
Luzbert
18914
fromgg schrieb:
Die Frage ist : Wie steht es da mit Covid ? Kann wahrscheinlich niemand sagen. Wird das irgendwann durch Mutation wenig relevant ?
Bei der Grippe ist es so, dass quasi jedes Jahr neue Stämme dominant werden und somit jedes Jahr die alten Varianten weitestgehend verdrängt werden. Das Grippevirus an sich verbreitet sich aber eben jedes Jahr aufs Neue.
Die Spanische Grippe war dabei eben eine besonders dramatische Variante.
Insgesamt betrachtet ist also nur die Variante verschwunden.
Bei Corona ist es so, dass es vor SARS-COV-2 bereits sechs weitere Arten von Viren gab. Vier davon sind weit verbreitet und führen zu einfachen Erkältungen. Zwei sind gefährlich und konnten in ihrer Ausbreitung gestoppt werden. Das eine führte 2002/2003 zur SARS-Pandemie und das andere machte 2012 als MERS von sich Reden.
SARS-COV-2 mit aller Wahrscheinlichkeit nach niemals verschwinden. Die Hoffnung ist, dass es durch Immunisierung, und vielleicht auch durch Mutation, an Relevanz verliert.
Luzbert schrieb:fromgg schrieb:
Die Frage ist : Wie steht es da mit Covid ? Kann wahrscheinlich niemand sagen. Wird das irgendwann durch Mutation wenig relevant ?
Bei der Grippe ist es so, dass quasi jedes Jahr neue Stämme dominant werden und somit jedes Jahr die alten Varianten weitestgehend verdrängt werden. Das Grippevirus an sich verbreitet sich aber eben jedes Jahr aufs Neue.
Die Spanische Grippe war dabei eben eine besonders dramatische Variante.
Insgesamt betrachtet ist also nur die Variante verschwunden.
Bei Corona ist es so, dass es vor SARS-COV-2 bereits sechs weitere Arten von Viren gab. Vier davon sind weit verbreitet und führen zu einfachen Erkältungen. Zwei sind gefährlich und konnten in ihrer Ausbreitung gestoppt werden. Das eine führte 2002/2003 zur SARS-Pandemie und das andere machte 2012 als MERS von sich Reden.
SARS-COV-2 mit aller Wahrscheinlichkeit nach niemals verschwinden. Die Hoffnung ist, dass es durch Immunisierung, und vielleicht auch durch Mutation, an Relevanz verliert.
Oder es läuft blöd, mutiert immer munter weiter, wird immer ansteckender und gleichzeitig zunehmend tödlicher.
Dann wäre das Problem mit dem Klimawandel evtl. gelöst.
Für mich war seine Szene des Spiels gestern als er in der 51. Minute (ab 50:55) den langen Abschlag von Trapp in einer Bewegung an- und mitnimmt und den freien Raum im Zentrum ausnutzt um die Kopfballchance für Kolo Muani einzuleiten.
Die Szene wäre bei den meisten unserer Spieler schon bei der Ballannahme zuende gewesen weil der Ball einen Meter vom Fuss gesprungen wäre, worauf der Gegenspieler auch spekuliert hat. Götze hat da eine tolle Vororientierung und signalisiert dem Gegner durch seine Körperstellung das er sich nach der Ballannahme in die Zentrale bewegen oder den Ball auf den zentralen Sow weiterleiten wird.
Stattdessen hat er aber die Technik um den Ball mitzunehmen und ist im Rücken des ins Leere laufenden Gegenspielers weg.
Wer wissen will was und wie wichtig Körperorientierung ist findet hier einen englischen Artikel der das gut erklärt
https://barcauniversal.com/importance-of-body-orientation-in-football-featuring-busquets-pedri-and-thiago/
Die Szene wäre bei den meisten unserer Spieler schon bei der Ballannahme zuende gewesen weil der Ball einen Meter vom Fuss gesprungen wäre, worauf der Gegenspieler auch spekuliert hat. Götze hat da eine tolle Vororientierung und signalisiert dem Gegner durch seine Körperstellung das er sich nach der Ballannahme in die Zentrale bewegen oder den Ball auf den zentralen Sow weiterleiten wird.
Stattdessen hat er aber die Technik um den Ball mitzunehmen und ist im Rücken des ins Leere laufenden Gegenspielers weg.
Wer wissen will was und wie wichtig Körperorientierung ist findet hier einen englischen Artikel der das gut erklärt
https://barcauniversal.com/importance-of-body-orientation-in-football-featuring-busquets-pedri-and-thiago/
Maddux schrieb:
Für mich war seine Szene des Spiels gestern als er in der 51. Minute (ab 50:55) den langen Abschlag von Trapp in einer Bewegung an- und mitnimmt und den freien Raum im Zentrum ausnutzt um die Kopfballchance für Kolo Muani einzuleiten.
Die Szene fiel mir auch besonders auf. Das war eine absolut saubere und perfekte Bewegung.
Die Rattenballer hatten heute echt die Hosen voll und auch spielerisch nicht hinbekommen. Wie oft Rode da einfach aus dem zentralen Mittelfeld vorlaufen konnte um die Leipziger Viererkette im Spielaufbau zu stören war irrsinnig.
Nach Rodes Auswechslung war Dina Ebimbe da erstmal abwartender, was man ihm in seinem ersten Spiel auch nicht verdenken kann. Lieber erstmal sicher spielen und im Spiel ankommen als wie wild zu pressen und evtl Lücken aufzureißen die der Gegner bespielen kann. Seine Fehlpässe fand ich nicht schlimm weil er das versucht hat was Glasner fordert. Schnell und vertikal spielen um den Gegner zu überrumpeln. Wenn diese Pässe am Gegner vorbeikommen sind wir sofort aussichtsreich am oder im gegnerischen Drittel und wenn der Pass abgefangen wird stehen wir immer noch recht geordnet und können versuchen den Ball zurückzugewinnen.
Nach ein paar Minuten Eingewöhnung hat er seine Scheu aber recht schnell abgelegt und öfter gezeigt warum Ben Manga ihn unbedingt wollte. Was mir an ihm besonders gut gefällt ist das er ein giftiger kleiner Drecksack ist der keine Angst vor Zweikämpfen hat. Da passt nicht nur das spielerische sondern er hat auch die 069-Mentalität.
Götze war wieder überragend in der Spielleitung und bei seinen Pässen. Da merkt man einfach was er für eine Erfahrung und weit überdurchschnittliche Spielübersicht er hat. Und diese Pässe bringt er auch unter Druck mit einer Präzision die unglaublich ist. Gegen Bremen hatte er ja schon diesen Pass durch 2 Bremer wo eigentlich garkein Platz war und den Rode dann auf Lindström weiterleiten konnte.
