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sonofanarchy

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Wird noch jemandem nicht mal ein Link oder sowas dafür angezeigt? Wenn ich auf den Link in der Mail klicke kommt nur der für Dauerkarten...
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Alina_94 schrieb:

Wird noch jemandem nicht mal ein Link oder sowas dafür angezeigt? Wenn ich auf den Link in der Mail klicke kommt nur der für Dauerkarten...

Ich habe nichtmal die Mail erhalten...
Und im Bereich "Tickets" auf der Homepage finde ich auch keinen Link und in der App wird mir nur Fprth angezeigt...
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In der Süddeutschen Print von heute, wird über Spanien berichtet. Der Grund für den Strategiewechsel heraus aus dem Krisen- hin zum Beobachtungsmodus (Grippalisierung des Covidvirus) auf dem Höhepunkt der 6. Welle bei einer Inzidenz von knapp 1800 im Januar, wird damit begründet, dass das Gesundheitssystem nicht etwa durch viele schwer Erkrankte sondern durch die Verwaltung der Pandemie lahm gelegt würde. Hausärzte wären mit den Meldungen an die Behörden mehr beschäftigt gewesen, als mit ihren Patienten. Gesundheitsbehörden hätten sich nur noch um Tests und Automatismen rund um Infizierte gekümmert.
Dies sei hinsichtlich der vergleichsweise wenigen schweren Fälle nicht mehr sinnvoll.
Monitoring des Geschehens, Normalisierung des Alltags lautet die Devise. Sollte sich ein gefährlicherer Subtyp entwickeln oder das Gesundheitssystem durch viele schwer Erkrankte in die Überlastung kommen, sei es sinnvoll wieder in den Krisenmodus zu wechseln. Derzeit sei das aber nicht angebracht.
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FrankenAdler schrieb:

In der Süddeutschen Print von heute, wird über Spanien berichtet. Der Grund für den Strategiewechsel heraus aus dem Krisen- hin zum Beobachtungsmodus (Grippalisierung des Covidvirus) auf dem Höhepunkt der 6. Welle bei einer Inzidenz von knapp 1800 im Januar, wird damit begründet, dass das Gesundheitssystem nicht etwa durch viele schwer Erkrankte sondern durch die Verwaltung der Pandemie lahm gelegt würde. Hausärzte wären mit den Meldungen an die Behörden mehr beschäftigt gewesen, als mit ihren Patienten. Gesundheitsbehörden hätten sich nur noch um Tests und Automatismen rund um Infizierte gekümmert.
Dies sei hinsichtlich der vergleichsweise wenigen schweren Fälle nicht mehr sinnvoll.
Monitoring des Geschehens, Normalisierung des Alltags lautet die Devise. Sollte sich ein gefährlicherer Subtyp entwickeln oder das Gesundheitssystem durch viele schwer Erkrankte in die Überlastung kommen, sei es sinnvoll wieder in den Krisenmodus zu wechseln. Derzeit sei das aber nicht angebracht.

Die Quarantänepflicht wurde in Spanien am Montag ja überwiegend aufgehoben. Stand in dem Artikel zufällig drin, wie es sich bei Einreisen aus dem Ausland (in Hinblick auf unser Spiel in Barcelona) verhält?
Weder das Auswärtige Amt noch Medienberichte geben dazu etwas her.
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es ist aber auch nicht fair, dass größere EFC's sich (scheinbar) vorher genau diese Plätze sichern können und andere (scheinbar) erst danach die Reste buchen können...
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Aeppelwoifanatiker schrieb:

es ist aber auch nicht fair, dass größere EFC's sich (scheinbar) vorher genau diese Plätze sichern können und andere (scheinbar) erst danach die Reste buchen können...

Man ist ja bemühmt die Anzahl der Stehplätze auf die möglichen Sitzplätze zu reduzieren. Und mit dem Stadionumbau wird das nochmal ne Ecke besser gehen.
Aktuell gibt es einfach keine gerechte Lösung. Andersrum müssten sonst die Fanclubs aussortieren wer ne Karte bekommt und wer nicht. Auch nicht unbedingt fairer, oder?
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Wann wird es ungefähr Karten über die Eintracht geben? Bei 10% reden wir von ca. 9 Tsd.?
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sgevolker schrieb:

Wann wird es ungefähr Karten über die Eintracht geben? Bei 10% reden wir von ca. 9 Tsd.?

