
Motoguzzi999
5819
Das Wichtigste hast du vergessen. Der Mann hat eine Krankenversicherung eingeführt. Gib dir das mal: eine Krankenversicherung. Wtf? Als Nächstes kommt noch einer auf die Idee, Trinkerheime zu finanzieren. Die sollen doch zuhause saufen!
Und was steht drin?
Haliaeetus schrieb:
Und was steht drin?
Wer das liest, ist doof!
Motoguzzi999 schrieb:
Wer das liest, ist doof!
Vor allen Dingen ist es doof, dass durch Außerachtlassen der "Ein Link ist keine Beitragsgrundlage"-Gewohnheit die Diskussion durch diese Antwort auf eine eigentlich berechtigte Frage ins Off Topic abschweift und jetzt eigentlich alles ab da gelöscht werden müsste...
Die ersten Kultusministerien verlieren die Kontrolle...
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-und-schule-nrw-untersagt-schichtunterricht-in-solingen-a-33b297a7-a17c-4b24-8bf8-ee0baf158d18
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-und-schule-nrw-untersagt-schichtunterricht-in-solingen-a-33b297a7-a17c-4b24-8bf8-ee0baf158d18
Und was steht drin?
Gelöschter Benutzer
Motoguzzi999 schrieb:
Die ersten Kultusministerien verlieren die Kontrolle...
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-und-schule-nrw-untersagt-schichtunterricht-in-solingen-a-33b297a7-a17c-4b24-8bf8-ee0baf158d18
Wir hatten das Thema ja schon mehrfach in den letzten Tagen. So sehr ich die gesamtgesellschaftliche Überlegung nachvollziehen kann, dass Kitas und Schulen im Regelbetrieb bleiben, so sehr halte ich es gleichzeitig für einen Tanz auf dem Vulkan. Und ich hoffe, dass Ministerien und Schulämter dann Leuten an der Basis keine Knüppel zwischen die Beine werfen, wenn sie gute und umsetzbare Konzepte haben, die vom Regelunterricht abweichen.
Adlerdenis schrieb:
Swen mit W ist Kult. Aber mir kommt es auch so vor, als ob sich sein Repertoire seit vielen Jahren auf 3 Lieder beschränkt
Ich war mal auf 'nem fünfzigsten Geburtstag, wo er engagiert war und kann bestätigen, dass sich die Anzahl der Lieder im Repertoire an einer Hand abzählen lässt.
Der Gastgeber war not amused und als dann noch die Saiten gerissen sind wär's fast eskaliert.
Wird Zeit, dass der Kerl mal Songs wie: "We are the Champions", "One moment in time", "Simply the best" oder auch "Tage wie diese" in sein Repertoire aufnimmt. Kein Wunder, dass wir immer im MIttelfeld rumkrebsen bei dem Geleier! Wahrscheinlich hat der seine Playlist noch von Bruchhagen und Fukel diktiert bekommen.
Ich glaube, die BER-Witze werden wir noch eine Weile machen können. Die zweite Bauphase hat ja eben erst begonnen.
https://www.der-postillon.com/2020/11/LIN.html
https://www.der-postillon.com/2020/11/LIN.html
Gelöschter Benutzer
Diegito schrieb:Brodowin schrieb:
Inzwischen ist aber selbst Andreas Gassen (Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) als Mitherausgeber des Positionspapiers von seiner Meinung abgerückt und unterstützt den Kurs der Bundeskanzlerin.
Das klingt hier aber ganz anders...
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117947/KBV-Chef-Gassen-will-wiederholte-Lockdowns-vermeiden
Der Artikel ist von heute.
Auch wenn es jetzt hier off topic wird und eher ins D&D gehört nur kurz dazu.
