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oezdem

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WuerzburgerAdler schrieb:

Richtig, genau darum geht es. Man will einen organisierten Zugriff auf die Flüchtlinge behalten und das geht zentralisiert in Sammelunterkünften einfach besser/leichter.
Es ist im Übrigen nicht so, dass das flache Land ausgespart wird. Gerade die Turnhallen in ländlichen Gebieten sind derzeit nahezu vollständig mit Flüchtlingen belegt. Und nicht nur die Turnhallen, auch alte Schulen, Rathäuser etc. werden derzeit umgerüstet.

Frage an dich:

Diese Turnhallensituation ist doch ne beidseitige Katastrophe. Sportler können ihren Sport nicht mehr ausüben, Schüler keinen Sportunterricht mehr genießen, weil man im Winter auch nicht auf Sportplätze ausweichen kann, und viele der Turnhallen sind auch noch direkt an Schulen angeschlossen, so dass auch der normale Schulbetrieb beeinträchtig wird.

Auf der anderen Seite sind die Flüchtlinge mit der Situation auch unzufrieden, weil sie auf engstem Raum mit Leuten zusammen leben müssen, mit denen sie sich teilweise Auseinandersetzungen liefern (müssen).

Glaubst du denn, dass sich diese Situation in absehbarer Zeit ändern wird?
Wohin sollen die ganzen Leute? So schnell, wie sie nachströmen, können gar keine passenden Unterkünfte entstehen, also wird sich die Situation doch eher noch verschlimmern als verbessern!?
Und wenn die Turnhallen auch nach dem Winter genutzt werden müssen, weiß ich, was das für einen Ärger gibt.

Worauf ich hinaus will: So lange niemand eine Lösung hat, und es wird wohl auch niemand eine finden in Anbetracht der Masse, wird Deutschland gar nichts anderes übrig bleiben, als den Zustrom zumindest deutlich zu reduzieren. Und nach welchen Kriterien lässt man dann Leute rein und weißt andere wieder ab? Z.B. nur noch Familien mit Kindern?
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Blablablubb schrieb:

Diese Turnhallensituation ist doch ne beidseitige Katastrophe. Sportler können ihren Sport nicht mehr ausüben, Schüler keinen Sportunterricht mehr genießen, weil man im Winter auch nicht auf Sportplätze ausweichen kann, und viele der Turnhallen sind auch noch direkt an Schulen angeschlossen, so dass auch der normale Schulbetrieb beeinträchtig wird.

dazu nur kurz, da heute morgen zufällig auf tagesschau.de in einem sog. faktencheck zu den gerüchten über flüchtlinge gelesen:

Tagesschau schrieb:
Gerücht 4: "Wegen belegter Turnhallen fällt der Sportunterricht aus"


Das stimmt so nicht. Ein Sprecher des bayerischen Kultusministeriums stellt klar, dass "der Sportunterricht überwiegend regulär stattfinden kann". Zwar gebe es in Bayern einige belegte Turnhallen. Bei einer stichprobenartigen Umfrage des Ministeriums habe sich aber herausgestellt: "Häufig finden sich andere Lösungen, damit der Sportunterricht dennoch stattfinden kann, beispielsweise durch Ausweichturnhallen, Zusammenlegung von Gruppen oder - je nach Witterung - auch draußen."
In Baden-Württemberg sieht es ähnlich aus: Bei den 5000 Schulen im Land seien derzeit 30 bis 40 Turnhallen von Flüchtlingen belegt. Damit der Sportunterricht in aller Regel dennoch stattfinden kann, würden die Schulen kreativ, sagt eine Ministeriumssprecherin gegenüber tagesschau.de: "Die Schulen weichen beispielsweise in Turnhallen von Nachbargemeinden aus, bauen den Stundenplan um, machen Sport im Klassenzimmer oder besuchen ein Fitnessstudio."


Da für die Belegung der Hallen die Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte zuständig sind, gibt es bei den Kultusministerien aber keine zentralen Statistiken über den Unterrichtsausfall. Die Ministerien stützen sich bei ihren Aussagen deshalb auf Umfragen und den Erfahrungsaustausch mit den Schulen. In NRW kann man tagesschau.de deshalb nur mitteilen, dass derzeit insgesamt 83 Schulturnhallen durch Flüchtlinge belegt sind. 58 von 396 Kommunen seien betroffen.


In Hamburg beispielsweise ist derzeit überhaupt keine Schulturnhalle belegt, der Unterricht findet also überall statt.

Tagesschau: Stimmen die Gerüchte über Flüchtlinge?

was mich unabhängig davon ja bei der ganzen diskussion darüber, ob wir das schaffen oder nicht, immer so wundert: die deutschen sind doch sonst immer so überzeugt von ihrem land. man gehört in der eigenen wahrnehmung immer zu den stärksten, den größten, den besten. was haben alle ihr ego aufpoliert, als brasilien vom platz gefegt wurde, wie stolz ist der gemeine deutsche auf seine autos, sein "made in germany" und was nicht noch alles. der deutsche ist in der eigenen wahrnehmung schon immer einer der ersten anwärter auf die krone der schöpfung gewesen, einer der ganz großen in der welt.

und was sehe ich heute? ein land, voll von von angst und sorgen zerfressenen menschen, die sich duckmäuserisch hinstellen und ständig heulen: "das geht nicht, das schaffen wir nicht". warum auf einmal so mutlos? andere haben es schon gesagt: es gibt gar keine alternative dazu, es zu schaffen. jetzt gibt es also endlich mal die chance, größe zu zeigen und herausforderungen anzunehmen. also dann, ****** hoch und angepackt! und zwar alle von uns!
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oezdem schrieb:  


reggaetyp schrieb:
Ich war übrigens gestern bei Irie Révoltés in der Batschkapp.


