
Siegestaumel
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Verkaufen wir ihn für 5 Millionen und nehmen ihn nächste Saison wieder zurück mit einem freundlichen Winken zu den Pillendrehern, für die Geld ja nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Jaja, und hat auch angeblich die beste aller möglichen Welten geschaffen. Was man in Lautern momentan aber vermutlich ein bisschen anders sieht. ,-)
Mist. Einen Moment lang dachte ich, dass ich als Erster die Nachricht verlinken könne. Aber gegen den lieben Gott hat man natürlich keine Chance.
Dass man einen Abstiegstrainer nicht halten kann, war eigentlich abzusehen. Ich habe mich bei seiner Verpflichtung schon gewundert, dass er sich das antut.
Dass man einen Abstiegstrainer nicht halten kann, war eigentlich abzusehen. Ich habe mich bei seiner Verpflichtung schon gewundert, dass er sich das antut.
Ja. Wenn man dran denkt, dass er einst als Riesentalent zur Eintracht kam, ist das schon ein bitterer Niedergang. Ich würde ihm jedenfalls wünschen, dass er es packt beim KSC.
Der Rösler ist aber auch nicht schlecht:
Für Düsseldorfs Sascha Rösler (34) ist das kein Grund, um sein Leben zu fürchten: „Wenn sie da Angst hatten, dürfen die Berliner auch nicht mehr auf die Straße oder in den Supermarkt gehen.“
Aus dem oben verlinkten Bild-Zeitungs-Artikel. Ja, ich war so tapfer, da reinzugucken.
So eine Aussage ist eines Rotzlöffels wirklich würdig. Wäre ich Hertha-Spieler gewesen, hätte ich auch Schiss gehabt. Und dass nichts passiert ist, ändert daran nichts, da man das erst im Nachhinein weiß und nicht im Moment des Geschehens.
Für Düsseldorfs Sascha Rösler (34) ist das kein Grund, um sein Leben zu fürchten: „Wenn sie da Angst hatten, dürfen die Berliner auch nicht mehr auf die Straße oder in den Supermarkt gehen.“
Aus dem oben verlinkten Bild-Zeitungs-Artikel. Ja, ich war so tapfer, da reinzugucken.
So eine Aussage ist eines Rotzlöffels wirklich würdig. Wäre ich Hertha-Spieler gewesen, hätte ich auch Schiss gehabt. Und dass nichts passiert ist, ändert daran nichts, da man das erst im Nachhinein weiß und nicht im Moment des Geschehens.
Ach, ich sehe grade, dass der ElzerAdler das schon ansprach. Also hätt's meinen letzten Beitrag nicht gebraucht.
Libero1975™ schrieb:Siegestaumel schrieb:
doch gibt es immer noch das Argument der Wetten, die sie auf den Verfall ihrer ausgegebenen Papiere abgeschlossen haben.
Das ist ein völlig normaler Vorgang um das Risiko des Anlage-Portfolios zu minimieren. Diese sogenannten Wetten, also Derivate auf Aktien oder Anleihen dienen dazu, das Risiko eines Verlustes zu minimieren. Sind also nichts anderes als eine Versicherung. Soweit auch nichts verwerfliches daran. Nur wird mit diesen Papieren selbst im großen Umfang spekuliert und da liegt die eigentliche Gefahr, weil dieses Risiko nicht mehr zu kontrollieren ist.
Das braucht man nur, wenn die Papiere im eigenen Portfolio liegen. Das war in diesem Fall aber nicht so, da sie ja an dritte verkauft wurden. Eine Absicherung war nicht vonnöten.
pipapo schrieb:
Ohne das werten zu wollen, möchte ich kurz darauf hinweisen dass in Großbanken (wie in Unternehmen dieser Größenordnung grundsätzlich) hunderte von Analysen kursieren.
Die sind nicht selten untereinander widersprüchlich und dienen lediglich der Beschreibung möglicher Szenarien zur eigenen Risikobewertung.