Europäisch sind es leider nur 5%.
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Gem Wall Street Journal versuchen die Russen Syrer zu rekrutieren. Offensichtlich werden Spezialisten für Häuserkampf gesucht. Häuserkampf ist idR sehr verlustreich. Wird da der Legionsgedanke ins Spiel gebracht ?
Mal sehen , ob das bestätigt wird.
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fromgg schrieb:

Gem Wall Street Journal versuchen die Russen Syrer zu rekrutieren. Offensichtlich werden Spezialisten für Häuserkampf gesucht. Häuserkampf ist idR sehr verlustreich. Wird da der Legionsgedanke ins Spiel gebracht ?
Mal sehen , ob das bestätigt wird.


Macht die Ukraine doch auch nicht anders.
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HessiP schrieb:

Wohin soll das noch führen?!



       

Möglicherweise in einen Atomkrieg!
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franzzufuss schrieb:

HessiP schrieb:

Wohin soll das noch führen?!

Möglicherweise in einen Atomkrieg!

Solche Beiträge bringen uns hier wirklich weiter…

Ich hab gestern auf Phönix die Doku „Putin und die Deutschen“ sehen können. Zum einen ist es echt interessant für mich die historischen Zusammenhänge besser zu verstehen. Vor allem die Szene mit dem versuchten Sturm des KGB Gebäudes sollte man aktuell immer im Hinterkopf haben. Wird in der Doku auch öfters drauf Bezug genommen und könnte evtl. auch beruhigen wenn man die russischen Drohungen vor Augen hat.
Zum anderen finde ich es krass, wieviele Staatsmänner und -Frauen der Kerl schon erlebt hat.
Aches, und wer Putin mal deutsch sprechen hören möchte, sollte die halbe Stunde investieren: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-putin-und-die-deutschen-102.html

Lohnt sich.
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brodo schrieb:

Nifunifa schrieb:

Ich weiß jetzt nicht,ob du verstanden hast was auf dem Spiel steht.Militärisch helfen? Waffen liefern?Was soll das bringen?Die Ukraine kann niemals den Krieg gewinnen egal wieviele Waffen geliefert werden.Es trägt nur zur Eskalation bei. Millionen Tode. Unendliches Leid.Dann wird die Welt in die Steinzeit gebombt.Es gibt schon jetzt Stimmen, die einen NATO Einsatz fordern.Die Bevölkerung auf beiden Seiten wird das treffen. Nicht den Irren in Moskau        

Okay. Was schlägst du vor? Aus lauter Menschlichkeit und um zu deeskalieren werfen wir ihm auch noch das Baltikum hin? Von mir aus auch Polen? Und wenn ihm dass nicht reicht, dann kriegt er halt auch noch Finnland,  Usedom und Friedrichshain...
Oder was setzt man dem entgegen?


Ihm zusichern, dass die Ukraine nicht NATO Mitgliedsstaat wird und keinen Zugang zur EU haben wird.
Um es klar und deutlich zu sagen, dieser Krieg ist zutiefst zu verurteilen. Aber es ist kein Krieg der Europäer und der Deutschen . Man muss nicht immer was militärisch dagegen setzen.
Die Baltischen Staaten und Polen sind Nato Mitgliedsstaaten. Ein Angriff wäre für Russland ein viel zu hohes Risiko. Putin mag ein kompromissloser Diktator sein, ein Idiot ist er sicher nicht.
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Nifunifa schrieb:

brodo schrieb:

Nifunifa schrieb:

Ich weiß jetzt nicht,ob du verstanden hast was auf dem Spiel steht.Militärisch helfen? Waffen liefern?Was soll das bringen?Die Ukraine kann niemals den Krieg gewinnen egal wieviele Waffen geliefert werden.Es trägt nur zur Eskalation bei. Millionen Tode. Unendliches Leid.Dann wird die Welt in die Steinzeit gebombt.Es gibt schon jetzt Stimmen, die einen NATO Einsatz fordern.Die Bevölkerung auf beiden Seiten wird das treffen. Nicht den Irren in Moskau        

Okay. Was schlägst du vor? Aus lauter Menschlichkeit und um zu deeskalieren werfen wir ihm auch noch das Baltikum hin? Von mir aus auch Polen? Und wenn ihm dass nicht reicht, dann kriegt er halt auch noch Finnland,  Usedom und Friedrichshain...
Oder was setzt man dem entgegen?


