
reggaetyp
42995
reggaetyp schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Mann Regierungschef von Deutschland wird bzw., das Wahlergebnis kann ich mir schon vorstellen, mir graut es aber davor.
Gruselig, was da auf uns zukommt. Wie krass die CDU ist, so etwas ernsthaft als Kanzler "anzubieten".
Die einzige Chance, die ich noch sehe, wäre die Kandidatur des Habeck (den finde ich zwar recht dämlich, aber empfände ihn doch auch als "frischen Wind" für die aktuelle, aussichtslose Situation). Darauf hoffe ich, auch wenn diese Hoffnung gegenwärtig absolut unbegründet zu sein scheint.
reggaetyp schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Mann Regierungschef von Deutschland wird bzw., das Wahlergebnis kann ich mir schon vorstellen, mir graut es aber davor.
Problem ist halt, dass die Alternative eine Person ist, die gar keine Erfahrung im Regieren hat und die andere Person ist in einer Partei, die total out ist. Gut, bei Scholz ist es auch so, dass der genug aufm Kerbholz hat.
Salopp gesagt: Die Auswahl ist schlecht.
2/10
Ohne volles Stadion und mit der immer weiter voranschreitenden Abkopplung des Fußballs von zumindest meiner normalen Lebenswelt macht es mir derzeit nur bedingt Spaß.
Normalerweise würde ich bei den Personalien Krösche, Glasner und den jungen Neuverpflichtungen sowie Europacup brennen wie ne Fackel.
Ohne volles Stadion und mit der immer weiter voranschreitenden Abkopplung des Fußballs von zumindest meiner normalen Lebenswelt macht es mir derzeit nur bedingt Spaß.
Normalerweise würde ich bei den Personalien Krösche, Glasner und den jungen Neuverpflichtungen sowie Europacup brennen wie ne Fackel.
reggaetyp schrieb:
2/10
Ohne volles Stadion und mit der immer weiter voranschreitenden Abkopplung des Fußballs von zumindest meiner normalen Lebenswelt macht es mir derzeit nur bedingt Spaß.
Normalerweise würde ich bei den Personalien Krösche, Glasner und den jungen Neuverpflichtungen sowie Europacup brennen wie ne Fackel.
Das kann ich voll bestätigen...1/10
Alle möglichen Spieler werden gehandelt,Summen drehen nach oben ab, Krösche soll Transferüberschüsse in Millionenhöhe erzielen,es wird spekuliert,dass gutbezahlte Fussballer trotz Vertrag keinen Spaß mehr haben...puh..
Willkommen im Kommerz. Mittlerweile sollten wir beim Fingerpointing auf die "Großen" in der Szene ganz still sein - wir sind nicht mehr weit davon entfernt.
Die Vereine sind einfach nur noch Wirtschaftsunternehmen.
Vielleicht wird meine Lust auf die neue Saison kommen - derzeit bin ich aber noch weit davon entfernt.
Ich freue mich, wie in den Jahren davor, riesig auf den Saisonstart. Unsere ausgewechselte Sport-Führung und die neuen Spieler machen die Neugier besonders groß, auch weil sich die Leistungsfähigkeit der Mannschaft überhaupt nicht einordnen lässt und auch noch kein seriöser Vergleich mit der Konkurrenz möglich ist.
Vor allen Dingen kann man nach spannenden BL-, EL- und Pokalspielen mit Freunden und Bekannten auch wieder abwechslungsreiche und interessante Gespräche/Diskussionen führen, ohne dass vor jedem Wort nachgedacht werden muss, ob es im weitesten Sinne von selbsternannten Weltverbesseren als Beleidigung ausgelegt werden könnte. Gerade aktuell kann man sich einigen überstrapazierten Themen kaum entziehen, die mir so langsam auf den Sack gehen – ausgenommen sind natürlich so traurige Ereignisse wie z. B. aktuell die schlimmen Folgen der Flutkatastrophe, wo ich nicht mit Worten sondern mit Taten helfen konnte.
