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sonofanarchy

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Ich denke Playoffs könnten der Liga sehr helfen, wieder an Spannung zu gewinnen. Man darf auch nicht unterschätzen, welch positiven Effekt ein derartiges System auf die internationale Vermarktung hätte. Hier mal mein Vorschlag, um zum einen den Ligabetrieb relevant zu halten und um andererseits die Spannung zu erhöhen.

- Nach Ende des Ligabetriebes werden 2 Playoffgruppen gebildet
- Gruppe 1: 1-3.: Kampf um die Meisterschaft
- Gruppe 2: 4-6.: Kampf um UECL
- Jede Mannschaft hat jeweils nur 2 Spiele, bei denen das Team mit der höheren Platzierung im Ligabetrieb Heimrecht genießt (1 Spieltag Pause für jedes Team)
- Bei Punktgleichstand entscheidet die Platzierung im Ligabetrieb, welche Position in der Endtabelle eingenommen wird

- D.h. Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Samstag: UECL-Spiel, Sonntag: Meisterschaftsspiel
- Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Wegen Terminproblemen müsste wahrscheinlich der Bundesliga eine englische Woche hinzugefügt werden, um  keine Probleme mit DFB/CL-Finale zu haben
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Janzer schrieb:

Ich denke Playoffs könnten der Liga sehr helfen, wieder an Spannung zu gewinnen. Man darf auch nicht unterschätzen, welch positiven Effekt ein derartiges System auf die internationale Vermarktung hätte. Hier mal mein Vorschlag, um zum einen den Ligabetrieb relevant zu halten und um andererseits die Spannung zu erhöhen.

- Nach Ende des Ligabetriebes werden 2 Playoffgruppen gebildet
- Gruppe 1: 1-3.: Kampf um die Meisterschaft
- Gruppe 2: 4-6.: Kampf um UECL
- Jede Mannschaft hat jeweils nur 2 Spiele, bei denen das Team mit der höheren Platzierung im Ligabetrieb Heimrecht genießt (1 Spieltag Pause für jedes Team)
- Bei Punktgleichstand entscheidet die Platzierung im Ligabetrieb, welche Position in der Endtabelle eingenommen wird

- D.h. Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Samstag: UECL-Spiel, Sonntag: Meisterschaftsspiel
- Dienstag: Relegation + UECL Spiel; Mittwoch: Meisterschaftsspiel
- Wegen Terminproblemen müsste wahrscheinlich der Bundesliga eine englische Woche hinzugefügt werden, um  keine Probleme mit DFB/CL-Finale zu haben

Mehr Spiele führen NICHT zu einer spannenderen Liga! Die führen nur zu noch mehr Geld, welches an die satten Teams verteilt wird und erreichen genau das Gegenteil.
Die einzige Chance auf eine spannendere Liga sind gerechte Verteilung der TV-Gelder zu je 1/18, Deckelung von Gehältern (evtl.Gehaltspool) und Deckelung von Sponsorengeldern. Halbwegs gleiche Voraussetzungen schaffen, DAS würde helfen.
Wird aber nicht passieren, weil die Schwergewichte dann nicht mehr international konkurrenzfähig wären und rumjammern würden.
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Derweil treibt der Söder Markus in seiner Rolle als freistaatlicher Coronaopposition seinen "Ich-mach-was-mir-gefällt"-Kurs weiter und kündigt Lockerungen in Bezug auf Sport- (bis zu 50 Prozent Auslastung bei höchstens 15.000 Zuschauern) und Kulturveranstaltungen (bis zu 75 Prozent Auslastung) , Gastro (Wegfall Sperrstunde), körpernahe Dienstleistung (3G mit Maskenpflicht).
Teilweise ja nachvollziehbar, der Hammer ist aber Folgendes: "Bayern will die ab Mitte März vorgesehene einrichtungsbezogene Impfpflicht für Pflegekräfte vorerst nicht umsetzen. Er sei dafür, hier »großzügigst« vorzugehen, »was de facto auf ein Aussetzen des Vollzugs hinausläuft«, sagte CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder am Montag im Anschluss an eine Sitzung des CSU-Vorstands in München. Für wie viele Monate dies gelten werde, sei noch offen."

Ich denke, wir können das Thema Impfen demnächst begraben. Mehr als den Status Quo wird es nicht geben.
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Wie wäre es denn, wenn 1000 Leute im Bordell zugelassen wären? Allerdings dürfen sie nicht singen.
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Basaltkopp schrieb:

Wie wäre es denn, wenn 1000 Leute im Bordell zugelassen wären? Allerdings dürfen sie nicht singen.

