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WürzburgerAdler

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Der unerwartete Schrankwandbesitzer Alfons Brill, Spitzname "Brillenschlange", konnte, obwohl keineswegs abgeneigt gegenüber Kolo Meisenkaiser (Tangotänzer, verhinderter Dackelzüchter, Antichambrierer wider jeglicher, unmittelbar wahrnehmbarer, immerhin aber vorhandener Moderation), bei schönem, jedenfalls meist lustvollem Liebesspiel inspirierend niesen, fürderhin metaphorisch die nächste Verwandlung zur Frau vollziehen zu Pferde , aber Nick Woltemade, unversehens, an nichts denkend und gedankenverloren, fraß schmatzend Gras, Würstchen, daneben saß Pierre Nickelodeon schreiend, weil Woltemade frivol, nachgerade anzüglich, Meerrettichsenf aufaß, rülpste, kotzte und verwundert sang: "Herne! Du Drecksstück, lol !!", weshalb Pierre-Yves, übrigens Jahrgangsbester 1953 im Schrankwandbau und Kumpel
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Der unerwartete Schrankwandbesitzer Alfons Brill, Spitzname "Brillenschlange", konnte, obwohl keineswegs abgeneigt gegenüber Kolo Meisenkaiser (Tangotänzer, verhinderter Dackelzüchter, Antichambrierer wider jeglicher, unmittelbar wahrnehmbarer, immerhin aber vorhandener Moderation), bei schönem, jedenfalls meist lustvollem Liebesspiel inspirierend niesen, fürderhin metaphorisch die nächste Verwandlung zur Frau vollziehen zu Pferde , aber Nick Woltemade, unversehens, an nichts denkend und gedankenverloren, fraß schmatzend Gras, Würstchen, daneben saß Pierre Nickelodeon schreiend, weil Woltemade frivol, nachgerade anzüglich, Meerrettichsenf aufaß, rülpste, kotzte und verwundert sang: "Herne! Du Drecksstück, lol !!", weshalb Pierre-Yves, übrigens Jahrgangsbester 1953 im Schrankwandbau und Kumpel von "Brilli"

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ach was, doan meditiert selbstredend nur unter eiskalten wasserfällen in abgeschiedenen bergregionen, um die nötige eingebung zu erhalten...
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Bei Walter Ceklfiz hat schon eine fensterlose, aber saubere Schneewehe ausgereicht. 😎
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Der Alptraum im Heyselstadion 1985.  Zeigt den Ablauf der Ereignisse die dann mit einigen Toten endete.


https://www.arte.tv/de/videos/121330-000-A/heysel-1985-albtraum-im-stadion/
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Hab's mir angesehen, Danke für den Tip.
Ich erinnere mich, ziemlich fassungslos vor dem TV gesessen zu sein. Diese Bilder hatte ich allerdings noch nie gesehen. Wahnsinn.
Ich weiß noch, dass das ZDF noch vor Spielbeginn abgeschaltet hat, fand das damals richtig. Erst jetzt weiß ich, dass alle anderen europäischen Sender das Spiel übertragen haben. Gesänge und Torjubel, während andere um ihr Leben kämpften.
Weitere Kommentare erspare ich mir. Danke nochmal.
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Geiler Kick. Da war unfassbar viel Qualität auf dem Platz. Teilweise atemberaubend.
Frankreich in der Tat mit einer fast schon erdrückenden Zahl an ungenutzten Riesenchancen. Aber Spanien hat halt Jamal, Pedri und Williams.
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propain schrieb:
Der ist schon mal der Beweis dafür das Beck Lügen und Unterstellungen mit verbreitet hat.
DAS ist eine Unterstellung und im Grunde Rufmord!
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SamuelMumm schrieb:

propain schrieb:
Der ist schon mal der Beweis dafür das Beck Lügen und Unterstellungen mit verbreitet hat.
DAS ist eine Unterstellung und im Grunde Rufmord!

