Morphium
12419
Morphium schrieb:
Na das macht Kaspersky ja erst recht sympathisch.
Im Ernst, ich mache mir da generell keine Illusionen welches Unternehmen wo wieviel Dreck am Stecken hat. Will gar nicht wissen, welche Verstrickungen die ganzen IT-Unternehmen aus der Silicon Valley mit NSA haben oder was unser VW mit der Bundesregierung usw.
Zusammenarbeit mit der russischen Regierung (Ich sage bewusst nicht Putin) ist für mich kein Ausschlusskriterium.
Da hast du allerdings recht. Ob russisch oder amerikanisch ist oftmals egal.
sind dann halt selber welche, egal Hauptsache Kohle
Nur weil ein russisches Unternehmen uns sponsert? Leute schaltet mal einen Gang zurück. Der Russe oder russische Unternehmen sind nicht per se direkt vom Teufel, auch wenn uns die Öffentlichkeit was anderes suggeriert.
Ich habe übrigens die besagte Meldung auf twitter nicht gefunden, gibt es dafür eine Quelle? Wäre eine schöne Geschichte von so einem Unternehmen und dann auch noch in dieser Höhe gesponsert zu werden.
Ich habe übrigens die besagte Meldung auf twitter nicht gefunden, gibt es dafür eine Quelle? Wäre eine schöne Geschichte von so einem Unternehmen und dann auch noch in dieser Höhe gesponsert zu werden.
Morphium schrieb:
Nur weil ein russisches Unternehmen uns sponsert? Leute schaltet mal einen Gang zurück. Der Russe oder russische Unternehmen sind nicht per se direkt vom Teufel, auch wenn uns die Öffentlichkeit was anderes suggeriert.
Ich habe übrigens die besagte Meldung auf twitter nicht gefunden, gibt es dafür eine Quelle? Wäre eine schöne Geschichte von so einem Unternehmen und dann auch noch in dieser Höhe gesponsert zu werden.
Ich hab mich mal versucht ein bischen schlau zu machen und das auf die Schnelle gefunden. Kaspersky arbeitet mit Putin zusammen, ist das Unternehmen welchem vorgeworfen wird die USA auszuspähen.
Morphium schrieb:
Ich habe übrigens die besagte Meldung auf twitter nicht gefunden, gibt es dafür eine Quelle?
Hier der Link zur twitter Meldung: https://twitter.com/BILD_Eintracht/status/1032924012786196480
Aber für Euch Spielkinder habe ich was...
Wenn die Heimmannschaft im Quali-Spiel (xxx) gespielt hat, kam sie zu xx % auch weiter:
40,4% … 0:0
15,6% … 0:1
3,7% … 0:2
0,0% … 0:3 und höher
68,6% … 1:0
33,0% … 1:1
9,1% … 1:2
0,0% … 1:3 und höher
88,2% … 2:0
58,9% … 2:1
30,8% … 2:2
0,0% … 2:3 und höher
97,8% … 3:0
80,4% … 3:1
52,2% … 3:2
0,0% … 3:3 / 3:4 / 3:5
Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass Luhansk jetzt weiter kommt, ist 40,4 %, die Chance, dass die Rangers weiter kommen, ist 68,6 %.
Die Werte umfassen alle EL-Quali-Spiele seit 2009. Etwaiges Herausrechnen von Setzlisten etc. habe ich mal gelassen, es geht um einen Annäherungswert.
Wenn die Heimmannschaft im Quali-Spiel (xxx) gespielt hat, kam sie zu xx % auch weiter:
40,4% … 0:0
15,6% … 0:1
3,7% … 0:2
0,0% … 0:3 und höher
68,6% … 1:0
33,0% … 1:1
9,1% … 1:2
0,0% … 1:3 und höher
88,2% … 2:0
58,9% … 2:1
30,8% … 2:2
0,0% … 2:3 und höher
97,8% … 3:0
80,4% … 3:1
52,2% … 3:2
0,0% … 3:3 / 3:4 / 3:5
Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass Luhansk jetzt weiter kommt, ist 40,4 %, die Chance, dass die Rangers weiter kommen, ist 68,6 %.
Die Werte umfassen alle EL-Quali-Spiele seit 2009. Etwaiges Herausrechnen von Setzlisten etc. habe ich mal gelassen, es geht um einen Annäherungswert.
Gelöschter Benutzer
Morphium schrieb:
Hast du das selber gemacht oder irgendwo kopiert? Nicht dass ich es dir nicht zutrauen würde, ich weiß ja dass du bisschen krank nach Statistik bist, aber nur so aus Interesse
Das macht der alles selbst. Unser Zahlennerd traut eh keiner Statistik, die er nicht selbst gefälscht hat!
Morphium schrieb:
Hast du das selber gemacht
Natürlich selber. Einfach bei wiki die letzten 10 EL copy und paste , In Excel sortiert und gefiltert und paar Formeln und fertig. War ne Arbeit von 10-15 Minuten. Man muss halt wissen wie, dann geht das flott.
hättest du den post verfasst, wäre so der name wohl programm. In dem fall bin ich mir absolut nicht sicher
propain schrieb:
Der breiten Masse der Bevölkerung geht es schlechter,
Aber ist das denn wirklich so? Umfragen hierzu kommen doch regelmäßig zu anderen Ergebnissen. Stellvertretend zwei Links:
Spiegel Online und Zeit Online
Und auch im globalen Vergleich geht es den deutschen Armen und Abgehängten vergleichsweise überragend...
zappzerrapp schrieb:
Und auch im globalen Vergleich geht es den deutschen Armen und Abgehängten vergleichsweise überragend...
Kommt der Patient zum Arzt und beklagt seine Schmerzen, sagt der Arzt: "Nun stellen Sie sich nicht so an! Schauen Sie aus dem Fenster auf den Friedhof, da wissen Sie was es heißt, wirklich krank zu sein!"
