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Xaver08

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SGE_Werner schrieb:

Haliaeetus schrieb:

da man bei der Blockade eines Flüchtlingsheimes ein Drohszenario aufbaut, was man durch das Festkleben auf der Straße oder vor einem Gemälde eben nicht tut.


Naja, anscheinend fühlen sich ja einige bereits durch einen Stau in ihrer Lebensweise erheblich bedroht, da kann man jetzt aber vortrefflich über die Empfindlichkeiten dieser Personen diskutieren.

Sorry, aber auf der Basis fällt es mir schwer zu diskutieren. Weder vortrefflich noch sonst irgendwie. Es geht doch um die Proteste und die erhoffte Wirkung und nicht eine tatsächliche physische Bedrohung Geflüchteter vs. zugegebenermaßen lästiger Verzögerungen o.ä. und nur mittelbar kausal evtl. ernsthaften Konsequenzen.
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Auf der einen Seite stehen Befindlichkeiten, gefühlte Probleme und bei der anderen Seite steht die Wissenschaft dahinter, es geht um die Existenz der Menschheit, wie wir sie kennen.

Ich sehe da keine Vergleichsbasis
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Xaver08 schrieb:

Finde das eigentlich nur ich eigenartig, dass ein Justizminister hier Ermittlungen und einer Gerichtsverhandlung vorgreift?


Macht er doch gar nicht. Er sieht es als möglich an, dass bestimmte Handlungen eine Strafbarkeit begründen können. Er sagt ja nicht, dass XY konkret eine Sachbeschädigung etc. begangen hat und zu verurteilen ist. Zumindest lese ich sowas nicht aus dem Artikel.
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Das stimmt, ich habe es auch nochmal nachgelesen
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WürzburgerAdler schrieb:

Gerne trete ich auch in eine moralische Diskussion der LG Aktionen ein. Dann können wir auch gerne über den Unterschied zwischen Tomatensuppe auf einen Bilderrahmen und einer Flugzeugentführung sprechen.



dass dies ein Unterschied ist, ist ja logisch.
Aber wer legt die moralische Messlatte, welche Aktionen denn zu dulden sind?
Losgelöst davon gilt der Rechtsstaat und da gebe ich Minister Buschmann (ausnahmsweise) mal recht

https://www.n-tv.de/politik/Buschmann-bringt-Haftstrafen-fuer-Klimaaktivisten-ins-Spiel-article23690945.html
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Finde das eigentlich nur ich eigenartig, dass ein Justizminister hier Ermittlungen und einer Gerichtsverhandlung vorgreift?
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Xaver08 schrieb:
Zerstörung eines Weltwunders, des Great Barrier Reefs. Null Reaktion. Auf nichts anderes weißt der Protest hin.



Gibt es irgendwie geartete Evidenz, dass diese Protestform Menschen davon abbringt, den Klimawandel Ernst zu nehmen?



Ja, ich hatte zu der Frage neulich schon mal was verlinkt. Hier jetzt noch ein CNN-Artikel, der auf die Forschung von Colin Davis Bezug nimmt. An seiner Uni ist z. Zt. Sogar eine Doktorandenstelle  zu dem Thema ausgeschrieben. Wer möchte?

https://www.cnn.com/style/article/just-stop-oil-protests-the-conversation/index.html
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Sorry hatte ich überlesen.

Danke, sehr spannend und informativ.

Zusammengefasst und etwas vereinfacht ist das Resultat der Arbeit, dass es der Sache hilft, aber den Aktivisten schadet.

Das widerspricht dem Bauchgefühl vieler Protagonisten der Debatte.


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hawischer schrieb:

FrankenAdler schrieb:

hawischer schrieb:

Brady74 schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Ich finde auch, dass man die Proteste näher an die Ursachen bringen sollte.
Wie wär es mit Bauschaum in der Nähe von Auspuffanlagen irgendwelcher SUVs und anderer Protzkarren?

Oder irgendwelche Motorräder die nur aus Spass an der Freude gefahren werden 😙

Brady, bitte. Wir alle kennen doch den § 26 StGB.

Kennen heißt nicht verstehen! Danke, dass du das immer wieder so eindrücklich verdeutlichst.

Gut, dass es Google gibt, gell?

