er den Artikel auch "Die Geschäftsbeteiligungen des Heinrich Sickl" nennen können. Also dass er da ein Stück weit auf Reichweite setzt und in Kauf nimmt, Hinteregger in ein rechtes Licht zu rücken, ist schon klar.
Tuess schrieb:
In einer Hinsicht muss ich dennoch eine kleine Lanze für Hinti brechen. Ich kann verstehen, dass er nicht sonderlich gut auf den Journalisten zu sprechen ist, auch wenn er ihm direkt keine rechte Gesinnung unterstellt, ist die Überschrift seines Artikels mit "Die rechten Verbindungen des Martin Hintereggers" und vor allem sein letzter Satz mit "Hinteregger selbst sagt zum Hinti-Cup auf der Werbeseite: “Ich bringe einfach zusammen, was in mir schon immer zusammengehört.”" sehr provokant.
Genauso gut hätte er den Artikel auch "Die Geschäftsbeteiligungen des Heinrich Sickl" nennen können. Also dass er da ein Stück weit auf Reichweite setzt und in Kauf nimmt, Hinteregger in ein rechtes Licht zu rücken, ist schon klar.
Ich kann auch eigentlich mit allem, was rund um diesen "Skandal" geschehen ist ganz gut leben, nur Hintereggers persönliche Fehde gegen den Journalisten ist wirklich vollkommen daneben.
Er muss verstehen, dass solche Leute eben auch ihre Brötchen verdienen müssen. Daher kann er ihm nicht vorwerfen erst angefangen haben zu Recherchieren als der Hinti Cup in Planung war.
Würde er sich noch etwas mehr auskennen, könnte er auch Einschätzen, dass Clickbait zum modernen Journalismus teilweise auch dazu gehört und vielleicht auch schon immer Teil des Journalismus war.
Zudem steht es um den investigativen Journalismus sowieso eher schlecht, wenn man bedenkt dass die eigentlichen Profiteure Sky etc. sind, die durch Abschreiben eine Story verkaufen.
Zusätzlich problematisch ist, dass gegen Journalisten schießen eine gepflegte Praxis der Rechten ist. Hoffentlich schafft er es bald Frieden mit der Sache zu schließen.
Janzer schrieb:
Zusätzlich problematisch ist, dass gegen Journalisten schießen eine gepflegte Praxis der Rechten ist.
Puh. Eher diese Verallgemeinerung finde ich problematisch. Denn das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass ein "schießen" gg. Bildzeitungs-Journalisten, die gerade eine unerträgliche Kampagne gegen ihn fahren, quasi ein Reflex der Rechten ist?
Is mir allemal lieber als Götze! Diva, lass diesen Kelch an uns vorüber gehen! Ich sach schonmal Danke im Voraus!
Knickerbocker schrieb:
Is mir allemal lieber als Götze! Diva, lass diesen Kelch an uns vorüber gehen! Ich sach schonmal Danke im Voraus!
Ja, wäre mir auch lieber. Auf den beiden Positionen hinter der Spitze sehe ich uns mit Lindström, (Kamada), Hauge, Borre gut besetzt. Zudem scheint Kolo Muani das auch spielen zu können. Alario ist wahrscheinlich insgesamt etwas günstiger, hat in der Bundesliga noch etwas zu beweisen und dieser Spielertyp fehlt uns noch in dieser Qualität im Kader.
Zudem sind ca. 100 min pro Scorer, die Alario in den letzten Jahren geliefert hat wirklich sehr ordentlich.
Janzer schrieb:
Zudem sind ca. 100 min pro Scorer, die Alario in den letzten Jahren geliefert hat wirklich sehr ordentlich.
Paciencia zeigt, dass man darauf gar nichts geben sollte.
Ich möchte explizit sagen, dass diese Aussage bitte weder als Pro oder Contra für Alario gewertet werden sollte, sondern nur, dass diese Argumentation bei Einwechselspielern für die Füße ist.
Sonst wäre ja Real hinter Petersen her.
Ich bin ein Freund der xG, aber man muss immer beachten inwieweit sie eine Aussagekraft besitzen. Ich würde auch den Werten von understat mehr vertrauen, auch wenn es ehrbar ist, dass du dir die Mühe gemacht hast. Außerdem haben die Amazon-Werte der Bundesliga schon ein paar Mal überhaupt nicht meinem Eindruck entsprochen, das machen andere Statistikseiten mMn besser. Außerdem werden Kontermannschaften tendenziell unterschätzt, da die Dynamik einer Situation nicht in die Statistik einfließt. Dinge wie fehlender letzter Pass oder knappe Abseitstore gleichen sich i.d.R. über den Verlauf einer Saison aus.
xG ist meiner Meinung nach darin gut den weiteren Saisonverlauf einer Mannschaft in solch einer Phase vorherzusagen. Es erklärt z.B., warum Dortmund zwar Punktetechnisch nah an den Bayern dran war, aber man nie wirklich an eine Meisterschaft geglaubt hat oder Stuttgart trotz niedriger Punktzahl klar am besten im Abstiegskampf aussieht.
Für das Scouting sind noch xA und xG interessant, um die Qualitäten eines Spielers einzuschätzen. Letztendlich kann man damit aber nicht Voraussagen, wie eine Mannschaft in der nächsten Saison im Vergleich zum Vorjahr abschneidet. Da sind kurzfristige Entscheidungen (Transfermarkt, Trainer, Saisonstart etc.) und langfristige Trends einfach wichtiger.
xG ist meiner Meinung nach darin gut den weiteren Saisonverlauf einer Mannschaft in solch einer Phase vorherzusagen. Es erklärt z.B., warum Dortmund zwar Punktetechnisch nah an den Bayern dran war, aber man nie wirklich an eine Meisterschaft geglaubt hat oder Stuttgart trotz niedriger Punktzahl klar am besten im Abstiegskampf aussieht.
Für das Scouting sind noch xA und xG interessant, um die Qualitäten eines Spielers einzuschätzen. Letztendlich kann man damit aber nicht Voraussagen, wie eine Mannschaft in der nächsten Saison im Vergleich zum Vorjahr abschneidet. Da sind kurzfristige Entscheidungen (Transfermarkt, Trainer, Saisonstart etc.) und langfristige Trends einfach wichtiger.
Trapp
Tuta Hinti N'Dicka
Toure Sow Rode Kostic
Kamada Hauge
Paciencia
Es ist eigentlich das wichtigste Spiel aus den Verbleibenden in der Bundesliga und ein Sieg Pflicht, wenn man nächstes Jahr europäisch spielen will.
Eine Rotation ist meiner Meinung nach auch Pflicht. Auch um genug Spieler auf den Platz zu bekommen, die vom Mindset ihre Chance nutzen wollen. Auch wenn Knauff momentan wahrscheinlich auf Wolke 7 schwebt, würde ich ihn rausrotieren. Denn Toure wird am nächsten Donnerstag spielen müssen, da Hasebe wahrscheinlich keine 90 bzw. 120 Minuten mit dieser Intensität packt. Da möchte ich Toure noch etwas Spielpraxis geben.
Kostic und die IVs müssen durchbeißen, der Rest kann irgendwann ein/ausgewechselt werden.
