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MagischesViereck

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Aragorn schrieb:
MagischesViereck schrieb:
Um nachzuschieben: Mich erinnert das ein bischen an die Partnerwahl im Tanzstudio. Wenn du zu spaet dran bist, sind alle begehrten Tanzpartner/innen schon weg.    


Sprichst Du aus Erfahrung?  


Yup!
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Um nachzuschieben: Mich erinnert das ein bischen an die Partnerwahl im Tanzstudio. Wenn du zu spaet dran bist, sind alle begehrten Tanzpartner/innen schon weg.  
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di Luca schrieb:
friseurin schrieb:

Ok, aber der letzte Satz ging ja wieder in die richtige Richtung oder etwa nicht? Also bei Hübners Aussage.

Aber stimmt schon, irgendwie unlogisch den einen Halbsatz hinterherzuschieben.


Bruno ist natürlich kein Dummkopf, spontan versucht er eben zu retten, was zu retten ist.  


Aber genau da sehe ich das Problem. Wie kann man bei einem ausgeliehenem Stuermer ohne Kaufoption (= Joselu) davon ausgehen, dass dieser Spieler bei der Eintracht bleibt. Von einem Best-Case Scenario auszugehen und gleichzeitig keine wirklichen Alternativen zu verfolgen, halte ich fuer absolut naiv. Woher ich vermute, dass wir ernsthaft keine Alternativen verfolgt haben? Wir haben bis jetzt keinen Stuermer!
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zeisich schrieb:
MagischesViereck schrieb:
Interessante Aussage von Bruchhagen am Ende des Kicker-Artikels, der ein wenig darauf schliessen laesst, dass man tatsaechlich keinen Plan B forciert, da man davon ausgegangen, dass man Joselu fest verpflichten kann. Eine aehnliche  Aussage kann man auch seiner Aussage zu Schwegler ("Dass er jetzt zu Hoffenheim wechselt, hat mich schon ein bisschen überrascht", sagte Bruchhagen. Schwegler habe in dieser Saison durch Verletzungen und Formschwäche "für uns nicht so viel einbringen können", erklärte Bruchhagen. "Ich hätte geglaubt, dass er das kommende Jahr dazu nimmt, wieder zu alter Form zurückzufinden." ) entnehmen.

Wenn man, wie Frankfurt, finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, kann man sich solche Fehleinschaetzungen eigentlich nicht leisten. Da man bei Joselu keine Kaufoption besessen hat und Schwegler eine niedrige Ausstiegsklausel hatte, haette man davon ausgehen muessen, dass diese Spieler den Verein verlassen. Zumal Schwegler, trotz andere Angebote, mit uns in die 2. Liga gegangen ist. Nicht jeder Spieler verhaelt sich wie ein Alex Meier und verlaengert seinen Vertrag, weil sich in dem Umfeld wohlfuehlt.

Momentan scheint die Fuehrungsriege auf jeden Fall mehr zu reagieren als zu agieren.  


Zu Schwegler habe ich das aber so verstanden: überrascht, dass er ausgerechnet nach Hoffenheim wechselt und nicht DASS er wechselt.


Der zweite Satz suggeriert aber eher, dass HB dachte, dass er bei der Eintracht bleibt.
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Interessante Aussage von Bruchhagen am Ende des Kicker-Artikels, der ein wenig darauf schliessen laesst, dass man tatsaechlich keinen Plan B forciert, da man davon ausgegangen, dass man Joselu fest verpflichten kann. Eine aehnliche  Aussage kann man auch seiner Aussage zu Schwegler ("Dass er jetzt zu Hoffenheim wechselt, hat mich schon ein bisschen überrascht", sagte Bruchhagen. Schwegler habe in dieser Saison durch Verletzungen und Formschwäche "für uns nicht so viel einbringen können", erklärte Bruchhagen. "Ich hätte geglaubt, dass er das kommende Jahr dazu nimmt, wieder zu alter Form zurückzufinden." ) entnehmen.