Und es ist auch bemerkenswert wie fit er ist. Götze ist in der Bundesliga der Spieler mit den meisten intensiven Läufen (451 und die Nummer 2 hat 431) sowie der fünftbeste Spieler bei den gelaufenen Kilometern pro 90 Minuten. Also nix mit Schönspieler und Stehgeiger.
Die komplette Mannschaft hat heute so gut gespielt das Lindström trotz seiner guten Leistung noch der unauffälligste Spieler war. Er hatte offensiv aber auch nicht viele Möglichkeiten zu glänzen weil sehr viel durch die Mitte ging und er auch defensiv viel unterwegs war und Jakic da vorbildlich unterstützt hat.
Wichtig war heute auch das die eingewechselten Spieler Vollgas gegeben und versucht haben sich anzubieten. In der letzten Saison war das anders weil wir kaum Qualität von der Bank bringen konnten und die Einwechselspieler auch kaum Motivation hatten sich anzubieten weil sie wegen dem Qualitätsunterschied im nächsten Spiel eh wieder nur auf der Bank sitzen.
Jetzt ist das anders und es sitzt dann auch mal ein Borre auf der Bank, gemeinsam mit Alario, Knauff und Alidou. Und die Bankspieler haben die Chance im nächsten Spiel in der Startelf zu stehen wenn sie Einsatz zeigen und einer der derzeitigen Stammspieler schwächelt.
Knauff hatte keinen so guten Start in die Saison aber nach der Leistung heute hat er Chancen gegen Lissabon in der Startelf zu stehen wenn Glasner Lindström nicht unbedingt in der Startelf haben will.
Ich freue mich jedenfalls das Glasner endlich auf Viererkette umgestellt hat. Eine Viererkette stellt einfach viel geringere Ansprüche an die nötigen Spielertypen und das System lässt sich während dem Spiel viel besser an den Gegner anpassen ohne gleich auswechseln zu müssen.
Nach Rodes Auswechslung war Dina Ebimbe da erstmal abwartender, was man ihm in seinem ersten Spiel auch nicht verdenken kann. Lieber erstmal sicher spielen und im Spiel ankommen als wie wild zu pressen und evtl Lücken aufzureißen die der Gegner bespielen kann. Seine Fehlpässe fand ich nicht schlimm weil er das versucht hat was Glasner fordert. Schnell und vertikal spielen um den Gegner zu überrumpeln. Wenn diese Pässe am Gegner vorbeikommen sind wir sofort aussichtsreich am oder im gegnerischen Drittel und wenn der Pass abgefangen wird stehen wir immer noch recht geordnet und können versuchen den Ball zurückzugewinnen.
Nach ein paar Minuten Eingewöhnung hat er seine Scheu aber recht schnell abgelegt und öfter gezeigt warum Ben Manga ihn unbedingt wollte. Was mir an ihm besonders gut gefällt ist das er ein giftiger kleiner Drecksack ist der keine Angst vor Zweikämpfen hat. Da passt nicht nur das spielerische sondern er hat auch die 069-Mentalität.
Götze war wieder überragend in der Spielleitung und bei seinen Pässen. Da merkt man einfach was er für eine Erfahrung und weit überdurchschnittliche Spielübersicht er hat. Und diese Pässe bringt er auch unter Druck mit einer Präzision die unglaublich ist. Gegen Bremen hatte er ja schon diesen Pass durch 2 Bremer wo eigentlich garkein Platz war und den Rode dann auf Lindström weiterleiten konnte.
Und es ist auch bemerkenswert wie fit er ist. Götze ist in der Bundesliga der Spieler mit den meisten intensiven Läufen (451 und die Nummer 2 hat 431) sowie der fünftbeste Spieler bei den gelaufenen Kilometern pro 90 Minuten. Also nix mit Schönspieler und Stehgeiger.
Die komplette Mannschaft hat heute so gut gespielt das Lindström trotz seiner guten Leistung noch der unauffälligste Spieler war. Er hatte offensiv aber auch nicht viele Möglichkeiten zu glänzen weil sehr viel durch die Mitte ging und er auch defensiv viel unterwegs war und Jakic da vorbildlich unterstützt hat.
Wichtig war heute auch das die eingewechselten Spieler Vollgas gegeben und versucht haben sich anzubieten. In der letzten Saison war das anders weil wir kaum Qualität von der Bank bringen konnten und die Einwechselspieler auch kaum Motivation hatten sich anzubieten weil sie wegen dem Qualitätsunterschied im nächsten Spiel eh wieder nur auf der Bank sitzen.
Jetzt ist das anders und es sitzt dann auch mal ein Borre auf der Bank, gemeinsam mit Alario, Knauff und Alidou. Und die Bankspieler haben die Chance im nächsten Spiel in der Startelf zu stehen wenn sie Einsatz zeigen und einer der derzeitigen Stammspieler schwächelt.
Knauff hatte keinen so guten Start in die Saison aber nach der Leistung heute hat er Chancen gegen Lissabon in der Startelf zu stehen wenn Glasner Lindström nicht unbedingt in der Startelf haben will.
Ich freue mich jedenfalls das Glasner endlich auf Viererkette umgestellt hat. Eine Viererkette stellt einfach viel geringere Ansprüche an die nötigen Spielertypen und das System lässt sich während dem Spiel viel besser an den Gegner anpassen ohne gleich auswechseln zu müssen.
adler_rodgau schrieb:
Was soll ich nachrechnen?
Wie unwahrscheinlich es ist, dass sich zwei Freunde gegenseitig als Begleitperson angeben und dann beide für das gleiche Spiel den Zuschlag bekommen. Vermutlich wunrden pro Spiel ca. 7.000 Gewinner von je zwei Karten ermittelt bei vermutlich 70.000 Bewerbern. Also jeder 10. gewinnt und ihr habt sogar beide gewonnen. Dass das passiert ist absolut nicht "klar" sondern war eher sehr unwahrscheinlich.
Adler_im_Exil schrieb:adler_rodgau schrieb:
Was soll ich nachrechnen?
Wie unwahrscheinlich es ist, dass sich zwei Freunde gegenseitig als Begleitperson angeben und dann beide für das gleiche Spiel den Zuschlag bekommen. Vermutlich wunrden pro Spiel ca. 7.000 Gewinner von je zwei Karten ermittelt bei vermutlich 70.000 Bewerbern. Also jeder 10. gewinnt und ihr habt sogar beide gewonnen. Dass das passiert ist absolut nicht "klar" sondern war eher sehr unwahrscheinlich.