Ernsthaft?
Ich kann nicht sagen, dass ich glücklich darüber bin, wenn du mir ernsthaft weismachen willst, dass RT mit BBC, ARD, ... vergleichbar sein soll. Hatte eigentlich gedacht, dass ich es bei dir noch mit einem ernstzunehmenden Diskutanten zu tun habe. Aber das ist doch schon schwer unter der Gürtellinie.
Mal abgesehen von der russischen Propaganda, RT is einfach auch, was die Zielgruppe angeht, völlig anders aufgestellt.
Aber es ist schon spät, ich versuche es morgen, etwas mehr mit Beispielen zu untermauern. Wobei ich mich ernsthaft frage, ob das überhaupt Sinn ergeben würde. RT... Alter Verwalter...
Mal abgesehen von der russischen Propaganda, RT is einfach auch, was die Zielgruppe angeht, völlig anders aufgestellt.
Aber es ist schon spät, ich versuche es morgen, etwas mehr mit Beispielen zu untermauern. Wobei ich mich ernsthaft frage, ob das überhaupt Sinn ergeben würde. RT... Alter Verwalter...
Ernsthaft?
RT Deutsch ist genauso propagandistisch unterwegs wie BBC, CNN, France24, ARD, Al Jazeera usw. - Die nehmen sich da alle nicht viel, ich sehe das ganz entspannt.
Und nur weil RT Deutsch Wagenknecht toll findet, heißt das nicht, dass Wagenknecht nicht toll ist. Das sind alles Ablenkungsmanöver.
Und nur weil RT Deutsch Wagenknecht toll findet, heißt das nicht, dass Wagenknecht nicht toll ist. Das sind alles Ablenkungsmanöver.
Morphium schrieb:
erst mit einem starken und gesunden Nationalstaat ist es möglich, anderen zu helfen. Geht es mir gut, bin ich eher in der Lage meinen Nachbarn zu helfen.
Wo hast du denn das her?
Sehe ich derzeit, wo es Deutschland so gut wie noch nie geht (ja das sagt die Statistik), überhaupt nicht.
Ganz im Gegenteil. Es geht den Nationalstaat first - Anhängern nur noch darum, irgendwie die eigenen Schäfchen im trockenen zu behalten. Der Rest ist doch egal und muss draußen bleiben.
Andere, ärmere Länder schaffen es dagegen, weit größere Opfer zu bringen.
Das ist doch alles Unfug. Weder will jemand seine (nicht vorhandenen) Schäfchen retten noch andere aussperren. Hier kapieren einige anscheindend die ganze Thematik nicht und kommen mit den üblichen Reflexen die wir seit jeher kennen.
propain hats doch gut beschrieben wem es gut geht und wem nicht. Und denen, denen es nicht gut geht, denen soll es nachher besser gehen.
@Misanthrop: Die Schweiz ist ein Sonderfall, das kannst du nicht schön finden und drehen und wenden wie du willst, sie bleibt trotzdem ein Sonderfall.
propain hats doch gut beschrieben wem es gut geht und wem nicht. Und denen, denen es nicht gut geht, denen soll es nachher besser gehen.
@Misanthrop: Die Schweiz ist ein Sonderfall, das kannst du nicht schön finden und drehen und wenden wie du willst, sie bleibt trotzdem ein Sonderfall.
ja Morphium, die Beiträge von usern, die dem linken Lager nahestehen zeigen, dass man erklären sollte, was man will, wie man was ändern will, was man nicht mehr will usw.
Der untenstehende Pro und Contra-Beitrag von Zeit-Online. zeigt die Diskrepanz in den Auffasungen von SPDlern.
Zu denken geben sollte allen Unterstützern, die Aktivitäten des russischen Senders RT. Ein Zitat aus dem Tagesspiegel vom 22.08.2018:
"Russische Medien unternehmen derweil viel, um die Initiative von Lafontaine und Wagenknecht zu fördern. Der Propagandakanal RT Deutsch trommelt seit Monaten für das Projekt. "Politisch vielversprechend" sei die Initiative, hieß es dort vor zwei Wochen in einem Kommentar. Beklagt wurde in dem Meinungsartikel, dass die Linkspartei ihren "einzigen Superstar" - gemeint war Wagenknecht - "öffentlich demontiert". Und weiter hieß es: "Das Beharren der Kritiker auf einem ,versteckten rechten Kern' der Sammlungsbewegung ist unseriös und unbelegt."
...
"Eingebettet in den Beitrag ist ein 24 Minuten langes Youtube-Video. Dort erläutert die stellvertretende Linken-Fraktionsvorsitzende Sevim Dagdelen, eine der wichtigsten Vertrauten von Wagenknecht in der Linkspartei, im Interview mit dem russischen Staatssender, dass mit der Sammlungsbewegung AfD-Wähler erreicht und zurückgewonnen werden sollen. Dagdelen warb für eine klare Beschränkung der Migration nach Deutschland. Sie sagte, viele Menschen würden unter der ohnehin vorhandenen sozialen Schieflage in Deutschland "noch mehr leiden, weil wir noch mehr Menschen aufnehmen in Deutschland".
https://www.youtube.com/watch?v=FMSnDbnkK6M
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/sammlungsbewegung-aufstehen-sahra-wagenknecht-oskar-lafontaine-pro-contra
Der untenstehende Pro und Contra-Beitrag von Zeit-Online. zeigt die Diskrepanz in den Auffasungen von SPDlern.