Man munkelt, in diesen Etablissements reicht es zu klatschen.
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Tafelberg schrieb:

wie sehen denn die gewünschten Lockerungen aus?
Wegfall von 2G+, öffnung von Clubs, keine Beschränkungen mehr bei Veranstaltungen?

zumindest was die Maskenpflicht anbelangt, sehe ich da keine kurzfristigen Veränderungen

Beispielsweise halte ich einen Wegfall von 3G im Einzelhandel für durchaus vertretbar, auch ggf. gekoppelt mit einer FFP2 Pflicht.
Veranstaltungen draußen mit 25% Auslastung ab sofort und mit 50% Auslastung zum Stichtag xy im März ebenfalls. Nach Ostern kann man dann da ggf auch über Vollauslastung nachdenken.
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anno-nym schrieb:

Tafelberg schrieb:

wie sehen denn die gewünschten Lockerungen aus?
Wegfall von 2G+, öffnung von Clubs, keine Beschränkungen mehr bei Veranstaltungen?

zumindest was die Maskenpflicht anbelangt, sehe ich da keine kurzfristigen Veränderungen

Beispielsweise halte ich einen Wegfall von 3G im Einzelhandel für durchaus vertretbar, auch ggf. gekoppelt mit einer FFP2 Pflicht.
Veranstaltungen draußen mit 25% Auslastung ab sofort und mit 50% Auslastung zum Stichtag xy im März ebenfalls. Nach Ostern kann man dann da ggf auch über Vollauslastung nachdenken.

Ich gehe mal soweit, die regelmäßigen Tests von Kindern (etwa U12 oder Kita + Grundschule z.B.) infrage zu stellen und nur im Falle von Symptomen gezielt zu testen.
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OXO86 schrieb:

Um es Mal böse zu sagen, jeder Ungeimpfte der stirbt, treibt die Statistik nach oben.
Aber ich hoffe natürlich, dass die meisten Verweigerer doch noch zur Einsicht kommen, gerade wenn die Einschläge näher kommen.
Zur einer Reinfektion habe ich nur gelesen, dass eine Infektion nicht vor einer weiteren Infektion schützt. Über die schwere der Verläufe, wurde aber nichts gesagt.

Is doch völlig egal. Gegen welches Corona oder Influencavirus das dauerhaft grassiert wird man durch eine Infektion denn dauerhaft immun? Man steckt sich an und kommt gut damit klar. Und war man infiziert hat man für ne Zeit, meist nur wenige Monate, seine Ruhe und dann infiziert man sich wieder.
Ist man geimpft dann steht man trotzdem auf der Liste. Irgendwann infiziert man sich, so wie es derzeit aussieht eher früher als späer, trainiert sein Immunsystem als Geimpfter weiter, bekommt vielleicht ein bisschen mittelfristifristiges Amusemant in Form von long covid und dann wartet man zusammen mit dem Rest der Welt darauf, dass das Sterben unter den Ungeimpften langsam nachlässt.
Man wird das Virus nicht wegboostern können, msn wird nicht gegen jede Variante die da noch kommen mag gleich gut gerüstet sein. Man kann nur damit leben.

Mir persönlich reicht es! Ich kümmere mich um meine Ausfallerscheinungen, die mich immer wieder ereilen (mir dünkt es wird langsam weniger), ansonsten lebe ich nach Möglichkeit in vollen Zügen.
Wär das Stadion zugänglich, ich wär drin. Müsste ich im Kino keine Masken tragen, ich wär dabei.
Ich besuche Freunde und Verwandte wie ich Lust habe und mach auf Arbeit jeden Termin den ich notwendig find.
Was ich nicht mach, ist offen gegen Regeln zu verstoßen oder Leute die vorsichtig sein wollen über mein Verhalten in "Gefahr" bringen.

Die jetzt noch Ungeimpften versuchen manchmal sich anzubiedern. Denen sage ich, dass sie mich mit ihrer Dreckspropaganda in Ruhe lassen sollen und dass ich ihnen ihr nicht geimpft sein nur zugestehe, weil die Impfung keinen nennenswerten Effekt mehr erzielt hinsichtlich Ausbreitung. Ansomsten vieö Glück beim Krankheitsverlauf und kein Mitleid wenn es dann halt scheiße läuft.

Ach ja, nochmal impfen werde ich mich definitiv erst dann lassen, wenn es einen angepassten Impfstoff gibt. Und wenn der dann überhaupt noch was mit der gerade dominanten Variante zu tun hat. Oder halt, wenn ich über einen Zeitraum von über nen Jahr ohne Reinfektion war.

Jo. Ich bin sowas von durch mit dem Dreck und der bornierten Dummheit der politischen Führung!