Ui, da hätten einige der hier schreibenden Puls & Blutdruck gehabt.
Allein die Sprechchöre, Shirts und Fahnen im Publikum...


alles geistige brandstifter


nee, im ernst, gute band und gute konzerte! leider schon echt ne weile nicht mehr gesehen.

Waren übrigens recht viele Eintrachtfans da.
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sehr schön, so muss das sein
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Ich verstehe die ganze Rassismus-Diskussion nicht.

Was Rassimus ist, ist m. E. klar definiert: Die Ablehnung, Ausgrenzung, Dikriminierung eines Menschen aus Gründen, für die er nichts kann: Also z. B. Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, etc...
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LDKler schrieb:

Ich verstehe die ganze Rassismus-Diskussion nicht.


Was Rassimus ist, ist m. E. klar definiert: Die Ablehnung, Ausgrenzung, Dikriminierung eines Menschen aus Gründen, für die er nichts kann: Also z. B. Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, etc...

ja, das sehe ich prinzipiell auch so. die frage nach definitionen und der wunsch nach einer individuellen auslegung kam ja auch nicht von mir.

ich sehe das thema aber eigentlich als nicht so besonders thread-fern an. an manchen punkten muss man eben auch über grundsätzliches reden, um die diskussion weiterführen zu können. sonst redet man immer wieder aneinander vorbei. gerade beim thema rassismus habe ich den eindruck, dass hier weder ein konsens bezüglich der definition herrscht, noch die bereitschaft bei einigen da ist, sich damit überhaupt auseinanderzusetzen. und ohne jetzt hier jedem der anderer meinung als ich ist die sog. rassismus-keule überbraten zu wollen, muss es meiner ansicht nach doch möglich sein, auch oder vielleicht gerade in diesem zusammenhang darüber zu sprechen.

andererseits sehe ich auch, dass uns das scheinbar zu diesem zeitpunkt nicht weiter bringt. dass wir das aber im weiteren verlaufe ggf. erneut thematisieren müssen, mag ich nicht ausschließen. so zumindest meine persönliche meinung.
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Ich war übrigens gestern bei Irie Révoltés in der Batschkapp.

Ui, da hätten einige der hier schreibenden Puls & Blutdruck gehabt.
Allein die Sprechchöre, Shirts und Fahnen im Publikum...
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reggaetyp schrieb:

Ich war übrigens gestern bei Irie Révoltés in der Batschkapp.


Ui, da hätten einige der hier schreibenden Puls & Blutdruck gehabt.
Allein die Sprechchöre, Shirts und Fahnen im Publikum...

alles geistige brandstifter

nee, im ernst, gute band und gute konzerte! leider schon echt ne weile nicht mehr gesehen.
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oezdem schrieb:  


Tafelberg schrieb:
dass das Thema Rassismus so schwierig ist, hätte ich nicht gedacht.


rassismus ist natürlich kein leichtes thema. wenn es so wäre, hätten wir vielleicht längst weniger davon auf der welt, wer weiß. und wenn er nicht immer und überall negiert würde, könnte man vielleicht auch konstruktiv drüber diskutieren.


@alle: auch wenn es schwer fällt und in den fingern juckt: ignoriert doch einfach mal den dm-sge. die diskussion mit ihm bringt schon lange nix mehr außer dass man sich sinnlos ärgert. muss doch nicht sein.

zu Rassismus: Hatte ein Ironie Smiley vergessen, eigentlich ist die Definition von R. eben nicht schwierig.

zu DM-SGE: er hat das Recht seine Meinung zu äußern auch wenn seine Relativierungen oft unerträglich sind.
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Tafelberg schrieb:

zu Rassismus: Hatte ein Ironie Smiley vergessen, eigentlich ist die Definition von R. eben nicht schwierig.


zu DM-SGE: er hat das Recht seine Meinung zu äußern auch wenn seine Relativierungen oft unerträglich sind.

der umgang mit rassismus scheint halt ein schwieriger zu sein. rassismus wird täglich ge- und erlebt, wenn wirklich alles so einfach wäre müsste das doch nicht sein.

und klar darf dm-sge seine meinung äußern, ich möchte es ihm nicht verbieten. ich persönlich sehe halt keinen sinn mehr darin, darauf zu antworten.
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Blablablubb schrieb:  


FrankenAdler schrieb:
wenn eine Abgrenzung von Menschen zu anderen Menschen auf Grund von Staatsangehörigkeit, Aussehen, Religion oder Herkunft passiert, pflege ich von Rassismus zu sprechen.