Aus einer Pressemitteilung der KBV, ebenfalls von heute:
„Das Ziel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel klar benannt und wird von uns auch unterstützt: Wir müssen die hohen Infektionszahlen unbedingt und konsequent senken“, erklärte heute Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Er verband damit die Hoffnung, „dass die von Kanzlerin und Ministerpräsidenten beschlossenen und nun geltenden Maßnahmen eines teilweisen Lockdowns auch die erhofften Effekte bringen.“
Quelle: https://www.kbv.de/html/2020_48991.php
Er verband damit die Hoffnung, dass die erhofften Effekte eintreten. Zu hoffen kann auch bedeuten, dass man das beabsichtigte Ergebnis nicht erwartet, aber trotzdem den Wunsch verspürt, es möge so kommen. Eintrachtfans kennen diese Bedeutung des Wortes hoffen zur Genüge. Was ich damit sagen will, ist, dass dies auch eine diplomatische Formulierung sein kann. Mal abwarten, was von der KBV noch so kommt.
Heute beim Mc Donalds gewesen und endlich mal locker nen Parkplatz bekommen, weil nur noch McDrive und zur Abholung innen auf war und die ganzen Jugendlichen / jungen Leute nicht mehr den ganzen Laden "füllen".
War richtig angenehm.
Danke Corona!
War richtig angenehm.
Danke Corona!
Und? Hat‘s geschmeckt?
Motoguzzi999 schrieb:
In meiner eigenen Klasse hat man bis vor zwei Wochen nach solchen Kontakten die Leute noch nach Hause geschickt. Wir mussten sogar Sitzpläne mit Kontaktdaten beim Gesundheitsamt abgeben.
Nach Hause geschickt ja. Aber rein von dem, was das Gesundheitsamt bei uns im Kreis in Quarantäne stecken muss, ist das tatsächlich so, dass erst 15 Minuten + X Face-to-Face ohne Maske dafür langen. Die Schule selbst kann das natürlich gerne schärfer durchführen. Aber das Minimum ist das, was ich beschrieben habe.
Wir unterscheiden ja zwischen Betretungsverbot und Quarantäne. Betretungsverbot gilt nur für die Schule.
Diegito schrieb:
Das klingt hier aber ganz anders...
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117947/KBV-Chef-Gassen-will-wiederholte-Lockdowns-vermeiden
Der Artikel ist von heute.
Er möchte wiederholte Lockdowns vermeiden? Das ist wie Weltfrieden. Den will auch jeder. Oder volle Stadien. Die sind zumindest mehrheitsfähig.
Das ist aber halb so wild, man gewöhnt sich mit der Zeit daran, wie dieser Zeitreisende berichtet:
https://www.der-postillon.com/2020/10/zeitreisender.html
https://www.der-postillon.com/2020/10/zeitreisender.html
miraculix250 schrieb:planscher08 schrieb:
Frage mich sowieso wie man den Schulbetrieb in der Form noch rechtfertigen kann. Hier in Hanau und Umland treten jetzt permanent Coronafälle auf. Da braucht man auch nicht Cafés und Kinos schließen. Da steckt man sicher seltener an.
Schule ist vermutlich gesamtgesellschaftlich betrachtet wohl ein klitzekleinesbisschen wichtiger als Cafés und Kinos.
Sehe ich vollkommen ein. Kleine Anekdote, der Elternbeirat wollte reagieren und hat eine gute Filteranlage bestellt. Würde abgelehnt. Da wird dann schön bei Minus Temperaturen gelüftet. Sehr Fortschrittlich
Bei uns gab es eine Anweisung von oben, solche Angebote freundlich abzulehnen. Begründung: es gebe keine Evidenz, dass die Anlagen etwas nützen, bei unsachgemäßer Bedienung könne sogar eine Gefahr von den Geräten ausgehen. Und was unsachgemäße Bedienung angeht, sind wir Lehrer unschlagbar.
Motoguzzi999 schrieb:
Bei uns gab es eine Anweisung von oben, solche Angebote freundlich abzulehnen. Begründung: es gebe keine Evidenz, dass die Anlagen etwas nützen, bei unsachgemäßer Bedienung könne sogar eine Gefahr von den Geräten ausgehen. Und was unsachgemäße Bedienung angeht, sind wir Lehrer unschlagbar.
