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Luzbert

18914

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philadlerist schrieb:

Tom66 schrieb:

philadlerist schrieb:

Aber zehnmal Vizemeister heißt auch zehnmal CL mit insgesamt minimum 160 - 200 Mios an Zusatzeinnahmen allein durch Startgelder und UEFA-Marketingpool
zusätzlich 30 mindestens Heimspiele mit nem Gewinn von 60-80 M€
Wenn man dann nicht alle Spiele verliert gibt's auch die ein oder andere Zusatzrunde in CL oder EL

Und was nützt dir die ganze Kohle, wenn du damit keinen internationalen Titel gewinnst?


Keine Ahnung, müsste man mal jemand in Leverkusen, Leipzig oder Hoppenheim fragen 🤔
😝


Welche Erfolge hat Hoffenheim überhaupt zu verbuchen? Auf Wikipedia sind so ein paar Verlegenheitseinträge ala: Dritter der Bundeliga Saison 17/18, Herbstmeister 2008, Vizemeister der 2. BL (!).
Das ist wie der Schüler, eingebildeter Sohn neureicher Eltern, der deshalb an einer tollen Schule teilnehmen kann, weil die Eltern gut Kohle an die Schulleitung überwiesen hat. Und der als Erfolge vorweisen kann, dass er fast mal Klassenbester im Töpfern war und das Wort "Baum" richtig buchstabieren kann (das Wort "Würde" jedoch nicht).
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Adler_Steigflug schrieb:

Das ist wie der Schüler, eingebildeter Sohn neureicher Eltern, der deshalb an einer tollen Schule teilnehmen kann, weil die Eltern gut Kohle an die Schulleitung überwiesen hat. Und der als Erfolge vorweisen kann, dass er fast mal Klassenbester im Töpfern war und das Wort "Baum" richtig buchstabieren kann (das Wort "Würde" jedoch nicht).

Grandioses Bild ❤
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Naja, das schöne ist doch, dass 10 Jahre CL zwar viel Kohle und viele internationale Spiele bringen, das alles aber nicht ansatzweise mit unserem Europapokal mithalten kann.
Würde man Leverkusen, Dortmund, Schalke und andere Mannschaften fragen, ob sie rückblickend in den letzten 20 Jahren auf sämtliche internationale Teilnahmen vgegen einen internationalen Titel tauschen würden, dürfte die Antwort deutlich ausfallen.

Klar ist das keine Frage, die sich durchkalkulieren lässt. Sie soll einfach aufzeigen, dass regelmäßige internationale Teilnahmen zwar großartig sind, unser Titel aber durch nichts getoppt werden kann.
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Ich habe den offiziellen Sommerhit 2022 bislang nicht ein einziges Mal gehört.
Das dürfte die endgültige Bestätigung dafür sein, dass ich auf dem besten Weg bin ein alter Sack zu werden.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Super geil!

Nicht mehr den Stress mit Kumpel am Telefon gleichzeitig versuchen sich einzuloggen, um nebeneinander Tickets zu bekommen, um dann auf der Ostkurve zu landen. Sondern einfach diesmal sagen zu können "Jo, meinen Stehplatz nehme ich dann auch für die Championsleague" Ich erlebe das CL Debut meines Teams in meiner Kurve! Und natürlich insgesamt ein paar tausend mehr, die ins Stadion kommen. Ob das finanziell für die Eintracht jetzt viel ausmacht, wegen der günstigeren Stehtickets, weiß ich natürlich jetzt nicht. Aber gut, alleine der Umbau kostet ja wahrscheinlich auch jedes mal Geld, dass man sich dann nun spart.

Nicht zu vergessen: Keine nervigen Volltrottel mehr, die zehn Minuten vor dem Spiel auf den aufgedruckten Sitzplatz auf der Karte bestehen. Da bekomme ich jedes mal kurzzeitig Gefühle.
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anno-nym schrieb:

Nicht zu vergessen: Keine nervigen Volltrottel mehr, die zehn Minuten vor dem Spiel auf den aufgedruckten Sitzplatz auf der Karte bestehen.

Jetzt weiß ich, wer die Bankreihen immer aus der Verankerung gerissen hat 😉
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Bleib cool. Wenn die Eintracht nach der Haller-Geschichte mit denen nochmal ein Geschäft macht, verstehe ich unsere Leute nicht mehr.
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WürzburgerAdler schrieb:

Bleib cool. Wenn die Eintracht nach der Haller-Geschichte mit denen nochmal ein Geschäft macht, verstehe ich unsere Leute nicht mehr.