Zu denken geben sollte allen Unterstützern, die Aktivitäten des russischen Senders RT. Ein Zitat aus dem Tagesspiegel vom 22.08.2018:
"Russische Medien unternehmen derweil viel, um die Initiative von Lafontaine und Wagenknecht zu fördern. Der Propagandakanal RT Deutsch trommelt seit Monaten für das Projekt. "Politisch vielversprechend" sei die Initiative, hieß es dort vor zwei Wochen in einem Kommentar. Beklagt wurde in dem Meinungsartikel, dass die Linkspartei ihren "einzigen Superstar" - gemeint war Wagenknecht - "öffentlich demontiert". Und weiter hieß es: "Das Beharren der Kritiker auf einem ,versteckten rechten Kern' der Sammlungsbewegung ist unseriös und unbelegt."
...
"Eingebettet in den Beitrag ist ein 24 Minuten langes Youtube-Video. Dort erläutert die stellvertretende Linken-Fraktionsvorsitzende Sevim Dagdelen, eine der wichtigsten Vertrauten von Wagenknecht in der Linkspartei, im Interview mit dem russischen Staatssender, dass mit der Sammlungsbewegung AfD-Wähler erreicht und zurückgewonnen werden sollen. Dagdelen warb für eine klare Beschränkung der Migration nach Deutschland. Sie sagte, viele Menschen würden unter der ohnehin vorhandenen sozialen Schieflage in Deutschland "noch mehr leiden, weil wir noch mehr Menschen aufnehmen in Deutschland".
https://www.youtube.com/watch?v=FMSnDbnkK6M
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/sammlungsbewegung-aufstehen-sahra-wagenknecht-oskar-lafontaine-pro-contra
Ich bin oft in der Schweiz, kenne mich da also gut aus.
Die Schweiz ist ein Sonderfall, das weisst du selber genau. Am Ende ist es dennoch ein Staat, und dieser Staat schützt sich wo es nur geht um dieses Gebilde und die Interessen seiner Bürger am besten zu schützen. Würde dieses Land diese Form von Protektionismus aufgeben, könnte es in der Form nicht mal im Ansatz existieren.
Dass dieses Land genug Leichen im Keller hat ist mir klar aber das ist ein anderes Thema, es geht ja grad um das Modell eines Nationalstaates und da eignet sich die Schweiz hervorragend als Maßstab.
Die Schweiz ist ein Sonderfall, das weisst du selber genau. Am Ende ist es dennoch ein Staat, und dieser Staat schützt sich wo es nur geht um dieses Gebilde und die Interessen seiner Bürger am besten zu schützen. Würde dieses Land diese Form von Protektionismus aufgeben, könnte es in der Form nicht mal im Ansatz existieren.
Dass dieses Land genug Leichen im Keller hat ist mir klar aber das ist ein anderes Thema, es geht ja grad um das Modell eines Nationalstaates und da eignet sich die Schweiz hervorragend als Maßstab.
Rede ich von der bereits erfolgten Preisgabe nationaler Eigenstaatlichkeit in Europa, die man ausdehnen könnte, bin ich Utopist.
Spreche ich von der Schweiz, ist das eben auch nur ein besonderer Fall.
Das gestaltet sich hier argumentativ langsam etwas mühsam für mich.
Ist vielleicht einfach nicht mein Thema. Man muss ja nicht alles verstehen.
Schieße ich mich eben wieder auf die Rechte ein. Da weiß ich, wo ich dran bin, wenn die "Nation!" quäken.
Spreche ich von der Schweiz, ist das eben auch nur ein besonderer Fall.
Das gestaltet sich hier argumentativ langsam etwas mühsam für mich.
Ist vielleicht einfach nicht mein Thema. Man muss ja nicht alles verstehen.
Schieße ich mich eben wieder auf die Rechte ein. Da weiß ich, wo ich dran bin, wenn die "Nation!" quäken.
Morphium schrieb:
Die Forderung nach einem starken Nationalstaat hat nichts aber auch gar nichts mit Ausgrenzung anderer und Abgrenzung von anderen zu tun sondern im Gegenteil, ...
Das halte ich übrigens für abwegig und nicht haltbar.
Ein Nationalstaat gründet sich gerade auf die territorialen Grenzen und die durch die Bevölkerung gebildete, (zumindest vermeintlich) abgrenzbare Nation.
Aber nicht nur auf territoriale Grenzen, sondern auch am Sozialsystem und nur um das geht es.
Was verspricht man sich eigentlich vom Auflösen der Nationalstaaten? Man sieht doch, dass davon nur eine kleine Gruppe (Konzerne, Finanzbanditentum) profitiert? Warum also auf Teufel komm raus die Staaten auflösen?
Was verspricht man sich eigentlich vom Auflösen der Nationalstaaten? Man sieht doch, dass davon nur eine kleine Gruppe (Konzerne, Finanzbanditentum) profitiert? Warum also auf Teufel komm raus die Staaten auflösen?
Morphium schrieb:
Aber nicht nur auf territoriale Grenzen, sondern auch am Sozialsystem und nur um das geht es.
Ich behaupte man, ein Sozialsystem kann nicht nur in einem auf einer einzelnen Nation gegründeten Staatswesen funktionieren.
Schau beispielsweise mal in die Schweiz.
Die Schweizer teilen im Übrigen so wenig eine Sprache oder (sämtliche) kulturelle Eigenschaften wie die oben von Dir m.E. fälschlicherweise zum Beweis des Gegenteils angeführten USA.
Was verspricht man sich eigentlich vom Auflösen der Nationalstaaten? Man sieht doch, dass davon nur eine kleine Gruppe (Konzerne, Finanzbanditentum) profitiert? Warum also auf Teufel komm raus die Staaten auflösen?
Mein verstorbener Großvater würde vermutlich spontan antworten, dass die zunehmende Entnationalisierung Europas mir im Gegensatz zu ihm in über vierzig Lebensjahren, falls sonst nichts, immerhin zweimal je vier Jahre Schützengraben erspart habe. Ich antworte notgedrungen hier mal für ihn. Er blieb im letzten Graben liegen. Für Volk und Nation.