Vor allen Dingen kann man nach spannenden BL-, EL- und Pokalspielen mit Freunden und Bekannten auch wieder abwechslungsreiche und interessante Gespräche/Diskussionen führen, ohne dass vor jedem Wort nachgedacht werden muss, ob es im weitesten Sinne von selbsternannten Weltverbesseren als Beleidigung ausgelegt werden könnte. Gerade aktuell kann man sich einigen überstrapazierten Themen kaum entziehen, die mir so langsam auf den Sack gehen – ausgenommen sind natürlich so traurige Ereignisse wie z. B. aktuell die schlimmen Folgen der Flutkatastrophe, wo ich nicht mit Worten sondern mit Taten helfen konnte.
reggaetyp schrieb:
Korrekt ist natürlich, dass es dort in aller Regel weniger Tote gab (Gottseidank), es sei denn, es handelt sich um ein so schreckliches Erdbeben wie seinerzeit in und um L'Acquila.
Und genau das macht den Unterschied. Wann hatten wir zuletzt wegen Starkregen mehr als mal paar Tote, weil irgendwo an zwei, drei Stellen ein Erdrutsch war. Es gibt kein Katastrophen-Gedächtnis, weil es in den letzten Jahrzehnten keine Katastrophe dieser Art gab.
Die Leute, die jetzt sagen, dass ja "die Warnungen da waren" und "da haben aber alle versagt" , sollen mal überlegen, ob sie sich konkret das vorgestellt haben, wenn sie "extremer Starkregen" oder "starke Unwetterlage" lesen. Die meisten denken an überfüllte Keller und ne volle Unterführung, aber wer denkt daran, dass ein Bach von 80 cm in wenigen Stunden auf 8 Meter steigt und 1 km entfernt von diesem Bach Häuser plötzlich 2 Meter unter Wasser stehen? Es gab nur wenige Orte, an denen konkret gewarnt wurde und da haben sich die meisten ja auch nicht dran gehalten, weil einfach jegliche Phantasie für sowas fehlt.
Das jetzt ist der Punkt, an dem jedem Deutschen klar sein muss, jedem Mitteleuropäer klar sein muss, dass es auch uns hier trifft, an dem das Ganze in Politik umgesetzt werden muss.
SGE_Werner schrieb:
Das jetzt ist der Punkt, an dem jedem Deutschen klar sein muss, jedem Mitteleuropäer klar sein muss, dass es auch uns hier trifft, an dem das Ganze in Politik umgesetzt werden muss.
Da fehlt mir die Fantasie, wenn ich mir einerseits NRWs Politik z.B. bei der Braunkohle anschaue und andererseits die Umfragewerte für die Union zur Bundestagswahl.
Um nur mal einen (wenngleich sehr wichtigen) Aspekt rauszugreifen.
SGE_Werner schrieb:
Ich glaube, dass fast niemandem bewusst war, auch nicht von den Experten, dass es so heftig wird. Meines Erachtens fehlte dazu die Phantasie und die Erfahrung. Wir haben in Europa vllt mal 5 Tote hier oder 5 Tote da gehabt.
Ich hab das letzte Woche wegen Urlaub nur teilweise mitbekommen.
Aber Erdrutsche (gerade in den Abruzzen oder in Ligurien, Piemont oder auch in Umbrien) ausgelöst durch Regen in erodiertem Gebiet sind in Italien ein jährliches Phänomen seit Ewigkeiten.
Oft genug inklusive Stromausfall, eingestürzten Häusern und drastischen Überschwemmungen.
Auch Südfrankreich, die Schweiz und Österreich werden seit langem regelmäßig von Hochwasser und oder Überschwemmungen heimgesucht, und zwar sehr häufig nicht etwa zur Schneeschmelze sondern im Herbst.
Korrekt ist natürlich, dass es dort in aller Regel weniger Tote gab (Gottseidank), es sei denn, es handelt sich um ein so schreckliches Erdbeben wie seinerzeit in und um L'Acquila.
Aber in den Cinque Terre z.B. sind seit dem Starkregen und den Erdrutschen 2011 zwei größere Teilstücke der Wanderroute immer noch gesperrt, so verheerend wirkten sich die Unwetter damals aus.