Ihm zusichern, dass die Ukraine nicht NATO Mitgliedsstaat wird und keinen Zugang zur EU haben wird.
Um es klar und deutlich zu sagen, dieser Krieg ist zutiefst zu verurteilen. Aber es ist kein Krieg der Europäer und der Deutschen . Man muss nicht immer was militärisch dagegen setzen.
Die Baltischen Staaten und Polen sind Nato Mitgliedsstaaten. Ein Angriff wäre für Russland ein viel zu hohes Risiko. Putin mag ein kompromissloser Diktator sein, ein Idiot ist er sicher nicht.

Genau. Die Ukraine hat sich gefälligst zu ergeben und dann reden wir alle nochmal miteinander.
Kein Krieg der Europäer und der Deutschen…
Du hast doch echt nicht mehr alle Latten am Zaun.
Habe mich heute mit einer Ukrainerin unterhalten, von der 3/4 der Familie (darunter auch Kleinkinder) gerade in Bunkern und U-Bahn Schächten um ihr Leben fürchten, der Onkel sich wegen schlechter Telefonverbindung mit den Worten „wenn ich morgen noch lebe reden wir dann wieder“ verabschiedet und du Vollhonk redest hier so arrogant und von oben herab davon, dass es uns alles nichts angeht???
Solche Empathielosigkeit hat überhaupt erst dazu beigetragen, dass Hunderttausende auf der Flucht sind, Familien getrennt werden und in diesem Augenblick Menschen ihr Leben verlieren! Zum kotzen deine Einstellung.
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sonofanarchy schrieb:

. Es hängt alles und allein an diesem einen Despoten.


Nein  , da stecken noch mehr dahinter. Wenn es schlecht läuft , kommt ein rachsüchtiger Militär oder ein ebenso rachsüchtiger ziviler Politiker. Läuft es gut , kommt ein verständigungsbereiter und vernünftiger Herr oder Dame.
Kann keiner sagen , glaube ich. Was ich allerdings für sicher halte : Er hat für gewisse Fälle vorgesorgt. Da steht schon jemand bereit. Jemand nach seiner Facon. Meine Meinung.
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fromgg schrieb:

sonofanarchy schrieb:

. Es hängt alles und allein an diesem einen Despoten.


Nein  , da stecken noch mehr dahinter. Wenn es schlecht läuft , kommt ein rachsüchtiger Militär oder ein ebenso rachsüchtiger ziviler Politiker. Läuft es gut , kommt ein verständigungsbereiter und vernünftiger Herr oder Dame.
Kann keiner sagen , glaube ich. Was ich allerdings für sicher halte : Er hat für gewisse Fälle vorgesorgt. Da steht schon jemand bereit. Jemand nach seiner Facon. Meine Meinung.

Die Zeit wird es zeigen. Wer weiß, was da noch alles auf uns zukommt.
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Basaltkopp schrieb:

Es dürfte in der Tat ein Irrglaube sein, dass mit der Beseitigung von Putin das Problem gelöst wäre.


Ich sehe das tatsächlich differenzierter. Putin ist über Jahrzehnte das geworden, was er heute ist. Vor allem größenwahnsinnig und unantastbar. Nicht zuletzt auch aufgrund der deutschen Politik seit Schröder und Merkel. Er musste nie etwas befürchten, im Gegenteil, wurde sogar belohnt und hofiert, gerade auch aus Deutschland. Diese Erfahrung / Lebenslauf, die einem das Gefühl geben unantastbar zu sein, haben die zwei nachwachsenden Köpfe der Hydra halt nicht. Die müssen quasi bei Null anfangen, dann in einem Land, das moralisch und wirtschaftlich am Boden liegt...
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Andy schrieb:

Basaltkopp schrieb:

Es dürfte in der Tat ein Irrglaube sein, dass mit der Beseitigung von Putin das Problem gelöst wäre.


