
Xaver08
13658
hawischer schrieb:
Wenn man e-fuels Autos auch in großen Stückzahlen verkaufen wollte, dann ginge das nicht.
Der Bundeskanzler sieht das wohl auch so:
natürlich nicht, denn ein standard verbrenner mit efuels ist ja nicht emissionsfrei.
Stickoxide, Kohlenmonoxid, Ammoniak, Russ, Feinstaub etc.... die ganze ungesunde Palette eines Verbrenners.
hawischer schrieb:
Was spräche dagegen mit Verbrennen weiter zu fahren, wenn es der Technologieentwicklung gelingt emmisionsfreie Kraftstoffe zur Verfügung zu stellen?
und emissionsfrei soll es doch sein, so hattest du es vorgeschlagen und so sah es der eu entwurf vor, den die fdp jetzt kurzfristig blockiert hat.
Xaver08 schrieb:hawischer schrieb:
Wenn man e-fuels Autos auch in großen Stückzahlen verkaufen wollte, dann ginge das nicht.
Der Bundeskanzler sieht das wohl auch so:
natürlich nicht, denn ein standard verbrenner mit efuels ist ja nicht emissionsfrei.
Stickoxide, Kohlenmonoxid, Ammoniak, Russ, Feinstaub etc.... die ganze ungesunde Palette eines Verbrenners.hawischer schrieb:
Was spräche dagegen mit Verbrennen weiter zu fahren, wenn es der Technologieentwicklung gelingt emmisionsfreie Kraftstoffe zur Verfügung zu stellen?
und emissionsfrei soll es doch sein, so hattest du es vorgeschlagen und so sah es der eu entwurf vor, den die fdp jetzt kurzfristig blockiert hat.
Du musst Dich schon entscheiden was Du diskutieren willst. Aufgemacht hast Du mit diesem Text:
(Zitat Xaver08)
"Ein wesentlicher Teil des Paketes der EU im Kampf gegen den Klimawandel und dabei die Vorreiterrolle einzunehmen auch technologisch ist ein Verbot von schädlichen Emissionen bei der Antriebstechnik in PKWs, die ab 2035 zugelassen werden. Das klingt etwas sperrig und wird oft abgekürzt mit Verbrennerverbot, was es de facto nicht ist."
Es geht Dir um den Klimawandel und das heißt in erster Linie CO2-neutral. Aktuell ist die Entwicklung von e-fuels nicht abgeschlossen, insbesondere besteht noch ein hoher Energiebedarf bei der Herstellung. Mit einem Verbot würde weitere Investitionen in die Entwicklung von e-fuels de facto gestoppt. Warum soll das passieren?
Noch einmal zur Erläuterung:
"E-Fuels sind synthetisch hergestellte Kraftstoffe, die mit Hilfe von erneuerbaren Energien hergestellt werden. Der zentrale Unterschied zu konventionellen Kraftstoffen ist, dass bei ihrer Herstellung bereits in der Luft vorhandenes CO2 eingefangen und gebunden wird. Somit werden beim Verbrennen von E-Fuels keine neuen Treibhausgase freigesetzt, sondern nur solche, die ohnehin schon vorher in der Atmosphäre sind.
Für E-Fuels wird Wasserstoff mit CO2 aus der Luft zu einem Kohlenwasserstoff und damit zum Grundbaustein von flüssigen Kraftstoffen synthetisiert. Werden bei der Gewinnung des Wasserstoffs erneuerbare Energien verwendet, sind E-Fuels in der Gesamtbetrachtung CO2-neutral. "
"Autos haben eine sehr lange Lebensdauer. Wird beispielsweise ein Auto mit Verbrennungsmotor 2034 gekauft, könnte es durchaus bis 2050 oder noch länger in Betrieb sein. An der Stelle könnten E-Fuels eine Rolle spielen, da sie klimaneutral den weiteren Betrieb von Verbrennern ermöglichen.
Ein weiterer Grund, auch nach 2035 auf E-Fuels zu setzen, ist, dass auch der Umstieg auf Elektromobilität alles andere als einfach ist. Zum einem entsteht durch den Bau vieler Millionen E-Autos ein immenser Bedarf an seltenen Erden – beispielsweise Lithium für die Herstellung leistungsstarker Batterien.
Zum anderen muss die gesamte Infrastruktur und die Art, wie Autos getankt werden, umgestellt werden. Dieser Um- und Ausbau von Tank- und Ladestellen ist aufwendig und braucht Zeit. Verbrenner, die mit E-Fuels betrieben werden, können dabei als eine Art Übergangstechnologie dienen."
https://www.deutschlandfunk.de/e-fuel-verbrenner-aus-fdp-100.html
Xaver08 schrieb:
Vor einigen Tagen sollte die finale Abstimmung sein, die allerdings durch den deutschen Verkehrsminister der FDP, die meines Erachtens nach immer mehr den Charakter einer wissenschaftsfernen Splitterpartei annimmt, blockiert wurde.
Der verlinkte Artikel ist leider hinter einer paywall, daher kein Kommentar dazu möglich.
Zur Vollständigkeit der Betrachtung sollte man nicht den Eindruck vermitteln, dass nur Deutschland und die porschefahrenden FDP-Führung der Verhinderer wäre und die EU ansonsten einig sei. Dem ist nicht so.
Tatsächlich hat es bei der Abstimmung im EU-Parlament starke Ablehnungsstimmen gegeben. 340 ja zu 279 nein ist die Mehrheit, aber kein einigkeitsvermittelndes Votum.
Bevor Deutschland auf die Bremse trat, hatten bereits Italien, Bulgarien und Polen nein gesagt und auch in Tschechien steigt die Ablehnung. 15 Länder mit mindestens 65%-Bevölkerungsanteil müssen für ein Verbrennerverbot erreicht werden. Mit Deutschland und den anderen ablehnenden Ländern wird diese Zustimmungsgrenze nicht erreicht.
Inhaltlich geht es nur um die Frage, wie geht man ab 2035 mit Kraftfahrzeugen europaweit um, die mit sogenannten Ökosprit (E-Fuels) betankt werden können, also synthetischen Kraftstoffe für Verbrennermotoren, die im Idealfall emissionsfrei sind. Bei den CO2-Produzenten Benzin und Diesel ist man sich einig. Auch die FDP.
Was spräche dagegen mit Verbrennen weiter zu fahren, wenn es der Technologieentwicklung gelingt emmisionsfreie Kraftstoffe zur Verfügung zu stellen?
hawischer schrieb:
Der verlinkte Artikel ist leider hinter einer paywall, daher kein Kommentar dazu möglich.
tut mir leid, vorhin war er noch frei verfügbar. Ich kann ihn auch jetzt noch abrufen.
hawischer schrieb:
Zur Vollständigkeit der Betrachtung sollte man nicht den Eindruck vermitteln, dass nur Deutschland und die porschefahrenden FDP-Führung der Verhinderer wäre und die EU ansonsten einig sei. Dem ist nicht so.
Tatsächlich hat es bei der Abstimmung im EU-Parlament starke Ablehnungsstimmen gegeben. 340 ja zu 279 nein ist die Mehrheit, aber kein einigkeitsvermittelndes Votum.
Bevor Deutschland auf die Bremse trat, hatten bereits Italien, Bulgarien und Polen nein gesagt und auch in Tschechien steigt die Ablehnung. 15 Länder mit mindestens 65%-Bevölkerungsanteil müssen für ein Verbrennerverbot erreicht werden. Mit Deutschland und den anderen ablehnenden Ländern wird diese Zustimmungsgrenze nicht erreicht.
