
oezdem
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Zicolov
Zicolov schrieb:aber bis zum winter müssen wir sowieso eine lösung finden. wer weiß ob sich da nicht doch noch jemand in den vordergrund spielt... vielleicht wirklich seferovic auf links zum beispiel. wenn das klappen sollte und in absehbarer zeit auch kittel zurück kommt und gerezgiher sich noch weiter entwickelt... müssen wir dann wirklich noch einen holen?
Man wird im Winter wohl Geld in die Hand nehmen müssen, egal ob Heribert die schwarze Null nun halten will oder nicht. Am besten versucht man irgendwie Jung loszueisen und noch mal was auf LA zu finden,
glaube auch, dass veh in absehbarer zeit wieder auf chandler setzt. der und aigner haben gestern immerhin ab und zu mal gezeigt, dass sie vielleicht gut zusammen passen können. ich habe keine bedenken, wenn iggy da weiter spielt. aber vielleicht ist aigners problem momentan auch, dass er offensiv kaum unterstützung auf seiner seite hat.
aber wenn sich da bis zum winter keine lösung anbietet haben wir eh ein ziemlich dickes problem.
oezdem schrieb:Klar muss für die kommenden Wochen erst mal eine sinnvolle, funktionierende Alternative gefunden werden. Da sehe ich auch Haris am ehestens als Mann auf links, was besseres fällt mir da jetzt auch nicht ein.
aber bis zum winter müssen wir sowieso eine lösung finden. wer weiß ob sich da nicht doch noch jemand in den vordergrund spielt... vielleicht wirklich seferovic auf links zum beispiel. wenn das klappen sollte und in absehbarer zeit auch kittel zurück kommt und gerezgiher sich noch weiter entwickelt... müssen wir dann wirklich noch einen holen?
glaube auch, dass veh in absehbarer zeit wieder auf chandler setzt. der und aigner haben gestern immerhin ab und zu mal gezeigt, dass sie vielleicht gut zusammen passen können. ich habe keine bedenken, wenn iggy da weiter spielt. aber vielleicht ist aigners problem momentan auch, dass er offensiv kaum unterstützung auf seiner seite hat.
aber wenn sich da bis zum winter keine lösung anbietet haben wir eh ein ziemlich dickes problem.
Bzgl. wen holen würde ich ganz klar erst mal ja sagen! Wann Sonny zurück kommt, geschweige denn wieder bei 100% ist, steht noch in den Sternen und Joel ist auch noch sehr jung. Er KANN es schaffen, aber alleine den Messias kann der auch nicht geben, wenn es hart auf hart kommt. Sollte ein guter LA zu haben sein, würde ich da erst mal zuschlagen - wir können es uns nicht wirklich erlauben da noch mal auf "wird schon schief gehen" zu setzen.
Chandler sehe ich von dem, was zur Verfügung steht auch am ehesten hinter Aigner. Dessen Problem ist derzeit nicht, dass auf seiner Seite keiner hilft, sondern dass es seine Seite quasi nicht gibt und er wo anders spielen muss. Auch für ihn wäre es essentiell wichtig, dass wir wieder im 4.2.3.1 spielen, da kann er seine Stärken voll einbringen und so hilft man ihm auch zu seiner Form zurück zu finden. Eher als wenn er in der Spitze oder sonstwo spielen soll.
oezdem schrieb:Gerade bei Afrikanern ist das eben nicht so. Außer vielleicht ihrer Musik und ein paar afrikanischer Gerichte wollen die überhaupt nichts so haben wie zu Hause.Bigbamboo schrieb:
aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.
soso, das wollen "sie" also. danke für den hinweis.
oezdem schrieb:Wenn man es verstehen möchte, ist es natürlich Quatsch, da hast du recht. Wenn du allerdings fast täglich damit befasst bist, entdeckst du halt Verhaltensmuster und ich gebe zu, dass es schwer fällt, sich davon frei zu machen.
so sehr ich dich und deine beiträge sonst schätze, wa, aber das ist doch auch quatsch.
auch "der afrikaner" ist in der regel ein individuum und es ist schwer bzw. unmöglich nur auf grund seiner herkunft vorherzusehen, was "er" gerne hätte.
Vielleicht kann man es anders formulieren: ich habe noch nie einen afrikanischen Asylbewerber erlebt, der auch nur ansatzweise hier irgendetwas "gefordert" oder über irgendetwas hier Klage geführt hätte. Alle diejenigen, die ich kennengelernt habe, waren von optimistischem Pragmatismus und Respekt vor diesem unserem Land und seinen Bewohnern geprägt und noch nicht einer wollte auch nur ansatzweise irgendwelche Verhältnisse wie in seiner Heimat herbeiführen oder herstellen.
oezdem schrieb:Klar, wollen ja viele der deutschen Exilanten auf Malle und in Thailand und so ja auch. Ist mMn. auch legitim und gehört zum Recht eines jeden Menschen auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Und das ist für mich keine Einbahnstraße.
soso, das wollen "sie" also. danke für den hinweis.
oezdem schrieb:ich finde das ist fast immer ein glasklares indiz für argumentationsschwäche. wenn es keine zahlen gibt, dann sind es häufig "alle" oder "viele" oder "die meisten". ebenso wie "das volk" oder "die deutschen". als seien das homogene gruppen. in den seltesten fällen wird das abgemildert durch "ich vermute" oder "ich glaube", es wird einfach behauptet.
ja, ich kann das natürlich auch nachvollziehen. ich hab eben nur ein problem damit, wenn hier jemand glaubt zu wissen, was die "alle" eben so wollen und das dann als fakt hinstellt.
und da kommen dann so antidemokratische selbstüberschätzungen wie "wir sind das volk" heraus. der nächste schritt ist dann "wir" und "die". man grenzt sich ab und wundert sich dann, wenn man deswegen selbst abgegrenzt wird.
Ich wünsche mir, dass die Asylanten begreifen, dass sie jetzt in Deutschland sind. Und nicht mehr in ihrem Dorf mit Freitagsgebet. Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so sicher und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.
oezdem schrieb:Klar, wollen ja viele der deutschen Exilanten auf Malle und in Thailand und so ja auch. Ist mMn. auch legitim und gehört zum Recht eines jeden Menschen auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Und das ist für mich keine Einbahnstraße.
soso, das wollen "sie" also. danke für den hinweis.
oezdem schrieb:Gerade bei Afrikanern ist das eben nicht so. Außer vielleicht ihrer Musik und ein paar afrikanischer Gerichte wollen die überhaupt nichts so haben wie zu Hause.Bigbamboo schrieb:
aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.
soso, das wollen "sie" also. danke für den hinweis.
Eintracht-Er schrieb:Es wäre nicht das erste mal das wir einem schwachen Spiel ein starkes Spiel folgen lassen. Ich bin mir zu 100% sicher das wir was die Einstellung angeht eine gute Leistung von der Truppe sehen werden, ob es zu einem Sieg reicht ist eine andere Frage...