Tipp: 0-1
Hoffnung: 1-0 (irgendwie)
Tuta Hinti N'Dicka
Toure Sow Rode Kostic
Kamada Hauge
Paciencia
Es ist eigentlich das wichtigste Spiel aus den Verbleibenden in der Bundesliga und ein Sieg Pflicht, wenn man nächstes Jahr europäisch spielen will.
Eine Rotation ist meiner Meinung nach auch Pflicht. Auch um genug Spieler auf den Platz zu bekommen, die vom Mindset ihre Chance nutzen wollen. Auch wenn Knauff momentan wahrscheinlich auf Wolke 7 schwebt, würde ich ihn rausrotieren. Denn Toure wird am nächsten Donnerstag spielen müssen, da Hasebe wahrscheinlich keine 90 bzw. 120 Minuten mit dieser Intensität packt. Da möchte ich Toure noch etwas Spielpraxis geben.
Kostic und die IVs müssen durchbeißen, der Rest kann irgendwann ein/ausgewechselt werden.
Tipp: 0-1
Hoffnung: 1-0 (irgendwie)
Concordia Cordalis schrieb:
Die neue Politik spricht mehr für eine mittelfristige Entwicklung, auch wenn die finanziellen Mittel leider nicht üppig sind.
Es könnte auch sein, dass es ganz einfach weniger möglich ist "ins Schaufenster zu stellen", weil die meisten Vereine genauso den Gürtel nach gut zwei Jahren Pandemie enger schnallen müssen wie wir.
Da könnten entsprechende Vertragsverlängerungen auch eine Absicherung sein, damit wir nicht im Sommer 2023 zu viele ablösefreie Abgänge haben.
Schaut euch mal die Kader der Bundesliga so an, was da 2023 (und teils schon 2022!) alles an Verträgen ausläuft:
Bei uns: Kostic, Kamada, Tuta, N'Dicka.
Gladbach: Ginter, Sommer, Bensebaini, Plea, Embolo, Thuram, Hofman, Embolo, Kramer, Stindl.
Stuttgart: Kalajdzic, Massimo, Karazor, Förster, Coulibaly.
Mainz: Zentner, Bell, Martín, Niakhaté, St. Juste, Boëtius.
Hoffenheim: Kramaric, Grillitsch, Richards, Geiger,
Hertha: Stark, Mittelstädt, Darida, Plattenhardt, Jovetic.
Augsburg: Caligiuri, Gregoritsch, Niederlechner, Maier, Hahn.
Köln: Kainz, Modeste, Hector, Uth, Özcan, Skhiri, Andersson.
Union: Knoche, Baumgartl, Prömel, Khedira, Gießelmann, Becker, Oczipka.
...
(ich habe bewusst mal eher Stammspieler bzw. erweiterten Stamm betrachtet und den Rest weggelassen)
Natürlich sind da auch Leihspieler dabei, aber für die sehen die Vereine ja ebenfalls kein Geld, wenn sie zu den Stammvereinen zurückgehen.
Selbst Vereine wie Bayern müssen im Sommer bei Spielern in die Röhre schauen (siehe Süle und evtl. Tolisso).
Im Sommer werden Spieler wie Mbappé, Pogba, Dybala usw ablösefrei auf dem Markt sein.
Wir profitieren natürlich auch von dieser Entwicklung, da wir so u.a. einen Kolo Muani bekommen. Trotzdem ist das für die Vereine eine anspruchsvolle Situation. Keiner will im Sommer (zumindest in der Bundesliga) so richtig Ablöse ausgeben nach den zwei Jahren und der Frage, ob es im nächsten Herbst nicht doch wieder Einschränkungen gibt. Dazu haben fast alle Vereine Kredite aufnehmen gemusst und die wollen auch wieder zurückgezahlt werden. Da möchte natürlich kein Verein zu viele gute Spieler ablösefrei ziehen lassen, denn jede signifikante Ablösesumme, die ein Verein einstreichen kann, ist aktuell Gold wert.
Von daher finde ich nicht, dass man wirklich Krösche und Bobic aktuell vergleichen kann. Im einzigen Pandemie-Transferfenster (und da ging die Pandemie erst wenige Monate und viele Vereine haben wohl nicht damit gerechnet, dass es so lange gehen würde), in dem Bobic hier gearbeitet hat (Sommer 202) war es nämlich bei uns recht ruhig im Transferfenster. Im Prinzip ging nicht ein Leistungsträger und es gab auch keine großen Transfers auf den letzten Metern.
Wow, hatte ich so gar nicht auf dem Zettel. Da ist natürlich auch viel Bundesligadurchschnitt(Mitläufer) mit dabei, aber ich denke neben den Gladbachern könnten insbesondere Niakhaté, St. Juste und Skhiri für uns interessant sein. Wie wir mit unseren Leistungsträgern umgehen wird sehr entscheidend sein.
Aber vielleicht ist solch eine Diskussion eher in der Kaderplanung angebracht.
Aber vielleicht ist solch eine Diskussion eher in der Kaderplanung angebracht.
Trapp
Tuta Hinti N'Dicka
Knauff Sow Jakic Kostic
Lindström Kamada
Borre
Würde im Vergleich zum Hertha-Spiel, wenig bis gar nichts ändern. Evtl. Lenz für Kamada rein und Kostic auf Kamadas Position. Um vielleicht einen Tick defensiver zu agieren. Kann Betis nicht einschätzen, weiß nur, dass sie in der Liga diese Saison wohl eine ziemlich gute Rolle spielen. Ihre Auftritte in der EL habe ich aber genauso wenig verfolgt. Mit einem Unentschieden ins Rückspiel zu gehen, wäre aber vermutlich ein akzeptabels Ergebnis.
Tipp, Wunsch & Hoffnung: 2-2
FORZA SGE 🦅🦅🦅
Tuta Hinti N'Dicka
Knauff Sow Jakic Kostic
Lindström Kamada
Borre
Würde im Vergleich zum Hertha-Spiel, wenig bis gar nichts ändern. Evtl. Lenz für Kamada rein und Kostic auf Kamadas Position. Um vielleicht einen Tick defensiver zu agieren. Kann Betis nicht einschätzen, weiß nur, dass sie in der Liga diese Saison wohl eine ziemlich gute Rolle spielen. Ihre Auftritte in der EL habe ich aber genauso wenig verfolgt. Mit einem Unentschieden ins Rückspiel zu gehen, wäre aber vermutlich ein akzeptabels Ergebnis.
Tipp, Wunsch & Hoffnung: 2-2
FORZA SGE 🦅🦅🦅
larsmalgutsein schrieb:
Trapp
Tuta Hinti N'Dicka
Knauff Sow Jakic Kostic
Lindström Kamada
Borre
Würde im Vergleich zum Hertha-Spiel, wenig bis gar nichts ändern. Evtl. Lenz für Kamada rein und Kostic auf Kamadas Position. Um vielleicht einen Tick defensiver zu agieren. Kann Betis nicht einschätzen, weiß nur, dass sie in der Liga diese Saison wohl eine ziemlich gute Rolle spielen. Ihre Auftritte in der EL habe ich aber genauso wenig verfolgt. Mit einem Unentschieden ins Rückspiel zu gehen, wäre aber vermutlich ein akzeptabels Ergebnis.