Italien, Bulgarien und Polen hatten im Vorfeld ihre Ablehnung angekündigt. Das hätte nicht gereicht. Das Umschwenken Deutschlands durch die Blockadehaltung in der letzten Sekunde hat zum Aussetzen der Abstimmung geführt, da dann keine qualifizierte Mehrheit mehr zu erreichen gewesen wäre.
Im Zeitartikel wird über die Reaktion des verkehrspolitischen Sprechers der CSU Markus Ferber berichtet, der über die 180° - Wende der FDP mehr als erzürnt war, was insofern interessant ist, als Ferber gegen den abgestimmten Kompromiss war.
Zeit schrieb:
Und es ist dieser Ferber, der den Blockierer Wissing jetzt hart angeht: "Die Kehrtwende Wissings auf den letzten Metern sorgt für Unsicherheit und zerschlägt massiv Porzellan – sowohl in der heimischen Industrie wie auf EU-Ebene."
hawischer schrieb:
Inhaltlich geht es nur um die Frage, wie geht man ab 2035 mit europaweit um, die mit sogenannten Ökosprit (E-Fuels) betankt werden können, also synthetischen Kraftstoffe für Verbrennermotoren, die im Idealfall emissionsfrei sind. Bei den CO2-Produzenten Benzin und Diesel ist man sich einig. Auch die FDP.
genauer gesagt, geht es dabei um Neuzulassungen von Motoren in PKWs, die emissionsfrei sein müssen. Es geht nicht um die Bestandsflotte
hawischer schrieb:
Was spräche dagegen mit Verbrennen weiter zu fahren, wenn es der Technologieentwicklung gelingt emmisionsfreie Kraftstoffe zur Verfügung zu stellen?
nichts, dann hätte die FDP ja zustimmen können, denn nichts anderes sieht der in langen Verhandlungen abgestimmte Vorschlag der EU ja vor, wie ich bereits in meinem Ausgangsbeitrag schrieb. Das ist ja das unverständliche am Vorgehen der FDP.
Xaver08 schrieb:
dann hätte die FDP ja zustimmen können, denn nichts anderes sieht der in langen Verhandlungen abgestimmte Vorschlag der EU ja vor, wie ich bereits in meinem Ausgangsbeitrag schrieb. Das ist ja das unverständliche am Vorgehen der FDP
Eben nicht. Wenn es so eindeutig wäre, wie Du unterstellst. Ist es aber nicht.
"Im Klartext:
Fahrzeuge, die in Großserie gebaut werden, würden von einer möglichen Ausnahmeregel für Verbrenner-Pkw wohl nicht erfasst. E-Fuels könnten ab 2035 also nur noch in Neufahrzeugen von Herstellern eingesetzt werden, die pro Jahr in Kleinserie weniger als 1000 Autos produzieren, oder in Sonderfahrzeugen wie Feuerwehr- oder Krankenwagen."
https://www.adac.de/news/aus-fuer-verbrenner-ab-2035/
Wenn man e-fuels Autos auch in großen Stückzahlen verkaufen wollte, dann ginge das nicht.
Der Bundeskanzler sieht das wohl auch so:
"Bundeskanzler Scholz sieht im Streit um das mögliche Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor die EU-Kommission gefordert. Scholz sagte nach der Kabinettsklausur in Meseberg, die Bundesregierung sei sich einig, dass die Kommission einen Vorschlag machen solle, wie synthetische Kraftstoffe – sogenannte E-Fuels – auch nach 2035 noch eingesetzt werden könnten."
https://www.deutschlandfunk.de/scholz-sieht-im-streit-um-verbrenner-aus-eu-kommission-am-zug-106.html
Warten wir also auf die EU-Kommission.
Ich würde da überhaupt nichts festlegen, wieso auch?
Die Autobauer haben sich gegen die Verbrenner entschieden, oder doch nicht?
Die Autobauer haben sich gegen die Verbrenner entschieden, oder doch nicht?
SGE_Werner schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Gerne auch an dich die Frage: welche Wirkung entfalteten denn die Arbeit der Umweltverbände, die Proteste von FFF, die Aufklärungsarbeit des WWF, des Weltklimarats, der UNO, der Grünen usw. usf.?
Lenkt diese Frage nicht von der Frage ab, welche Wirkung aktuell LG entfaltet?
Darum scheint es nicht selten zu gehen...sehe ich ähnlich. Wenn die Frage nach der Wirkung gestellt wird, dann wird es schnell sehr patzig. Und wenn ernsthaft die Frage kommt welche Wirkung die Arbeit von Umweltverbänden und den Grünen entfaltet hat - ist so etwas ernst gemeint?
Wenn es keine Wirkung gab, wieso regte man sich dann über Urteile die Umweltverbände erwirkt haben auf? Und die Grünen? Ich habe ja durchaus auch Verständnis für Kritik an der Arbeit der Grünen, dass sie aber Wirkung gezeigt haben, sollte außer Frage stehen.
Aber die Arbeit von z.B. Umweltverbänden und auch den Grünen war und ist halt harte Arbeit, dicke Bretter bohren. Vielleicht kommt LG noch einmal dazu, derzeit sehe ich es aber tatsächlich nicht, die Wirkung. Es werden Bilder und Videos erzeugt, es wird Aufmerksamkeit generiert - völlig unstrittig.
Wenn man dies "Wirkung" nennen will, klar - dann "wirken" die Aktionen.
Vielleicht liegt da auch schlicht der Denkfehler beim WürzburgerAdler, respektive die Definition von "Wirkung" ist schlicht verschieden.
Eintracht-Laie schrieb:
Darum scheint es nicht selten zu gehen...sehe ich ähnlich. Wenn die Frage nach der Wirkung gestellt wird, dann wird es schnell sehr patzig.
Auch wenn meine Einschätzung der Patzigkeit meiner Antwort nicht ganz objektiv ist, finde ich doch, dass mein Beitrag zur Wirkung neutral formuliert ist.
Xaver08 schrieb:
Es gibt aktuell keine tragfähigen Untersuchungen, die zu einem klaren Ergebnis kommen.
Motoguzzi hatte den Link zu einer Untersuchung gepostet, die aufgezeigt hat, dass diese Form des Protests funktionieren kann, allerdings müsste man das in diesem Fall sicher spezifischer untersuchen. Das Ergebnis dieser Arbeit war, dass es der Sache nützt, aber den Protestierenden schadet, Ablehnung der Protestform wäre wumpe, sollte es zu einer vermehrten Diskussion führen.
In UK gab es eine Untersuchung zur Extinction Rebellion mit gemischten Resultaten, bei manchen verfing es, bei manchen nicht. Bei solchen Untersuchungen trennt man die Bewertung der Einstellung zum Sachthema und die Bewertung des Protestes.
Das ist sicherlich nicht ganz trivial, aber gehört zum Handwerk solcher Studien.
Anekdotische Berichte sind anekdotische Berichte ohne weitergehende Aussagekraft, weil sie beispielsweise nur schwer trennen zwischen der Wertung der Protestform und der Wertung des zugrundeliegenden Sachthemas, ausserdem fehlt natürlich Statistik.
Von Zusammenfassungen aus Kommentarspalten muss man erst gar nicht anfangen
Ob jetzt jede Antwort auf diese Frage, wirklich nicht patzig war, weiss ich ned, aber wenn solche Beiträge ignoriert werden und einfach weiterhin die Frage nach der Wirkung gestellt wird, wundert es mich nicht, wenn es irgendwann nicht mehr ganz freundlich wird. Denn wenn selbst auf ausführliche Anworten nicht eingegangen wird, einfach weiterhin die Frage nach der Wirkung gestellt wird und man sich (lediglich auf anekdotischer Basis) einig zu sein scheint, dass die Wirkung nicht gut ist, erweckt es nicht den Eindruck, als habe der Fragestellende ein ernsthaftes Interesse an diesem Thema.
