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Rigobert_G

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Wenn ich mir die FIFA und WM 2006 Sponsoren so anschaue, müsste eigentlich alles für die USA sprechen.
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Rigobert_G schrieb:
WICHTIG!!! Die Führung muss verschoben werden, da mir was dazwischen gekommen ist. Werde mit Rainer einen neuen Termin beratschlagen.


So, der neue Termin steht. Nächsten Samstag, anlässlich der Shirt-Aktion "Unites Colors of Frankfurt" ab 17:30 Uhr.

Führung durch das Eintracht Museum:

"Geschichte aus der Mülltonne"
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Na, das hört sich vernünftiger an, als die FAZ uns Schwarz auf Weiß machen wollte. Wenigstens gabs dadurch spannende Diskussionen.  
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Quelle?
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kassel, Darmstadt und Mannheim so viel bringt, um die vielleicht 200 Zuschauer gegen so Kracher wie Haching 2, Wehen 2 oder Fürth 2 auszugleichen. Um da auf 2.000 im Schnitt zu kommen, müsste die drei oben genannten Spiele ausverkauft sein. Solche Zuschauerströme (10.000) schaffen Kassel, Mannheim und Darmstadt nicht mal bei Heimspielen...

Und wie ich dann unsere Verbands-Funktionäre kenne, werden diese drei "Risikospiele" terminlich zeitgleich mit den Profis gelegt. Daher mein "Utopia"...  :neutral-face
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Diegito schrieb:
Ich denke mal ein Schnitt zwischen 1500 u. 2000 Fans sollte realistisch sein...


Ja, in Utopia.
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team-adler schrieb:
andihembes schrieb:
Zuerst werden sicher die Spanier und die Engländer anstehen.
Das letzte große Turnier in Spanien war die EM 1964 (damals war es ja auch noch so, dass nur die Halbfinals, das Spiel um Platz 3 und das Finale im Gastgeberland ausgetragen wurden)!!!  


1982 fand die WM in Spanien statt.



Er meinte das Franco Spanien.  
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BTW: Eintracht Frankfurt über alles!

Positives Interesse bzw. Sympathien habe ich bei FSV Frankfurt (in meiner Jugend die beste Sonntags-Unterhaltung), Eintracht Braunschweig (Dazke für das Tor) und BSC Dynamo. Letztere habe ich mir aus Langweile ab und an zu meiner Berlin Zeit in den Neunzigern gegeben, weil Hertha und Union bei mir garnicht geht. War ein sehr interessantes Publikum...  
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Wo sind eigentlich die ganzen Helden hin, die vor zwei Jahren Lautern die Daumen gedrückt hatten, dass die nicht absteigen? Alle im Urlaub?
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Vor allem sollte das Spiel gegen Palermo abgesagt werden! Da kommt bestimmt ein Haufen rosa Schalträger. Bäääh...  
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Vor 1997 gabs Millwall? Kann nicht sein...  
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Schlimmer noch, Du bist der Syltman des Forums.
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sge-dimert schrieb:

Nun da haben wir es:
Kaum offenbare ich mein Alter schon kommt die persönliche Beleidigung.
Demenz
Wäre das nicht etwas für die Mods?
 


Ich hatte Dein Alter nicht mal mitbekommen.  

Ok, da Du offenbar kein trolliger Schüler aus dem Odenwald bist, können wir ja wieder zurück zum Tagesgeschäft kommen. Für Dein einfach gestriktes Weltbild möchte ich Dir aber noch schnell mit auf dem Weg geben: In der AG gibt es genauso Funkel-Kritiker, wie es Funkel-Fans im e.V. gibt. Also immer schön locker bleiben.
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Stoppdenbus schrieb:

Können wir die Vor- und Nachteile etwas besser herausarbeiten?


Mir reicht schon einzig dieser Verdachtsmoment, die AG könne evtl. einer Fußballschule eines AG Angestellten mehr Gewicht beimessen, als der Nachwuchsförderung im Verein. Das erzeugt bei mir eine Übelkeit, die ich nicht näher ausführen möchte.

Alleine um solche Vorwürfe, hier Fußballschule, dort karnevalistische Etatplanungen, zu entkräften, könnte ein gemeinsames Dach durchaus eine Daseinsberechtigung haben.

Da habe ich jetzt noch nicht mal eine einfachere Umsetzung eines Mini-Ajax-Modells im Auge, das unter einem Dach sicherlich eher zu meistern wäre.