Echt?
Das sehe ich völlig konträr.

Krösche kann sich für die Verhandlungen mit denen nach London begeben, sich schweigend das Angebot anhören und währenddessen Lachshäppchen schnabulieren.
Sobald er satt ist, zieht er sich zum Nachdenken zurück und lässt sie erst einmal eine (un)angemessene Zeit warten.

Zum zweiten Treffen erwähnt er, dass es eine gewisse Historie geben und fragt, wie sie gedenken ihren Verpflichtungen nachzukommen. Dies müsse geklärt sein, bevor er mit ihnen über das unverschämt niedrige Angebot rede.
Sobald die Verantwortlichen sich eine Entschuldigung abgerungen und eine Vorgehensweise zur Zahlung vorgestellt haben, kann er seine Forderung platzieren.

Direkt im Anschluss rechnet er vor, was der Eintracht durch deren Haller-Gebahren entgangen ist und macht klar, dass diese Summe, zuzüglich angemessener Verzinsung, zusätzlich zur geforderten Ablöse zu zahlen sei.

Ich kann mir wirklich Schlimmeres vorstellen als mit denen zu verhandeln!
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das nötige Geld am Ende doch zusammen bekommen hätten.
Aber egal, wir sind ja drin geblieben.
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Basaltkopp schrieb:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das nötige Geld am Ende doch zusammen bekommen hätten.
Aber egal, wir sind ja drin geblieben.

Ja, das hat Holzer wohl zusammen mit Frankenbach an dem Wochenende über Privatpersonen organisiert.
Dass es vor sechs(!) Jahren aber noch einmal so fürchterlich knapp war, ging bislang an mir vorbei und ist schockierend.
Denjenigen, die in den letzten Jahren aufgezeigt haben, dass Bruchhagen nicht unser Heilsbringer war, muss ich spätestens jetzt zu 100% Recht geben.
Die Annahme, dass er uns in wirtschaftliche Stabilität geführt hat, scheint grundlegend falsch zu sein.

Wenn sein Wirken aber so tatsächlich so dramatisch war, stellt sich die Frage, warum der AR nicht früher gehandelt hat.
Vielleicht sprach auch manches für HB.
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LDKler_neu schrieb:

Werner und Cyrillar
Ja, die Dummheit der Menschen könnte einen echt verzweifeln lassen.
Letztens mit den Nachbarn gesprochen: Nein, Maske tragen sie nicht mehr, weil da hätte man ständig das Gefühl zu ersticken. Gestern haben sie Asbestplatten von der Fassade entfernt, ohne jeden Atemschutz.
Was soll einem dazu noch einfallen ... ???

Was soll uns zu deiner Frau einfallen?
Hast du dich über sie auch so aufgeregt?
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Brady74 schrieb:

Was soll uns zu deiner Frau einfallen?
Hast du dich über sie auch so aufgeregt?

Langsam nervt es...
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vonNachtmahr1982 schrieb:

So langsam kommt man sich echt etwas blöd vor wenn man mit Mundschutz einkaufen geht Und ich muss da langsam auch sagen das ich es nicht mehr mittrage einen Teil der Bevölkerung zu schützen, der anscheinend gar nicht geschützt werden will uns für den Corona ganz offensichtlich vorbei ist.


Ich merke schon, es gibt da einen gewissen Konsens auch hier in der Runde.
Meine Rede seit Monaten.

Nur wenn ich es ausspreche ist es scheinbar rücksichtslos und egoistisch
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Diegito schrieb:

Ich merke schon, es gibt da einen gewissen Konsens auch hier in der Runde.
Meine Rede seit Monaten.

Nur wenn ich es ausspreche ist es scheinbar rücksichtslos und egoistisch
                                     

Es gibt ja durchaus inhaltliche Antworten auf Deine Beiträge auf die Du recht häufig nicht eingehst.
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Xaver08 schrieb:

auch dass man zum schutz der vulnerablen in heimen, heime abriegeln müsste, damit sie wirklich sicher sind, fällt runter.