Mir macht immer noch dieser Hammer von Ingolstadt zu schaffen, so eine abartig schlechte Leistung. Da braucht es eine 5 fache Steigerung, um überhaupt eine Chance zu haben. Ich hab da nicht so viel Vertrauen, dass das klappt. In den ersten 2 Minuten wird man schon sehen, wohin die Reise geht.
Bedenklich ist auch, dass wieder "wir wollen nach Europa" aus der Mannschaft zu hören ist, gar kein gutes Zeichen.
Na vielleicht wird's doch was....
Mir macht eher das darauffolgende Spiel in Hannover Angst, das Ding ist wieder prädestiniert zum versemmeln... und danach kommen die Bayern, d.h. in Hannover sollte man tunlichst punkten, sonst sind wir mittendrin im Abstiegskampf!
Wieso geht ihr eigentlich alle davon aus, dass die Sorgen sich aussschliesslich auf die Flüchtlinge beziehen?
Die Sorgen sind doch meist ganz andere:
Es gibt also genug und meiner Ansicht nach durchaus nachvollziehbare Sorgen welche nicht in erster Linie darauf Zielen : Arbeitsplatz und Frauen"Klau".
Und be dem Thema Kultur und Religion ist es etwa wie bei dem halben Glas Wasser:
Der Optimist sagt: Das wird schon gut gehen bzw. das Glas ist halb voll.
Der Pessimist sagt: Um Gottes Willen das kann nicht klappen bzw. das Glas ist halbleer.
Natürlich sind da Ängste dabei aber nur mit der Aussage "Wir schaffen" das lassen sich diese Ängste nbicht beseitigen. Keiner weiss heute ob wir das schaffen und welche Kulturellen Auswirkungen die Flüchtlingskrise in 10 oder 20 Jahren haben wird. Im Idealfall merkt man in 10 jahren kaum nochwas davon und die meisten sind super integriert. Es kann aber auch anders sein.
Und ich denke gerade diese Ungewissheit ist das was vielen Menschen Angst macht.
Und das ganze hat weder was mit Rechtsorintiert noch mit Rassismus oder sonstigen zu tun.
Und PEGIDA ist nunmal für nicht wenige die einzigste Art und Weise sich aktuell Gehörr zu verschaffen. Man kann auch eine andere "Bewegung" gründen jedoch ist doch von vornherein klar in welche Ecke diese sofort gestellt wird. Und genau das sit der Punkt den ich in der aktuellen Debatte am meisten bemängele.
Es wird alles Schwarz/Weiss gesehen und das obwohl es viele viele Grautöne gibt.
Die Sorgen sind doch meist ganz andere:
- Wie soll ein Sozialsystem was vorher schon nicht mehr wirklich funktioniert hat diese Last tragen?
- Das Thema Rolle der Frau
- Woher kommt das Geld für Untersuchungen etc.? Hängt die Erhöhung der Beiträge vielleicht mit den Kosten für Flüchtlinge zusammen?
- Woher soll der Wohnraum kommen?
- Ist Zwangsenteignung wirklich möglich?
Es gibt also genug und meiner Ansicht nach durchaus nachvollziehbare Sorgen welche nicht in erster Linie darauf Zielen : Arbeitsplatz und Frauen"Klau".
Und be dem Thema Kultur und Religion ist es etwa wie bei dem halben Glas Wasser:
Der Optimist sagt: Das wird schon gut gehen bzw. das Glas ist halb voll.
Der Pessimist sagt: Um Gottes Willen das kann nicht klappen bzw. das Glas ist halbleer.
Natürlich sind da Ängste dabei aber nur mit der Aussage "Wir schaffen" das lassen sich diese Ängste nbicht beseitigen. Keiner weiss heute ob wir das schaffen und welche Kulturellen Auswirkungen die Flüchtlingskrise in 10 oder 20 Jahren haben wird. Im Idealfall merkt man in 10 jahren kaum nochwas davon und die meisten sind super integriert. Es kann aber auch anders sein.
Und ich denke gerade diese Ungewissheit ist das was vielen Menschen Angst macht.
Und das ganze hat weder was mit Rechtsorintiert noch mit Rassismus oder sonstigen zu tun.
Und PEGIDA ist nunmal für nicht wenige die einzigste Art und Weise sich aktuell Gehörr zu verschaffen. Man kann auch eine andere "Bewegung" gründen jedoch ist doch von vornherein klar in welche Ecke diese sofort gestellt wird. Und genau das sit der Punkt den ich in der aktuellen Debatte am meisten bemängele.
Es wird alles Schwarz/Weiss gesehen und das obwohl es viele viele Grautöne gibt.
crasher1985 schrieb:verstehe deinen einwand nicht. die von dir aufgezählten sorgen sind doch allesamt welche, die sich ziemlich direkt auf die geflüchteten beziehen lassen. und ebenso allesamt lassen sie sich in zwei kategorien einteilen. 1. die passen hier nicht hin, 2. die nehmen uns was weg.
Wieso geht ihr eigentlich alle davon aus, dass die Sorgen sich aussschliesslich auf die Flüchtlinge beziehen?
Die Sorgen sind doch meist ganz andere:
Wie soll ein Sozialsystem was vorher schon nicht mehr wirklich funktioniert hat diese Last tragen?
Das Thema Rolle der Frau
Woher kommt das Geld für Untersuchungen etc.? Hängt die Erhöhung der Beiträge vielleicht mit den Kosten für Flüchtlinge zusammen?
Woher soll der Wohnraum kommen?
Ist Zwangsenteignung wirklich möglich?
crasher1985 schrieb:das hat doch nichts mit optimismus oder pessimismus zu tun. das hat damit zu tun, ob jemand schon im vorhinein aus welchen gründen auch immer davon überzeugt ist, dass da was zusammenkommt, was nicht überein geht. es gibt doch heute schon soviele beispiele, die beweisen, dass es überhaupt kein grundsätzliches problem gibt, friedlich zusammen zu leben. alles andere sind vorurteile und von mir aus auch ängste, die aber keinerlei rationales fundament haben.
Und be dem Thema Kultur und Religion ist es etwa wie bei dem halben Glas Wasser:
Der Optimist sagt: Das wird schon gut gehen bzw. das Glas ist halb voll.
Der Pessimist sagt: Um Gottes Willen das kann nicht klappen bzw. das Glas ist halbleer.
crasher1985 schrieb:wer sich mit "deutschland, den deutschen" gehör verschaffen will, gehört ohne weiteres in die "rechte ecke".
Und PEGIDA ist nunmal für nicht wenige die einzigste Art und Weise sich aktuell Gehörr zu verschaffen.
crasher1985 schrieb:mag sein, dass es grautöne gibt. aber auch hier gilt eben "wehret den anfängen". so wie sich die sache entwickelt (was übrigens auch viele ziemlich früh vorhergesehen haben) gibt es keinen zweifel, dass man pegida und vor allem den "besorgten" klar machen muss, in welchem prozess sie sich gerade befinden.