Tipp, Wunsch & Hoffnung: 2-2
FORZA SGE 🦅🦅🦅
Genau der richtige Ansatz: Sevilla hatte auch gegen Athletico 66% Ballbesitz, d.h. wir werden wahrscheinlich auch weniger den Ball haben. Da kann man Lenz für Kamada bevorzugen, ich würde aber auch alles so lassen um mal etwas Konstanz und Vertrauen entstehen zu lassen.
Tipp: 1:1 Hoffnung: 1:2
Janzer schrieb:
Ich finde es etwas verwunderlich, wie negativ die derzeitige Situation gesehen wird. Realistisch müssten wir in den nächsten 10 Spielen eine Punktquote von ca. 2 aufweisen um die Euroleague zu erreichen. Das ist CL-Niveau, heißt es wird sehr schwer. Nach unten reicht wahrscheinlich ein Fortsetzen der sehr schlechte Punktausbeute der bisherigen Rückrunde um in der Liga zu bleiben.
Naja, wenn man permanent verliert und mittlerweile nicht mal mehr Tore schießt muß man sich nicht wundern das die Stimmung ins negative kippt. Das ganze kann aber sofort wieder in die andere Richtung gehen.
Ein Sieg bei der Hertha und ein Unentschieden in Sevilla und ruckzuck ist wieder Eitel Sonnenschein.
Ich habe vor der Saison damit gerechnet das wir irgendwo zwischen Platz 7 und 12 landen und gehofft das wir die EL-Gruppenphase erreichen, bei beidem sind wir aktuell im Soll.
Der Trend macht mir aber dennoch etwas Sorge. Und sollten wir bei der Hertha verlieren wird es sehr ungemütlich, dann beginnt nämlich der Abstiegskampf. Dieses Spiel wird unfassbar wichtig. Ich halte nicht viel davon Begegnungen als "Knackspiele" oder "Endspiele" zu bezeichnen, das am Samstag ist aber wirklich eins.
Es entscheidet über einen ruhigen Saisonausklang mit Fokus auf die EL oder nackten Existenzkampf.
Diegito schrieb:Janzer schrieb:
Ich finde es etwas verwunderlich, wie negativ die derzeitige Situation gesehen wird. Realistisch müssten wir in den nächsten 10 Spielen eine Punktquote von ca. 2 aufweisen um die Euroleague zu erreichen. Das ist CL-Niveau, heißt es wird sehr schwer. Nach unten reicht wahrscheinlich ein Fortsetzen der sehr schlechte Punktausbeute der bisherigen Rückrunde um in der Liga zu bleiben.
Naja, wenn man permanent verliert und mittlerweile nicht mal mehr Tore schießt muß man sich nicht wundern das die Stimmung ins negative kippt. Das ganze kann aber sofort wieder in die andere Richtung gehen.
Ein Sieg bei der Hertha und ein Unentschieden in Sevilla und ruckzuck ist wieder Eitel Sonnenschein.
Ich habe vor der Saison damit gerechnet das wir irgendwo zwischen Platz 7 und 12 landen und gehofft das wir die EL-Gruppenphase erreichen, bei beidem sind wir aktuell im Soll.
Der Trend macht mir aber dennoch etwas Sorge. Und sollten wir bei der Hertha verlieren wird es sehr ungemütlich, dann beginnt nämlich der Abstiegskampf. Dieses Spiel wird unfassbar wichtig. Ich halte nicht viel davon Begegnungen als "Knackspiele" oder "Endspiele" zu bezeichnen, das am Samstag ist aber wirklich eins.
Es entscheidet über einen ruhigen Saisonausklang mit Fokus auf die EL oder nackten Existenzkampf.
So eine Wichtigkeit des Spiels sehe ich ehrlich gesagt nicht. Gefühlt ist jedes Spiel "wichtig" und um auch die Entwicklung der Mannschaft voran zu treiben wäre ein Sieg wertvoll. Es gibt aber eigentlich nicht genug Anzeichen, dass wir in den restlichen Spielen nicht noch die nötigen Punkte holen. Da müssten wir einen Sinkflug, wie Werder letzte Saison hinlegen. Wenn wir danach die Woche gegen Bochum oder in Leipzig gewinnen sind wir wahrscheinlich immer noch ungefährdet.
Es macht doch die Eintracht aus, dass wir auch tolle Geschichten auf dem Platz schreiben. Frag mal einen Hertha-Fan, wie schön es ist jedes Jahr im Mittelfeld zu landen und selbst wenn man denkt es tut sich sportlich etwas, eigentlich alles beim Alten bleibt.
Die Chance diese Saison erinnerungswürdig zu machen, sehe ich am ehesten in der Euroleague und da fehlt mir die positive Geilheit auf solche Spiele.
Ich finde es etwas verwunderlich, wie negativ die derzeitige Situation gesehen wird. Realistisch müssten wir in den nächsten 10 Spielen eine Punktquote von ca. 2 aufweisen um die Euroleague zu erreichen. Das ist CL-Niveau, heißt es wird sehr schwer. Nach unten reicht wahrscheinlich ein Fortsetzen der sehr schlechte Punktausbeute der bisherigen Rückrunde um in der Liga zu bleiben.
Ich glaube wir werden sang- und klanglos im Mittelfeld landen. Ist nicht besonders sexy, aber auch nicht weiter schlimm.
Ganz ehrlich, was mich am meisten stört ist die Stimmung (vor allem von Fanseite) rund um die Euroleague. Das etwas ähnliches wie 2019 nicht immer replizierbar ist, ist mir klar.
Aber gewöhnt man sich so schnell daran, dass man sich schon bald über die Mehrfachbelastung beschwert und die Euroleague nur ein gut bezahltes Testspiel ist?
Natürlich tragen Coronabeschränkungen dazu bei, aber jetzt ist das Stadion mindesten halb gefüllt. Ich würde mich so sehr über eine Choreo und eine Art Rückkehrfeier beim Heimspiel freuen. Das könnte der Saison den Drive geben, den anscheinend viele momentan vermissen.
Ich glaube wir werden sang- und klanglos im Mittelfeld landen. Ist nicht besonders sexy, aber auch nicht weiter schlimm.
Ganz ehrlich, was mich am meisten stört ist die Stimmung (vor allem von Fanseite) rund um die Euroleague. Das etwas ähnliches wie 2019 nicht immer replizierbar ist, ist mir klar.
Aber gewöhnt man sich so schnell daran, dass man sich schon bald über die Mehrfachbelastung beschwert und die Euroleague nur ein gut bezahltes Testspiel ist?
Natürlich tragen Coronabeschränkungen dazu bei, aber jetzt ist das Stadion mindesten halb gefüllt. Ich würde mich so sehr über eine Choreo und eine Art Rückkehrfeier beim Heimspiel freuen. Das könnte der Saison den Drive geben, den anscheinend viele momentan vermissen.
Ich finde einen 10. Platz auch nicht so dramatisch. Nur als Beispiel genommen. Neuer Trainer, dazu neuer Sportvorstand, durch Corona finanziell arg gebeutelt, Kader nicht so zusammengestellt bekommen, wie gewünscht…da startet man mE nicht top vorbereitet in den Kampf um Platz 4-6.