Unterstellt, es gäbe ein in jeder Hinsicht rechtlich geeintes Europa, möglicherweise sogar unter formaler Auflösung aller europäischen Nationslstaaten: Würde Dein Anliegen in irgendeiner Hinsicht gefährdet?
Wie soll das gehen? Wir müssen nur 400km östlich fahren, schon fängt eine neue Sprache, Mentalität, Kultur, Geschichte usw. an. Was bringt diese Gleichmacherei? Diese Gleichmacherei ist ein Trend in der heutigen Zeit, zieht sich wie ein roter Faden durch viele Bereiche wie Religion, Weltanschauung, sexuelle Orientierung usw. - Ich halte davon nichts. Die Vielfalt ist ein Geschenk und sollte geschützt werden.
Wir haben hier in Europa nicht die Voraussetzungen wie in den USA, wo fast ein Kontinent dieselbe Sprache, Kultur und Geschichte hat. Vereinigte Staaten von Europa halte ich für Utopie, zumindest aktuell. Aber um deine Frage zu beantworten: Selbst wenn es möglich wäre, dann nicht in der aktuellen Form was wir unter "EU" kennen. Wo Großkonzerne die Politik bestimmen und die Finanzbranche und über den Dingen schwebt, nein ein solches geeintes Europa möchte ich keinesfalls. Ein demokratisches Europa, wo Bauer x aus y genauso legitimiert ist Prozesse zu entscheiden wie Technokrat v aus z, ja das wärs.
Wir haben hier in Europa nicht die Voraussetzungen wie in den USA, wo fast ein Kontinent dieselbe Sprache, Kultur und Geschichte hat. Vereinigte Staaten von Europa halte ich für Utopie, zumindest aktuell. Aber um deine Frage zu beantworten: Selbst wenn es möglich wäre, dann nicht in der aktuellen Form was wir unter "EU" kennen. Wo Großkonzerne die Politik bestimmen und die Finanzbranche und über den Dingen schwebt, nein ein solches geeintes Europa möchte ich keinesfalls. Ein demokratisches Europa, wo Bauer x aus y genauso legitimiert ist Prozesse zu entscheiden wie Technokrat v aus z, ja das wärs.
Wer sagt denn, dass Befürworter eines starken Nationalstaates sich nicht für die Belange der Drittweltstaaten einsetzen wollen? Woher kommen solche HokusPokus-Ansichten? Ich würde das echt gerne verstehen.
Die Globalisierung, in anderen Worten die freie Entfaltung der Großkonzerne und Finanzmärkte, ist der wahre Feind in diesem Zeitalter. Sie zerstört ganze Sozialstaaten und Gemeinschaften, höhlt sie aus und ermöglicht den bewussten Aufstieg radikaler Kräfte wie die AfD. Die Forderung nach einem starken Nationalstaat hat nichts aber auch gar nichts mit Ausgrenzung anderer und Abgrenzung von anderen zu tun sondern im Gegenteil, erst mit einem starken und gesunden Nationalstaat ist es möglich, anderen zu helfen. Geht es mir gut, bin ich eher in der Lage meinen Nachbarn zu helfen.
Mit marodem Staat, Schulden, Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne usw. im eigenen Land kann ich nicht auch noch dafür sorgen, dass die Näherin in Bangladesch bessere Arbeitsbedingungen vorfindet, ich habe genug im eigenen Land zu tun.
Aber hier wird schon wieder wie woanders zuviel in Schubladen gedacht, "Linke, Rechte blabla" - Damit muss man aufhören, sonst schaffen wir nichts. Einander zuhören ohne unvoreingenommen zu sein, daran müssen wir setzen.
Die Globalisierung, in anderen Worten die freie Entfaltung der Großkonzerne und Finanzmärkte, ist der wahre Feind in diesem Zeitalter. Sie zerstört ganze Sozialstaaten und Gemeinschaften, höhlt sie aus und ermöglicht den bewussten Aufstieg radikaler Kräfte wie die AfD. Die Forderung nach einem starken Nationalstaat hat nichts aber auch gar nichts mit Ausgrenzung anderer und Abgrenzung von anderen zu tun sondern im Gegenteil, erst mit einem starken und gesunden Nationalstaat ist es möglich, anderen zu helfen. Geht es mir gut, bin ich eher in der Lage meinen Nachbarn zu helfen.
Mit marodem Staat, Schulden, Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne usw. im eigenen Land kann ich nicht auch noch dafür sorgen, dass die Näherin in Bangladesch bessere Arbeitsbedingungen vorfindet, ich habe genug im eigenen Land zu tun.
Aber hier wird schon wieder wie woanders zuviel in Schubladen gedacht, "Linke, Rechte blabla" - Damit muss man aufhören, sonst schaffen wir nichts. Einander zuhören ohne unvoreingenommen zu sein, daran müssen wir setzen.
Unterstellt, es gäbe ein in jeder Hinsicht rechtlich geeintes Europa, möglicherweise sogar unter formaler Auflösung aller europäischen Nationslstaaten: Würde Dein Anliegen in irgendeiner Hinsicht gefährdet?
Morphium schrieb:
Die Forderung nach einem starken Nationalstaat hat nichts aber auch gar nichts mit Ausgrenzung anderer und Abgrenzung von anderen zu tun sondern im Gegenteil, ...
Das halte ich übrigens für abwegig und nicht haltbar.
Ein Nationalstaat gründet sich gerade auf die territorialen Grenzen und die durch die Bevölkerung gebildete, (zumindest vermeintlich) abgrenzbare Nation.
Morphium schrieb:
erst mit einem starken und gesunden Nationalstaat ist es möglich, anderen zu helfen. Geht es mir gut, bin ich eher in der Lage meinen Nachbarn zu helfen.
Wo hast du denn das her?