Es wird alles Schwarz/Weiss gesehen und das obwohl es viele viele Grautöne gibt.
Ich will deinen Ansatz damit nicht 1:1 konterkarieren .
Über entsprechende Straf-und Terrortaten kann es keien 2 Meinungen geben .
Aber es stellt sich schon die Frage, was alles in diesem Zusammenhang unter vorgelebter "Angst vor Fremden " evtl. strapaziert wird.
Ich denke z.b. an die Grenzkontrollen und das was mir im TV als etwas etwas sehr geschraubtes Gegenargument :"Damit befördern wir nur Vorfälle wie in Lichtenhagen "untergekommen ist
Ich hab mir die Frage gestellt und diese sogar dahingehnd beantwortet, daß man ebenso geschraubt argumentieren kann, daß man . Lichtenhagen damit auch verhindern kann..?
insoweit ein kompl. bescheuerter Ansatz:
Straftaten und Terror sind eine Sache ,die alleine dem Täter zur Last zu legen sind .
Angst und Sorgen mit der gegenwärtigen Situation halte ich z.b.für vollkommen normal.
Mir sind grundsätzlich nur besorgte Bürger begegnet .Ich würde sogar sagen :Sehr besorgte Bürger
Über entsprechende Straf-und Terrortaten kann es keien 2 Meinungen geben .
Aber es stellt sich schon die Frage, was alles in diesem Zusammenhang unter vorgelebter "Angst vor Fremden " evtl. strapaziert wird.
Ich denke z.b. an die Grenzkontrollen und das was mir im TV als etwas etwas sehr geschraubtes Gegenargument :"Damit befördern wir nur Vorfälle wie in Lichtenhagen "untergekommen ist
Ich hab mir die Frage gestellt und diese sogar dahingehnd beantwortet, daß man ebenso geschraubt argumentieren kann, daß man . Lichtenhagen damit auch verhindern kann..?
insoweit ein kompl. bescheuerter Ansatz:
Straftaten und Terror sind eine Sache ,die alleine dem Täter zur Last zu legen sind .
Angst und Sorgen mit der gegenwärtigen Situation halte ich z.b.für vollkommen normal.
Mir sind grundsätzlich nur besorgte Bürger begegnet .Ich würde sogar sagen :Sehr besorgte Bürger
Dirty-Harry schrieb:ach harry... du kannst doch jetzt nicht die ausländer für lichtenhagen und den heutigen terror von rechts schuldig machen. was ist das denn für eine argumentation?
Ich denke z.b. an die Grenzkontrollen und das was mir im TV als etwas etwas sehr geschraubtes Gegenargument :"Damit befördern wir nur Vorfälle wie in Lichtenhagen "untergekommen ist
Ich hab mir die Frage gestellt und diese sogar dahingehnd beantwortet, daß man ebenso geschraubt argumentieren kann, daß man . Lichtenhagen damit auch verhindern kann..?
ich finde den gedanken jedenfalls grausig, wenn der kampf gegen die nazis und "besorgtbürger" sich darauf beschränken würde, ihnen ihren feind vom hals zu halten. und nochmal gesagt: in den pegida-hochburgen gibt es einen lächerlich geringen anteil an ausländern. und trotzdem kommt es (nicht nur!) dort zu den ausschreitungen.
die ursache für lichtenhagen und die heutigen ausschreitungen sind die täter, nicht die opfer!
Dirty-Harry schrieb:ich nicht. denn diese "sorgen" fußen ja zumeist darauf, dass "die hier nicht so richtig hinpassen und ganz anders sind als wir" und dass die "uns" irgendetwas weg nehmen würden. das alles kann ich so nicht sehen. meiner ansicht nach ist das bild des "besorgten bürgers" schon die ganze zeit nichts als eine legitimation für die jetzt ausgelebte fremdenfeindlichkeit.
Angst und Sorgen mit der gegenwärtigen Situation halte ich z.b.für vollkommen normal.
Wieso geht ihr eigentlich alle davon aus, dass die Sorgen sich aussschliesslich auf die Flüchtlinge beziehen?
Die Sorgen sind doch meist ganz andere:
Es gibt also genug und meiner Ansicht nach durchaus nachvollziehbare Sorgen welche nicht in erster Linie darauf Zielen : Arbeitsplatz und Frauen"Klau".
Und be dem Thema Kultur und Religion ist es etwa wie bei dem halben Glas Wasser:
Der Optimist sagt: Das wird schon gut gehen bzw. das Glas ist halb voll.
Der Pessimist sagt: Um Gottes Willen das kann nicht klappen bzw. das Glas ist halbleer.
Natürlich sind da Ängste dabei aber nur mit der Aussage "Wir schaffen" das lassen sich diese Ängste nbicht beseitigen. Keiner weiss heute ob wir das schaffen und welche Kulturellen Auswirkungen die Flüchtlingskrise in 10 oder 20 Jahren haben wird. Im Idealfall merkt man in 10 jahren kaum nochwas davon und die meisten sind super integriert. Es kann aber auch anders sein.
Und ich denke gerade diese Ungewissheit ist das was vielen Menschen Angst macht.
Und das ganze hat weder was mit Rechtsorintiert noch mit Rassismus oder sonstigen zu tun.
Und PEGIDA ist nunmal für nicht wenige die einzigste Art und Weise sich aktuell Gehörr zu verschaffen. Man kann auch eine andere "Bewegung" gründen jedoch ist doch von vornherein klar in welche Ecke diese sofort gestellt wird. Und genau das sit der Punkt den ich in der aktuellen Debatte am meisten bemängele.
Es wird alles Schwarz/Weiss gesehen und das obwohl es viele viele Grautöne gibt.
Die Sorgen sind doch meist ganz andere:
- Wie soll ein Sozialsystem was vorher schon nicht mehr wirklich funktioniert hat diese Last tragen?
- Das Thema Rolle der Frau
- Woher kommt das Geld für Untersuchungen etc.? Hängt die Erhöhung der Beiträge vielleicht mit den Kosten für Flüchtlinge zusammen?
- Woher soll der Wohnraum kommen?
- Ist Zwangsenteignung wirklich möglich?
Es gibt also genug und meiner Ansicht nach durchaus nachvollziehbare Sorgen welche nicht in erster Linie darauf Zielen : Arbeitsplatz und Frauen"Klau".
Und be dem Thema Kultur und Religion ist es etwa wie bei dem halben Glas Wasser:
Der Optimist sagt: Das wird schon gut gehen bzw. das Glas ist halb voll.
Der Pessimist sagt: Um Gottes Willen das kann nicht klappen bzw. das Glas ist halbleer.
