
Luzbert
18914
... knapp 10cm Seitenabstand einen Radfahrer überholt???
Ich war gestern Abend mit dem Rennrad unterwegs. Zu meiner passiven Sicherheit war ich ausgestattet mit einer sehr starken Frontlampe, einem Rücklicht, einer Warnweste und Reflektorbändern mit Leuchtdioden um die Knöchel. Mich zu übersehen, dürfte damit ausgeschlossen sein.
Gegen 22:20 fuhr ich die Friedberger Ldstr. von Norden kommend in Richtung Innensatdt. 20 Meter hinter der Kreuzung am Alleenring überholte mich ein Autofahrer derart knapp, dass ich mich zuerst fragte, ob der mich überhaupt wahrgenommen hat.
Hat er, denn er fuchtelte Wild mit seiner rechten Hand, um mir zu bedeuten, das ich mich gefälligst von der Straße machen solle.
Da hat mich dermaßen die Wut gepackt, das ich ihn verfolgt und an der Konsti an einer roten Ampel zur Rede gestellt habe.
Was mir einfiele auf der Straße zu fahren, "gibt Fahradstraße".
Aha, abgesehen davon, dass es dort keinen benutzungspflichtgen Radweg gibt, gibt es dort natürlich auch keine Fahrradstraße.
Was ich aber viel erschreckender finde ist, dass er im Glauben auf einen sich nicht regelkonform verhaltenden Radfahrer getroffen zu sein, diesen lebensgefährlich knapp überholt.
Wozu diese Kacke?
In Sachsenhausen bin ich auf das nächste Exemplar getroffen. Der hat immerhin einen Tick weiträumiger aber immer noch deutlich zu knapp überholt, um dann an der nächsten Ampel komplett rechts ranzufahren. Als ich hinter ihm stehenblieb schaute er die ganze Zeit krampfhaft in sämtliche Spiegel, um ja reagieren zu können falls ich es wagen sollte, ihn zu überholen. Wovor hat der Angst??
Man beachte in beiden Fällen, dass wir uns an der nächsten Ampel ohnehin wiedergesehen haben...
Es gab aber zum Glück auch positive Erfahrungen. Auf einer einsamen Landstraße wurde ich zweimal mit einem kurzen aufblitzen des Fernlichts und einmal mit einem angedeuteten Hupen auf einen kommenden Überholvorgang hingewiesen. Alle drei Autofahrer haben dann auch jeweils mindestens 2m Abstand gehalten.
Über solche Autofahrer, die sich eigentlich ja nur regelkonform verhalten, kann man sich richtiggehend freuen
Ich war gestern Abend mit dem Rennrad unterwegs. Zu meiner passiven Sicherheit war ich ausgestattet mit einer sehr starken Frontlampe, einem Rücklicht, einer Warnweste und Reflektorbändern mit Leuchtdioden um die Knöchel. Mich zu übersehen, dürfte damit ausgeschlossen sein.
Gegen 22:20 fuhr ich die Friedberger Ldstr. von Norden kommend in Richtung Innensatdt. 20 Meter hinter der Kreuzung am Alleenring überholte mich ein Autofahrer derart knapp, dass ich mich zuerst fragte, ob der mich überhaupt wahrgenommen hat.
Hat er, denn er fuchtelte Wild mit seiner rechten Hand, um mir zu bedeuten, das ich mich gefälligst von der Straße machen solle.
Da hat mich dermaßen die Wut gepackt, das ich ihn verfolgt und an der Konsti an einer roten Ampel zur Rede gestellt habe.
Was mir einfiele auf der Straße zu fahren, "gibt Fahradstraße".
Aha, abgesehen davon, dass es dort keinen benutzungspflichtgen Radweg gibt, gibt es dort natürlich auch keine Fahrradstraße.
Was ich aber viel erschreckender finde ist, dass er im Glauben auf einen sich nicht regelkonform verhaltenden Radfahrer getroffen zu sein, diesen lebensgefährlich knapp überholt.
Wozu diese Kacke?