Ich sehe das tatsächlich differenzierter. Putin ist über Jahrzehnte das geworden, was er heute ist. Vor allem größenwahnsinnig und unantastbar. Nicht zuletzt auch aufgrund der deutschen Politik seit Schröder und Merkel. Er musste nie etwas befürchten, im Gegenteil, wurde sogar belohnt und hofiert, gerade auch aus Deutschland. Diese Erfahrung / Lebenslauf, die einem das Gefühl geben unantastbar zu sein, haben die zwei nachwachsenden Köpfe der Hydra halt nicht. Die müssen quasi bei Null anfangen, dann in einem Land, das moralisch und wirtschaftlich am Boden liegt...

So sehe ich das auch. Russland wird, egal wie der Krieg endet (und das wird er irgendwann), mit Putin ein wirtschaftlich rotes Tuch sein und bleiben. Das aus der russischen Rezession auch mal ein neuer Krieg entstehen kann steht dann auf einem anderen Blatt. Aber die wirtschaftlichen Sanktionen in Verbindung mit vielen großen und kleinen Unternehmen, die Russland meiden bleiben mindestens so lange bestehen wie Putin an der Macht ist. Eine evtl. Nachfolgeregierung wird sich sehr genau überlegen müssen welchen Weg sie einschlägt. Es hängt alles und allein an diesem einen Despoten.
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Anthrax schrieb:

Cnn berichtet vom brennenden Akw. Südukraine. Das könnte sehr übel werden ...
Hat der auch schon mal was von Westwind gehört?
Zu Beginn kommender Woche stellt sich eine Hochdruckwetterlage über Russland ein, an deren Südflanke (Ostwind) die Luftmasse aus dem Kriegsgebiet direkt zu uns verfrachtet würde. Radioaktiver Fallout aus einem hochgegangen KKW dort würde nach aktuellem Vorhersagestand vor allem Süddeutschland treffen. Wir haben also sehr wohl allen Grund, uns Sorgen über die Sicherheit der ukrainischen KKWs zu machen.

Dann kriegt halt jeder Besucher eines BuLi-Stadions am Wochenende einen Akku-Fön in die Hand gedrückt. Die Stadionsprecher zählen einen Countdown, bei Zero werden die Knöpfe gedrückt und die Dinger nach Osten gehalten. Und zack wird das Zeuch dahin zurückgepustet wo es herkam.
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adlerkadabra schrieb:

Anthrax schrieb:

Cnn berichtet vom brennenden Akw. Südukraine. Das könnte sehr übel werden ...
Hat der auch schon mal was von Westwind gehört?
Zu Beginn kommender Woche stellt sich eine Hochdruckwetterlage über Russland ein, an deren Südflanke (Ostwind) die Luftmasse aus dem Kriegsgebiet direkt zu uns verfrachtet würde. Radioaktiver Fallout aus einem hochgegangen KKW dort würde nach aktuellem Vorhersagestand vor allem Süddeutschland treffen. Wir haben also sehr wohl allen Grund, uns Sorgen über die Sicherheit der ukrainischen KKWs zu machen.

Dann kriegt halt jeder Besucher eines BuLi-Stadions am Wochenende einen Akku-Fön in die Hand gedrückt. Die Stadionsprecher zählen einen Countdown, bei Zero werden die Knöpfe gedrückt und die Dinger nach Osten gehalten. Und zack wird das Zeuch dahin zurückgepustet wo es herkam.

In unserem Fall also Offenbach?

Der gezielte Beschuss von AKW's ist die nächste Zäsur, die von Russland ausgeht. Es ist einfach nur traurig wozu dieser Mensch fähig ist.
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In der letzten Nacht, nachdem sich die USA sehr ge- und entschlossen, für die ganze Welt sichtbar, an die Seite der Ukraine gestellt hat, wurde bekannt, dass die Luftwaffe einen Konvoi mit 800 Fahrzeugen zerstört hat. Ich dachte zunächst es sei der Mega-Konvoi vor Kiew (aus wievielen besteht dieser denn, 2-3 Tsd. sollten das sein, oder?), allerdings war er in der Nähe von Baschtanka im Osten unterwegs.