Sehe ich derzeit, wo es Deutschland so gut wie noch nie geht (ja das sagt die Statistik), überhaupt nicht.
Ganz im Gegenteil. Es geht den Nationalstaat first - Anhängern nur noch darum, irgendwie die eigenen Schäfchen im trockenen zu behalten. Der Rest ist doch egal und muss draußen bleiben.
Andere, ärmere Länder schaffen es dagegen, weit größere Opfer zu bringen.
Richtig, der Nationalstaat ist die Grundlage für eine gut funktionierende Demokratie und für den Sozialstaat. Solange wir nicht in einer Art "Weltregierung" leben mit gleichen Gesetzen, Haushalt usw. muss der Nationalstaat gestärkt werden. Und wer ist der Nationalstaat? Du ich mein Nachbar usw. ... - Insofern hat Lafontaine komplett recht wenn er sagt, dass für die Verteidigung linker Werte ein gesunder Nationalstaat unerlässlich ist.
Träumer und Querfrontler aus den Reihen der Linken, Grünen, SPD usw. blicken da nicht durch, weshalb sie reflexartig mit Nationalismus-Vorwürfen um die Ecke kommen. Dabei merken sie nicht, dass sie durch ihr Vorgehen den ideologischen Feinden aus den Reihen der CDU FDP und AfD eigentlich in die Karten spielen.
Träumer und Querfrontler aus den Reihen der Linken, Grünen, SPD usw. blicken da nicht durch, weshalb sie reflexartig mit Nationalismus-Vorwürfen um die Ecke kommen. Dabei merken sie nicht, dass sie durch ihr Vorgehen den ideologischen Feinden aus den Reihen der CDU FDP und AfD eigentlich in die Karten spielen.
Die Linken sind in der Frage Internationalismus oder Nationalstaat oder irgendetwas dazwischen zerstritten. Es sind die Pragmatiker, die mehr auf der Schiene des Nationalstaats fahren und die Verfechter der reinen linken Lehre, nach der es immer noch die internationale Solidarität gibt.
Gregor Gysy hat auf dem Leipziger Parteitag der Linken gesagt:
"Er ist eine zentrale Frage. Bekämpfe ich nur Armut in meiner Gesellschaft oder weltweit? Streite ich für Chancengleichheit nur in meiner Gesellschaft oder weltweit? Kann man überhaupt von sozialer Gerechtigkeit sprechen, wenn sie an der eigenen Landesgrenze stoppt? Kann man überhaupt von Chancengleichheit sprechen, wenn sie nur in einem Land gilt? Ist der Internationalismus nicht eine zwingende Voraussetzung, wenn man für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit eintritt? Ich sage euch ganz offen, auch rechte Bewegungen können sich für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit innerhalb einer Nation einsetzen. Aber sie werden das nie über die nationale Grenze hinaus tun. Und deshalb ist die Frage des Internationalismus eine Kernfrage der linken Bewegung.
....
"Ich sehe also die Entwicklung der Linken in Europa und in Deutschland mit Sorge. Wir dürfen uns vom Grundwert des Internationalismus nicht entfernen. Geschähe dies, wäre einer meiner wichtigsten Gründe, bei den Linken zu sein, entfallen."
Ich sehe "Aufstehen" mehr als eine linke Bewegung die hauptsächlich auf die nationale Karte setzt. Wie z.B. auch Corbyn in UK, der ja mit Labour für den Brexit stimmte.
Eine Spaltung der Linken durch "Aufstehen" ist eher zu erwarten als eine Sammlungsbewegung. Ich halte es aber auch für möglich, dass die ganze Akton den ersten Geburtstag nicht überlebt.
Gregor Gysy hat auf dem Leipziger Parteitag der Linken gesagt:
"Er ist eine zentrale Frage. Bekämpfe ich nur Armut in meiner Gesellschaft oder weltweit? Streite ich für Chancengleichheit nur in meiner Gesellschaft oder weltweit? Kann man überhaupt von sozialer Gerechtigkeit sprechen, wenn sie an der eigenen Landesgrenze stoppt? Kann man überhaupt von Chancengleichheit sprechen, wenn sie nur in einem Land gilt? Ist der Internationalismus nicht eine zwingende Voraussetzung, wenn man für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit eintritt? Ich sage euch ganz offen, auch rechte Bewegungen können sich für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit innerhalb einer Nation einsetzen. Aber sie werden das nie über die nationale Grenze hinaus tun. Und deshalb ist die Frage des Internationalismus eine Kernfrage der linken Bewegung.
....
"Ich sehe also die Entwicklung der Linken in Europa und in Deutschland mit Sorge. Wir dürfen uns vom Grundwert des Internationalismus nicht entfernen. Geschähe dies, wäre einer meiner wichtigsten Gründe, bei den Linken zu sein, entfallen."
Ich sehe "Aufstehen" mehr als eine linke Bewegung die hauptsächlich auf die nationale Karte setzt. Wie z.B. auch Corbyn in UK, der ja mit Labour für den Brexit stimmte.
Eine Spaltung der Linken durch "Aufstehen" ist eher zu erwarten als eine Sammlungsbewegung. Ich halte es aber auch für möglich, dass die ganze Akton den ersten Geburtstag nicht überlebt.
Ich fasse hier mal einige getätigten Prognosen und Unprognosen der Medien zusammen, also auf welchen Tabellenplatz wir von denen am Ende der Saison getippt werden. Einerseits, weil es interessant ist zu sehen wer am Ende komplett falsch lag und somit offiziell als Dilettant abgestempelt werden kann (inoffiziell sind sie es eh) und andererseits, weil ich gerade auf der Abreit nichts besseres zu tun habe.