Ich verstehe das Schulamt nicht. Es wäre doch kaum ein Problem das zu lösen. Nein es ist unglaublich schwerfällig. Da merkt man das hauptsächlich Pädagogen am Werk sind. Eh da Entscheidungen getroffen werden ist die Pandemie vorbei.
planscher08 schrieb:
Frage mich sowieso wie man den Schulbetrieb in der Form noch rechtfertigen kann. Hier in Hanau und Umland treten jetzt permanent Coronafälle auf. Da braucht man auch nicht Cafés und Kinos schließen. Da steckt man sicher seltener an.
Schule ist vermutlich gesamtgesellschaftlich betrachtet wohl ein klitzekleinesbisschen wichtiger als Cafés und Kinos.
miraculix250 schrieb:planscher08 schrieb:
Frage mich sowieso wie man den Schulbetrieb in der Form noch rechtfertigen kann. Hier in Hanau und Umland treten jetzt permanent Coronafälle auf. Da braucht man auch nicht Cafés und Kinos schließen. Da steckt man sicher seltener an.
Schule ist vermutlich gesamtgesellschaftlich betrachtet wohl ein klitzekleinesbisschen wichtiger als Cafés und Kinos.
Um nicht zu sagen systemrelevant
propain schrieb:
Nicht schön wie man mit der Gesundheit der Schüler und Lehrer spielt und sich die Regel so hinbiegt wie man sie gerade braucht.
Die Regel gilt in BaWü zB seit 5 Monaten und zwar grundsätzlich an allen Orten.
In meiner eigenen Klasse hat man bis vor zwei Wochen nach solchen Kontakten die Leute noch nach Hause geschickt. Wir mussten sogar Sitzpläne mit Kontaktdaten beim Gesundheitsamt abgeben.
Motoguzzi999 schrieb:
In meiner eigenen Klasse hat man bis vor zwei Wochen nach solchen Kontakten die Leute noch nach Hause geschickt. Wir mussten sogar Sitzpläne mit Kontaktdaten beim Gesundheitsamt abgeben.
Nach Hause geschickt ja. Aber rein von dem, was das Gesundheitsamt bei uns im Kreis in Quarantäne stecken muss, ist das tatsächlich so, dass erst 15 Minuten + X Face-to-Face ohne Maske dafür langen. Die Schule selbst kann das natürlich gerne schärfer durchführen. Aber das Minimum ist das, was ich beschrieben habe.
Die Mathelehrerin und die Deutschlehrerin meiner einen Tochter haben jetzt auch CoViD19. Um den Laden einigermaßen am Laufen zu halten, fährt man jetzt im Gesundheitsamt mit der Regel, dass man 15 Minuten Kontakt ohne Maske in einem ungelüfteten Raum haben muss, damit man als Kontaktperson gilt und ein Betretungsverbot bekommt. Das kommt natürlich im Schulalltag kaum vor. Außer vielleicht, ich bitte einen Schüler zu mir ans Pult und lasse ihn ohne Maske Schillers Glocke aufsagen. Bei uns rechnet man intern damit, dass bald die Pandemiestufe 3 kommt, dann muss die Politik reagieren und es gibt vielleicht geteilte Gruppen. Wenn dann noch Lehrer da sind...
Frage mich sowieso wie man den Schulbetrieb in der Form noch rechtfertigen kann. Hier in Hanau und Umland treten jetzt permanent Coronafälle auf. Da braucht man auch nicht Cafés und Kinos schließen. Da steckt man sicher seltener an.
Ich hatte gestern 12 h gearbeitet und danach ne Flasche Äppler gekippt und war entsprechend on Fire. Vielleicht ergibt sich ja mal irgendwann eine Gelegenheit den Themenkomplex live auszudiskutieren. Kommt einfach an den Container
Motoguzzi999 schrieb:
Ich hatte gestern 12 h gearbeitet und danach ne Flasche Äppler gekippt und war entsprechend on Fire. Vielleicht ergibt sich ja mal irgendwann eine Gelegenheit den Themenkomplex live auszudiskutieren. Kommt einfach an den Container
Der Container: ich hoffe es kommt sehr schnell wieder der Tag, an dem ich mich hier wieder durchdrängeln, pöbeln und schubsen muss!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nicht die ungewohnte Stimmung im Stadion (kenne ich so ähnlich noch aus den 70ern und 80ern) war das, was mich bei den Spielen gegen Bielefeld und Hoppenheim irritiert hat!