Ja klar! Schad' nur, dass dir das beim verstehen auch nicht weiterzuhelfen scheint.
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@Frankenadler und @hawischer:
Bitte lasst die Nicklichkeiten, ich möchte sonst nicht ausschließen dass es eine Thread oder D&D-Pause gibt.

Danke
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Letztlich erinnert mich die Sache entfernt irgendwie an die Proteste der Kurden in Deutschland in den 90ern. Ich war dafür zu klein, aber aufgrund der TS vor 20 Jahren kann man das ganz gut zusammen fassen.

Erst Demos? Hat nichts gebracht, aber die Sympathien waren bei ihnen. Da sich nix geändert hat, hat man dann immer mehr Protestformen gewählt, die mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Irgendwann hat man eine Autobahn blockiert. Was hat es gebracht? Die Bevölkerung, die bisher sogar Verständnis für die Proteste der PKK plus Sympathisanten hatte, wendete sich Stück für Stück gegen die Sache.

In der Folge radikalisierte sich der Protest ja noch mehr mit Angriffen auf türkische Lokale usw.

Ich verstehe völlig die LG, dass sie aufgrund der existenziellen Auswirkungen des Klimawandels verzweifelt ist über das geringe Handeln der Verantwortlichen, aber sie verschaffen ihre Aufmerksamkeit in Richtung Protestform und Aufmerksamkeitsdrang und weg vom Thema Klimawandel.

Ich empfinde das Handeln von LG als kontraproduktiv und schädlich. Und zwar nicht, weil es das Gemüt empfindlicher Menschen rechts der Mitte kratzt.

Letztlich geht es nur über die Wahlurne oder über Proteste, bei denen die Protestierenden wirklich etwas in Kauf nehmen (Hungerstreik etc.). Das ist meine Einschätzung.
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Und warum denkst du, ist das so?

Im Klimawandelthread wurde über mehrere Seiten darüber diskutiert, dass Tomatensuppe auf eine Glasscheibe vor einem Van Gogh Gemälde geschüttet wurde. Das erregt die Gemüter wahnsinnig.

Was keinerlei Resonanz hervorruft, ist beispielsweise die unwiederbringliche Zerstörung eines Weltwunders, des Great Barrier Reefs. Null Reaktion. Auf nichts anderes weißt der Protest hin.

Bisherige Protestformen und Informationswege zum Klimawandel sind gescheitert.

Gibt es irgendwie geartete Evidenz, dass diese Protestform Menschen davon abbringt, den Klimawandel Ernst zu nehmen?

Ich habe große Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass jemand, der sich nur ansatzweise mit dem Thema auseinandergesetzt hat und es versteht, nach Tomatensuppe auf Glas zum Schluss kommt, jetzt würde er nicht mehr glauben, dass man was gegen den Klimawandel unternehmen müsse. Ich hoffe doch sehr, dass Menschen nicht so infantil sind.

Michael Mann hat sich neulich dazu geäußert, er schrieb, dass es Forschung gäbe, dass bei bestimmten Themen, radikalere Protestformen eher Ablehnung erzeugen würden, dass es aber keine Evidenz gäbe, dass das beim Klimawandel auch so wäre. Das müsse man untersuchen.

Welche Möglichkeiten siehst du denn etwas zu erreichen, Aufmerksamkeit zu erregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sachargumente sind es eher nicht mehr.



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Die Rettungsgasse ist ja gerade Thema. Im Juni blockierte die LG diese Autobahn schon einmal, Rettungsgasse haben sie da nicht freigehalten und die Blockade war an einer engen Stelle. Vom Protest zur Zeit des Unfalls, hat die LG bisher, zumindest hab ich es auf deren offiziellen Kanälen nicht gefunden, kein Bildmaterial veröffentlicht, was auch eher ungewöhnlich ist.