So wie Du es beschreibst läge die Wahrscheinlichkeit bei 1%.
Da ist es absolut zu erwarten, dass dieser Falll bei mehren tausend Ziehungen auch mehrfach eintritt.
Tafelberg schrieb:Cyrillar schrieb:
Bei mir bleibt bisher irgendwie der Eindruck das da ganz heftig geschwurbelt wird
ich habe die Sendung nicht gesehen und habe am Wochenende für die Mediathek keine Zeit.
Aber "geschwurbelt" ist doch ein heftiger Vorwurf, wie kommst Du darauf?
Die anwesenden haben ihn mehrfach darauf hingewiesen das sie seiner Meinung sind aber er zum einen Probleme mit der Kommunikation im allgemeinen hat aber auch das gap zwischen GM und Privatperson/Wissenschaftler doch recht groß ist.
Also als GM veröffentlicht er die Beschlüsse und als Lauterbach der Wissenschaftler twittert er "Panik" ... Und er nimmt dazu keine wirkliche Stellung und eiert bei den Erklärungen rum.
Ich Teile Lauterbachs Art und Meinung wirklich schon lange nicht mehr aber dieser Auftritt war von Arroganz, Selbstverliebtheit und auch Ignoranz heftig.
Er hat sich noch etwas gefangen aber es war trotzdem übel.
Mich würde halt mal der Eindruck derer interessieren die streeck als schwurbler sehen und Lauterbach als "Messias" nichtmal unbedingt inhaltlich, der Auftritt im allgemeinen und die Art wie er für alles schuldige gefunden hat und keinen Millimeter von seiner Meinung und Überzeugung und seinen Beschlüssen abgewichen ist.
In dieser Situation könnte ich sogar nachvollziehen wenn mein Beitrag gelöscht würde... Aber schau es dir mal an und sag mir ob der GM so einen Auftritt liefern darf/soll.
Eventuell bzw bin ich mir sicher das einige hier durchaus (inhaltlich) ihm sogar recht geben aber wenn bspw Spahn exakt so agiert/argumentiert hätte wäre der Aufschrei riesig gewesen.
Als Lauterbach der Wissenschaftler wäre das OK aber er ist nunmal GM und wenn er Sachen beschließt (Stichwort Demokratie) und im gleichen Atemzug als Privatperson/Wissenschaftler nachts auf Twitter diese Beschlüsse torpediert und jedwede Vorschläge/Kritik abschmettert und sich in die Opferrolle begibt.
Ich mache da vermutlich mehr draus als es war (sonst wäre es heute ja schon Schlagzeile in der Bild) aber er hat für mich persönlich wirklich die nächste Stufe erreicht.
Wie gesagt, schaut euch den Mittelteil an ... Und geht eine Sekunde in euch und überlegt wenn es ein GM der CDU, FDP, Grüne gewesen wäre.
Und wenn es nicht gewünscht ist weil ich zu wenig Erklärung geliefert habe ist es OK.
Cyrillar schrieb:
Mich würde halt mal der Eindruck derer interessieren die streeck als schwurbler sehen und Lauterbach als "Messias"
Auch wenn ich den Auftritt gestern nicht gesehen habe, kann ich Deine Punkte halbwegs nachempfinden. Ich nehme zwar keine Panik in Lauterbachs Tweets wahr, aber ich verstehe die Kritik an der Wahrnehmung der Rollen in denen er auftritt bzw. auftrat.
Insbesondere auf Twitter ist oftmals nicht erkennbar, ob er sich als Wissenschaftler oder Gesundheitsminister äußert.
Das Letzte was ich von Streeck wahrnahm, war ein Beitrag in DIE ZEIT mit dem Titel "Auf die Nase" in dem er sich zu den möglichen Maßnahmen ab Herbst äußerte.
Nun ja, dass die Möglichkeit von Maßnahmen mit "Es gibt wieder auf die Fresse" in Verbindung gebracht wird, ist gerade bei seiner Person schon seeehr unglücklich.
Adler_im_Exil schrieb:cm47 schrieb:
es ist mir letztlich auch scheißegal....wenn das die Hauptproblematik in diesem Land sein sollte, gehts uns ja noch gut.....
Das ist dein gutes Recht, dass es dir egal ist. Keiner wird zum Gendern gezwungen oder zu veganer Ernährung, auch wenn das immer wieder behauptet wird.
Es hat auch niemand gesagt, dass das die Hauptprobleme in diesem Land sind. Auch das wird nur von Gendergegner behauptet.
Soll doch jeder sprechen und essen was er will und die anderen in Ruhe lassen. Dann gibts auch kein Problem
Wenn jemand Gendern möchte, kann er es tun. Aber es gibt Grenzen. Im ÖRR sollte das unterlassen werden. Deren eigenen Umfragen zu diesem Thema kristallisierten eine große Ablehnung der Beitragszahler bzw. generell einer großen Mehrheit heraus. Zudem sollte der ÖRR verständlich für alle sein. Durch die Verkomplizierung der Sprache ist er das nicht. Sprache muss inklusiv sein. Das bedeutet nicht, dass jeder seine persönliche Ansprache bekommt, sondern dass die Sprache zugänglich ist, auch für Menschen mit Einschränkungen oder anderer einer anderen Muttersprache.
Von anderen Problemen mal abgesehen.
Das meint er sicher komplett ernst. Es ist doch immer so, dass wenn eigentlich alle Argumente widerlegt sind bleiben nur noch die abwegigsten, abstrusesten übrig, die man irgendwo mal aufgeschnappt hat
Lesenswerter Artikel, ich hatte ihn auch gesehen.
Schon die letzten zwei Themen haben sich durch einen ähnlichen Mechanismus ausgezeichnet, beispielsweise Layla, bei dem zwei Veranstalter sexiatische Kackscheisse nicht auf ihrer Veranstaltung gespielt haben wollten. Was sich danach entspann ist ein Lehrstück, ähnlich wie die Winnetougeschichte. Einer der Gipfel der Laylageschichte war Buschmann, der mit seiner Falschbehauptung des behördlichen Verbot dazu beigetragen hat, den Shitstorm zu befeuern
Es ist für mich nicht nur ein journalistisches sondern auch ein gesellschaftliches Versagen, es ist richtig, es sind Versuche, den Leuten vorzuschreiben, was sie sagen und denken dürfen.