Nein, es war die gespenstige Athmosphäre rund um den Container und dem Wach!
Grausig & gruselig
Auch nach den Spielen: nur tot - wenn ich da z.B. nur an den Typen mit der Gibson und seinen Hardrockriffs denke!
Die verschärften Maßnahmen und Beschränkungen sind nicht als Bewertung der Hygienekonzepte zu verstehen, die in den Bundesligastadien in den letzten Wochen zum Einsatz gekommen sind. Diese haben funktioniert. Man hat es nicht bereuen müssen, diese Risiken eingegangen zu sein - und genau das darf man dabei nie vergessen: Es handelte sich immer um Risiken, die man mit eingeschaltetem Kopf, aber auch sehenden Auges eingegangen ist! Zu einer Zeit, als es in Deutschland keine Risikogebiete gab.
Das hat sich nun in den letzten zwei, drei Wochen grundlegend geändert. Also nach dem Heimspiel gegen Hoffenheim, das noch bei einer 7-Tage-Inzidenz von gut 40 in Frankfurt vor ein paar Tausend Fans ausgetragen worden ist. Inzwischen ist ganz Hessen ein Risikogebiet und Frankfurt hat eine Inzidenz von etwa 200.
Die Gesundheitsämter sind überlastet, eine Nachverfolgung aller Kontaktpersonen kann schon seit Tagen nicht mehr gewährleistet werden.
Natürlich will man angesichts dieser Situation, die sich grundlegend zum Negativen gewandelt hat, das Risiko "Fußball vor Fans" nicht mehr eingehen. Weil man es sich jetzt überhaupt nicht mehr leisten könnte, im Nachhinein eines Besseren belehrt zu werden, falls es sich infektionstechnisch doch mal als dumme Idee entpuppen sollte.
Diese Stunde hat jetzt geschlagen. Hellmann kann da gerne anderer Meinung sein und die wirtschaftlichen und strukturellen Interessen von Eintracht Frankfurt als oberste Priorität erachten. Aber ich kann das gleichzeitig aktuell als Fan, Mitglied und Dauerkarteninhaber nicht tun und finde es deshalb derzeit (leider) völlig angemessen, dass die Politik dem Profisport wieder engere Grenzen aufzeigt und hoffe, dass Hellmann mit seinem Vorstoß keinen Erfolg haben wird.
Das hat sich nun in den letzten zwei, drei Wochen grundlegend geändert. Also nach dem Heimspiel gegen Hoffenheim, das noch bei einer 7-Tage-Inzidenz von gut 40 in Frankfurt vor ein paar Tausend Fans ausgetragen worden ist. Inzwischen ist ganz Hessen ein Risikogebiet und Frankfurt hat eine Inzidenz von etwa 200.
Die Gesundheitsämter sind überlastet, eine Nachverfolgung aller Kontaktpersonen kann schon seit Tagen nicht mehr gewährleistet werden.
Natürlich will man angesichts dieser Situation, die sich grundlegend zum Negativen gewandelt hat, das Risiko "Fußball vor Fans" nicht mehr eingehen. Weil man es sich jetzt überhaupt nicht mehr leisten könnte, im Nachhinein eines Besseren belehrt zu werden, falls es sich infektionstechnisch doch mal als dumme Idee entpuppen sollte.
Diese Stunde hat jetzt geschlagen. Hellmann kann da gerne anderer Meinung sein und die wirtschaftlichen und strukturellen Interessen von Eintracht Frankfurt als oberste Priorität erachten. Aber ich kann das gleichzeitig aktuell als Fan, Mitglied und Dauerkarteninhaber nicht tun und finde es deshalb derzeit (leider) völlig angemessen, dass die Politik dem Profisport wieder engere Grenzen aufzeigt und hoffe, dass Hellmann mit seinem Vorstoß keinen Erfolg haben wird.