In Sachsenhausen bin ich auf das nächste Exemplar getroffen. Der hat immerhin einen Tick weiträumiger aber immer noch deutlich zu knapp überholt, um dann an der nächsten Ampel komplett rechts ranzufahren. Als ich hinter ihm stehenblieb schaute er die ganze Zeit krampfhaft in sämtliche Spiegel, um ja reagieren zu können falls ich es wagen sollte, ihn zu überholen. Wovor hat der Angst??
Man beachte in beiden Fällen, dass wir uns an der nächsten Ampel ohnehin wiedergesehen haben...
Es gab aber zum Glück auch positive Erfahrungen. Auf einer einsamen Landstraße wurde ich zweimal mit einem kurzen aufblitzen des Fernlichts und einmal mit einem angedeuteten Hupen auf einen kommenden Überholvorgang hingewiesen. Alle drei Autofahrer haben dann auch jeweils mindestens 2m Abstand gehalten.
Über solche Autofahrer, die sich eigentlich ja nur regelkonform verhalten, kann man sich richtiggehend freuen
Meyer-Fan schrieb:
Hallöchen,
ich habe mit Interesse die insgesamt rund 800 Beiträge zum gestrigen Spiel durchgelesen Ich denke, daß Ihr Eurer Mannschaft auch ein wenig unrecht tut. Natürlich war Nürnberg gestern besser. Das bedeutet aber nicht, daß die SGE soo schlecht war. Funkel hat aus den derzeitigen Möglichkeiten der Mannschaft ziemlich viel herausgeholt. Der einzige der wirklich mies gespielt hat ist mMn Meister Thurk. Das 1:0 ging definitiv auf Finks Kappe. Beim 2:0 hattet ihr gegen das geniale Zuspiel von Wolf kaum eine Chance . Das 3:0 war aus meiner Sicht eher einProblem der falsch aufgestellten Mauer: Der Ball wurde nur knapp einen Meter gespiel und schon tat sich eine Lücke auf die selbst ein Thurk hätte nutzen können. Das 4:0 war ein klassischer Konter. Alles in allem reden wir hier wirklich nur über 2 grobe Fehler ! Ansonsten hatten wir einfach nur das abgezocktere Team mit einem genialen Tomas Galasek, einem bärenstarken Andi Wolf und natürlich dem wieselflinken Saenko. Diese 3 Spieler haben den Unterschied der Mannschaften ausgemacht. Das soll die anderen Spieler von Nürnberg nicht abwerten, aber durch die 3 wurde die leistung der anderen noch einmal um 25% besser !
Natürlich haben sich Eure Stürmer hin und wieder merkwürdig verhalten ( wieso wartet eigentlich ein Stürmer allein vor dem Tor darauf, daß ihn ein Abwehrspieler einholt um sich den Ball vom Fuss spielen zu lassen ? ) andererseits hatte auch der eine oder andere Nürnberger mal 'nen Aussetzer. Das ihr das nicht nutzen konntet war teilweise Pech. Aber das macht eben den Unterschied zwischen 2 Mannschaften aus. Funkel ist sicher nicht der schlechteste Trainer ( wenn natürlich auch kein Vergleich mit Hans Meyer ) und angesichts der derzeitig auf dem Markt befindlichen Trainer ( Neururer, Matthäus etc ) sicherlich erste Wahl. Also Kopf hoch und auf die Meisterschaft schauen
HMFan
Irgendwie ist es Merkwürdig, dass ausgerechnet ein Nürnberger das Spiel genauso gesehen hat wie ich
propain schrieb:
Ich und ein Kumpel haben uns gestern vorgestellt was wohl passiert wäre wenn es anstatt eines Südkoreaners ein Nordkoreaner gewesen wäre der das Massaker angerichtet hat. Was da wohl der Bush gemacht hätte?
Iran, Irak, Nordkorea, Afghanistan...
Dann wäre es kein Amoklauf, sondern ein Terroranschlag auf die Freiheit Amerikas und der gesamten westlichen Welt.
Ich stelle mir ja immer noch vor wie das aussieht wenn auf dem Campus wie von manchen Spinnern gefordert jeder eine Waffe tragen würde.