Also alle Automobilhersteller sagen sie brauchen eFuels nicht und sie setzen zu 100% auf die Batterie - nur Porsche nicht. Und alle sagen diese eFuels werden eh viel zu teuer sein.
OK....wo ist dann hier das konkrete Problem?
(Was anderes ist das Abstimmungsverhalten generell, aber es geht ja um den Verkehr hier).
Porsche ist ein Nischenhersteller (gut 1% Anteil) und wird es noch mehr, wenn die eFuels sehr teuer sind.
Sollen sie halt machen, wird den Kohl - zumal aus globaler Sicht - nicht fett machen.
Und eFuels werden so oder so kommen, für die Bestandsflotte.
OK....wo ist dann hier das konkrete Problem?
(Was anderes ist das Abstimmungsverhalten generell, aber es geht ja um den Verkehr hier).
Porsche ist ein Nischenhersteller (gut 1% Anteil) und wird es noch mehr, wenn die eFuels sehr teuer sind.
Sollen sie halt machen, wird den Kohl - zumal aus globaler Sicht - nicht fett machen.
Und eFuels werden so oder so kommen, für die Bestandsflotte.
Eintracht-Laie schrieb:
Und eFuels werden so oder so kommen, für die Bestandsflotte.
Dafür bräuchte es aber die Blockade nicht, denn das wäre ja auch so gegangen.
Wie soll denn der Weg dahin aussehen und wie hoch soll der Anteil sein aus deiner Sicht, also Bestandsflotte und Beimischung im Jahre 2035?
Ich würde da überhaupt nichts festlegen, wieso auch?
Die Autobauer haben sich gegen die Verbrenner entschieden, oder doch nicht?
Die Autobauer haben sich gegen die Verbrenner entschieden, oder doch nicht?
In Frankreichs Kernkraftwerken scheinen die Probleme im übrigen weiterzugehen, die Stromproduktion erholt sich nicht wirklich, Streik, fortgesetzte Trockenheit und jetzt neue technische Probleme reduzieren die Stromproduktion weiterhin drastisch, es ist wohl davon auszugehen, dass uns die französische Atomatromkrise auch dieses Jahr begleitet wird.
Jetzt wurde in einem AKW ein tiefer Riss in den Rohren der Notkühlung gefunden
https://de.nachrichten.yahoo.com/neuer-riss-leitung-franz%C3%B6sischen-atomkraftwerk-114752539.html
Jetzt wurde in einem AKW ein tiefer Riss in den Rohren der Notkühlung gefunden
https://de.nachrichten.yahoo.com/neuer-riss-leitung-franz%C3%B6sischen-atomkraftwerk-114752539.html
Die Situation scheint kritischer zu werden, die EDF ist aufgefordert ihr Prüfkonzept zu überarbeiten, der Fehler ist trotz monatelanger Prüfungen erst jetzt aufgefallen.
Bei einer Wandstärke von 27mm ist ein 24mm tiefer Riss nur noch 3mm von einem Loch entfernt. Wenn es dumm läuft, steht den Rest des Jahres die Hälfte der AKWs wieder… ganz ohne Kühlwassermangel
Irgendwann können wir sie auch ganz auslassen
Bei einer Wandstärke von 27mm ist ein 24mm tiefer Riss nur noch 3mm von einem Loch entfernt. Wenn es dumm läuft, steht den Rest des Jahres die Hälfte der AKWs wieder… ganz ohne Kühlwassermangel
Irgendwann können wir sie auch ganz auslassen
Xaver08 schrieb:
In Frankreichs Kernkraftwerken scheinen die Probleme im übrigen weiterzugehen, die Stromproduktion erholt sich nicht wirklich, Streik, fortgesetzte Trockenheit und jetzt neue technische Probleme reduzieren die Stromproduktion weiterhin drastisch, es ist wohl davon auszugehen, dass uns die französische Atomatromkrise auch dieses Jahr begleitet wird.
Dagegen regt sich in Frankreich kein Protest nun mit der Atomkraft Schluss zu machen.
Im Gegenteil. Diese Woche hat das
Gesetz zur „Beschleunigung des Atomkraftausbaus“ einen ersten Erfolg gefeiert: Dem Anteil der Atomenergie am Energiemix Frankreichs wird fortan keine Obergrenze mehr gesetzt. Bisher galt die vom ehemaligen Präsidenten Hollande eingeführte Begrenzung den Anteil des Atomstroms am Energiemix bis 2025 (vor einigen Jahren verlängert auf 2035) von derzeit 75 auf 50 Prozent zurückzufahren.
Für die Änderung stimmten 97 Abgeordnete, 36 sprachen sich dagegen aus.
(Quelle FAZ-Print am 15.03.22}
Das ist nur eine Massnahme der französischen Regierung zum Ausbau der Atomindustrie, von dem der Spiegel im Januar berichtete.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/frankreich-will-bau-von-atomkraftwerken-beschleunigen-a-c185577b-cb3e-4824-a8fe-7a4a505cded4
Es ist schon ein paar Tage her, aber immer noch aktuell.
Ein wesentlicher Teil des Paketes der EU im Kampf gegen den Klimawandel und dabei die Vorreiterrolle einzunehmen auch technologisch ist ein Verbot von schädlichen Emissionen bei der Antriebstechnik in PKWs, die ab 2035 zugelassen werden. Das klingt etwas sperrig und wird oft abgekürzt mit Verbrennerverbot, was es de facto nicht ist.
Dieses Paket wurde lange verhandelt und zwischen den nationalen Regierungen, dem Rat und dem EU Parlament abgestimmt. Vor einigen Tagen sollte die finale Abstimmung sein, die allerdings durch den deutschen Verkehrsminister der FDP, die meines Erachtens nach immer mehr den Charakter einer wissenschaftsfernen Splitterpartei annimmt, blockiert wurde. Die Abstimmung wurde vertagt, mittlerweile stützt Scholz diese Position. Sicherlich gab es oft Blockade- oder Pattsituationen, die intensive Verhandlungen nach sich gezogen haben und auch Kompromisse erfordert haben, meines Erachtens aber noch nie an einem solchen Stand des Verfahrens.
Das ist in mehreren Punkten irritierend, sowohl EU – weit ist das Ansehen Deutschlands beschädigt und die Handlungsfähigkeit der deutschen Bundesregierung wird in Frage gestellt, auch die Automobilindustrie zeigt sich höchst irritiert, lediglich Porsche (und vermutlich die Zulieferer) scheint das Thema ernsthaft zu unterstützen. Das ist insofern bemerkenswert, da öffentlich wurde, dass Porsche mit Lindner während der Koalitionsverhandlungen im Kontakt stand und es schon Anstösse aus dem Konzern herausgibt, dass efuels subventioniert werden müssten, damit sie nicht teurer wären, als fossile Kraftstoffe (ein Schelm ist, wer böses dabei denkt, dass Lindner Porschefahrer ist).
Alles in allem wird hier durch eine innenpolitische Posse, der zeitkritische Umstellungsprozess EU blockiert und hoffentlich nur verzögert, obwohl Wissmann noch Anfang letzten Jahres gesagt hat, dass Ressourcen effizient eingesetzt werden müssten und das wäre beim Individualverkehr das E-Auto.