Dass die verschärften Maßnahmen nicht als Bewertung der Hygienekonzepte zu verstehen sind, ist klar. Andernfalls hätte man ja auch die Schulen schließen müssen. Bei uns besteht das Hygienekonzept im Wesentlichen aus Lüften und dem Masken tragen. Abstandshaltung, wo es möglich ist, also gar nicht. Da könnte man glatt zum Zyniker werden.
Motoguzzi999 schrieb:
Ich halte es für gefährlich, dass Leute, die nachweislich dazu beitragen haben, dass wir gut durch diese Pandemie kommen ( und ja damit meine ich auch den Vorstand von EF)
Wo hat der Vorstand von Eintracht Frankfurt dazu beigetragen das wir gut durch die Pandemie kommen? Der hat vielleicht dazu beigetragen das die Eintracht gut durch die Pandemie kommt (was uns alle freut), aber der Beitrag für die Allgemeinheit ist doch marginal.
sgevolker schrieb:Motoguzzi999 schrieb:
Ich halte es für gefährlich, dass Leute, die nachweislich dazu beitragen haben, dass wir gut durch diese Pandemie kommen ( und ja damit meine ich auch den Vorstand von EF)
Wo hat der Vorstand von Eintracht Frankfurt dazu beigetragen das wir gut durch die Pandemie kommen? Der hat vielleicht dazu beigetragen das die Eintracht gut durch die Pandemie kommt (was uns alle freut), aber der Beitrag für die Allgemeinheit ist doch marginal.
Was haben die Römer für uns getan?
Scherz beiseite, z.B. die Spendenaktionen.
Motoguzzi999 schrieb:
Scherz beiseite, z.B. die Spendenaktionen.
Die toll und löblich war, zu einem Teil aber auch von den Fans getragen wurde und die ich nicht mit "dafür gesorgt das wir gut durch die Pandemie kommen" bezeichnen würde. Aber ich möchte das auch nicht kleinreden, ich finde bisher hat sich die Eintracht ja auch sehr gut verhalten, man sollte den Bogen nur nicht überspannen. Aktuell fehlt mir persönlich jedes Verständnis für das öffentliche lamentieren und androhen von Klagen.
Wie man es schafft, eine Problematik auf einen Ausschnitt zu fokusieren und ein Eigeninteresse darüber argumentativ zu transportieren, dafür ist dieses Thema geradezu ein Paradebeispiel!
Hier wird von "Hygienekonzepten" gesprochen und dann alles was vom Lockdown "trotz guter Konzepte" betroffen ist munter vermengt.
Von der Gaststätte über Oper, Theater, Konzerte, Kleinkunst, alles in einen Topf.
Jetzt kann man, zurecht, darüber streiten, was genau Sinn macht und was überflüssige Härten schafft. Auch ich sehe da manche Inkonsistenz im staatlichen Vorgehen.
Völlig unzulässig finde ich allerdings, das von etlichen Lobbyisten vorgebrachte Argument, es gäbe ja keine nachgewiesenen Infektionen aus dem jeweiligen Bereich. Keine nachgewiesenen Infektionen heißt allerdings nicht, dass es keine gab.
Ich meine gelesen zu haben, dass 70, 80 Prozent der derzeitigen Infektionen unbekannten Ursprungs sind. Ich glaube Söder hat da was zu gesagt. Dafür habe ich jetzt keine Quelle und sollte ich mich da falsch erinnern, sorry.
Darüber hinaus - und da komme ich azf meinen Eingangssatz hinaus - ist es unmöglich, das jewrilige Ereignis in seiner Bedeutung für die pandemische Entwicklung, isoliert zu betrachten.
Geöffnete Kneipen, Theater, Hotels und 8000 Zuschauer im Waldstadion bedeuten eben auch eine Erhöhung der Mobilität in der Bevölkerung. Mehr ÖPNV Fahrten, mehr Menschen die sich im Foyers, Eingangsbereichen, in Warteschlangen in größeren Gruppen zusamnenfinden, ohne dass das Hygienekonzept der jeweiligen Veranstaltung darauf irgendeinen Einfluss hat.