Wer es noch nicht kennt und etwas Zuversicht benötigt, kann die Ticker Nachrichten von 9.45 und 10.50 Uhr lesen:  
https://www.fr.de/politik/news-ukraine-krieg-russland-wladimir-putin-verluste-militaer-strategie-artillerie-raketen-zr-91380231.html
     
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Landroval schrieb:

In der letzten Nacht, nachdem sich die USA sehr ge- und entschlossen, für die ganze Welt sichtbar, an die Seite der Ukraine gestellt hat, wurde bekannt, dass die Luftwaffe einen Konvoi mit 800 Fahrzeugen zerstört hat. Ich dachte zunächst es sei der Mega-Konvoi vor Kiew (aus wievielen besteht dieser denn, 2-3 Tsd. sollten das sein, oder?), allerdings war er in der Nähe von Baschtanka im Osten unterwegs.

Wer es noch nicht kennt und etwas Zuversicht benötigt, kann die Ticker Nachrichten von 9.45 und 10.50 Uhr lesen:  
https://www.fr.de/politik/news-ukraine-krieg-russland-wladimir-putin-verluste-militaer-strategie-artillerie-raketen-zr-91380231.html
     

Haben sich diese Meldungen mittlerweile eigentlich bestätigt? Konnte dazu noch nichts finden.
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Natürlich werden die russischen Staatsbürger keine westlichen Konsumgüter in grossem Stil mehr kaufen können. Aber wird das nicht von anderen kompensiert , zumindest zum grossen Teil ? China kann einiges liefern . Was machen die anderen asiatischen Länder ( Korea beispielsweise ). Das wird einige Zeit leere Geschäfte bedeuten und Einbussen , natürlich.
Aber 10 Jahre , wie hier beschrieben. Das muss mir jemand zeigen.
Btw : Die Sanktionen sind richtig , aber kein Wundermittel. Glaube ich.
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fromgg schrieb:

Natürlich werden die russischen Staatsbürger keine westlichen Konsumgüter in grossem Stil mehr kaufen können. Aber wird das nicht von anderen kompensiert , zumindest zum grossen Teil ? China kann einiges liefern . Was machen die anderen asiatischen Länder ( Korea beispielsweise ). Das wird einige Zeit leere Geschäfte bedeuten und Einbussen , natürlich.
Aber 10 Jahre , wie hier beschrieben. Das muss mir jemand zeigen.
Btw : Die Sanktionen sind richtig , aber kein Wundermittel. Glaube ich.

Ich möchte dem Link hier gar nichts großartig hinzufügen, denn hier ist sehr verständlich dargestellt, was sanktioniert wurde und welche Auswirkungen dies auf Russland (aktuell) schon hat:

https://www.deutschlandfunk.de/usa-eu-sanktionen-russland-putin-100.html
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Ich finde das gut, wie Du Deine Neubewertung reflektierst.
Mich wundert es zwar nicht, wie Annalena performt, dennoch bin ich heilfroh, eine so kluge und empathische Außenministerin in dieser schwierigen Zeit zu haben.
Falls es Euch interessiert, Annalena wusste schon im letzten Sommer, was manche erst dieser Tage eingestehen:

https://twitter.com/visevic/status/1497860541985042436?t=LVcxLDHLOXHBDlWu6kozqg&s=19
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edmund schrieb:

Ich finde das gut, wie Du Deine Neubewertung reflektierst.
Mich wundert es zwar nicht, wie Annalena performt, dennoch bin ich heilfroh, eine so kluge und empathische Außenministerin in dieser schwierigen Zeit zu haben.
Falls es Euch interessiert, Annalena wusste schon im letzten Sommer, was manche erst dieser Tage eingestehen:

https://twitter.com/visevic/status/1497860541985042436?t=LVcxLDHLOXHBDlWu6kozqg&s=19

Danke für das Video. Ich bin auch der Meinung, dass unser Außenministerium fabelhaft besetzt ist.
Dabei wird mir gerade erst klar, dass ich Laschet als Kanzlerkandidaten schon komplett verdrängt habe. Ein Glück ging dieser Kelch an uns vorbei, ich will mir bei der aktuellen Lage gar nicht vorstellen… 🙈
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Schönesge schrieb:

Hättest du auch den Vietnamesen empfohlen, sich den Amis zu ergeben?


Erklärst du mir bitte, was du mit dieser Frage willst. Ich würde mich ansonsten ein wenig blöd angemacht fühlen.