Aber wie (nicht nur) der verlinkte Artikel zeigt auf eine ganz andere Weise, als kolportiert
Schon die letzten zwei Themen haben sich durch einen ähnlichen Mechanismus ausgezeichnet, beispielsweise Layla, bei dem zwei Veranstalter sexiatische Kackscheisse nicht auf ihrer Veranstaltung gespielt haben wollten. Was sich danach entspann ist ein Lehrstück, ähnlich wie die Winnetougeschichte. Einer der Gipfel der Laylageschichte war Buschmann, der mit seiner Falschbehauptung des behördlichen Verbot dazu beigetragen hat, den Shitstorm zu befeuern
Es ist für mich nicht nur ein journalistisches sondern auch ein gesellschaftliches Versagen, es ist richtig, es sind Versuche, den Leuten vorzuschreiben, was sie sagen und denken dürfen.
Aber wie (nicht nur) der verlinkte Artikel zeigt auf eine ganz andere Weise, als kolportiert
Xaver08 schrieb:
Es ist für mich nicht nur ein journalistisches sondern auch ein gesellschaftliches Versagen, es ist richtig, es sind Versuche, den Leuten vorzuschreiben, was sie sagen und denken dürfen.
Aber wie (nicht nur) der verlinkte Artikel zeigt auf eine ganz andere Weise, als kolportiert
Das ist der Punkt und ich verstehe nicht, warum dies so unbemerkt bleibt.
Wer den Artikel gelesen hat und danach immer noch behauptet, eine Meinungsdiktatur wolle Winnetou verbieten oder hätte zu der Nichtveröffentlichung des Kinderbuchs beigetragen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Das Buch steht völlig außerhalb des Karl May Kontextes und eine Diskussion zu dem Buch fand erst statt, nachdem die Bild das Thema aufgriff.
Es findet seitdem ein Shitstorm gegen einen Aufschrei statt, den es nie gab.
Passend dazu gibt es unter anderem die Falschi Formation, dass die ARD jetzt kein Winnetou mehr zeigen wolle. Das ist Bullshit, der unreflektiert nachgeplappert wird.
Die gesamte Diskussion hat keinerlei Grundlage und würde nicht bestehen, wenn die Bild sie nicht zündelnd eröffnet hätte und diverse Medien, Politiker und Diskutanten nicht darauf angesprungen wären.
Arya schrieb:
Hat irgendjemand mehr als ein Spiel bekommen? Erscheint mir so, als wäre darauf geachtet worden, möglichst viele Mitglieder zu berücksichtigen.
Bei mir wurde es mit Marseille auch "nur" ein Spiel.
Wenn jedes Spiel einzeln gelost wurde, ist es recht logisch, dass der Großteil ein Spiel zugelegt bekommt.
Zum 18.05. hatten wir knapp 100k Mitglieder, abzüglich 32Dk-Besitzern gab es also wohl um die 70K Bewerbungen.
Damit sollten nach Adam Milchmädchen knapp 2/3 je eine Zusage erhalten haben.
SemperFi schrieb:
Auch wenn es um 14 Jahre Alex ging, für mich waren es emotional 40 Jahre kondensiert auf 90 Minuten.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut, aber bei der Mannschaftsaufstellung mit Körbel, Bein, Okocha und Yeboah wurden die Augen mächtig feucht und die Stimme dünn.
2018 wurde für mich das Rostocktrauma ad Acta gelegt. Es folgte eine emotionale Wiederholung der Fußball 2000 Zeit mit dem EL-Sieg als Krönung.
Und dann kommt solch eine Mannschaftsaufstellung. Wahnsinn.
Luzbert schrieb:SemperFi schrieb:
Auch wenn es um 14 Jahre Alex ging, für mich waren es emotional 40 Jahre kondensiert auf 90 Minuten.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut, aber bei der Mannschaftsaufstellung mit Körbel, Bein, Okocha und Yeboah wurden die Augen mächtig feucht und die Stimme dünn.
Die Charly-Ära war tatsächlich vor meiner Zeit; Bein und Tony sind gerade gegangen, als ich Fan wurde. Ansonsten war das einfach eine komplette Reise durch meine komplette Fan-Zeit, von JayJay bis Hinti.
Keine Ahnung, wie oft ich gestern "der JayJay tanzt OkoChaCha" vorm Fernseher gesungen habe Und dann tanzt er wirklich und macht fast noch die Bude.
Luzbert schrieb:
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut, aber bei der Mannschaftsaufstellung mit Körbel, Bein, Okocha und Yeboah wurden die Augen mächtig feucht und die Stimme dünn.
Mein Gänsehautmoment:
Bei der Erwärmung spielten sich am Mittelkreis Jay Jay, Tony und Uwe Bein paar Minuten lang im Dreieck Pässe zu.
Fehlte nur noch die Laufbahn rund um's Feld. Fußball 2000, 30 Jahre später.
Ich zitier hier mal die eigene homepage:
Die Hessen, seit nun zwei Spielen mit Vierer- statt Dreierkette in der Defensive, markierten in der aktuellen Saison bereits 42 hohe Ballgewinne und erzielten daraus zwei Tore – beides ist Ligahöchstwert. Ebenso bislang Bestmarke in der Bundesliga: Frankfurts 69 erfolgreiche Pressingaktionen.
Das hat mich nach den bisherigen Spielen echt total überrascht und zeigt mal wieder wie weit gefühlte Wahrnehmung und Statistik auseinanderliegen können.
Die Hessen, seit nun zwei Spielen mit Vierer- statt Dreierkette in der Defensive, markierten in der aktuellen Saison bereits 42 hohe Ballgewinne und erzielten daraus zwei Tore – beides ist Ligahöchstwert. Ebenso bislang Bestmarke in der Bundesliga: Frankfurts 69 erfolgreiche Pressingaktionen.
Das hat mich nach den bisherigen Spielen echt total überrascht und zeigt mal wieder wie weit gefühlte Wahrnehmung und Statistik auseinanderliegen können.
Luzbert schrieb:
Naja, es gab einige wenige Diskussionen, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden.
Die ja offenbar schon ausreichte, die Bücher vom Markt zu nehmen. Ob das jetzt "normale Kritik" war, wie von deiner Twitter-Quelle suggeriert, oder schon eher zum Threadtitel passende, sei mal dahingestellt.
Und nicht nur die rechten schütteln Köpfe, aktuell auch ganz "normal" gesinnte so wie ich 😉
derjens schrieb:Naja, es gab einige wenige Diskussionen, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden.