Es geht darum eben diese Mobilität, eben diese Nebenprozesse von Freizeitaktivitäten radikal herunter zu fahren.
Und es sagt viel über unser gesellschaftliches Konstrukt aus, dass jeder für sich seine Partikularinteressen isoliert vertritt, für sich die Ausnahme möchte, sich letztlich einen Dreck um die Gesamtschau schert.
Da bin ich dankbar, dass die Politik in diesem Land noch so gut funktioniert, dass die Interessen der Gemeinschaft über diesen galoppierenden Egoismus gestellt werden.
Und, damit das mal klar ist: meine Frau und ich haben Einbußen von ca. 1/3 unseres Nettoeinkommens, ich argumentiere hier also nicht aus dem Elfenbeinturm!
Hier wird von "Hygienekonzepten" gesprochen und dann alles was vom Lockdown "trotz guter Konzepte" betroffen ist munter vermengt.
Von der Gaststätte über Oper, Theater, Konzerte, Kleinkunst, alles in einen Topf.
Jetzt kann man, zurecht, darüber streiten, was genau Sinn macht und was überflüssige Härten schafft. Auch ich sehe da manche Inkonsistenz im staatlichen Vorgehen.
Völlig unzulässig finde ich allerdings, das von etlichen Lobbyisten vorgebrachte Argument, es gäbe ja keine nachgewiesenen Infektionen aus dem jeweiligen Bereich. Keine nachgewiesenen Infektionen heißt allerdings nicht, dass es keine gab.
Ich meine gelesen zu haben, dass 70, 80 Prozent der derzeitigen Infektionen unbekannten Ursprungs sind. Ich glaube Söder hat da was zu gesagt. Dafür habe ich jetzt keine Quelle und sollte ich mich da falsch erinnern, sorry.
Darüber hinaus - und da komme ich azf meinen Eingangssatz hinaus - ist es unmöglich, das jewrilige Ereignis in seiner Bedeutung für die pandemische Entwicklung, isoliert zu betrachten.
Geöffnete Kneipen, Theater, Hotels und 8000 Zuschauer im Waldstadion bedeuten eben auch eine Erhöhung der Mobilität in der Bevölkerung. Mehr ÖPNV Fahrten, mehr Menschen die sich im Foyers, Eingangsbereichen, in Warteschlangen in größeren Gruppen zusamnenfinden, ohne dass das Hygienekonzept der jeweiligen Veranstaltung darauf irgendeinen Einfluss hat.
Es geht darum eben diese Mobilität, eben diese Nebenprozesse von Freizeitaktivitäten radikal herunter zu fahren.
Und es sagt viel über unser gesellschaftliches Konstrukt aus, dass jeder für sich seine Partikularinteressen isoliert vertritt, für sich die Ausnahme möchte, sich letztlich einen Dreck um die Gesamtschau schert.
Da bin ich dankbar, dass die Politik in diesem Land noch so gut funktioniert, dass die Interessen der Gemeinschaft über diesen galoppierenden Egoismus gestellt werden.
Und, damit das mal klar ist: meine Frau und ich haben Einbußen von ca. 1/3 unseres Nettoeinkommens, ich argumentiere hier also nicht aus dem Elfenbeinturm!
Das klingt doch schon ganz anders.
@rt
Ich halte es für gefährlich, dass Leute, die nachweislich dazu beitragen haben, dass wir gut durch diese Pandemie kommen ( und ja damit meine ich auch den Vorstand von EF), jetzt an den Pranger gestellt werden (shame on you). FA klingt jetzt aber schon viel differenzierter, jetzt verstehe ich auch wieder, was er meint.
@rt
Ich halte es für gefährlich, dass Leute, die nachweislich dazu beitragen haben, dass wir gut durch diese Pandemie kommen ( und ja damit meine ich auch den Vorstand von EF), jetzt an den Pranger gestellt werden (shame on you). FA klingt jetzt aber schon viel differenzierter, jetzt verstehe ich auch wieder, was er meint.