Eine Frage zur Alltagsbeobachtung: Stellt ihr eigentlich auch fest, dass in eurem persönlichem Umfeld dieses Jahr die Sommergrippen, die Erkältungen und Rotznasen - allesamt bei negativem Corona-Test - erstaunlich hoch sind in diesen Sommermonaten? Und könnte das daran liegen, dass das Immunsystem nach den Monaten hinter der Maske und ohne Kontakte erst wieder hoch fahren muss und evtl. jetzt auch für leichte Infekte sehr anfällig ist?
Ich war eine Woche in Tirol.
letztes Wochenende bei der Ankunft waren die Beschäftigten in der Gastronomie noch sehr nachlässig:
Geimpft? Okay, glaub ich dir.
Seit Mitte letzter Woche nach einer Ankündigung von Gesundheits- und Ordnungsamt, strenger zu kontrollieren und im Negativfall drakonische Strafen zu verhängen, sind dort alle Betriebe, die ich aufsuchte, superstreng geworden:
Impfnachweis mit einer App gegengecheckt, digitales Einchecken Pflicht, Gastronomiebesuch auch draußen nur mit G Nachweis möglich.
Hab auch zwei mal mitbekommen, dass Gäste abgewiesen wurden. Wohlgemerkt, die wollten draußen sitzen...
Interessant: MNS in Österreich nur noch in Geschäften und in Bussen und Bahnen Pflicht, in der Gastro innen nicht.
letztes Wochenende bei der Ankunft waren die Beschäftigten in der Gastronomie noch sehr nachlässig:
Geimpft? Okay, glaub ich dir.
Seit Mitte letzter Woche nach einer Ankündigung von Gesundheits- und Ordnungsamt, strenger zu kontrollieren und im Negativfall drakonische Strafen zu verhängen, sind dort alle Betriebe, die ich aufsuchte, superstreng geworden:
Impfnachweis mit einer App gegengecheckt, digitales Einchecken Pflicht, Gastronomiebesuch auch draußen nur mit G Nachweis möglich.
Hab auch zwei mal mitbekommen, dass Gäste abgewiesen wurden. Wohlgemerkt, die wollten draußen sitzen...
Interessant: MNS in Österreich nur noch in Geschäften und in Bussen und Bahnen Pflicht, in der Gastro innen nicht.
Irgendwie hab ich den Eindruck, bei den Ösis herrscht ein noch größeres Durchenanner als es bei uns je geherrscht hat.
Diegito schrieb:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/kassenaerzte-heinz-verbote-ungeimpfte-104.html
Guter Mann!!!
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
reggaetyp schrieb:Diegito schrieb:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/kassenaerzte-heinz-verbote-ungeimpfte-104.html
Guter Mann!!!
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
https://www.tagesschau.de/ausland/malta-einreise-regeln-101.html
Zwar kein Verbot seitens Deutschland, aber Malta lässt nur noch Geimpfte rein. Das wird sicher Schule machen
reggaetyp schrieb:
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
Meine innere dunkle Seite findet die Forderung prima, weil ich gerade jedem Impfgegner den Spaß nehmen möchte, aber meine Verstandsseite sieht das dann eher wie Du.
Aber die Bild-Zeitung wird sich schon auf den Kerl stürzen, hat ja auch jetzt von einem geringen Inzidenz-Anstieg geredet und dass man uns wieder den Malle-Urlaub wegnimmt und die Regierung nur Panik schiebt.
@LDKler , jo, hatte Moderna und fünf weitere aus meinem Bekanntenkreis auch, die haben alle ordentlich flach gelegen bei Impfung Nr. 2 , die waren aber auch vermutlich jünger als Würzis Frau. Um so älter, um so weniger Nebenwirkung.
reggaetyp schrieb:
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
Danke, sehe ich ähnlich.
Die Forderung ist nichts anderes als ein Ausreiseverbot. Das sowas dann auch noch gefeiert wird stimmt sehr nachdenklich.
reggaetyp schrieb:
und ich frag mich erstens, was hier los ist in unserem Justizwesen
Was soll denn los sein? Gibt es irgendeinen Anlass für Dich aufgrund einzelner Fälle ein systemisches Problem zu erkennen? Dass bei 20.000 RichterInnen und 12,6 % AfD-Wähleranteil in der Bevölkerung wohl kaum 0 Richter rechtes oder gar rechtsextremes Gedankengut pflegen, ist doch logisch. Und seit Jens Maier ja bestens bekannt.