Die Liga ist sehr sehr eng und wenn es dann wirklich läuft, dann ist das dennoch drin. Das gibt ja schon mal Hoffnung, dass man selbst bei eigenen Problemen, die man einigermaßen gelöst bekommt und kompensiert, doch noch im Spiel sein kann. Heißt ja aber nicht, dass das am Ende langt und ist doch auch kein Drama, wenn es nicht langt. Dann wird es wieder heißen, dass es dieses Jahr so einfach war wie nie und man wird sich ärgern. Man muss dann aber auch mal zugeben, dass man in allerhand Spielen nicht gepunktet hat, in denen man hätte punkten müssen, wenn man denn ernstlich in die EL kommen möchte.
Vielleicht muss man auch mal den eigenen Anspruch, gerade von uns Fans mit dem vorhandenen Kader vergleichen und schauen, ob das wirklich überein geht. Und zwar eine komplette Saison, keine Siegesserie von 6 Spielen.
Ich habe bezüglich der EL gar nicht viel vernommen, weder positiv noch negativ. Für mich persönlich ist es natürlich so, dass EL immer geil ist. Haben wir so lange von geträumt und jetzt auf einmal dürfen wir das fast schon regelmäßig erleben. Aber das hat halt auch zwei Seiten. Tolle Spiele gegen Piräus, Mailand, Benfica oder jetzt vielleicht Betis sind ja das Eine, in der Bundesliga aber nix wirklich hinzubekommen, das Andere. Die sollen natürlich gegen Betis alles raushauen und ich würde mich freuen, wenn wir weiterkommen, aber es kann halt nicht angehen, dass dann in der Bundesliga nix läuft und man im schlimmsten Fall noch unten reinrutscht.
Die Liga ist sehr sehr eng und wenn es dann wirklich läuft, dann ist das dennoch drin. Das gibt ja schon mal Hoffnung, dass man selbst bei eigenen Problemen, die man einigermaßen gelöst bekommt und kompensiert, doch noch im Spiel sein kann. Heißt ja aber nicht, dass das am Ende langt und ist doch auch kein Drama, wenn es nicht langt. Dann wird es wieder heißen, dass es dieses Jahr so einfach war wie nie und man wird sich ärgern. Man muss dann aber auch mal zugeben, dass man in allerhand Spielen nicht gepunktet hat, in denen man hätte punkten müssen, wenn man denn ernstlich in die EL kommen möchte.
Vielleicht muss man auch mal den eigenen Anspruch, gerade von uns Fans mit dem vorhandenen Kader vergleichen und schauen, ob das wirklich überein geht. Und zwar eine komplette Saison, keine Siegesserie von 6 Spielen.
Ich habe bezüglich der EL gar nicht viel vernommen, weder positiv noch negativ. Für mich persönlich ist es natürlich so, dass EL immer geil ist. Haben wir so lange von geträumt und jetzt auf einmal dürfen wir das fast schon regelmäßig erleben. Aber das hat halt auch zwei Seiten. Tolle Spiele gegen Piräus, Mailand, Benfica oder jetzt vielleicht Betis sind ja das Eine, in der Bundesliga aber nix wirklich hinzubekommen, das Andere. Die sollen natürlich gegen Betis alles raushauen und ich würde mich freuen, wenn wir weiterkommen, aber es kann halt nicht angehen, dass dann in der Bundesliga nix läuft und man im schlimmsten Fall noch unten reinrutscht.
Janzer schrieb:
Ich finde es etwas verwunderlich, wie negativ die derzeitige Situation gesehen wird. Realistisch müssten wir in den nächsten 10 Spielen eine Punktquote von ca. 2 aufweisen um die Euroleague zu erreichen. Das ist CL-Niveau, heißt es wird sehr schwer. Nach unten reicht wahrscheinlich ein Fortsetzen der sehr schlechte Punktausbeute der bisherigen Rückrunde um in der Liga zu bleiben.
Naja, wenn man permanent verliert und mittlerweile nicht mal mehr Tore schießt muß man sich nicht wundern das die Stimmung ins negative kippt. Das ganze kann aber sofort wieder in die andere Richtung gehen.
Ein Sieg bei der Hertha und ein Unentschieden in Sevilla und ruckzuck ist wieder Eitel Sonnenschein.
Ich habe vor der Saison damit gerechnet das wir irgendwo zwischen Platz 7 und 12 landen und gehofft das wir die EL-Gruppenphase erreichen, bei beidem sind wir aktuell im Soll.
Der Trend macht mir aber dennoch etwas Sorge. Und sollten wir bei der Hertha verlieren wird es sehr ungemütlich, dann beginnt nämlich der Abstiegskampf. Dieses Spiel wird unfassbar wichtig. Ich halte nicht viel davon Begegnungen als "Knackspiele" oder "Endspiele" zu bezeichnen, das am Samstag ist aber wirklich eins.
Es entscheidet über einen ruhigen Saisonausklang mit Fokus auf die EL oder nackten Existenzkampf.
Timele schrieb:
Kann garnicht verstehen warum ihr Hinti nicht aufstellen wollt.
Ich würde wie folgt aufstellen:
Trapp
Da Costa Tuta Hinti N´dicka Lenz
Sow Hasebe
Lindstrom Hrustic / Borré Kostic
Borré / Lammers
Hoffnung: 1:1
Schön, dass du genauso wie ich aufstellen willst, besonders dass wir durch eine Bundesligareform 12 Mann gegen die Bayern aufstellen dürfen.
Ich finde die Kritik nach dem Köln-Spiel absolut berechtigt, habe aber noch vertrauen, dass Glasner das hinbiegen kann. Das Problem ist, dass bis auf Dortmund keine Mannschaft aus der bisherigen Rückrunde wirklich gut gegen uns gespielt hat.
Die Defensive steht eigentlich ganz gut, gegen Köln/Wolfsburg haben wir sehr wenig zugelassen. Außerdem sind unsere Standardsituationen weder besonders gut noch besonders schlecht. Das Problem ist, dass aus unser restlichen Spielanlage eigentlich nichts gut funktioniert:
- Das Aufbauspiel ist zu unstrukturiert und mit oder ohne Hasebe zu fehlerbehaftet
- Das (Gegen)pressing funktioniert ordentlich, führt aber zu selten zu gefährlichen Kontersituationen, weil das Anlaufen nicht clever geplant ist (Das war die Stärke des Hütterfussballs)
- Das Ausspielen von Kontern funktioniert überhaupt nicht gut, obwohl starke Konterspieler mit Lindström, Kostic oder Kamada auf dem Platz stehen (MMn das größte Problem)
- Im Ballbesitz finden wir nur vereinzelt durch spielerische Lösungen Torgelegenheiten
Klar hilft es Glasner nicht, dass Kostic und Jakic ausgefallen sind, Hinteregger seine Form erst wiederfinden muss oder Lindström enormes Abschlusspech hat. Aber man sollte erstmal 2 der angesprochenen 4 strukturellen Probleme lösen, um wieder auf ein annehmbares Niveau zu kommen.