Im Übrigen würde ich mich freuen, wenn mir jemand von den Krieg-muss-unbedingt-weiter-geführt-werden-Fans hier erklären könnte, welchen Vorteil die Menschen in der Ukraine, angesichts der militärischen Übermacht Russlands, von einer Fortsetzung der Kämpfe zu erwarten haben.
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FrankenAdler schrieb:

Im Übrigen würde ich mich freuen, wenn mir jemand von den Krieg-muss-unbedingt-weiter-geführt-werden-Fans hier erklären könnte, welchen Vorteil die Menschen in der Ukraine, angesichts der militärischen Übermacht Russlands, von einer Fortsetzung der Kämpfe zu erwarten haben.

Ich bin wahrlich kein „Fan“ davon, dass der Krieg weiter geführt werden sollte. Dennoch wünsche ich mir ein möglichst langes Durchhalten der Ukraine aus zwei Gründen.
1. Halte ich das russische Militär nicht für so übermächtig wie es dargestellt wird. Ich habe das heute ja schon teilweise erläutert. Es hat Schwachstellen und ein russischer Sieg ist nicht in Stein gemeißelt.
2. Und das das ist mir viel wichtiger: Welchen Vorteil soll denn die ukrainische Bevölkerung von einer Kapitulation haben? Diese Menschen kämpfen gerade leidenschaftlich für die Werte, die wir so gerne unser eigen nennen und für so selbstverständlich erachten. Das ringt mir größten Respekt ab. Ich habe am Wochenende mit jemandem sprechen können dessen Familie in diesem Kriegsgebiet lebt. Diese Entschlossenheit für die Freiheit zu kämpfen, in diesem aufgezwungenen Krieg, das ist anscheinend noch nicht bei allen angekommen. Hier wird der europäische Gedanke an vorderster Front verteidigt, wie können wir uns anmaßen dies in Frage zu stellen? Die Leute dort lassen ihr Leben, damit man nicht in die putin‘sche Diktatur gedrängt wird. Jeder Tote ist einer zu viel, aber deren Blut klebt an Putins Händen. Unsere Aufgabe sollte es sein die Ukrainer zu unterstützen wo es geht und wenn dies erfolgreich ist werden wir in Frieden leben können. Sollte Putin bekommen was er will, wird das ganz anders aussehen, so naiv kann man doch gar nicht sein.
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Insgesamt wird schon ganz deutlich, dass Putin inzwischen ganz stark auf Zermürbung setzt, und hofft, dass die ukrainische Motivation verloren geht: der gigantische Konvoi auf dem Weg zur Hauptstadt, massiver Raketenbeschuss auf Charkiv, Zerstörung von Versorgungsleitungen und Heizkraftwerk gerade jetzt bei wohl zunehmend kalten Temperaturen vor Ort...

sonofanarchy schrieb:

Was mir noch nicht ganz klar wird: Was meint Putin überhaupt, wie es weitergehen soll mit Russland falls er die Ukraine irgendwann eingenommen haben wird?


Das Einnehmen ist ja eine Sache, er muss es anschließend ja aber auch irgendwie halten. Auch dazu gibt es auf CNN eine interessante Einordnung:
https://edition.cnn.com/europe/live-news/ukraine-russia-putin-news-03-01-22/h_24b4d13d272bccd2e43f6c93d6186c0d

“Assuming 150,000 Russian soldiers in Ukraine and a population of 44 million, that is a force ratio of 3.4 soldiers per 1,000 people. You can’t hold territory with those numbers,”


Auch wenn die genannten 150.000 vermutlich zu niedriggeschätzt sind, da im Fall des Falles wohl noch einiges nachrücken würde - aus Belarus beispielsweise. Die dort genannten Zahlen und Relationen früherer Besatzungen, nach dem zweiten Weltkrieg oder im Kosovo beispielsweise, finde ich schon beachtlich.
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Danke für diese Einschätzung. Selbst wenn man die Geflüchteten abzieht ist das Kräfteverhältnis nicht besonders aussichtsreich. Im Gegenteil, wenn überwiegend wehrfähige Männer v.a. in den Städten verbleiben braucht es erst recht ein deutlich kleineres Verhältnis. Ich befürchte leider, dass es in den kommenden Wochen auf einen Guerillakrieg hinauslaufen wird, sofern die Menschen dort irgendwie ihre Versorgung sichern können.
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Brady74 schrieb:

Blöd für die russischen Soldaten, wenn sie zurück kommen und merken, das sie sich für ihren Sold gar nichts mehr kaufen können.
Sollte man ihnen vielleicht jetzt mal verklickern.