Aber ich finde solche offenen Fragen, die keinerlei Begründung liefern, warum man die ganze Justiz nun kritisch beäugen sollte, für sehr kontraproduktiv, weil man damit die Justiz grundsätzlich in Frage stellt und genau damit das vllt. auch unbewusst tut, was rechte Kreise zB schon seit Jahren bei der Diskussion um die Justiz tun. Aufgrund von einzelnen Fällen etwas systematisch in Frage stellen.
Also was ist jetzt der Grund, warum Du diese Frage stellst? Ein paar Fälle bei 20.000 Richtern und auch noch, wenn hier vor dem BVG Recht gesprochen wurde, lassen jedenfalls für mich nicht genug Argumente übrig, um diese Frage so offen zu stellen.
Hallo Werner, zahllosen Berichten zufolge ist die justiz in vielen Ländern und auch im Bund doch deutlich zurückhaltender, wenn es um Urteile oder Strafverfolgung geht.
Das kann man sehr schnell googlen.
Die Beispiele von Prozessverschleppung, milden Urteilen gegen rechtsextreme Vereinigungen oder eben rechtsoffenen bis -radikalen Menschen im justizwesen ist nicht erst seit heute immer wieder Thema in den Medien.
Dieses Beispiel finde ich besonders krass, da der betroffene Richter sich nicht mal ansatzweise Mühe gab, seine Gesinnung zu vertuschen.
Daher meine Frage.
Ich gehe davon aus, dass du ohne Mühe in der Lage bist, die von mir erwähnten Vorfälle selbst zu recherchieren, und ich bin es auch Leid, alles mundgerecht zu servieren, daher keine Links.
Ein paar Stichworte:
Aryans
Sturm 34
Lichtenfels
Freital
Das kann man sehr schnell googlen.
Die Beispiele von Prozessverschleppung, milden Urteilen gegen rechtsextreme Vereinigungen oder eben rechtsoffenen bis -radikalen Menschen im justizwesen ist nicht erst seit heute immer wieder Thema in den Medien.
Dieses Beispiel finde ich besonders krass, da der betroffene Richter sich nicht mal ansatzweise Mühe gab, seine Gesinnung zu vertuschen.
Daher meine Frage.
Ich gehe davon aus, dass du ohne Mühe in der Lage bist, die von mir erwähnten Vorfälle selbst zu recherchieren, und ich bin es auch Leid, alles mundgerecht zu servieren, daher keine Links.
Ein paar Stichworte:
Aryans
Sturm 34
Lichtenfels
Freital
reggaetyp schrieb:
Die Beispiele von Prozessverschleppung, milden Urteilen gegen rechtsextreme Vereinigungen oder eben rechtsoffenen bis -radikalen Menschen im justizwesen ist nicht erst seit heute immer wieder Thema in den Medien.
Bei Youtube oder Facebook stände vermutlich das:
Die Beispiele von milden Urteilen gegenüber Clans, straftätigen Migranten, Kinderschändern und Vergewaltigern sind nicht erst seit heute immer wieder Thema in den Medien.
Mir ist schon klar, dass es das alles gab und gibt, was Du beschreibst, dass viele Richter bei rechten Straftaten eher Milde walten lassen und bei anderen nicht, darum geht es mir nicht, es geht eher darum, dass Du wieder eine Generalschelte gegen eine ganze Institution abgibst und damit genau das tust, was die tun, die Du so sehr (zurecht) verachtest. "Die deutsche Justiz" , "Die hessische Polizei" , alles pauschalisiert. Mich stört diese Wortwahl und sie wird mich immer stören. Du hast Dich jahrelang hervorgetan genau solche allumfassenden allgemeinen Formulierungen anzuprangern, wenn es zB um Fans, Ultras etc. ging. Warum dann nicht hier?
Schreib doch einfach "erhebliche Teile der deutschen Justiz" von mir aus. Aber da werde ich wohl mit Dir nicht mehr auf einen grünen Zweig kommen.
Ach, da ist aber auch viel Dummgelaber, Gehetze und Feinbild schüren dabei (nicht bei dir). Ich lese diese
Alte weiße Männer stehen genauso auch für die Erfindung der Demokratie und viele andere Errungenschaften.