Wenn das Planungs- und Genehmigungsverfahren nach normalen demokratischen Grundprinzipien durchgeführt wurde (und bisher hat niemand etwas Gegenteiliges behauptet, geschweige denn bewiesen), ist der Vorwurf "missachten die Windkraftbetreiber das demokratische Grundverständnis" zumindest eine Unterstellung, wenn nicht eine Lüge. Und unten steht Becks Unterschrift. Oder siehst du das anders?
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HessiP schrieb:

Vorgeworfen wurde ihm, dass er sich vor den Karren des Unternehmers Henning Strauss spannen lies

Die Nummer mit dem „vor den Karren spannen lassen“ ist nichts als Spekulation und ehrabschneidender Quatsch. Dafür gibt’s keinen einzigen belastbaren Beleg, nur wildes Zusammenreimen. So eine Unterstellung stellt irgendwas als Fakt hin, was schlicht nicht bewiesen ist – das ist unseriös und hat mit sachlicher Kritik nix mehr zu tun. Wer sowas raushaut, betreibt Rufschädigung, nicht Diskussion.
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Du meinst solche Unterstellungen und Rufschädigungen, wie in dem Offenen Brief überregional veröffentlicht wurden?
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Ich möchte mal den Beitrag von Matzel aus der Versenkung holen:
Matzel schrieb:

Ist halt eine Vertrauensfrage... Womit wir auch wieder beim Ursprungsthema wären, denn moralisches Handeln oder zumindest die Absicht, dies zu tun, hat auch eine Menge mit Vertrauen in die handelnden Personen zu tun.

Ich finde, das trifft es auf den Punkt. Wenn der Präsident deines Herzensvereins sich im Namen dieses Vereins (lokal)politisch für eine bestimmte Seite engagiert, der selbe Herzensverein aber politische Diskussionen in seinem Forum verbietet, ist dies für das Vertrauen in die handelnden Personen nicht gerade sehr förderlich.
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WaldeckAdler schrieb:

Anthrax schrieb:

WaldeckAdler schrieb:

Ist wohl mal wieder verletzt abgereist. Wunde oder so


Riss an der Ferse, ist aber schon länger bekannt.


Ok, aber warum ist er denn mit der alten Verletzung angereist ?

Es ist schon länger bekannt, dass er abgereist ist...
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😎
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Brodo schrieb:

Ich finde es moralisch nicht verwerflich, wenn man einen Spieler aufgrund  dauerhaft schlechter sportlicher Leistung kritisiert.

Kritik ist ja auch völlig okay. Aber man merkt, dass Du scheinbar nicht so oft im STT liest.
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Basaltkopp schrieb:

Brodo schrieb:

Ich finde es moralisch nicht verwerflich, wenn man einen Spieler aufgrund  dauerhaft schlechter sportlicher Leistung kritisiert.

Kritik ist ja auch völlig okay. Aber man merkt, dass Du scheinbar nicht so oft im STT liest.

Wenn es danach geht, dürfte es den STT schon lange nicht mehr geben.
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WürzburgerAdler schrieb:

Zum zweiten Satz: Das das "Geplänkel" kein typisches Verhalten im politischen D&D war, zeigen solche Threads wie zB das Fanverhalten u.a. Diese wurden erstaunlicherweise nicht geschlossen.

Basaltkopp schrieb:

Das ist sehr schade, weil fast jeder Thread in ein Geplänkel abdriftet.

Da steht doch fast jeder. Ohne Einschränkung!
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OK, aber du hast ja zunächst mal ausdrücklich von der Politik gesprochen.

Basaltkopp schrieb:

Das Verhalten im politischen Dies und Das hat das Forum gespalten.

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Mein Onkel Fritz, meine Cousine Elvira, mein Physio, unser Pfarrer und ich sind uns einig, dass der Bodensee ein Berg ist und die Ostsee der höchste Berg Bayerns. Fakt?
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Basaltkopp schrieb:

Mein Onkel Fritz, meine Cousine Elvira, mein Physio, unser Pfarrer und ich sind uns einig, dass der Bodensee ein Berg ist und die Ostsee der höchste Berg Bayerns. Fakt?

Oje. 😉
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Das Verhalten im politischen Dies und Das hat das Forum gespalten. Das ist sehr schade, weil fast jeder Thread in ein Geplänkel abdriftet. Die Deppen sind dabei die Moderatoren, weil sie ständig Druck bekommen wenn sie Beiträge sanktionieren. Da kann man die Uhr nach stellen, dass ein paar Minuten später ein neuer Beitrag in diesem Thread ist, wo sich empört wird.
Entweder reißen wir uns alle mal etwas zusammen und kommen zurück auf eine vernünftige Diskussionsebene zurück, wo über die Sache diskutiert wird und nicht nur nach Sympathie geantwortet wird, oder wir lassen es ganz bleiben.
So macht auch ein neues Forum, wie auch immer das aussehen soll, keinen Sinn. Lasst uns wieder eine Gemeinschaft werden, man muss ja nicht mit jedem gut befreundet sein.
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Basaltkopp schrieb:

Das Verhalten im politischen Dies und Das hat das Forum gespalten. Das ist sehr schade, weil fast jeder Thread in ein Geplänkel abdriftet.