Wenn man, wie Frankfurt, finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, kann man sich solche Fehleinschaetzungen eigentlich nicht leisten. Da man bei Joselu keine Kaufoption besessen hat und Schwegler eine niedrige Ausstiegsklausel hatte, haette man davon ausgehen muessen, dass diese Spieler den Verein verlassen. Zumal Schwegler, trotz andere Angebote, mit uns in die 2. Liga gegangen ist. Nicht jeder Spieler verhaelt sich wie ein Alex Meier und verlaengert seinen Vertrag, weil sich in dem Umfeld wohlfuehlt.

Momentan scheint die Fuehrungsriege auf jeden Fall mehr zu reagieren als zu agieren.
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prothurk schrieb:
MagischesViereck schrieb:
Es gab mal Zeiten, das wurden die Transfers nicht wochenlang vorab in der Presse diskutiert. Ich weiss nicht, ob es an den handelnden Personen liegt, oder ob sich der Markt (und hierbei vor allem die Berater) geaendert hat, aber die Eintracht gibt einfach kein gutes Bild ab. Da wird mal 4 Neuzugaengen gesprochen, dann wird diese Aussage wieder auf 3 Neuzugaenge reduziert. Dann werden zeitnah Abschluesse angekuendigt, die dann, wenn ueberhaupt, erst Wochen spaeter tatsaechlich abgewickelt werden. Ein moeglicher Bendtner-Transfer wird daraufhin wochenlang diskutiert.

Die Aussendarstellung wirkt momentan alles andere als professionell. Ich hoffe, dass sich das spaetestens mit den Neuzugaengen legt.


Die Berater spielen da schon eine gewisse Rolle, denke ich.

Bei Schaaf war z. B. kein Berater im Spiel, oder? Um so leise wurde das dann eingetütet.


Als Verein wuerde ich grundsaetzlich keine Namen kommentieren. Und ich wuerde mich auch nicht auf eine Anzahl Neuzugaenge festlegen. ich wuerde auch nicht den Transfer von "namhaften" Spielern in Aussicht stellen. Zudem wuerde ich nicht  offentlich sagen, dass der Markt momentan schwierig ist. Zudem wuerde ich nicht oeffentlich ein Zeitlimit setzen. Das sind alles Aussagen, die die Eintracht in eine defensive, ja fast schon passive Rolle, druecken. Ich verstehe, dass man nicht in Aktionismus verfallen moechte, aber dann sollte der Verein auch seine Aussendarstellung entsprechend gestalten.
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Es gab mal Zeiten, das wurden die Transfers nicht wochenlang vorab in der Presse diskutiert. Ich weiss nicht, ob es an den handelnden Personen liegt, oder ob sich der Markt (und hierbei vor allem die Berater) geaendert hat, aber die Eintracht gibt einfach kein gutes Bild ab. Da wird mal 4 Neuzugaengen gesprochen, dann wird diese Aussage wieder auf 3 Neuzugaenge reduziert. Dann werden zeitnah Abschluesse angekuendigt, die dann, wenn ueberhaupt, erst Wochen spaeter tatsaechlich abgewickelt werden. Ein moeglicher Bendtner-Transfer wird daraufhin wochenlang diskutiert.

Die Aussendarstellung wirkt momentan alles andere als professionell. Ich hoffe, dass sich das spaetestens mit den Neuzugaengen legt.
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Ueber die Qualitaet der genannten Spieler moechte ich nicht urteilen, zumal Aigner, Trapp und Zambrano auch aus der 2. Liga bzw. von Erstligaabsteigern zu uns gekommen sind. Mir sind solche Spieler im Zweifel lieber als prominente Spieler von der Resterampe (= Bendtner). In unserer Situation jedoch einen verletzten Spieler unter Vertrag zu nehmen, halte ich nicht fuer besonders klug.
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Ich weiss nicht, ob das bereits jemand geschrieben hat. Azemi ist momentan verletzt (Sprunggelenk) und faellt mind. 1 Monat (=die gesamte Vorbereitung) aus. Mal abgesehen davon, dass wir bisher nicht das gluecklichste Haendchen mit Stuermern aus Fuerth hatten, ist das mit Sicherheit nicht ein Transfer, der uns sofort weiterbringt.

Unter anderen Umstaenden wuerde ich den Transfer perspektivisch zumindest fuer nicht falsch halten, in unserer aktuellen Lage macht er aber wenig Sinn.
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Angesichts der heutigen Headlines scheint ja einiges zu platzen. Der Bendtner-Deal, der Knoten an sich, etc....