Um Ergänzungen wird gebeten, da ich auf Anhieb nicht alle gefunden habe.
ran.de
Platz: 9
Aktuell sieht es nach der Klatsche im Supercup gegen die Bayern und dem Erstrundenaus im DFB-Pokal nicht unbedingt rosig aus für die Frankfurter. Aber trotz der namhaften Abgänge von Boateng, Wolf und Hradecky wird sich die Eintracht aus der Krise befreien. Dafür sorgt Vize-Weltmeister Ante Rebic schon, der seinen Vertrag nicht umsonst verlängert hat. Mit Filip Kostic kam gerade erst eine weitere Offensiv-Waffe nach Hessen. Das gesicherte Mittelfeld springt am Saisonende für den Pokalsieger heraus.
t-online.de
Platz: 15
Nach einer holprigen Vorbereitung mit einigen Testspielniederlagen und dem Pleiten-Start gegen Bayern und Ulm ist in Frankfurt gehörig Druck auf dem Kessel. Das neu formierte Team wird allerdings Zeit brauchen, bis es Hütters Philosophie verinnerlicht und sich eine neue Hierarchie herausgebildet hat. Die zusätzliche Belastung durch den Europapokal macht die Sache nicht einfacher. Die Eintracht steht vor einer ganz schweren Saison.
tagesspiegel.de
Platz: Untere Tabellenhälfte
Möglich? Gesichertes Mittelfeld in der Liga und das Überstehen der Gruppenphase im Europapokal. Je weiter der Lauf in der Europa League geht, desto schwerer wird es aber potentiell auch in der Liga. Realistisch? Untere Tabellenhälfte und Aus in der Gruppenphase – Stand jetzt. Denn noch sind ein paar Tage Zeit bis zum Ligastart. Und eine Saison wie die von Köln in der vorigen Saison – überraschend in den Europapokal gekommen, Dreifachbelastung und Umbruch nicht verkraftet, abgestiegen – will wirklich keiner sehen.
90plus.de
Platz: Tendenz nach unten
Die Eintracht dürfte es dieses Jahr sehr schwer haben. Ein so großer Umbruch nicht nur im Kader sondern auch auf der Trainerposition ist generell schon schwer zu kompensieren. Wenn die Einnahmen dann noch ausbleiben, muss der Verein kreativ sein, junge Spieler einbinden. Zumindest der Verbleib von Ante Rebic sowie die Verpflichtung der spannenden Spieler N’Dicka und Torró versprechen positive Augenblicke im Laufe der Saison. Die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb dürfte für einige tolle Momentaufnahmen mit euphorisierten Frankfurter Anhängern sorgen, allerdings droht ähnlich wie beim 1. FC Köln eine Negativspirale. Der Kader wirkt zum jetzigen Zeitpunkt nicht so, als wäre er gerüstet um in zwei Wettbewerben Topleistungen abzurufen. Adi Hütter tritt in seiner Debüt-Saison zudem ein schweres Erbe an und es bleibt abzuwarten ob die Eintracht als Team weiter so einträchtig auftritt wie unter Kovac. Zuletzt muss noch erwähnt werden, dass in dieser Saison andere Teams der vermeintlichen Kragenweite Frankfurts, zum Beispiel Bremen und Stuttgart, auf dem Transfermarkt deutlich vielversprechender agierten. Für die Eintracht ist es ein gutes Jahr, wenn man mit dem Abstieg nichts zu tun hat. Doch das wird von vielen Faktoren, nicht zuletzt vom weiteren Agieren auf dem Transfermarkt abhängig sein.
bundesliga.com
Platz: Klassenerhalt
Kapitän David Abraham betonte gegenüber dem Kicker: "Natürlich werden wir die Auftritte in Europa genießen, aber uns muss klar sein, dass wir in der Bundesliga punkten müssen." Die ganze Stadt fiebert der Rückkehr auf die internationale Bühne entgegen, für die Heimspiele in der Europa League sind bereits alle Karten restlos vergriffen. Die Unterstützung der Fans wird der Mannschaft - und vor allem den jungen Spielern, die die Hessen verpflichtet haben - helfen. Erst einmal muss das Team aber zum Bundesliga-Auftakt ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt in Supercup und Pokal, damit der nächste Dämpfer auf dem Weg zum großen Ziel Klassenerhalt ausbleibt.
n-tv.de
Platz: Gesicherter Mittelfeldplatz
Drei Hochzeiten und kein Todesfall: Der Saisonstart ist wichtig. Wie im Vorjahr geht es zunächst gegen den SC Freiburg. Es folgt ein Heimspiel gegen Bremen. Sechs Punkte sind drin, ebenso wie null. Richtungsweisend könnte im Anschluss die Auswärtsaufgabe bei Borussia Dortmund sein. Bei einem normalen Saisonverlauf hat Eintracht Frankfurt mit dem Abstieg nichts zu tun. Mainz, Freiburg, Nürnberg, Düsseldorf, Hannover sind schlechter aufgestellt. Wolfsburg und Hertha könnten ebenfalls unten reinrutschen. Entscheidend wird sein, wie schnell Hütters Spielstil greifen wird. Gibt es zu Saisonbeginn Erfolgserlebnisse, wäre das hilfreich. Fehlen diese, ist auch ein Negativsog à la Köln möglich. Spätestens aber in der Rückrunde sollte die Eintracht zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist drin, dazu das Erreichen der K.-o.-Runden in der Europa League und als i-Tüpfelchen erneut das Pokalfinale. Man weiß in Frankfurt ja jetzt, wie es geht.
wr.de
Platz: 14
Die Gegenwart ist bei den Hessen schwierig genug: Neben einem neuen Trainer, neuen Spielern soll noch eine neue Philosophie greifen. Der in der Schweiz sehr erfolgreiche Hütter – Meister mit Young Boys Bern - gilt als Anhänger eines risikoreichen Angriffsstils. Allerdings schränkt der Österreicher ein: „Ich stehe für den offensiven Fußball, aber Plan B ist nicht ausgeschlossen.“ Zumal, wenn der Kader noch so viele Baustellen bietet.