Die ja offenbar schon ausreichte, die Bücher vom Markt zu nehme
Du suggerierst, dass es sich nicht um eine freie Entscheidung des Verlags handelt. Das ist auch irgendwie der Kern des Ganzen:
Wieviel der Diskussion ist gerechtfertigt, wenn man annimmt, dass der Verlag im Rahmen einer extern angeregten und intern geführten offenen Diskussion eine freie Entscheidung getroffen hat?
Luzbert schrieb:derjens schrieb:Naja, es gab einige wenige Diskussionen, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden.
Die ja offenbar schon ausreichte, die Bücher vom Markt zu nehme
Du suggerierst, dass es sich nicht um eine freie Entscheidung des Verlags handelt. Das ist auch irgendwie der Kern des Ganzen:
Wieviel der Diskussion ist gerechtfertigt, wenn man annimmt, dass der Verlag im Rahmen einer extern angeregten und intern geführten offenen Diskussion eine freie Entscheidung getroffen hat?
Was für eine Frage?
Spätestens seit den Corona Protesten wissen wir doch, dass eine Meinung immer nur dann eine Berechtigung hat, wenn sie die bestätigt, die dazu neigen sich von irgendwas angegriffen zu fühlen.
Trifft ein Verlag jetzt also die Entscheidung diese Bücher nicht mehr zu veröffentlichen, dann wird er bedauert und/oder gehatet, von Meinungsdiktatur geschwurbelt und Terror durch Minderheiten beschworen.
Trifft er die Entscheidung die Bücher weiter zu veröffentlichen, wird er gefeiert, von Meinungsdiktatur geschwurbelt und Terror durch Minderheiten beschworen.
Eine Meinung oder Entscheidung kann also nur dann frei sein, wenn sie dem Konservativling (um es mal nett auszudrücken) gefällt.
Luzbert schrieb;
Das Schöne ist ja, dass wieder einmal so getan wird, als gäbe es einen Aufschrei eines Gesinnungsmobs und dieser würde zu einem Verbot führen.
Tatsächlich fand die Diskussion und die Entscheidung des Verlags aber im Hintergrund statt. Erst die Entscheidung führte zu einer Empörungswelle.
Die Aufregung erfolgt wieder einmal vollkommen einseitig und der aufgeregte Wutbürgermob schafft es wieder einmal, das Ganze so darzustellen, als ob eine Beeinflussung von Außen zu einem Verbot geführt habe.
Servus Luzbert,
generell schätze ich eigentlich deine Beiträge aber bei diesem Statement muss ich Kotzen.
Du steckst Menschen sofort in die Rechte Ecke (natürlich geschickt verpackt) die sich zurecht! darüber aufregen.
Selbstverständlich gab und gibt es eine Beeinflussung durch eine Minderheit in diesem Land die mit ihrer "politischen Korrektheit" mittlerweile die Mehrheit dieses Landes abfuckt.
Es nimmt immer krankere Züge an was alles inzwischen rassistisch sein soll.
Man muss sich für die unterdrückten Zielgruppen(im aktuellen Fall die Ur-Einwohner Nordamerikas) einsetzen weil sie so sehr leiden.
Das Bild und die Geschichten von Winnetou sind ja so verstörend das muss aufhören.
Was für ein Bullshit!
Nenne mir bitte mal namentlich einen, wirklich nur einen! Ur-Einwohner aus Nordamerika der sich über "Winnetou" oder den Begriff "Indianer" aufregt und sich rassistisch Beleidigt fühlt.
Das ist alles so eine verlogene Scheiße!
Wenn sich in Deutschland wirklich jemand für die Ur-Einwohner Nordamerikas einsetzten und für ihre Rechte kämpfen will, soll er sich an aktuellen Projekten beteiligen.
Davon gibt es mehr als genug!! Da brauch man nur zu Googeln.
Mit freundlichen Grüßen
Finsterling
einem wahrhaften und echten "Indianer" vom Stamm der Cherokees.
.
Und das ist kein Witz!
Hey Finsterling,
Danke Dir für Deinen Beitrag!
Zum Kotzen bringen wollte ich Dich sicherlich nicht und noch viel weniger wollte ich Dich in eine rechte Ecke stellen.
Das habe ich mich womöglich eher ungeschickt ausgedrückt.
Ich kann Dir niemanden nennen, der sich durch die Begrifflichkeit "Indianer" verletzt fühlt. Den Hinweis von HessiP finde ich an der Stelle aber gut. Zeigt er doch, dass es zumindest eine Basis für Achtsamkeit in der Verwendung von Begrifflichkeiten gibt.
Winnetou bleibt für mich gleichwohl ein Indianer. Ich nehme aber zur Kenntnis, dass es Menschen zu geben scheint, für die diese Begrifflichkeit außerhalb einer Hollywood-Märchenwelt problematisch ist.
In meinem Sprachgebrauch berücksichtige ich dies.
Letztlich ist Achtsamkeit für mich immer ein ganz wesentlicher Aspekt meines Denken, Handelns und Äußerns. Wenn ich wahrnehme, dass eine Gruppierung durch eine Begrifflichkeit geframed wird und der Wunsch aufkommt, diese Begrifflichkeit zu vermeiden, dann respektiere ich das und versuche meine Sprache anzupassen.
Ich hatte dabei auch noch nie das Gefühl, mit einer Sprachpolizei konfrontiert zu sein und fühlte mich auch noch in keinem Fall eingeschränkt.
Das Folgende klingt vielleicht provokativ, soll aber definitiv nicht so gemeint sein!
Ich vermute, dass nahezu jeder, der sich darüber aufregt, nicht mehr "Negerkuss" sagen zu "dürfen" (man darf es ja sagen, muss nur mit Feedback umgehen können) oder auf sein "Zigeunerschnitzel" besteht, sich aktuell über die Winnetouthematik aufregt.
Gleichzeitig wird es Viele geben, die die ersten beiden Begriffe nicht verwenden aber dennoch genervt davon sind, dass "Indianer" kritisch sein soll.
Ich sehe hier eine ganz normale Veränderung des Sprachgebrauchs. So wie Begriffe vor 50 Jahren noch regulär verwendet und heute sehr kritisch betrachtet werden, wird auch "Indianer" in 50 Jahren aus dem normalen Sprachgebrauch verschwunden sein. Es wird aber auch dann noch einige Wenige geben, die an dem Begriff festhalten werden.
Solche Veränderungen gehen immer damit einher, dass einige wenige auf etwas aufmerksam machen. Um als Minderheit gehört zu werden, muss diese sich aber mitunter laut und provokant äußern.
Das mag Dich "abfucken" gehört aber zum gesellschaftlichen Diskurs dazu.