Zum ersten Satz: ist das so? Ich für meinen Teil habe persönlich so gut wie mit keinem Mituser hier irgendwelche Probleme, auch mit denen nicht, mit denen ich mich im politischen D&D regelmäßig gefetzt habe. Ausnahmen bestätigen die Regel, betreffen aber auch andere Unterforen.

Zum zweiten Satz: Das das "Geplänkel" kein typisches Verhalten im politischen D&D war, zeigen solche Threads wie zB das Fanverhalten u.a. Diese wurden erstaunlicherweise nicht geschlossen.

Die Gemeinschaft, die du dir wünschst, gab es auch trotz des politischen D&D. Und auch früher, wenn auch ein wenig anarchischer. Was ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss. Heute genügt ein kleiner Scherz am Rande und irgendjemand schreit: OT!!! Schöne Gemeinschaft.
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propain schrieb:

Man darf aber nicht vergessen wir haben Spieler aus unterschiedlichen Ländern und Glauben. Ob da der ganze Tross ohne Probleme  über die Grenze kommt wird man sehen. Vor dem Hintergrund das immer wieder Bürger aus Deutschland mit fadenscheinigen Begründungen abgewiesen werden und teilweise wochenlang in Abschiebehaft sitzen bin ich gegen diese Reise.

Schließe mich dem an, propain. Ich denke sogar,dass mancher Amerikaner, der unter Trump ächzt, unsere Entscheidung zu einem Boykott zu würdigen wüsste.

@Bechtheim85: Deine Beobachtung, dass die Fans begeistert das Spiel zwischen zwei Eigentümern verfolgt haben, will ich gern glauben. Dazu muss man entschlossen sein, sich wirklich alleine auf die Topspieler zu konzentrieren, die sich solche Vereine leisten können, und auf die Topspiele, die diese abliefern. Nicht fragen, woher kommt das ganze Geld, unter welchen Umständen wurde es gemacht. Auch nicht nachdenken, wer hat jetzt das Sagen in meinem Verein, und ist das immer vereinbar mit dessen Historie und Werten.

Das wäre Fußball pur auf höchstem Niveau, ohne Geschichte, ohne Regionalität, ohne Politik. Das kann man schätzen, muss es aber nicht. Es ist eine Frage der persönlichen Entscheidung.

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adlerkadabra schrieb:

Nicht fragen, woher kommt das ganze Geld, unter welchen Umständen wurde es gemacht. Auch nicht nachdenken, wer hat jetzt das Sagen in meinem Verein, und ist das immer vereinbar mit dessen Historie und Werten.

Fragen und Nachdenken hat jetzt nicht gerade die allerhöchste Priorität bei emotionalisierten Fußballfans - und Fußballern. Nicht umsonst werden Profis, bei denen man einen gewissen Intellekt entdeckt zu haben glaubt, als "kluger Kopf" und Ähnliches gefeiert.

Dies ist jetzt nicht im geringsten abwertend gemeint. Der Fußball wird nun mal von der Emotionalität bestimmt. Hinterfragen, anzweifeln, auf den Prüfstand stellen - eher nicht. Schon Banner der Ultras mit politischen / gesellschaftlichen Aussagen werden als störend empfunden, Marketingkonstrukte begrüßt, sobald sie den eigenen Klub resp. den Klub der eigenen Stadt in die Bundesliga und nach Europa katapultieren. Wer will es den Menschen am Neckar oder in Leipzig verdenken?

Auch umwelttechnisch gehören der Fußball und seine Fans nicht gerade zu den Vorreitern. Da wird massenweise sogar nach Berlin geflogen, an den Cateringständen regiert noch immer das Plastik, Stadien und Zufahrtswege werden gnadenlos zugemüllt und Stars holen sich die neuesten und schnellsten Spritfresser. Alles zusammen genommen gibt der Fußball in punkto Nachdenken eher ein schlechtes Bild ab.

Vielleicht wäre es ein Ansatz, wenn die Klubs dieses Nachdenken mal ein wenig befördern würden. Indem sie Zeichen setzen, mit gutem Beispiel vorangehen und Diskussionen, die etwas tiefer als 2 mm unter die Oberfläche gehen, zulassen. Freiburg, St. Pauli sind da Vereine, die das vereinzelt und in Ansätzen gemacht haben.