- Killer geht in Klassenraum und erschiesst einige
- die Schüsse werden in anderen Klassen gehört
- insgesamt machen sich 80 bewaffnete Studenten aus verschiedenen Richtungen auf den Weg
- Schütze verlässt den Klassenraum
- im Gang trifft er auf bewaffnete die von links kommen (Gruppe A)
- Personen von links fangen an zu feuern
- gleichzeitig kommen Personen von rechts (Gruppe B)
- Gruppe B sieht Gruppe A wild schiessen
- Gruppe A sieht Gruppe B und denkt "Scheiße das sind ja ja mindestens 20, der hat Verstärkung"
- Gruppe A und Gruppe B befeuern sich gegenseitig
- der Amokschütze ist in der Zwischenzeit entweder tot, oder entkommen
- weitere hinzukommende Cowboys verbarrikadieren sich, fliehen oder gesellen sich zur munteren Ballerei hinzu
- die eintreffende Polizei berichtet von rivalisierenden Gangs und schreitet mit aller Härte ein
- die Ballistiker brauchen anschließend drei Monate um das Gemetzel zu rekonstruieren...
Wer das mit der allgemeinen Bewaffnung wirklich ernst meint gehört in die Gummizelle, so bekloppt kann doch niemand sein!
- Killer geht in Klassenraum und erschiesst einige
- die Schüsse werden in anderen Klassen gehört
- insgesamt machen sich 80 bewaffnete Studenten aus verschiedenen Richtungen auf den Weg
- Schütze verlässt den Klassenraum
- im Gang trifft er auf bewaffnete die von links kommen (Gruppe A)
- Personen von links fangen an zu feuern
- gleichzeitig kommen Personen von rechts (Gruppe B)
- Gruppe B sieht Gruppe A wild schiessen
- Gruppe A sieht Gruppe B und denkt "Scheiße das sind ja ja mindestens 20, der hat Verstärkung"
- Gruppe A und Gruppe B befeuern sich gegenseitig
- der Amokschütze ist in der Zwischenzeit entweder tot, oder entkommen
- weitere hinzukommende Cowboys verbarrikadieren sich, fliehen oder gesellen sich zur munteren Ballerei hinzu
- die eintreffende Polizei berichtet von rivalisierenden Gangs und schreitet mit aller Härte ein
- die Ballistiker brauchen anschließend drei Monate um das Gemetzel zu rekonstruieren...
Wer das mit der allgemeinen Bewaffnung wirklich ernst meint gehört in die Gummizelle, so bekloppt kann doch niemand sein!
~*Takahara*~ schrieb:
Die haben die Bayern daheim 3:0 abgeschossen mit ner sehr offensiven ausrichtung!
Merkste was?
Und wenn man jetzt bedenkt, dass Nürnberg mit tatkräftiger Unterstützung unserer Abwehr und unseres Torwarts nach 3 Chancen 3:0 geführt hat und wir währenddessen 3 100%ige versemmelt haben, dann behaupte ich, dass das Spiel auch ganz anders hätte laufen können.
Die Chancen hatten wir. Nur während Nürnberg eiskalt seine Tore gemacht hat, haben unsere Stürmer vor dem Tor zu lange gefackelt und die Chancen vergeben.
Scheisse gelaufen das Spiel, von dem auftreten der Mannschaft war ich jedoch sehr angetan. Kein Scheiß, mir hat das Spiel Mut für die nächsten Spiele um den Klassenerhalt gemacht!
Hallo,
Ich habe zwei Karten gegen Bochum Block 14A Reihe 7 für 25€/Karte anzubieten.
Die Karten können bei mir zuhause oder tagsüber im Gallus abgeholt werden. Persönlich vorbei bringen würde ich sie nach Niederrad, oder vors Stadion.
Versand per Post ist natürlich auch möglich, Kosten gehen dann auf meine Kappe
Ich habe zwei Karten gegen Bochum Block 14A Reihe 7 für 25€/Karte anzubieten.
Die Karten können bei mir zuhause oder tagsüber im Gallus abgeholt werden. Persönlich vorbei bringen würde ich sie nach Niederrad, oder vors Stadion.
Versand per Post ist natürlich auch möglich, Kosten gehen dann auf meine Kappe
"Frage: Manche Wissenschaftler und Funktionäre behaupten, der Hooliganismus sei ein Modell für das Museum. Halten Sie das für eine Verharmlosung?
Antwort: Ich kann das nicht unterstreichen. Bei uns ist die Anzahl der Stadionverbote in den vergangenen Jahren gestiegen."