Die Defensive steht eigentlich ganz gut, gegen Köln/Wolfsburg haben wir sehr wenig zugelassen. Außerdem sind unsere Standardsituationen weder besonders gut noch besonders schlecht. Das Problem ist, dass aus unser restlichen Spielanlage eigentlich nichts gut funktioniert:
- Das Aufbauspiel ist zu unstrukturiert und mit oder ohne Hasebe zu fehlerbehaftet
- Das (Gegen)pressing funktioniert ordentlich, führt aber zu selten zu gefährlichen Kontersituationen, weil das Anlaufen nicht clever geplant ist (Das war die Stärke des Hütterfussballs)
- Das Ausspielen von Kontern funktioniert überhaupt nicht gut, obwohl starke Konterspieler mit Lindström, Kostic oder Kamada auf dem Platz stehen (MMn das größte Problem)
- Im Ballbesitz finden wir nur vereinzelt durch spielerische Lösungen Torgelegenheiten
Klar hilft es Glasner nicht, dass Kostic und Jakic ausgefallen sind, Hinteregger seine Form erst wiederfinden muss oder Lindström enormes Abschlusspech hat. Aber man sollte erstmal 2 der angesprochenen 4 strukturellen Probleme lösen, um wieder auf ein annehmbares Niveau zu kommen.
Ich habe mir die Spieltage 1 bis 6 in Erinnerung gerufen und insbesondere nachgeschaut nach:
- Startelfpersonal
- Leistungsdaten wie Zweikampf-und Passquote, Laufleistung
- Grundlegende taktische Ausrichtung
- Einstudierte Spielzüge
und vergleiche das mit den Auftritten bei den Spieltagen 18 bis 23.
Da sehe ich kaum Unterschiede, sprich keine Entwicklung, und somit drängen sich mir zwei sehr grundsätzliche Fragen auf.
- Warum spielen wir gegen Augsburg, Fürth und Bielefeld mit gleichem Personal und gleicher taktischer Grundordnung wie gegen Dortmund, Leverkusen, Bayern?
- Was machen die eigentlich die ganze Woche im Training? (Obwohl - die Stockfehler sind weniger geworden, und das Kurzpassspiel hinten, quer ist nicht mehr ganz so fehlerbehaftet)
Ich habe keine Möglichkeit OG zu fragen,. Hat jemand von euch eine Idee?
- Startelfpersonal
- Leistungsdaten wie Zweikampf-und Passquote, Laufleistung
- Grundlegende taktische Ausrichtung
- Einstudierte Spielzüge
und vergleiche das mit den Auftritten bei den Spieltagen 18 bis 23.
Da sehe ich kaum Unterschiede, sprich keine Entwicklung, und somit drängen sich mir zwei sehr grundsätzliche Fragen auf.
- Warum spielen wir gegen Augsburg, Fürth und Bielefeld mit gleichem Personal und gleicher taktischer Grundordnung wie gegen Dortmund, Leverkusen, Bayern?
- Was machen die eigentlich die ganze Woche im Training? (Obwohl - die Stockfehler sind weniger geworden, und das Kurzpassspiel hinten, quer ist nicht mehr ganz so fehlerbehaftet)
Ich habe keine Möglichkeit OG zu fragen,. Hat jemand von euch eine Idee?
Gelöschter Benutzer
Ich gehe mal nur auf einen, bzw. marginal auf zwei deiner 3 Punkte ein, wobei der 2. meiner Meinung nach schon der auschlaggebende ist:
Genau diese Annahme ist aber der Trugschluss in dem Ganzen. Das funktioniert so nur unter der Premisse, dass in diesem System tatsächlich jährlich wechselnde Teams mitmischen. Der Blick hin zur DEL, den SemperFi verdeutlich hat, zeigt aber ein gänzlich anderes Bild. Warum also sollte das ausgerechnet im Fußball anders kommen? Dann hättest du nämlich genau nichts damit gewonnen, im Gegenteil, weil die Teilnehmer an den Playoffs, die eh immer die selben sein werden, vermehren ihre Einnahmen und damit die Kluft zu den nicht Teilnehmern um ein Vielfaches.
Ganz zu schweigen davon, dass dein 3. Argument auch nicht zwangläufig greift. Werden Playoffs mit einem einzigen Spiel bestritten könnte es zutreffen. Sobald diese aber mit einem Hin- und Rückspiel oder gar in einem Best-of-3 oder Best-of-5 ausgespielt werden, ist der vermeitliche Vorteil direkt wieder ad absurdum geführt...
Janzer schrieb:
2. Spieler wechseln und bleiben bei Vereinen, weil sie eine Chance haben um Titel/CL mitzuspielen. Und wenn diese Chance höher ist und man ihnen aufgrund der Mehreinnahmen aus den Playoffs (Deren TV-Geld man auch gleichverteilen könnte) auch etwas mehr bezahlt, dann kann man Spieler eben auch eher mal halten.
Genau diese Annahme ist aber der Trugschluss in dem Ganzen. Das funktioniert so nur unter der Premisse, dass in diesem System tatsächlich jährlich wechselnde Teams mitmischen. Der Blick hin zur DEL, den SemperFi verdeutlich hat, zeigt aber ein gänzlich anderes Bild. Warum also sollte das ausgerechnet im Fußball anders kommen? Dann hättest du nämlich genau nichts damit gewonnen, im Gegenteil, weil die Teilnehmer an den Playoffs, die eh immer die selben sein werden, vermehren ihre Einnahmen und damit die Kluft zu den nicht Teilnehmern um ein Vielfaches.
Ganz zu schweigen davon, dass dein 3. Argument auch nicht zwangläufig greift. Werden Playoffs mit einem einzigen Spiel bestritten könnte es zutreffen. Sobald diese aber mit einem Hin- und Rückspiel oder gar in einem Best-of-3 oder Best-of-5 ausgespielt werden, ist der vermeitliche Vorteil direkt wieder ad absurdum geführt...
cyberboy schrieb:
Ich gehe mal nur auf einen, bzw. marginal auf zwei deiner 3 Punkte ein, wobei der 2. meiner Meinung nach schon der auschlaggebende ist:Janzer schrieb:
2. Spieler wechseln und bleiben bei Vereinen, weil sie eine Chance haben um Titel/CL mitzuspielen. Und wenn diese Chance höher ist und man ihnen aufgrund der Mehreinnahmen aus den Playoffs (Deren TV-Geld man auch gleichverteilen könnte) auch etwas mehr bezahlt, dann kann man Spieler eben auch eher mal halten.
Genau diese Annahme ist aber der Trugschluss in dem Ganzen. Das funktioniert so nur unter der Premisse, dass in diesem System tatsächlich jährlich wechselnde Teams mitmischen. Der Blick hin zur DEL, den SemperFi verdeutlich hat, zeigt aber ein gänzlich anderes Bild. Warum also sollte das ausgerechnet im Fußball anders kommen? Dann hättest du nämlich genau nichts damit gewonnen, im Gegenteil, weil die Teilnehmer an den Playoffs, die eh immer die selben sein werden, vermehren ihre Einnahmen und damit die Kluft zu den nicht Teilnehmern um ein Vielfaches.
Ganz zu schweigen davon, dass dein 3. Argument auch nicht zwangläufig greift. Werden Playoffs mit einem einzigen Spiel bestritten könnte es zutreffen. Sobald diese aber mit einem Hin- und Rückspiel oder gar in einem Best-of-3 oder Best-of-5 ausgespielt werden, ist der vermeitliche Vorteil direkt wieder ad absurdum geführt...