Mich fuckt hierbei viel mehr ab, mit wie viel Einsatz sich Menschen für den Begriff "Indianer" einsetzen, die ansonsten eher dadurch auffallen, gegen etwas zu sein.
Danke Dir für Deinen Beitrag!
Zum Kotzen bringen wollte ich Dich sicherlich nicht und noch viel weniger wollte ich Dich in eine rechte Ecke stellen.
Das habe ich mich womöglich eher ungeschickt ausgedrückt.
Ich kann Dir niemanden nennen, der sich durch die Begrifflichkeit "Indianer" verletzt fühlt. Den Hinweis von HessiP finde ich an der Stelle aber gut. Zeigt er doch, dass es zumindest eine Basis für Achtsamkeit in der Verwendung von Begrifflichkeiten gibt.
Winnetou bleibt für mich gleichwohl ein Indianer. Ich nehme aber zur Kenntnis, dass es Menschen zu geben scheint, für die diese Begrifflichkeit außerhalb einer Hollywood-Märchenwelt problematisch ist.
In meinem Sprachgebrauch berücksichtige ich dies.
Letztlich ist Achtsamkeit für mich immer ein ganz wesentlicher Aspekt meines Denken, Handelns und Äußerns. Wenn ich wahrnehme, dass eine Gruppierung durch eine Begrifflichkeit geframed wird und der Wunsch aufkommt, diese Begrifflichkeit zu vermeiden, dann respektiere ich das und versuche meine Sprache anzupassen.
Ich hatte dabei auch noch nie das Gefühl, mit einer Sprachpolizei konfrontiert zu sein und fühlte mich auch noch in keinem Fall eingeschränkt.
Das Folgende klingt vielleicht provokativ, soll aber definitiv nicht so gemeint sein!
Ich vermute, dass nahezu jeder, der sich darüber aufregt, nicht mehr "Negerkuss" sagen zu "dürfen" (man darf es ja sagen, muss nur mit Feedback umgehen können) oder auf sein "Zigeunerschnitzel" besteht, sich aktuell über die Winnetouthematik aufregt.
Gleichzeitig wird es Viele geben, die die ersten beiden Begriffe nicht verwenden aber dennoch genervt davon sind, dass "Indianer" kritisch sein soll.
Ich sehe hier eine ganz normale Veränderung des Sprachgebrauchs. So wie Begriffe vor 50 Jahren noch regulär verwendet und heute sehr kritisch betrachtet werden, wird auch "Indianer" in 50 Jahren aus dem normalen Sprachgebrauch verschwunden sein. Es wird aber auch dann noch einige Wenige geben, die an dem Begriff festhalten werden.
Solche Veränderungen gehen immer damit einher, dass einige wenige auf etwas aufmerksam machen. Um als Minderheit gehört zu werden, muss diese sich aber mitunter laut und provokant äußern.
Das mag Dich "abfucken" gehört aber zum gesellschaftlichen Diskurs dazu.
Mich fuckt hierbei viel mehr ab, mit wie viel Einsatz sich Menschen für den Begriff "Indianer" einsetzen, die ansonsten eher dadurch auffallen, gegen etwas zu sein.
Luzbert schrieb:
Ich vermute, dass nahezu jeder, der sich darüber aufregt, nicht mehr "Negerkuss" sagen zu "dürfen" (man darf es ja sagen, muss nur mit Feedback umgehen können) oder auf sein "Zigeunerschnitzel" besteht, sich aktuell über die Winnetouthematik aufregt.
Absolut hier im Ostkreis🙊 zutreffend.
"Veränderung des Sprachgebrauchs"
Gut geschrieben, Danke.
Luzbert schrieb:
Naja, es gab einige wenige Diskussionen, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden.
Die ja offenbar schon ausreichte, die Bücher vom Markt zu nehmen. Ob das jetzt "normale Kritik" war, wie von deiner Twitter-Quelle suggeriert, oder schon eher zum Threadtitel passende, sei mal dahingestellt.
Und nicht nur die rechten schütteln Köpfe, aktuell auch ganz "normal" gesinnte so wie ich 😉
Das Schöne ist ja, dass wieder einmal so getan wird, als gäbe es einen Aufschrei eines Gesinnungsmobs und dieser würde zu einem Verbot führen.
Tatsächlich fand die Diskussion und die Entscheidung des Verlags aber im Hintergrund statt. Erst die Entscheidung führte zu einer Empörungswelle.
Die Aufregung erfolgt wieder einmal vollkommen einseitig und der aufgeregte Wutbürgermob schafft es wieder einmal, das Ganze so darzustellen, als ob eine Beeinflussung von Außen zu einem Verbot geführt habe.
Tatsächlich fand die Diskussion und die Entscheidung des Verlags aber im Hintergrund statt. Erst die Entscheidung führte zu einer Empörungswelle.
Die Aufregung erfolgt wieder einmal vollkommen einseitig und der aufgeregte Wutbürgermob schafft es wieder einmal, das Ganze so darzustellen, als ob eine Beeinflussung von Außen zu einem Verbot geführt habe.
Luzbert schrieb;
Das Schöne ist ja, dass wieder einmal so getan wird, als gäbe es einen Aufschrei eines Gesinnungsmobs und dieser würde zu einem Verbot führen.
Tatsächlich fand die Diskussion und die Entscheidung des Verlags aber im Hintergrund statt. Erst die Entscheidung führte zu einer Empörungswelle.
Die Aufregung erfolgt wieder einmal vollkommen einseitig und der aufgeregte Wutbürgermob schafft es wieder einmal, das Ganze so darzustellen, als ob eine Beeinflussung von Außen zu einem Verbot geführt habe.
Servus Luzbert,
generell schätze ich eigentlich deine Beiträge aber bei diesem Statement muss ich Kotzen.
Du steckst Menschen sofort in die Rechte Ecke (natürlich geschickt verpackt) die sich zurecht! darüber aufregen.
Selbstverständlich gab und gibt es eine Beeinflussung durch eine Minderheit in diesem Land die mit ihrer "politischen Korrektheit" mittlerweile die Mehrheit dieses Landes abfuckt.
Es nimmt immer krankere Züge an was alles inzwischen rassistisch sein soll.
Man muss sich für die unterdrückten Zielgruppen(im aktuellen Fall die Ur-Einwohner Nordamerikas) einsetzen weil sie so sehr leiden.
Das Bild und die Geschichten von Winnetou sind ja so verstörend das muss aufhören.
Was für ein Bullshit!