Zum Beispiel könnte man beim Auswärtigen Amt mal nachfragen, wer da gerade in den USA  aus Deutschland in Abschiebehaft sitzt und sich auf der USA-Reise für den einen oder anderen von ihnen einsetzen. Warum nicht?
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Lieber Brodo, du schreibst sehr viel Grundsätzliches und das ist natürlich auch alles richtig.
Was für mich aus deinem "Geschreibsel" folgt, ist dieses:

Dass es nichts Richtiges im Falschen gibt darf niemals dazu führen, dass man diese Lebensweisheit als Ausrede dafür hernimmt, Dinge hinzunehmen, die einem gegen den persönlichen Strich resp. die "Werte" gehen, die die Eintracht verkörpert. Denn wenn man "Nichts Richtiges im Falschen" einmal akzeptiert hat, besteht diese Gefahr permanent. Und für mich persönlich möchte ich das ausschließen.

Ich bin da schon eher bei sky. Sagen, was einem nicht passt. Und auch: das persönliche Verhältnis zu seinem Klub, das jetzt schon 45 Jahre lang besteht, permanent auf den Prüfstand stellen. Und notfalls auch das eine oder andere boykottieren - so schwer es auch fallen mag.
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Genau das ist das Problem. Das Komplettpaket Ekitike ist für uns schlichtweg nicht finanzierbar und da muss man dann bei manchen Punkten Abstriche machen.

Burkardt ist technisch und was die offensiven Ballbesitzstatistiken wie carries, take-ons etc angeht nicht so gut wie Ekitike. Aber er ist ein guter Ankerspieler und auf einem ähnlichen Niveau wie Kalimuendo oder Kvistgaarden. Also mehr als gut genug.

Und er ist besser als zB. Guessand, den ich ebenfalls als guten Ersatz für Ekitike ansehe, nur eben anders. Guessand kann Angriffe auch ganz gut verlängern, hat seine Stärken aber eher in box penetrating und shot creating actions. Für das ankor play und den vorletzten Pass wäre dann eher der 10er zuständig, während Guessand den letzten Pass spielt oder selbst abschließt.

Man muss seine Spielweise eben an das Spielermaterial anpassen und nicht den Spielern seine eigene bevorzugte Spielweise aufzwingen.
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Maddux schrieb:

Man muss seine Spielweise eben an das Spielermaterial anpassen und nicht den Spielern seine eigene bevorzugte Spielweise aufzwingen.

Exakt so ist es.
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Nur der Vollständigkeit halber: afaik sind das keine Mitarbeiter der DVAG sondern selbstständige Handelsvertreter, die in einem Strukturvertriebssystem unter dem Dach der DVAG eigenständig arbeiten.

Das soll jetzt btte nicht als Relativierung oder Sonstiges interpretiert werden.
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Nein, genau so habe ich es auch gemeint. Hätte vielleicht besser "Mitarbeiterstruktur" schreiben sollen.
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Was defensive Statistiken wie % of dribblers tackled, dribbled past oder clearances angeht, gehört er zu den top 2 - 5% der Mittelfeldspieler in Europa.

Wer sich auf Youtube die Erklärvideos mit unseren Spielern angeschaut hat, der wird dort öfter gehört haben, wie die Spieler mit einer offenen Körperstellung die Gegner dazu zu verleiten versuchen, aus einem schlechten Winkel anzulaufen. Die Gegner machen dadurch eine Seite auf, über die man dann mit einer kurzen Drehung davonziehen kann.

Und genau das passiert Atangana verdammt selten. Nicht nur ist er mit seinem guten Timing direkt nach oder bei der Ballannahme am Gegner dran. Er macht dem Gegner auch keine Seite auf und gibt ihm keine Möglichkeit aufzudrehen. Das ist bei Atangana schon auf absolutem Topniveau und Lichtjahre von dem entfernt, was zB. der kürzlich gerüchtete Froholdt veranstaltet. Und immer noch sehr viel besser als bei Skhiri und Larsson.

Umgekehrt schafft er es aber, wie von dir angesprochen, selbst sich immer wieder aus dem Druck heruaszudrehen oder den Ball zumindest abzuschirmen. Für einen körperlich so kleinen und relativ schmächtigen Spieler ist das schon richtig gut.
Und wie von mir in der Analyse angesprochen, ein Punkt warum ich ihn gerne bei uns sehen würde. Was bringt dir ein 6er, der ohne Druck bessere Pässe als Toni Kroos spielen kann, unter Druck aber ständig den Ball verliert?
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👍
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Bassgedudel schrieb:

Spannend zu sehen, wie irgendwelche Berater im Namen der Dt. Vermögensberatung einem scheinbar irgendwas nach Gusto andrehen können. Wenn das Investment vor die Hunde geht, wird sich offenbar fröhlich abgeduckt.


Und wo ist da der Unterschied zu Praktiken der Deutschen Bank?