In der Zeit findet sich ein interessanter Artikel zum Thema:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/verbrenner-aus-volker-wissing-eu-abstimmung-verkehrswende-bruessel?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Ein wesentlicher Teil des Paketes der EU im Kampf gegen den Klimawandel und dabei die Vorreiterrolle einzunehmen auch technologisch ist ein Verbot von schädlichen Emissionen bei der Antriebstechnik in PKWs, die ab 2035 zugelassen werden. Das klingt etwas sperrig und wird oft abgekürzt mit Verbrennerverbot, was es de facto nicht ist.
Dieses Paket wurde lange verhandelt und zwischen den nationalen Regierungen, dem Rat und dem EU Parlament abgestimmt. Vor einigen Tagen sollte die finale Abstimmung sein, die allerdings durch den deutschen Verkehrsminister der FDP, die meines Erachtens nach immer mehr den Charakter einer wissenschaftsfernen Splitterpartei annimmt, blockiert wurde. Die Abstimmung wurde vertagt, mittlerweile stützt Scholz diese Position. Sicherlich gab es oft Blockade- oder Pattsituationen, die intensive Verhandlungen nach sich gezogen haben und auch Kompromisse erfordert haben, meines Erachtens aber noch nie an einem solchen Stand des Verfahrens.
Das ist in mehreren Punkten irritierend, sowohl EU – weit ist das Ansehen Deutschlands beschädigt und die Handlungsfähigkeit der deutschen Bundesregierung wird in Frage gestellt, auch die Automobilindustrie zeigt sich höchst irritiert, lediglich Porsche (und vermutlich die Zulieferer) scheint das Thema ernsthaft zu unterstützen. Das ist insofern bemerkenswert, da öffentlich wurde, dass Porsche mit Lindner während der Koalitionsverhandlungen im Kontakt stand und es schon Anstösse aus dem Konzern herausgibt, dass efuels subventioniert werden müssten, damit sie nicht teurer wären, als fossile Kraftstoffe (ein Schelm ist, wer böses dabei denkt, dass Lindner Porschefahrer ist).
Alles in allem wird hier durch eine innenpolitische Posse, der zeitkritische Umstellungsprozess EU blockiert und hoffentlich nur verzögert, obwohl Wissmann noch Anfang letzten Jahres gesagt hat, dass Ressourcen effizient eingesetzt werden müssten und das wäre beim Individualverkehr das E-Auto.
In der Zeit findet sich ein interessanter Artikel zum Thema:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/verbrenner-aus-volker-wissing-eu-abstimmung-verkehrswende-bruessel?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Das übliche deutsche Verhalten, immer wieder blockiert Deutschland Umweltmaßnahmen die das Auto betreffen, ist ja nicht das erste Mal das sich Deutschland quer stellt. Das derjenige der sich quer stellt aus der Korruptionspartei Nr. 1 kommt wundert vermutlich auch niemanden, die machen halt immer nur für die Politik von denen sie geschmiert werden.
Xaver08 schrieb:
Vor einigen Tagen sollte die finale Abstimmung sein, die allerdings durch den deutschen Verkehrsminister der FDP, die meines Erachtens nach immer mehr den Charakter einer wissenschaftsfernen Splitterpartei annimmt, blockiert wurde.
Der verlinkte Artikel ist leider hinter einer paywall, daher kein Kommentar dazu möglich.
Zur Vollständigkeit der Betrachtung sollte man nicht den Eindruck vermitteln, dass nur Deutschland und die porschefahrenden FDP-Führung der Verhinderer wäre und die EU ansonsten einig sei. Dem ist nicht so.
Tatsächlich hat es bei der Abstimmung im EU-Parlament starke Ablehnungsstimmen gegeben. 340 ja zu 279 nein ist die Mehrheit, aber kein einigkeitsvermittelndes Votum.
Bevor Deutschland auf die Bremse trat, hatten bereits Italien, Bulgarien und Polen nein gesagt und auch in Tschechien steigt die Ablehnung. 15 Länder mit mindestens 65%-Bevölkerungsanteil müssen für ein Verbrennerverbot erreicht werden. Mit Deutschland und den anderen ablehnenden Ländern wird diese Zustimmungsgrenze nicht erreicht.
Inhaltlich geht es nur um die Frage, wie geht man ab 2035 mit Kraftfahrzeugen europaweit um, die mit sogenannten Ökosprit (E-Fuels) betankt werden können, also synthetischen Kraftstoffe für Verbrennermotoren, die im Idealfall emissionsfrei sind. Bei den CO2-Produzenten Benzin und Diesel ist man sich einig. Auch die FDP.
Was spräche dagegen mit Verbrennen weiter zu fahren, wenn es der Technologieentwicklung gelingt emmisionsfreie Kraftstoffe zur Verfügung zu stellen?
SGE_Werner schrieb:
Und damit wären wir wieder beim Thema, dass die Wahrheit als erstes im Krieg stirbt.
Wer hat denn in dem Fall etwas faktisch behauptet, was jetzt widerlegt wurde?
Es wurde doch stets offen gehalten, dass man nicht wisse, wer dahintersteckt. Klar es wurden Beschuldigungen verteilt. Aber eine Wahrheit, die sich als Lüge entpuppt?
Hier noch der Artikel der ZEIT dazu:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/nordstream-2-ukraine-anschlag
Xaver08 schrieb:
Das ist richtig und man muss aufpassen, dass man Spekulationen, Ermittlungen und Infos darüber und VTs nicht in einen Topf schmeißt und vermischt, denn erst das zerstört die Wahrheit
Das stimmt. Dazu kommt noch, Unwahrheiten ungeprüft zu verbreiten, nur weil es ins eigene Weltbild passt.
Wie gesagt, ich habe die Rechten nicht ins Spiel gebracht, darum ging es mir.
Zeigt aber auch hier, unabhängig von Deinem Irrtum, worum es dann halt primär geht:
Wer bewertet die Proteste wie? etc. - aber nicht mehr um die Sache. Auch von Dir nicht.
Man beschwert sich darüber dass kein Interesse an der eigentlichen Sache besteht, die ja so wichtig sei - ist seinerseits aber irgendwie ja auch nicht daran interessiert zur Sache selbst zu debattieren.
Ja gut, dann halt nicht, auch OK. Aber wieso wirft man es dann der doofen Mehrheit vor?
Und ich verstehe ja schon die LG-Akteure und auch Dich, besser über sowas aufgeregt und irgendwie in den Medien bzw. im D&D präsent sein, als überhaupt nicht auffallen und in der Versenkung zu verschwinden. Aber entfaltet dies dann wirklich eine Wirkung?
Zeigt aber auch hier, unabhängig von Deinem Irrtum, worum es dann halt primär geht:
Wer bewertet die Proteste wie? etc. - aber nicht mehr um die Sache. Auch von Dir nicht.
Man beschwert sich darüber dass kein Interesse an der eigentlichen Sache besteht, die ja so wichtig sei - ist seinerseits aber irgendwie ja auch nicht daran interessiert zur Sache selbst zu debattieren.
Ja gut, dann halt nicht, auch OK. Aber wieso wirft man es dann der doofen Mehrheit vor?
Und ich verstehe ja schon die LG-Akteure und auch Dich, besser über sowas aufgeregt und irgendwie in den Medien bzw. im D&D präsent sein, als überhaupt nicht auffallen und in der Versenkung zu verschwinden. Aber entfaltet dies dann wirklich eine Wirkung?
Xaver08 schrieb:
Aber verstehe ich Dich richtig, dass Du denkst, die Aktionen der LG würden darauf abzielen nicht in der Versenkung zu verschwinden?
Klar, ist sicherlich zumindest kein kleiner Teil der Motivation.
Wie gesagt, es gelingt ja auch - OK, die Maßnahmen müssen dann halt gesteigert werden, ist ja bei vielen Dingen so - aber klar, so bleibt man in den Medien.