Nenne mir bitte mal namentlich einen, wirklich nur einen! Ur-Einwohner aus Nordamerika der sich über "Winnetou" oder den Begriff "Indianer" aufregt und sich rassistisch Beleidigt fühlt.
Das ist alles so eine verlogene Scheiße!
Wenn sich in Deutschland wirklich jemand für die Ur-Einwohner Nordamerikas einsetzten und für ihre Rechte kämpfen will, soll er sich an aktuellen Projekten beteiligen.
Davon gibt es mehr als genug!! Da brauch man nur zu Googeln.
Mit freundlichen Grüßen
Finsterling
einem wahrhaften und echten "Indianer" vom Stamm der Cherokees.
.
Und das ist kein Witz!
Japan plant den Bau neuer AKW.
Dazu sollen die Laufzeiten der alten Meiler von 40 auf 60 Jahre erweitert werden, der Anteil soll auf über 20% der Energieproduktion steigen.
Wir steigen wegen Fukushima aus, die schalten Fukushima wieder an.
Surreal.
Dazu sollen die Laufzeiten der alten Meiler von 40 auf 60 Jahre erweitert werden, der Anteil soll auf über 20% der Energieproduktion steigen.
Wir steigen wegen Fukushima aus, die schalten Fukushima wieder an.
Surreal.
Dann teil uns doch mal mit, was dir die Hoffnung gegeben hat, dass die chinesische Führung nachdem sie die Bevölkerung von Hunger und Armut befreit hat, auf parlamentarische Demokratie umstellt. Studium hin oder her…
Motoguzzi999 schrieb:
Dann teil uns doch mal mit, was dir die Hoffnung gegeben hat, dass die chinesische Führung nachdem sie die Bevölkerung von Hunger und Armut befreit hat, auf parlamentarische Demokratie umstellt.
Ich glaube nicht, dass er diese Hoffnung je hatte. Die Aussage nahm ich ironisch war.
skyeagle schrieb:
Kann man es ihm bei den gehandelten Zahlen verübeln? Wohl eher nicht. Moralisch? Gute Frage, aber gibt es noch Moral in diesem Geschäft?
DelmeSGE schrieb:
Sehe ich ähnlich,ich
DelmeSGE schrieb: brauche nicht dieses Gequatsche von Spielern von wegen toller Klub,tolle Fns,tolles STadion etc.
Was soll denn bitte auch ein Spieler anderes sagen....
Letztlich zählt nur der Verein.
Sollte Trapp wechseln kann ich die Beweggründe nachvollziehen, denn es sind nun mal Profis.
Ich würde es ihm nicht verübeln.
Diesen Argumentationen würde ich mich normalerweise vollumfänglich anschließen. Wenn Trapp oder wer auch immer ein verdammt gutes Angebot von einem finanziell seriös geführten Verein (z,B. Bayern) bekommt, ist es schon schwierig zu widerstehen.
Ebenso gebe auch ich auch Null komma Null auf Treue und Liebesaussagen. Wie DelmeSGE schon schrieb (was sollen sie schon anderes sagen) hänge ich dies nicht so auf die moralische Schiene. Finde ich es gut? absolut nicht. Besser wäre es wenn sie in diesem Bereich halt ein wenig zurückhaltender wären damit viele Fans nicht ganz so enttäuscht sind.
Jetzt kommt aber das große Aber!
Wenn es im Fußball um das Thema Moral geht werden immer die o.g. Punkte benannt und diskutiert.
Das wahrhaftig unmoralisch und verwerfliche aber wird immer außen vor gelassen und das macht mich einfach rasend vor Wut.
DelmeSGE schrieb:
Manchester United ist nun mal eine andere Größenordnung.
Ich möchte den sehen, der das ausschlägt.
Wenn er es ausschlägt, dann Hut ab und allergrößten Respekt. Man könnte aber auch sagen...schön dumm.
Genau solche Aussagen machen mich wahnsinnig. DelmeSGE das ist absolut nicht! persönlich gegen dich gerichtet.
Ich meine damit das gesamte Business in diesem Bereich(Verbände, Klubführung, Spieler, Fans) und die Verlogenheit zum Thema Moral.
Was ich damit meine?
Man schaut immer nur oberflächig auf den Vereinsname ohne den Hintergrund zu beleuchten.
Von einem erwachsenen Mensch und Fußballprofi erwarte ich z.B. dass er sich über seinen neuen Arbeitgeber informiert.
Gerade in England wo wir ja alle wissen dass die meisten Vereine mit Mehrheitsanteilen/ oder im Besitz von fragwürdigen Milliardären sind.
Und genau das ist der Punkt warum Kevin Trapp(sollte er das Angebot annehmen) bei mir verschissen hätte.
Manchester United gehört der amerikanischen Familie Glazer die sich den Verein mit fiesen Tricks letztendlich ohne eigene Kosten einverleibt hat.
Die ganze Geschichte könnt ihr hier lesen.
https://www.spox.com/de/sport/fussball/international/england/2208/Artikel/auswaertsspiel-kolumne-manchester-united-wie-eine-familie-den-klub-zu-ihrem-spielzeug-gemacht-hat-ftr.html
Schlimmer finde ich aber dass sie glühende MAGA Anhänger von Trump sind.
Sie sind also nichts anderes als erbärmliche Rassisten die wann immer es geht Trump finanziell unterstützen. (Braucht nur zu Googeln)
Wäre ich z.B. an Trapp seiner Stelle könnte ich aus Gewissensgründen niemals für diesen Club spielen. Denn das wäre für mich moralisch nicht zu vertreten.
Woche für Woche in Stadien auflaufen und Respekt, Vielfalt, Anti Rassismus bewerben, dann aber für solche ... [wie auch immer] zu Arbeiten das ist für mich moralisch verwerflich.
Ich habe z.B. lange gebraucht Kevin wieder zu akzeptieren da es bei Paris nicht anders war.
Nasser bin Ghanim al-Khelaifi deren Besitzer und auch Mitglied im WM Organisationkomitee mitverantwortlich für tausende Tote und Arbeitssklaverei, für solche Vereine spielt man einfach nicht.
Diese Geld ist einfach schmutzig.
Kann man es ihm bei den gehandelten Zahlen verübeln? Wohl eher nicht. Moralisch? Gute Frage, aber gibt es noch Moral in diesem Geschäft?
DelmeSGE schrieb:
Sehe ich ähnlich,ich
DelmeSGE schrieb: brauche nicht dieses Gequatsche von Spielern von wegen toller Klub,tolle Fns,tolles STadion etc.
Was soll denn bitte auch ein Spieler anderes sagen....
Letztlich zählt nur der Verein.