Nur um es klarzustellen, mir geht es nicht darum zu sagen, dass die DVAG kein Mistladen ist, ich wüsste nur gerne wo der Unterschied sein soll?

Mal als Beispiel aus 2012
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/umstrittener-fonds-deutsche-bank-bietet-ausstieg-aus-todeswette-an-a-816993.html

Und ich tauche jetzt mal nicht ins US Geschäft ab.

Egal welches Unternehmen im Finanzsektor, wenn Millionen für den Sport da sind, wurde Omas das Geld abgezogen.
Jede andere Vorstellung ist reine Illusion.

Egal ob Sparkasse, Volksbank oder Citigroup, ich kenne Fälle von allen wo Menschen um ihr Erspartes gebracht wurden, damit der Mitarbeiter mit Provision nach Hause geht.

Jede Bank und jede Versicherung  hatt(te) Quoten für Produkte für Ihre Berater, wo es scheißegal war welchen Bedarf der Kunde hat.

Warum ist es also jetzt so speziell?
Oder ist es nur der Umstand, dass es leichter per Google zu finden ist?
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Keine Ahnung, Semper. Vielleicht liegt es daran, dass Banken und Sparkassen auch andere Aufgaben wahrnehmen, Vermögensberater dagegen nur auf das Anlagegeschäft spezialisiert sind. Entsprechend gewichtet sind dann auch die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeitenden und ihre Provisionen.
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WürzburgerAdler schrieb:

Der Handel kann froh sein, wenn er überhaupt noch etwas verkaufen darf.

„Der Handel“ includiert auch z.B. Amazon (Europa, USA etc.) oder Alibaba (Asien). Bei deren Marktmacht ist es eher umgekehrt.
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SamuelMumm schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Der Handel kann froh sein, wenn er überhaupt noch etwas verkaufen darf.

„Der Handel“ includiert auch z.B. Amazon (Europa, USA etc.) oder Alibaba (Asien). Bei deren Marktmacht ist es eher umgekehrt.

Das stimmt. Hier wurde der "Händler" zum Marktbeherrscher. Mit allen Folgen für den Hersteller.
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Hierzu gibt es verschiedene Aufstellungen im Netz. Nehmen wir mal das Nationalmannschaftstrikot, da auch von Adidas:
https://www.rnd.de/wirtschaft/deutschland-trikot-bei-der-em-2024-wer-was-von-den-100-euro-bekommt-2OQUQLL2TZF35AJM2HVRX6PC7E.html

Die einzelnen Werte (außer vermutlich Produktionskosten) können dann natürlich schwanken, je nachdem was die Eintracht am Ende verlangt. Deutlich wird allerdings folgendes:

Lockt die Eintracht die Leute mit einem "Mitgliederrabatt", doch bitte bei ihr vergünstigt zu kaufen, verdient sie vermutlich an einem solchen Trikot immernoch mehr, als wenn dieses im Einzelhandel verkauft wird. Denn die Händlermarge von ~30% entfällt ja dann und wird vom Mitgliederrabatt vermutlich nicht gänzlich aufgefressen. Clever
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HessiP schrieb:

Hierzu gibt es verschiedene Aufstellungen im Netz. Nehmen wir mal das Nationalmannschaftstrikot, da auch von Adidas:
https://www.rnd.de/wirtschaft/deutschland-trikot-bei-der-em-2024-wer-was-von-den-100-euro-bekommt-2OQUQLL2TZF35AJM2HVRX6PC7E.html

Die einzelnen Werte (außer vermutlich Produktionskosten) können dann natürlich schwanken, je nachdem was die Eintracht am Ende verlangt. Deutlich wird allerdings folgendes:

Lockt die Eintracht die Leute mit einem "Mitgliederrabatt", doch bitte bei ihr vergünstigt zu kaufen, verdient sie vermutlich an einem solchen Trikot immernoch mehr, als wenn dieses im Einzelhandel verkauft wird. Denn die Händlermarge von ~30% entfällt ja dann und wird vom Mitgliederrabatt vermutlich nicht gänzlich aufgefressen. Clever

Danke Hessi. So etwas ähnliches habe ich befürchtet, insbesondere was den Anteil der Näher/innen und deren Situation betrifft.

Was die Umgehung des Handels per Direktvertrieb betrifft: es gab mal Zeiten, da war so etwas verpönt. Das waren allerdings Zeiten, in denen der Handel stark war. Da wurde ein Hersteller, der auch direkt verkaufte, schnell mal vom Handel boykottiert. Diese Zeiten sind vorbei. Der Handel kann froh sein, wenn er überhaupt noch etwas verkaufen darf.