Natürlich sind da Ängste dabei aber nur mit der Aussage "Wir schaffen" das lassen sich diese Ängste nbicht beseitigen. Keiner weiss heute ob wir das schaffen und welche Kulturellen Auswirkungen die Flüchtlingskrise in 10 oder 20 Jahren haben wird. Im Idealfall merkt man in 10 jahren kaum nochwas davon und die meisten sind super integriert. Es kann aber auch anders sein.
Und ich denke gerade diese Ungewissheit ist das was vielen Menschen Angst macht.
Und das ganze hat weder was mit Rechtsorintiert noch mit Rassismus oder sonstigen zu tun.
Und PEGIDA ist nunmal für nicht wenige die einzigste Art und Weise sich aktuell Gehörr zu verschaffen. Man kann auch eine andere "Bewegung" gründen jedoch ist doch von vornherein klar in welche Ecke diese sofort gestellt wird. Und genau das sit der Punkt den ich in der aktuellen Debatte am meisten bemängele.
Es wird alles Schwarz/Weiss gesehen und das obwohl es viele viele Grautöne gibt.
nette Statistiken da im FAZ-Artikel. Bei Flutlicht gewinnt die Eintracht also drei von 4 Spielen (also 9 von 12 seit Einführung des "Top"-Spiels)?
Dann hoffe wir mal, dass wir die Serie ausgebaut kriegen, auf dass wir um 20:20 Uhr mal wieder gemeinsam jubeln können.
Dann hoffe wir mal, dass wir die Serie ausgebaut kriegen, auf dass wir um 20:20 Uhr mal wieder gemeinsam jubeln können.
hatte das auch gar nicht so im kopf, dass amfg in den letzten 4 "topspielen" 7 tore gemacht hat. schon ein unglaublicher wert. auch wenn eine solche statistik natürlich nichts darüber aussagt, wie das spiel morgen läuft. bin aber zuversichtlich! auch wenn ich das so vor 2 wochen nicht gedacht hätte, die vorfreude steigt...
kreuzbuerger schrieb:Sowas nennt man dann ja wohl Inländerfeindlichkeit.
von mir aus gerne in den säxit!
habe keine lust mich an die wertvorstellungen der frustrierten anzupassen...
Sogar ein ganz herausragendes Beispiel dafür.
Das Land hier ist wirklich komplett am ******.
Und dafür soll einer noch deutschnationale Gefühle entwickeln, daß man ihn als Nazi beschimpfen kann?
Hahaha, selten so gelacht.
Ich bin wahrlich nicht stolz, Deutscher zu sein. Ich schäme mich dafür.
DM-SGE schrieb:du bist so ein süßer spatz!
Sowas nennt man dann ja wohl Inländerfeindlichkeit.
Sogar ein ganz herausragendes Beispiel dafür.
Das Land hier ist wirklich komplett am ******.
Und dafür soll einer noch deutschnationale Gefühle entwickeln, daß man ihn als Nazi beschimpfen kann?
Hahaha, selten so gelacht.
Ich bin wahrlich nicht stolz, Deutscher zu sein. Ich schäme mich dafür.
für "deutschland den deutschen" muss man also verständnis haben, weil die, die das rufen ja einfach von niemandem als den nazis angehört werden, aber sobald jemand säxit sagt, schämst du dich, deutscher zu sein? das ist schon lustig irgendwie. wenn es nur nicht so verdammt ernst wäre.
aber du hast schon recht, die inländer sind in deutschland schon eine dermaßen marginalisierte gruppe, mit denen muss man einfach unbedingt und immer solidarität zeigen. vor allem jetzt, wo wir so unterwandert werden...
oezdem schrieb:Übergriffe auf Asylantenheime, Verhalten auf Pegida Demos finde ich beschämender als das ironische "Säxit"DM-SGE schrieb:
Sowas nennt man dann ja wohl Inländerfeindlichkeit.
Sogar ein ganz herausragendes Beispiel dafür.
Das Land hier ist wirklich komplett am ******.
Und dafür soll einer noch deutschnationale Gefühle entwickeln, daß man ihn als Nazi beschimpfen kann?
Hahaha, selten so gelacht.
Ich bin wahrlich nicht stolz, Deutscher zu sein. Ich schäme mich dafür.
du bist so ein süßer spatz!
für "deutschland den deutschen" muss man also verständnis haben, weil die, die das rufen ja einfach von niemandem als den nazis angehört werden, aber sobald jemand säxit sagt, schämst du dich, deutscher zu sein? das ist schon lustig irgendwie. wenn es nur nicht so verdammt ernst wäre.
aber du hast schon recht, die inländer sind in deutschland schon eine dermaßen marginalisierte gruppe, mit denen muss man einfach unbedingt und immer solidarität zeigen. vor allem jetzt, wo wir so unterwandert werden...
Tafelberg schrieb:Wie jetzt, behaupten die etwa es gäbe nicht mehr?
davon abgesehen verdrehen sie auch Fakten wie "es gibt mehr Vergewaltigungen"
Nein, ich weiß schon wie du das meinst, aber den Fakt, dass es nicht mehr gäbe, musst du mir angesichts der fast täglichen Berichte darüber erstmal erbringen.
Blablablubb schrieb:in den sozialen netzwerken kursieren schon seit langem täglich vielzählige lügengeschichten über die so schlimmen asylbewerber und ihre kriminalität. meistens fangen die ungefähr so an: "eine freundin von mir hat einen bekannten, der neulich beim einkaufen jemanden getroffen hat, der gehört hat, dass die asylbewerber im netto geklaut haben". leider ist es eine gängige strategie, asylbewerber mit erfundenen geschichten diffamieren zu wollen.
Nein, ich weiß schon wie du das meinst, aber den Fakt, dass es nicht mehr gäbe, musst du mir angesichts der fast täglichen Berichte darüber erstmal erbringen.
ich will damit mit sicherheit keine vergewaltigung relativieren, wenn es die gegeben hat, ist das schlimm und der täter soll gefälligst dafür bestraft werden und sich sein leben lang vorwürfe machen.
aber wie gesagt, die anzahl der berichte ist kein indiz für die zunahme von vergewaltigungen. eher schon die zahl der anzeigen und verurteilungen, daraus könnte man evtl. etwas ablesen.
miraculix250 schrieb:Ach du nun wieder...
Genau, alles heiße Luft. Rechten Terror und Gewalt gibts nicht. NSU ist wohl auch nur die Abkürzung für eine Drogeriemarktkette. Und Brandanschläge gibts auch nicht en masse, sind alles Selbstentzündungen.
Ob jemand einen Brandanschlag auf ein unbesetztes Haus verübt, oder jemanden bewusst ermordet, da liegt schon einiges dazwischen. Der Moli ist schnell geworfen, da gehört nicht viel dazu, aber einen Staatsanwalt ermorden? Das traut sich doch von denen kaum einer,u d schon gar nicht die, die leichtfertig damit drohen...