Sollte Trapp wechseln kann ich die Beweggründe nachvollziehen, denn es sind nun mal Profis.
Ich würde es ihm nicht verübeln.
Diesen Argumentationen würde ich mich normalerweise vollumfänglich anschließen. Wenn Trapp oder wer auch immer ein verdammt gutes Angebot von einem finanziell seriös geführten Verein (z,B. Bayern) bekommt, ist es schon schwierig zu widerstehen.
Ebenso gebe auch ich auch Null komma Null auf Treue und Liebesaussagen. Wie DelmeSGE schon schrieb (was sollen sie schon anderes sagen) hänge ich dies nicht so auf die moralische Schiene. Finde ich es gut? absolut nicht. Besser wäre es wenn sie in diesem Bereich halt ein wenig zurückhaltender wären damit viele Fans nicht ganz so enttäuscht sind.
Jetzt kommt aber das große Aber!
Wenn es im Fußball um das Thema Moral geht werden immer die o.g. Punkte benannt und diskutiert.
Das wahrhaftig unmoralisch und verwerfliche aber wird immer außen vor gelassen und das macht mich einfach rasend vor Wut.
DelmeSGE schrieb:
Manchester United ist nun mal eine andere Größenordnung.
Ich möchte den sehen, der das ausschlägt.
Wenn er es ausschlägt, dann Hut ab und allergrößten Respekt. Man könnte aber auch sagen...schön dumm.
Genau solche Aussagen machen mich wahnsinnig. DelmeSGE das ist absolut nicht! persönlich gegen dich gerichtet.
Ich meine damit das gesamte Business in diesem Bereich(Verbände, Klubführung, Spieler, Fans) und die Verlogenheit zum Thema Moral.
Was ich damit meine?
Man schaut immer nur oberflächig auf den Vereinsname ohne den Hintergrund zu beleuchten.
Von einem erwachsenen Mensch und Fußballprofi erwarte ich z.B. dass er sich über seinen neuen Arbeitgeber informiert.
Gerade in England wo wir ja alle wissen dass die meisten Vereine mit Mehrheitsanteilen/ oder im Besitz von fragwürdigen Milliardären sind.
Und genau das ist der Punkt warum Kevin Trapp(sollte er das Angebot annehmen) bei mir verschissen hätte.
Manchester United gehört der amerikanischen Familie Glazer die sich den Verein mit fiesen Tricks letztendlich ohne eigene Kosten einverleibt hat.
Die ganze Geschichte könnt ihr hier lesen.
https://www.spox.com/de/sport/fussball/international/england/2208/Artikel/auswaertsspiel-kolumne-manchester-united-wie-eine-familie-den-klub-zu-ihrem-spielzeug-gemacht-hat-ftr.html
Schlimmer finde ich aber dass sie glühende MAGA Anhänger von Trump sind.
Sie sind also nichts anderes als erbärmliche Rassisten die wann immer es geht Trump finanziell unterstützen. (Braucht nur zu Googeln)
Wäre ich z.B. an Trapp seiner Stelle könnte ich aus Gewissensgründen niemals für diesen Club spielen. Denn das wäre für mich moralisch nicht zu vertreten.
Woche für Woche in Stadien auflaufen und Respekt, Vielfalt, Anti Rassismus bewerben, dann aber für solche ... [wie auch immer] zu Arbeiten das ist für mich moralisch verwerflich.
Ich habe z.B. lange gebraucht Kevin wieder zu akzeptieren da es bei Paris nicht anders war.
Nasser bin Ghanim al-Khelaifi deren Besitzer und auch Mitglied im WM Organisationkomitee mitverantwortlich für tausende Tote und Arbeitssklaverei, für solche Vereine spielt man einfach nicht.
Diese Geld ist einfach schmutzig.
Finsterling schrieb:
Und genau das ist der Punkt warum Kevin Trapp(sollte er das Angebot annehmen) bei mir verschissen hätte.
Manchester United gehört der amerikanischen Familie Glazer die sich den Verein mit fiesen Tricks letztendlich ohne eigene Kosten einverleibt hat.
Die ganze Geschichte könnt ihr hier lesen.
https://www.spox.com/de/sport/fussball/international/england/2208/Artikel/auswaertsspiel-kolumne-manchester-united-wie-eine-familie-den-klub-zu-ihrem-spielzeug-gemacht-hat-ftr.html
Schlimmer finde ich aber dass sie glühende MAGA Anhänger von Trump sind.
Sie sind also nichts anderes als erbärmliche Rassisten die wann immer es geht Trump finanziell unterstützen. (Braucht nur zu Googeln)
Danke Finsterling für diesen Aspekt.
Luzbert schrieb:stefank schrieb:
Das größte Verbrechen der Grünen bleibt unerwähnt: Dieser Sommer. Ich meine, das ist doch kein Sommer. Das ist ein mieser Herbst, bestenfalls. Aber ein Sommer ist das nicht. Ganz und gar nicht. Wenn ich den nächsten Grünen treffe, kann der was erleben, wegen dieses Sommers. Also wirklich.
Was zehn Jahre Abstand doch bewirken können...
Bei wem jetzt? Stefan oder den Grünen?
Luzbert schrieb:
Angesichts des keine Ahnung wievielten Dürresommers hintereinander würde heute niemand mehr auf die Idee kommen, sich über einen verregneten Sommer zu beschweren.
Ansonsten ist mir völlig bewusst, dass Stefank das damals ironisch meinte.
Ja. Das ist mal klar.
Abgefahren finde ich, dass sich in diesen 10 Jahren die Lage hinsichtlich Klimawandel so dermaßen sichtbar für alle zugespitzt hat, die Grünen aber gleichzeitig in diesem Maße ihr Kernthema preisgegeben haben, statt alles darauf zu setzen nicht nur ideologisch sondern vor allem ganz real in der Umsetzung wirksam zu werden.
Da haben wir eine grüne Partei mit sehr solidem Stimmenumfang als zweitstärkste Kraft in einer Regierung und trotzdem kommt kaum was dabei rum, weil man zuvorderst der vermeintlichen Realpolitik verpflichtet scheint, um Machtoptionen abzusichern. Würde man weniger auf sich selbst schauen und tatsächlich den vielzitierten Point if no return im Blick haben, man würde sein Gewicht im Sinne einer lebenswerten Zukunft einbringen, auch wenn das für einige unpopulär wäre.
Genau das. Hab ich vorher gelesen. Die Frage ist : Wie steht es da mit Covid ? Kann wahrscheinlich niemand sagen. Wird das irgendwann durch Mutation wenig relevant ?