Was kommt als nächstes? Der Traum von der 1. Liga?
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Gottseidank. Ich hoffe, damit ist diese Personalie endgültig erledigt. Wir sollten als Eintracht Frankfurt Fans durchaus ein wenig mehr Stolz zeigen, als einem sportlich überbewerteten, charakterlich schwachen Selbstdarsteller hinterzuhecheln. Dem Typen geht die Eintracht aber auch so etwas am ***** vorbei. Wir sind in der Vorbereitung und stehen mit dem Rücken zur Wand, und er hat nichts besseres zu tun, als die WM in Rio zu kommentieren oder in der Sonne abzuhängen? Es geht ja nicht um das Bild an sich, sondern um die Aussendarstellung im Allgemeinen. Was kümmert es ihn, wenn die Eintracht absteigt? Dann ist er halt wieder ablösefrei und das nächste Handgeld winkt. Der Typ ist einfach kein Teamplayer.

Und was soll sich den bitte ein Meier denken, wenn so ein Spieler, ohne dass er irgendetwas in letzten Jahren gerissen hätte, tatsächlich mehr verdienen würde als unsere "Lebensversicherung", die jahrelang für uns die Knochen hingehalten und die wirklich wichtigen Tore erzielt hat?

Wer auch immer hier den handelnden Personen mangelnde Professionalität vorwirft, sollte sich als Fan mal wirklich mal an die eigene Nase fassen.
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Interessant, was man in so einen Kicker-Artikel reininterpretieren kann. Anscheinend fuehrt Schaaf nicht die taktische Arbeit von Veh fort, sondern nimmt grundlegende Aenderungen vor.

Ich habe immer noch die Aussage von Huebner im Kopf, dass man als Verein eine (sportliche) Identitaet unabheangig vom Trainer vorgeben muss. Wenn man die unterschiedlichen Auffassungen der Trainer sieht, muss man sich fragen, welche Identitaet das eigentlich ist: Im Zweifel mehr Tore schiessen als man bekommt? Alles ausser Catenaccio? Attraktiv spielen? Ausser einer ausserordentlichen Fanunterstuetzung sehe ich wenige Parameter, die derzeit wirklich die Eintracht identifizieren. Und das Management, das fuer Seriositaet steht, macht derzeit auch keinen guten Eindruck.

Was die Mannschaft angeht,hat die Eintracht hat offenbar nicht die Mittel oder den Willen, wirklich ein langfristiges Konzept auf die Beine zu stellen, was groesstenteils auch der Schnelllebigkeit des Fussballs geschuldet ist. Man muss aber auch grundsaetzlich entscheiden, ob man sich aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel als Ausbildungsverein versteht und Spieler vor Vertragsende fuer eine Abloese verkauft, oder ob man einen anderen Weg einschlaegt und Spieler auch mal bis Vertragsende haelt (wie z. Bps. Rode). In einer gewissen Weise haben wir vor der letzten Saison den Aderlass aufgeschoben, der uns jetzt - noch dazu in einem WM Jahr - zum Probelm geworden ist. Es scheint nun im Nachhinein eben nicht so, dass wir es uns "leisten" koennen, Leistungstraeger bis zum Vertragsende zu behalten.

Mir fehlt einfach ein uebergeordnetes Konzept, dass die Spielertransfers leitet. Es ist mir zu viel Flickschusterei und Opportunismus am Werk. "Wenn wir diese Spieler bekommen, dann sind wir gut aufgestellt." Und was passiert, wenn wir diese Spieler nicht bekommen?
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Ignjovski ist ein guter Transfer, da jung, entwicklungsfaehig und abloesefrei (Ausnahme: ein evtl. Handgeld). Hier sehe ich aber auch unterschiedliche Auffassungen, was die Position angeht. Ignjovski wuerde gerne im zentralen defensiven Mittelfeld spielen (weshalb er angeblich aus Bremen weggegangen ist), der Trainer sieht in ihm aber auch einen Back-up fuer die Rechtsverteidigerposition, wo wir mittlerweile nach den Abgaengen von Jung, Celozzi und Schroeck nur noch Chandler haben.