Blablablubb schrieb:stimmt, und die kriminellen ausländer-banden ermorden hier staatsanwälte am laufenden band. oder wie hab ich das in bezug auf deinen ausgangsbeitrag zu verstehen?
Der Moli ist schnell geworfen, da gehört nicht viel dazu, aber einen Staatsanwalt ermorden? Das traut sich doch von denen kaum einer,u d schon gar nicht die, die leichtfertig damit drohen...
Interessantes Zitat.
150 000 Menschen gehen auf die Straße.
Und werden von rechten Anführern gelenkt ?
Haben grundsätzlich die gleichen bescheuerten Ansätze wie die Rechten ?
Diesen Bericht des Spiegels muß man sich auf der Zunge zergehen lassen !!
Selten so einen Mist als Argumentation gelesen.
Aber der Zweck heiligt ja fast jedes Mittel .
150 000 Menschen gehen auf die Straße.
Und werden von rechten Anführern gelenkt ?
Haben grundsätzlich die gleichen bescheuerten Ansätze wie die Rechten ?
Diesen Bericht des Spiegels muß man sich auf der Zunge zergehen lassen !!
Selten so einen Mist als Argumentation gelesen.
Aber der Zweck heiligt ja fast jedes Mittel .
Meine Kritik und Empörung gilt ja nicht Dir.
Im Gegenteil, ich bin dir sehr dankbar für den Hinweis auf diesen Bericht.
Was für einen Schrott erlauben sich die Medien um uns zu verblöden und gefügig zu machen .
?Diese zwanghaften und geschraubten Quervergleiche des Spiegels sind hochnotpeinlich .Insbesondere weil sie die Bedenken zu TTIP damit beseitigen wollen .
Inhaltlich findet man sonst dort nicht viel
Im Gegenteil, ich bin dir sehr dankbar für den Hinweis auf diesen Bericht.
Was für einen Schrott erlauben sich die Medien um uns zu verblöden und gefügig zu machen .
?Diese zwanghaften und geschraubten Quervergleiche des Spiegels sind hochnotpeinlich .Insbesondere weil sie die Bedenken zu TTIP damit beseitigen wollen .
Inhaltlich findet man sonst dort nicht viel
oezdem schrieb:Für mich bedeutet die Leitkultur schlicht & simpel unsere Kultur, von der sich die Immigranten leiten lassen sollen. Sie sollen sie nicht 1:1 übernehmen, sondern sie auf sich anpassen. Alles im Rahmen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
was macht denn die sog. deutsche leitkultur deiner meinung nach aus? und mit welchen punkten befürchtest du, wird ein einwanderer so seine problemchen damit haben und warum?
Es gibt sicher eine Schnittmenge der deutschen Kultur(en), die ist wohl sogar recht groß.
Ich habe zwar gar nicht gesagt, dass Einwanderer Probleme damit hätten aber in der Tat liegt das nahe, je nach dem, woher jemand kommt, wie unterschiedlich seine Kultur zu unserer ist.
Bei den Muslimen ist es das Verständnis der Rolle der Frau, die dort oft vorherrscht und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen/andersdenkenden, was mit unserer Leitkultur eben nicht vereinbar ist. Es tun sich ja sogar hier schon länger Ansässige z.T. damit schwer, wie sieht das dann bei denen aus, die hier total neu sind? Das kann schwierig werden.
Eintracht-Er schrieb:vielleicht schaffe ich es nachher, dir darauf ausführlich zu antworten. auf die schnelle nur zwei weiterführende fragen: wie sieht es mit der rolle der frau in unserer gesellschaft aus? alles in butter? und, dazu passend, mit der toleranz gegebüber andersgläubigen? und wieso glaubst du, dass es die bei "den moslems" nicht gibt?
Ich habe zwar gar nicht gesagt, dass Einwanderer Probleme damit hätten aber in der Tat liegt das nahe, je nach dem, woher jemand kommt, wie unterschiedlich seine Kultur zu unserer ist.
Bei den Muslimen ist es das Verständnis der Rolle der Frau, die dort oft vorherrscht und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen/andersdenkenden, was mit unserer Leitkultur eben nicht vereinbar ist.
na klar gibts da auch idioten. aber mein problem ist eben, dass hier mit vorannahmen argumentiert wird, die mit sicherheit in einigen fällen zutreffen, in weitaus der mehrzahl allerdings nicht.
oezdem schrieb:
wie sieht es mit der rolle der frau in unserer gesellschaft aus? alles in butter?
Das habe ich nicht behauptet, nur ist die Stellung der Frau bei Muslimen oft weitaus schwächer/schlechter als bei uns. Nur bei Gaddhafi war das seltsamerweise sehr anders.
oezdem schrieb:
und, dazu passend, mit der toleranz gegebüber andersgläubigen? und wieso glaubst du, dass es die bei "den moslems" nicht gibt?
Die gibt es eben, nur ist es für die sehr oft nicht ratsam, das zu äußern.
oezdem schrieb:Das erinnert mich beim Fußball (sorry wg. OT) an die Frage, ob es nicht Frankfurter gewesen sein könnten, wenn Mainzer angeblich randalierten.pelo schrieb:
Dass aber 2 Tage vorher bei der TTiP Demo in Berlin ein bluttriefendes Guillotinen-Schild mit gleichem Bezug zu Sigmar Gabriel ,mit der Aufschrift " pass auf Sigmar"mitgeführt wurde,wird in den Nachrichten u. Printmedien so gut wie nicht erwähnt.
Und das waren bestimmt keine Pegida- Deppen.
ist denn inzwischen bekannt, von wem die guillotine auf der anti-ttip-demo kommt? fakt ist jedenfalls, dass da durchaus auch pegida und andere rechte gruppierungen teilgenommen haben. nachzulesen u.a. hier (was auch immer man von dem kommentar halten mag, war einfach die erstbeste quelle die ich auf die schnelle gefunden habe)
Andy schrieb:da gibt es aber einen gewaltigen unterschied: den fußball betreffend kann man mainzer und frankfurter wohl recht leicht als unterschiedliche und voneinander abgegrenzte gruppen betrachten. der protest gegen ttip ist aber kein ausschließlich linker. ttip ist auch in der rechten ein großes thema. einige linke gruppen haben sich ob der präsenz von pegida und co von der demo distanziert. falls die guillotine von einem pegidioten stammen sollte, kann man hier daher nicht von einem sabotage-akt sprechen, der die demo in misskredit bringen soll, anders als bei deinem mainz-ffm-beispiel.
Das erinnert mich beim Fußball (sorry wg. OT) an die Frage, ob es nicht Frankfurter gewesen sein könnten, wenn Mainzer angeblich randalierten.
ich habe auch nicht gesagt, dass ich 100 % sicher bin, wer dafür verantwortlich ist. daher habe ich auch gefragt, ob das inzwischen geklärt ist, habe das bisher nicht mitbekommen. dass es, egal von welcher seite, ein unding ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
Interessantes Zitat.