Wird sich vermutlich irgendwann dann auch ändern, aber solange es funktioniert wird man es wahrscheinlich machen. Aber dies ist nur bedingt der Punkt, wichtiger finde ich die Frage ob und welche Wirkung es inzwischen (anders als beim Beginn) entfaltet.
Xaver08 schrieb:
Watt? Um die Rechten ging es Eintracht-Laie in seinem Beitrag, die würden wegen der LG jetzt gegen das Thema hetzen.
Wenn Dich die Erwähnung der Rechten stört, dann wende Dich bitte an ihn
Ganz ruuuuhig, Brauner!
Also ich habe die "Rechten" nicht ins Spiel gebraucht, dies war....moment...ein gewisser Xaver08
"Widerstand der Rechten gegen diese Themen ist nicht neu..."
Also lass mich hier aus dem Spiel und klär es selbst mit hawischer.
Wie gesagt, ich habe die Rechten nicht ins Spiel gebracht, darum ging es mir.
Zeigt aber auch hier, unabhängig von Deinem Irrtum, worum es dann halt primär geht:
Wer bewertet die Proteste wie? etc. - aber nicht mehr um die Sache. Auch von Dir nicht.
Man beschwert sich darüber dass kein Interesse an der eigentlichen Sache besteht, die ja so wichtig sei - ist seinerseits aber irgendwie ja auch nicht daran interessiert zur Sache selbst zu debattieren.
Ja gut, dann halt nicht, auch OK. Aber wieso wirft man es dann der doofen Mehrheit vor?
Und ich verstehe ja schon die LG-Akteure und auch Dich, besser über sowas aufgeregt und irgendwie in den Medien bzw. im D&D präsent sein, als überhaupt nicht auffallen und in der Versenkung zu verschwinden. Aber entfaltet dies dann wirklich eine Wirkung?
Zeigt aber auch hier, unabhängig von Deinem Irrtum, worum es dann halt primär geht:
Wer bewertet die Proteste wie? etc. - aber nicht mehr um die Sache. Auch von Dir nicht.
Man beschwert sich darüber dass kein Interesse an der eigentlichen Sache besteht, die ja so wichtig sei - ist seinerseits aber irgendwie ja auch nicht daran interessiert zur Sache selbst zu debattieren.
Ja gut, dann halt nicht, auch OK. Aber wieso wirft man es dann der doofen Mehrheit vor?
Und ich verstehe ja schon die LG-Akteure und auch Dich, besser über sowas aufgeregt und irgendwie in den Medien bzw. im D&D präsent sein, als überhaupt nicht auffallen und in der Versenkung zu verschwinden. Aber entfaltet dies dann wirklich eine Wirkung?
Tja, Werner - und was folgt nun daraus?
Man muss die Menschen mitnehmen. Wie macht man das denn? Ich denke, man macht das, indem man aufklärt, informiert, Szenarien aufzeigt und dann - als Maßnahme - zum Beispiel Klimaziele festlegt. Das wäre zum Beispiel ein Weg.
Wurde, soweit ich informiert bin, alles gemacht. Und - hat man die Menschen mitgenommen?
Mitnichten. Man hat sich selbst ja nicht einmal mitgenommen, indem man vorsätzlich und wider besseres Wissen Klimaziele ignoriert und deshalb verfehlt hat. Und die Mitgenommenen?
Die machen folgendes:
Sie fliegen wieder (nach Corona)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/flughaefen-passagiere-zahlen-2022-101.html
Sie fahren noch mehr mit dem Auto
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/pkw-bestand-deutschland-101.html
Und am liebsten SUV
https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/pkw-neuzulassungen-suv-quote-bei-fast-40-prozent-3202524
Und was machen wir jetzt?
Man muss die Menschen mitnehmen. Wie macht man das denn? Ich denke, man macht das, indem man aufklärt, informiert, Szenarien aufzeigt und dann - als Maßnahme - zum Beispiel Klimaziele festlegt. Das wäre zum Beispiel ein Weg.
Wurde, soweit ich informiert bin, alles gemacht. Und - hat man die Menschen mitgenommen?
Mitnichten. Man hat sich selbst ja nicht einmal mitgenommen, indem man vorsätzlich und wider besseres Wissen Klimaziele ignoriert und deshalb verfehlt hat. Und die Mitgenommenen?
Die machen folgendes:
Sie fliegen wieder (nach Corona)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/flughaefen-passagiere-zahlen-2022-101.html
Sie fahren noch mehr mit dem Auto
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/pkw-bestand-deutschland-101.html
Und am liebsten SUV
https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/pkw-neuzulassungen-suv-quote-bei-fast-40-prozent-3202524
Und was machen wir jetzt?
Natürlich machen sie das, solange die Politik auf der einen Seite noch suggeriert, es wäre gar nicht so wild, auf der anderen Seite schürt die Insustrie, die sehr genau abschätzen konnte, was passiert (s.auch die Studie, die aufzeigt, wie gut der Forschungsstand bei Exxon war), in der Öffentlichkeit Zweifel, parallel dazu erschafft die fossile Industrie beispielsweise über den CO2 Fußabdruck in der Öffentlichkeit das Bild, die Verantwortung läge beim Konsumenten, um ja staatliche Regelungen zu vermeiden.
Wenn dann verbindliche Regelungen getroffen werden sollen, schlägt im Zweifelsfall eine wissenschaftsferne Splitterpartei quer. Um jetzt vorzubeugen, das ist sicherlich nicht alleine ihre Schuld, aber was da aus den Reihen der eigenen Koalition an fakenews kam, war schon beachtlich.
Dann wird sich gewundert, dass nicht über das für die Zukunft relevante Thema diskutiert wird.
Achso, um der Absurdität noch die Krone aufzusetzen, soll die Protestbewegung zumindest mal eine Teilschuld an der Situation tragen, weil das ja jetzt Ausreden für Nichthandeln kreieren würde, oder ähnlich
Wenn dann verbindliche Regelungen getroffen werden sollen, schlägt im Zweifelsfall eine wissenschaftsferne Splitterpartei quer. Um jetzt vorzubeugen, das ist sicherlich nicht alleine ihre Schuld, aber was da aus den Reihen der eigenen Koalition an fakenews kam, war schon beachtlich.
Dann wird sich gewundert, dass nicht über das für die Zukunft relevante Thema diskutiert wird.
Achso, um der Absurdität noch die Krone aufzusetzen, soll die Protestbewegung zumindest mal eine Teilschuld an der Situation tragen, weil das ja jetzt Ausreden für Nichthandeln kreieren würde, oder ähnlich
Korrektur: es war Werner nicht Eintracht-Laie
Xaver08 schrieb:
Watt? Um die Rechten ging es Eintracht-Laie in seinem Beitrag, die würden wegen der LG jetzt gegen das Thema hetzen.
Wenn Dich die Erwähnung der Rechten stört, dann wende Dich bitte an ihn
Ja, es wird jetzt wirklich albern mit dem Schubladendenken…
Xaver08 schrieb:
Widerstand der Rechten gegen diese Themen ist nicht neu, den gab es bereits vor der Last Generation.
Davor war das Ziel halt Greta Thunberg und FFF oder vorher die Langhaarigen und und und. Wir müssen nicht so tun, als wäre das Auftreten der Rechten in diesem Zusammenhang neu.
Passt in das alte Schema. Bist du nicht meiner Meinung, kommst du in die rechte Schublade.
Dadurch werden die Verstöße der Aktivisten relativiert und der "guten Seite" zugeschlagen.