Insofern mag eine solche Aussage zwar stimmen, lässt aber - wie man es aus vielen Zusammenhängen kennt - dann auch andere Teile weg.
In der Nachbetrachtung ist es selbstverständlich ein Leichtes auf die nun richtige Analyse zu verweisen.
Disclaimer: Mit dieser Darstellung ist keine Meinung zum Verhalten der Großbanken hinsichtlich der Immobilienspekulation/-finanzierung in der USA verbunden.
Damit magst du ja recht haben (ich kenne mich mit Großbanken nicht so gut aus und mit kleinen eigentlich auch nicht), doch gibt es immer noch das Argument der Wetten, die sie auf den Verfall ihrer ausgegebenen Papiere abgeschlossen haben.
Und dann gibt es noch die Klage der US-Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) gegen die Deutsche Bank und andere Institute mit dem Vorwurf, im Vorfeld der Bankkrise 2008 sogenannte Giftpapiere finanzschwacher Schuldner gebündelt und Investoren unter falschen Angaben der Kreditwürdigkeit vermittelt zu haben.
Also ich bin schon geneigt, an das bewusste Handeln der Banken zu glauben.
flyers schrieb:
Ist das dein Ernst? Die "Bankenkrise", die du ansprichst hatte doch seinen Ursprung in den Aufsichtsgremien der Banken, die das Risiko der Spekulationsblase vor ein paar Jahren nicht erkannten oder zumindest unterschätzten. Insofern sollte der Lösungsansatz lauten: Bessere Kontrolle der Banken durch die Aufsichtsgremien.
Wenn die Sahra Wagenknecht recht hat (woran es ja wohl keinen Zweifel geben kann smile:, dann lag der Deutschen Bank schon 2005 eine Analyse vor, laut der die Immobilienkredite der USA unweigerlich zum Untergang verurteilt seien. Was die Bank aber nicht daran hinderte, sie in Briefe oder Bündel verpackt lustig weiterzuverscherbeln und obendrein noch Wetten auf ihren totalen Wertverlust abzuschließen.
Die wussten also wohl schon, was sie taten, und haben sich ganz bewusst dumm und dämlich verdient auf Kosten der unwissenden Käufer und später dann der Allgemeinheit.
Milhouse van H. schrieb:
Ich habe etwas Angst, dass dieser Fred so ausgeht wie der Helmes-Fred zum Ende der Transfer-Phase im Januar ...
Kein Trikotsponsor? Nie mehr?
Das wäre in der Tat sehr tragisch ,-)
Wenn die Hertha den Schickhardt als Anwalt hat, bleiben sie drin und klagen sich zur Meisterschaft.
Pezking schrieb:
Da wir jetzt wieder in Liga 1 sind: Klar, super, unbedingt beibehalten!
Wollen wir nicht um die internationalen Plätze kicken? Oder bin ich hier im falschen Thread?
Ja, klar, solange es die anderen trifft, kann's ja ganz unterhaltsam sein.
Trotzdem könnte ich drauf verzichten.
Trotzdem könnte ich drauf verzichten.
Attila_NL schrieb:
Es ist schon schlimm, was hier passiert ist. Weil Menschen sich nicht beherrschen können, geht die Fairness drauf.
In den restlichen 90 Sekunden hatte Hertha kaum eine Chance noch irgendwas zu reissen.
Mein Gerechtigkeitsgefühl sagt mir: Das ganze Spiel wiederholen. Keineswegs ist mir Hertha sympathisch, aber so empfinde ich es im Augenblick.
Hast ja schon recht. Anderseits war die Leistung der Hertha wirklich abstiegsreif. Irgendwie hat man mit einem solchen Gekicke (im Vorspiel schon) die 1. Liga nicht verdient.