Rode, Jung und Schwegler sind zu sportlich und finanziell staerkeren Teams gewechselt, wenn man die Abschlusstabelle der letzten Saision beachtet. Wenn Ignjovski, Hasebe und Chandler aehnlich stark einzuschaetzen waeren, dann haetten die Bayern, Wolfsburger und Hoffenheimer wohl eher diese Spieler verpflichtet. Wir haben die Ex-Spieler positionsgetreu ersetzt, aber ich bezweifle, dass wir die Qualitaet der letzten Saison auf diesen Positionen wiedergewonnen haben. Nur weil positionsgetreue Transfers getaetigt worden sind, heisst das nicht, dass man Apefel mit Birnen vergleichen kann. Immerhin scheint sich hier die Frankfurter Opportunitaetsstrategie ausgezahlt zu haben. Keine Abloese fuer Hasebe und 1 Million Abloese fuer Chandler bedeuten vergleichsweise guenstige Verpflichtungen. Ich will nicht wissen, wen Huebner aus dem Hut gezaubert haette, wenn Nuernberg nicht abgestiegen waere.

Selbst mit den angekuendigten 3-4 Neuzugaengen wage ich zu bezweifeln, dass wir annaehernd die gleiche Qualitaet auf den Platz bringen koennen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind wir ein Opfer der Konkurrenz geworden, die uns gezielt geschwaecht haben, weil fuer den gleichen Preis keinen adequaten Ersatz finden.
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Ich verstehe nicht, warum man sich bei der Eintracht so auf Bendtner zu fokussieren scheint. Ich wiederhole eine aeltere Aussage: prominent, sportlich ueberbewertet und von daher ueberbezahlt. Dieser Profi ist eine absolute Ich-AG und ein Einzelgaenger. Wir haben in den letzten Jahren vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit brilliert. Mit den Abgaengen haben wir diesbezueglich echte Charaktere verloren, die wir, zumindest von der Fuehrungskompetenz her bisher nicht adequat ersetzen konnten. Es faellt mir schwer, vorzustellen, dass Hasebe, Iggy oder Chandler intern aehnliche Rollen ausfuehren koennen.

Mir geht es einfach nicht in den Kopf, warum man sich auf eine Personalie versteift, ohne mehrere Alternativen greifbar zu haben. Als Indiz nehme ich hier die Aussagen von Huebner, dass man sich aus den Verhandlungen zurueckzieht (und nicht abbricht), gleichzeitig nicht in der Lage ist, einen anderen Stuermer zu praesentieren. das ist Saebelrasseln, ohne einen Saebel in der Hand zu haben. Darueberhinaus kann ich nicht verstehen, dass man alles von der Stuermerposition abhaengig machen will. Wir haben mehr als nur diese eine Baustelle. So manoeveriert man sich nur in eine mentale Sackgasse.

Wenn ein Spieler wie Bendtner nicht will, dann soll er woanders hingehen. Man kann sich als Verein doch nicht von einem einzelnen Spieler zum Affen machen lassen. Der Verein wirkt ungemein unvorbereitet auf die Abgaenge vom Trainer und einigen Spielern, dabei haette man dieses Szenario nach den Vertragsverlaengerungen leztes Jahr eigentlich auf der Rechnung haben muessen. Man hat auch nach dem Klassenerhalt und vor der WM Zeit genug gehabt, Planungen zu forcieren. Nun nimmt der Druck immer weiter zu. Ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal eine Bundesligamannschaft einen solchen Aderlass verkraften musste, ohne vorher abgestiegen zu sein. Mir geht es nicht um Aktionismus, aber Frankfurts Herangehensweise scheint von reinem Opportunismus gepraegt zu sein, der in einem WM-Jahr kaum zu realisieren ist. Von einer echten Transferstrategie faellt jede Spur.
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Ich bin nicht gut im Verlinken, aber auf kicker.de gibt es 2 Beitraege mit Eintrachtbezug. Anscheinend draengt (!!!) Bendtner drauf, dass die Eintracht ihn verpflichtet. Warum nicht andersherum? Weil der Superstuermer mehr Geld will. (Er hat sich mit der Eintracht befasst, aber kennt Bruchhagens Sparsinn nicht????).