Na dann ist ja alles gut. Denn dann sind deiner Meinung nach ja fast alle Menschen Rassisten. Denn eine Abgrenzung ergibt sich doch schon automatisch durch verschiedene Staatsangehörigkeit oder Religion. Da reicht dann aber auch schon das Fansein eines Vereins. Das grenzt nämlich auch von anderen Fans ab. Und territorial sind die Abgrenzungen ja sogar auf Karten eingezeichnet.


Also damit sollte dieses leidige Thema dann auch mal beendet sein!

dass das Thema Rassismus so schwierig ist, hätte ich nicht gedacht.
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Tafelberg schrieb:

dass das Thema Rassismus so schwierig ist, hätte ich nicht gedacht.

rassismus ist natürlich kein leichtes thema. wenn es so wäre, hätten wir vielleicht längst weniger davon auf der welt, wer weiß. und wenn er nicht immer und überall negiert würde, könnte man vielleicht auch konstruktiv drüber diskutieren.

@alle: auch wenn es schwer fällt und in den fingern juckt: ignoriert doch einfach mal den dm-sge. die diskussion mit ihm bringt schon lange nix mehr außer dass man sich sinnlos ärgert. muss doch nicht sein.
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Ich fragte IHN, wo Rassismus für IHN anfängt, da helfen deine schönen Links kaum weiter!

Und wie du an den verschiedenen Definitionen erkennen kannst, gibt es da keine einheitliche Bewertung, sondern nur subjektive.

Also komme ich mit Sicherheit nicht selbst drauf, weil jeder das anders beurteilt. So warte ich also ab, ob von ihm noch was dazu kommt.

Und danach wäre es durchaus förderlich, wenn alle mal zum Thema zurück kommen, anstatt sich gegenseitig anzugreifen.
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Blablablubb schrieb:

Ich fragte IHN, wo Rassismus für IHN anfängt, da helfen deine schönen Links kaum weiter!


Und wie du an den verschiedenen Definitionen erkennen kannst, gibt es da keine einheitliche Bewertung, sondern nur subjektive.

ja, ich habe mich da einfach mal eingeklinkt, sorry.

ich halte ehrlich gesagt nicht sehr viel davon, ein thema wie rassismus nur auf subjektiver ebene zu diskutieren. das führt zu nix außer einer "nein-doch"-diskussion. viel eher berufe ich mich dann auf leute, die sich beruflich und aus wissenschaftlicher sicht mit dem phänomen beschäftigen und stelle fest, dass die davon offensichtlich einiges verstehen.

ein immer wiederkehrendes problem des rassismus ist, dass menschen die sich rassistisch geäußert oder verhalten haben, das vehement abstreiten können und/oder nicht wahr haben wollen. auf der anderen seite stehen aber die rassistisch beleidigten oder die, denen gegenüber der rassismus ausgeübt wird. wenn nun jeder sagen kann, dass dieses oder jenes nicht rassistisch war, stehen die ziemlich alleine da und können sich nichtmal wehren. ziemlich einseitige geschichte, oder? daher halte ich es für unabdinglich dass es allgemeine und im besten fall universelle definitionen gibt, nach denen sich jeder richten kann. dass man davon nicht jede teilen muss, steht auf einem anderen blatt.

memmis und fredricksons definitionen sind jetzt auch nicht einfach irgendwelche x-beliebigen, sondern die, die in der rassismusforschung mit am anerkanntesten sind. hast du sie überhaupt gelesen? mach mal, ist interessant! dann kannst du ja immer noch sagen, warum du sie nicht teilst.
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oezdem schrieb:

aber ganz so der tolle hecht war der kant eben auch nicht. das wollte ich nur kurz einwerfen.

Nur ganz kurz noch dazu:

Niemand ist perfekt und man ist ein Kind seiner Zeit.
Damals allgemein gängige Ansichten mit heutigen Maßstäben zu beurteilen ist wenig hilfreich bei der Beurteilung von Lebensleistungen.

Gerade weil er trotz des damaligen Denkens neue Ansätze entwickeln konnte, die auch 250 Jahre später hilfreich wären, wenn sie mehr das Handeln bestimmen würden, machen ihn in meinen Augen sehr wohl zu einem "tollen Hecht".
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Schaedelharry63 schrieb:

Nur ganz kurz noch dazu:


Niemand ist perfekt und man ist ein Kind seiner Zeit.
Damals allgemein gängige Ansichten mit heutigen Maßstäben zu beurteilen ist wenig hilfreich bei der Beurteilung von Lebensleistungen.