150 000 Menschen gehen auf die Straße.
Und werden von rechten Anführern gelenkt ?
Haben grundsätzlich die gleichen bescheuerten Ansätze wie die Rechten ?
Diesen Bericht des Spiegels muß man sich auf der Zunge zergehen lassen !!
Selten so einen Mist als Argumentation gelesen.
Aber der Zweck heiligt ja fast jedes Mittel .
150 000 Menschen gehen auf die Straße.
Und werden von rechten Anführern gelenkt ?
Haben grundsätzlich die gleichen bescheuerten Ansätze wie die Rechten ?
Diesen Bericht des Spiegels muß man sich auf der Zunge zergehen lassen !!
Selten so einen Mist als Argumentation gelesen.
Aber der Zweck heiligt ja fast jedes Mittel .
FrankenAdler schrieb:Assimiliert heißt meines Wissens, dass sich total angepasst wird, man quasi nicht mehr erkennt, zu was der Mensch gehört hatte. Das verlange ich nicht, sollte man auch nicht. Es sollte alles "mitgenommen" werden, was unserer Grundordnung nicht widerspricht, die berühmte Leitkultur. Als das von Friedrich Merz damals unter fürchterlichem Getöse aufgebracht wurde, war ich sofort ein "Fan" dieses Begriffes.
Sozusagen assimiliert?
Eintracht-Er schrieb:jaja, das berühmte schlagwort "leitkultur". das ist ein so dermaßen schwammiger begriff und niemand ist in der lage ihn überhaupt einwandfrei zu definieren. sehr problematisch ist dabei vor allem die grundannahme, bei "den deutschen" und ihrer angenommenen kultur handele es sich um irgendetwas homogenes und für alle deutschen allgemeingültiges. der grundgedanke einer etwaigen leitkultur ist, dass kultur an sich etwas statisches und unveränderbares sei. dabei entwickelen sich kulturen und lebenskonzepte immer weiter, werden immer wieder von anderen konzepten beeinflusst und beeinflussen wiederum andere.
Es sollte alles "mitgenommen" werden, was unserer Grundordnung nicht widerspricht, die berühmte Leitkultur.
was macht denn die sog. deutsche leitkultur deiner meinung nach aus? und mit welchen punkten befürchtest du, wird ein einwanderer so seine problemchen damit haben und warum?
oezdem schrieb:Bier, Sauerkraut und vielleicht noch Skat.
was macht denn die sog. deutsche leitkultur deiner meinung nach aus? und mit welchen punkten befürchtest du, wird ein einwanderer so seine problemchen damit haben und warum?
Ans Bier gewöhnt man sich schnell, Sauerkraut ist so ne Sache und Skat kennen ebenfalls die wenigsten. Das muss anders werden
oezdem schrieb:Für mich bedeutet die Leitkultur schlicht & simpel unsere Kultur, von der sich die Immigranten leiten lassen sollen. Sie sollen sie nicht 1:1 übernehmen, sondern sie auf sich anpassen. Alles im Rahmen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
was macht denn die sog. deutsche leitkultur deiner meinung nach aus? und mit welchen punkten befürchtest du, wird ein einwanderer so seine problemchen damit haben und warum?
Es gibt sicher eine Schnittmenge der deutschen Kultur(en), die ist wohl sogar recht groß.
Ich habe zwar gar nicht gesagt, dass Einwanderer Probleme damit hätten aber in der Tat liegt das nahe, je nach dem, woher jemand kommt, wie unterschiedlich seine Kultur zu unserer ist.
Bei den Muslimen ist es das Verständnis der Rolle der Frau, die dort oft vorherrscht und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen/andersdenkenden, was mit unserer Leitkultur eben nicht vereinbar ist. Es tun sich ja sogar hier schon länger Ansässige z.T. damit schwer, wie sieht das dann bei denen aus, die hier total neu sind? Das kann schwierig werden.
Immer dieses messen mit zweierlei Maß.
Wenn irgendwelche Pegida- Idioten eine abscheulich geschmacklose Darstellung zur Schau tragen,ist das natürlich Hauptthema in den Nachrichtensendungen,
Dass aber 2 Tage vorher bei der TTiP Demo in Berlin ein bluttriefendes Guillotinen-Schild mit gleichem Bezug zu Sigmar Gabriel ,mit der Aufschrift " pass auf Sigmar"
Wenn irgendwelche Pegida- Idioten eine abscheulich geschmacklose Darstellung zur Schau tragen,ist das natürlich Hauptthema in den Nachrichtensendungen,
Dass aber 2 Tage vorher bei der TTiP Demo in Berlin ein bluttriefendes Guillotinen-Schild mit gleichem Bezug zu Sigmar Gabriel ,mit der Aufschrift " pass auf Sigmar"
mitgeführt wurde,wird in den Nachrichten u. Printmedien so gut wie nicht erwähnt.So traurig diese geschmacklosen Entgleisungen auch sind,ist nichts neues u. war alles schon mal da.
Und das waren bestimmt keine Pegida- Deppen.
In den 80er Jahren, bei Demonstrationen gegen die Stationierung US -Amerikanischer "Pershing2 "Raketen baumelten amerikanische Präsidenten u- Uncle Sam dutzendfach an den mitgebrachten Galgen Bildern.
#brockman 15.10.15 07:41 Noch ein kleiner Beitrag zu "Wenn man bei Pegida mitläuft, will man vielleicht ja nur ein Zeichen setzen.":
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-galgen-staatsanwalt-erhaelt-morddrohungen-per-e-mail-a-1057852.html
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/pegida-in-muenchen-islamfeindlich-und-antisemitisch-in-einem-1.2692351
pelo schrieb:ist denn inzwischen bekannt, von wem die guillotine auf der anti-ttip-demo kommt? fakt ist jedenfalls, dass da durchaus auch pegida und andere rechte gruppierungen teilgenommen haben. nachzulesen u.a. hier (was auch immer man von dem kommentar halten mag, war einfach die erstbeste quelle die ich auf die schnelle gefunden habe)
Dass aber 2 Tage vorher bei der TTiP Demo in Berlin ein bluttriefendes Guillotinen-Schild mit gleichem Bezug zu Sigmar Gabriel ,mit der Aufschrift " pass auf Sigmar"mitgeführt wurde,wird in den Nachrichten u. Printmedien so gut wie nicht erwähnt.
Und das waren bestimmt keine Pegida- Deppen.
oezdem schrieb:Das erinnert mich beim Fußball (sorry wg. OT) an die Frage, ob es nicht Frankfurter gewesen sein könnten, wenn Mainzer angeblich randalierten.pelo schrieb:
Dass aber 2 Tage vorher bei der TTiP Demo in Berlin ein bluttriefendes Guillotinen-Schild mit gleichem Bezug zu Sigmar Gabriel ,mit der Aufschrift " pass auf Sigmar"mitgeführt wurde,wird in den Nachrichten u. Printmedien so gut wie nicht erwähnt.