*grübel*
Wer den (Denk-)Fehler findet darf ihn behalten...
Antwort: Ich kann das nicht unterstreichen. Bei uns ist die Anzahl der Stadionverbote in den vergangenen Jahren gestiegen."
*grübel*
Wer den (Denk-)Fehler findet darf ihn behalten...
Also wenn ich das hier lese: "Huggel wurde von Rehmer im Mittelfeld eingesetzt, marschierte durch die gegnerische Abwehr, dann ein Zuckerpass auf AMANATIDIS und der schießt das Ding ins lange Eck!" und dann an so manchen Kommentar in den letzten Monaten denke, könnte ich mich schlapp lachen
propain schrieb:
Das es sowas gibt liegt leider an unserem Staat der es nicht schafft die bestehenden Jugendschutzgesetze die es gibt zu kontrollieren, deswegen ist es seit etlichen Jahren so das Alkohol an Jugendliche verkauft wird und die Wirte/Ladenbesitzer keine Konsequenzen fürchten. Es wäre so einfach das zu regeln, Testeinkäufe machen, Läden bei Verstössen danach schliessen und eine hohe Geldstrafe und fertig. Es würde sich danach, wenn sich das rumgesproechen hat, jeder Wirt mehrmals überlegen noch was an Jugendliche zu verkaufen, denn er will ja weiter verdienen und keinen geschlossenen Laden haben. Neue Gesetze, mit fast gleichen Inhalt wie heute, bringen nix wenn man sie nicht kontrolliert und das wird schon seit Jahren unterlassen.
Absolute Zustimmung. Das gleiche Problem hätte man auch schon bei der Einführung der Alcopop-Steuer erkennen können. Die Gesetze liegen vor, aber es hält sich keiner daran. Statt auf die Einhaltung der Gesetzte zu pochen, wird irgendein Konstrukt erschaffen, dass am Ende wieder nur wirkungslos ist.
Der Junge hat mit 16 Jahren auf einer Flatrateparty Tequilla getrunken. Was hätte ein Verbot einer Flatrate-Party denn bitte bewirken sollen? Den Wirt hat es ja wohl auch nicht gekümmert, dass dem Jungen widerrechtlich Tequilla ausgeschenkt wurde.
dawiede schrieb:Luzbert schrieb:dawiede schrieb:
Ich wuerde das Buch sogar lesen. Aus Interesse. Um zu verstehen, wie ein Mensch faehig ist aus Ideologie heraus zu tøten...
Es gibt das Buch "Staatsfeind" von einem ehemaligen Mitglied der "Bewegung 2. Juni" Ich habe den Namen verdrängt. Er beschreibt aus seiner Sicht wie er damals den Weg zum Terroristen gegangen ist.
Dabei grenzt er sich übrigens stark von der RAF und den mörderischen Machenschafften der RAF ab.
Man muss auch kein Geld dafür ausgeben, man kann es sich in der Bibliothek ausleihen...
Bommi Baumann...sehr interessantes Buch, weil er einer der wenigen war, der nicht aus der Mittelschicht kam. Ausserdem beschreibt er seine Naivitaet ganz gut. Man merkt, dass er nicht zu den schlausten gehoert.
@elStefano: Ich bin fuer die Todesstrafe fuer Menschen, die die Todestrafe fordern, weil diese potenzielle Moerder sind...hæ?
Nein, Till Meyer, habe eben nochmal gegoogelt.
Bei den hier vorgeschlagenen Maßnahmen soll es doch nur darum gehen, dass die ganzen Ux-Untersuchungen tatsächlich von den Eltern besucht werden. Gerade in den ersten sechs Monaten stehen ja einige dieser Untersuchungen an und es könnte halbwegs sichergestellt werden, dass die kleinen zumindest nicht verhungern.
Und wo ist das Problem wenn man mal einen Arzt in einem anderen Bundesland besucht hat und das Jugendamt sich meldet? Das kann man ja mit einfachsten Mitteln aufklären.
Das man das ganze über Strichcodes machen möchte klingt natürlich mal wieder extrem dämlich nach Überwachungsstaat total. Ich frage mich schon länger warum der Besuch dieser Untersuchungen nicht einfach von den Kinderärzten an die Krankenkassen weitergegeben wird. Die Krankenkassen könnten dann ohne großen Aufwand sehen welche Kinder Untersuchungen verpasst haben.