"Heime abriegeln" - wie sähe dies für Dich konkret aus?
Also wirklich dauerhaft Besucher ausschließen, kein Ausgang für die Bewohner?
Ist eine ernstgemeinte Frage, ich würde gerne verstehen wie Du dies konkret meinst.
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Eintracht-Laie schrieb:

Xaver08 schrieb:

auch dass man zum schutz der vulnerablen in heimen, heime abriegeln müsste, damit sie wirklich sicher sind, fällt runter.


"Heime abriegeln" - wie sähe dies für Dich konkret aus?
Also wirklich dauerhaft Besucher ausschließen, kein Ausgang für die Bewohner?
Ist eine ernstgemeinte Frage, ich würde gerne verstehen wie Du dies konkret meinst.

Er meint es eigentlich gar nicht. Es geht doch darum, dass der vielgepriesene Schutz vulnerabler Gruppen mit Blick auf die Altenheime nicht möglich ist, solange "draußen" das normale Leben herrscht und das Virus munter in die Heime getragen wird.
Möchte man normal leben und gleichzeitig Heimbewohner schützen, wäre die Konsequenz die Heime abzuschotten.
Das ist aber kein Zustand, den Xaver anstrebt.

In die gleiche Kerbe schützt Wedge mit seiner Aussage, dass es nicht sein könne, dass sich ein Teil der Gesellschaft einsperren müsse, damit andere Teile ein Vor-Corona Leben genießen können.

Mit Blick auf mögliche Lösungsansätze bin ich ganz bei Arya und dem WA: für gewisse Bereiche sind Masken weiter sinnvoll und wichtig. Und vielleicht wäre es auch ein fairer Kompromiss, wenn man zwar auf ein Konzert gehen kann, sich danach aber für ein paar Tage nur mit Maske bewegt und weitgehend isoliert. Das wäre eine Alternative zu abgeriegelten Heimen, die dennoch Vieles ermöglicht.
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Endless schrieb:

Du bist also der Meinung, dass die Gesellschaft mit dem Thema sensibler umgeht? Was ich sehe, sind Leute ohne Maske im Supermarkt oder bei Festen dicht an dicht. Und am nächsten Tag gehen Sie wieder zu Oma und Opa und gar zu Ihrem Arbeitsplatz (ins Altenheim).


Ja.
Ich kenne diese Meinungen natürlich. Leute die genau zählen wie viele Menschen in einem Supermarkt oder auch im Freien noch Masken tragen. Schreckliche Berichte aus dem ÖPNV etc. Da macht jeder so seine Erfahrungen, ich z.B. verwende in unregelmäßigen Abständen Busse im Kreis Offenbach und ich war überraschend hoch die Maskentragequote war, auch in den letzten Wochen.
Aber dies sind halt Einzelerfahrungen, zudem ging es mir eher um vulnerable Gruppen.

Wie sah es denn vor Corona aus? (Alle Zahlen reine Beispiele, geht mir um die generelle Richtung).
Von 100 Besuchern in einem Altenheim
5 haben sich vorbildlich verhalten
5 haben wenigstens halbwegs vernünftig reagiert
90 haben sich keine Gedanken gemacht

Nach Corona, nach all den Berichten was man tun kann um andere zu schützen
20 verhalten sich 100% vernünftig
25 verhalten sich zwar nicht perfekt, aber machen wesentlich mehr als vorher und sind halbwegs vernünftig.
55 haben sich kaum verändert

Damit kann jeder sagen "Die meisten verhalten sich unvernünftig, denen sind die Alten scheißegal..." Aber es ging mir nicht darum ob jetzt alles perfekt ist, sind Menschen nie.
Sondern dass wir viel weiter sind als vor Corona. Was das Bewusstsein für den Schutz von Alten angeht etc.
Und dieser Meinung bin ich weiterhin.
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Eintracht-Laie schrieb:

Damit kann jeder sagen "Die meisten verhalten sich unvernünftig, denen sind die Alten scheißegal..." Aber es ging mir nicht darum ob jetzt alles perfekt ist, sind Menschen nie.
Sondern dass wir viel weiter sind als vor Corona. Was das Bewusstsein für den Schutz von Alten angeht etc.
Und dieser Meinung bin ich weiterhin.

Danke für die Konkretisierung. So ist Deine Aussage viel besser nachvollziehbar!
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Knickerbocker schrieb:

Echt jetzt? Schöner Fan bist du!

Es gibt schöne Fans, die wünschten sich das hier bereits.