Und das waren bestimmt keine Pegida- Deppen.
ist denn inzwischen bekannt, von wem die guillotine auf der anti-ttip-demo kommt? fakt ist jedenfalls, dass da durchaus auch pegida und andere rechte gruppierungen teilgenommen haben. nachzulesen u.a. hier (was auch immer man von dem kommentar halten mag, war einfach die erstbeste quelle die ich auf die schnelle gefunden habe)
Xaver08 schrieb:Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung.
ich war auf korsika auf einem gottesdienst mit ca. 5000 menschen zu einem fest zu ehren einer schutzheiligen eines der korsischen bergtäler, eins der größten religiösen feste auf korsika.
ein freiluftgottesdienst in einem kleinen bergdorf, gesprochen hat der bischof von korsika (ajaccio) und er hat zum thema flüchtlinge gesprochen und er hat sehr klare worte gesprochen.
kurz zusammengefasst, war seine botschaft, daß christen aus dem glauben heraus nichts anderes übrig bleibt, als flüchtlinge aufzunehmen, begründet hat er das theologisch, für ein hochrangiges mitglied in diesem verein sehr deutliche worte.
mich dünkt es wäre gut, daß das auch mal nach unten kommuniziert würde, was so alles zur christlich abendländischen leitkultur gehört....
Thomas von Aquin
Werter Xaver08, das war/ist nicht nur die Botschaft des korsischen Bischofs, es ist die Botschaft der christlichen Lehre schlechthin.
Würde sich die Kirche nicht an diesen elementarsten Glaubensgrundsatz, Barmherzigkeit und Nächstenliebe, halten, könnte sie sich auch gleich selbst abschaffen.
Da aber auch Kleriker nur schwache, fehlerhafte, sündige Menschen sind, wird es auch unter ihnen immer welche geben, die sich entgegen dieses Grundsatzes verhalten.
Das muß nicht immer mit böser Absicht geschehen, sondern eben auch aus Gründen der Vernunft, wie es da o.g. Zitat zum Ausdruck bringen soll.
Ich kann nur aufnehmen und helfen, wenn ich selbst dazu in der Lage bin, bedeutet es sinngemäß.
Wenn ich Barmherzigkeit bis zur Selbstaufgabe übe, ist niemandem geholfen und alle Ordnung löst sich auf.
Es ist ein enorm schwieriger Balanceakt, zwischen gebotener Barmherzigkeit und berechtigtem Eigeninteresse abzuwägen.
Hier das richtige Mittelmaß zu finden, ich gebe zu, ich selbst kann das nicht.
Das liegt aber auch daran, daß diese Krise in Entstehung und Verlauf so komplex, so einmalig und so ungeheuerlich ist, daß sich die Probleme, die sich zwangsläufig daraus ergeben müssen, nur zu erahnen, aber keinesfalls auch nur annähernd einzuschätzen sind.
Das macht mir große Sorgen und ja, ich schwimme, wie hier einige ganz richtig erkannt haben.
Ich schwimme sogar ganz gewaltig, bin hin und her gerissen zwischen meinem christlichen Glauben und weltlicher Vernunft und eben auch meinen Eigeninteressen.
Die inneren Konflikte, die seelischen Nöte die ich täglich zu verarbeiten habe, sind wahrlich nicht klein und ganz sicher kein Grund zum Lachen oder für Häme und Spott.
Vielleicht erklärt das auch, warum ich hier manchmal reagiere, wie ich nicht reagieren sollte.
Was mich aber freut an der ganzen Sache, ist, daß viele, die sonst mit Glaube, Religion, Kirche absolut gar nichts am Hut haben, sich in Zeiten der Not wieder daran erinnern, sich sogar darauf berufen und daß offenbar manche im Grunde ganz froh sind, daß es sie doch noch gibt.
Auch wenn die Quelle bei den meisten sehr verpönt ist, ich weiß, und ich selbst auch recht kritisch dazu stehe, stelle ich den Link trotzdem mal ein, weil er im Wortlaut eine aktuelle Rede des Papstes zum Thema enthält.
Wen es nicht interessiert, der muß ihn ja nicht anklicken.
DM-SGE schrieb:"das boot ist voll" bedeutet das sinngemäß. diese einschätzung teile ich nicht. selbstaufgabe? meinst du das ernst? und welches deiner eigeninteressen machen dir die geflüchteten streitig?
Das muß nicht immer mit böser Absicht geschehen, sondern eben auch aus Gründen der Vernunft, wie es da o.g. Zitat zum Ausdruck bringen soll.
Ich kann nur aufnehmen und helfen, wenn ich selbst dazu in der Lage bin, bedeutet es sinngemäß.
Wenn ich Barmherzigkeit bis zur Selbstaufgabe übe, ist niemandem geholfen und alle Ordnung löst sich auf.
Es ist ein enorm schwieriger Balanceakt, zwischen gebotener Barmherzigkeit und berechtigtem Eigeninteresse abzuwägen.
DM-SGE schrieb:es bleibt diffus. ich erwarte ja gar nicht, dass du hier eine konkrete und detailgenaue vorhersage zukünftiger probleme bietest. aber bitte benenne doch mal wenigstens ungefähr, was du befürchtest. du kannst doch nicht immer wieder davon anfangen, dass sich probleme ergeben werden, aber wenn es darum geht, wovor du eigentlich angst hast, sagen, dass du eigentlich selbst gar nicht weißt wovor. das macht doch keinen sinn. wenn du dir so sicher bist, dass sich probleme ergeben, wird es dir doch möglich sein, auch etwas darüber zu sagen. ich kann mich nicht daran erinnern, dass du auch nur eine nachfrage danach beantwortet hättest. gleichzeitig beschwerst du dich darüber, dass sich die diskussion im kreis dreht, fängst aber selbst immer wieder an, probleme als diskussionsgrundlage vorauszusetzen. ich will ja gar nicht sagen, dass auf jeden fall alles locker und ohne probleme läuft, dafür kann ich auch nicht garantieren. wenn du aber endlich mal sagst, was du eigentlich meinst, hätten wir eine basis, auf der wir weiter reden können.
Das liegt aber auch daran, daß diese Krise in Entstehung und Verlauf so komplex, so einmalig und so ungeheuerlich ist, daß sich die Probleme, die sich zwangsläufig daraus ergeben müssen, nur zu erahnen, aber keinesfalls auch nur annähernd einzuschätzen sind.
DM-SGE schrieb:dafür, dass du so zerrissen bist, äußerst du dich aber zumeist ziemlich eindimensional, nur in eine richtung.