Und wo ist das Problem wenn man mal einen Arzt in einem anderen Bundesland besucht hat und das Jugendamt sich meldet? Das kann man ja mit einfachsten Mitteln aufklären.
Das man das ganze über Strichcodes machen möchte klingt natürlich mal wieder extrem dämlich nach Überwachungsstaat total. Ich frage mich schon länger warum der Besuch dieser Untersuchungen nicht einfach von den Kinderärzten an die Krankenkassen weitergegeben wird. Die Krankenkassen könnten dann ohne großen Aufwand sehen welche Kinder Untersuchungen verpasst haben.
was meinst Du wenn Du sagst Du fährst sonst nicht gerade viel Rad?
Einmal die Woche 100Km?
Alle zwei Wochen 20Km?
Jeden Tag 10KM?
Viel ist Ermessensache.
Wie lange hast Du Dir für den Trip vor einzuplanen?
5 Tage? 2 Wochen?
Ich bin bisher zweimal von Hannover nach Sylt gefahren. Einmal habe ich 6 Tage inklusive einem Ruhetag gebraucht und zwei Jahre später habe ich die gleiche Strecke mit deutlich mehr Gepäck in 2 Tagen zurückgelegt.
Insofern ist der persönliche Fitnesszustand in sehr hohem Maße ausschlaggebend.
In der Regel kommt man übrigens alleine am schnellsten voran, da man sich seine Kräfte genau so einteilen kann wie es für einen am besten ist.
Am schnellsten und am sichersten kommt man in der Regel auf Landstraßen voran. Wenn Dir an einem zügigen Vorwärtskommen nicht so viel liegt, kannst Du auch diverse Radfernwege suchen und diese befahren. Der Nachteil ist, dass Du damit sehr große Umwege fährst und an fast jeder Kreuzung anhalten musst. Das ist natürlich sehr Kräfteraubend. Außerdem kann es gut sein, dass Dich so mancher Radweg über Schotterpisten, oder durch den Wald führt. Für ein Rennrad mit Gepäck wäre dies das Todesurteil
An Deiner Stelle würde ich die Tour auf (kleineren) Landstraßen planen. Falls diese von Radwegen begleitet werden, kannst Du diese ja immer noch nutzen.
Hast Du vor ein Zelt mitzunehmen, wirst Du Jugendherbergen ansteuern oder suchst Du Dir 5-Sterne Hotels unterwegs?
Mit was für einem Fahrrad wirst Du fahren?
Ich selbst war mit Zelt Gepäck und Fahrrad zweimal in Schweden, einmal in den Vogesen, einmal in Südtirol und habe zweimal die Strecke Hannover Sylt bewältigt.
Mehr als 120Km am Tag mit Gepäck zu erreichen ist nicht einfach und meiner Meinung nach nur alleine oder in einem extrem gut abgestimmten Team möglich.
Der Stundenschnitt bei unserem ersten Urlaub in Schweden (5 Leute) betrug maximal 21Km/h.
Alleine nach Sylt hatte ich einen Schnitt von knapp über 25Km/h bei mehr Gepäck und doppelt bis dreimal so langen Strecken.
Wenn Du Dich als eher untrainiert bezeichnest, solltest Du davon ausgehen einen Schnitt von 22-24 zu erreichen. Das Gepäck, die Ampeln, die rumsucherei auf der Karte und die Essenspausen bremsen einen ungemein.
Wenn Du die Strecke mit Gepäck in fünf Tagen packst fände ich das für einen untrainierten schon ziemlich gut.
Eher würde ich von 8 Tagen ausgehen, da Du locker auf ~700Km kommen wirst.
Je nachdem wieviel Geld Dir zur Verfügung steht, kannst Du Dich übrigens auch per GPS orientieren.
Ich würde mir einige Karten kaufen in denen auch Jugendherbergen abgebildet sind.
Dann kannst Du Deine Route täglich so fahren, dass Du idealerweise die Wahl zwischen mehreren Jugendherbergen hast und Deine Etappenziele dynamisch der Tagesform entsprechend bestimmen kannst.
Viel Spass