Zum anderen nehmen Kempf und Stendera an der U19 teil. Freut mich fuer beide. Interessant ist aber das Timo Werner (VFB Stuttgart) und Max Meyer (Schlake 04( keine Freigabe erhalten haben, da sie sich auf die Bundesligasaison vorbereiten sollen. Interessant! Es herrscht keine Abestellungszwang seitens der Vereine.

Mein persoenlicher Kommentar: Hier hat jemand mal den moeglichen Bendtner-Transfer mit einem typischen HSV-Transfer verglichen: prominent, sportlich ueberbewertet und finanziell ueberbezahlt. Ich habe lieber no-names, die sich auch mit der Eintracht identifizieren, als "namhafte" Spieler (Marin wuerde ich auch in diese Kategorie zaehlen).
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Ich glaube, Frankfurts Transferaktivitaeten kann man erst bewerten, wenn alle Transfers getaetigt sind. Kempf ist ein Spieler, der momentan noch nicht die arrivierten Kraefte unter Druck setzen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass die Eintracht versucht hat, den Vertrag zu verlaengern, um ihn dann zu verleihen. Es kann aber auch sein, dass der Spieler kurzfristig keine Zukunftsperspektive sieht. Eventuell zurecht, denn sportlich scheint er noch nicht so weit zu sein, Spieler wie Stendera haben da schon mehr auf sich aufmerksam machen koennen.

Momentan sind, trotz Ausfall von Madlung, noch gut in der Defensive aufgestellt. Das Interesse von Freiburg, dass ja bereits etliche junge Spieler zu gestandenen Profis ausgebildet hat, kann aber auch so interpretieren, dass Kempf langfristig das Potential zu einem Top-Profi hat.

Ich hoffe, die Verantwortlichen wissen, was sie tun. Es ist einfach schade, dass viele unserer Nachwuchsspieler erst woanders den Durchbruch schaffen, aus welchen Gruenden auch immer. Ich bin mir nicht sicher, ob  es die richtige Strategie ist, eigene Nachwuchsspieler abzugeben, dafuer aber Profis mit Soeldnermentalitaet (wie m. M. nach Bendtner) zu holen. Falls es denn so kommen so sollte. Unsere Staerke war auch immer die mannschaftliche Geschlossenheit. Ob diese nach dem diesjaehrigen Umrbuch noch vorhanden ist, wird sich zeigen muessen.
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steps82 schrieb:
MagischesViereck schrieb:
Ob man fuer Joselu so viel Geld ausgeben will, ist die eine Frage. Aber man scheint ja in keiner Weise einen Plan B in der Tasche zu haben, sondern spekuliert darauf, dass die reicheren Teams bei der WM einkaufen und dann Spieler von der Bank verpflichtet werden müssen. Zwischen blindem Opportunismus und pragmatischer Strategie herrscht ein schmaler Grat. Momentan sieht es eher nach ersterem aus.

Was die Abmeldung der U23 angeht, hätte ich mir auch gewünscht, dass man ein klares Konzept vorlegt, wie man die Jugendarbeit nun angehen will. Aber es wurde bisher immer nur auf die gesparten Kosten und den Fakt hingewiesen, dass die U23 kein Sprungbrett für den Profikader ist. Eine echte Strategie ist das nicht...


Woher willst du wissen das es keinen, wie du es nennst, Plan B gibt? Nur weil es in der Bild Zeitung und deren Abschreiber Kollegen noch nicht gelungen ist diesen herauszufinden? In meinen Augen macht sich kein Verantwortlicher aktuell verrückt, und das zu Recht, weil ich davon ausgehe das die Herren sehr wohl genügend Optionen bereits ins Auge gefasst haben. Und meistens liegt es auch an der anderen Partei warum Verträge nicht unterschrieben werden.
Schaaf wäre auch schon im März hier gewesen wenn er sofort ja gesagt hätte.

Und wo siehst du denn bitte in der Abmeldung der U23, aus der sich in den letzten Jahren nicht einer für die Profimannschaft empfohlen hat, keine Strategie?
Die die es packen können, werden schon im A-Jugendalter an die Profis herangeführt. Siehe Stendera, Waldschmidt, Kempf und Gerezgiher.
Warum sich dann noch so ein Klumpen ans Bein binden?