Ich habe tatsächlich zu wenig Ahnung von Spielsystem-Lehre und Nachwuchsarbeit. Ich sehe es in meiner Laienhaftigkeit einzig emotional. Und 34 von 36 Clubs, die auf dem ersten Blick nicht den Bielefelder Weg gehen, sind für mich zumindest ein Tendenz für eine bessere Lösung, die es da eventuell noch geben kann. Erst recht unter dem Aspekt meines ersten Absatzes.
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Liebster Uli,

concordia-eagle schrieb:

Sorry, bitte begründe mal Deine Haltung. Pro Verein zu sein und contra AG ist ebenso akzeptabel, wie contra Funkel zu sein, aber außer (überflüssigen Gemeinplätzen?) wäre es schön, wenn Du irgendetwas auch mal begründen würdest...


das ist lediglich eine Reaktion auf sge-demenz:

sge-dimert schrieb:
das ist aber nur ein aspekt, der weitere ist interessanter (meiner Meinung nach), stellt man Bezüge zu anderen Themen her, Funkel; Funkel/Caio; etc.,
ergeben sich gleicartige Gruppierungen der Verfasser (den Begriff Lager habe ich bewußt vermieden).
Wie kommt das wohl?  fragt ein weit entfernt zuschauender Außenstehender.
Spiegelt sich da vielleicht der angesprochene Grundkonflikt wieder?


der ein einfach erklärbares Weltbild sein eigen nennt, in dessen Schublade ich nur zu allzugern reinpasse.  
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Ziehst den Schwanz ein?  
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Hoffentlich vertreiben uns die rosaweißen Schalträger nicht irgendwann. Die Haupt ungedeckt ist ja leider schon weg...  
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Vorab erstmal ein "Dazke",@ willi, für Dein Posting. Sind einige Gedankengänge dabei, über die ich bisher noch nicht nachgedacht hatte.

willi neuberger schrieb:
Wenn jedoch solche Zwänge nicht existieren, bietet ein e.V. eine weitreichende Mitwirkungsmöglichkeit des einzelnen Mitglieds, wenn man die Struktur mit anderen Vereinigungen vergleicht - auch ein Verwaltungsrat muss sich schliesslich einer Wahl stellen, oder?


Ich sehe es ganz genauso, eine Machtverteilung ist grundsätzlich begrüßenswert. Wenn sich jetzt allerdings Anzeichen verdichten sollten, dass die AG einer Körbel Fußballschule mehr Aufmerksamkeit schenken sollte, als der Nachwuchs-Ausbildung im Mutterverein, bekomme ich die Vollkrise...

Die habe ich übrigens auch, wenn mit Zuschauerzahlen operiert wird, die selbst in der geschlossenen Anstalt süchtiger 9Live Telefonkandidaten für bestenfalls mitleidiges Gelächter sorgt. Wenn keine 3.000 Zuschauer gegen Fürth II oder Haching II kommen, wird also die AG den Etat decken müssen. Laut Schuh-Szenario wird genau damit kalkuliert.

Das sind für mich mindestens zwei Vollkrisen, die zum Ergebnis haben, dass der Bielefelder Weg auf Dauer nicht gut für die Eintracht sein kann...

Als Kompromiss zwischen anfälliger Basisdemokratie und hierarchischer Unternehmensstruktur hatte ich daher - vielleicht naiv - gerade eben Gefallen daran gefunden, die "grossen" Geschäfte des Unterhaltungsbusiness Bundesliga einer AG (...mit einem fähigen "Boss") zu überlassen, den Rest jedoch - quasi als "Faustpfand" - in einer Vereinsstruktur zu belassen, was eben auch noch zusätzliche Vorteile bietet, wie von anderen ausgeführt wurde. Warum es plötzlich notwendig sein soll, die U-Mannschaften der AG anzugliedern, verstehe ich eigentlich ebensowenig wie "gereizt".


Dieser Kompromiss funktioniert wohl nicht, wenn die eine Seite mit einer Fußballschule droht, während die andere Seite schon mal signalisiert, dass da noch eine Rechnung kommen wird.

- lieber die Gesamtverantwortung einer AG zugestanden werden soll, erschliesst sich mir auch dann noch immer nicht so ganz.


Ich bin kein Freund der Lösung unbedingt der AG die Gesamtverantwortung zu geben. Ich bin aber ein Freund davon, irgendwem die Gesamtverantwortung zu geben. Dummerweise macht es mehr Sinn der AG noch ein paar Jahrgänge zu übertragen, als dem e.V. die Profiabteilung zurückzugeben. Wäre ja eigentlich nicht mal so schlimm, die AG würde sich dann auflösen und der Verein stellt eine Fußball-Bundesliga-Mannschaft. Die Idee ist aber, wenn wir ehrlich sind, genauso bescheuert, wie damit zu rechnen, gegen Haching II werden schon irgendwie 3.000 Leute in das "Volksbank Stadion" pilgern...

Kurz, es wird schon einen Grund geben, weshalb von 36 Profivereinen in Deutschland nur zwei eine solche Trennung von Profi und Nachwuchs wie in Bielefeld favorisieren.