Und als bekennender CL-Hasser kann ich der Idee, in der CL abzusahnen soweit möglich und als Ausscheider dann auf dem Loser-Weg dann den Europapokal-Titel zu verteidigen, auch einen gewissen Charme nicht absprechen.
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Misanthrop schrieb:

Und als bekennender CL-Hasser kann ich der Idee, in der CL abzusahnen soweit möglich und als Ausscheider dann auf dem Loser-Weg dann den Europapokal-Titel zu verteidigen, auch einen gewissen Charme nicht absprechen.

Auf dem Papier liest sich das ganz gut und auch ich hatte den Gedanken bereits.
Was klar dafür spricht, sind die deutlich günstigeren Finaltickets in der EL.
Für eine endgültige Beurteilung muss das Konzept jetzt in der Praxis verprobt werden.

Wird beim Erreichen von Rang 3 dann eigentlich "Ich bin wieder hier" von Westernhagen gespielt?
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Endless schrieb:

derjens schrieb:

Versteht mich nicht falsch, aber irgendwelche Einschränkungen aktuell oder im Herbst schon rechtfertigen zu wollen, sehe ich einfach nicht.

Keinen Lockdown, keine Zuschauerbeschränkung, keine sinnlos FFP2-Maske an der frischen Luft, nichts...

Von Masken in ÖPNV etc., Sonderregelungen in Altenheimen... rede ich gar nicht. Das macht durchaus Sinn und ist in meinen Augen auch keine Einschränkung.


Masken im ÖPNV und Altenheimen bedeutet für dich keine Einschränkung, im Freien aber schon? Wo ist da für dich der Unterschied?

Wie schon erwähnt, gilt die relative Sicherheit im Freien nur bei Einhaltung des Mindestabstands. Ich habe das Gefühl, dass dies einfach nicht verstanden wird oder die Masse bei dieser Einschränkung zur Sicherheit bewusst weghört. Aus diesem Grunde macht es vielerorts auch im Freien Sinn, Maske zu tragen. Gerade mit den neuen Varianten, welche schnell übertragen werden können.

Wie auch immer- beim Sprechen können einzelne, größere Partikel bis zu 5m weit fliegen (ohne Maske) und wie ich finde macht das bei den leicht übertragbaren Varianten (geringe Viruslast) einen großen Unterschied, ob man die Partikel mit oder ohne Maske abbekommt.


Ich antworte mal stellvertretend.
Ja, auch im Freien kann man sich anstecken, wenngleich die Gefahr im Inneren deutlich größer ist was mittlerweile schon x-mal von Wissenschaftlern und Aerosolforschern nachgewiesen wurde.
Also macht es sehr wohl einen Unterschied in der Verhältnismäßigkeit ob ich im ÖPNV oder Altenheim eine Maske aufziehen muß oder draußen beim Spaziergang im Park.
Es gibt natürlich auch da gewisse Abstufungen... alleine joggen gehen ist was anderes als in der vollen NWK stehen, das ist klar.
Aber auch da bleibt mir nur die alte Leier von der Eigenverantwortung. Wer das Risiko nicht eingehen möchte bleibt halt einfach daheim.
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Diegito schrieb:

Aber auch da bleibt mir nur die alte Leier von der Eigenverantwortung. Wer das Risiko nicht eingehen möchte bleibt halt einfach daheim.

Das ist eine sehr eigentümliche Interpretation von Eigenverantwortung.
Eigenverantwortliches Handeln muss doch die Auswirkung des eigenen Handelns auf unbeteiligte Dritte im Blick haben. Und dann ist es eben nicht mit der eigennützigen Sichtweise getan, dass Zuhause bleiben soll, wer erhöhten Schutzbedarf hat.
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Peinlich wie hier alle beim querlesen scheitern!
Dann mache ich mal den Anfang:

Nummer 53 aus der Liste - Coronavirus-Ticker SARS-CoV-2, Covid-19 Wuhan aktuell – Pandemie länger überleben durch rechtzeitige Information via Telegram

"Prima" dachte ich mir. Die scheinen das Thema ja zumindest gebührend ernst genommen zu haben. Schauen wir doch mal, wie es begann, wie es endete und was dazwischen geschehen sein mag.

5 Februar 2020 13:41 Uhr
Alles beginnt mit einem sachdienlichen Hinweis zu einem Virus aus Wuhan.

Guter Start!