Die Tipps zeigen eher nach unten, das heißt wir können uns also auf eine gute und geile Runde in den oberen Gefilden freuen!
Um Ergänzungen wird gebeten, da ich auf Anhieb nicht alle gefunden habe.
ran.de
Platz: 9
Aktuell sieht es nach der Klatsche im Supercup gegen die Bayern und dem Erstrundenaus im DFB-Pokal nicht unbedingt rosig aus für die Frankfurter. Aber trotz der namhaften Abgänge von Boateng, Wolf und Hradecky wird sich die Eintracht aus der Krise befreien. Dafür sorgt Vize-Weltmeister Ante Rebic schon, der seinen Vertrag nicht umsonst verlängert hat. Mit Filip Kostic kam gerade erst eine weitere Offensiv-Waffe nach Hessen. Das gesicherte Mittelfeld springt am Saisonende für den Pokalsieger heraus.
t-online.de
Platz: 15
Nach einer holprigen Vorbereitung mit einigen Testspielniederlagen und dem Pleiten-Start gegen Bayern und Ulm ist in Frankfurt gehörig Druck auf dem Kessel. Das neu formierte Team wird allerdings Zeit brauchen, bis es Hütters Philosophie verinnerlicht und sich eine neue Hierarchie herausgebildet hat. Die zusätzliche Belastung durch den Europapokal macht die Sache nicht einfacher. Die Eintracht steht vor einer ganz schweren Saison.
tagesspiegel.de
Platz: Untere Tabellenhälfte
Möglich? Gesichertes Mittelfeld in der Liga und das Überstehen der Gruppenphase im Europapokal. Je weiter der Lauf in der Europa League geht, desto schwerer wird es aber potentiell auch in der Liga. Realistisch? Untere Tabellenhälfte und Aus in der Gruppenphase – Stand jetzt. Denn noch sind ein paar Tage Zeit bis zum Ligastart. Und eine Saison wie die von Köln in der vorigen Saison – überraschend in den Europapokal gekommen, Dreifachbelastung und Umbruch nicht verkraftet, abgestiegen – will wirklich keiner sehen.
90plus.de
Platz: Tendenz nach unten
Die Eintracht dürfte es dieses Jahr sehr schwer haben. Ein so großer Umbruch nicht nur im Kader sondern auch auf der Trainerposition ist generell schon schwer zu kompensieren. Wenn die Einnahmen dann noch ausbleiben, muss der Verein kreativ sein, junge Spieler einbinden. Zumindest der Verbleib von Ante Rebic sowie die Verpflichtung der spannenden Spieler N’Dicka und Torró versprechen positive Augenblicke im Laufe der Saison. Die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb dürfte für einige tolle Momentaufnahmen mit euphorisierten Frankfurter Anhängern sorgen, allerdings droht ähnlich wie beim 1. FC Köln eine Negativspirale. Der Kader wirkt zum jetzigen Zeitpunkt nicht so, als wäre er gerüstet um in zwei Wettbewerben Topleistungen abzurufen. Adi Hütter tritt in seiner Debüt-Saison zudem ein schweres Erbe an und es bleibt abzuwarten ob die Eintracht als Team weiter so einträchtig auftritt wie unter Kovac. Zuletzt muss noch erwähnt werden, dass in dieser Saison andere Teams der vermeintlichen Kragenweite Frankfurts, zum Beispiel Bremen und Stuttgart, auf dem Transfermarkt deutlich vielversprechender agierten. Für die Eintracht ist es ein gutes Jahr, wenn man mit dem Abstieg nichts zu tun hat. Doch das wird von vielen Faktoren, nicht zuletzt vom weiteren Agieren auf dem Transfermarkt abhängig sein.
bundesliga.com
Platz: Klassenerhalt
Kapitän David Abraham betonte gegenüber dem Kicker: "Natürlich werden wir die Auftritte in Europa genießen, aber uns muss klar sein, dass wir in der Bundesliga punkten müssen." Die ganze Stadt fiebert der Rückkehr auf die internationale Bühne entgegen, für die Heimspiele in der Europa League sind bereits alle Karten restlos vergriffen. Die Unterstützung der Fans wird der Mannschaft - und vor allem den jungen Spielern, die die Hessen verpflichtet haben - helfen. Erst einmal muss das Team aber zum Bundesliga-Auftakt ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt in Supercup und Pokal, damit der nächste Dämpfer auf dem Weg zum großen Ziel Klassenerhalt ausbleibt.
n-tv.de
Platz: Gesicherter Mittelfeldplatz
Drei Hochzeiten und kein Todesfall: Der Saisonstart ist wichtig. Wie im Vorjahr geht es zunächst gegen den SC Freiburg. Es folgt ein Heimspiel gegen Bremen. Sechs Punkte sind drin, ebenso wie null. Richtungsweisend könnte im Anschluss die Auswärtsaufgabe bei Borussia Dortmund sein. Bei einem normalen Saisonverlauf hat Eintracht Frankfurt mit dem Abstieg nichts zu tun. Mainz, Freiburg, Nürnberg, Düsseldorf, Hannover sind schlechter aufgestellt. Wolfsburg und Hertha könnten ebenfalls unten reinrutschen. Entscheidend wird sein, wie schnell Hütters Spielstil greifen wird. Gibt es zu Saisonbeginn Erfolgserlebnisse, wäre das hilfreich. Fehlen diese, ist auch ein Negativsog à la Köln möglich. Spätestens aber in der Rückrunde sollte die Eintracht zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist drin, dazu das Erreichen der K.-o.-Runden in der Europa League und als i-Tüpfelchen erneut das Pokalfinale. Man weiß in Frankfurt ja jetzt, wie es geht.
wr.de
Platz: 14
Die Gegenwart ist bei den Hessen schwierig genug: Neben einem neuen Trainer, neuen Spielern soll noch eine neue Philosophie greifen. Der in der Schweiz sehr erfolgreiche Hütter – Meister mit Young Boys Bern - gilt als Anhänger eines risikoreichen Angriffsstils. Allerdings schränkt der Österreicher ein: „Ich stehe für den offensiven Fußball, aber Plan B ist nicht ausgeschlossen.“ Zumal, wenn der Kader noch so viele Baustellen bietet.