Motoguzzi999 schrieb:
Ich halte es für gefährlich, dass Leute, die nachweislich dazu beitragen haben, dass wir gut durch diese Pandemie kommen ( und ja damit meine ich auch den Vorstand von EF)
Wo hat der Vorstand von Eintracht Frankfurt dazu beigetragen das wir gut durch die Pandemie kommen? Der hat vielleicht dazu beigetragen das die Eintracht gut durch die Pandemie kommt (was uns alle freut), aber der Beitrag für die Allgemeinheit ist doch marginal.
Wir befinden uns offenbar in einer Phase der Diskussion, in der es nicht mehr um Team Gesundheit gegen Team Wirtschaft geht, sondern in der sich die Mitglieder von Team Gesundheit gegenseitig angehen. Das halte ich für gefährlich.
Motoguzzi999 schrieb:
Wir befinden uns offenbar in einer Phase der Diskussion, in der es nicht mehr um Team Gesundheit gegen Team Wirtschaft geht, sondern in der sich die Mitglieder von Team Gesundheit gegenseitig angehen. Das halte ich für gefährlich.
Kannst du erklären, was du damit meinst?
Motoguzzi999 schrieb:FrankenAdler schrieb:Brodowin schrieb:
https://www.kicker.de/einen-zuschauer-ausschluss-halte-ich-fuer-juristisch-angreifbar-788681/artikel
Meiner Meinung nach gibt Axel Hellmann derzeit kein gutes Bild ab. In einer Zeit, in der es gesamtgesellschaftlich darum geht, Kontakte im Freizeitbereich auf ein absolutes Minimum runter zu fahren, finde ich solche Aussagen, wie in dem Kicker-Link nicht optimal (um es mal vorsichtig zu formulieren).
Shame on you Hellmann!
Egoistischer Lobbyist!
Da gehen Sympathien schneller über den Jordan, als ein Sprint Kostics dauert.
Sollte sich die Führung der Eintracht zur Speerspitze dieser widerlichen Kommerzmafia mausern, geh ich kotzen und bin raus! Aus dem Verein und aus dem Mitfiebern mit dem seelenlosen Produkt!
Ich kann diese Interpretation in keiner Weise nachvollziehen und verstehe den Frust all jener, die mit überzeugenden Hygienekonzepten, ihren Beitrag dazu geleistet haben, das öffentliche Leben, so gut es geht, aufrecht zu erhalten. Die Eintracht macht damit keinen Gewinn, so viel ist klar. Es geht hier um die Bindung an die Fans, so weit das möglich ist. Was soll man denn sonst machen? All die Kulturstätten, die Lesungen veranstalten, Konzerte machen, Ausstellungen organisieren, sind das auch alles Lobbyisten? Shame on you Oper, Theater, Kasperltheater?
Ich gebe dir recht, dass bei manchen Leuten, die Sympathien schneller über den Jordan gehen, als Kostics Sprint dauert, aber nur wenn die Eintracht sich jetzt tot stellt.
Zunächst darf ich meiner Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, dass du Angestellte von größtenteils öffentlichen Theatern und Musiktheatern, kleine private Bühnen und deren Mitarbeiter und Darsteller mit einem Millionengetriebe vergleichst, bei dem die Protagonisten Millionengehälter einstreichen.
Äpfel und Birnen guzzi! Oder einfacher: polemischer Dreck den du da ablässt. Geschmacklos noch dazu, weil hier Leute tatsächlich einer existenzbedrohenden Maßnahme ausgesetzt sind, während Kostic, Hasebe oder Trapp nichts, aber auch gar nix befürchten müssen, selbst wenn sie arbeitslos werden!
Eigentlich nicht dein Niveau mein Lieber!
Und hey - wenn die Fans die Bindung verlieren, dann bestimmt nicht, weil sich Hellmann nicht genug zum Cheflobbyisten aufgeschwungen hat.