Sind schon ziemliche Chaoten dort in Düsseldorf
SemperFi schrieb:
Das witzige ist, daß es keinen, absolut keinen empirischen Beweis für diese absolute Überlegenheit Bambas im Vergleich zu Schildenfeld gibt.
Was man sah, waren einige wirklich üble Aussetzer von Schildenfeld und nicht von Bamba. Das hat auch mein Urteil geprägt. Umso überraschter war ich, als ich die Statistik las, die irgendjemand hier veröffentlichte und in der Schildenfeld besser wegkam.
Bleibt trotzdem die Erinnerung an haarsträubende Patzer. Aber vielleicht wird's ja was in der nächsten Saison.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Sei auch mir nicht böse. Aber irgendiwe muss ich beim lesen des Posts daran denken, wie ich 98 als 14-Jähriger, auf der Straße, nach Deutschland Spielen von anderen Deutschen als Nazi beschimpft wurde, weil ich es wagte ein Deutschland Trikot anzuhaben.
Ich war das nicht.
Sehe ich ein Auto mit Deutschlandflagge, gehe ich nicht davon aus, dass der Fahrer ein Nazi ist. Allerdings vermute ich, dass es einige Anschauungsdifferenzen zwischen ihm und mir gibt.
Ne, oder? Dieses Caio-Interview ist doch nicht echt?
Zehn Spiele am Stück? Nicht fünf? Nationalmannschaft?
StevieG, das hast du dir doch ausgedacht. Gib's zu!
Zehn Spiele am Stück? Nicht fünf? Nationalmannschaft?
StevieG, das hast du dir doch ausgedacht. Gib's zu!
Wedge schrieb:
Hoffenheim ist da meiner Meinung nach was anderes. Da ist tatsächlich jemand Geldgeber, der es nicht mehr nötig hat sein Unternehmen zu promoten und seinen Heimatverein aus privaten Mitteln und mit einer gewissen persönlichen Verbundenheit unterstützt.
Ganz so selbstlos ist der Dietmar meiner Ansicht nach nicht. Natürlich braucht er den Verein nicht als Plakatwand für sein Unternehmen, aus dem er seit längerem schon ausgeschieden ist, doch baut er sich gerne Denkmäler und dieses Hoffe ist das größte, das er sich errichtet.
Wie du schon schreibst: Sagt man etwas gegen ihn, fasst er das als Majestätsbeleidigung auf. Auch in der Bild-Zeitung lässt er sich gerne feiern, einmal in einem peinlichen Artikel mit der Frage: "Herr Hopp, wie wird man ein guter Mensch?" Ich denke, dass er schrecklich eitel ist und zudem gerne von allen geliebt sein würde, was sich selbst widerspricht, aber ein Thema für den Therapeuten wäre.
Und man wird wohl kaum einen Sponsoren finden, der keinen Einfluss auf die Vereinspolitik nehmen will. Wer die Kohle bringt, hat nun mal das Sagen.
Leider scheint die Entwicklung tatsächlich einem Punkt zuzusteuern, an dem ein Verein entweder einen Geldgeber findet oder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, so wie es in England anscheinend schon der Fall ist. Schöne neue Welt? Nicht wirklich.
Oh! Absolute Einsicht? Was richtig und was falsch ist, weiß kein Mensch. Manche Experten (und solche, die sich dafür halten) behaupten, dass der Merkel-Kurs alternativlos sei, während andere meinen, dass ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion nicht der Untergang des Abendlands bedeuten müsse.
Und was ist, wenn die Angelegenheit Griechenland geregelt ist, wie auch immer? Sind dann Spanien dran, Portugal, vielleicht Italien? Woher nimmt man dann das Geld zur Rettung?
Es gibt niemanden, der sagen kann, dass diese oder jene Lösung genau die richtige ist. Erst irgendwann im Nachhinhein wird man darüber besser urteilen können, und auch dann bleibt vieles Spekulation, da man ja nicht weiß, was gewesen wäre, wenn man anderes gehandelt hätte.