Ich finde das auch einfach respektlos den Menschen gegenüber, denen wir im unser sehr angenehmes Leben hier verdanken.
Und wenn du dir mal historische Frauen an der Macht anguckst, kann ich nicht erkennen, dass die besser gewesen sein.
Unsere Kanzlerin z. B. steht ihren männlichen Kollegen in Sachen Machthunger etc. in nix nach. Und nicht-weiße Männer in Machtpositionen sind anscheinend mindestens genauso schlimm, wenn du z. B. mal nach Afrika oder Arabien schaust.
Alte weiße Männer stehen genauso auch für die Erfindung der Demokratie und viele andere Errungenschaften.
Ich finde das auch einfach respektlos den Menschen gegenüber, denen wir im unser sehr angenehmes Leben hier verdanken.
Und wenn du dir mal historische Frauen an der Macht anguckst, kann ich nicht erkennen, dass die besser gewesen sein.
Unsere Kanzlerin z. B. steht ihren männlichen Kollegen in Sachen Machthunger etc. in nix nach. Und nicht-weiße Männer in Machtpositionen sind anscheinend mindestens genauso schlimm, wenn du z. B. mal nach Afrika oder Arabien schaust.
reggaetyp schrieb:
Gutem Morgen.
Ich mag den Begriff zwar nicht besonders (alte weiße Männer) - aber im Gegensatz zu dir habe ich verstanden, was man damit meint.
Du nicht mal ansatzweise.
Doch, ich denke, das versteh ich schon. Ändert aber nix daran, dass der Begriff diskriminierend und spalterisch ist.
Und wenn andere weiße Männer damit hantieren, halt auch sehr schräg, um nicht zu sagen gestört. Daher auch meine provokante Rückfrage davor.
Aber zum Glück existiert der Begriff ja hauptsächlich in der linken Bubble. Kein Mensch, mit dem ich im Reallife Kontakt habe, spricht von "alten weißen Männer", unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hautfarbe.
reggaetyp schrieb:
Die Nordsee schlägt dir ins Gesicht
Trotzdem hast du verloren
Du bist nicht weit gekommen
Du läufst weiter nach vorn
Passt auch.
Ohne googlen, wer weiß es?
Ganz großartiger Song.
(Als die Band noch klasse war)
Den Song-Titel krieg ich ohne google nicht hin.
Die Band kommt aber aus Düsseldorf, das weiß ich ohne google.
reggaetyp schrieb:
Reisefieber.
Stimmt! Jetzt wo du es sagst (hand auf die stirn schlag)
Und passt vom Titel mega. Sozusagen der Vorgänger von Tommy Tellerlift und Ischgl-Fieber:
https://www.youtube.com/watch?v=tYYuat1Mefc
Das Bundesverfassungsgericht hat einen Richter des VG Gießen für befangen erklärt, nur weil dieser in einem Verfahren über die Rechtmäßigkeit eines Antrags auf Asyl eines Afghanen erklärte, "Migration [sei] eineGefahr für menschliches Leben".
Außerdem sagte der Mann früher Migration seie "Gefahr für die deutsche Kultur und Rechtsordnung sowie menschliches Leben".
2019 sprach er überdies von "invasiver Einreise", und ich frag mich erstens, was hier los ist in unserem Justizwesen und zweitens, ob dieser Mann nicht ein paar Ordnungsschellen verdient.
Immerhin ist er eingenordet worden vom BVG, ich gehe allerdings davon aus, dass das die vorerst einzige Konsequenz bleibt.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/verfassungsgericht-erklaert-asylrichter-fuer-befangen,richter-befangenheit-100.html
Außerdem sagte der Mann früher Migration seie "Gefahr für die deutsche Kultur und Rechtsordnung sowie menschliches Leben".
2019 sprach er überdies von "invasiver Einreise", und ich frag mich erstens, was hier los ist in unserem Justizwesen und zweitens, ob dieser Mann nicht ein paar Ordnungsschellen verdient.