Gerade weil er trotz des damaligen Denkens neue Ansätze entwickeln konnte, die auch 250 Jahre später hilfreich wären, wenn sie mehr das Handeln bestimmen würden, machen ihn in meinen Augen sehr wohl zu einem "tollen Hecht".

naja, ich seh es nicht ganz so, aber ist ja auch nicht weiter schlimm, wir sind im kern ja eigentlich derselben meinung.

was das damalige denken angeht, glaube ich halt nicht, dass kant so ganz "unschuldig" daran war. er hat ja zum beispiel mit dem einflussreichen "über die verschiedenen rassen der menschen" von 1775 auch aktiv dazu beigetragen. auch wenn er abgesehen davon neue ansätze entwickelt haben mag und natürlich auch nicht der erste und einzige war, der in diese richtung geschrieben hat.

einer "das war damals halt so"-argumentation kann ich in gewissen grenzen ja auch durchaus etwas abgewinnen. aber auch etwaige "tolle hechte" dürfen retrospektiv kritisch betrachtet werden. um nichts mehr und nichts weniger geht es mir hier. und, dann muss man auch ganz unverblümt sagen: kant war halt rassist. alte zeiten hin oder her.
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FrankenAdler schrieb:

Warum sollten sich Rassisten von Rassismus abgrenzen?
Ich weiß schon, man darf hier nicht all zu genau benennen, wo Rassismus anfängt und "Besorgtheit" aufhört, aber wenn ich mir die letzten drei Seiten anschau und lese was hier so einige von sich geben - ja was soll ich da denn dann für einen Begriff wählen?

Es wäre tatsächlich mal interessant zu wissen, wo für dich Rassismus anfängt. Sicher kannst du uns dann auch erklären wer hier im Thread Rassist ist und warum genau!?
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Blablablubb schrieb:

Es wäre tatsächlich mal interessant zu wissen, wo für dich Rassismus anfängt.

dazu der einfachheit halber nur mal kurz zwei wikipedialinks. lies es einfach selbst nach:

Rassismusdefinition nach Albert Memmi

und

Rassismusdefinition nach Fredrickson

Blablablubb schrieb:

Sicher kannst du uns dann auch erklären wer hier im Thread Rassist ist und warum genau!?

ja, das ist sicherlich kein problem. vielleicht kommst du aber auch von selbst drauf.
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gibt es eigentlich irgend einen anderen grund so vehement für jung zu sein, ausser dass er bei der eintracht war und hier aus der gegend kommt?

der war, als er uns verließ, ein leicht überdurchschnittlicher spieler in einer durchschnittlichen mannschaft. die nächste stufe hat er nicht geschafft, warum auch immer. das liegt jetzt schon länger zurück und seitdem hat er kaum gekickt. ich bin überhaupt kein bisschen sicher, dass er uns weiter helfen würde.

das hat überhaupt nichts damit zu tun dass ich sauer auf ihn wäre oder etwas gegen ihn hätte, ehrlich nicht. aber ich empfinde das als romatik.
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peter schrieb:

gibt es eigentlich irgend einen anderen grund so vehement für jung zu sein, ausser dass er bei der eintracht war und hier aus der gegend kommt?


der war, als er uns verließ, ein leicht überdurchschnittlicher spieler in einer durchschnittlichen mannschaft. die nächste stufe hat er nicht geschafft, warum auch immer. das liegt jetzt schon länger zurück und seitdem hat er kaum gekickt. ich bin überhaupt kein bisschen sicher, dass er uns weiter helfen würde.


das hat überhaupt nichts damit zu tun dass ich sauer auf ihn wäre oder etwas gegen ihn hätte, ehrlich nicht. aber ich empfinde das als romatik.

naja, jung war bei uns in den letzten jahren einfach der beste der auf der position gespielt hat. seitdem er uns verlassen hat, hatten wir auf der position bisher keinen gleichwertigen ersatz, auch wenn ich chandler nicht so schlecht sehe, wie viele hier. und auch wenn ich ignjovskis leistungen zumeist akzeptabel fand. ich kann den wunsch nach jung schon nachvollziehen, auch wenn ich vollkommen bei dir bin in der frage, ob er überhaupt auf anhieb eine hilfe für uns sein kann.

aber ich mag den jung(en) und würde mich freuen, wenn wir ihn in seiner alten verfassung momentan auf dem platz hätten. und irgendwie kann ich mir sogar vorstellen, dass er für die eintracht auch finanzielle abstriche in kauf nehmen würde... ich glaube ihm sogar, dass ihm der wechsel damals sauschwer gefallen ist. und ja, ein grund ist auch, dass er aus der gegend kommt.

das mag naiv sein. aber ein bisschen romantik gehört ja auch dazu
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oezdem schrieb:

andererseits dürften vielen von ihnen die werte eines kant gar nicht so fremd sein. der ging nämlich davon aus, dass nur die "weiße rasse" vernunftbegabt sei und befand sich somit ideologisch vollständig innerhalb rassistischer theorien.

Kant postulierte zu seiner Zeit einen Grundsatz, wie eine Gemeinschaft innerhalb eines Staatsgebildes - übrigens war Preußen damals weder "deutsch" noch homogen in seiner Bevölkerungsstruktur -  miteinander umgehen sollte.

Nicht mehr und nicht weniger.

Das vor mehr als 250 Jahren darüber hinaus mangels besserer Erkenntnisse die von Dir dargestellten Menschenbilder "up to date" waren (allgemein verbreitet war die aus der Antike stammende und im 18. Jahrhundert stark verbreitete „Klimatheorie“, die geographische und klimatische Umweltbedingungen als prägend darstellten), denen auch Kant folgte, tut dem keinen Abbruch.

Aber so ist das eben:

Die eigentliche Lebensleistung historischer Personen wird ignoriert, die Person selbst heruntergebrochen und eingeschränkt auf damalige Standarts und diese Singularität wird anschließend für eigene Ziele - nach heutigem Standart! -  mißbraucht.