Die Tipps zeigen eher nach unten, das heißt wir können uns also auf eine gute und geile Runde in den oberen Gefilden freuen!
Eigentlich ist der Schnitt der Medien mehr oder weniger genau da wo viele im Forum auch sind die immer von Übergangssaison schreiben.
Wenn hier einer schreibt : Übergangssaison ich rechne mit Platz 13 ,'dann finden das viele vernünftig. Was ist dann so schlimm wenn Medien den selben Platz im Schnitt tippen..?
Wenn hier einer schreibt : Übergangssaison ich rechne mit Platz 13 ,'dann finden das viele vernünftig. Was ist dann so schlimm wenn Medien den selben Platz im Schnitt tippen..?
Spiegel.de:
Platz 10:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-bayern-muenchen-wird-meister-borussia-dortmund-knapp-dahinter-a-1224040.html
"Aber wer würde denn Eintracht Frankfurt ernsthaft den Abstieg vorhersagen?"
Selbstironie haben sie ja....
Platz 10:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-bayern-muenchen-wird-meister-borussia-dortmund-knapp-dahinter-a-1224040.html
"Aber wer würde denn Eintracht Frankfurt ernsthaft den Abstieg vorhersagen?"
Selbstironie haben sie ja....
fromgg schrieb:
Man muss irgendwie wieder politisches Bewusstsein schaffen unter den Leuten. Es ist keins mehr da.
Parteien können das nicht. geht nur so.
Gewiss braucht es politisches Bewusstsein.
Fraglich, ob wir jetzt noch einen linksnationlen Populismus brauchen (Lafontaines "Fremdarbeiter").
A priori je suis contre.
😊
Naja. War klar, dass das kommt!
Wie ich eingangs schon schrieb wird diese Simplifizierung aller Orten zu hören und zu lesen sein. Reduzierung auf leicht erfassbare Details gibt einem ja auch die Möglichkeit sich vor einer eingehenden Auseinsndersetzung mit einem Thema zu drücken.
Und trotzdem spricht Edmund die Hypothek an, mit der das Projekt startet.
Äußerungen solcher Art machen es vor allem den verschreckten Sozialdemokraten und den gemäßigten Linken leicht im schlechtesten Sinne gegen die Bewegung zu polemisieren.
Pfeifen im Walde?
Wie ich eingangs schon schrieb wird diese Simplifizierung aller Orten zu hören und zu lesen sein. Reduzierung auf leicht erfassbare Details gibt einem ja auch die Möglichkeit sich vor einer eingehenden Auseinsndersetzung mit einem Thema zu drücken.
Und trotzdem spricht Edmund die Hypothek an, mit der das Projekt startet.
Äußerungen solcher Art machen es vor allem den verschreckten Sozialdemokraten und den gemäßigten Linken leicht im schlechtesten Sinne gegen die Bewegung zu polemisieren.
Pfeifen im Walde?
Und ja wir brauchen linken Populismus, weil nur so erreichst du die Massen. Durch detaillierte und teils wissenschaftliche Aussagen oder Positionen erreicht man leider nicht die Massen, ist so muss man einfach akzeptieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist eben nicht so hoch, da müssen Stichwörter reingerufen werden und wenigstens bisschen Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Ich habe mich bei denen angemeldet und bin sehr angetan von dieser Bewegung. Verstärkend hinzu kamen die Personen Lafontaine und Wagenknecht, die ich beide sehr schätze und für äußerst profunde Zeitgenossen halte. Auch ihre Aussagen zur Flüchtlingskrise sind mehr als ok, Ziel sollte immer sein die Bedingungen in den dortigen Ländern zu verbessern statt sie weiter auszubeuten und dann alle, die aufgrund dieser Bedingungen abhauen, aufzunehmen. Ich gehe da total konform. Auch andere Positionen zu Punkten wie Nato, Wirtschaft, Euro, demokratischer Sozialismus usw. sprechen mich total an. Es wurde Zeit, dass diese beiden abseits der Linkspartei, von der ich mittlerweile nicht mehr viel halte, eine Bewegung gründen. Ich bin gespannt und optimistisch!
Gelöschter Benutzer
keinabseits schrieb:
Kostic ist weder Fisch noch Fleisch.
Richtig, er ist Fußballprofi!
Gelöschter Benutzer
Morphium schrieb:
Ist auf jedenfall mal geil was hier im Forum heute abgeht, endlich wieder Stimmung in der Bude!
Ist ja fast so wie zu Funkel-Zeiten, da gings hier diskussionsmäßig auch hoch her
Joa, hatte auch kurzzeitig überlegt, ob ich das wirklich gut finde, dass hier einige Schreiber offenbar mit der HSV-Mentalität infiziert sind. Und bei manchen Beiträgen kann man nix tun, als einfach nur den Kopf schütteln. Aber es ist Leben in der Bude. Und das ist ja auch nicht so schlecht.
Im Ernst, ich mache mir da generell keine Illusionen welches Unternehmen wo wieviel Dreck am Stecken hat. Will gar nicht wissen, welche Verstrickungen die ganzen IT-Unternehmen aus der Silicon Valley mit NSA haben oder was unser VW mit der Bundesregierung usw.
Zusammenarbeit mit der russischen Regierung (Ich sage bewusst nicht Putin) ist für mich kein Ausschlusskriterium.