Immerhin ist er eingenordet worden vom BVG, ich gehe allerdings davon aus, dass das die vorerst einzige Konsequenz bleibt.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/verfassungsgericht-erklaert-asylrichter-fuer-befangen,richter-befangenheit-100.html
reggaetyp schrieb:
und ich frag mich erstens, was hier los ist in unserem Justizwesen
Was soll denn los sein? Gibt es irgendeinen Anlass für Dich aufgrund einzelner Fälle ein systemisches Problem zu erkennen? Dass bei 20.000 RichterInnen und 12,6 % AfD-Wähleranteil in der Bevölkerung wohl kaum 0 Richter rechtes oder gar rechtsextremes Gedankengut pflegen, ist doch logisch. Und seit Jens Maier ja bestens bekannt.
Aber ich finde solche offenen Fragen, die keinerlei Begründung liefern, warum man die ganze Justiz nun kritisch beäugen sollte, für sehr kontraproduktiv, weil man damit die Justiz grundsätzlich in Frage stellt und genau damit das vllt. auch unbewusst tut, was rechte Kreise zB schon seit Jahren bei der Diskussion um die Justiz tun. Aufgrund von einzelnen Fällen etwas systematisch in Frage stellen.
Also was ist jetzt der Grund, warum Du diese Frage stellst? Ein paar Fälle bei 20.000 Richtern und auch noch, wenn hier vor dem BVG Recht gesprochen wurde, lassen jedenfalls für mich nicht genug Argumente übrig, um diese Frage so offen zu stellen.
Naja, vielleicht verhandelt er ja Menschenrechte mit in den Kooperationsvertrag?…….Nein? ….Ok, hab‘s selbst gemerkt…
reggaetyp schrieb:
Die Nordsee schlägt dir ins Gesicht
Trotzdem hast du verloren
Du bist nicht weit gekommen
Du läufst weiter nach vorn
Passt auch.
Ohne googlen, wer weiß es?
Ganz großartiger Song.
(Als die Band noch klasse war)
Den Song-Titel krieg ich ohne google nicht hin.
Die Band kommt aber aus Düsseldorf, das weiß ich ohne google.
Hallo Denis,
du kannst dir ja mal das hier durchlesen, und wenn du mir dann allen Ernstes entgegnen möchtest, dass wir im EU-Vergleich eine hohe Steuerbelastung für Gut- bis Spitzenverdiener haben, dann weiß ich auch nicht.
https://steuermythen.de/mythen/mythos-5/
Im übrigen erinnert mich das hier an die uralte Debatte über profis, bei denen es heißt, Du würdest doch bei einer Verdoppelung deines Gehaltes auch sofort woanders arbeiten.
Und ich entgegne immer wieder: Klar, wenn ich doppelt so viel verdienen würde, wäre das für mich ein Quantensprung, was meine Möglichkeiten anbelangen würde.
Ob jemand allerdings wie ein Fußballprofir z.B. drei oder sechs Millionen verdient, das ändert doch de facto nichts.
Ähnlich verhält es sich mit Steuern für Gutverdienende oder Superreiche.
Ob die 42 oder 44 % versteuern müssen, das ändert nichts an deren Lebensqualität, für das Gemeinwohl wäre es indes ein gravierender Unterschied.
Von der Erbschaftssteuer oder Vermögenssteuer (zu diesen Steuern hast du bisher beharrlich geschwiegen) ganz zu schweigen.
du kannst dir ja mal das hier durchlesen, und wenn du mir dann allen Ernstes entgegnen möchtest, dass wir im EU-Vergleich eine hohe Steuerbelastung für Gut- bis Spitzenverdiener haben, dann weiß ich auch nicht.
https://steuermythen.de/mythen/mythos-5/
Im übrigen erinnert mich das hier an die uralte Debatte über profis, bei denen es heißt, Du würdest doch bei einer Verdoppelung deines Gehaltes auch sofort woanders arbeiten.
Und ich entgegne immer wieder: Klar, wenn ich doppelt so viel verdienen würde, wäre das für mich ein Quantensprung, was meine Möglichkeiten anbelangen würde.
Ob jemand allerdings wie ein Fußballprofir z.B. drei oder sechs Millionen verdient, das ändert doch de facto nichts.
Ähnlich verhält es sich mit Steuern für Gutverdienende oder Superreiche.