Mit dieser Vorgehensweise kann ich auch aus Goethe einen Befürworter des Alkoholismus machen, weil es zu seiner Zeit üblich war, selbst Kleinkindern zur Stärkung ein Selbstgebrautes zu kredenzen.
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Schaedelharry63 schrieb:

Kant postulierte zu seiner Zeit einen Grundsatz, wie eine Gemeinschaft innerhalb eines Staatsgebildes - übrigens war Preußen damals weder "deutsch" noch homogen in seiner Bevölkerungsstruktur -  miteinander umgehen sollte.


Nicht mehr und nicht weniger.


Das vor mehr als 250 Jahren darüber hinaus mangels besserer Erkenntnisse die von Dir dargestellten Menschenbilder "up to date" waren (allgemein verbreitet war die aus der Antike stammende und im 18. Jahrhundert stark verbreitete „Klimatheorie“, die geographische und klimatische Umweltbedingungen als prägend darstellten), denen auch Kant folgte, tut dem keinen Abbruch.


Aber so ist das eben:


Die eigentliche Lebensleistung historischer Personen wird ignoriert, die Person selbst heruntergebrochen und eingeschränkt auf damalige Standarts und diese Singularität wird anschließend für eigene Ziele - nach heutigem Standart! -  mißbraucht.


Mit dieser Vorgehensweise kann ich auch aus Goethe einen Befürworter des Alkoholismus machen, weil es zu seiner Zeit üblich war, selbst Kleinkindern zur Stärkung ein Selbstgebrautes zu kredenzen.

ja, wie ich erwähnt hatte, stimme ich dir ja auch grundsätzlich in dem was du geschrieben hast zu.

mir wird nur zu oft vergessen, dass der viel-zitierte kant und auch andere aufklärer eben ihre grundsätze als nur für "die weiße rasse" gültig ansahen, da die anderen ja ohnehin nicht vernunftbegabt seien. das ist eben auch ein teil der wahrheit. diese zu unterschlagen löst bei mir immer bauchschmerzen aus, wenn ich von kant lese oder höre.

dass das damals vielleicht up-to-date war ist die eine sache. aber das ist meiner ansicht nach kein grund, es gänzlich unter den tisch zu kehren. es gibt viele dinge, die zu ihrer zeit als selbstverständlich galten, heute aber bestenfalls als überholt angesehen werden oder kritisiert werden. sklaverei zum beispiel. das war auch mal ziemlich up-to-date. heute würde aber auch keiner sagen: "ei jo, des war halt so". oder der völkermord im ehemaligen deutsch-südwestafrika. galt damals auch als legitim. war aber kacke und wird heute auch weitestgehend so bewertet.

na gut, vielleicht hat diese diskussion in diesem thread eigentlich nicht viel zu suchen. wollte das jetzt auch gar nicht so auschweifend diskutieren. aber ganz so der tolle hecht war der kant eben auch nicht. das wollte ich nur kurz einwerfen.
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oezdem schrieb:

stimmt, du hast merkel die schuld daran gegeben, das habe ich schon auch so gelesen. die kausalkette bleibt aber die gleiche: viele geflüchtete -> erfolg und radikalisierung von pegida.

Eben nicht! Viele Geflüchtete UND nicht überzeugende Reaktion darauf, das macht Radikalisierung. Wenn halbwegs ein roter Faden erkennbar gewesen wäre, wie reagiert werden soll, wäre da weniger passiert. Abqualifizieren von Bedenken als Stimmungsmache und Fremdenfeindlichkeit tat auch einen guten Teil dazu. Das hat sich ja absolut geändert.

oezdem schrieb:

das würde im umkehrschluss auch bedeuten, dass deutschland kein problem mit rechtsextremismus hat, solange es keine ausländer gibt.

Warum?

oezdem schrieb:

und dass die hochburgen von pegida orte sind, an denen der ausländeranteil verschwindend gering ist, zeigt ja auch dass diese von dir beschriebene kausalkette nicht stimmig ist.

Die müssen doch nicht genau da sein, wo sich sowas bildet, das Problem muss existieren. Der Osten ist  rechtsextremistisch stärker besetzt, daher bildet sich das da eher.
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Eintracht-Er schrieb:

Eben nicht! Viele Geflüchtete UND nicht überzeugende Reaktion darauf, das macht Radikalisierung. Wenn halbwegs ein roter Faden erkennbar gewesen wäre, wie reagiert werden soll, wäre da weniger passiert. Abqualifizieren von Bedenken als Stimmungsmache und Fremdenfeindlichkeit tat auch einen guten Teil dazu. Das hat sich ja absolut geändert.

das mag jetzt korinthenkackerei sein, aber was wäre denn eine für die pegidioten überzeugende reaktion? doch eigentlich nur, den zuzug von geflüchteten zu stoppen oder zumindest stark zu minimieren. letztlich läuft es also auf das gleiche heraus. aber es bringt auch nichts, darüber jetzt eine große debatte zu beginnen. am ende geht es hier um die radikalisierung und darum, dass diese schon von anfang an zu befürchten war, da pegida sich von anfang an in diese richtung positioniert hat. wenn auch zu beginn vielleicht etwas mehr versucht wurde, den schein zu wahren.