Und die "Rechten" drehen nicht die Heizung runter, bauen Wärmepumpen, Solaranlagen ein und dämmen ihre Häuser und kaufen E-Autos? Achten nicht auf regionalen Bezug von Lebensmitteln? usw. usf.
Als wenn die Klimafrage ein rechts/links-Thema wäre.
Nein, es ist ein Streit um den Weg. Es ist ein Streit um Technologien und deren Entwicklung. Es ist ein Streit über den Umgang mit den Auswirkungen und der Vorbereitung von Maßnahmen zur Begrenzung möglicher Klimafolgen. Und es ist ein Streit über den Umfang von Einschränkungen, die einer demokratischen Gesellschaft zugemutet werden können, ja ohne das die Haltung der Menschen in Ablehnung umschlägt, mit all den unerwünschten Folgen.
Und dann müssen noch die "Langhaarigen" herhalten als Beleg.
Es ist so albern.
Korrektur: es war Werner nicht Eintracht-Laie
Xaver08 schrieb:
Watt? Um die Rechten ging es Eintracht-Laie in seinem Beitrag, die würden wegen der LG jetzt gegen das Thema hetzen.
Wenn Dich die Erwähnung der Rechten stört, dann wende Dich bitte an ihn
Ja, es wird jetzt wirklich albern mit dem Schubladendenken…
Xaver08 schrieb:
Watt? Um die Rechten ging es Eintracht-Laie in seinem Beitrag, die würden wegen der LG jetzt gegen das Thema hetzen.
Wenn Dich die Erwähnung der Rechten stört, dann wende Dich bitte an ihn
Ganz ruuuuhig, Brauner!
Also ich habe die "Rechten" nicht ins Spiel gebraucht, dies war....moment...ein gewisser Xaver08
"Widerstand der Rechten gegen diese Themen ist nicht neu..."
Also lass mich hier aus dem Spiel und klär es selbst mit hawischer.
Es gibt aktuell keine tragfähigen Untersuchungen, die zu einem klaren Ergebnis kommen.
Motoguzzi hatte den Link zu einer Untersuchung gepostet, die aufgezeigt hat, dass diese Form des Protests funktionieren kann, allerdings müsste man das in diesem Fall sicher spezifischer untersuchen. Das Ergebnis dieser Arbeit war, dass es der Sache nützt, aber den Protestierenden schadet, Ablehnung der Protestform wäre wumpe, sollte es zu einer vermehrten Diskussion führen.
In UK gab es eine Untersuchung, zur Extinction Rebellion mit gemischten Resultaten, bei manchen verfing es, bei manchen nicht. Bei solchen Untersuchungen trennt man die Bewertung der Einstellung zum Sachthema und die Bewertung des Protestes.
Das ist sicherlich nicht ganz trivial, aber gehört zum Handwerk solcher Studien.
Anekdotische Berichte sind anekdotische Berichte ohne weitergehende Aussagekraft, weil sie beispielsweise nur schwer trennen zwischen der Wertung der Protestform und der Wertung des zugrundeliegenden Sachthemas, ausserdem fehlt natürlich Statistik.
Von Zusammenfassungen aus Kommentarspalten muss man erst gar nicht anfangen
Motoguzzi hatte den Link zu einer Untersuchung gepostet, die aufgezeigt hat, dass diese Form des Protests funktionieren kann, allerdings müsste man das in diesem Fall sicher spezifischer untersuchen. Das Ergebnis dieser Arbeit war, dass es der Sache nützt, aber den Protestierenden schadet, Ablehnung der Protestform wäre wumpe, sollte es zu einer vermehrten Diskussion führen.
In UK gab es eine Untersuchung, zur Extinction Rebellion mit gemischten Resultaten, bei manchen verfing es, bei manchen nicht. Bei solchen Untersuchungen trennt man die Bewertung der Einstellung zum Sachthema und die Bewertung des Protestes.
Das ist sicherlich nicht ganz trivial, aber gehört zum Handwerk solcher Studien.
Anekdotische Berichte sind anekdotische Berichte ohne weitergehende Aussagekraft, weil sie beispielsweise nur schwer trennen zwischen der Wertung der Protestform und der Wertung des zugrundeliegenden Sachthemas, ausserdem fehlt natürlich Statistik.
Von Zusammenfassungen aus Kommentarspalten muss man erst gar nicht anfangen
Ja, da ist LG tatsächlich in die Falle gelaufen.
Und es wird ihnen schwerfallen da wieder raus zu kommen. Weil man sich zu 100% auf der richtigen Seite sieht und tatsächlich dem Konzept "viel hilft viel" anhängt. Das wird sehr schwierig, auch wenn man ein paar Oberbürgermeister hat, die "einlenken", nen Brief schreiben und damit ruhe in ihrer Stadt bekommen.
Und es wird ihnen schwerfallen da wieder raus zu kommen. Weil man sich zu 100% auf der richtigen Seite sieht und tatsächlich dem Konzept "viel hilft viel" anhängt. Das wird sehr schwierig, auch wenn man ein paar Oberbürgermeister hat, die "einlenken", nen Brief schreiben und damit ruhe in ihrer Stadt bekommen.
Widerstand der Rechten gegen diese Themen ist nicht neu, den gab es bereits vor der Last Generation.
Davor war das Ziel halt Greta Thunberg und FFF oder vorher die Langhaarigen und und und. Wir müssen nicht so tun, als wäre das Auftreten der Rechten in diesem Zusammenhang neu.
Das Muster Protestierende gegen solche Themen für die Problematik mitverantwortlich zu machen, ist auch nicht neu. Das kennen wir auch schon länger. Bei den besorgten Bürgern war das auch sehr ausgeprägt, bei dem man die Gegendemonstrationen für die Radikalisierung der besorgten Bürger zumindest mal mitverantwortlich gemacht hat.
Es ist bequem, es befreit einen über die Thematik nachdenken und sich damit im Kern befassen zu müssen und es erleichtert auch in gewissem Umfang, s. auch das Muster zu sagen, wenn die LG so gegen die Politik zum Klimawandel demonstrieren würde, dann würde man selbst nichts mehr dagegen machen. Aussagen, bei denen ich grosse Schwierigkeiten habe, sie zu glauben.
Bei der LG trägt es teils ganz besondere Blüten, so haben Kritiker Proteste dort gefordert, wo der Schaden entsteht (gab es bereits, hat halt keine Sau interessiert), es wurde gefordert, dass sie beispielsweise in den Hungerstreik treten könnten (Spoiler: haben sie gemacht)
Aber auch das ist nicht neu, die Proteste waren immer nicht richtig. Die Protestform war immer falsch, es war schon immer klar, wie es besser geht.
Dass jetzt die Betonköpfe der FDP so quer schiessen, hat nichts damit zu tun, dass die LG demonstriert. Slomka hat Lindner (sinngemäss) gefragt, ob er es nicht peinlich finden würde, dass er als Porschefahrer versuchen würde, eine Lösung die selbst die Automobilindustrie im PKW-Verkehr als Nischenlösung für Kleinstserien wie eben solche Sportwagen betrachten würde, eine gesamteuropäische Lösung zu blockieren.
Da liegen die Probleme ganz woanders. Die Proteste der LG sind sicherlich nicht die Ursache dafür, so naiv sollten wir nicht sein.
In Zukunft wird man auf die heutige Zeit zurückschauen und sich fragen, warum die Menschen so blöd waren, fossile Brennstoffe solange in Autos zu verbrennen, dass sich sogar Menschen auf der Strasse festkleben mussten, um sie davon abzubringen.
Davor war das Ziel halt Greta Thunberg und FFF oder vorher die Langhaarigen und und und. Wir müssen nicht so tun, als wäre das Auftreten der Rechten in diesem Zusammenhang neu.