Ich schwimme sogar ganz gewaltig, bin hin und her gerissen zwischen meinem christlichen Glauben und weltlicher Vernunft und eben auch meinen Eigeninteressen.
DM-SGE schrieb:dazu zwei sachen: wer ist hier in not? wir, die wir hier diskutieren? sicherlich nicht. uns geht's doch eigentlich gut. wo ist also die not derer, die hier im thread über religion diskutieren? und das thema entbrannte doch ohnehin eigentlich wieder vielmehr daran, dass du einen kirchenvertreter dafür kritisiert hast, dass er sich seiner religion entsprechend äußert.
Was mich aber freut an der ganzen Sache, ist, daß viele, die sonst mit Glaube, Religion, Kirche absolut gar nichts am Hut haben, sich in Zeiten der Not wieder daran erinnern, sich sogar darauf berufen und daß offenbar manche im Grunde ganz froh sind, daß es sie doch noch gibt.
und dazu noch ein zitat von dir aus einem späteren beitrag:
DM-SGE schrieb:niemand hat gesagt, dass glaubensgrundsätze das einzige leitbild sein sollen. aber du hast doch damit angefangen, einen kirchenvertreter wegen seiner forderung, sich christlich zu verhalten (was immer das auch genau heißt), zu kritisieren. daraufhin haben dich andere an deine eigene religion erinnert und sich meiner ansicht nach zurecht gewundert, dass gerade du damit so ein problem zu haben scheinst.
Andererseits sollen Glaubensgrundsätze wieder das einzige Leitbild sein, wenn es dann mal passt.
Wer ist jetzt also der Heuchler?
im übrigen würden mich nach wie vor deine definitionen von "multikulti" und "multikultureller gesellschaft" interessieren. die von eintracht-er erscheinen mir dann doch recht schwammig.
oezdem schrieb:Ach?
mir fehlt eben einfach der durchblick
oezdem schrieb:Na ja, du kannst natürlich daraus lesen, was du willst. Da kann und will ich dir nicht reinreden.
aber klär mich auf, hast du marx denn eben nicht dafür kritisiert, dass er angeblich eine multikulturelle gesellschaft "lobpreist"? kann man daraus nicht lesen, dass du eine solche ablehnst und kann man im zusammenhang mit diesem thread und deinen bisherigen diffusen äußerungen zu etwaigen "problemen für die gesellschaft" durch den zuzug von geflüchteten nicht auf den gedanken kommen, dass dies eines deiner hauptprobleme damit ist?
Aber sagen wir mal so, mit einer multikulturellen Gesellschaft habe ich überhaupt keine Probleme.
Ganz im Gegenteil, ich halte das für etwas ganz Wunderbares und Erstrebenswertes.
Aber mit Multikulti habe ich tatsächlich große Probleme. Geht aber nicht nur mir so.
oezdem schrieb:Ach?
und jetzt komm nicht wieder damit, dass man dich hier in die rechte ecke stellt. das machst du mit solchen äußerungen schon ganz alleine.
DM-SGE schrieb:das macht in meinen augen keinen sinn. daher definitionsfrage: was ist für dich der unterschied zwischen "multikulti" und "multikultureller gesellschaft"?
mit einer multikulturellen Gesellschaft habe ich überhaupt keine Probleme.
Ganz im Gegenteil, ich halte das für etwas ganz Wunderbares und Erstrebenswertes.
Aber mit Multikulti habe ich tatsächlich große Probleme.
oezdem schrieb:Auf die Antwort bin ich gespannt.
das macht in meinen augen keinen sinn. daher definitionsfrage: was ist für dich der unterschied zwischen "multikulti" und "multikultureller gesellschaft"?
oezdem schrieb:Für mich ist Multikulti multikulturelle Gesellschaft mit durchaus tolerierten Parallelgesellschaften und wenig bis keinerlei Forderung nach Integration.
das macht in meinen augen keinen sinn. daher definitionsfrage: was ist für dich der unterschied zwischen "multikulti" und "multikultureller gesellschaft"?
Multikulturelle Gesellschaft ist klar "kontrollierter".
oezdem schrieb:er versucht lediglich zur versachlichung der diskussion bei zu tragen. und bei marx denkt er nicht zuerst an groucho sondern an karl. wäre aber auch zu schade um den schenkelklopfer gewesen, wenn der mann müller heißen würde.
ach gottchen, du bist ja süß
aber immerhin sagst du jetzt auch mal deutlich, was dein eigentliches problem mit den geflüchteten ist:DM-SGE schrieb:
linksliberales Multikulti
aber ich weiß schon, "falsch verstanden" und so, nicht wahr?
peter schrieb:
er versucht lediglich zur versachlichung der diskussion bei zu tragen. und bei marx denkt er nicht zuerst an groucho sondern an karl. wäre aber auch zu schade um den schenkelklopfer gewesen, wenn der mann müller heißen würde.
DM-SGE schrieb:na, was heißt "gewollt", mir fehlt eben einfach der durchblick...oezdem schrieb:
aber ich weiß schon, "falsch verstanden" und so, nicht wahr?
Ja.
Aber in diesem Fall gewollt.
aber klär mich auf, hast du marx denn eben nicht dafür kritisiert, dass er angeblich eine multikulturelle gesellschaft "lobpreist"? kann man daraus nicht lesen, dass du eine solche ablehnst und kann man im zusammenhang mit diesem thread und deinen bisherigen diffusen äußerungen zu etwaigen "problemen für die gesellschaft" durch den zuzug von geflüchteten nicht auf den gedanken kommen, dass dies eines deiner hauptprobleme damit ist?
und jetzt komm nicht wieder damit, dass man dich hier in die rechte ecke stellt. das machst du mit solchen äußerungen schon ganz alleine.
oezdem schrieb:Ach?
mir fehlt eben einfach der durchblick
oezdem schrieb:Na ja, du kannst natürlich daraus lesen, was du willst. Da kann und will ich dir nicht reinreden.
aber klär mich auf, hast du marx denn eben nicht dafür kritisiert, dass er angeblich eine multikulturelle gesellschaft "lobpreist"? kann man daraus nicht lesen, dass du eine solche ablehnst und kann man im zusammenhang mit diesem thread und deinen bisherigen diffusen äußerungen zu etwaigen "problemen für die gesellschaft" durch den zuzug von geflüchteten nicht auf den gedanken kommen, dass dies eines deiner hauptprobleme damit ist?
Aber sagen wir mal so, mit einer multikulturellen Gesellschaft habe ich überhaupt keine Probleme.
Ganz im Gegenteil, ich halte das für etwas ganz Wunderbares und Erstrebenswertes.
Aber mit Multikulti habe ich tatsächlich große Probleme. Geht aber nicht nur mir so.
oezdem schrieb:Ach?
und jetzt komm nicht wieder damit, dass man dich hier in die rechte ecke stellt. das machst du mit solchen äußerungen schon ganz alleine.