Das "Ajax-Modell" scheint auf solch ein Konstrukt in der Praxis jedenfalls nicht übertragbar. Selbst nicht ganz so hochtrabende Modelle haben es vermutlich schwer. Eine Gesamtverantwortung scheint mir jedenfalls eine bessere Perspektive zu haben, als die Gewitter am Horizont, die zum Thema in diesem Thread geworden sind.

Kommen wir jetzt aber zu einen ganz entscheidenden Punkt:


Zur "Marke" e.V.: Was soll denn dabei rauskommen? Jeder Verein in jeder Sportart geht ohne Grossengagement am Stock. Ausnahme: Fussball - sofern hochklassig gespielt wird. Nimm' einem Verein die erste Mannschaft weg, dann lässt sich ein Verein ohne o.a. Profilneurotiker kaum refinanzieren. Die "Erste" ist nunmal überall das Aushängeschild und muss die nachfolgenden Mannschaften und anderen Sportarten daher mitbezahlen.


Darüber habe ich tatsächlich noch nie nachgedacht. Aber Du bringst es auf den Punkt. Früher hat der Profi-Fußball den Breitensport unterstützt.

Ich kenne noch diese Eintracht-Schlagzeile "Ein Verein - XX mal Bundesliga". Es war, durch die Einnahmen aus dem Profi-Spielbetrieb, tatsächlich möglich Eishockey, Hockey Herren, Hockey Damen, Basketball, Volleyball, Turnen, Leichtathletik, Rugby (etc) und Fußball auf nationaler Ebene erstklassig unter einem Dach zu vereinigen.  

Und heute? Ganz grob gesagt, die AG hat die Einnahmen aus dem Profi-Spielbetrieb, muss aber damit keinen Spitzensport-Rattenschwanz finanzieren, während der Verein nicht mehr die notwendigen Einnahmen hat, um eben erstklassige Abteilungen wirtschaftlich tragen zu können. Das ist ein Dilemma, was mit einer zwischen Verein und AG vereinbarten Garantiesumme ausgeglichen werden soll.

Mit dieser Garantiesumme ist aber wohl kein Bundesliga Eishockey, Basketball, Hockey, Turnen usw. wie vielleicht noch in 80er Jahren wirtschaftlich tragbar (wobei wir ja wissen, wie das Kapitel Eishockey endete...). Nicht mal eine neue Dusche scheint drin zu sein.

Doofe Situation, die offenbar für mehr Ärgernis sorgt, als es der gesamten Eintracht lieb sein kann. Ich bin ehrlich, bis zu Willis Posting hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht und gehe jetzt auch erstmal ins Bett...  :neutral-face

Mal sehen, wie es morgen hier weitergeht. Gute Nacht!  
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sge-dimert schrieb:
Stoppdenbus schrieb:
Ein Spaßvogel. So was hat uns gefehlt.



Schön wie du von dir in der dritten Person sprichst    
Spaß muß sein wenn es um ernste Themen geht.


Oh, mal wieder ein neuangemeldeter Troll, der anonym seine Show hier abzieht. Sei froh, dass ich kein Mod mehr bin.
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monk schrieb:
willi neuberger schrieb:
Doch ist es nicht kurzsichtig, jetzt alle Vorbehalte fallen zu lassen, nur weil wir inzwischen seit einigen Jahren eine wirklich vertrauenswürdige Person an der Schaltstelle der AG vorfinden? Was oder wer kommt nach Bruchhagen - der schliesslich einfach auch mal "rausfliegen" könnte? Jemand, der Investoreninteressen dann wesentlich "aufgeschlossener" gegenübersteht? Jemand, der Pläne verwirklichen will, wie sie z.B. ein Kind in Hannover entwickelt? Niemand weiss, wie die Politik der AG in drei oder fünf Jahren sein wird.

Einerseits richtig, andererseits haben wir eben Aufsichtsrat und damit den e. V. als "Sicherheitsmaßnahme".


Die Planungssicherheit war ja früher noch weniger gegeben. Präsidenten wurden aus einer Bierlaune heraus gewählt (siehe die Box-Mitgliederversammlung, die als Ergebnis einen Wolf hatte). Nach der Satzungsänderung, die Ergebnis solcher Stimmungsabende war, konnte das Präsidium nicht mehr von der Versammlung gewählt werden. Auf einmal hatte der Verwaltungsrat unglaubliche und unkontrollierte (!) Macht und setzte seine Ratte ein (Leben), um die Arbeit des Präsidiums zu torpedieren. Lediglich Lötzbeier überlebte diese Schlacht.

Nein, nein, jetzt können wir erstmals einigermaßen perspektivisch und solide planen und die Weichen für eine goldene Zukunft stellen. Also los! Worauf warten? Wobei mir der Kurs Körbels Fußballschule auf Kosten des eigentlichen Vereins-Nachwuchs nicht schmeckt und auch nicht sein darf...

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