13:44 Uhr
Es wird die Nähe eines Labors zum Ausbruchsort benannt und auf angblich 2015 vorgenommene (US)Patentanmeldung "für den Coronavirus" hingewiesen. Das Patent soll 2018 bewilligt worden sein.

Drei Minuten lief es hier seriös. Das ging schnell!
Aber gut, wenn die Amis mit drin stecken und das Ganze aus einem Labor kommt, verstehe ich warum es die Gruppe gibt. Es geht ums Überleben!


13:45 Uhr
Die angebliche Pandemie soll die Auswirkungen der 5G-Einführung verstummen lassen.
Gleichzeitig führt die durch 5G-Strahlung herbeigeführt Schwächung des Immunsystems von Alten und Kindern zu einer raschen Ausbreitung des Virus.
Das Virus sei nur für stark geschwächte Menschen gefährlich (...das habe ich doch heute schon einmal...).
In Wahrheit seien die starken Maßnahmen der Chinesen "Eingeständnis der Schädlichkeit von Mobilfunk.".

Wow! Das eskaliert aber schnell!

13:45 Uhr
PCR-Test untauglich.

In den nächsten Tagen gibt es überwiegend Infos über Ausbrüche und viele Einzelmeldungen, die eher dem Corona-Boulevard zuzuordnen sind.
Da fast alles per RSS-Feed reingespült wird, findet sich am 8. Februar auch eine Warnung der WHO vor Fakenews und Verschwörungsmythen darunter.

Und so zieht sich das fort: per RSS-Feed werden blind Infos in die Gruppe gespült.
Naja, fast blind. Die überwiegende Zahl kommt von ad-hoc-news.
Eigene Einträge gibt es kaum noch.
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Habe übrigens mal mir vor einigen Monaten den Spaß gemacht und einer mir bekannten Schwurblerin (mit der ich sonst aber eigentlich gut kann) ein Gerücht genannt, was ich einfach erfunden habe (Dass Fehlgeburten seit Anfang / Mitte 2021 signifikant zugenommen haben). Hat es mir abgekauft. Habe ihr dann gesagt, dass ich das gerade frei erfunden habe.

An sich müsste man wirklich noch mehr Gerüchte streuen bis es regelrecht lächerlich wird.
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SGE_Werner schrieb:

Hat es mir abgekauft. Habe ihr dann gesagt, dass ich das gerade frei erfunden habe.

Wobei das ziemlich unfair ist.
Wer hinterfragt denn bitte von Dir genannte Tatsachen?
Es kommt wahrscheinlich häufiger vor, dass Du als Quelle genannt wirst als dass Deine Aussagen hinterfragt werden.
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Du willst doch nicht ernsthaft das ich jetzt anfange hier Texte von Cannibal Corpse zu übersetzen? 😉
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Du willst doch nicht ernsthaft das ich jetzt anfange hier Texte von Cannibal Corpse zu übersetzen? 😉

Geh mir bloß mit dem Satanistenkram fort!
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SGE_Werner schrieb:

Und dass die altbekannte Argumentation vieler Relativierer "Wir haben auch 25.000 Grippetote jedes Jahr" (da durften die Zahlen übrigens besonders hoch sein, dabei sind 25.000 eher besonders starke Grippejahre) schon ordentlich zerlegt wird, wenn man bedenkt, dass derzeit selbst mit den Omikron-Varianten aufgrund der schieren Masse an Infektionen so viele Menschen sterben.


Da man Tote an/ mit Infektionskrankheiten ja erst seit 2020 zählt, kann man weder in die eine, noch in die andere Richtung argumentieren.
Es gibt ja unumstritten in den letzten Jahren auch eine Übersterblichkeit, allerdings- nüchtern betrachtet und auf die Gesamtzahl sicher in einem nicht schönen aber auch nicht dramatischen Maß. (bei aller Tragik jedes Einzelfalls) Hier hat Corona unbestritten ja auch seinen Anteil daran.

Aber wir liegen bei einem sehr hohen Durchschnittsalter, "milden" Verläufen soweit das Auge reicht bei einem Lebesstil wie 2019... 2019 hat sich niemand wirklich für Tote durch Infektionskrankheiten interessiert. Scheint mit Corona nun langsam ähnlich zu werden...