Ich hatte ja schon mal einen Vorschlag eingebracht und mir geht es hauptsächlich darum, die Meisterschaft/CL-Plätze zu durchbrechen, denn das sind jene Positionen, die große Lücken zwischen den Vereinen aufreißt.
Man sollte sich nur 1-3 Plätze durch die Playoffs verbessern/verschlechtern können, dementsprechend sind es nur wenige Spiele. Die Liga bleibt immer noch die Hauptattraktion und die Playoffs sind vergleichbar mit der Relegation.
Ob allein der Modus dazu führt, dass man Spieler eher halten kann? Großteils wahrscheinlich nicht. Aber das derzeitige System ist soweit von einem richtigen Wettbewerb entfernt, dass selbst Profiteure eine Änderung herbeisehnen. Ist ein normaler Ligabetrieb gerechter und muss nur deshalb bewahrt werden? Oder kann man einen Kompromiss eingehen und dafür für etwas mehr Attraktivität für alle sorgen?
Es ist doch nicht so, dass er nach einer solchen deutschen Meisterschaft jeder daheim sitzt und sich denkt:
Hätten wir das jetzt ohne Entscheidungsspiel gewonnen, fände ich es viel geiler...
„Aber das derzeitige System ist soweit von einem richtigen Wettbewerb entfernt, dass selbst Profiteure eine Änderung herbeisehnen.“
Ich seh den Fehler nicht im Liga-System im Modus Jeder gegen Jeden als solches.
Das ist nach wie vor das gerechteste System und der beste Wettbewerb unter Gleichen.
Das Problem liegt darin, dass es keine Gleichen mehr gibt.
In 30 Jahren ist die Schere durch die ungleichmäßige Verteilung der TV-Gelder, der Sponsoren, Investoren, Werbegelder, CL- und EL-Einnahmen und auch der Stadionvermarktung weit aufgegangen.
Das kann man den Vereinen als Lohn ihrer Arbeit anrechnen, wenn man will, man kann es aber auch Regulierungsschwäche der Verbände auslegen. Fakt ist, ob playoffs oder nicht, in 9 von 10 Fällen werden die Bayern Meister, weil sie mit 800 Mios Umsatz einfach viermal soviel in Spieler investieren kann wie 16 der anderen Vereine. Und Geld schießt nunmal Tore. Zumindest solange Spieler dorthin gehen, wo sie am meisten Geld verdienen können. (Bin schon gespannt, wieviel Handgeld 200Mio-Mann Mbappé fordert, wenn er im Sommer Ablösefrei wechselt)
Gibt es einen Weg zurück in den Status von sagen wir mal vor dem Ausschluss der Engländer aus Europa wg der Katastrophe im Heysel-Stadion? (Da begann die Mutation zur 1992 gegründeten Premiere League, der Verkauf der Vereine an Investoren und die weltweite TV-Vermarktung. kurz danach wurde die CL aus der Taufe gehoben).
Wie soll das gehen?
selbst begrenzt auf die Bundesliga gibt es da keinerlei rechtlichen Grundlagen, Vereine und ihre GmbHs, privatrechtliche Unternehmen oder Konzernabteilungen zu enteignen, um alle wieder auf einen halbwegs gleichen Stand zu bringen. Wären die Vereine vielleicht freiwillig zu so einem Neustart bereit? Was passiert dann mit denen, die ihr Stadion besitzen, um nur mal einen Grund für den völlig unterschiedlichen Reichtum der Klubs anzusprechen.
Nee Nee, da gibt es keine Währungsreform wie 1949, wo alle noch mal mit 40 Öcken anfangen.
Das Schiff ist schon lange ausm Hafen …
Ich seh den Fehler nicht im Liga-System im Modus Jeder gegen Jeden als solches.
Das ist nach wie vor das gerechteste System und der beste Wettbewerb unter Gleichen.
Das Problem liegt darin, dass es keine Gleichen mehr gibt.
In 30 Jahren ist die Schere durch die ungleichmäßige Verteilung der TV-Gelder, der Sponsoren, Investoren, Werbegelder, CL- und EL-Einnahmen und auch der Stadionvermarktung weit aufgegangen.
Das kann man den Vereinen als Lohn ihrer Arbeit anrechnen, wenn man will, man kann es aber auch Regulierungsschwäche der Verbände auslegen. Fakt ist, ob playoffs oder nicht, in 9 von 10 Fällen werden die Bayern Meister, weil sie mit 800 Mios Umsatz einfach viermal soviel in Spieler investieren kann wie 16 der anderen Vereine. Und Geld schießt nunmal Tore. Zumindest solange Spieler dorthin gehen, wo sie am meisten Geld verdienen können. (Bin schon gespannt, wieviel Handgeld 200Mio-Mann Mbappé fordert, wenn er im Sommer Ablösefrei wechselt)
Gibt es einen Weg zurück in den Status von sagen wir mal vor dem Ausschluss der Engländer aus Europa wg der Katastrophe im Heysel-Stadion? (Da begann die Mutation zur 1992 gegründeten Premiere League, der Verkauf der Vereine an Investoren und die weltweite TV-Vermarktung. kurz danach wurde die CL aus der Taufe gehoben).
Wie soll das gehen?
selbst begrenzt auf die Bundesliga gibt es da keinerlei rechtlichen Grundlagen, Vereine und ihre GmbHs, privatrechtliche Unternehmen oder Konzernabteilungen zu enteignen, um alle wieder auf einen halbwegs gleichen Stand zu bringen. Wären die Vereine vielleicht freiwillig zu so einem Neustart bereit? Was passiert dann mit denen, die ihr Stadion besitzen, um nur mal einen Grund für den völlig unterschiedlichen Reichtum der Klubs anzusprechen.
Nee Nee, da gibt es keine Währungsreform wie 1949, wo alle noch mal mit 40 Öcken anfangen.
Das Schiff ist schon lange ausm Hafen …
Gelöschter Benutzer
Janzer schrieb:
Playoffs sind vergleichbar mit der Relegation.
Nein, sind sie nicht. Und außerdem ist die Relegation auch scheiße, obwohl sie uns mehrfach den ***** gerettet hat.
Wer nach 34. Spieltagen auf Platz 16 steht ist ein verdienter Absteiger und ich finde es ätzend, dass ein Verein, der nach 34. Spieltagen auf Platz 3 steht noch in die Relegation muss. Dort dann zweimal Unentschieden spielt (Fürth/HSV und Heidenheim/Bremen) und nicht aufsteigt. Das hat sich aber auch erledigt durch den Wegfall der Auswärtstor Regel.
Immerhin haben die Eisernen auch mal den Aufstieg mit zwei Unentschieden geschafft.
Und wer nach 34. Spieltagen vorne steht ist verdienter Meister.
Wer die Play Offs nach dem Ende der Liga dann mit dem Modus der amerikanischen Ligen vergleicht oder mit dem Modus vor der Bundesligagründung der hat echt gar nichts geblickt.