Das Muster Protestierende gegen solche Themen für die Problematik mitverantwortlich zu machen, ist auch nicht neu. Das kennen wir auch schon länger. Bei den besorgten Bürgern war das auch sehr ausgeprägt, bei dem man die Gegendemonstrationen für die Radikalisierung der besorgten Bürger zumindest mal mitverantwortlich gemacht hat.
Es ist bequem, es befreit einen über die Thematik nachdenken und sich damit im Kern befassen zu müssen und es erleichtert auch in gewissem Umfang, s. auch das Muster zu sagen, wenn die LG so gegen die Politik zum Klimawandel demonstrieren würde, dann würde man selbst nichts mehr dagegen machen. Aussagen, bei denen ich grosse Schwierigkeiten habe, sie zu glauben.
Bei der LG trägt es teils ganz besondere Blüten, so haben Kritiker Proteste dort gefordert, wo der Schaden entsteht (gab es bereits, hat halt keine Sau interessiert), es wurde gefordert, dass sie beispielsweise in den Hungerstreik treten könnten (Spoiler: haben sie gemacht)
Aber auch das ist nicht neu, die Proteste waren immer nicht richtig. Die Protestform war immer falsch, es war schon immer klar, wie es besser geht.
Dass jetzt die Betonköpfe der FDP so quer schiessen, hat nichts damit zu tun, dass die LG demonstriert. Slomka hat Lindner (sinngemäss) gefragt, ob er es nicht peinlich finden würde, dass er als Porschefahrer versuchen würde, eine Lösung die selbst die Automobilindustrie im PKW-Verkehr als Nischenlösung für Kleinstserien wie eben solche Sportwagen betrachten würde, eine gesamteuropäische Lösung zu blockieren.
Da liegen die Probleme ganz woanders. Die Proteste der LG sind sicherlich nicht die Ursache dafür, so naiv sollten wir nicht sein.
In Zukunft wird man auf die heutige Zeit zurückschauen und sich fragen, warum die Menschen so blöd waren, fossile Brennstoffe solange in Autos zu verbrennen, dass sich sogar Menschen auf der Strasse festkleben mussten, um sie davon abzubringen.
Xaver08 schrieb:
Es ist bequem, es befreit einen über die Thematik nachdenken und sich damit im Kern befassen zu müssen....
Der Thread der sich mit dem eigentlichen Klimawandel beschäftigt ist inzwischen auf Seite 2 verschwunden, letzter Beitrag dort ist über einen Monat her. Und hier tummeln sich genug Leute denen das Thema nicht egal ist.
Aber auch hier im Forum gilt: Das Thema selbst juckt halt dann doch wesentlich weniger, als die Bewertung der Proteste.
Da unterscheiden wir uns doch letztlich 0,0 von den ach so gescholtenen Politikern.
Xaver08 schrieb:
Widerstand der Rechten gegen diese Themen ist nicht neu, den gab es bereits vor der Last Generation.
Davor war das Ziel halt Greta Thunberg und FFF oder vorher die Langhaarigen und und und. Wir müssen nicht so tun, als wäre das Auftreten der Rechten in diesem Zusammenhang neu.
Passt in das alte Schema. Bist du nicht meiner Meinung, kommst du in die rechte Schublade.
Dadurch werden die Verstöße der Aktivisten relativiert und der "guten Seite" zugeschlagen.
Und die "Rechten" drehen nicht die Heizung runter, bauen Wärmepumpen, Solaranlagen ein und dämmen ihre Häuser und kaufen E-Autos? Achten nicht auf regionalen Bezug von Lebensmitteln? usw. usf.
Als wenn die Klimafrage ein rechts/links-Thema wäre.
Nein, es ist ein Streit um den Weg. Es ist ein Streit um Technologien und deren Entwicklung. Es ist ein Streit über den Umgang mit den Auswirkungen und der Vorbereitung von Maßnahmen zur Begrenzung möglicher Klimafolgen. Und es ist ein Streit über den Umfang von Einschränkungen, die einer demokratischen Gesellschaft zugemutet werden können, ja ohne das die Haltung der Menschen in Ablehnung umschlägt, mit all den unerwünschten Folgen.
Und dann müssen noch die "Langhaarigen" herhalten als Beleg.
Es ist so albern.
Xaver08 schrieb:
Ein großer Tag für die Bademantelindustrie
Dem Ditsche dann später noch einen Boost verpasste. 😉
und auch nichts gegen Dich, Dein Engagement für die Umwelt respektiere ich ausdrücklich:
Ich sehe hier keinen Widerspruch.
Mir geht es um die Wahl der Mittel der Aktivisten, die finde ich schlichtweg zu weit gehend. Nichts weiter wird Al Wazir auch gemeint haben
Aber anscheinend schreiben wir aneinander vorbei oder wir haben hier einen Dissens, was ja auch nichts schlimmes ist.
Ich sehe hier keinen Widerspruch.
Mir geht es um die Wahl der Mittel der Aktivisten, die finde ich schlichtweg zu weit gehend. Nichts weiter wird Al Wazir auch gemeint haben
Aber anscheinend schreiben wir aneinander vorbei oder wir haben hier einen Dissens, was ja auch nichts schlimmes ist.
ich weiss nicht, was diese (fast Suggestiv) Fragen bedeuten, es ist doch kein Widerspruch, dass ich die Politik von Herrn Wissing kritisiere und gleichzeitig die Aktionen der LG miserabel finde, zumindest teilweise.
Ich vergebe hier keine Punkte, dazu müsste ich das komplette Verkehrskonzept des Ministeriums in Gänze kennen.
Sei beruhigt:
ich wähle keine FDP und kann mich mit deren Verkehrskonzept nicht solidarisieren, aber ein GG Symbol zu beschmieren finde ich katastrophal, um Deine Wertung oben aufzugreifen.
Ich vergebe hier keine Punkte, dazu müsste ich das komplette Verkehrskonzept des Ministeriums in Gänze kennen.
Sei beruhigt:
ich wähle keine FDP und kann mich mit deren Verkehrskonzept nicht solidarisieren, aber ein GG Symbol zu beschmieren finde ich katastrophal, um Deine Wertung oben aufzugreifen.
Ist schon eine Antwort....sie gefällt Dir halt nicht, dafür kann Tafelberg aber nichts
Wen überzeugt man mit den Aktionen?
Ernsthaft gefragt: Wer ist bisher nicht überzeugt und sagt jetzt irgendwann aufgrund der 713. Klebeaktion „Klar, jetzt habe ich es verstanden“?
Ernsthaft gefragt: Wer ist bisher nicht überzeugt und sagt jetzt irgendwann aufgrund der 713. Klebeaktion „Klar, jetzt habe ich es verstanden“?
Ich weiß es nicht. Es ist mir ein Rätsel, wie man es als Politiker noch nicht begriffen haben kann. Rahmstorff sagte im taz Interview, dass die Abgeordneten von den IPCC Berichten wohl noch nicht mal das summary for policymakers lesen würden. Dass die Bevölkerung zt noch überzeugt werden muss, wundert mich nicht.
Mein Eindruck ist aber, dass Mitglieder der LG zunehmend Gesprächspartner in Talkshows und der Presse werden und da fachlich deutlich kompetenter in Erscheinung treten als Beispielsweise die FDP, das wäre ein positiver Wandel, ob das denn mittelfristig hilft, wird sich zeigen.
Am Ende ist die LG noch eine Splittergruppe. Die Problematik liegt aus meiner Sicht an der vermeintlich moralisch überlegenen Position der klimaaktivisten (aus Sicht der Nichtaktivisten), das weckt schon immer Agressionen und dass sich der Protest gegen die heilige Kuh der Deutschen richtet, das Auto.