Die Abmeldung der U23 ist mit Sicherheit nicht falsch. Allerdings ist das an sich noch keine Strategie. Einige dieser Spieler zum Profi zu machen, auch nicht, da ich behaupten wuerde, dass dies zuneachst mal der Einhaltung der Local Player Regel dient. Da nimmt man halt die besten Spieler der Jugend. Den einzigen Vorteil, den ich an den Profivertraegen fuer die jungen Spieler sehe, ist, das sie fruehzeitiger an Profitraining gewoehnt werden. Im Normalfall haben diese Spieler aber noch nicht mal eine echte Chance auf einen Bankplatz, von echter Spielpraxis einmal abgesehen. Besser waere es evtl., jeweils pro Saison 1-2 Spieler hochzuziehen (wie jetzt), diese aber mit 3 oder 4 Jahresvertraegen auszustatten (meistens sind es 2 Jahresvertraege). Das wuerde einen Handlungsspielraum eroeffnen und uns ermoeglichen, den Spieler lokal auszuleihen (FSV Frankfurt, Darmstadt, Wehen Wiesbaden, etc,), damit dieser Spielpraxis sammeln kann. Wir wuerden das Gehalt uebernehmen und der aufnehmende Verein bekaeme einen Spieler mit Potential ohne weitere Kosten.

Meine Aussage zum fehlenden Plan B entnehme ich lediglich den offiziellen Aussagen der Eintracht (Bruchhagen, Huebner, Hellmann, etc.) und nicht den Zeitungsmeinungen. Und da habe ich das Gefuehl, das nicht an einem Strang gezogen wird und einfach keine klare Strategie zu erkennen ist, Die Aussagen sind zum Teil widerspruechlich. Ein Beispiel: "Wir warten die WM ab." klingt einfach anders als"Wir haben konkrete Spieler im Blick, die in unser offensives Fussballkonzept passen, technisch versiert sind und noch Wachstumspotential besitzen.
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Ob man fuer Joselu so viel Geld ausgeben will, ist die eine Frage. Aber man scheint ja in keiner Weise einen Plan B in der Tasche zu haben, sondern spekuliert darauf, dass die reicheren Teams bei der WM einkaufen und dann Spieler von der Bank verpflichtet werden müssen. Zwischen blindem Opportunismus und pragmatischer Strategie herrscht ein schmaler Grat. Momentan sieht es eher nach ersterem aus.

Was die Abmeldung der U23 angeht, hätte ich mir auch gewünscht, dass man ein klares Konzept vorlegt, wie man die Jugendarbeit nun angehen will. Aber es wurde bisher immer nur auf die gesparten Kosten und den Fakt hingewiesen, dass die U23 kein Sprungbrett für den Profikader ist. Eine echte Strategie ist das nicht...
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sotirios005 schrieb:
MagischesViereck schrieb:


... Erst will man sich konsolidieren, dann wieder doch mehr Geld ausgeben. Mir fehlt bei der Eintracht eine klare Linie. ...


Mir ebenfalls. Das erinnert an die U-23-Thematik: Erst verlängert man den Vertrag mit U-23-Trainer Schur - wohlgemerkt als U-23-Trainer - und ein paar Wochen später sucht man für den Mann händeringend einen neuen Job im Nachwuchsbereich, weil mal so eben die U-23 vom Spielbetrieb abgemeldet worden ist.

Und jetzt erzählt Hellmann aktuell, man wolle finanziell "mehr ins Risiko gehen" und das sei auch mit dem AR "so abgesprochen". Da hätte ich diese neu aufgekommene Risikoneigung doch bereits beim "Halten" des Spielers Joselu erwartet. Bei ihm hätte man recht genau gewusst, was er kann und was er nicht kann. Bei jedem anderen weiß man das nicht so genau.