Die Proteste der LG haben sich bisher eher an die falschen Adressaten gerichtet. Ob die heutige Aktion mit Beschmierungen einiger Parteizentralen besser ankommt, weiß ich nicht. Bisher verrichtet die LG aber dem Klimaschutz und dessen Aufmerksamkeit eher einen Bärendienst.
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Hier wird über den Protest aus dem Juni von der A100 in Berlin berichtet, die BZ schreibt, dass es eine Rettungsgasse gab

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/nach-blockade-der-a100-berliner-gericht-verurteilt-klimaaktivisten-li.261933

BZ schrieb:
Diese beiden Frauen nutzten den Sekundenkleber, den die Gruppe mitgebracht hatte, allerdings nicht. Weil sie die Fahrbahn rasch für eine Rettungsgasse freimachen wollten, wenn sich ein Rettungswagen oder ein anderes Einsatzfahrzeug nähern sollte
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wenn es zu Problemen bei Rettungseinsätzen kommt, ist nicht zu schweigen
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Sicher nicht, LG trägt auf jeden Fall Verantwortung.

Zu klären gilt auch, warum die Rettungsgasse, die sie bei Ihren Klebeaktionen lassen, nicht genutzt wurde, ob es im Stau eine Rettungsgasse gab und warum der Betonmischer die Radfahrerin überfahren hat.

Ob es an mangelhafter Radinfrastruktur lag, ob ein Abbiegeassistenz geholfen hätte

Wie immer, wenn ein Menschenleben gefährdet wurde, sollte die Verantwortung geklärt werden und Abhilfe geschaffen werden.
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Die Wellen kommen und gehen scheinbar wie sie wollen, nicht getroffene Maßnahmen hin oder her.
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So wie früher die Pestwellen, die auch scheinbar willkürlich auftraten, auch da weiß es die Wissenschaft heute besser.
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Xaver08 schrieb:

Wie kommst du darauf und wer hat das behauptet?

Jahrelange Erfahrung hier im Forum und da draussen im wahren Leben.
Och gab hier in den letzte Jahrzehnten einige die behauptet haben, das Forum sei ein Querschnitt der Gesellschaft. Da du ja hier auch im D&D unterwegs bist, ist dir das sicher auch das ein oder andere mal aufgefallen.
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Danke

Ersteres halte ich für eine Binse bei der zweiten Aussage kann ich mich nicht daran erinnern sie so oder als ernstzunehmende Behauptung gelesen zu haben.
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Tafelberg schrieb:

Erstaunlich, dass Söder im Politikbarometer auf Platz 1 der beliebtesten Politiker vor einigen Wichen war. Ob es aktuell noch so ist, habe ich nicht geprüft.

Das Forum ist halt doch nicht die Welt da draussen.
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Wie kommst du darauf und wer hat das behauptet?
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Natürlich kann man für die Beteiligung argumentieren. Besonders wenn sie unter 25% liegt, dazu muss man nun nicht zwingend korrupt sein.
Natürlich ist es ein Geben und Nehmen, leider neigt China eher zum nehmen. Vorsicht ist also angebracht.
Könnte China deshalb im Konfliktfall den Hafen in Hamburg mal eben zu machen und den Hafen verrammeln? Vermutlich eher nicht, so etwas ist etwas anderes als den Gashahn auf eigenem Gebiet zuzudrehen.
Trotzdem ist diese Infrastruktur kritisch und Vorsicht Gebot der Stunde. Nur wundert man sich zuweilen etwas über die Alarmstimmung diesbezüglich.
Elektronische Steuerungen/IT mit Draht nach China machen mir da tatsächlich mehr Sorge.
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Das ist eine Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Was ist die Gefahr an dem Deal, Zugriffauf Daten haben sie von dort nicht, Lieferketten unterbrechen können sie deutlich effektiver in China, zumal sich in Deutschland der Staat jederzeit wieder Zugriff sichern kann
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WürzburgerAdler schrieb:

hawischer schrieb:

Neulich habe ich auf das Ergebnis des DIW hingewiesen, das im April die Untersuchungen veröffentlichte, dass wir weder in diesem Jahr noch im nächsten ein Stromproblem haben. Falsch wie wir jetzt wissen.

Warum ist es falsch?

Weil wir ein Energieproblem haben verehrter Mitforist. Warum sollten wir sonst Strom sparen? Warum sollten sonst die AKWs weiterlaufen? Warum werden alte Kohlekraftwerke reanimiert?
Warum macht sich unsere Regierung soviel Sorgen?