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derjens schrieb:

Aber wir liegen bei einem sehr hohen Durchschnittsalter

Nochmal: wir reden von einer mutmaßlichen Menge von über 40.000 Toten in 2021, die durch Corona gestorben sind und ohne die Infektion heute noch leben würden.

derjens schrieb:

"milden" Verläufen soweit das Auge reicht

Tatsächlich bekomme ich im Arbeitsumfeld reihenweise recht lang anhaltende Ausfälle mit. Eine Person, Anfang 40, steht kurz davor ins Krankenhaus zu kommen.


derjens schrieb:

2019 hat sich niemand wirklich für Tote durch Infektionskrankheiten interessiert.

Corona gibt uns jetzt zwei Möglichkeiten:
Entweder ignorieren wir das Sterben überwiegend Alter und Vorerkrankter genauso, wie wir es bis 2020 getan haben oder wir legen etwas mehr Sensibilität an den Tag und beginnen die vulneraben Gruppen zu schützen.
Ich bin klar für Letzteres und denke, der Schutz beginnt damit, sich der Ausmaße des Sterbens bewusst zu werden und die Situation nicht klein zu reden.
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Da ich eine bestimmte Stelle eines Frank Zappa Stücks suche, höre ich seit ein paar Wochen sämtliche Alben von ihm durch.
Was soll ich sagen, würden die Menschen Englisch besser verstehen, würden über ganz andere Werke diskutiert werden.

(Mindestens) eines seiner Werke enthält deutschen Text - da bin ich vorhin drüber gestolpert:

Fick mich, du miserabler *********
(Du miserabler *********)
Fick mich, du miserabler *********
Streck aus deinen heissen gelockten
(Streck ihn aus) Streck aus deinen heissen gelockten
(Streck ihn aus) Streck aus deinen heissen gelockten schwanz
Ai-ai-ah
Mach es sehr schnell
Rein und raus (magisches schwein)
Mach es sehr schnell
Rein und raus (magisches schwein)
Bis es spritzt, spritzt, spritzt, spritzt
Feuer
Bis es spritzt, spritzt, spritzt, spritzt
Feuer
Aber beklecker nicht das sofa, sofa
Aber beklecker nicht das sofa, sofa
Aber beklecker nicht das sofa, sofa
Aber beklecker nicht das sofa, sofa

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Eintracht-Laie schrieb:

Ohne zu wissen wie viele dieser Toten damals wie heute primär wegen Corona gestorben sind?


Das wissen wir tatsächlich nicht. Wir wissen auch nicht, ob heute mehr oder weniger Leute auf die Intensiv kommen, ob die nicht auch "mit" haben, bei den Hospitalisierten sind es eh viele "mit" und bei der Inzidenz können wir den Vergleich komplett vergessen, weil sich deutlich weniger testen lassen als noch vor paar Monaten.

Eintracht-Laie schrieb:

Also ist es doch nicht verwunderlich, dass man logischerweise viel mehr Tote hat, bei denen eben auch Corona festgestellt wird.


Deswegen sind die aber nicht zwangsläufig Corona-Tote. Meine Großtante gilt auch nicht als Corona-Tote, ist aber de facto an Corona gestorben, weil sie in ihrem hohen Alter durch die Infektion so geschwächt war, dass sie praktisch apathisch wurde, nix mehr getrunken und gegessen hat und dann laut Arzt an "Herz- / Kreislaufversagen" gestorben ist. War aber halt zu dem Zeitpunkt schon wieder "negativ" und nie auf ner Intensiv oder im Krankenhaus.

Eintracht-Laie schrieb:

oder sind nicht eher schlicht mehr Menschen infiziert


Ja klar liegt es daran. Ist schon ein Unterschied, ob sich 20.000 Senioren Ü80 infizieren oder 93 in einer Woche. Das sind nämlich die Zahlen für KW27 dieses Jahr und letztes Jahr.
Ich verstehe einfach Deinen Einwand nicht. Ich vergleiche zum Vorjahr. Und zwar alles. Auch die Infektionszahlen und Intensivpatientenzahlen. Mache ich regelmäßig, steht sogar in der Tabelle von mir drin. Dass die Sterbewahrscheinlichkeit durch Corona je Fall deutlich gesunken ist, habe ich schon mehrfach aufgebröselt, muss ich das jetzt jede Woche neu auflisten? Habe ich glaube ich zuletzt Mitte Juni oder so gemacht. Da war all das drin, was Du so gerne jetzt gelesen hättest.