Vor allem nicht, dass in aller Regel eh immer die gleichen dabei sind und noch reicher werden. Im Prinzip sind 3 Plätze fix - Knödeldeppen, Zecken und RatBull. Und den vierten Platz holen sich dann die Pillen oder VW (wenn die mal ein Jahr nicht alles falsch machen). Und hin und wieder kommt dann mal SAP oder Mönchengladbach. Und alle x Jahre vielleicht auch mal wir. Nur haben sich die anderen bis dahin über viele Jahre noch weiter abgesetzt.
Ja, solche spannenden Play Offs brauchen wir unbedingt.
Gelöschter Benutzer
In der NFL macht das Playoff-System absolut Sinn - auf den Fußball kann man es sicherlich übertragen, um künstlich Spannung generieren zu wollen, oder weiter raffgierig Einnahmen zu generieren. Ob das dem "Produkt Fußball" aber weiterhilft, mag ich zu bezweifeln.
Die NFL setzt sich aus 2 unterschiedlichen Conferences zusmmen, die jeweils noch mal in 4 weitere Divisions unterteilt sind - Spiele jeder gegen jeder gibt es mangels Anzahl der Spieltage nicht, ebensowenig ein gemeinsames Tableau. In diesem System, den Meister in einer Playoff-Runde zu ermitteln ist ideal. Ähnliches trifft auf andere US-Sportligen wie NBA und NHL zu. Mitder MLB kenne ich mich nicht aus, gehe aber stark davon aus, dass die Ligenstruktur auch dort vergleichbar ist.
Für die Bundesliga wäre ein solches System einfach eine weitere Aufblähung des Spielbetriebs, einzig und alleine um weitere (TV-)Einnahmen zu generieren. Nach 34 Spielen, nach dem Modell jeder gegen jeden in einem Hin- und einem Rückspiel ist meiner Meinung nach absolut ausreichend um einen würdigen und verdienten Meister zu küren. Eine weitere Aufblähung des Systems Fußball brauche ich persönlich nicht, im Gegenteil.
Die NFL setzt sich aus 2 unterschiedlichen Conferences zusmmen, die jeweils noch mal in 4 weitere Divisions unterteilt sind - Spiele jeder gegen jeder gibt es mangels Anzahl der Spieltage nicht, ebensowenig ein gemeinsames Tableau. In diesem System, den Meister in einer Playoff-Runde zu ermitteln ist ideal. Ähnliches trifft auf andere US-Sportligen wie NBA und NHL zu. Mitder MLB kenne ich mich nicht aus, gehe aber stark davon aus, dass die Ligenstruktur auch dort vergleichbar ist.
Für die Bundesliga wäre ein solches System einfach eine weitere Aufblähung des Spielbetriebs, einzig und alleine um weitere (TV-)Einnahmen zu generieren. Nach 34 Spielen, nach dem Modell jeder gegen jeden in einem Hin- und einem Rückspiel ist meiner Meinung nach absolut ausreichend um einen würdigen und verdienten Meister zu küren. Eine weitere Aufblähung des Systems Fußball brauche ich persönlich nicht, im Gegenteil.
cyberboy schrieb:
In der NFL macht das Playoff-System absolut Sinn - auf den Fußball kann man es sicherlich übertragen, um künstlich Spannung generieren zu wollen, oder weiter raffgierig Einnahmen zu generieren. Ob das dem "Produkt Fußball" aber weiterhilft, mag ich zu bezweifeln.
Die NFL setzt sich aus 2 unterschiedlichen Conferences zusmmen, die jeweils noch mal in 4 weitere Divisions unterteilt sind - Spiele jeder gegen jeder gibt es mangels Anzahl der Spieltage nicht, ebensowenig ein gemeinsames Tableau. In diesem System, den Meister in einer Playoff-Runde zu ermitteln ist ideal. Ähnliches trifft auf andere US-Sportligen wie NBA und NHL zu. Mit der MLB kenne ich mich nicht aus, gehe aber stark davon aus, dass die Ligenstruktur auch dort vergleichbar ist.
Für die Bundesliga wäre ein solches System einfach eine weitere Aufblähung des Spielbetriebs, einzig und alleine um weitere (TV-)Einnahmen zu generieren. Nach 34 Spielen, nach dem Modell jeder gegen jeden in einem Hin- und einem Rückspiel ist meiner Meinung nach absolut ausreichend um einen würdigen und verdienten Meister zu küren. Eine weitere Aufblähung des Systems Fußball brauche ich persönlich nicht, im Gegenteil.
Zusätzliche Spiele brauche ich auch auf keinen Fall. Wenn man die Anzahl kürzen will, muss man aber die Anzahl der Bundesligisten verringern und das bedeutet wahrscheinlich, dass weitere Traditionsvereine absteigen.
Ich bin nur ein leichter Befürworter eines gut ausgestalteten Playoffs System.
Es braucht keine große "Postseason" und die Leistung in den 34 Spieltagen soll immer noch die übergeordnete Rolle spielen.
Es gibt jedoch eigentlich 3 Gründe, wieso ich dafür bin etwas mehr Zufall/Tagesform in den Meisterschaftskampf zu bringen:
1. Die aktuelle und nachwachsende Generation verliert das Interesse an lokalen/nationalen Vereinen und schaut nur noch diesen oder jenen Lieblingsspieler in der Championsleague. Für das "Ausbilden" neuer Vereinsfans braucht es eben auch gewachsene Rivalitäten oder Überraschungserfolge. Nennt sie Erfolgsfans, aber ich werde es keinem verübeln, der während unseres Europacupruns Eintrachtfan geworden ist.
2. Spieler wechseln und bleiben bei Vereinen, weil sie eine Chance haben um Titel/CL mitzuspielen. Und wenn diese Chance höher ist und man ihnen aufgrund der Mehreinnahmen aus den Playoffs (Deren TV-Geld man auch gleichverteilen könnte) auch etwas mehr bezahlt, dann kann man Spieler eben auch eher mal halten.
3. In einem Ligasystem schlagen wir die Bayern in 34 Spieltagen zu 99% in den nächsten 30 Jahren kein einziges Mal. Könnten wir aber in den nächsten 30 Jahren in einem Playoff-System einmal als Sieger hervorgehen? Vielleicht.
Natürlich müssten alle Rahmenbedingungen passen und es sollte kein Kommerzialisierungsfest werden, dass nur den Reichen der DFL hilft. Es ist jedoch anders als das Salarycap realistisch und würde gegenüber dem Stürzen von 50+1 nicht vielen Clubs die Seele rauben.
Gelöschter Benutzer
Ich gehe mal nur auf einen, bzw. marginal auf zwei deiner 3 Punkte ein, wobei der 2. meiner Meinung nach schon der auschlaggebende ist:
Genau diese Annahme ist aber der Trugschluss in dem Ganzen. Das funktioniert so nur unter der Premisse, dass in diesem System tatsächlich jährlich wechselnde Teams mitmischen. Der Blick hin zur DEL, den SemperFi verdeutlich hat, zeigt aber ein gänzlich anderes Bild. Warum also sollte das ausgerechnet im Fußball anders kommen? Dann hättest du nämlich genau nichts damit gewonnen, im Gegenteil, weil die Teilnehmer an den Playoffs, die eh immer die selben sein werden, vermehren ihre Einnahmen und damit die Kluft zu den nicht Teilnehmern um ein Vielfaches.