"Die Bundesregierung hat weitere Energiesparmaßnahmen beschlossen, die kurz- und mittelfristig zur Sicherung der Energieversorgung beitragen. Unter anderem sollen weniger Büroflächen geheizt werden und Gebäude, Denkmäler und Werbeflächen zu bestimmten Zeiten nicht mehr beleuchtet werden. Die Regelungen treten zum 1. September (kurzfristige Maßnahmen) und zum 1. Oktober (mittelfristige Maßnahmen) in Kraft."
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/energiesparmassnahmen-2078224

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Das DIW ist aber meiner Erinnerung nach von funktionierenden AKWs in Frankreich ausgegangen, es ist deshalb immer wichtig die Prämissen zu kennen.

Der Hauptgrund der aktuellen Probleme neben der Abgängigkeit von den fossilen, ist die Unzuverlässigkeit des nuklearen Stromerzeugung.

In Frankreich stehen gerade 27 der 56 AKWs wegen Streik still, bzw. verlängert sich die Standzeit, die durch Sicherheitsprobleme durch Korrosion hervorgerufen wird. Das hat u.a. mit verlängerten Laufzeiten der AKWs zu tun, es ist im Detail nicht vorherzusagen, wie sich Materialien auf Dauer verhalten. Das ist ein großes Experiment, die Laufzeiten jahrzehntealter Meiler immer wieder zu verlängern.




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Jaroos schrieb:

hawischer schrieb:


Sorry, wenn ich solchen "Forschern" wie diesem Grimalda kein Wort glaube.


Was meinst du denn mit "Forschern"? Geht es um die Aktionen oder darum was er sonst sagt?


Es kann jedenfalls nicht um die Klimaforschung gehen.
Der festgeklebte Forscher ist Ökonom.
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Das heißt jetzt erstmal nichts, denn auch die Bewertung der ökonomischen Konsequenzen des Klimawandels, also des Nichthandelns gehört mit dazu.

Das ist wichtige Arbeit im Sinne des gerne reproduzierten Narrativs, die Verhinderung des Klimawandels wäre so teuer.

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Xaver08 schrieb:

Immunisierung ist nicht von Dauer, hohe Longcovid Quote und hohe Quote von Mittel- und langfristigen Folgen.


Immunisierung ist NIE von Dauer. Kennt man von vielen Krankheiten, z.b. der Grippe, kannste immer wieder bekommen. Das ist doch aber nicht entscheidend.
Viel wichtiger ist doch die Tatsache das es mit fortschreitender Dauer immer weniger schwere Fälle und Todesfälle geben wird weil immer mehr Menschen mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, d.h. fleißig Antikörper gesammelt haben und über die T-Zellen haben wir ja auch einiges gelernt die letzten zwei Jahre...

Könnte es denn eine Variante geben die derart Escape-mäßig rüberkommt das sämtliche weltweiten Infektionen mit den Vorgänger-Varianten wirkungslos wären inklusive aller Impfungen?
Glaube ich kaum... oder doch? Wäre das dann nicht ein völlig neuartiges Virus?
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Diegito schrieb:

Immunisierung ist NIE von Dauer.


es gibt diverse krankheiten, bei denen man nach impfung lebenslange immunität oder sehr guten schutz bekommt.
masern, röteln, mumps müssen nach einer vollständigen impfung lebenslang nicht mehr aufgefrischt werden.

Diegito schrieb:

z.b. der Grippe, kannste immer wieder bekommen. Das ist doch aber nicht entscheidend.


bei der grippe scheint der zeitliche abstand zu reinfektion deutlich größer zu sein als bei corona.
das ist nicht alleine entscheidend, aber gehört zur bewertung selbstverständlich dazu

Diegito schrieb:

Viel wichtiger ist doch die Tatsache das es mit fortschreitender Dauer immer weniger schwere Fälle und Todesfälle geben wird weil immer mehr Menschen mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, d.h. fleißig Antikörper gesammelt haben und über die T-Zellen haben wir ja auch einiges gelernt die letzten zwei Jahre.


das ist sehr wichtig, der impfung sei dank!

dadurch ist das individuelle risiko für todesfall oder akuter erkrankung nach infektion deutlich gesunken.
das gesellschaftliche risiko ist allerdings immer noch hoch und wenn man die infektionswahrscheinlichkeit mit einrechnet, was man bei einer gesamtrisikobewertung tun muss, ist in anbetracht des infektionsrisikos das gesamtrisiko auch für einen gimpften nicht so prickelnd aktuell.