Eintracht-Er schrieb:

Die müssen doch nicht genau da sein, wo sich sowas bildet, das Problem muss existieren. Der Osten ist  rechtsextremistisch stärker besetzt, daher bildet sich das da eher.

darauf wurde ja inzwischen schon sehr richtig geantwortet. habe da erstmal nichts hinzuzufügen.
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Hofemer63 schrieb:

Ich bin nicht beim Training und kann das so nicht beurteilen. Was ich aber sagen kann ist, dass Spieler schnell erkennen, ob der Mitspieler was mit dem Ball anfangen kann oder nicht. Ist das nicht erkennbar, dann spielen die den Ball zu einem anderen, wenn die Möglichkeit da ist. Das hat nix mit Mobbing zu tun, sondern mit der individuellen Qualität des Spielers.

Das ist natürlich richtig, auch Tobitor hat das ja so schon gesagt. Vollkommen klar.

Worum es mir geht: entweder habe ich einen jungen Zunkunftsspieler, den ich "heranführen" will, oder ich habe ihn nicht. Immerhin ist der Knabe serbischer U-Nationalspieler. Und dann kann ich solche Nicht-Beachtungs-Aktionen der Mannschaft, so verständlich und nachvollziehbar sie auch sein mögen, nicht durchgehen lassen. Weder dies noch das Nicht-Anbieten des Nachwuchsmannes. Kinners, das ist doch "Vereinskapital", was sich da auf dem Trainingsplatz versteckt! Und wenn das nicht klappt, muss man doch eingreifen!

Ich weiß nicht. Irgendwie hab ich scheinbar eine ganz krude Vorstellung von den Aufgaben einer sportlichen Leitung.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Weder dies noch das Nicht-Anbieten des Nachwuchsmannes. Kinners, das ist doch "Vereinskapital", was sich da auf dem Trainingsplatz versteckt! Und wenn das nicht klappt, muss man doch eingreifen!


Ich weiß nicht. Irgendwie hab ich scheinbar eine ganz krude Vorstellung von den Aufgaben einer sportlichen Leitung.

wer weiß, jetzt wo veh erkannt hat, dass die mannschaft sich nicht alleine trainieren kann ("die brauchen mich jetzt", wtf? vorher nicht, oder was?) und er den trainingsberichten zufolge mehr eingreift, nimmt er sich "zeitnah" vielleicht auch dieser thematik an... ich hoffe es zumindest.
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peter schrieb:

mein zorn auf rassismus und gesellschaftliche ungerechtigkeit ist nicht von politiktheorie untermauert, sondern von dem was ich für gerechtigkeit halte. "leben und leben lassen" und "was du nicht willst dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu". eigentlich ganz simpel.

Grundsätze von Friedrich dem Großen (Jeder soll nach seiner Facon seelig werden) und Immanuel Kant (kategorischer Imperativ) - 2 Beispiele herausragender preussischer Tugenden, die heute ob der Reduzierung Preussens auf "Militarismus" gerne verdrängt werden.

Diese Prinzipien würden heutzutage von  PERFIDA und ihren Lemmingen wahrscheinlich ebenfalls als Gutmenschentum und linksromantisches Gedöns bezeichnet.

Dabei sind gerade das Werte, die das sog. christliche Abendland ausmachen. Das unterschlagen die PERFIDA-Organisatoren gerne und die Lemminge wollen sowas gar nicht so genau wissen.
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Schaedelharry63 schrieb:

Grundsätze von Friedrich dem Großen (Jeder soll nach seiner Facon seelig werden) und Immanuel Kant (kategorischer Imperativ) - 2 Beispiele herausragender preussischer Tugenden, die heute ob der Reduzierung Preussens auf "Militarismus" gerne verdrängt werden.


Diese Prinzipien würden heutzutage von  PERFIDA und ihren Lemmingen wahrscheinlich ebenfalls als Gutmenschentum und linksromantisches Gedöns bezeichnet.


Dabei sind gerade das Werte, die das sog. christliche Abendland ausmachen. Das unterschlagen die PERFIDA-Organisatoren gerne und die Lemminge wollen sowas gar nicht so genau wissen.

gebe dir hier natürlich grundsätzlich recht, in dem sinne, dass die angebliche "verteidigung des abendlands" gerade durch anhänger von pegida ausgemachter quatsch ist.

andererseits dürften vielen von ihnen die werte eines kant gar nicht so fremd sein. der ging nämlich davon aus, dass nur die "weiße rasse" vernunftbegabt sei und befand sich somit ideologisch vollständig innerhalb rassistischer theorien.

ein kleines beispiel:

Immanuel Kant schrieb:

Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die N.... sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften. […] Die N.... von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege. (Zensierung des N-Worts von mir)

hier noch 2 links zum weiterlesen:

Der verschwiegene Rassismus der Philosophen

Wikipediaartikel zur Rassentheorie in der Aufklärung
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DM-SGE schrieb:

Richtig.
Du scheinst ja doch ab und zu mal was zu begreifen. Ich staune. Gedopt?

du bist nicht wirklich witzig.

wo sind sie denn nun, die aussortierten sachsen? ich hoffe denen hat niemand die häuser angezündet. und hogesa musste sich ja nicht einmal umbenennen.
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peter schrieb:

wo sind sie denn nun, die aussortierten sachsen? ich hoffe denen hat niemand die häuser angezündet. und hogesa musste sich ja nicht einmal umbenennen.