Wenn ich schreibe, dass deutlich mehr Menschen an/mit Corona sterben, dann hat das natürlich damit zu tun, dass die Masse an Infektionen den Vorteil durch Impfstoffe / weniger krasse Variante mehr als wettmacht und das will ich damit deutlich machen. Es sterben derzeit aufgrund der Masse an Infektionen mehr Menschen.

Eintracht-Laie schrieb:

Und genauso steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand der wegen eines Verkehrsunfalls oder einer anderen Erkrankung auf die Intensivstation kommt, Corona hat.


Und nachts ist es dunkler als tagsüber. Natürlich ist die Chance dann höher. Wir haben übrigens ca. 20.000 Intensivpatienten, bei einer angenommenen Inzidenz von ca. 1000 (Intensivpatienten sind in der Regel älter und dort ist die Inzidenz niedriger, sonst hätte ich einen höheren Wert angenommen) kannst Du Dir also überlegen, ob da vllt. 200 Leute "mit Corona" die Sache bei 1.325 Corona-Intensivpatienten wirklich fett macht. Bei der Hospitalisierungsrate ist das Problem schon eher gegeben, aber auch das habe ich schon zwei oder drei Mal mit Rechenbeispielen aufgedröselt.

Eintracht-Laie schrieb:

Diese 2.500 Menschen pro Monat sind ja nicht alle zusätzlich gestorben, oder ohne Corona würden die meisten dieser Menschen noch leben.


Hab ich das behauptet? Sorry, dass ich das sagen muss, aber Du liest in aller Regelmäßigkeit Dinge bei mir heraus, die ich einfach nicht schreibe. Natürlich sind die dann am Ende vllt. 45.000 / 50.000 Toten nicht alle "an" Corona gestorben, natürlich wären viele davon auch an jedem anderen Infekt oder Altersschwäche gestorben, der Altersmedian ist bekanntlich höher bei Corona-Toten als bei Toten allgemein hierzulande. Das habe ich schon gefühlte 100 Mal festgestellt, da musst Du jetzt nicht mit Argumentationen kommen, die suggerieren, als hätte ich das alles nie gewusst. Das geht mir nämlich schon ein wenig auf meine Kronjuwelen, wenn ich hier 100 Mal das Thema in aller Breite darstelle und dann, wenn ich mal einen Aspekt herauskrame, so getan wird, als hätte ich diese Breite an Argumentationsketten, die Du auflistest, nie selbst erwähnt. Ich wiederhole nicht jedes Mal meine Einordnungen der Zahlen.

Mein Beitrag spielt nur auf zwei Dinge an: Dass immer noch eine Menge Menschen an Corona sterben und eben aufgrund der schieren Infektionsmasse am Ende mehr Todesfälle entstehen könnten als in Vor-Omikron-Zeiten (als wir noch gefühlt alles dichtgemacht haben). Das bzgl. Abstumpfung, da dies vielen einfach gerade nicht so bewusst zu sein scheint (mein Gefühl).

Und dass die altbekannte Argumentation vieler Relativierer "Wir haben auch 25.000 Grippetote jedes Jahr" (da durften die Zahlen übrigens besonders hoch sein, dabei sind 25.000 eher besonders starke Grippejahre) schon ordentlich zerlegt wird, wenn man bedenkt, dass derzeit selbst mit den Omikron-Varianten aufgrund der schieren Masse an Infektionen so viele Menschen sterben.
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SGE_Werner schrieb:

Wir haben übrigens ca. 20.000 Intensivpatienten, bei einer angenommenen Inzidenz von ca. 1000 (Intensivpatienten sind in der Regel älter und dort ist die Inzidenz niedriger, sonst hätte ich einen höheren Wert angenommen) kannst Du Dir also überlegen, ob da vllt. 200 Leute "mit Corona" die Sache bei 1.325 Corona-Intensivpatienten wirklich fett macht.

Danke nochmal für diese Einordnung.
SGE_Werner schrieb:

Natürlich sind die dann am Ende vllt. 45.000 / 50.000 Toten nicht alle "an" Corona gestorben,

Naja, wenn Du Dir meine Beitrag anschaust, kommt das mit 45.000 an Corona gestorbenen gut hin.
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SGE_Werner schrieb:

....Ich wollte nur mal das Verhältnis zum Vorjahr aufzeigen. Und selbst wenn wir jetzt jeden Monat bis Jahresende "nur" 2.500 Tote haben, sind wir am Ende bei 45.000 Todesopfern auch dieses Jahr. Das sind wieder 2 starke Grippejahre in einem.
Man merkt schon, dass die Bevölkerung da abgestumpft ist.