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FrankenAdler schrieb:

OXO86 schrieb:

Um es Mal böse zu sagen, jeder Ungeimpfte der stirbt, treibt die Statistik nach oben.
Aber ich hoffe natürlich, dass die meisten Verweigerer doch noch zur Einsicht kommen, gerade wenn die Einschläge näher kommen.
Zur einer Reinfektion habe ich nur gelesen, dass eine Infektion nicht vor einer weiteren Infektion schützt. Über die schwere der Verläufe, wurde aber nichts gesagt.

Is doch völlig egal. Gegen welches Corona oder Influencavirus das dauerhaft grassiert wird man durch eine Infektion denn dauerhaft immun? Man steckt sich an und kommt gut damit klar. Und war man infiziert hat man für ne Zeit, meist nur wenige Monate, seine Ruhe und dann infiziert man sich wieder.
Ist man geimpft dann steht man trotzdem auf der Liste. Irgendwann infiziert man sich, so wie es derzeit aussieht eher früher als späer, trainiert sein Immunsystem als Geimpfter weiter, bekommt vielleicht ein bisschen mittelfristifristiges Amusemant in Form von long covid und dann wartet man zusammen mit dem Rest der Welt darauf, dass das Sterben unter den Ungeimpften langsam nachlässt.
Man wird das Virus nicht wegboostern können, msn wird nicht gegen jede Variante die da noch kommen mag gleich gut gerüstet sein. Man kann nur damit leben.

Mir persönlich reicht es! Ich kümmere mich um meine Ausfallerscheinungen, die mich immer wieder ereilen (mir dünkt es wird langsam weniger), ansonsten lebe ich nach Möglichkeit in vollen Zügen.
Wär das Stadion zugänglich, ich wär drin. Müsste ich im Kino keine Masken tragen, ich wär dabei.
Ich besuche Freunde und Verwandte wie ich Lust habe und mach auf Arbeit jeden Termin den ich notwendig find.
Was ich nicht mach, ist offen gegen Regeln zu verstoßen oder Leute die vorsichtig sein wollen über mein Verhalten in "Gefahr" bringen.

Die jetzt noch Ungeimpften versuchen manchmal sich anzubiedern. Denen sage ich, dass sie mich mit ihrer Dreckspropaganda in Ruhe lassen sollen und dass ich ihnen ihr nicht geimpft sein nur zugestehe, weil die Impfung keinen nennenswerten Effekt mehr erzielt hinsichtlich Ausbreitung. Ansomsten vieö Glück beim Krankheitsverlauf und kein Mitleid wenn es dann halt scheiße läuft.

Ach ja, nochmal impfen werde ich mich definitiv erst dann lassen, wenn es einen angepassten Impfstoff gibt. Und wenn der dann überhaupt noch was mit der gerade dominanten Variante zu tun hat. Oder halt, wenn ich über einen Zeitraum von über nen Jahr ohne Reinfektion war.

Jo. Ich bin sowas von durch mit dem Dreck und der bornierten Dummheit der politischen Führung!

Du sprichst mir aus der Seele. Danke dafür.
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JayJayFan schrieb:

hawischer schrieb:

Lauterbach hat die 6 Monatsfrist für Genesende auf 3 Monate reduziert. Kann man machen, nur die Kommunikation war schlecht.
Jetzt ist öffentlich geworden, dass die neue Regelung für den Bundestag nicht gilt. Dort bleibt es bei 6 Monaten.

Wasser auf die Mühlen der Antidemokraten, die auf die "Politikerkaste" schimpfen.


Man lässt halt nach wie vor kein Fettnäpfchen aus und unterstreicht, dass man sich nicht als Teil der „normalen“ Bevölkerung sieht.


Eigentlich wollte ich seit heute morgen, aber ich hake jetzt doch mal ein.

Es war nicht Lauterbach, der den Genesenenstatus verkürzt hat.
Es war das RKI am 14.01., nachdem es am 13.01. vom Bundestag dazu ermächtigt wurde.

Man kann die kurzfristige Umsetzung kritisieren, aber wenn eine Bundesbehörde auf Basis eines Parlamentsbeschlusses agiert, dann ist es bitte zumindest nicht "der Lauterbach". Selbst wenn er Vorgesetzter der Behörde ist.

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, ohne Experte zu sein, das es in Deutschland schwieriger ist die Arbeit eines Parlamentariers einzuschränken, als die von Kreti und Pleti. Also mir zum Beispiel. Und das deshalb der Bundestag länger prüfen muss, ob man dort überhaupt so tief eingreifen darf.

Parlametarier sind keine "normale" Bevölkerung und geniessen besonderen Schutz.
Und das ist tatsächlich auch gut so, selbst wenn es AffenFürDeutschland sind.