DAS soll momentan deren größtes Bedenken sein? Sie begehen gerade quasi Brudermord. Sie schießen in Wohngebiete rein. Sie wissen haargenau, dass sie das Instrument eines Kriegsverbrechers sind.

Es hätten viel mehr Menschen in Russland auf die Straße gehen müssen. 6.000 kriegen die verhaftet. 60.000 wird schon ein starkes Stück. Bei 600.000 auf den Straßen wären vielleicht auch Polizei und Militär ins Grübeln gekommen, was sie denn da gerade machen.
Der Hebel über internationale Ächtung und Sanktionen hilft aber hoffentlich über die Zeit weiter, so dass es irgendwann in Russland größere Unruhen gibt. Mal schauen, zu welchem Zeitpunkt dann geputscht und Putin verhaftet wird.

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Adler_Steigflug schrieb:

Es hätten viel mehr Menschen in Russland auf die Straße gehen müssen. 6.000 kriegen die verhaftet. 60.000 wird schon ein starkes Stück. Bei 600.000 auf den Straßen wären vielleicht auch Polizei und Militär ins Grübeln gekommen, was sie denn da gerade machen.
Der Hebel über internationale Ächtung und Sanktionen hilft aber hoffentlich über die Zeit weiter, so dass es irgendwann in Russland größere Unruhen gibt. Mal schauen, zu welchem Zeitpunkt dann geputscht und Putin verhaftet wird.

Bei allem Respekt, aber ich finde es überhaupt nicht angebracht das russische Volk zu geißeln, weil "nicht genug" auf die Straße gehen.
1. Unterliegen die Medien der staatlichen Zensur und Propaganda. Kritische Journalisten werden reihenweise ermordet. Weite Teile der Bevölkerung glauben der Propganda. Kann man es ihnen verübeln?
2. Wissen die was mit Demonstranten passiert. Da werden Menschen für Jahre verhaftet, weil sie als Zeichen der Solidarität eine weiße Schleife am Kragen haben.

Ich habe eher Verständnis für die Angst, das ist doch nur menschlich. Umso größer ist aber auch der Respekt vor denen, die den Mut aufbringen auf die Straße zu gehen.

Aber hier irgendwelche Forderungen an das Volk zu stellen halte ich für ziemlich bescheuert.
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sonofanarchy schrieb:

So stark wie er sein Militär darstellt ist es bei weitem nicht.


Allerdings ist auch kein anderer Nachbarstaat auch nur im Ansatz militärisch auf dem Niveau der Ukraine. (von den Ex-UdSSR Staaten.
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SemperFi schrieb:

sonofanarchy schrieb:

So stark wie er sein Militär darstellt ist es bei weitem nicht.


Allerdings ist auch kein anderer Nachbarstaat auch nur im Ansatz militärisch auf dem Niveau der Ukraine. (von den Ex-UdSSR Staaten.

Nun, für sich genommen stimmt das. Nimmt man bei den NATO-Staaten die Allianz hinzu ändert sich das Bild aber gravierend.
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Luzbert schrieb:

Da fällt mir auf, dass dies auch eine Strategie Putins sein kann: Wähnen sich die russischen Truppen in einer Übung und werden reell angegriffen, fühlen sie sich nicht als Aggressor.


Das ist halt auch ein Punkt, natürlich muss man vorsichtig mit Informationen von beiden Seiten sein, der sich aus den Aussagen einiger russischer Soldaten, die gefangen wurden, abzeichnet.

Aber wie gesagt, das ist alles Ferndiagnose anhand oberflächlicher und möglicherweise "angepasster" Informationen, die uns zur Verfügung stehen.
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SemperFi schrieb:

Luzbert schrieb:

Da fällt mir auf, dass dies auch eine Strategie Putins sein kann: Wähnen sich die russischen Truppen in einer Übung und werden reell angegriffen, fühlen sie sich nicht als Aggressor.


Das ist halt auch ein Punkt, natürlich muss man vorsichtig mit Informationen von beiden Seiten sein, der sich aus den Aussagen einiger russischer Soldaten, die gefangen wurden, abzeichnet.