Ganz zu schweigen davon, dass dein 3. Argument auch nicht zwangläufig greift. Werden Playoffs mit einem einzigen Spiel bestritten könnte es zutreffen. Sobald diese aber mit einem Hin- und Rückspiel oder gar in einem Best-of-3 oder Best-of-5 ausgespielt werden, ist der vermeitliche Vorteil direkt wieder ad absurdum geführt...
Janzer schrieb:
2. Spieler wechseln und bleiben bei Vereinen, weil sie eine Chance haben um Titel/CL mitzuspielen. Und wenn diese Chance höher ist und man ihnen aufgrund der Mehreinnahmen aus den Playoffs (Deren TV-Geld man auch gleichverteilen könnte) auch etwas mehr bezahlt, dann kann man Spieler eben auch eher mal halten.
Genau diese Annahme ist aber der Trugschluss in dem Ganzen. Das funktioniert so nur unter der Premisse, dass in diesem System tatsächlich jährlich wechselnde Teams mitmischen. Der Blick hin zur DEL, den SemperFi verdeutlich hat, zeigt aber ein gänzlich anderes Bild. Warum also sollte das ausgerechnet im Fußball anders kommen? Dann hättest du nämlich genau nichts damit gewonnen, im Gegenteil, weil die Teilnehmer an den Playoffs, die eh immer die selben sein werden, vermehren ihre Einnahmen und damit die Kluft zu den nicht Teilnehmern um ein Vielfaches.
Ganz zu schweigen davon, dass dein 3. Argument auch nicht zwangläufig greift. Werden Playoffs mit einem einzigen Spiel bestritten könnte es zutreffen. Sobald diese aber mit einem Hin- und Rückspiel oder gar in einem Best-of-3 oder Best-of-5 ausgespielt werden, ist der vermeitliche Vorteil direkt wieder ad absurdum geführt...
Janzer schrieb:
Ich denke Playoffs könnten der Liga sehr helfen, wieder an Spannung zu gewinnen. Man darf auch nicht unterschätzen, welch positiven Effekt ein derartiges System auf die internationale Vermarktung hätte. Hier mal mein Vorschlag, um zum einen den Ligabetrieb relevant zu halten und um andererseits die Spannung zu erhöhen.
- Nach Ende des Ligabetriebes werden 2 Playoffgruppen gebildet
- Gruppe 1: 1-3.: Kampf um die Meisterschaft
- Gruppe 2: 4-6.: Kampf um UECL
- Jede Mannschaft hat jeweils nur 2 Spiele, bei denen das Team mit der höheren Platzierung im Ligabetrieb Heimrecht genießt (1 Spieltag Pause für jedes Team)
- Bei Punktgleichstand entscheidet die Platzierung im Ligabetrieb, welche Position in der Endtabelle eingenommen wird
- D.h. Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Samstag: UECL-Spiel, Sonntag: Meisterschaftsspiel
- Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Wegen Terminproblemen müsste wahrscheinlich der Bundesliga eine englische Woche hinzugefügt werden, um keine Probleme mit DFB/CL-Finale zu haben
Mehr Spiele führen NICHT zu einer spannenderen Liga! Die führen nur zu noch mehr Geld, welches an die satten Teams verteilt wird und erreichen genau das Gegenteil.
Die einzige Chance auf eine spannendere Liga sind gerechte Verteilung der TV-Gelder zu je 1/18, Deckelung von Gehältern (evtl.Gehaltspool) und Deckelung von Sponsorengeldern. Halbwegs gleiche Voraussetzungen schaffen, DAS würde helfen.
Wird aber nicht passieren, weil die Schwergewichte dann nicht mehr international konkurrenzfähig wären und rumjammern würden.
sonofanarchy schrieb:Janzer schrieb:
Ich denke Playoffs könnten der Liga sehr helfen, wieder an Spannung zu gewinnen. Man darf auch nicht unterschätzen, welch positiven Effekt ein derartiges System auf die internationale Vermarktung hätte. Hier mal mein Vorschlag, um zum einen den Ligabetrieb relevant zu halten und um andererseits die Spannung zu erhöhen.
- Nach Ende des Ligabetriebes werden 2 Playoffgruppen gebildet
- Gruppe 1: 1-3.: Kampf um die Meisterschaft
- Gruppe 2: 4-6.: Kampf um UECL
- Jede Mannschaft hat jeweils nur 2 Spiele, bei denen das Team mit der höheren Platzierung im Ligabetrieb Heimrecht genießt (1 Spieltag Pause für jedes Team)
- Bei Punktgleichstand entscheidet die Platzierung im Ligabetrieb, welche Position in der Endtabelle eingenommen wird
- D.h. Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Samstag: UECL-Spiel, Sonntag: Meisterschaftsspiel
- Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Wegen Terminproblemen müsste wahrscheinlich der Bundesliga eine englische Woche hinzugefügt werden, um keine Probleme mit DFB/CL-Finale zu haben
Mehr Spiele führen NICHT zu einer spannenderen Liga! Die führen nur zu noch mehr Geld, welches an die satten Teams verteilt wird und erreichen genau das Gegenteil.
Die einzige Chance auf eine spannendere Liga sind gerechte Verteilung der TV-Gelder zu je 1/18, Deckelung von Gehältern (evtl.Gehaltspool) und Deckelung von Sponsorengeldern. Halbwegs gleiche Voraussetzungen schaffen, DAS würde helfen.
Wird aber nicht passieren, weil die Schwergewichte dann nicht mehr international konkurrenzfähig wären und rumjammern würden.
Ok, ich glaube mein Vorschlag wurde falsch verstanden:
- Nach den 34 Spieltagen werden die Teams, die an den Playoffs teilnehmen bestimmt
- In den Playoff-Gruppen startet jeder bei 0 Punkten, d.h. nur diese 3 Spiele entscheiden, ob man Platz 1-3 bzw. Platz 4-6 belegt und Gleichstände werden wie oben beschrieben aufgelöst
- Aus den 34 Spieltagen vorher erspielt man sich somit nur das Recht an den jeweiligen Playoffs, sowie die Platzierung darin, welche entsprechende Vorteile bringt.
Sorry für die Verwirrung, jetzt machen eure Kommentare für mich deutlich mehr Sinn.
Gelöschter Benutzer
Du willst in drei Spielen über die Meisterschaft entscheiden? Das ist doch Irrsinn, wenn dann die 34 Spiele vorher nichts wert sind und das Ergebnis der Saison am Ende auf den Kopf gestellt wird.
Tafelberg schrieb:
und der nächste Vorschlag zu Play Off!
Auch dieser wird nicht für mehr Fairness sorgen und suggeriert eine Schein Spannung.
Was soll denn eine Schein Spannung sein? Durch das System wird das Ergebnis unberechenbarer und einzelne Spiele wichtiger, ergo spannender. Zudem wird es eben auch noch wichtiger, ob man Platz 3 oder 4 erreicht, was momentan relativ egal ist.
Weniger Fair wird das System auf jeden Fall, aber inwieweit eine Liga fair ist, in der manche Teilnehmer den x-fachen Umsatz der anderen haben sollte man sich vielleicht auch fragen.
Am Ende bleibt ein wahnsinnig guter und souveräner Auftritt. Dann kommt noch Qualität von der Bank.
Ich freue mich auf die Saison. Ollis Handschrift wird sichtbar.