Im übrigen erwarte ich, dass jeder halbwegs politisch gebildte Mensch den besonderen Status von Parlamenten in einer Demokratie versteht und wenn's geht sogar unterstützt.

Ansonsten habt Ihr recht, die Kommunkation war kagge und in den AFD und Querdenkerblasen tobt grade der Mob wegen angeblicher Bevorzugung der korrupten Politiker.

Und das sich ausgerechnet diese **** für die Demokraite auf die Hinterbeinchen stllen ist nochmal extra eklig.
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Wedge schrieb:

JayJayFan schrieb:

hawischer schrieb:

Lauterbach hat die 6 Monatsfrist für Genesende auf 3 Monate reduziert. Kann man machen, nur die Kommunikation war schlecht.
Jetzt ist öffentlich geworden, dass die neue Regelung für den Bundestag nicht gilt. Dort bleibt es bei 6 Monaten.

Wasser auf die Mühlen der Antidemokraten, die auf die "Politikerkaste" schimpfen.


Man lässt halt nach wie vor kein Fettnäpfchen aus und unterstreicht, dass man sich nicht als Teil der „normalen“ Bevölkerung sieht.


Eigentlich wollte ich seit heute morgen, aber ich hake jetzt doch mal ein.

Es war nicht Lauterbach, der den Genesenenstatus verkürzt hat.
Es war das RKI am 14.01., nachdem es am 13.01. vom Bundestag dazu ermächtigt wurde.

Man kann die kurzfristige Umsetzung kritisieren, aber wenn eine Bundesbehörde auf Basis eines Parlamentsbeschlusses agiert, dann ist es bitte zumindest nicht "der Lauterbach". Selbst wenn er Vorgesetzter der Behörde ist.

Ansonsten könnte ich mir vorstellen, ohne Experte zu sein, das es in Deutschland schwieriger ist die Arbeit eines Parlamentariers einzuschränken, als die von Kreti und Pleti. Also mir zum Beispiel. Und das deshalb der Bundestag länger prüfen muss, ob man dort überhaupt so tief eingreifen darf.

Parlametarier sind keine "normale" Bevölkerung und geniessen besonderen Schutz.
Und das ist tatsächlich auch gut so, selbst wenn es AffenFürDeutschland sind.

Im übrigen erwarte ich, dass jeder halbwegs politisch gebildte Mensch den besonderen Status von Parlamenten in einer Demokratie versteht und wenn's geht sogar unterstützt.

Ansonsten habt Ihr recht, die Kommunkation war kagge und in den AFD und Querdenkerblasen tobt grade der Mob wegen angeblicher Bevorzugung der korrupten Politiker.

Und das sich ausgerechnet diese **** für die Demokraite auf die Hinterbeinchen stllen ist nochmal extra eklig.

Wenn die Parlamentarier besonderen Schutz genießen könnte man ja für ebendiese eine gesonderte Impfpflicht beschließen und das Thema Genesenenstatus wäre obsolet
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Corona Ausbruch an Marburger und Cölber Schule. Die Tochter von meinem Chef positiv, seine Frau positiv.... mir kommen die Einschläge gerade etwas zu nah.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Corona Ausbruch an Marburger und Cölber Schule. Die Tochter von meinem Chef positiv, seine Frau positiv.... mir kommen die Einschläge gerade etwas zu nah.

Ich warte nur drauf, dass bei uns mal ein Test positiv ist. Wenn wir es nicht eh schon hatten. Besorgt bin ich um ehrlich zu sein allerdings überhaupt nicht.
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Lebst evt. nicht in Hessen?
Also hier in Ffm gibt es weder bei Verdachtsfällen oder Infizierung Schliessungen oder Quarantänen von Gruppen in den Einrichtungen. Für Hortkinder nicht mal Maskenpflicht in den Einrichtungen. Testpflicht für Erzieher/innen auch nicht "mehr".
Da muss man Brodo zustimmen, das ist von oben angeordnet und gewollt. Man setzt auf Durchseuchung
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PhillySGE schrieb:

Lebst evt. nicht in Hessen?
Also hier in Ffm gibt es weder bei Verdachtsfällen oder Infizierung Schliessungen oder Quarantänen von Gruppen in den Einrichtungen. Für Hortkinder nicht mal Maskenpflicht in den Einrichtungen. Testpflicht für Erzieher/innen auch nicht "mehr".
Da muss man Brodo zustimmen, das ist von oben angeordnet und gewollt. Man setzt auf Durchseuchung

Keine Ahnung was in Frankfurt gemacht wird, 15km Luftlinie westlich davon ist es so, wie von mir beschrieben. Das Hortkinder bzw. Kinder unter 6 Jahren keine Maske tragen müssen war jedoch nie anders und was anders habe ich nicht behauptet. Erst letzte Woche wurde ein Kita-Kind daheim positiv per Schnelltest getestet und alle Kinder aus dieser Gruppe mussten "Nach den Anweisungen des Gesundheitsamtes [..]" (O-Ton) wieder abgeholt werden.
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planscher08 schrieb:

Eine Durchseuchung wird es so oder so geben. Omikron ist hochansteckend und gerade in Kitas ein gefundener Nährboden. Das lässt sich einfach nicht aufhalten. Da muss man auch realistisch sein.