Aber wie gesagt, das ist alles Ferndiagnose anhand oberflächlicher und möglicherweise "angepasster" Informationen, die uns zur Verfügung stehen.

Es ist wirklich schwer bestimmte Sachverhalte zu verifizieren. So gibt es vereinzelt Berichte, dass russische Soldaten beim Einmarsch bzw. Angriff überrascht waren von der Gegenwehr. Man hätte ihnen doch erzählt, sie würden herzlich empfangen, weil sie das Land befreien.

Es ist eben auch ein Informationskrieg, den alle Seiten führen.
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sonofanarchy schrieb:

Brady74 schrieb:

SemperFi schrieb:

Wenn man Truppenbewegungen und Anpassung des russischen Vorgehen sieht, scheint heute der Anfang vom Ende zu sein.

Hoffentlich irre ich mich.

Kannst du das etwas genauer erläutern?

Er meint wohl den über 60km langen Militärkonvoi vor den Toren Kiews.


Dazu gab's gestern auf CNN eine Einschätzung eines ehemaligen Generals, der diesen Aufmarsch als Verzweiflungsakt und quasi letzte Möglichkeit eingeschätzt hat Kiew noch einzunehmen. Verzweiflung auch aus dem Grund, weil dieser schiere Aufmarsch von Truppen eigentlich ein hervorragendes Ziel abgibt und bei sinnvoller Planung niemals ein solcher Zug, geschlossen aus einer Richtung, vorrücken darf.
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cyberboy schrieb:

sonofanarchy schrieb:

Brady74 schrieb:

SemperFi schrieb:

Wenn man Truppenbewegungen und Anpassung des russischen Vorgehen sieht, scheint heute der Anfang vom Ende zu sein.

Hoffentlich irre ich mich.

Kannst du das etwas genauer erläutern?

Er meint wohl den über 60km langen Militärkonvoi vor den Toren Kiews.


Dazu gab's gestern auf CNN eine Einschätzung eines ehemaligen Generals, der diesen Aufmarsch als Verzweiflungsakt und quasi letzte Möglichkeit eingeschätzt hat Kiew noch einzunehmen. Verzweiflung auch aus dem Grund, weil dieser schiere Aufmarsch von Truppen eigentlich ein hervorragendes Ziel abgibt und bei sinnvoller Planung niemals ein solcher Zug, geschlossen aus einer Richtung, vorrücken darf.

In dem folgenden Artikel ist recht deutlich und einfach erklärt, warum die russischen Panzer es schwer haben bzw. was deren Schwachstellen sind:

https://www.n-tv.de/politik/Warum-werden-viele-russische-Panzer-zerstoert-article23161575.html

Mit meinem laienhaften militärischen Verständnis ergibt ein so langer Konvoi in feindlichem Gebiet auch nur Sinn, wenn man Angriffe darauf ausschließt und die Notwendigkeit von "Masse" sieht. Es läuft überhaupt nicht gut für Putin. Der will um alles in der Welt Kiew erobern und seinen Widersacher Selenskji tot sehen. Umso wichtiger sind die Waffenlieferungen (Panzerfäuste) an die Ukraine. Ich befürchte, lange halten sie das nicht mehr durch. In Charkiv wurde anscheinend bereits damit begonnen die zivile Infrastruktur massiv außer Kraft zu setzen um die Versorgung mit Wasser und Elektrizität einzuschränken.

Was mir noch nicht ganz klar wird: Was meint Putin überhaupt, wie es weitergehen soll mit Russland falls er die Ukraine irgendwann eingenommen haben wird? Ihm bleibt doch gar nichts anderes mehr übrig als ein Expansionskrieg in die restlichen alten Sowjetstaaten um kein Russland der 90er Jahre zu hinterlassen. Das er damit aber nicht durchkommt sollte er mittlerweile begriffen haben. So stark wie er sein Militär darstellt ist es bei weitem nicht.
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https://www.n-tv.de/politik/64-Kilometer-langer-Militaerkonvoi-naehert-sich-Kiew-article23162982.html

Den Link wollte ich noch dazu nehmen.
Hinzu kommen Beschüsse auf zivile Gebäude oder der Raketenangrif auf das Verwaltungsgebäude in Charkiv. Übel!