Es ist eben eine grundsaetzliche Frage, was man will. In unserer wirtschaftlichen Lage muss man sich eben teilweise auch als Ausbildungsklub verstehen, der Spieler entwickelt und dann teuer an bessere Klubs verkauft. D.h. jeder Spieler ist grundsaetzlich verkaueflich, wenn dieser nicht fuer die Bedingungen der Eintracht speilen bzw. den Vertrag verlaengern will. D.h, man setzt z. Bsp. weniger auf Ausleihen, schaut wieder mehr auf entwicklungsfaehige Spieler aus der 2. Liga (wie damals Aigner) und schaut, dass man Ausstiegsklauseln einbaut, die einen hohen Gewinn bringen. Sollte das nicht gehen, muss man Wege finden, zu hohen Ausstiegsklauseln zu kommen. Wir haben aus Teufel komm raus eine Mannschaft zusammengehalten, nur um sie jetzt teilweise fuer vergleichsweise wenig Geld an direkte Konkurrenten zu verlieren. Und naechste Saison kann sich das Spiel erneut wiederholen.

Dazu passt auch mein Eindruck, dass bei den Verpflichtungen immer situativ gehandelt zu werden scheint. Oh, wir brauchen einen neuen Rechtsverteidiger bzw. zentralen Mittelfeldspieler, wer ist denn gerade auf dem Markt? Oder wir brauchen einen neuen Stuermer, da fahren wir mal nach Brasilien und schauen, wen wir uns leisten koennen. Normalerweise sollte man eine Liste von potentiellen Kandidaten haben, die genau dem Anforerdungsprofil entsprechen. Bei Chandler und Hasebe sieht es so aus, als ob die Positionen adequat ersetzt worden sind, aber strategisch sind dies andere Spieler. Als Schlussfolgerung sage ich nun, dass die Eintracht die Strategie an die Spieler anzupassen scheint, die sie bekommen kann, anstelle Spieler zu suchen, die an ihre Strategie passt. Und da wollte man ja eigentlich unabhaengig vom Trainer tun.

Mir ist das zu sehr Flickschusterei und zu wenig Konzept, auch, oder gerade wenn man so geringen Handlungsspielraum hat wie die Eintracht. Freiburg hat ein Konzept. Mainz hat ein Konzept. Warum sind wir nicht in der Lage, dauerhaft ein eigenes Konzept zu etablieren und umzusetzen?
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Pepe2010 schrieb:
Bin jetzt doch nachdem mich nach der Trainersuche und den Spielern die uns verlassen haben die Panik erfasst hat verhalten optimistisch.

Hoffe wir setzten das Geld das wir haben für wirklich gute Spieler ein und gehen nicht auf  Masse. Hoffe auf Kittel, Stendera..... und, dass wir es endlich mal schaffen ein neues Kernteam aus jungen motivierten Spielern aufbauen.

Lieber ein schweres nächstes Jahr und dann ein langsamer Aufschwung als jetzt irgendwas kaufen das uns nicht langfristig weiterhilft.

Die einzige Befürchtung liegt bei Trapp, Aigner.., sollten wir es nicht schaffen die Verträge jetzt zu verlängern werden wir Probleme im Folgejahr bekommen.

Ich bin im übrigen nicht der Meinung, dass Schwegler, Rode, Jung so einfach zu ersetzen sind weil sie letzte Saison nicht immer die 100tige Leistung gebracht haben.

Nächstes Jahr 10-15 und dann richtig durchstarten.



Ich finde ebenfalls, dass uns mit Schwegler, Rode und Jung einiges an fussballerischer Qualitaet und Fuehrung innerhalb der Mannschaft verloren gegangen ist. Auch wenn die Spieler teilweise in der vergangenen Saison nicht ausgeschoepft haben. Bayern, Hoffenheim und Wolfsburg haben finanziell andere Moeglichkeiten als wir.

Mit Chandler, Hasebe und Iggy haben wir diese Positionen zwar ersetzt. Ob dies auch gleichwertigen Ersatz darstellt, wird sich zeigen. Offensichtlich stufen die oben genannten Vereine das Potential hoeher ein als das unsere Zugaenge, ansonsten haetten sie wohl selbst zugegriffen.

Neben den Abgaengen, vor allem die an die direkte Konkurrenz (Hoffenheim, Hannover), wuerde ich die Strategielosigkeit bemaengeln. Erst will man sich konsolidieren, dann wieder doch mehr Geld ausgeben. Mir fehlt bei der Eintracht eine klare Linie. Wofuer steht man eigentlich? Momentan, nur fuer phantastische, manchmal fanatische Fans.