Ob die 42 oder 44 % versteuern müssen, das ändert nichts an deren Lebensqualität, für das Gemeinwohl wäre es indes ein gravierender Unterschied.
Von der Erbschaftssteuer oder Vermögenssteuer (zu diesen Steuern hast du bisher beharrlich geschwiegen) ganz zu schweigen.
reggaetyp schrieb:
Und dass Spitzenverdiener anteilig mehr Steuern zahlen, ist weder was neues noch irgendwie unfair oder sonstwas.
Ja, deswegen ist es aber auch nicht unfair, diese steuerlich mehr zu entlasten, weil sie immer noch anteilig mehr zahlen.
Sei mal Spitzenverdiener, da wirst du bei der Einkommenssteuer in Deutschland regelrecht geschröpft (und nein, ich bin es nicht).
Dass Wohlhabende in Deutschland zu wenig Steuern zahlen würde, ist ein Mythos, tatsächlich wird ein Großteil der Steuerlast von Besserverdienern getragen.
Adlerdenis schrieb:
Sei mal Spitzenverdiener, da wirst du bei der Einkommenssteuer in Deutschland regelrecht geschröpft (und nein, ich bin es nicht).
Ich kann da mitreden, ich fühle mich nicht geschröpft.
Vor Abgabe meiner Steuererklärung wäre ich nach Spitzensteuersatz besteuert worden.
Das jetzt auszuführen wäre zu privat und zu komliziert aufgrund meines besonderen Arbeitsverhälnisses.
Sei dir aber versichert, dass ich sorgenfrei und mit allerlei Annehmlichkeiten lebe, trotz der angeblichen Schröpfung, und ich mich am unteren Rand der Grenze bewege (wie gesagt, vor Abgabe Steuererklärung).
Ich kann mir also ganz gut vorstellen, wie sorgenfrei und luxuriös Menschen mit dem doppelten und dreifachen meines Bruttojahresverdienstes Menschen leben können, die nach deiner Definition geschröpft werden.
reggaetyp schrieb:Adlerdenis schrieb:
Sei mal Spitzenverdiener, da wirst du bei der Einkommenssteuer in Deutschland regelrecht geschröpft (und nein, ich bin es nicht).
Ich kann da mitreden, ich fühle mich nicht geschröpft.
Vor Abgabe meiner Steuererklärung wäre ich nach Spitzensteuersatz besteuert worden.
Das jetzt auszuführen wäre zu privat und zu komliziert aufgrund meines besonderen Arbeitsverhälnisses.
Sei dir aber versichert, dass ich sorgenfrei und mit allerlei Annehmlichkeiten lebe, trotz der angeblichen Schröpfung, und ich mich am unteren Rand der Grenze bewege (wie gesagt, vor Abgabe Steuererklärung).
Ich kann mir also ganz gut vorstellen, wie sorgenfrei und luxuriös Menschen mit dem doppelten und dreifachen meines Bruttojahresverdienstes Menschen leben können, die nach deiner Definition geschröpft werden.
Natürlich können sie das, aber man sollte sich halt auch mal die Frage stellen, wie viel Steuern gerechtfertigt sind, und was die Leute davon haben.
Da bewegen wir uns in Deutschland aus meiner Sicht schon in einem grenzwertigen Bereich.
Wieder mal eine extrem einseitige und undifferenzierte Betrachtung.
Die mittleren Einkommen werden ja auch entlastet, und was du halt komplett außer Acht lässt, ist, dass die Vielverdiener ja auch anteilig deutlich mehr Steuern zahlen als ein Durchschnittsverdiener. Und zwar mächtig viel in D.
Das das Steuerrecht nach Vorstellung der Union also mittlere Einkommen "benachteiligen" würde ist ebenso Unsinn, wie das man in Deutschland Vielverdiener nicht genug besteuern würde.
Dein Darstellung zielt letztlich auf Sozialneid und Spaltung ab.
Die mittleren Einkommen werden ja auch entlastet, und was du halt komplett außer Acht lässt, ist, dass die Vielverdiener ja auch anteilig deutlich mehr Steuern zahlen als ein Durchschnittsverdiener. Und zwar mächtig viel in D.