Schon eher deshalb, weil der ganze Kommerzzirkus so gnadenlos in der Selbstoffenbarung hängt.
Setz doch mal die Scheuklappen ab! An Trapp und Hasebe habe ich nun wirklich nicht gedacht. Ich dachte eher an die Leute, für die die Eintracht bisher ein beträchtlicher Teil ihres Lebens war. Wie kommst du darauf, dass ich mir Sorgen um Millionäre mache?
Gelöschter Benutzer
Diegito schrieb:
Ist das nicht sein Recht? Und ist das nicht sogar seine verdammte Pflicht?
Er kann labern was er will. Darf man trotzdem die Frage stellen, wie verantwortungsvoll das gerade ist?
Latürlich, aber man darf das in einem Forum ja auch diskutieren oder etwa nicht? Und die Antwort war ja, es sei verantwortungsvoll. Muss man ja nicht teilen, die Meinung, aber halt wenigstens begründen, warum man anderer Meinung ist.
Motoguzzi999 schrieb:
Latürlich, aber man darf das in einem Forum ja auch diskutieren oder etwa nicht? Und die Antwort war ja, es sei verantwortungsvoll. Muss man ja nicht teilen, die Meinung, aber halt wenigstens begründen, warum man anderer Meinung ist.
Genau, wir diskutieren. Brodowin ist ein toller Gesprächspartner, der oft andere Standpunkte hat als ich aber daraus lerne ich auch. Manche seiner Standpunkte lehne ich ab, bei anderen komme ich ins grübeln.
Das geht mir bei vielen anderen Usern genauso. Deshalb bin ich so gerne hier aktiv. Ich hatte zwar auch schon meine Krisen hier, gerade beim Thema Corona... aber grundsätzlich ist das hier schon deutlich angenehmer als auf anderen Portalen wie z.b. fb
Satiriker Trevor Noah hat mal die absolut härtesten Skandale von Obama in seiner Amtszeit aufgelistet und wie Fox News darauf reagiert hat:
https://www.youtube.com/watch?v=bb-4LGi5bXU
Inklusive: Was muss man für ein Präsident sein, einen Selfie-Stick zu benutzen? Und: Was muss man für ein Präsident sein, einen Fahrradhelm zu benutzen? No Shit! Fahrradhelm = Skandal. FAHRRADHELM!
Das toppt natürlich um Längen unbedeutende Kleinigkeiten von Trump, wie:
* In eine friedlich protestierende Menge mit Tränengas und Rubberbullets schießen lassen, um ein Propagandafoto vor einer Kirche zu schießen
* Nazis als "Very Fine People" zu bezeichnen
* Als Multimillionär weniger Steuern als ein Busfahrer zu bezahlen
* Chinas Konzentrationslager für Uiguren zu befürworten
* ausländische Kräfte den Wahlkampf beeinflussen lassen (war nur 2 mal!)
* mit einem Amtsenthebungsverfahren konfrontiert zu werden
* Familien an der US-mexikanischen Grenze auseinander zu reißen (meine Güte! Es werden lediglich die Eltern von 545 Kindern vermisst)
* 30.000 Menschen durch eigene Rallys mit Covid 19 anstecken, da Sicherheitsmaßnahmen verpönt sind... was in 700 Toten mündete
* Vier dunkelhäutigen US-Amerikanerinnen (!) und Kongressabgeordneten zu sagen, dass sie zurück gehen sollten, wo sie hergekommen sind (wurde ja in der selben Nano-Sekunde noch befolgt!)
* ein geheimes chinesisches Bankkonto zu besitzen, während man dem Kontrahenten unterstellt, eine Marionette Chinas zu sein
* Kriegsveteranen als A'schlöcher und Versager bezeichnen
* Russische Kopfgelder auf US-Soldaten ignorieren
* Falschaussagen bezüglich eines Hurricans tätigen, eine Wetterkarte mit einem Filzstift korrigieren und das Wetteramt aufgrund deren Korrektur bedrohen
Und nur unbedeutende 20.000 Lügen.
Aber: Fahrradhelm, Leute! Und der Selfie-Stick!