ich finde aber die fokussierung der betrachtung auf akute erkrankung und todesfälle bei corona (einer neurotropen multiorganerkrankung) nicht ausreichend.

auch wenn die impfung das risiko für longcovid zu reduzieren scheint, bleibt es hoch. es manifestiert sich aktuell auch, dass das risiko für folgeerkrankungen steigt, erhöhtes herzinfarktrisiko, gestiegenes demenzrisiko etc. scheinen folgen auch eines milden verlaufs zu sein.

das kommt noch ontop zu longcovid. das alles auszublenden halte ich für sehr kurzsichtig.

selbst wenn ich das individuelle leid ausblenden könnte, wird uns das sehr hohe kosten bescheren.

wie hoch das risiko für erhöhung des risikos bei immunescapevarianten für akute erkrankung und todesfälle auch nach impfung ist, kann ich nicht beurteilen. die forschung scannt jedensfalls regelmässig neue varianten danach ab.
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Das da eine Phasenverschiebung zu erwarten ist   ist nicht überraschend.

Wenn die Inzidenzen hoch bleiben , müsste doch irgendwann die Immunisierung fortschreiten. Ist das so richtig,? Das bedeutet dann doch : Weniger schwere Fälle. Abseits neuer Varianten.
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Immunisierung ist nicht von Dauer, hohe Longcovid Quote und hohe Quote von Mittel- und langfristigen Folgen.

Dazu stehen die nächsten Varianten mit immunescape am Start, ein Start in die nächste Welle von hohen Inzidenzen wäre auch ned so prickelnd
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Xaver08 schrieb:

Victoria hat einen Plan vorgestellt, bis 2035 95% der Stromerzeugung auf Regenerative umzustellen.

https://www.theguardian.com/australia-news/2022/oct/20/victoria-sets-target-of-95-of-its-electricity-sourced-from-renewable-energy-by-2035

Und wie möchte das Vicky bewerkstelligen?
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das grösste kohlekraftwerk victorias wird mit 2035 10 jahre früher als geplant schliessen, dort wurde meines wissens braunkohle verbrannt, ein anderes wird auch 4 jahre früher als geplant schliessen.

die frei gewordenen kapazitäten werden durch einen mix an erneuerbaren ersetzt, der staat möchte deutlich investieren. zusätzlich gibt es pläne für speicherkapazitäten.

bloomberg hat einen interessanten artikel veröffentlicht, der zum schluss kommt, dass es bei technologien Kipp Punkte gibt, ab denen sich die umsetzung und anteile erfahrungsgemäss irgendwann massiv beschleunigen.

Genau das findet aktuell weltweit in vielen ländern bereits bei grünen technologien statt.

https://www.bloomberg.com/graphics/2022-clean-energy-electric-cars-tipping-points/

umso lesenswerter finde ich es, zu sehen, dass die umstellung zu erneuerbaren energien überall stattfindet.
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Victoria hat einen Plan vorgestellt, bis 2035 95% der Stromerzeugung auf Regenerative umzustellen.

https://www.theguardian.com/australia-news/2022/oct/20/victoria-sets-target-of-95-of-its-electricity-sourced-from-renewable-energy-by-2035
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In dem Sinne möchte ich Euch bitten, dann hier zum eigentlichen Thema zurückzukehren.

Danke!
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Xaver08 schrieb:

ich hatte schon vor einigen wochen gelesen, dass sich die art der mutation des virus geändert hat. wo vorher die neuen varianten alle auf den wildtyp zurückgegangen sind, entwickelt sich das virus jetzt von einer basisvariante weiter und verzweigt.


Zugegebenermaßen zeigen das die Daten des RKI schon seit fast 2 Monaten, die ganzen unterschiedlichen BA.5 - Untertypen haben mal da paar Prozent Anteil und da paar Prozent , alle irgendwie verwandt und doch etwas unterschiedlich.
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Das ist richtig, das RKI weißt die Variantenanteile auch aus, aber es gibt einige Arbeitsgruppen, die sich mit den Mutationen beschäftigen, es gibt regelrechte Landkarten.

Sobald neue Varianten auftauchen, werden sie klassifiziert und auf ihre Mutationen untersucht. Man ist mittlerweile besser geworden, bzw versucht, anhand der Mutationen schon den Ausbreitungsvorteil abzuschätzen