Natürlich. Man kommt derzeit nur mit Abwägungsentscheidungen weiter, die immer Verlierer produzieren, egal wie. Stellt glaube ich niemand in Frage. Man hat sich jetzt dazu entschieden, alles durch rauschen zu lassen. Dafür gibt es Gründe. Eine ehrliche Kommunikation dazu wäre wünschenswert. Und aus Erfahrung, auch aus vorpandemischer Zeit, bezweifle ich, dass es bei den Entscheidungen an erster Stelle um das Wohl der Kinder geht.
Es geht  erstmal darum die Betreuung aufrecht zu erhalten und das vor allem  aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
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brodo schrieb:

planscher08 schrieb:

Eine Durchseuchung wird es so oder so geben. Omikron ist hochansteckend und gerade in Kitas ein gefundener Nährboden. Das lässt sich einfach nicht aufhalten. Da muss man auch realistisch sein.

Natürlich. Man kommt derzeit nur mit Abwägungsentscheidungen weiter, die immer Verlierer produzieren, egal wie. Stellt glaube ich niemand in Frage. Man hat sich jetzt dazu entschieden, alles durch rauschen zu lassen. Dafür gibt es Gründe. Eine ehrliche Kommunikation dazu wäre wünschenswert. Und aus Erfahrung, auch aus vorpandemischer Zeit, bezweifle ich, dass es bei den Entscheidungen an erster Stelle um das Wohl der Kinder geht.
Es geht  erstmal darum die Betreuung aufrecht zu erhalten und das vor allem  aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Also da muss ich doch etwas widersprechen. Zum einen hat man sich nicht entschieden alles durchrauschen zu lassen. Sonst müssten die Kinder sich nicht 3-5 mal wöchentlich testen, Masken tragen und bei Eiseskälte lüften. Kitagruppen würden nicht schon bei Verdachtsfällen geschlossen, offene Konzepte nicht zu geschlossenen werden. Das jetzt nur zu den Maßnahmen an Schulen und Kitas. Zum anderen geht es natürlich - auch - darum, die Betreuung, und damit die Wirtschaft, aufrecht zu erhalten. Aber was ist denn die Wirtschaft? Dazu gehören Krankenhauspersonal, Polizei, Feuerwehr, Pfleger und noch so viele andere Berufe, die einfach im Einsatz sein Müssen. Sogar Mitarbeiter der Gesundheitsämter können Eltern sein. Aber es geht natürlich genauso um die soziale Entwicklung der Kleinsten und Kleinen, die Lernleistung von Abschlussklassen und Berufsschülern. Der Sohn von Freunden macht seit einem Jahr ne Ausbildung zum Elektriker und war bis vor Kurzem nicht einmal physisch in seiner Berufsschulklasse.

Ich will damit nur deutlich machen, es geht nicht immer nur um einen Punkt (Wirtschaft), sondern um viele, die einfach ineinander greifen. Ja, pandemisch betrachtet wäre es vielleicht sinnvoll Kinder zu Hause zu lassen. Ich habe aber gesehen, was dabei mit meinen passiert, das war am Ende echt kein Spaß. Und wir haben bei uns mit Garten, Doppelhaus mit Großeltern nebenan und recht viel Platz noch einen goldenen Käfig, haben sie sogar länger daheim gelassen als vorgeschrieben. Dennoch gab es hier Szenen, die waren alles andere als lustig. Andere Kinder die ich kenne leben zu 5 in einer 80m² Butze, deren Highlight der Balkon ist um aus dem 8. Stock zu schauen. Da will ich gar nicht wissen, was dort alles abging.

Daher bin ich tatsächlich sehr froh darüber, dass derzeit Schulen und Kitas offen bleiben.
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sonofanarchy schrieb:

Ich sehe das so und bin mir tatsächlich auch deiner anderen Punkte bewusst. Allerdings hab ich am eigenen Leib gesehen was 2,5 Monate Isolation und Distanzlernen mit jungen Kindern macht.
Es geht schon lange nicht mehr nur um reine Infektionszahlen, über diesen Punkt sind wir schon lange hinaus.