Dass ich nicht mit einem schnellen Umschwung der öffentlichen Meinung gerechnet habe, hast Du vermutlich gesehen.
Mein Eindruck ist aber, dass Mitglieder der LG zunehmend Gesprächspartner in Talkshows und der Presse werden und da fachlich deutlich kompetenter in Erscheinung treten als Beispielsweise die FDP, das wäre ein positiver Wandel, ob das denn mittelfristig hilft, wird sich zeigen.
Am Ende ist die LG noch eine Splittergruppe. Die Problematik liegt aus meiner Sicht an der vermeintlich moralisch überlegenen Position der klimaaktivisten (aus Sicht der Nichtaktivisten), das weckt schon immer Agressionen und dass sich der Protest gegen die heilige Kuh der Deutschen richtet, das Auto.
Dass ich nicht mit einem schnellen Umschwung der öffentlichen Meinung gerechnet habe, hast Du vermutlich gesehen.
Xaver08 schrieb:
Die Problematik liegt aus meiner Sicht an der vermeintlich moralisch überlegenen Position der klimaaktivisten (aus Sicht der Nichtaktivisten), das weckt schon immer Agressionen und dass sich der Protest gegen die heilige Kuh der Deutschen richtet, das Auto.
Ich schätze ja, dass nicht nur Menschen die das Auto als Heiligtum ansehen, diese Haltung eine Monstranz der moralischen Überlegenheit vor sich hertragen nervt. Um mal bei Religion & Liturgie zu bleiben
Wenn dann noch Scheinheiligkeit (Flugreisen, natürlich als Privatperson) hinzukommt, dann kommen einen schnell Vergleiche zu anderen Institutionen in den Sinn. Ob Greta jedoch zur Päpstin taugt, keine Ahnung.
Ernsthaft: LG muss aufpassen nicht viel zu früh in die Sättigung zu kommen, schlicht die Menschen überzeugt zu haben, die eh dafür sind - dann aber niemanden mehr zu erreichen. Und da reden wir nicht einmal von überzeugen, nur davon überhaupt mit den Anliegen noch wahrgenommen zu werden.
Und nein, die Talkshows bilden nicht immer die Stimmung im Land wieder - sonst wären wir ja schon viel weiter.
mit den letzten Aktionen kann man sicher nicht viele überzeugen, ich bin da ganz bei Al-Wazir
https://www.zeit.de/news/2023-03/06/al-wazir-kritisiert-aktionen-von-klima-aktivisten?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
https://www.zeit.de/news/2023-03/06/al-wazir-kritisiert-aktionen-von-klima-aktivisten?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Es ist wahrlich nicht überraschend, dass die Grünen diese Aktionen kritisieren, sind sie am Ende doch selbst Zielscheibe der berechtigten Kritik der LG.
Zwei Fragen seien mir bitte gestattet, Tafel Berg:
Wenn Du auf einer Skala von 1-15 (1 katastraphophal, 15 Top) die Aktion der LG zum GG bewerten solltest, also die symbolische Beschmutzung des GG, um auf die Nichteinhaltung der Klimaziele hinzuweisen, wie würdest Du sie bewerten?
Wenn Du das Verhalten der FDP bewerten müsstest, dabei explizit Wissing, der mit dem von ihm geleiteten Verkehrsministerium die Klimaziele nicht einhält und damit gegen den im GG verankerten Klimaschutz verstößt und die Freiheit kommender Generationen einschränkt, welche Note von 1-15 würdest du dort vergeben?
Zwei Fragen seien mir bitte gestattet, Tafel Berg:
Wenn Du auf einer Skala von 1-15 (1 katastraphophal, 15 Top) die Aktion der LG zum GG bewerten solltest, also die symbolische Beschmutzung des GG, um auf die Nichteinhaltung der Klimaziele hinzuweisen, wie würdest Du sie bewerten?
Wenn Du das Verhalten der FDP bewerten müsstest, dabei explizit Wissing, der mit dem von ihm geleiteten Verkehrsministerium die Klimaziele nicht einhält und damit gegen den im GG verankerten Klimaschutz verstößt und die Freiheit kommender Generationen einschränkt, welche Note von 1-15 würdest du dort vergeben?
ich weiss nicht, was diese (fast Suggestiv) Fragen bedeuten, es ist doch kein Widerspruch, dass ich die Politik von Herrn Wissing kritisiere und gleichzeitig die Aktionen der LG miserabel finde, zumindest teilweise.
Ich vergebe hier keine Punkte, dazu müsste ich das komplette Verkehrskonzept des Ministeriums in Gänze kennen.
Sei beruhigt:
ich wähle keine FDP und kann mich mit deren Verkehrskonzept nicht solidarisieren, aber ein GG Symbol zu beschmieren finde ich katastrophal, um Deine Wertung oben aufzugreifen.
Ich vergebe hier keine Punkte, dazu müsste ich das komplette Verkehrskonzept des Ministeriums in Gänze kennen.
Sei beruhigt:
ich wähle keine FDP und kann mich mit deren Verkehrskonzept nicht solidarisieren, aber ein GG Symbol zu beschmieren finde ich katastrophal, um Deine Wertung oben aufzugreifen.
Also wäre ich Politiker, würde ich ganz sicher nicht auf LG eingehen, weil die Stimmung im Volk großteils gegen sie ist. Die sind mittlerweile schon so verbrannt bis auf vielleicht bei 10 bis 15 Prozent, dass ich da gar keinen Anlass sehen würde zu handeln.
Dass es genug Handlungsbedarf bzgl Klimapolitik gibt, das ist natürlich offensichtlich. Aber die Politik wird nicht handeln, nur weil paar LG Aktivisten sich festkleben oder Sachen beschmieren. Das hilft derzeit einzig und allein den Rechten, die seit Monaten ein prima Thema haben um ihre Leute zu mobilisieren.
Dass es genug Handlungsbedarf bzgl Klimapolitik gibt, das ist natürlich offensichtlich. Aber die Politik wird nicht handeln, nur weil paar LG Aktivisten sich festkleben oder Sachen beschmieren. Das hilft derzeit einzig und allein den Rechten, die seit Monaten ein prima Thema haben um ihre Leute zu mobilisieren.
Eben nicht. Wenn es so eindeutig wäre, wie Du unterstellst. Ist es aber nicht.
"Im Klartext:
Fahrzeuge, die in Großserie gebaut werden, würden von einer möglichen Ausnahmeregel für Verbrenner-Pkw wohl nicht erfasst. E-Fuels könnten ab 2035 also nur noch in Neufahrzeugen von Herstellern eingesetzt werden, die pro Jahr in Kleinserie weniger als 1000 Autos produzieren, oder in Sonderfahrzeugen wie Feuerwehr- oder Krankenwagen."
https://www.adac.de/news/aus-fuer-verbrenner-ab-2035/
Wenn man e-fuels Autos auch in großen Stückzahlen verkaufen wollte, dann ginge das nicht.
Der Bundeskanzler sieht das wohl auch so:
"Bundeskanzler Scholz sieht im Streit um das mögliche Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor die EU-Kommission gefordert. Scholz sagte nach der Kabinettsklausur in Meseberg, die Bundesregierung sei sich einig, dass die Kommission einen Vorschlag machen solle, wie synthetische Kraftstoffe – sogenannte E-Fuels – auch nach 2035 noch eingesetzt werden könnten."
https://www.deutschlandfunk.de/scholz-sieht-im-streit-um-verbrenner-aus-eu-kommission-am-zug-106.html
Warten wir also auf die EU-Kommission.