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oezdem schrieb:

ich glaube nicht, dass man den geflüchteten die schuld daran geben sollte, dass pegida sich immer weiter radikalisiert hat.

Hab ich auch nicht.
Die Schuld hat die Handhabung dieses Stromes, das anfängliche geschehen Lassen und nicht die Flüchtlinge selber
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Eintracht-Er schrieb:

Hab ich auch nicht.
Die Schuld hat die Handhabung dieses Stromes, das anfängliche geschehen Lassen und nicht die Flüchtlinge selber

stimmt, du hast merkel die schuld daran gegeben, das habe ich schon auch so gelesen. die kausalkette bleibt aber die gleiche: viele geflüchtete -> erfolg und radikalisierung von pegida.

das würde im umkehrschluss auch bedeuten, dass deutschland kein problem mit rechtsextremismus hat, solange es keine ausländer gibt. das ist aber meiner einschätzung nach quatsch. rechtsextreme sind immer ein problem, egal ob ihr feindbild nun gerade zugegen ist oder nicht. und deren einstellung wird nicht durch die anwesenheit der geflüchteten generiert, sie war schon vorher da.

und dass die hochburgen von pegida orte sind, an denen der ausländeranteil verschwindend gering ist, zeigt ja auch dass diese von dir beschriebene kausalkette nicht stimmig ist.
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oezdem schrieb:

ähnlich war es ja auch bei der afd. auch da wurden anfängliche warnungen immer wieder abgeschmettert. und auch da hat sich dann im laufe der zeit herauskristallisiert, mit welcher art von partei man es zu tun hat.


überraschend kommt das alles aber nicht. ich fühle mich in diesem zusammenhang ja nur ungern bestätigt, aber mir (und vielen anderen) war von anfang klar, was da auf uns zukommen kann. deutschland ist leider noch längst nicht soweit, dass rassistische (nazi-)mobs keine reale gefahr mehr sind.

1) Lucke, Gauland und Co. waren eben NICHT mit Petry und Konsorten vergleichbar und daher war die Gefahr niedrig, dass da eine rechtsextreme Partei hochkommen könnte. Man hat es halt leider nicht geschafft, die Basis vom rechtsextremen Geschwür weitestgehend zu befreien, so dass Petry an die Macht kam.

2) man sollte trotzdem nicht vergessen, dass Pegida im Grund nach wie vor ein Dresdner Phänomen ist. Unterschätzen sollte man diese Bewegung sicher nicht, aber auch nicht größer machen, als sie wirklich ist.
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friseurin schrieb:

1) Lucke, Gauland und Co. waren eben NICHT mit Petry und Konsorten vergleichbar und daher war die Gefahr niedrig, dass da eine rechtsextreme Partei hochkommen könnte. Man hat es halt leider nicht geschafft, die Basis vom rechtsextremen Geschwür weitestgehend zu befreien, so dass Petry an die Macht kam.

das rechtsextreme potential vieler afd-anhänger war von anfang an vorhanden. mag sein, dass der lucke gehofft hat, die rechten und die anderen protest-wähler unter einen hut zu bringen und aus dem ganzen eine bürgerliche vereinigung zu machen, die zwar von rechtsextremen unterstützt wird, sich aber in der allgemeinen wahrnehmung als "harmlos" darstellt. aber da hat er wohl seine eigenen anhänger unterschätzt. das ergebnis sieht man heute, die gefahr, dass es so kommt war aber gerade wegen des von dir beschriebenen "rechtsextremen geschwürs" von anfang an da.

friseurin schrieb:

2) man sollte trotzdem nicht vergessen, dass Pegida im Grund nach wie vor ein Dresdner Phänomen ist. Unterschätzen sollte man diese Bewegung sicher nicht, aber auch nicht größer machen, als sie wirklich ist.

klar, pegida hat natürlich seine großen erfolge in dresden. zum glück hatten die versuche, das auch in anderen städten zu etablieren kaum bis gar keinen erfolg. die gesellschaftliche relevanz von pegida würde ich aber nicht so einfach abtun. ignoriert wurde das potential dieser bewegung lange genug.
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Pegida hat sich mittlerweile klar zu einem klar rechtsradikalen Pool entwickelt.
Vor 1 Jahr war das noch nicht so. Die Rechtsradikalen haben immer mehr die Steuerung übernommen.
Das geht jetzt wirklich nur noch gegen Flüchtlinge und da sind Scharfmacher am Werk.
Leute, denen es um fundierte Kritik an der Asyl-Einwanderungspolitik geht, sollten sich
schnellstens von denen distanzieren.
Die Eigendynamik, die das entwickelt hat, wurde wirkungsvoll von Merkel durch ihr erst mal das
Laufen lassen mit den Flüchtlingen unterstützt. Es tat sich nichts und da konnten die natürlich wunderbar ansetzen. Ohne diese Flüchtlingswelle wäre Pegida wohl schon marginal.
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Eintracht-Er schrieb:

Die Eigendynamik, die das entwickelt hat, wurde wirkungsvoll von Merkel durch ihr erst mal das
Laufen lassen mit den Flüchtlingen unterstützt. Es tat sich nichts und da konnten die natürlich wunderbar ansetzen. Ohne diese Flüchtlingswelle wäre Pegida wohl schon marginal.

ich glaube nicht, dass man den geflüchteten die schuld daran geben sollte, dass pegida sich immer weiter radikalisiert hat.

meiner ansicht wurde und wird pegida einfach von anfang an unterschätzt. nicht wenige haben direkt am anfang immer wieder darauf hingewiesen, was man von dieser gruppe erwarten kann und welche gefahren diese birgt. aber es wurde ja immer wieder relativiert, die leute seien nur besorgt etc. das ergebnis dieser relativierungen und des verständnisses sieht man (nicht erst seit) heute.

ähnlich war es ja auch bei der afd. auch da wurden anfängliche warnungen immer wieder abgeschmettert. und auch da hat sich dann im laufe der zeit herauskristallisiert, mit welcher art von partei man es zu tun hat.

überraschend kommt das alles aber nicht. ich fühle mich in diesem zusammenhang ja nur ungern bestätigt, aber mir (und vielen anderen) war von anfang klar, was da auf uns zukommen kann. deutschland ist leider noch längst nicht soweit, dass rassistische (nazi-)mobs keine reale gefahr mehr sind.
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oezdem schrieb:

so sehr ich dich und deine beiträge sonst schätze, wa, aber das ist doch auch quatsch.


auch "der afrikaner" ist in der regel ein individuum und es ist schwer bzw. unmöglich nur auf grund seiner herkunft vorherzusehen, was "er" gerne hätte.

Wenn man es verstehen möchte, ist es natürlich Quatsch, da hast du recht. Wenn du allerdings fast täglich damit befasst bist, entdeckst du halt Verhaltensmuster und ich gebe zu, dass es schwer fällt, sich davon frei zu machen.

Vielleicht kann man es anders formulieren: ich habe noch nie einen afrikanischen Asylbewerber erlebt, der auch nur ansatzweise hier irgendetwas "gefordert" oder über irgendetwas hier Klage geführt hätte. Alle diejenigen, die ich kennengelernt habe, waren von optimistischem Pragmatismus und Respekt vor diesem unserem Land und seinen Bewohnern geprägt und noch nicht einer wollte auch nur ansatzweise irgendwelche Verhältnisse wie in seiner Heimat herbeiführen oder herstellen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Vielleicht kann man es anders formulieren: ich habe noch nie einen afrikanischen Asylbewerber erlebt, der auch nur ansatzweise hier irgendetwas "gefordert" oder über irgendetwas hier Klage geführt hätte. Alle diejenigen, die ich kennengelernt habe, waren von optimistischem Pragmatismus und Respekt vor diesem unserem Land und seinen Bewohnern geprägt und noch nicht einer wollte auch nur ansatzweise irgendwelche Verhältnisse wie in seiner Heimat herbeiführen oder herstellen.

gude wa, sorry für die späte antwort. so formuliert kann ich schon besser nachvollziehen, was du meinst.

ich glaube ja sowieso, dass die behauptung, die geflüchteten würden am laufenden band irgendwas fordern, so nicht zutreffend ist. ich habe selbst vielleicht weniger direkte begegnungen mit geflüchteten gehabt als du oder andere hier, aber ich hatte eigentlich nie das gefühl, dass da gefordert wurde, dass hier alles so zu sein hat, wie zuhause und habe das so auch aus den erzählungen von anderen nie heraushören können.
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Am 24.10 um 15:30 geht es für die Eintracht in Hannover weiter.
Wir dürfen gespannt sein, was sich in der Startaufstellung verändert.

Im Hinblick auf die nächsten 3 Spiele (Bayern, Hoffenheim, Leverkusen) wären 3 Punkte natürlich nicht schlecht.

Hannover hat ihr Spiel heute gegen Köln unverdient 1:0 durch ein irreguläres Tor gewonnen und die Spiele davor jeweils 1:0 gegen Bremen gewonnen und 1:1 gegen Wolfsburg gespielt.

Unsere Statistik in Hannover ist alles andere als berauschend.

Wunsch Aufstellung meinerseits:
Meier
Seferovic Stendera Aigner
Hasebe Reinartz
Djakpa Abraham Zambrano Ignojvski
Hradecky

einen Tipp möchte ich nach den letzten beiden Desastern in Ingolstadt und gegen Gladbach nicht abgeben, aber wenn dieses Spiel auch verloren wird könnte das eine schwarze Saison werden
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Fundiert schrieb:

Wunsch Aufstellung meinerseits:
Meier
Seferovic Stendera Aigner
Hasebe Reinartz
Djakpa Abraham Zambrano Ignojvski
Hradecky

ziemlich genau so würde ich auch aufstellen. evtl. chandler für iggy, aber sonst bitte genau so, herr veh!