Daher finde ich die Aufhebung der Präsenzpflicht in Schulen, wie sie von einigen Bundesländern schon ausgeführt wird, einen fairen Kompromiss. Dann können Eltern selber entscheiden, wo sie die Priorität für ihr Kind sehen.
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brodo schrieb:

sonofanarchy schrieb:

Ich sehe das so und bin mir tatsächlich auch deiner anderen Punkte bewusst. Allerdings hab ich am eigenen Leib gesehen was 2,5 Monate Isolation und Distanzlernen mit jungen Kindern macht.
Es geht schon lange nicht mehr nur um reine Infektionszahlen, über diesen Punkt sind wir schon lange hinaus.

Daher finde ich die Aufhebung der Präsenzpflicht in Schulen, wie sie von einigen Bundesländern schon ausgeführt wird, einen fairen Kompromiss. Dann können Eltern selber entscheiden, wo sie die Priorität für ihr Kind sehen.

Ich glaube, mit diesem Kompromiss wäre allen am meisten geholfen. Zumindest über den Winter. Wobei ich mir nicht vorstellen mag, was das an Arbeit für jeden einzelnen Lehrer bedeuten würde.
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FrankenAdler schrieb:

War klar, dass du alles wieder besser weißt! 😁


Ich hoffe man konnte meine humoristische Intention herauslesen.

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SemperFi schrieb:

FrankenAdler schrieb:

War klar, dass du alles wieder besser weißt! 😁


Ich hoffe man konnte meine humoristische Intention herauslesen.

Ich zumindest konnte es und gebe dir vollumfänglich Recht. 😃
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sonofanarchy schrieb:

Ich sehe das als Vater mit den aktuellen Regelungen bei uns in Hessen noch relativ entspannt. Zum einen muss nur noch das positiv getestete Kind in Quarantäne, nicht mehr die ganze Gruppe bzw. Sitznachbarn oder so. Und zum anderen besteht die Möglichkeit der freitestung nach 5 bzw. 7 Tagen. Da haben wir letzten Winter ganz andere Sachen erlebt.


Kann man so sehen...

Oder man erkennt, dass durch eben diese Maßnahmen, die nicht nur für Grundschulen, sondern alle Schulen durchweg gelten, das Risiko von Infektionen massiv gesteigert wird.

Die Kinder in Kitas, sowie Schülerinnen und Schüler, mögen im Klassenraum zwar Mund-/Nasenschutz tragen, Abstandsregelungen sind aber in den wenigsten Fällen möglich aufgrund des geringen Platzangebots in vollen Räumen. Unabhängig davon, dass außerhalb der Schulräume, speziell auf den Schulwegen, in den wenigsten Fällen Abstand gehalten und Masken getragen wird. Von daher ist es eigentlich kaum nachvollziehbar, das seit Wochen und Monaten nur noch der/die Betroffene in Qurantäne geschickt wird und nicht mehr die Sitznachbarn. Die dürfen trotz direkter Kontakte weiter zur Schule, dort das Virus weiter verbreiten, bis der eigene Schnelltest im nächsten Testdurchlauf 2 Tage später auch ein positives Ergebnis anzeigt. Genau das ist aktuell die Entwicklung in vielen Schulen.
Hauptsache die Schulen bleiben um jeden Preis geöffnet.

Stimmt, da hatten wir im vergangenen Winter mit Distanzunterricht, dafür aber mit geringen Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen, ganz andere Zustände.
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Ich sehe das so und bin mir tatsächlich auch deiner anderen Punkte bewusst. Allerdings hab ich am eigenen Leib gesehen was 2,5 Monate Isolation und Distanzlernen mit jungen Kindern macht.
Es geht schon lange nicht mehr nur um reine Infektionszahlen, über diesen Punkt sind wir schon lange hinaus.
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Omikron hält, was es versprochen hat. An Grundschulen, die an einem Montag in der Delta-Welle 2-10 positive Schnelltests hatten, waren es gestern bis zu 150. An manchen Schulen sind fast 50 Prozent  der Schüler/innen positiv. Die Belastung, die auf Familien mit Kindern im Kita- und Grundschulalter in den nächsten Wochen zu kommt, dürfte der Belastung von Schulschließungen sehr nahe kommen.  
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Ich sehe das als Vater mit den aktuellen Regelungen bei uns in Hessen noch relativ entspannt. Zum einen muss nur noch das positiv getestete Kind in Quarantäne, nicht mehr die ganze Gruppe bzw. Sitznachbarn oder so. Und zum anderen besteht die Möglichkeit der freitestung nach 5 bzw. 7 Tagen. Da haben wir letzten Winter ganz andere Sachen erlebt.
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Ganz allgemein gibt es das sog. Rückwirkungsverbot. Heißt, man muss auf Gesetze zum Handlungszeitpunkt vertrauen können. Ausnahmen kommen jedoch in Betracht, wenn man von der Neuregelung ausschließlich besser gestellt ist. Bei diesem Grundsatz geht es zwar eher um Straftaten, aber warum sollte dies hier anders sein?