Das das Steuerrecht nach Vorstellung der Union also mittlere Einkommen "benachteiligen" würde ist ebenso Unsinn, wie das man in Deutschland Vielverdiener nicht genug besteuern würde.
Dein Darstellung zielt letztlich auf Sozialneid und Spaltung ab.
Versteht die FAZ das also falsch?
Damit würde die Union Gutverdiener prozentual vier Mal so stark entlasten wie knapp 80 Prozent der steuerpflichtigen Bevölkerung, für die sie weniger Finanzplus vorsehe.
die mittleren Einkommen werden viel weniger entlastet als wirkliche Gutverdiener.
Und dass Spitzenverdiener anteilig mehr Steuern zahlen, ist weder was neues noch irgendwie unfair oder sonstwas.
Selbst unter Kohl war der Spitzensteuersatz höher, und inzwischen haben wir weder eine Vermögenssteuer noch eine einmalige Abgabe von Superreichen zur finanziellen Beihilfe bei der Last durch Corona noch eine nennenswerte Erbschaftssteuer.
Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich vergrößert, und durch die pläne von Union und FDP würde sie noch größer.
Das ist nicht wegzureden, das ist eine Tatsache.
Damit würde die Union Gutverdiener prozentual vier Mal so stark entlasten wie knapp 80 Prozent der steuerpflichtigen Bevölkerung, für die sie weniger Finanzplus vorsehe.
Adlerdenis schrieb:
Die mittleren Einkommen werden ja auch entlastet, und was du halt komplett außer Acht lässt, ist, dass die Vielverdiener ja auch anteilig deutlich mehr Steuern zahlen als ein Durchschnittsverdiener. Und zwar mächtig viel in D.
die mittleren Einkommen werden viel weniger entlastet als wirkliche Gutverdiener.
Und dass Spitzenverdiener anteilig mehr Steuern zahlen, ist weder was neues noch irgendwie unfair oder sonstwas.
Selbst unter Kohl war der Spitzensteuersatz höher, und inzwischen haben wir weder eine Vermögenssteuer noch eine einmalige Abgabe von Superreichen zur finanziellen Beihilfe bei der Last durch Corona noch eine nennenswerte Erbschaftssteuer.
Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich vergrößert, und durch die pläne von Union und FDP würde sie noch größer.
Das ist nicht wegzureden, das ist eine Tatsache.
reggaetyp schrieb:
Und dass Spitzenverdiener anteilig mehr Steuern zahlen, ist weder was neues noch irgendwie unfair oder sonstwas.
Ja, deswegen ist es aber auch nicht unfair, diese steuerlich mehr zu entlasten, weil sie immer noch anteilig mehr zahlen.
Sei mal Spitzenverdiener, da wirst du bei der Einkommenssteuer in Deutschland regelrecht geschröpft (und nein, ich bin es nicht).
Dass Wohlhabende in Deutschland zu wenig Steuern zahlen würde, ist ein Mythos, tatsächlich wird ein Großteil der Steuerlast von Besserverdienern getragen.
Dieser kurze aber klare Tweet formuliert es viel besser: https://twitter.com/HanseMitR/status/1413355707777396736
Übrigens: Dass der Bundeswahlleiter den 3. Weg zulässt, wundert mich so, wie ich ihn kennen gelernt habe als früheren Vize-Chef und wie ihn meine früheren Kollegen heute erleben, nicht.
SGE_Werner schrieb:
Übrigens: Dass der Bundeswahlleiter den 3. Weg zulässt, wundert mich so, wie ich ihn kennen gelernt habe als früheren Vize-Chef und wie ihn meine früheren Kollegen heute erleben, nicht.
Der Mann gilt ja gelinde gesagt als sozial völlig inkompatibel.
Georg Thiel, don't get confused mit dem Mann, der im Knast sitzt, weil er seine Vermögensverhältnisse nicht offenlegen will aufgrund seiner Weigerung, Rundfunkbeitrag zu bezahlen.
https://www.t-online.de/nachrichten/id_90430104/die-skandale-von-armin-laschet-das-ende-des-teflon-kandidaten.html
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Mann Regierungschef von Deutschland wird bzw., das Wahlergebnis kann ich mir schon vorstellen, mir graut es aber davor.