Ist Deine Betrachtung der Todesfälle  eigentlich wirklich so sinnvoll, gerade auch der Vergleich?
Ohne zu wissen wie viele dieser Toten damals wie heute primär wegen Corona gestorben sind?
Gut, diese Daten haben wir nicht, also kann ich es nur als Anmerkung stehen lassen.
Schauen wir uns an was wir haben, Deine Zahlen:

Die Inzidenz lag vor einem Jahr bei 6...10, aktuell bei 800.
Also ist es doch nicht verwunderlich, dass man logischerweise viel mehr Tote hat, bei denen eben auch Corona festgestellt wird.
Und genauso steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand der wegen eines Verkehrsunfalls oder einer anderen Erkrankung auf die Intensivstation kommt, Corona hat. Was wiederum mehr Aufwand bei der Versorgung bedeutet, absolut unstrittig.
Aber steigen die Zahlen weil Corona so wütet, oder sind nicht eher schlicht mehr Menschen infiziert und damit steigen absoluten Zahlen und auch der Anteil halt. Ohne dass Corona in der Mehrzahl der Fälle zum Tod oder auf die Intensivstation geführt haben?

Du sagst die Bevölkerung stumpft ab - da würde ich jetzt einmal klar widersprechen.
Die Menschen waren entsetzt, als es viele Fälle gab in denen gesunde Menschen an Corona erkrankten, auf der Intensivstation landeten und dort verstarben. Als ein Zusammenhang mit Corona offensichtlicher war und viele Menschen nicht geimpft waren. Da waren die Leute entsetzt.
Natürlich gibt es aktuell weiter schlimme Einzelfälle, aber sie sind viel seltener als früher. Du sprichst von 2.500 Toten jeden Monat und natürlich denkt man dann erst einmal "Das ist heftig".
Aber wenn man dann einmal überlegt ob dies tatsächlich alles zusätzliche Tote sind, dann kommt nicht wenige zu dem Schluss dass dies nicht so ist...dann kann ich den Menschen keinen Vorwurf machen sie seien "abgestumpft". Diese 2.500 Menschen pro Monat sind ja nicht alle zusätzlich gestorben, oder ohne Corona würden die meisten dieser Menschen noch leben.

Ich finde wir sollten sehr vorsichtig sein, bevor wir hier z.B. mit "45.000 Todesopfer / Jahr" hantieren und der Bevölkerung unterstellen sie sei bei den Todeszahlen abgestumpft.
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Eintracht-Laie schrieb:

Du sagst die Bevölkerung stumpft ab - da würde ich jetzt einmal klar widersprechen.

[...]
Diese 2.500 Menschen pro Monat sind ja nicht alle zusätzlich gestorben, oder ohne Corona würden die meisten dieser Menschen noch leben.

Ich finde wir sollten sehr vorsichtig sein, bevor wir hier z.B. mit "45.000 Todesopfer / Jahr" hantieren und der Bevölkerung unterstellen sie sei bei den Todeszahlen abgestumpft.

Du machst hier in meinen Augen eine gefährliche, weil verlockende, "an oder mit Diskussion" auf.

Zum Themaa Übersterblichkeit finde ich folgende Angaben:
2021 sind in Deutschland knapp 1 Million Menschen gestorben.
Gegenüber 2019, dem letzten Jahr vor Corona, ist das ein Anstieg um 8%.
Man geht davon aus, dass 4-6% der Übersterblichkeit, also die Hälfte bis dreiviertel, auf Corona zurückzuführen ist.

Das würde bedeuten, im Jahr 2021 sind zwischen 38.000 und 57.000 Menschen durch Corona gestorben.
Der Großteil dieser Menschen würde ohne die Erkrankung heute noch leben.

Quelle 1
Quelle 2
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Danke für die verlinkte Flughafen Dokumentation im SAW!

Schön wie aus allen Ecken immer noch neue Eindrücke und Blickwinkel um das Endspiel und den Titelgewinn entstehen!
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Und danke für den Tipp darauf. Das ist eine richtig schöne Doku.