Wenn ich heute positiv für 14 Tage in Quarantäne muss, morgen die Dauer per Verordnung aber auf 5 Tage reduziert wird (oder freiesten möglich ist, was auch immer) wäre der, der übermorgen positiv ist früher aus der Quarantäne raus als ich. Macht nicht wirklich Sinn, oder?
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adlerkadabra schrieb:

drosten


Also für mich sowieso klar, Impfpflicht, wer nicht geimpft ist gehört nicht dazu!

Drosten dazu in der Zeit:

. "Aber wegen des hohen Anteils Älterer in der Bevölkerung müssen wir das in Deutschland über Impfungen machen. Über natürliche Infektionen würden viel zu viele Menschen sterben", sagte Drosten der Zeitung. Deutschland habe schon "ein ganzes Stück dieses Weges geschafft über Impfungen", müsse ihn jetzt aber "zu Ende gehen, damit wir im Laufe des Jahres 2022 in die endemische Phase kommen und den pandemischen Zustand für beendet erklären können".

https://www.zeit.de/gesundheit/2022-01/coronavirus-christian-drosten-omikron-variante-chance
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franzzufuss schrieb:

Also für mich sowieso klar, Impfpflicht, wer nicht geimpft ist gehört nicht dazu!


Wozu?
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Tafelberg schrieb:

Frankfurt ist nun ein Corona Hotspot mit einer Inzidenz von 471

es wird verschärfte Regeln geben wie Maskenpflicht und 2G Plus.
Wer geboostert ist, für den entfällt der Test.
Weiss jemand ob die Boosterung sofort gilt oder ob es da eine Frist gibt, analog der 2 Impfung?

https://www.hessenschau.de/politik/frankfurt-und-darmstadt-werden-jetzt-hotspots---auch-wiesbaden-vor-verschaerfung,corona-hotspots-frankfurt-wiesbaden-100.html


Also bisher steht im Zertifikat der entsprechenden Apps der Tag der Booster Impfung als Datum des vollständigen Impfschutzes. Zuvor war es 2 Wochen nach 2. Impfung. Kann sich natürlich ändern, wenn die Boosterimpfung jetzt auch eine rechtliche Auswirkung bekommt.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Tafelberg schrieb:

Frankfurt ist nun ein Corona Hotspot mit einer Inzidenz von 471

es wird verschärfte Regeln geben wie Maskenpflicht und 2G Plus.
Wer geboostert ist, für den entfällt der Test.
Weiss jemand ob die Boosterung sofort gilt oder ob es da eine Frist gibt, analog der 2 Impfung?

https://www.hessenschau.de/politik/frankfurt-und-darmstadt-werden-jetzt-hotspots---auch-wiesbaden-vor-verschaerfung,corona-hotspots-frankfurt-wiesbaden-100.html


Also bisher steht im Zertifikat der entsprechenden Apps der Tag der Booster Impfung als Datum des vollständigen Impfschutzes. Zuvor war es 2 Wochen nach 2. Impfung. Kann sich natürlich ändern, wenn die Boosterimpfung jetzt auch eine rechtliche Auswirkung bekommt.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/2G-Plus-Regel-Boosterimpfung-ist-umgehend-gueltig,impfen866.html

Ist sofort gültig.
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FrankenAdler schrieb:


Meine Fresse, wenn die Diskussion diesen quasi religiösen Duktus bekommt, wenn "die Guten" jetzt mit derartig Schaum vorm Mund (und Brettern vor der Birne) unterwegs sind, dann gnade uns Gott!


Schlussendlich verfolge ich diese Diskussion hier schon länger, weiß also wie der ein oder andere tickt, insofern bin ich dann doch nicht verwundert über die Art mancher Reaktion.

Leider fällt dabei halt das eigentlich Interessante bzw. der "Mehrwert" von meinem Beitrag hinten runter bzw. geht unter.

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derjens schrieb:

FrankenAdler schrieb:


Meine Fresse, wenn die Diskussion diesen quasi religiösen Duktus bekommt, wenn "die Guten" jetzt mit derartig Schaum vorm Mund (und Brettern vor der Birne) unterwegs sind, dann gnade uns Gott!


Schlussendlich verfolge ich diese Diskussion hier schon länger, weiß also wie der ein oder andere tickt, insofern bin ich dann doch nicht verwundert über die Art mancher Reaktion.

Leider fällt dabei halt das eigentlich Interessante bzw. der "Mehrwert" von meinem Beitrag hinten runter bzw. geht unter.

Haben die 6 denn Symptome oder sind sie symptomfrei?
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Arya schrieb:

Das Dilemma Schulen bleibt eine Katastrophe und ich sehe da schwarz.      

das beginnt bestürzenderweise bereits damit, dass es für kinder keine geeigneten, eigens angepassten masken gibt.dies nach 2 jahren pandemie.das hat gestern auch lauterbach beklagt.
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adlerkadabra schrieb:

Arya schrieb:

Das Dilemma Schulen bleibt eine Katastrophe und ich sehe da schwarz.      

das beginnt bestürzenderweise bereits damit, dass es für kinder keine geeigneten, eigens angepassten masken gibt.dies nach 2 jahren pandemie.das hat gestern auch lauterbach beklagt.

Der Markt regelt wohl doch nicht alles
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Welcher Anarchistensohn? Sono Fan Archy. Er mag halt Ultraschall(untersuchungen). 😎
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Basaltkopp schrieb:

Welcher Anarchistensohn? Sono Fan Archy. Er mag halt Ultraschall(untersuchungen). 😎

Ihr seid klasse 😂👍🏻
Ich glaube, zu dem Thema ist alles gesagt und alle Meinungsalternativen wurden vertreten.
Ich möchte abschließend (und vielleicht auch vorausschauend für kommende Diskussionen) nur anmerken, dass dieses Thema hier doch besser aufgehoben ist als im D&D oder so, da nicht nur der (Profi-)Fußball im Rahmen von Wirtschaftlichkeiten hier besprochen wird, sondern allgemein auch über Fanthemen, Regelungen zum Stadionbesuch usw.

Denke da sind wir uns einig.
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cyberboy schrieb:

Als Privatmensch hat er das gute Recht zu sagen, zu seinem Umfeld mit dem er im Rahmen einer Feierlichkeit privat zu tun hat, gehören Ungeimpfte nicht dazu. Kann er sagen und genau so handhaben, ist sein gutes Recht. Genau so wie es Ungeimpften, übrigens zurecht, völlig freisteht, sich nicht impfen zu lassen. Sich aber dann immer wieder in die Opferrolle zu begeben, weil man eben nicht mehr am gesellschaftlichen Leben beteiligt wird.. DAS ist Doppelmoral.


Übrigens genau der Punkt, warum ich die Kritik an Peter Fischer für teils verlogen halte, zumindest so, wie sie teilweise argumentativ gestützt wird. Man muss Fischers Meinung nicht richtig finden, aber es ist eben sein gutes Recht so zu denken und besonders die, die fordern, dass man in einer Gesellschaft nicht zu einer bestimmten Haltung gezwungen werden darf, sind es, die sich am meisten darüber echauffieren, wenn Peter Fischer seine eigene Meinung kundtut. Das ist das Traurige, dass es vielen Menschen (übrigens auch teilweise auf der Gegenseite) gar nicht so sehr um das Thema Freiheit der Meinungen geht sondern um die ausschließliche Dominanz der eigenen Meinung.
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Ach Werner, ich habe mir tatsächlich mal den Mist auf Facebook gegeben der da von einigen in Peter Fischers Richtung geschossen wird. Schlimm und furchtbar sind noch viel zu milde Ausdrücke auf diesen geistigen und niveaulosen Dünnpfiff.
Und ich komme mir auch etwas seltsam vor in dieser paradoxen Situation zu argumentieren. Immerhin fand ich Fischers Aufrufe zum Impfen bisher immer gut und wichtig, ich tue mir allerdings extrem schwer in ihm die reine Privatperson zu sehen. Immerhin spricht er anderweitig oft nicht nur für rund 90.000 Mitglieder, sondern auch (zurecht) für eine ganze Gesellschaft. Das ist neunmal die Krux, die ein solches Ehrenamt und natürlich auch seine Persönlichkeit so mit sich bringt. Immerhin spricht er auch regelmäßig in meinem Namen. Vielleicht bin ich daher auch so angefasst, wenn da mal ne Aussage dabei ist, die ich nicht unterschreiben möchte.

Ich setze mich jedenfalls in allen privaten und geschäftlichen Gesprächen dafür ein, die Gräben so klein zu lassen, dass wir am Ende uns alle in die Augen schauen und eine gemeinsame Gesellschaft bleiben können. Vielleicht bin ich auch zu liberal, aber ich denke schon an die Zeit danach, die es ohne Zweifel geben wird.